Bücher mit dem Tag "magier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "magier" gekennzeichnet haben.

428 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

    (7.837)
    Aktuelle Rezension von: Taenia

    Chroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.560)
    Aktuelle Rezension von: tina_feuerstein

    Ich habe Harry Potter schon vor vielen Jahren als Kind von meiner Mama vorgelesen bekommen – und jetzt lese ich ihn meinen eigenen Kindern vor. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diese Geschichte weiterzugeben. Für mich trifft hier meine eigene Erinnerung auf die Begeisterung meiner Kinder - und mir selbst. Meine Kinder fiebern mit, lachen und staunen – genau wie ich damals.

     Es ist einfach eine unglaublich detailreiche und spannende Welt, in die wir jedes Mal gemeinsam eintauchen. 

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551322845)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

    (11.498)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Auch in diesen Teil der Harry Potter Reihe ist es J. K. Rowling gelungen einen Kracher hinzulegen. 

    Das Buch ist spannend, duster, überraschend

    Die Aufgaben im Trimagischen Turnier, die Charakter, neue wie auch alte, die Landschaften. Alles ist detailliert beschrieben. Die Spannung hält bis zum Ende. 

    Auch neue einige 20 Jahre später fesselt mich Harry Potter nach wie vor. 


  4. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2) (ISBN: 9783551322821)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)

    (11.555)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Mit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung. 

    Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen. 

    Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern. 


  5. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5) (ISBN: 9783551322852)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)

    (9.979)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Der dunkle Lord ist zurück. 

    Ein Ministerium das im nicht glaubt. 

    Eine neue schreckliche Lehrerin in Pink. 

    Ein ganzes Schuljahr voller Strafen und Albträume. 

    Mit alldem muss sich Harry herum schlagen. 

    Zum Glück hat Harry seine Freunde die hinter ihm stehen und ihn unterstützen. Ihn motivieren und vertrauen. 


    Wieder ein sehr gelungenes Buch. 


  6. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7) (ISBN: 9783551322876)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)

    (9.854)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Die Heiligtümer des Todes

    Drei magische Gegenstände die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. 

    Ein Jahr auf der Flucht mit seinen Freunden. Spannungen und Freude. 

    Das lösen des Rätsels und Suchen der Gegenstände. 

    Wie werden Sie richtig angewendet. 

    Die entscheidende Schlacht. 

    Wer wird fallen und wer stehen. 

    Werden es alle überleben. 


    Spannung pur. Muss man gelesen haben


  7. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3) (ISBN: 9783551322838)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)

    (11.058)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Auch hier eine gelungene Fortsetzung. 

    Mit der Gefangene von Askaban ist der Autorin gelungen mir unter anderem einen Lieblings Teil zu bescheren.

    Wie Harryy seinen Paten Onkel kennenlernt und eine Beziehung aufbaut nach dem er solange keine richtige Familie hatte finde ich sehr schön. 

    Au h die Beziehungen vertiefen sich zu seinen Freunden und es kommen neue Feine hinzu. 

    Ich kann es nur empfehlen. 

  8. Cover des Buches Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht (ISBN: 9783423719308)
    Sarah J. Maas

    Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht

    (998)
    Aktuelle Rezension von: Chiara_M_

    »Meine Freunde sind bei mir, und ich fürchte mich nicht.«🥀🧼🪻❤️‍🩹

    Ich bin völlig blind in Crescent City rein und das war die beste Entscheidung überhaupt. Nichts und niemand hätte mich auf dieses Meisterwerk vorbereiten können.❤️‍🔥


    Die ersten 150  Seiten haben mir jede Brainpower abverlangt, die ich besitze.🧠🧠🧠 Dagegen waren die Fußnoten in Babel und Alchemised Part 1 zusammen, ein Witz. Man wird in CC regelrecht in die Welt katapultiert, es gibt keine Erklärung, kein Glossar - also habe ich mir selbst ein 4-Seitiges geschrieben.😅 Der Anfang ist rough, man muss ein wenig 🤏🏻 🤏🏻🤏🏻 durchhalten und dann erhält man nach und nach den Durchblick in dieser Welt mit all ihren Strukturen und Regeln.🤞🏻❤️ Und es lohnt sich.🙏🏻❤️🥹


    SJM hat vermutlich mit diesem Buch ihr krassestes Worldbuilding mit einem einzigartigen Magiesystem voller verschiedener Kreaturen und Wesen erschaffen und dazu ein Murder Mystery. Say no more.💅🏻Ich hatte keine Ahnung wo der Plot hingehen wird, ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Ahnung gehabt, was mich alles erwarten wird - es hat mich zerstört und dafür habe ich es geliebt.🥹🙌🏻


    5 ⭐⭐⭐⭐⭐


    ‼️ ab hier Spoiler ‼️


    Gefühlt bin ich mit Bryce jede Stufe der Trauer gemeinsam durchgegangen. Ihr Schmerz, ihre uneingeschränkte Liebe zu Danika, ihre Wut, ihre Schuldgefühle, ihre Stärke - ich habe alles mit ihr gefühlt.😭❤️‍🩹🥺 Ihre Freundschaft zu Danika wird vermutlich für immer mein kleines Roman Empire sein, ich werde nie darüber hinwegkommen. Niemand schreibt platonische und romantische Liebe so gut wie SJM.🧎🏻‍♀️🧎🏻‍♀️🧎🏻‍♀️

    Die zwei haben im wahrsten Sinne ALLES für einander gegeben und nichts im Gegenzug erwartet.😭💔💔


    Und Hunt - der traumatisierte, grumpy Engel, aber im Inneren ein Golden Retriever.🖤 Ich liebe die Chemie zwischen Bryce und ihm so sehr. Auch dass er Bryce anfangs so dumm fand, hat einfach so Spaß gemacht, zu lesen. Wie sich ihre Beziehung langsam aufbaut und diese Tension, hat mich ehrlich einfach umgebracht, ab einem gewissen Punkt. Ich liebe ihn und die zwei zusammen so sehr, sie sind einfach ein Team.🥹❤️


    Auch Bryce' komplizierte Beziehung zu Ruhn hat sich wie ein ständiger Stachel im Fleisch angefühlt, einfach schmerzhaft.❤️‍🩹 Aber auch so verdammt schön und ich kann kaum erwarten zu lesen, wie ihre Beziehung weiter wachsen wird.🥹💙 Und wo wir schon bei Ruhn sind - EXCUSE YOU SIR, Crown Prince of the Valbaran Fae 🫦🫦 Bitte gebt ihm eine eigene Lovestory, okay.🙏🏻🙏🏻🙏🏻


    Ich habe die letzten 20 % einfach nur noch geweint, geheult und geschluchzt, aber diese emotionale Zerstörung war ja zu  erwarten.🥲🥲💔❤️‍🩹🥺🥹 

    Über Lehabah werde ich vermutlich niemals hinwegkommen.🥺💔 Meine kleine Koboldin, die Rumbürsten mit dem Vampirfürsten so sehr geliebt hat, hat ihr Leben als freies Wesen gegeben.😭


    Was mir absolute Genugtuung gegeben hat, war Micahs Tod - Bryce hat ihm einen Kopfschuss verpasst, spaltete seinen Körper, enthauptete ihn, verbrannte ihn. Saugt seine Asche mit dem Staubsauger ein und entsorgt die Überreste im Hausmüll. Bye.😆👸🏻 Female Rage at it's best.💅🏻


    Musste direkt mit CC2 weitermachen..✨

  9. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783570305911)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

    (2.888)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 😃 Allerdings oft aus der Sicht einzelner Figuren, dabei meistens aus Soneas Sicht. Es gibt aber auch einzelne Kapitel aus der Sicht von anderen Magiern, sodass man weitere Einblicke in unterschiedliche Gedanken und Motive bekommt. 🤓

    Die Schreibart ist zwar leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Sonea ist ein junges, misstrauisches Mädchen aus den Hüttenvierteln, eine arme Gegend außerhalb der Stadt. Sie entdeckt zufällig, dass sie über magische Kräfte verfügt. ✨

    Anfangs hat sie eine tiefe Abneigung gegen die Magier und sie versucht zu fliehen, wird jedoch gefunden und später zur ersten nicht-adligen Novizin der Gilde ernannt. 🤩

    Doch warum hat sie eine Abneigung gegen die Magier? Wie wird es Sonea ergehen, wenn Sie Mitglied der Gilde der schwarzen Magier wird? Wem kann sie trauen? Kann sie überhaupt wem trauen? Wie kommt sie mit dem neuen Leben zurecht? Warum haben so viele Leute Angst vor ihr und ihren Kräften? 🧐🤔

    Cery ist Soneas Freund aus Kindheitstagen. Er ist ein gewitzter Dieb, der Sonea aus Loyalität und Freundschaft hilft. Als Sonea auf der Flucht ist, hat er alles riskiert, um sie vor den Magiern zu verstecken. Er hat Verbindungen zur Diebesgilde und ist ein Teil von ihnen. 🦹🏻‍♂️

    Oder ändert sich das, wenn sie zur Novizin wird?🤔

    Dieses High Fantasy Buch zeigt einem eine Welt mit Magiern, Konflikten in der Gesellschaft und auch in den eigenen Reihen. Eine Protagonistin, die mit ungeahnten magischen Kräften konfrontiert wird. ✨

    Die Geschichte ist fesselnd, jedoch hat es sich im Mittelteil teilweise etwas gezogen und ich habe mir ein wenig mehr Spannung erhofft. 🙃

    Die Protagonisten sind vielseitig, jedoch habe ich aufgrund der Erzählperspektive nicht so einen Zugang zu ihnen aufbauen können.

    Es geht viel um soziale Unterschiede zwischen arm und reich sein. 😃

    ⚡Fazit: Magischer Auftakt einer High Fantasy Trilogie. 🤩


  10. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783453321601)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

    (1.079)
    Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings

    Der Hype um dieses Buch ist so laut, dass die Erwartungen kaum zu erfüllen sind. Aber Erin Morgenstern hat mich eines Besseren belehrt.

    Die Geschichte beginnt in zwei Strängen: Celia, die Tochter eines berühmten Illusionisten, und Marco, der Schüler eines geheimnisvollen Mannes namens Alexander, werden als Kinder zu Figuren in einem Wettstreit bestimmt, dessen Regeln keiner von beiden vollständig kennt. Der Austragungsort dieses Duells ist Le Cirque des Rêves, ein nur nachts geöffneter Zirkus ohne Ankündigung und mit Auftritten, die niemand vergisst, der ihn einmal besucht hat.

    Was mich als Leserin sofort gepackt hat, ist diese vollständige sensorische Immersion. Morgenstern schreibt so, dass man schwarze und weiße Zelte riecht, Karamell auf der Zunge spürt und das Licht der Feuerkünstler sieht. Das ist keine Übertreibung, das ist literarische Handarbeit. Die Liebesgeschichte zwischen Celia und Marco entwickelt sich langsam und mit einer Art schmerzlicher Unvermeidlichkeit, die ich so selten in Romanzen finde. Keine überstürzten Gefühle, keine aufgesetzten Konflikte, nur zwei Menschen, die sich in einer unmöglichen Situation finden und trotzdem zueinander gravitieren.

    Die Charakterentwicklung hat mich positiv überrascht. Beide Hauptfiguren wachsen erkennbar und ihre Entscheidungen im letzten Drittel sind aus ihrer jeweiligen inneren Logik absolut nachvollziehbar. Auch Nebenfiguren wie Poppet und Widget oder der Uhrmacher Friedrick Thiessen sind mit Bedacht angelegt und nicht nur Staffage.

    Ehrlich gesagt hat das Buch im Mittelteil einige Passagen, die ich als etwas zäh empfunden habe. Die episodische Struktur, die für die Zirkusbeschreibungen so wunderbar funktioniert, bremst an einigen Stellen den eigentlichen Handlungsstrang. Das ist kein gravierendes Problem, aber wer auf konstant hohes Tempo steht, sollte darauf vorbereitet sein.

    Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen, und das sehr gerne. Der Nachtzirkus ist ein Buch für alle, die bereit sind, sich Zeit zu lassen und in eine Geschichte einzutauchen wie in einen langen Wintertraum. Wer schnelle Plots und viele Wendungen bevorzugt, könnte fremdeln. Alle anderen: unbedingt lesen.

  11. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.095)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.


    Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.


    Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige  Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt. 

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6) (ISBN: 9783551322869)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)

    (9.684)
    Aktuelle Rezension von: Bigsale3

    Harry Potter ist mein absolutes Lieblingsbuch und ich empfehle es dringend weiter. Und der sechste Band, der Halbblutprinz ist ein Meisterwerk und es lohnt sich das Buch zu lesen!

    Harry kehrt für sein sechstes Schuljahr nach Hogwarts zurück und noch mehr Ruhm und Ansehen erwarten ihn dort. Er ist berühmter denn je. Doch Voldemort ist auf freiem Fuss und deshalb kann er seine Schulzeit gar nicht geniessen. Ein spannendes tragisches Jahr erwartet ihn! Er erfährt vieles über Tom Riddles (Voldemort) Vergangenheit, vielleicht sogar mehr als er wissen wollte...  Und was heckt Draco Malfoy eigentlich aus? 

  13. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

    (741)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    “To them, as to Magnus, time was like rain, glittering as it fell, changing the world, but something that could also be taken for granted.
    Until you loved a mortal. Then time became gold in a miser's hands, every bright year counted out carefully, infinitely precious, and each one slipping through your fingers.“

    Dieses Buch sollte nach der Hauptreihe sowie den „Legenden der Schattenjäger-Akademie“ gelesen werden. Es ist, wie letztgenanntes, eine Sammlung von Kurzgeschichten aus Magnus‘ Leben, die alle zwar in sich geschlossen sind, aber trotzdem einen roten Faden haben und Magnus als Person noch mehr vervollständigen. In der Hauptreihe sind er (und Alec) eher kürzer gekommen bzw. wurden einige Momente aus Magnus‘ Vergangenheit erwähnt, dann aber nicht weiter darauf eingegangen - Magnus ist ja auch nicht der Gesprächigste gewesen. Hier werden einige dieser Szenen näher beleuchtet, z.B. wie Magnus Raphael oder Camille oder auch Alec kennengelernt hat. Auch seine Verbindungen zu den bekannten Schattenjäger-Familien und Tessa Gray sind näher ausgeführt. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch etliche Schlüsselszenen - Magnus ist ja auch mehrere Hundert Jahre alt - die weiterhin im Verborgenen bleiben; auf diese hoffe ich sehr in der „Infernal Devices“-Reihe! Egal, ob Clare sich hier überall bewusst Hintertürchen offengelassen hat oder ob die Komplexität der Welt von vorneherein geplant war: Der Lesesog nimmt keinen Abbruch!

    Magnus‘ einzigartiger Charakter, den ich bereits in der „Mortal Instruments“-Reihe sehr ins Herz geschlossen habe, wird in diesem Buch vollumfänglich dargestellt. Mit viel Humor und Eleganz, aber auch Trauer und Hoffnungslosigkeit, fügen die Kurzgeschichten Magnus‘ Charakter noch mehr Tiefe hinzu. Dabei fehlt es jedoch, durch die reine Definition einer „Kurzgeschichte“, teilweise an Spannung und tieferer Emotionalität. Dies kann man sich jedoch auch mit Magnus‘ Alter zurechtreden, dass viele Momente in seinem langen Leben auch einfach untergehen. Es gefällt mir, wie scheinbare Kritik an der Autorin mit Logik des Charakters ausgeglichen werden kann.

    “Die Chroniken des Magnus Bane“ sind ebenfalls eine tolle und sinnvolle Erweiterung des Schattenjäger- (oder eher Schattenweltler-)Universums und erhalten von mir 4,5/5 Sterne.

  14. Cover des Buches Midnight Chronicles - Schattenblick (ISBN: 9783736312777)
    Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Schattenblick

    (775)
    Aktuelle Rezension von: BuffySummers83

    Zum Cover/Stil:

     

    Das Cover des Buches Midnight Chronicles – Schattenblick Band 1 gefällt mir sehr gut und finde diese sehr passend zum Titel sowie zum Inhalt! Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Zudem fand ich es spannend und fesselnd zugleich vom Anfang bis zum Ende. Einige Charaktere waren mir sympathisch bis auf diese Amelia und den Todesboten Kevin und die anderen Wesen die nichts auf der Erde zu suchen haben die von den Huntern zurück in die Hölle oder auch Unterwelt geschickt werden müssen.

     

    Zum Inhalt des Buches:

     

    Im ersten Band sind die Hauptcharaktere Roxana Roxy Blake und Shaw. (Der Nachname ist unbekannt)! Denn er kann sich an nichts erinnern und hatte auch nichts bei sich.

     

    Roxy hatte ein Date zu dem Zeitpunkt als ihr Hunterpartner Finn sie anrief. Da ging auch noch alles glatt und sie wollte zu ihrem Date zurück, nur sollte ihr das nicht gelingen. Denn da war ein Mann der von einer Seele besessen war und von dem sie attackiert wurde, die Seele konnte sie mithilfe ihres Amuletts zurück in die Hölle schicken, aber den Mann musste sie anschließend wieder beleben. Sie wollte das er in eine Klinik kommt, aber ihr Partner hatte die Anweisung das dieser Unbekannte den sie wiederbelebt hatte mit ihn ins Londoner Quartier der Hunter kommt und da untersucht wird, unteranderem um ihn zu befragen woran er sich denn erinnert und wie denn sein Name sei! Nur konnte er sich an gar nichts erinnern, nicht mal an seinen Namen weder an seine Vergangenheit woher er kommt. Nichts rein gar nichts. 

     

    Er gab sich dem Shaw, denn er will ja nicht die ganze Zeit als John Doe gelten, denn so werden welche genannt dessen Identität man nicht kennt. Und er hatte vor zubleiben, denn er wurde von Maxwell vor die Wahl gestellt. Er konnte entweder bleiben oder sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit machen. Und er trainierte und hatte die Absicht auch ein Hunter zu werden, allerdings darf er als Hunter in Ausbildung nicht mit auf die Jagd gehen, zu seinen eigenen Schutz. Nur wurde diese Regel schon leider mehrfach gebrochen. Und als dann auch noch andere Hunter spurlos verschwinden wie zum Beispiel Dinah und Ripley, sind die Londoner Hunter erst recht in Alarmbereitschaft. Denn die müssen schnell gefunden werden. Nur sie die wie vom Erdboden verschluckt! Und was zum Henker hat Amelia damit zu tun? Und weshalb kann die bitte von einem Körper zum nächsten springen? Und weshalb hat Maxwell es Roxy es verschwiegen? Denn Amelia war die sogenannte Ausbilderin von Roxy in Irland. Und weil Roxy dämlicherweise das Amulett von Amelia in der Vergangenheit zerstört hatte, muss sie 449 Seelen in 449 Tagen in die Hölle zurückschicken, sonst landet sie selbst da, denn sie wurde von einem Todesboten verflucht! 

     

    Und Roxy fühlt sich immer mehr zu Shaw hingezogen und erzählt ihm sogar von dem Schattenblick den Zwillinge haben. 

    Wer nun wissen will was sonst noch so passiert, liest den ersten Band und die Folgebände! 

     

    Mein Fazit: Leichte Spoiler!

     

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ärgere mich nun warum dieses Buch über 1000 Tage auf meinem SuB war. Was ich nicht so nett fand warum musste der Leiter des Londoner Quartiers durch die Hand von Amelia sterben! Heul! Ich mochte den Charakter doch so!  Ich habe insgesamt knappe 6 Tage gebraucht! 

     

    [28/04-03/05/26]

  15. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

    (790)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 😃 Meistens aus der Sicht von Sonea, sodass man Einblicke in ihre Gedanken und Motive bekommt. Jedoch auch aus den Blickwinkeln von Lorkin und Dannyl. 🤓

    Die Schreibart ist zwar leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Die Sonea-Reihe von Trudi Canavan ist quasi die Fortsetzung der „Die Gilde der Schwarzen Magier“-Trilogie und spielt ebenfalls in der gleichen Fantasywelt, in der Magie streng kontrolliert und nur in der Magiergilde angewendet werde darf. 🤩✨

    Im Mittelpunkt steht Sonea, ein Mädchen aus den Armenvierteln, das zufällig entdeckte, dass sie magische Kräfte besitzt und wodurch sich ihr Leben komplett veränderte.

    Ihre Entwicklung zur mächtigen Schwarzmagierin hat dafür gesorgt, dass sie sehr isoliert, aber gefürchtet lebt. Ihre Mutterrolle lässt sie vorsichtiger werden, dennoch ist sie eine tragende Säule in der Gilde. 👩🏻🧙🏻‍♀️

    Lorkin, der Sohn von Sonea und Akkarin – die beiden mächtigsten Magier seiner Zeit, möchte seinen eigenen Weg gehen und meldet sich freiwillig für eine Reise, die viele Gefahren mit sich bringt. Dabei kommt es ihm nicht immer zugute, dass er der Sohn von Sonea ist. Er ist abenteuerlustig, nachdenklich und unvoreingenommen und hegt den Wunsch aus dem Schatten seiner Eltern zu treten. 🧑🏻🧙🏼‍♂️

    Dannyl ist ein hochrangiger Magier und der Botschafter der Gilde. Er ist ein enger Vertrauter von Sonea und ehemaliger Novize von Akkarin. Er ist ein Gelehrter und sehr an Geschichte und Magie interessiert. Er ist weltoffen, loyal, ohne Vorurteile und neugierig gegenüber fremden Kulturen. 👨🏽🧙🏻‍♂️

    Die Story ist interessant und bietet viel Potenzial: Die Spannung zwischen der Magiergilde, der Bevölkerung und anderen Kulturen sorgt für einen Konflikt. 🫯 Sei es bei der Suche nach dem Mörder in der Stadt oder der Botschafterreise in das feinselige Land.

    An manchen Stellen entwickelt sich die Handlung eher langsam, wodurch Spannung verloren geht. Zudem wirken einige Stellen langgezogen und weniger fesselnd. 🫣

    Auch die Charaktere hätten mehr Tiefe und Entwicklung vertragen können, da sie teilweise doch etwas vorhersehbar wirken. 🫣

    Es geht um Angst und Kontrolle, Flucht und Macht, Gut und Böse, Heilung und Natur sowie Wissen und Lehre. 🤓

    ⚡Fazit: Ein guter, aber etwas zäher Einstieg in diese High Fantasy Trilogie. 😃✨ 

  16. Cover des Buches Eisige Wellen (ISBN: 9783426524459)
    Leigh Bardugo

    Eisige Wellen

    (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Nach den Ereignissen in Band eins versuchen Alina und Mal ein Leben fernab von Ravka und dem Dunklen aufzubauen. Doch Alinas Kräfte und die politischen Spannungen holen sie ein und die Rückkehr nach Ravka zwingt sie Verantwortung und Macht zu übernehmen, die sie nicht will und gar fürchtet. Die Handlung in diesem Band wird angenehm komplexer und tiefer bei deutlich weniger Ortssprüngen.
    Bei den Protagonisten steht weiterhin Alina, ihre Entwicklung und inneren Konflikte in der Ich-Perspektive weiterhin im Mittelpunkt der Handlung. Bei den relevanten Nebenprotagonisten spielen sowohl Figuren aus dem ersten Band als auch neue Charaktere eine interessante Rolle und bereichern die Handlung. Besonders hervorzuheben ist der Freibeuter Sturmhond, der viel Humor und Cleverness in die Handlung miteinbringt.
    Wer Bücher mit originellem Worldbuilding, einer tiefen Charakterentwicklung mit inneren Konflikten mag und bereits Gefallen am ersten Band fand, wird hier fündig. Wobei mir Band zwei noch besser gefällt.
    Der Schreibstil ist bildhaft, atmosphärisch, durchzogen von feinem Humor und unterstützt den Lesefluss sehr gut.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  17. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442367627)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

    (1.931)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Dem 12-jährige Nathanael ist durch den Zauberer Mr. Lovelace Unrecht widerfahren. Um sich zu rächen beschwört Nathanael den mächtigen Dämon Bartimäus und stielt mit dessen Hilfe ein geheimnisvolles Amulett, das sich im Besitz von Mr. Lovelace befindet. Diese Tat hat jedoch ungeahnte Folgen und bringt Nathanael in erhebliche Gefahr, denn er kommt dadurch einer großangelegten Verschwörung auf die Spur und auch Bartimäus sollte man keinesfalls unterschätzen…

    Meine Meinung:

    Nathanael ist ein sympathischer und nahbarer Protagonist in den man sich gut hineinversetzen kann. Man begleitet ihn dabei wie sich ihm die Welt der Magie erschließt und es ist interessant zu verfolgen mit wieviel Engagement, Talent und Durchhaltevermögen er an der Vervollkommnung seiner magischen Fähigkeiten arbeitet. Nathanael geht Schwierigkeiten nicht aus dem Weg und er ist jemand der gegen Ungerechtigkeiten ausbegehrt. Auf ihn kann man sich in brenzligen Situationen verlassen, denn er ist nicht bereit das Böse triumphieren zu lassen. Als er von einer Gefahr erfährt, die das Leben vieler bedroht, beweist er Mut und Tatkraft. 

    Der Dämon Bartimäus gibt einen ungewöhnlichen, spannenden und äußerst interessanten zweiten Protagonisten ab. Er ist sehr klug, gerissen, manipulativ, risikobereit und unerschrocken. Er ist ein Lebenskünstler mit viel Erfahrung, der über eine Fülle von magischen Fähigkeiten verfügt. Wer ihn unterschätzt begeht einen gewaltigen Fehler. Für Nathanaels gewagte und gefährliche Unternehmungen ist er die ideale Verstärkung. Die Kapitel, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt werden sind besonders unterhaltsam, denn Bartimäus neigt zu sarkastischen Bemerkungen.

    Zusammen sind Nathanael und Bartimäus ein ebenso ungewöhnliches wie schlagkräftiges Team. Die Gespräche und Interaktionen zwischen den beiden sind interessant und sorgen für viele lustige Momente, denn vor allem Bartimäus ist nicht auf den Mund gefallen. Nathanael ist aber auch nicht zu unterschätzen und in der Lage dem Dämon die Stirn zu bieten. 

    Die Geschichte punktet mit einer Mischung aus lustigen, spannenden und dramatischen Momenten. Es hat mir gefallen wie interessant und einfallsreich das Wirken von Magie und das Beschwören von Dämonen beschrieben werden (Stichwort: 7 Ebenen). Es handelt sich um eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einem in magische Welten entführt und einem unterhaltsame Lesestunden beschert. Da verzeiht man, dass das Erzähltempo (vor allem zu Beginn der Geschichte) vergleichsweise langsam ist. Das Buch verfügt über ein gelungenes Ende, das die meisten aufgeworfenen Fragen beantwortet und es somit nicht zwingend erforderlich macht auch die Folgebände zu lesen.

    Zum Hörbuchsprecher: Martin Semmelrogge ist es gelungen das Buch (und besonders den Dämon Bartimäus) mit seiner unverwechselbaren und ungewöhnlichen Stimme lebendig werden zu lassen. Ich finde es richtig toll wie er dieses Buch vertont hat.

    Leider hat die Geschichte aber auch ein paar Schwächen:

    Es wirkt auf mich ein wenig übertrieben was für ein extrem guter Zauberer Nathanael ist. Er ist noch ein Lehrling und es gelingt ihm dennoch gleich beim ersten Versuch einen mächtigen Dämon zu beschwören, obwohl dieser Vorgang als hochgradig komplex, schwierig und gefährlich beschrieben wird. Da dies zudem auch für erfahrene Zauberer keine leichte Aufgabe darstellt finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Nathanael das ohne einen einzigen Fehlversuch schafft – zumal er sich sein Wissen ausschließlich durch das Lesen entsprechender Bücher angeeignet hat und noch keinerlei praktische Erfahrungen mit der Beschwörung kleinerer Dämonen gesammelt hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte gibt es dann eine Schlüsselszene in der Nathanael der einzige ist, dem es gelingt eine magische Bedrohung auszuschalten. Die übrigen Anwesenden (bei denen es sich immerhin überwiegend um vollausgebildete und mächtige Zauberer handelt) wirken in dieser Situation hingegen völlig hilflos und überfordert. Sie haben keine Idee wie man der Gefahr entgegentreten könnte und begnügen sich damit weitgehend tatenlos zuzusehen.

    Außerdem gibt es einige ungeklärte Fragen und es fehlen aus meiner Sicht hin und wieder ausführlichere Erklärungen: 

    • Warum gilt Tschechien als ein feindlich gesinntes Land?
    • Wie funktioniert das Zusammenleben von Zauberer und gewöhnliche Menschen? Sind politische Ämter alleinig Zauberern vorbehalten? Werden gewöhnliche Menschen gegenüber Zauberern im Alltag benachteiligt?
    • Wieso gilt der mehrfach erwähnte Zauberer Gladstone als einer der größten Zauberer aller Zeiten?
    • Was genau hat es mit der sogenannten Widerstandsbewegung auf sich, die für Attentate verantwortlich gemacht wird und was für Menschen gehören ihr an?
    • Warum entlassen Zauberer die von ihnen beschworenen Dämonen wieder, wenn sie ihren Auftrag erfüllt haben? Wäre es nicht praktischer sie in Diensten zu halten und damit zugleich zu verhindern, dass ein anderer Zauberer sie beschwören kann?
    • Haben Zauberer von Geburt an besondere Kräfte oder handelt es sich einfach um Menschen denen eine spezielle Ausbildung zuteil wurde in deren Verlauf ihnen das Zaubern beigebracht wurde?

    Auch Nathanaels Herkunft ist ein Punkt der völlig im Dunkeln bleibt. Das ist einerseits verständlich, denn das wird vom Ministerium so gewünscht um die wahren Namen der Zauberlehrlinge geheim zu halten und sie damit zu beschützten. Es hat mich aber schon gewundert, dass Nathanael nicht ein einziges Mal über seine Herkunft nachgedacht hat oder sich die Frage gestellt hat, was für Menschen seine Eltern gewesen sind. Da er im Alter von fünf Jahren von seinen Eltern getrennt wurde ist es zudem nicht auszuschließen, dass er noch einige Erinnerungen an sein früheres Leben hat, aber das wird nie thematisiert.

    Außerdem finde ich Nathanaels Verhalten nicht immer zu 100% schlüssig. Er versteckt das gestohlene Amulett in dem Haus in dem er selbst wohnt um es unter den dortigen Schutzzauber zu stellen. Bei einer möglichen Entdeckung würde der Verdacht damit aber natürlich sofort auf ihn selbst fallen und er würde darüber hinaus insbesondere auch Mrs. Underwood in große Schwierigkeiten bringen, die ihm sehr viel bedeutet. Dabei ist es eigentlich nicht mal nötig, dass das Amulett für immer völlig unauffindbar bleibt und unter einem Schutzzauber steht. Auch wenn Mr. Lovelace das Amulett in einem anderen weniger geschützten Versteck nach einiger Zeit hätte aufspüren können wäre der Zweck erfüllt worden, denn es ging ja bloß darum ihm einen Denkzettel zu verpassen. Zudem hätte dieses Szenario den Vorteil gehabt, dass Nathanael dann nicht mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen gewesen wäre. 

    Zudem kommt es im weiteren Verlauf zu einem schrecklichen Vorfall an dem Nathanael durch sein risikobereites Verhalten eine Mitschuld trägt und bei dem jemand, der ihm nahesteht, zu Schaden kommt. Nathanael macht sich aber nur unmittelbar nach dem betreffenden Vorfall kurz Selbstvorwürfe. Danach konzentriert er sich auf eine Art Rachefeldzug und verschwendet nie wieder auch nur einen einzigen Gedanken an das Opfer. Das finde ich ziemlich traurig, denn die besagte Person hat Nathanael unglaublich viel bedeutet und scheint dennoch von einem Tag auf den anderen aus seiner Erinnerung gelöscht zu sein.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine fantasievolle, spannende und lustige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Die Geschichte hat zwar auch einige Schwäche, aber mein Interesse an den Folgebänden wurde geweckt. Man merkt, dass die Reihe Potenzial hat und gewiss noch so einiges aus der entworfenen Welt erzählt werden kann. Vielleicht werden in den Folgebänden auch noch einige der aus meiner Sicht fehlenden Erklärungen nachgereicht.

  18. Cover des Buches Magisterium - Das 1. Jahr (ISBN: 9783833909481)
    Cassandra Clare

    Magisterium - Das 1. Jahr

    (1.107)
    Aktuelle Rezension von: claida

    In dem Jugendbuch "Magisterium - Das 1. Jahr bzw. Der Weg ins Labyrinth (je nach Ausgabe) von Cassandra Clare und Holly Black geht es um Callum Hunt der Magie hasst und trotzdem im Magisterium (einer Schule für Magie) aufgenommen wird.

    Sein Vater hat alles dafür getan, dass Call Magie hasst und ihm immer wieder eingeschärft, die magische Prüfung nicht zu bestehen, um nie im Magisterium aufgenommen zu werden. Doch Call wird zum Regelbrecher und kommt in der Schule erstaunlich gut klar. Schnell lernt er Freunde kennen und erfährt eine Akzeptanz die er außerhalb des Magisteriums nie erlebt hat. Doch was ist wenn es Geheimnisse über ihn, die Schule und den Feind gibt von denen er vorher noch nichts wusste? Wird er das erste Jahr lebend überstehen? 

    Beide Autorinnen kannte ich schon von anderen spannenden Büchern was mich zu diesem hat greifen lassen. Zum Glück! Das Buch hat mich super unterhalten, ist spannend und lässt noch viel für weitere Teile offen. Die Hauptcharaktere finde ich stark, man kann sich trotz des altersunterschiedes sehr gut in sie hineinversetzten. Auch gefällt mir der Bund der Freundschaft der langsam entsteht und sich immer weiter festigt. 

    Obwohl die Hauptperson 12 Jahre alt ist und die Zielgruppe dadurch eher etwas jünger habe ich mich auch als Erwachsene sehr gut unterhalten gefühlt!

  19. Cover des Buches The Atlas Six (ISBN: 9783596707638)
    Olivie Blake

    The Atlas Six

    (403)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    In einer magischen Welt, in der Medäer und Nicht-Medäer koexistieren, werden sechs begabte Magier ausgewählt, die für ein Jahr in der geheimen alexandrinischen Gesellschaft studieren können. Doch am Ende bleiben nur fünf von ihnen übrig, die über Macht und Wissen der ganzen Welt verfügen können.

    “Vielleicht wurden sie innerlich in kleine Stückchen zerlegt, dann jedes Moralsinns beraubt und anschließend aus weniger menschlichen Teilen wieder zusammengeflickt. Vielleicht verkümmerten seine früheren Wertvorstellungen, wie ein rudimentärer Schwanzfortsatz. Ein kleiner Knubbel am Ende einer philosophischen Wirbelsäule.” -Tristan, einer der Auserwählten

    Es gibt wohl kaum ein Buch, das so stark gehyped wurde und trotzdem überall grottenschlechte Bewertungen vorzeigt, wie dieses hier. Hinzu kommt, dass die Bewertungen in den nächsten zwei Büchern der Reihe nur noch schlechter werden, weshalb ich gedacht habe, dass ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden sollte. Und ich muss gestehen, so schlecht ist es nicht, wirklich gut aber auch nicht, sodass meine Meinung mit drei Sternen schlussendlich neutral ist. Das Cover ist schlicht, aber schön, doch die Zeichnungen der Charaktere in dem Buch waren total unnötig. Tatsächlich hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen, er liest sich flüssig und ist teilweise zwar sehr ausschweifend, aber es passt zum Buch und vor allem passt es zu den Personen, denn wir bekommen die Sichtweisen von jedem der Auserwählten vorgelegt.

    Gehen wir mal zusammen die größten Kritikpunkte durch und schauen, was dran ist. Das erste, was vielen missfällt, ist die unterentwickelte und unklare Welt bzw. Magiesystem. Nun hat mir das Worldbuilding recht gut gefallen, denn wir haben Medäer, die ganz vielschichtige Magie wirken können, wodurch die Story viel Handlungsspielraum bekommt. Wir sind zwar fast die ganze Zeit in der Bibliothek in London, aber auch die wurde interessant und schlüssig gestaltet. Es ist nicht komplex, doch ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie vage es bleibt und dass es keine genauen Regeln gibt. Manche Kandidaten müssen ihre wahre Magie sogar erst finden, was Zeit in Anspruch nimmt, aber im Großen und Ganzen ist der Aspekt noch das Beste im Buch. Die Geschichte zieht sich auch über ein Jahr, was zeitlich passt, sich aber wirklich ziehen kann.

    Außerdem wird die schwache oder langweilige Handlung kritisiert, die keine echte Plotentwicklung zulässt und hier muss ich zustimmen. Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das mit Dark Academia wirbt, erwartet man viel Spannung und Kämpfe, bis eben einer stirbt wie versprochen. Stattdessen wird monatelang, über ewig viele Seiten hinweg nur gelernt und gelernt und das Gelernte angewendet. Die Kandidaten versuchen sich gegenseitig einzuschätzen und es gibt einige psychische unterschwellige Kämpfe, aber das wars und selbst das Finale kann man nicht als solches bezeichnen. Es stimmt, dass man wegen dem kleinen Cliffhanger weiterlesen möchte, aber es ist kein Muss und man könnte das Buch jederzeit pausieren und ein anderes Mal weiterlesen, was nicht der Sinn eines guten Buches ist. Denn eigentlich ist es ein Kampf um einen festen Platz in der alexandrinischen Gesellschaft, aber davon spürt man nichts.

    Weiterhin wird große Kritik gegenüber den langweiligen und flachen Charakteren ausgesprochen und auch das kann ich verstehen. Manche Personen mag man, andere hasst man gefühlt aus Prinzip, doch zu keinem von ihnen konnte ich eine emotionale Verbindung herstellen und das war schade. Trotzdem hat es teilweise Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse des Universums entschlüsseln und die Gesellschaft sowie ihre Moral hinterfragen. Es kommt zu interessanten Szenen, die allein dafür sorgen, dass man das Buch nicht abbricht. Die Entwicklung der Personen ist zwar sehr langsam, aber man merkt Unterschiede gegen Ende des Buches, was hoffentlich den zweiten Teil des Buches interessanter macht. Auch haben wir keine Liebesgeschichte, was für mich ein Plus ist. Intime Szenen sind dabei, ja, aber nur sehr sporadisch, sodass sich auf die Handlung fokussiert wird, oder zumindest auf die, die vorhanden ist. 

    Libby und Nico sind die Physiomagier, die Materie verändern können und sehr mächtig sind. Sie ist die klischeehafte gute Person, die voller Selbstzweifel ist und er der charmante Junge. Zwischen ihnen hätte was passieren können, aber das ist nicht geschehen und besonders Nico hat seine eigenen Motive. Im ersten Abschnitt, als sie mit Wurmlöchern und der Zeit herumgespielt haben, war es noch ein wenig spannend, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.

    Tristan ist der einzige Medäer, der seine eigene Kraft nach und nach kennenlernt und auch wenn sie interessant ist und Potenzial hat, ist die Entwicklung sooo langsam, dass das Interesse schnell wieder vergeht. Reina ist die einzige Person, die man verstehen kann, denn sie hält sich aus dem Theater raus, ist schlau, macht ihr eigenes Ding und ist durch ihre ungefilterte Macht und Kampfkunst eine der Stärksten. Hier erhoffe ich mir in den Folgebänden am meisten. 

    Parisa, Telepahtin, und Callum, Empath, sind diejenigen, die ein wenig Fortschritt in die Story bringen und gefährlich manipulativ sind. Sie haben jeweils ihre eigene Agenda und haben keine Skrupel. Ihre psychische Macht ist berauschend, aber sie wird nicht so oft eingesetzt und richtig in Szene kommen sie nicht. Außerdem täuschen sie alles und jeden und spinnen ihre Intrigen, deren Ergebnisse den Leser bei Laune halten, aber sie auch wieder super viel Zeit brauchen.

    Zum Schluss gehe ich noch auf den Kritikpunkt über die langweiligen Dialoge und die gezwungen zum Nachdenken anregenden Sätze ein, die mit der Zeit nerven. Man merkt, dass die Autorin viele Theorien über das Universum hat, wie beispielsweise das Raum-Zeit-Gefüge oder der Kampf der Fronten Wissen-ist-gefährlich-und-nicht-jeder-darf-es-beseitzen Vs. Wissen-muss-frei-zugänglich-für-jeden-sein, und sie gezwungen in dem Roman etabliert. Kein junger Erwachsener führt solch tiefsinnige Gespräche aus dem Nichts, was 70% der Dialoge unbrauchbar macht. Der Rest wiederum verspricht Spannung und der Hintergrund des Buches sowie die Motive der Machtpersonen kommen nach und nach ans Licht, was wiederum den zweiten Band gut vorbereitet.

    Insgesamt muss sich jeder ein eigenes Bild über das Buch machen, denn es hat viele berechtigte Kritikpunkte, während die eigentliche Prämisse vielversprechend ist!

  20. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

    (923)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Ich muss ehrlich gestehen ich habe noch nie von dieser Reihe etwas gehört, bzw. den Film kenne ich auch nicht.

    Den ersten Besuch finde ich ist etwas irritierend, aber machbar, mit Anfangs holprigen, aber fantastischen Einstieg in die Scheibenwelt.

    Rincewind, Zweiblum und die Truhe sorgen einfach für unglaublich viel Spaß. Den dieser Roman spielt mit unzähligen Klischees, er ist wahnsinnig witzig und beeindruckend, genial und so verrückt, dass man davon nicht loskommt.

    Das Buch hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, der sich auf eine besondere Weise richtig gut anfühlt.

    Geeignet für Leser, die Fantasy mögen, aber auch Spaß an ironischen oder ungewöhnlichen Geschichten haben.

    Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger!



  21. Cover des Buches Das Labyrinth von London (ISBN: 9783734161650)
    Benedict Jacka

    Das Labyrinth von London

    (278)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Willkommen in London! Wenn Sie diese Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Alex Verus, der Besitzer, verkauft hier keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam, denn diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Zum Beispiel ist Alex kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. 

    Fazit 

    Ich lese normalerweise nicht viel Fantasy, doch Das Labyrinth von London hat mich vollkommen überrascht und begeistert. Dieser Auftakt der zwölfbändigen Urban-Fantasy-Reihe war für mich etwas gänzlich anderes: frisch, originell und voller Energie. Besonders beeindruckt haben mich die Figuren, die nicht einfach schwarz-weiß gezeichnet sind, sondern vielschichtig und lebendig wirken. Dazu kommt eine temporeiche, spannende Handlung, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Für mich war es ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das Lust auf die Fortsetzung macht.

  22. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

    (1.222)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt: 

    Zwei Jahre sind vergangen seit Nathanael den Putschversuch vom Zauberer Lovelace und dessen Mitverschwörern verhindert hat. Inzwischen arbeitet Nathanael für das Sicherheitsministerium. Als ein Golem in London sein Unwesen treibt setzt Nathanael alles daran herausfinden, wer diesen erschaffen hat. Er beschwört erneut den Dämon Bartimäus um mit dessen Hilfe Licht ins Dunkle zu bringen. Steckt wirklich die geheimnisvolle Widerstandbewegung hinter den Golem-Angriffen, weil ihr jedes Mittel recht ist um die Unterdrückung und Diskriminierung der gewöhnlichen Menschen zu beenden?

    Meine Meinung:

    Es ist interessant zu erfahren wie es Nathanael nach den Geschehnissen von Band 1 ergangen ist. Außerdem ist es natürlich toll, dass es auch ein Wiedersehen mit Bartimäus gibt. Es erwartet einem erneut eine fantasievolle, abenteuerliche und spannende Geschichte, die einem an neue Handlungsschauplätze führt und einem gut unterhält. Man erfährt endlich mehr über den berühmten Zauberer Gladstone und seine Rolle in der Schlacht um Prag. Außerdem steht diesmal die in Band 1 lediglich kurz angesprochene Widerstandsbewegung im Mittelpunkt. Man erfährt auf welche Ziele die Widerstandsbewegung hinarbeitet und zu welchen Mitteln sie greift um diese zu erreichen.

    Ein großer Pluspunkt dieser Geschichte ist für mich Kitty. Sie hat das Potenzial Nathanael als Hauptperson der Geschichte abzulösen oder zumindest ebenso bedeutend zu sein. Die aus Kittys Sicht erzählten Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Durch Kitty bekommt man Einblicke in die Widerstandsbewegung und erfährt mehr über deren Pläne und Ziele. Es stimmt einem richtig traurig zu erfahren wie Kitty und die anderen gewöhnlichen Menschen im Alltag diskriminiert und unterdrückt werden und wie selbst das Justizsystem ihnen nicht die gleichen Rechte einräumt wie den Zauberern. Diese Thematik lässt den vorliegenden Roman erwachsener wirken als den Vorgängerband und verleiht der Geschichte Dramatik und Tiefe. 

    Warum vergebe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne?

    Wie schon in Band 1 finde ich auch diesmal, dass das Erzähltempo ruhig ein wenig höher hätte sein können. Außerdem verläuft alles relativ geradlinig und ohne größere Überraschungen (Ausnahme: Das Ende).

    Eines meiner größten Probleme mit dieser Geschichte besteht aber darin, dass Nathanaels Gedanken und sein Verhalten ihn in vielen Situationen ziemlich unsympathisch machen. Das kam für mich sehr unerwartet. Nathanael ist arrogant und überheblich, lässt Empathie vermissen und sein Verhalten ist teilweise ziemlich rücksichtlos. Er gehört einer Regierung an, die nichts dagegen unternimmt, dass gewöhnliche Menschen von Zauberern unterdrückt und benachteiligt werden. Zu allem Überfluss hinterfragt Nathanael diese Ungleichbehandlung in keiner Weise und scheint keinerlei Verständnis dafür zu haben, dass gewöhnliche Menschen aufbegehren, weil sie es in allen möglichen Lebensbereichen schwerer haben als die Zauberer. Nathanael scheint es ausschließlich um seine Karriere zu gehen. Beim Lesen sympathisiert man daher weniger mit Nathanael und der Regierung für die er steht, sondern vielmehr mit der Widerstandsbewegung, die für Reformen und Gleichberechtigung eintritt.

    Besonders schlimm finde ich Nathanaels Verhalten in folgender Situation: Nathanael verspricht einer Person ihr im Austausch für einen Gefallen die Freiheit zu schenken. Als Nathanael das Gewünschte bekommen hat bricht er dann aber sofort sein Versprechen. Er sagt schlicht, dass er so einer Person gegenüber sein Wort gar nicht halten muss. Die besagte Person ist einem als Leser aber sympathisch und so kann man das überhaupt nicht verstehen. Hinzu kommt noch, dass die besagte Person Nathanael später dennoch das Leben rettet und dieser dafür überhaupt nicht dankbar zu sein scheint. Auch nach diesem Vorfall hinterfragt Nathanael sein Verhalten nicht. Selbst Bartimäus stellt fest, dass der Nathanael von früher sich niemals so verhalten hätte und er mittlerweile ein anderer geworden ist.

    Klar, die Hauptperson eines Buches oder Films muss nicht zwangsläufig sympathisch sein. Es gibt Geschichten, die einem begeistern und in ihren Bann ziehen obwohl der Protagonist ein schlechter Mensch ist und Schlimmes tut. Das Problem ist aber, dass Nathanael weder ein interessanter Bösewicht noch ein liebenswerter Sympathieträger ist. Er ist einfach eine normale Person, die oftmals zu überheblich, arrogant, ehrgeizig, rücksichtslos und empathielos wirkt.

    Das Buch ist insgesamt ernster als der Vorgängerband, der mehr Leichtigkeit hatte. Das liegt auch daran, dass Bartimäus keine so große Rolle spielt wie in Band 1. Die Wortgefechte zwischen ihm und Nathanael und seine schlagfertigen und sarkastischen Bemerkungen haben mir am ersten Band besonders gut gefallen. Für mich war der freche und mitunter respektlose Bartimäus mit seinen unkonventionellen Ansichten und Methoden eine der größten Stärken von Band 1. Deshalb finde ich es ein wenig schade, dass er in diesem Band weit weniger im Mittelpunkt steht und blasser wirkt als im Vorgängerband.

    Zum Hörbuchsprecher: Das Hörbuch wird (anders als der Vorgängerband) von Gerd Köster gelesen. Zum Glück liest auch er das Buch richtig toll vor.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine fantasievolle und spannende Geschichte, die mich insgesamt gut unterhalten hat. Das Erzähltempo hätte allerdings etwas höher sein können und ich finde es sehr schade, dass Nathanael sich so sehr zu seinem Nachteil verändert hat und dass Bartimäus nicht mehr so sehr im Mittelpunkt des Geschehens steht wie im Vorgängerband. Zum Glück bekommt man mit Kitty aber einen neuen Charakter, der die Geschichte sehr bereichert. Die Widerstandsbewegung, für die sie kämpft gibt der Geschichte eine interessante Wendung. 

    Ich betrachte diese Reihe an dieser Stelle für mich als beendet und werde den 3. Band nicht mehr lesen. Es ist nämlich so, dass ich einen Spoiler bzgl. der Handlung von Band 3 habe und das, was Nathanael dort erwarten wird, wird mir nicht gefallen!

  23. Cover des Buches Die Novizin (ISBN: B004OL2S8S)
    Trudi Canavan

    Die Novizin

    (2.158)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Auch das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 🤓 Größtenteils wieder aus Soneas Sicht. 😃

    Die Schreibart ist auch wieder leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich auch im zweiten Teil am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Der zweite Band der Reihe knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Teils an und begleitet Sonea auf ihrem Weg innerhalb der Magiergilde. 🤩

    Sonea entwickelt sich in der Gilde zu einer sehr disziplinierten Schülerin. 👩🏻 Sie lernt, dass Macht Verantwortung bedeutet, und muss ihren Stolz überwinden, um in der Welt der Adligen zu bestehen. 😌 Ihre Mitschüler sind dabei nicht zimperlich ihr das Leben schwer zu machen. 😒

    Ob sie aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt wird? Oder haben ihre Mitschüler Angst vor ihr? 🤔

    Sie fordert ihren Erzfeind, Regin, zu einem magischen Duell aus, welches sie gewinnt. 💥✨

    Bringt ihr das den Respekt vor ihren Mitschülern? Oder vergrößern sich ihre Probleme nun dadurch? 🤔

    Sonea hat einen Paten bekommen, der versucht sie vor ihren Mitschülern zu schützen und ihr die Magie beizubringen. 🧙🏻‍♂️ Er versucht sie zu fordern und zu fördern, damit sie lernt ihre Macht zu kontrollieren. 🧙🏻‍♀️

    Doch was passiert, dass sie plötzlich einem anderen Magier anvertraut wird? Wird ihr das helfen? Oder bringt das dunkle Geheimnis ihres Paten sie in weitere Schwierigkeiten? 🧐🤔

    Sonea hat sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. 😊 Sie ist stärker und mächtiger geworden. Ihr innerer Konflikt zwischen Zurückhaltung und Notwendigkeit ist aber noch immer prägend. Sowie die Frage, ob schwarze Magie grundsätzlich böse ist. 🤔

    Die Geschichte ist fesselnd, jedoch hat mir die Tiefe gefehlt, die sich bei mir leider immer bei der Erzählerperspektive einschleichen. 🤷🏻‍♀️ Stellenweise haben mir auch Dynamik und überraschenden Höhepunkte gefehlt – es war doch oft vorhersehbar. 🫡

    Ansonsten geht es um das Außenseiter sein, Intrigen untereinander, Ausgrenzung, Mobbing und Machtspiele. Psychologischer Druck ist stärker fokussiert als der offene Kampf. Die Angst und Furcht vor Unbekannten und Verbotenem nimmt auch mehr zu. 🤓 


    ⚡Fazit: Magische Fortsetzung mit interessanter Figurenentwicklung und gesellschaftskritischen Ansätzen. 🤩


  24. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Priester (ISBN: 9783734161759)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Priester

    (807)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Eine interessante Geschichte, tolle Charaktere und ein fesselnder Schreibstil. Trudi Canavan hat hier den Auftakt einer Reihe geschaffen, der einen Fanatsy-Leser begeistern kann. 

    Die Geschichte ist spannend und auch wenn klassische Elemente - Zauberer, magische Wesen, Götter - dabei sind, enthält sie auch viele neue Aspekte. Eine ganze neue Welt, Völker und Stämme, Kreaturen, überirdische Verbindungen. Dieser ganze Grundaufbau wird toll und bildhaft beschrieben und enthält wunderbare Details, sodass man sich in die Welt einfinden kann. Und genauso sind auch die Charaktere: detailreich, toll charakterisiert, jeder mit Eigenarten, die ihn einzigartig machen, mitfühlend, interessant, kämpferisch oder gelehrt. Und die Autorin entwickelt so viele verschiedene davon, dass sich eine tolle Mischung ergibt, die die Geschichte wunderbar füllt. 

    Und dann entwickelt sich vor alledem natürlich die Story. Und auch diese ist interessant und fesselnd. Mir ging manches ein bisschen zu schnell oder ohne dass ich den genauen Hintergrund/ Auslösemoment verstanden habe, aber ich denke, dass liegt auch daran, dass man eben einfach in einem bestimmten Moment der Zeitgeschichte dieser Welt landet, was dann auch wieder toll ist. Vor allem die Details der Story haben mich begeistert. Außerdem wird diese aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt, wodurch man sie von verschiedenen Sichtweisen erleben kann. 

    Der Schreibstil liest sich super flüssig und fesselnd. 


    Es war nicht mein erstes Buch bin Trudi Canavan und ist nich mein liebstes von ihr, aber definitiv eine Empfehlung wert. Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin gespannt auf die nächsten beiden Bände. 

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