Bücher mit dem Tag "magersucht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "magersucht" gekennzeichnet haben.

239 Bücher

  1. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

     (1.504)
    Aktuelle Rezension von: schwarztaenzerin

    Habe mich hauptsächlich wegen des Royal-Themas für das Buch interessiert. Leider spielt die Story eher eine Nebenrolle und dabei hätte sie so packend sein können! Dafür gibt es viel zu viel unrealistischen Bums. Hätte es durchaus nicht gebraucht. Zumindest liest es sich echt schnell weg.             

  2. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.332)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, und da bin ich immer etwas skeptisch, aber die erste Buchseite hat mein Interesse sofort geweckt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde den Schreibstil der Gavaldi ganz wunderbar und richtig erfrischend, auch wenn die Übersetzung ins Deutsche vielleicht nicht perfekt gelungen ist. Die Handlung ist spannend, zeitgemäß und nachvollziehbar und trotzdem nicht vorauszuahnen. Ich fand den Inhalt bis zuletzt fesselnd. Die vier Mitbewohner, jeder mit sich selbst und seinem Schicksal beschäftigt fanden auf so wunderbare Weise zusammen, dass man sich auf den Schluß des Romans freuen darf. Mir hat vorallem Gavaldis Humor gefallen, den sie im Buch trotz aller Wiedrigkeiten nicht verliert und das typisch französische Flair lenkt einem ein bisschen vom eigenen Alltagsgrau ab.  

  3. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

     (512)
    Aktuelle Rezension von: Ulrike__

    Im zweiten Band der Dunbridge Academy Trilogie dreht sich alles um die Liebesgeschichte zwischen Tori und Sinclair. Schon im ersten Band hat man erste Einblicke auf die beiden Charaktere bekommen, sie waren dort allerdings nur Nebencharaktere. Nun stehen sie im Mittelpunkt und der Mensch erfährt ihren Weg, ihre Gedanken und ihre Liebesgeschichte. Weiter bietet dieser Band auch wie bereits Band 1 einen schönen Einblick an die Dunbridge Academy.
    Band 1 hat mich schon sehr überzeugt, aber Band 2 hat meine Erwartungen definitiv übertroffen! Großes Lob an die Autorin Sarah Sprinz. Wie schon zuvor finden wir hier auch wieder einen flüssigen und sehr gut nachvollziehbaren Schreibstil. Die Geschichte um Tori und Sinclair hat definitiv Spaß beim Lesen, an einigen Stellen musste ich auch lächeln, weil die beiden Charaktere einfach ultra sympathisch dargestellt wurden. Schon in Band 1 haben mir die beiden als Nebencharaktere außerordentlich gut gefallen.
    Aus meiner Sicht hätte gerne noch etwas mehr Spannung vorhanden sein können aber ** Spoiler ** Leute nimmt euch vor dem fiesen Kliffhanger am Ende in acht, dieser hat mich wirklich zerstört!
    Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Panikherz (ISBN: 9783462050660)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Panikherz

     (122)
    Aktuelle Rezension von: AnHeurteur

    Ein wahnsinniges Tempo, dass da schreibend vonstatten geht. Auch eine sehr männliche Sicht auf die Dinge und ein grosser Wunsch nach Zugehörigkeit und Anerkennung. Dabei wird nie gejammert sondern durchaus auch reflektiert und schonungslos erzählt. Sehr empfehlenswert für alle und besonders für Menschen die Udo Lindenberg lieben.....

  5. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love


    ~ KLAPPENTEXT ~

    April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

    ~ MEINUNG/ FAZIT ~

    Ich muss zugeben, ich bin kein Fan von Büchern die nur aus Briefen/E-Mails bestehen. Ich habe mich dennoch wegen dem Thema ran gewagt. Ich fand das Buch gut und auch die Thematik war sehr interessant. Die Autorin schafft es hier die Gedanken und Gefühle der kleinen Phoebe aufs Papier zu bringen. Manchmal tat Phoebe mir echt schon leid. Solch eine schwierige Situation und dann noch streitende und schweigende Eltern drum herum. Eine Situation die sich kein Kind wünscht.




  6. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783945386606)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (493)
    Aktuelle Rezension von: steffi.liest

    Auch Teil drei der Georgia-Reihe konnte mich wieder für sich einnehmen. Im Übrigen finde ich, dass man jedes Buch der Reihe auch einzeln lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen, da jeder Fall für sich abgeschlossen ist. Allerdings, wenn man sich auch für die Geschichte der Ermittler interessiert, würde ich die Reihenfolge einhalten.

    "Tote Augen" beginnt damit, dass einem älteren Ehepaar eine Frau vor das fahrende Auto läuft. Sie ist nackt und offensichtlich misshandelt worden. Alles sieht danach aus, dass sie auf der Flucht war. Sara Linton, die man bereits aus der Grant County-Reihe kennt, macht im Grady Hospital die Erstuntersuchung und stellt schlimmste Verletzungen fest. Als Will Trent, Ermittler des GBI, den Wald nahe des Unfallorts durchsucht, stößt er auf eine Höhle unter der Erde - eine Art Folterkammer, die ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt. Alles dort spricht für ein weiteres Opfer, welches wenig später dann auch gefunden wird...

    In diesem Teil treffen nun also Sara Linton und Will Trent aufeinander, welche ich beide unheimlich gerne mag. Sara bietet ihre Hilfe in dem Fall an, sie hat schließlich früher als Coroner gearbeitet und kennt sich daher gut in der Ermittlungsarbeit aus. Will´s Partnerin beim GBI, Faith Mitchell, ist davon allerdings eher nicht so angetan. 

    Ich fand es super interessant, wieder mehr aus dem Leben der drei zu erfahren. Jeder hat auf seine Weise ein schweres Päckchen zu tragen. Besonders Will macht mich sehr neugierig und es gefällt mir, nach und nach mehr Wissen über ihn und sein tragisches Schicksal zu bekommen. 

    Den Fall fand ich ebenfalls super spannend, aber stellenweise sehr brutal und grausam, sodass ich es auch nachvollziehen kann, wenn jemand damit Probleme hat. Das Buch ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Die Auflösung hat mich dann leider auch ein wenig enttäuscht, da sie mir nicht alle Fragen beantwortet hat. Aber ich denke, auch im wahren Leben wird man nicht immer auf alles eine Antwort bekommen. Dennoch war ich von vorne bis hinten gefesselt, was für mich einen guten Thriller ausmacht. 

    Eine kleine Kritik hätte ich noch bezüglich der Übersetzung, die ich manchmal nicht so gelungen fand. Zumindest denke ich, dass es an der Übersetzung liegt. Zum Beispiel hat Will des Öfteren "gekichert", was ich an manchen Stellen nicht passend fand (eher vielleicht ein schmunzeln oder in sich hinein Lachen). Der Schreibstil der Autorin gefällt mir aber sonst sehr gut. Sehr direkt und mitreißend.   

  7. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

     (472)
    Aktuelle Rezension von: neuespasswort

    Dies ist das erste Buch von diesem Autor, das ich gelesen habe. Zufällig in einer kleinen Hotelbibliothek entdeckt, sonst wäre ich wohl gar nicht unbedingt drauf gestoßen. 

    Die Beziehung zwischen der Ausreißerin Sally und Liss , die alleine ihren Hof bewirtschaftet, läuft nicht rund, entwickelt sich aber langsam zum Besseren. Was die zwei verbindet, ist wohl, dass sie nicht ins gängige Schema passen und jede auf ihre Art eigenbrötlerisch ist. 

    Einiges wird durch die Begegnung in Gang gesetzt. Fein geschrieben. 

  8. Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783734105227)
    Charlotte Link

    Die Entscheidung

     (304)
    Aktuelle Rezension von: til_tomasko9

    Handlung: 

    Simon wollte eigentlich sein Weihnachtsfest mit seinen Kindern in dem Ferienhaus an der Französischen Küste verringen, doch diese sagen ihm kurzfristig ab. Als er am Strand spazieren geht trifft er auf eine verwirrte Frau namens Nathalie, dass sie alles radikal verändern wird hat er wohl nicht gedacht.... 

    Die Autorin: 

    Ich liebe liebe den Schreibstil von Charlotte Link. Sie schreibt aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven. Sie ist für mich die einzige Autorin, die schleichende Spannung aufbauen kann ohne es langweilig zu machen. 

    Meine Meinung: 

    Ich fand das Buch wirklich sehr sehr gut und hat sich definitiv sie 5 Sterne verdient! Es ist unglaublich Spannung und das Buch ist nicht wegzulegen. Trotzdem ist das Thema sehr schwer ernst, also wenn euch Menschenhandel, Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch betreffen ist das eher nicht ein Buch für euch, denn diese Themen kommen während des Buches immer wieder vor.. Aber ich fand dieses Buch so so toll.

  9. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (438)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  10. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (810)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    2 Außenseiter, die in ihrer Kindheit ein schreckliches Trauma - jeder für sich - erlebten, finden nicht zusammen, obwohl sie wie für einander geschaffen scheinen. Eine sehr traurige Geschichte, die einen für mich unbefriedigenden Schluss aufweist, es wird eine herzzerreißende Wendung angedeutet, die jedoch nicht weiterverfolgt wird und völlig offen bleibt, deswegen "nur" 4 Sterne.

  11. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Ingesophie

    Ich habe das Buch zur Erscheinung damals gelesen. Dieses auch zeigt, wie der Kopf bzw. die Augen einem Fett vorgaugeln,welches gar nicht existiert. Hier geht es um Bulimie. Es ist nicht einfach nur: " Ich will nichts mehr essen." Hier geht es teilweise auch darum nach einem Fressflash sich den Finger in den Hals zu stecken, da man sonst all die Pfunde wieder zunehmen würde. Die Autorin zeigt wie und was Betroffene fühlen, denken und ihre Mitmenschen austricksen. Austricksen im Sinne von: Steine in den Bademantel zu tun, damit die Waage das eigentliche Gewicht nicht anzeigt, da sie sonst sofort wieder in dir Klinik eingewiesen werden würde. Was für Betroffene dort noch schlimmer ist, immer die gleiche Frage: "wie fühlst du dich" und "zeichne mir ein Bild wie du dich siehst". Doch Cassis Tod macht ihr bewusst das alles so nicht weitergehen kann. Denn nur mit der 0 auf der Waage würde sie endlich zufrieden sein, frei sein... oder ?

  12. Cover des Buches Alle Farben der Nacht (ISBN: 9783897413955)
    Jonas Zauels

    Alle Farben der Nacht

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rezension

    Alle Farben der Nacht von Jonas Zauels

    Genre: Drama
    Seiten: 175
    Verlag: U.Helmer

    Klappentext:
    Schwarz. Wie immer. Die dicken Vorhänge sind zugezogen, das Licht ist aus und draußen greift die Nacht langsam, aber unaufhaltsam um sich.
    Sie weiß, dass es falsch ist; dass sie eigentlich ein ganz normales Leben führen sollte. Sich Ziele setzen und diesen folgen sollte, doch fällt es ihr so schwer. Sie würde sich gerne treiben lassen, wie die anderen in ihrem Alter, von denen sie nicht einen richtig kennt. Sie hört ihnen manchmal heimlich zu.

    Meine Meinung:
    Das war mal was anderes. Es ist eine Geschichte über die ich erstmal nachdenken musste, bevor ich diese Rezension schreibe. Es geht um Emilia und ihr wirklich schweres Leben. Sie stürzt immer mehr ab und es passieren ihr auch wirklich schlimme Dinge. Aber nichts ist so wie es scheint. Mit Emilia bin ich leider nicht ganz warm geworden. Es lag jetzt aber eher an mir und nicht an der schaffensweise des Autors. Ich komme im echten Leben schon nicht mit solchen Menschen klar und kann sie nicht verstehen. Der Autor hat da echt Charaktere geschaffen die meiner Meinung nach stark polarisieren. Das Cover mag ich mit seinen kräftigen Farben sehr gerne obwohl ich nicht so genau sagen kann ob es zum Inhalt passt.

    Fazit:
    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen manchmal ein bisschen schockiert. Es ist nichts wie es scheint. Ich kann es Drama Liebhabern empfehlen, die auf wirren Tiefgang stehen. Ich brauchte am Ende eine Weile bis alles geordnet war. Wirklich toll!
  13. Cover des Buches Adler und Engel (ISBN: 9783641242671)
    Juli Zeh

    Adler und Engel

     (268)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Es hat mich nicht wirklich gekriegt. Ich hab schon einiges von Juli Zeh gelesen, nun endlich ihr Debut, aber irgendwie war mir die Geschichte um den Völkerrechtler Max der nach dem Suizid seiner Freundin den Boden unter den Füßen verliert zu wild und zu schräg und manchmal auch zu kaputt. Die Protagonisten sind nicht einfach anzunehmen, viel Koks, viel Drogen, viel Gewalt, trotzdem hat es einen gewissen Sog. Ich hab mich bis zum Ende durchgekämpft, das Vergnügen dabei war überschaubar.

  14. Cover des Buches Dünn (ISBN: 9783551582959)
    Do van Ranst

    Dünn

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Dünn" von Do van Ranst ist 192 Seiten lang und beim Carlsen-Verlag als Hardcoverausgabe erschienen.

    Die Leseseiten sind schön dick und das Cover finde ich sehr interessant und individuell. Die Buchqualität ist gut.

    Im Buch geht es um Fee, die von zu Hause ausreißt um zuzunehmen, nachdem ihre Mutter verstorben ist und sie ihrem Vater dafür die Schuld gibt.

    Das Buch fängt mitten im Geschehen an. Fee ist abgehauen, weil sie ihren Vater hasst und seine neue Lebensgefährtin, nachdem die Mutter gestorben ist. Fee gibt die Schuld am Tod ihrer Mutter dem Vater und mit ihrem Partner und ihrer besten Freundin hat sie sich auch noch  gestritten. Also ist sie abgehauen. Sie will unbedingt zunehmen und isst unglaublich große Mengen für unheimlich viel Geld. Es erscheint als Befreiungsakt, Emanzipation und Auflehnung gegenüber dem Vater.  In der Stadt begegnet sie seltsamen Menschen und einer Katze. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Täuschung. Mit dem Charakter von Fee konnte ich mich leider gar nicht identifizieren. Sie ist sehr naiv, leichtgläubig und begibt sich in Gefahr. Sie ist auch absolut auf sich selbst bezogen, in manchen Situationen total empathielos zB was die ausländische Freundin des Vaters betrifft und auch gegenüber Tieren, was mir absolut nicht gefiel. Ansonsten fand ich die Story aber sehr spannend. Die Geschichte ist unterteilt in 3 Abschnitte. Abschnitt 1 erzählt von ihrer Flucht, in Abschnitt 2 wird sie gefunden und Abschnitt 3 deckt dann die kompletten Zusammenhänge auf. Besonders das Ende ist sehr spannend, aufwühlend und überraschend. Das Buch erhält von mir 3,5 Sterne für eine sehr interessante Story zwischen Fiktion und Realität und einer absolut überraschenden Wendung.

    Fazit: Individuelle Story mit sehr naiven Hauptcharakter, der mich nicht überzeugen konnte, aber mit einer absolut überraschenden Wendung. Eine Geschichte auf der Grenze der Realität und Täuschung! Sehr interessant!
  15. Cover des Buches Was ich liebte (ISBN: 9783644002692)
    Siri Hustvedt

    Was ich liebte

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Der Ich-Erzähler Leo Hertzberg nimmt uns mit in seine Welt, in sein gelebtes Leben als Sohn jüdischer Emigranten in New York. Er ist unterdessen in die Jahre gekommen und sucht ein spätes Glück mit seiner jüngeren Frau Erica. Diese scheint mit der Geburt des gemeinsamen Sohnes Matthew perfekt. Die beiden leben Tür an Tür mit Bill, einem Künstler und Freud von Leo und seiner Frau Lucille, die fast gleichzeitig Eltern eines Sohnes, Mark werden. Sie beiden kleinen Familien stehen sich nahe und die beiden Jungs wachsen quasi wie Geschwister auf. Später übernimmt Violet dann die Rolle der Ersatz-Mutter von Mark. Die Kinder wachsen heran, das Leben geht seinen Weg, bis Mark bei einem Unglücksfall kurz vor Beginn der Pubertät ums Leben kommt. Das verkraftet die Beziehung zwischen Leo und Erica nicht. Fortan lebt Leo alleine und übernimmt mehr und mehr die Rolle des väterlichen Freundes für Mark und des Ansprechpartners in diesbezüglichen Fragen für Violet. Über ein großes Stück geht es dann im Fokus um Mark und seinen Sorgen erregenden Lebenswandel. Bill stirbt und Leo schlüpft noch ein Stück mehr in die Vaterrolle. Doch alles hilft wenig, denn Mark driftet mehr und mehr vom geradlinigen Weg ab ..

    Mit fast 500 Seiten ein fast episch zu nennendes Werk. Zu Beginn etwas holprig einzulesen, doch wenn man dann den Zugang zu der Geschichte gefunden hat, hält einem der Verlauf ganz gut bei der Stange. Wir begleiten den Protagonisten ein paar Jahrzehnte durch sein Leben und nehmen teil an seinem Schicksal. Eine Geschichte von Liebe, Freundschaft, Eltern-Kind-Beziehung und dem nahezu unerschütterlichen Willen, die Hoffnung nicht gänzlich zu verlieren.

    Sehr ausführlich werden die Kunstwerke von Bill geschildert. Ob es diese wohl tatsächlich gibt? Oder sind sie gänzlich der Phantasie von Frau Hustvedt entsprungen?


  16. Cover des Buches Nur der Tod kann dich retten (ISBN: 9783641216313)
    Joy Fielding

    Nur der Tod kann dich retten

     (379)
    Aktuelle Rezension von: An_gie_

    Ein ermordetes Mädchen. Eine Hütte im Wald. Eine Stadt in Angst

    Als die Lehrerin Sandy Crosbie gemeinsam mit ihrem Mann Ian und ihren Kindern nach Torrance in South Florida zieht, kann sie nicht ahnen, welch verhängnisvolle Ereignisse ihr bevorstehen. Denn kurz nach ihrer Ankunft verschwindet an der örtlichen High School ein Mädchen spurlos - und wird nach Tagen verzweifelter Suche tot aufgefunden. Doch während die Polizei sich noch bemüht, eine erste Spur ausfindig zu machen, hat der Täter sein nächstes Opfer bereits im Visier - und er ist entschlossen, sein grausames Werk so lange zu verrichten, bis sein Blutdurst gestillt ist ...

    Wieso hatte ich davor noch nie etwas von Joy Fielding gehört? Dieses Buch hat sich angefühlt, als wäre ich in den Klatsch des Nachbarortes involviert wurden. Ich habe aufgestöhnt, den Kopf geschüttelt und gelacht. Es ist so einfach und humorvoll geschrieben - wirklich wunderbar. Als Gegenzug hat man dann die Entführungen und Morde, wodurch Angst und Schrecken verbreitet wird. Tip top 👍

  17. Cover des Buches Lebenshungrig (ISBN: 9783862657100)
    Laura Pape

    Lebenshungrig

     (34)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Laura Pape war 17 Jahre alt, als sie in die Magersucht abrutschte. Es beginnt mit einer Diät. Sie möchte ein paar Kilos abnehmen, weil sie sich zu dick fühlte. Jedoch rutschte sie schneller als sie dachte in die Magersucht ab. Eine Zeit lang blieb das unentdeckt, doch eines Tages zieht Laura Pape’s Mutter die Notbremse. Laura kommt in eine Klinik, wo sie anfängt, gegen die Magersucht zu kämpfen.

    Ich finde, dass Magersucht eine recht heimtückische Erkrankung ist. Ich habe bereits viele Bücher gelesen, in dem Magersucht thematisiert wird. Laura Pape beschreibt ihren Krankheitsverlauf in einer Tagebuchform, was ich recht spannend fand. Abgesehen davon, kommen auch ihre Freunde und Familie zu Wort und berichten davon, wie sie die Krankheit von Laura wahrgenommen haben. Dieses Buch ist in 3 Teilen aufgebaut, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Der erste Teil handelt davon, wie die Magersucht sich langsam in ihr Leben schlich. Der zweite Teil handelt davon, dass sie erkennt, dass sie krank ist und in die Klinik geht. Und der dritte Teil handelt davon, dass sie die Krankheit noch nicht überwunden hat, aber dennoch nach und nach sich gut entwickelt. Außerdem gibt es noch eine Neuauflage, indem ein vierter Teil hinzugefügt wurde. Dabei handelt es sich darum, dass Laura Pape den Kampf gegen die Magersucht gewonnen hat.

    Der Aufenthalt in der Klinik beschreibt Laura sehr authentisch, wodurch die Betroffenen Mut bekommen. Mut zum Kämpfen. Abgesehen davon, zeigt das Buch auch, dass man gesund werden kann, wenn man fest genug an sich glaubt und auch den Willen dazu hat. Auch Angehörige bekommen hier einen guten Einblick in die Krankheit. Dieses Buch berichtet ehrlich von den Gedanken und Gefühlen einer Person, die an Magersucht erkrankt ist. 

    Der Schreibstil von Laura Pape hat mich positiv überrascht. Sie schreibt sehr locker, leicht, flüssig und ehrlich. Sie schreibt ihre Geschichte ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Außerdem zeigt Laura uns, wie furchtbar diese Krankheit ist und das man Menschen, die daran erkrankt sind, noch mehr unterstützen müssen. Die Kapitellänge ist recht angenehm und das Buch hatte ich auch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Laura Pape hat hier super Arbeit geleistet.

    Abgesehen davon, zeigt das Buch einem, dass Mut zu haben sehr wichtig ist. Außerdem zeigt es uns auch, dass Rückfälle zum Leben dazu gehören. Das man nicht aufgeben sollte, nur weil man einmal einen Schritt zurück gefallen ist. Auch durch die detaillierten und ehrlichen Beschreibungen lernt man die Gedankengänge einer Magersucht erkrankter Person viel besser kennen. Dieses Buch ist ein sehr wichtiger Teil in der Welt der Literatur. Es sollten noch viel mehr Bücher über psychische Erkrankungen existieren, damit wir noch mehr diese Tabuthemen brechen. Danke für deine Geschichte, Laura!

  18. Cover des Buches Die Wahrheit über Frankie (ISBN: 9783499254901)
    Tina Uebel

    Die Wahrheit über Frankie

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Wer ist Frankie? Er ist ein Phantom, ein Schattenmann mittleren Alters, der plötzlich ins Leben der drei jungen befreundeten norddeutschen Studenten Christoph, Judith und Emma tritt und diese mit ausgeklügelter Raffinesse und geheimnisvollen Andeutungen über seine angeblichen Verwicklungen in gefährliche Geheimdiensttätigkeiten und -verschwörungen um Hilfe bittet. Und die drei jungen, idealistischen und damit gut manipulierbaren Menschen sind bereits nach kurzer Zeit Feuer und Flamme und lassen sich nur zu gern von dem charismatischen Frankie rekrutieren. Aber was zunächst mit kleinen Botendiensten für Frankie beginnt, nimmt später zunehmend paranoide Verfolgungswahnstrukturen an. Ohne es bewusst wahr zu nehmen, entwickelt das Trio völligen Gehorsam und eine absolute Abhängigkeit von Frankie, bricht, immer auf der Flucht vor imaginären Verfolgern, gemeinsam mit ihm auf zu einer jahrelangen Odyssee quer durch Europa und lebt unter völliger Aufgabe der eigenen Persönlichkeit in immer wieder wechselnden Tarnidentitäten unter teils menschenunwürdigen Bedingungen. Bis dann nach endlosen zehn Jahren aufgrund einen lapidaren Planungsfehlers alles zusammenbricht. In kraftvoller, authentischer Sprache lässt die Autorin ihre drei Protagonisten immer wieder abwechselnd zu Wort kommen und von jedem die ganze Geschichte im Stile eines Verhörs erzählen. Der besondere Reiz des Berichts liegt hierbei darin, wie sich im Laufe der Jahre die drei Personen unter dem Druck der Ereignisse zunehmend entfremden, sich hassen lernen und objektive Sachverhalte aus völlig unterschiedlichen, teils realitätsfernen Sichtweisen wiedergeben. Eine beklemmende, eindringliche Schilderung über die Macht von Manipulation, die auf der Basis eines konstruierten permanenten Bedrohungsszenarios und wohlweislich und geschickt an den individuellen menschlichen Schwachstellen ansetzend, in der Lage ist, empfängliche Menschen über kurz oder lang komplett und nach Belieben umzudrehen. Die Idee des Buches basiert tatsächlich auf einer wahren Begebenheit.
  19. Cover des Buches Parallelwelten (ISBN: 9783863341848)
    Jenifer Girke

    Parallelwelten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Jenifer wird von klein auf zu guten Leistungen angetrieben. Eine Zwei reicht nicht. Der Vater geht mit ihr jeden einzelnen Fehler durch, und gegessen wird erst, wenn alles stimmt. Sie definiert sich schon bald über ihre Leistung. Egal ob beim Abi, beim Studium, im Fitness-Studio oder als Journalistin: sie setzt sich stets mit voller Kraft ein und strebt immer weiter nach oben.

    Es dauert viel zu lang, bis sie erkennt, dass sie selbst dabei auf der Strecke bleibt. In einem mühsamen Prozess, der mit einem stationären Klinikaufenthalt beginnt, findet sie den Weg zu sich selbst zurück. Sie erkennt, dass sie sich nicht über ihre Leistung definieren muss. Sie ist, wie alle, ganz einfach als Person wertvoll. Sie muss nicht mehr eine Rolle spielen, in einer Parallelwelt leben, um als Mensch zu zählen.

    Auf diesem Weg zurück ins Leben spielen drei Hilfen für Jenifer eine große Rolle; Achtsamkeit, Yoga und der christliche Glaube. Achtsamkeit bedeutet für sie dankbar im Moment zu leben. Yoga bildet einen ruhigeren Gegenpol zu den früheren exzessiven Fitnessübungen. Und im Glauben erfährt Jenifer ihren Wert, denn sie kann in Beziehung zu einem liebenden Gott leben. Unerwartet entdeckt sie außerdem in der Bibel eine Unmenge an hilfreichen Lebensweisheiten.

    Dieses Buch ist ein wichtiges Zeugnis in unserer Zeit. Durch Instagram und Co. lebt eine ganze Generation von den „likes“ der anderen. Bilder werden bearbeitet und optimiert, bevor sie in der Timeline erscheinen, und natürlich versucht der Einzelne sich persönlich zu optimieren, um die ersehnte Anerkennung zu bekommen. Jenifer zeigt wie gefährlich dieser Weg werden kann. Sie berichtet ehrlich von ihrer großen Sucht nach Kontrolle, die sich unter anderem in Magersucht zeigt.

    Der Schreibstil ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Der Bericht erfolgt nicht linear, sondern springt zeitweise von einem Thema zum anderen. Die Lösungen, die Jenifer gefunden hat, sind vielleicht auch nicht für jeden nachvollziehbar. Von anderen Berichten der Autorin in den Medien bekommt man den Eindruck, dass der Glaube für sie eine große Rolle spielt. In diesem Buch stehen eher Achtsamkeit und Yoga im Mittelpunkt. Und nicht zuletzt stören sich ältere Leser vielleicht an den saloppen Ausdrücken, die sich an manchen Stellen finden. 

    Insgesamt ist dieses Buch aber sehr lesenswert. Es finden sich viele Anregungen und Tipps für ein gelasseneres Leben. Eine große Rolle spielt die Erkenntnis der Autorin, dass unsere Gedanken uns nicht bestimmen müssen. Wir können einen Gedanken, der uns kommt, betrachten, aber wir müssen ihm nicht folgen oder glauben.

    Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, und besonders für die jüngere Generation interessant ist; vor allem für Menschen, die sich von unserer Leistungsgesellschaft getrieben fühlen oder mit Süchten zu kämpfen haben. Besonders positiv fällt die Offenheit der Autorin auf, die Einblicke in ihre Gedankenwelt gibt, und so hilft die Denkprozesse von Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, zu verstehen. 

  20. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Martine_H

    "Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie in jeder Hinsicht für völlig unscheinbar....So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestossen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten". Es sind diese zwei Sätze, die so alles aussagen über die Geschichte von Yong-Hye. Sie scheint erst zu existieren als sie durch die simple Banalität des Ablehnens von Fleisch aus der Gesellschaft um sie herum ausbricht. Dieser Ausbruch bringt Schreckliches mit sich.

    Der Schreibstil ist ungewöhnlich, da der Perspektivenwechsel für alle Protagonisten gilt und sich fliessend in die Geschichte einreiht. Das Ganze spielt sich eher ab wie ein Film, dem man unausweichlich ausgesetzt ist.

    Man kommt sich vor wie ein Voyeur im Leben von Yong-Hye, das an Schrecken und Verstörung schon fast nicht zu überbieten ist. Das Schwanken zwischen der Lektüre ausweichen, in dem man das Buch weglegt und dem Interesse wie die Geschichte endet, bringt einen selbst in einen persönlichen Konflikt. 

    Jedoch zeigt das Leben selbst, dass wir Gräueltaten nicht ausweichen können; sie finden statt und oft haben wir nicht einmal die Macht, sie aufzuhalten. Das einzige das wir tun können ist zu helfen sie nicht unsichtbar und vergessen zu machen.

    Ein Buch, das einen auch nachhaltig noch ins Schaudern versetzt.

  21. Cover des Buches Kalix - Werwölfin von London (ISBN: 9783596184965)
    Martin Millar

    Kalix - Werwölfin von London

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Kalix ist 17 Jahre alt und eine Werwölfin. Nach einem Angriff auf ihren Vater, hat sie fast die ganze Schaar der Werwölfe von London gegen sich. Beim einsamen herum streunen tirfft sie aber auf neue Freunde und Weggefährten und versucht ein neues Leben zu beginnen. Fantastisch, spannend und auch mit viel Gefühl schreibt martin Millar.

  22. Cover des Buches Heute will ich leben (ISBN: 9783570308929)
    Nora Price

    Heute will ich leben

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Das Buch hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil ich in den letzten Jahren immer wieder in meinem Umfeld auf das Thema Essstörung gestoßen bin. Daher fand ich es interessant, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
    Bei diesem Buch hier bin ich mir aber etwas unsicher, inwiefern ich es denn eigentlich beurteilen soll.

    Die Autorin schafft es wirklich sehr oft, Spannung aufzubauen. Richtig aufgeklärt über den Grund, weshalb Zoe in Twin Birch ist, wird man erst am Ende. Aber offen gesagt, ab ca. der Hälfte des Buches, konnte ich mir bereits selber zusammenreimen, was denn ungefähr geschehen war und meine Vermutungen hatten sich auf bewahrheitet.
    Ich fand es schade, dass sich viele Fragen, auf deren Auflösung ich wirklich neugierig war, scheinbar zum Ende hin in Luft aufgelöst hatten. Man wusste immernoch nicht, woher Zoes Mutter das Geld für diese Einrichtung hat, wieso Chloe und Zoe in einen Raum gesteckt worden sind, wer die Kleidung gestohlen hat und und und... Das war schade.
    Ich fand vor allem Zoe etwas zwiespältig. Einerseits hab ich sie bewundert, weil sie ihren eigenen Kopf hatte. Sie hat sich Notizen und Gedanken gemacht, Hypothesen aufgestellt, alles aufmerksam beobachtet, vieles logisch geschlussfolgert... Aber andererseits fand ich sie irgendwie ein winselndes Stück etwas, das von Elise abhängig ist. Ihre ganze Welt hat sich nur um ihre beste Freundin gedreht und man hat zwischendurch den Eindruck bekommen, dass Zoe regelrecht besessen von Elise ist. Das war irgendwie nervig.

    Insgesamt weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch bewerten soll. Es war nicht gut aber auch nicht schlecht. Daher bekommt es gut gemeinte drei Sterne.
  23. Cover des Buches Bananenangst (ISBN: 9783863270681)
    Patricia Modispacher

    Bananenangst

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Starlet

    Bananenangst ist zusammenfassend ein sehr emotionales Buch, mit dem man versteht, was es für Betroffene bedeutet, an einer Essstörung erkrankt zu sein.

    Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass mich das Buch so sehr in den Bann zieht, dass ich immer wieder längere Pausen einlegen musste.  

    Anfangs hat mich der Titel interessiert. Bananenangst.
    Angst vor Bananen? Ich liebe Bananen, warum sollte man davor Angst haben.
     Aber schon nach den ersten Seiten versteht man, warum es Personen gibt, die Angst davor haben, eine Banane zu essen.

    Die Autorin beschreibt sehr anschaulich den Alltag in der Klinik und den schweren Weg zurück zu einem normalen Essverhalten. Der Schreibstil ist bildhaft und sehr berührend. 

    Neben der Protagonistin Scarlett lernt man auch andere Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten kennen. Diese verschiedenen Personen, von denen man oft nur die halbe Lebensgeschichte kennt, haben mich sehr berührt. 

    Sehr emotional waren verschiedene Rückblicke in die Kindheit von Scarlett. Mobbing, die Trennung der Eltern, verschiedene Glaubenssätze, die Scarlett seit ihrer Kindheit tief in sich verankert hat. 

    Es hat mir auch wieder bewusst gemacht, wie sehr man mit seinen Worten verletzen kann und Sätze, die man einfach so dahinsagt, schwerwiegende Folgen haben können. Die Kinder, die Scarlett gemobbt haben, wissen als Erwachsene vermutlich nicht mehr, was sie getan haben. Aber Scarlett wird sich an viele der schmerzhaften Worte ihr Leben lang erinnern. 

    Für mich ein absolutes Highlight, wenn auch keine einfache Lektüre. Aber ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.

     

  24. Cover des Buches Alice im Hungerland (ISBN: 9783548291512)
    Marya Hornbacher

    Alice im Hungerland

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Alice im Hungerland" von Marya Hornbacher ist 496 Seiten lang und ein Ullstein Taschenbuch.

    Das Softcover hat eine mittelmäßige Qualität mit schönen dicken Leseseiten.

    Im Buch Alice im Hungerland schreibt Marya ihre Geschichte von Kindheit bis heute und über ihr Leben mit Bulimie und Anorexie, sowie deren Folge- und Begleiterkrankungen.

    Die Geschichte hat einen flüssigen Schreibstil, welcher die Buchseiten schnell dahinfliegen lässt. Viele Zitate sind enthalten von Alice im Wunderland, aber auch Persephone und weitere philosophische Zeilen, die mir große Freude bereitet haben und das Buch ganz besonders machen. Es werden in der Biographie zur Verständniß auch wissenschaftliche, medizinische und psychiatrische Aufsätze zitiert, die mich am Anfang etwas gestört haben und den Lesefluss stockten. Doch dann hat die Lebensgeschichte rasant an Fahrt aufgenommen und im teilweise schockierenden Maße wird die Essstörung ganz unromantisch und entglorifiziert dargestellt, wie sie nun einmal ist. Da wird aus der Freundin Ana (Anorexie) und Mia (Bulimie), ein Monster das man nicht mehr unter Kontrolle bringen kann. Teilweise konnte ich mich mit der Autorin vergleichen und Parallelen feststellen, aber in manchen Punkten war sie mir dann doch völlig fremd und lebte ganz fern von meiner Welt. Erbarmungslos schön schreibt Marya ihre Geschichte, die manchmal traumhaft anmutet, doch sich dann in die Hölle verwandelt. Immer mit einem Bein im Leben und im Tod, schwebend, nicht wissend wo man sich gerade hinbewegen soll. so kann man die Gefühle und Szenen beschreiben, die auf einen einprasseln während man die Zeilen liest. Authentisch und offen berichtet Marya aus ihrem Leben. Vielleicht kann es den ein oder anderen helfen und zum Umdenken bewegen und den Blick erweitern.

    Fazit: Ein erbarmungsloser, authentischer Roman, mit philosophischen und medizinisch, wissenschaftlichen Inhalt, der wunderschönes Traumland und Höllenqual zugleich vermittelt und die Welt der Essstörungen offenbart. Absolut empfehlenswert für Betroffene und Menschen die sich in eine solche Welt hineindenken möchten!

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