Bücher mit dem Tag "machiavelli"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "machiavelli" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier (ISBN: 9783570401200)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier

     (323)
    Aktuelle Rezension von: vielesfeines

    Nachdem ich Harry Potter gelesen hatte, ging ich von einer Geschichte aus, die den Faden des Steins der Weisen aufnimmt und weiterspinnt.

    Weit gefehlt! Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und es vom Anfang bis zum Ende hin spannend.

    Nichts „abgeschrieben“ oder weitererzählt. Eine völlig andere aber durchaus auch sehr spannende Geschichte. Jetzt liest sie mein Enkel

  2. Cover des Buches Der Gast im Garten (ISBN: 9783458361619)
    Takashi Hiraide

    Der Gast im Garten

     (74)
    Aktuelle Rezension von: variety

    Ich hatte wahrscheinlich zu hohe Erwartungen vor der Lektüre dieses schmalen Büchleins. Japan, Liebe zu einer Katze und ein Ehepaar, das sich immer weniger zu sagen hat (so steht es jedenfalls auf dem Buchumschlag) - das ergäbe für mich eine spannende Ausgangslage. Leider erzählt der Autor auf eine sehr langfädige Art und Weise, wie die Katze ins Leben des Paares tritt, dann (lasse das Verb aus, um nicht zu viel zu erraten), bevor das Paar auf Wohnungssuche geht. All dies wird für mich eher schwerfällig erzählt. Spannung kommt keine auf und mitfühlen konnte ich mit den Menschen kaum.

  3. Cover des Buches Die Freiheit, frei zu sein (ISBN: 9783423146517)
    Hannah Arendt

    Die Freiheit, frei zu sein

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ManjaEls

    Was ist Freiheit und was bedeutet sie uns`? Woher kommt der Begriff der „Revolution“ und wie unterscheidet sich dieser von dessen heutiger Wahrnehmung?

    In einem, mit 40 Seiten recht knappem, Essay beleuchtet Arendt mit ihrer typischen interdisziplinären und reflektierten Art das Thema der politischen Freiheit. Durch die historische Nachzeichnung der Begriffsherkunft und Parallelen zu verschiedenen Revolutionen und Freiheitsdiskursen gelingt ihr so eine lesenswerte Abhandlung des Themas.

     Dies ist natürlich kein Buch, welches man einfach so zwischendurch von vorn bis hinten durchliest, es bedarf Reflektion und Zeit, sich vertieft damit auseinanderzusetzen. Mit dem interessanten Nachwort vom Philosophen Thomas Meyer ist hier allerdings ein Werk erschienen, welches auch heute noch aktuell ist und für das sich der „Denkaufwand“ lohnt!

    Nur diejenigen, die die Freiheit von Not kennen, wissen die Freiheit von Furcht in ihrer vollen Bedeutung zu schätzen, und nur diejenigen, die von beidem frei sind, von Not wie von Furcht, sind in der Lage, eine Leidenschaft für die öffentliche Freiheit zu empfinden. (S. 26)
  4. Cover des Buches Il Principe /Der Fürst (ISBN: 9783150012192)
    Niccolò Machiavelli

    Il Principe /Der Fürst

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Der Fürst (ISBN: 9783868202687)
    Niccolò Machiavelli

    Der Fürst

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Machiavelli beschäftigt sich in seinem kleinen Büchlein vorrangig mit den Fragen Macht und Herrschaft. Von diesen beiden Grundpfeilern entwirft er, durch Vergleiche seine Vorstellung einer "idealen" Fürstenherrschaft, d.h. wie ein Fürst möglichst beschaffen sein sollte, um eine langlebige und dauerhafte Herrschaft aufbauen und erhalten zu können. Dabei sind nicht nur eine einzige Tugend vonnöten, sondern eine Vorausschauen aber auch ein große Energie, gepaart mit Glück. Der zentrale Begriff der "virtú" kommt hier zu tragen.

    Mit seiner Schrift hat Machiavelli einen wichtigen Baustein gesetzt, ist aber oft auch falsch verstanden worden, da sein weiteres Werk, die "Discorsi" einfach ausgeblendet werden. Nach meiner Meinung müssen aber beiden zusammen betrachtet werden, um einen Eindruck vom Denken von Machiavelli zu erhalten. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben und leidet natürlich unter der Übersetzung (aber kein Vorwurf an den Übersetzer). Die italienische Sprache ist einfach deutlich Nuancenreicher als die Deutsche.

    Ein Klassiker, von dem Leser jedoch enttäuscht sein werden, die sich bereits zu viele der modernen Machiavelli-Ratgeber zu Gemüte geführt haben.

     

  6. Cover des Buches Weltgeschichte to go (ISBN: 9783499634048)
    Alexander von Schönburg

    Weltgeschichte to go

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Kuempeld
    Alexander von Schönburg widmet sich in diesem Buch einem Thema, über das schon viele Bücher erschienen sind. Die wirklich wichtigen geschichtlichen Ereignisse kann man dadurch schnell überall nachlesen, in ihren Darstellungen unterscheiden sie sich kaum. Der Autor geht Geschichte jedoch anders an. Statt sich von Epoche zu Epoche zu hangeln oder jeden Kontinent abzuhandeln, unterteilt er die Geschichte in verschiedene Kategorien (Bsp.: Irrtümer, Worte, Erfindungen, Kunst), unter denen auch klassische Kategorien zu finden sind (Menschen, das Böse), um in diesen dann die wichtigsten Entwicklungen darzustellen. Dabei legt er den Fokus aber bewusst auf eher unbekannte Phänomene, die dem Leser etwas Neues bieten sollen.
    Durch die Unterteilung in kurze übersichtliche Kapitel kann man eine angenehme Reise durch die Geschichte erleben, welche viele neue Aspekte zu bieten hat und interessante Storys liefert. Absolut empfehlenswert. 
  7. Cover des Buches Das Tagebuch des Teufels (ISBN: 9783821860664)
    Nicholas D. Satan

    Das Tagebuch des Teufels

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Die Aufmachung ist es letztlich, was ich an dem Buch behaltenswert gut finde. Mit der Gestaltung ( Goldschnitt / zahlreiche Illustrationen und Bilder ...) wurde sich so viel Mühe gegeben, dass ich es einfach nicht übers Herz bringe das Buch gleich nach dem Lesen wieder wegzugeben.
    Inhaltlich konnte es mich jedoch überhaupt nicht überzeugen. Im Schnelldurchlauf wird einmal durch die Bibel und dann durch die Zeitgeschichte der Menschheit geprescht. Dabei ist kein ‚Einlesen ins Buch‘ möglich, denn alles bleibt blass. Wie soll man auch in den teilweise sieben Zeilen langen Einträge etwas unterbringen wie Gedankengänge, Geschehen, Personen und vielleicht noch Humor oder Atmosphäre? Ein gute Idee war das Buch gewiss und allein die reicht ja schon aus um das Werk unter die Leute zu bringen, aber letztlich wurde hier reichlich Potential schlicht verpulvert. Das Buch wirkt lieblos niedergeschrieben und keinesfalls wie ein Herzensprojekt, bei dem man mehr als nötig an Zeit und Gedankenströmungen investiert hat.
    Und auch den Humor konnte ich nicht finden. Nicht einmal beim Formulieren wurde ein wenig mit einer Priese ‚Wortwitz‘ gespielt, was bei den kurzen Texten unbedingt nötig gewesen wäre.
    Die gesamte Sprache des Buches ist modern und verfasst im Tonfall einer E-mail. Gut, vielleicht mag es auch wirklich den Tagebuchstil von Normalbürgern treffen, aber von einem intelligenten & teuflischen Wesen hätte ich mehr erwartet.

    Positiv:
    - Sehr schöne Aufmachung ( Goldschnitt / Zahlreich bebildert)

    Neutral:
    -

    Negativ:
    - So wenig Text, dass kein Einlesen möglich ist
    - Ich fand es langweilig und ohne einen Funken Humor ( nicht einmal Wortwitz)
    - Im Schnelldurchlauf durch die Geschichte der Erde
    - Sprachlich eher dünn

    Fazit: Das Buch ist für mich eine wirkliche Enttäuschung.
  8. Cover des Buches Machiavelli für Frauen (ISBN: 9783596146833)
    Harriet Rubin

    Machiavelli für Frauen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: alex_we

    Schlimm geschrieben, Inhalt wurde am Schreibstilniveau angepasst. Aus Psychotherapeutischer Sicht ein fatales Buch, toxisch, veraltet, komisch.

    - ich möchte meine Zeit zurück haben

  9. Cover des Buches Die bezaubernde Florentinerin (ISBN: 9783498057831)
    Salman Rushdie

    Die bezaubernde Florentinerin

     (32)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Indien im Jahr 1572: Ein junger Fremdling aus dem Westen in einem eigenartigen langen Mantel tauch am Hof des Großmogul auf und behauptet, mit diesem verwandt zu sein. Das sorgt für einige Verwirrung: wie kann dieser blonde Italiener der Onkel des Herrschers sein, der zudem fast doppelt so alt ist wie der Jüngling? Doch statt den Fremden als Betrüger zu verhaften, will der Mogul mehr wissen. Und so lässt er sich die angebliche Geschichte seiner Großtante erzählen und erfährt Abend für Abend mehr vom turbulenten Leben einer wunderschönen Prinzessin mit magischen Fähigkeiten, die sich von Indien auf eine Reise in den Westen begab und schließlich nach Florenz gelangte, wo sie mithalf, die Stadt aus einer misslichen Lage zu befreien...

    Salman Rushdie entführt den Leser in eine faszinierende Welt, die Orient, Okzident und die Neue Welt gleichermaßen umfasst. Sprachlich gewaltig vermischt er historische Fakten mit mythischen Elementen zu einer Geschichte in der Tradition der Erzählungen von Tausendundeiner Nacht. Zuerst ist man bezaubert von den wunderschönen märchenhaften Szenen, schillernd und facettenreich, wie viele bunte Edelsteine. Aber leider ergibt sich aus diesem Mosaik an Einzelszenen kein Gesamtbild. Immer wieder habe ich den Faden verloren in diesem Gewirr an Erzählsträngen, Schauplätzen und Zeitebenen. Dass die Figuren je nach Szene unterschiedlich heißen (alleine die Hauptperson nutzt fünf verschiedene Namen), hilft da nicht. Und irgendwann ist dann die Verwirrung größer als der Zauber der Anekdoten und Geschichtchen und der Rest der mehr als 400 Seiten wird fade und zäh, so dass ich mich nur schwer bis ans Ende der Geschichte durchkämpfen konnte und das Buch letztlich enttäuscht ins Regal zurück gestellt habe.
  10. Cover des Buches Machiavelli (ISBN: 9783491960046)
    Christiane Gil

    Machiavelli

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Niccolò Machiavelli zur Einführung (ISBN: 9783885063506)
    Quentin Skinner

    Niccolò Machiavelli zur Einführung

     (3)
    Aktuelle Rezension von: El_Mariachi
    Skinner liefert hier eine kurze und klar strukturierte Einführung in Machiavellis Denken und seine Hauptwerke, den Principe und die Discorsi, sowie zum Schluss noch ein paar Worte zu Machiavelli als Historiograf seiner Heimatstadt Florenz. Machiavellis Werk wird in den historischen Kontext seiner Zeit eingeordnet, die Einflüsse vorallem aus der römischen Antike und die zeitgenössische sowie auch die moderne Rezeption werden beleuchtet. Insgesamt eine kurze, prägnante und gut lesbare Einführung.
  12. Cover des Buches Machiavelli (ISBN: 9783596161782)
    Herfried Münkler

    Machiavelli

     (5)
    Aktuelle Rezension von: BertieWooster
    Die eigentlichen Ideen Machiavellis werden sehr anschaulich dargestellt, auch die Umstände der Zeit, in der der Philosoph gelebt hat. Damit wird auch klargestellt, dass Machiavelli nichts mit Machiavellismus zu tun hat. Das haben erst spätere Autoren ihm "angehängt". Es wird auch dargestellt, wie aktuell Machiavellis Theorien heute noch sind.
  13. Cover des Buches Kaiser, Kriege und Kokotten (ISBN: 9783499626043)
    Christoph Schulte-Richtering

    Kaiser, Kriege und Kokotten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Lara_Hoeffner
    Dieses Buch ist großartig. Und ein seltener Glücksfall: Es ist witzig und klug zugleich. Mal möchte man sich kringeln vor Lachen, und im nächsten Satz schon ist man platt, dass man wieder auf überraschende Weise etwas gelernt hat, was man vorher nicht wusste - und zwar auf so unnachahmliche Art, dass man sich fragt: Warum schreiben nicht alle Autoren so? "Schnick, Schnack, Schnuck" ist zwar ein Geschichtsbuch - von Nero bis zur Finanzkrise lernen wir in 44 amüsanten und kurzen Kapiteln, wo der Nibelungenschatz vergraben liegt, warum Tatajana Gsell um ein Haar Königion von Spanien geworden wäre und warum Heidi Klum ihre Karriere Immanuel Kant zu verdanken hat Aber dabei tritt Christoph Schulte-Richtering überhaupt nicht wie ein wandelndes Lexikon auf, obschon ihm von der Völkerwanderung bis zur Wiedervereinigung, von den Kreuzzügen bis zu 9/11, vom Preußenkönig Friedrich bis zu Hitlers Autobahnen wirklich nichts unbekannt zu sein scheint. Das liegt einzig an seiner Darstellungsweise von Geschichte – die einfach unerhört ist. Frech, ohne falschen Respekt, gegen jeden einschläfernden Strich gebürstet. Alles Lehrerhafte, jede Faktenhuberei gehen ihm ab. Aber überraschende Zusammenhänge herzustellen, das macht ihm großen Spaß, und das spürt der Leser genussvoll auf jeder Seite. Liest man etwa die sechs Seiten über die Finanzkrise, hat man nicht nur das Prinzip der Leerverkäufe ein für allemal begriffen, sondern elegant gleich mitgelernt, warum das 17. Jahrhundert das große Zeitalter des niederländischen Blumenstilllebens werden konnte und was das mit der provozierenden Kunst eines Damien Hirst zu tun hat. Den gegenwärtigen Burgfrieden zwischen Banken und Regierungen beurteilt Schulte-Richtering allerdings skeptisch: «die Sache fühlt sich ein bisschen so an, als ob man den Hund den Wurstvorrat bewachen lässt». Der Autor ist ein Meister des ersten Satzes. „Am Morgen des 26. April 1336 klingelt der Wecker, und das Mittelalter ist vorbei.“ So beginnt das Kapitel über die Renaissance. Oder der Barock: "'Barocke Rubensfrau sucht Mann fürs Leben', wenn Sie so eine Kontaktanzeige lesen: Finger weg!“ Sehr schön auch folgender Auftakt: „Weia! Waga! Woge, du Welle, walle zur Wiege! Wagalaweia! Wallala weiala weia!“ Okay, vor Wagners „Nibelungen“ kapituliert sogar ein Schulte-Richtering, um dann Richard Wagners Leben als Künstler und Mann freilich doch noch zu erhellen. Spielerisch stellt dieses Buch unser Wissen vom Kopf auf die Füße. Dabei orientiert sich der Autor durchaus an filmischem Erzählen, hier merkt man den Stall, aus dem er kommt. Seit Jahren arbeitet er als Gedankenlieferant und Texter für viele Fernsehgrößen, von Gottschalk bis Plasberg, von Harald Schmidt bis Stefan Raab. Gekonnt strafft er, spitzt zu, reduziert ein paar Jahrhunderte auf drei Sätze und bringt sie damit auf den Punkt. Einzelheiten leuchtet er sorgfältig aus, stellt Querverweise her – und unterbricht das Programm rechtzeitig. „Ende Teil 1. Pause, Popcorn, Pipi.“ Großes Kino, diese kleine Weltgeschichte!
  14. Cover des Buches Die Eisenreich-Verschwörung (ISBN: 9783426635926)
    Jonathan Rabb

    Die Eisenreich-Verschwörung

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine Gruppe von Leuten setzt an, die Theorien eines Mönches aus dem 16. Jahrhundert zur Erlangung der absoluten Staatsmacht in die Praxis umzusetzen. Voraussetzung für diese dauerhafte Staatsmacht ist es, erst einmal Chaos und Panik zu erzeugen. Erst als die ersten Probeläufe für das Chaos analufen, wird klar, daß es diese Leute ernst meinen und sie gewillt sind, alles zu zerstören, um dann ihren neuen Staat aufzubauen. Die Zeit, sie noch aufzuhalten, ist knapp... Spannend geschrieben, trickreich erzählt. Und auch die Überraschung am Ende fehlt nicht, in der sich wieder ganz andere als die Drahtzieher entpuppen. Als besonderes Schmankerl hat das Buch als Anhang eine Übersetzung des Büchleins, das die ganze Geschichte auslöste. Eine wirklich schöne Idee.
  15. Cover des Buches Discorsi (ISBN: 9783520377036)
    Niccolò Machiavelli

    Discorsi

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Damals und heute (ISBN: 9783257201642)
    W. Somerset Maugham

    Damals und heute

     (8)
    Aktuelle Rezension von: BertieWooster
    Machiavelli kennt man heutzutage ja alleinfalls noch als Schimpfwort für Politiker und Diktatoren, denen jedes Mittel Recht ist - sei es Lug oder Betrug-, um an der Macht zu bleiben. Dies rührt von Machiavellis Schrift Il Principe, Der Fürst, die er einen nach Florenz zurück gekehrten Medici - Fürsten widmete. Vorlage für den Fürsten soll jedoch der berühmt berüchtigte Caesare Borgia gewesen sein. Maugham nimmt nun die historisch verbürgte Gesandtschaft Machiavellis an den Hof von C. Borgia, um Machiavelli nicht aus heutiger Sicht zu be- bzw. zu verurteilen, sondern ihn in den historischen Kontext der Renaissance zu stellen. So entwirft er ein anschauliches Bild Italiens zu dieser Zeit. Denn Anfang des 16. Jahrhunderts war das Gleichgewicht der Kräfte in Italien durch das Eingreifen der Spanier und Franzosen durcheinander geraten. Dies war für manche kleine Fürsten die Gelegenheit, um an Macht und Reichtum zu gelangen. Dazu war ihnen jedes Mittel Recht. Man konnte keinem mehr vertrauen. Denn zu große vertrauensseligkeit wurde nur zu oft mit dem Tode bestraft. Und C. Borgia galt als Meister seines Fachs. In den Dialogen zwischen Borgia und Machiavelli kommt jedoch zum Vorschein, dass Borgias Ziel nicht nur Macht und Reichtum ist, sondern die Einigung Italiens (mit Gewalt), um die fremden Mächte zu vertreiben. Dies und auch die Bürgerwehr statt Söldnertum kommen denn auch später in Machiavellis Büchern als Hauptmotiv wieder. Das Buch schildert jedoch nicht nur die Intirgen der Mächtigen, sondern auch des Alltags. Wunderbar wird die Geschichte erzählt, mit welchen Mitteln und Methoden Machiavelli versucht, als Bettgefährte einer jungen verheirateten Frau seines Gastgebers angenommen zu werden. Auch hier gilt wieder wer betrügt wen. Für historisch Interessierte ein sehr lesenswertes Buch. Dieses "verrückte" Zeitalter wird mit all seinen Grausamkeiten und Tricks einerseits und seiner Kultur andererseits sehr lebendig vor Augen geführt.
  17. Cover des Buches Der kleine Machiavelli (ISBN: 9783492313063)
    Hans Rudolf Bachmann

    Der kleine Machiavelli

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hätte ich mich vorher genauer erkundigt um was es in diesem, kleinen dünnen, doch ansprechend aufgemachtem Büchlein (mit seinem roten stoffähnlichen Bezug) geht, hätte ich es höchstwahrscheinlich nicht gekauft und erst recht nicht gelesen. Mit Machiavelli hat dieses Buch, nicht einmal im satirischen und weitesten Sinne zu tun.

    Was es ist, ist vielmehr eine hinter einem Schmunzeln versteckte Management- und Machtzeichnung. Der Betriebswirtschaftler in mir wollte trotz dem, dass das Buch sonst eher nicht mein üblicher Lesestoff ist, herausfinden wie es in den diversen Etagen der Konzerne wohl so zugehen würde und sah sogar darüber hinweg, dass die Autoren eine schwarzhumorische Aussicht kundtaten, nach der man kein erfolgreicher Manager werden kann, wenn man beispielsweise eine Frau ist, oder wenn man ein kreatives Individuum, "ein bunter Vogel" und keine "graue Maus" ist. Da mir die entsprechende Erfahrung aus dem (Berufs-)Leben fehlt kann ich den Wahrheitsgehalt dieses Büchleins nicht überprüfen oder bestätigen. Es ist jedoch wohl offensichtlich und nachvollziehbar, dass man sich den Reihen der Masse eingliedern, sich einerseits anpassen muss, und trotzdem versuchen seine Kollegen auszustechen, zu intrigieren um sich selbst, nicht etwa das Unternehmen, möglichst gut dastehen zu lassen und vorwärts zu treiben.

    Als ich entdeckte wie alt das Buch ist, war ich überrascht wie aktuell die Thematik immernoch ist/sein kann. Ich fürchte es wird sich auch nicht wirklich etwas in dieser speziellen eigenen Welt geändert haben. Zumindest nicht zum menschlichen hin. Für wen das nichts ist, der hat wohl in beriebswirtschaftlichen Gefilden und Managerpostitionen nicht viel verloren und kann dort auf Dauer wohl auch nicht glücklich werden.

    Soweit die unproffesionelle Rezension, von jemandem, der in diese Branche selbst keinen weiteren Einblick hat. Vielleicht hilft meine Beschreibung jedoch jemandem dieses Buch näher zu bringen, das ich trotz persönlicher Indifferenzen als gelungenen und gut aufgebauten satirischen Einblick in diese Materie erachte.
  18. Cover des Buches Was ist Politik? (ISBN: 9783531164670)
    Thomas Meyer

    Was ist Politik?

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Im Bett mit Kant oder das Gefühl von Nichts am frühen Morgen (ISBN: 9783492273251)
  20. Cover des Buches Niccolo Machiavelli (ISBN: 9783406541285)
    Wolfgang Kersting

    Niccolo Machiavelli

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Racheschuss (ISBN: B00KCT1F8K)
    Michael Linnemann

    Racheschuss

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Fanti2412
    Zum Inhalt:
    In der einen Minute kann Nora Feldt einen Jungen davor bewahren, brutal zusammengeschlagen zu werden, in der anderen wird er praktisch vor ihren Augen entführt. Da sie den Fall persönlich nimmt, beginnt die Göttinger Hauptkommissarin sofort mit den Ermittlungen. Von ihrem Vorgesetzten erfährt sie, dass es kurz zuvor bereits eine ähnliche Entführung in der Stadt gab. Mit Hilfe ihres Kollegen Thomas Korn findet sie heraus, wie die Fälle miteinander in Verbindung stehen. Dennoch kommen die beiden dem Täter nicht wirklich näher. Erst als sie durch einen Hinweis mit dem italienischen Philosophen Machiavelli konfrontiert werden, stoßen sie auf eine heiße Spur – an deren Ende jedoch eine böse Überraschung auf sie wartet …  
    (Kurzbeschreibung gem. Autoren-Seite)

    Leseprobe

    Die Webseite von Michael Linnemann



    Meine Meinung:
    Auch der 9. Teil der "Rache-Reihe" mit den Göttinger Kommissaren Nora Feldt und Thomas Korn ist ein in sich abgeschlossener Fall und kann durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Dennoch empfehle ich, die Reihe chronologisch zu lesen, da man so die beiden Hauptprotagonisten besser kennenlernen kann.

    Ohne großartiges Vorgeplänkel ist man gleich auf den ersten Seiten mitten drin im Geschehen und erlebt die erste Entführung mit.
    Schlag auf Schlag geht es weiter und die zweite Entführung folgt.
    Sofort war ich gefangen in der Story und den Ermittlungen.
    Michael Linnemann erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven.
    Man erlebt die Entführungen, nimmt an den Ermittlungen teil an den unterschiedlichen Schauplätzen und „sieht“ auch den Entführer agieren und erfährt etwas über seine Pläne.
    Wie den Kommissaren ist auch mir recht schnell ein Motiv für die Entführungen eingefallen. Aber wer in Person tatsächlich dahinter steckt und ob das Motiv tatsächlich richtig vermutet war, klärt sich erst gegen Ende.
    Durch kurze Kapitel, viele Perspektivwechsel und unvorhersehbare Ereignisse ist die Spannung durchgängig hoch.
    Gut gefallen hat mir die detailliert beschriebene Ermittlungsarbeit und die Darstellung der Kommissare, die eben auch nur Menschen sind, Stärken und Schwächen haben und an den Schicksalen der Opfer teilhaben.
    Auch die Entwicklung im Privatleben der beiden Hauptprotagonisten Nora und Thomas ist interessant und facettenreich.
    Das alles wirkt sehr glaubhaft und authentisch.

    Mit seinem flüssigen, angenehmen und mitreißenden Schreibstil hat mir Michael Linnemann erneut spannende und unterhaltsame Lesestunden bereitet!


    Fazit: 5 von 5 Sternen


    © Fanti2412
  22. Cover des Buches Tagebuch eines schlimmen Jahres (ISBN: 9783596180462)
    J.M. Coetzee

    Tagebuch eines schlimmen Jahres

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Der alternde Schriftsteller J.C. schreibt an Ansichten für ein Buch eines deutschen Verlegers. Eines Tages trifft er in der Waschküche des Towers, in dem er lebt, eine sehr hübsche, junge Frau. Als er sie ein paar Tage später im Park wieder sieht, spricht er sie an, ob sie seine Sekretärin werden möchte, die seine Bänder mit den Ansichten ins Reine schreibt. „Tagebuch eines schlimmen Jahres“ beinhaltet neben der Geschichte vor allem die Ansichten des Autors über alle möglichen Themen dieser Welt – von Politik, über Mathematik bis hin zu seiner Heimat Südafrika. Zwar ist es stellenweise schwer zu lesen, da man immer wieder blättern muss, aber ansonsten ein sehr gelungenes Buch.
  23. Cover des Buches Klassiker des politischen Denkens Band II: Von John Locke bis Max Weber (ISBN: 9783406568435)
  24. Cover des Buches Was hätte Machiavelli getan? (ISBN: 9783430114820)
    Stanley Bing

    Was hätte Machiavelli getan?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Vinculum
    Bloß nicht zu ernst nehmen.

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