Bücher mit dem Tag "magdeburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "magdeburg" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Das Haupt der Welt (ISBN: 9783404172009)
    Rebecca Gablé

    Das Haupt der Welt

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Freyas_Books

    Bei diesem Buch bin ich sehr zwiegespalten. Vor Monaten fing ich an das Buch zu lesen, dann Monate rührte ich es nicht an, weil die Geschichte sich so gezogen und so langatmig war, obwohl die Geschichte um den Otto den Großen mich sehr interessiert hat. Später aber als ich dann weiterlies konnte ich mich noch genau an die Handlung erinnern. Die Geschichte ist zum Schluss leider nicht besser geworden :((
    Leider, Leider, Leider...

  2. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  3. Cover des Buches Die rote Löwin (ISBN: 9783404174768)
    Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Buchfink_2793

    In dem Buch geht es um Rubina, die am Anfang den Mord an ihren Eltern mit ansehen muss und als einzige mit ihrem Bruder den Überfall von Wenden auf ihre Heimatburg überlebt. Sie flüchten gemeinsam nach Magdeburg, wo Verwandte wohnen, die sie allerdings verstoßen und sich selbst überlassen. Nach einer Zeit nimmt sich Laurenz, der Domdekan von Magdeburg, sich ihrer an und verspricht Rubina ihr bei ihrer Rache zu helfen. Er schickt sie in den Orden der Vollstrecker, wo sie zur Assassine ausgebildet wird. Doch Laurenz hat Hintergedanken und als sich Rubina weigert seinen Willen zu vollziehen nimmt er ihren Bruder als Geisel.

    Dieser historische Roman war sehr spannend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Mittelalter war in keinster Weise verharmlost. Ich fand das Buch an vielen stellen sehr brutal und blutig, was mir persönlich aber gut gefallen hat. Das Schicksal der Geschwister und die Liebe unter den beiden hat mich so gefesselt und Laurenz war seit langem ein Charakter im Buch den ich wirklich scheiße fand. Ich habe ihn gehasst. Er ist manipulativ, hinterhältig, pervers und dann doch so ein Angsthase, das er mir einfach tierisch unsympathisch war. Ja wie Rubina ausgebildet wir und ob sie ihre Rache nimmt und ihren Bruder wieder bekommt müsst ihr selbst lesen. Ich fand das Buch sehr gut. Kritik hab ich nur, dass Rubina eigentlich so eine starke Frau ist und doch in fast jeder bedrohlichen Situation Gott um Gnade und Hilfe anfleht. Aber damals waren die Leute halt gläubiger als heutzutage. Das Ende empfand ich leider als gehetzt. Es waren größere Zeitsprünge vorhanden als im Rest des Buches und auch die Liebesgeschichte von Rubina fand ich an manchen stellen zu plötzlich und wechselhaft. Der Rest des Buches war allerdings genau im richtigen Tempo geschrieben. Nicht zu ausschweifend, aber auch nicht zu sehr gekürzt.

    Ein lesenswertes Buch, das für einen historischen Roman schnell zu lesen ist, da er nicht all zu dick ist.

  4. Cover des Buches Dunkellicht (ISBN: 9783944544618)
    Martin Ulmer

    Dunkellicht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Unsere Welt ist von den Brüdern des Lichts und der Dunkelheit geprägt. Beide Orden agieren seit jeher verborgen im Untergrund. Als immer mehr Ordensbrüder verschwinden, schließen sie Waffenstillstand. Das Licht und die Dunkelheit arbeiten Hand in Hand, um Antworten zu finden und sich der unbekannten Bedrohung gegenüberzustellen.

    "Dunkellicht" ist ein Fantasy-Thriller voller Mythen, der sich dennoch an unsere Gegenwart schmiegt und somit im Untergrund seinen Kampf ausführt. 

    Gleich am Anfang muss ich sagen, dass ich äußerst selten im Fantasybereich lese. Sobald mir Welten zu fantastisch werden, finde ich mich nur schwer ein, und daher habe ich lange gezögert, bis ich zu "Dunkellicht" griff.

    Im Mittelpunkt stehen das Licht und die Dunkelheit beziehungsweise Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Bruder der Dunkelheit. Von Natur aus zu Feinden erkoren, überwinden sie sich und stellen sich gemeinsam dem Kampf gegen das Verschwinden der Bruderschaften. Wichtig scheint es, ein verschollenes Buch aufzutreiben, in dem die Lösung des Rätsels und möglicherweise der Ausweg aus dem Ungemach geschrieben steht. 

    Gleichzeitig ist Büro 13 auf sie angesetzt. Dabei handelt es sich um ein ominöses Söldnerbüro angeführt von Steiner, das mit allen Mitteln gegen Zielpersonen vorgeht. Dieser Steiner führt weiter nichts als Aufträge aus und ist sich nicht bewusst, dass er damit Dunkelheit und Licht auf die Finger haut.

    Ich mag das Buch, obwohl es weniger meinen bevorzugten Genres entspricht. Es hat etwas von einem zügigen Thriller, weil etliche Kampfszenen vorkommen. Als ausgebildeter Krieger des Lichts hat Johannes einiges drauf, dabei legt sich ausgerechnet mit ihm ein Söldnertrupp an. Im Gegensatz dazu entspricht Antoine eher dem Gelehrten in der Runde, wobei der Dunkellicht-Trupp zusätzlich aus der jungen Frau Ella und dem Magier Martus besteht. 

    Die Figuren sind meinem Empfinden nach gut und glaubhaft dargestellt. Sie machen einen lebendigen Eindruck und ich fieberte rasch mit ihnen mit. Aus der Handlung heraus, weiß man nicht, wem man trauen soll, wer nun die gute beziehungsweise die böse Seite repräsentiert, und wer, aus welchen Motiven heraus, wie handelt. Dadurch ergibt sich neben Kampfszenen und Action-Spaß eine packende Stimmung, weil man unbedingt wissen will, wer für welches Lager spielt. 

    Das bringt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Ich fand das gesamte Buch von der Handlung, dem Schreib- und Erzählstil und den Figuren her großartig. Trotzdem fehlt mir die Hintergrundgeschichte dazu. Denn mit Licht und Dunkelheit und vereinzelten mythischen Kräften der Ordensbrüder ist es für mich nicht getan. Denn nach der Lektüre weiß ich trotzdem nicht, wozu diese Orden überhaupt existieren. Was ist ihre Aufgabe, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig bekämpfen oder gegen ihr eigenes Verschwinden vorgehen? Und warum gibt es eine Fehde zwischen den Organisationen, wenn sie offenbar blendend zusammenarbeiten? Vielleicht werden diese Fragen in der Fortsetzung beantwortet.

    Ansonsten war es ein packendes, mythisches Abenteuer. Action-Thrill ist mit fantastischen Magie-Elementen gepaart, rasante Kampfhandlungen wechseln sich mit mystischen Ebenen ab, und die Charaktere sind authentisch sowie in ihrem Verhalten nachvollziehbar.

    „Dunkellicht“ ist ein gut zu lesendes Fantasywerk, das trotz der magischen Elemente in Deutschland Ende der 1990er-Jahre verortet ist, und daher Realität und Fantasie auf geheimnisvolle Weise vereint. Ich denke, wer gern Fantasy und Thriller liest, hat damit den richtigen Griff getan. 


    Die Brüder des Lichts und der Dunkelheit:

    1) Dunkellicht

    2) Schattenschein

  5. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Charaktere von Christian, Lukas und Marthe sind wie immer perfekt. Jetzt trifft zum ersten Mal Albrecht mit seinen Kumpanen in der Vordergrund, und alle erweisen sich auf dem Niveau von Randolf: die Verkörperung des Schlechten.

    Und natürlich gibt es Krieg, aber diesmal einen großen innerhalb des Reiches, nämlich gegen Heinrich den Löwen.

    Bildhaft geschrieben, man kann sich alle Szenen lebhaft vorstellen, mit viel Spannung. Perfekte Unterhaltung mit historischem Anspruch (sorgfältig recherchiert).

    Fazit:

    Deutschlands Geschichte spannend und lebendig erzählt im 12. Jahrhundert: fünf Sterne.

  6. Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)
    Ruben Laurin

    Die Jüdin von Magdeburg

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Marapaya

    Mit der „Jüdin von Magdeburg“ hat sich Ruben Laurin nach eigener Aussage den Traum erfüllt, einen Ritterroman zu schreiben. Nachdem in der „Kathedrale des Lichts“ der Dombau zu Magdeburg die tragende Rolle spielte, erweitert Laurin nun das Feld. Der Dom ist noch immer nicht fertig, aber der Heilige Mauritius steht schon in seiner Kranzkapelle und wird zum moralischen Vorbild für einen jungen, angehenden Ritter, der im Ringen einiger edler Herren um die Macht in der Domstadt unversehens zwischen die Fronten gerät. 

    Die Grundgeschichte ist klassisch angelegt – Junge trifft schönes Mädchen und verliebt sich, doch es gibt natürlich vielerlei Hürden und Verwicklungen zu überwinden. Den Rahmen gibt die Historie vor. Ein epischer Konflikt zwischen Markgraf Otto von Brandenburg und den Domherren in Magdeburg. Otto will seinen Bruder Erich an die Spitze des Magdeburger Erzbistums bringen, doch die Domherren wollen die Brandenburger nicht in ihrer Stadt und wählen einen anderen zum Erzbischof. Daraufhin zieht der tobende Otto mit seinen Verbündeten gegen das Erzbistum in den Krieg. Im Gefolge des Markgrafen ist der junge Ritter Wolfram von Hildesheim. Erst vor kurzem war er noch Knappe eines Ritters im Dienst der Magdeburger. Doch amouröse Verwicklungen brachten Wolfram in Schwierigkeiten, vor denen Otto ihn rettete. Nun muss er seinem Dienstherrn treu und loyal zur Seite stehen, obwohl sein Herz bei der schönen Jüdin in Magdeburg geblieben ist. 

    Laurins Roman ist dicht gewebt. Historische Persönlichkeiten wie die fromme Mechthild von Magdeburg werden zum Teil seines Figurenensembles, gestalten die Handlung mit. Religion und Glaube, Macht und Herrschsucht ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Mystikerin Mechthild fühlt sich Gott und den Menschen verpflichtet, sie unterscheidet nicht zwischen Christen und Juden. Für den Großteil der Domherren zählt nur Macht und Geld, sie sehen nichts Unrechtes darin, den Juden vor der Stadt das fehlende Geld für den Dombau zu rauben. Ungläubige Menschenleben, die weniger zählen. Ein Diskurs, der auch heute leider noch allzu aktuell ist. 

    Die klassischen Zutaten eines Ritterromans dürfen natürlich nicht fehlen: Minnegesang, Turniere und Schlachtengetümmel. Wolfram in schwarzer Rüstung auf edlem Rappen bewährt sich im Kampf und kann dem sinnlosen Abschlachten doch wenig abgewinnen, zumal auf der Gegenseite auch Freunde von ihm stehen. Es gibt eine Reihe von unerwarteten Wendungen und zum Finale einige überraschende Enthüllungen, die für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten sind. Die Geschichte hätte auch ohne funktioniert. Doch die mittelalterliche Atmosphäre überzeugt mich. Ebenso diese Mischung aus Religion, Politik, Glaube und Menschlichkeit. In der Figurengestaltung gibt es kleine Schwächen. Während die positiv angelegten Protagonisten recht ausgewogen mit Stärken und Schwächen dargestellt werden, sind mir ihre Gegenspieler zu einseitig angelegt. Durch und durch verdorben, böse und grausam. Das braucht es zum Teil für die Handlung und fällt bei mir kritisch ins Gewicht. 

    Als Kind der Mark Brandenburg habe ich mich aber im Großen und Ganzen sehr aufgehoben gefühlt in dieser Geschichte an mir zum Teil gut bekannten Schauplätzen. Ich freue mich auf neue Abenteuer rund um den Dom von Magdeburg, der noch ein, zwei Jahrhunderte brauchen wird bis zur Fertigstellung und so Raum für weitere Geschichten bereit hält. 

  7. Cover des Buches Die Wundärztin (ISBN: 9783426505373)
    Heidi Rehn

    Die Wundärztin

     (68)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Liebe und Verrat im 30-jährigen Krieg: In „Die Wundärztin“ – dem Auftakt einer Trilogie – erzählt Heidi Rehn die Geschichte der Söldnertochter Magdalena, die als Wundärztin im kaiserlichen Tross arbeitet. Schon als Kind lernt sie den Waisen Eric kennen, der nach dem Tod seiner Eltern als Zimmermannlehrling im Tross unterkommt. Nach Jahren werden die beiden ein Paar. Doch die Liebe ist eine verbotene, denn die Väter der beiden waren verfeindet. Nach einer Schlacht verschwindet Eric spurlos und Magdalena muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Im Prinzip hat mir der Roman ganz gut gefallen. Rehns Schreibstil zieht einen schnell in die Geschichte rein, sie erzählt sehr bildhaft und durchaus atomsphärisch. Auch zu den Charakteren findet man recht schnell Zugang. Ein wenig holprig fand ich den Übergang vom Prolog zum ersten Teil des Romans, auch gab es am Anfang noch ein paar Ungereimtheiten, die sich dann aber nach und nach weitgehend aufklären. Doch Vorsicht: Wer einen detaillierten, gut recherchierten Roman über den 30-jährigen Krieg lesen will, ist mit diesem Buch falsch beraten. Rehn schildert zwar sehr genau und informativ das Leben eines Feldschers im Tross und überhaupt das Leben des Tross-Gefolges, über die Hintergründe oder politischen Verstrickungen zu jener Zeit erfährt der Leser aber so gut wie nichts. An manchen Stellen hätte ich mir zwar auch tiefergehende Informationen und weniger Gefühlsduselei gewünscht, im Großen und Ganzen hat mich dar Roman aber trotzdem extrem gut unterhalten. Und irgendwie gelingt es Rehn dann doch die Stimmung der Menschen, die zu jener Zeit geherrscht haben muss, zu transportieren.

    Ein ganz unterhaltsamder Historienschmöker, trotzdem werde ich die Folgebände ziemlich sicher nicht mehr lesen. Die haben dann nämlich gar nichts mehr mit dem 30-jährigen Krieg zu tun und  so gepackt hat mich die Geschichte dann auch wieder nicht.
  8. Cover des Buches Berlin Alexanderplatz (ISBN: 9783596521494)
    Alfred Döblin

    Berlin Alexanderplatz

     (280)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Mir hat der Schreibstil an und für sich sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn dieser etwas umschreibend ist und man ein tolles Bild der Handlung und des Handlungsortes suggeriert bekommt. Allerdings nahm die oben bereits angesprochene Reizüberflutung zu drastische Ausmaße an, sodass ich das Buch nicht mehr genießen konnte. Man erlebt zwar hautnah die Erlebnisse einer Großstadt, aber Spannung kommt in der Geschichte gar nicht auf. Das Potential wird durch die ständige Erwähnung von banalen Nebensächlichkeiten komplett unterdrückt. Insofern war die Geschichte zäh und anstrengend zu lesen. Da stellt sich dann aber für jeden die Frage, ob man für den wohl beispiellosesten deutschen Großstadtroman und Döblins wunderbaren Schreibstil absolute Langeweile in Kauf nehmen will.

  9. Cover des Buches Das Dornenhaus (ISBN: 9783492302982)
    Lesley Turney

    Das Dornenhaus

     (38)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Cover:
    Das Cover eine grüne Wiese, eine Brücke, ein großes, altes Haus. Nicht gerade sehr ansprechend, aber trotzdem interssant.

    Inhalt:
    Hannah glaubt, Gespenster zu sehen, als sie eines Tages ihrer Jugendfreundin Ellen gegenübersteht. Denn Ellen ist vor langer Zeit, im Alter von achtzehn Jahren, ums Leben gekommen. Um Klarheit zu gewinnen, reist Hannah zurück an den Ort ihrer Kindheit, ans Meer nach Cornwall. Um jeden Preis muss sie herausfinden, was damals wirklich geschah - in Ellens Elternhaus, dem "Dornenhaus" ..

    Meinung:
    Das Buch liest gut und angenehm. Wir lesen in zwei Epochen - die Gegenwart und die Vergangenheit. Beides ist von Kapitel zu Kapitel abwechselnd, es verwebt praktisch mit der Geschichte. Zu Anfangs könnte man jedoch ein paar Probleme haben immer zu umzudenken, aber das gibt sich sehr schnell.

    Der Klapptext macht neugierig und die ganzen Kapitel sind nicht allzu lang, so liest man es schnell durch.

    Es fängt gleich interessant an und kaum das man Hannah kennt, gehen wir mit ihr auch schon in Vergangenheit, wo sie Ellen kennenlert.

    Die Erzählerin läßt sich Zeit, man fragt sich, wann kommt der Punkt wo Hannah endlich zurückkehrt um die Wahrheit raus zu finden. Das passiert erst wirklich fast am Ende und das Ende selber kommt dann zu plötzlich und zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet, denn für mich bleiben noch ein paar kleine Fragen übrig.

    Das Buch ist lesenswert, aber allzu viel sollte man jetzt nicht erwarten. Es bleibt für mich trotzdem ein super Buch, denn man denkt anschließend noch darüber nach
  10. Cover des Buches Schattenriss (ISBN: 9783423213240)
    Silvia Roth

    Schattenriss

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thaleia
    Ich muss mich an dieser Stelle als absoluter Fan der Bücher von Silvia Roth outen und finde auch dieses Buch sehr spannend und empfehlenswert. Die beiden zusammenarbeitenden Polizisten, die so unterschiedlich sind und sich doch so gut ergänzen werden leider in diesem Buch überwiegend getrennt. Dafür spielt die deutsche Gescichte mit in diesen Krimi hinein und macht ihn damit für den Leser noch realistischer.

    Ich konnte das Buch runterlesen. Abends immer wieder ein paar Seiten wenn zeit war und habe mich schon darauf gefreut. Selbst wenn ein paar Tage keine Zeit ist findet man den Einstieg in das Buch immer wieder sehr leicht. Die Geschichte ist einprägsam und daher empfinde ich das Buch als schöne Lektüre für alle Krimifans.

    Der Spannungsbogen an den unterschiedlichen Schauplätzen baut sich super auf bis hin zum Finale und ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Krimis der Autorin zu lesen, wenn noch welche erscheinen sollten.
  11. Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts (ISBN: 9783751702812)
    Ruben Laurin

    Die Kathedrale des Lichts

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Books_Snowflake_Manga

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und bekommt 4,5 von 5 ⭐
    Es hat mich sehr gepackt und man konnte der Geschichte mit all ihren Figuren mitfiebern. Auch wenn es zwischenzeitlich durch die Sichtwechsel schwieriger zu lesen war.
    Gefallen hat mir auch sehr die verwendete Sprache, da sie gut ins frühe 13. Jahrhundert passt.

  12. Cover des Buches Die fremde Königin (ISBN: 9783404184613)
    Rebecca Gablé

    Die fremde Königin

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Meggi20

    Im Gegensatz zu "das Haupt der Welt" finde ich die Charaktere dieses Buches manchmal ein wenig farblos. Mit Adelheid und Gaidemar könnte ich mich nicht so sehr anfreunden wie mit Tugomir im ersten Teil. 

    Etwas traurig war ich auch, dass die altgeliebten Charaktere fast bis garnicht mehr auftauchen - diese Geschichte steht eben auf eigenen Füßen ( besser gesagt Seiten:)). Das sollte man bedenken. 

    Ansonsten ist es ein sehr farbenprächtiger schillernder Roman und auch wenn er nicht zu Gables besten Büchern zählt, lohnt es sich durchaus, ihn zu lesen. 

  13. Cover des Buches Duden. Was jeder wissen muss. Deutsche Geschichte (ISBN: 9783411740116)
  14. Cover des Buches Lockdown (ISBN: 9783421048783)
    Christoph Hickmann

    Lockdown

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Hölleluja! (ISBN: 9783841906458)
    Stefan Kretzschmar

    Hölleluja!

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Diese Buch macht einfach Spaß, mit viel Humor und Charme tauchen wir ab in die Handball Welt. 

    Klappentext 

    "Wenn es nicht kracht, ist es nicht Handball."

    Stefan Kretzschmar, einstiger Weltklasse-Linksaußen und Ikone des deutschen Handballs, zeigt, was den zweitliebsten Mannschaftssport der Deutschen so faszinierend und einzigartig macht.

    Er erzählt von Sternstunden und Höllentrips, der Schönheit des Spiels und Trophäen, von Künstlern und Kämpfern, Härte und Schmerzen, von verrückten Typen und wilden Partys, großen und kleinen Vereinen, Hexenkesseln und Tempeln, der besonderen Rolle der Nationalmannschaft, von Handball als Familiensache und davon, was den Sport im Innersten zusammenhält.


    Der Leser erfährt, warum die entnervten Nachbarn in der elterlichen Berliner Plattenbauwohnung Schuld am Start Stefan Kretzschmars Handballkarriere waren, wie Alfred Gislason es schaffte, ihn trotz Bandscheibenverletzung bei einem Champions-League-Spiel auflaufen zu lassen, oder warum Brustwarzendrehen das Foul für „fortgeschrittene Dreckssäcke“ ist.


    Die vielleicht ehrlichste Liebeserklärung an den Handball.


    Meinung 

    Dieses Buch ist humorvoll, charmant, zeigt die schönen Seiten aber auch die Schatten Seiten des Profisports. Dabei kommt man dem Profihandball so nah wie sonst nie. Trifft alte Helden und schwelgt zusammen in Erinnerungen. Bleibt aber dennoch in der Gegenwart. Ein Buch das selbst Menschen die nichts mit Handball am Hut haben,  diesen Sport näher bringen könnte. Zudem hat es das Potenzial alte und neue Handball Fans zu verbinden. Hölleluja! sprüht nur so vor lauter Stefan Kretzschmar Präsenz. Wenn man es liest hat man die ganze Zeit Kretzsches Stimme im Ohr. Das ist wirklich gut gelungen. Ich muss aber auch zugeben, das es mich manchmal fasst in den Wahnsinn getrieben hat 🙈. Also danke dafür 😂. 


    Fazit 

    Ein Buch für alle Handball Fans, ob alte oder neue. Aber auch für Leute die so garkeine Ahnung von Handball haben. 

  16. Cover des Buches Angeklagt (ISBN: 9783548374178)
    Robert Glinski

    Angeklagt

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Aurora
    Als das Buch bei mir ankam, war ich anfangs sehr skeptisch, ob es überhaupt etwas für mich ist. Für gewöhnlich lese ich keine Erfahrungsbücher oder Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen etc. Auch Kurzgeschichten sind nicht unbedingt mein Fall. Als ich dann jedoch zu den Buch griff und zu lesen begann, war ich gleich von der ersten Erzählung darin positiv überrascht. In dem Buch gibt es kaum wörtliche Rede, da es eher Berichte als Geschichten sind und eben aus der Sicht des Richters geschrieben wurden. Nichtsdestrotrotz habe ich mich gewundert, wie spannend auch reale Kriminalfälle sein können. Der Schreibstil ist locker und kommt völlig ohne Fachbegriffe aus, die ich hier ehrlich gesagt erwartet hatte, was das Lesen sehr einfach macht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wenig “True Crime” statt der sonst erdachten Kriminalromane erleben möchte.
  17. Cover des Buches Schillers Schatten (ISBN: 9783898125482)
    Christinane Dieckerhoff

    Schillers Schatten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: GloriaFrost
    Hochexplosiv Schiller ist ein Macher. Was er anfasst, gelingt. Schöne Frau, Doktortitel, klug und blendend aussehend, selbstbewusst. Und auf den Mund gefallen ist er auch nicht. Wenn er etwas aufbaut, hat das Hand und Fuß. Mit halben Sachen gibt ein Typ wie er sich nicht zufrieden, Und da er einer der besten Literaturagenten des Landes ist, kann sich jedes noch so talentlose Schreiberlein glücklich schätzen, wenn es, wie auch immer, die Aufmerksamkeit des Meisters auf sich lenkt. Bedeutet ein Vertrag mit ihm doch die Fahrkarte in den Bestsellerhimmel , zumal Schillers Frau als Lektorin in einem großen Verlag fungiert. Eine solche Troika kann nichts aus der Bahn werfen, oder? Nun ja … Der Mensch versuche die Götter nicht! Ausgerechnet auf der Leipziger Buchmesse kommt es zum Eklat. Schillers mittlerweile preisgekrönter Schützling Jakobs kann den Hals nicht voll kriegen, greift nach den Sternen. In diesem Fall nach dem Stern Ruth, Schillers angetrauter Ehefrau. Und plötzlich bricht Schillers mühsam errichtetes Kartenhaus in sich zusammen. Er sieht sich als das, was er ist. Ein Schwarzer, der einen Teil seiner Kindheit im Heim verbracht hat, allein mit einer afrikanischen Mutter, die beide mehr schlecht als recht durchs Leben manövrierte, nachdem ihr Mann, der sie in die damalige Bundesrepublik geholt hatte, als Spion der DDR enttarnt wurde, Hals über Kopf über die Grenze floh, Frau und Sohn ihrem Schicksal überließ. Schillers längst vernarbt geglaubter Schmerz bricht wieder auf. Sein Hass auf den gewissenlosen Vater steigert sich ins Unermessliche, zumal er ihm auch den frühen Tod seiner geliebten Mutter ankreidet. In Magdeburg soll der Schuft untergetaucht sein. Und Magdeburg ist nicht weit … Da kommt es Schiller gerade recht, dass sich Mona, eine bildhübsche und dazu begnadete junge Schriftstellerin, mit einem brisanten Manuskript über Korruption beim Bau des Magdeburger Sportstadions im Gepäck, unverhohlen an ihn ranschmeißt und eine heiße Liebesnacht mit ihm im Hotel verbringt. Unheil, nimm deinen Lauf. Denn nun geht es Schlag auf Schlag. Rassismus der übelsten Art, Monas Verschwinden, das Auftauchen alter Seilschaften, der Tod eines blonden Mädchens, das ihn mit ihrer Bande von Glatzköpfen verfolgte und ihn mit dem Lied: „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, immer wieder verhöhnt und verletzt hatte, treiben Schiller fast in den Wahnsinn. Und welche Rolle spielt sein unvermittelt auf der Bildfläche erscheinender Vater in dem düsteren Spiel? Ist der Taxifahrer Pogwisch, der ihm das Leben rettet, wirklich so harmlos, wie er sich gibt? Was haben Mager und die Kommissarin zu verbergen? Rätsel über Rätsel in diesem mit flotter Feder geschriebenen Krimi. Das rasante Tempo, die wendungsreiche Story und die mitreißende Erzählkunst der Autorin machen diesen Roman zu einem Highlight der Literaturlandschaft. Dieses Buch muss man gelesen haben. Ich kann es in höchstem Maße empfehlen!
  18. Cover des Buches Die Hexe und der Leichendieb (ISBN: 9783471300084)
    Helga Glaesener

    Die Hexe und der Leichendieb

     (69)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50
              In Zeiten des Dreißigjährigen Krieges heiratet in der Eifel die junge Sophie Marselius, den Herrn der Wildenburg. Gern hätte sie die Aufgaben der Herrin übernommen, wenn da nicht die schöne Edith wäre. Marselius macht kein Geheimnis daraus, dass Edith seine Geliebte ist, sondern er toleriert auch, dass sie sich wie die Herrin der Burg benimmt. Ganz offen erklärt er, dass Sophie nur da ist, um ihm Nachkommen zu gebären, und zwar am liebsten nur männliche. Die Geschichte spielt zu Zeiten der Hexenverbrennungen und Hinrichtungen. Auch Sophie muss sich immer auf dem Innenhof der Burg einfinden und dem Spektakel beiwohnen. Als eines Tages einem wegen Mordes und Leichenraubes Verurteilten direkt vor seiner Hinrichtung die Flucht gelingt, ist es Sophie, die ihm das Burgtor öffnet und ihm so in die Freiheit verhilft.  Vergeblich versucht Sophie lange Zeit, ihren Mann dazu zu bewegen,  sich von Edith zu trennen. Dabei hat sie mehr und mehr das Gefühl, dass Edith eine Hexe ist. Es geschehen schreckliche Dinge, immer unter dem Schleier der Hexerei. Als Sophie keine Hoffnung auf ein besseres Leben hat, ergreift sie die Flucht. Immer wieder begegnet sie in der kommenden Zeit Marx von Mengersen, dem Mann, dem sie zur Flucht verholfen hatte. Mit ihren Ängsten erscheint Sophie oft sehr schwach, sie kann allerdings auch stark sein und Durchhaltevermögen zeigen, wenn es darum geht, um ihre Rechte zu kämpfen. Bei allem, was sie erlebt, fällt es ihr natürlich auch manchmal schwer, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen. -
    Es geht um Lug und Betrug, Gemeinheiten und Verleugnungen,  selbst Mord und Totschlag sind an der Tagesordung. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend erzählt und vergeblich sucht man eine Stelle, an der man es mal beiseite legen kann.
           
  19. Cover des Buches Geschichte der Stadt Zerbst: 2 Bde. (ISBN: 9783910192669)
  20. Cover des Buches Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa (ISBN: 9783869640730)
  21. Cover des Buches Drei Tote für Benni (ISBN: 9783898126748)
    Titus Simon

    Drei Tote für Benni

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Federchen
    Armes Magdeburg... --------------------------------- Benni wird in Magdeburg brutal von Jugendlichen rechter Orientierung zusammen geschlagen. So sehr, dass er ab da sein Leben in einem Rollstuhl verbringt und geistig behindert ist. Es kommt zum Prozess und die Täter, vier Jungen und ein Mädchen, werden frei gesprochen. Es beginnt ein Hass die Stadt zu durchfluten, der seines Gleichen sucht. Verschiedene Gruppierungen der linken Szene überlegen, diskutieren, versuchen einen Plan zu finden, um sich zu rächen. Dabei steht sowohl der Bruder des Opfers als auch der Lehrer des Bruders im Kreuzfeuer der Debatten. Beide sind selbst nicht zimperlich bei der Vergabe von Schlägen. Es kommt, wie bereits geahnt, drei Täter werden getötet, zwei Jungen und das Mädchen. Die Magdeburger Polizei, allen voran Hauptkommissar Bertram wird mit der Aufklärung betraut. Doch erst ein Freund von Bertram, ein ehemaliger Polizist, jetzt Vorruheständler kann die Ermittlungen vorantreiben. ---------------------------------- Soviel zum Plot, der eigentlich für sich sehr interessant und sagen wir mal, recht gut geschrieben ist. Allerdings stören mich an der Art und Weise so einige Sachen. Nach einigen Seiten gingen mir die immer wieder eingeworfenen verschiedenen Dialekte der Mitwirkenden gehörig gegen den Strich. Ich hatte bereits nach wenigen Seiten verstanden, wer aus welchem Bundesland kam. Das hätte sich der Autor sparen können. Desweiteren fielen mir ständig zwei Worte unangenehm auf, „Ossis“ und „Wessis“. Ich dachte, wir wären eine Nation und die Wiedervereinigung war ja nicht erst gestern. Warum also nicht auch „Südis“ und „Nordis“. Eine Fortführung meines Frustes resultierte auch aus der Feststellung, dass ein pensionierter Schwabe, die drei Morde aufklärt und nicht die „ostdeutsche“ Polizei. Aber nicht genug mit meinem Frust, ich dachte auch immer, dass Magdeburg mehr zu bieten hat als Demonstrationen und Gewalt der Linken gegen die Rechten und andersherum. Nach Beendigung des Krimis war ich da nicht mehr so sicher. Sicherlich soll es vorwiegend um die Aufklärung der Morde gehen, aber muss man deswegen ständig nur von Gewalt schreiben. Ich habe mir das Buch auf der Leipziger Messe gekauft, weil auf dem Klappentext keine Rede von den beiden Szenen war. Das sollte es aber, denn das ist für mich das Hauptthema dieses Buches. Den Täter hatte ich bereits in der Hälfte des Buches ermittelt und der Höhepunkt, bzw. eben die Aufklärung zog sich für mich unendlich weit hin. Für mich ein in vielerlei Hinsicht enttäuschender Krimi.
  22. Cover des Buches Ich, Jürgen Sparwasser, meine Biographie (ISBN: 9783000321221)
  23. Cover des Buches Der Glasmaler und die Hure (ISBN: 9783746622033)
    Michael Wilcke

    Der Glasmaler und die Hure

     (14)
    Aktuelle Rezension von: criwie
    Eine Liebesgeschichte in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Sie beginnt im Magdeburg des Jahres 1631. Während die Truppen des Feldherrn Tilly in der Stadt wüten, wird der Glasmaler Martin Fellinger überfallen und seine Familie auf herzlose Weise ermordet. Die Mörder hielten auch ihn für tot. Doch seine Jugendliebe Thea, welche sich als Hure verdingen musste, rettet ihn aus der brennenden Stadt. Mit ihr macht Martin sich daran, die Mörder zu finden und sich in den chaotischen Zuständen eines Religionskrieges ein neues Leben aufzubauen. Dieses Buch glänzt durch seine *realistischen Beschreibungen* der Umwelt und der Zustände zu jener Zeit. Ich selbst kenne die Stadt Magdeburg und konnte sie in den Beschreibungen des Buches wiederfinden. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die verschiedenen Schauplätze zu jener Zeit ausgesehen haben müssen. Sehr eindrucksvoll ist eine Szene, in der geschildert wird, wie vom Magdeburger Dom aus die Truppen Tillys gesehen werden, die machtvoll die Stadt belagern. Neben der Darstellung der Umwelt kommen auch die *Empfindungen der Menschen* in jener Zeit nicht zu kurz. Familien werden verraten, Häuser geplündert, Heere marschieren, Menschen sterben, Menschen werden gerettet und Jugendlieben finden zueinander. So gibt das Buch durch die Schilderung einzelner Schicksale eine gutes Gesamtbild jener Zeit. Dieses Buch sollte in den Regalen jedes Historienromanfans stehen!
  24. Cover des Buches Frohe Weihnacht im Herzen. Band 3 (ISBN: 9783941127333)
    Marie Rossi

    Frohe Weihnacht im Herzen. Band 3

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    Aktuelle Rezension von: Asmodi
    Frohe Weihnacht zum Dritten! Die Weihnachtsanthologien aus dem Magdeburger Elbverlag werden so langsam zu einer Tradition. Anno 2011 ist bereits der dritte Band unter dem Titel "Frohe Weihnacht im Herzen" erschienen, sodass man nun von einer Reihe sprechen kann. Mit ihrer Mischung aus Kurzgeschichten, formal klassischen Gedichten, Elfchen, Haikus und Akrosticha stellen die Elbverlag-Anthologien auf dem Buchmarkt durchaus etwas Besonderes dar. Eine solche stilistische Vielfalt findet sich selten in einem einzigen Band. Das allein ist schon von großem Reiz. Doch natürlich ist die Qualität der Texte das, was zählt. Und auch diesmal sind wieder ein paar echte literarische Perlen dabei – sowohl von renommierten "alten Autorenhasen" als auch von schriftstellerischen Frischlingen. Die Gefühlspalette reicht von humorig bis besinnlich, das Themenspektrum von Pontius bis Pilatus. Wie üblich ist für jeden was dabei! Anlesetipps: - bei den Gedichten: "Vier Kerzen zum Advent" von Anke Kopietz, "Herzenswunsch" von Jana Engels, "Was so an Weihnachten passiert ..." von Margret Laupert, "Stille" von Barbara Otte, "Herrgott-Schnitzer" von Angelika Pöhlmann - bei den Kurzgeschichten: "Weihnachten im Sommer" von Angelika Pauly, "Traditionen" von Dorothea Möller, "Der Weihnachtsbesuch" von Inge Escher, "Blätterkrokant" von Britt Glaser, "Ohne Titel" von Bibiana Maria Ermrich, "Alle in einem Boot" von Ursula Lübken-Escherlor, "Adventswichtel" von Regina Schleheck

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