Bücher mit dem Tag "macht und intrigen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "macht und intrigen" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.391)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.586)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Lenchen

    Das Buch hat mir super gefallen. Erst habe ich es mir ausgeliehen, aber es hat mich so seh gefesselt, dass ich,noch bevor ich mit dem ersten Buch halb fertig war,  mir die gesamte Trilogie gekauft habe.

    Und darum geht's: Katniss Everdeen lebt in Panem, einem Land, wo früher einmal Amerika war, was aber wegen Naturkatastrophen und Kriegen zerstört wurde. Alljährlich finden die sogenannten Hungerspiele statt, eine Reality-TV-Show bei der von 24 Jugendlichen aus allen 12 Distrikten nur ein einziger überleben darf. Katniss meldet sich freiwillig, als eigentlich ihre kleine Schwester ausgelost wird. Auch aus ihrem Distrikt wurde Peeta ausgelost, der Junge, der ihr einmal Brot geschenkt hat. Und obwohl Katniss weiß, dass sie nicht beide überleben können, fällt es ihr schwer, ihn zu hassen.

    Katniss ist sehr selbstständig und stark. Sie hat nach dem Tod ihres Vaters allein für die Familie gesorgt, die sie so sehr liebt, dass sie für sie sogar ihr Leben gibt. Trotzdem ist sie keineswegs weichherzig. Sie weiß was sie will. Gut gefällt mir auch, dass sie kein hilfloses Mädchen ist, das nur durch die Hilfe eines Typen es schafft, zu überleben, wie es in vielen Büchern der Fall ist.

    Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, wobei ich hier erwähnen muss, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe und deshalb nicht beurteilen kann, ob mir die deutsche Übersetzung auch gefallen hätte. Ich habe mehrere Stunden am Stück gelesen und konnte gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergeht, weil mich die Geschichte so sehr gefesselt hat.

    Auch Katniss Gefühle und Handlungen sind zu jeder Zeit vollkommen nachvollziehbar, was vermutlich zum Teil daran liegt, dass die Geschichte in der ersten Person aus Katniss Sicht geschrieben ist. Ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt.

    Insgesamt kann ich mich Stephen King und Stephanie Meyer nur anschließen: Die Tribute von Panem ist eine fesselnde und spannende Geschichte. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen und zu sehen, wie es weitergeht!


  3. Cover des Buches Unter Haien (ISBN: 9783548284798)
    Nele Neuhaus

    Unter Haien

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Eine Freundin von mir hat mal von der Autorin geschwärmt, deshalb habe ich zu dem Buch gegriffen. Vielleicht muss ich von der Autorin auch einfach nochmal was anderes lesen, denn dieses Werk, das wohl ihr Debüt war, hat mich nicht sonderlich überzeugt.
    Um was geht es?
    Alex Sontheim ist eine gefragte Investmentbankerin und lernt durch ihren Job den schwerreichen Sergio Vitali kennen mit dem sie eine Affäre beginnt. Die Warnungen ihn betreffend ignoriert sie gekonnt, bis sie selbst feststellen muss, dass er vielleicht doch in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
    So weit, so gut.
    Warum hatte ich Probleme mit dem Buch?
    Fangen wir mal mit der Protagonistin an: sie war mir nicht wirklich sympathisch und ich konnte einfach kein Verständnis und noch viel weniger Mitgefühl für sie aufbringen. Sie wird als so hochintelligent und clever beschrieben und lässt sich mit einem verheirateten Mann ein, der ihr Vater sein könnte und dem Mafia-Verbindungen nachgesagt werden? Das zeugt natürlich von überragendem Intellekt.
    Übrigens liebt sie ihn auch nicht wirklich, sondern findet es nur toll, dass er sie (nachdem sie beruflich schon ziemlich oben angekommen ist) in der feinen Gesellschaft New Yorks einführt. Und wie gut, dass sie ihm nach über einem halben Jahr Beziehung, nie gesagt hat, dass sie italienisch spricht. Sonst hätte das wirklich Ärger gegeben, als sie zufällig ein Gespräch mit seinen Mafia-Kumpanen belauscht.
    Ansonsten war die Geschichte gar nicht mal so unspannend. Ich hatte nur einfach kein Mitleid mit ihr, als sie dann doch irgendwann feststellt, in welche Scheiße sie sich geritten hat. Deshalb gibt es von mir 3 ⭐.

  4. Cover des Buches King of Chicago (ISBN: 9783743116221)
    Sarah Saxx

    King of Chicago

     (169)
    Aktuelle Rezension von: samy_evil

    Eine tolle Story mit Höhen und Tiefen. 💔💗💖 Gespickt mit Humor, Spannung und einen Hauch von Erotik. Dem Schreibstil von Sarah Saxx kann man problemlos folgen ohne das alles vorhersehbar ist. Macht richtig Spaß beim hören/ lesen

    🎧 Zu den Vorlesern:    "Whispersync for Voice"

    • Erik Borner hat eine angenehme dunkle Stimmfarbe, höre ihn immer wieder gerne.
    • Mirjam Simon habe ich zum ersten mal gehört und hat mir sehr gut gefallen. Ihre Stimme passt gut zur weiblichen Figur.                                      
  5. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  6. Cover des Buches Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten (ISBN: 9783570307519)
    Jenny-Mai Nuyen

    Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Den Menschen werden die schönsten Erinnerungen gestohlen und in Blutbüchern nieder geschrieben.  Vampa wurde alles genommen, er kann nicht mehr fühlen, weiß nichts mehr aus seiner Vergangenheit. Tigwid hat etwas mehr Glück, er hat "nur" seine gkücklichen Erinnerungen verloren.

    Auf der Suche nach einer Lösung, nach dem Geheimnis hinter dem Rätsel, stoßen die beiden Jugen mit der 15-jährigen Apolonia zusammen, der die Macht prophezeit wird das Dunkle zu brechen.

    Sie rennen zusammen durch die dunklen Straßen, werden getrennt, des Mordes verdächtigt und angelogen. Ob sie es wirklich schaffen die Schreiber der Blutbücher zu besiegen und ihre Erinnerungen zurückgewinnen?


    Meinung

    Ein kurzweiliges Jugendbuch. Schön finde ich, dass tatsächlich die Handlung im Vordergrund steht. Die Liebe spielt in diesem Buch eine sehr kleine Rolle.

    Jenny-Mai Nuyen beschreibt einfach immer wunderschön ihre fiktiven Orte, die Personen und schafft sehr individuelle Persönlichkeiten.

    Zwar wird mir Apolonia im ganzen Buch nicht sympathisch, aber das muss sie auch gar nicht. Es ist einfach sehr authentisch, wie alles zusammen passt und die Personen handeln. 

    Das schöne ist auch, dass ihr einfach eine Naivität gegeben wird und auch ein Vertrauen zur Polizei, wie das wohl in den wenigsten Büchern ist. Das hat mir gefallen, dass nicht immer alles schlecht gemacht wird, was wir in der "echten" Welt so haben, sondern auch genutzt wird. Dass sie nicht (zumindest nicht von allen) total verachtet wird, sondern als Teil des ganzen gesehen hat. 

    Es wird auch so vieles sehr logisch erklärt, mit Physik und Co. Das hat Spaß gemacht!

    Schön fand ich auch, dass die Sätze aus den Blutbüchern in rot abgedruckt waren. Das ist defintiv mal eine schöne Abwechslung so viel Farbe zu sehen.

    Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das ich empfehlen kann.

  7. Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)
    Richard Schwartz

    Der Herr der Puppen

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Es geht weiter in der mittlerweile wohlbekannten Stadt Gasalabad. Zokora, Varosch, Janos und Sieglinde brechen zu einer eigenen Reise auf und verlassen uns vorübergehend, sodass wir in diesem Band überwiegend mit Havald, Leandra, Serafine und Natalyia zu tun haben.

    Der Herr der Puppen ist ein überaus starker, gefährlich agierender Nekromant, dessen Vernichtung das oberste Ziel in diesem Band darstellt. Das dies nicht einfach ist, erklärt sich von selbst. 

    Außerdem kommen wir auch der Aufstellung der zweiten Legion wieder ein gutes Stück näher.


    Ich habe dieses Buch genauso verschlungen, wie die Teile zuvor. Die Spannung steigt mit jedem Mal und ich bin wirklich gespannt, wohin uns die Reise in den kommenden Teilen noch führen wird.

  8. Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)
    Richard Schwartz

    Das Auge der Wüste

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Ich komme zuerst zum Negativen (Sachen, die zumindest ich negativ finde):

    - zu wenig Action: die seltenen Kämpfen, die es dort gibt, sind sehr kurz und stellen oft kaum eine Gefahr für die Helden dar

    - zu viele Gespräche über Intrigen, Politik und Machenschaften: es fehlte mir hier der Ausgleich dazu - also Abenteuer und Action

    - zu wenig Abenteuer: es wurde langweilig, da die Helden die Stadt kaum verließen. Es fehlte mir einfach die Erkundung, das Gefühl, was als Nächstes passiert, wem oder welchen Kreaturen sie begegnen und welche neuen Sachen bzw Plätze, wie zB uralte Tempelanlagen, sie finden. Im ersten Teil der Reihe befanden sie sich auch nur am einen Ort, aber man konnte dort nie wissen, wer Freund und wer Feind ist und was als nächstes Passiert. So konnte die Spannung gehalten werden.

    - ACHTUNG SPOILER! ............................ Leandra, Janos und Sieglinde wurden gefunden. Bzw. fanden sie Havald. EInfach so. Er saß, wenn ich mich richtig erinnere, auf einer Bank und sie kamen einfach so aus dem Nichts hatten sich somit wieder. Keine Befreiungsaktion - einfach nur so *mit den Fingern schnipps*. Ich fand diese Situation sehr seltsam, da dieser Teil der Geschichte sehr spannend hätte sein können, jedoch war das, wie die Kämpfe auch, zu einfach und unbeschwert.

    - zu wenig Charakter-Entwicklung: Havald entdeckte, dass er ja doch etwas Magie beherrschen kann. Warum hatte er nicht weiter geübt gehabt? Niemand hatte je wirklich geübt und wurde irgendwie besser, außer vielleicht Janos durch Ragnakarg, seiner neuen Axt, durch die der Träger, solang er diese Waffe nur trägt, mehr Muskelkraft bekommt. Aber auch diese Geschichte schien leider etwas unwichtig, als ob es kein großes Ding wäre...

    - Erzählweise ist nicht malerisch: alles klingt so mechanisch, so gar nicht malerisch und künstlerisch. Es wurden zu oft Objektive bis ins kleinste Detail beschrieben, obwohl, wie ich finde, es gar nicht hätte sein müssen. Es ist natürlich lieb gemeint, aber der Autor schreibt so, als ob er eine Gebrauchsanweisung, und kein Gemälde beschreiben will. 

    - Beziehung zwischen Havald und Leandra: die kommt zu kurz in diesem Teil. Sie küssen sich, Leandra schmiegt sich an Havald manchmal. Aber irgendwie fühlt es sich so trocken an. Man kriegt nicht dieses Gefühl, als ob es zwischen Havald und Leandra so richtig funkt. Zwischen den beiden entstehen zu wenig intime Gespräche. Es fehlt da einfach an Romantik und Leidenschaft

    Dennoch verstehe ich, dass es absolut nicht einfach ist, Bücher zu schreiben, vorallem so, dass sie dazu auch noch spannend sind. Zumal hier die Truppe aus einer recht größeren Anzahl an Helden besteht - das macht die Sache natürlich eine Ecke schwieriger. Auch wenn ich viele, mir persönlich negative Punkte aufgezählt habe, bin ich dennoch dem Autor, Herr Richard Schartz, auch für diesen Teil sehr dankbar. 

    ___________________________________________________________

    zum Positiven:

    - die Handlung ist durchdacht und mir fiehlen keine Fehler auf

    - handlungsunrelevante Plaudereien und Spatziergänge erfrischen die Geschichte

    - die Truppe sorgt sich umeinander und behandeln sich freundschaftlich

    - die Welt diesen Epos' ist interessant, gut aufgebaut und diese läd einen dazu ein, mehr über diese Welt zu erfahren - was auch passiert, da hier Sachen erläutert und Geheimnisse aufgedeckt werden.




  9. Cover des Buches Jonah - Die Lehrjahre (ISBN: B00U8Q1APU)
    Rebecca Gablé

    Jonah - Die Lehrjahre

     (32)
    Aktuelle Rezension von: vormi

    London, um 1330. Der Tuchhändlerlehrling Jonah Durham wächst bei seinem tyrannischen Vetter Rupert auf, der ihm das Leben zur Hölle macht. Einzig seine Großmutter erkennt sein Talent und seine Intelligenz. Sie vermacht ihm ein stattliches Vermögen, das es ihm ermöglicht, nicht nur das Haus seines Vetters zu verlassen, sondern auch als jüngstes Mitglied der Geschichte in die Gilde der Tuchhändler aufgenommen zu werden. Dadurch zieht er die Missgunst seines Vetters auf sich, der ihm immer wieder Steine in den Weg legt. Doch eine schicksalhafte Begegnung mit dem jungen König Edward III soll sein Leben grundlegend verändern.

    In erneuter Zusammenarbeit mit Oliver Rohrbecks Lauscherlounge präsentiert Audible Entertainment die Hörspieladaption des Bestsellers "Der König der purpurnen Stadt". Das Tuchhändler-Epos von Rebecca Gablé wurde als ungekürzte Fassung in 3 Teilen produziert. "Jonah - Die Lehrjahre" bildet dabei den Auftakt der Hörspiel-Trilogie, die mit mehr als 130 Sprechern aufwändig in Szene gesetzt wurde.

    Neben Detlef Bierstedt, der bereits das Hörbuch zu "Der König der purpurnen Stadt" gelesen hat, ist auch dieses Mal die erste Riege der deutschen Sprecherszene vertreten: Oliver Siebeck, Uve Teschner, Elena Wilms, Reinhard Kuhnert, Greta Galisch, Erich Räuker, Robert Frank, Gabriele Blum, Britta Steffenhagen und viele andere...

    Inhaltsangabe auf amazon


    Ein kleines Geschenk von audible, das mir wirklich sehr gut gefallen hat. Nach längerer Pause für mich mal wieder ein Rebecca Gable Buch und wie schon so viele andere vorher, einfach richtig gut gemacht.

    Spannend erzählt sie von den historischen Gegenbenheiten, gewürzt mit realistischen Figuren und jeder Menge Intrigen. Sehr zu empfehlen.

  10. Cover des Buches Die Feuerinseln (ISBN: 9783492268219)
    Richard Schwartz

    Die Feuerinseln

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Wir verlassen in diesem Band Gasalabad gemeinsam mit Havald und den anderen. Doch je näher sie Askir kommen, desto größer werden auch die Gefahren.

    Die Piraten, die die Küste fest im Griff haben, scheinen zu Beginn die größte Hürde für Die Lanze des Ruhms zu sein, aber schon bald sind diese das geringste Problem der Protagonisten.

    Es ist schwer, weiteres zur Handlung in diesem Buch zu schreiben, ohne zu spoilern. Gegen Ende treffen wir zum ersten Mal so richtig auf den großen Gegner, denn Havald und seine Freunde stehen plötzlich einer ganzen Legion Thalaks gegenüber, die bereits erschreckend weit vorgedrungen ist.

    die Spannung in diesem Teil der Reihe ist wirklich kaum zu überbieten!

  11. Cover des Buches Dark Triumph - Die Tochter des Verräters (ISBN: 9783570401798)
    Robin LaFevers

    Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

     (96)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Der erste Band der Trilogie war ja leider nicht mein Fall, aber hier stehen andere Charaktere im Fokus und das hat der Geschichte sehr gutgetan. Bis auf ein paar zu konstruierte Erklärungen am Anfang war ich sehr begeistert.

    Erzählt wird aus Sybellas Perspektive, die ich aufgrund ihrer zynischen, pragmatischen Art sehr gerne gelesen habe. Weder ist sie die kämpfende Amazone, noch die fetischisierte Femme Fatale und erst recht nicht wird sie zur Damsel in distress. Sie ist einfach eine Frau, die ihr Fach versteht (wenn man das so sagen kann 😂) die Respekt einfordert und für die kämpft, die ihr etwas bedeuten. Sei das ihre langjährige Freundin oder der junge Soldat auf dem Schlachtfeld.

    Daneben habe ich mich sehr gefreut, dass die Autorin sich getraut hat, Charaktere zu schreiben, die einfach mal nicht schön sind. Biest - der Kriegsheld - ist durch Kampfverletzungen und Narben sehr entstellt. Auch ansonsten sieht er nicht ansehnlich aus. Trotzdem ist er ein richtig cooler Charakter. Biest und Sybella sind ein gutes Team und auch wenn es hier eine kleine Love Story gibt, ist es eine andere Verbundenheit, die hervorsticht.

    Ansonsten fand ich die Geschichte von Anfang bis Ende sehr spannend. Es ist allerdings historische Fantasy mit wenigen magischen Elementen.

  12. Cover des Buches Darina - Die Jungfrau und der Kriegerkönig (ISBN: 9783903041035)
    Leona Ravens

    Darina - Die Jungfrau und der Kriegerkönig

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Wortspielerei

    Mich hat die Story direkt nach den ersten fünf Seiten sehr an GOT erinnert ... und auch die Charaktere erinnern an zwei Darsteller der bekannten Serie - Trotzdem ist es eine verdammt gute Storyline ... sie hält einige Überraschungen offen und Darina entwickelt sich zu einem sehr interessanten Charakter.
    Sie ist stark, neugierig und loyal ... Eigenschaften, die nicht jeder aufweisen kann und sie lässt sich sogar von ihrem Kral dafür bestrafen, dass sie jemand anderem gegenüber ihr Wort hält. 
    dafür, dass es laut Kategorien um mittelalterliche, Mystische & Märchen Lektüre handeln soll, kommen extrem viel erotische Abschnitte vor - so viele habe ich in manch einem Erotikroman nicht mal zu lesen bekommen ;)

    Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband, den ich direkt lesen werde ... Alles in allem eine schöne Story, die mitreißend ist und entspannte Lesestunden garantiert.
  13. Cover des Buches Luna (ISBN: 9783453317956)
    Ian McDonald

    Luna

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Game of Thrones in Space
    Treffender könnte man den science Fiction Thriller von Ian MCDonald wohl kaum beschreiben und ich bin sicher, dass dieses Buch viele Leser wird begeistern können. Mich leider nicht so denn es ergeben sich für mich leider auch dieselben Probleme die ich schon mit den Stark, Lannister und Co hatte.
    Aber von Vorne: Wie es sich für ein Science Fiction Roman nun mal gehört, spielt Luna nicht auf der Erde. All zu weit zieht es uns aber nicht, denn die Handlung ist komplett auf dem Mond angesiedelt.
    An dieser Stelle möchte ich auf einen gravierenden Fehler in der Übersetzung auf der ersten Seite hinweisen: Dort ist eine Karte vom Mond abgebildet, die mit „Rückseite des Mond“ betitelt ist. Dort ist aber ebenfalls der Krater Tycho eingezeichnet, der sich bekanntermaßen auf der erdzugewandten Seite des Mondes befindet.


    Die Ordnung auf dem Mond wird vor allem durch fünf Familien bestimmt, den sogenannten Drachen. Sie bestimmen sowohl gesellschaftlich, als auch wirtschaftlich wo es lang geht. Ein Drache sind die Cortas. Eine Familie die durch ihren Heliumabbau zum Wirtschaftsriesen geworden sind, unter den anderen Drachen aber als neureiche Aufsteiger gelten.
    Im Laufe der Handlung begleiten wir mehrere Mitglieder der Corta Familie und verstricken uns dabei immer mehr in ein Gewirr aus Macht, Intrigen und Verrat.
    Das Tempo der Handlung ist anfangs noch gemächlich. Der Fokus liegt auf den Charakteren: Ihren Motiven, Hintergründen und Ziele. Umso weiter die Handlung fortschreitet umso verzwickter werden die Beziehungen, es tauchen immer mehr Geheimnisse und Intrigen auf. Während Fans von Game of Thrones sicher dieses Spiel von Macht, Sex und Hinterlist amüsant und spannend finden, fand ich es eher langweilig und in die Länge gezogen. Auch die Masse an Charakteren und neuen Vokabeln (Auf dem Mond werden nämlich fröhlich Begriffe aus Brasilien, Korea, Japan und Russland durchgemixt) empfand ich als zu viel. Ohne Personenregister und Glossar wäre ich gar nicht klar gekommen.
    Zum Ende hin überschlagen sich dann die Ereignisse und es wir richtig spannend, wenn auch mit einem recht ärgerlich offenen Ende.

    Die von Ian McDonald entworfene Mondgesellschaft fand ich sehr gut gelungen. Jeder Mensch muss für die 4 Grundstoffe bezahlen: Luft, Wasser, Kohlenstoff und Daten. Die Armen schuften also um überhaupt atmen zu können und jeder Luftzug wird berechnet. Ein Modell dass natürlich nur an einem Ort ohne atembare Atmosphäre wie der Mond funktioniert. Auch Details wieder Muskelabbau in de leichteren Schwerkraft wurden nicht vergessen und lassen das Leben auf dem Mond realistisch erscheinen.

    Fazit:


    Fans von endlosen Machtintrigen wie Game of Thrones werden mit Luna sicher ihren Spaß haben und sich für die Geschehnisse rund um die Cortas begeistern können. Mein Fall war es aber nicht.


    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner


  14. Cover des Buches Wolfswille (ISBN: 9783959623339)
    Melanie Vogltanz

    Wolfswille

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Mine_B

    Das Buch „Wolfswille“ war mein erstes Werk aus der Feder von Melanie Vogltanz. „Wolfswille“ gehört zur „Schwarzes Blut“- Reihe. Leider wusste ich dies nicht vor dem Lesen, jedoch hat es sich ohne Vorkenntnisse ohne Probleme lesen lassen, ich hatte keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen.

     

    Klappentext:

    London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.

     

    Dieses Werk ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi in einem historischen Setting. Dieser Genremix hat mir gut gefallen. Auch die fantastischen Elemente, wie zum Beispiel die Wesen Wolfsmensch oder auch Vampir, konnten mich überzeugen. Der Kriminalaspekt hat mir ebenfalls gut gefallen. In diesem Buch wird eine Verfolgungsjagd thematisiert. Ein Serienmörder a la Jack the Ripper macht London unsicher und wird vom Protagonisten Alfio gejagt

    Der Schreibstil von Melanie Vogltanz ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch gefällt mir ihre Darstellung des historischen Londons dieser Zeit. Man kann sich diese trostlose Atmosphäre und den Gestank von damals sehr gut vorstellen. Zusammen mit den Charakteren wandelt man in der damaligen Zeit und hat das Gefühl, dass man in diese zurückversetzt wurde. „Wolfswille“ ist vielseitig gestaltet. Einige Wendungen, welche die Geschichte nimmt, hätte ich so nicht erwartet und konnten mich auf jeden Fall überraschen. Diverse Szenarien hätte ich am Anfang vermutet und konnten mich vom Stil der Autorin, wie sie eine Geschichte aufbaut, überzeugen. Die Wendungen haben auf jeden Fall auch zur Handlung gepasst und waren in keinster Weise aus der Luft gegriffen. Sie waren plausibel und haben sich gekonnt in den Verlauf der Story eingebettet. Durch die unerwarteten Handlungsverläufe konnte der Spannungsbogen permanent aufrechterhalten werden. Jedoch gab es meiner Meinung ein paar Szenen, die man hätte kurzen können. Sie haben zu viel Raum eingenommen und das Buch etwas gestreckt, dabei jedoch meinen Lesefluss gestört. Die Spannung wurde unterbrochen, manchmal hätte ich mir ein paar Kürzungen gewünscht – manche Ausführungen haben nicht zur Handlung beigetragen und ich habe sie als störend empfunden.

    Der Protagonist Alfio ist ein Wolfsmensch. Er hadert mit seiner Wolfsseite. Sein innerer Zwiespalt wird gut dargestellt. Dies habe ich als ansprechend empfunden. Seine permanente Angst vor dem Kontrollverlust und den Folgen, wenn er in die Wolfsform wechselt, sind gut dargestellt. Dadurch lebt Alfio recht isoliert. Er versucht, keine sozialen Kontakte zu pflegen, lässt keinen nah an sich heran, weil er mögliche Konsequenzen scheut. Auch hat Alfio eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Seine Darstellung hat mir gut gefallen, ein sympathischer Protagonist, dessen Geschichte man gerne verfolgt. Gut gefallen haben mir auch die Andeutungen aus seiner Vergangenheit. Diverse Aspekte werden angesprochen, welche bestimmt noch weitergeführt werden. Diese machen neugierig und Lust auf mehr.

    Leider konnte mich der Einstieg nicht überzeugen. Ich habe den Tagebucheintrag als holprig empfunden. Die eigentliche Handlung hat mir wesentlich besser gefallen. Der Prolog hat sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Sobald ich diesen Prolog ausgelesen hatte, hat mir das Buch besser gefallen. Der Schreibstil und auch die Handlung konnten mich eher überzeugen. Durch den Prolog musste ich mich leider ein bisschen durchbeißen.

     

    Insgesamt hat mir „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz gut gefallen. Das Buch hat meiner Meinung nach ein paar Schwächen, über die ich aber getrost hinweglesen konnte. Die Geschichte von Alfio in dem längst vergangenen London habe ich mit Spannung verfolgt. Da ich jedoch finde, dass noch Luft nach oben ist, möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

  15. Cover des Buches Im Sog der Zeit (ISBN: 9783404208302)
    Peter F. Hamilton

    Im Sog der Zeit

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Teil 3 des Voyd-Zyklus. Ungeachtet eines leichten epischen Durchhängers im Mittelteil geht es auch in diesem Band insgesamt rasant weiter. Zur Freude des Lesers tauchen weitere Figuren aus dem Vorgänger, der Commonwealth-Saga, wieder auf und werden geschickt in die Handlung eingebunden. Die story selbst bleibt spannungs- und abwechslungsreich. Die Erwartungen an den finalen Band der Reihe sind dem entsprechend hoch. 
  16. Cover des Buches Die Tigerkralle (ISBN: 9783868000115)
    John Speed

    Die Tigerkralle

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Skogland 1 (ISBN: 9783751202541)
    Kirsten Boie

    Skogland 1

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Die 14-jährige Jarven wächst bei ihrer allein erziehenden und sehr behütenden Mutter auf. Ein Film-Casting, an dem Jarven ohne das Wissen der Mutter teilnimmt, verändert ihr ganzes Leben. Für die Endausscheidung fliegt Jarven mit der Filmcrew in das fiktive, nordische Skogland, um dort die Prinzessin zu doubeln. Doch dann entwickelt sich der kurze Aufenthalt äußerst dramatisch, es geht um Leben und Tod…

    Das Königreich Skogland besteht aus einer reichen Südinsel und einem benachteiligten Norden. Politische Spannungen sind Alltag. Fiktiv, aber auch ausgesprochen realistisch werden Themen wie Ausbeutung, Diskriminierung und Rebellion in einem Jugendroman untergebracht.

    Die naive und politisch wenig interessierte Protagonistin wird Hauptdarstellerin einer Intrige mit ungewissem Ausgang. Sogar die Geheimnisse ihrer eigenen Familiengeschichte werden plötzlich wichtig...

    Vor allem Mädchen werden sich mit der Hauptperson identifizieren können. Durch mehrere überraschende Wendungen bleibt das Buch durchweg spannend, für erwachsene Leser ist es aber vorhersehbar.

    Gekonnt erzählt ist der Roman auf jeden Fall, wie man es von der Autorin gewohnt ist.

    Ein Lesevergnügen, das auch zum Nachdenken anregen sollte und das Interesse an grundlegenden politischen Themen fördert. Ich bewerte hier mit 4,5 Sternen.

  18. Cover des Buches Das Schwarze Auge, Sand und Blut (ISBN: 9783453213838)
  19. Cover des Buches Das Buch der Königin (ISBN: 9783839813089)
    Sabine Weigand

    Das Buch der Königin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Konstanze wächst glücklich und behütet in Sizilien auf. Doch da sie die letzte Erbin des Titels des normannischen Geschlechts der Hauteville ist, muss sie standesgemäß heiraten. Die Wahl fällt auf Heinrich, den Thronfolger des Stauferkaisers Friedrich Barbarossa. Konstanze will nicht ins ferne Deutschland, das ihr als kalt und dunkel beschrieben wird. Doch sie muss sich ihrer Berufung fügen. Ihr Gemahl begegnet ihr weitgehend abweisend, nur in ihrem Schwiegervater, dem Kaiser, findet sie einen Seelenverwandten. Dieser zieht alsbald in den Heiligen Krieg nach Jerusalem und erliegt in der Ferne einer Krankheit. Heinrich, nun der Kaiser, herrscht grausam und kompromisslos. Konstanze muss ihm von einer Hofstatt zur anderen folgen, auch der erhoffte Thronerbe stellt sich nicht ein. Ihr einziger Trost ist der Schreiber Gottfried, der ihre Geschichte aufschreibt und das Buch mit wundervoller
    Ornamentik verziert.
    Ein unterhaltsamer Mittelalter-Schmöker über eine historische Figur, die mir bislang unbekannt war.

  20. Cover des Buches Ich klick dich weg (ISBN: 9783596032556)
    Lucy Sykes

    Ich klick dich weg

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Weebo1846

    Inhalt:

    Die Chefredakteurin des Modemagazins "Glossy", Imogen Tate, musste wegen einer schweren Erkrankung eine Auszeit von 6 Monaten nehmen. Bei ihrer Rückkehr in die Redaktion steht sie vor gravierenden Veränderungen. Ihre ehemalige Assistentin Eve, will aus ihrer gedruckten Zeitschrift eine App machen. Das soll aber nicht die einzige Herausforderung für die wenig technikbegabte Imogen sein. Neben vielen weiteren Schwierigkeiten, kommt insbesondere der sehr eigenwillige "Führungsstil" von Eve hinzu. So ist immer wieder Imogen's Kreativität und ihr gutes Einfühlsvermögen gefragt. Zickenkrieg ist also vorprogrammiert :)!

    Meinung:

    Letzendlich war das Buch wesentlich fesselnder als zunächst gedacht. Die Charaktere sind wirklich super beschrieben, man baut direkt eine emotionale Bindung auf und fiebert richtig mit. So bleibt die Geschichte durchaus spannend und hat Suchtpotential. Nicht gelungen fand ich lediglich die teilweise sehr abrupten Wechsel zwischen der Charaktere, zumal diese immer nur kurze Abschnitte waren. Außerdem war es mir an einigen Stellen zu extrem.

    Lesemepfehlung:

    Keine anspruchsvolle, aber dennoch sehr unterhaltsame Lektüre die sich perfekt für eine kleine Auszeit eignet, 4 von 5 Sternen!

  21. Cover des Buches Stadt der Schuld (ISBN: 9783937357881)
    Eva-Ruth Landys

    Stadt der Schuld

     (17)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Stadt der Schuld

    Dies ist Teil 2 der Trilogie rund um Cathy, Aaron und Isobel, die leider nicht fortgesetzt wird. Als Leser ärgert mich dies sehr und auch für die Autorin ist das bestimmt nicht schön. Hoffentlich kann Eva Ruth Landis das Buch noch per Selfpublishing oder in einem anderen Verlag rausbringen. Ich würde auf jeden Fall gerne wissen, wie es mit Cathy und Aaron ausgeht. Dieses Buch endet auch recht spannend, bzw. mit offenen Fragen. Wer damit nicht leben kann, sollte vielleicht kein Buch der Trilogie lesen bzw. nur den ersten, da dieser recht abgeschlossen ist. Trotzdem eine große Leseempfehlung von mir, da die Bücher unglaublich toll sind.


    Inhalt

    Nach den Ereignissen auf Whitefell, dem Landsitz der Havishams, müssen Cathy und Aaron fliehen. In Manchester finden sie Arbeit, aber das Elend dort ist schier unerträglich. Als Cathy ihr Kind zur Welt bringt und obendrein noch drei Waisen aufnimmt, wird die Lage äußerst prekär. Zunehmend verbittert lässt Aaron sich mit einer gewaltbereiten Arbeiterbewegung ein und landet im Gefängnis. Cathy versucht verzweifelt, ihn zu retten, da ihm drakonische Strafen drohen. In ihrer Not wendet sie sich an die Unternehmersgattin Deodra Ashworth, doch was sie nicht weiß: Diese hat schon länger ein Auge auf Aaron geworfen. Unterdessen holen Horace Havisham die Schatten der Vergangenheit ein. Seine eigene Frau Isobel zeigt ihn wegen des Verdachts an, den Mord an ihrem Bruder in Auftrag gegeben zu haben. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Havisham beschließt, sein Leben grundlegend zu ändern. Er hat sich heftig in die sanfte Meredith Baker verliebt. Doch Isobel ist wild entschlossen, ihn zu vernichten. Einen tatkräftigen Unterstützer findet sie in dem skrupellosen Berufsspion Armindale, der ebenfalls noch eine Rechnung mit Havisham offen hat.


    Meinung

    Eva Ruth Landis kann einfach so gut schreiben! Ihre beiden Bände rund um Aaron und Cathy gehören für mich zu den spannendsten historischen Romanen, die ich bisher gelesen habe. Das Elend und die Umstände der Zeit werden in diesem Buch sehr deutlich dargestellt. Das Arbeiten in den großen Fabriken im Zuge der Industrialisierung muss eine wirkliche Zumutung gewesen sein. Cathy und Aaron schlagen sich tapfer durch, doch schon bald bringen Elend und Ausbeutung Eheprobleme mit sich. Außerdem müssen sie noch 3 Waisenkinder versorgen. Auch die Geschichte der jungen Mary, die zur Mätresse des Fabrikbesitzers Ashworth wird und später im Freudenhaus landet, ist erschütternd.

    Isobel ist natürlich auch wieder mit von der Partie, aber dieses Mal lässt Cathy nicht mehr alles mit sich machen. Ihr Mann Havisham stürzt sich in eine Affäre, aber auch er hätte wissen müssen, dass man sich mit Isobel besser nicht anlegt. Das Buch hört sehr spannend auf und man bleibt als Leser mit einigen offenen Fragen zurück. Genre hätte ich gewusst, wie die Geschichte der beiden ausgeht. Hoffentlich wird irgendwann doch noch Band 3 veröffentlicht. Band 1 hat mir ein klein wenig besser gefallen, aber dieses Buch war auch wirklich sehr gut recherchiert, spannend geschrieben und absolut lesenswert. Ich würde gerne 4,5 Sterne vergeben wenn das bei lovelybooks.de gehen würde. So sind es nur 4, aber die Autorin und ihre Bücher sind sehr empfehlenswert.

  22. Cover des Buches Der Weitseher (ISBN: B01ATNGPVK)
    Robin Hobb

    Der Weitseher

     (4)
    Aktuelle Rezension von: funkenundfedermagie
    Diese Rezension ist für dieses Buch sowie die anderen Bände der Trilogie und die beiden Folgetrilogien, in welchen der Protagonist von einem Kind zu einem älteren Mann wird (im ersten Band erreicht er das Teenageralter). Wer es mag, auf Englisch zu lesen, dem würde ich das Original empfehlen, wobei die deutsche Übersetzung auch gut ist.

    Der Weitseher ist der Auftakt zu meiner momentanen Lieblingsgeschichte; selten habe ich eine über Jahre andauernde Begeisterung für eine Buchreihe. Die Charaktere sind bis hin zu den Nebencharakteren interessant, einzigartig, komplex und nie schwarz/weiß gezeichnet.

    Aber zunächst zur Handlung: als er sechs Jahre alt ist, wird der kleine Bastard des verstorbenen Kronprinzen an den Hof gebracht und erhält den neuen Namen "Fitz". Widerwillig zunächst übernimmt der Stallmeister Burrich die Vaterrolle für den Jungen. Der König jedoch möchte ihn für seine Zwecke einsetzen und lässt ihn vom Meisterassassinen Chade zum Assassinen ausbilden, auf dass er seinen Zwecken dient. Fitz entdeckt mit der Zeit, dass er zwei verschiedene Magiefähigkeiten hat; die Gabe, die Magie des Königshauses, und die Fähigkeit, eine Verbindung zu Tieren aufzubauen, welche in der Bevölkerung gefürchtet und ihre Vertreter gehasst werden. Fitz muss all diese Leben miteinander vereinen, während er nach etwas sucht, was nur ihm gehört - wobei er unter anderem die Liebe findet. Zudem muss er um seine Sicherheit fürchten, denn es gibt Pläne, ihn aus dem Weg zu schaffen.

    Die Handlung entwickelt sich langsam, was manche vielleicht nicht mögen würden, aber auf diese Weise haben Beziehungen zwischen Figuren, die Welt und die komplexe und spannende Handlung Platz, sich zu entfalten. Hobb schreibt sehr gut und bewegend, manchmal genieße ich einfach die Sätze, die sie baut und die Emotionen, die so lebendig aus den Seiten drängen. 

    Ich danke meiner wunderbaren Tante dafür, dass sie mir dieses etwas ältere (und überhaupt nicht altbackene) Buch geschenkt hat und mir damit die süßesten Lesestunden gegeben hat.                     
  23. Cover des Buches Mord im Garten des Sokrates (ISBN: 9783782009089)
    Sascha Berst-Frediani

    Mord im Garten des Sokrates

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino
    Sinnlos, sich zu beeilen; meinem Schicksal würde ich ohnehin begegnen.

    Athen, 404 v. Chr.: Als Nikomachos, der Hauptmann der Bogenschützen, beauftragt wird, den Mordfall eines jungen Olympiasiegers aufzuklären, ahnt dieser noch nicht, welche Kreise seine Nachforschungen ziehen werden. Die Befürchtung, die Familie des beliebten und bekannten Opfers könnte sich den Mord zunutze machen, ist aufgrund Athens politischer sehr wackligen Lage nicht unbegründet. Die Zeit drängt und der Mörder muss schnell gefasst werden – koste es, was es wolle.

    So trifft er im Laufe seiner Ermittlungen nicht nur auf Hippokrates, Sokrates, Platon und Lysias, sondern findet sich auch rasch in einem Netz aus Korruption, Spionage, Verschwörung und Verrat wieder, die nicht nur Stadt und Demokratie, sondern ebenfalls Nikomachos' Familie langsam, aber sicher in den Untergang zu treiben drohen. Als Nikomachos ahnt, dass seine Nachforschungen zu weit gehen, ist es bereits zu spät...

    Ich war also keinen Schritt weitergekommen. Im Gegenteil, ich war zurückgefallen. Die Steine in meiner Tasche waren nicht Teile eines Mosaiks. Es waren einfach Steine.

    Der Autor Berst verlieh dem Schauplatz des fiktiven Kriminalfalls eine atmosphärisch sehr dichte und glaubhafte Kulisse und zeichnete ein buntes Bild der athenischen Gesellschaft, da sich die Ermittlungen seines Protagonisten in allen Schichten, von den Ärmsten bis zu den Reichen und Mächtigsten Athens erstrecken. Licht und Schatten verliehen ein glaubhaftes Ganzes.

    Da Nikomachos ebenfalls bekannten Größen der Geschichte begegnet, erhält der Leser eine wohldosierten Einblick in die damalig aufkeimende Philosophie und Politik. So sieht sich Nikomachos auf einmal mit Fragen konfrontiert, die an Aktualität nicht verloren haben, ob beispielsweise dem Volk die Verantwortung für das Gemeinwesen überlassen werden dürfe.

    Die Dialoge sind lebendig und treiben die Geschichte stets an. Besonders gefielen mir die wie beiläufig eingestreuten mythologischen Einschübe: So verglich Nikomachos beispielsweise das mächtige Wurzelwerk eines alten Baumes mit der verschlungenen Faust eines Titanen. Gerade diese Feinheiten rundeten das Gesamtbild meiner Meinung nach gut ab.

    Befasst sich der Roman im ersten Teil hauptsächlich mit dem Kriminalfall, herrscht im zweiten Teil, der vier Jahre später angesiedelt ist, die politische Lage Athens hinsichtlich eines bevorstehenden Krieges vor. Der Übergang vom ersten zum zweiten Teil, der Zeitsprung, fiel mir nicht schwer, schließlich las ich den Roman beinahe in einem Rutsch. Für mich waren beide Teile spannend, da der Mordfall selbst Jahre später den Protagonisten wie ein Schatten heimsucht und weitere Hinweise zu bieten hat.

    Die Hoffnung trog, natürlich trog sie. Wir können die Geschehnisse erst vergessen, wenn auch sie sich unser nicht mehr erinnern wollen. Ich war den Dingen noch allzu nah.

    Der von Berst gewählte Ermittler ist ein sympathischer Charakter, der mich mit seiner Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit überzeugen konnte, und ebenfalls mit seinen Schwächen zu kämpfen hat. So verbeißt sich Nikomachos beispielsweise ab und an allzu gerne in seine Theorien. Dass der Protagonist von seinem Gewissen heimgesucht wird, wenn er einen Fehltritt begangen hat, machte den Charakter greifbar und interessant. Ebenfalls die anderen Personen, die in diesem Roman eine Rolle spielten, waren keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, sondern überraschten mich manchmal mit einer neuen Nuance der Farbpalette. Eine Figur jedoch entsprach, wie der Autor im Nachwort einräumte, nicht ganz der antiken gesellschaftlichen Ordnung, was man als Leser sicherlich verschmerzen kann.

    Ich fühlte, er verachtete mich, und ich verachtete ihn. Wir waren wie Hure und Freier.

    Worüber ich mich heimlich freute, waren die zum richtigen Zeitpunkt ausgeblendeten Sexszenen, die in historischen Romanen gerne mal detailliert ins Scheinwerferlicht gerückt werden, was ich oftmals kopfschüttelnd kommentiere, da sich mir der Sinn dahinter nicht erschließen will. Dies ist gewiss Geschmackssache. Hier musste ich die Stirn nicht krausziehen.

    Irgendwo bellte ein Hund, und ein Baby schrie. Der Tod geht in ein Haus. Er nimmt sich still sein Opfer, während das Leben darum herum lärmend weitergeht.

    Die Sprache ist einfach, aber keinesfalls primitiv gewählt, sondern sehr bildhaft und atmosphärisch gehalten, stellenweise gehoben und entsprechend altertümlich. Der Rhythmus passt sich gut der jeweiligen Situation an, so nimmt er an Tempo zu, wenn die Szene spannend ist, und verlangsamt, wenn beispielsweise die Landschaft, die Umgebung beschrieben wird.

    Die Gegenüberstellung von Diktatur und Demokratie gefiel mir, wobei ich mir bei Letzterem ein paar Szenen oder Dialoge mehr gewünscht hätte, um die Bedingungen, die erforderlich sind, damit jene gelingt, klarer zu skizzieren und den Unterschied deutlicher hervorzuheben.

    Die Sittenverderbnis im zweiten Teil war mir zu ansatzweise, zu zaghaft geschildert. Nicht, dass ich ein Freund von Mord und Totschlag wäre – die psychologische Seite der Medaille hätte mir vollkommen ausgereicht.

    Die Philosophie, die hier (wie bereits erwähnt) in kleinen Mengen portioniert wird, hätte für meinen Geschmack gerne mehr Raum und Seiten einnehmen dürfen – was natürlich Geschmackssache ist, denn hey, Lesen ist ja keine Wunschliste. ;-)

    Die geschichtlichen Abweichungen, die im Nachwort vom Autor erläutert und erklärt werden, enthielten den einen oder anderen Punkt, den abzuändern für mich nicht ganz nachvollziehbar war. Die Liste jedoch spricht für eine gute und ausführliche Recherche, was ich dem Autor an dieser Stelle gutheißen möchte.

    Zusätzlich zum Nachwort kann eine Liste der historischen Personen, ein Glossar und eine Zeittafel als Orientierung dienen, um nachzuschlagen.

    Die auf den ersten Seiten enthaltene Karte des alten Athens und die Kapitelnummerierung im griechischen Alphabet waren kleine Dinge, an denen ich mich erfreuen konnte. Ja, solche Details schätze ich bei Büchern sehr - sie verdienen eine Erwähnung, finde ich.

    Der Roman schaffte es, meine Neugierde auf die Antike und den Wissensdurst erneut anzufachen. Was will man mehr! So ließ mich der historische Krimi wieder einmal staunen, welches Niveau die antike Gesellschaft bereits vorzuweisen hatte. Faszinierend!

    Für alle Geschichtsinteressierten, die jenseits des Mittelalters mal etwas anderes lesen möchten, kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen.

    4 Sterne mit der Tendenz zu 5

    PS: Bei einem Punkt, der an anderer Stelle bzgl. des angeblich irreführenden Titels zu lesen ist, möchte ich noch rasch widersprechen, diesen aber mit dem Hinweis auf Spoiler versehen. Wer das Buch bereits kennt...




    !!!SPOILER!!!


    Ja, der Mord findet nicht direkt in Sokrates' Garten statt. Ein kleiner Satz erklärt meiner Meinung nach den Bezug; so sprach Sokrates, es wüchsen viele Blumen in seinem Garten, aber manche davon nicht so, wie der Gärtner es wolle.

  24. Cover des Buches Wir Menschen: Was falsch läuft und wie wir es besser machen können (ISBN: 9789198188240)
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