Bücher mit dem Tag "märchenfiguren"
18 Bücher
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
(593)Aktuelle Rezension von: YureliaIch finde, Winter ist hier in der Inhaltsangabe falsch dargestellt. Es ist nicht so, dass sie von Anfang an Pläne macht, Levana zu stürzen. Da gerät sie einfach rein; sie stolpert im Prinzip in die Revolution rein, nachdem die Königin versucht hat, sie umzubringen. Vorher hatte Winter buchstäblich keinen Kopf, Pläne zu schmieden, da sie mit ihrer eigenen Gedankenwelt und ihren Dämonen viel zu beschäftigt war. Dieser Aspekt wird in der Inhaltsangabe leider ziemlich verdreht dargestellt.
Und natürlich geht es nicht nur um Winter. Die Geschichte aus den vorigen Bänden wird hier selbstverständlich weitergesponnen. Aber Winter ist die Figur, die hier neu eingeführt wird - womit ich übrigens im letzten Band dieser Reihe irgendwie nicht mehr gerechnet habe. Dass aber das Muster aus den vorigen Bänden auch im letzten Band beibehalten wird, fand ich nicht nur überraschend, sondern auch ungewöhnlich und cool. Das einmal vorweg.
Das Design der vorigen Bände wird hier weitergeführt. Das vorherrschende Symbol ist eine weiße Krone, die wohl sowohl das Symbol der neu eingeführten Figur, Prinzessin Winter, als auch den Herrscherwechsel auf Luna und die künftige Königin Selene symbolisieren soll - vorausgesetzt die Revolution hat Erfolg ...
Leider ist auch hier das Cover von keiner guten Qualität. Auch bei diesem Band rollt sich die Beschichtung der Buchdeckel an den Rändern nach oben. Das ist sicher bei allen Bänden der Taschenbuchausgabe der Fall und leider auch keine Seltenheit. Dieses Phänomen habe ich schon bei einigen Taschenbüchern und Paperbacks unterschiedlicher Verlage erlebt.
Auch die Bindung ist so stramm wie im vorigen Band. Nach dem ersten Durchlesen klappt sich das Buch jedoch schon einfacher auf.
Das Buch ist in fünf Teile aufgeteilt. Auf jedem der Deckblätter zu einem neuen Teil ist ein Zitat aus dem Märchen Schneewittchen, der passend zum Inhalt dieses Teils ist - und dieses Bandes, denn Winter ist an Schneewittchen angelehnt.
Die Kapitel sind durchnummeriert; der Buchsatz ist schlicht gehalten, nur leider etwas zu nah am Buchrücken gedruckt.
Dieser Band ist spannender und düsterer als die vorigen Bände. Hätte ich mir mehr Zeit zum Lesen genommen, hätte ich das Buch sicher in wenigen Tagen durchgelesen. Die neu eingeführte Protagonistin, Prinzessin Winter, hat mir sofort gefallen, obwohl ich zunächst nicht wusste, auf welcher Seite sie steht, da sie mit in Levanas Palast lebt. Es braucht eine Weile bis man sicher weiß, auf welcher Seite der Revolution Winter steht - und das fand ich wirklich genial geschrieben.
In diesem Band findet jeder seinen Platz in der Revolution; alle losen Enden werden zusammengeführt zum Ziel; zum Knotenpunkt. Natürlich nicht ohne Schwierigkeiten.
Zwischenzeitlich dachte ich: "Wie soll das funktionieren?"
Ja, ich dachte sogar, es sei alles verloren...
Ich zögerte das Lesen hinaus, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet. Ich hatte Befürchtungen und Ängste, die das Ende betrafen. Nichts davon traf ein. Aber ich hatte definitiv Sorge deshalb. Ich hatte Angst vor einem "bad end" und ich wollte mich von den Charakteren nicht verabschieden, die ich doch alle lieb gewonnen hatte. (Außer Levana und ihr Gefolge...)
Das zeigt eigentlich schon, dass dies ein großartiger Reihenabschluss ist, wenn man so mitfiebert.
Mir hat am Ende sogar besonders gefallen, dass nach dem Showdown nicht sofort Schluss war, sondern, dass man mitbekommt, was aus Luna wird.
Mir hat dieser Band und diese Reihe echt sehr gut gefallen und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen.
Ich bin meiner ehemaligen Freundin dankbar, dass sie mich dazu "genötigt" hat, diese Reihe zu lesen.
Mein Fazit:
Ein würdiger Abschluss einer wirklich faszinierenden und gelungenen Buchreihe. Möglicherweise Pageturner! 😉 - Stella Tack
Ever & After: Der schlafende Prinz
(622)Aktuelle Rezension von: Hannah1312Wow, was für ein Buch!
Ich kann noch nicht richtig in Worte fassen, was da eigentlich passiert ist. Aber fangen wir einmal mit den Charakteren an: Rain White, die von Schneewittchen abstammt, ist die Protagonistin in diesem Buch. Mit ihr erlebt man als Leser gemeinsam, wie sich die Geschichte (und auch ihre Persönlichkeit) weiterentwickelt. Sie ist eine starke Protagonistin und lässt sich nicht gerne etwas sagen, was ich sehr cool fand. Rain erlebt einige bewegende Dinge, die auch mich sehr überrascht haben und generell total spannend waren. Sobald man die ersten Seiten gelesen hat, ist man in dem Bann des Buches drin und kann nicht mehr aufhören. Auch der humorvolle Schreibstil von Stella Tack trägt zu einem guten Lesefluss bei. Generell empfand ich diese Märchenadaption als sehr spannend und unterhaltsam. Jetzt kann ich es kaum ich abwarten, bis der zweite Band erscheint!
5/5 Sternen + Jahreshighlight ⭐️
- Nina MacKay
Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
(337)Aktuelle Rezension von: Alexia89Am Anfang dachte ich: „Oh mein Gott, was ist das für ein Buch?“ 😱🙄 Doch von Seite zu Seite wurde es echt lustig. Ach, was habe ich gelacht! 😂😂😂
Fazit:
Obwohl ich am Anfang ziemlich zurückhaltend war, wegen des Inhalts usw., hat mich dieses Buch wirklich überzeugt. Es hat wirklich großen Spaß gemacht, und ich bin echt froh, es gelesen zu haben. Ich bin auch schon fleißig dabei, Band 2 zu lesen. 😍😘 Ich muss ja wissen, wie es zwischen Red, Ever und Jaz weitergeht. Hihihi
- Bernhard Hennen
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
(180)Aktuelle Rezension von: ReadingDragonDie Reihe liegt schon länger auf dem SUB und nun frage ich mich warum habe ich mich so lange gescheit.
Den Typisch Hennen ist es für mich großartig.
Interessante Welt die mit Römisch/Italienischem Flair daher kommt. Waffen sind Schwerter, Pfeil und Bogen, Krieger die mit Waffen kämpfen oder mit dem Glauben und liebe die grausam sein kein.
Interessante Charaktere die sich teils weiter entwickeln, Antagonisten die man so richtig….. finden kann und eine Fantastische Macht die sich auch gegen einen Wenden kann.
Ich habe sehr viel Freude gehabt und danke Herr Hennen für wieder einen Moment des Schocks. Als hätte ich das nicht schon mit Elfenwinter durch gemacht, also Danke.
Ich empfehle Teil 1
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte-
Jedem FantasyFan der Detailreiche Storys und Verluste liebt.
- Christian Handel
Durch Eiswüsten und Flammenmeere
(62)Aktuelle Rezension von: Klene123Ich habe bereit drei der Anthologien aus dem Drachenmond Verlag gelesen und mich sehr auf diese Zusammenstellung gefreut. Die Märchen sind für mich perfekt, um an Tagen, die mir viel Energie abverlangt haben, abends noch abzuschalten.
In dieser Anthologie war das große Thema WInter, aber auch dessen Gegenspieler tritt zum Beispiel in Form einer Wüste in einem Märchen auf.
Manche Kurzgeschichten waren Adaptionen von bekannten Märchen, aber auch eine Sage hat sich dieses Mal versteckt. Ich finde es sehr interessant, wie die Autor/innen Figuren, die in den Märchenvorlagen nur einseitig beleuchtet wurden, eine Komplexität geben.
Es konnten mich zwar nicht alle Märchen vollständig abholen, aber mit dem Anspruch gehe ich auch an eine Märchenanthologie nicht heran. Schön finde ich vor allem beim Drachenmondverlag, dass ich hier manchmal zusätzliche Geschichten finde, die zu den von mir gelesenen Büchern passen, wie hier von Maja Köllinger “Die Stadt der verlorenen Herzen”.
Meine Highlights waren:
Asuka Lionera - “Der Fluch der Rose”
Stella Tack - "Ladon & Herakles"
C. E. Bernard - "Ende gut, alles gut"
- Christoph Marzi
Grimm
(288)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenDie siebzehnjährige Vesper Gold ist ein einsames Mädchen. Ihr Vater ist ein bekannter Filmregisseur, ihre Mutter eine weltweit gefeierte Konzertpianistin. Als Vespers Schwester noch lebte, war sie nie alleine. Auch wenn ihre Eltern mal wieder keine Zeit für ihre Töchter hatten, die Mädchen hielten zusammen und Vesper vergötterte ihre ältere Schwester. Bis diese Selbstmord beging. Als sich auch noch ihre Eltern scheiden lassen, ist für Vesper nichts mehr, wie es mal war. Nach einem Skandal an ihrer Schule zieht Vesper von Berlin fort zu ihrer Mutter nach Hamburg. Beide hoffen auf einen erfolgreichen Neuanfang. Der jedoch kläglich scheitert. Immerhin finanziert Vespers Mutter ihr eine eigene Wohnung.
In letzter Zeit fühlt sich Vesper verfolgt. Ein dunkelgekleideter Mann mit einem Affen auf der Schulter kreuzt immer wieder ihren Weg. Alpträume plagen sie, dann stirbt plötzlich ihr Vater in Berlin unter mysteriösen Umständen. Ihre Mutter bricht ihre Tournee ab und kehrt nach Hamburg zurück, nur, um kurz darauf ebenfalls unter merkwürdigen Umständen zu Tode zu kommen.
Für die Polizei ist es naheliegend, Vesper zu verdächtigen. Eine verzogene und aufmüpfige Göre, die unentwegt Streit mit ihrer Mutter hat und nun, nach dem plötzlichen Tod beider Elternteile, ein großes Vermögen erbt.
Trost sucht die junge Frau im Museum, wo sie sich das Lieblingsbild ihres Vaters von Caspar David Friedrich anschaut. Dort trifft sie auf den Studenten Leander, der sie mit seinem altmodischen Charme komplett entwaffnet. Schon bald stellt sich heraus, dass Leanders und Vespers Schicksale auf seltsame Weise miteinander verbunden sind. Auch Leander hat seine Eltern verloren und sein Bruder ist auf geheimnisvolle Art und Weise verschwunden. Beide jungen Menschen erhalten von ihren verstorbenen Vätern einen mysteriösen Brief der einen besonderen Gegenstand enthält und die Bitte, einen alten Mann aufzusuchen, der in den Randbezirken von Hamburg lebt.
Und damit gerät die Welt der beiden jungen Leute völlig aus den Fugen. Denn, wie Vespers Schwester zum Abschied schrieb: „Alles ist wahr!“
Ich persönlich war schon immer der Meinung, dass Märchen grausam und brutal sind. Kinder, die von einer Hexe eingesperrt werden, Eltern, die ihre Kinder durch einen Rattenfänger verlieren, Prinzessinnen, die in einem jahrhundertelangen Schlaf gefangen sind. Kleine Mädchen, deren Familien so arm sind, dass sie Zündhölzer verkaufen müssen und und und. Natürlich habe ich als Kind Märchen geliebt und ihnen faszinierend gelauscht, sobald ich konnte, auch selber gelesen.
Christoph Marzi erweckt alle Kinderängste zu neuem Leben. Er nimmt die Märchen der großen deutschen Dichter und zeigt ihre Grausamkeit auf. Und auch die Gebrüder Grimm kommen hier nicht sonderlich gut weg. Sind sie doch beteiligt an einem Komplott, die Märchenwesen aus der Welt verschwinden zu lassen. Denn nur, wenn man an etwas glaubt, kann es existieren. Und wer glaubt schon an Märchen?
Ich möchte nicht viel über das Buch schreiben. Marzi ist ein Autor, den man entweder liebt oder hasst. Viele kommen mit seiner Schreibweise und seiner Art, Dinge zu beschreiben, nicht klar. Ich mag seine Art und auch seine phantastischen Ideen, auch wenn er kein gutes Haar an den Märchenautoren lässt, die ich in meiner Kindheit geliebt habe. Die Geschichte ist phantastisch, märchenhaft aber durchaus nicht unglaubwürdig. Wie immer, lässt sich Marzi viel Zeit für seine Figuren. Wir lernen ein junges Mädchen kennen, die ihre Schwester schmerzlich vermisst und die zu ihren Eltern keine Beziehung aufbauen kann. Schule ist ihr zuwider, nicht, weil sie dumm ist, sondern weil sie zu intelligent für den 08/15 Unterricht ist und sie mit den anderen Mädchen nichts anfangen kann, deren Welt nur aus Partys, Jungens und den richtigen Klamotten besteht. Sie ist eine Einzelgängerin, hat aber eine beste Freundin, die in einem Theater arbeitet und dort für die Kostüme zuständig ist. Dieses Theater ist Vespers Flucht vor der Welt und ihre Freundin ein Ersatz für ihre Schwester.
Sowohl sie auch Leander haben schon viel schlimmes erlebt, es ist schön zu lesen wie sich diese beiden jungen Menschen kennen lernen. einander vertrauen und akzeptieren. Doch nicht nur sie haben viel durchlitten, auch die sogenannten Bösewichter in diesem Roman haben schmerzliche Verluste, Hass und Anfeindungen erfahren. Teilweise kann ich daher ihre Handlungen verstehen, man ist, wie auch Vesper, hin und hergerissen.
Fazit:
Dieses Buch macht besonders viel Spaß, wenn man die alten, deutschen Hausmärchen kennt. Einige bezeichnen dieses Buch als Wirrwarr aber ich habe jedes Märchen erkannt und fand die Ideen, die Christoph Marzi hier anbringt, wirklich gelungen und durchaus vorstellbar. Ein Buch für Menschen, die Märchen lieben und schon immer wissen wollten, was *danach* passiert. „Und sie lebten glücklich“ ist nicht sehr glaubhaft und hier werden wir aller Illusionen beraubt.
- Minna Rytisalo
Zwischen zwei Leben
(74)Aktuelle Rezension von: reading_squirrel3.5 Sterne
Ich fand diese Geschichte super speziell.
Der Titel ist treffend gesetzt und die Erzählung hat mich abgeholt, was unter anderem auch an der angenehmen Kapitellänge liegt. Obwohl die Grundstimmung eher düster und erdrückend ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen: Ich wollte unbedingt wissen, was Jenny mit dem Rest ihres Lebens anstellt.
Die Erzählweise wirkt auf mich eher kalt und distanziert, was gleichzeitig irgendwie erfrischend anders ist.
Für mich persönlich vielleicht kein Highlight, dennoch ein gutes Buch für zwischendurch.
- Annette Paul
Ratte Prinz im Weihnachtsbaum
(22)Aktuelle Rezension von: lese_sesselDie kleine goldfarbene Ratte Prinz lebt seit seiner Rettung durch Rapunzel bei einer normal verrückt chaotischen Künstlerfamilie. Rapunzel? Ja, richtig gelesen. Rapunzel. Denn jedes Familienmitglied hat seinen eigenen, ganz persönlichen Spitznamen, welcher die ganz besonderen Merkmale hervorhebt. Ratte Prinz hat auch solch ein besonderes Merkmal. Er versteht seine Familie und seine Familie versteht ihn.
Die Vorbereitungen für Weihnachten mit Allerlei Heimlichkeiten und Tuscheleien laufen auf Hochtouren, doch Ratte Prinz kommt da nicht so ganz mit. Warum schenken sich Menschen etwas zu Weihnachten? Warum darf er nicht in die Nähe des Adventskranzes? Warum um alles in der Welt will ihn seine Prinzessin Rapunzel nicht mit in die Schule nehmen? Und was soll er ihr zu Weihnachten schenken wo er doch alles, was er schenken kann, ihr sowieso schon gibt.
Doch Ratte Prinz wäre nicht Ratte Prinz, wenn er all diesen Dinge nicht auf den Grund gehen würde. Er ist nämlich eine abenteuerlustige und aufgeweckte Ratte und er erschließt sich Weihnachten auf seine ganz eigene Weise. So freut er sich über die ein oder andere Leckerei, die für ihn abfällt, backt mit den Kindern leckere Plätzchen, bewahrt sie vor einer feurigen Katastrophe, erlebt ein kleines Abenteuer außerhalb des Hauses und besucht mit Rapunzel dann doch noch die Schulfeier.
Es ist noch viel zu tun bis Weihnachten, doch dann ist er endlich da – der Tag der Bescherung.
Ob Ratte Prinz es geschafft hat, ein Weihnachtsgeschenk für seine Prinzessin Rapunzel zu besorgen?
Und ob wohl auch jemand an Ratte Prinz gedacht hat?
Ein wunderbar kurzweiliges Buch, das die Zeit bis Weihnachten verkürzt. Nebenbei überbringt es noch eine tolle Botschaft. Die Familie steht immer an oberster Stelle und Probleme sollten besprochen werden. Auch für das heute doch eher konsumreiche Weihnachten steht eine Botschaft parat: Es muss nicht immer ein gekauftes Geschenk sein, denn sind es doch gerade die selbstgemachten Dinge, die das Herz eines anderen Menschen am meisten berühren.Aufgelockert mit wunderschönen Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls, lädt dieses Buch zum Träumen ein. Wer hätte nicht gerne einen Ratte Prinz als Freund, der ein kleines 6jähriges Mädchen zu seiner Prinzessin macht.
Annette Paul hat einen flüssigen, kindgerechten Schreibstil und durch die Kapitel lässt es sich nebenbei schön aufteilen. Als vorweihnachtliche Geschichte im Kindergarten vorgelesen oder zu Hause auf dem gemütlichen Sofa – die Kinder werden auf eine wundervolle Art dort abgeholt, wo sie stehen. Und auch für (junggebliebene 😉) Erwachsene ist dieses Buch sehr zu empfehlen. - Lou Carter
Kein Drache weit und breit
(4)Aktuelle Rezension von: sommerleseDas Bilderbuch "Kein Drache weit und breit" wurde geschrieben von Lou Carter, die Illustrationen stammen von Deborah Allwright und das Buch erscheint im Bachem Verlag.
Der Drache hat einfach keine Lust mehr in den Geschichten ewig nur den Bösewicht zu spielen. Der edle Prinz ist immer der Retter der Prinzessin. Er will auch mal Held sein und sucht nach einer neuen Möglichkeit. Doch niemand will ihn in seine Geschichte hineinlassen. Bei Rotkäppchen gibt es keinen Drachen, zu Hänsel und Gretel passt das auch nicht und bei Pinocchio kommt auch kein Drache vor. Aber als sich in der Märchenwelt Furchtbares ereignet, bekommt der Drache seine Chance als heldenhafter Retter zu glänzen. Dafür muss er seinen ganzen Mut zusammennehmen und darf keine Angst zeigen. Kann er dieses Mal eine heldenhafte Rolle übernehmen?
Dieses Buch empfiehlt sich für Kinder ab 3 Jahren, die aussagekräftigen und schön gezeichneten Bilder sind wunderbar zum Ansehen geeignet und die Textstellen sind relativ kurz. Die Hauptaussage liegt bei den Bildern und bei den dargestellten Märchenfiguren.
Der Drache ist in den Märchen immer der Böse, stets hat er eine Prinzessin zu entführen, die dann vom heldenhaften Prinzen oder Ritter gerettet wird. Dabei ist der Drache gar nicht böse und ist sogar richtig mutig. Das möchte er endlich mal beweisen und so sucht er die Märchenwelt nach einer passenden Geschichte ab. Doch niemand will ihn als Held haben, soviel er auch fragt.
Ob Die drei kleinen Schweinchen, das Lebkuchenmännchen oder Rotkäppchen, die Märchen sind alle ohne einen heldenhaften Drachen geschrieben. Alle Märchenfiguren lehnen den Drachen und sein Angebot ab.
Als ein böser Riese auftaucht, ist plötzlich alles anders und ein wahrer Held ist gefragt. Denn es wird im Märchenreich stockdunkel, weil die Sonne nicht mehr scheint. Das ist die Chance für den Drachen und er muss seinen ganzen Mut zusammennehmen, um ein wahrer Held zu sein.
Es gibt einige Märchen und Geschichten zu entdecken, wie Jack mit der Bohnenranke, der Froschkönig und einige andere. Wahrscheinlich kennen die Kinder diese Figuren nicht alle, aber es macht Spaß, sie im Buch zu entdecken.
Die Kernaussage für die kleinen Leser ist: Wenn du an dich glaubst, kannst du alles schaffen!
Mit den aussagekräftigen und schönen Zeichnungen gefällt das Buch Kindern sehr und sie erhalten eine tolle Geschichte über Mut, Angst, Veränderung und die Überwindung von Selbstzweifeln. Auch Helden dürfen mal Angst haben, wichtig ist, dass man seine Angst überwindet.
Das verstehen schon die Kleinen und die witzige Darstellung der Figuren ist ein besonderes Erlebnis für Alt und Jung.
Ein tolles Bilderbuchvergnügen mit einer wichtigen Botschaft an die Kinder: Glaub an dich, dann kannst du alles schaffen. - A.L. Kahnau
Elenas Rabe
(24)Aktuelle Rezension von: AngelaDuncanDie junge Elena findet einen verletzten Raben und hilft ihm ohne zu wissen das sich dadurch ihr ganzes Leben verändert.
Sie findet sich plötzlich in einer anderen Welt wieder wo sie auf den jungen Corvid trifft der ihr sagt sie die einzige Rettung für diese Welt. Zu Anfang hält sie alles für einen Traum doch ihr einziger Weg um nachhause ist durch den goldenen Bogen zu gehen doch zuerst muss sie einen Krieg gewinnen der nicht der ihre ist. Ein spannendes Abenteuer mit vielen mysteriösen Kreaturen beginnt die ihr en Weg weisen um die Person zu finden. Am Ende muss sie entscheiden was ihr wichtiger ist ihr Leben oder ihre wahre Liebe.Elenas Rabe entführt uns in die Welt nach dem Märchen Frau Holle um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen um zu verhindern das die Welt zerfällt. Elen ist die einzige die das verhindern kann. Spannend humorvoll mysteriös und fantastisch zu lesen.
- David Michel Rohlmann
Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)
(6)Aktuelle Rezension von: anke3006Saint Falls ist ein Kurzgeschichten-Roman, der von sechs verschiedenen Autoren geschrieben wurde. Erst hab ich gedacht: "Wie soll das funktionieren?" Und mit jeder Geschichte bin ich mehr und mehr in den Bann des Buches gezogen worden. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Jeder Autor hat seinen eigenen Stil und die Figuren wurden wirklich gut herausgearbeitet. Crime und Märchen, eine ungewöhnliche Mischung die hier sehr gut funktioniert. Mafiabosse, Drogendealer, Auftragskiller und die "leichten" Mädchen, alle sind dabei und hier in Form von Märchenfiguren dargestellt, die uns allen wohl bekannt sind. Ich mochte ganz besonders Miss H. Saint Falls ist auf der Longlist des Deutschen Phantatik Preis 2018 in der Kategorie "Kurzgeschichtensammlungen" und ich drücke ganz fest die Daumen. - Lisa Schubert
Ein Märchen aus Zucker und Sand
(18)Aktuelle Rezension von: ancla_books4life**** Worum geht es? ****
Amaras Ruf als Knusperhexe ist nicht unbedingt der beste. Chanan, der Hexenjäger, nimmt sie gefangen und muss schnell feststellen, dass an den Gerüchten nicht viel dran ist. So möchte er unbedingt wissen, welcher Fluch auf ihr lastet. Chanan's Art verunsichert Amara, denn noch nie wollte jemand sie wirklich kennenlernen. Doch für diese Gefühlsduseleien bleibt keine Zeit, denkt sie, denn es gilt, das Reich vor den verbitterten Gebrüdern Grimm zu retten.
**** Mein Eindruck ****
Diese Geschichte macht einfach Spaß. Ich habe mir das Hörbuch angemacht und die Zeit völlig vergessen. Ich habe es von Anfang an genossen, die Charaktere zu verfolgen, eine Neuinterpretation von gut und böse zu erleben und bin einfach den kreativen Pfaden entlang der Geschichten der Gebrüder Grimm gefolgt, die hier gänzlich verbittert auf der bösen Seite stehen. Die Märchen wurden hier mutig und stark miteinander verflochten – mal lustig, mal spannend. Amara ist ein durchweg herzlicher Charakter mit wirklich interessanten Zügen, Ecken und Fähigkeiten, sodass es nie langweilig wurde und meist eben nicht das passierte, was ich als Nächstes erwartet hatte. Romantische Gefühle kommen hier auch nicht zu kurz, und so wird das Buch, neben der lockeren und leichten Art, dank der Intonation der Hörbuchsprecherin zu einem Hochgenuss. Kurzweilige Hörstunden, die mich dazu verleiteten, das Buch an einem Stück zu verfolgen.
**** Empfehlung? ****
Wenn du Märchenadaptionen liebst oder einfach eine kreative Geschichte lesen oder hören möchtest und dabei dauerhaft grinsen willst, dann bist du hier genau richtig!
- Paul Jenkins
Fairy Quest 01
(9)Aktuelle Rezension von: ButtaGrimm regiert mit eisernen Hand den Märchenwald und betraft jeden, der sich nicht an sein Märchen hält, aber rötkäppchen ist mit dem Wolf befreundet und hat so gar keine Lust sich daran zu halten. also beshcließen sie zusammen zu fliehen.
Der Zeichenstil ist sehr schön und auch die Extra Artworks am Ende des Buches sind klasse, die Story ist süß - John Passarella
Die Schlachtbank
(20)Aktuelle Rezension von: Monika_GraslIm zweiten Band, wird trotz des Umstandes einen anderen Autor vor sich zu haben, ein guter Bezug zur Serie geschaffen. Allerdings ist es im Gegensatz zu Band 1 nicht mehr so, dass man ohne die Vorgeschichte der Serie auskommt. Hilfreich ist es hierbei eindeutig den Vorgänger gelesen zu haben, da dort ja eine grobe Gesamtfassung bis Staffel 2 vorliegt.
Zur Handlung selbst: Sie hat diesmal ihre kleinen Schwächen. Der anders geartete Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber ist man erst mal über diese Hürde hinweg steht einem ein Lesevergnügen der besonderen Art bevor.
Im Gegensatz zu Band 1 wo alles noch etwas ruhiger abläuft, haben wir es hier schon mit einer etwas blutigeren Handlung zu tun. Wer dies nicht mag sollte definitiv die Finger davon lassen.
Die Protagonisten wirken an manchen Stellen ein wenig verloren und scheinen immer einige Seiten zu brauchen, bis sie wieder in der Handlung sind - ein Manko, dass sich leider bis zum Ende durchzieht. Ob dies an der Story selbst liegt oder vielmehr am Autor kann ich gar nicht sagen, aber die Verbindung zu den Figuren wirkte irgendwie sehr oberflächlich und lieblos.
Fazit: Wenn man Horror sucht wird man hier fündig. Allzu viel Hintergrundstory über die Figuren darf man sich nicht erwarten, aber dafür gibt es ja auch Band 1. Sicherlich hätte man die Protagonisten besser ausarbeiten können, es bleibt zu hoffen, dass dies in etwaigen Folgebänden geschieht - wenn noch welche erscheinen.
- Bill Willingham
Fables
(33)Aktuelle Rezension von: PMelittaMVon einem starken Feind überfallen, müssen die überlebenden Märchenfiguren fliehen und landen in den USA, wo sie unerkannt leben.
Eine interessante Idee, die in einer Reihe mit einigen Bänden verwirklicht wurde. Dieser ist Band 1 und erzählt von einem Kriminalfall. Rose Reds Wohnung ist verwüstet, alles ist voller Blut, die Wohnungsinhaberin verschwunden. Rose Reds Schwester Snow White setzt Bigby auf deren Spur, der am Ende in Hercule-Poirot-Manier den Fall auflösen kann.
Snow White ist hier eher Schneeweißchen als Schneewittchen, und Bigby ist überraschenderweise der Böse Wolf. Dessen Verwandlung in einen Menschen kann man in einer Kurzgeschichte am Ende des Bandes nachlesen. Neben diesen beiden trifft man auf eine ganze Reihe weiterer Märchengestalten, nicht alle kann man vielleicht auf den ersten Blick zuordnen, doch hier hilft das Personenverzeichnis am Ende des Bandes, das auch die jeweiligen Märchen- beziehungsweise Fabelwesen erklärt.
Die gelungenen Zeichnungen wirken etwas altmodisch, was aber sehr gut zur an Crime Noir angelehnten Geschichte passt. Auch diese gefällt mir gut, die Auflösung des Falls ist zudem nachvollziehbar.
„Legenden im Exil“ macht Lust auf mehr, die Zeichnungen sind gelungen, die Idee ist gut und die Geschichte unterhaltsam. - Sylvie Misslin
Rette das Märchenland! - Ein ganz besonderes Du-entscheidest-selbst-Abenteuer
(4)Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchenEine kleine Ritterin und ein kleiner Ritter machen sich in diesem Buch auf die Suche nach einem Mädchen im roten Mantel. Das Besondere: Die Leser*innen entscheiden selbst, wie die Geschichte weitergeht. Durch das Aufschlagen der Seiten mit den passenden Symbolen verändert sich der Verlauf immer wieder.
Die Reise führt durch verschiedene Märchenwelten – Schneewittchen, die Hexe im Pfefferkuchenhaus, der gestiefelte Kater und viele mehr. Aber Achtung: Manchmal passiert ein Unglück, und man landet beim Zauberer, von dem aus die Reise von Neuem beginnt.
Meine Meinung:
Mein Kind findet das Buch toll, vor allem, weil es selbst bestimmen kann, wie die Geschichte weitergeht. Einmal haben wir eine halbe Stunde gelesen und sind zu keinem Ende gekommen – es scheint unendlich viele Möglichkeiten zu geben!
Ich bin begeistert von den Illustrationen und finde es großartig, dass auch eine Ritterin dabei ist. Besonders spannend war es, die vielen Märchen in der Geschichte zu entdecken. Mein Kind kennt fast keine Märchen, hatte aber trotzdem jede Menge Spaß.
Ein kreatives und unterhaltsames Buch für kleine Abenteurer*innen, das auch Eltern zum Mitmachen einlädt – wenn sie genug Geduld haben! Absolut empfehlenswert. - Anke Clausen
Ostseehexe
(8)Aktuelle Rezension von: gaby27071992 in Dresden weint ein kleiner Junge nach seiner Schwester.
Viele Jahre später macht sich der damals 9-Jährige auf die Suche nach seiner Schwester und ihrer gemeinsamen Peinigerin – der Hexe. Als er diese Frau durch einen Zufall wiedergefunden hat, versucht er auf perfide Art und Weise die Klatschreporterin Sophie Sturm dazu zu bringen, die polizeilichen Ermittlungen anzustacheln. Als dann der erste Mord passiert, den Sophie auf ihre Kappe nimmt, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod – wobei auch Sophie ganz nah dran ist…
Es ist das erste Buch der Autorin Anke Clausen, die mich mit dem ehemaligen Model Sophie Sturm bekannt macht. Durch ihre erfrischend natürliche Art, ihre Durchsetzungskraft, ihren starken Willen und ihre manchmal Unangepasstheit hat sie sich gleich zu einer guten Freundin gemausert. Auch ihr Umfeld, ihre beste Freundin Tina Sperber mit ihrem Mann Stefan, ihr Freund Kommissar Robert Feller, Olga Solowjowa, die als Model arbeitet und gestalkt wird, und der Computernerd mit starkem Hang zu weißer Schokolade und Cola kann ich mir gut als meine Freunde vorstellen. Alle finde ich sehr gut vorstellbar, sehr sympathisch und haben doch alle ihre Ecken und Kanten.
Die Geschichte selbst ist gut nachvollziehbar und schlüssig aufgebaut. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die hier und da etwas lasche Arbeitsweise der Kripo. Vielleicht kommt dies aber vom Gerangel zwischen den Kollegen Robert und Stefan. Gerade bei den Polizisten der örtlichen Dienststelle, Enno Gerken und seinen Kollegen, merkt man dagegen, wie sehr sie sich ins Zeug legen um zur Aufklärung beizutragen.
Ich habe eine interessante neue „Ermittlerin“ kennen gelernt und hatte zusammen mit ihr einige spannende Lesestunden. Die Autorin hat es geschafft, mir Sophie so nahe zu bringen, dass ich nun auch die ersten beiden Fälle, an denen Sophie beteiligt war, lesen werde.
- Tina Köpke
League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin
(49)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch "League of Fairy Tale- Die letzte Erzählerin " von der Autorin Tina Köpke ist im Dark Diamonds Verlag erschienen.
In den Buch geht es um Peyton. Sie arbeitet in einen Cafe und wohnt mit ihren besten Freund Rufus zusammen . Peyton geriet in unwirkliche Situationen und muss feststellen, dass sie von den Gebrüder Grimm abstammt und Wesen der Anderswelt, die sich verirrt haben aufspüren kann. Hierfür gibt es die Institution- Die Liga. Doch stehen alle Wesen und Mitglieder auf die gleiche Seite und nehmen die Gesetze der Liga an?Die nächste Frage ist, wird Peyton ihre Aufgabe anerkennen und umsetzen können und in welche Situationen wird sie durch ihre Gabe gebracht?
Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Erzählperspektive auf der Sichtweise von Peyton, Rufus und Eli geschrieben.
Mein Fazit:
Ich brauchte erstmal etwas um in die Story hineinzukommen, das kann jedoch daran liegen, dass ich seit längerem keine Fantasiebücher gelesen habe. Ebenso musste ich mich wie Peyton erstmal an die Anderswelt gewöhnen. Die Charaktere und Wesen sind sehr anschaulich beschrieben, dies gefiel mir sehr gut, auch gab es viele Überraschungen, so dass ich durch die Märchen die ich kenne ein anderes Bild von bestimmten "Wesen" hatte.Eine lesenswerte Story, die jedoch noch weiter ausbaufähig ist.Daher gebe ich 4 von 5 Sterne - 8
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