Bücher mit dem Tag "märchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "märchen" gekennzeichnet haben.

1.567 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.703)
    Aktuelle Rezension von: SnowWhite_

    „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas ist ein gelungener Auftakt der Buchreihe. Das erste Buch der Romantasy-Reihe hat mir gut gefallen und macht definitiv Lust auf die weiteren Bände.

    Besonders gut fand ich die starke Protagonistin Feyre, die sich nicht alles gefallen lässt und ihren eigenen Kopf hat. Ihr Verhalten war für mich zwar nicht immer ganz nachvollziehbar, trotzdem mochte ich sie als Hauptfigur.

    Auch die Welt, die Sarah J. Maas erschaffen hat, ist sehr einzigartig und spannend beschrieben. Die Geschichte war packend und konnte mich oft fesseln. Insgesamt ist es ein guter Start in die Reihe und ich freue mich schon darauf, die nächsten Bücher zu lesen.

  2. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    (3.500)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Dies war mein erster Ausflug in das Universum von Zamonien und ich kann dem Autor eine überwältigendes Ausmaß an Fantasie bescheinigen. Schön fand ich auch die Illustrationen, die in meiner Taschenbuchausgabe in schwarz-weiß enthalten sind. Zu Beginn hatte ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Doch dann hatte es mich auch gepackt. Ich hätte nicht gedacht, was man mit Büchern alles anstellen kann. Neben dem Schreiben, Lesen, Sammeln, Verkaufen spielen auch seltenere Behandlungsformen eine Rolle, z.B. die Jagd nach Büchern oder sogar das Verspeisen von Büchern. 


  3. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.769)
    Aktuelle Rezension von: Aleyda

    Das Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang.  Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen. 

    Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅  
    Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.  

    Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️

  4. Cover des Buches Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis (ISBN: 9783423718790)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    (2.649)
    Aktuelle Rezension von: Chiara_M_

    ACHTUNG SPOILER!!!!

    Ganz klar 5 Sterne :-)

    Nach den schrecklichen Erlebnissen mit Amarantha und den Erlebnissen unter dem Berg kehrt Feyre gemeinsam mit Tamlin und Lucien zurück an den Frühlingshof. Sie ist nun eine Fae, durch die sieben High Lords ins Leben zurückgeholt. Sie wird von Albträumen und Melancholie heimgesucht, welche sie immer mehr in die Tiefen zieht. Ianthe, eine Hohepriesterin, scheint ihr freundschaftlich zur Seite zu stehen, und versucht sie ins Leben zurück zu begleiten. Feyre hat die Freude am Malen verloren da Farben sie an das Blut der von ihr getöteten Fae, im Kampf gegen Amarantha, erinnert. 

    Tamlin, welcher im Laufe des ersten Teil des Buches immer besitzergreifender wird, versucht sie vor allem und jeden zu schützen und versucht sie komplett von der Aussenwelt abzuschirmen. Er merkt nicht das sie immer unscheinbarer und zerbrechlicher dadurch wird. Letztendlich fordert Rhysand seine Woche im Monat am Hof der Nacht ein und versucht Feyre das Schreiben und Lesen beizubringen sowie das Beherrschen ihrer Fähigkeiten. 

    Feyre lernt den Inner Circle von Rhys kennen. 

    Cassian: Illyrianischer Krieger und einer der besten Freunde von Rhys

    Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger und bester Freund von Rhys

    Mor: Cousine von Rhys und bedeutende Person in Rhy`s Armee

    Amren: ein Wesen aus der alten Zeit und ebenfalls bedeutende Person in der Armee

    feyre kann letztendlich überzeugt werden am Hof der Nacht zu bleiben und gemeinsam mit Cassian, welcher ihr das Kämpfen beibringt und Rhys, welcher ihr die Beherrschung ihrer Fähigkeiten beibringt. Eine Verbundenheit zu Rhysand welche mit Zuneigung, prickelnder Erwartung und Neckereien gespickt ist, ist immer wieder Bestandteil des Buches und lässt den Leser nur darauf warten das sie zusammen kommen. Eine zärtliche Berührung Rhysand`s mächtiger Schwingen lässt ihn erschauern und Rhys verdreht Feyre bei ihren gemeinsamen Flügen ganz schön den Kopf.  

    Rhys zeigt Feyre die Stadt Velaris welche er durch Magie verborgen hält. Velaris ist dadurch von der Schreckensherrschaft durch Amarantha verschont geblieben und erstrahlt voll Schönheit, Freude und Lebenslust. Doch kann Rhysand diese Barriere aufrecht erhalten? 

    Der Inner Circle und Feyre sehen sich einer neuen Gefahr gegenüber stehen. Der König von Hybern möchte das Land der menschen vernichten und versucht die Fae auf seine Seite zu ziehen. Dies wollen Rhysand und Co. mit aller Macht verhindern und gehen so ein tragisches Bündnis mit den Königinnen der Menschen ein. Letztendlich werden sie von ihnen verraten und Velaris wird angegriffen und fast komplett zerstört. 

    Auch Nesta und Elaine, Feyre`s Schwetsern werden diesem Krieg nicht ausweichen können. Als Feyre, Rhys und Co. sich zu der Insel Hybern begeben geraten sie in einen Hinterhalt welcher durch Tamlin geplant wurde und Cassian und Azriel werden schwer verletzt. Mit Hilfe des Königs von Hyburn trennt Tamlin die sichtbare Verbindung von Rhys und Feyre. Jedoch sind Rhys und Feyre eine tiefere, weitreichendere Verbindung eingegangen. Es stellte sich heraus das sie Seelenverbündete sind und am Abend vor der Abreise nach Hyburn hat Rhys Feyre zu seiner High Lady ernannt. 

    Feyre lässt alle glauben das Rhys sie mit Magie in ihren Bann geschlagen hat und durch die Lösung der Verbindung sie nun wieder klar sieht und mit Tamlin an den Frühlingshof zurück kehren möchte. Einzig der Inner Circle durchschaut dieses Spiel und Lucien scheint etwas zu ahnen. Feyre kehrt somit an den Frühlingshof zurück und nimmt ein Leben mit Tamlin in Kauf um den Hof von innen zu infiltrieren. 

    Oh mein Gott dieses Ende des Buches hat mich echt geschafft und ich warte sehnsüchtig auf den dritten Band. Rhysand hat eine absolut traumhafte Protagonistenrolle und der Inner Circle ist einfach der Hammer. Tamlin mochte ich ersten Buch schon nicht und jetzt natürlich noch viel weniger. Ich bin allerdings sehr gespannt wie es mit Lucien weitergehen wird. Ich habe den Eindruck das er Tamlin nicht mehr so ganz loyal ergeben ist. 

    Man erfährt gegen Ende des Buches warum Tamlin und Rhys so verfeindet sind. Einst waren sie Freunde, jedoch liess Tamlin die Familie von Rhys respektiv seine Schwetser und Mutter hinterhältig ermorden und Tamlin brachte Rhy`s Vater um. Nicht unbedingt Pluspunkte für unsern lieben Tamlin. 

    Ianthe, die Priesterin, stellt sich im Laufe des Buches als intrigante, hinterlistige und machthungrige Schlange raus, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und nur an Macht interessiert ist. Gewissen kennt sie nicht. 

    Mor, die Cousine Rhysnad`s ist eine bemerkenswerte und taffe junge Frau. Einst dazu auserkoren Lucien`s älteren Bruder zu heiraten, nimmt sie ihr Schicksal selber in die Hand und vergibt ihre Jungfräulichkeit an Cassian. Daraufhin wird sie von ihrer Familie verstossen und misshandelt. Sie wird mit einem Zettel, welcher mit einem Nagel an ihrem Körper befestigt ist, geschunden und geschlagen einfach liegen gelassen. Rhys nimmt sich ihrer an und sie nimmt eine bedeutende Rolle im Inner Circle ein. 

    Amren: ein Wesen aus der alten Zeit. Geheimnisvoll, stark beängstigend. Eine sehr alte und gute Freundin Rhysand`s. 

    Cassian: ein illyrianischer Krieger welcher immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat, schöne Frauen bevorzugt und mächtig stolz auf seine Flügel ist. Einer der besten Freunde von Rhys. 

    Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger mit mächtigen Schwingen und einer hochsensiblen Fähigkeiten zu spionieren. Ganz offensichtlich Mor sehr zugetan. 

    Die Beschreibung des Landes sowie der Stadt Velaris hat mich sehr beeindruckt. Velaris konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen. Mit dem Stadthaus sowie dem Haus auf dem Berg, der glitzernde Fluss sowie dem Künstlerviertel. Es machte den Eindruck von Wärme, goldener Sonne, unbeschwerten Fae die lachend durch die Stadt wandern. Die Nächte sind lau und dominiert von den Sternen. Es wehte eine leichte Brise und die Luft war erfüllt von allerlei herrlichen Düften. 

    ebenso fasziniert hat mich die Entwicklung der Charaktere sowie deren Beschreibung. Feyre wirkte auf mich zu Beginn des Buches ein wenig nervig. Klar, nach den schrecklichen Erlebnissen erwartet man nicht das sie singend und tanzend durch die Welt läuft, aber über Kapitel und Seiten hinweg diese depressive Stimmung fand ich ein wenig anstrengend. Ebenso ihre kapitulationslose Annahme der Einschränkungen durch Tamlin. Gerne hätte ich sie mehrmals geschüttelt. Im Laufe des Buches macht sie doch eine sehr schöne Wandlung, auch wenn manche ihrer Eiegnschaften mich durchs ganze Buch hinweg ein bisschen genervt haben. Unter Anderem ihre Selbstzweifel und Gedanken betreff Tamlin. Hat dem Buch aber keinen Abbruch getan. 

    Rhysand konnte mich schon im ersten Buch fesseln. Sein Charakter hatte für mich immer etwas verborgenes und gespieltes. Dies kommt ja nun auch im zweiten Band zu Tage. Er hat sich jahrelang Amarantha unterworfen um seine Freunde und die Stadt Velaris zu schützen. Er machte sich zur Hure Amaranthas, der mächtigste der sieben High Lords war nichts anderes als ein Spielzeug. Daran hat Rhys, verständlicherweise, auch während des ganzen Buches zu knabbern. Immer wird versinkt er in Melancholie und Selbstzweifel. Er verbirgt diese Zweifel hinter einer Maske aus Arroganz und Stärke und schreckt somit Feyre mehr als einmal ab. 

    Auch seine Gefühle für Feyre kann er nicht richtig kanalisieren und versucht sie nicht wirklich wahrzunehmen. Rhysand wird uns im Laufe des Buches als ein starker und warmherziger sowie ein etwas selbstloser Charakter dargestellt. Jedoch wird er auch als ein sehr begehrenswerter und absolut leidenschaftlicher Fae dargestellt welches eine interessante und sehr liebenswerte Mischung ergibt. 

    Er spielt mit Feyre auf eine liebevolle und neckische Art welche sie auch an den Tag legt. Ausserdem ist er sehr darauf bedacht das sie ihre Freiheiten behalten kann und nur sich selbst gehört. Er möchte auf keinen Fall das sie sich fühlt wie am Frühlingshof. Eingesperrt und ihrer Freiheiten beraubt. 

    Der Showdown und der Cliffhanger des Buches haben mich wirklich fertig gemacht. Ich will unbedingt wissen wie es mit Feyre weitergeht. Wie wird es Lucien ergehen, der in Elaine seine Seelenverbündete entdeckt hat und die von Mor an einen sicheren und geheimen Ort gebracht wurde. Was wird Tamlin noch alles bosshafte einfallen und wird er hinter Feyre`s Infiltration kommen??? Wie kann Rhysand mit der Tatsache umgehen das Feyre sich am Frühlingshof befindet? Wird Cassian geheilt werden können und seine Flügel wieder benutzen können? Wird Azriel Mor seine Liebe gestehen? Welches sind die nächsten Schritte des König von Hyburn? Wird es zu einem Krieg kommen? Was wird aus der Stadt Velaris?? 

    Fragen über Fragen und noch sooooo lange Zeit bis diese beantwortet werden können. 

    Ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.

    Diese Rezension erscheint ebenfalls auf meinem YT Kanal.

  5. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

    (2.451)
    Aktuelle Rezension von: Seitenkino

    Besonders begeistert hat mich die Figur Puck, der mit seinem Humor und seiner Loyalität sofort mein Herz erobert hat. Er bringt Leichtigkeit in gefährliche Situationen und zeigt gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu Meghan. Auch Ash ist faszinierend gezeichnet, kühl und kontrolliert, aber mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Die Spannung zwischen Puck und Ash verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Ebene. Ihre komplizierte Verbindung wirkt durchdacht und alles andere als oberflächlich. Meghan wächst im Verlauf der Handlungen über sich hinaus. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Besonders die ersten zarten Momente zwischen ihr und Ash lassen einen unweigerlich mitfiebern. Die Welt von Nimmernie ist detailreich beschrieben und wirkt lebendig. Für mich ist dieser Auftakt ein atmosphärisch dichter und emotional packender Beginn einer außergewöhnlichen Reihe.

  6. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522203104)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

    (7.071)
    Aktuelle Rezension von: Hari_T_

    Klar 😊 Hier ist die Rezension mit einem passenden Titel:

    🌟 Eine Reise in die Welt der Fantasie – Rezension zu Die unendliche Geschichte

    Die unendliche Geschichte von Michael Ende ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der Leser jeden Alters in eine magische Welt voller Abenteuer und tiefgründiger Botschaften entführt. Im Mittelpunkt steht der schüchterne Junge Bastian Balthasar Bux, der ein geheimnisvolles Buch entdeckt und schließlich selbst Teil der Geschichte wird.

    Besonders beeindruckend ist die fantasievolle Welt Phantásien, die mit außergewöhnlicher Kreativität beschrieben wird. Figuren wie Atréju oder der Glücksdrache Fuchur bleiben lange im Gedächtnis. Gleichzeitig behandelt das Buch wichtige Themen wie Mut, Selbstvertrauen und die Kraft der Fantasie.

    Ein zentrales Motiv ist das „Nichts“, das die Fantasiewelt bedroht. Es kann als Symbol für den Verlust von Fantasie und Hoffnung in der realen Welt verstanden werden und gibt der Geschichte eine tiefere Bedeutung.

    Der Schreibstil ist lebendig und bildhaft, sodass man sich leicht in die Handlung hineinversetzen kann. Besonders originell ist die Idee, dass Leser und Geschichte miteinander verschmelzen – das macht das Buch einzigartig.

    Insgesamt ist Die unendliche Geschichte ein zeitloses Werk, das nicht nur spannend ist, sondern auch zum nachdenken anregt.

  7. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

    (855)
    Aktuelle Rezension von: hackenoh

    „Der letzte Wunsch“ ist kein klassischer Roman, sondern eine Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten. Gerade das macht den Einstieg in die Witcher Welt so besonders. Stück für Stück lernt man Geralt von Riva kennen und bekommt einen Eindruck davon, wie diese Welt funktioniert.

    Düsterer Ton und moralische Grauzonen

    Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton der Geschichten. Die Welt ist rau, oft brutal und selten eindeutig. Entscheidungen sind selten klar richtig oder falsch. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichten so interessant und unterscheiden sie deutlich von vielen anderen Fantasybüchern.

    Märchen neu erzählt

    Viele Geschichten greifen bekannte Märchen auf und drehen sie in eine deutlich düstere Richtung. Dadurch entstehen sehr originelle Episoden, die gleichzeitig vertraut und völlig neu wirken.

    Fazit

    „Der letzte Wunsch“ ist ein faszinierender Einstieg in die Witcher Reihe. Die Geschichten sind atmosphärisch, klug geschrieben und zeigen sofort, warum diese Welt so viele Leser begeistert. Ein sehr starker Beginn einer der bekanntesten modernen Fantasyreihen.

  8. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

    (1.174)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Ich verstehe jetzt komplett, warum so viele Menschen Caraval lieben. Dieses Buch fühlt sich an wie ein Traum, bei dem man nie genau weiß, was echt ist und was nur Teil des Spiels ist. Und genau das hat mich so gefesselt.

    Das Setting war für mich einfach perfekt. Dieses magische, düstere Caraval mit all seinen Geheimnissen, Kleidern, Spielen und Illusionen hat sich angefühlt wie ein Fantasy-Zirkus voller Chaos und Wunder. Ich wollte wirklich selbst durch diese Welt laufen 😭✨

    Und die STORY??
    Ich habe wirklich niemandem vertraut. Jede zweite Seite kam irgendein neuer Twist und ich war dauerhaft verwirrt, aber auf die beste Art. Immer wenn ich dachte „okay jetzt hab ich’s verstanden“, hat das Buch einfach wieder alles umgeworfen.

    Auch die Charaktere habe ich komplett geliebt. Scarlett mochte ich total gern, aber Julian?? HELLO??
    Die Dynamik zwischen den beiden war so gut, voller Spannung und Geheimnisse und dieses ständige „kann ich dir vertrauen oder ruinierst du mein Leben?“ hat mich komplett gecatcht.

    Besonders mochte ich auch, dass die Romance zwar da war, aber nie die eigentliche Geschichte überschattet hat. Das Magische, das Rätselhafte und dieses Gefühl, mitten in einem gefährlichen Spiel zu sein, standen immer im Vordergrund.

    Der Schreibstil hat außerdem perfekt zur Atmosphäre gepasst. Alles wirkte so bildlich, verspielt und gleichzeitig irgendwie düster-märchenhaft. Wirklich eines dieser Bücher, bei denen man komplett in die Welt eintaucht und danach erstmal nicht mehr raus will.

    Für mich ganz klar 5 Sterne
    Ich habe jede Seite geliebt und brauche definitiv mehr aus dieser Welt. 

  9. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.144)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  10. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328102991)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    (1.062)
    Aktuelle Rezension von: Jenado

    Ich habe das Buch mittlerweile mehrfach gelesen und finde es immer wieder spannend in diese skurrile Welt einzutauchen. Der Ideenreichtum von Moers ist spitze und die Welt fühlt sich stimmig an und es wird gefühlt nie langweilig.
    Die Illustrationen sind so liebevoll und helfen noch mehr in die Geschichte zu finden. Ich würde das Buch immer wieder wärmstens empfehlen 🧡

  11. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257072723)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

    (2.171)
    Aktuelle Rezension von: JulianeSu

    Der Alchimist von Paulo Coelho ist für mich eines dieser Bücher, die man nicht nur liest, sondern spürt. Die Geschichte von Santiago wirkt auf den ersten Blick schlicht, doch gerade darin liegt ihre große Kraft. Coelho erzählt in einer klaren, fast märchenhaften Sprache von der Suche nach dem eigenen Weg, vom Mut, den persönlichen Träumen zu folgen, und davon, auf die Zeichen des Lebens zu achten.

    Für mich verdient dieses Buch vollkommen, als Klassiker bezeichnet zu werden, weil seine Botschaft zeitlos ist. Es geht nicht nur um eine Reise durch die Wüste, sondern um die innere Reise eines Menschen zu sich selbst. Jeder kann sich in Santiagos Suche nach Sinn, Erfüllung und Vertrauen wiederfinden.

    Besonders schön finde ich, dass Der Alchimist einen daran erinnert, dass große Träume oft nicht deshalb unerreichbar sind, weil sie zu weit entfernt liegen, sondern weil wir Angst haben, ihnen wirklich zu folgen. Das Buch schenkt Hoffnung, ohne kitschig zu wirken, und Weisheit, ohne belehrend zu sein.

    Ein sehr besonderes, inspirierendes Buch, das man immer wieder lesen kann — und jedes Mal vielleicht etwas Neues darin entdeckt. Für mich ganz klar fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Das Erbe der Elfen (ISBN: 9783423262446)
    Andrzej Sapkowski

    Das Erbe der Elfen

    (566)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Nach dem Überfall auf Cintra ist Cirilla, genannt Ciri auf der Flucht vor einem mysteriösen Ritter mit den Flügeln eines Raubvogels am Helm. Die Erinnerungen verfolgen sie bis in ihre Träume und beruhigen kann sie dann nur die Anwesenheit von Geralt, dem weißen Wolf, seines Zeichens Hexer und Ciriˋs Vorherbestimmung. 

    Endlich ist der Leser in der eigentlichen Hexer - Saga angekommen, die als Vorlage für die Netflix Serie dient und wenn man wie ich mit der Serie gestartet ist, wird man natürlich vieles wiedererkennen. Hier liegt es in der Natur der Sache, das Einiges für die Serie angepasst und abgeändert wurde und ich war sehr gespannt, wie die Geschichte in der Literaturvorlage erzählt wird. 

    Hätte ich die Serie nicht gekannt, hätte mich die Erzählung von Sapkowski zum Fan gemacht. Ich bin begeistert von der mystischen Welt, die er in hier erschafft und der epischen Geschichte, die er rund um Geralt, Ciri und Yennefer erzählt. Ich mag es sehr, wie er Figuren aus anderen Geschichten und Märchen in sein Universum einbaut. Dem Leser begegnen Zwerge, Elfen, Magier, Hexer und natürlich diverse Monster, Ungeheuer und eine mitellalterlich anmutende Welt in der Königreiche miteinander konkurieren, Ehen mit Kalkül geschlossen werden und Bündnisse, die heute noch Schutz bieten, morgen schon der Vergangenheit angehören. Im Mittelpunkt all dieser Wirren steht Ciri, die Thronerbin von Cintra, das Löwenjunge. Nach ihr suchen die verschiedensten Gruppierungen, die Gründe dafür lernt der Leser im Lauf der Geschichte kennen.

    Mit "Das Erbe der Elfen" taucht man tief ein in die Welt des Hexers, man lernt ihn und Ciri besser kennen und es werden noch weitere wichtige Figuren eingeführt. Sehr viel Raum nimmt Ciris Aufenthalt im Stammsitz der Hexer ein und auch ihre Zeit im Tempel, in der Yennefer ihre Ausbildung übernimmt. Es ist sehr schön zu lesen, wie hier die Beziehung zwischen den Beiden beginnt und ich finde, dass das der Geschichte und den Figuren eine gewisse Tiefe gibt. 

    Mich hat dieser erste Band der Saga sofort in seinen Bann gezogen, Sapkowskis Art vom epischen Kampf Gut gegen Böse zu erzählen ist mitreißend und humorvoll, aber gleichzeitig auch mahnend und emotional, an vielen Stellen fühlte ich mich an Ereignisse unserer eigenen Geschichte erinnert. 

  13. Cover des Buches Reckless 1. Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless 1. Steinernes Fleisch

    (1.805)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.

  14. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

    (8.056)
    Aktuelle Rezension von: Fenella

    Dieses Buch hat mein Herz berührt, und und es ist einfach etwas besonderes, es hat etwas, das man bei keinem anderen Buch so sieht. Auch wenn es ein altes Buch ist, ist es allgegenwärtig und immer passen, für jedes Alter. Genau das ist extrem selten in der großen Welt der Bücher. Ich habe dieses Buch schon oft gelesen, aber jedes Mal ist es irgendwie anders. Jedes Mal versteht man die Geschichte etwas anders als Kind hab ich das Ende noch nicht ganz verstanden. Aber desto älter ich geworden bin, desto konkreter konnte ich mir die ganze Geschichte und den Verlauf erklären. Dass der kleine Prinz stirbt, das habe ich erst ab einem bestimmten Alter verstanden. Dieses Buch ist einfach wunderbar und für jedes Alter empfehlenswert, vom vorlesen als Kleinkind bis ins hohe Alter - es ist immer ein wunderschönes Erlebnis.

  15. Cover des Buches Grimms Märchen - Vollständige, überarbeitete und illustrierte Ausgabe: Vollständige Ausgabe (ISBN: 9783943466003)
    Jacob Ludwig Carl Grimm

    Grimms Märchen - Vollständige, überarbeitete und illustrierte Ausgabe: Vollständige Ausgabe

    (54)
    Aktuelle Rezension von: frieda_karlschmidt

    War erst ein bisschen skeptisch, da ich ja "eigentlich" lieber auf Papier lese.
    Aber, mal ehrlich, bei so einen schönen E-Book bekommt man das gar nicht mehr mit irgendwann.
  16. Cover des Buches One True Queen: Von Sternen gekrönt (ISBN: 9783473585991)
    Jennifer Benkau

    One True Queen: Von Sternen gekrönt

    (872)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Als die junge Mailin sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfindet, ist ihr Ziel klar: wieder nach Hause zurückkehren. Denn Menschen aus ihrer Welt finden in Lyaskye nur eines und das ist der Tod. Für ihre Flucht muss sie sich mit einem Kerl verbünden, der ungefähr so vertrauenswürdig ist, wie ein Wildschwein mit Frischlingen. Da kann nichts schief gehen, oder? 

    Meine Gedanken:

    Der erste Band der Fantasy-Dilogie hat mich wirklich überrascht, denn eigentlich habe ich ihn vom ersten Mal lesen gar nicht so im Gedächtnis gehabt. Und dann erwartete mich das: Spannung, Action, jede Menge unerwartete Wendungen und auch der ein oder andere gefühlvolle Moment. Schnell war klar, wirklich nichts ist so wie man denkt und gerade, wenn man jemandem vertraut, stellt er sich umso schneller als Verräter heraus. One True Queen hat mich schnell in seinen Bann gezogen.

    Mailin war mir sympathisch und ihre Handlungen waren nachvollziehbar, mit ihrer Schwester jedoch, die eine der wichtigsten Personen darstellt, konnte ich mich gar nicht anfreunden, dabei wäre sie eigentlich ein Charakter gewesen, den man allein durch Mailins Perspektive eigentlich gern haben sollte. Ich war durchgehend misstrauisch - misstrauischer als bei so manch anderer Person, wo es vielleicht angebrachter gewesen wäre. Die männliche Hauptfigur war mir nämlich wahnsinnig sympathisch, obwohl man eine lange Zeit rein gar nichts über ihn wusste und er von Anfang an sehr geheimnisvoll wirkte. Außerdem war seine sarkastische Ader für mich ein Highlight.

    Der Schreibstil war angenehm, leicht zu lesen und besonders am Ende so packend und schnell, dass man gar nicht so richtig hinterherkam, was alles auf einen Schlag geschah.

    Die Welt rund um Lyaskye war für mich etwas schwammig, eigentlich hätte ich viel mehr erfahren wollen, auf der anderen Seite blieb so die Spannung natürlich sehr gut erhalten, weil man wirklich keine Vorahnung hatte, was noch alles schief gehen kann.

    Im Mittelteil ging diese Spannung leider etwas verloren und die Übergänge haben sich teils gezogen bis der große Showdown kam. Das Ende hat mich überzeugen können, mit einer geballten Ladung an Action und vielen Plottwists.

    Ein tolles Fantasy-Buch, das ich vor allem jüngeren Leser:innen ab 14 Jahren empfehlen würde.

  17. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

    (683)
    Aktuelle Rezension von: anila

    Die Seiten der Welt – Nachtland von Kai Meyer hat mich komplett begeistert. Schon nach den ersten Kapiteln war ich wieder mitten in dieser magischen Welt aus Bibliotheken, Geschichten und literarischen Geheimnissen gefangen. Nachtland schafft es, Spannung, Fantasy und Emotionen so miteinander zu verbinden, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre: düster, geheimnisvoll und gleichzeitig voller Wunder. Kai Meyer schreibt unglaublich bildhaft – jede Szene fühlt sich lebendig an, als würde man selbst durch die verborgenen Gänge und zwischen den Seiten uralter Bücher wandern. Die Ideen rund um die Macht der Bücher und Geschichten sind kreativ und faszinierend umgesetzt.

    Auch die Figuren haben mir richtig gut gefallen. Sie wirken glaubwürdig, entwickeln sich weiter und machen die Geschichte emotional greifbar. Vor allem die Mischung aus Abenteuer, Magie und einer leicht melancholischen Stimmung hat das Buch für mich besonders gemacht.

    Nachtland ist für mich ein perfekter Fantasyroman für alle, die Bücher lieben und gerne in außergewöhnliche Welten eintauchen. Spannend, atmosphärisch und voller Magie – definitiv ein Highlight!

  18. Cover des Buches The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben (ISBN: 9783473585113)
    Soman Chainani

    The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben

    (436)
    Aktuelle Rezension von: Athie

    Wow einfach Klasse, ich habe das Buch mit 12 Jahren das erste Mal gelesen, jetzt bin ich 18 und es steht immer noch in meinem Regal mit den Lieblingsbüchern. 

    1. Die Charaktere haben eine riesige Entwicklung über alle Bände hinweg, vor allem die beiden Protagonisten. Agatha ist mein Lieblingscharakter und ich kann mich sehr mit ihr identifizieren. 

    2. Die Story ist super es macht einfach Spaß die Bücher zu lesen und ich Fieber jedes Mal bis zur letzten Seite mit. 

    3. Die Welt ist so schön gestaltet. Als Kind hab ich viele Märchen gelesen und diese Welt ist für mich perfekt und bedeutet pure Nostalgie.

  19. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551320407)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

    (1.733)
    Aktuelle Rezension von: Thess12345

    Inhalt: 

    In Wie Monde so silbern verbindet Marissa Meyer das Märchen von Cinderella mit einer düsteren, futuristischen Welt. Die Geschichte spielt in einer Gesellschaft, in der Technik, Androiden und Cyborgs zum Alltag gehören, Diskriminierung jedoch ebenso präsent ist. Im Mittelpunkt steht Cinder, eine talentierte Mechanikerin und Cyborg, die bei ihrer Stiefmutter lebt und von der Gesellschaft nicht als vollwertiger Mensch anerkannt wird. Als sie auf Prinz Kai trifft, gerät sie ungewollt in politische Spannungen, eine tödliche Krankheit und die Bedrohung durch das geheimnisvolle Mondvolk. Schritt für Schritt wird klar, dass Cinders Rolle in all dem weit größer ist, als sie selbst ahnt.

    Eigene Meinung:

    Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Die Geschichte ist von Beginn an sehr spannend und wird auf eine fantastische, atmosphärische Weise erzählt. Die Märchennacherzählung ist deutlich düsterer und geheimnisvoller, als man es vielleicht erwartet, und genau das hat mich sofort gepackt. Bekannte Motive sind klar erkennbar, werden aber so modern interpretiert, dass sie frisch und eigenständig wirken.

    Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Cinder ist eine starke, aber zugleich verletzliche Protagonistin, die mit gesellschaftlicher Ablehnung, inneren Konflikten und großen Erwartungen konfrontiert wird. Prinz Kai war mir ebenfalls sehr sympathisch. Er steht unter enormem Druck und versucht dennoch, menschlich zu bleiben und verantwortungsvoll zu handeln. Beide kämpfen ihre eigenen Kämpfe und wirken dadurch sehr glaubwürdig.

    Neben der spannenden Handlung greift das Buch auch gesellschaftliche und ethische Fragen auf, ohne belehrend zu wirken. Der flüssige Schreibstil sorgt zusätzlich dafür, dass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Fazit:

    Wie Monde so silbern ist ein starker Reihenauftakt, der weit mehr bietet als eine einfache Märchennacherzählung. Die gelungene Mischung aus Science Fiction, düsterer Stimmung und sympathischen Figuren macht das Buch zu einem echten Pageturner. Als Auftakt weckt es große Lust auf die weiteren Bände. Für mich ein absolutes Jahreshighlight zum Jahresende und verdiente 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202992)
    Michael Ende

    Momo

    (2.416)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann…

    Ein kleines Mädchen lebt allein in den Ruinen eines Amphitheaters am Rand einer Stadt. Momo besitzt fast nichts außer einer besonderen Fähigkeit. Sie hört Menschen wirklich zu. Doch als die geheimnisvollen grauen Herren auftauchen, verändert sich alles. Sie wollen die Menschen dazu bringen, ihre Zeit zu „sparen“, nur um sie heimlich zu stehlen. Während die Welt immer hektischer und kälter wird, scheint nur Momo zu erkennen, dass hier etwas gewaltig schiefläuft. Also macht sich ausgerechnet dieses barfüßige Kind daran, den Zeitdieben die Stirn zu bieten.

    ✨ fantasievolle Grundidee über gestohlene Lebenszeit

    ✨ ungewöhnliche Heldin mit der Gabe zuzuhören

    ✨ märchenhafte Welt mit skurrilen Figuren (inklusive der kommunizierenden Schildkröte Cassiopeia)

    ✨ starker moralischer Anspruch an Gesellschaft und Lebensstil

    ✨ sehr langsames Tempo und viel moralischer Unterton

    Die Idee hinter dem Buch ist eigentlich großartig. Zeit als kostbarstes Gut und eine unsichtbare Macht, die sie den Menschen stiehlt. Besonders Figuren wie die rätselhafte Schildkröte Cassiopeia sorgen für charmante Momente. 

    Leider bleibt es bei der Idee. Statt einer scharfen Gesellschaftskritik bekommt man eine ziemlich lange Moralpredigt darüber, dass Menschen einfach achtsamer leben sollten. Dass viele Menschen jedoch so viel arbeiten müssen (!!), um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wird dabei ignoriert, gehört aber zur Wahrheit über die Realität dazu. Ich wache auch nicht morgens auf und freue mich auf einen Arbeitstag voller nerviger Mails und Excel-Tabellen, sondern lieber zu Hause bleiben und lesen.

    Die Botschaft des Buches wirkt durch dieses fehlende Detail der Realität von Erwachsenen dadurch weniger wie Systemkritik und mehr wie eine Predigt darüber, dass Menschen einfach die „falsche Einstellung“ zu ihrem Leben haben. Dies suggeriert, dass man eine Wahl hätte… Aber was ist die Alternative? Hier ist der Autor leider unkonkret und ohne realistischen Lösungsansatz.

    Was bleibt, ist ein gut gemeinter Lebensratgeber (getarnt als modernes Märchen) aus Michael Endes sehr privilegierter Autorenperspektive mit freier Verfügung über die eigene Lebenszeit. Und das alles im Tempo einer sehr entspannten Schildkröte…

    Momo von Michael Ende hat eine großartige Grundidee, aber für mich war die Geschichte allgemein leider zu langsam, zu predigend und überraschend harmlos für ein Buch, das oft als große Gesellschaftskritik gefeiert wird.

  21. Cover des Buches Die Zeit der Verachtung (ISBN: 9783423262453)
    Andrzej Sapkowski

    Die Zeit der Verachtung

    (332)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    Dieses Buch hat mir nichts als eine Leseflaute beschert.

    Es zog sich über Dinge, die in den vorherigen Teilen später im Buch zu einer cleveren Wendung führten, in diesem hier aber einfach nicht.

    Es hatte auch fast keine Entwicklung von Beziehungen, man bekommt nur trockene Passagen statt tatsächlicher Interaktionen, die zu den Situationen zwischen den Charakteren führen würden, die nervigste ist die von Yennefer und Geralt, aber auch Ciri und Geralt waren dieses Mal sehr schwach.

    Alles in allem war ich ungefähr 90 % des Buches langweilend, das Übliche war nirgendwo zu finden und die großartigen Actionszenen und Wendungen und Details fehlten auch mehr als, aber seltsame Bemerkungen und kleine Dinge, die sich fast wie Handlungslöcher anfühlen, waren überall verstreut.

    Ich hätte es nicht zu Ende gelesen, wenn ich nicht schon das nächste Buch hätte, absolut langweilig und enttäuschend.

  22. Cover des Buches Die Flammende (Die sieben Königreiche 2) (ISBN: 9783551584663)
    Kristin Cashore

    Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)

    (1.402)
    Aktuelle Rezension von: _Steffi

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst nicht ganz leicht. Es wird eine Welt erschaffen in die man nach und nach mit den Charakteren eintaucht bis sich die Konturen und Regeln dieser Welt langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen. In einem spannenden Kampf zwischen inneren Konflikten in einer Zeit politischer Unruhen versucht eine junge begabte Frau ihren eigenen Weg zu gehen und findet sich immer wieder in schwierigen Situationen wieder, die sie bewältigen muss. Besonders gelungen ist dabei die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen den Hauptcharakteren. Ohne erzwungen zu wirken oder sich zu schnell anzubahnen, wächst die Zuneigung spürbar und behutsam getragen von gemeinsamen Erlebnissen und Momenten zu zweit. 

    Insgesamt ein wirklich tolles Buch. Wenn man bereit ist sich auf diese einzigartige Welt einzulassen, sollte man sich dieses Buch nicht entgehen lassen. 

  23. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

    (670)
    Aktuelle Rezension von: readingvicky_

    "Die kleine verlorene Alice beschloss, dass sie nicht länger verloren sein wollte. Irgendwie." 

    🐇In ihrer Buchreihe „Die Chroniken von Alice“ entwirft Christina Henry eine düstere Horror-Version des klassischen Märchens von Alice im Wunderland- Bekannte Charaktere wie die Raupe, Grinsekatze, der Mad Hatter und das immer zu spät kommende Häschen treten hier in Erscheinung - aber anders, als man vielleicht zunächst denken mag. Die Story besitzt nämlich einen sehr dunklen, düsteren Plot-Twist .

    🖤SPOILER!

    Die Geschichte spielt in einer grausamen, dreckigen Welt, die in die „Neue Stadt“ und die „Alte Stadt“ unterteilt ist. 

    Alice ist vollkommen vernarbt nach einem schrecklichen traumatischen Erlebnis und  seit zehn Jahren in einer psychiatrischen Anstalt eingesperrt. Sie wurde als junges Mädchen misshandelt aufgefunden und faselte seitdem wirres Zeug über ein „Kaninchen“.

    Als ein Feuer in der Anstalt ausbricht, gelingt ihr gemeinsam mit ihrem Zellennachbarn Hatcher – einem psychopathischen Axtmörder – die Flucht.

    Durch den Brand entkommt auch der Jabberwock, ein uraltes, bösartiges Monster.

    Um diesen Jabberwock zu stoppen, müssen sich Alice und Hatcher durch die „Alte Stadt“ kämpfen. Dort regieren u.a. kriminelle Bandenbosse, die an die Märchenfiguren angelehnt sind: Der Caterpillar (Raupe), das Walross und der Cheshire-Cat treten hier als skrupellose Magier oder auch fiese Gangsterbosse.


    🌙Themen/ Tropes: Trauma, Identitätsverlust, Isolation, Gesellschaftskritik, Missbrauch, Gewalt an Frauen, psychos to friends to lovers & face your fears.


    🩸Triggerwarnung: Der Roman behandelt explizite Thematiken wie Missbrauch, Gewalt und blutige Kämpfe im Detail. 


    🐇Empfehlung: Für alle Fans von Tim Burton Filmen, Alice im Wunderland und Horror-Filmen!🖤


  24. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783751202701)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

    (1.533)
    Aktuelle Rezension von: MiA

    Selten lese ich ein Buch und wünsche mir, dass es bald endet. Hier war es leider der Fall. Ich fand die Protagonisten ziemlich schwierig. Manchmal war ich fassungslos, weil die Entscheidungen, die Anna getroffen hat, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar waren, auch wenn die oft unter dem Deckmantel „Ich liebe ihn (trotzdem)“ passierte.
    Was ich gut fand, war die Idee einer „Geschichte in der Geschichte“, was dem Buch seinen Titel gab. Allerdings hatte der Hauptstrang wenig, was mich gespannt weiterlesen las. Letztendlich habe ich das Buch nur beendet, weil ich ungern Bücher abbreche. 

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