Bücher mit dem Tag "mailand"

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166 Bücher

  1. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Michel de Fleury das Familiengeschäft, tritt in die Kaufmannsgilde ein und will mit seinen neuen und revolutionären Ideen das Leben in der Stadt verbessern. Doch die altangesessenen, die aus Gier, Neid und Eigensucht handeln, wollen die „alte Ordnung“ um jeden Preis aufrechterhalten. Und so legen sie dem jungen Mann Steine in den Weg. Auch sein Glück mit der schönen Isabell wird auf die Probe gestellt…

    Wer Ken Follett mag wird auch Daniel Wolf mögen. „Das Salz der Erde“ ist wie „Die Säulen der Erde“: spannend geschrieben, gut recherchiert, die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und zwar nicht nur die Haupt- sondern auch die Nebenprotagonisten. Ich freue mich auf den zweiten Teil.

  2. Cover des Buches Wenn ich wiederkomme (ISBN: 9783257071702)
    Marco Balzano

    Wenn ich wiederkomme

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Daniela ist eine der vielen Frauen aus Osteuropa, die nach Italien kommt und hier Arbeit findet um so ihre Familie zu Hause zu unterstützen. Liebevoll und voller Hingabe widmet sie sich dem alten Mann als Pflegerin und dann wird sie Kinderfrau und sieht die Kinder heran wachsen. Ihre eigenen Kinder aber sind zu Hause ohne Mutter. Angelica kommt besser damit zurecht und muss doch als Mutterfigur für ihren Bruder Manuel her halten. Manuel vermisst die Mutter schmerzlich und nach dem Tod des geliebten Großvaters findet er keinen Halt mehr. Angelica freut sich, dass sie studieren kann, denn Daniela schickt das Geld dafür, aber die Mutter ersetzt das nicht. Dann passiert etwas furchtbares, ein Unfall und Manuel liegt im Krankenhaus und da muss sich Daniela entscheiden und sie muss ihre Familie wieder finden. Das Buch von Marco Balzano ist ein ganz wunderbares Werk und auch sehr wichtig wegen seines Themas. Viel zu oft verliert man sich und denkt, wenn man wieder kommt, dann ist wieder alles beim Alten, aber die verlorene Zeit kann man einfach nicht nach holen. Marco Balzano hat ein großartiges Gespür für seine Figuren und schreibt mit viel Gefühl und in einer wunderbaren und unaufgeregten Sprache. Dieses Buch bietet viel zum nachdenken und ist auch super für Lesekreise geeignet.      

  3. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783518469309)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne und mir fällt es schwer jedes Buch einzeln zu bewerten,  da ich fand es gehört alles zusammen.   Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt,  die einem ein paar Wochen begleitete.  

  4. Cover des Buches Girl in Black (ISBN: 9783764170639)
    Mara Lang

    Girl in Black

     (69)
    Aktuelle Rezension von: freie_buchelfe

    AUTORIN
    Das Mara Lang meine absolute Lieblingsautorin ist, muss ich wohl nicht mehr erwähnen, jeder der mit folgt wird das schon bemerkt haben. Das liegt nicht nur an ihrem fesselnden und unvergleichbaren Schreibstil, sondern auch daran das sie ein herzlicher Mensch ist der die kleinen Dinge im Leben schätzt. Ich habe nun schon ein paar Autoren in meiner Bloggerzeit kennengelernt und neben ihr fällt mir nur eine ein, die sich so herzlich über Rezensionen freut und die Freude mit den Bloggern teilt. Ich habe immernoch jedes Mal ein mega Fan-Girl Moment wenn wir uns unterhalten und wir kennen uns (zumindest online) nun schon ein Jahr. Ihre Leidenschaft spürt man einfach in ihren Worten und Geschichten, und das macht die Bücher für mich so besonders.

    EIN BUCH ...
    ... das mich wieder total begeistert hat
    ... das unheimlich toll geschrieben wurde
    ... dass das Wohlfühlbuch unter den Mara Lang Büchern ist
    ... mit tollen Charakteren und spannendem Plot

    GESTALTUNG
    Das Cover spiegelt das Thema wieder - Tattoos und Mode, und dennoch hätte ich es mir wahrscheinlich im Laden nicht in die Hand genommen um den Klappentext zu lesen, zum Glück kaufe ich ich Mara's Bücher ja wegen des Autors und nicht wegen der Cover. Mein Glück als Coverkäufer.

    LIEBLINGSCHARAKTER
    Ich kann mich nicht entscheiden, mag ich die mutige Lia, den etwas naiven Nevio, den coolen Designer Gabriel, oder die treue Mavie am liebsten mag. Die Charaktere sind alle wieder enorm authentisch und sympatisch und haben mein Herz erobert.
    Mein heimlicher Favorit ist ist aber tatsächlich der Modedesigner Gabriel, es gibt einer Fremden eine Chance, nimmt nie ein Blatt vor den Mund und haut raus was er denkt, aber er ist sich nie zu fein seine Meinung zu revidieren, wenn er mal falsch gelegen hat.

    MEIN(E) HIGHLIGHT(S)
    Es gibt viele Highlights in diesem Buch, vielleicht Lias Model-Auftritt bei dem sie ihr wahres ich rauslässt, oder ihre Flucht aus der Heimat und vor ihrem Leben. Eigentlich könnte man jede Szene etwas entnehmen, dass sie zum Highlight macht, einfach weil sie auch alle so gut zusammenpassen. Spannend bzw. aufregend sind sowieso alle und einige halten einige Überraschungen parat.

    GEDANKEN & FAZIT
    Ich wusste nicht genau was mich erwartet, im ersten Moment passen Mode und Mafia in meinem Kopf nicht wirklich zusammen und im zweiten Moment war mir klar, wie perfekt das in wirklichkeit passt. Der Verlauf der Geschichte war spannend und hielt einige Überraschungen parat wodurch nur wenig vorhersehen konnte.
    DIe Charaktere waren alle wieder mega, dennoch hatte ich stellenweise mit Lia ein paar Probleme, für eine Frau die ewig unterdrückt wurde und keine Meinung haben durfte ist sie mir oft zu egoistisch gewesen. Aber auch da: wenn man drüber nachdenkt wo sie herkommt macht das auch absolut Sinn. Und So ist für mich das ganze Buch: erstmal etwas was man nicht erwartet, dass keinen Sinn macht und im Verlauf des Plots und der Entwicklung ist doch alles so logisch. Ich liebe auch wie alles immer aufeinadner abgestimmt ist, und auch vergangene Szenen später nochmal aufgenommen werden, die Strukturen sind so echt, das viele Geschichten auch echt sein könnten.
    Alles in allem wieder ein geniales Buch, für mich aber im Vergleich zu allen anderen Büchern von Mara Lang, die ich bisher gelesen habe, waren noch spannender, noch emotionaler und noch aufwühlender gewesen sind bekommt dieses Buch nur 4,5 von 5 Elfen 🧝🏼‍♀️🧝🏻‍♂️🧝🏻 hätte ich das Buch aber früher oder unabhängig gelesen, hätte es die volle Punktzahl bekommen! Ich nenne es gerne "das Wohlfühlbuch" unter den Mara Lang Büchern.

  5. Cover des Buches Der Platz an der Sonne (ISBN: 9783608962901)
    Christian Torkler

    Der Platz an der Sonne

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Der 1978 geborene Josua wächst vaterlos in einem Entwicklungsland auf. Seine gottesfürchtige Mutter schafft es mit verschiedenen Gelegenheitsjobs gerade so, ihre drei Kinder zu ernähren, aber eine Wohnung mit fließendem Wasser oder eine höhere Schulbildung kann sie ihnen nicht ermöglichen. Nach seiner Schulzeit arbeitet sich Josua vom Straßenverkäufer zum Parkplatzwächter hoch und fährt irgendwann sogar Taxi. Manchmal erscheint ihm das Glück zum Greifen nah, doch das Schicksal schlägt immer wieder zu und in einer hoch korrupten Diktatur und Mangelwirtschaft ist es nahezu unmöglich, etwas auf die Beine zu stellen. Dabei will Josua doch nur raus aus Elend, Schmutz und Hoffnungslosigkeit. Aber kann ihm das in seiner Heimat überhaupt gelingen – oder ist der einzige Ausweg die Migration ins gelobte Land auf der anderen Seite des Mittelmeers?

    Soweit, so bekannt, mag der ein oder andere jetzt denken – aber Stopp! Christian Torkler beschreibt in „Der Platz an der Sonne“ nicht die Geschichte eines afrikanischen Flüchtlings, der von Europa träumt. Im Gegenteil: Jousa Brenner wächst in Berlin auf, der Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik, die nach drei Weltkriegen immer noch halb in Schutt und Asche liegt, obwohl die reichen afrikanischen Demokratien Entwicklungshilfe leisten und nairobische Partnergemeinden neue Kirchendächer spendieren. Sehnsuchtsziel von Josua und seinen Kumpels ist dann auch Matema im reichen Tanganyika: „Wenn wieder einer weg war, hieß es, der ist in den Süden …“. Doch in seinem leicht schnodderigen Tonfall, der sich durch das gesamte Buch zieht, schildert er auch gleich den Haken an der Sache: Die reichen schwarzen Bongos wollen keine Armutsflüchtlinge. Aber was hat ein perspektivloses Weißbrot wie er schon zu verlieren?

    Torkler betreibt den Perspektivwechsel in „Der Platz an der Sonne“ in einer so detaillierten Konsequenz, dass er mir richtig an die Nieren gegangen ist. Gedanklich nachzuvollziehen, warum ein afrikanischer Flüchtling nach Deutschland kommt, ist das eine – vom Elend im Entwicklungsland Preußen und der Sehnsucht nach Afrika zu lesen, aber etwas völlig anderes. Es braucht kaum noch Fantasie, um sich dieses im Roman sechsgeteilte Deutschland, in dem so einiges schiefgelaufen ist, vorzustellen: den Dreck, die nach drei Kriegen kaum wiederaufgebaute Infrastruktur, Kriegsruinen, schimmelige Wohnungen, scharfe Grenzen und ein komplett korruptes System. Torkler führt seinen Lesern gnadenlos vor Augen, was für ein großer Zufall es ist, in welche Verhältnisse man geboren wird und dass es gar nicht so viele historische Fehlentscheidungen braucht, um ein Land im Chaos versinken zu lassen. Dass die vage Hoffnung auf eine bessere Zukunft reichen kann, um alles hinter sich zu lassen, wird äußerst nachvollziehbar illustriert. Genau wie das Fluchtthema: Hier soll es in umgekehrter Richtung übers Mittelmeer gehen – doch schon der Weg zur Küste ist eine grausame Odyssee, die ihre Opfer fordert.

    „Der Platz an der Sonne“ hat mich stellenweise kalt erwischt und ziemlich deprimiert. Torkler schildert schonungslos, wie das Leben in einem gänzlich anderen Deutschland aussehen könnte. Keine Feelgood-Lektüre, sondern ein harter Perspektivwechsel, der sich absolut lohnt. Man kann seine Komfortzone auch lesend verlassen – und weil Torkler einen auf jeder einzelnen Seite dazu zwingt, bereichert dieses Buch mindestens so sehr, wie es verstört.

  6. Cover des Buches Bella Germania (ISBN: 9783596521807)
    Daniel Speck

    Bella Germania

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Herbst

    Wer noch nicht wusste, wie die Gastarbeiter nach Deutschland kamen, der ist hier genau richtig. Auch die Geschichte um die Automobilindustrie wird auch für Laien gut beschrieben. Und das alles ummantelt mit einer Liebesgeschichte, Drama und allem was dazugehört. Manche Absätze waren für mich etwas langatmig. Ich würde diesen Roman auf alle Fälle wieder lesen. 

  7. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  8. Cover des Buches Kreuzfahrt (ISBN: 9783036957371)
    Mireille Zindel

    Kreuzfahrt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jan und Meret begegnen einander auf einer Terrasse eines menschenleeren Cafes in einem Urlaubsort. Sie fühlen sich sofort extrem zueinander hingezogen. Beide sind jedoch mit anderen Partnern verheiratet und haben kleine Kinder. Es stellt sich heraus, dass sie nicht voneinander weg in der Schweiz zu Hause sind. Sie bleiben in der Nähe, vertiefen ihre Bekanntschaft auch nach der Rückkehr. Es geht hier um die Beziehungen der Paare untereinander und miteinander. Wie gehen Jan und Meret mit ihren Gefühlen um. Wie geht es Dres und Romy dabei. Was macht alle vier in ihren jeweiligen Partnerschaften so unglücklich?

    Es ist die Geschichte von Leuten, die keine materiellen Sorgen haben, die nicht zusammenhalten müssen, die irgendwie nicht erwachsen geworden sind. Sie haben alles, können aber nicht wirklich etwas damit anfangen.

    Beide Paare leben zwar in jeweils derselben Wohnung, teilen aber nicht besonders viel miteinander. Sie haben keine Nähe zueinander, haben auch getrennte Schlafzimmer. Es sind einsame Inseln. Meret möchte eine Affäre mit Jan und nähert sich ihm an. Er lässt sich schließlich darauf ein. Aber es kommt auch zwischen den beiden nicht wirklich zu Vertrautheit. Meret beschäftigt sich sehr mit Jan und dessen Frau Romy, die sich ständig in eine esoterische Phantasiewelt flüchtet. Romy und Jan sind schwedischer Herkunft. Sie haben schon an sehr verschiedenen Orten auf der Welt gewohnt, nie jedoch länger. Australien, Indien, Schweiz sind die Stationen. Jetzt zieht es Romy nach den USA. Bloß keine Wurzeln schlagen, bloß keinen Kontakt zum wirklichen Leben.

    Im Grunde ist Jan für Meret auch nur eine Projektionsfläche für ihre Sehnsucht nach Liebe und Nähe. Jan ist und bleibt ein Fremder. Auch er ist im Grunde immer auf dem Weg. Oder auf der Flucht? Er ist Marathonläufer und somit ständig mit Trainingskilometern beschäftigt.

    Man möchte rufen, Mensch Meret, du HAST doch einen guten Mann. Dres ist ein treusorgender Familienvater, der zuverlässig ist und Geborgenheit und Berechenbarkeit für die Kinder bietet. Nimm IHN in den Arm, lebe die Leidenschaft mit IHM, verwirkliche deine Träume mit Dres! Stattdessen leben sie nebeneinander her. Sie wissen nicht, was zu tun ist, um die nächste Etappe in der Beziehung zu erreichen. Es schließt sich wohl irgendwie für sie aus, Eltern UND Liebespaar zu sein.

    Als Jan einen Unfall hat und mehrere Wochen im Koma liegt, zerplatzt die Liebesphantasie. Nichts bleibt mehr übrig davon. Meret und Dres machen weiter wie vorher, sind nicht in der Lage, miteinander zu reden, sich ihre Träume gegenseitig mitzuteilen und vielleicht auch zu leben. Romy und später auch Jan (nach seiner Genesung) ziehen fort zurück nach Schweden.

    Ein Buch, das mir einen pelzigen Geschmack im Hals gemacht hat

  9. Cover des Buches Dream Maker - Lust (ISBN: 9783548290683)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Lust

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Eigentlich lese ich jedes Buch, was ich angefangen habe zu Ende, aber nachdem ich keine Lust mehr aufs lesen hatte, habe ich das Buch abgebrochen. Die zweite Hälfte ist besser geworden, aber konnte mich trotzdem nicht begeistern.

    In der ersten Hälfte (habe bis S.245 gelesen) passiert nichts. Ein Erotikroman ist es für mich auch nicht, wenn bei 200 Seiten 2 leicht erotische Szenen zu finden sind. Da die Story nichts hergibt, hatte ich die ganze Zeit auf den Anstieg erotischer Szenen gewartet, der aber auch nicht kam. 

    Es ist fast komplett aus seiner Sicht geschrieben.

    Allerdings gefiel mir die Kundin in der zweiten Hälfte besser. Sie hat die Story etwas aufregender gemacht. Deshalb zwei Sterne

    Mir gefiel es gar nicht.

  10. Cover des Buches Unter blutrotem Himmel (ISBN: 9781503950085)
    Mark T. Sullivan

    Unter blutrotem Himmel

     (63)
    Aktuelle Rezension von: DieBerta
    Unter blutrotem Himmel von Mark Sullivan
    Klappentext:
    Pino Lella will eigentlich nichts mit dem Krieg oder den Nazis zu tun haben – er ist ein normaler italienischer Jugendlicher, der sich für Musik, Essen und Mädchen interessiert. Dann schafft ein Bombenangriff in seiner Heimatstadt Mailand eine Wirklichkeit, die den jungen Mann über Nacht erwachsen werden lässt. Pino schließt sich einer Untergrundorganisation an, die Juden bei der Flucht über die Alpen hilft, und beginnt für die Alliierten zu spionieren. Dabei verliebt er sich unsterblich in die sechs Jahre ältere Anna. Doch kann ihre Liebe Bestand haben in einer Welt, in der nichts so sicher ist wie die Veränderung?

    Taschenbuch: 596 Seiten
    Verlag: Tinte & Feder (22. Mai 2018)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 1503950085
    ISBN-13: 978-1503950085
    Originaltitel: Beneath a Scarlet Sky
    Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,5 x 18,6 cm

    Wie schon im Klappentext beschrieben geht es hier um die Geschichte eines italienischen Jugendlichen, der auch nicht anders als andere Menschen unverhofft vom Krieg überrascht wird und sich erst einmal gar nicht betroffen fühlt. Fast durch Zufall gerät er in eine Untergrundorganisation, sowie er auch seine weiteren Abenteuer eher durch Zufall, als durch Heldentum oder Berechnung überlebt. Die Geschichte der Judenverfolgung wird hier aus der italienischen Sicht, aus der Sicht eines ganz normalen Jugendlichen beschrieben. Der Leser kann sich fragen, wie hätte ich wohl in dieser oder jener Situation gehandelt. Das alles auf wahren Begebenheiten beruht mag man hier nicht ganz glauben, aber der Leser wünscht sich ja auch einen spannenden Roman und es handelt sich hier um einen Roman und keine Biographie oder ein Lehrbuch. Somit ist der Roman recht spannend und lässt sich einfach lesen, wer mehr wissen möchte muss sich dann schon weiter mit dem Thema beschäftigen.
    Ich kann dieses Buch Lesern empfehlen, die sich mit der Geschichte des zweiten Weltkrieges mal aus einer anderen Sicht, aber auch unterhaltsam beschäftigen möchten. Hier finden sie einen historischen Roman, eine Liebesgeschichte, ein bisschen „James Bond“-Abenteuer in einfacher Schreibweise. Wer Informationen, Tatsachenberichte oder ähnliches wünscht, muss sich schon weiter mit dem Thema beschäftigen.
  11. Cover des Buches Die Tote am Lago Maggiore (ISBN: 9783462048193)
    Bruno Varese

    Die Tote am Lago Maggiore

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Livricieux

    »Anscheinend vermutete der Mann etwas bei ihm, dass er entweder nicht hatte oder von dem er nur nicht wusste, dass er es besass. Vielleicht hatte Gisella ihm etwas darüber sagen wollen, als sie versucht hatte, ihn anzurufen. Der Anrufer hatte etwas mit Gisellas Tod zu tun, da war Matteo sich ziemlich sicher.«
    – S.66-67

    Irgendwie mochte ich Die Tote am Lago Maggiore und Matteo Basso ganz gerne. Das Buch vermittelte mir im kalten Winter ein bisschen Frühlingswärme und versprühte ganz viel italienisches Flair. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Handlung etwas spannender hätte sein dürfen und grad zu Beginn durch den Schreib- und Erzählstil viel von ihrem Drive einbüsste.
    Der erste Band dieser Reihe ist ganz solide und lässt sich gut einfach mal so zwischendurch lesen. Wirklich aus der Masse heraus stehen tut die Geschichte aber nicht.

    Die vollständige Rezension gibt es auf dem Blog readeatlive nach zu lesen.

  12. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.487)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Freiheit

    Europas Stromversorgung wird ad hoc lahm gelegt. Die Konsequenzen sind weitreichend und schwerwiegend. Ein Kontinent steht Kopf und bald die ganze Welt?!

    Marc Elsberg hat ein Was-wäre-wenn? - Szenario geschaffen, das einerseits zeigt, wie verwundbar und abhängig wir inzwischen von moderner Technologie und Energien sind, andererseits, welche Gefahren sie mit sich bringen.

    Unglaublich, dass er bei der Komplexität der parallel laufenden Handlungsstränge nicht selbst durcheinander gekommen ist.

    Es mutiert zu einer wahren Herausforderung, den zahlreichen Protagonisten an die vielen Orte (bei 14 habe ich aufgehört zu zählen), gedanklich folgen zu können.

    Irgendwann verlor sich hierbei auch die Spannung, das Ende kam abrupt und weit weniger spektakulär als erwartet.


    Die Thematik ist ohne Frage interessant und seitens des Autors offensichtlich gründlich recherchiert worden. 

    Die Realitätsnähe ist erschreckend, wenn man Katastrophen betrachtet, die sich nach dem Erscheinen dieses Titels ereignet haben.

    Trotz allem entwickelte sich der dicke Schinken spätestens ab dem letzten Drittel, zu einer nicht enden wollenden Qual für mich, so dass ich am liebsten abgebrochen hätte.

    Dem Buch, beziehungsweise der Handlung, hätten meiner Ansicht nach, 300 Seiten weniger deutlich besser getan. 


  13. Cover des Buches Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus (ISBN: 9783499291715)
    Brigitte Riebe

    Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Der 2. Weltkrieg ist vorbei und die Thalheimers, stehen vor den Trümmern ihres Kaufhauses. Rike möchte es gerne wieder aufbauen, doch als wäre das nicht schon schwer genug, bereitet ihr das Erbe ihres Großvaters auch noch Kopfzerbrechen.


    Erster Satz:


    Das Schönste, was sie jemals gesehen hat!


    Meine Meinung:


    Als das Buch bei mir ankam, habe ich mich schon sehr darauf gefreut, da es einfach perfekt zu meinem Historischen-Romane-Wahn passt und ich das Buch dann auch nur so verschlungen habe.


    Kommen wir als erstes zum Cover.

    Ich finde das Cover ist wirklich sehr schlicht gehalten und sticht einem leider dadurch nicht sofort ins Auge, was ich etwas schade finde. Ansonsten denke ich das die Frau im Vordergrund Rike darstellen soll und im Hintergrund ist das dann vermutlich das Kaufhaus.


    Der Schreibstil der Autorin, war wirklich sehr angenehm zu lesen und er hat mich auch gefesselt, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.


    Im ersten Teil der Trilogie spielt Rike, die Älteste der drei Schwestern die Hauptrolle. Sie war mir wirklich sehr sympathisch und sie verfolgte auch ihre Ziele. Doch ihr Weg war nicht wirklich einfach, nachdem  was sie von ihrem Großvater erfuhr.


    Silvie war die mittlere Schwester und hatte einen Zwillingsbruder Oskar, der an der Front kämpfen musste. Silvie war für mich ein sehr undefinierbarer Charakter, da ich auch so das Gefühl hatte das sie gegen Rike teilweise arbeitete damit sie mit dem fort sein ihres Bruders besser klar kam.


    Die Jüngste war dann Florentine, in diesem Buch war sie leider noch eine Randfigur und ich weiß noch nicht wo ich sie einordnen soll.


    Die Story an sich war wirklich toll, weil egal wie unterschiedlich die Schwestern auch sein mögen, die Liebe zu dem Kaufhaus verbindet alle drei und alle wollten es auf ihre Art und Weiße wieder aufbauen, weil es doch so war das sie hier alle eine schöne Kindheit hatten.


    Ich fand auch die Zeit in der das Buch spielte sehr interessant, weil ich meistens bisher nur Bücher gelesen habe, die vor dem Krieg waren oder während der Kriegszeit waren, deshalb fand ich es nun umso spannender zu lesen, wie es war als der Krieg dann endlich wieder vorbei war. Den eigentlich ist die Zeit noch gar nicht so lange her, aber trotzdem kommt es einem immer wieder so unfassbar weit weg vor, weil man sich damit auch wieder viel zu wenig beschäftigt.


    Alles in einem fand ich den Auftakt sehr gelungen, da die Autorin mit allen Schwestern wirklich interessante Protagonisten geschaffen hat und ich schon sehr gespannt darauf bin wie es im zweiten Teil mit Silvie weiter geht.

    Auch möchte ich nun endlich mir die Filme dazu anschauen und bin da auch schon sehr gespannt darauf, ob sie dann mit den Büchern mithalten können.

  14. Cover des Buches Neuschnee des Lebens (ISBN: B08287XL3Y)
    Esther Destratis

    Neuschnee des Lebens

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    "Neuschnee des Lebens" von Esther Destratis ist eine berührende weihnachtsromance, über die Liebe, das loslassen und den Zauber von Weihnachten.

    Im Mittelpunkt der Geschichte, steht Minnie, sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin. Doch nach ihr Ehemann Marco sie an Heiligabend vor zwei Jahren verlassen hat, kann Minnie mit dem Fest der Liebe nicht mehr viel anfangen. Zwischen unerfülltem Kinderwunsch und verletzen Worten, hat sie nicht nur ihre große Liebe, sondern auch die Muse am Schreiben verloren. Damit sie ihre Inspiration wiederfindet, schickt sie ihr Verleger in die fast unberührte Natur Nordschwedens. Tausende Kilometer von zu Hause entfernt, kommt Minnie bald auf andere Gedanken. Diese Gedanken drehen sich insbesondere um ihren Gastgeber Per  mit dem sie unvergessliche Tage zwischen Schnee und den Nordlichtern verbringt. Doch schon bald holen alte Geheimnisse sowohl Per als Minnie ein.

    Werden sie es schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Neuschnee in ihr Leben zu lassen?

    Esther Destratis erzählt die Geschichte mit viel Gefühl. Die Handlung wird hier aus der Erzähler Perspektive erzählt, und man lernt als Leser sowohl die Lebensgeschichten, von Minnie als auch Per kennen. Beide Protagonisten sind authentisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen.  Sowohl Minnie als auch Per haben in ihrer Vergangenheit sehr viel Schmerz und Leid erfahren. 

    Die Liebe zwischen ihnen entwickelt sich langsam und zart. Für Romantik sorgen die wunderschöne, magische Natur Nordschwedens. 

    Diese beschreibt die Autorin sehr detailliert und ausführlich, so dass ich mir diese eisige Natur vor meinem inneren Auge gut vorstellen konnte. 

    Der Schreibtil der Autorin ist flüssig, leicht und mitreißend, es entstehen keine Längen. 



  15. Cover des Buches Die Seidentöchter (ISBN: 9783734107382)
    Cristina Caboni

    Die Seidentöchter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Anet

    Ich habe dieses Buch voller Erwartungen geholt, zwei Sachen die ich mag, nähen und lesen . Ich hab viele Interessante Sachen über Stoffe erfahren. Über das was man aus alten Kleidern machen kann. 

    Die Geschichte spielt Anfangs in Sizilien und handelt von der jungen Caterina kurz dem Krieg (1936 ) in den Kriegswirren und bösartige Verwante verliert sie ihre Tochter Adele . In der Vorkriegszeit lernt sie ihren zweiten Ehemann Paul kennen und lieben , mit ihm bekommt sie ihre zweite Tochter Marieanne, die aber von ihrer Schwester nichts weiß . Am Sterbebett ihrer Mutter verspricht sie ihr nach ihrer Schwester zu suchen. Dies geschieht aber erst viele Jahre später. Bei der Suche nach ihrer Schwester findet Marianne viele Familiengeheimnisse, welche so manches Handeln ihrer Mutter erklären .

    Die Geschichte wodrum es in diesem Buch geht ist recht vorhersehbar . Aber fesselnd geschrieben.

    Es gab zwar immer wieder Zeitsprünge von der Vergangenheit und Gegenwart, aber die Geschichte blieb alles in allem sehr stimmig und einfühlsam .Wer sich Stoffe und oder Mode interessiert und Herz Schmerz mag kann absolut zu diesem Buch greifen .  . 

  16. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Naluja1110

    Ist eine Beschreibung von ihren Leben, von Verstümmelung,Flucht sowie ein erfolgreiches Leben. Trotz vieler Hindernisse und Rückschläge hat sie ihren Weg gemeistert. Vorallem, es ist eine wahre Geschichte.

  17. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Pietro ist ein fröhlicher, aufgeweckter Junge und seine Mama ist eben so Lebensfroh wie er. Sein Vater dagegen ist rational und findet immer, man sollte die Vergangenheit ruhen lasse und das Leben jetzt leben und Überschwang gehört nicht zu seinen Tugenden. Eines Tages bricht die Familie auf und fährt in die Berge. Hier hat der Vater einst gelebt und Pietro lernt den etwas älteren Bruno kennen. Sie werden dicke Freunde und erkunden das Land, die Berge, die Natur und nehmen alles in sich auf. Die Buben nehmen aber auch die Schwingungen der Menschen wahr und Pietro betrachtet seinen Vater anders. Dann gehen sehr viele Jahre ins Land und jeder geht seinen Weg, bist Pietro und Bruno als Männer wieder aufeinander treffen und sich nicht nur ihrem Leben und Vergangenheit stellen, sondern auch der ihrer Familien. Paolo Cognettis Buch ist eine Wucht, obwohl es mit leisen Tönen, bewusst und sensiblen Betrachtungen daher kommt. Es entfaltet aber solch einen Geschichtenteppich, dass man nicht mehr los kommt und Pietros Stimme lauscht, die uns diese große Geschichte erzählt. LESEN!!!

  18. Cover des Buches Mercy - Besessen (ISBN: 9783473368303)
    Rebecca Lim

    Mercy - Besessen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Bitte beachten: Es handelt sich um den dritten Teil der Mercy-Reihe.

     

    Mercy wacht in Irina’s Körper auf, einem Topmodel, das derzeit in Italien ist. Immer mehr Erinnerungen an ihr früheres Leben kommen zurück. Doch kann sie diesen trauen und wem kann sie glauben?

     

    Man ist bei Mercy in Irina, wieder ein komplett anderer Mensch (eine andere Frau/Mädchen). Endlich erfährt man mehr über Mercy selbst, wie auch über die Acht und natürlich Luc. Mercy bleibt sich selbst treu und entwickelt dabei immer mehr menschliche Züge, da sie mitfühlender wird und Gefühle entwickelt. Leider passiert auch in diesem Teil erst einmal nicht so viel und erst gegen Ende kommt wirklich Spannung auf. Meiner Meinung nach hätte man die ersten drei Teile in zwei zusammen fassen und so kompakter und kürzer über ihre Leben erzählen können. Interessant sie die Entdeckungen die Mercy macht und wie gesagt nimmt es gegen Ende hin an Fahrt auf. Vorher hat mich die Geschichte ein wenig gelangweilt und teilweise auch genervt, vor allem Mercy’s Blauäugigkeit Luc gegenüber. Denn mir war schnell klar, dass irgendwas nicht stimmt.

     

    Eine Reihe, die toll begonnen hat, aber leider immer mehr abnimmt.

  19. Cover des Buches Der Augenblick der Zeit (ISBN: 9783896675699)
    Stephanie Schuster

    Der Augenblick der Zeit

     (24)
    Aktuelle Rezension von: milkysilvermoon
    Bei einer Auktion in London entdeckt die Galeristin Ina Kosmos ein interessantes Bild: ein Frauenporträt, das sie für ein noch unbekanntes Werk von Leonardo da Vinci hält. Sie wird zwar bei der Versteigerung überboten, setzt aber dennoch alles daran, das Gemälde zu finden und den Zusammenhang mit dem berühmten Renaissancekünstler zu beweisen. Wie ist das Bild entstanden? Welches Geheimnis verbirgt es? Dem Porträt ist auch Georg Tannstetter schon 500 Jahre früher auf der Spur. Der Arzt und Sterndeuter hat die Entstehung des Bildes am Mailänder Hof erlebt, wo da Vinci als Künstler beschäftigt war…

    „Der Augenblick der Zeit“ ist ein unterhaltsamer Roman von Stephanie Schuster, der die Themen Geschichte und Malerei verknüpft.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus drei Teilen. Jedes der 20 Kapitel trägt als Überschrift den Namen eines Farbpigments. Sie wechseln vom Dunklen immer mehr zum Hellen, sodass das letzte Kapitel schließlich mit „Licht“ überschrieben ist. Dies habe ich als eine kreative, schöne Idee empfunden. Es gibt zwei Erzählstränge, wovon einer die Perspektive von Ina und einer die Perspektive von Tannstetter einnimmt. Die Handlung spielt folglich abwechselnd einerseits an unterschiedlichen Orten in der Gegenwart und andererseits zwischen den Jahren 1493 bis 1519. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und anschaulich. Gut gelungen ist es, in den historischen Passagen den Roman sprachlich anzupassen. Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht. Die Übergänge zwischen den beiden Erzählsträngen funktionieren gut.

    Mit Ina und Tannstetter gibt es zwei sehr unterschiedliche Hauptprotagonisten, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Beide Figuren wirken in sich stimmig und authentisch. Einige Nebencharaktere bleiben für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu blass.

    Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass er auf historische Persönlichkeiten und wahre Begebenheiten zurückgreift. Ich habe es sehr genossen, mehr über Leonardo da Vinci, Georg Tannstetter und andere Personen der Geschichte zu erfahren, die real existierten. Mit dem „La bella principessa“ getauften Gemälde, das ein Bildnis der Mailänder Adeligen Bianca Sforza darstellen soll, bezieht sich der Roman auf ein tatsächliches Werk, um das es eine spannende Kontroverse gibt, ob das Porträt von da Vinci gemalt wurde. Dass diese nun auch literarisch verarbeitet wird, hat mir gut gefallen. Fakten und Fiktion werden auf gelungene Weise miteinander verwoben. Zudem erfährt der Leser einiges über die Farbenlehre, Pigmente, die Analyse von Gemälden und vieles mehr. Ich habe gerne etwas über die Kunst allgemein und die Lebensumstände in der Renaissance gelernt. Die gründliche Recherche der Autorin wird an etlichen Stellen deutlich. Insgesamt ist der Roman somit nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

    Die Idee, das besagte Gemälde auf dem Cover abzudrucken, ist gleichsam naheliegend und sehr passend. Optisch ist die Gestaltung äußerst ansprechend umgesetzt. Auch den poetisch anmutenden Titel finde ich sehr treffend.

    Mein Fazit:
    Mit „Der Augenblick der Zeit“ hat Stephanie Schuster einen gelungenen Roman geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch viele interessante Fakten vermitteln kann. Eine empfehlenswerte Lektüre - nicht nur für Fans von historischer Literatur und Kunstliebhaber.
  20. Cover des Buches Der Oleandergarten (ISBN: 9783745700206)
    Beatrice Mariani

    Der Oleandergarten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor

    Schon das Cover des Buches , hinterlässt bei mir ein mediterranes , schönes Sommergefühl. In meinem Garten blühen auch gerade die Oleander in weiß und rot und passen fabelhaft zu meiner Lektüre. Das Taschenbuch ist im Mira Taschenbuchverlag erschienen und die italienische Autorin Beatrice Mariani , entführt uns mit ihrem Debütroman , in das mediterrane , geschichtsträchtige Rom....

    Die junge Halbitalienerin Jane , geht nach ihrem Abi , zu ihren Verwandten in die pulsierende Hauptsatadt Italiens , nach Rom.. Bevor Sie zu Studieren beginnt , nimmt sie eine Stellung als Kindermädchen an. In der wunderschönen Villa , lebt die alleinerziehende Marina mit ihrem Bruder Edoardo. Die junge Jane ist sofort fasziniert von dem attraktiven, ehrgeizigen und geschäftstüchtigen Lebemann  Eduardo. Jane ist hoffnungslos verliebt in ihn , doch Eduardo reagiert auf Jane eigentlich nur freundlich und dabei gleichgültig. Eines Tages nimmt Jane ihren ganzen Mut zusammmen und gesteht Ihm ihre großen Gefühle....und dann überschlagen sich aufeinmal die Ereignisse in der Villa.... Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance ?.....

    Ein schöner Roman für laue Sommerabende auf der Terrasse. Kurzweilig und zügig zu lesen. Eine Geschichte , die mich aber nicht absolut gefesselt hat und mir dadurch wahrscheinlich auch nicht ewig in Erinnerung bleibt. Zu den Protagonisten Jane und Edoardo konnte ich leider keine hundertprozentige Emotion beim Lesen aufbauen.Eigentlich schade , denn das Buchcover und der Klappentext versprachen mir mehr .... Überzeugt hat mich allerdings , die wundervolle Umgebungsbeschreibung , die einem sofort von der traumhaften Villa in Rom träumen lässt... Da es der Debütroman der Autorin ist , werde ich sie auf jeden Fall im Auge behalten... Sie selbst lebt mit ihrer Familie in Italien und das spürt man sofort an ihrem Schreibstil... Die Verbundenheit zu der ewigen Stadt Italiens.... ROM

  21. Cover des Buches Sein Sohn (ISBN: 9783257072105)
    Charles Lewinsky

    Sein Sohn

     (16)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Sprachgewand und sehr klug nimmt der Autor uns mit durch das turbulente Leben von Louis Chabos, einem Waisenjungen, der  nichts über sich weiß - noch nicht einmal sein Geburtsdatum. In seinen jungen Jahren kann Louis, der immer der Kleinste und Schwächste ist, nicht wissen, was für eine große Reise vor ihm liegt. Dass diese ihn durch Napoleons Armee, zu seiner großen Liebe und schließlich bis an den französischen Königshof führt, hätte Louis wohl am wenigsten erwartet. 

    Doch so schicksalhaft schön das nun klingen mag, so führt Louis Weg auf der Suche nach seiner Herkunft ihn stets auch ans Äußerste. Der Roman weißt ein gutes Erzähltempo auf. Passagen an denen ich mich gelangweilt hätte oder die zu schnell und unnachvollziehbar gewesen wären, gibt es nicht. 

    Genaue Jahreszahlen für die Begebenheiten gibt es nicht, doch ist bekannt, dass der Roman mit Louis Geburt 1794 beginnt - sicherlich eine spannende, wenn auch harte Zeit in Europa. Die verschiedenen Schauplätze wurden vom Autor sehr treffend eingefangen, was mich neben seinem sprachlichen Talent sehr begeistert hat. 

    Ich habe mit Louis und seiner Suche nach der eigenen Identität mitgefiebert. Dies war mein erster Riman von Charles Lewinsky, ganz sicher aber nicht der Letzte! 4,5 🌟

  22. Cover des Buches Der Seelensammler (ISBN: 9783492273862)
    Donato Carrisi

    Der Seelensammler

     (49)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Der Schreibstil an sich ist gut aber es kommen mehrere Personen, Zeitstränge und unterschiedliche Fälle zusammen und auch wenn die Aufgliederung der Fälle, durch die Kapitel gut getrennt werden, ist es doch manchmal schwierig der Handlung zu folgen.

    Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und mal etwas anderes.

    Sie zieht sich aber gefühlt etwas in die Läge aber das liegt ehr an dem Hin- und Herspringen zwischen den Einzelnen Fällen, die so nur Stück für Stück in Richtung Aufklärung rücken.    

    Es ist definitiv ein Buch was man sehr bewusst lesen muss, um alles zu verstehen und man muss es auch bis zu Ende lesen, da sich dort erst alles aufklärt.

  23. Cover des Buches Die Schlangenmaske (ISBN: 9783955305178)
    Annabelle Tilly

    Die Schlangenmaske

     (11)
    Aktuelle Rezension von: smilee_lady1988

    Die Kaiserin Maria Theresia von Habsburg lässt in Mailand eine neue Oper bauen - doch nicht allen gefällt, wie die Kaiserin herrscht und dass die Lombardei unter dem Scheffel Österreichs steht. In einer Zeit voller Intrigen finden zwei Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Tiziana und Marcello. Doch bevor sie ihr Glück geniessen können und endlich zueinander finden bzw. ein Leben zu zweit beginnen können, werden die beiden auf die Probe gestellt.

    Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da ich bisher noch nichts historisches aus diesem Bereich gelesen habe. Da ich normalerweise nicht so auf Liebesgeschichten stehe, wurde ich sehr überrascht - die Geschichte von Tiziana und Marcello ist mehr so eine eingebaute Liebesromanze zwischen den ganzen anderen Ereignissen - denn allen voran steht der Bau der Oper und die Verschwörung gegen die Kaiserin bzw. ihren Sohn im Vordergrund. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Annabelle Tilly hat einen unglaublich schönen Schreibstil und hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verflogen ist, während ich in der Geschichte versank. Man spürt, wie viel Herzblut sie in die Geschichte gelegt hat, wie sie sich zuvor über die damaligen Gegebenheiten informiert hat und nicht einfach darauf los geschrieben hat. Das gefällt mir sehr gut.

    Sie bringt einem die Zeit des 18. Jahrhunderts näher und man hat den Eindruck, selbst Teil dieser Zeit zu sein.

    Auch die Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen. Meine beiden Lieblingscharaktere, muss ich gestehen, sind nicht Marcello und Tiziana, sondern ein Zwillingspaar, das in der Geschichte auftaucht. In die beiden habe ich mich echt verliebt - die sind einfach klasse.

    Nichts desto trotz sind alle Charaktere gelungen und sie haben alle Ecken und Kanten. Genau so, wie es sein sollte.

    Das Cover passt zwar ein wenig dazu, da es um einen Schlangenbund geht, jedoch wäre ein Cover mit einem Ring passender gewesen - es hätte einfach besser zur Geschichte gepasst. Dennoch gefällt es mir, ohne die Geschichte zu betrachten, ganz gut.

    Alles in allem ein wundervoller, historischer Roman, der von mir fünf Sterne bekommt.

  24. Cover des Buches Gestohlene Rache (ISBN: 9783802583261)
    Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Übersetzung: Nele Quegwer
    Egmont LXY Verlag
    2010
    432 Seiten (+Danksagung)
    9,95€
    ISBN: 978-3-8025-8326-1
    Band 1

    Cover
    Das Cover ist in Rottönen gehalten. Oben sieht ein (halb-)nacktes Pärchen in einer innigen Umarmung. Im Arm der Frau spiegeln sich weiße Säulen. Unten sieht man einen Mann und eine Frau auf eine alte Wand mit wahrscheinlich archäologisch relevanten Informationen zu.
    Das Cover deutet eine Liebesgeschichte mit einem geschichtlichen Hintergrund an. Ansonsten könnte man bei dem Titel an ein gescheitertes Verbrechen denken.

    Inhalt (Klappentext)
    Dr. Lisa Maxwell gehört eigentlich nicht zu den Frauen, die sich von einem Mann gleich um den Finger wickeln lassen. Doch als sie bei einem Vortrag in Italien den attraktiven Rafe Sullivan trifft, ist es um sie geschehen. Nach einem romantischen Abendessen verbringen die beiden die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen erwacht die Archäologin in einem leeren Bett – und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu finden, ein in drei Teile gesprungenes, äußerst wertvolles antikes Figurenrelief. Und nun ist die erste der Rachegöttinnen, die sie unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhle auf Jamaika geborgen hat, spurlos verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe nach Florida, wo ihr der charmante Dieb schamlos vorschlägt, die Suche nach den beiden noch fehlenden Göttinnen gemeinsam voranzutreiben. Notgedrungen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Auf der gefährlichen Jagd nach den Kunstschätzen fällt es ihr immer schwerer, sich der Anziehungskraft des undurchsichtigen Mannes zu entziehen. Aber schon bald müssen die beiden feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben…

    Autorin (Klappentext)
    Nachdem Elisabeth Naughton einige Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet hatte, veröffentlichte sie 2009 mit Gestohlene Rache ihren ersten Liebesroman. Derzeit arbeitet sie an einer Romantic-Fantasy-Serie. Weitere Informationen unter: www.elisabethnaughton.com.

    Fazit
    Der Schreibstil der Autorin war recht gut und ich konnte das Buch gut lesen. Aber es hat mich nicht recht überzeugen können.
    Von Anfang an herrscht eine große Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie zusammenkommen. Wobei der Mann klar sagt, dass er seine Arbeit und Vergnügen strikt trennt. Aber auch dieses vermeintliche Hindernis wird beiseite geschafft.
    Ich wusste nicht, dass es noch weitere Bände gibt, aber ich hatte mir das schon gedacht. Denn der jüngere Zwillingsbruder der Protagonistin scheint sehr interessant zu sein und im Buch fallen einige Hinweise, die auf seine eigene Geschichte deuten könnten, die ich sogar lesen würde.
    Beide Figuren sind doch recht interessant, die Handlung war auch ganz in Ordnung, trotzdem würde ich das Buch nicht noch einmal lesen. Dafür war es mir insgesamt zu schwach und nicht überzeugend genug. Vor allem finde ich die Familien der beiden Protagonisten sehr interessant und hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen.

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