Bücher mit dem Tag "madeira"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "madeira" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Meerestosen (ISBN: 9783649603214)
    Patricia Schröder

    Meerestosen

     (205)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen
    Auch im letzten Teil der Trilogie wird es nicht langweilig. Ähnlich wie in Band zwei knöpft die Autorin auch beim dritten Teil da an wo der zweite endet und somit ist man direkt wieder mitten im gesehen und wird von der Spannung gepackt.

    Anders als in den beiden Bänden davor steht im diesem Teil anstatt der Romantik eher die Dramatik im Vordergrund. Was dem Buch aber keinen Abbruch tut sondern es eher noch spannender werden lässt.

    Wie in Band zwei kommen viele der alten Charaktere wieder zum Vorschein und offenbaren einem neue Geheimnisse, mit denen man wirklich nicht gerechnet hat und die mich teilweise auch etwas geschockt haben. Auch Elodie entwickelt sich in diesem Band nochmal weiter. Es scheint als hätte sie endlich ein Stück ihrer rosa roten Brille abgelegt und bekommt nur einen Überblick für das große Ganze.

    Eine besonderes große Rolle spielt in diesem Teil der Zauber des Meeres. Patricia Schröder versucht meiner Meinung nach immer wieder darauf aufmerksam zu machen wie wichtig das Thema Umweltschutz eigentlich ist.

    Alles in allen muss ich sagen fand ich den letzten Teil definitiv den besten von den dreien. Und die Geschichte hat meiner Meinung nach ein sehr schönes rundes Ende. Für ich persönlich wurden alle offenen Fragen geklärt und besonders die Idee am Ende mit dem Epilog wo man erfährt was aus allen Protagonisten geworden ist finde ich wunderbar.

  2. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  3. Cover des Buches Tod auf Madeira (ISBN: 9783548064314)
    Tomás Bento

    Tod auf Madeira

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Claudiaschneider

           

       "Tod auf Madeira" von Tomás Bento aus dem Ullstein-Verlag ist ein Krimi, in welchem Comissario Torres seinen ersten Fall lösen wird. Krimi-Autorin Laura Flemming trifft mit ihrer Freundin Britta auf Madeira ein. Die möchte mit ihrer Freundin einfach mal entspannen, nachdem sie zuhause ihren Job verloren hat und ihr Partner fremdgegangen ist. Zusammen mit Britta, ein paar Bekannten von Britta und einem Führer möchte sie eine Inseltour machen. Unerwartet gerät sie dabei in einen Mordfall,  den Comissario Torres lösen soll. Ihre kriminalistischen Fähigkeiten werden dabei geweckt und sie unterstützt den Commisario bei den Ermittlungen. Wer der Mörder ist, bleibt bis zum Ende des Buches ungewiss. Somit bleibt die Spannung erhalten. Der Schreibstil des Buches ist angenehm zu lesen, das Buch ist gut gegliedert und durch die schönen Landschaftsbeschreibungen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine super Strandlektüre und somit eine klare Leseempfehlung.      

  4. Cover des Buches Das Wispern der Schmetterlinge (ISBN: 9783426523902)
    Susanna Ernst

    Das Wispern der Schmetterlinge

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Caterina

    Meine Meinung zum Buch 

    Gestaltung: Seit einigen Jahren bin ich ein Fan ihrer Schreibkunst. So führte auch kein Weg an das neue Werk von Susanna Ernst vorbei. Ich liebe ihre poetische Ader und die gefühlvollen Geschichten. Da mir bisher alle ihre Bücher gefielen, waren meine Erwartungen zu "Das Wispern der Schmetterlinge" ebenfalls sehr hoch. Optisch reiht sich dieses Buch hervorragend in ihre anderen Werke ein. Meinen Geschmack trifft es nicht zu 100% aber da mir der Inhalt gefallen könnte, störte mich diese Tatsache nicht so sehr. Auch diese Geschichte klang berührend und vielversprechend, so dass es mich förmlich in den Fingern juckte.

    Einstieg: Susanna Ernst beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und dem Leser wird der Protagonist Pacey vorgestellt. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und angenehm zu lesen und bereits auf den ersten Seiten bekam ich die poetische Schreibweise, die ich so sehr an der Autorin liebe, zu spüren. Es war irgendwie wie nach Hause kommen. Die Geschichte beginnt noch recht ruhig, gleichzeitig bekommt der Leser eine Vorahnung davon, dass Pacey ein sehr vielschichtiger Charakter ist. Insgesamt gefiel mir der Einstieg wieder sehr gut, auch wenn ich mit Pacey zunächst noch nicht ganz warm wurde. Das änderte sich zum Glück bald.

    Charaktere: Fast durchgängig wird die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive von Pacey erzählt. Hin und wieder lockert die Autorin diese Erzählweise mit Passagen aus der Vergangenheit und Kapiteln aus der Sicht von anderen Figuren auf. Dies gefiel mir sehr gut, denn so bekam die Geschichte insgesamt einen abwechslungsreichen und facettenreichen Charakter. Die anfänglichen Schwierigkeiten, die ich mit Pacey hatte, verflogen recht bald und ich schloss ihn sehr bald ins Herz. Pacey ist jemand, der ein ganz schönes Päckchen mit sich zu tragen hat, erst ein Schicksalsschlag, der ihm die Füße unter dem Boden gerissen hat, dann der Tod von seiner Geliebten Ava und dann die Tatsache, dass er plötzlich Avas vermeintlichen Zwillingsschwester gegenübersteht. Je weiter ich las, umso transparenter wurde Pacey und nach und nach verstand ich viele Dinge und Handlungen von ihm besser. Auch Maria schloss ich mit ihrer liebevollen und loyalen Art sehr schnell ins Herz, ebenso ihren Sohn Roy. Sehr gut gefiel mir, dass ich auch kleine Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt von Maria erhielt. Die größte Leistung sehe ich jedoch im Charakter Ava. Auch wenn sie mir irgendwie nicht so recht sympathisch wurde, war es dennoch beachtlich, wie sie nur durch Erinnerungen und Rückblenden lebendig wurde. Ich liebe die Figurenkonstellation von Susanna Ernst einfach. Gerade die Wahl der Figuren, machen ihre Geschichten immer zu etwas ganz besonderem.

    Handlung: Wie ich es bereits aus ihren Geschichten davor kannte, bleibt sich die Autorin auch hier treu. Die Geschichte ist vom Beginn an gefühlvoll, berührend und geht unter die Haut. Hier werden keine Kosten und Mühen gescheut, sondern Susanna Ernst geht aufs Ganze. Auch wenn die Geschichte noch relativ ruhig beginnt, so hängt eine bedrückende Stimmung wie ein Damoklesschwert über der Geschichte und ich wartete förmlich auf den großen Knall. Auf der einen Seite wollte ich immer mehr über die Figuren erfahren und auf der anderen Seite verlangte eine ganz bestimmte Frage eine dringende Antwort: Was ist mit Ava passiert? Diese Aspekte führten dazu, dass ich immer weiter lesen wollte und musste. Zudem erfuhr ich immer mehr über Paceys Vergangenheit, ebenso über Marias und langsam entstand ein klares Bild vor Augen, wie alles irgendwie zusammenhängen könnte. Dann folgt eine Wendung, die irgendwie alles über den Haufen warf. Diese kam zwar überraschend, aber mir persönlich gefiel sie nicht. Leider zog sich das durch das letzte Drittel und findet ihren Höhepunkt in einem Ende, was ich so nicht gewählt hätte.

    Schreibstil: Susanna Ernst schreibt wie immer poetisch und gefühlvoll. Die Themen über Verlust und Schuld ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. Aber auch der Schmerz eines Schicksalsschlages spielt immer wieder eine Rolle. Die Autorin verwebt diese sensiblen Themen wunderbar in ihre Geschichte und gibt aber auch anderen genügend Raum. Durch unerwartete Wendungen verleiht sie dem Buch zu dem das richtige Maß an Tempo und Drama, so dass es keineswegs langwelig wurde. 


    Mein Urteil

    Susanna Ernst bleibt ihrer Schreibkunst auch in "Das Wispern der Schmetterlinge" treu. Es ist ein Buch mit Themen wie Schuld und Verlust, dennoch gibt die Autorin der Geschichte genug anderen Aspekten Raum. Auf poetische Art und Weise konnte sie mich berühren und begeistern. Überraschende Wendungen verleihen der Geschichte noch etwas Dramatik und eine gewisse Unvorhersehbarkeit. Leider war das Ende für mich nicht das was ich mir erhofft habe, weshalb es hier einen Punkt Abzug gibt. Dennoch bescherte Susanna Ernst mir auch hier schöne Lesestunden. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

  5. Cover des Buches Ein Jahr an deiner Seite (ISBN: 9783596191758)
    Kate Saunders

    Ein Jahr an deiner Seite

     (69)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Marnie ist Schauspielerin und seit einiger Zeit mit ihrem Kollegen Nick zusammen. Die ganz große Liebe, beide sind glücklich, auch wenn es Streitereien zwischen Nick und Pan, ihrer besten Freundin und Untermieterin, gibt. Und dann erhält sie eines Tages einen Anruf vom Theater, Nick sei zusammengebrochen und fällt ins Koma. An diesem Punkt startet der Roman: Nick liegt seit vielen Monaten im Koma und Marnie besucht ihn jeden Tag im Krankenhaus. Abwechselnd wird auch aus der Vergangenheit erzählt, wodurch man Nick kennenlernt und auch sieht, wie verliebt die beiden ineinander waren.

    Nach einigen Kapiteln wurde die Geschichte jedoch vorhersehbar. Marnies Umfeld drängt nach und nach, dass sie auch nach vorne blicken und sich selbst nicht aufgeben soll. Doch sie weigert sich und steigert sich in ihre Trauer (das darf man nicht vor Marnie sagen, schließlich lebt Nick ja noch), pardon Traurigkeit hinein, dass sie fast nicht einmal seiner Schwester diese Gefühle zusteht. Auch mit jedem Kapitel wird immer klarer, welchen Charakter Nick hatte und dass er vor Marnie vermutlich etwas geheim gehalten hat.

    Die tragische Liebesgeschichte wurde auch mit vielen Details bestückt, wie Marnies Eltern, die ihr Haus in London an ihre Tochter untervermietet haben und ihre Rente nun auf Madeira verbringen, was ganz lustig ist. Die Protagonistin ist Schauspielerin, weshalb auch das Theater eine kleine Rolle in dem Buch einnimmt und auch ein paar Vergleiche zu Shakespeare und Co gezogen werden.


    Fazit:

    „Ein Jahr an deiner Seite“ klingt nach einer Liebesgeschichte mit einem großen Dilemma. Doch schon nach wenigen Seiten ist die Protagonistin nervig und die Geschichte vorhersehbar. Auch die lustigen und liebenswerten kleinen Details können das Buch nicht retten.
    1,5 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches 20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07P6CMTXS)
    Alex Wagner

    20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

    Penny Küfer hat es geschafft und ihre Ausbildung als Privatdetektivin erfolgreich abgeschlossen. Und schon hat sie einen neuen Auftrag, der sie diesmal auf ein Luxus-U-Boot eines Literaturliebhabers des Genres Krimi führt. Echt genial – der Besitzer beherbergt dort eine riesige Bibliothek mit ausgesuchten und teuren Raritäten dieses Genres – eben ca. 20 000 Bücher C also 20 000 Morde – gut gewählter Titel. Ein Traum, aber nicht nur diese Buchschätze, sondern auch dieses Luxus-U-Boot – Unterwasserwelt live erleben. Da hätte ich mir mehr Ausschmückungen gewünscht, von dieser besonderen Welt, die nur wenige zu sehen bekommen. Ein schneller Roman, ohne das Denkmuster der Jung-Detektivin zu beleuchten – fast so ein bissel wie bei Inspektor Columbo – der ja auch nie preisgab, zu welchen Rückschlüssen seine Beobachtungen und Ermittlungen führten. In dieser Art löste dann Penny Küfer auch diesen dritten Fall und doch war sie irgendwie gebremst in ihrer Art. Geschrieben ist dieser Kurzkrimi wieder in der lockeren, spritzigen, lebendigen Schreibweise, die ich so mag und die das Markenzeichen der Autorin ist.

    Ich mag die Serie mit der jungen flippigen intelligenten Privatdetektivin und auch wenn sie diesmal nicht so zum Zuge kam und es bei mir nicht ganz so gefunkt hat, wie in den anderen beiden Teilen. ich empfehle das Buch gerne weiter – ein schnelles Lesevergnügen für zwischendurch und es gehört einfach auch in die Sammlung dieser Reihe.

    Heidelinde Penndorf

    (03.04..2019)

  7. Cover des Buches Daisy Sisters (ISBN: 9783423212885)
    Henning Mankell

    Daisy Sisters

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Eigentlich ist der Titel von Henning Mankells „Daisy Sisters“ nur ein anderes Wort für: jede Frau hat eine beste Freundin. Mindestens. Der Roman soll sich über drei Frauengenerationen in Schweden bewegen; in der Erzählung jedoch geht es nur am Rande von der vorhergehenden und der nachfolgenden zweier Generationen aus der Arbeiterklasse. Wichtige Themen spricht Mankell an, dessen Bedeutung nichts an Aktualität verloren haben, wenn wir uns nicht nur in Deutschland, oder auch Schweden, dem Ort des Geschehens, umschauen. Es betrifft nicht nur Frauen untereinander sondern das Verhältnis derer in einer Gesellschaft und wo Männer sich inzwischen auf verlorenem Posten sehen. Sie wehren sich wie üblich durch bloßes Machtgehabe, wie in Polen und auch anderswo sichtbar. Vergewaltigung, das bewusste Kleinhalten von Frauen, die sich nicht trauen auszubrechen, Machtmissbrauch durch sexualisiertes Verhalten, schlechte Rahmenbedingungen und vieles mehr werden hier beschrieben.

    Die Väter von Elna und Vivi gehören verschiedenen Parteien an, im Zweiten Weltkrieg wirken sich beide Zugehörigkeiten fatal aus. Die beiden jungen Frauen führen lange Zeit eine Brieffreundschaft, bis sie sich endlich einmal treffen können. Eigentlich sollen sie nur einem Verwandten von Elna bei der Heuernte helfen, doch vorher wollen die beiden an die Grenze zu Norwegen, den Krieg erleben. Nach einer heftigen Nacht mit zwei Grenzsoldaten muss Elna Wochen später damit zurechtkommen, dass sie schwanger ist. Dass es bei Elna eine Vergewaltigung war, kann sie sich selbst gegenüber nur schwer eingestehen. Abbrüche sind verboten aber möglich, doch misslingt ihr dies, Eivor wird geboren. Die Umstände des versuchten Schwangerschaftsabbruches, wie die Eltern und das gesamte Umfeld reagieren ist bezeichnend für die damalige Zeit. Eigentlich will Elna etwas anderes aus ihrem Leben machen, sie ist klug, doch aus ihren Träumen wird nichts. Sie heiratet und bietet ihrer Tochter, die absolut nichts über ihren leiblichen Vater weiß, zumindest gute Randbedingungen, um es besser zu machen.

    Jahre später erleben wir, wie es auch Eivor nicht gelingen mag, das sogenannte bessere Leben zu erwischen. Der alkoholkranke Nachbar, von Mankell liebevoll gezeichnet, nimmt einen Ausreißer auf, in den Eivor sich verliebt und furchtbares dadurch erleidet. Das zeichnet sie fürs Leben. Sie will in einem größeren Ort endlich durch harte Arbeit ihre Träume verwirklichen und landet doch nur, wie ihre Mutter, viel zu früh schwanger in einer Ehe. Nach dem ersten Kind will sie partout wieder arbeiten, doch ihr Mann sorgt dafür, dass sie wieder schwanger wird. Die Ehe zerbricht nach wenigen Jahren, sie muss und will für sich selbst und ihre Kinder sorgen. Die Freundschaft zu einer Arbeitskollegin aus ihrem ersten Job lässt sie an den nächsten Ort ziehen, wo sie wieder auf bessere Zeiten hofft. Das ist am Anfang auch so, doch dann trifft sie eine fatale Entscheidung. Sie landet in einer Fabrik, bei der Frauen eher selten anzutreffen sind. Hier begegnet sie derart niederträchtigen und sexualisierten Bedingungen, wie ich sie persönlich noch, zwar abgeschwächt, in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts während meiner Banklehre erlebt habe. Männern gegenüber ist sie nun extrem vorsichtig eingestellt, doch die erste Liebe holt sie ein. Wieder erlebt sie furchtbares, wird erneut schwanger und entscheidet sich letztendlich für das Kind.

    Die schweren Bedingungen, die Mutter wie auch die Tochter erleben, werden von Mankell zwar gut beschrieben, doch die Gefühle der Frauen kann auch er nicht wirklich wiedergeben. Dass auch die Tochter von Eivor früh schwanger wird, ist für die Mutter wie ein Schlag ins Gesicht. Die Sprachlosigkeit, die Ängste, die die jeweilige Mutter gegenüber ihrer Tochter wie ein versagen klingen, dieses festhalten, nicht ausbrechen können aus dem Rahmen, das ist einfach nur furchtbar zu lesen. Nicht sichtbare Ketten, die von keinem der Frauen, auch den Freundinnen, durchbrochen werden können, stimmen einen traurig. Die Daisy Sisters erhalten zumindest ihre Freundschaft so wie Eivor auch die ihre. Dass das Leben kein Ponyhof ist, wird hier eindrucksvoll bewiesen.

  8. Cover des Buches Das Haus auf der Blumeninsel (ISBN: 9783426513330)
    Christiane Lind

    Das Haus auf der Blumeninsel

     (25)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:  

    Laura läuft vor einem schrecklichen Schicksalsschlag weg. Sie flüchtet von Deutschland nach Madeira. Dort lebt sie in einem kleinen Häuschen, dass seit vielen Jahrzehnten in ihrem Familienbesitz ist. Sie fühlt sich der Vergangenheit zu ihren Verwandten sehr nahe und sie möchte mehr über diese erfahren. Laura begibt sich auf Spuren Suche und findet vielleicht auch das Glück auf Madeira? 

    Schreibstil: 

    Das Buch ist aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben. Wir begleiten viele Frauen und deren trauriges Schicksale. Vieles Szenen spielen in Madeira aber auch einige in England beim Adel. Durch die vielen verschiedenen Sichtwechsel bekam man als Leser viel  von den jeweiligen Frauen mit und man fühlte sich mehr mit ihnen verbunden. Man springt auch immer wieder durch verschiedene Zeitebenen. Das Buch spielt zwischen 1928-2012. Ich mochte dies aber es war für mich am Anfang sehr verwirrend in welche Zeit man sich beim Lesen befandet und bei welcher Person. Der Ort und die Zeit standen aber meist am Kapitel Anfang. Das Buch ist behaftet mit Kitsch und Stereotypen was jetzt keine Kritik ist, da ich es eigentlich mag. Am Ende wurde es mir dann jedoch zu kitschig und zu dramatisch. 

    Charaktere: 

    2012 Laura ist eine junge Frau, die mit sich ringt. Sie hat furchtbare Schuldgefühle und flüchtet auf Madeira. Dort lernt sie sich näher kennen und sie spürt Verbundenheit zu der Insel sowie zu ihrer Vergangenheit.  

    2012 Grace ist die "Großtante" von Laura und um die 60 Jahre alt. Sie lebt in einem wunderschönen Anwesen und hat sich das erste mal richtig verliebt. Sie muss erst einmal ein klaren Kopf bekommen und flüchtet auch auf die Insel. Beide Frauen freunden sich an und sie helfen einander wieder ins Leben zurück zu finden.  

    1944 Emma, Grace Mutter, lernen wir  gerade kennen wie sie ihren Mann kennen lernt und versucht aus dem Anwesend und vor ihrer Mutter zu fliehen.  

    1928 Amalie eine starke Frau und von der ich die Geschichte am meisten verfolgen wollte, war von allen Frauen meiner Ansicht nach am stärksten. Sie wird schwanger und man spürt wie sehr sie ihr Kind einfach liebt und sie möchte für dieses da sein, doch da hat ihre Familie etwas dagegen. 

    Fazit: 

    Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen, aber es war mir dann doch etwas zu kitschig und zu vorhersehbar. Alle Fragen klärte sich im laufe des Buches und das fand ich toll. Die Charaktere fand ich oft stereotypisch aber dennoch mochte ich einige sehr. Ich gebe dem Buch 3 1/2 Sterne.

  9. Cover des Buches Das Lied der Sturmvögel (ISBN: 9782496703771)
    Mina Baites

    Das Lied der Sturmvögel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Das Lied der Sturmvögel


    Autor: Anna Levin 


    Reihe:  

    Verlag:  Blanvalet 

    Seiten: 384


    Klappentext:

     „Man sieht nur mit dem Herzen gut …

    Die Journalistin Lisa Freiberg führt in Berlin ein aufregendes Leben. Doch als ihre beste Freundin stirbt, fällt ihre Welt in sich zusammen. Völlig verzweifelt flieht sie in die Ferne. In der farbenprächtigen Natur Madeiras hofft sie, ihren Frieden wiederzufinden. Eines Tages begegnet sie auf einer ihrer Wanderungen einem alten Mann, der einsam am Fuße der Berge lebt und malt. Hermingo ist blind, doch dank seines fotografischen Gedächtnisses kann er seine Erinnerungen wieder zum Leben erwecken. Mit ihm taucht Lisa in seine tragische Vergangenheit ein und findet dabei den ihr vorbestimmten Weg – und die Liebe. 

    Rezension:



    Die Autorin beschreibt die höchst unterschiedlichen Charaktere äußerst detailliert und individuell, so das es dem Leser sehr leicht fällt sich in diese hinein zu versetzen. Zu Beginn des Buches wusste ich nicht was ich von der Protagonist Lisa halten sollte. 


    Das Buch ist von der ersten Seite an sehr packend geschrieben, wie ich es von der Autorin schon aus ihrem andern Werk gewohnt bin. Mit jeden Wort schafft sie es den Spannungsbogen noch weiter aufzubauen.

    Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen, so das die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Es wird dem Leser somit sehr leicht gemacht, sich in die Geschichte ein zu denken und diese mit zu verfolgen. Es war mir daher unmöglich das Buch aus der Hand legen. 


    Fazit:


    Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine einfühlsam erzählt Geschichte  von Verlust und Neuanfang suchen. Das Buch ist voller Emotionen   von Liebe, Sehnsucht  und Verlust.

    Lasst euch von der Autorin nach  Madeira in Portugal entführen und lauscht den Lieder, dass die Sturmvögel singen.



    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 

  10. Cover des Buches Jahresausklang auf Madeira (ISBN: 9783956671258)
    Brina Stein

    Jahresausklang auf Madeira

     (8)
    Aktuelle Rezension von: JacquelineMontemurri
    Zum dritten Mal bin ich nun auf Kreuzfahrt mit Brina Stein gegangen. Und zum dritten Mal bin ich von Brinas Kurzgeschichten begeistert. Diesmal jedoch, finde ich das Buch besonders gelungen. Denn ich persönlich sehe das nicht als Sammlung von Kurzgeschichten, sondern als kleinen Episodenroman. Sechs Geschichten auf sechs verschiedenen Kreuzfahrtschiffen und doch eine Geschichte. Denn alle Schiffe treffen sich beim „Jahresausklang auf Madeira“ und alle Geschichten sind mit einem (fast schon kleinen Krimi-) Geheimnis miteinander verflochten. Wir treffen auf Figuren aus Brina Steins Wellengeflüster 1 und 2 wieder, so z.B. Armor und seinem Gehilfen, die hier gleich drei Paaren zur „Kreuzfahrt ins Glück“ verhelfen. Auch die Geister von Sylt und die „Drei Männer im Boot“ sind wieder mit an Bord sowie Amphitrite. Fast schon im Nebensatz wird das Schicksal des Paares mit dem „Koffer“ aufgeklärt.
    Und wie es sich zu Silvester gehört, darf auch „Dinner for one“ nicht fehlen. Deshalb gehört auch „Der Buttler“ zu meinem ganz persönlichen Favoriten. Denn diese Geschichte ist eine wunderbare Stein´sche Variation des bekannten Klassikers.
    Die Autorin schreibt flüssig und mitreisend. Ein paar mehr Absätze – besonders bei den Dialogen – hätten zu mehr Übersichtlichkeit beigetragen. Ansonsten spürte ich natürlich wieder die Kompetenz und Leidenschaft zum Thema Kreuzfahrt. Brina Stein schaffte es erneut ihre unerschöpflichen Erfahrungen in außergewöhnliches „Wellengeflüster“ zu bannen.
    … und wer ganz genau hinschaut und zwischen den Zeilen zu lesen versteht und wer Brina ein klein wenig kennt, der wird in einer Geschichte ihren eigenen Lebenstraum wiederfinden, den sie dem zu verstehenden Leser offenbart und den sie sich hoffentlich bald erfüllt …
  11. Cover des Buches Raquels Töchter (ISBN: 9783894702175)
    Helena Marques

    Raquels Töchter

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Madeira MM-Wandern Wanderführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956544729)
    Oliver Breda

    Madeira MM-Wandern Wanderführer Michael Müller Verlag

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Yamashita
    Ein super toller Wanderführer für Madaira. Mit diesem Buch habe ich pünktlich zum Abreisezeitpunkt einen Glückgriff gemacht. Jede Beschreibung der einzelnen Wanderstrecken haben dazu geführt, dass ich gerne alle Strecken abwandern wollte. Alle Strecken werden übersichtlich und dennoch ausführlich beschrieben. Es finden sich u. A. Angaben zu den Höhenmetern, Länge, geforderte Schwindelfreiheit, mit oder liebe ohne Kinder, nötiges Schuhwerk etc.. Für jeden Typen gibt es die passende Wanderoute. Ich war vorher noch nie auf Madeira und musste mich somit auf dieses Buch verlassen und es hat wunderbar geklappt. Was ganz besonders toll ist, dass die einzelnen Strecken auf ein GPS Gerät übertragen werden können. So konnte man sich erst recht nicht verirren und je nach GPS Gerät kann dann die Strecke aufgezeichnet werden.
  13. Cover des Buches DuMont Reise-Taschenbuch Madeira (ISBN: 9783616020594)
    Susanne Lipps

    DuMont Reise-Taschenbuch Madeira

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Neling
    Topaktueller, informativer Reiseführer für die Insel Madeira, der den Praxistest bestand- 4 Sterne! 

    Wir waren kürzlich auf dieser wunderschönen Insel und hatten den Reiseführer dabei. Unseren Praxistest hat er bestanden, er enthielt wirklich viele Tipps und war eine unterhaltsamer und informativer Reisebegleiter.  
  14. Cover des Buches Madeirasturm (ISBN: B07PDZJTQ9)
    Joyce Summer

    Madeirasturm

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ascari0
    Mit “Madeirasturm” begleiten wir bereits ein zweites Mal den sympathischen Comissario, der gern ein bisschen zu viel isst und trinkt, auf seinen Ermittlungen, begleitet von seinem treuen Subcomissario Vasconcellos. Aus diesem Grund möchte ich jedem ans Herz legen, mit dem ersten Teil “Madeiragrab” zu starten. Nicht dass man diese Geschichte nicht auch ohne Vorkenntnisse lesen kann, aber die Autorin bezieht sich einige Male auf den ersten Teil, sowohl was die Handlung als auch die handelnden Figuren angeht …

    Mittlerweile Vater einer kleinen Tochter, ist Avila zunächst alles andere als begeistert, als ein toter Tourist aufgefunden wird. Da es zunächst allerdings danach aussieht, als ob der Mann seinem Drogenkonsum zum Opfer gefallen ist, lässt er sich von seiner Frau überreden, einen Kurzurlaub zu machen. Nicht ahnend, dass er bald – von der Umwelt und seinen Kollegen abgeschnitten – erneut auf Mörderjagd gehen muss.

    Ich gebe zu, das Szenario hört sich auf den ersten Blick nicht wirklich neu an, aber Joyce gelingt es, dem bekannten Setting einige interessante Aspekte abzugewinnen. Denn die Geschichte wird, als der Sturm erst einmal ausgebrochen ist, aus zwei Perspektiven erzählt. Avilas Subcomissario bekommt dabei mehr Verantwortung als bisher, wir lernen ihn dabei als einen umsichtig agierenden Mann kennen, der es versteht, die neuen Mitarbeiter – den jungen Polizeiaspiranten Baroso und den Hundeführer Fonseca – in sein Ermittlungsteam zu integrieren.

    Von den Nebenfiguren ist es auch Fonseca, den ich hier am meisten mochte. Anfangs eher unfreundlich und besserwisserisch dargestellt, kann er in dieser misslichen Lage bald beweisen, dass er sein Herz doch am rechten Fleck hat. Ob wir in Zukunft mehr von ihm lesen dürfen? Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn er mit seinem belgischen Schäferhund Galina öfter auftauchen würde.

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sich Avilas Verhältnis sowohl zu seinem Chef Lobo als auch zu seinem Schwiegervater Oriol in dieser Geschichte verbessert, denn die gemeinsame Krise im Hotel schweißt alle zusammen. Hier gab es einige schöne Szenen, die Avila noch mehr von seiner privaten Seite als Familienmensch zeigten. Die Liebe zu seiner Frau und seiner Tochter beschreibt Joyce sehr anschaulich, sodass es mir nicht schwerfiel, mit ihm mit Angst zu haben, dass seiner Familie etwas zustoßen könnte.

    Und wie schon beim letzten Mal hatte ich auch hier recht bald wieder das Gefühl, mit Avila auf Madeira zu sein, mit ihm durch die Straßen zu gehen, die einheimischen Getränke und Gerichte zu kosten… Einfach wunderbar! In diesem Sinn fand ich auch das Nachwort sehr gelungen, wo die Autorin darauf eingeht, welche (geografischen) Dinge im Buch erfunden sind und welche nicht.

    Das Tüpfelchen auf dem i aber war wohl Joyce’ Anspielung auf eines ihrer früheren Bücher, indem sie den Comissario zu einem deutschen Krimi greifen lässt, dessen Cover ein Levadahäuschen ziert. Ein Schelm, wer hier nicht sofort an “Mord auf der Levada” denkt?

    Mein Fazit:

    “Madeirasturm” ist nach “Madeiragrab” das zweite Abenteuer, das Joyce Summer mit Comissario Avila als Hauptfigur auf der portugiesischen Insel spielen lässt. Meiner Meinung nach eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf weitere Abenteuer auf Madeira macht!
  15. Cover des Buches Marco Polo Reiseführer Madeira, Porto Santo (ISBN: 9783829701495)
  16. Cover des Buches Das Lied der Sturmvögel (ISBN: 9783442380978)
    Anna Levin

    Das Lied der Sturmvögel

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Deborah-N-May

    Das Cover ist ansprechend, es transportiert bereits die Wärme der Insel Madeiras, auch der Klappentext passt.

    Lisa reist nach einem Schicksalsschlag auf die Portugiesische Insel Madeira. Sie trifft auf den Blinden Hermingo und den hübschen Filipe.

    Das Buch lässt sich dahinplätschernd gemütlich lesen, hinterlässt aber nicht einen riesigen Abdruck.
    Was hingegen Spass macht ist der Umstand, dass die Autorin Anna Levin sehr gut recherchiert hat. Dieses Wissen bringt sie subtil und elegant in die Geschichte ein, man glaubt ihr und das kann man auch.

  17. Cover des Buches Madeira mit Porto Santo - Reiseführer von Iwanowski (ISBN: 9783861972044)
    Leonie Senne

    Madeira mit Porto Santo - Reiseführer von Iwanowski

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    In dem Guide sind u.a geplante Routen für Spazeirgänge in Funchal und Fahrten in die einzelnen Teile der Inseln. Wir haben diese Touren zum Teil gemacht und konnten dadurch viel Geld sparen für Touren mit einem Führer. Des Weiteren waren sehr gute Tipps bezüglich essen und ähnlichem enthalten. Für individuelle Reisende auf jedenfall ein guter Reisebegleiter

  18. Cover des Buches Madeiraschweigen: Comissário Avilas dritter Fall (Avila Mysteries 3) (ISBN: B08BZLKM33)
    Joyce Summer

    Madeiraschweigen: Comissário Avilas dritter Fall (Avila Mysteries 3)

     (5)
    Aktuelle Rezension von: monerl

    Meine Meinung
    Ich freue mich immer sehr auf einen neuen Band mit Comissário Avila. Mittlerweile ist er mir mit seiner Liebe zu Kaffee, gutem Essen und Nachtisch richtig ans Herz gewachsen. Von Band zu Band entwickelt sich auch sein Privatleben mit Höhen und Tiefen. Die kleine Tochter wächst und er erlebt den Alltag als Ehemann und Familienvater.

    Anderereits lernt man auch immer mehr seine Truppe kennen und schätzen. Sie werden plastischer und tiefer. Es ist wie bei Bekannten, die dann zu Freunden werden, wenn man sie besser kennenlernt. So fühlt es sich für mich mit Joyce Summers Charakteren an.

    In vorliegendem Teil verbindet die Autorin wieder Historisches von Madeira mit dem Kriminalfall. Wir erfahren etwas über Kaiserin Sisi als ältere Frau, die damals, als sie erneut auf Madeira war, so in ihren Fünfzigern gewesen war. Immer auf der Suche nach der ewigen Jugend und Schönheit. Und hier ist die Verbindung zu Avilas Fall.

    Auch mit dem dritten Band schafft es Joyce Summer wieder einen interessanten “Wohlfühlkrimi” vorzulegen. Das Schöne am Cosy-/Cozy-Krimi ist ja, dass er interssant und spannend ist, ohne zu schauderhaft, zu blutig oder zu nervenaufreibend zu sein. Beim Lesen wünschte ich mir auch dieses Mal wieder die Insel durch Avilas Augen betrachten zu können, mit ihm und seinem Hund Urso gemütlich durch die Gassen zu schlendern und mit seinem besten Freund Carlos einen Absacker bei Anna zu trinken. Irgendwie gibt jeder weitere Teil der Serie einem das Gefühl von “nach Hause” kommen.

    Der Kriminalfall und die Verwicklungen gefielen mir auch im vorliegenden Band, aber irgendwie fehlte es etwas an Spannung. Der Teil bis zum Tode der Journalistin hätte durchaus länger gehen dürfen, wie auch zum Schluss die Suche nach der*dem Mörder*in. In diesen beiden Punkten war mir der Krimi etwas zu gemütlich.


    Fazit
    Wer keinen Krimi lesen will, bei dem man vor Angst die Fingernägel abkaut, aber auch keine lustigen Regionalkrimis mag, ist mit Joyce Summers Cosy-Reihe sehr gut bedient: Angenehme Figuren, eine traumhaft schöne Insel, ein bisschen historisches Wissen gepaart mit Spannung. Ich jedenfalls warte jetzt wieder voller Freude auf Band 4.

  19. Cover des Buches Die Tochter des Seefahrers (ISBN: 9783442482610)
    Linda Holeman

    Die Tochter des Seefahrers

     (13)
    Aktuelle Rezension von: leseratte69
    Klappentext
    Portugal 1745: Auf einer kleinen, von Armut geplagten Insel wächst die junge Diamantina auf. Trost findet sie in den Geschichten ihres Vaters Arie, eines Seefahrers, der ihr oft von fernen, faszinierenden Ländern erzählt. Als Arie sein Glück in Südamerika sucht, träumt auch seine Tochter davon, die karge Insel zu verlassen. In ihrer Not nimmt sie den Antrag des Weinbauern Bonifacio an und geht mit ihm nach Madeira. Doch die Ehe wird zum Gefängnis. Den einzigen Ausweg sieht die junge Frau in der Flucht in die Neue Welt. Schon bald aber muss Diamantina sich fragen, wo ihr Herz sie wirklich hinzieht, denn zwischen ihr und Bonifacios Bruder Espirito entsteht eine zarte Liebe ...

    Über die Autorin
    Linda Holeman, geboren im kanadischen Winnipeg, arbeitete nach ihrem Studium der Soziologie und Psychologie zunächst zehn Jahre als Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre historischen Romane, darunter »Smaragdvogel«, »Das Mondamulett« und »Der Duft von Safran«, sind internationale Bestseller und in sechzehn Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt in Toronto und Santa Monica, Kalifornien.
    www.lindaholeman.com

    Meine Meinung

    Story
    Das Buch hat mir schon nach wenigen Seiten zugesagt. Ich mag sehr gerne Romane, in der es nur um eine Person und deren Lebensweg geht, wie es hier der Fall war. Hier erlebt, leidet und freut man sich mit der Hauptprotagonistin Diamantina. Sie hat als Tochter einer entkommenen Sklavin und eines niederländischen Seefahrers ein sehr schweres Leben und viele Hindernisse stellen sich ihr in den Weg. Von ihrer Mutter hat sie die Fähigkeiten einer Heilerin übernommen und lebt in einer Lehmhütte am Strand. Ihr Vater hat sie verlassen und ist nach Brasilien gefahren. Hat Diamantina aber feste versprochen ihr eines Tages Geld zu senden, so dass sie nachkommen kann. Darauf wartet Diamantina fast den ganzen Roman lang. Auch in einer Ehe, die sie geschlossen hat um ihre Heimat verlassen zu können, wird sie nie glücklich. Immer ist ihr Leben danach ausgelegt, eines Tages nach Brasilien zu fahren, zu ihrem Vater. Der Roman schildert wirklich sehr gut die gefühlsmäßigen Konflikte, in denen sie immer wieder steckt. Die Autorin schafft es sehr schön die Landschaften zu beschreiben, so das man diese förmlich vor Augen hat. Einige Dinge und Situationen waren allerdings ziemlich voraussehbar, was ich schade fand. Ich mag es eher lieber, wenn man im dunklen tappt und zum Schluss dann doch überrascht wird. Trotzdem ein schöner historischer Roman, den ich gerne gelesen habe.

    Schreibstil
    Die Autorin schreibt sehr schön. Ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen und man will einfach immer weiter lesen, weil es einen sofort gepackt hat. Die Landschaften und Leute kommen sehr gut und anschaubar rüber, so wie ich es gerne mag. Das Buch ist in vier Teile eingeteilt, die über einen Zeitraum von 20 Jahren handeln.

    Charaktere
    Die Hauptcharaktere Diamantina hat mir sofort gefallen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die einem sehr schnell ans Herz wächst. Ich habe förmlich mit ihr gelitten und mich auch mit ihr gefreut. Leider kam letzteres ziemlich kurz, da sie ein sehr schweres Leben hat und immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommt. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut und real rüber gekommen. Sie passten perfekt in die Story hinein, ihre Handlungen waren aber oft voraussehbar, was ich schade fand. Trotzdem hat die Autorin sich große Mühe gegeben, den Leser bestens zu unterhalten und hat tolle Charaktere auf eine tolle Handlung treffen lassen, was alles zu einem großen Ganzen werden ließ.

    Mein Fazit


    Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe und dessen Protagonistin mir schnell ans Herz gewachsen ist. Ich vergebe hier vier von fünf Sternen und kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne historische Romane von fremden, fernen Ländern liest. Ich muss einen Punkt abziehen, da die Story oft sehr voraussehbar war.

  20. Cover des Buches Madeiraschweigen (ISBN: 9783751957960)
    Joyce Summer

    Madeiraschweigen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Inasbuecherregal
    Fassungslos starrte er auf den Gegenstand, den er eben heraus geholt hatte: eine Hand mit abgeplatztem Nagellack. An der Stelle, an der einmal ein weiblicher Arm gewesen war, war nur noch ein ausgefranster Stummel…..


    Dies ist der dritte Teil um Comissário Avila, den sympathischen Ermittler auf Madeira. Allerdings ist dieser Band auch für Neu-Einsteiger geeignet, am Anfang findet man nämlich eine Auflistung der Personen und ihrer Funktion.

    Avilas Frau Leticia und ihre Freundin Ines, die auch noch die Frau von Avilas Chef ist, haben eine kleine Auszeit nötig und möchten sich auf einer Schönheitsfarm entspannen und verwöhnen lassen. Avila derweil kümmert sich um das gemeinsame Kind, den Hund und den Haushalt. Zu all dem wird auch noch eine abgetrennte Frauenhand gefunden, um die sich Avila kümmern muss.

    Die bildhafte Sprache der Autorin sorgt für vergnügliche Lesestunden. Oft ertappte ich mich beim leisen Lachen, einfach herrlich wie sie Avilas Probleme in Alltagssituationen schildert. Die Gegend konnte ich mir wieder sehr gut vorstellen, Urlaubsfeeling machte sich breit. Trotz aller Leichtigkeit handelt es sich dennoch um einen Krimi. Die Ermittlungsarbeit ist manchmal etwas unkonventionell, aber schlussendlich zielführend.

    Sehr schön fand ich die kurzen Passagen über den Besuch von Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die Kaiserin war gerne auf Madeira, und die Anekdote zu diesem Besuch Ende des 19. Jahrhunderts gefiel mir sehr gut, auch wenn diese Begebenheit historisch nicht korrekt ist.

    Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem liebenswerten Kommissar und seinem sympathischen Team, die außer knifflige Fälle lösen auch noch ihr Privatleben entwirren müssen.

  21. Cover des Buches Frühstück mit Delfinen (ISBN: 9783939279020)
    Jürgen Föhr

    Frühstück mit Delfinen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: 1amanda

    Ein Sabbatjahr als Segeltörn vom Ijsselmeer zu den Kanaren, zurück über Irland und durch Schottland nach Hause – eine gute Idee, das ist in jeder Zeile ist zu spüren. Der Leser erfährt in dem flott erzählten Reisebericht einiges über die Länder auf der Reiseroute, oft kleine Dinge, die aber gerade das Landestypische treffend beschreiben. Er spürt, wie angenehm und kurzweilig sich der Winter auf den Kanaren anfühlt und hat teil an der Lebensfreude der Reisenden. Technische Tücken und hin und wieder große Anstrengungen und Anforderungen, ohne die Abenteuern auf dem Meer nicht undenkbar sind, nehmen nie Überhand und werden so gut gemeistert, dass sie den Spaß nicht verderben, sondern eher für das Salz in der Suppe sorgen.

    Besonders gefällt mir der Abschnitt über Irland und Schottland. Dort kommen die Föhrs richtig an, werden warm aufgenommen und weitergereicht. Daraus entstehen Geschichten, die der Autor humorvoll schildert.

    Eine beeindruckende Reise! Und was für ein Mut, sie mit wenig Segelerfahrung zu wagen! Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite.

  22. Cover des Buches Madeiragrab: Comissário Avila ermittelt (Avila Mysteries 1) (ISBN: B074HB9FT3)
    Joyce Summer

    Madeiragrab: Comissário Avila ermittelt (Avila Mysteries 1)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Bei einer Vernissage im Golfclub von Madeira wird die junge Galeristin am Tag darauf tot auf dem Golfclubgelände gefunden. Die Ausstellung zeigt die wertvollen Gemälde eines bekannten Staatsmannes. Fernando Avila und sein Team beginnen mit den Ermittlungen, die sie bis in die Vergangenheit katapultieren und die einen Zusammenhang zu einem anderen Toten auf Madeira aufweisen, dessen Tod bis jetzt als Unfall geführt wurde. Was ist die Verbindung zwischen den beiden Opfern? Avila, der zusammen mit seiner Frau der Geburt seines ersten Kindes entgegenfiebert und die Sommermonate eigentlich dazu nutzen wollte, sich auf die zukünftige neue Lebenssituation einzustellen, folgt mit seinen Kollegen diversen Spuren und Hinweisen, die ihn schon bald in die High Society Madeiras führen…

    Meine Meinung:

    „Madeiragrab“ von Joyce Summer ist der Auftakt einer Reihe rund um Comissário Avila der fortan zusammen mit seinem Team auf der schönen Urlaubsinsel Madeira ermittelt. Für mich war es bereits die zweite Begegnung mit dem sympathischen Ermittler, da ich erst vor Kurzem „Madeirasturm“, der zweite Teil der Reihe, gelesen habe. Dieser hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf den ersten Teil gemacht, auch wenn die Romane in sich abgeschlossen sind, ist es oft schön zu erfahren, wie sich die Protagonisten im Laufe der Zeit entwickeln.

    Joyce Summer hat in ihre Kriminalgeschichte, die immer wieder von Rückblicken in die Vergangenheit durchzogen wird, ein wahres Ereignis aus dem Jahr 1950 verwoben, das mir so nicht bekannt und dadurch sehr interessant zu lesen war und die über diverse Umwege auch mit dem Kriminalfall, mit dem sich Commissário Avila beschäftigen muss, zu tun hat. Die Handlung ist schlüssig, ansprechend und spannend und bleibt aufgrund der immer neuen Wendungen abwechslungsreich und unterhaltsam. Wenn man glaubt, dem Mörder auf der Spur zu sein, betritt aufgrund der aktuellen Ermittlungen und Erkenntnisse schon wieder ein neuer Verdächtiger die Bühne. Im letzten Drittel der Geschichte steigt das Tempo nochmals an, die Ereignisse überschlagen sich und es kommt zu einem dramatischen wie überraschenden Ende.

    Die Autorin zeichnet ein wunderschönes und sehr atmosphärisches Bild der Insel Madeira und beschreibt Land und Leute sehr lebendig. Manchmal verliert sich Summer aber in allzu detaillierten Ausführungen. Dass Fernando Avila gerne isst und seinen Kaffee genießt wird viel und gerne erwähnt, auch was er isst und welche Art von Kaffee er sich wann gönnt. Mir persönlich war das etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten, allen voran Avila und sein Team von der Mordkommission sind glaubhaft und dadurch authentisch. Herausgestochen ist für mich jedoch der Straßenkehrer Carlos und seine besondere und feinfühlige Charakterisierung.

    Mein Fazit:

    Joyce Summers „Madeiragrab“ hat neben einer spannenden und unterhaltsamen Kriminalgeschichte mit geschichtlichem Bezug auch sehr viel Regionalität und Landschaftsbeschreibungen zu bieten, die einem die Urlaubsinsel Madeira auf besondere Weise nahebringt. Bis auf Kleinigkeiten hat mir das Buch und seine abwechslungsreiche und schlüssige Handlung sehr gut gefallen und empfehle es gerne weiter.
  23. Cover des Buches Madeira (ISBN: 9783765444029)
    Burkhard Berger

    Madeira

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Madeira - Was hier alles wächst! (ISBN: 9783938282052)
    Susanne Lipps

    Madeira - Was hier alles wächst!

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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