Bücher mit dem Tag "mädchenleiche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mädchenleiche" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Verwesung: Thriller (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung: Thriller

     (1.837)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser vierte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht diesmal um einen verurteilten Mädchenmörder und die Suche nach den Leichen einiger Mädchen, die der Täter im Dartmoor vergraben haben soll. 

    Ein sehr spannendes und interessantes Setting. Ich weiß nicht warum, aber ich mag irgendwie Geschichten, die im Moor spielen. Das hat grundsätzlich schon mal etwas Schauriges an sich. 

    Mittlerweile - es ist ja Band 4 der Reihe - weiß man als Leser, dass der Autor zum Ende hin eine Überraschung parat hat und nichts so ist, wie es scheint. 

    Ich fand den Weg dahin aber dennoch spannend und habe das Buch sehr gerne gelesen.

  2. Cover des Buches Mooresschwärze (ISBN: 9783944676067)
    Catherine Shepherd

    Mooresschwärze

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Fabifrosch

    Mein erster Roman von Catherine Shepherd und ich war begeistert. Kaum angefangen, war ich auch schon fertig. Leider.... Habe mich direkt abgeholt gefühlt und der Spannungsbogen hatte von Anfang bis Ende nicht nachgelassen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lese. Diese Geschichte hat mit einige spannende Lesestunden beschert. Freue mich schon auf den nächsten Teil, der sich schon auf meinem Reader befindet.

  3. Cover des Buches Böser Wolf (ISBN: 9783548285894)
    Nele Neuhaus

    Böser Wolf

     (760)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Meiner Ansicht nach das beste Buch bisher aus der Reihe. Ich hoffe die nachfolgenden Bücher sind auch so gut. 

    Es ist wirklich erschreckend, wie Wahr der Inhalt dieses Buches wahrscheinlich ist. Ab und an musste ich wirklich das Buch zur Seite legen, da ich das bereits gelesene erst einmal verarbeiten musste. 


    Die Handlung des Buches war wirklich super! Von Anfang bis zum Ende war es spannend. Oft hatte ich Gänsehaut und musste erst einmal begreifen was ich gelesen hatte. 

    Von mir erhält das Buch 5 Sterne! Ich hoffe die nächsten Bücher von Nele Neuhaus sind genauso gut! 

  4. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (865)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  5. Cover des Buches Sauerkrautkoma (ISBN: 9783423215619)
    Rita Falk

    Sauerkrautkoma

     (406)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Der Eberhofer Franz wurde befördert, nach München. Fortan pendelt er zwischen Niederkaltenkirchen und der Hauptstadt hin und her. Natürlich lässt auch der nächste Mord nicht auf sich warten, der Rudi spielt auch wieder eine wichtige Rolle dabei bzw. das Auto vom Papa Eberhofer. Ja, so ein Eberhofer hats nicht leicht, besonders, als seiner Susi plötzlich der Hof gemacht wird. Da muss der Franz einschreiten!

    Mittlerweile schon das fünfte Buch und das Lesen wird einfach nicht langweilig, während einem das Wasser im Mund zusammenläuft bei den leckeren Gerichten. Und wieder dieser Titel, der exakt so im Buch beschrieben wird. Also ich wäre da nicht drauf gekommen, dass der Titel sich auf so etwas bezieht, Sie etwa?

  6. Cover des Buches Die schwarze Frau (ISBN: 9783442488223)
    Simone St. James

    Die schwarze Frau

     (74)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die Journalistin Fiona Sheridan erfährt, dass Idlewild Hall, ein ehemaliges Mädcheninternat, renoviert werden soll. Auf dem Gelände des verlassenen Internats wurde 20 Jahre zuvor ihre Schwester Deb ermordet aufgefunden. Als Fiona in die Geschichte von Idlewild Hall eintaucht, wird auf dem Gelände eine weitere Leiche gefunden. Was geschah wirklich in den Hallen des Internats und wer ist Mary Hand?

    Gruselig! Mary Hand ist der Geist von Idlewild Hall. Schon immer erzählen sich die Mädchen Geschichten über sie. Die jetzt gefundene Leiche ist eine ehemalige Schülerin, die 1950 spurlos verschwand. Es wurde nicht viel unternommen, um sie zu finden, da alle davon ausgingen, dass sie weggelaufen ist. Doch Fiona taucht tiefer in die Geschichte ein.

    Das Buch ist in unterschiedlichen Kapiteln einmal aus dem Jahr 1950 und den Mädchen in Idlewild Hall erzählt, zum anderen aus der heutigen Sicht und mit Blick auf Fionas Ermittlungen. Gleichzeitig findet Fiona auch noch Wahrheiten über den Tod ihrer Schwester heraus – und bringt sich selbst dadurch in Gefahr.

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Passagen mit Mary Hand waren gruselig, die Ermittlungen im Fall der getöteten Mädchen spannend. Mir hat Fiona gefallen, die nicht lockerlässt und sich auch nicht von ihrem Weg abbringen lässt, egal wie gefährlich es wird. Spannend!

  7. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (748)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  8. Cover des Buches Todesspiele (ISBN: 9783426502990)
    Karen Rose

    Todesspiele

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    In einem Bunker stößt Ermittler Luke Papadopoulos auf die bestialisch zugerichteten Leichen mehrerer minderjähriger Mädchen. Sie alle wurden sexuell missbraucht, physisch und psychisch gequält und misshandelt. Schon bald wird klar, dass sie Opfer eines Menschenhändlerrings wurden, dessen Hintermännern die Flucht gelang. Die Spuren führen erneut nach Dutton, Georgia, jener Stadt, die so unzertrennlich mit dem Schicksal der Familie Vartanian verwoben ist. Luke Papadopoulos setzt alles daran, dieses Gewirr aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt zu entschlüsseln, zumal nun auch Susannah Vartanian, die attraktive Schwester seines besten Freunds Daniel, im Mittelpunkt der Ereignisse zu stehen scheint. Nach und nach wird deutlich, dass die Verbrechen der Vergangenheit und jene der Gegenwart zusammenhängen, und es Einwohner in Dutton gibt, die über all die Jahre hinweg ein perfides und nahezu undurchdringliches Netz aus Intrigen und Gewalt erschufen. Doch wer hält noch immer all die Fäden in der Hand, und wie kann man ihn stoppen? 


    Handlung


    Das dritte und letzte Buch der Vartanian-Reihe "Todesspiele" knüpft nahtlos an die Ereignisse des zweiten Buches an. Während Special Agent Daniel Vartanian sich von seinen schweren Verletzungen erholt, ermitteln sein bester Freund Luke Papadopoulos und sein Team fieberhaft den Verbleib der restlichen Opfer des Mädchenhändlerrings und versuchen, den Hintermännern auf die Spur zu kommen. Nach und nach wird klar: die aktuellen Geschehnisse hängen mit den Morden aus dem ersten und zweiten Band und darüber hinaus mit Ereignissen zusammen, die vor mindestens dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die erneut mit der Familie Vartanian verbunden sind.


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich der Plot von "Todesspiele", ebenso wie der Vorgängerroman "Todesbräute" so sehr in einer Vielzahl von Akteuren, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen nahezu den Überblick verloren habe. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung leider oftmals nur rudimentär gegeben. Anders als in "Todesbräute" jedoch bekommen glücklicherweise die Hauptfiguren wieder etwas mehr Raum, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir zwar nicht völlig ausblieben, jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt waren wie bei den Büchern der Chicago-Reihe.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesspiele" leider selten, denn die Handlung wirkt übertrieben konstruiert. Man kann sagen, dass bei den Einwohnern von Dutton nichts so ist wie es auf den ersten Blick erscheint und während der Ermittlungen das gesamte soziale Gefüge dieser Stadt auseinanderbricht. Jedes noch so schmutzige Geheimnis kommt ans Licht, jede noch so alte Verfehlung. 


    Fazit


    Auch in ihrem dritten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesspiele", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Erfreulicherweise nimmt dieses Mal die Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten nicht allzu großen Raum ein, auch die sonst oftmals schwülstigen Sexszenen sind nahezu nicht existent. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und die ersten beiden Bände der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich dennoch sagen, dass "Todesspiele" für mich zwar etwas stärker als der zweite Band "Todesbräute" ist, jedoch bei weitem nicht an die Dynamik und Raffinesse der Romane der Chicago-Reihe heranreichen kann. Dies liegt vor allem an der schieren Anzahl an Protagonisten, den häufig schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr, sehr konstruierten Plot. Die Enthüllung der Hintermänner all dieser Verbrechen und vor allem die Aufklärung der zugrundeliegenden Kausalitäten ist für mich mehr als unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

  9. Cover des Buches Die Katzen von Montmartre (ISBN: 9783442714445)
    Tessa Korber

    Die Katzen von Montmartre

     (46)
    Aktuelle Rezension von: KaraMelli

    Angesiedelt im Pariser Künstlerviertel Montmartre bietet sich dem Leser eine bunte Palette schräger Charaktere von Katz und Mensch.

    Von Beginn an habe ich mich in den illustren Grüppchen wohlgefühlt und hatte viel Spaß beim Folgen ihrer Unternehmungen.

    Die Erzählung lebt von der Schrulligkeit der Protas und den gut beobachteten und beschriebenen Eigenheiten kätzischer Natur.

    Der Mord geschieht fast nebenbei. Es wird darüber fast ausschließlich aus Sicht der Katzen berichtet und die Umstände werden nicht näher beleuchtet.

    Vielleicht wollte die Autorin damit Täter und Motiv länger unerkannt lassen – bei mir ist es ihr damit gelungen, aber überaus spannend fand ich diesen Handlungsstrang nicht.

    Ich war gebannter vom Verschwinden der Katze Grisette und was es damit auf sich hatte – dies war für mich der eigentliche Kriminalfall.

    Von Melancholie durchsetzt, geheimnisvoll, verträumt, romantisch, bittersüß und leicht poetisch – ein Buch, daß ich mit einem steten Lächeln gelesen und von dem ich jede einzelne Seite genossen habe.

    Wenn ich könnte, würde ich schnurren…

  10. Cover des Buches Blütengrab (ISBN: 9783805200592)
    Ada Fink

    Blütengrab

     (77)
    Aktuelle Rezension von: eulenmatz

    MEINUNG:

    Ada Fink ist das Pseudonym einer deutschen (Drehbuch-)Autorin, die auch schon Romane unter ihrem Klarnamen veröffentlich hat. Blütengrabist nun ihr erster Thriller unter dem Pseudonym.

    Zeitlich gesehen befinden wir uns in Wussnitz, einem fiktiven Ort, den ich Mecklenburg-Vorpommern (oder Brandenburg) verorten würde. Die Geschichte spielt 1993, sprich ein paar Jahre nach der Wende. Ingo Larssen, der aus Westdeutschland kommt, hat sich nach Wussnitz versetzen lassen. Kommissarin Ulrike Bandow sieht dem mit gemischten Gefühlen entgegen, aber beide müssen schnell zusammen arbeiten, denn es wird in einem Waldstück eine Mädchenleiche gefunden. Die Spuren führen in die Vergangenheit und alles hat den Anschein, dass der Täter wieder da ist.

    Ohne viel Einleitung ist man als Leser schnell im Fall drin. Anfangs ist die Diskrepanz zwischen den ostdeutschen Kollegen und Larssen noch deutlich spürbar. Vor allem stellt man zurecht die Frage, warum er sich in ein Kaff wie Wussnitz versetzen ließ. Schnell wird klar, dass auch er so seine Geheimnisse und Beweggründe, wie auch viele andere Protagonisten und ebenfalls Ulrike Bandow. Auch diese hat ein schlechtes Gewissen auf Grund von Dingen, die in der Vergangenheit passiert sind. Die Autorin bringt viele Facetten und Geschichten mit rein, die die Ermittlung des Falls sehr spannend und vielseitig gestalten. Ihr gelingt es außerordentlich gut die Charaktere auszuprägen und ihnen eine Geschichte zu geben. Sie zeigt auch auf, was es aus Menschen macht, die Opfer ihrer Umstände werden.

    Das Zusammenwachsen von Bandow und Larssen hat ebenfalls gut gefallen. Natürlich ist Ulrike skeptisch zunächst skeptisch, aber es kommt zu keinen großen Grabenkämpfen und unnötigen Sticheleien. Nach und nach kann Larssen sich auf seine Art auch beweise und sie treten, obwohl sie sich kaum kennen, nach außen als Team auf. Die Autorin verpackt geschickt viele verschiedene Fährten, wie es in Thrillern üblich ist. Es werden nach und nach Verdächtige präsentiert, aber dennoch schwebt immer über allem, dass es sich um etwas ganz Großes handeln muss. Dieser Fakt hat die Spannung enorm angeheizt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich war minimal enttäuscht von der Auflösung bzw. von der Aufdeckung der Identität des Täters, da man dies unmöglich erraten konnte. Das ist aber für Meckern auf hohem Niveau.

    FAZIT:

    Blütengrab hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mir gefiel die Konzeption des Falles und die viele Geschichten und Facetten drumherum. Ich mochte die beiden Ermittler Bandow und Larssen, die beide ihre Geheimnisse und vor allem Ecken und Kanten. Außerdem spielt es in einer spannenden Zeit. Ich hoffe, dass wir noch mehr von Ada Fink lesen werden. :)


     

  11. Cover des Buches Das fünfte Paar (ISBN: 9783442473861)
    Patricia Cornwell

    Das fünfte Paar

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der dritte Fall für Kay S., in dem mehrere Paare auf die gleiche Art verschwinden und erst Monate später als verweste Leichen aufgefunden werden. Als das titelgebende "fünfte Paar" vermißt wird, ist schnell klar, daß das vetrschwundene Mädchen die Tochter Pat Harveys ist, Nr-1-Drogenbekämpferin der USA. Die größten Probleme bereiten K.S., daß von den Leichen kaum was übrig ist, wenn sie aufgefunden werden. Und privat leidet sie immer noch unter der Trennung von Mark, die sie nie ganz aufgearbeitet hat...Ein stimmungsvoller Krimi, mit menschlichen Einsprengseln wie der angesprochenen Trennungskrise. Aber das Kay und Marino zu einer hellseherin gehen, hat mir nicht so gut gefallen, und warum gab es im Drugstore keine kameraüberwachung und warum wurde kein Phantombild von dem auffälligen Besucher gemacht? Sehr unprofessionell an dieser Stelle, aber ansonsten spannende Krimiunterhaltung.
  12. Cover des Buches Nachtschicht (ISBN: B009WC8GW6)
    Stephen King

    Nachtschicht

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Zeke

    Wer den Meister des Horrors kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt sein erstes Kurzgeschichtenbuch "Nachtschicht" holen. Von Kurzgeschichten die nur ein paar Seiten lang sind, bis zu Kurzgeschichten die 40 Seiten haben, Vampire, mordende Wäschetrockner und psychologische Urängste des Menschen, alles ist in dieser Kurzgeschichtensammlung dabei. 

    Erwähnenswert ist auch, dass der Prolog und Epilog von "Brennen muss Salem" enthalten ist, sowie eine Nebenstory aus dem "The Stand"-Universum. Stephen King hat hier meiner Meinung nach Kurzgeschichten präsentiert, die eigentlich ziemlich lächerlich scheinen, aber dennoch eine gewisse Angst im hintersten Eck der Gedanken auslösen könnten, aber auch über jene Ängste des Menschen über die man sich keinen Kopf machen möchte. Nicht alle Kurzgeschichten sagen mir zu, einige waren schlecht, aber der Grossteil hat mir gefallen. Lustigerweise habe ich bemerkt, dass es bei diesen 20 Storys unterschiedliche Meinung der Leser gibt, sodass ihr am besten selbst die Geschichten lesen sollt. Lohnen tut es sich auf jeden Fall!

    5/5 Briefe aus Jerusalem (Prolog "Brennen muss Salem")

    5/5 Spätschicht

    5/5 Nächtliche Brandung

    4/5 Ich bin das Tor

    3/5 Der Wäschemangler

    1/5 Das Schreckgespenst

    2/5 Graue Masse

    5/5 Schlachtfeld

    2/5 Lastwagen

    3/5 Manchmal kommen sie wieder

    2/5 Erdbeerfrühling

    2/5 Der Mauervorsprung

    2/5 Der Rasenmähermann

    5/5 Quitters Inc.

    3/5 Ich weiss was du brauchst

    4/5 Kinder des Mais

    5/5 Die letzte Sprosse

    3/5 Der Man der Blumen liebte

    4/5 Einen auf den Weg (Epilog "Brennen muss Salem")

    5/5 Die Frau im Zimmer

    Mein persönlicher Favorit wären "Quitters Inc." und "Die letzte Sprosse" (Wobei "Die letzte Sprosse" ein Tick besser ist, da es eine Geschichte ist, über die man sich wohl auch nach dem Lesen Gedanken macht.)

  13. Cover des Buches Blutsbräute (ISBN: 9783442368310)
    Margie Orford

    Blutsbräute

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Engelmel

    Die Ermittlungen von Profilerin dr. Clare Hart werden anschaulich, für meinen Begriff jedoch nicht spannend dargestellt. Die Beschreibung der Taten und des Täters sind besser gelungen und erzeugen so die nötige Spannung, die dafür sorgt, das Buch nicht nach den ersten Kapiteln fortzulegen. Denn gerade am Anfang konnte mich die Geschichte nur wenig fesseln, sodass ich mit zusammengebissenen Zähnen mich hindurch gequält habe ... erst nach ca der Hälfte wurde es etwas besser zu lesen, auch weil man dann mehr in der Geschichte drin war.

    ​Das Geschehen umzu hätte ich mir mehr/besser umschrieben gewünscht, gerade im Hinblick auf Menschenhandel, Prostitution - gerade auch aufgrund der Tatsache, dass dies Buch in Kapstadt spielt. Auch eine bessere Umschreibung der Orte wäre schöner gewesen.

    ​Mein Fazit: Für meinen "Geschmack" zu leichtsinnig geschrieben, keine genaueren Beschreibungen der Umstände, fehlende Spannung - ein Buch welches ich nicht nochmal lesen würde, jedoch für diejenigen, die in dieses Genre einsteigen möchten gut geeignet ist

  14. Cover des Buches Der Mann auf dem Balkon (ISBN: 9783499244438)
    Maj Sjöwall

    Der Mann auf dem Balkon

     (66)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Ein Sexualstraftäter mordet in Stockholm. Nur ein Räuber könnte helfen. Wie finden sie den Täter nur?

    Es wird tatsächlich immer besser. Von Buch zu Buch baut das Autorenteam aus. Die Spannung, die Geschichte, die Charaktere...

    Ein gut durchgetackter Krimi, stimmig bis ans Ende und einfach genial. Klassiker - sprich altmodische Ermittlung, aber nichts desto trotz, umso interessanter.

    Es ist unbeschreiblich, die Serie zu erklären. Die muss man einfach kennen lernen

    Fazit: Ein toller Klassiker, das Autorenteam wird von mal zu mal besser
  15. Cover des Buches Schmetterlingsschatten (ISBN: 9783401800295)
    Veronika Bicker

    Schmetterlingsschatten

     (138)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein stabiler Jugend-Thriller über Elena, deren Schwester im letzten Jahr angeblich bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Jetzt wird jedoch ein weiteres totes Mädchen unter ähnlichen Umständen gefunden und Elena beginnt daran zu zweifeln, so dass sie sich zum Nachforschen gezwungen sieht, gerade da sie sich zunehmend beobachtet fühlt und seltsame anonyme Briefe bekommt. Einzigen Halt findet sie bei ihrer neuen Clique und deren Anführer Tristan, der ein Auge auf sie geworfen zu haben scheint, aber möglicherweise hat ja sogar er etwas mit der Sache zutun. Die Story ist an sich zwar ganz okay und die Idee dazu  nicht schlecht, aber leider fehlt es der Geschichte einfach an Spannung, gerade da die Auflösung teilweise sehr vorhersehbar ist und einen nicht so krass von den Socken haut. Die Charaktere sind dabei ganz in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich tief ausgearbeitet, und der Schreibstil, der aus der Erzähler-Perspektive verfasst ist, ist relativ einfach und leicht zu lesen. Insgesamt ist das Buch schon ganz okay und man kann mal reinlesen, aber viele haben darauf wahrscheinlich leider nicht so große Lust, da die Geschichte einfach nicht sehr mitreißend ist.

  16. Cover des Buches Mordtiefe (Spelzer/Hollmann 3) (ISBN: 9783752834215)
    H.C. Scherf

    Mordtiefe (Spelzer/Hollmann 3)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies

    Meine #Rezension zu 

    H.C. Scherf  Mordtiefe

    Ein leeres Kajak wird am Baldeneysee gefunden. Die ersten Recherchen von Sven Spelzer und seinen Kollegen ergeben, dass die Besitzerin von ihrem Mann vermisst gemeldet wurde. Taucher finden nicht nur ihre Leiche, sondern unzählige Mädchenleichen auf dem Grund des Sees.

    Dies ist aber nicht der einzige Fall, sondern Stojan Kadicz führt den Drogen- und Menschenhandel weiter und schwört Rache auf den Mörder seines Bruders.

    Wer steht hinter den Morden am See und gelingt es den Kommissaren auch Kadicz das Handwerk zu legen?


    Dies ist der dritte Teil der Spelzer/Hollmann Reihe von H.C. Scherf. Er steht den vorherigen Teilen in Sachen Spannung in nichts nach, aber ich bin auch nichts anderes von dem Autor gewöhnt.

    Der letzte Fall steht noch zwischen Sven und Karin. Werden sie sich endlich aussprechen?

    Innerhalb des Ermittlungsteam sind auch Spannungen spürbar.

    Auch hier spielt wieder der Mörder Pehling eine große Rolle. 

    Dieser Teil ist wieder sehr brutal und blutig.

    Er kann unabhängig von den anderen gelesen werden. Ich empfehle aber mit Teil eins zu starten.


    Fazit: wer einen richtigen Spannungsthriller sucht, ist hier genau richtig, denn der Autor versteht es, dies von Anfang bis Ende konstant hochzuhalten.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥 

    Vielen Dank für das Rezensionexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter www.helgasbuecherparadies.com

    Teil 1

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/02/04/scherf-h-c-%f0%9f%93%96-kalendermord/

    Teil 2

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/03/22/scherf-h-c-%f0%9f%93%96-der-serbe/

    Teil 3

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/04/16/scherf-h-c-%f0%9f%93%96-mordtiefe/

  17. Cover des Buches Das letzte Experiment (ISBN: 9783499249235)
    Philip Kerr

    Das letzte Experiment

     (20)
    Aktuelle Rezension von: markus1708

    Per Schiff kommt Bernhard Gunther 1950 in Argentinien an. Dort gibt es bereits eine Reihe von ehemaligen Nazis und eine Organisation die ihnen anfangs unter die Arme greift. Doch sein guter Ruf als Polizist im Berlin der Vorkriegszeit erweckt schon bald das Interesse des argentinischen Geheimdienstes. Ein Mädchen ist ermordet worden und genauso bestialisch zugerichtet worden wie zwei vergleichbare Fälle in denen er damals ermittelt hat. Ein weiteres Mädchen ist verschwunden und nachdem die Polizei es nicht finden konnte,  ruhen die Hoffnungen auf Gunther - dem Spezialisten für verschwundene Personen. Als dann auch noch die bildschöne Anna ihn engagiert, überstürzen sich schon bald die Ereignisse: viele spielen ein falsches Spiel mit ihm, aber wie erkennt man wer Freund ist und wer Feind? Gunther muss einige schmerzhafte Lektionen über sich ergehen lassen... bis hin zu einem Flug auf 1.500 Meter in einem Flugzeug ohne Tür über den Rio de la Plata ... 

    Band 5 der Gunther-Reihe ist von einer Qualität wie man sie von Philip Kerr kennt,  die aber so hoch kaum jemand anderes erreicht. Wenn ich sechs Sterne vergeben dürfte, würde ich es tun - so bleibt es bei der maximal möglichen Zahl von fünf Sternen.

  18. Cover des Buches Das rote Zimmer (ISBN: 9783442466146)
    Nicci French

    Das rote Zimmer

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buchfluestererblog

    Voller Hingabe kümmert sich die junge Psychiaterin Kit Quinn um ihre Patienten, bis sie von einem ihrer Schutzbefohlenen attackiert und schwer verletzt wird. Wenig später bittet die Polizei um Mithilfe in einem brutalen Mordfall, aber der Verdächtige ist jener Mann, der sie angegriffen hat. Erst nach langem Zögern ist Kit bereit, der Polizei zu helfen - auch um sich ihren eigenen Ängsten zu stellen. Doch sie ahnt nicht, welche Dämonen sie damit entfesselt...

    Fazit:

    Bisher habe ich nur ein weiteres Buch dieser Autorin gelesen, welches mir wirklich gut gefallen hat. Bei diesem Roman hatte ich allerdings zu Anfabg Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen, daran lag es nicht. Irgendetwas störte mich, aber ich kann auch jetzt nach beenden des Buches nicht genau sagen, was es ist. Was mir allerdings bei Nicci French gut gefällt ist die Verwirrung, in die sie ihre Leser stürzt. Bei vielen Krimis/Thrillern ist es ja so, das man oft nach einer gewissen Zeit dahinter kommt, wer der Mörder sein könnte. Bei ihren Romanen ist das nicht so, da tappt man ziemlich lange im dunkeln. Erst zum Ende des Buches wird man dann mit der Nase drauf gestoßen - oftmals denkt man sich dann, das man die Zeichen eigentlich hätten sehen müssen. Doch diese sind gut verpackt. Und so wird auch dieser Roman zu einem interessanten. Klare Leseempfehlung von mir.

    Steffi G.

  19. Cover des Buches Menschenfischer (ISBN: 9783426304051)
    Helene Henke

    Menschenfischer

     (24)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite an interessant geschrieben und eine unterschwellige Spannung brachte mich immer zum Weiterlesen. Immer wieder wurde es auch spannend, wodurch mich das Buch richtig fesselte und ich gar nicht mehr aufhören wollte, zu lesen. Auch der Showdown hat mir sehr gut gefallen. Er hielt sich lange und war wirklich spannend. Im verschlafenen Birkheim kehrt keine Ruhe ein. Kaum hat sich die Aufregung rund um den Mordfall an Boris und seinen Freunden wieder gelegt, werden im Wald zwei bereits verwesende Mädchenleichen gefunden. Sie landen am Tisch von Deutschlands jüngster Bestatterin Zoe Lenz, welche ihre gesamte Kunstfertigkeit aufwendet, um die beiden hübsch für ihr Begräbnis herzurichten. Zoe hat Mitleid mit ihnen, denn niemand hat sie vermisst und daher weiß auch niemand, wer sie sind. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden ermordet wurden. Die Polizei scheint ebenfalls kein richtiges Interesse an der Lösung des Falles aufzubringen. Als die Leichen aus Zoes Institut gestohlen werden und auch ihre Assistent Alina spurlos verschwindet, beginnt Zoe selbst zu ermitteln.


  20. Cover des Buches Das andere Blut (ISBN: 9783688106394)
    Andree Hesse

    Das andere Blut

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Ein schöner Krimi der in der schönen Altstadt von Celle spielt.
    Und durchaus hörenswert ist.

    Inhalt:
    Irgendwann kommt die Nacht, die keinen Morgen mehr kennt. Ein „Pferderipper“ geht um, und die siebzehnjährige Kira sorgt sich um ihr Tier. Doch am Morgen nach der Nachtwache wird sie selbst tot nahe der Koppel gefunden. Ist das Mädchen dem Geistesgestörten in die Quere gekommen? Dann stellt sich heraus, dass Kira schwanger war, und Kommissar Arno Hennings beginnt, auch im privaten Umfeld zu ermitteln – einer Welt, in der eigene Regeln zu gelten scheinen. Denn die feine Familie der Ermordeten weiß ganz offenbar mehr, als sie zugibt.


    In Celle geht ein Pferderipper um der die Pferd misshandelt und Arno Henning ermittelt. Doch der Mörder hat es nicht nur auf die Pferde abgesehen, nein auch ein 17 jähriges Mädchen Kira muß dran glauben.
    Arno Henning deckt bei seinen Ermittlungen so einige Geheimnisse auf.

    Doch auch privat hat er einiges zu klären.

    Es ist ein durchaus spannender Krimi mit so manchen geheimnissen.

  21. Cover des Buches Crinellis tödlicher Irrtum (ISBN: 9783462300154)
    Werner Köhler

    Crinellis tödlicher Irrtum

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jetztkochtsie
    Leider leider schafft es dieser Crinelli so gar nicht, mich zu überzeugen. Nachdem ich vom Dritten Teil der Reihe wirklich total begeistert war, hinterläßt dieser erste Teil der Reihe einfach nur bodenlose Enttäuschung. All das was ich im bisher letzten Band um Crinelli so gut fand, fehlt hier. Authentizität findet man nirgendwo, der Ermittler verhält sich einfach nur unterirdisch unprofessionell, seine Beweggründe gehen mir nicht nahe, sind für mich nicht nachvollziehbar und es wimmelt von logischen Fehlern oder nennen wir es Recherchelücken. Daß ich dieses Buch nicht abgebrochen oder gar so schlecht wie möglich bewerte liegt einzig und allein daran, daß es Köhler gelingt trotz dieser erheblichen Mängel eine gewisse Spannung aufzubauen und zu erhalten. Außerdem hatte ich immer die Hoffnung, daß erzählerische Talent aus Band 3 irgendwo auftauchen zu sehen, was leider total enttäuscht wurde. Um mein Genörgel ein wenig zu belegen, führe ich kurz die Dinge auf, die mich besonders gestört haben, ich hoffe, damit nicht zu viel zu verraten... 1. Die schwangere Maria Crinelli und ihr Mann trinken für meinen Geschmack zu viel Alkohol. Als sie ihm mitteilt, daß sie schwanger ist, greift sie zu Champus und Schalentieren / Austern. Aus meiner Sicht, nicht unbedingt das Gericht, daß eine Schwangere, die um ihr Kind besorgt ist wählen würde. Auch im weiteren Verlauf des Buches leert sie immer mal wieder mit ihrem Mann eine Flasche Wein. 2. Crinelli fährt ständig unbewaffnet durch die Gegend, er jagt einen irren Mörder und einen Kinderhändlerring und hat nie seine Waffe dabei und ist zudem noch ständig allein unterwegs. Für mich total unglaubwürdig und nicht realitätsnah. 3. Ständ werden Tatverdächtige als Angeklagte bezeichnet. Angeklagt wird man von Gericht und Staatsanwaltschaft, im polizeilichen Ermittlungsverfahren ist man Tatverdächtig oder Beschuldigt, aber ganz bestimmt noch nicht angeklagt. 4. In Deutschland gibt es keine Dienstmarken und auch keinen Dienstrevolver. Hier gibt es Dienstausweise und Dienstpistolen. Mag für den Laien keinen Unterschied machen, mich hat es massiv gestört. 5. Im Rahmen der Obduktion eines der Opfer wird im Rahmen von Folterungen von einem natürlichen Tod gesprochen. Ein natürlicher Tod, ist aber ein krankheits- oder altersbedingter Tod, davon kann man bei einem Kind in dem Alter aber wohl nicht ausgehen. 6. Polizeibeamte haben keineswegs eine 37,5 Stunden Woche, sondern bereits seit mehreren Jahren eine 41 Stunden Woche. 7. Crinellis Auftreten im Rahmen seiner Ermittlungen ist einfach nur unprofessionell, emotional und dumm. Das hat mich wohl am meisten gestört, daß seine ganzen Ermittlungserfolge angeblich aufgrund dieser emotionalen Handlungsweisen und unbedachten Dinge zustande kommen. Daß man zu diesen Ergebnissen locker auch gekommen wäre, hätte man sich an den rechtlich korrekten Weg gehalten erscheint mir hingegen wahrscheinlicher. 8. Mir war bereits kurz nach dessen ersten Auftauchen absolut klar, wer der Täter ist, zwar kamen hier und da noch mal Zweifel auf, aber eigentlich mußte man nicht groß Rätselraten. Sehr sehr schade... Klar, ich erwarte hier keinen komplett realistischen Tatsachenbericht, schließlich ist es ein Krimi, wenn ich aber an so vielen Stellen immer wieder die Stirn runzel und mir sage: "Quatsch, das macht doch keiner!" oder "Unfug, so würde doch niemand ein Verhör führen!" dann nimmt mir das die Freude am Lesen. Sehr schade, denn der grandiose letzte Band der Reihe zeigt ja, daß Köhler auch mit einem halbwegsvernünftigen Ermittler und weniger sachlichen Fehlern einen durchaus spannenden und guten Krimi schreiben kann. Ich hoffe jetzt auf Band 2 der Reihe, welcher hier schon darauf wartet gelesen zu werden.
  22. Cover des Buches Lotosblüten für Miss Quon / Einen Kopf kürzer / Ein Double für die Falle (ISBN: 9783548103976)
  23. Cover des Buches Gejagt, verletzt  ZU TODE GEHETZT: Grausame Mordrituale im Wald: Die fieberhafte Jagd nach einem bestialischen Killer! (ISBN: B00UQ4X46M)
  24. Cover des Buches Die toten Mädchen vom Cilento (ISBN: 9783746628332)
    Diana Fiammetta Lama

    Die toten Mädchen vom Cilento

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Es ist September, und im italienischen Pioppica geht die Badesaison zu Ende. Die Touristen sind abgereist, nur ein Wanderzirkus ist noch da. Im Wald wird ein totes Mädchen gefunden, das zum Zirkus gehörte, und kurz darauf ein weiteres. Für die Dorfbevölkerung ist klar, dass der Täter einer der Zirkusleute ist. Höchstens der Dorftrottel Minuccio kommt noch in Frage. Generell hält sich das Mitleid mit den toten Mädchen in Grenzen, es sind ja keine Einheimischen. Maresciallo Santomauro hat es nicht leicht mit den Ermittlungen. Zu den Vorurteilen der Dorfbevölkerung gesellt sich auch noch deren Aberglaube und die Legende der Gevatterin Perna, die Kinder tötet, um sie ihrem Sohn Mao zu fressen zu geben. Hinter den Kulissen des schönen Dörfchens knistert es ganz gewaltig. Und Santomauro kommt einer alten Tragödie auf die Spur. Zu Beginn des Buches war ich etwas verwirrt von den vielen Personen, die kurz nacheinander eingeführt wurden. Das legte sich aber schnell. Die ruhige Krimihandlung legt den Schwerpunkt auf die Beziehungen der Dorfbewohner untereinander, auf die Geheimnisse innerhalb der Familien. Missbrauch und unterschiedliche sexuelle Orientierungen werden unter den Teppich gekehrt. Auch die verpassten Lebenschancen, vorrangig der Frauen, werden nicht thematisiert. Dieser Krimi lebt von der sensiblen Darstellung der Psychologie seiner Charaktere. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht erzählt, und entwickelt einen Sog, dem ich mich beim Lesen nicht entziehen konnte.

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