Bücher mit dem Tag "märchenroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "märchenroman" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Kafka Tamura, wie er sich selbst nennt, läuft als 15 Jähriger von zu Hause weg. Er sucht nach seiner Identität, die er u.a. durch das Verschwinden seiner Mutter verloren hat. Er findet Hilfen, und macht starke Erfahrungen und Selbsterfahrungen. Parallel dazu verläuft die Geschichte von Nakata, der mit Katzen sprechen kann. Wie im Japanischen nicht unüblich, berühren sich diese beiden Geschichten nicht direkt.
    Das Buch ist spannend geschrieben, und ich habe es doch tatsächlich Katzenliebhabern empfohlen, bis ich auf Seite 200 kam. Dort beginnt ein absolut widerliches Tötungsszenarium u.a. an Katzen. Ich verstehe, wenn man da aufhört zu lesen. Die restlichen gut 400 Seiten verwirren sich immer wieder in Allegorien. Es werden mystische Gegebenheiten sprachlich gut aufgebaut, aber im Endeffekt für mich nicht befriedigend gelöst. Es gibt auch teilweise interessante, aber oft auch verdrehte Gedanken zur Selbstfindung. Ich hätte nicht zu Ende gelesen, wenn es nicht gut geschrieben (und übersetzt) wäre, und wenn nicht die Lösung der Geheimnisse gelockt hätte (was mich aber teilweise enttäuscht hat). 

    Wem würde ich so ein Buch empfehlen? Eigentlich niemandem, es gibt genügend gute und somit viel bessere Bücher. Man muss die Nerven haben, nach Foltertötungen weiterzulesen, und man muss Gefallen daran haben (bzw. "es als Literatur empfinden") mystisch Umschriebenes und teilweise unaufgeklärtes durch eigene Gedanken zu ergänzen. Ich selbst werfe es weg. 


  2. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.226)
    Aktuelle Rezension von: Phoenix2020

    Ich finde, jeder sollte „Momo“ einmal gelesen haben.  Das Buch verzaubert nicht nur durch seinen Schreibstil, sondern auch durch seine tiefgründige und bewegende Geschichte. 

    Ich habe es in meiner Schulzeit gelesen und es hat mich gefesselt.

  3. Cover des Buches Der Fluch des dunklen Prinzen (ISBN: 9783038960577)
    B. E. Pfeiffer

    Der Fluch des dunklen Prinzen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Das Cover ist so hübsch. Die Farben passen einfach richtig gut zu der Geschichte. Der Schreibstil von Betty gefällt mir gut. Er ist bildhaft und gut zu lesen. Das Märchen um den Fluch der zwei Brüder fand ich sehr interessant. Obwohl das Buch ruhiger beginnt, wird es ab der Hälfte immer spannender. Die Wendungen sind einfach wahnsinnig interessant. Oft habe ich gedacht 'Nein das passiert jetzt nicht'. Aber Betty überrascht einen immer wieder aufs Neue. Die erotischen Szenen sind auf jeden Fall was anderes und mir hat das gut gefallen. Sie sind niveauvoll geschrieben und man fühlt einfach das Prickeln zwischen LIam und Celeste. Ich hätte gerne noch viel mehr von dieser magischen Welt gelesen. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  5. Cover des Buches Im Bann der verwunschenen Zeit (ISBN: 9783750441217)
    Jenny Völker

    Im Bann der verwunschenen Zeit

     (37)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Wer Märchen, Märchenadoptionen und Disney liebt, dem wird auch dieses bezaubernde Buch gefallen.


    Die liebe Jenny schreibt einfach nur tolle Märchenbücher für Erwachsene.
    In diesem Buch begleiten wir eine Protogonisten namens Hannah. Hannah ist eine alleinerziehende liebevolle Mutter von 3 bezaubernden Kindern. Eines Tages erhält Hannah eine geheimnisvolle königliche Balleinladung und so beginnt ihr Abenteuer....
    Die Protogonisten sind allesamt sehr gut beschrieben. Über Maximilian gibt es nicht so viel zu lesen, aber dass was man über ihn erfährt, reicht aus, um ihn einfach nur toll zu finden.


    Der Schreibstil ist wie immer angenehm und flüssig.


    Die Geschichte hat mich ein wenig an "Cinderela" erinnert und doch war es ganz anderes.
    Ich hatte eine tolle spannende Lesezeit und deswegen gibt es von mir aufjedenfall eine Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Verwünschung (ISBN: 9783750410725)
    Jenny Völker

    Verwünschung

     (24)
    Aktuelle Rezension von: SissiSt

    Zwischendurch muss es einfach mal was Fantastisches sein:

    "Was würdest du tun, wenn dir mitten im Wald eine Fee begegnet, die dringend deine Hilfe braucht?

    Eine alte Liebe, die nicht sein darf. Ein todbringender Fluch, der angeblich auf seiner Familie lastet. Und ein unbekanntes Königreich, das auf keiner Landkarte existiert.

    Als der erfolgreiche Scheidungsanwalt Kai Lenz bei seinem morgendlichen Dauerlauf im Wald einer Fee begegnet, traut er seinen Augen nicht. Die kleine Fee braucht sofort seine Hilfe und schon bald steckt er in einem lebensgefährlichen Abenteuer – doch was hat seine Familie mit all dem zu tun?

    Komm mit auf Kais Reise in ein verborgenes Märchenreich, und entdecke alte Geheimnisse, die nicht nur sein Leben bedrohen." (Klappentext) 📕 Bei "Verwünschung" startet die Geschichte im realen Leben. Der Gedanke, dass es magisches neben unserem Alltag gibt, hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und habe mich noch mehr gefreut, per Newsletter noch ein wenig mehr die eine oder andere Figur kennenlernen zu dürfen.❤️

  7. Cover des Buches Zauberschön (ISBN: 9783869178004)
    Irene Matt

    Zauberschön

     (59)
    Aktuelle Rezension von: AHacker

    Das Königreich Florapis steht vor einem enormen Problem: Der Prinz hat seit jeher Angst vor allem und jeden und möchte zu allem Überfluss nun auch eine Mauer bauen, um das Königreich von allen abzuschotten. Natürlich sind die meisten Bürger nicht damit einverstanden und protestieren.

    Dazu kommt auch noch, dass den Bürgern allmählich die Ideen ausgehen. Der Grund? Ein gefräßiger Tatzelwurm namens Pankratz, der sich von eben diesen Ideen der Menschen ernährt. Bisher konnte er sich unbemerkt verhalten, bis er auf Ava trifft, die Tochter eines Imkers. Sie versucht einen Weg zu finden, um Pankratz davon abzubringen die Ideen der anderen zu essen und die Dinge im Königreich wieder gerade zu biegen.

    Die Geschichte ist sehr schön zu lesen und liest sich auch einfach. Alles ist wunderschön beschrieben und auch die Charaktere haben mir gefallen. Der märchenhafte Flair, der daher kommt, hat mir auch sehr gefallen. Obwohl der Anfang etwas ruhig ist, geht es zum Ende hin doch rund und man fiebert schon mit, wie nun die ganze Sache ausgehen soll.

    Erwähnenswert sind ebenfalls die Illustrationen des Buches. Sie haben sehr mit der Geschichte harmoniert und gut hinein gepasst. Die schwarz-weißen Zeichnungen, wie auch die bunten. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen - besonders der niedliche Tatzelwurm auf der Rückseite hat es mir sehr angetan.

    Viel kann man eigentlich nicht verraten, am besten erlebt man dieses fabelhafte Märchen selbst!

  8. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Alice im Wunderland ♦ Lewis Carroll | Rezension 

    Alice im Wunderland war das erste Buch, welches ich im Jahr 2021 gelesen habe und damit hab ich mein erstes Feld beim #Frühjahrsputzbingo abstempeln können.
    Gabriela (Buchperlenblog) hat mich durch ihre Hintergrundgeschichte [AUF SPURENSUCHE] DIE WAHRE ALICE wieder auf das Buch aufmerksam gemacht. Alice im Wunderland gehört seit vielen Jahren zu den Klassikern unter den Kinderbüchern. Und da ich ja so einen kleinen Zwerg habe, der irgendwann die Welt von Alice betreten wird/kann, hab ich mir auch direkt eine Ausgabe der Anaconda Kinderbuchklassiker besorgt. Doch konnte mich das Buch überzeugen?



    Meinung

    Dass Alice im Wunderland mittlerweile zu den Klassikern allgemein und unter den Kinderbüchern gehört, ist keine Frage. An sich hätte ich das Buch auch nicht lesen müssen, da die Geschichte einfach allgemein bekannt ist und viele Male verfilmt wurde. Schon durch die Filme war mir klar, dass ich hier auf eine sehr verrückte Geschichte stoßen werde, doch wie verrückt es für mich dann wirklich rüberkam, hätte ich nicht erwartet.


    Handlung

    Wir wissen, dass Alice mit ihrer Schwester am Ufer eines Baches vor sich hin döst und dabei ein weißes Kaninchen in einer Herrenwest beobachtet. Neugierig folgt sie ihm und damit beginnt ihre wilde Reise durch das Wunderland. Alice trifft auf die Figuren, die uns allen irgendwie bekannt sind. Wir wissen, dass sie einen Schluck von einem Zaubertrank nimmt und kurz darauf auf die Größe einer Maus zusammenschrumpft, um kurz danach von einem Kuchen zu essen und die Größe eines Hauses einzunehmen. Anfangs war es mir nicht klar, doch Alice mimte vor all den Figuren eine sehr mustergültige Naive, während sie versuchte mit ihrer kindlichen Logik dem Wahnsinn zu entkommen.

    Da ich wusste, dass es sich bei all den verrückten und teils sinnfreien Abenteuern um einen Traum handelt, waren die seltsamen Situationen auch annehmbar. Ansonsten hätte ich mich ehrlich gefragt, unter welchen bewusstseinsverändernden Mitteln der Autor stand oder ob er doch einfach nur eine sehr blühende Fantasy hatte.

    Die Erstausgabe von Alice’s Adventures in Wonderland wurde erstmals 1865 (bei Macmillan & Co.) veröffentlicht und leider hat es sich auch genauso gelesen. Da es sich bei meiner Ausgabe um eine Kinderbuchklassiker – Ausgabe handelt, hatte ich gehofft, dass es doch eher an unseren heutigen Sprachgebrauch angelehnt ist. Denn ich würde die Geschichte meinem Jungen irgendwann sehr gerne vorlesen. Wie alles in der Welt entwickelt sich auch Sprache weiter und für die heranwachsenden und kommenden Generationen wird es schwerer und schwerer die Sprache von vor 1900 zu verstehen.

    Schreibstil: ⭐⭐⭐/5
    Charaktere: ⭐⭐/5
    Plot: ⭐⭐⭐/5
    Gesamt: 2,6/5

    Fazit

    ⭐⭐⭐/5

    Im Endeffekt tut die Sprache der Geschichte keinen Abbruch, denn Alice im Wunderland ist und bleibt ein Klassiker, auch für mich. Selbst wenn das Buch für mich nur 3 von 5 Sternen erhält, denn ich hab einfach ein wenig mehr von Alice als Charakter erwartet, ist es doch ein gutes Buch und ich habe jetzt auch so richtig Lust auf die letzte Verfilmung aus dem Jahre 2010.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben. 


    ©theartofreading.de

  9. Cover des Buches Purpursegel (ISBN: 9783293005020)
    Alexander Grin

    Purpursegel

     (8)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Ich weiß nicht, wie viele Jahre vergehen werden, aber in Kaperna wird ein Märchen wahr, das in der Erinnerung der Menschen noch lange weiterlebt. Eines Morgens werden auf dem Meereshorizont Purpursegel in der Sonne aufblitzen. Ein weißes Schiff unter riesigen leuchtenden Purpursegeln wird die Wellen durchschneiden und geradewegs auf dich zukommen.“

    Als der Matrose Longren nach Hause zurückkehrt, ist seine Frau verstorben und hat ihm ein kleines Mädchen hinterlassen. Ab diesem Tag widmet er sich der Erziehung von Assol, die trotz der Anfeindung der Dörfler glücklich aufwächst und sich ihre Träume erhält. Als ihr ein fahrender Geschichtenerzähler von ihrem Prinzen erzählt, der mit einem Schiff mit Purpursegeln zu ihr kommen wird, ist sie davon überzeugt und wartet auf den ihr Vorbestimmten. Wann wird er zu ihr kommen?


    Die Geschichte erinnert an ein Märchen, wird von einem allwissenden Erzähler berichtet und zeigt neben dem Schicksal von Longren und damit auch der Kindheit Assols auch die Kinheits- und Jugendjahre von Kapitän Grey. Dabei werden die Fantasie der Kinder eingefangen und mit einigen Bildern beschrieben. Obwohl die Beiden sehr unterschiedliche Leben führen, haben sich beide einen besonderen Blick auf die Welt erhalten. Dabei werden einige philosophische Betrachtungen mit in die Erzählung geflochten. Die Geschichte ist eine über die Liebe, unterscheidet sich aber von anderen dadurch, dass Assol und Grey eigentlich keine wirkliche Begegnung miteinander haben. Alles steuert auf ein „und sie waren glücklich bis an das Ende ihrer Tage“ zu, dem man skeptisch gegenüberstehen kann, das aber sehr schön ist, wenn man es als solches anzunehmen bereit ist. Im Hinblick auf das Geburtsjahr der Geschichte (1921) werden einige Ansichten zu den Rollen der Männer und der Frauen klarer und die Geschichte glaubwürdiger, wenn sie auch immer den Hauch des Märchens behält. Interessant fand ich auch die Tatsache, dass die russische Herkunft des Autors immer wieder durchschimmert (so z.B. trinken alle immer Wodka).

    Fazit: Ein nettes Märchen, das einerseits dazu anregt, sich seine Träume nicht nehmen zu lassen, andererseits deutlich aussagt, dass man für andere Wunder vollbringen kann. Allerdings sollte man die Geschichte nicht zu sehr hinterfragen.

  10. Cover des Buches Das Wunschtal (ISBN: 9783453213852)
    Ursula K. Le Guin

    Das Wunschtal

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks
    Das große Thema, dem sich Ursula K. Le Guin diesmal angenommen hat, ist die Heimat oder besser, das Zuhause. Wohin gehöre ich, zu wem gehöre ich? Sowohl Hugh als auch Irene haben schlechte Erfahrungen in zwischenmenschlichen Beziehungen gemacht. Für den jungen Mann bedeuten andere Menschen vor allem Arbeit, Verpflichtungen. Das Schöne an dem magischen Land, das er gefunden hat, ist für ihn "dass er hier alleine war, dass er sich nicht mit anderen Menschen, ihren Bedürfnissen, Ansprüchen, Befehlen auseinandersetzen musste". Die junge Frau wiederum hat in der "richtigen Welt" die Erfahrung gemacht, dass menschliche Nähe zu Verletzungen führen kann. "Liebe ist nur ein anderer Ausdruck dafür, wie man jemanden noch mehr verletzten kann", formuliert sie es.

    Auch andere Figuren sind in dieser Hinsicht, um es böse auszudrücken, gestört. Hughs Mutter etwa kann es nicht ertragen, in ein leeres, dunkles Haus zurückzukommen. Sie verlangt von ihrem Sohn, dass er nach Feierabend anwesend ist. Das funktioniert aber auch nur eine gewisse Zeit, offenbar bis aus einem neuen Haus ein "Zuhause" geworden ist. Dann ziehen die beiden wieder um, wie schon so oft in den letzten Jahren.

    Für beide Protagonisten ist das "Wunschtal" ein Rückzugsort, der Platz, an dem sich die Seele von den Schrammen des Alltags erholen kann. Als sie einander dort begegnen, reagiert Irene extrem aggressiv, die Igeldame stellt die Stacheln auf. Hugh hingegen zieht sich enttäuscht noch weiter in sein Schneckenhaus zurück.

    Im Laufe der Zeit nähern sie sich jedoch einander an. Die Autorin verwendet immer wieder geschickte Bilder, um dieses allmählich wachsende Vertrauen zu zeigen. Wenn die beiden beispielsweise auf einer gemeinsamen Wanderung Rast machen und etwas essen, liegt der schmale Pfad wie eine Grenze zwischen ihnen, über der sie sich die gemeinsamen Vorräte teilen.

    Interessant ist auch, dass Hughs und Irenes "Wir" ungefähr dann richtig erkennbar wird, als es ein "Ihr" gibt. Die junge Frau beginnt ihr Vertrauen in die Bewohner der bedrohten Stadt zu hinterfragen und wundert sich, welchen Preis sie wohl für ihre Hilfe bezahlen müssen.

    Rest lesen unter:
    http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/13003
  11. Cover des Buches Schneeflockennovelle (ISBN: 9783752859560)
    Anja Stephan

    Schneeflockennovelle

     (15)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks
    „Der Wind pfeift, wirbelnder Schnee fällt zuhauf, sei gut zu mir, lieb mich, fass meine Hand, nimm mich bei dir auf.“ – Shi-King Chinesische Liedersammlung, 8.-6. Jh. v. Chr.

    Zum Cover: Es ist wirklich ein Traum aus himmelblau und weiß. Ich liebe die Details des Rahmens, der um die Schrift des Titels „Schneeflockennovelle“ und den Namen der Autorin rankt. Es ist dabei so eine Art Kronleuchter, was doch sehr hübsch imponiert. Aber auch die fallenden, weißen Federn, die über das Cover schweben, sind sehr präzise und fügen sich super ins Bild ein. Auch die Braut im unteren Teil passt natürlich perfekt und dazu noch sehr schön anzusehen. Alles in einem: Ein sehr, kleines und hübsches Büchlein, das von außen wie innen einfach schön ist.

    Zum Inhalt: Es ist Frühling, doch der Winter hält noch einmal Einzug zu Ingrids Hochzeit. Das ist kein gutes Zeichen, findet sie. Ihre arrangierte Ehe mit Landwin soll den Frieden zwischen ihren Ländern besiegeln, jedoch hatte sich Ingrid eine andere Zukunft für sich vorgestellt. Während ihre Schwestern ihren Träumen folgen, kann sie sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, den Rest ihres Lebens als Erzherzogin zu verbringen. Und auch wenn ihr Zukünftiger das Idealbild eines Mannes darstellt, sieht sie schnell, dass sich ihre Herzen nicht für einander erwärmen können. Das passende Herz findet sie dagegen in jemandem, von dem sie es nicht erwartet hätte.

    Meine Meinung: Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich diesem Buch begegne, aber es ist mir über den Weg gelaufen und schließlich auch bei mir gelandet. Die Geschichte um Ingrid und Mordechai ist wirklich einfach nur schön. Man kann es nicht anders sagen. Sie beinhaltet so viel und doch so wenig, dass ich eigentlich auch gar nicht viel vorweg nehmen möchte. Es ist eine Geschichte über Liebe, in einer Zeit, in der sie durch arrangierte Ehen oft zu kurz kam. Doch glücklicherweise hat Ingrid eine Familie, in der all ihre Schwestern ihrem Herz folgen durften und sich so zu sehr wissbegierigen jungen Frauen entwickelten. Eine Hommage und Stärke, die diese Geschichte wirklich hatte, wie ich finde, sind die starken Frauenfiguren. Nicht nur Ingrid, auch ihre Schwestern sind wahnsinnig sympathisch und lassen für Vorbildfunktionen Platz. Doch am besten überzeugt ihr euch lieber selbst und lasst euch in diese Geschichte hineinfallen, denn so schnell, wie ihr hineingefallen seid, so schnell erwacht ihr aus diesem Traum auch wieder. In dieser Kürze liegt wirklich Würze.

    Fazit: Aufgrund dessen, dass es mir so gut gefallen hat, es jedoch trotzdem nicht unbedingt ein Highlight war, sondern eine wirklich sehr schöne Geschichte für Zwischendurch, erhält die „Schneeflockennovelle“ von Anja Stephan von mir liebgemeinte 4 Sterne. Mir hat dann einfach noch dieser eine ganz bestimmte Funke gefehlt, der bei mir tatsächlich überspringen muss. 
  12. Cover des Buches Der Garten der alten Dame (ISBN: 9783944177120)
    Nikola Hahn

    Der Garten der alten Dame

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Talathiel
    Als Elis Eltern sich trennen, ändern sich in dem Leben des jungen Mädchens einiges. Um ihren Kummer zu vergessen, führt sie der Weg in einem verbotenen Garten. Dort trifft sie auf eine alte Dame, von der ihre Klassenkameradin Emma behauptet, sie sei tot. Doch in dem Garten erscheint Eli alles so lebendig und sie taucht in eine Welt ein, in der sie wieder Kind sein kann und ihren Kummer vergessen kann…

    Nikola Hahns „Der Garten der alten Dame“ ist ein wunderbar leicht zu lesendes Buch, ein Märchen für Erwachsene, in der man in die Kindheit von Eli abtaucht. Die bildhaften Beschreibungen machen die Reise in den verbotenen Garten zu einem besonders schönen, traumhaften Ereignis.
    Dabei bewegt sich die Autorin auf einer feinen Linie zwischen Realität und Fantasie, sodass es manchmal schwerfällt, zu entscheiden, was nun Fantasie ist und was nicht, wenn Eli den Garten der alten Dame besucht. Andererseits gibt es wieder Stellen, die definitiv der Fantasie entspringen müssen, da sie sehr klar gezeichnet wurden. Eine wunderbare Geschichte, in der man sich auch als Erwachsener verlieren kann und zu träumen beginnen kann.
    Auch sehr schön sind die verschiedenen Beschreibungen der vielen unterschiedlichen Pflanzen. Wie sehen sie aus, wie wirken sie und als i-Tüpfelchen gibt es noch wissenswertes über viele Pflanzen zu erfahren, sodass man Lust bekommt, ein eigenes Beet anzulegen.
    Aber Eli findet nicht nur Freunde in dem verbotenen Garten, sondern lernt auch, dass sie im wirklichen Leben zurechtkommen kann und findet auch hier gute Freunde, denn es scheint nicht immer so auf den ersten Blick, wie es ist.

    „Der Garten der alten Dame“ ist eine unglaubliche Reise in eine verzauberte Welt, ein Märchen für Erwachsene, die durch die Augen eines Kindes erzählt wird. Eine Leseempfehlung für all jene, die gerne wieder in die Kindheit abtauchen wollen.
  13. Cover des Buches Where the Mountain Meets the Moon (ISBN: 9780316038638)
    Grace Lin

    Where the Mountain Meets the Moon

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Die_Eule
    Wenn ein Buch so gut geschrieben ist wie dieses, wird es vom bloßen Buch zum Kunstwerk. Grace Lin ist eine amerikanische Kinderbuchautorin und -illustratorin mit asiatischen Wurzeln, und all dies lässt sie in dieses Buch einfließen. "Where the mountain meets the moon" basiert lose auf einem asiatischen Märchen, welches sich Grace anverwandelt und anreichert um weitere Elemente aus der asiatischen Märchen- und Mythenwelt. Kein Wort ist hier zu viel, kein Satz unpassend; ihre Illustrationen treffen vollkommen den Geist des Buches - eine Kostbarkeit, die man wieder und wieder lesen will, und die völlig zu recht 2010 die Newberry Honor Medal verliehen bekam. Lesen!
  14. Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9783314104527)
    Carlo Collodi

    Pinocchio

     (70)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ein Stück Holz wird auf wundersame Weise zum Leben erweckt, als ein Hampelmann namens Pinocchio daraus entsteht. Der hölzerne Tunichtgut wünscht sich nichts sehnlicher als ein richtiger Junge zu sein. Dazu muss er vom Lausbuben zum Musterknaben mutieren, während er viele Abenteuer besteht.

    Die Abenteuer von „Pinocchio“ sind ein wahrer Kinderklassiker und weltberühmt. Erstmals 1883 im Original als Buch erschienen, hat der wagemutige Hampelmann Generationen von Kindern die Tugenden einer vorbildlichen Kindheit gelehrt.

    Ich bin allgemein auf klassische Originale neugierig, daher habe ich mir die ungekürzte Version von „Pinocchio“ geschnappt. Ehrlich gesagt, ich bin verzaubert von dieser hinreißenden Geschichte einer hölzernen Marionette, die ein richtiges Kind werden will. 

    Am Anfang ist Pinocchio ein Stück Holz, welches sich zwar schon lautstark beschwert, jedoch noch nicht wahrgenommen wird. Erst als Geppetto einen Hampelmann aus dem Holz macht, steht ein lebhafter Junge vor ihm, dem trotz der fidelen Natur, der letzte Schliff zum Menschenkind fehlt.

    Trotzdem beweist Pinocchio, dass er neben dem Sturschädel einen Holzkopf hat. Auf seinem Weg, um ein richtiger Junge zu werden, muss er etliche Abenteuer überstehen, die ihm nach und nach die Tugenden des Lebens auferlegen.

    Carlo Collodi hat mit seinem Pinocchio einen trotzigen Holzkopf zum Leben erweckt, der die üblichen Stationen der Kindheit durchlebt. Die Weisheiten der Älteren prallen von ihm als Taugenichts ab und er geht den harten Weg, um zur Einsicht zu gelangen. 

    „... wir armen Kinder sind alle miteinander schlecht dran! Jeder scheltet uns aus, jeder ermahnt uns, jeder will uns gute Lehren geben.“ (S. 82)

    Thematisch streicht der Autor - mit wohlmeinenden Augenzwinkern - die trotzigen Eskapaden von Kindern hervor: Die bittere Medizin, die keiner schlucken will, gebrochene Versprechen, der Einfluss falscher Freunde oder Warnungen der Eltern, die in den Wind geschlagen werden.

    Pinocchio hört kaum auf seinen Vater Geppetto oder die gute Fee, sondern lässt sich vom Umfeld leicht in Versuchung führen. Dementsprechend gelangt er aufgrund eigener Erfahrungen zur Einsicht und sieht, dass der einfachste Weg meistens nicht zielführend ist. 

    Carlo Collodi schmückt diese oberlehrerhaften Themen zauberhaft geschickt mit Metaphern und Sinnbildern aus. Fuchs und Katze werden als schlechter Einfluss eingesetzt, die gute Fee ist jederzeit zur Stelle, wenn der elterliche Schutz notwendig ist, und anhand facettenreicher Episoden werden die wichtigsten Tugenden gezeichnet, die äußerst charmant umgesetzt sind. 

    „... es steht ja schon im Buch der Wissenschaft, dass alle jene Taugenichtse, die Feinde der Bücher, Schulen und Lehrer sind, jene Faulpelze, die den ganzen Tag herumbummeln, spielen und die Zeit vertrödeln, früher oder später kleine Esel werden.“ (S. 225)

    Vom Erzählstil her wendet sich Collodi direkt an den Leser. Das Buch ist so wunderbar geschrieben, dass man ein Bild vom Autor inmitten einer Kinderschar vor Augen hat, während er von Pinocchio erzählt. Die Abenteuer des Hampelmanns sind in greifbare Kapitel unterteilt, die in sich als Episode abgeschlossen sind. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch daher als Vorlesebuch, das man mit kleineren Kindern kapitelweise erleben kann.

    Mir haben Pinocchios Abenteuer ausgezeichnet gefallen. Der trotzige Holzkopf hat es sich selbst nicht leicht gemacht und mich damit häufig zum Lachen gebracht. Viele Szenen haben mich an meine Kindheit denken lassen, und mir gefällt, dass Pinocchio trotz aller Belehrungen eigene Erfahrungen macht. 

    „Pinocchio“ ist ein Klassiker voll märchenhafter Fantasie, zauberhafter Lehren und amüsanter Abenteuer, den ich aus ganzem Herzen weiterempfehle. 

  15. Cover des Buches Vermalekröt! (ISBN: 9783962900168)
    Moni Folz

    Vermalekröt!

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Peterchens Mondfahrt (ISBN: 9783897652675)
    Gerdt von Bassewitz

    Peterchens Mondfahrt

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein altes  herzerwärmendes Märchen
    für Kinder ab 3,5 Jahren
    Generationen von Kindern sind bereits mit diesem herzerwärmendem Märchen groß geworden und ich denke, jeder wird mit ihm eigene Erinnerungen verbinden. Sei des das man die Geschichte von Eltern oder Großeltern vorgelesen bekommen , den Film gesehen hat oder die Theaterversion erleben durfte.
    "Peterchens Mondfahrt"  führt einen in eine ganz besondere Welt voller Gefühle, Stimmungen und Abenteuer.
    Seit Jahren gehen wir mit unseren Kindern in Theateraufführungen um dieses Stück immer wieder neu erleben zu dürfen.
    Eine sehr eindrucksvolle Inszenierung erlebten wir vor vielen Jahren in einem kleinen Kölner Kindertheater mit hervorragenden Schauspielern, die das Stück auf unvergleichliche Art zum Leben erweckten. Aber ich denke auch  mit besonderer Freude an unsere guten  Bekannten Christian Schweiger und seine Frau Elke Schmidt mit ihrem Seifenblasen Figurentheater, die eine zauberhafte Umsetzung für kleine Kinder geschaffen haben.
    Nun haben wir hier diese wunderbare Hörbuchausgabe in der der Schauspieler Otto Sander das Märchen als Erzähler mit vielen Sprechern, zum Leben erweckt.
    Er nimmt uns mit auf eine spannende Reise zum Mond.
    Für all diejenigen, die das Märchen noch nicht kennen fasse ich es hier kurz zusammen.
    Herr Sumsemann lebte im Garten von Peter und Anneliese. Herr Sumsemann war der letzte Käfer seiner Familie und hatte nur fünf Beine. Seit ein Vorfahr ein Bein verlor weil er dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort geweilt hatte. Ausgerechnet als ein böser Mann einen Baum verbotener Weise fällte saß sein Vorfahr auf dem Baum und hackte ihm dabei ein Beinchen ab.  Seither hatten alle Nachkommen nur noch fünf Beinchen, so wie Herr Sumsemann.
     Der Mann wurde von einer Fee zur Strafe samt Baum auf den Mond verbannt wo er auf ewig Holz hacken muss.  Der Fee tat es sehr leid, dass der Käfer sein eines Beinchen einbüßen musste und erklärt, wenn er zwei Kinder finden würde, die niemals einem Tier etwas zu leide getan hätten dann dürfte der Käfer mit ihnen auf den Mond fliegen um das Beinchen wieder zu holen.
    Das war nun über 1000 Jahre her doch noch nie hatte je ein Summsemann zwei solche Kinder getroffen.
    Nun 1000 Jahre später traf unser letzte Herr Sumsemann nun auf Peter und Anneliese. Zwei unschuldige Kinder, die noch nie einem Tier etwas zu Leide getan hatten. Herr Sumsemann konnte sein Glück kaum fassen und so begeben sich die drei auf eine abenteuerliche Reise zum Mond.
    Auf der Sternenwiese trafen sie auf den Sandmann, der durch sein großes Fernrohr schaut um zu sehen ob alle Sternchern am Himmel leuchten und er muss die Mondschäfchen auf die Weide bringen und den Sternenstaub zu den Kindern pusten damit sie schöne Träume bekommen.
    Der Sandmann wunderte sich sehr über den Besuch und war sichtlich verärgert über die Eindringlinge doch Anneliese überreichte ihm mutig einen der Äpfel aus ihrem Körbchen. So etwas Gutes hatte es noch nicht gegessen. Jetzt konnte er nicht mehr böse schauen und so traute sich auch Peter näher. Er erzählte Sumsemanns Geschichte, an die er sich dann erinnerte.
    Nun oblag es ihm zu prüfen ob die Kinder auch wirklich lieb waren. Er holte die Sterne der beiden  herbei und befragte sie. Die Sterne glitzerten und funkelten so lieb waren die beiden gewesen. Jetzt war klar, er musste ihnen helfen und so nahm er sie mit zur Nachtfee. Unterwegs trafen sie auf viele Gestalten wie z.b. die Naturgeister und den Schlitten des Sandmanns.
    Doch nicht alle die sie treffen meinen es gut mit ihnen.
    Mit dem Mondmann müssen sie sogar kämpfen doch da kommen ihnen....... zu Hilfe. Am Ende und das kann ich hier schon verraten finden sie das Beinchen und alles wird natürlich gut.

    Es ist eine phantasievolle aber auch sehr spannende Geschichte voller unbekannter, märchenhafter Wesen, die einem auf der Reise mit den drei Protagonisten begegnen, die uns mal vor Spannung zittern lassen, mal vor Freude hüpfen oder vor erstaunen große Augen machen lassen.
    Das schöne an dem Hörbuch ist, das es keine Bilder gibt, die entstehen erst durch die ausführliche und sehr lebhafte Erzählweise, ganz automatisch, in unserer Phantasie, vor unserem inneren Auge.
    Ein Hörbuch, das Kinder ab 3,5 Jahren genauso viel Freude bereiten wird wie Älteren.



  17. Cover des Buches Smaragdfeuer oder die Liebe des Narren (ISBN: 9783925828003)
  18. Cover des Buches Der gestiefelte Kater (ISBN: 9783947066087)
    Peter Raffalt

    Der gestiefelte Kater

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TatSch

    Die spannendsten Märchen handeln (fast) immer vom Sieg der List und Vernunft über scheinbar übermenschliche Kräfte. Dazu gehört freilich das Märchen vom gestiefelten Kater bzw. die gleichnamige Neuinterpretation als Märchenroman von Peter Raffalt!


    Der steinige Weg zum Karrieresprung des dritten Müllersohns wird aus der Sicht des gealterten Katers rekonstruiert. Leider bleibt unklar, warum den Stein des Anstoßes ausgerechnet rote Stiefel bilden - hier hätte mir ein Exkurs in die Farb- und Schuhsymbolik gefallen. Allerdings wird angedeutet, dass es um Fragen der Macht, Repräsentanz und suggerierten Reichtums geht.


    Von der ersten Seite an entspinnt sich eine spannende Erzählung, die auf die Rettung der schönen Königstochter hinarbeitet und immer wieder das menschliche Laster der Eitelkeit auf- und angreift. Die menschliche Prioritätensetzung geben dem Kater immer wieder zurecht Anlass zu beißendem Spott. Also eine Geschichte, die unterhält UND zum Nachdenken anregt.


    Kurzum: Ein gelungener Märchenroman, der sich am besten im Kreise der Familie reihum vorlesen lässt! 

  19. Cover des Buches The End. Elf Schlusskapitel ungeschriebener Romane (ISBN: 9783942533744)
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