Bücher mit dem Tag "macken"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "macken" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.193)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu

    Mängelexemplar von Sarah Kuttner


    Ich habe gerade das Buch welches in der ich Perspektive geschrieben ist beendet. 

    Ich sortiere gerade noch meine Gefühle und Gedanken. 


    Erstmal vorweg, das Buch ist in seinem sehr flapsigen Schreibstil geschrieben. Voll gepackt mit ganz viel Selbstironie und etwas Situationskomik.


    Ich mochte das Buch sehr. Ganz viel von mir spiegelt sich in diesem Buch wieder. Ganz viele Gefühle und Emotionen sind mir nicht unbekannt. Es wird quasi Karo durch die Erkrankung begleitet. Und da ich selber betroffene bin kann ich sagen das das Buch sehr authentisch ist.

    Ich denke dieses Buch spiegelt die Komplexität einer Depression sehr gut wieder. 

    Jemanden der bisher noch keine Erfahrung mit der Thematik hatte, kann mit dem Buch vielleicht im Ansatz verstehen was in einem Menschen mit Depressionen vorgeht. Wer zum Beispiel Angehörige hat die erkrankt sind, dafür finde ich es einen tollen Roman. 


    Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen und würde mir wünschen das noch ganz viele Menschen dieses wie ich finde sehr besondere Buch lesen.


    Klapptext:

    Die Psyche ist so viel komplizierter als eine schöne glatte Fraktur des Schädels.«

    Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, selbstironisch und liebenswert. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da. Als auch die cleversten Selbsttäuschungen nicht mehr helfen, tritt sie verzweifelt und mit wütendem Humor ihrer Depression entgegen.

    Dem Wahnwitz unserer Gegenwart gibt Sarah Kuttner eine Stimme. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von der Verlorenheit, die manches Leben heute aushalten muss.

  2. Cover des Buches Monstermagie (ISBN: 9783646602647)
    Lisa Rosenbecker

    Monstermagie

     (83)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz süßes Fantasy-Jugendbuch über Leah, die ein Tierheim für Monster betreibt, das sie vom gutmütigen Mr Lambers geerbet hat. Doch dann ruft sie plötzlich der Schulleiter von Bwystfilwood Hall, Mr Lambers alter Arbeitsstelle, zu sich, der mysteriöse und liebenswürdige Blake nähert sich ihr an und kurz darauf wird in ihrem Laden eingebrochen. Es steht schnell fest, dass Mr Lambers ein Geheimnis vor ihr verborgen hat, wegen dem es jemand auf sie abgesehen hat und Schritt für Schritt kommt  sie der schockierenden Lösung auf die Spur, während sie für ihr Leben und auch das ihrer Monster kämpfen muss. Die Idee ist relativ originell und niedlich, aber der Plot ist leider etwas kindlich bzw. vorhersehbar, wenn auch stellenweise interessant und zum Ende hin durchaus auch etwas rührend. Die Charaktere sind dabei teilweise doch recht sympathisch, wenn auch nicht so tief auagearbeitet, wobei Leah manchmal etwas nerven kann, da sie relativ schnell weint und zusammenbricht (was allerdings auch irgendwie verständlich ist, wenn man sich mal in ihre Lage versetzt). Der Schreibstil, der dazu aus Leahs Sicht erzählt, liest sich ganz gut, einfach und durchaus flüssig. Insgesamt eine nette Geschichte, die erfrischend einfallsreich ist, aber vom Plot leider stellenweise etwas offensichtlich, weshalb sie eher noch Jüngeren zu empfehlen ist. Dennoch kann man auch als älterer Leser seinen Spaß dran haben, sich einfach zurücklehnen und gemütlich die Story genießen.

  3. Cover des Buches Ein Engländer in Paris (ISBN: 9783492248068)
    Stephen Clarke

    Ein Engländer in Paris

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt vom Inhalt (um was geht’s hier eigentlich?)

    Paul West ist ein Engländer, der 1 Jahr in Paris verbringt. Er hat einen neuen Job bekommen und muss sich jetzt an die Franzosen gewöhnen, dabei erlebt er alles Mögliche.

    Fees Meinung und noch mehr vom Buch

    Manchmal ist das Buch tatsächlich lustig, aber leider nicht so lustig, wie ich mir das gewünscht habe. Es werden Klischees aufgewärmt und man kann sich nicht vorstellen, dass es wirklich so schlimm in Frankreich zugeht. Und Paul West kommt dabei – zumindest am Ende – immer gut weg. Zuerst hilft ihm sein Chef und dann versucht er den arglosen Engländer hereinzulegen.
    Die Franzosen haben einen laissez faire Stil, nach Stephen Clark sind sie faul! Einfach nur faul. Den ganzen Tag sitzen sie nur im Büro rum. Ein Team sind sie so gar nicht. Sie machen was sie wollen und lassen sich nichts von einem Engländer sagen. Paul West wurde eingestellt, um englische Teehäuser in Frankreich zu errichten, aber seine Vorschläge und Namen werden einfach ignoriert. Allerdings möchte er am Schluss selber genau den Namen für sein Teehaus.

    Eines Tages macht er Häppchen mit englischem Essen und lässt die Franzosen probieren, allerdings hat er sich mehr Feedback und Einsatz gewünscht. Ein Franzose probiert ein Teil, es schmeckt ihm offensichtlich, da nimmt er sich gleich das meiste mit und verdrückt sich. Müssen wir jetzt glauben, dass die Englische Küche besser ist, wie ihr Ruf? Stephen Clark versucht uns das so unterzujubeln. Ich weiß das allerdings leider besser.
    Allerdings ist es teilweise eine Anleitung für Paris, was mir besonders gut gefiel. Vor allem, wie bestellt man beim Kellner, dass man tatsächlich seine Tasse Milchkaffee bekommt und nicht gleich einen Humpen.

    Seite 148 und 149:
    Kaffee mit Milch = Un crème, s’il vous plait. (auch wenn Crème Sahne bedeutet, egal)
    Ein Espresso = un express
    Dünner schwarzer Kaffee = un allongé
    Ein (normales Bier) = Un demi (bière)
    (bestellt man un bière bekommt man ein wolkenkratzerhohes Glas mit Bier)
    Ein Krug (gratis) Leitungswasser = une carafe d’eau
    De l’eau = dann bekommt man (kostenpflichtiges) Mineralwasser

    Das Jahr IN Paris ist auch extrem kurz, es geht von September bis Mai, danach sind Ferien, irgendwo aber auf keinen Fall in Paris. Im Buch werden mehrere Streiks beschrieben, es werden Unannehmlichkeiten beschrieben, aber sonst ist das halt so. Die Franzosen scheinen recht gelassen auf Streiks zu reagieren.

    Medikamente scheinen lebenswichtig für die Franzosen zu sein, denn Stephen Clark muss welche aus England mitbringen. Und die Franzosen stehen stundenlang vor einer Apotheke, als die meisten Apotheker/n streiken. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Franzosen Schlange stehen? Das machen doch die Engländer, aber Franzosen?
    Besonders drastisch fand ich die Szene, wo er aus der Wohnung geworfen wird und wie er sich da zu helfen weiß.

    Natürlich dürfen auch die vielen. Dies wird sehr lustig erzählt, es ist also keineswegs ein Liebesroman. Was mir aber auch zu viel wurde, Paul West ist ein sooooooooooooo toller Hecht und ständig hat er ne andere Frau im Bett. Die Bettszenen hab ich dann schließlich überwiegend überlesen. Warum ist er so toll und die Franzosen alle doof, blöd und man kann ständig über sie meckern?

    Lustig und mit viel Pariser Lokalkolorit waren die Texte, wo die Franzosen Englisch reden, das wurde aber in deutsch gemacht, aber man kann sich das vorstellen, oder als Paul West Englischunterricht gibt.:

    z. B.
    „Es ist eine Statt. Nahe von Dofa.“ „Wie bitte?“ Sie kennen sischa! Gleisch bei die Tünnel. Man kommt aus die Tünnel raus und och. Mit Kattedrahl. Kännterbörri!“ Gemeint war Canterbury mit der dortigen Kathedrale.
    „Was hast du gestern abend gemacht?“
    „Ich habe misch eine Abfallkuchen gebacken.“
    „Abfall? Du meinst Apfelkuchen.“
    „Ja, Affeküchen.“
    Rollenspiele
    Im Restaurant. Sag dem Kellner, ob er deinen verschütteten Wein aufwischen kann.
    „Äh, Herr Ober, können Sie bitte mal hier über die Tisch wichsen?“
    „Wenn Sie unsere Reschnung nischt bezahlen, wir kontakten unsere Reschtsamwald.“
    Paul West versucht beides zu verbessern und dann kommt das:
    „Oh? Okay, wir kontakten unsere Linksamwald.“
    „Isch bin Bärrnahr isch binn vehanntwottlisch fürr die Kommünikassjohsbereisch, äh….“
    Jedenfalls war das Buch teilweise lustig, teilweise lehrreich, teilweise interessant. Vieles kann man sich sehr gut vorstellen und man kann seine Englisch bzw. Französischkenntnisse wieder auffrischen.

    Fee guckt Amazonrezensionen
    Das mache ich ja für mein Leben gern, und es ist mir egal, was andere darüber denken.
    48 Bewertungen
    5 x 1 Stern
    Na ja, ich war schon mal in Frankreich und ich bin der Meinung, dass manche Klischees halt zutreffend sind. Die Franzosen lieben Wein, Käse, Baguette. Was ist da schon dabei? Würde ich dort wohnen, wäre es so ähnlich. Aber Käse und Baguette sind herrlich in Frankreich und der Rotwein auch. Aber ich kann die Bewertungen verstehen und auch, dass die meisten das Buch *leider* nicht ausgelesen haben. Trés domage! und das mit der Hundescheiße empfand ich in Frankreich auch schlimmer, als hier. Und hier ist es schon *merde*.
    8 x 2 Sterne
    Ja, das stimmt, ein Jahr in der Provence von Peter Mayle ist viel besser, viel lustiger, viel empfehlenswerter und authentischer.
    Und ja, es ist etwas platt! Da kann ich der Rezentin nur zustimmen. Die Witze sind auch etwas alt, aber nichtsdestotrotz, es gibt schlechtere Bücher.
    Ja, das mit den Sexszenen fand ich auch echt schade. Das wäre auch „dezenter“ gegangen, finde ich.
    5 x 3 Sterne
    Dasselbe wie vorher. Aber einer empfiehlt, dass man sich mit Briten und Franzosen auskennt und dazu meint er, die Originalausgabe wäre besser. Das glaube ich unbesehen. Manchmal finde ich es schade, dass meine Englischkenntnisse einfach nicht für ein Buch ausreichen. Schon einige Male wurde die Übersetzung bemängelt, bei den Büchern. Es geht sehr viel verloren.
    16 x 4 Sterne
    Die Rezensionen sind sehr interessant und decken sich überwiegend mit meinen.
    Es ist natürlich Sozialkritik enthalten und das passt halt nicht so ganz in ein ansonsten lustiges Buch.
    Die Überlegung, wenn ein Deutscher so über die Franzosen oder Briten geschrieben hätte, hätte es Ärger gegeben, kann ich nachvollziehen. Und es ist schade, dass wir so was nicht dürfen…..
    Jawohl satirisches und ironisches ist natürlich auch im Buch enthalten.
    14 x 5 Sterne
    Na ja, Vollidiot oder Resturlaub finde ich genauso humorvoll wie dieses Buch. Es ist nicht besser oder schlechter.
    Was ich interessant finde, die Bewertungen klingen alle echt und ehrlich.

    Fees Fazit

    Da Ironie und Satirisches nicht jedermann versteht und die Sexszenen doch manchmal zu extrem sind, kann man das Buch nicht unbedingt verschenken. "Sex sells" nicht immer. Sonst finde ich es gut und lustig. Es gibt bessere und schlechtere Bücher. Meiner Meinung nach findet man es wohl lustig, wenn man Vollidiot und Resturlaub von Tommy Jaud mag, allerdings muss man halt die Sachen verstehen und mögen, die – von mir - im ersten Satz kritisiert wurden.
    Die Sprache ist locker leicht, man kann es gut lesen und nach 3 Abenden hatte ich das Buch ausgelesen, von daher, das ist ok. 3 Sterne und eine Empfehlung von mir.
  4. Cover des Buches Wer sind Sie und was haben Sie mit meinem Mann gemacht? (ISBN: 9783745907711)
    Heike Abidi

    Wer sind Sie und was haben Sie mit meinem Mann gemacht?

     (20)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Männer sind anders, wir aber auch! Während der Ehe bleibt die Essenz, die Teilnehmer aber reifen, mit bisweilen erstaunlichen Effekten. Heike Abidi hat ihren Mann noch während ihres Studiums geheiratet, nach nur kurzem Kennenlernen, doch dann musste eine Aufenthaltsberechtigung her, denn er stammt aus Tunesien. So kam eine Ehe zustande, der keiner eine Chance gab, denn die beiden Hauptakteure haben eigentlich nichts gemeinsam, außer der aufrichtigen Liebe für einander. Wobei, heißt es nicht immer, dass die Liebe alleine nicht reicht? Hier kann man sich in 7 Teilen und ebenso vielen Tests und noch mehr Kapiteln vom Gegenteil überzeugen. Denn egal welche Schrullen die Eheleute Abidi im Laufe von 30 Jahren entwickelt haben mögen (und glaubt mir, Ihr werdet so einige wiedererkennen und schmunzelnd einräumen, „Ja, so isses!“) die magische Zutat dieser Ehe besteht in der positiven Grundeinstellung zueinander. Egal was ihr Mann auch tut und wie seltsam dessen Blüten tragen mögen, geht sie stets davon aus, dass er es nie böse ihr gegenüber meint. Er will sie nicht ärgern, es ist halt so – er ist halt so! Ja, Humor und Toleranz können Liebe weiter wachsen lassen und frisch halten. Dass das ausgesprochen vergnüglich ist, beweist dieses Buch, das eigentlich eine einzige Liebeserklärung an Herrn Abidi, die Ehe und die Beständigkeit ist! Es ist eine Ode an die Schönheit und das Glück im Alltäglichen, die wunderbar im Kontrast zu den gängigen modernen Fernsehserien steht und daher unendlich glücklich macht (ja, ich bin tatsächlich froh, dass mein Lehrergatte kein Drogenlabor bei uns im Keller betreibt oder im Lendenschurz mit Streitaxt loszieht). 


    Beim Lesen dieses Buches habe ich einiges von uns wiedererkannt, auch wenn ich oft auf Seite des kochenden Ehemannes und nicht der Dame des Hauses stand. Also auch ich habe beim Kochen einen Plan und eine Vorstellung davon, was es werden soll, auch wenn nicht immer ein Rezept existiert. Auch ich merke mir Preise von Produkten, aber beim Thema Wetterapps oder Navigationssystemen stehe ich voll hinter ihr! Es gibt da so ein paar Dinge, die können wohl nur Männer begreifen, das müssen wir aber auch nicht. Wir können uns auch zurücklehnen und genießen, denn was anderes bleibt uns ja nicht übrig, außer vielleicht sich zu ärgern, aber das macht ja bekanntlich Falten und wer will die schon! Es geht um viele Themen des Alltags von der Fernbedienung über das Radio, Ruhe in Katastrophen... Dabei ist es sicherlich hilfreich, dass die Autorin halbwegs in meiner Generation aufwuchs, wenn auch etwas früher und besonders schön, in meinem Bundesland, wenn auch am anderen Ende (aber so groß ist Rheinland-Pfalz ja bekanntlich nicht). 


    Ich fand es herrlich, dass ich nicht die Einzige bin, die das System einer Thermomixparty kaltlässt oder immer wieder gerne an den gleichen Urlaubsort zurückkehrt (wenn auch nicht nach Holland). Wem dies noch nicht des Glücks genug ist, hat dann noch die Möglichkeit anhand zahlreicher Tests, Pärchen-Quiz, Männer-Typologien oder Bullshit-Bingo seinen Heiterkeitshorizont zu erweitern! 


    Dieses Buch ist sicherlich lustiger für die Generation Midlife-Crisis dachte ich, bis ich ein paar der gerade genossenen Anekdoten meiner Familie zum Besten gab und sich diese köstlich amüsierte. Kommentar meiner Tochter (14): „Mama, das muss ich auch unbedingt hören!“

    Tut mir leid mein Schatz, aber das wirst Du wohl selbst lesen müssen, das gibt es nur für die Augen, nicht für die Ohren!


    Dieses Buch war für mich einfach Buch gewordener Seelenbalsam in Zeiten der geballten Katastrophen von Pandemie über Hochwasser zu Rekordwaldbränden....


  5. Cover des Buches My Hero Academia 1 (ISBN: 9783551794628)
    Kohei Horikoshi

    My Hero Academia 1

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Angel1607

    Worum gehts?


    Wie würde eine Welt aussehen, in der 80 Prozent der Bevölkerung Superkräfte besäßen? Helden und Bösewichte würden sich quasi pausenlos bekämpfen. Doch wie und wo könnten die Helden lernen, ihre Fähigkeiten, die sogenannten »Macken« (jp. Kosei) effizienter zu nutzen? Natürlich an der MY HERO ACADEMIA! Und was ist mit den 20 Prozent der Bevölkerung, die ohne Superkräfte in diese Welt geboren wurden? Der Schüler Izuku Midoriya möchte nichts sehnlicher als Superheld zu sein, aber in ihm steckt nicht ein Quäntchen einer Superhelden-Macke! Und ohne Macken hat er null Chance jemals auch nur einen Fuß in die U.A. High School für Superhelden zu setzen. Izukus Leben scheint völlig sinnlos – bis er eines Tages All Might, den Superhelden aller Superhelden trifft! Diese Begegnung könnte den Wendepunkt seines Lebens einläuten…

    (Quelle: Carlsen Verlag)


    Wie ergings mir?


    Manchmal beuge auch ich mich gewissen Hypes und so auch diesmal bei „My Hero Academia“. Es wurde rundherum soviel geschwärmt, so dass ich echt neugierig war und mir den ersten Band unbedingt holen musste!


    Den Hauptprotagonisten Izuku mochte ich sofort. Er hatte seit seiner Kindheit nur einen einzigen Traum – Superheld zu werden. Als dann bei ihm festgestellt wurde, dass er einer der wenigen sein würde, der anscheinend keine Kräfte haben würde, denkt man vielleicht, dass er seinen Traum begraben würde, aber dem ist absolut nicht so. Und das ist eine der Haupteigenschaften, die ihn auszeichnet und ihn so ansprechend für mich macht. Von Beginn an strahlt Izuku eine Kraft aus, die wirklich begeistert und mit seiner liebenswerten, auch etwas tollpatschigen Art, bildet er einen perfekten Charakter für diese Reihe. Auch sein Mitschüler Katsuki ist eine Klasse für sich, weil er so ganz anders scheint als Izuku und er egoistisch und übertrieben von sich überzeugt rüberkommt, denke ich, dass noch viel mehr in ihm steckt. Ich bin auf jeden Fall gespannt!!!


    Auch der Rest der Protas ist spannend dargestellt und man ist wirklich neugierig auf die Story. Wird Izuku trotz allem seinen Traum erreichen – irgendwie???


    Für mich war der erste Band der Reihe unheimlich spannend, actionreich und witzig. Ich mochte den Zeichenstil und dass die Geschichte selbst nicht überladen wurde. Ich habe auch schon Mangas gelesen, wo man die Action-Szenen ein komplettes Chaos darstellten und somit der Spaß beim Lesen verloren ging. Hier ist es komplett anders. Der Stil ist angenehm zu lesen und ich wurde bereits nach ein paar Seiten mit dem Hype um die Reihe angesteckt. Vorallem gibt es auch noch die Erstausgaben mit „Glow-in-the-dark“-Effekt. Zwar ist die Frage, ob man das braucht wirklich braucht, aber ja….mich reizen sie trotzdem!


    Ich freu mich auf jeden Fall unheimlich auf Band 2 und ich bin echt neugierig, wie sich die Beziehung zwischen Izuku und Katsuki weiterentwickelt.

  6. Cover des Buches Männerkrankheiten (ISBN: 9783548374123)
    Hanna Dietz

    Männerkrankheiten

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    FEHLKAUFALARM! Der titel und das cover sind originell und machen lust auf das buch. das thema ist natürlich auch immer ein dauerrenner.dann klebt auf dem cover noch eine bestselleretikette vom "spiegel", und dem buchkauf steht nichts mehr im wege.anfangs sind die beispiele noch witzig. allzuschnell verging mir das lachen ,denn es wurde immer langweiliger und trockener. der wörterbuchstil ist auch anstrengend zum lesen.gewisse beispiele fand ich übertrieben und einfach nur lächerlich.zum beispiel finde ich es unnötig meinem mann eine zu scheuern ( wie es das buch suggeriert) wenn er mal eine andere frau anschaut.denn ich schaue auch wenn es was schönes zu sehen gibt .und mein motto ist : auswärts kannst du dir appetit holen , aber gegessen wird zu hause.und an gemüseintoleranz leide ich als frau auch.Fazit: für mich ist das kein bestseller und es gibt andere ahnliche bücher die um einiges besser sind.Klappentext:der mann ist die krone der schöpfung. doch wer selbst ein exemplar zu hause hat, weiss längst : männer leiden an den seltsamsten krankheiten.soe haben eine angeborene gemüseintoleranz.ihre chronische haushaltsschwäche erwerben sie durch dauerhaftes verwöhntwerden.und mit ihrer smartphonitis treiben sie ihre partnerinnen in den wahnsinn.behandelbar sind die mannerkrankheiten leider nicht- aber sehr lustig.
  7. Cover des Buches Des Wahnsinns fette Beute (ISBN: 9783499627637)
    Hella von Sinnen

    Des Wahnsinns fette Beute

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hella von Sinnen verlässt die Wohnung nicht ohne eine „Pulla” und graust sich vor Haaren.
    Cornelia Scheel liebt Essen, das Krach macht, und steht morgens stets mit dem rechten Fuß zuerst auf.
    Doch nicht nur die beiden haben „einen Sprung in der Schüssel”. Prominente Zeitgenossinnen und -genossen berichten in Gesprächen witzig, erstaunlich und sehr offen vom Ekel vor Senf in schlurchenden Plastikbehältern, dem Schaudern vor verschrumpelten Luftballons und der Klapperpanik im eigenen PKW.

    Mit den Macken und Marotten Prominenter bombardiert zu werden, kann ziemlich anstrengend sein. Etwas weniger ausführlich hätte es ruhig sein können. Teilweise konnte man sich wirklich amüsieren, aber irgendwann ist Schluss mit lustig.
  8. Cover des Buches Schöner Mist (ISBN: 9783548373737)
    Irmgard Hochreither

    Schöner Mist

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Irmgard lebt in der Stadt und sie liebt auch die große Stadt. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Nest bei Saarbrücken.

    Sie war und ist immer noch oft in Frankreich, Paris ist genau ihre Stadt.

    Sie liebt diese Stadt, sie liebt aber auch Hamburg, die Stadt, in der sie mit ihrem Mann lebt.

    Ihr Mann hingegen liebt aber auch das Landleben.


    Als er noch in einer Band spielte, war er mit dieser immer am Wochenende im Wendland, in den kleinen beschaulichen Dorf Polkefitz.

    Als Irmgard aus Paris heimkam, hatte er eine Überraschung für sie und sie war schon sehr gespannt.

    Als er ihr von dem Bauernhaus in Polkefitz erzählte, sträubte sich erst mal alles in ihr.

    Das war ja wohl keine Überraschung, das war ein Schock!!!!!


    Da wollte ihr Mann doch tatsächlich dieses Bauernhaus als Wochenendhaus mieten. Oh mein Gott! Niemals, nein niemals würde sie aufs Land gehen, oh weh, wie langweilig.

    Sie wollte in der Stadt bleiben, nicht einmal ihrem Mann zuliebe würde sie aufs Land gehen.


    Am Wochenende fuhren sie dann doch nach Polkefitz, nur mal anschauen.

    Irmgard war über sich selbst erschrocken, gefiel ihr doch plötzlich dieses Bauernhaus, was war mit ihr passiert.

    Die Landluft vernebelt ihr die Sinne. Na ja einen Tag später sagten sie auf jeden Fall zu und so hatten sie jetzt ein Bauernhaus gemietet, auf dem Land.



    MEINE MEINUNG

    Dieses Buch ist witzig und spritzig geschrieben und es erzählt uns das Leben der Autorin.

    Zumindest so oder so ähnlich war es wohl gewesen.


    Ich habe mich über dieses Buch und die Geschichte sehr amüsiert. Die Autorin hat so einen erheiternden Stil zu schreiben, dass es richtig Spaß macht, das Buch zu lesen.


    So ein Landleben ist anders als ein Leben in der Stadt. In der Stadt lebt man eher anonym und auf dem Land nimmt jeder am Leben des anderen teil.

    Man kennt seine Mitmenschen und Nachbarn, da wird geredet und auch getratscht, aber genau das macht das Landleben aus.


    Unsere Irmgard muss sich daran erst noch gewöhnen, denn die Leute hier in dem kleinen Ort kommen einfach ins Haus rein, egal ob da gerade frisch gewischt wurde oder nicht, dass ist hier egal. Auch der Hund der Nachbarin kommt immer wieder herein getrottet mit nassen und verdreckten Pfoten.

    Ihren Schickimicki Freunden aus der Stadt gefällt das öde Landleben natürlich überhaupt nicht.


    Ich habe dieses Buch genossen, weil es so erfrischend geschrieben ist. Es ist mal ein etwas anderes Buch zum abschalten. Man kann wirklich in eine andere Welt flüchten und man nimmt an diesem Landleben teil, da möchte man doch auch gleich ein Bauernhaus mieten. *fg*

    Es ist eine schöne Geschichte, so unkompliziert und freundlich. Wirklich genial gemacht Frau Hochreither.



    Eure Bluesky_13

    Rosi         

  9. Cover des Buches Fish and Fritz (ISBN: 9783548372563)
    Wolfgang Koydl

    Fish and Fritz

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Lustige Geschichten über die Eigenheiten der Engländer, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  10. Cover des Buches Alles über uns (ISBN: 9783426666227)
    Philipp Keel

    Alles über uns

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Weltverbesserer
    Ein witziges und detailliertes Frage- Antwort Buch für Paare. ----------------------------------------------------------- Auf 125 Seiten voll mit Fragen rund um die Beziehung und die eigenen Vorstelungen rund um die Beziehung werden Paare um Antwort gebeten. Die Antworten werden natürlich ins Buch geschrieben. Jeder hat seine eigene Zeile zum Antworten. ----------------------------------------------------------- Hier ein paar Beispiele: - Wie oft bist Du verlassen worden? - Wie oft hast Du jemanden verlassen? - Warst Du schonmal verlobt? - Warst Du einmal ein Teil einer "menage à trois"? - Bist Du stolz Deinen Partner anderen Leuten vorzustellen? Das Durchlesen der Antworten des Partners macht natürlich unheimlich Spaß, es sei denn man deckt mit den teilweise sehr intimen Fragen auch mal unangenehme Dinge auf. ------------------------------------------------------- Nachteilig fand ich, dass man zum Antworten oft nur eine Zeile zur Verfügung hatte. Bei Fragen wie: "Was hoffts Du wird Dein Partner in 5 Jahren beruflich erreicht haben?" etwas wenig Platz. Ich würde dieses Buch nur Paaren empfehlen, die schon etwas länger als ein paar Wochen zusammen sind, da auch sehr intime Fragen gestellt werden und man auch die Eltern des Partners kennen sollte.
  11. Cover des Buches Jagen, sammeln und verlieben (ISBN: 9783741252419)
    Julia Jenner

    Jagen, sammeln und verlieben

     (34)
    Aktuelle Rezension von: NiaEswik

    Zunächst könnte man denke "Argh, - auch nicht anders als alle anderen", aber dann geht plötzlich ein Film ab und man kommt eigentlich von einer komischen Situation in die andere. Die Figuren kann man sich allesamt super gut vorstellen und jeder hat so seine Eigenart. Ich finde den Roman gut und flüssig geschrieben und absolut lesbar. Nun, das Ende ist ein wenig flach und konstruiert. Aber im Großen Ganzen hat es mir gefallen, war kurzweilig und ich habe viel geschmunzelt.

  12. Cover des Buches Er nannte mich Fräulein Gaga (ISBN: 9783596196616)
    Sandra Winkler

    Er nannte mich Fräulein Gaga

     (23)
    Aktuelle Rezension von: AddictedToBooks

    Klappentext:
    »Ich mag meine Macken eigentlich – mein Freund anscheinend nicht …«
    Manche Menschen haben spezielle Ticks: In David Beckhams Kühlschrank steht immer eine gerade Anzahl an Getränkedosen, Jessica Alba bekommt Kurzschlusspanik, sobald sich ein Elektrogerät im selben Raum befindet – und Sandra Winkler prüft täglich, ob die Fußmatten der Nachbarn im rechten Winkel liegen. Beim Autofahren denkt sie ständig, sie könnte jemanden totfahren, sie muss immer die Knöpfe herumliegender Hosen schließen und kann's kaum ertragen, wenn Schuhe auf den Schnürsenkeln stehen. 
    Von Macken aller Art, und ob man sie unter anderem durch Coaching oder Hypnose wieder los wird, erzählt Sandra Winkler wunderbar selbstironisch, höchst sympathisch und unterhaltsam in ihrem Buch.

    Sandra Winkler hat Macken wie jeder andere auch. Jedoch sind einige Macken so ausgeprägt, dass sie ihren Freund unglaublich nerven. Ich finde es eine richtig tolle Idee, darüber ein Buch zu schreiben, denn wie gesagt ist Sandra Winkler mit ihren Macken nicht alleine. Sie zeigt uns, wie sie ihre Macken sieht und empfindet, und geht auch darauf ein, wie andere Leute von den gleichen Macken richtig genervt sein können. Ich fand es auch sehr spannend, was sie alles ausprobiert hat, um sich von den Macken zu "heilen". Der Schreibstil war ganz interessant und ich hatte das Buch in kurzer Zeit durchgelesen. 

    Wer gerne etwas mehr über die Macken anderer Menschen und dem Kampf gegen eben diese Macken erfährt, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. 4 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Die Ameisenzählung (ISBN: 9783442467600)
    Daniel Glattauer

    Die Ameisenzählung

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Daniel Glattauer schrieb 20 Jahre lang für die österreichische Tageszeitung "Der Standard". In seinen Kolumnen auf der ersten Seite, im sogenannten "Einserkastl", traf der erfolgreiche Autor oftmals die Seele der Bürgerinnen und Bürger. Nach dieser langen Zeit als Redakteur entschied man sich nun also, die besten Kolumnen in Buchform zu veröffentlichen.

    Kein Thema bleibt dabei von Glattauer's scharfsinnigen und spitzzüngigen Kommentaren verschont. Ein Beispiel dafür ist die österreichische Gastlichkeit. Wenn die Lieblingsnachbarn der Alpenrepublikaner, ja das sind die Deutschen, in den Urlaub fahren und eine Unterkunft suchen, wird man oft mit der Aussage "Hamma net" ("Haben wir nicht") konfrontiert. Dicht gefolgt von "Is' heut schon aus".

    Gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen haben es dem Wiener angetan. So werden in "Weiche Männer" genau diese Gattung von Männern näher beleuchtet. Egal ob "Schwitzer", "Warmduscher" oder "Lulu" - am Ende dieser drei Seiten ist der Leser Profi im Bezug auf das vermeintlich starke Geschlecht.

    Tipps für die nächste bevorstehende Sonnenfinsternis finden sich ebenfalls in dem 220 Seiten starken Buch, wenngleich bezweifelt werden darf, dass man bis 2081 alle Hinweise im Kopf behält.



    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22175/die_ameisenzaehlung
  14. Cover des Buches Die schüchterne Zeugin (ISBN: 9783902547859)
    Jürgen Heimlich

    Die schüchterne Zeugin

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Akihabara Shojo 02 (ISBN: 9783770470747)
    Shinba Rize

    Akihabara Shojo 02

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Das fliehende Herz (ISBN: 9783709978085)
    Jeannine Meighörner

    Das fliehende Herz

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Historische Romane, die sich mit Elisabeth I. (1837-1898), Gemahlin von Kaiser Franz Joseph und damit Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, beschäftigen, gibt es wie Sand am Meer. Die Qualität ist unterschiedlich genauso wie die Perspektive. In vorliegendem Buch wird, wie man so schön sagt „dem Volk auf’s Maul geschaut“. Das heißt, wir erleben die vier Aufenthalte Elisabeths in Innsbruck vor allem aus der Sicht gewöhnlicher Leute.  

    Zentrale Rolle spielt Aloys Oberrauch, dessen erste Begegnung 1848 mit Elisabeth, sie ist erst elf Jahre und er ein aus dem revolutionären Wien geflohener Student, sich nachhaltig auf sein weiteres Leben auswirken wird. 

    Auch der Nachtwächter der Innsbrucker Burg, Sepp, und Pauline, ein Bedienstete aus Elisabeths Gefolge treten wiederholt auf. 

    Nach ihrem ersten Aufenthalt als Kind kommt Elisabeth noch zweimal nach Innsbruck und stößt die Menschen, die ihr einen rauschenden Empfang bereiten vor den Kopf. Oberrauch ist inzwischen Advokat und Präsident des Verschönerungsvereins und kann die Veränderung „seiner“ Elisabeth zur kapriziösen, unnahbaren Kaiserin hautnah erleben. Erst beim vierten Aufenthalt, nämlich bei der Überführung des Leichnams von Genf nach Wien, kommt Oberrauch der Kaiserin nahe und legt ihre jene Papierrose, die sie als Kind erhalten hat und die er als Andenken aufbewahrt hat, auf den Sarg. 

    Meine Meinung: 

    Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da unwillkürlich die Bilder der verkitschten und zum Teil unwahren „Sissi-Trilogie“ aufsteigen, die kaum zu löschen sind. 

    Umso angenehmer war ich dann überrascht, dass hier dem einfachen Volk und seinen Gedanken viel Platz eingeräumt wurde. Den meisten Untertanen sind Kaiser und Kaiserin im fernen Wien ähnlich weit weg wie Figuren aus der Bibel, dennoch halten sie ihrem Herrscherpaar die Treue. Aloys verfolgt Elisabeths Leben aus der Ferne. Dabei erscheint sie ihm als unwirkliches Wesen.  

    „An diesem Wesen ist alles Anmut: Es geht nicht, es scheint zu schweben, es lacht nicht, es lächelt wie ein scheuer Engel mit geschlossenem Mund, es spricht nicht, es haucht Worte dahin.“ 

    Jeannine Meighörner ist bekannt für ihre differenzierte Sicht auf bekannte Frauen der Geschichte. Auf den Schreibstil muss man sich als Leser erst einlassen. Er ist geprägt von Hingabe an das Thema bzw. die Persönlichkeit, die hier eine Hauptrolle spielt, von beeindruckender Sachkenntnis und Recherche sowie von einer feinen Prise Humor. Ich bin immer wieder in Innsbruck und werde beim nächsten Mal auf den Spuren von Elisabeth wandeln. Das Buch macht Lust, die Spuren der Kaiserin zu verfolgen. 

    Fazit: 

    Dieser historische Roman bietet einen differenzierten Blick auf das Leben der rastlosen, oft unverstandenen Monarchin. Gerne gebe ich hier 4 Sterne. 

  17. Cover des Buches Der neue Koch (ISBN: 9783104008219)
    Julia Franck

    Der neue Koch

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Queenig & spleenig - Wie die Engländer ticken (ISBN: 9783468738470)
    Nina Puri

    Queenig & spleenig - Wie die Engländer ticken

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Ungemein witzig kommt dieses Buch daher, auch eher trockene Themen wie Politik bekommen von der Autorin eine heitere Note verpasst. Übersichtlich in Kapiteln gegliedert erfährt der Leser alles über die Ticks und Vorlieben der Briten. Kaum ein Lebensbereich wird ausgespart und so fühlt man sich nach Abschluss der Lektüre reif für die Insel.

    Nun bin ich bestens gewappnet und vorbereitet auf die kleineren und größeren Fallstricke des britischen Lebens. So weiß ich jetzt, dass man im Pub nur mit Bargeld zahlen kann, man um englische Schulkantinen besser einen Bogen macht und mache mir keine Hoffnungen, eine englische Privatwohnung von innen zu sehen.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, die Autorin würde für ein Lächeln die Queen verkaufen und es dann mit der Genauigkeit nicht so ernst nehmen. Ein kleines bisschen Tiefgang hätte dann und wann nicht geschadet, aber es macht neugierig, dieses seltsame Volk mit eigenen Augen zu entdecken.
  19. Cover des Buches Schwarze Oliven (ISBN: 9783426427811)
    Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

     (58)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek
    Das Cover ist toll gehalten und hat mich sofort angesprochen allerdings hat mich die Story wenig berührt.
  20. Cover des Buches Tagebuch einer Katze (ISBN: 9783716027356)
    Remco Campert

    Tagebuch einer Katze

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    "Ich heiße Pöff. Jawohl, Sie lesen richtig. Pöff. Ein Name wie eine Sprachstörung." Viel lieber wären ihr Cleopatra oder vielleicht Venus, aber sie heißt nun mal, wie sie heißt. Pöff lebt bei "Brille" und "Rock" und berichtet aus ihrem Katzenalltag: von der Angst vor dem bösen Nachbarskater, von faulen Tagen auf Brilles Bett, von Ausflügen ins "Franzosenland", in das Pöff dank der "Trawo", ihrer tragbaren Wohnung, mitfahren darf. Sie erzählt vom Besuch beim Tierarzt, von der Mäusejagd und von furchteinflößenden Staubsaugern. Was macht man nicht alles mit als Katze! Mit untrüglicher Beobachtungsgabe, eigensinnig ironischem Humor und katzenhaft kluger Überlegenheit erzählt uns Pöff, wie die Welt der "Schwanzlosen" aus dem Blickwinkel einer klugen und mit allen Wassern gewaschenen Katze aussieht.


    Napoleon, Madame de Pompadour, Cleopatra, Athene... es hätten so schöne Namen sein können, doch ihre Besitzer nannten sie einfach Pöff, Spitzname Pöffchen. Ein Katzenleben kann schon grausam sein, zumindest, wenn es um die Namen geht, die die schwanzlosen Zweibeiner einer Katze geben können. Doch Pöff ist nun einmal Pöff und daran wird sich nichts mehr ändern, das haben "Brille" und "Rock" einfach verbockt. Doch das ist nicht das Einzige, was Pöff beschäftigt, denn was ist hinter der großen Tür und warum bleiben Brille und Rock immer so lang dahinter stehen? Was zum Teufel soll diese tragbare Wohnung und was ist ein Tierarzt? Was ist das nur für eine grausame Maschine, mit der der Putzmann einmal die Woche die Wohnung aufsucht? Und wie schön wäre es wohl, wenn der rote Kater "Der rote Harry" nicht mehr die Gärten der Nachbarschaft terrorisieren würde? Man könnte doch so schön Mäusen hinterher träumen, faul in der Sonne liegen und eben voll und ganz Katze sein...


    Auf knapp 80 Seiten nimmt uns Remco Campert mit auf die Reise in das Seelenleben einer Katze. Wir erleben die Welt aus der Sicht von Pöff und die ist einfach nur zum schießen komisch. So wie das Leben von Pöff vom Autor beschrieben wird, hat sich der eine oder andere sicher schon einmal das Leben einer Katze vorgestellt. Das Leben von Pöff wird hierbei in viele kleine Kurzpassagenzusammen gefasst und kann so bequem häppchenweise gelesen werden. Obwohl das Leben von Katzendame Pöff sehr anschaulich beschrieben wird, ist es doch zu berechenbar und kann an der einen oder anderen Stelle langweilig werden. Es fehlen die einen oder anderen pfiffigen Begebenheiten und bisweilen kann das Buch am Stück dann doch etwas anstrengend werden. Für Katzenliebhaber ist das Buch sicher ein Highlight, kann aber wie bei mir auch schnell langweilig werden. An einigen Stellen erkennt man seine eigene Katze wieder, an manchen Stellen ist man vielleicht auch froh, dass die eigene Katze nicht solchen Schabernack treibt. Was mich an dem Buch ein bisschen schockiert hat ist die Art von Brille, denn er scheint mit Pöff nicht wirklich ein gutes Verhältnis zu haben. Zwar will er ihr nichts Böses, ist aber ab und an grob zu ihr - durch Überarbeitung? Man weiß es nicht. Im nächsten Moment tut es ihm dann aber auch schon wieder Leid und er versucht sich bei Pöff wieder einzuschmeicheln. Wer keine Katzen mag, der sollte sich keine halten. Sicher schimpf man mal, aber grob zu einem Tier zu werden? Brille, da bist du einfach raus aus dem Sympathiepool.


    Empfehlen möchte ich das Büchlein all jenen die Katzen mögen und gern mal das Leben einer Katze aus Sicht von der Katze erleben möchten. Ihr solltet dabei aber nicht so viel Action erwarten. Die Geschichten plätschern eher so dahin. Fazit: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht. Da hätte sicher noch mehr draus gemacht werden können, aber die Lachmuskeln werden trainiert und das ist schön.


    Idee: 4/5
    Humor: 4/5
    Details: 3/5
    Spannung: 3/5


    Gesamt: 3/5
  21. Cover des Buches Der Weihnachtshund (ISBN: 9783552063921)
    Daniel Glattauer

    Der Weihnachtshund

     (296)
    Aktuelle Rezension von: dasbuchzuhause

    Max möchte dem Weihnachtstrubel entfliehen und bucht eine Reise auf die Malediven. Soweit, so gut. Er hat allerdings noch ein kleines Problem in Form von Kurt, ein Deutsch-Drahthaar-Mix. Also sucht er einen Hundesitter. Der Hundesitter ist weiblich, heißt Katrin und möchte an Heiligabend, der zufälligerweise ihr Geburtstag ist, den Fragen ihrer Eltern nach zukünftigem Ehemann und zukünftigen Enkelkindern entfliehen und ein Hund käme ihr da gerade recht. Katrins Vater hasst Hunde. 

    Im wahren Leben wäre die Geschichte hier zu Ende. Da es ein typisches Vorweihnachtsbuch ist, geht die Geschichte hier erst richtig los. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Max und Katrin sich irgendwie ganz nett finden. Max hatte allerdings bislang recht wenig Glück in Beziehungen, da er ein kleines Problem hat, das immer wieder zu größeren Schwierigkeiten geführt hat. Es gibt also noch ein paar Missverständnisse und auch der Hund Kurt, hat ein Geheimnis, das erst sehr spät gelüftet wird.

    Alles in allem ist "Der Weihnachtshund" ein unterhaltsames Weihnachtsbuch mit nicht allzu viel Tiefgang, was aber für mich in der Weihnachtszeit genau das Richtige ist. Der Kopf ist voll mit Jahresendgeschäft, Weihnachtsvorbereitungen und Gedanken darüber, dass das Jahr schon wieder an einem vorbeigezogen ist und da kommt mir eine leichtere Lektüre gerade recht, zumal sie recht witzig geschrieben ist. Gerade Kurt, der Deutsch-Drahthaar-Mix, gefällt mir in diesem Kontext besonders gut. Wer auf der Suche nach einer schnellen, unterhaltsamen Lektüre ist und keine allzu überraschenden Wendungen erwartet, wird hier fündig. 

  22. Cover des Buches Genies ganz privat (ISBN: 9783548602585)
    Gerhard Prause

    Genies ganz privat

     (4)
    Aktuelle Rezension von: El_Mariachi
    Was anfangs noch amüsante Anekdoten und interessant-pikante Details aus dem Leben so mancher Größe des geistigen und öffentlichen Lebens aus ferner und näherer Vergangenheit waren, entwickelt sich spätestens ab der zweiten Hälfte des Buches zu langwierigen und scheinbar immer nach demselben Schema ablaufenden Anhäufungen von eben solchen Begebenheiten, die nun aber, durch ihre schiere Masse und den nicht unbedingt durch sich selbst überzeugenden Schreibstil, doch öfter mal zu einem Blick auf die Seitenzahl veranlassen, ganz einfach um sich ungefähr auszurechnen, wie lange das nun noch anhalten wird. Schade.
  23. Cover des Buches Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen (ISBN: 9783442461943)
    Steve Martin

    Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: stueckle
    "Neulich hat der 33-jährige Ich-Erzähler Daniel Pecan Cambridge aus Steve Martins Roman Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen Elisabeth gesehen. Er hatte gerade etwas Zeit, denn die Internationale Gesellschaft der Genies wollte ihn als Mitglied nicht akzeptieren. Wegen eines Tippfehlers, natürlich, denn wie sonst wäre es zu erklären, warum als Ergebnis des IQ-Tests des mathematisch hoch begabten Manns eine 1 vor der 90 gefehlt hat. Also schaut der etwas neurotische und ein wenig autistische Ich-Erzähler aus dem Fenster und sieht Elisabeth. . . . " Was hier als schnöde Liebesgeschichte zu beginnen scheint, ist wahrlich ein Meisterwerk der verschrobenen Schreibkunst. Kritisch von mir als Schriftsteller beäugt, zeigt Steve Martin, dass er nicht nur ein unglaublich witziger Schauspieler ist - nein ... sein Talent reicht auch für eines der niedlichsten, liebenswertesten und "vermacktesten" Romanfiguren, die ich jemals kennenlernen durfte. Die Schwierigkeit Bordsteinkanten zu überwinden, einkaufen zu gehen oder einfach nur zu leben wird so liebenswürdig dargestellt, dass man nach Beendigung des Buches "Monk" adoptieren möchte und endlich mal wieder die Gewisseheit hat, ein Buch gelesen zu haben, dass das eigene Leben bereichert hat. Empfehlenswert. Unbedingt.
  24. Cover des Buches Akihabara Shojo 01 (ISBN: 9783770470730)
    Shinba Rize

    Akihabara Shojo 01

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Maya-chan

    Die Story:
    Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!

    Taiga ist Student und arbeitet im Nebenjob als Aushilfe im Lager einer Modefirma. Dort fällt ihm sofort die hübsche Yuiko ins Auge. Es dauert eine Weile, bis er sich traut sie anzusprechen und sie schlussendlich sogar mit ihm ausgeht. Als sich zwischen den beiden mehr anzubahnen beginnt, gesteht Yukio ihm ihre geheime Leidenschaft. Sie ist ein BL-Fangirl. Im Grunde findet Taiga das nicht weiter schlimm, auch wenn er selbst wenig damit anfangen kann. Doch da weiß er noch nicht, worauf er sich mit Yuiko eingelassen hat.


    Der Zeichenstil:

    Der Zeichenstil ist für meinen Geschmack in Ordnung, wirkt aber hier und da ein wenig skizzenhaft. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und leicht voneinander zu unterscheiden. Auf aufwändige Hintergründe wurde jedoch verzichtet, was der Story aber keinen Abbruch tut.


    Meine Meinung:

    Die Geschichte beginnt wie eine ganz normale Shojo-Story. Allerdings wird diese zur Abwechslung mal aus der Sicht des männlichen Hauptprotagonisten erzählt, was ich ganz angenehm fand. Er verliebt sich in seine hübsche Kollegin und tut alles dafür, um mit ihr Zeit verbringen zu können.

    Doch kaum wähnt er sich am Ziel seiner Träume, da beginnt der Albtraum erst. Denn Yuikos Leidenschaft für das BL Genre beschränkt sich nicht nur auf das Lesen von Yaoi-Mangas. Sie projeziert ihre Fantasien auch in die Realität und mit vorliebe auf Taiga. So dichtet sie ihm z.B. ein fiktives Verhältnis mit seinem besten Kumpel an, oder teilt ihm die Rolle des Uke zu. Als wäre das nicht schon peinlich genug für Taiga, soll er auch noch eine BL-Story für die schreiben und den Butler für sie spielen. Dabei gibt sie ihm ständig andere Namen. Da zweifelt nicht nur Taiga sondern auch der Leser daran, ob Yuiko Taiga um seiner selbst willen liebt, oder nur den Taiga, den sie sich zurechtfantasiert.

    Selbst als Leser habe ich mich von Yuiko bereits nach der Hälfte dermaßen genervt gefühlt, dass ich mich zu 100 % mit dem armen Taiga solidarisieren konnte und sie am liebsten einfach aus dem Manga gezerrt und geschüttelt hätte. Wenn ich Taiga wäre, hätte ich schon längst wieder Schluss mit ihr gemacht. Aber Liebe macht wohl blind ;)

    Ich finde zwar die Idee toll, mal das Phänomen BL-Fangirl ein bisschen auf die Schippe zu nehmen und mir ist klar, dass Yukio´s Verhalten total überzeichnet ist, aber es macht einfach keinen Spaß der Story zu folgen. Das liegt zum einen daran, dass Yuiko ausnahmsloß von Boys Love Themen redet und Taiga damit in den Wahnsinn treibt und daran, dass Taiga ihr aber auch wirklich kein einziges Mal eine Ansage macht, sondern immer wieder einknickt. Das führte dazu, dass ich mich als Leser auch genervt fühlte. Mal sehen, ob das in Band 2 besser wird.


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