Bücher mit dem Tag "magdeburg"
14 Bücher
- Rebecca Gablé
Das Haupt der Welt
(339)Aktuelle Rezension von: anilaMir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Tugomir ist ein spannender Protagonist und ich habe seine Abenteuer gerne und mit Spannung verfolgt. Auch die anderen Charaktere haben mir in ihrer Ausarbeitung gut gefallen.
Das einzige, was ich etwas schade fand, dass die Geschichte hier und da etwas vor sich hinplätschert und wiederholt und nicht so richtig voran geht. Besonders am Ende habe ich Seiten übersprungen.
- Rebecca Gablé
Die fremde Königin
(215)Aktuelle Rezension von: raschke64951 im heutigen Italien. Die verwitwete italienische Königin Adelheid ist zusammen mit ihrer Tochter gefangen. Sie soll Berengar bzw. dessen Sohn heiraten, damit dieser offiziell die italienische Krone bekommt. Doch mit Hilfe von Gaidemar, einem deutschen Panzerreiter, gelingt ihr die Flucht und bald ist sie am Hofstaat von König Otto, der sie kurz danach heiraten wird. Damit ist sie die höchste Frau im deutschen und italienischen Reich. Doch die Macht muss verteidigt werden und es steht mehr als nur ein Krieg vor der Tür.
Das Buch ist wie immer bei der Autorin Geschichte pur. Dabei beschreibt sie die Vorgänge wunderbar nachvollziehbar und man ist sofort in den Kapiteln drin und möchte einfach nur mehr lesen. Die damaligen Zeiten - auch sehr grausame - sind realistisch beschrieben und man kann zumindest ansatzweise nachvollziehen, was die Leute damals dachten und warum sie so handeln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung
- Annett Gröschner
Die Städtesammlerin
(9)Aktuelle Rezension von: AlexandraKAnnett Gröschner nimmt den Leser mit auf Reisen. In den verschiedensten Ländern fährt sie mit der Straßenbahnlinie 4 und berichtet von ihren Erlebnissen.
Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel. In diesem wird erklärt warum die Autorin immer mit der Linie 4 fährt. Dieses Kapitel ist etwas holprig zu lesen wegen den ganzen Straßennahmen, jedoch lohnt es sich dran zu bleiben.
Generell sind die Kapitel kurz und man kann immer mal schön zwischendurch in eine andere Welt abtauchen. Natürlich gibt es über einige Orten mehr zu erzählen als über andere. Die Kapitel sind abwechslungsreich und passend gestaltet. Einige sind besser andere nicht ganz so gelungen. So fand ich das Kapitel 13.27 Uhr – an der Trolleybushaltestelle Horeastraße vollkommen unnötig. Denn darin erzählt die Autorin auf 2 1/2 Seiten wie sie an der Haltestelle Kinder beobachtet.
In anderen Kapiteln erzählt sie auf ca. 10 Seiten ausführlicher über die Strecke und die Eindrücke, die sie auf der Straßenbahnfahrt sammelt. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Buch sehr gut recherchiert ist. Die Autorin verwebt gekonnt geschichtliche Hintergründe über die Städte, ihre Bauten und ihre Bewohner. Auch über die technischen Voraussetzungen der Straßenbahn ist sie bestens informiert.Was ich als sehr störend empfand, waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch. Die Autorin ist studierte Germanistin und das Buch durchlief ein Lektorat, da sollten solche groben Schnitzer, wie sie hier zu finden sind, nicht passieren.
Die Städtesammlerin hat mich für zukünftige Reisen inspiriert, mir fremde Kulturen näher gebracht und mir auch etwas die Angst genommen. Letztlich ist es ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem für reiselustige Leser zu empfehlen. Man kann das Buch gerne lesen, man muss es aber nicht.
- Ruben Laurin
Die Kathedrale des Lichts
(61)Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechernIm Jahre 1215 wird der Waisenjunge Moritz mit nach Magdeburg genommen, als talentierter Steinmetz macht er sich schnell bekannt.
Doch nicht jeder gönnt ihm dem Erfolg und er macht sich nicht nur wichtige kirchliche Persönlichkeiten zur Freunden, sondern trifft auch auf Feinde die ihm um jeden Preis vernichten wollen.
Der Bau einer Kathedrale als Mittelpunkt in einem
historischen Roman mag einigen Lesern bekannt sein.
Der Magdeburger Dom steht auch heute noch.
Ich lese gerne historische Romane, aber dieser hier konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, aber der Roman wird hat mich erst ab der Hälfte des Buches gepackt. Da wurde die Geschichte von Moritz und Helena doch spannend. Für mich waren das zu viele Seiten ohne Spannung. Auch der Wechsel der Erzählperspektiven konnte da nicht helfen.
Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm.
Der Roman wirkt gut recherchiert, der Bau wirkt stimmig und man bekommt tiefe Einblicke in die damalige Arbeitsweise.
Kein Buch für mich.
Ich habe das Buch im Rahmen von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.
- Ruben Laurin
Die Jüdin von Magdeburg
(53)Aktuelle Rezension von: PixibuchEin Ritterroman in zwei Teilen, einmal im Jahr 1275 und dann im Jahr 1278. Wolfram von Hildesheim ist Knappe bei Adalbert von Stendal. Dieser verehrt Heiwig von Holstein, weshalb Wolfram seinem Ritter immer Minnelieder schreiben muß. Dies paßt aber Otto von Brandenburg nicht, denn er hat Heilweg als seine Braut auserkoren, was immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den beiden Ritter führt. Im Judendorf lebt Esther mit ihrer Familie, ihr Vater ist der Geldverleiher Amos. Gero von Greifenstein hat ein Auge auf die schöne Esther geworfen, aber sie will von diesem Mann nichts wissen, der den Juden übel mitspielt Auch der Peitschenmönch möchte die Juden am liebsten vernichten. Als am Margaretentag eine Brücke in Magdeburg einstürzt,versinkt auch Esther in den Fluten jedoch rettet sie Wolfram in letzter Minute das Mädchen und verliebt sich unsterblich in sie. Aber er als Chrsit darf um die Jüdin nicht werben und außerdem war sie schon einem Verwandten versprochen. Der zweite Teil befaßt sich hauptsächlich mit der Nachfolge von Erzbischof Konrad. Es beginnt unter den Adligen und Rittern zu schweln, denn jeder möchte seinen Verwandten auf den Bischofstuhl sitzen sehen und die einzelnen Heere bekriegen sich. Aber wir lernen auch die mutige Begine Mechthild kennen und ihr Mündel Genoveva, eine etwas zurückgebliebende Frau, die aber Visionen hat und den starken Scmied Dostl. Über 560 Seiten führt uns der Autor in eine Welt des Mittelalters, wo sehr viele Menschen durch Kämpfe und Intrigen ihr Leben lassen mußten. Der Adel und Ritterstand wollte die Macht haben, aber die Kirchenfürsten hatten damals ein gewichtiges Wort. Esthers Familie hatte so einige Schicksalsschläge einzustecken, man spürt auch hier schon um 1270 herum den Judenhass und sie mußten in einem extrigen Viertel wohnen. Der Minnesand und die Liebe kommen in diesem Buch auch nicht zu kurz. Wir bekommen auch sehr guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit, welche Mahlzeiten die Menschen zu sich nahmen, welche Kleidung sie trugen und wie die medizinische Versorgung damals war und die politischen Gegebenheiten. Ein Buch, das mich sehr gefesselt hat und auch sehr lehrreich war, da ich vieles bisher noch nicht kannte bzw. nicht wußte. ´In dem Roman sind gekonnt geschichtliche Personen mit fiktiven Protagonisten vermischt, was eine angehme Atmosphäre schafft. Zu Beginn findet sich das Personenverzeichnis, die Zeittafel und der Stadtplan von Magdeburg anno 1950. Am Ende erklärt uns das Glossar die einzelnen Begriffe und zu Beginn stimmt uns das Lied von Simon und Garfunkel mit Bridge over Troubled Water auf das Geschehen ein. Das Cover zeigt uns den unvollendeten Dom und im Vordergrund Esther.
- Stefan Kretzschmar
Hölleluja! Warum Handball der absolute Wahnsinn ist
(13)Aktuelle Rezension von: Lisa_FalkenbergDiese Buch macht einfach Spaß, mit viel Humor und Charme tauchen wir ab in die Handball Welt.
Klappentext
"Wenn es nicht kracht, ist es nicht Handball."
Stefan Kretzschmar, einstiger Weltklasse-Linksaußen und Ikone des deutschen Handballs, zeigt, was den zweitliebsten Mannschaftssport der Deutschen so faszinierend und einzigartig macht.
Er erzählt von Sternstunden und Höllentrips, der Schönheit des Spiels und Trophäen, von Künstlern und Kämpfern, Härte und Schmerzen, von verrückten Typen und wilden Partys, großen und kleinen Vereinen, Hexenkesseln und Tempeln, der besonderen Rolle der Nationalmannschaft, von Handball als Familiensache und davon, was den Sport im Innersten zusammenhält.
Der Leser erfährt, warum die entnervten Nachbarn in der elterlichen Berliner Plattenbauwohnung Schuld am Start Stefan Kretzschmars Handballkarriere waren, wie Alfred Gislason es schaffte, ihn trotz Bandscheibenverletzung bei einem Champions-League-Spiel auflaufen zu lassen, oder warum Brustwarzendrehen das Foul für „fortgeschrittene Dreckssäcke“ ist.
Die vielleicht ehrlichste Liebeserklärung an den Handball.
Meinung
Dieses Buch ist humorvoll, charmant, zeigt die schönen Seiten aber auch die Schatten Seiten des Profisports. Dabei kommt man dem Profihandball so nah wie sonst nie. Trifft alte Helden und schwelgt zusammen in Erinnerungen. Bleibt aber dennoch in der Gegenwart. Ein Buch das selbst Menschen die nichts mit Handball am Hut haben, diesen Sport näher bringen könnte. Zudem hat es das Potenzial alte und neue Handball Fans zu verbinden. Hölleluja! sprüht nur so vor lauter Stefan Kretzschmar Präsenz. Wenn man es liest hat man die ganze Zeit Kretzsches Stimme im Ohr. Das ist wirklich gut gelungen. Ich muss aber auch zugeben, das es mich manchmal fasst in den Wahnsinn getrieben hat 🙈. Also danke dafür 😂.
Fazit
Ein Buch für alle Handball Fans, ob alte oder neue. Aber auch für Leute die so garkeine Ahnung von Handball haben.
- Mady Host
Mit dem Fahrrad vom Atlantik bis ans Schwarze Meer
(9)Aktuelle Rezension von: Daniela_LeinweberAuf der Suche nach dem Glück – dem von flüchtigen Begegnungen, Mitreisenden und ihr selbst – radelt Mady Host fast 5.000 Kilometer quer durch 10 Länder auf dem Eurovelo 6. Detailreich und wunderschön bebildert nimmt uns die Reisejournalistin mit auf ihrem Weg und lässt uns an ihren Erlebnissen teilnehmen. Sie zeigt aber vor allem eines für mich ganz deutlich auf: es sind die Begegnungen mit Menschen, die eine solche Reise erst zu etwas ganz Besonderem machen. Natürlich sind es auch großartige Eindrücke von der Landschaft, es sind auch Anstrengungen entlang des Weges und es ist auch das Wetter, das ihr aber über weite Teile hold war, aber das wirklich Besondere sind die Menschen, die sich als hilfsbereiter, freundlicher und vor allem glücklicher entpuppen, als man anfangs vielleicht annehmen mag. Auch die Idee des Warentausches, mit der sich die Autorin auf dem Weg gemacht hat und so nochmals zusätzlich Geschichten zu erzählen hat, fand ich genial und zeigt, dass es sich oft lohnt, etwas Ungewöhnliches zu versuchen.
Der Schreibstil der Autorin ist offen und sympathisch, doch irgendwie ist bei mir der Funke nicht umgesprungen, dass ich wirklich das Gefühl hatte, hautnah dabei zu sein. Oft ist es bei Reiseerlebnisbüchern so, dass ich beim Lesen denke, direkt neben der Person zu wandern, zu radeln und zu fahren und so direkt mitten im Geschehen bin, doch trotz der guten Beschreibungen und auch der gut gewählten Wörter, konnte ich leider bis zum Schluss nicht eintauchen in die Reise und daher gibt es einen Stern weniger. Andere mögen das anders empfinden und daher gebe ich auf alle Fälle eine Leseempfehlung ab. Informationen und Bilder sind auf alle Fälle gut gewählt und interessant und das Erlebte an sich lässt sich eben nur persönlich bewerten.
- Thomas Ziebula
Die rote Löwin
(59)Aktuelle Rezension von: Dirk1974Runja (18) und ihr Bruder Waldemar (14) sind die Kinder des Ritters Unger von Seeburg. Von ihrem Vater hat Runja auch das Kämpfen gelernt. Als die Burg angegriffen wird stirbt der Vater durch einen Verrat. Runja und Waldemar können fliehen, doch Runja schwört Rache. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Magdeburg. Dort geraten sie in die Fänge des Domdekans Laurenz. Dieser will Bischof von Havelberg werden, doch dabei steht ihm Pirmin von Paris im Weg. Laurenz will Runja dazu einsetzen, Pirmin aus dem Weg zu räumen, während er gleichzeitig versucht Waldemar in sein Bett zu locken...
Thomas Ziebulla hat seine Geschichte um Runja, die rote Löwin, ins Jahr 1205 gelegt. Während die Hauptprotagonisten erdacht sind, tauchen im Umwelt historisch belegte Personen und Ereignisse auf. So macht er sich den großen Stadtbrand von Magdeburg im Jahre 1207 zu Nutze, um der Geschichte die nötige Dramatik zu verleihen.
Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist kurzweilig und wirkt durch das historische Umfeld authentisch. Erzählt wird sie aus Sicht von Runja und Laurenz. Es ist eine Geschichte voller Intrigen, die am Ende viele Leben fordern.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sterne.
- Martin Selber
Faustrecht: Timm Riedbures gefährliche Flucht
(1)Aktuelle Rezension von: KarinJInhalt (Klappentext):
Nicht einen Tag länger will der Junge Timm Riedbure als Höriger dem Rittersaß dienen. So schließt er sich voll Abenteuerlust heimlich den Truppen des Kaisers auf ihrem Marsch in die Schlacht an. Er erlebt, wie seine Landsleute unter Gewalt und Krieg leiden, wie überall nur das Recht der Faust, des Stärkeren, gilt. In der Stadt Magdeburg findet er schließlich Zuflucht. Aber macht Stadtluft wirklich frei? Erst mit Hilfe gleichgesinnter Freunde, die mit ihm die große Pest durchstehen, kann er ein neues Leben in Freiheit beginnen. Ein spannender Jugendroman aus der Ritterzeit.
Bewertung: Der Klappentext gibt die Geschichte insgesamt wieder, vom Anfang bis zum Ende. Trotzdem fand ich den Roman immer wieder überraschend, und welche Episoden die Handlung noch bringen würde, unvorhersehbar. Es ist das Jahr 1213 und Timm ist 11 oder 12 Jahre alt, das weiß er nicht so genau. Er gehört wie das ganze Dorf dem Rittersaß. Der Herr beutet das Dorf, den Hof aus, wie das Gesetz es ihm erlaubt, auch wenn den Bauern kaum etwas zum Leben bleibt. Der Herr bestimmt, was der Platz eines Menschen im Leben ist. Keine Überraschung also, dass Timm die Gelegenheit nutzt, der Leibeigenschaft zu entfliehen. Im folgenden Jahr treibt ihn das Schicksal hin und her, aber nie weit weg von seiner Heimat. Denn Magdeburg kann man vom Dorf aus fast sehen. Trotzdem ändert sich für Timm sehr viel. Es geht um eine persönliche Entwicklung, um den Willen, sich zu verändern. Aber auch um eine Ordnung, die es Timm eigentlich verbietet, sein Leben nach eigenen Wünschen zu formen. Der Autor Martin Selber (1924-2006) kritisierte deutlich "die fürchterliche, gnadenlose Ordnung, in die alles eingezwungen war, was atmete; aus der niemand entfliehen konnte, der man unterworfen war von der Geburt bis zum Tode". Wie er seine Figur Timm beschreibt und leben lässt, lässt den Leser erkennen, dass der Einzelne, aber auch die Gesellschaft Schaden nähme, wenn den Menschen keine Entfaltungsfreiheit bliebe. So trägt dieser unterhaltsame Jugendroman zudem eine wichtige Botschaft. Wie viele Jugendromane, die ich kenne, ist auch jener sehr gut auch für erwachsene Leser geeignet. Timm ist mit vielen Ereignissen konfrontiert, die eigentlich nichts für Kinder sind. Damals, zu dieser Zeit war das eben so. Ereignisse wie Tod, Gewalt und Gefahr werden allerdings meist kurz und knapp geschildert, so dass man sich davon distanzieren kann und man mit Tempo von einer zur nächsten Episode gelangt. Timms Gedankenwelt und Erleben sind dennoch Teil der Schilderung und ermöglichen, sein Handeln zu verstehen und sich in seine Perspektive zu begeben. Dass seine Beschreibung blass bleibt, fördert nach meiner Meinung eher die Einfühlung. Was mich etwas gestört hat, war die Sprache bzw. die Wortwahl. Im Klappentext fängt es an: Höriger, Rittersaß... diese Wörter sind mir bis dahin nie begegnet, obwohl ich mir ihre Bedeutung erschließen konnte. Allerdings enthält der Text immer wieder ausgefallenene Wörter: Kaitengebüsch, Reisige (=Reisende), Bräune (eine Krankheit)... "wir arbeiteten unter dem Kreuzhoch" 🤔 und ein paar Seiten später stellt sich der Kreuzhoch als Hügel heraus 🤦♀️😂 Davon abgesehen hat mir der Roman sprachlich durchaus gefallen, weil der Autor einen eigenen Stil entwickelt hat. Der Text wirkte leicht altertümlich und ein bißchen wie ein Märchen geschrieben, was der Handlung jedoch angemessen war und natürlich wirkte. Geschmückt wird der Text von Illustrationen von Hans Wiegand, die wie Holzschnitte und kraftvoll wirken. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.
- Horst Bosetzky
Otto mit dem Pfeil im Kopf
(1)Aktuelle Rezension von: quatsprecheDieser Roman vom Jaron-Verlag enthält ‚Phantastische Geschichten um die Entstehung von Berlin und Brandenburg‘. Als ich den Titel im Buchladen sah, war ich sofort begeistert und wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich mich sehr für diese spannende Zeit interessiere und gerade auch durch das Museumsdorf Düppel viele Berührungspunkte damit habe.
Das Buch besteht aus 8 Kurzgeschichten, die chronologisch aufeinander aufbauen.
Der Autor macht in jeder Geschichte deutlich, dass er alle bisher bekannten Daten und Fakten zur Gründung Berlins kennt. Jedoch ist es, meiner Meinung nach, nicht sehr geschickt in die einzelnen Geschichten eingebunden. Es wirkt gezielt platziert, wie Auszüge aus einem Geschichtsbuch, wobei die wirklich wichtigen Geschehnisse im Hintergrund verschwinden oder auf wirklich unmöglich-phantastische Art und Weise ablaufen.
Der Humor des Autors ist leider nicht meiner, das kann jedoch vorkommen und ich habe versucht darüber hinweg zu lesen. Jedoch beschlich mich der Verdacht, dass der Autor hoffte die einzelnen Geschichten über diesen Humor laufen zu lassen. Da dies bei mir nicht funktionierte, funktionierten die Geschichten nicht richtig. Deplatzierte Gespräche, lächerlich anmutende Handlungen, überflüssige Kommentare.
Was mich persönlich wirklich gestört hat, waren die ganzen biblischen Zitate und dass die Slawen polnisch (o.Ä.) gesprochen haben. Gerade das letzte ist total falsch und sollte meiner Meinung nach nicht mal im Ansatz so verbreitet werden. Immerhin ist dieses Buch nicht nur für die Fachwelt, sondern vor allem für den belesenen Laien, dem zu keiner Zeit klar gemacht wird, dass dies eine freie Interpretation ist.
Ich hatte wirklich gehofft, dass dies Buch eine Brücke zwischen der Fachliteratur und der Belletristik schlagen könnte, wurde jedoch enttäuscht. Trotzdem könnte es für einen anderen Leser mit einem anderen Humor ein gutes Buch sein. - Stefan Kretzschmar
Anders als erwartet
(20)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn der Tat, das Buch ist wie der Titel schon verspricht 'Anders als erwartet'. Ließ sich gut und flüssig lesen, und zeigt einfach, dass nicht alles so ist wie es die Presse und die Medienlandschaft gerne darstellt. Trotzdem nicht ganz mein Fall. Nichts was ich ein zweites Mal lesen würde. - 8
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