Bücher mit dem Tag "mäuse"
48 Bücher
- Douglas Adams
Per Anhalter durch die Galaxis
(3.309)Aktuelle Rezension von: Chris666Tolle Idee, eine wilde und verrückte Reise, skurrile aber liebenswerte Charaktere, toller Humor. Eine Geschichte wie man sie selten erzählt bekommt. Ein großer Spaß mit dem Protagonisten auf diese Reise zu gehen. Wenn die Welt schon untergeht, dann so... und nicht anders. Ein Buch das auch in 30 Jahren noch seine Fans finden wird.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(247)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Roald Dahl
Hexen hexen
(144)Aktuelle Rezension von: paulkretzschmarDankenswerterweise hat der Penguin-Junior-Verlag den Kinderbuchklassiker "Hexen Hexen" von Roald Dahl in einer Neuausgabe veröffentlicht, die mit zauberhaft passenden Zeichnungen von Quentin Blake verschönert wurde, und eine wunderbare Ergänzung zum Text bietet.
Da dieses Buch gerade in der 5. Klasse meiner 11jährigen Enkelin behandelt wird, habe ich es mir sofort zugelegt. Den Film dazu kannte ich neben seinen anderen beliebten wie "Matilda", "Charlie und die Schokoladenfabrik" und "Sophie und der Riese" längst.
Das Buch dazu vertiefte den Stoff nochmals, und aufgrund seines schwarzen Humors, des Gruselfaktors und der genialen Handlung, bietet es jeden Leser, egal ob Kind oder Erwachsener ein Leseerlebnis der besonderen Art.
Neben Spannung und Fantasie begeistern nicht zuletzt auch die moralischen Aspekte der Geschichte, wie die unverbrüchliche Liebe des überaus mutigen Hauptprotagonisten zu seiner Großmutter, die ihm wertvolle Lebensweisheiten und Wahrheiten vermittelt. Seine Intelligenz, positive Lebenseinstellung und eine Portion gesundes Misstrauen retten ihn aus mancher drohenden Gefahr
Dem einzigartigen Schreibstil des Autors, mit seinem unglaublichen Einfühlungsvermögen in fantasievolle Kinderseelen, kann man sich einfach nicht entziehen. Für mich ist diese höchst unterhaltsame Geschichte eine unbedingte Leseempfehlung wert!
- John Steinbeck
Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel)
(355)Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner4/5 🌟 "Von Mäusen und Menschen"
Hello Bookies, wir sind wieder auf der Rory-Gilmore-Liste unterwegs. ☕️📖 Diesmal wieder ein etwas bekannteres Werk "Von Mäusen und Menschen". Das ist ein Roman, der oft als Schullektüre in den USA genutzt wird. 🏫🇺🇲 Das Buch ist sehr kurz. Ich habe ein Exemplar in Großschrift, das ca. 200 Seiten hat. Aber eigentlich wären es maximal 100 Seiten. 🧐
Es geht um zwei Farmarbeiter: der eine geistig beeinträchtigt (Lennie), und der andere (George) kümmert sich fürsorglich um ihn. George kannte Lennies Tante Clara und hat ihr vor ihrem Tod versprochen, dass er sich um Lennie kümmert. 🤝 Der beeinträchtigte Lennie liebt es, Tiere zu streicheln, aber er schafft es nicht, seine immense Kraft zu kontrollieren. 🐁💀Dadurch gerät er oft in Schwierigkeiten. Deshalb müssen sie öfter als andere die Farm wechseln. Die beiden träumen davon, ihre eigene Farm zu besitzen, um von niemandem abhängig zu sein. 🏡💭 Damit sie, wenn z. B. ein Spiel in der Stadt ist, sagen können: "Egal, wir lassen die Arbeit liegen und gehen zum Spiel oder zum Zirkus." 🎡
Wie man sich denken kann, gerät Lennie wegen seiner Beeinträchtigung wieder in Schwierigkeiten. Besonders als die neue Frau des Gutsherrn auftaucht und sich intensiver mit ihm unterhalten will. 👠👗💬
Ich kann nur sagen: Das Buch hat mich literarisch auf jeden Fall sehr herausgefordert. Vor allem, weil ich viel drüber nachdenken musste und es eine ernsthafte Thematik ist. 🤯 Wer die Rory-Gilmore-Liste lesen möchte dann: Lest Von Mäusen und Menschen! 🐭🐁👥️
XoXo Daisy 🌼
- Torben Kuhlmann
Earhart
(131)Aktuelle Rezension von: LucccyEarheart ist das Abenteuer einer Maus, basierend auf der Biografie der berühmten Pilotin.
Und damit ist das tollste an dem Buch und dieser Reihe schon gesagt: als Abenteuer einer kleinen Maus wird Kindern die Biografie einer berühmten Persönlichkeit erzählt.
Die Bilder rahmen die Handlung wunderbar ein und bringen den Leser durch in die Zeit der Erzählung. Mir gefallen die detailreichen Zeichnungen sehr gut. Die Zeichungen heben sich angenehm von den Comic-artigen Bildern verbreiteter Kinderbücher ab.
Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr textlastig, wird aber durch die Zeichnungen angenehm aufgelockert.
Das Buch ist für Grundschulkinder zum Vorlesen geeignet, ab Klasse 4 würde ich es zum Selberlesen geben.
Ich kann das Buch wie viele andere Bücher der Reihe empfehlen und freue mich sehr, dass dieses Mal eine weibliche Figur im Mittelpunkt der Handlung steht.
- Torben Kuhlmann
Edison
(47)Aktuelle Rezension von: TintenweltenDer Mäuserich Pete versucht mit der Hilfe seines Mäuseprofessors einen verschollenen Schatz zu bergen, der sich auf dem Meeresgrund befinden soll. Dabei tauchen sie nicht nur tief hinab, sondern machen auch eine erhellende Entdeckung.
Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!
🥰
Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹
- Gamander López
Moments in Nature
(64)Aktuelle Rezension von: Dr_MWarum dieses wunderbare Buch einen englischen Titel besitzt, muss man nicht unbedingt verstehen. Oder doch? Es richtet sich unter anderem wohl an die vielen Follower des Fotografen auf TikTok und Instagram. Während sich auf diesen Plattformen meistens das zur Selbstdarstellung neigende Mittelmaß trifft, kann man das von Gamander Lopez nicht behaupten. Er ist als Fotograf Spitze. Und er kann mit der Natur verschmelzen, ob nun im Tarnzelt oder ohne. Anders kommen solche Bilder nicht zustande. Sie erfordern ein tieferes Verständnis der Natur, Ruhe und vor allem Geduld.
Ohne Erfahrung und Verständnis würde man die im Buch auftauchenden Tiere nicht finden. Und ohne Ruhe und Geduld sieht man sie nie in den Situationen, die Lopez in seinen wunderbaren Bildern eingefangen hat. Natürlich gehören dazu auch eine gehobene Fotoausrüstung, fotografisches Können und ein Blick für das entstehende Bild. Einfach so mal draufhalten reicht da nicht.
Mancher findet die Texte in diesem Buch nicht so toll. Doch man muss halt beachten, dass sie sich auch an die vielen Follower richten, also an ein vorwiegend junges Publikum. Die Geschwister sind keine Profis, sondern eher Jugendliche, die schon früh Lust auf Beobachtungstouren in der Natur bekam und über eine gewisse fotografische Ausrüstung verfügte. Man merkt die fehlende Professionalität vor allem an den Texten und überhaupt nicht an den Bildern.
Vielleicht wundert sich manch Betrachter, dass es doch tatsächlich Natur vor unseren Haustüren gibt. Nun, man muss da einfach mal hingehen und sie entdecken wollen. Und das gelingt nur, wenn man sich so verhält wie die Tiere, die man dort möglicherweise sucht: ruhig, vorsichtig, still und geduldig. Alles Eigenschaften, die selten sind. Andererseits beruhigt mich das. Ein Mensch mit so vielen Followern setzt vielleicht Trends. Und wenn nun plötzlich viele junge Menschen im Wald herumspringen würden um es Lopez nachzumachen, wäre das fatal. Aber dazu wird es nicht kommen, denn das ist anstrengend, anspruchsvoll und erfordert eben Eigenschaften, die Leute nicht entwickeln können, wenn sie ständig in irgendwelchen Plattformen nach Unterhaltung herumsuchen statt in den Wald zu gehen.
Kurz gesagt: Dieses Buch ist fotografisch eine Augenweide und kann in seiner Aussage nur Leute überraschen, die einfach zu lange süchtig auf ihre elektronische Lebenshilfe gucken. Meine Bewertung bezieht sich vor allem auf die hervorragenden Bilder. - Henry Cole
Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus
(62)Aktuelle Rezension von: official_simoneDas Cover des Buches ist herzlich und ansprechend gestaltet. Auch der Klappentext verrät nicht zu viel, macht aber neugierig auf den Rest des Buches. Die Bleistiftzeichnungen im Buch sind sehr liebevoll illustriert und begleiten die Geschichte durch das ganze Buch. Die Bilder animieren die Kinder & erhöhen das Lesevergnügen. Das Buch eignet sich hervorragend für gemeinsame Lesestunden sowie auch für ältere Kinder zum alleine lesen. Das Buch hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil und die Schriftgröße ist gut geeignet. Ein Buch für die ganze Familie.
Es gibt viel zu entdecken und die Tiere sind sehr naturgetreu. Die Geschichte ist sehr liebevoll erzählt. Besonders gut gelungen finde ich die kurzen Kapitel die sehr lebendig erzählt sind in denen über Freundschaft und Zusammenhalt erzählt wird.
- Lyman Frank Baum
Der Zauberer von Oz
(262)Aktuelle Rezension von: birarnolMit einfachen Worten wird hier eine solch liebevoll fantastische Welt geschaffen!
Man kann sich vorstellen, wie man an Dorothy's Seite durch die lebhafte Szenerie der Geschichte spaziert und ihre Protagonisten begleitet.
Dabei wachsen die einzelnen Figuren über sich hinaus, helfen sich gegenseitig, damit sie ihre Abenteuer bestehen können. Es wird gezeigt, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben, auf seine Fähigkeiten zu vertrauen. Und wenn man einer Situation einmal nicht gewachsen ist, kann man sich auf die Hilfe von Freunden verlassen. Verstand, Herz, Mut - jeder findet das, was er sucht. Und auch, wenn die bereisten Gegenden so bunt und schön, oder auch unheimlich und beängstigend sind, man dort eine neue Heimat finden kann, ist es doch auch schön, nach Hause zurückzukehren, in den Kreis der vertrauten und geliebten Menschen.
Eine wirklich schöne Geschichte, die man schnell lesen kann und doch so ausdrucksstark ist.
- Jessica Lawson
Tabitha Crum - Das Geheimnis von Hollingsworth Hall
(15)Aktuelle Rezension von: enchantedkingdomofinkTabitha Crum ist ein unscheinbares Mädchen. In der Schule wird sie gemieden und zuhause wartet keine liebende Famile auf sie, sondern Eltern, die sie als Last ansehen und ihr das Leben so schwer wie möglich machen. Elterliche Liebe hat Tabitha noch nie erfahren, denn ihre Eltern lassen sie jeden Tag spüren, wie sehr sie sie verabscheuen. Und so ist ihr einziger Verbündeter und Freund der kleine Mäuserich Pemberly, dem Tabitha einst das Leben rettete. Die beiden sind ein unschlagbares Team und Tabitha vertraut Pemberly alle ihre Sorgen und Gedanken an. Doch Tabithas tristes Leben ändert sich schlagartig, als sie zusammen mit 5 anderen Kindern ihres Alters von der mysteriösen Gräfin von Windermere auf deren Herrenhaus eingeladen wird. Es ranken sich zahlreiche Legenden und Gruselgeschichten um dieses Herrenhaus und die Gräfin selbst. Und so stürzen Tabitha und ihr Mäuserich Pemberly unverhofft in das Abenteuer ihres Lebens, bei dem ihr ganzes Geschick als Nachwuchs-Detektivin gefragt ist!
Tabitha ist eine Protagonistin mit der man zunächst wirklich nur Mitleid haben kann! Nicht nur, dass sie in der Schule keine Freunde hat und noch nie in ihrem Leben Freunde hatte, auch ihre Eltern behandeln sie schlechter, als den Dreck, der unter ihren Schuhsohlen klebt. Ihre Eltern sind wirklich grausame Menschen, die die arme Tabitha jeden Tag aufs neue spüren lassen, wie wenig sie ihnen bedeutet! Ich fand es stellenweise echt heftig, wie ihre Eltern sie behandeln und musste doch das ein oder andere Mal kräftig schlucken, weil sie ihrer Tochter so wenig Liebe entgegebringen! Doch obwohl Tabitha noch nie in ihrem Leben wirklich geliebt wurde, versucht sie das alles tapfer auszuhalten und nicht daran zu zerbrechen. An ihrer Seite hat sie ja immerhin noch den Mäuserich Pemberly, ihren besten Freund und Verbündeten und die Kommissar Clever Romane, die Tabitha über alles liebt! Kommissar Clever ist nämlich ihr großes Vorbild und eines Tages möchte Tabitha in seine Fußstapfen treten und bei Scotland Yard arbeiten! Als Tabitha dann die Einladung der Gräfin von Windermere mit nach Hause bringt, stolpern sie und Pemberly unverhofft in ihren ersten Fall!
Das alte Herrenhaus der Gräfin ist wirklich ein tolles Schauplatz für die Geschichte! Und als die Gräfin beginnt sich immer merkwürdiger zu benehmen, Nachts merkwürdiges heulen und Geschrei durch die Wände dringt und die Kinder nacheinander anfangen spurlos zu verschwinden, ist der Gruselfaktor garantiert! Im Laufe der Geschichte wird es immer mysteriöser und als dann am Ende alles mit einem riesigen Paukenschlag aufgelöst wird, hätte ich den Ausgang niemals so erwartet! o-o
Ich kann wirklich nur sagen, dass mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen hat! Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte bis zum Schluss sehr spannend! Ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, welche Geheimnisse dir Gräfin verbirgt und sich die anderen Mysterien auflösen! Und ich liebe dieses Cover! *-* Für mich war es wirklich ein Kriterium dieses Buch zu lesen, weil es mich sofort angesprochen hat! Später habe ich erfahren, dass das Cover vom selben Illustrator stammt, der auch die Bücher von "The School for Good and Evil" illustriert hat und die fand ich ja auch schon klasse! :D Kein Wunder also, dass mir das Cover auf Anhieb so gut gefallen hat! ;)
Wenn auch ihr die Gehemnisse der Gräfin von Windermere herausfinden wollt und es euch nun keine Ruhe mehr lässt, bis ihr wisst, ob Tabitha und Pemberly unbeschadet aus diesem Abenteuer und ihrem ersten Fall hervorgehen, dann müsst ihr "Tabitha Crum. Das Geheimnis bon Hollingsworth Hall" schon selbst lesen! - Torben Kuhlmann
Lindbergh op Platt
(67)Aktuelle Rezension von: eastTorben Kuhlmann erzählt mit diesem kleinen, aber feinen Buch von den Abenteuern einer erfinderischen Maus. Sie hat das Schiff nach Amerika verpasst, und um ihrer Familie in die Staaten zu folgen, muss sie kreativ werden. Und so baut sie schon bald das kleinste Flugzeug der Welt…
Lindbergh, angelehnt an den legendären Piloten, ist ein zuckersüßes Buch für Leser aller Altersklassen. Auf liebevollen, detaillierten Zeichnungen gibt es viel zu entdecken und die Geschichte eignet sich perfekt zum Vorlesen, zum ersten Selberlesen oder auch einfach zum Schmunzeln.
- Gundi Herget
Mozart & Robinson und der waghalsige Pfannkuchenplan
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine witzige Mäuse Geschichte mit Pfannkuchenrezepten zum nach machenfür Kinder ab 3 Jahren
Vielleicht kennt der ein oder andere das ungleiche Mäuse Duo ja schon für all die jenen, die Mozart und Robinson noch nicht kennen sei gesagt, dass wir hier zwei wirklich sehr verschiedene Mäuse kennenlernen. Mozart lebt als Hausmaus bei einer Familie und Robinson, man ahnt es schon am Namen, ist eine Feldmaus. Ein Abenteurer und Naturbursche während Mozart das Lesen liebt, sich as Feinschmecker einen Ruf gemacht hat und auch sonst als kultivierter Feingeist einen Namen macht. Trotz aller Verschiedenheit sind die beiden beste Freunde. Gemeinsam erleben sie so manches Abenteuer und viele witzige Situationen. Dieses Mal muss Maus Mozart feststellen, dass seine Menschenfamilie in Urlaub gefahren ist und vorher so ziemlich alles an Vorräten selbst gegessen hat. Lediglich etwas Mutter und ein wenig Mehl sind noch im Haus. Doch auch wenn es nicht besonders nett von dem Menschen ist ihn so hungrig zurück zu lassen, verzagt Mozart nicht, schließlich gibt es da ja noch Robinson, der immer eifrig Vorräte sammelt. Doch dieses Mal gibt Robinsons Speisekammer auch nicht so das Richtige her.Wer jetzt glaubt, das die beiden jetzt ein Problem haben der kennt die beiden wirklich noch nicht. Schnell reift der Plan man könne doch schöne Apfelpfannkuchen backen. Es fehlen nur noch ein paar Zutaten, die aber auf dem nahe gelegenen Bauernhof besorgt werden können. Also suchen sie alles was sie zum Transport von Milch und Eiern benötigen zusammen, natürlich gut getarnt, denn auf dem Bauernhof ist man über Mäuse, die etwas stibitzen natürlich auch nicht freudig gestimmt.Die Mission glückt und so dürfen wir den beiden kurz darauf beim Pfannkuchenbacken übe die Schulter schauen. Dank wundervoller Illustrationen können die Kinder Schritt für Schritt nachvollziehen wie ein Pfannkuchen gebacken wird. Ältere Kinder können sich mit Mozart und Robinson selbst ans Pfannkuchen backen machen. Kleinere benötigen die Hilfe der Erwachsenen. Zu Beginn des Buches gibt es ein süßes Pfannkuchen Rezept und zum Abschluss ein herzhaftes, so ist für jeden Geschmack etwas dabei. So Unterschiedlich wie die beiden Freunde sind auch die Geschmäcker und ich bin mir sehr sicher, das die Kinder auch noch eigene Vorlieben haben.Das Bilderbuch ist nicht nur im Bereich des Pfannkuchen backen wundervoll illustriert. Nicolai Renger fasziniert seine Zuschauer/ Leser mit witzigen Zeichnungen, die sowohl das Geschehen visualisieren als auch kleine Randgeschichten erzählen. Ihm gelingt es dabei trefflich die Situationskomik und die Charaktere herauszuarbeiten.Unsere Lesekinder lieben die beiden Mäuse sehr. Was ihnen neben der Geschichte so gut gefällt ist das Mitmach-Nachmach-Angebot, das wirklich gut umsetzbar ist. Einzig bei der Pfannkuchenzubereitung sollte man aber dann je nach Alter und Erfahrung des Kindes , mit machen.
- Klaus Tschira Stiftung
Mausgetüftelt
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEin EntdeckerBuch für kleine Neugiernasen.
Normalerweise stelle ich Autoren oder auch Illustratoren erst nach der Geschichte vor.
In diesem Fall machen ich eine Ausnahme denn um zu verstehen worin es in diesem Buch geht muss man die Vorgeschichte kennen und die hängt ganz eng mit den Autorinnen Dettina Deutsch- Dabernig und Nikola Köhler-Kroath zusammen.
Die beiden arbeiten nämlich als Museumspädagoginnen im Grazer Kindermuseum FRida & freD
Hier konzipieren sie Ausstellungen für Kinder. Es ist ein Mitmach Museum, bei dem es darum geht Kindern Technik und Naturwissenschaftliche Dinge näher zu bringen. Hin und wieder entstehen dann Bücher, so wie "Mausgetüftel" zu einer Ausstellung. Damit ihr euch vorstellen könnt wie die Ausstellung mit dem Buch verknüpft wird könnt ihr dies in einem kleinen
Video zur Ausstellungseröffnung
Die Tüftelmäuse" und "Die Tüftelgenies"
ansehen.
Hier sehr ihr wie Kinder experimentieren und welche "Mausgetüftel" Bilder eingebunden sind.
Ein Buch für Kinder ab 3 Jahren, das auch ohne die Ausstellung ein besonders Buch ist.
Nun genug der Vorrede jetzt geht's zum Buch!
Dort erwarten uns schon die Tüftelmäuse Zita, Strizzi, Kunz, Zora und Lenz. Jeder der 5 hat eine besondere Stärke. Kunz zum Beispiel hat stets den Durchblick und Strizzi heckt immer etwas neues aus..Zorra ist unglaublich stark und Zita hilft wo sie nur kann.
Ja und Lenz?
Lenz hat heute Geburtstag. Deshalb möchten seine Freunde auch für ihn eine ganz besondere Geburtstagsparty organisieren.
Alle Fünf wohnen gemeinsam auf dem Dachboden eines Hauses. Richtig heimelig haben sie es sich gemacht. So gibt es z.B.ein gemütliches Bett in einer großen alten Schüssel, die an einem Dachbalken aufgehängt ist, einen kuscheligen Ohrensessel mit Blick ins Freie und jede Menge kleine und große Dinge, die nicht nur Wohnaccessoires sind sondern auch für allerlei Erfindungen und Basteleien herhalten müssen.
Ja, und was sie nicht da haben organisieren sie im Haus. Damit die "Diebestour" nicht gefährlicher als nötig wird ist genaue Planung das A und O.
Nachdem alle mausgeschlafen sind und der Geburtstagsmaus gratuliert haben gehen die Vorbereitungen los. Der Mauskronleuchter - eine alte sehr schöne Gießkanne- muss aufgehängt, der rote Teppich für die Gäste ausgerollt werden.
Doch wie sollen so kleine Mäuschen solch große Dinge bewegen? Gut das wir es hier mit Tüftelmäusen zu tun haben. Da sind Ideen und Taten nicht weit.
Sie mausmalen sich die tollsten Dinge aus, mausatmen tief ein und dann geht es Emsig und voller kreativem Tatendrang los. Es wird geschoben, gezogen, gebastelt, gebaut. Alle maushelfen mit. Was sie so alles bewegen und bauen, das könnt ihr in diesem wunderschönen Buch entdecken, denn Nina Hammerle hat das ganze Geschehen beobachtet und in tollen, detailreichen Bildern festgehalten.
Dabei hat sie auch erspäht wie mausmüde Geburtstagsvorbereitungen machen. Eine Mauszeit ist bei einige Mäuschen dringend von Nöten doch die Zeit drängt, bald schon werden die ersten Gäste kommen, doch wie spät ist es eigentlich? Die Uhr ist stehen geblieben. Ein bizarres Werk voller kleiner Zahnräder greifen dort ineinander. Eines dieser Zahnräder schein kaputt zu sein. Ob es ihnen gelingen wird, die Uhr zu reparieren ohne viel Zeit für die Vorbereitungen zu verlieren?
Zu einem gelungenen Fest gehört auch Essen. Mäuse essen für ihr Leben gern, sind wahre Schleckermäulchen. Wie kommt man nun an all die Köstlichkeiten die unten im Haus verwahrt werden und wie transportiert man sie nach oben?
Da muss man sich etwas mausdenken.
Was sich die Mäuse da mausdenken und wie sie dann feiern, auch das seht ihr wenn ihr selbst das Buch entdeckt, denn hier könnt ihr nicht nur sehen, wie ein Flaschenzug gebaut wird und wie er funktioniert sondern auch das die Kleinen Nager wissen wie man so richtig feiert.
Ja, und ganz zum Schluss wartet das Buch auch noch mit einer ganz besonderen Überraschung für Lenz und euch auf. Dafür müsst ihr aber das Licht ausmachen oder euch mit dem Buch unter der Decke verstecken, denn es muss richtig dunkel sein.
*
Nina Hammeler erzählt diese Geschichte mit ihren lustig Bildern auf sehr abenteuerliche und lustige Weise. Beim Betrachten der Bilder werden wir auf eine ganz besondere Entdeckungsreise mitgenommen, die uns schnell inspirieren selbst etwas zu erfinden, zu tüfteln. Da trifft es sich doch sehr gut wenn die Großen vor dem Vorlesen schon einiges zusammengesammelt haben mit dem man nach der Lesung gleich loslegen kann selbst mausschöne Mauserfindungen zu basteln.
Vielleicht auch einen Flaschenzug? Oder eine kleine Seilbahn? Oder....., ach denkt euch doch besser selbst etwas aus!
In diesem Sinne wünsche ich allen mausviel Spaß mit dem Buch und beim anschließenden Basteln.
*******
Übrigens, in vielen Städten in Deutschland gibt es ähnliche Museen wie in Graz.
Hier denke ich z.B. an die Phänomenta in Flensburg, Peenemünde, Bremerhaven oder Lüdenscheidt, an das Odysseum in Köln, die vielen Natur-und Technikmuseen, die Experimenta in Frankfurt aber auch das Klimahaus in Bremerhaven, das Multimar Wattforum und das Phaeno Wolfsburg - Deutschlands einzigartiges Science Center
Ein Besuch dort ist immer spannend und bestimmt hat jeder ähnliches in der Nähe!
- Gill Lewis
Polly und der Wurstdieb
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine Geschichte zum Vor- und Selberlesen
Die Schule der kleinen Hunde "Polly und der Wurstdieb" ist der Beginn einer neuen Serie, die bestimmt viele Leserherzen höher schlagen lässt.
Einfühlsam und sehr spannend kann Gill Lewis erzählen und uns Leser an die Geschichte regelrecht fesseln.
Polly ist eine kleine , junge Schäferhündin, die Polizeihund werden möchte, so wie ihre Eltern.
Polly geht dafür in die Schule. In die Polizei Hunde Schule. Sie ist eine gelehrige, eifrige Schülerin mit einem großen Sinn für Gerechtigkeit. Zahlreiche Prüfungen und Auszeichnungen hat sie schon, aber bis sie ein richtiger Polizeihund ist wird es noch eine ganze Weile dauern.
Die Zeiten in Pollys Dörfchen sind nicht gerade leicht. Das jährliche Wurstfest droht ins Wasser zu fallen weil ein geheimnisvoller Wurstdieb sein Unwesen treibt. Ständig klaut er unbemerkt die Würste und ohne Wust kein Fest.
Noch dazu regnet es seit Tagen und der kleine Fluss am Dorfrand droht über die Ufer zu gehen.
Pollys Eltern sind ständig im Einsatz.
In der Schule wird es an diesem Morgen eine weitere Prüfung geben. Polly will sie unbedingt bestehen und da sie eine wirklich gute Schülerin ist dürfte dies auch kein Problem sein. Wäre da nicht der Wurstdieb, der ständig in Pollys Kopf herum spukt. Die abenteuerlichsten Spekulationen und Ideen begleiten sie auch auf ihrem Schulweg. Und dann sieht sie auch noch einen Teddy in einer Pfütze liegen. Sicherlich vermisst ein Kind bereits sein Kuscheltier. Eigentlich möchte Polly den Teddy gleich seinem Besitzer zurückbringen. Sicherlich würde sie das Kind zu dem der Teddy gehört aufspüren können, doch das kostet Zeit und Zeit hatte Polly an diesem Prüfungsmorgen nicht. Sie musste pünktlich sein.
Man kann sich gut vorstellen in welchem Zwiespalt sich die kleine Hundedame befindet.
Ja, und dann entscheidet sich Polly doch das Kind zum Teddy zu suchen. An der Grundschule findet sie das Mädchen das nach Erdbeerschampoo riecht und sich unglaublich freut, dass Polly ihr ihr Kuscheltier bringt.
Um doch noch rechtzeitig zur Schule zu kommen entscheidet sie sich eine Abkürzung zu nehmen. Keine gute Idee. Zwar kommt sie fast pünktlich doch völlig zerzaust, dreckig und...... .
Das gibt Ärger. Sehr viel Ärger. Major Knurr, ein strenger Lehrer duldet so einen Auftritt überhaupt nicht. Obwohl er ansonsten sehr zufrieden mit ihr ist kennt er wenig Gnade. Als Polly dann auch noch ein Missgeschick zu Beginn der Prüfung passiert ist es endgültig vorbei. Major Knurr sucht zwar das Gespräch mit seiner Schülerin, doch lässt er sie einfach nicht zu Wort kommen. Sei es weil er gar keine Lust hat ihr zu zu hören oder einfach zu zerstreut und sich von anderen Dingen ablenken lässt.
Es hilft nichts. Polly darf nicht mehr mit machen. Statt dessen muss sie draußen vor dem Abstellschuppen die Leckerlibelohnung für die Prüfungsteilnehmer bewachen. Polly nimmt ihre Aufgabe sehr erst. Niemand kann in den Schuppen. Auch als ihre Freunde kommen um mit ihr zu spielen lässt sie sich nicht ablenken.
Doch als Major Knurr am Nachmittag die Leckerlis frei geben will sind keine mehr da.
Das ist doch nicht möglich. Polly hat die Tür ständig bewacht. Einen anderen Eingang oder ein Fenster gibt es nicht. Bleibt nur eine Möglichkeit, Polly hat wohl alle Leckerlis alleine gefressen. Plötzlich sind selbst ihre besten Freunde davon überzeugt das Polly dafür verantwortlich ist.
Eindrucksvoll beschreibt die Autorin die unendliche Verzweiflung, die Polly plagt. Angst, Wut, Traurigkeit, Verzweiflung beschreibt sie so intensiv, dass einem fast der Atem stockt. Man empfindet mit der kleinen Hündin mit. Eine schier ausweglose Situation. Auch nach Hause traut sie sich nicht. Ihre Eltern würden schimpfen, sicherlich würden sie ihr auch nicht glauben. Sie ist mutterselenallein.
Am liebsten würde man loslaufen um ihr zu helfen. Der Direktorin und Major Knurr einmal die Wahrheit erzählen, doch wir müssen als Leser mit Polly mitleiden doch dann nimmt die Geschichte plötzlich eine ganz andere Wendung.
Was passiert verrate ich hier nicht. Es hat mit dem Wurstdieb Frank Furter zu tun und mit einer Mäusefamilie, die zu ertrinken droht.
*
Eine fesselnde, unglaublich spannende Geschichte mit viel Sprachwitz die von zahlreichen schwarz weiß Zeichnungen begleitet wird verspricht ein absolute Lesevergnügen, das Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen Freunde bereiten wird.
Sie eignet sich wunderbar zum Vorlesen und geübte Leseanfänger können sich hier am Lesen üben. Die Druckschrift ist noch recht groß ebenso der Zeilenabstand. Die Textmenge pro Seite ist überschaubar und dank der zahlreichen oft auch großformatigen Bilder sehr aufgelockert.
Für etwas geübte Leseanfänger stellt die Textmenge kein Problem mehr da.
*
Unsere Lesekinder waren im Alter von 7 bis 12 Jahren. D.h. ab Ende erster Klasse / Beginn 2. Klasse bis zur Fünften.
Alle waren begeistert von der Geschichte. Die Kleinen fanden die Geschichte leicht zu lesen machten aber nach eigenen Angaben hin und wieder Lesepausen wohin gegen die Größeren das Buch in einem durch gelesen haben.
Wer die Geschichte als Vorlesebuch für den Unterricht nutzen möchte, dem empfehlen wir eine Doppelstunde.
Wir haben den Test mit Kindern einer ersten Klasse gemacht. Da die Geschichte so gefühlvoll und spannend erzählt wird und ein Ereignis auf das andere folgt kam zu keiner Zeit Unruhe oder Langeweile auf. Am Ende war es als würden die Kinder aus einem Traum erwachen, so gefesselt waren sie von Polly Geschichte.
Man sollte unbedingt Zeit für die Nachbesprechung einplanen, denn die Geschichte endet mit einer unerwarteten Einsicht des Major Knurr. Einer Einsicht, die nicht nur uns Erwachsene betrifft. Darüber hinaus beschäftigt die Kinder das Verhalten der Mitschüler und Freunde von Polly.
*
Für unsere Lesekinder und auch uns Erwachsene steht fest,
wir möchten noch viel mehr Geschichten von der Schule für kleine Hunde und Polly.
- Irene Zimmermann
Ferris – Ein Kater sieht rot
(19)Aktuelle Rezension von: GetReadyDer dicke Kater Ferris haust mit seinen Angestellten/Freunden in einer verfallenen Villa, die einen ungeahnten Schatz birgt: Unmengen von Fischkonserven.
Als die 2 Mäusedamen, die ihm als Dosenöffnerinnen dienen, verschwinden, beginnt das Abenteuer. Gemeinsam mit dem überängstlichen Eichhorn Uwe, seinem Sicherheitsberater, macht er sich auf die Suche nach ihnen. Bald stößt noch der liebenswerte Waschbär Rüdiger dazu, der sich als Hausmeister verdingt.
Schon bald entwickelt sich ein Entführungsfall daraus.
Dieses Buch wurde vorab von mir gelesen.
Danach haben insgesamt 8 Kinder das Buch gelesen:- 2 Achtjährige, Junge und Mädchen. Der Junge liest gerne und viel. Das Mädchen nur, wenn es sich wirklich dafür begeistern kann. Es hört aber sehr viele Hörbücher und kann gut lesen.
- 1 neunjähriger Junge, sehr clever und belesen
- 2 zehnjährige Mädchen und 1 Junge, die im Prinzip nicht richtig lesen können, auch vor der Schule kein Deutsch konnten.
- 1 siebenjähriger Junge, liest ganz gut.
- 1 Elfjährige, die sich bereits an Bücher für Erwachsene wagt.
Alle Zehnjährigen Kinder und der Neunjährige sind Kinder, die ich als Lesepatin in einer Schule betreue. Die Mädchen immer, den Jungen, im Wechsel mit anderen "Gutlesern" die mir alternierend, als Belohnung mitgegeben werden.
Die restlichen Leser sind Kinder von Freunden, die alle aus lesenden Familien stammen und trotz teilweise mehrsprachigem Aufwachsen keine Probleme mit der deutschen Sprache haben.
So heterogen wie die Gruppe (die nicht zusammen gelesen hat) sind auch die Bewertungen.
Damit sich die Kids nicht gegenseitig beeinflussen (in der Schule dominiert ein Mädchen und Geschwister machen das auch oft), habe ich sie gebeten, ihre Sternebewertung und 3 Sachen, die ihnen gut gefallen haben und was ihnen nicht gefallen, direkt nach der Lektüre ganz für sich auf einen Zettel zu schreiben und mir zu geben.
Insgesamt kann man sagen, dass die Kinder von Freunden das Buch strenger beurteilten.
Offensichtlich bietet die größere Leseerfahrung auch bessere Vergleichsmöglichkeiten und somit die Herausbildung von Beurteilungskriterien, sie vergaben- 3 X 3 Sterne (dort ist auch der belesene Junge aus der Schule bei)
- 1 X 4 Sterne (die Achtjährige hat gerade eine Katzenphase)
- 1 X 1 Stern von der Elfjährigen
Die restlichen Kinder aus der Schule vergaben - 2 x 4 Sterne
- 1 X 5 Sterne (ohne rechte Begründung)
Das ergibt 3.4 Sterne von den Kindern.
Ich gebe 2 Sterne, aber nur, weil ich die Zeichnungen super fand und merkte, das einzelne Buchelemente ermutigendes Potenzial haben.
Nahezu allen Kindern liebten, die Links/Rechtsschwäche von Ferris, Rüdiger und Uwe, sowie die Idee der Mäusedisko und Jennys unterschiedliche Outfits.
Ferris bekam nur in 2 Fällen uneingeschränkte Sympathiepunkte.
Die Geschichte an sich fand Beifall, aber es war nicht so spannend geschrieben, dass die Kids wirklich mitfieberten.
Die einzelnen komische Episoden gefielen den Kindern.
Alle Kinder mochten das gezeichnete Personenregister am Anfang sehr.
Insgesamt hätten sie gerne mehr Bilder gehabt. Aber richtig doll begeistert war mit einer Ausnahme niemand vom Buch und Ich glaube, in diesem Fall war die Mäusedisko ausschlaggebend, auch wenn sie eigentlich gar keine wichtige Rolle spielt.
Negativ fanden die Mehrheit der Kinder, dass Ferris so egoistisch ist. Meine Schulkinder verloren zwischendurch auch mal den Faden, um was es eigentlich geht. Einem Mädchen waren die Bilder nicht "Schön" genug, der Rest fand den Stil gut. Es war toll, zu erleben (bei den Schulkindern), wie sehr das ängstliche Eichhörnchen den Kindern zeigte, dass Angst nicht schlimm ist.
Sprachlich sind alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit dem Buch gut klargekommen, allerdings erschwerte die Stotterei von Uwe manchmal das Verständnis bei den leseschwachen Kindern.
Nun komme ich zu den Gründen, warum ich nur so negativ werte.
1. Ich habe mir schon nach den ersten Kapiteln einen Knoten ins Hirn gemacht, über die Widersprüche der Welt, die dort erzählt wird.
Tiere fahren Motorrad, sprechen Arten übergreifend miteinander, tragen teilweise Kleidung, lesen offensichtlich auch menschliche Sprache und übernehmen Rollen von Menschen. Können sie auch mit Menschen reden? Warum werden sie teilweise wie Tiere oder Haustiere behandelt, aber kein Mensch stößt sich am Kater auf dem Motorrad?
Drei Kindern ist dies ebenfalls aufgefallen, nur eines störte sich daran, die anderen nahmen es mit einem Schulter zucken hin. Mich stört so etwas wahnsinnig, weil ich es schlampig finde.
2. In andern Kritiken war viel von Freundschaft die Rede. Diese konnte ich nur sehr rudimentär erkennen.
Vor allem Ferris handelt in erster Linie aus rein egoistischen Motiven, das hat mit Freundschaft nichts zu tun.
Auch die Kinder haben das nicht als einen tollen Roman über Freundschaft empfunden. Es handelt sich eher um eine Zufallsgemeinschaft, die zusammen ein Abenteuer erlebt.
3. Die Tatsache, dass der Roman nicht durchgehend spannend bleibt. Die Fallhöhe bleibt sehr gering.
Große emotionale Verbindungen zu den Protagonisten entstehen nicht.
Irgendwann habe ich beim Lesen gedacht: "Tierische Freundschaften und Abenteuer habe ich schon besser, lustiger und tiefgründiger gelesen."
Langfristig bleibt wenig vom Buch haften, es ist quasi egal, ob man es gelesen hat oder nicht. Aber, wenn es Kindern zwischendurch Freude macht, ist es okay.
Trotzdem haben alle Kinder bei der Sternenvergabe das letzte Wort.
Somit empfehle ich allen Fans tierischer Abenteuer "Die Muskeltiere" von Ute Krause und gebe Ferris insgesamt 3 Sterne.
Ich bedanke mich beim Orell Füssli Verlag für das Leseexemplar und bei Daniliesing für die Organisation der Verlosung. Das Buch geht an die Schulbibliothek, der Schule an der ich Lesepatin bin.
- Barry Timms
Wo das Glück wohnt
(3)Aktuelle Rezension von: MitherzundbauchWorum geht es?
Das Mäuschen Hopsi führt ein glückliches Leben mit ihrer Familie in ihrem gemütlichen kleinen Haus. Doch bei einem Spaziergang begegnet sie Fipsi. Die lebt in einem viel größeren Haus. Bestimmt ist sie deshalb noch viel glücklicher als Hopsi, oder? Fipsi hat das bisher auch geglaubt, doch gerade heute hat sie ein riesiges Schloss entdeckt. Da wohnt bestimmt die glücklichste Maus der Welt! Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um genau das herauszufinden. Und was meint ihr, wie die Antwort auf ihre Vermutung ist?
Meine Meinung:
Dieses Buch verzaubert nicht nur Mäusefans. Denn zum Einen hält die süße Geschichte noch eine schöne Botschaft bereit, nämlich dass Reichtum eben nicht immer gleichbedeutend mit Zufriedenheit und Glück ist. Und zum Anderen ist die Aufmachung des Buchs ganz besonders schön geworden. Man kann es schon vom Cover vermuten, denn dort gibt es eine große Ausstanzung. Aber die Stanzen setzen sich innen fort. Wir schauen durch Fenster, lugen hinter Bäume oder durch einen Busch. Und dann warten sogar noch einige Klappen und Ausklappseiten auf uns. Dafür sind die Seiten nicht ganz so dünn wie bei Bilderbüchern üblich, aber eben auch keine Pappseiten. Stabil genug sind sie allemal, man muss sie aber dennoch vorsichtig behandeln, wie eigentlich alle Bücher.
In überwiegend flüssig zu lesenden Reimen begleiten wir Fipsi und Hopsi bis zum und in das Schloss hinein. In der Geschichte stellen die beiden natürlich fest, das sie eigentlich ja doch ganz glücklich mit ihrem Leben sein können und nicht das größte Haus direkt bedeutet, dass alles in Butter ist.
Fazit: Eine warmherzige Geschichte mit zuckermäusesüßen Illustrationen für Kids ab etwa 3 Jahren, bei der der Entdeckerdrang mit Gucklöchern, Klappen und Ausklappseiten gestillt wird. Zum Kuscheln und sich Versichern, dass man sich lieb hat.
Werbung unbezahlt - Rezensionsexemplar
- Detlef Schumacher
Phantastische Abenteuer: Zwei unglaubliche Geschichten
(1)Aktuelle Rezension von: KarinJInhalt (Quelle: Amazon.de):
Wenn Du gern ins Reich der Phantasie wanderst, bist Du hier auf dem richtigen Weg. Zwei schier unglaubliche Geschichten führen Dich in dieses ferne Land. Humor und Spaß begleiten Dich.
Die erste Geschichte dreht sich um den Hasen Hoppel, der zufällig an den Ritter Rumpel gerät. Die zweite Story führt den Leser ins Lügenland. Geschrieben wurde für Leser*innen ab 10 Jahre.
Bewertung: Schier unglaublich sind die Geschichten nicht. Sprechende Hasen, die sich organisiert haben, so etwas glaubt man natürlich niemals. Dass man ins Reich der Phantasie geführt wird, ist nach dem ersten Abschnitt klar. Mit viel Tempo und Einfällen geht es voran. Die Ereignisse überstürzen sich. Die Handlung ist lebhaft und bietet Abwechslung, auch durch Wortspielereien, indem einiges wörtlich genommen wird oder auch mal Wörter leicht verformt werden. Ich denke, Kindern könnte das sehr gut gefallen, auch wenn ich einiges davon eher platt fand wie die Nacktheit als Belustigung. Auf der anderen Seite fragte ich mich, ob ich alles so kindgerecht finde wie z. B. den aufgeschlitzten Bauch oder die Maus, die erst vom Pferd plattgetreten und dann versehentlich vom Pferd angefressen wird. Das ist zwar sehr kurz nur Thema und wird ohne Einzelheiten dargestellt. Ich fand es dennoch etwas unappetitlich. Die Handlung mit ihren vielen phantasievollen Episoden wirkte jeweils ziellos. Insgesamt stellte sich bei mir der Gedanke ein, ich läse das Drehbuch oder die Nacherzählung eines Zeichentrickfilms, und gebe ich diesem Buch 3 Sterne.
- Kate DiCamillo
Despereaux - Von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen
(65)Aktuelle Rezension von: Sanne54Eigentlich handelt diese Geschichte im Märchen-Stil von drei Figuren: Despereaux, der namensgebenden Maus, der Ratte Chiaroscuro und der Waise Miggery Sow. Despereaux ist ein Außenseiter in seiner Maus-Gemeinschaft, seine Liebe zur Menschenprinzessin Erbse führt dazu, dass man ihn in den Kerker verbannt, indem die Ratten hausen, u.a. der Außenseiter Chiaroscuro, der sich nach Licht sehnt. Das Mädchen wurde nach dem Tod seiner Mutter vom Vater an einen gewalttätigen "Onkel" verkauft und träumt davon Prinzessin zu werden. Ihr Schicksal verknüpft sich miteinander und auf unerwartete Art und Weise sollen die Träume der drei in Erfüllung gehen.
Ich mag den ruhigen Erzähl-Ton und dass Aufbau und Sprache an ein klassisches Märchen erinnern. Besonders schön sind auch die Illustrationen. Nicht nur die klassischen Tugenden wie Mut oder Verzeihen werden in eine schöne Geschichte eingebaut, sondern auch hintergründiger Witz (... der sich den Lesern ab 10 Jahren vielleicht noch nicht so erschließt, aber an dem dann z.B. die Eltern ihre Freude haben) und typische Märchenmotive, die einen Sachverhalt überbetonen (Der König verbietet Suppe im ganzen Reich, nachdem die Königin während des Suppe-Essens verstarb.).
Lediglich der Untertitel hat mich im Vorfeld etwas anderes erwarten lassen: einmal, weil Despereaux ja aus der Gemeinschaft ausgestoßen wird, und erstmal nicht freiwillig ausziehen und als er auszieht, dann weil er seine Prinzessin retten will; und auch, weil es eben nicht nur um Despereaux, sondern auch um die beiden anderen Figuren in gleichberechtigter Weise geht. Ihr Schicksal ist miteinander verknüpft.
- Juliet David
Besuch im Stall
(8)Aktuelle Rezension von: BuechergartenINHALT:
Miriam, die Kuh, hat es in ihrem Stall gemütlich und warm. Gerade will sie sich friedlich schlafen legen als sich Besuch ankündigt – und es bleibt nicht bei diesem einen Gast! Nach und nach füllt sich ihr Stall! Wer hätte gedacht, dass diese Nacht zu einer ganz besonderen wird und in ihrem Stall sogar ein Baby das Licht der Welt erblickt!
EIGENE MEINUNG:
Ich durfte dieses schöne Büchlein, zusammen mit meiner Nichte, durch eine Leserunde erleben! Das Cover und der außergewöhnliche Blickwinkel der Geschichte hatten mich anzogen und als das gute Stück bei uns ankam war ich vom Format (24 x 25,8 cm) total überrascht! Ich hatte ein viel kleineres Buch erwartet, aber so finden wir es einfach toll!
Auch der feste Einband und das etwas dickere Papier für die 32 Seiten sind super für das Lesen und Blättern mit kleineren Kindern geeignet! Das empfohlene „Lesealter“ ist auf Amazon mit 36 Monaten bis 6 Jahren angegeben und ich stimme da voll zu.
Mir persönlich gefallen vor allem auch die Kleinigkeiten im Buch, die mir zeigen, dass es mit Herz gestaltet ist:
- Das Coverbild zieht sich über Vorder- und Rückseite des Buches.
- Die Schrift auf und im Buch ist ein bisschen verspielter gestaltet.
- An einigen Stellen kommt es zu Klopf- oder Tierlauten, die in größerer Schrift abgedruckt sind. Das lockert den Text zusätzlich auf und macht ihn lebendiger!
- Sobald man das Buch aufschlägt hat man keine leere Seite vor sich, sondern bereits dort findet sich wieder ein ruhiges Bild.
- Viele kleine Details bereichern die ganzseitigen Bilder und regen zum Entdecken an!
Für Tierliebhaber ist auf jeder Seite etwas anderes oder Neues zu entdecken. Von größeren Tieren wie Fuchs oder Esel, bis hin zu kleinen Schmetterlingen oder Marienkäfern. Hier hat uns das Entdecken besonderen Spaß gemacht! Richtig ins Herz geschlossen haben wir die Eule die, mit ihren lustigen Kugelaugen, verschiedene Szenen überblickt! :)
Trotz der vielen Details waren die Hauptfiguren immer gut erkennbar und haben den Text niemals überlagert – genauso anders herum! Der Text war nie zu viel oder zu anspruchsvoll. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und haben trotzdem genug Inhalt. Allerdings kann die Geschichte, wenn man sie kennt, für kleinere Kinder auch durch reines Anschauen der Bilder begriffen werden.
Als Zusatz fand ich es besonders schön, dass die Botschaft transportiert wird, dass Miriam in ihrem ruhigen Stall für alle Notleidenden Platz macht – egal ob Tier oder Mensch! Dabei geben alle aufeinander und die Regeln acht, so können z. B. Fuchs und Hase die Nacht nebeneinander verbringen.
Es zeigt auch, dass die Kuh Miriam am Anfang über die vielen Störungen nicht erfreut ist, aber zum Schluss auf ihre besondere Nacht äußerst stolz sein kann! So hat das Buch natürlich einen christlichen Hintergrund, aber wirkt nie belehrend oder zu „religiös“.
Beim Originaltitel „The midnight visitors“ bekomme ich jetzt noch ein warmes Gefühl im Bauch!
FAZIT:
Ein wundervoll weich illustriertes Kinderbuch über die Weihnachtsnacht aus dem besonderen Blick der Kuh „Miriam“. Es kann mit seiner einfachen Sprache, der ausgefallenen Idee und den wundervollen Bildern Klein bis Groß begeistern! - Jill Barklem
Adventures in Brambly Hedge: 4 Classic Countryside Tales
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Esther Bühler-Weidmann
Advent, Advent, ein Mäuslein rennt. Ein Poster-Adventskalender zum Vorlesen
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Deutsche Bundesbank
Geld und Geldpolitik / [Deutsche Bundesbank; Eurosystem. Hrsg. Deutsche Bundesbank
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEin von der Deutschen Bundesbank herausgegebenes "Erklärbuch" betreffend Geld und Geldpolitik. Es werden zB die Europäische Zentralbank vom Aufbau und von ihren Funktionen her beschrieben, es wird erklärt, warum gar keine Inflation auch nicht gut für das System ist und was G7 und G20 so machen. Daß Leute die letztgenannten Gremien ablehnen, weil eine unmittelbare demokratische Legitimation fehle und ein Großteil der Weltbevölkerung nicht beteiligt seien, wird unter den Tisch fallen gelassen, ebenso die häufig negative Beurteilung der großflächigen Anleihenaufkäufe der EZB (Stichwort no bail-out). Aber insgesamt ein gutes Einführungsbuch in die Geld- und Finanzwelt, auch vom (vorgebildeten) Laien zu verstehen.
- Briony May Smith
Rote Robin
(4)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine ereignisreiche Geschichte
über Familienzugehörigkeit,
Anderssein-wollen, die eigene Identität,
Freundschaft und Weihnachten
für Kinder ab 3 Jahren
Einige kennen "Rote Robin" vielleicht schon, denn bereits im November 2021 erschien der Animations-Kurzfilm gleichen Titels mit Musical-Elementen von Michael Please und Dan Ojari als Netflix Produktion.
Gut ein Jahr später können wir nun der Geschichte in leicht abgewandelter Form und eigenen Illustrationen als Bilderbuchgeschichte erleben.
Vorab:
Wer den Film kennt, der wird die Feuerszene vermissen.
Ich möchte hier aber gar nicht weiter auf diese Szene eingehen, weil die Bilderbuchgeschichte dieser Szene überhaupt nicht bedarf.
Rote Robin ist eine wundervolle Geschichte mit ganz viel Botschaft und ganz viel Lebendigkeit und Gefühl und beginnt in der Vorweihnachtszeit als plötzlich mit einem "Wusch" ein Ei aus dem Nest viel und quasi direkt vor den Füßen einer Mäusefamilie landet. Sie nehmen sich dem kleinen Vogel an und sie ahnen, dass es sich hier um ein Rotkehlchen handelt taufen sie es auf den Namen Rote Robin.
Rote Robin blieb also bei den Mäusen, nicht ahnend, das sie gar keine Maus sondern ein Vogel ist. Sie schlief bei den Mäusen, ahmte ihnen alles nach und auch wenn sie merkte, dass sie irgendwie anders war, fühlte sie sich doch den Mäusen verbunden. Sie waren ihre Familie. Ihre Mäusefamilie und die nahmen sich Robin wirklich an als wäre sie eine Maus. So kommt es, dass Robin Verhaltensweisen annimmt, die Mäuse machen. Sie läuft anstatt zu fliegen, sie versucht zu schleichen und das umzusetzen was ihr mit auf den Weg gegeben wird damit sie beim Krümmelsuchen und Stibitzen nicht von der Katze oder dem Gemenschen erwischt wird.
*Keine Spuren hinterlassen
*auf Zehenspitzen gehen
*das Licht meiden
*so leise sein wie eine Maus
Doch so sehr sich Robin bemüht, immer geht etwas schief und so gerät sie mehr als einmal in brenzliche Situationen, was sie sehr betrübt.
Nach einem misslungenen Versuch Krümmel zu stibitzen wird sie auf der Flucht vor der Katze von einer Elster beobachtet und gerettet.
Sie nimmt Robin mit in ihr Zuhause und erzählt ihr von den Menschen, die einen Wunschstern auf einer Tanne haben und sich von ihm etwas wünschen, was dann am nächsten Tag unter dem Baum liegt.
Das Rotkehlchen kann es kaum glauben. So einen Wunschstern braucht sie auch. Ihr ahnt es vermutlich, mutig macht sie sich auf um den Wunschstern im Gemenschenhaus zu stibitzen um sich selbst zu wünschen eine richtige Maus zu sein.
Ist das nicht ein herrliches Wort "Gemensch" für Mensch? Kindern muss man es eventuell einmal erklären doch erstaunlicherweise fällt es den meisten gar nicht auf. Sie haben nur Mensch gehört, weil sie das Wort kennen und so intuitiv selbst abwandeln.
Trotz aller Vorsicht wird sie von der Katze entdeckt. Die Elster ruft Robin zu, dass sie fliegen soll, doch Fliegen hat sie nie gelernt. Sie denkt, sie kann nicht fliegen. Immer nur ist sie wie eine Maus getippelt und das mehr schlecht als recht.
Ihr möchtet wissen wie die Geschichte weiter geht?
Schaut ins Buch und folgt selbst Robin und ihrer Mäusefamilie und erlebt Robins Versuche wie eine Maus zu schleichen und sich wie eine Maus zu verhalten und dem Plan den Weihnachtstern zu stibitzen um sich selbst etwas wünschen zu können.
Soviel sei verraten sie schafft es sich zu wünschen eine Maus zu sein wird aber enttäuscht, doch am Ende beschert sie ihrer Familie ein köstliches Fest, denn sie ist vielleicht nicht so leise wie eine Maus aber extrem clever.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll, ereignisreich und auch von der Erzählsprach her sehr mitreißend und einfühlsam. Auf euch wartet ein richtiges Abenteuer und Lesevergnügen, bei dem Kindern schnell kleine Wiederholungen erkennen und mitsprechen können.
Durch die gelungene Kombination aus Bild und Text entstehen vor unserem Auge fast schon bewegte Bilder. Jede einzelne illustrierte Seite lässt so viel zu entdecken. Stimmungsvoll und ausdrucksstark erzählen sie nicht nur über die Bildsprache die Geschichte sondern vermitteln auch die Dynamik des Geschehens. Wer in diese Bilderwelt eintaucht hat am Ende oft das Gefühl einen Film gesehen zu haben so lebendig hat Briony May Smith jede einzelne Szenen gezeichnet. Wer die Bücher der Illustratorin kennt, der weiß, sie ist eine Meistern wenn es darum geht Lebendigkeit und Magie in Zeichnungen zu verbinden. Ihnen wohnt immer ein besonderer Zauber inne, der nicht nur zur Weihnachtszeit bezaubert und verzaubert sondern jede einzelne Sequenz zu etwas besonderem macht
Neben der ereignisreichen Geschichte ist aber die Botschaft die sie transportiert ganz wichtig.
Eindrucksvoll erleben wir wie die Mäusefamilie das kleine Rotkehlchen in ihre Familie aufnimmt und sie so nimmt wie sie ist. Sie versuchen ihr zwar die Grundlagen des Mäuseverhaltens beizubringen, sind aber nicht böse, dass Robin tollpatschig ist und sie zuweilen auch in brenzliche Situationen bringt. Sie wissen ja das sie keine Maus sind, lassen sie aber nicht spüren, das sie anders ist als sie.
Das Robin anders ist merkt sie schon und das macht sie traurig, was letztendlich auch dazu führt, dass sie sich wünscht eine echte Maus zu sein.
Doch im Laufe des Geschehens erkennt sie das sie Fähigkeiten hat, von denen sie gar nicht wusste, dass sie sie hatte und so findet sie zu sich selbst. Als Vogel unter Mäusen und das kann wirklich sehr praktisch sein.
Auf euch wartet eine wirklich bezaubernde Geschichte, die im Grunde nur am Rande etwas mit Weihnachten zu tun hat und eigentlich das ganze Jahr über vorgelesen werden kann.
Hier gibt es viel Gesprächsstoff. Die Kinder erfahren hier wirklich viel, was ihnen Mut machen kann und wo sie sich vielleicht auch zuweilen wiederfinden können.
Das Familie nicht immer einheitlich sein muss sondern auch bunt sein kann und jeder so geliebt wird wie er ist, mit all seinen Fehlern, Ecken und Kanten, ist hier nur ein Aspekt, der das Buch so wertvoll macht.























