Bücher mit dem Tag "mainz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mainz" gekennzeichnet haben.

45 Bücher

  1. Cover des Buches Die Pestärztin (ISBN: 9783404270682)
    Ricarda Jordan

    Die Pestärztin

    (100)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Mainz im Jahre 1348. Lucia kommt in einer schicksalhaften Nacht zur Welt und die Ereignisse werden sie für immer begleiten. Viele Jahre später, als die Pest das Land beherrscht arbeitet sie als Heilerin und ist als Pestärztin bekannt. Ihr Herz gehört Clemens, aber ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern.

  2. Cover des Buches Die Stille zwischen Himmel und Meer (ISBN: 9783819803024)
    Katharina Seck

    Die Stille zwischen Himmel und Meer

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    Katharina Seck erzählt auf emotionaler und berührender Weise die Geschichte um Edda und ihrem grauenvollen Schicksal, was sie erleiden musste und wie sie sich nach therapeutischer Behandlung zurück ins Leben kämpft. Edda will wissen was es Bedeutet zu leben! Und aus diesem Grund verbringt sie ihren Urlaub an der Nordsee in einem Ferienhaus. Sie fürchtet sich vor dem Meer und sie fürchtet sich vor dem Himmel. Die beste Gelegenheit sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen.

    Aber das ist nicht das einzige was Edda in ihrem Urlaub hat. Sie erfährt auch Gefühlslagen, die sie vorher nicht kannte. Da kommt Sebastian ins Spiel. Ich persönlich finde die Zwischenmenschliche Ebene der beiden ja ganz niedlich und schön, aber hier gab es für mich einen unverständlichen Abbruch, der hätte weiter ausgefeilt werden können. Denn erst hatte man das Gefühl, dass sich zwischen den beiden etwas, wenn auch schleppend entwickelt und dann ist das Thema von einen auf den anderen Zeitpunkt einfach vom Tisch. Warum? Da wäre mehr Potenzial möglich gewesen.

    Auch der Part zwischen Edda und Jan, war mir nicht ausgeprägt genug. Es waren nur Fetzen vorhanden aus denen man sich seinen Reim machen konnte, aber was es schlussendlich wirklich aus sich hatte, hat man nicht erfahren. Schade eigentlich.

    Die kleine Mia ist mir wiederum ein kleines sehr tapferes Mädchen und wirkt für ihr vorgegebenes Alter verdammt reif. Aber auch sie trägt ihre Geschichte und versucht stark zu bleiben, bis auch ihre Mauer anfängt zu bröckeln und sich wieder hochkämpft.

    Nichts destotrotz zeugt das Buch von starken Charakteren, die den Willen und Mut besitzen sich ihren Ängsten zu stellen um daran zu wachsen.

    Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Ein Mord – drei Tote (ISBN: 9783986590178)
    Ingo Bartsch

    Ein Mord – drei Tote

    (17)
    Aktuelle Rezension von: ErikHuyoff

    Vor kurzem habe ich "Ein Mord - drei Tote" von Ingo Bartsch gelesen. Das Buch ist 2023 bei GRAFIT in der Emons Verlag GmbH erschienen und als (regionaler) Kriminalroman einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

    Adam Götzki vom BKA in Berlin ist psychisch am Ende. Um beruflich wieder auf die Beine zu kommen, soll er für eine Weile beim LKA im beschaulichen Mainz arbeiten, wo ihn gleich der erste Fall erwartet: Eine Influencerin liegt erschlagen in ihrer Wohnung. Die Staatsanwaltschaft klagt den erstbesten Verdächtigen an, doch Götzki sucht weiter nach Antworten. Schnell wird ihm klar, dass die schillernde Influencerin ein Doppelleben geführt hat. Als er der Spur folgen will, wird er von seinem Vorgesetzten zurückgepfiffen. Aber die unheilvollen Ereignisse, die sich in Gang gesetzt haben, sind nicht mehr aufzuhalten.

    "Ein Mord - drei Tote" ist der erste Roman um Adam Götzki - vielleicht der Beginn einer Reihe? Dabei lässt sich das Buch - obwohl als psychologischer Kriminalroman betitelt - gar nicht so einfach einem Genre zuordnen. Aufgrund des sehr starken regionalen Bezugs - Wein, Hand- und Spundekäs spielen eine zentrale Rolle - würde ich das Buch durchaus als Regionalkrimi einordnen. Allerdings ist die Bandbreite der behandelten Themen nahezu endlos, sodass man hier durchaus auch Elemente eines (Polit-)Thrillers findet - um nur noch eine der Möglichkeiten zu benennen.

    Die Handlung ist vielschichtig, abwechslungsreich und durchaus spannend, hat aber an einigen Stellen auch kleinere Längen. Gerade das Ende vermag mich jedoch nicht ganz zu überzeugen, wird der Fall doch zwar spannend, aber sehr rasch und unerwartet aufgelöst - unnötiger Cliffhanger inklusive. Auch die immer stärker und abstruser eskalierenden Handlungsspiralen sind nicht in jedem Fall nachvollziehbar - manchmal wäre etwas weniger dann doch mehr gewesen.

    Das regionale Setting kann hingegen gänzlich überzeugen. So entführt der Autor den Leser nach Mainz in eine Stadt voll lokalem Flair, das einiges zum Gelingen des Romans beiträgt. Weitreichender als der geografische Ausflug nach Mainz sind jedoch die thematischen Streifzüge durch die Bereiche politischer Extremismus und Terrorismus, organisierte Kriminalität, Korruption und Vetternwirtschaft, psychische Erkrankungen, Migration und Clanstrukturen - eine Bandbreite, die fast zu groß für einen doch eher kurzen Roman ist.

    Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen insbesondere Nebenfiguren wie Maja, Sam und Ali, während gerade Adam jedoch etwas eindimensional verbleibt und dafür sorgt, dass man als Leser sich viel mehr um ihn sorgt, als mit ihm mitzufiebern - die Lösung des Falles habe ich ihm zumindest nicht gegönnt. Der Schreibstil von Ingo Bartsch hingegen ist durchaus leicht und flüssig zu lesen und lässt das Kopfkino sofort anspringen.

    Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben ordentlich gearbeitet, insgesamt ist das Buch aber eher schlicht und unauffällig - Highlights in der Ausstattung sucht man hier vergebens. Auch das Cover ist zwar durchaus gelungen und bietet Assoziationsmöglichkeiten, im Zusammenspiel mit Coverrückseite und Buchrücken ist das Gesamtprodukt dennoch sehr eintönig und eher kein Eyecatcher.

    Mein Fazit? "Ein Mord - drei Tote" ist ein Kriminalroman mit tollem Setting und spannender Handlung, die jedoch teils etwas eskaliert und einen Ermittler hat, mit dem man schwerlich warm wird. Für Leser des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen - ab einem Lesealter von 16 Jahren.

  4. Cover des Buches Gutenberg - Aventur und Kunst. Vom Geheimunternehmen zur ersten Medienrevolution. Anlässlich des 600 Geburtstages von Johannes Gutenberg. (ISBN: B00260FEO4)
  5. Cover des Buches Als wär's ein Stück von mir (ISBN: 9783104903507)
    Carl Zuckmayer

    Als wär's ein Stück von mir

    (14)
    Aktuelle Rezension von: ArsAstrologica

    Eine kluge Schriftsteller-Biographie, zum Jahreswechsel gelesen, als sich der Fake-News-Mob mal wieder an Hassorgien delektierte. Alles schon mal dagewesen, wie Carl Zuckmayer in seinem wunderbaren Buch beschreibt. Der Titel ist das Zitat aus einer Passage, in der er seine abenteuerliche Flucht in der NS-Zeit beschreibt.

    "Denke ich an die hellsten und an die schwärzesten Stunden in meinem Leben und im Leben derer, die mir nahestanden, so ist die Freundschaft wie ein festes, sichtbarliches, unzerreißbares Band hindurchgeschlungen. In den guten Zeiten war sie eine Steigerung im gegenseitigen Geben und Empfangen. In de Zeiten der Not wurde sie zu einem Anker, dem letzten, an den man sich hielt, zur Lotsenschaft, manchmal zum Rettungsring, und immer, auch in der Niederbrüchen, auch im Geschlagensein, blieb sie ein irdisches Fanal, ein Feuerschiff, ein Signal im Nebel. Selbst wenn der Tod die Freunde von meiner Seite riß - ich habe das allzu früh erleben müssen, und es geschieht immer wieder -, so war und ist es jedes mal, als wär's ein Stück von mir."

  6. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

    (73)
    Aktuelle Rezension von: OMess83

    Etwas oberflächlicher, historischer Roman, der bei mir z.T. Fragen im Bezug auf die historische Korrektheit aufgeworfen hat. (Gebrannte Mandeln auf dem Jahrmarkt im 13. Jahrhundert? u.ä.) Allerdings fand ich zwei Aspekte des Buches sehr spannend: Erstens spielt ein Teil des Romans in der Schweiz und zweitens kam ich zum ersten Mal mit dem Thema „Kinderkreuzzüge“ in Berührung. Das Buch steigert sich auf jeden Fall, das Ende ist aber vorhersehbar.

  7. Cover des Buches Das Mädchen im Strom (ISBN: 9783608963298)
    Sabine Bode

    Das Mädchen im Strom

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Babsi123

    Mein Fazit: 

    Ein wunderbares Buch einer Zeitzeugin im Zweiten Weltkrieg, das den Leser beeindrucken wird. Was für ein Leben: Gudrun genießt ihre Kindheit in vollen Zügen, hat Spaß mit ihren Freunden und Familie. Sie wächst wohlbehütet auf und sie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit. Sie ist stark, empathisch und sie liebt Gerechtigkeit. Gudrun überlebt den Krieg, sagt im Prozess gegen einen SS-Mann aus der ihr geholfen hat, aber um welchen Preis! Ihre Seele hat irreparable Schäden erlitten und diese belasten sie bis zu ihrem Tod. 


    Zitat für Buchmann, den SS-Mann: 

    "Mir haben Sie damals nicht geglaubt, wie fürchterlich es im Gefängnis war. Gab es bei ihnen Toiletten mit uraltem Urinstein? Mussten sie sich ihre Fingernägel abbeißen, weil ihnen die Nagelfeile weggenommen wurde ? " 


    Trotz allem war das Leben von Gudrun erfüllt von Liebe und Hoffnung. Die Geschichte von ihr  ist sehr beeindruckend, zum Teil traurig und emotional. Vielleicht etwas nüchtern in der Ausdrucksweise, aber das ist kein Problem für mich. Ihr ungewöhnliches Leben ist spannend: ihre Flucht aus Deutschland und ihre Verhaftung, die Zeit im Gestapo-Gefängnis, ihr schweres Leben im Judenghetto von Shanghai … 


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten und beinhaltet alle wesentlichen Hintergrundinformationen über die Zeit des Nationalsozialismus.Ein Buch was sehr bewegt und nachdenklich macht.

  8. Cover des Buches Das siebte Kreuz (ISBN: 9783862315888)
    Anna Seghers

    Das siebte Kreuz

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    „Das siebte Kreuz“ ist ein Baum, der auf dem Gelände eines Konzentrationslagers inmitten Deutschlands steht. Genau wie seine sechs Brüder wartet er auf einen entflohenen Gefangenen, bei dessen Wiederkehr unaussprechlich Grausames auf ihn wartet.

    Und diese Männer sind einiges gewöhnt. Wir stehen kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und die gesammelte politische Opposition hat schon jahrelange Folter, Quälerei und Verfolgung hinter sich. Die, die draußen überlebt haben, sind furchtsam geworden und die alten Strukturen großteils zerbrochen. Wir finden uns in einem Deutschland wieder, dass nach einem verlorenen Weltkrieg durch Hunger und Arbeitslosigkeit ein leichter Fang ist für Menschen, die vorgeben allmächtig zu sein. Und Arbeit ist ja auch wieder da. Die Rüstungsindustrie baut auf, was später durch das Kriegsgeschehen zerstört wird.

    Durch diese Welt taumelt Georg, unser siebter Entflohener, auf der Suche nach Hilfe und Sicherheit. Und wir erleben all das mit ihm – den zuvor eilenden Gehorsam, den unbrechbaren Widerstand, Feigheit, Anständigkeit, Wegsehen, … alles Mögliche, was die Menschheit in solchen Situation hervorzubringen im Stande ist. Gelingt ihm die Flucht in die noch sicheren Niederlande?

    Anna Seghers hat all meine Bewunderung für dieses Buch. Ihr ist damit ein unglaublich vielfältiges Psychogramm von Tätern und Opfern gelungen mit allen Schattierungen, die ich bislang an solchen Büchern immer vermisst habe. Es beginnt schon damit, dass einem klar wird – schon lange vor dem Krieg waren die Mutigen, die Andersdenkenden, die, die das Unheil kommen sahen, aus dem Weg geräumt. Und wie vielfältig waren die Leute, die dabei zusahen. Da gibt es den, der nicht verwinden konnte, dass der Krieg ebenso wie der kärgliche Bauernhof verloren waren und der dies kompensieren musste um wieder an den alten Selbstwert anzuknüpfen. Es gibt den Jungen, der erst im Laufe von Georgs Flucht erkennt, dass Gut und Böse nicht so klar auf der Hand liegen, wie er zunächst meinte. Es gibt Ehefrauen, die viel stärker sind als sie glauben möchten. Und Ehepaare, die plötzlich Wesenszüge aneinander kennen lernen, die sie für unmöglich gehalten hatten. Es wird daher auch klar sichtbar, was das Regime erst ermöglichte – die Fähigkeit, die Menschen ihre Allmacht glauben zu machen.

    Die Sprache des Romans ist ein teilweise antiquiertes, ländliches und regionales Deutsch, das durch seine Feinheit und Eigentümlichkeit bezaubert. Es liest sich anfangs befremdlich, entfaltet dann aber seinen hausbackenen Charme.

    Der Aufbau des Romans ist hervorragend durchdacht und alle Kreise schließen sich. Auch dafür hat die Autorin meine volle Bewunderung.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Teilweise blieb mir die Spucke weg, weil das alles natürlich harter Tobak ist, aber es war eine lohnenswerte Lektüre. Sie deckt da Motive und Hintergründe auf, die mir so nicht klar waren und die für mich vieles erklären und verständlicher machen und vor allem anderen, ist sie eine schlaue, wirklich gewiefte Menschenkennerin.

  9. Cover des Buches Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets (ISBN: 9783522508360)
    Alexandra Flint

    Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets

    (157)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Lange lag das Buch auf meinem SuB, doch ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe. Das Buch bietet einiges: Eine magische Bibliothek, ihre Wächter, eine feindliche Organisation und ein großes Abenteuer mit einer Reise um die Welt. Dadurch ist die Geschichte sehr actionreich, man erlebt viele Schauplätze und irgendwie ist immer etwas los. Dadurch hat es sich für mich total schnell gelesen.
    Das Konzept der Mondia fand ich ganz gut, ich hätte mir nur mehr Infos und Einblicke gewünscht. Man bekam durch Remy so einen kleinen Crash-Kurs, doch ich glaube, man hätte das volle Potenzial der Idee noch besser nutzen können, indem man hier ein wenig tiefer gegangen wäre.
    Ich freue mich jetzt schon auf Band 2, den der Cliffhanger von Band 1 war fies und hoffentlich gibt es dann noch mehr Abenteuer und vielleicht auch ein bisschen mehr über die Mondia.

    4,5 Sterne

  10. Cover des Buches Das Gutenbergkomplott (ISBN: 9783765540486)
    Christoph Born

    Das Gutenbergkomplott

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aurelio

    In der einstigen Welthauptstadt Rom ereignet sich anno 1453 ein mysteriöser Mord. Der Leser wird Zeuge, wie sich ein Mann namens Sebastiano in den Vatikan einschleicht und dort Kardinal Martini, einen möglichen Nachfolger von Papst Nikolaus, ersticht. Die Spur führt über Guido Bologna, einen aufwärtsstrebenden Ordensmann, weiter zu Kardinal Angelini. Bologna bittet den Kardinal, ihn nach Mainz zu entsenden. Er wolle dort einen Schatz bergen, der Rom die verlorene Macht zurückbringen sollte.

    Im darauffolgenden Jahr tritt der junge Rechtsgelehrte Thomas Berger in Mainz eine Stelle als Richter an. Als er sich mit der Auslegung von Recht und Ordnung seines Vorgesetzten, des Kurfürsten Dietrich von Erbach konfrontiert sieht, fragt er sich, ob ihm Steininger, der Freund seines Vaters, mit dem Angebot des Richteramts einen Bärendienst erwiesen hat. Thomas' erster Fall lässt nicht lange auf sich warten. In einer Waldhütte wird eine Frau tot aufgefunden. Klara Roth führte offensichtlich ein zwielichtiges Leben. Sie hinterlässt ein Geheimnis, für das sich noch jemand interessiert: Guido Bologna und seine Gehilfen. Indes reißt dem Kurfürsten der Geduldsfaden, er mischt sich in die Ermittlungen ein. Thomas verliert seine Stelle und muss die Stadt verlassen. Doch er entschließt sich zu bleiben, um den Fall auf eigene Faust zu lösen. Zusammen mit Katharina Roth, der Schwester der Ermordeten. Es gelingt den beiden, Klaras Geheimnis zu lüften. Die Spur führt zu Johannes Gutenberg, einem Mann, der Gerüchten zufolge an einer neuen Methode des Buchdrucks arbeitet. Für Bologna ist der Zeitpunkt gekommen, seinen Plan zu vollenden. Katharina und Thomas geraten in Gefahr…

    „Das Gutenbergkomplott“ von Christoph Born ist ein anschaulich und flüssig erzählter historischer Roman, in dem sich zwei fiktive Handlungsstränge erst getrennt, bald ineinander verwoben von einem Schauplatz zum nächsten dahinziehen, wobei sich der eine liest wie ein spätmittelalterlicher Spionagethriller, der andere wie ein spannend inszenierter Kriminalroman. Die Reise durch die Vergangenheit führt vom Vatikan über die Lateranbasilika weiter nach Mainz zur Residenz des Kurfürsten, in das damalige Mainzer Kaufhaus oder durch ein verborgenes Tunnelsystem. Johannes Gutenberg und sein Start-up-Unternehmen rücken zunehmend in den Vordergrund. Gutenberg gewährt Thomas einen faszinierenden Einblick in die Buchdruckkunst und das von ihm entwickelte Druckverfahren mittels Druckerpresse und beweglicher Metall-Lettern. Auch die Auseinandersetzungen mit dem Investor Johannes Fust werden thematisiert. Die Figuren sind durchwegs menschlich gezeichnet und wirken entsprechend real. In ihren Lebensweisen und Begegnungen spiegeln sich menschliche und gesellschaftliche Aspekte wider, etwa das immerwährende Thema des Konflikts zwischen Tradition und Aufbruchstimmung, wie es sich zur Zeit des Epochenumbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit besonders kontrastreich manifestiert haben mochte. Die eingeflochtene Liebesbeziehung integriert sich zwar gut in die Handlung, allerdings hätte ich sie mir fantasievoller gewünscht. Befremdlich fand ich zudem den kurzatmigen Ausgang der Geschichte. Abgesehen davon scheint Christoph Born aber die Rezeptur von der Tinte, mit der sich ein geschichtlich bedeutsames Ereignis in ein erlebbares Lesevergnügen umschreiben lässt, offensichtlich zu kennen.

  11. Cover des Buches Hannelore Kohl (ISBN: 9783426785577)
    Peter Kohl

    Hannelore Kohl

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Imke_Brunn

    Das Leben von Hannelore Kohl wird von ihrem Sohn und eienr Journalistin von Geburt bis zu ihrem Tod nachvollzogen und zeigt das Bild einer sehr starken Persönlichkeit, die vielen Schicksalsschlägen begegnet (Krieg, Flucht, Nachkriegszeit, Angriffe, Tod, Terrorangst, Krankheit) und die große Herausforderung des Lebens an der Seite von Helmut Kohl und doch mit unabhängigen Engagements meistert.

    Das Buch hat berührt, auch wenn ich mir etwas weniger Fokus auf die Politik gewünscht hätte, aber das war bei einer Frau in dieser Position und auch in der Zeit, als das Buch geschrieben wurde weder möglich, noch zu erwarten.

    Wer die politische Entwicklung Deutschlands einmal aus einer der Perspektive einer Frau direkt neben dem Kanzler sehen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es liest sich sehr angenehm.

  12. Cover des Buches Schotten dicht (ISBN: 9783955422585)
  13. Cover des Buches Verschossen (ISBN: 9783955422172)
    Peter Jackob

    Verschossen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Ein feuchtfröhlicher Abend in der Mainzer Altstadt: Schack Bekker feiert ausgelassen mit seinem Kneipenfreund Norbert Neumann und den Jungs von der Bundesliga-Tipprunde. Der Kommissar ahnt nicht, dass er Neumann zum letzten Mal sieht. Ein paar Tage später erfährt er von seiner Kollegin Erna, dass der Freund spurlos verschwunden ist. Von dunklen Machenschaften und fatalen Wettmanipulationen, die mit Neumanns Abtauchen in Zusammenhang stehen, weiß bis dato noch niemand etwas.

    Meiner Meinung nach ist es dem Autor gelungen, ein tolles Buch zu schreiben. Dieser Mainzer Krimi besticht mit seinem Charme, das mich fast vollständig überzeugen konnte. Fast daher, weil ich mir einbilde, eins oder zwei Logikfehlerchen gefunden zu haben. Sonst wäre es perfekt.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, dabei spannend und dennoch humorvoll.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch, besitzen die nötigte Tiefe, so dass es mir leichtfiel, mich auf sie einzulassen.

    Die Handlung spielt wie bereits erwähnt in Mainz und so wie die Handlungsorte beschrieben sind, konnte man sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen. Auch ist der Mainzer Flair zu spüren.

    Das Cover ist jetzt nicht ein Eyecatcher, es gefällt mir dennoch gut.
    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so musste ich dieses Buch einfach lesen. Jedoch fehlt mir etwas der Bezug zu den vorherigen Fällen. Es wäre schön, wenn es gleich ersichtlich wäre, dass es sich hierbei um den vierten Fall von Schack Bekker handelt.

    Insgesamt ein spannendes Buch, das mit einer komplexen Story überzeugen konnte. Ich vergebe vier Sterne.

  14. Cover des Buches Der Mäusetöter (ISBN: 9783462309676)
    Mario Adorf

    Der Mäusetöter

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Töten hat er wahrscheinlich von der deutschen Seite seiner Verwandtschaft... nein, Scherz beiseite, scusi, erfrischend uneitel schildert Adorf seinen bisherigen Werdegang v.a. anhand von Mißgeschicken und Peinlichkeiten, völlig unerwartet von einem der wichtigsten deutschen Schauspieler. Sehr amüsant und manchmal wirklich zum Schenkelklopfen, manchmal traut man sich kaum weiterzulesen, weil man weiß, wie es womöglich (böse) enden wird. Es beginnt mit ihm als unerwünschtem Kind, dessen Mutter von allen rumgeschickt wird, um die sich niemand kümmern möchte, über seine Kindheit in der NS-Zeit, über seine Studienanfänge bis zum Beginn seiner Schauspielerkarriere. Sehr locker geschrieben, eine echte Überraschung für mich. Mille grazie signore!

  15. Cover des Buches Vom Küssen der Kröten (ISBN: 9783453406650)
    Hellmuth Karasek

    Vom Küssen der Kröten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Karaseks Glossen aus der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, schnwankend zwischen hochkulturell und persönlich-gaga, heutzutage ein schöner Rückblick auf die Mitte der Nullerjahre (2004-2008). Was macht man, wenn die Fußballliebe eine Familie zerteilt, wer ist Koch und wer Kellner im Verhältnis Schröder-Fischer, und immer noch besser von den beiden (ab)serviert zu bekommen als vom "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin (wegen Beresowski Litwinenko Politkowskaja Juschtschenko), da kann eine alptraumartige Essenseinladung schon mal zu schwißnassen Nächten führen. Und Laura Karasek kommt auch vor, liebe Grüße!

  16. Cover des Buches Das Leben ist kein Tanzlokal (ISBN: 9783942291989)
    Peter Jackob

    Das Leben ist kein Tanzlokal

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Schuemel
    Wie auch schon im ersten Buch des Autors (Narrenmord), findet man hier eine durchaus spannende Krimihandlung. Die vorkommenden Personen kennt man teilweise schon aus dem ersten Buch, was dazu führt, dass man schnell wieder in der Handlung des Buches ankommt. Was ich etwas schade fand, ist, dass der Autor in diesem Buch mit typischen Mainzer Aussprüchen etwas sparsamer umgegangen ist als im ersten Buch. Das hätte ruhig ein bisschen mehr sein dürfen. Ich hoffe auf einen dritten Teil!!!
  17. Cover des Buches Der Schädeltypograph (ISBN: 9783426216361)
    Jens Schumacher

    Der Schädeltypograph

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Angst geht um in Mainz, der Geburtsstadt Gutenbergs, denn ein skrupelloser wie brutaler Killer treibt sein Unwesen. Aus dem hiesigen Museum wurden Original-Drucktypen des Erfinders der Buchdruckkunst gestohlen, die nun eine andere Art von Anwendung finden, indem zahlreichen Opfern lateinische Beschwörungsformeln in den Schädel getrieben werden. Frank Passfeller und Tillmann Grosch von der geheimen SK 666 des BKA werden auf den Fall angesetzt. Dieser außergewöhnliche Fall riecht regelrecht nach einer Verschwörung, der die beiden Ermittler auf den Grund gehen wollen.

    Die geheime Sondereinheit, der Passfeller und Grosch angehören, beschäftigt sich mit Mysterien, an denen irgendetwas ungewöhnlich erscheint, wie auch in diesem ersten Fall. Zu Beginn ahnt niemand, auf welche Spuren sie stoßen und welche Geheimnisse sie aufdecken werden. Fakt ist jedoch, dass der Stein des Anstoßes nicht unbedingt in der Gegenwart zu suchen und zu finden ist, wodurch die Ermittlungen sicherlich alles andere als leichtfertig zu erledigen sind. Und das wirkt sich leider auch atmosphärisch hin und wieder aus. Alles erscheint ein bisschen schwerfälliger, entgegen dem was der wahrlich flüssige Schreibstil zu vermitteln versucht. So kommt es zu inhaltlichen Stockungen, die es dem Leser schwer machen durchgängig in der Materie zu bleiben.

    Von vornherein ist klar, dass man hier keine 08/15-Charaktere zu erwarten hat, wodurch natürlich der Wiedererkennungsfaktor recht hoch ist. Sämtliche Eigenschaften werden im Laufe des Geschehens vermittelt, so dass der Leser nicht sofort von einer Fülle an Informationen erschlagen wird. Dadurch lernt man die Figuren nach und nach besser kennen und entwickelt bereits in diesem Zusammenhang die ein oder andere Theorie was die ungeheuerlichen Taten angeht. Inwiefern man jedoch zu einem wirklich relevanten Ergebnis kommt, muss jeder am Ende für sich selbst eruieren. Man wird überrascht sein welche Hinweise man womöglich überlesen oder für unwichtig erachtet hat.

    Das Spannungsniveau variiert sehr stark, es gibt Passagen, die weisen ein sehr hohes Tempo auf und können den Leser somit gleich fesseln, dann gibt es aber auch wieder die bereits erwähnte Stockungen, innerhalb derer nicht nur das Tempo, sondern auch die Spannung zurückgenommen wird. Ein wenig mehr Kontinuität hätte man sich durchaus gewünscht, um dem roten Faden besser folgen zu können. Absolut gelungen wiederum sind die sprachlichen Feinheiten, die auf die Nuance genau wissen was sie wollen. Allerdings muss man humoristisch auf einer ähnlichen Wellenlänge liegen, um alles zu erfassen. Im Großen und Ganzen ein solider Auftakt, bei dem durchaus Luft nach oben ist.
  18. Cover des Buches Buchkultur in Mainz. Schrift, Druck, Buch Im Gutenberg-Museum (ISBN: 9783805308236)
  19. Cover des Buches Die Fünfte Macht (ISBN: 9783946652007)
    Emile Claassen

    Die Fünfte Macht

    (1)
    Aktuelle Rezension von: ech
    Der ehemalige Starjournalist Johann Wahlberg, der nach einem beruflichen Absturz inzwischen nur noch als freier Mitarbeiter für das renomierte MAGAZIN arbeitet, wird auf den mysteriösen Tod des Politikers Thomas Balzer von der Partei für demokratischen Fortschritt (PFDF) in Mainz angesetzt. Seine Nachforschungen führen den Journalisten auf das glatte Parkett des politischen Lobbyismus, auf dem auch die Anwälte Lochner & Lochner kräftig mitmischen. Und ausgerechnet diesen beiden Brüdern verdankt Wahlberg seinen beruflichen Absturz.

    Obwohl die Geschichte bereits im Jahre 2009 spielt (und dieses Buch auch schon 2011 erstmals erschienen ist), hat das Thema Lobbyismus bis heute nichts an Aktualität und vor allem auch nichts an Brisanz verloren. Der Autor verfügt über gute Kenntnisse auf diesem Gebiet und es gelingt ihm auf überzeugende Art und Weise sein Wissen in Form eines spannenden Polit-Krimis zu transportieren.
    Die Bezeichnung Polit-Thriller auf dem Cover halte ich hier für ein wenig irreführend und weckt beim Leser gegebenenfalls eine Erwartungshaltung, die das Buch dann nicht erfüllen kann, ohne dabei auch nur ansatzweise zu enttäuschen. Die ruhige, aber dennoch packende Erzählweise des Buches passt auch eher weniger zu einem Thriller, die Spannung bezieht die Geschichte in erster Linie aus seiner Figurenkonstellation mit den insgesamt gut gezeichneten Charakteren.

    Wer auf spannende Krimis mit Anspruch steht ,wird hier bestens unterhalten und erhält zudem noch interessante Einblicke in das brisante Thema Lobbyismus.
  20. Cover des Buches Winzerschuld (ISBN: 9783740809249)
    Andreas Wagner

    Winzerschuld

    (21)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Dies ist der 4.Fall einer Krimireihe mit Hobbydetektiv Karl-Otto-Hattemar.Das Buch kann aber auch ohne Vorkennntisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die vorherigen Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Ich freute mich Hobbydetektiv Karl-Otto-Hattemar wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich ihn eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche fassettenreiche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Karl-Otto-Hattemar und habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant.

    Dem Autor ist hier wieder ein wirklich interessanter Krimi gelungen.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich das Dorf,die ländliche Umgebung,die Fastnachtsstimmung,die Bewohner und den Winzer.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Die Ermittlungen erwiesen sich als äussert schwierig.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Toll fand ich auch die Rückblicke in die Zeit des 2.Weltkrieges.Die Handlung blieb durchweg einfach interessant,dramatisch und mitreissend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Durch die guten Recherchen von Andreas Wagner habe ich auch viele neue Informationen über die Winzerarbeit erhalten.Auch den Humor hat der Autor nicht vergessen.Bei so mancher Situation konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.Faziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und der ländlichen Gegend.Auch die Fasnachtsstimmung hat der Autor hervorragend zum Ausdruck gebracht.Bis zum Schluss wusste ich nicht wer nun eigentlich der Mörder ist.Das Ende hat mich dann auch begeistert.

    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.Wieder einmal hatte ich viele spannende und unterhaltsame Stunden mit dieser Lektüre und vergebe ich glatte 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Regelbrecher (ISBN: 9783756234547)
    E. Hofmann

    Regelbrecher

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Engelsdiamant

    Toller Krimi!
    Liebevoll geschrieben und mit einer für mich unerwarteten Wendung. Hat mir Freude bereitet es zu lesen. Ich wollte ihn fast gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Man taucht in die Welt eines Kriminalpolizisten ein, erfährt im Laufe der Geschichte die Hintergründe zum Mörder - wieso und weshalb er so handelt. Ebenso wie der Beamte tickt.
    Sehr spannend und für Krimi Fans mit Bezug zu regionalen Schauplätzen wie Mainz und Hunsrück eine phantasievolle Reise wert.
    Ich werde das Buch noch öfter lesen!

  22. Cover des Buches Rabenbrüder (ISBN: 9783257600360)
    Ingrid Noll

    Rabenbrüder

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Alles beginnt mit einem ungewollt belauschten Telefongespräch und das bringt eine Katastrophe ins Rollen die nicht mehr aufzuhalten ist. Bitter Familiengeheimnisse kommen zu Tage und die Brüder kämpfen um das Erbe der Familie.

    Ingrid Noll zieht wieder einmal alle Register und die Handlung ist einfach herrlich böse.

  23. Cover des Buches Drei unten, drei oben (ISBN: 9783498035150)
    Dieter Kürten

    Drei unten, drei oben

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Den Titel finde ich recht seltsam, aber Dieter Kürten sympathisch. Er unterbricht seine Interviewpartner nicht, stellt niemals gehässige Fragen und gratuliert auch Sportlern, die nicht den ersten Platz geschafft haben. Er ist immer fair und freundlich. Mich interessiert wie immer das Persönliche, die Familiengeschichte, was leider nur wenige Seiten füllt. Danach geht es nur um Sport und Sportler, prominente Leute und den Aufbau des Senders ZDF, weshalb ich das Lesen aufgab.

    Bei meinem Mann ist es umgekehrt: Er überblättert wohl einiges aus der Familiengeschichte und liest mit Spannung alles über Herrn Kürtens Sporterlebnisse. Also hat dieses Buch uns beiden etwas Gutes gegeben.

  24. Cover des Buches 111 Orte in Mainz, die man gesehen haben muss (ISBN: 9783740823078)
    Stefanie Jung

    111 Orte in Mainz, die man gesehen haben muss

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    Stefanie Jung hat 111 Orte in Mainz zusammen getragen, die ich tatsächlich zu einem großen Teil noch nicht kannte. Einige sind mir schon mal im Stadtbild aufgefallen, aber die Hintergründe waren mir unbekannt – die konnte ich nun nachlesen.
    Ich empfehle das Buch in Mainz Lebenden bzw. Menschen, die Mainz schon gut kennen – für den erstmaligen Besuch ist das Buch eher nichts. Bitte auch nicht mit der Erwartung an das Buch herangehen, dass man hier spektakulärste neue Orte kennen lernt – wenn die genannten Plätze so aufregend wären, hätte man als Mainzer ja wohl schon auf anderem Wege davon gehört ;-)
    Es handelt sich zum allergrößten Teil um Orte, die sich kostenlos und zeitunabhängig besuchen lassen. Es gibt auch Orte, die nur nach Voranmeldung zu besichtigen sind – ein paar Geschäfte finden sich im Buch auch. Mir gefällt aber der größtenteils unkommerzielle Charakter des Buches.
    Es ist ein Buch, mit dem sich der Heimat- oder Wohnort neu entdecken lässt. Keine Idee, wo man am Wochenende spazieren gehen soll? Beim Blättern im Buch findet man bestimmt Inspiration. Praktisch auch der Stadtplan mit allen genannten Orten am Ende des Buches.

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