Bücher mit dem Tag "maigret"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "maigret" gekennzeichnet haben.

123 Bücher

  1. Cover des Buches Lacroix und die Toten vom Pont Neuf (ISBN: 9783311125006)
    Alex Lépic

    Lacroix und die Toten vom Pont Neuf

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo

    Ich gestehe, ich habe diesen Krimi der Optik wegen gekauft. Die knallrote Farbe - auch am Seitenschnitt - ist mir im Buchladen sofort ins Auge gestochen und Paris geht ja eh immer ;)

    Ein kurzweiliger Fall, der mir die Warterei in der letzten Woche beim Zahnarzt und in der Kfz-Werkstatt verkürzt hat.

    So ein bisschen nervt die ständige Fresserei und die eingesprenkelten französischen Floskeln. Der Commissaire gibt ja die Ähnlichkeit mit Maigret selber zu aber auf die Dauer wird's fad. Man muss abwarten wie sich die Hauptfigur im zweiten Fall entwickelt und ob der Autor und Lacroix in ihrer Entwicklung schon völlig festgefahren sind. 

    Es war kurzweilig spannend und beim zweiten Fall (März 2020) bin ich wieder mit dabei. 


  2. Cover des Buches Maigret und der Verrückte von Bergerac (ISBN: 9783257238167)
    Georges Simenon

    Maigret und der Verrückte von Bergerac

     (17)
    Aktuelle Rezension von: variety

    Der Beginn des Romans hat mir sehr gefallen. Maigret fährt mit dem Nachtzug in einen Kurzurlaub und trifft dort auf einen kurligen Mitpassagier. Als dieser aus dem Zug springt (das war zu jener Zeit noch möglich...), folgt (oder fliegt) ihm Maigret nach und wird angeschossen. Auch die nachfolgenden Szenen mit der Mord- bzw. Anschlagsserie in der Gegend von Bergerac sind spannend erzählt. Leider wird dann die Ermittlung Maigrets aus dem Hotelzimmer heraus immer schleppender und langweiliger. Die Auflösung interessierte mich folglich kaum noch.

  3. Cover des Buches Hier irrt Maigret (ISBN: 9783257238433)
    Georges Simenon

    Hier irrt Maigret

     (15)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln
    Eine junge Frau wird erschossen in einer Wohnung in einem noblen Bezirk von Paris aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass sie unter anderem Namen als Prostituierte bekannt war und nicht recht in die Gegend passte. Bald kommt ein berühmter Chirurg ins Spiel, der im selten Haus wohnt. Er ist verheiratet und macht keinen Hehl daraus, an jedem Finger eine andere Frau zu haben. Maigret forscht und observiert, tappt aber völlig im Dunkeln. Verdächtige gibt es viele, aber er will sich nicht festlegen. Seine ruhige und souveräne Art ist angenehm. Allerdings irrt er sich in diesem Buch nicht wirklich, sondern deckt den Fall nur erst äußerst spät auf. Die Auflösung war nicht wirklich überraschend, trotzdem hat mir die Herangehensweise und Figurenzeichnung sehr gefallen.

    "Hier irrt Maigret" war mein erstes Buch von Georges Simenon und ein gelungener Einstieg, obwohl ein späteres Werk. Wenn ich gewusst hätte, wie gut und leicht sich der Autor liest, hätte ich wohl schon viel früher dazu gegriffen. Es ist ein typischer "alter" Krimi mit mehr Psychologie als Action. Die Häuser haben z. B. eine Concierge, Maigret lässt sich standesgemäß kutschieren und raucht Pfeife. Hinzu kommt noch ein französisches Flair, das die Übersetzung gut überstanden hat. Man kann sich die Personen und Handlungen gut vorstellen, obwohl Simenon sich sehr knapp ausdrückt, ist alles an seinem Platz und auch übersichtlich. Habe die ca. 200 Seiten wie im Flug ausgelesen, zum Glück gibt es noch viele Bände mehr. Sehr schade nur, dass sie nicht mehr neu erscheinen, was ich nicht recht verstehe.
  4. Cover des Buches Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes (ISBN: 9783257238051)
    Georges Simenon

    Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Bereits während der Lektüre meines ersten Maigrets war mir klar, dass mir dieser Kommissar gefällt. Doch wie sehr, wurde mir erst bewusst, als ich "Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes" las. Eigentlich wollte ich ja den zweiten Teil der Reihe in Angriff nehmen, aber den hat die Bibliothek leider nicht im Sortiment. Also griff ich einfach zum nächsten Titel der chronologischen Reihenfolge, der dort erhältlich ist. Da mir dieser jedoch so gefallen hat, mache ich mir nun Sorgen, dass alle weiteren Maigret-Romane in seinem Schatten stehen werden.
    War ich bereits bei meinem ersten Maigret etwas verwirrt, so war dieser Band in jeder Hinsicht noch viel kurioser. Er beginnt nämlich mit einem Ausbruch aus dem Gefängnis - organisiert von keinem Geringeren als Maigret selbst! Da musste ich gleich auf den ersten Seiten leer schlucken (nein, ich hatte den Rückentext extra nicht gelesen!).

    Dann erfahren wir Schritt für Schritt, was Maigret zu diesem Schritt bewogen hat. Bewegend fand ich dabei, dass wir feststellen, dass auch der Held dieser Reihe nicht unfehlbar ist. Aber er steht dafür gerade, wenn es sein muss, auch mit seiner Karriere. Dies machte mir diesen sanften Hünen von Kommissar nur noch sympathischer und viel zu schnell neigte sich das Buch dem Ende zu.

    Auch hier war ich am Ende wieder total überrascht, weil ich aus den Geschehnissen selber gar nicht wirklich klug geworden bin. Ob Simenon seine Romane extra so schreibt? Vielleicht habe ich noch nicht genug seiner Bücher gelesen, um aus diesen Fragmenten wirklich etwas herauspicken zu können. Da ich aber sicherlich noch mehr Simenon lesen werde, hoffe ich, mir diese Fähigkeit irgendwann aneignen zu können.

    Ein eindrücklicher Krimi, wundervoll erzählt von einem talentierten Wortakrobaten und ausgestattet mit einem Kommissar, der sich auf seine ganz eigene Art und Weise durch das herbstliche Paris schlägt.
  5. Cover des Buches Maigrets erste Untersuchung (ISBN: 9783257238303)
    Georges Simenon

    Maigrets erste Untersuchung

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Simenon hat in diesem Roman (1948 geschrieben) den Anfang der Karriere Maigrets als Polizeikommissar geschrieben, hierbei allerdings allen Esprit und alle Spannung außen vor gelassen. Die Handlung spielt im Jahre 1913, Maigret ist noch ganz 'grün hinter den Ohren'. In der Pariser Oberschicht geschieht ein Mord. Das verschlossene gesellschaftliche Leben dieser Menschen scheint undurchdringlich, wenn die Polizei den Mord aufklären soll. Maigret ist noch Sekretär von Kommissar Le Bret im ansonsten sehr ruhigen Quartier Saint-Georges. Sein Chef – der enge private Kontakte zur Oberschicht hat – erweist sich als unwillig bei der Aufklärung des aktuellen Verbrechens, sodass Maigret erstmals selbst (jedoch zögerlich) zu ermitteln beginnt. Als Dank für seine erfolgreichen Bemühungen erhält er den Kommissar-Titel. Schleppend zu lesen, wenig Spannung. Ich hatte kaum Lust, weiterzulesen und quälte mich bis zur Hälfte; dann musste ich abbrechen. Vielleicht ein andermal wieder.
  6. Cover des Buches Bretonisches Vermächtnis (ISBN: 9783462001600)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Vermächtnis

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Bereits 1929 erschien der Roman, der Gelbe Hund. Das Motiv; Rache. 

    Nun, Jahrzehnte später, wird nachdem selben Vorgang wie in dem Buch gemordet. Dupin tappt im Dunkeln. Er findet keine Verbidung zwischen den Toten, und einem Anschlag.


    Ein bis zum Schluss spannendes Buch. Es bleibt lange im Dunkeln, wer das Motiv und die Gelegenheit hatte, zu morden. 

  7. Cover des Buches Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer (ISBN: 9783257238099)
    Georges Simenon

    Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Eigentlich wollte Maigret in die Ferien ins Elsass, als ihn ein Brief von der Küste erreicht. Seine Hilfe ist gefragt, um den mysteriösen Mord an einem Kapitän eines Fischtrawlers aufzuklären. Dabei geht es nicht nur um den Kapitän, sondern auch ein Schiffsjunge kam vor der Fahrt ums Leben. Ein Verdächtiger ist auch schon da, nämlich der Funker des Bootes. Doch so einfach ist es nicht und Maigret stößt auf einige Dinge, die das Ganze kompliziert machen. Simenon schickt wieder einmal Maigret "pur" ins Rennen. Dadurch, dass er quasi außer Konkurrenz ermittelt, muss er sich auch keine Gedanken um die Vorgehensweise machen. Beeindruckend hier, wie Simenon seinen Detektiv auf das Wesentliche reduziert, der Fall wird für ihn zu einer persönlichen Angelegenheit und gerade diese emotionale Seite in einem der letzten Kapitel macht das Außergewöhnliche an dieser Figur aus. Der ganz allein ermittelnde Maigret ist eine Klasse für sich.
  8. Cover des Buches Maigret - Die besten Fälle (ISBN: 9783898133906)
    Georges Simenon

    Maigret - Die besten Fälle

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Mein Freund Maigret (ISBN: 9783311130314)
    Georges Simenon

    Mein Freund Maigret

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Maigrets Nacht an der Kreuzung (ISBN: 9783311130079)
    Georges Simenon

    Maigrets Nacht an der Kreuzung

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eigentlich hatte ich mit Simenon abgeschlossen, aber da schenkte mir ein befreundeter Antiquar einige Maigret-Romane, die ich noch nicht kannte. Und getreu dem Spruch vom geschenkten Gaul habe ich als erstes diesen Band gelesen, der mich in meinem Urteil über Simenon bestätigt. Er ist ein grundsolider schriftsteller, der am laufenden Band Krimis nach dem gleichen Strickmuster abgeliefert hat. Aber den Hype, der um ihn gemacht wurde und zum Teil auch noch gemacht wird, vermag ich nicht nachzuvollziehen. In diesem Band um einen dringend tatverdächtigen dänischen Adligen, den es an die im Titel genannte Kreuzung verschlagen hat, geht es um Mord und Bandenkriminalität. Die Lösung, die, wie gehabt, durch Maigrets ausgiebiges Beobachten ermöglicht wird, kommt etwas überraschend und unvermittelt, und genau das ist es, was mich stört. Immer wieder das gleiche Strickmuster, da braucht man wirklich nicht alle Maigret-Romane lesen, kennst du einen, kennst du alle.

  11. Cover des Buches Hier irrt Maigret (ISBN: 9783886986408)
    Georges Simenon

    Hier irrt Maigret

     (2)
    Aktuelle Rezension von: parden
    HIER IRREN DIE HÖRSPIEL-MACHER...

    In einer Wohnung in einem vornehmen Pariser Viertel entdeckt die Putzfrau die Leiche einer jungen Edelprostituierten. Handelt es sich um Mord oder Selbstmord?
    Maigret lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, als er vom Frühstück weg an den Ort des Geschehens gerufen wird. Ein reicher Arzt scheint in die Sache verwickelt, und Maigret muss mit Samthandschuhen vorgehen.

    Warum dieser Roman ausgerechnet "Hier irrt Maigret" heißt, bleibt in dieser inszenierten Lesung von gerade mal 55 Minuten unklar, denn der Kommissar fällt sein Urteil erst auf den letzten Metern und muss es nicht revidieren. Vielleicht bezieht sich der Titel auf die Tatsache, dass er für seine Verhältnisse recht lange braucht, bis er sich darüber im Klaren ist, ob er seinen ihm ebenbürtigen Gegenspieler - den Arzt - zu den Verdächtigen zählen soll oder nicht...

    Leider lässt das Hörspiel wieder nur erahnen, weshalb die Bücher von Georges Simenon für viele zu den Klassikern der Kriminalliteratur zählen. Von Maigret erfährt man nicht viel mehr als dass er leidenschaftlicher Pfeifenraucher ist. Die psychologische Lösung des Kriminalfalls bleibt ebenso blass wie alle beteiligten Charaktere, die Geschichte wird sehr oberflächlich erzählt.
    Andererseits bereiten manche Details auch Vergnügen, wenn z.B. einer der Gendarmen in einer Pelerine auf dem Trottoir steht (herrlich altmodische Übersetzungen, wie ich finde) oder wenn geschildert wird, wie sich die Bierkrüge im Dienstzimmer des Kommissars stapeln... Da weht der Hauch eines vergangenen Zeitalters...

    Insgesamt finde ich bislang die Adaptionen der Maigret-Romane als Hörspiel jedenfalls nicht besonders gelungen. Schade.


    © Parden
  12. Cover des Buches Maigret und der gelbe Hund (ISBN: 9783311130062)
    Georges Simenon

    Maigret und der gelbe Hund

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes (ISBN: 9783311125211)
  14. Cover des Buches Maigret und die junge Tote (ISBN: 9783311130451)
    Georges Simenon

    Maigret und die junge Tote

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Unbewusst spürte Maigret, daß es ein ziemlich komplizierter Fall war, der da begann. Die Pfeife im Mund, die Hände in den Taschen, wartete er und warf dann und wann einen Blick auf die am Boden liegende Gestalt. Das blaue Kleid war alles andere als neu und schon ziemlich abgetragen, der Stoff recht gewöhnlich. […] Die nächstliegende Erklärung war die, daß ein Animiermädchen auf dem Nachhauseweg überfallen und ihr die Handtasche gestohlen worden war. Nur hätte sie dann noch beide Schuhe angehabt und der Dieb hätte sich nicht die Mühe gemacht, dem Opfer den Mantel wegzunehmen. (S.12)

    Auf der Place Vintimille in Paris wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Maigret schnappt dem missmutigen Inspektor Lugnon die Leiche quasi vor der Nase weg. Doch zunächst geht es sehr schleppend voran, denn niemand vermisst die Tote. Auch auf das veröffentlichte Foto meldet sich niemand. Doch schließlich bringt Maigret nach und nach Licht in das Leben der Toten.

    Autor Georges Simenon war bekanntermaßen ein Vielschreiber. „Maigret und die junge Tote“ ist der 45. von insgesamt 75 Romanen (und 28 Erzählungen) um den Pariser Kommissar Maigret. Umso erstaunlicher, dass ich noch gar keinen Maigret gelesen habe. Das habe ich nun nachgeholt und war durchaus angetan von diesem klassischen Kriminalroman.

    Der Figur des Maigret ist wohl hinreichend bekannt. In dieser Folge ist er bereits Kommissar und Leiter der Pariser Mordkommission. Ein intelligenter und sehr besonnener Polizeibeamter, der sich mehr auf Intuition und Einfühlungsvermögen als auf Kriminaltechnik verlässt. In diesem Fall rekonstruiert er den Lebensweg des ermordeten Mädchens. Zunächst dauert es, bis die Identität der Toten geklärt ist. Dann beginnt Maigret Schritt für Schritt durch Zeugenbefragungen ein Psychogramm der Toten zu zeichnen, das ihm schließlich am Ende auch dazu verhilft, den Täter zu überführen.

    Reizvoll an diesem Band ist außerdem der scheinbar regelmäßig in Maigret-Romanen auftauchende Inspektor Lognon alias Inspektor Griesgram. Diese tragikomische Figur ist von Missmut und Misstrauen gekennzeichnet. Lognon ist zwar kein direkter Untergebener Maigrets, ihm aber dennoch dem Rang nach unterstellt. Lognon hat sich trotz beständig mieser Laune im Fall des toten Mädchens offenbar vorgenommen, den Täter vor Maigret zu ermitteln. Dabei läuft er sich im strömenden Regen die Hacken wund, während Maigret deutlich leichter an die Informationen zu kommen scheint.

    Ein Whodunnit der alten Schule, schnörkellos, bedächtig und unterhaltsam. Merkwürdig, dass ich so lange mit einem Maigret gewartet habe.

  15. Cover des Buches Maigret und der Treidler der Providence (ISBN: 9783311130048)
  16. Cover des Buches Maigret und das Verbrechen in Holland (ISBN: 9783311130086)
  17. Cover des Buches Maigret und der Treidler der 'Providence' (ISBN: 9783257238044)
    Georges Simenon

    Maigret und der Treidler der 'Providence'

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Maigret wird an eine alte Schleuse gerufen, in deren Nähe eine reich gekleidete Dame von Welt ermordet in einer Scheune aufgefunden wurde. Mit ihr in der Scheune stand nur ein handzahmes Pferd, das noch nicht einmal angebunden war. Was hatte sie dort verloren? Was wollte sie entlang der Wasserstraßen, auf denen nur raubeinige und zwielichtige Kapitäne ihr Unwesen treiben? – Maigret kämpft sich durch Matsch, brackiges Wasser, Regen und illustre Gestalten.
  18. Cover des Buches Maigret und die alten Leute (ISBN: 9783257238563)
    Georges Simenon

    Maigret und die alten Leute

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Ein empfehlenswerter, gemütlich unterhaltender Kriminalroman mit dem verschroben, einmaligen Kommissar Maigret.
  19. Cover des Buches Maigret vor dem Schwurgericht (ISBN: 9783257238556)
    Georges Simenon

    Maigret vor dem Schwurgericht

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Maigret – Die spannendsten Fälle (ISBN: 9783862314959)
    Georges Simenon

    Maigret – Die spannendsten Fälle

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD
    Simenons Kommissar Maigret wird vermutlich jedem Leser/Hörer ein Begriff sein. In Paris und Umgebung löst er seine Fälle mit psychologischem Geschick. Er besitzt eine sehr gute Menschenkenntnis und weiß daher die verschiedenen Charaktere aus der Reserve zu locken, denn meist hat er einen Verdacht was den Täter und den Tathergang angeht, kann diesen jedoch (noch) nicht zweifelsfrei beweisen. Entsprechend ist er auf Geständnisse angewiesen, die ihm niemals lange verwehrt bleiben.

    Diese Sammlung der SWR2-Hörspiele, erschienen bei DAV, u.a. bearbeitet von Gerd Westphal, enthält die Fälle „Maigret vor dem Schwurgericht“, „Maigret und die Affäre Saint-Fiacre (Teil 1 + 2), „Maigret und sein Revolver“ und „Maigret und die Unbekannte“. Zusätzlich zu den zu lösenden Fällen erfährt man auch immer noch etwas über den Kommissar und seine Vergangenheit. So lassen sich manche Gedankengänge und Handlungsweisen seinerseits häufig besser nachvollziehen, da man auch bei ihm, und nicht nur bei den potentiellen Verdächtigen, hinter die Fassade blicken kann.

    Souverän tritt Maigret seine Ermittlungen an, auch wenn sie manches Mal unkoordiniert und ohne Ziel erscheinen. Im Verlauf wird deutlich wohin die Reise geht und nachträglich somit verständlich was die ein oder andere Vorgehensweise bezwecken sollte. Die Auswahl der hier veröffentlichten Fälle zeigt zudem die Bandbreite, in der die Taten angesiedelt sind. Sicherlich geht es zumeist um Mord, dennoch sind die dargestellten Verbrechen immer wieder anderer Natur, wodurch sich gänzlich andere Ansatzpunkte ergeben und man nicht das Gefühl hat es würde sich etwas wiederholen.

    Inhaltlich gibt es somit keinerlei Kritikpunkte, einen allerdings in der Ausführung beziehungsweise der Tonbearbeitung. Bei allen hier vorliegenden fünf CDs schwankt die Lautstärke enorm. Dabei ist es unerheblich, ob gerade ein Rückblick stattfindet oder man sich in der Gegenwart aufhält. Plötzlich geht die Lautstärke stark zurück, so dass man Schwierigkeiten hat, dem Geschehen zu folgen, nur um nach einiger Zeit wieder zurück zu schwenken. Diese Gegebenheiten ereignen sich bei jeglichem Abspielgerät, wodurch der Hörgenuss leider doch ein wenig gedämpft wird.
  21. Cover des Buches Maigret amüsiert sich (ISBN: 9783742410184)
    Georges Simenon

    Maigret amüsiert sich

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Diese Folge aus dem Jahr 1956 ist ebenso atmosphärisch wie die anderen, eine Reise in die Vergangenheit, nach Paris der damaligen Zeit. Sehr schön vorgelesen von Walter Kreye.

    Klappentext beschreibt den Fall sehr gut: „Eigentlich will Kommissar Maigret mit seiner Frau in den Sommerurlaub fahren. Sein Arzt hat ihm Erholung verordnet. Doch die Reisepläne zerschlagen sich, und ohne Arbeit langweilt Maigret sich am heimischen Boulevard Richard-Lenoir – bis im Pariser Ärztemilieu ein aufsehenerregender Mord passiert. Maigret verfolgt die Ermittlungen seiner Kollegen am Quai des Orfèvres in der Zeitung. Schließlich kann er nicht widerstehen und widmet sich selbst der Lösung des Falls – indem er der Polizei und der Presse anonyme Hinweise gibt.
     Maigrets 50. Fall spielt in Paris, vor allem am Boulevard Richard-Lenoir.“

    Hier wurde viel Raum den Gedanken Maigrets gegeben, den Spekulationen, die er anstellt, da er von Außerhalb ermittelt. Bemerkenswert, dass ein Zeitungsreporter, dessen Berichte Maigret täglich liest, so viele Details über die laufenden Ermittlungen den Lesern mitteilen konnte. Auch so mancher Beitrag im Radio liefert Maigret so einige Neuigkeiten zum Sich-über-den-Fall-Gedanken-zu-machen.

    Auch wenn Madame Maigret im letzten Drittel direkt sagt, Maigret soll ins Büro gehen und den Fall von dort aus zu Ende ermitteln, bleibt Maigret draußen und lässt es seinen Kollegen machen. Er gibt bloß einen entscheidenden Hinweis schriftlich weiter.

    Die Auflösung war mir etwas zu schnell abgewickelt, sonst ist es ein recht guter, kniffliger Fall, bei dem man quasi ins Innenleben von Maigret reingelassen wird, und mit ihm die Stadt neu entdeckt.

    Walter Kreye hat wie immer toll gelesen. Da passt einfach alles: die Stimme, die Art zu erzählen usw. Gern höre ich weitere Folgen in seiner Darbietung.


  22. Cover des Buches Maigret macht Ferien (ISBN: 9783742412362)
    Georges Simenon

    Maigret macht Ferien

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Auch hier findet man eine spannende, atmosphärische Maigret-Geschichte aus der Feder Simenons.

    Klappentext beschreibt den Anfang sehr gut: „Die Maigrets machen Ferien an der französischen Atlantikküste, und der Kommissar langweilt sich – erst recht, seit Madame Maigret wegen einer akuten Blinddarmentzündung im Krankenhaus liegt. Er besucht sie jeden Tag und vertreibt sich die restliche Zeit in den Bistros der Hafenstadt. Bis er nach einem Besuch in der Klinik einen Zettel in seiner Jackentasche findet, auf dem er gebeten wird, die Patientin in Zimmer 15 aufzusuchen. Noch ehe er der Sache nachgehen kann, stirbt die junge Frau. Eigentlich sind Maigret, der nicht im Dienst ist, die Hände gebunden, dennoch beginnt der Kommissar im Umfeld der Familie zu ermitteln ...“

    Maigret hat es nicht leicht. Er ist nicht für den Fall zuständig. Er macht Ferien. Seine Frau ist ans Bett gefesselt. Eigentlich wäre da kein Grund, sich einzumischen. Aber! Nach einem Besuch findet Maigret ein Zettel in seiner Tasche, in dem steht, er soll bitte, der Gottes Gnade wegen helfen, den Tod des jungen Mädchens, das in dem selben Krankenhaus gestorben ist, in dem seine Frau liegt, aufzuklären.

    Maigret macht sich an die Arbeit. Und es ist schon interessant, wie er vorgeht, wie sich der Verdächtige ihm regelrecht aufdrängt usw. Auch die Menschen der damaligen Zeit zu treffen, ihre Lebensumstände kennenzulernen war bereichernd, wieder wie eine regelrechte Zeitreise. Am Ende sinniert der Mörder über die Facetten der Liebe, als er seine Motive Maigret erklärt. Alles andere als oberflächlich.

    Der Fall wurde toll gelesen von Walter Kreye. Nur weil er so großartig war, habe ich alle Folgen, die in den Jahren 2018 und 2019 vertont wurden, gehört.

    Fazit: Ein spannender Fall, bei dem der Schluss etwas zu simpel gestaltet wurde, dafür aber in die menschlichen Abgründe blicken lässt. Ein guter, atmosphärischer Krimi zum Nebenbeihören.


  23. Cover des Buches Best of Maigret & Co (ISBN: 9783898132404)
    Georges Simenon

    Best of Maigret & Co

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Maigret regt sich auf (ISBN: 9783257238266)
    Georges Simenon

    Maigret regt sich auf

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Georges Simenon schafft es imposant mit nur wenigen Worten Atmosphären vor den Augen der Leserin bzw. des Lesers entstehen zu lassen und Charaktere zu formen wie nur wenige andere und ist damit zu Recht ein Meister und Klassiker des literarischen Kriminalromans. In "Maigret regt sich auf" dringt Maigret in die gutbürgerliche, wohlsituierte Welt von Industriellen ein, die ihm fremd und unsympathisch ist. Viel lieber sitzt er mit dem Dienstmädchen in der Küche der schäbigen, heruntergekommenen Herberge, die er während seiner Ermittlungen bewohnt und die ihm auf ihre Art und Weise dieses Großbürgertum näher bringt. Dadurch erkennt er die menschlichen und persönlichen Züge hinter dem Pomp, dem Reichtum und dem Habitus, die der Welt der Gauner, Ganoven und einfachen Leute, in der er sich auskennt, gleicht. So deckt er die Hintergründe zweier Toter in einer Familie auf. Wie auch in einigen Maigret Romanen zuvor kann der Kommissar den Fall zwar klären, jedoch kann nicht die Justiz Gerechtigkeit erwirken. Umso tragischer das Ende der Geschichte. Interessant ist zusätzlich zu bemerken, dass Simenon anscheinend seinen Romanen keine inhaltliche chronologische Reihenfolge versehen hat. Nachdem Maigret in den vorangegangenen Bänden dieser nach dem Entstehen sortierten Reihe von Diogenes bereits pensioniert wurde und Simenon nach einer Pause den Kommissar wieder in den Dienst nahm, handelt der vorliegende Band wiederum in seinem Ruhestand.

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