Bücher mit dem Tag "mäuse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mäuse" gekennzeichnet haben.

148 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.240)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Harry Potter ist kein normaler Junge. Er wächst bei einer Tante und einem Onkel auf, die keinen Hehl daraus machen, dass sie ihn gar nicht haben wollen, während sie ihren eigenen Sohn Dudley völlig verhätscheln. Harrys Eltern seien bei einem Autounfall ums Leben gekommen und nun müssten sich die Dursleys um ihn kümmern, halten sie ihm vor, während er unter der Treppe schlafen muss und gerade so das nötigste zum Überleben bekommt. Merkwürdige Vorfälle um ihn herum lassen Tante Petunia, die Schwester seiner Mutter, und seinen Onkel Vernon, schnell in Rage geraten, doch Harry weiß nicht, wieso sein frisch geschnittenes, wildes Haar ständig über Nacht nachwächst oder wieso der Pullover, den ihm Tante Petunia widerspenstig überziehen will, immer kleiner wird, so dass er gar nicht mehr passt. Am allerwenigsten kann er erklären, wieso er an Dudleys Geburtstag im Zoo mit einer Schlange sprechen kann, die er unerklärlicherweise befreit.
    Kurz vor Harrys elftem Geburtstag kommt tatsächlich Post für ihn - zum ersten Mal in seinem Leben, doch noch bevor er den Brief öffnen kann, hat ihn Onkel Vernon an sich genommen, überflogen und verliert mit jedem weiteren eintreffenden Brief, der immer genau an Harry Potter, im Schrank unter der Treppe und an Harry Potter, im kleinsten Schlafzimmer adressiert ist, die Nerven. Als Flutenweise Briefe kommen, schnappt Vernon Dursley völlig über und zerrt seine Familie und Harry mitten in einen Sturm hinaus auf eine einsame Insel. Umgeben von Wasser fühlt er sich endlich vor den Briefen sicher, doch kaum, dass es Mitternacht schlägt - Harrys Geburtstag - fliegt die Tür donnernd aus den Angeln und ein Riese von einem Mann eröffnet Harry die Wahrheit über sein Leben: Er ist ein Zauberer, ein sehr Berühmter sogar, der den einen Zauberer, dessen Name nicht genannt werden darf, überlebte und nun alt genug ist um an die Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei zu gehen...

    Gemeinsam mit Harry gleitet der Leser in eine magische Welt, die so wunderschön beschrieben ist, dass man sich völlig in ihr verlieren kann. Menschen in komischen, langen Umhängen, die das Wort Muggel für Normalsterbliche verwenden, am Tag fliegende Eulen, sich in Menschen verwandelnde Katzen, Mauern, die nach einem Klopfen auf bestimmte Steine geheime Orte freigeben, bewegende Fotos in Zeitungen, ein verstecktes Zuggleis hinter einer ganz normalen Bahnhofsmauer und natürlich Hogwarts selbst: Die Schule, an der Harry alles über Magie lernen darf. Bei seinem ersten Ausflug in die Londoner Winkelgasse, in der vor Muggel versteckten magischen Einkaufsstraße, erfährt er alles über Gringotts - die Zaubererbank, die von Kobolden geführt wird und in der sein Erbe von unzähligen Zauberermünzen auf ihn wartet - er kauft sich seine Schulbücher, Kessel und Zaubertrankzutaten, Schulumhänge und natürlich seinen ersten Zauberstab. Es ist ein besonderer Moment für Mr. Ollivander, dem Betreiber des Ladens, der stets sagt, der Zauberstab sucht sich seinen Träger aus und nicht andersrum. Harry probiert mehrere Stäbe aus, bis er den einen findet, den seine Finger ganz warm kribbeln lassen. Wahrhaftig ein magischer Moment.
    Bei seiner Einkaufstour durch die Welt der Hexen und Zauberer, wird ihm immer deutlicher, dass die Narbe auf seiner Stirn ihn zu einer Berühmtheit macht, denn er ist der Eine, der Den-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf, nicht töten konnte. Die wenigsten, die mutig genug sind seinen wahren Namen zu nennen, vermuten Voldemort wäre tot, andere glauben nur, dass er im Verborgenen lauert, seiner Macht beraubt.

    Während die Dursleys allesamt grauenvolle Charaktere sind, begegnen Harry in der magischen Welt deutlich freundlicher gesinnte Menschen, von denen die meisten in ihm etwas ganz besonderes sehen. Hagrid, der Wildhüter Hogwarts, der Harry als Baby aus den Trümmern seines zerstörten Elternhauses geholt hat, ist auch der, der Harry erzählt, wer er wirklich ist und in die Zaubererwelt einführt. Groß, bärtig, aber mit einem riesengroßen Herzen ist er ein fester Bestandteil in Harrys Leben. Auch Ron Weasley - ein Rotschopf aus einer sehr großen Zaubererfamilie -, dem er durch die Mauer auf dem Bahnsteig von Kings Cross folgt, und Hermine Granger - einem eifrigen Muggelstämmigen Mädchen -, die anfangs zu arrogant und neunmalklug ihre ungebete Meinung kundtut, werden Harrys beste Freunde. Gemeinsam ist das Trio abenteuerlustig und bereit sich jeder Gefahr zu stellen. Auch die Lehrerschaft ist bunt gewürfelt. Der Schulleiter Albus Dumbledore, witzig, geistreich und jemand, vor dem selbst Voldemort Angst gehabt haben soll. Professor McGonagall, die streng, aber nie unfair ist. Professor Quirrell mit seinem Turban, der als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste selbst viel zu viel Angst vor Vampiren haben soll und deshalb ständig stottert. Professor Snape, dessen Blick Harry vom ersten Moment an deutlich macht, dass er den jungen Potter nicht einfach nur nicht ausstehen kann, sondern abgrundtief zu hassen scheint.

    Harry Potter und der Stein der Weisen ist ein kurzes Buch, wenn man den Umfang der Handlung und die Entdeckungen über die magische Welt bedenkt. Ein Sport, der auf Besen gespielt wird, vier verschiedene Häuser - Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff und Ravenclaw - in denen die Schüler nach ihren größten Eigenschaften eingeteilt werden, magische Geschöpfe wie Trolle, Einhörner und Zentauren. All das zieht den Leser in seinen Bann und trotzdem möchte man noch tiefer eintauchen, noch mehr über den Unterricht in Kräuerkunde oder Geschichte der Zauberei lernen, die umherstreifenden Geister kennen lernen, Hogwarts erkunden, verfolgt vom schrulligen Hausmeister Filch und seiner schülerhassenden Katze Mrs. Norris, der nur auf die nächste zu verhängende Strafe lauert.
    Trotzdem schreibt Rowling es so klug zusammenfassend, dass es kaum auffällt wie schnell Harrys erstes Jahr in Hogwarts verstreicht und die Prüfungen näher rücken. In mitten der ganzen Erzählungen aus dem Schulalltag und den Streitereien besonders mit Draco Malfoy - einem gehässigen Slytherin - passieren aber auch für Hogwarts untypische Dinge und das Böse lauert verborgen auf eine Gelegenheit den Leser völlig aus der Bahn zu werfen. Leider wurde diese Handlung so schnell abgehandelt, dass es sich eher wie ein Traum anfühlt. Es ging alles zu schnell.

    Fazit:

    Die Welt von Harry Potter lädt jeden Menschen jeden Alters ein in die Magie einzutauchen. In dieser anderen Welt passieren faszinierende Dinge, leben ehrbare Gestalten und lauern dunkle Geheimnisse, die man nicht einfach kurz erklären kann. Es ist so einfach sich in diese Welt fallen zu lassen und Harry, Ron und Hermine bei ihren Abenteuern zu folgen, die ihren ganzen Mut aber auch ihre Geduld, Zuverlässigkeit und Moral fordert. Man wächst mit seinen Aufgaben beschreibt es ganz gut. Und einmal in einem Abenteuer drin, lässt es einen nicht mehr los.
    Wirklich faszinierend sind selbst die Charaktere, die auf den ersten Blick überhaupt nicht sympathisch wirken, so wie z.B. Malfoy. In Hogwarts findet jeder Zauberer seinen Platz, ganz egal wie rein sein Herz oder wie falsch seine Absichten sind.
    Es ist leicht Harry Potter zu lieben. Er ist ein Junge von elf Jahren, der erfährt, dass er doch zu jemandem gehört, dem er wichtig ist. Liebe umhüllt ihn, Fürsorge, nach all den Jahren bei Verwandten, die ihn genau für das gehasst haben, was er ist: Ein Zauberer, der dazu bestimmt ist Großes zu vollbringen.

  2. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.251)
    Aktuelle Rezension von: BeatriceSonntag

    Für mich das beste Buch, das jemals geschrieben wurde.

  3. Cover des Buches Flocke und Schnurri (ISBN: 9781535064675)
    Lady Grimoire

    Flocke und Schnurri

     (77)
    Aktuelle Rezension von: klengt

    Süße kleine Geschichten, die bestens geeignet sind um sie seinen Kindern oder Enkeln vor zu lesen 🙂 Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch optimal für Leseeinsteiger ist, da es extrem leicht geschrieben ist.

    Im Buch befinden sich auch sehr schöne Illustrationen.

    Durch diese Geschichten kann man auch was lernen und zwar, dass man sich immer an die Regeln halten sollte (und vieles mehr). Lest einfach selbst 🙂

    Es gibt noch weitere Bänder, die ich mir auch nach und nach besorgen werde, auch wenn ich keine Kinder habe 🙂 Manchmal muss man auch als Erwachsener solche Bücher lesen.

  4. Cover des Buches Schmitz' Katze (ISBN: 9783104022758)
    Ralf Schmitz

    Schmitz' Katze

     (660)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich hatte von Ralf Schmitz auf Youtube einen Auftritt beim WDR gesehen, wo er aus diesem Buch vorgelesen hat. Da mir dieser Auftritt unglaublich gut gefallen hat und ich Ralf Schmitz grundsätzlich sehr sympathisch finde und natürlich selbst stolze und glückliche Katzenbesitzerin bin, habe ich mir das Buch auch endlich mal besorgt.

    Ich muss leider sagen, dass es mich nicht so umgehauen hat, wie der Auftritt/Die Lesung. Es ist einfach was anderes, wenn die Anekdoten lustig vorgetragen werden, oder man selbst alles nur still für sich liest.
    Es ist was Nettes für Zwischendurch um sich ein bisschen die Langeweile zu vertreiben, als Geschenk oder Ähnliches wäre es für mich jedoch leider nicht die erste Wahl.

    Was mir gut gefallen hat sind natürlich die liebevollen Gedanken zum Zusammenleben mit einer Katze, manche Sätze haben mich wirklich bewegt und viele Anekdoten haben mir auch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Besonders das Schlusswort finde ich unglaublich schön.


    Was ich persönlich allerdings sehr kritisch sehe und was mich dazu bringt, das Buch doch sehr schlecht zu bewerten ist Folgendes (Achtung, könnte Spoiler enthalten):

    Ralf Schmitz hatte zwar 26 Jahre lang eine Katze, doch mit artgerechter Haltung scheint er sich nur rudimentär auseinander gesetzt zu haben.

    Um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen: Katze in EINZELHALTUNG in der Wohnung, das geht schonmal gar nicht, weil Katzen immer Gesellschaft brauchen, insofern man ihnen keinen Freigang ermöglichen kann. Und schon gar nicht hält man eine einzelne Katze dann auch noch in einer winzigen 30 m² Wohnung, das grenzt mMn schon an Tierquälerei. (Tut mir leid, wenn ich das so hart ausdrücken muss)

    Da wird erzählt, dass die Katze vom Balkon aus dem 5. (?) Stock fällt. Würde gar nicht passieren, wenn man als gewissenhafter Halter einfach ein Katzennetz angebracht hätte. Sowas sollte man WISSEN.

    Natürlich lernt man mit der Zeit dazu und niemand ist von Anfang an perfekt, aber dann hätte er es, schon allein aufgrund seines Bekanntheitsgrades und seiner Beliebtheit wenigstens in einer Fußnote erwähnen sollen.

    Was daran lustig sein soll, eine Katze mit Alkohol zu vergiften verstehe ich auch nicht so ganz (das hat mir aber schon im Auftritt etwas Bauchweh gemacht )

    Hier werden grundlegend falsche Umgangsweisen mit diesen Tieren bagatellisiert und ins Lächerliche gezogen und ich mache mir große Sorgen, dass manche Leute sich ein Beispiel daran nehmen, weil es im Endeffekt die Haustiere sind, die darunter leiden werden.

    Ich würde mir von Ralf Schmitz sehr wünschen, dass er wenigstens in einer Neu-Auflage dieses Buches dementsprechende Hinweise mit einfügt.

  5. Cover des Buches Cathy's Book (ISBN: 9783843200097)
    Sean Stewart

    Cathy's Book

     (241)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Anfangs sei gesagt, dass ich die Idee eines Buches in Tagebuchform sehr gut finde und auch die kleinen Randnotizen mitsamt der Zeichnungen einfach genial finde. Die Zeichnungen sind wunderbar und passen zu der Story, wie auch zu Cathy. Auch gut ist die Idee von Materialien zum Buch, wie Bilder, Dokumente, etc - eben die Sachen, die auch im Buch Erwähnung finden. 

    Leider war die Umsetzung der Idee nicht gut. Im Verlauf der Story ist keine Nummerierung und es ist alles durcheinander, weshalb nicht klar ist, wann man was anschauen kann und soll (ohne sich selbst zu spoilern...). Ein Hinweis, wann man sich was anschaut wäre hilfreich gewesen. 

    Weiterhin fand ich die Story etwas zu seltsam in der Art und Weise. Vielleicht lag es jedoch auch eher an Cathy, sie ist eine mega unsympathische Protagonistin. Sie ist egoistisch bis zum Abwinken und auch ihre Freundin Emma finde ich nicht wirklich nett. Emma ist geldgierig und auch relativ egoistisch, bei Cathy nervt zunehmend immer wieder noch das große Maß an Naivität. Daher fand ich es sehr schwer ins Buch reinzufinden und habe es auch ehrlicherweise bis zum Ende nicht geschafft. Cathy hat meiner Meinung nach keine liebenswürdigen Charakterzüge und ist eher kriminell und hitzköpfig. 

    Die Geschichte selbst schreitet erst kaum voran und dann driftet sie in Unverständliche Richtungen ab, die wohl erst auf den letzten 20 Seiten Sinn ergeben. Diese sollen spannend sein, sind aber auch etwas wirr, da so viele Namen auftauchen und Cathy mit ihrer Art keine Spannung aufkommen lässt...eher spoilert sie bereits am Anfang des Kapitels und nimmt jegliche Erwartungen. 

    Leider so gar nicht das, was ich erwartet hatte..


  6. Cover des Buches John Steinbeck 'Of Mice and Men' (ISBN: 9783866686687)
    John Steinbeck

    John Steinbeck 'Of Mice and Men'

     (160)
    Aktuelle Rezension von: noel384

    Eine Geschichte aus dem Alltag des früheren Amerikas.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen. Es ist schnell gelesen und bleibt durchweg spannend. Das Ende des Buches lässt einen Schlucken und regt zum Nachdenken an!

    Steinbecks Erzählstil ist sehr entspannt zu lesen, bei entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen würde ich hier auch ganz klar die Originalfassung empfehlen. 

    Ein Klassiker, der dieses Titel verdient, sollte man gelesen haben.

  7. Cover des Buches Ein Weihnachtsgeschenk für Walter (ISBN: 9783841503596)
    Barbara Wersba

    Ein Weihnachtsgeschenk für Walter

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Walter ist eine ganz besondere Ratte, nämlich eine Leseratte. Er trägt sehr menschliche Züge, was sein Benehmen, seine Gewohnheiten und Ansichten angeht und wohnt im Haus einer Schriftstellerin, die Kinderbücher schreibt. Miss Pomeroy hat eine wunderschöne alte und umfangreiche Bibliothek, wo Walter sich gerne aufhält und sich so manches Buch „ausleiht“. Als er die Buchreihe entdeckt, die Miss Pomeroy geschrieben hat, ist er enttäuscht, denn die Helden der Geschichten sind allesamt Mäuse. Walter beschließt, an die alte etwas kauzige Dame zu schreiben, und es entspinnt sich eine angeregte Konversation, bei der sich die Schreibenden annähern.

    Die Geschichte endet am ersten Weihnachtstag mit einer großartigen Überraschung für den liebenswerten Walter und ist zugleich der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

    Dieses hübsche Büchlein ist bei den Kinderbüchern für das Lesealter 7 bis 9 Jahre gelistet. Ich sehe es jedoch eher als ein fabelhaftes Märchen für Erwachsene. Zwar ist die geradlinige Sprache durchaus für Kinder geeignet, aber andererseits geht es in der Geschichte um reale Werke der englischsprachigen Literatur, von denen die meisten für Kinder eher unbekannt sind. Ich selbst hatte großes Vergnügen beim Lesen dieses schönen Büchleins, das so viele kleine Details, Metaphern und hintergründige Informationen enthält, die man oft gar nicht auf Anhieb erkennt, sondern erst beim erneuten Lesen darauf stößst. Auch die Illustrationen von Donna Diamond sind ganz zauberhaft.

    Es ist eine wundervolle Geschichte, die von Toleranz, gegenseitigem Respekt, Rücksichtnahme, von der Liebe zu Büchern und von wahrer Freundschaft erzählt.

  8. Cover des Buches Never Forget (ISBN: 9783401069678)
    April Henry

    Never Forget

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Joyce_loves_books
    meine Meinung: Das Buch ist eigentlich gut gemacht aber wie bei vielen Büchern gibt es auch hier kleine Fehler die aber kaum was ausmachen. Fangen wir an. Also Spannung ist auf jeden Fall da. Man hat auch hin und wieder diese Stellen wo der Magen sagt : "ja vielen Dank!" aber dann gibt es da wieder Stellen die eine Romanze ausmachen. Zusammengefasst das buch ist super geschrieben und super Spannend und mir Persönlich gefällt es mega gut. Ich finde auch das Ende gut gemacht denn meistens ruiniert das Ende ein Buch doch hier nicht. Im Gegenteil es bewirkt das man unbedingt wissen möchte wie das mit den beiden weitergeht.
  9. Cover des Buches Mauszeiten (ISBN: 9783861962601)
    Boris Schneider

    Mauszeiten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Wolfgang_Wambach
    Mauszeiten ist ein Buch für Kinder wie Erwachsene, ein zu Papier gebrachtes Roadmovie in den U-Bahn-Schächten von München. Flitz, der Held der Geschichte, erlebt verschiedene Abenteuer, bis er das "gelobte Land" findet.

    Das Buch ist nicht frei von Gewalt – aber Flitz und seine Freunde stehen jederzeit auf der guten Seite der Moral.

    Der Autor versteht es, den Leser durch interessante Wendungen in der Geschichte bis zum letzten Kapitel zu packen.



  10. Cover des Buches River Singers - Aufbruch ins Ungewisse (ISBN: 9783499212239)
    Tom Moorhouse

    River Singers - Aufbruch ins Ungewisse

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DasBuchmonster
    Sylvan und seine Geschwister sind kleine Schermäuse, sie leben wohlig und geschützt mit ihrer Mutter im Bau. Doch eine böse Bedrohung scheint den Territorien immer näher zu kommen, bald schon sind Sylvan und seine Geschwister Waisenkinder und machen sich auf die Suche nach einem sicheren Platz.
    Meinung:
    Das Cover ist sehr hübsch im unteren Teil, der obere Teil wirkt eher bedrohlich.Als ich das Buch gesehen habe, hat mich einfach die Lust auf etwas neues und außergewöhnliches gepackt. Der Schreibstil ist in Ordnung, die kleinen Mäuschen sind sympathisch und individuell, Spannung kam jedoch eher selten auf. Am aller süßesten fand ich die Ratte Fondur. Die Geschichte ist so vor sich hin geplätschert, ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wann denn mal der Sinn und Zweck des Buches hervorkommt, aber da kam leider nichts. Insgesamt also eine schöne Geschichte für Kinder, doch wer nach mehr sucht als nach dem bloßen Verlauf der Geschichte ist hier falsch. Das fand ich sehr sehr schade.
  11. Cover des Buches Nussknacker und Mausekönig (ISBN: 9783150143711)
    E. T. A. Hoffmann

    Nussknacker und Mausekönig

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Damaris
    Vom Knesebeck Verlag gibt es eine wunderschöne Serie der bekanntesten Kinderbuchklassiker. Alle sind originalgetreu wiedergegeben und bemerkenswert illustriert von Robert Ingpen, der für seine Verdienste um das Kinderbuch die Hans-Christian-Andersen-Medaille gewann. Diese Bücher sind wahre Schätze, hochwertig in Szene gesetzt, und bereichern damit jedes Kinderbuchregal. "Nussknacker und Mausekönig" ist das neueste Buch und gehört zu den beliebtesten Klassikern für Kinder. E.T.A Hoffmanns Weihnachtserzählung wurde vor allem durch Tschaikowskis Ballet in aller Welt bekannt.

    Die Geschichte von "Nussknacker und Mausekönig" umgibt eine ganz besondere Aura. Es ist eine Weihnachtsgeschichte, wie man sie früher erzählte, gilt aber gleichzeitig als Wegbereiter für fantastische Literatur für Kinder. Sie beginnt sehr weihnachtlich und heimelig, als nämlich die Kinder Fritz und Marie am Weihnachtstag nicht in das große Prunkzimmer dürfen, in dem am Abend die Bescherung stattfindet. Endlich ist es soweit und die Kinder erhalten ihre Geschenke - Marie einen Nussknacker. Was sich dahinter verbirgt ist sonder- und wunderbar. Die Geschichte entwickelt sich zu einem fantastischen Kinderabenteuer.

    Die vorliegende Ausgabe ist die ungekürzte Originalfassung, in der es auch eine detaillierte Vorstellung des Autors gibt. Damit ist das Buch nicht nur ein echtes Liebhaberstück, es ist sehr umfangreich, sprachlich ausgefeilt und anspruchsvoll erzählt. Die Altersempfehlung ab etwa 7-8 Jahren hat durchaus ihren Sinn. Manchmal spricht der Autor die zuhörenden Kinder während der Geschichte direkt an. Ein gutes Vorstellungsvermögen und Verständnis sind unbedingt nötig.
    Die Konzentration der Kinder wird durch die imposanten Bilder aufrecht erhalten. Robert Ingpen zeichnet sehr authentisch, oft etwas düster und geheimnisvoll - passend zur Geschichte. Seine Bilder machen das Buch zu einem Kunstwerk und zu einem wertvollen Leseerlebnis für Kinder (und Erwachsene!).

    Fazit ...
    Die Gestaltung von "Mausekönig und Nussknacker" beeindruckt. Das Buch wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig und setzt E.T.A. Hoffmanns Weihnachtsklassiker gekonnt in Szene. Zum Kunstwerk wird es durch die einzigartigen Illustrationen, die begeistern und sehr imponieren, aber auch aufwühlen können. Die ungekürzte Originalfassung der Geschichte fasziniert damals wie heute. "Mausekönig und Nussknacker" ist ein auserlesener Schatz zum Verschenken oder fürs eigene Regal.
  12. Cover des Buches Die Thea Sisters und die geheime Stadt (ISBN: 9783499212468)
    Thea Stilton

    Die Thea Sisters und die geheime Stadt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ichbinswieder

    Ebenso wie in den Büchern von Geronimo Stilton, bekommt man es hier mit einer bunten Mäuse-Bande zu tun. Diese besteht hauptsächlich aus Geronimos Schwester Thea, die die Geschichte erzählt und fünf weiteren Mäuse-Mädchen, die spannende Abenteuer bestehen müssen.

    Besonders schön und ansprechend fand ich die graphische Gestaltung. Sehr lebendig, sehr bunt, einfach was für´s Auge. So ist es auch kaum verwunderlich, dass besonders meine Kinder viel Spaß an diesen Zeichnungen hatten und jedes Detail studierten.
    Doch nicht nur die Bilder luden zum hinsehen ein. Im Text waren einzelne Worte auf besondere Art und Weise hervorgehoben. Hier wurde z.B. „zittrig“ in krakeliger Schrift geschrieben, oder bei dem Wort „Pfote“ wurde jeder Buchstabe auf eine Pfote gedruckt. Das fand ich nicht nur kreativ, sondern es regte die Kinder auch zum genauen hinsehen, mitlesen und verstehen an.

    Die Geschichte fanden meine Kinder und ich sehr schön, interessant und spannend.
    Im Vorfeld werden die einzelnen Mäuse vorgestellt und man stellt hier schon fest, dass sie alle recht unterschiedlich sind. So kann sich jedes Kind seine Lieblingsmaus aussuchen. Doch dann geht es auch schon los. Einmal quer durch Südamerika, wobei der Hauptteil der Geschichte in Peru spielt. Die Thea Sisters wollen dort einem guten Freund helfen und erfahren ganz nebenbei, dass ganz in der Nähe ein verborgener Schatz liegen soll....
    Jüngere Kinder dürften vorrangig an der reich bebilderten Geschichte Spaß haben, doch auch für ältere Kinder gibt es viel zu entdecken. Immer wieder sind Infokästen einfügt, wo Details über Südamerika, Peru, die Inka etc. zu lesen sind. So erfuhren wir nebenbei viel wissenswertes über Land und Leute. Alles war sehr kindgerecht erklärt und regte, zumindest meine Kinder, zum Nachfragen an.

    Eine tolle, neue Reihe für die Fans von Geronimo Stilton, die ich besonders Mädchen ans Herz legen kann.

  13. Cover des Buches Unten am Fluss - 'Watership Down' (ISBN: 9783548290157)
    Richard Adams

    Unten am Fluss - 'Watership Down'

     (266)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Inhalt: Dunkle Visionen suchen den seherisch begabten Hasen Fiver heim - die große Kaninchenkolonie wird zerstört werden. Hazel, sein Bruder und bester Freund, rät zur Flucht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie ungestört leben können. Die Reise ist gefährlich und voller Hindernisse: Raubvögel und wilde Hunde, reißende Flüsse, ein despotischer Kaninchengeneral, Intrigen und Treuebruch - Die berühmte Sage vom langen Weg in die Freiheit.

    Ich kannte die Geschichte bereits aus Kindheitstagen - damals konnte ich mich an dem Film nicht sattsehen. Nun habe ich tatsächlich das Buch in einem Bücherschrank gefunden und musste es unbedingt mitnehmen. Das Buch begeistert mich noch mehr als der Film. Es wird mehr auf die Charaktere der Hasen eingegangen, man versteht das Handeln und Denken besser, und es wird viel auf das Naturell der Hasen eingegangen. Ganz große Klasse finde ich auch das Glossar am Ende der Kaninchensprache.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Man sieht die Bilder und Abenteuer der Kaninchen direkt vor sich. Das Buch unterscheidet sich nur minimal, aber in schönen Details vom Film, was es umso besser macht. Wer den Film mag wird das Buch lieben. 



  14. Cover des Buches Der Schimmelreiter (ISBN: 9783898761444)
    Theodor Storm

    Der Schimmelreiter

     (1.046)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Interessante und gut lesbare Story.

  15. Cover des Buches Mach doch! (ISBN: 9783453407718)
    Carly Phillips

    Mach doch!

     (47)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Handlung: Lauren Perkins kehrt nach einigen Jahren wieder in die Stadt zurück, in der sie ihre Sommer als junges Mädchen verbracht hat. Dort begegnet sie ihrer alten Liebe Jason Corwin und zwischen den beiden herrscht direkt wieder eine Verbindung. Doch die beiden dürfen nicht zusammen sein, da Lauren Perkins die Nachfahrin der Hexe ist, welche vor hunderten von Jahren den Corwin Fluch ausgesprochen hat. Zu allem Überfluss geschehen seltsame Dinge in dem Haus ihrer Großmutter, welche für großes Aufsehen sorgen.

    Charaktere: Jason war wirklich sehr freundlich, hilfsbereit und durchaus sympathisch. Lauren ebenfalls, zusätzlich dazu auch noch deswegen, dass sie sich um ihre Schwester gekümmert hat, obwohl sie so viel Leid verbreitet hat. Beth, Laurens Schwester, mochte ich absolut nicht und es hat mich dermaßen aufgeregt, was sie da geplant hat. Clara ist mir wirklich super sympathisch gewesen und ihr Interesse fürs Karten legen oder positive Magie, fand ich äußerst interessant. 

    Spannung: Spannung war auf jeden Fall vorhanden, da Beths Pläne dazu geführt haben, dass ich einfach die Seiten nur so verschlungen habe, in der Hoffnung, dass alles am Ende wieder gut wird bzw. zu erfahren wie es genau endet.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm gewesen.

    Cover: Das Cover ist nicht meins, wobei dennoch in der Innenseite wieder kleine Schmetterlinge zu sehen sind, was durchaus seinen Charme hat.

    Fazit: Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne, da die Geschichte spannend war und ich das Ende als sehr schön und als einen guten Abschluss der Reihe empfunden habe.

  16. Cover des Buches Ferris – Ein Kater sieht rot (ISBN: 9783280080115)
    Irene Zimmermann

    Ferris – Ein Kater sieht rot

     (19)
    Aktuelle Rezension von: GetReady

    Der dicke Kater Ferris haust mit seinen Angestellten/Freunden in einer verfallenen Villa, die einen ungeahnten Schatz birgt: Unmengen von Fischkonserven.
    Als die 2 Mäusedamen, die ihm als Dosenöffnerinnen dienen, verschwinden, beginnt das Abenteuer. Gemeinsam mit dem überängstlichen Eichhorn Uwe, seinem Sicherheitsberater, macht er sich auf die Suche nach ihnen. Bald stößt noch der liebenswerte Waschbär Rüdiger dazu, der sich als Hausmeister verdingt.
    Schon bald entwickelt sich ein Entführungsfall daraus.

    Dieses Buch wurde vorab von mir gelesen.
    Danach haben insgesamt 8 Kinder das Buch gelesen:

    • 2 Achtjährige, Junge und Mädchen. Der Junge liest gerne und viel. Das Mädchen nur, wenn es sich wirklich dafür begeistern kann. Es hört aber sehr viele Hörbücher und kann gut lesen. 
    • 1 neunjähriger Junge, sehr clever und belesen
    • 2 zehnjährige Mädchen und 1 Junge, die im Prinzip nicht richtig lesen können, auch vor der Schule kein Deutsch konnten.
    • 1 siebenjähriger Junge, liest ganz gut.
    • 1 Elfjährige, die sich bereits an Bücher für Erwachsene wagt.


    Alle Zehnjährigen Kinder und der Neunjährige sind Kinder, die ich als Lesepatin in einer Schule betreue. Die Mädchen immer, den Jungen, im Wechsel mit anderen "Gutlesern" die mir alternierend, als Belohnung mitgegeben werden.
    Die restlichen Leser sind Kinder von Freunden, die alle aus lesenden Familien stammen und trotz teilweise mehrsprachigem Aufwachsen keine Probleme mit der deutschen Sprache haben.

    So heterogen wie die Gruppe (die nicht zusammen gelesen hat) sind auch die Bewertungen.
    Damit sich die Kids nicht gegenseitig beeinflussen (in der Schule dominiert ein Mädchen und Geschwister machen das auch oft), habe ich sie gebeten, ihre Sternebewertung und 3 Sachen, die ihnen gut gefallen haben und was ihnen nicht gefallen, direkt nach der Lektüre ganz für sich auf einen Zettel zu schreiben und mir zu geben.

    Insgesamt kann man sagen, dass die Kinder von Freunden das Buch strenger beurteilten.
    Offensichtlich bietet die größere Leseerfahrung auch bessere Vergleichsmöglichkeiten und somit die Herausbildung von Beurteilungskriterien, sie vergaben

    • 3 X 3 Sterne (dort ist auch der belesene Junge aus der Schule bei)
    • 1 X 4 Sterne (die Achtjährige hat gerade eine Katzenphase)
    • 1 X 1 Stern von der Elfjährigen
      Die restlichen Kinder aus der Schule vergaben
    •  2 x 4 Sterne
    • 1 X 5 Sterne (ohne rechte Begründung)

    Das ergibt 3.4 Sterne von den Kindern.

    Ich gebe 2 Sterne, aber nur, weil ich die Zeichnungen super fand und merkte, das einzelne Buchelemente ermutigendes Potenzial haben.

    Nahezu allen Kindern liebten, die Links/Rechtsschwäche von Ferris, Rüdiger und Uwe, sowie die Idee der Mäusedisko und Jennys unterschiedliche Outfits.
    Ferris bekam nur in 2 Fällen uneingeschränkte Sympathiepunkte.
    Die Geschichte an sich fand Beifall, aber es war nicht so spannend geschrieben, dass die Kids wirklich mitfieberten.
    Die einzelnen komische Episoden gefielen den Kindern.
    Alle Kinder mochten das gezeichnete Personenregister am Anfang sehr.
    Insgesamt hätten sie gerne mehr Bilder gehabt. Aber richtig doll begeistert war mit einer Ausnahme niemand vom Buch und Ich glaube, in diesem Fall war die Mäusedisko ausschlaggebend, auch wenn sie eigentlich gar keine wichtige Rolle spielt.

    Negativ fanden die Mehrheit der Kinder, dass Ferris so egoistisch ist. Meine Schulkinder verloren zwischendurch auch mal den Faden, um was es eigentlich geht. Einem Mädchen waren die Bilder nicht "Schön" genug, der Rest fand den Stil gut. Es war toll, zu erleben (bei den Schulkindern), wie sehr das ängstliche Eichhörnchen den Kindern zeigte, dass Angst nicht schlimm ist.


    Sprachlich sind alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit dem Buch gut klargekommen, allerdings erschwerte die Stotterei von Uwe manchmal das Verständnis bei den leseschwachen Kindern.

    Nun komme ich zu den Gründen, warum ich nur so negativ werte.

    1. Ich habe mir schon nach den ersten Kapiteln einen Knoten ins Hirn gemacht, über die Widersprüche der Welt, die dort erzählt wird.
    Tiere fahren Motorrad, sprechen Arten übergreifend miteinander, tragen teilweise Kleidung, lesen offensichtlich auch menschliche Sprache und übernehmen Rollen von Menschen. Können sie auch mit Menschen reden? Warum werden sie teilweise wie Tiere oder Haustiere behandelt, aber kein Mensch stößt sich am Kater auf dem Motorrad?
    Drei Kindern ist dies ebenfalls aufgefallen, nur eines störte sich daran, die anderen nahmen es mit einem Schulter zucken hin. Mich stört so etwas wahnsinnig, weil ich es schlampig finde.

    2. In andern Kritiken war viel von Freundschaft die Rede. Diese konnte ich nur sehr rudimentär erkennen.
    Vor allem Ferris handelt in erster Linie aus rein egoistischen Motiven, das hat mit Freundschaft nichts zu tun.
    Auch die Kinder haben das nicht als einen tollen Roman über Freundschaft empfunden. Es handelt sich eher um eine Zufallsgemeinschaft, die zusammen ein Abenteuer erlebt.

    3. Die Tatsache, dass der Roman nicht durchgehend spannend bleibt. Die Fallhöhe bleibt sehr gering.
    Große emotionale Verbindungen zu den Protagonisten entstehen nicht.

    Irgendwann habe ich beim Lesen gedacht: "Tierische Freundschaften und Abenteuer habe ich schon besser, lustiger und tiefgründiger gelesen."

    Langfristig bleibt wenig vom Buch haften, es ist quasi egal, ob man es gelesen hat oder nicht. Aber, wenn es Kindern zwischendurch Freude macht, ist es okay.

    Trotzdem haben alle Kinder bei der Sternenvergabe das letzte Wort.

    Somit empfehle ich allen Fans tierischer Abenteuer "Die Muskeltiere" von Ute Krause und gebe Ferris insgesamt 3 Sterne.

    Ich bedanke mich beim Orell Füssli Verlag für das Leseexemplar und bei Daniliesing für die Organisation der Verlosung. Das Buch geht an die Schulbibliothek, der Schule an der ich Lesepatin bin.


  17. Cover des Buches Firefly Island (ISBN: 9783868275179)
    Lisa Wingate

    Firefly Island

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Danny

    Es gibt Zeiten, in denen das Leben große Ähnlichkeit mit einem Cursor auf einer leeren Seite hat, der wie ein elektronischer Herzschlag rhythmisch blinkt und eine kurze Frage schreibt:
    Wie.
    Geht.
    Es.
    Weiter?
    Die Zeit und der Raum und das Leben warten auf eine Antwort. Und eine leere Seite bietet viele Möglichkeiten.

    Mallory Hale lebt und arbeitet in Washington und sieht in der Politik ihre Zukunft. Sie hat sich ganz ihrer Karriere verschrieben, bis sie den Biochemiker Daniel Everson trifft. Diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben. Mallory folgt de Liebe ihres Lebens und seinem kleinen Sohn Nick nach Texas, wo Daniel bei dem mysteriösen und skandalbehafteten Jack West eine Anstellung bekommt. Doch das Leben am Moses Lake ist zunächst schwerer, als es sich Mallory vorgestellt hat. Und welches Geheimnis birgt die Insel Firefly Island?

    ***

    Der Roman "Firefly Island" von Lisa Wingate ist in erster Linie ein Roman über eine junge Frau, die sich einer großen Herausforderung in ihrem Leben stellt. Als Leser können wir Mallory dabei begleiten, wie sie sich nicht nur in einer plötzlichen Ehe und mit der Rolle als Mutter eines dreijährigen Jungen zurechtfinden muss, sondern auch, wie sie die Veränderung erlebt, ihre Karriere hinter sich zu lassen und im beschaulichen Texas neue Herausforderungen für sich sucht. Darauf liegt bei diesem Roman ganz klar der Fokus. Eingebettet wird die Geschichte in eine zunächst spannend anmutende Rahmenhandlung.

    ich muss gestehen, dass es mir zu Beginn etwas schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen. Es ging mir zu Beginn alles wirklich ein wenig zu schnell und die Handlung bekam einen gehetzten Eindruck. Es las sich ein wenig wie eine Aufzählung ohne viel Gefühl. Sobald Mallory jedoch in Texas ankommt, bessert sich dieser Eindruck und die Handlung hatte mich für sich eingenommen. Es war spannend zu beobachten, wie Mallory mit den veränderten Lebensumständen zurecht kommt, wie sie sich Gedanken um ihre Ehe macht, Kompromisse eingeht und über sich hinauswächst. Und ich fand es wirklich berührend zu beobachten, wie sich die Beziehung zu Nick entwickelt und sie ganz zu seiner Mutter wird. Nick war auch mein kleiner Held der Geschichte. Daniel hingegen blieb mir die ganze Handlung über sehr fern und ich empfand es als sehr schade, dass man so wenig über ihn erfährt. Die Charaktere in Moses Lake waren mir schon von ihrem Buch "Moses Lake" bekannt und ich habe mich über ein Wiedersehen gefreut.

    An und für sich ist der Schreibstil der Autorin durchaus unterhaltsam und ich fühlte mich meist gut unterhalten. Doch die Probleme, die ich zunächst mit dem Buch hatte und die etwas mangelnde Spannung, sowie das für mich doch unbefriedigende Ende lassen mich nicht ganz glücklich nach Beenden des Buches zurück. Etwas hat mir gefehlt, die Auflösung aller Handlungsstränge war für mich nicht so ganz befriedigend.

    Alles in allem jedoch ein schönes Buch, das mir angenehme Lesestunden bereitet hat.

     

     

     

  18. Cover des Buches Die Magier von Montparnasse (ISBN: 9783453528505)
    Oliver Plaschka

    Die Magier von Montparnasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Schmunzlmaus
    Inhalt:

    Paris in den 20er Jahren. Ein Bühnenzauberer, Ravi, muss aus Angst um sein Leben und das seiner Assistentin echte Magie anwenden, doch das ist durch die Société Silencieuse verboten. Hinterher teilt seine bezaubernde Assistentin Blanche einen magischen Apfel mit ihm, der sie in einen tiefen Schlaf fallen lässt und ganz Paris mit ihr in einer Zeitschleife gefangen hält. Der letzte Abend, ein Sonntag, wiederholt sich immer und immer wieder. Das ruft Mitglieder der Société Silencieuse auf den Plan - oder haben sie die Zeitschleife verursacht? Nur Ravi und die Mitglieder der Société wissen um die Zeitschleife und verändern durch ihr Handeln den Tag und jeden neuen Verlauf dieses Tages und so den Fortgang der Geschichte.

    Aus den Perspektiven der sieben Protagonisten, Ravi, Blanche, Justine (eine Kellnerin), Gaspard (ein Möchtegern-Schriftsteller), Alphonse (Wirt der Herberge, in der alle abgestiegen sind oder arbeiten), Esmée (seine Frau) und Barneby (Mitglied der Société) wird die Geschichte abwechselnd erzählt.

    Meine Meinung:

    Das macht die Geschichte zwar irgendwie spannend, ich mag Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, und die Beziehungen zwischen den Protagonisten werden so anschaulicher dargestellt, aber durch die Vielzahl der Erzählperspektiven wird das Leseerlebnis sehr gestört, wenngleich die Namen der ErzählerInnen immer am Anfang des Kapitels standen. Ich musste einige Male zurück blättern um mich zu vergewissern, aus wessen Perspektive die Geschichte gerade erzählt wurde und wer sich gerade mit wem unterhielt.

    Die Geschichte geht schleppend voran und statt Rätsel aufzuklären, tun sich immer neue auf. Ich musste mich fast zwingen, die Geschichte zu Ende zu lesen, immer in der Hoffnung, das ein oder andere Rätsel noch erklärt zu bekommen, um dann am Ende festzustellen, dass ich wieder vergessen hatte, worüber ich mich eigentlich gewundert hatte, weil inzwischen so viele neue Rätsel aufgetaucht waren. Was haben Sir Arthur (anscheinend Arthur Conan Doyle) und Harry Houdini, auf die immer wieder Anspielungen erfolgen, mit der ganzen Geschichte zu tun? Welche Rolle spielen Sie? Warum musste sich Gaspard ausgerechnet in Paris ausgerechnet mit Ernest Hemingway treffen?

    Es gibt einige Fragen, auf die ich bis zum Schluss keine Antwort gefunden habe.

    Fazit:

    Insgesamt fand ich das Buch zwar gut geschrieben, aber doch zu verwirrend um ein wirkliches Leseerlebnis zu werden. Die Leseprobe hatte mir wirklich gut gefallen und ich war sehr gespannt auf das Buch, aber ich wurde enttäuscht. Ich würde es wirklich nicht empfehlen - und erst recht nicht zu dem Preis!!!
  19. Cover des Buches Die Muskeltiere und Madame Roquefort (ISBN: 9783570174425)
    Ute Krause

    Die Muskeltiere und Madame Roquefort

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Bei einem nächtlichen Imbiss vor Frau Fröhlichs Laden wittern die Muskeltiere den Brand in Francescos Pizzeria. Die Flammen schlagen bereits hoch und die Feuerwehr braust um die Ecke. Ob jemand im Gebäude gefangen ist und dringend ihre Hilfe benötigt? 

    Die mutigen Nager finden tatsächlich ein ohnmächtiges und verletztes Mäuschen und nehmen die verschreckte aber entzückende Madame Roquefort kurzentschlossen bei sich auf.

    Doch die bezaubernde Mäusedame scheint mit allen Wassern gewaschen und bringt reichlich Trubel in das Leben der Muskeltiere.

    Ob deren Freundschaft bestehen kann?


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahren (zum Vorlesen)

    oder ab etwa 8 Jahren (zum Selberlesen)


    Illustrationen: 

    Den Buchvorsatz schmücken Portraits der vier Muskeltiere sowie eines der bezaubernden Madame Roquefort.

    So hat man die Hauptfiguren direkt vor Augen. 

    Die Gestaltung der freundlichen Nager gefällt sehr und auch optisch werden die Unterschiede der bunten Truppe hervorragend dargestellt.

    Die Mimik der drei völlig verzauberten, etwas döspaddelig wirkenden männlichen Muskeltiere ist herrlich anzusehen und Gruyèrs Zweifel stehen ihr wie ins Gesicht geschrieben. Madame Roquefort hat mit ihrem Charme, den Klimperwimpern und dem lächelnden roten Kussmund ganze Arbeit geleistet ;-)

    Auf fast jeder Doppelseite finden sich kleine bis mittelgroße farbenfrohe Zeichnungen, die die Handlung widerspiegeln und die Muskeltiere zum Leben erwecken. Einige Zeichnungen sind sogar ganzseitig und die vielen Details laden zum Entdecken ein.


    Mein Eindruck:

    Es gibt inzwischen mehrere Bände der Muskeltier-Reihe für verschiedene Lesealter:

    zum Vorlesen mit je 200 Seiten, zum Selberlesen mit etwa 128 Seiten und als "Erst ich ein Stück, dann du"-Variante mit knapp 80 Seiten.

    Es ist aber unerheblich, mit welchem Abenteuer man beginnt. Alle Geschichten sind abgeschlossen und vor Beginn werden im Vorsatz des Buches alle Muskeltiere mit Bild und Namen gezeigt. Wir haben mitten in der Buchreihe begonnen, teilweise querbeet gelesen und hatten nie Verständnisprobleme

    Dies ist nun das dritte Abenteuer der sympathischen Nagetiergruppe.

    Erneut beweist Ute Krause Liebe zum Wort und erzählt humorvoll - oft ironisch - und mit viel Charme und Wortwitz. Der Hamburger Schnack von Pomme de Terre wie auch die Besonderheiten bzw. Sprachfehler bei einigen Nebencharakteren lassen sich wieder hervorragend beim Vorlesen inszenieren und sorgen für große Unterhaltung. "Mann inne Tünn!"

    Die Charaktere wachsen einem sofort ans Herz, denn die vier Freunde sind liebenswert und herzensgut: Kneipenmaus Pomme de Terre, Mäuserich Picandou, Rattendame Gruyère und Hamster Bertram von Backenbart.

    Die Muskeltiere sind ein ungewöhnliches aber perfekt eingespieltes Team und jeder für sich ist ein ganz besonderer Typ.

    Trotz ihrer Unterschiede passt am Ende das Motto "Einer für alle, alle für einen." perfekt. Denn auch wenn einmal Streit in der Luft liegt, raufen sie sich doch wieder zusammen, sobald einer von ihnen in Gefahr ist.

    In diesem Abenteuer kommt mit der bezaubernden Mäusedame Madame Roquefort eine zweite weibliche Figur ins Spiel, deren Charme den drei Herren gehörig den Kopf verdreht und bei der Rattendame Gruyère nur für Unverständnis sorgt. Bis vor kurzem war Picandou nämlich noch in sie verguckt.

    Wie unter Hypnose sind die männlichen Muskeltiere gewillt, Madame Roquefort jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, auch wenn es gefährlich wird oder die Freundschaft bedroht.

    Am liebsten würde man die drei schütteln bis sie ihren Verstand wiederfinden. Die Mäusedame hat es nämlich faustdick hinter den Ohren und weiß ihren Charme gezielt einzusetzen.

    Zum Glück bewahrt Gruyère einen kühlen Kopf und bleibt - als fünftes Rad am Wagen - wachsam.

    Streit, Lügen und Eifersucht sind vorprogrammiert und so darf man sich auf ein turbulentes und sehr lustiges Abenteuer freuen.

    Die fantasievolle und witzige Geschichte zum Mitfiebern verspricht mit schrägen Möwen, mutigen Nagetieren und zwielichtigen Figuren für unterhaltsame (Vor-)Lesestunden.

    Mit den Muskeltieren hat Ute Krause eine zauberhafte Kinderbuchreihe geschaffen, die ich Groß und Klein wärmstens ans Herz legen möchte.


    Hörbuch-Tipp:

    Bei cbj audio ist das passende Hörbuch erschienen: Andreas Fröhlich gelingt es wie immer scheinbar mühelos mit seiner unverwechselbaren Art, die Charaktere zum Leben zu erwecken und den hanseatischen Ton sowie typische Sprechweise genial umzusetzen.

    Mitreißend, unterhaltsam und mit viel Charme. Unbedingt mal reinhören!


    Fazit:

    Ute Krause erzählt warmherzig und humorvoll eine spannende Geschichte über große Gefühle und Eifersucht, falsche Freunde und Täuschungen sowie über die Belastbarkeit von Freundschaften.

    Dank liebenswerter Charaktere und zahlreichen farbenfrohen Illustrationen bietet das Abenteuer ein ganz wunderbares (Vor-)Lesevergnügen für Jung und Alt!


    ... 

    Rezensiertes Buch "Die Muskeltiere und Madame Roquefort" aus dem Jahr 2016

  20. Cover des Buches The Witches (ISBN: 9780141346410)
    Roald Dahl

    The Witches

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Hexen gibt es wirklich. Das muss auch der kleine Protagonist dieses Buches herausfinden. Immer wieder hört er Geschichten. Vor allem von seiner Großmutter, die ihm Grausiges erzählt: Hexen, die jagt auf Kinder machen - sie verwandeln, sie zerquetschen, sie verschwinden lassen. Und es gibt sie überall auf der Welt, das werden auch der Junge und seine Großmutter feststellen.

    Roald Dahls "Witches" oder "Hexen Hexen" erschien bereits 1983 und zählt zu seinen schönsten Geschichten. Hexen waren vielfach Thema verschiedenster Bücher, Filme und Serien. Doch niemand hat ihre Geschichte bisher so erzählt wie Dahl. Fantasiereich, ein wenig gruselig (vor allem für Kinder), moralreich - kurzum, die Geschichte hat alles was eine gute Geschichte ausmacht: liebenswerte Charaktere, eine schöne Handlung, sprachlichen Anspruch (ohne Kinder damit zu überfordern), eine Moral, und viele viele Überraschungen.

    Fazit: Wieder ein Dahl, der mich begeistert hat. Seine Bücher kann ich nur weiterempfehlen, vor allem im Original.
  21. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

     (231)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Stadt der Überlebenden“ ist der erste Band der neuen Jugend-Abenteuer-Trilogie von Thomas Thiemeyer, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Authentische, starke Charaktere, ein dystopisches Setting und eine Handlung, die mehr als spannend gestaltet war. Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Blickwinkeln nähergebracht, was den Vorteil hat, dass der Leser immer direkt am Geschehen dran ist. Vor allem für die angefachte Spannung war dieser Erzählstil super. Die jeweiligen Kapitel und Abschnitte werden meistens ganz geschickt mit dem Namen der Person eingeleitet, die hier gerade die Hauptrolle spielt, so weiß der Leser immer sofort, was Trumpf ist.

  22. Cover des Buches Der entlaufene Weihnachtskater (ISBN: 9783352008481)
    Angela Troni

    Der entlaufene Weihnachtskater

     (35)
    Aktuelle Rezension von: romanasylvia

    Inhalt: O du fröhliche Katzenweihnacht So hat sich Kater Flo Weihnachten nicht vorgestellt. Statt Festtagsschmaus gibt es Umzugskartons. Katrin, seine Dosenöffnerin, ist umgezogen, und plötzlich ist er eingesperrt. Kein Garten mehr, keine Ausflüge in sein spannendes Revier. Und Olaf, sein Lieblingsmensch, ist auch noch verschwunden. Flo droht – unbemerkt von Katrin – in eine schreckliche Depression zu verfallen. Doch dann findet er eine offen Tür und beschließt, die Gegend zu erkunden – mit fatalen Folgen. Denn plötzlich ist er auf sich allein gestellt und muss sich nicht nur gegen andere Katzen wehren. Aber zum Glück läuft ihm Heike über den Weg, eine Menschenfrau, der offenbar ein paar Dinge über den Kopf gewachsen sind. Kater Flo und das Weihnachtsglück – eine Liebesgeschichte der besonderen Art.

    Meine Meinung: Ich finde diese Kurzgeschichte ist genau das richtige für zwischendurch. Nur hätte ich mir inhaltlich ein bisschen mehr inhaltlich von Flo gewünscht.

  23. Cover des Buches Simons Katze (ISBN: 9783442312337)
    Simon Tofield

    Simons Katze

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Katis-Buecherwelt
    Meine Meinung: Ein sehr unterhaltsames Buch mit tollen Illustrationen über Simons Katze. Fast jeder kennt Simons Katze durch Youtube, wie auch ich, bin ich darüber aufmerksam geworden. Es gibt eine Menge Szenen, wo ich meine Katze wiedergefunden habe, besonders die Bilder mit der Blume, wo SImon diese in die Vase steckt und die Katze daran herumknabbert und dann erbricht. Das war auch mal ein Buch für meinen Verlobten, er hat sich auch sehr amüsiert. Auch die tollen Illustrationen, wo die Katze sich immer versucht hat als Vogelhaus oder als Vogel zu tarnen, das war wirklich lustig.
  24. Cover des Buches Despereaux - Von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen (ISBN: 9783423761611)
    Kate DiCamillo

    Despereaux - Von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Inhalt: Desperaux wird als winziges Mäuschen mit riesigen Ohren geboren und oh Schreck: mit offenen Augen. Schnell stellt sich heraus, dass er auch sonst anders als die anderen Mäuse ist - Desperaux liebt Geschichten und Musik. Als ihn die anderen Mäuse dabei erwischen, dass er zu Füßen des Königs sitzt und Prinzessin Erbse ihn berührt, nimmt das Drama seinen Lauf.

    Art des Buches: Kinderbuch mit Anspruch.

    Wie fand ich das Buch? Ich kenne bereits andere Bücher der Autorin und war deshalb nicht sonderlich erstaunt, dass das Buch schon eher anspruchsvoll ist. Ich mag es, dass der Leser versteht, warum die Ratte Roscuro böse wird, Anderssein mitunter gefährlich ist, das Mädchen Mig, mit den Blumenkohlohren, so gerne Prinzessin wäre und das nicht alle Gesetze, die ein König erlässt auch schlau sind.

    Gab es etwas zum Nachdenken und/oder Nachforschen? Die Geschichte, gab mir zu denken, über das Leben, Ungerechtigkeiten und über den Mut, den die Liebe verleiht. Desperaux wurde verfilmt und ich habe mir nach dem Lesen den Trailer angesehen.

    3 passende Wörter zum Buch? Anderssein – Liebe - Hass

    Wem empfehlen? Allen großen und kleinen Lesern, die sich von einer Geschichte
    verzaubern lassen wollen, aber auch Kopf und Herz mit ansprechen lassen möchten.

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