Bücher mit dem Tag "magersucht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "magersucht" gekennzeichnet haben.

101 Bücher

  1. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

    (1.515)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „Royal Passion“ von Geneva Lee ist ein entspannter Einstieg in die Welt von Royals und verbotener Romanze, der sich dank knackiger Dialoge und prickelnder Chemie super schnell lesen lässt. Die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten hat Charme und Spannung, besonders die Höfische Atmosphäre mit ihren Intrigen zieht einen rein. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe in der Handlung gewünscht – die Charaktere bleiben stellenweise etwas eindimensional und einige Konflikte wirken zu glatt gelöst. Trotzdem bin ich neugierig, wie es in Teil 2 eskaliert, und empfehle es als leichten, süchtig machenden Roman.

  2. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

    (596)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Der Einstieg in Anyone fiel mir ziemlich leicht. Ich war schnell wieder im Dunbridge-Feeling drin und konnte gut in die Geschichte zurückfinden.

    Die Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ihre Gedanken und Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen. Auch der männliche Love Interest hat mir gut gefallen – ebenfalls sehr sympathisch und angenehm zu lesen.

    Zwischen den beiden waren die Gefühle relativ schnell intensiv, aber für mich hat sich das trotzdem glaubwürdig angefühlt. Ihre Dynamik wirkte nachvollziehbar und hat gut zur Geschichte gepasst.

    Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Reihe emotional bisher nicht komplett abholt. Ich lese sie gern, aber diese starken Gefühle, die einen richtig mitreißen, bleiben für mich irgendwie aus. Deshalb bin ich mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe unbedingt weiterverfolgen möchte.

    Das Setting der Dunbridge Academy hat mir allerdings wieder sehr gut gefallen. Dieses Internatsgefühl mochte ich schon im ersten Band, und auch hier trägt es viel zur Atmosphäre bei.

    Und dann kommt das Ende …
    Was bitte war das für ein Cliffhanger? Genau wegen dieses offenen Endes bin ich jetzt doch wieder neugierig geworden und könnte mir vorstellen, den nächsten Band zu lesen.

    Insgesamt hat mir dieser Band etwas besser gefallen als der erste Teil, auch wenn er mich emotional nicht komplett packen konnte.

  3. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

    (3.343)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Ich hatte mich sehr auf den Roman „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda gefreut. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Geschichte, voller Herzschmerz, aber auch mit humorvollen und warmen Momenten. Genau das habe ich mir erhofft - doch bekommen habe ich etwas völlig anderes.

    Schon nach wenigen Seiten wirkte die Handlung eher wie ein Wirrwarr. Ich habe das Buch gemeinsam mit @linhelest angefangen, die nach einem Viertel abgebrochen hat. Und ehrlich gesagt, konnte ich das gut nachvollziehen. Ich selbst habe weitergelesen, vor allem weil mich das Schicksal der alten Paulette nicht losgelassen hat.

    Doch der Stil - ob nun von der Autorin oder durch die Übersetzung - macht es einem wirklich schwer. Ständige Zeitsprünge lassen einen oft das Gefühl haben, man hätte etwas verpasst. Zudem zieht sich die Handlung spürbar in die Länge. Viele Szenen wirken belanglos und bremsen den Lesefluss, anstatt die Figuren oder die Handlung voranzubringen.

    Obwohl man durchaus Einblicke in die Vergangenheit der vier Hauptfiguren bekommt, sind sie mir dennoch nicht durchweg sympathisch geworden. Gerade Franck blieb mir trotz seines Schicksale auf Distanz.

    Besonders problematisch fand ich den Umgang mit den Krankheiten der Protagonisten. Philiberts Stottern verschwindet quasi durch Camilles Unterstützung und ein wenig Schauspielerei. Camilles Magersucht wiederum wird durch die Zuwendung von Franck, dem Koch, „geheilt“. Für mich wirkt das verharmlosend und respektlos gegenüber Menschen, die mit solchen Erkrankungen über Jahre hinweg Therapien durchlaufen.Ich empfand die Darstellung als unrealistisch und verantwortungslos.

    Trotz all meiner Kritik hatte das Ende eine emotionale Wirkung auf mich. Auch wenn ich es kommen sah, hat mich eine Szene tatsächlich zu Tränen gerührt. Dieser Moment konnte das Gesamtbild für mich jedoch nicht retten.

    Unterm Strich bleibt es für mich ein Roman mit einer starken Grundidee, die viel Potenzial hatte, aber in meinen Augen leider nicht ausgeschöpft wurde. Statt einer berührenden und mitreißenden Geschichte bekam ich einen verworrenen Text, der mich mehr verwirrt als begeistert hat.

    ©2025 adlatb

  4. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

    (601)
    Aktuelle Rezension von: Nora_B

    Sally und Liss erzählen beide ihre eigene Geschichte, leben manchmal nebeneinander her. Sally ist jung, steht kur vor dem Abitur und hasst alles. Liss ist still und stark. Sally bricht von Zuhause aus und findet auf dem Hof von Liss eine Bleibe.

    Ewald Arenz hat mit "Alte Sorten" etwas in mir angesprochen. Es geht um das gegenseitige Verstehen und jemandem den Raum zu geben, man selbst zu sein. 

    Sowohl Sally als auch Liss haben eine Entwicklung erlebt und das war so greifbar für mich als Leserin. Der Schreibstil war so unfassbar schön. Vor meinem inneren Auge hat sich ein ganzer Film abgespielt, ich bin so tief in die Geschichte eingetaucht.
    Dieses Buch sollte jede und jeder lesen! 

  5. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    (521)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Was felhlt, wenn ich verschwunden bin

    Herausgeber ist Fischer Sauerländer, 2017 und hat 400 Seiten.

    Kurzinhalt: »Warum isst du nicht mehr, April?«

    April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

    Meine Meinung: Ich liebe die Bücher Autorin, dies sind einfach so emotional und mit so viel Herzschmerz geschrieben, dass man immer nah am Weinen ist. Diese Bücher muss man selbst lesen , um dies zu erahnen, wieviele gefühle hier drin stecken. Im grossen und ganzen geht es um Magersucht, ich kenne sehr vieel, die aus dieser schiene nicht mehr herauskommen, weil sie sie sich selbst gar nicht mehr richtig sehen und ihnen ist egal, was andere dazu sagen. Aber was bleibt wirklich von einem, wenn man so eine Krankheit hat und sie evtl. nicht besiegen kann? Ich kann es nur aus nächster Nähe sehen, wenn unsere Patienten es leider nicht so hinbekommen, wie es sein sollte. ( Ich arbeite in der Psychiatrie) 

    Mein Fazit: Einfach nur wow, herzerwärmend und super toll geschrieben. Jeder Satz ein Meisterwerk der Gefühle. Ich vergebe 5 top Sterne und kann das Buch jedem wärmstens empfehlen. 

  6. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Das Cover ist sehr schlicht und zerbrechlich gestaltet, was perfekt zu der sehr persönlichen und tiefgehenden Geschichte passt. Es wirkt direkt sehr verletzlich. Lilly Lindner hat einen ganz eigenen, fast schon poetischen Schreibstil. Sie findet Worte für Gefühle, die man sonst kaum beschreiben kann. Das Buch ist unglaublich ehrlich und traurig, aber auch wunderschön geschrieben. Es geht um Themen, die weh tun, aber man kann das Buch kaum weglegen, weil es einen so tief berührt. Wer Geschichten mag, die wirklich unter die Haut gehen und ehrlich sind, sollte das hier unbedingt lesen.

  7. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

    (819)
    Aktuelle Rezension von: Caroffl

    Die Protagonist:innen sind in ruhiger, nuancierter Weise beschrieben. Allerdings habe ich 100% stimmiges Bild von den Protagonist:innen bekommen und noch weniger zu ihrer Beziehung. Verbringen sie gerne Zeit miteinander? Was teilen sie? Was mögen sie aneinander? Was nicht?
    Ich habe mit beiden mitgelitten, wenn Kränkungen der Mitschüler:innen, Familienmitgliedern etc beschrieben wurden. Dass Selbstverletzung und Selbstabwertung thematisiert wird, finde ich mehr als angemessen. Das sind schließlich weit verbreitete Phänomene. 

    Die Schreibweise würde ich als eher distanziert beschreiben. Der Vorteil dessen ist, dass viel Raum für die eigene Vorstellung gelassen wird. Der Stil ist angenehm unprätentiös und reduziert.

  8. Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783734105227)
    Charlotte Link

    Die Entscheidung

    (314)
    Aktuelle Rezension von: til_tomasko9

    Handlung: 

    Simon wollte eigentlich sein Weihnachtsfest mit seinen Kindern in dem Ferienhaus an der Französischen Küste verringen, doch diese sagen ihm kurzfristig ab. Als er am Strand spazieren geht trifft er auf eine verwirrte Frau namens Nathalie, dass sie alles radikal verändern wird hat er wohl nicht gedacht.... 

    Die Autorin: 

    Ich liebe liebe den Schreibstil von Charlotte Link. Sie schreibt aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven. Sie ist für mich die einzige Autorin, die schleichende Spannung aufbauen kann ohne es langweilig zu machen. 

    Meine Meinung: 

    Ich fand das Buch wirklich sehr sehr gut und hat sich definitiv sie 5 Sterne verdient! Es ist unglaublich Spannung und das Buch ist nicht wegzulegen. Trotzdem ist das Thema sehr schwer ernst, also wenn euch Menschenhandel, Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch betreffen ist das eher nicht ein Buch für euch, denn diese Themen kommen während des Buches immer wieder vor.. Aber ich fand dieses Buch so so toll.

  9. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783548075006)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

    (632)
    Aktuelle Rezension von: Jordanbaker

    Han Kangs Die Vegetarierin ist ein Roman, der mich auf eine intensive Reise mitgenommen hat – leider endet diese Reise für meinen Geschmack zu unspektakulär.

    Der Aufbau des Buches ist außergewöhnlich gelungen. In drei Teilen, jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt, nähert sich die Autorin der Hauptfigur Yeong-hye, die nach einem brutalen Traum beschließt, kein Fleisch mehr zu essen: eine Entscheidung, die in ihrem familiären und gesellschaftlichen Umfeld auf radikale Ablehnung stößt. Die Steigerung von psychologischem Druck, körperlicher Gewalt und innerer Zerrissenheit ist meisterhaft inszeniert. Jeder Teil verdichtet die Verzweiflung und treibt die Handlung unerbittlich voran.

    Doch dann kommt das Ende. Nach all der Intensität und den vielschichtigen Entwicklungen wirkt der Schluss für mich viel zu banal, einfach und fast lieblos. Die Ambivalenz, die den Roman bis dahin ausgezeichnet hat, verpufft. Ich hätte mir mehr Offenheit oder einen stärkeren Abschluss gewünscht, der der Komplexität des Vorangegangenen gerecht wird.

    Insgesamt ein literarisch hochwertiges, oft verstörendes Buch, das mich bis kurz vor dem Ziel begeistert hat. Wer auf verstörende Psychodramatik steht, wird viel darin finden: aber wer einen runden Abschluss braucht, könnte enttäuscht werden.

  10. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446288966)
    Angela Lehner

    Vater unser

    (116)
    Aktuelle Rezension von: Agnes_Autorin

    Als Eva in Wien von der Polizei in die Psychiatrie gebracht wird, behauptet sie, eine ganze Kindergartenklasse mit einer Pistole erschossen zu haben. Ihr Vater habe sich umgebracht und ihre Mutter sei sowieso tot. Nur Bernhard, ihr magersüchtiger Bruder, der ebenfalls in der Klinik – nur auf einer anderen Station untergebracht ist – scheint Eva lieb und teuer. Sie will Kontakt zu Bernhard, er offenbar nicht. Eva erzählt aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart, wie sie sich „einlebt“, in der Klinik, ihrem Zimmer und vor allem an die Gespräche mit Doktor Korb „gewöhnt“. Zwischendurch springt sie in die Vergangenheit, in ihre und Bernhards Kindheit, in der sie oft viel zu viel Verantwortung für den Bruder übernehmen musste. Sie erinnert sich an den Vater, der stets rauchend hinter verschlossenen Türen lebte, und an die Mutter, die arbeitend und das Geld verdienend, oft ganz abwesend war. 

    Doch Eva ist kein Kind von Traurigkeit, kein Opfer, im Gegenteil. Aktiv geht sie auf die Pflegekräfte und Ärzte zu, versucht ihren Bruder mit unlauteren Methoden davon zu überzeugen, dass sie zusammengehören, dass sie für ihn sorgen kann und wird und – dass sie gemeinsam den Vater töten müssen. 

    Moment!? An der Stelle blättert man zurück. Hatte sie Doktor Korb gegenüber nicht behauptet, ihr Vater habe sich umgebracht? Ja, was denn nun? Spätestens hier wird einem bewusst, dass die Ich-Erzählerin nicht nur das Krankenhaus-Personal an der Nase herumführt, sondern auch mich als Leserin. Doch wann tut sie dies bewusst und wann unbewusst? Ihren Bruder irgendwann im Schlepptau erinnert das Buch, das aus drei Teilen besteht (der Vater, der Sohn, der Heilige Geist), an den Roadtrip à la Herrndorfs „Tschick“. Vollkommen angetan von Evas Persönlichkeit, ihrer vulgären Sprache und ihrem unsicheren, zerbrechlichen Kern folgt man ihr erst neugierig, was sie als nächstes anstellen und wird und begibt sich dann mit ihr auf die Suche nach der Wahrheit, die erst ganz am Ende steht. 

    Nicht zuletzt durch ihren Humor, der die Schwere der Tatsachen zu übertünchen versucht (mit Erfolg!) erinnert mich Evas Geschichte an die meiner Protagonistin Josy in „Unberührt“. Auch der Sprung zwischen den Zeitebenen, ganze Redewendungen wie „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“, der Besuch der Protagonistin im Ziegengehege sowie der Umgang mit einem kleinen Tier, das in den eigenen Händen aufhört zu atmen – hat mich immer wieder aufhorchen lassen. Und, es ist Angela Lehners Debüt gewesen! Ganz, ganz stark!

    Ich werde Angela Lehner, die 1987 in Klagenfurt geboren wurde und jetzt in Berlin lebt, eine Nachricht schreiben, dass ich mich mit ihr verbunden fühle. Dass ich ihr Buch wunderbar finde, dass ich gelacht und geweint habe, dass ich es weiterempfehlen und Eva und Bernhard noch eine ganze Weile mit mir tragen werde. Absolute Empfehlung!

     

    „Vater unser“ von Angela Lehner, dtv, 2021

     

    Passend zum Roman las ich vorher ein Kapitel aus „Wahnsinns Frauen“ (hrsg. von Sybille Duda und Luise F. Pusch) – und zwar über Johanna die Wahnsinnige (1479-1555) von Swantje Koch-Kanz und Luise F. Pusch. Viel ist Spekulation über Johanna nach so langer Zeit, aber noch viel mehr spricht für das, was das Vorwort hervorragend zusammenfasst – die Rolle der Frau war und ist noch immer keine leichte in unserer Gesellschaft. 

  11. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

    (439)
    Aktuelle Rezension von: Ingesophie

    Ich habe das Buch zur Erscheinung damals gelesen. Dieses auch zeigt, wie der Kopf bzw. die Augen einem Fett vorgaugeln,welches gar nicht existiert. Hier geht es um Bulimie. Es ist nicht einfach nur: " Ich will nichts mehr essen." Hier geht es teilweise auch darum nach einem Fressflash sich den Finger in den Hals zu stecken, da man sonst all die Pfunde wieder zunehmen würde. Die Autorin zeigt wie und was Betroffene fühlen, denken und ihre Mitmenschen austricksen. Austricksen im Sinne von: Steine in den Bademantel zu tun, damit die Waage das eigentliche Gewicht nicht anzeigt, da sie sonst sofort wieder in dir Klinik eingewiesen werden würde. Was für Betroffene dort noch schlimmer ist, immer die gleiche Frage: "wie fühlst du dich" und "zeichne mir ein Bild wie du dich siehst". Doch Cassis Tod macht ihr bewusst das alles so nicht weitergehen kann. Denn nur mit der 0 auf der Waage würde sie endlich zufrieden sein, frei sein... oder ?

  12. Cover des Buches Der letzte erste Song (ISBN: 9783736324800)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Song

    (318)
    Aktuelle Rezension von: Julia1311_

    Dieses Buch ist ein wunderschöner Abschluss der Reihe und hat mich emotional nochmal richtig abgeholt. Die Geschichte von Grace und Mason lebt von leisen Momenten, unausgesprochenen Gefühlen und einer Verbindung, die sich ganz natürlich entwickelt.

    Besonders gefallen hat mir die musikalische Komponente. Das gemeinsame Songwriting bringt die beiden auf eine besondere Weise näher und sorgt für eine ganz eigene, fast schon intime Atmosphäre. Gleichzeitig stehen innere Konflikte und das „Was wäre wenn“ immer im Raum, was die Geschichte spannend und emotional macht.

    Grace als Figur fand ich sehr greifbar, vor allem durch ihre Vergangenheit und die damit verbundenen Ängste. Mason wirkt auf den ersten Blick locker, hat aber deutlich mehr Tiefe, als man zunächst erwartet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Dynamik zwischen ihnen so besonders.

    Ein gefühlvoller, ruhiger und gleichzeitig intensiver Liebesroman, der zeigt, dass nicht jede große Geschichte laut sein muss. Für mich ein perfekter Abschluss mit ganz viel Herz.


  13. Cover des Buches Das Lächeln der Leere (ISBN: 9783570309261)
    Anna S. Höpfner

    Das Lächeln der Leere

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht es?
    Mit gerade einmal 14 Jahren weist sich Anna in eine Klinik für Essstörungen ein. Nicht, weil sie das will. Eher aus Angst davor, in einem städtischen Klinikum zu landen und dort diese grauenhaften Kalorienshakes trinken zu müssen. Nicht einmal mehr 40 Kilo bringt das junge Mädchen auf die Waage und empfindet sich dennoch noch immer als viel zu dick. Ihr Leben ist ein ständiger Kampf zwischen dem Wunsch endlich wieder gesund zu sein, das intuitive Kalorienzählen endlich abzustellen und der Hoffnung, noch mehr abnehmen zu können.
    Eindrucksvoll beschreibt die Autorin in ihrem autobiografischen Roman den steinigen Weg aus der Magersucht heraus. Zusammen mit anderen Leidensgenossinnen bestreiten sie so nicht nur den harten Klinikalltag, sondern bieten Ana (umgangssprachliche Bezeichnung für Anorexia nervosa) die Stirn. Doch wird Anna je wieder gesund sein?

    Fazit
    Die noch sehr junge Autorin verfügt über eine wahnsinnige Wortgewalt. Ich als Leser musste immer wieder staunen, dass Höpfner dieses Buch in einem zarten Alter von gerade einmal 15 Jahren zu Papier gebracht hat. Trotz der sehr anspruchsvollen Zeilen, sind ihre Worte für jedermann verständlich.
    Das Buch teilt sich in die verschiedenen Wochen des Klinikaufenthalts. Woche für Woche fiebert man mit und hofft, dass Anna wenigstens ein paar Gramm zugenommen hat, damit endlich gemeinsam mit ihren Zimmergenossinnen essen darf, ...
    Da der heutige Markt überflutet scheint von Büchern, die sich um das Thema Essstörung drehen, rümpfte auch ich anfangs ein wenig die Nase. Meist wird dabei aber der Weg in die Krankheit Magersucht erzählt. Deshalb war es hier viel spannender, Anna beim gesund werden zuzuschauen. Meiner Meinung nach baut sich direkt eine Beziehung zwischen Leser und Autor auf.
    Leider aber war mir die Geschichte dann doch etwas zu knapp gehalten, beziehungsweise nicht trefflich genug. Zeitweise schien es, als sei der Kampf gegen Ana einem Sonntagsspaziergang gleichzusetzen. Schade..
    Trotzdem absolut lesenswert!

  14. Cover des Buches Just Listen (ISBN: 9783423716307)
    Sarah Dessen

    Just Listen

    (335)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Leider musste ich dieses Buch abbrechen, da ich nicht wirklich in die Handlung hineingefunden habe. 

    Es war einfach kein bisschen spannend und ich musste mich immer wieder zwingen weiter zu lesen. Hatte Hoffnung, dass es irgendwann noch besser wird, wurde es leider nicht, weswegen ich es irgendwann frustriert beiseite gelegt habe. 

    Irgendwie wird man nur mit nebensächlichen Details der Lebensgeschichten der Schwestern und Mutter von Annabel bombardiert und nichts davon baut in irgendeiner Form einen Spannungsbogen auf, sodass man auch mal wissen möchte, wie es weiter geht. Und für fast 500 Seiten davon, ist mir meine Zeit zu schade. 

    Die Mutter hat mich extrem abgeschreckt. Sie ist wohl in eine richtig schlimme Depression gefallen, als ihre eigene Mutter gestorben war (weder aus sonderlich dramatischen Umständen, noch war sie zu dem Zeitpunkt noch zu jung, als dass sie nicht hätte akzeptieren können, dass ihre Mutter jetzt schon gestorben ist). Um ihre Töchter hat sie sich monatelang gar nicht mehr gekümmert und ist erst wieder aus ihrem Schneckenhaus gekrochen, nachdem sie auf die Idee kam, alle drei Töchter als Models zu vermarkten. Als irgendeine besondere Chance für Annabell lockt, macht ihre Mutter einfach einen Termin aus und sagt ihr 15 Minuten vor dem Termin Bescheid. Annabell betont mehrmals, dass sie keine Zeit hat und sich auch nicht wohl fühlt, den Termin nicht wahrnehmen möchte und ihre Mutter drängt sie solange, bis Annabell schließlich nachgibt und in einer Hauruck-Aktion zu diesem Termin fährt. Einfach nur ätzend. Das Verhalten der Mutter wird von der Tochter in keinster Weise angezweifelt, es wird als völlig normal betrachtet.

    Nicht meine Welt!


  15. Cover des Buches Sieben Lügen (ISBN: 9783404184293)
    Elizabeth Kay

    Sieben Lügen

    (134)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    Jane und Marnie sind beste Freundinnen. Sie gehen durch dick und dünn, kennen sich seit der Kindheit und scheinen wie füreinander geschaffen zu sein. 

    Als sie jedoch erwachsen werden, leben sie sich doch etwas auseinander. Jane ist der Meinung das kitten zu können, mit allen Mitteln die es gibt. 

    Die brachiale Vorgehensweise hat mich sehr erschreckt. Ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht, hatte aber echt Probleme damit. Es werden harte Themen angesprochen (Tod, Essstörung). Das Thema hatte Potenzial, es wurde alles jedoch zu schnell und etwas platt abgehandelt. 

    Dennoch hat die Autorin verstanden einen bis zur letzten Seite mitzunehmen, obwohl das ganze Thema sehr abschreckend war und ich es nun irgendwie verarbeiten muss. 

  16. Cover des Buches Alice im Hungerland (ISBN: 9783548291512)
    Marya Hornbacher

    Alice im Hungerland

    (174)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Alice im Hungerland" von Marya Hornbacher ist 496 Seiten lang und ein Ullstein Taschenbuch.

    Das Softcover hat eine mittelmäßige Qualität mit schönen dicken Leseseiten.

    Im Buch Alice im Hungerland schreibt Marya ihre Geschichte von Kindheit bis heute und über ihr Leben mit Bulimie und Anorexie, sowie deren Folge- und Begleiterkrankungen.

    Die Geschichte hat einen flüssigen Schreibstil, welcher die Buchseiten schnell dahinfliegen lässt. Viele Zitate sind enthalten von Alice im Wunderland, aber auch Persephone und weitere philosophische Zeilen, die mir große Freude bereitet haben und das Buch ganz besonders machen. Es werden in der Biographie zur Verständniß auch wissenschaftliche, medizinische und psychiatrische Aufsätze zitiert, die mich am Anfang etwas gestört haben und den Lesefluss stockten. Doch dann hat die Lebensgeschichte rasant an Fahrt aufgenommen und im teilweise schockierenden Maße wird die Essstörung ganz unromantisch und entglorifiziert dargestellt, wie sie nun einmal ist. Da wird aus der Freundin Ana (Anorexie) und Mia (Bulimie), ein Monster das man nicht mehr unter Kontrolle bringen kann. Teilweise konnte ich mich mit der Autorin vergleichen und Parallelen feststellen, aber in manchen Punkten war sie mir dann doch völlig fremd und lebte ganz fern von meiner Welt. Erbarmungslos schön schreibt Marya ihre Geschichte, die manchmal traumhaft anmutet, doch sich dann in die Hölle verwandelt. Immer mit einem Bein im Leben und im Tod, schwebend, nicht wissend wo man sich gerade hinbewegen soll. so kann man die Gefühle und Szenen beschreiben, die auf einen einprasseln während man die Zeilen liest. Authentisch und offen berichtet Marya aus ihrem Leben. Vielleicht kann es den ein oder anderen helfen und zum Umdenken bewegen und den Blick erweitern.

    Fazit: Ein erbarmungsloser, authentischer Roman, mit philosophischen und medizinisch, wissenschaftlichen Inhalt, der wunderschönes Traumland und Höllenqual zugleich vermittelt und die Welt der Essstörungen offenbart. Absolut empfehlenswert für Betroffene und Menschen die sich in eine solche Welt hineindenken möchten!
  17. Cover des Buches Dann bin ich eben weg (ISBN: 9783641211370)
    Christine Fehér

    Dann bin ich eben weg

    (344)
    Aktuelle Rezension von: Jacky1

    Ich war selbst nie magersüchtig, aber in einer Umgebung in der es viele Betroffene gab. Für Menschen die sich noch nie mit der Thematik auseinandergesetzt haben, ist es denke ich ein sehr schönes Buch, für alle anderen aber nicht. Die Geschichte ist recht oberflächlich erzählt. Ich hätte mir mehr Details gewünscht. Und an Betroffene die noch nicht recovered sind: das Buch enthält Gewichtsabgaben. Falls euch das triggered, nicht lesen.
    Aus diesen Gründen 3 🌟. Besser als der Durchschnitt, aber mehr nicht. 

  18. Cover des Buches Was wir dachten, was wir taten (ISBN: 9783407749635)
    Lea-Lina Oppermann

    Was wir dachten, was wir taten

    (250)
    Aktuelle Rezension von: SaraVanWonderland

    Das Thema des Buchs - Amokalarm in der Schule - schockiert sofort. Doch leider habe ich mir unter dem Buch etwas anderes erhofft. 

    Die Story ist stark, aber leider sehr oberflächlich und wird für mich viel zu schnell abgehandelt. Es gibt keinen Charakteraufbau, Vorgeschichte, oder gar Worldbuilding. Wir erfahren lediglich, was für die Kernaussage des Buches wichtig ist. Die Protagonisten bleiben Fremde, das Geschehen weit weg.

    Als einen richtigen Roman würde ich das Buch daher nicht bezeichnen. Jedoch denke ich, dass es eine sehr gute Schullektüre zu diesem Thema ist. Es ist flüssig und verständlich geschrieben und trotz der Kürze spannend.

  19. Cover des Buches Alles so leicht (ISBN: 9783551316110)
    Meg Haston

    Alles so leicht

    (207)
    Aktuelle Rezension von: Igamaris

    Ich finde das Buch großartig. Ich denke, dass die Charaktere gut realistisch dargestellt wurden und auch die Entwicklung von der Protagonisten ist großartig. Besonders das sie zum Ende hin mitt ihrem eigenen Verhalten konfrontiert wird durch ein neues Mädchen. Dadurch erhielt sie auch eine andere Sicht auf ihr damaliges Verhalten als wenn sie es nur aus ihren Erinnerungen reflektiert. Das einzige was mich gestört hat ist das der versuchte Suizid von ihrer ersten wahren Freundin zum Ende des Buches hin nur sehr knapp erzählt wurde.

  20. Cover des Buches Liebe und andere Schlagzeilen (ISBN: 9783960879954)
    Saskia Louis

    Liebe und andere Schlagzeilen

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Ifer

    Calie ist sehr misstrauisch was die Presse angeht, sie lässt sich dennoch auf James ein, des nun endlich tiefgründige Interviews führen möchte und nicht mehr für die Klatschpresse arbeiten will.

    Doch schon nach kurzer Zeit knistert es zwischen ihnen


    Die Dynamik der Protagonisten ist super und der verbale Schlagabtausch lässt einen auch mal schmunzeln.

  21. Cover des Buches Wie viel wiegt mein Leben? (ISBN: 9783959102889)
    Antonia C. Wesseling

    Wie viel wiegt mein Leben?

    (105)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    Als selbst Betroffene fand ich dieses Buch super einfach verständlich und habe mich total verstanden gefühlt.

    Das Buch beinhaltet null Prozent Triggerinhalte und ist daher super für Betroffene.

    Aber auch für Angehörige ist das Buch passend. Es sind Meinungen und Gedanken von ihren Eltern und ihrer älteren Schwester drin, die ebenfalls helfen können, die Betroffenen zu verstehen.

    Neben zahlreichen Tipps enthält das Buch aber auch Interviews mit ihrem Psychologen.

    Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, da Antonia C. Wesseling so unterhalsam und leicht über dieses komplexe Thema!


    Eine Top Leseempfehlung für Betroffene, die Halt suchen (oder auch Mut) aber auch ein Buch für alle Angehörigen um etwas Hoffung zu erhalten!

  22. Cover des Buches Winterwassertief (ISBN: 9783426789605)
    Lilly Lindner

    Winterwassertief

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    ,,Winterwassertief‘‘ ist die zweite Autobiografie der Autorin Lilly Lindner. In ihrem ersten Band hat sie von ihren schrecklichen Erlebnissen erzählt und in diesem Band lässt sie uns an den Dingen teilhaben, die seit der Veröffentlichung von ,,Splitterfasernackt‘‘ passiert sind. Lilly Lindner kämpft weiter gegen ihren Kampf und das erleben wir durch dieses Buch hautnah mit. Sie berichtet von Lesungen und Schulbesuchen, um bei Schüler*innen Aufklärungsarbeit zu leisten.

    Auch bei diesem Buch finde ich es schwer, es richtig zu beurteilen, da es sich auch hierbei um eine Autobiografie handelt und ich es schwierig finde, mir ein Urteil darüber zu bilden. Dennoch hat Lilly Lindner es mit ihrem ersten Buch geschafft, sich tief in mein Herz zu schreiben. Ich bewundere diese Frau so sehr für ihren Mut und für ihre Stärke und würde auch gerne all ihre anderen Bücher lesen.

    In dem Buch lernen wir Chase kennen, er ist die wichtigste Bezugsperson in Lilly Lindners Leben. Er reist mit ihr an die Schule, um den Schüler*innen ihre Geschichten näher zu bringen. Und auch ihren Literaturagenten Harry lernen wir kennen und es entwickelt sich eine wundervolle Freundschaft, die Lilly ganz viel halten geben wird und ihr auch dabei hilft, schwere Zeiten durchzumachen. Ich finde es schön, dass die Autorin so tolle Menschen in ihrem Leben hat.

    Ich finde es schwer, dass Buch zu beschreiben, denn man muss es einfach selbst gelesen haben. Man sollte es lesen und dabei ganz langsam auf sich wirken lassen. Lilly Lindner schafft das, was viele nicht schaffen. Mit den Worten, die sie schreibt, sorgt sie dafür, dass sie bei anderen eine Wirkung hinterlassen. Sie regen zum Nachdenken an und sorgen dafür, dass man dieses Buch nicht so schnell vergisst. Mit jedem Wort und jedem Buchstaben, weiß man genau, was sie dem Leser sagen möchte und wirklich, Hut ab, dass schaffen wirklich nicht viele Autor*innen. Am Ende des Buches berichtet Lilly Lindner auch einiges von ihren Lesungen, was ich sehr spannend finde. Ich war leider bisher noch nie auf einer Lesung von ihr, aber ich stelle sie mir genauso gewaltig wie ihre Bücher vor. Ich liebe es, dass Lilly Lindner es schafft, mir und auch anderen Betroffenen eine Stimme zu geben und wir somit die Möglichkeit haben, all diese furchtbaren Dinge zu verarbeiten.

    Auch den Schreibstil finde ich schwer zu bewerten. Lilly Lindner benutzt in ihrem Buch Worte, Sätze und Buchstaben, um uns ihre Geschichte näher zu bringen. Und das macht sie auf ihre Art und Weise und dafür benutzt sie so viele Möglichkeiten, wofür ich sie sehr bewundere. Diese Wortgewalt, die Lilly Lindner uns entgegen bringt, ist einfach wahnsinnig und fesselt einen an ihre niedergeschriebenen Worte.

    Wie wir bereits wissen, ist auch ,,Winterwassertief‘‘ eine Autobiografie. Und ich bin der Meinung, dass es unfassbar schwer ist, diese Geschichte mit irgendwelchen Sternen zu bewerten. Hierbei handelt es sich nicht um irgendwelche Buchcharaktere oder irgendwas anderes, was man bewerten kann. Dies ist ein Buch, das man lesen sollte, ohne sich eine richtige Meinung dazu zu bilden. Dennoch sollte einem bewusst sein, dass dieses Buch keine leichte Kost ist, sondern tiefgründig und zwischendurch braucht man manchmal ein paar Pausen, um all die Dinge zu verarbeiten. Das sollte euch beim Lesen dieser Autobiografie bewusst sein.

  23. Cover des Buches Die Schöne und der Tod (ISBN: 9783442713660)
    Bernhard Aichner

    Die Schöne und der Tod

    (82)
    Aktuelle Rezension von: skloane

    Ich kenne ja schon die Totenfraureihe. Die Bücher waren top. Deshalb muss ich hier leider sagen das der Band 1 vom Max Broll Krimi ein bisschen hinterherhinkt. An den Schreibstil musste ich mich auch zuerst gewöhnen nach 50 Seiten gibt's dann aber.


    Max ist Totengräber und sein bester Freund Baroni ein pensionierter Fussballstar. Als die Frau von August dem Sabauern in Wien aus dem Fenster springt,und dann noch ihre Leiche aus dem Grab verschwindet, beschließen die beiden auf eigene Faust zu ermitteln. 

    Es gibt noch weitere Bände rund um Max und Baroni mal schauen ob ich da weiter lese.....wahrscheinlich schon da ich mir die Bücher ausgeborgt habe.

  24. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: B005QQ2HUY)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

     

    Alice ist für ihren Vater ganz wichtig und sie hat tiefes Vertrauen in ihn. Das Einzige was sie stört, ist sein Wunsch, dass Skirennen fährt. Das tägliche Training ist für das junge Mädchen oft ein Graus und eigentlich möchte sie nur weg und da fährt sie dann eine Piste hinunter, die eigentlich gesperrt ist. Im Krankenhaus bekommt sie dann mit, dass sie nicht mehr Skifahren kann und ihr eines Bein nie wieder ganz heilen wird. Das Vertrauen zu ihrem Vater ist für immer weg und die tiefen Verletzungen sieht man an ihrem Bein. Ungefähr um die gleiche Zeit herum soll Mattia mit seiner Zwillingsschwester zu einer Geburtstagsfeier. Zum ersten mal sind sie eingeladen auf eine Kinderparty, denn eigentlich will niemand seine Schwester dabei haben. Mattia eigentlich auch nicht und lässt seine Schwester im Park zurück und seit dem Tag taucht sie dann nie wieder auf. Mattia zieht sich in seine Welt zurück und fängt an sich zu verletzen, denn die Narben auf der Haut spiegeln dann die in seiner Seele wieder. Auf der Schule lernen sich Alice und Mattia sieben Jahre später kennen. Jeder mit seinem Paket an Narben und Sorgen. Alice wird von ihren Freundinnen bedrängt Mattia auf einer Party zu küssen und Mattia war seit dem Verschwinden seiner Schwester nie wieder auf einer Party und lässt sich überreden hin zu gehen. Da lernen sich die Beiden richtig kennen und ihre Schicksale bringen sie näher, entfernen sie aber auch auf grausame Art und über viele Jahre hinweg ist es ein aufeinander Treffen, Abstoßen, Verstehen und Verletzen.

    Ein großartiges Buch! Obwohl es viele Probleme, Schicksale und Verletzungen gibt, ist das Buch doch auch durch viel Hoffnung geprägt und es gibt wunderbare Beschreibungen, Sätze und Aussprüche. 

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