Bücher mit dem Tag "magische wesen"
79 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.771)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDas Abenteuer von Bilbo Beutlin ist wahrlich ein bekannter Klassiker. Der Hobbit, der mit den Zwergen und Gandalf den Zauberer loszieht, um den Schatz unter dem Drachen Smaug zu rauben und den Drachen zu töten. Doch bis dahin ist es eine aufregende und beschwerliche Reise...
Ich habe dieses Buch sehr genossen. Dabei sei aber gesagt, dass es eine besondere Erzählweise ist, die sich teilweise deutlich von heutiger Literatur unterscheidet, jedoch trotzdem wunderbar ist, wenn man sich drauf einlässt. Besonders auf die Erzählschlingen, wo angedeutet wird, dass etwas passiert oder passiert ist und dann anschließend von dieser Sache berichtet wird.
Auch gut ist wirklich die Entwicklung von Bilbo. Zuerst der Anhang der Reisegruppe, wo er nicht sehr viel beizusteuern hat, ängstlich ist und mehr oder weniger mitgezogen wird von der Gruppe hin zu der Person, die wiederum die Gruppe rettet und eine vorreitende Rolle einnimmt. Gleichzeitig behält er aber auch wesentliche Züge bei.
Aber was wirklich fantastisch ist, dass es spannend bleibt, obwohl man eigentlich hauptsächlich auf einer Reise ist und bei den Zwischenstopps immer was passiert. Dies ist aber so gut eingegliedert und integriert, dass es nicht zäh oder langweilig wird.
Es gilt für mich zu recht, als eines der großen Werke der Fantasy
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(1.009)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchIch bin lange um dieses Buch herumgeschlichen, einfach weil es super gehypt wurde und auch wenn Sarah J. Maas mega schreibt, so bin ich doch auch vorsichtig bei solchen Hype-Bücher. Deshalb lese ich oft erst viel später, auch wenn ich mich dann genauso oft frage, warum ich solange gewartet habe.
In diesem Reihenauftakt begleiten wir Bryce bei ihrem, nicht gerade einfachen Leben. Als Halb-Fae hat sie es nicht leicht, vor allem da ihr leiblicher Vater sie nicht anerkennt, da sie keine Macht besitzt. Doch Bryce lässt sich davon nicht unterkriegen, sie ist feierfreudig und frech, sagt was sie denkt und vor allem ihre Freundschaft zur Wölfin Danika, die nicht gerne gesehen wird, ist besonders eng.
Doch als ein Dämon Crescent City unsicher macht und auch Danika und ihr Rudel ihm zum Opfer fallen, verändert sich Bryce Leben. Von heute auf morgen ist die den Anfeindungen vom Hauptrudel ausgesetzt, die Bryce die Schuld geben.
Als zwei Jahre später der Dämon erneut zuschlägt, bitte der Erzengel der über Crescent City herrscht Bryce um Hilfe. Sie hat den Dämon damals gesehen und kann ihn als einziger genauer beschreiben. Zur Unterstützung stellt der Erzengel ihr seinen besten Mann, ein gefallener Engel zur Seite. Doch Bryce ist alles andere als begeistert von Hunt und sie reizt ihn wo es nur geht.
Doch je näher sie des Rätsellösung kommen, desto gefährlicher wird es für Bryce und auch für Hunt. Diese Mission schweißt die Beiden enger zusammen, als vom Erzengel beabsichtigt.
Das erste Abenteuer von Bryce und Hunt war sehr spannend zu lesen, denn die Protagonisten sind sympathisch und haben durchaus ihr Herz auf dem rechten Fleck. Sarah J. Maas hat es wieder geschafft, eine Welt zu erschaffen, die zwar detailreich ist, aber ich mir auch super bildlich vorstellen konnte.
Das Ende ist überraschend und ich bin schon sehr gespannt wie es jetzt weiter geht.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.332)Aktuelle Rezension von: Mona-di-FenderSchulalltag, Parallelwelten und zwei Teenager, die sich nicht leiden können: Willkommen in der Welt von Vergissmeinnicht! Der erste Band erzählt eine Geschichte, in der Familiengeheimnisse aufgedeckt werden, sich Portale öffnen und die Liebe nebenan direkt hinter der Nachbarstür warten kann.
Worum es geht?
Der Schulliebling Quinn kann seinem Verstand nicht mehr vertrauen, nachdem ihn nachts ein seltsames Wesen verfolgte und er dabei in einen Unfall geriet. Denn plötzlich sieht er Dinge, die nicht existieren dürften, kann sich mit Statuen unterhalten und durch Portale reisen. Überfordert mit der Situation, möchte er sich jemandem anvertrauen. Aus Angst, seine Freunde könnten ihn für verrückt erklären, wendet er sich seiner verhassten Nachbarin Matilda zu - einem Mädchen, das unfassbar gern Fantasyromane liest und streng katholisch erzogen wird. Obwohl die beiden sich nicht leiden können und Quinn versucht, sich den Geschehnissen zu entziehen, werden beide immer tiefer in eine fremde Welt gerissen, während Quinn feststellen muss, dass sich seine Gefühle für Matilda langsam ändern.
Ich hatte Spaß mit diesem Buch. Nach 60 Std. Outlander war Vergissmeinnicht genau das richtige: seicht, kurzweilig und gewissermaßen eine Reise zurück in die eigene Teeniezeit. Denn mit den Gedanken von Quinn und Matilda bekommen wir alle Ängste, Zweifel und Wünsche vermittelt, wie sie für diese Altersgruppe eben typisch sind. Fragen, was die Freunde über einen denken werden, was passiert, wenn der Crush die verborgenen Gefühle bemerkt und was passiert, wenn die Eltern einen erwischen, werden gekonnt verwoben mit den Geheimnissen rund um die Parallelwelt des Saums.
Wäre ich noch ein Teenager, würde ich dieses Buch mit ziemlicher Sicherheit absolut lieben! Doch wie das mit dem Erwachsenwerden so ist, wächst man aus den ein oder anderen Stories irgendwann raus. 😇
So ist es für mich hier: Ein schöner, nostalgischer, kurzer Ausflug in eine Geschichte, die einen kurz wieder zurückblicken lässt. 🤗
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.145)Aktuelle Rezension von: jenvo82Inhalt
Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.
Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.
Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …
Meinung
Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.
Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen.
Fazit
Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …
- Cornelia Funke
Reckless 1. Steinernes Fleisch
(1.805)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.
- TJ Klune
Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte
(943)Aktuelle Rezension von: Liden22 / 2026
Der Autor hat mit diesem Cozy- Fantasy Roman ein Buch mit herzergreifenden Anekdoten erschaffen. Liebe, Akzeptanz, Einsamkeit, Diversität und die Weiterentwicklung seiner Person und dessen Ausbruch aus seinen vorherigen Glaubenssätzen sind Kernelemente dieses Buches. Mut für Neues !
Meine Bewertung ist rein subjektiv - trotz der wirklich wichtigen Themen konnte mich das Buch nicht fesseln und ich weiß nicht, wie oft ich beim Lesen eingeschlafen bin. Es ist wirklich sehr sehr Slow ohne Spannungsbogen. Als passionierte Spannungsleserin musste ich mich durch das Buch quälen und war dann mehr als froh, als es vorbei war. Des Weiteren gingen mir die Kommentare zwecks Linus seines Körpers auf den Nerv. Da tat er mir echt leid.
Eine Slowburn / Cozy Romance im Fantasysetting.
- Marah Woolf
WiccaCreed | Zeichen & Omen
(476)Aktuelle Rezension von: Freedom4meMir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.
Es wird extrem viel Mühe auf das World-Building verwendet. Es gibt vier Völker (Menschen, Wicca, Hexen/r und Strigoi) und einiges an Regeln, Magie, Herrschern, Vergangenheit, politischen Problemen,...
Das wird alles wirklich gut nach und nach dargelegt und es wird zunehmend komplexer - auch wenn ich mir bei einigen Nebenfiguren nicht merken konnte, wie deren Charakter ist und zu welchem Volk sie gehören.Stellenweise hat es mich ein wenig genervt, dass es so viel Alltag zwischen den Völkern gab. Das war zwar einerseits schön und die Dynamiken auch wirklich gut geschrieben, mich stört es nur immer, wenn es ein großes Problem (bevorstehender Krieg, persönlicher Auftrag von Valea) gibt und die Figuren dieses dann ewig einfach ignorieren und andere Dinge tun. Hallo? Bleibt bei der Sache! Wie, tagelang ist ihr Auftrag nicht von Bedeutung?...
Zusammen mit dem Worldbuilding ist auch die Story wirklich gut und am Ende läuft alles noch besser zusammen, als ich gedacht hätte. Gleichzeitig kommt es hier auch zu vielen Wendungen, Problemen, Rückschläge, Enthüllungen - das war für meinen Geschmack etwas zu viel und ging alles zu schnell - gerade im Vergleich zum Mittelteil, wo wirklich lange handlungstechnisch keine Fortschritte gemacht werden und es mehr/nur darum geht, was für Beziehungen die Figuren zueinander aufbauen.
Fazit: Ein Buch mit einem gut ausgeklügelten und vielversprechenden Worldbuilding, auch wenn etwas viel Wendung und Information in die letzten Kapitel gesteckt wurde. Am Ende steht dadurch aber ein vielversprechendes Setting für den zweiten Band.
Wicca Creed I: Zeichen und Omen bekommt von mir 4 / 5 Sterne.
- Lionel Wigram
Reckless 2. Lebendige Schatten
(812)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch dieser Band konnte mich leider nicht überzeugen. Zu viel Dramatik um einen Übercharakter, zu viel Gerede um die Schatzsuche und lauter Themen, die leider nicht mein Interesse geweckt haben. Die handelnden Charaktere sind mir zudem zu unsympathisch oder zu märchenklischeehaft. Da gibt es deutlich bessere Werke der Autorin mit interessanteren Themen und sympathischeren Charakteren.
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht
(615)Aktuelle Rezension von: nymeriaSabaa Tahir ist halt einfach meine neue Lieblingsautorin. Erst Heir gelesen, dann mit Elias und Laia angefangen. Band 2 fand ich etwas schwächer, da man hier dolle merkt, dass wir eben darauf hinarbeiten, Darin jetzt endlich zu befreien. Dafür gibt es einen langen Weg zu bewältigen und viele Dinge vorzubereiten. Das ist alles spannend und ich fliege so durch die Seiten, aber letztlich ist es nur eine Hinführung zu Band 3 - ich glaube, hier geht es dann so richtig los.
Mehr will ich gar nicht sagen - tolle Serie. Bin begeistert!
- Jennifer L. Armentrout
Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
(579)Aktuelle Rezension von: Marie2000ClarissaWicked” von Jennifer L. Armentrout hat mich von der ersten Seite an begeistert. Jennifer Armentrout ist ohnehin meine absolute Lieblingsautorin, aber mit diesem Buch hat sie mich wieder komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Besonders gefallen hat mir das Setting in New Orleans. Die Stadt wird so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen zu laufen. Die Geschichte steckt voller Spannung, Magie und Action, während der Kampf gegen die Fae für viele aufregende Momente sorgt.
Außerdem mochte ich die leichte Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen den Hauptfiguren sehr. Es war erfrischend, dass die Liebesgeschichte nicht den typischen Weg einschlägt und sich nicht alles um eine Beziehung mit einem übernatürlichen Wesen dreht.
Mein absolutes Highlight war allerdings Tink. Jedes Mal, wenn er aufgetaucht ist, musste ich schmunzeln und habe mich gefreut. Für mich hat er jeder Szene etwas ganz Besonderes verliehen und sich direkt in mein Herz geschlichen.
Vor allem das Ende war völlig unvorhersehbar. Es gab immer wieder Verdächtigungen, wer der Halbling sein könnte, aber dass es am Ende wirklich diese Person ist, war überhaupt nicht offensichtlich und hat mich total überrascht.
Für mich ist “Wicked” ein fantastischer Auftakt mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und ganz viel Atmosphäre. Eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans!
- Jennifer Estep
Das eisige Feuer der Magie
(1.001)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltBlack Blade stand wirklich lange auf meinem SUB und ich bin sehr froh, dass ich es nun endlich gelesen habe. 🧡
Gleich auf den ersten Seiten wird die Welt schon ganz nebenbei gut erklärt.
Ich mag es sehr, wenn Informationen so natürlich in die Geschichte eingebaut werden, dass man alles versteht, ohne von Erklärungen erschlagen zu werden.
Genau das ist hier wunderbar gelungen und hat mir den Einstieg enorm erleichtert.
Die Geschichte spielt in West Virginia, genauer gesagt in Cloudburst Falls, einer magischen Stadt, die Touristen wegen ihrer besonderen Wesen und Monster anzieht.
Magiebegabte, gefährliche Kreaturen und kleine Pixies, von denen ich übrigens unbedingt eine brauche 😅, sorgen für eine richtig spannende Atmosphäre.
Zusätzlich gibt es mafiaartige Familienstrukturen und bei einigen eine klare Trennung zwischen Magiebegabten und normalen Menschen, die teilweise als weniger wert angesehen werden.
Diese Mischung macht die Welt düster, faszinierend und sehr lebendig.
Lila ist 17 Jahre alt, eine magiebegabte Diebin mit besonderen Talenten.
Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Mutter.
Anfangs war sie mir tatsächlich erst auf den zweiten Blick sympathisch.
Ich mag ihre große Klappe und direkte Art, aber manchmal wirkt sie auch etwas unfair.
Je besser man sie kennenlernt, desto verständlicher werden jedoch ihre Ängste und ihr Verhalten.
Sie ist eine Einzelgängerin, weil sie große Angst davor hat, erneut jemanden zu verlieren, sobald sie ihr Herz öffnet.
Eine unerwartete Begegnung stellt ihr Leben schließlich komplett auf den Kopf.
Devon mochte ich richtig gern.
Die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet, ist schwer und belastend, und genau das konnte ich beim Lesen deutlich spüren.
Felix mit seinem Plappermaul hat die Geschichte an vielen Stellen wunderbar aufgelockert und mir so manches Schmunzeln entlockt.
Besonders emotional waren für mich die Rückblicke in Lilas Vergangenheit.
Diese Szenen gingen mir sehr nahe und haben die Figuren noch greifbarer gemacht.
Was ich etwas Merkwürdig fand, war die Bezeichnung „Herrenhaus“ für das eigene Zuhause.
Irgendwie wirkte das auf mich etwas seltsam, auch wenn es faktisch natürlich stimmt.
Insgesamt ist es für mich ein spannender, atmosphärischer Auftakt mit einer faszinierenden Welt, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus Magie, Action und Emotionen.
Ein richtig guter Start in die Reihe und definitiv eine klare Leseempfehlung. 🧡📖 - Leonie Swann
Dunkelsprung
(209)Aktuelle Rezension von: SatoJulius Birdwell, Spross einer Einbrecherdynastie, ist ein begnadeter Goldschmied und der beste Flohzirkusdirektor Londons - nein des ganzen Landes!
Der Verlust seiner Flöhe stürzt ihn in eine tiefe Krise und ist der Beginn eines großen Abenteuers, denn plötzlich ist die Welt um ihn herum bevölkert von Fabelwesen und ziemlich skurrilen Gestalten. Für die "Widerauferstehung" seiner geliebten Flöhe muss Julius eine gefangene Nixe befreien, unterstützt von Elizabeth Thorn - welche Hörner trägt und dem etwas wundersamen Detektiv Mr. Green will er den unheimlichen Magier Fawkes finden, der viele der fantastischen Kreaturen gefangen hält. Doch zunächst führt sie ihr Weg quer durch England um letztendlich in London in einem großen Showdown zu enden.
Eine wirklich sehr schräge Geschichte voller faszinierender Protagonisten, toll geschrieben mit Humor und Wortwitz gespickt - man muss sich einfach darauf einlassen, dann kann man sich in dieser Parallelwelt treiben lassen und viel Spaß haben.
- Joanne K. Rowling
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch
(1.544)Aktuelle Rezension von: Lunacat.
Ich liebe liebe liebe den Film und - im Gegensatz zu Harry Potter - habe ich ihn tatsächlich vorm Lesen der Bücher gesehen. Und ich bin ein großer Fan!
Dieses Buch liegt seit 2022 bei mir herum und ich war gespannt, was da auf mich wartet.
Leider konnte es mich nur halb überzeugen. Natürlich liebe ich die Story und die Charaktere, doch der Drehbuchaufbau ist eher nichts für mich und Spannung kam auch keine auf. Natürlich kenne ich den Film in- und auswendig, aber bei dem wird mir ja auch nicht langweilig.
Ich finde, die Charaktere bekommen im Buch kaum Tiefe (wie auch?), bis auf Jacob, der seinen Humor wirklich schön durchklingen lässt.
Die Handlung an sich gefiel mir auch, wobei ich mich schon immer gefragt habe, wie Queenie einen nicht nerven kann...
Der Schreibstil ist schwierig zu bewerten - es sind ja nur Dialoge oder Szenenbeschreibungen.
Fazit:
Story: ja, Umsetzung: nein. Ich bleibe also lieber beim Film 🎥 !
- Laurie Forest
Black Witch - Prophezeiung
(262)Aktuelle Rezension von: KJBBN*** Werbung
Bei Instagram wurde der erste Band von
„Black Witch“ 🪄 Prophezeiung
- von Laurie Fosterfür eine gemeinsame Leserunde verlost .
Das Buch ist sehr dick, was die Autorin aber mit einer sehr vielschichtigen und interessanten Geschichte gelöst hat, die immer weitergeht und keine Langeweile aufkommen läßt. Leider ist trotz der dicke das Ende offen, und das gefühlte Hauptziel der Geschichte nicht erreicht. Es fühlt sich an wie der Prolog eines Buches, in dem erst mal nach und nach alles vorgestellt wird.Über die Hauptfigur Elloren läßt sich streiten, wobei sie wiederum auch recht verständlich ist. Aufgewachsen und erzogen ist sie sehr naiv, entwickelt sich während des Buches aber auch weiter, daß sie das Unbekannte kennen lernen möchte. Der innere Widerspruch ist immer wieder bemerkbar.
Es gibt eine ganze Gruppe nebenDarsteller, die aber alle auch wichtig sind, und gleichermaßen ein Teil der Geschichte einnehmen. Ich finde das sehr gut, das Elloren nicht ganz alleine gehyped wird, die Nebendarsteller sind zum Teil interessanter und sympathischer. Auch wenn es viele sind, verliert man nicht den Faden, und kann sich alle merken.
Das Buch wird als High epische phantasy beschrieben, aber für mich ist es zum Glück noch kein „episch high“, sondern die phantasy ist verständlich, interessant, facettenreich, und immer wieder überraschend.
Der Schreibstil an sich ist flüssig, doch der Lesefluß wird durch zu often und unnötigen Gebrauch der Kursivschrift gehemmt.
Wer gerne Reihen liest, wo eine Geschichte auf mehrere Bücher verteilt ist, mit starken Protagonisten und Antagonisten, in einem historischen Zeitalter, mit viel Magie, dem würde ich diese Reihe empfehlen.
- Nina Mackay
Plötzlich Banshee
(530)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Sarah Beth Durst
Spellshop
(365)Aktuelle Rezension von: ShadowbuchAm Anfang der Geschichte dachte ich ja noch: Naja, ob das was für mich ist? Aber ich habe mich nach so kurzer Zeit so wohl gefühlt, dass ich etwas traurig war als die Gechichte vorbei war. Kiela, Caz, Miep und die anderen zurück zu lassen.... Ich habe die Charaktere alle so lieb gewonnen.... Hoffentlich treffe ich sie orgendwann nochmal in einem der Bücher von Sarah Beth Durst wieder.
- Emily Bold
Silberschwingen - Erbin des Lichts
(435)Aktuelle Rezension von: loveAmaroSuper leichter Lesestil, bin sofort abgetaucht und konnte mich gleich in die Protagonistin rein versetzten. In dieses hinundher der Gefühle. Was ist richtig was ist falsch, wem kann man vertrauen wem nicht.
Es plätschert auch nicht dahin, bleibt durch und durch spannend.
Band 2 sofort bestellt. Will unbedingt wissen wie es weitergeht ❤️
- Maxym M. Martineau
Schattentanz
(355)Aktuelle Rezension von: Kati_5972Leena ist eine verstoßene Tiermagierin ihres Volkes, die um ihr Überleben kämpft.
Noc ist ein von den Toten auferstandener Assasine, der den Auftrag erhält, sie zu töten.
Doch als sich ihre Wege kreuzen, kommt alles ganz anders als geplant. Denn was ist, wenn der gefürchtete Assasine Leenas Herz nicht nur aus wachsamer Furcht höherschlagen lässt. Und was ist, wenn der bindende Eid der Assasinen Noc schmerzlich dazu zwingt, die Frau zu töten, die ihm plötzlich mehr als alles andere auf der Welt bedeutet. Und was ist, wenn zudem ein Fluch dafür sorgt, dass ihre Liebe zueinander zum Scheitern verurteilt ist.
Ich habe den ersten Band der "Tiermagierin Trilogie" bereits vor einigen Jahren gelesen und kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum ich diese spannende und fantastische Buchreihe bis jetzt nie zu Ende gelesen habe. Auf jeden Fall hole ich das nun nach, denn auch beim zweiten Mal lesen, hat die Story nicht ihre Magie verloren und konnte mich erneut in ihren Bann ziehen. Die Ideen und das Worldbuilding mit den vielen unterschiedlichen Tierwesen, ihrer Eigenschaften und Besonderheiten und die Beziehung zwischen Tiermagier und Tierwesen sind wunderbar umgesetzt und einfach nur magisch. Im Gegensatz stehen die dunklen Mächte von Cruor, dem Hauptsitz der gefürchteten Assassinen, die nicht den Tod fürchten, da jeder von ihnen ihm bereits begegnet ist und sie bisher jeden Auftrag ausgeführt haben. Einfach wunderbar inszeniert, auf der einen Seite zauberhaft und tierisch aufregend, und auf der anderen Seite düster und unheilvoll. Es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen, und nach und nach wird aber klar, dass sowohl die Seite der Tiermagier dunkle Geheimnisse hütet, als auch, dass die gefährlichen Assassinen ihre guten Seiten haben. Der Kontrast beider Welten wurde sehr gut dargestellt und erzählerisch geschickt umgesetzt, sodass der erste Eindruck nach und nach in ein anderes Licht gerückt wird.
Ich mag die Protagonisten der Geschichte sehr gerne und die Story wird abwechselnd aus Leenas und Nocs Sicht erzählt, sodass man dabei einerseits vieles aus der Welt der Tiermagier erfährt und andererseits in die Welt der Assassinen. Und die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden anbahnt, wird hier herzergreifend und mit knisternder Spannung wunderbar in Szene gesetzt.
Ich bin froh mich dazu entschieden zu haben, diese einzigartige und atmosphärische Geschichte erneut zu lesen bzw. sie nun endlich auch zu Ende zu lesen.
Insgesamt gebe ich dem Auftakt der "Tiermagierin Trilogie" 4,5 Sterne und kann sie jedem wärmstens Empfehlen, der den Booktropes Forbidden Love, Found Family, Fantastical Creatures, Touch her and die, mit einem unglaublichen Worldbuilding und einer guten Portion Spice nicht abgeneigt ist.
- Alwyn Hamilton
AMANI - Rebellin des Sandes
(263)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinMit Amani – Rebellin des Sandes hat mich Alwyn Hamilton vollkommen überrascht. Obwohl das Buch schon einige Jahre alt ist, fühlt sich die Geschichte erstaunlich frisch an. Das orientalisch angehauchte Setting, die Magie rund um Dschinn und die aufkommende Rebellion ergeben eine spannende Fantasywelt, in die ich sofort eintauchen konnte.
Besonders Amani ist eine großartige Protagonistin. Sie ist mutig, schlagfertig und verfolgt ihren Traum von Freiheit mit beeindruckender Entschlossenheit. Gerade ihre Entwicklung im Laufe des ersten Bandes hat mir sehr gefallen sie wächst glaubwürdig an den Herausforderungen und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter.
Auch der Weltenaufbau ist gelungen. Nach und nach erfährt man mehr über die Magie, die politischen Konflikte und die unterschiedlichen Fraktionen, ohne dass die Geschichte mit Informationen überladen wirkt. Gleichzeitig bleibt die Handlung durchgehend spannend und macht neugierig auf alles, was noch kommen wird.
Jin hat mich ebenfalls überrascht. Ich hatte aufgrund des Klappentextes eine ganz andere Vorstellung von ihm, doch genau das hat die Geschichte für mich noch interessanter gemacht.
Amani – Rebellin des Sandes ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon sehr darauf, die Reise in Band 2 fortzusetzen.
- Jennifer Estep
Das dunkle Herz der Magie
(654)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppDer zweite Band war wirklich wieder richtig gut konnte super einsteigen vor allen Dingen, weil auch der erste Band noch mal kurz wiederholt wurde und dadurch hat es sich einfach leicht und flüssig lesen lassen.
Ich finde, wir haben hier wirklich viele charakterliche Entwicklung. Auch die Beziehung zwischen Devin und Leila wird immer intensiver, und man merkt richtig, dass die beiden mehr für einander empfinden.
Besonders spannend fand ich, dass wir hier im Mittelpunkt ein Turnier hatten, indem es wirklich auch um etwas ging. Das bedeutet, man hatte einfach gesehen, wie die einzelnen Leute hier ihre Magie gewirkt haben.
Um das ganze Turnier herum hatten wir dann noch mysteriöse Mordfälle und man ist quasi mit Leila auf die Suche nach den oder dem Mörder gegangen. Dadurch hatte man immer ein bisschen was zu rätseln, was ich sehr schön fand.
Auch das World Building war wieder super gelungen und ich finde wir haben hier einige Dinge erlebt, die ich so nicht erwartet habe. Verbindungen Beziehungen zwischen Menander, die ich so nie vermutet hätte und allgemein hat mich das ganze Buch sehr überrascht.
- Marc-Uwe Kling
Der Spurenfinder
(210)Aktuelle Rezension von: M1CMan muss sich auf den etwas kindischen Humor einlassen können, damit das lesen Spaß macht, wenn man das nicht kann, würde ich das Buch nicht empfehlen.
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, es ging mit einem unerwarteten Cliffhanger aus, sodass der zweite Band bestimmt nicht lange auf sich warten lässt.
- Valentina Fast
Belle et la magie 1: Hexenherz
(109)Aktuelle Rezension von: TanteGhostGute und leichte Unterhaltung
Inhalt: Isabelle, genannt Bell, lebt im Dorf der Hexen und bereitet sich auf ihre Weihe vor. Allerdings hat sie auf einer Party einen arroganten Schnösel verzaubert, den sie für einen ganz normalen Menschen gehalten hat. – Ihr Zauber bleibt nicht ohne Folgen und Gaston ist im Haus ihrer Mutter zu Gast, bis Belle den Zauber rückgängig gemacht hat.
Die Weihe läuft anders ab, als sie sich das gedacht hat. Nach einem vermeintlichen Angriff auf ihr Dorf is mit Gaston allein im Wald und wird dann doch von den Magiern entführt.
Belle erfährt während ihrer Gefangenschaft einiges über sich und ihre Mutter. – Auf der Flucht mit Gaston begreift sie, wie wenig sie über ihre eigene Welt weiß und wusste.
Fazit: Das Buch war ganz eindeutig ein Coverkauf und stammt aus dem Jahr 2016. Das es sich hier um den Start einer Reihe handelt, war mir zunächst nicht bewusst, aber es ist der Anfang, was soll da schon passieren. – Und dann sollten es ja auch nur insgesamt 2 Bände sein. Nicht wirklich eine große Sache.
In einem einzigen Handlungsstrang geht es von Anfang an direkt in die Handlung hinein und schnell wird klar, dass die Protagonistin in irgendeiner Form magisch begabt ist.
Während die Handlung normal weiter geht, tut sich hier so nach und nach eine sehr interessante magische Welt auf. Nach und nach stoßen immer mehr Wesen hinzu. Auch die Geschichte der verschiedenen Wesen wird immer interessanter und wirft am Ende die Frage nach dem Warum auf. – Geklärt wird sie allerdings dann nicht, was mich auf den 2. Teil hoffen lässt, den ich mir gleich für den nächsten Monat gekauft und auf meinen Want to Read gesetzt habe.
Bei der Beschreibung des Waldes hat sich mir ein gnadenlos gutes Kopfkino ergeben. Ich habe den Wald förmlich gerochen, so haben mich die Gegebenheiten fasziniert.
Bell, als Haupcharakter, war hier erstmal nichts weiter als ein unwissendes Opfer, was ihr im Laufe der Handlung mehr als einmal auf die Füße gefallen ist. Interessanter fand ich da fast schon die Mutter von ihr. Ein Charakter mit einer kleinen Rolle, aber einem scheinbar tiefen Geheimnis.
Das Buch an sich, hatte eine wirklich mehr als seltsame Formatierung. Keine Ahnung, was man sich da gedacht hat, aber dieser übertrieben breite rechte Rand war wirklich vollkommen daneben und hat mich am Anfang auch direkt mal an eine Fehlfunktion von meinem Reader glauben lassen.
Die Handlung ist leicht und eingängig geschrieben und lies sich mal eben so, fast nebenbei, weglesen. Das hat Spaß gemacht und mir dabei noch ein wirklich faszinierendes und farbenfrohes Kopfkino beschert.
Der Weltenbau war wirklich gut. Fast schien es mir, als ob da wirklich so eine magische Welt neben unserer eigentlichen existiert und wir nur nichts davon wissen. – By the way: Interessant wäre das. – In jedem Fall fand ich viele hier irgendwie logisch und wünsche mir, dass im zweiten Band dieser riesengroße Spalt im magischen Wald, wieder geflickt werden kann.
Ok, einen Wermutstropfen hatte das Ganze dann doch. Es war Romance enthalten. Aber in diesem Fall noch erfrischend wenig. Und wo Romantik ist, darf natürlich Gezicke unter Weibern nicht fehlen. – Hat für meinen Geschmack nicht wirklich in das Buch gepasst, aber ich habe die Story ja auch nicht erfunden. Und am Ende kriegen sich die Mädels vielleicht ja auch noch ein.
Das Ende dieses ersten Bandes war plötzlich und unerwartet. – Das Buch endet wirklich mit einem riesengroßen Cliffhanger, der neugierige Leser jetzt wirklich noch dazu (fast) zwingt, auch den zweiten Band zu lesen.
Ich kann dieses Buch allen Fantasyliebhabern empfehlen. Es ist einfach nur erfrischend, dass es auch ohne Drachen und riesige Schlachten geht.
- Regina Meißner
How to Seduce a Sorcerer
(95)Aktuelle Rezension von: Naddel_19Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hätte ich eine komplett andere Geschichte erwartet, aber war recht positiv überrascht. Der Anfang war sehr spannend und es ist ein angenehmer Schreibstil, den man locker flockig lesen kann. Zum Ende hin, war es dann doch recht langgezogen und vorhersehbar und ich hätte mir mehr Auflösungen gewünscht, bin mit ein paar Fragezeichen im Kopf zurück geblieben. Bzw. hätte mir ausführlichere Erklärungen gewünscht, anstatt dem Motto "ist halt so". Auch hätte ich gerne mehr über die Fantasywesen und deren Hintergründe erfahren. Angenehm zu lesen, aber empfehlen würde ich es nicht unbedingt.
- Sarah Beth Durst
The Faraway Inn
(114)Aktuelle Rezension von: conny_readsThe Faraway Inn war für mich das erste Buch der Autorin und ich gebe zu, es durfte vor allem wegen des Covers einziehen 🤭 Die Geschichte war wirklich durchgehend angenehm cozy. Ich hab mich mein Lesen die ganze Zeit mega wohlgefühlt. Das lag nicht zuletzt daran, dass sich die Geschichte in einem sehr ruhigen Tempo entwickelt und ohne große dramatische Wendungen auskommt.
Das Faraway Inn, seine Atmosphäre und seine Gäste haben mir unglaublich gut gefallen. Ich war genauso neugierig wie Calisa und hab mich gerne mit ihr auf Erkundungstour begeben. Die fantastische Welt, die Sarah Beth Durst hier erfunden hat, hat mich wirklich verzaubert ✨️
Hier kommen wir aber schon zu meinem größten Kritikpunkt: für meinen Geschmack hätte es gerne etwas weniger um das Renovieren des Inns und dafür mehr um die Fantasywelt gehen können. Man lernt beim Lesen leider nur einen kleinen Bruchteil kennen. Diese Bruchteil allein hat mich aber schon so verzaubert und staunen lassen, dass ich sehr gerne mehr davon gehabt hätte. Nichtsdestotrotz war das, was mir an Fantasywelt geboten wurde, einfach atemberaubend 💫
Auch die Stammgäste des Inns sowie die Bewohner wurden so detailreich skizziert, dass ich zu jedem eine Verbindung aufbauen konnte. Ich habe mit ihnen allen mitgelitten, mitgefiebert und mitgelacht 😂 Nur zum Ende hin hätte ich auch hier wieder gerne einige andere noch besser kennengelernt.
Das Ende wiederum war für mich wirklich perfekt. Es hat die Geschichte wunderbar abgerundet und die letzten offenen Probleme gelöst 🤗
Wer also auf der Suche nach einer cozy Fantasygeschichte ohne großes Drama und viel Aufregung sucht, in die man einfach nur abtauchen und von der Realität draußen ablenken lassen kann, wird hier auf jeden Fall fündig 🥰























