Bücher mit dem Tag "mal was anderes"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mal was anderes" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.852)
    Aktuelle Rezension von: jess_bookdreams

    Im ersten Band der Lux Reihe lernen wir die liebe Katy und Deamon kennen, sowie die liebe die Dee, die die Schwester von Deamon ist. Wir begleiten Katy, wie sie in die neue Stadt, mit ihrer Mutter, zog und dort ihre Bekanntschaft mit Dee und Deamon macht. Sie beginnt ein Abenteuer, das sie verändern wird. 

    Meine Meinung zum Buch ist positiv. Es konnte mich komplett einnehmen und mich mitziehen. Das hin und her ihrer Gefühle zu Deamon und Deamons Fürsorge zu Katy ist amüsant und lässt einen immer wieder grinsen. Der Wunsch nach mehr wird leider nie gestielt und man sehnt sich danach dieses Buch immer weiterzulesen.

  2. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.533)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Enthält Spuren von Spoilern.• Ein absolut berührendes und emotionales Buch welches einen den Alltag der Deutschen in der Zeit des zweiten Weltkrieges aufzeigt.
    Eine einzigartige Erzählweise, schreckliches, aber auch schrecklich schönes gepaart mit Freundschaft und Aufklärung. Ein Buch welches man gelesen haben sollte! Gänsehaut vorprogrammiert.

    Cover: Das Cover des Buches ist vom ersten Eindruck her sehr schlicht gehalten worden, aber dabei absolut aussagekräftig und auf seine ganz eigene Weise wunderschön.
    Der Hintergrund ist in einer tollen Farbe gehalten worden, die an altes Pergamentpapier erinnert, dadurch passt es natürlich wie die Faust auf's Auge zu dem Inhalt des Buches. :)
    Der Eyecatcher des Buches befindet sich jedoch in der Mitte- man erkennt ein kleines Mädchen, die rechts von dem Sinnbild des Todes an der Hand gehalten wird. Der Tod besteht aus einem Skelett und trägt einen schwarzen, dicken zerfranzten Umhang mit einer Kapuze. Das Mädchen hat zwei typische geflochtene Zöpfe und trägt ein gepunktetes Kleid. Sie ist barfuß.

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors war wirklich erfrischend anders.
    Insgesamt kann man ihn als sehr poetisch und philosophisch, mit Liebe zum Detail beschreiben. Das Buch war voller Metaphern und anderen sprachlichen Mitteln, so dass man wirklich mit klaren Kopf lesen muss. Ich würde sagen, dass es kein Buch ist, welches man eben mal Zwischendurch lesen kann.
    Nichts desto trotz, ließ es sich sehr angenehm lesen und es herrschte eine schöne, wenn auch beklemmende Leseatmosphäre. Anders kann man dieses Gefühl, welches einen ständig zwischen erwartungsvoller Spannung und beklemmender Hoffnung zurücklässt, nicht beschreiben.
    Ein wundervolles, besonderes Werk!

    Idee: Einfach Wow!
    Natürlich gibt es unzählige Bücher über den zweiten Weltkrieg. Aber dieses Buch ist für mich persönlich nochmal etwas ganz besonderes.
    Der Sprecher, der die ergreifende und tragische Geschichte über Liesel und ihre Liebsten erzählt, ist kein geringender als der Tod selbst.
    Liesel lernen wir schon als kleines Mädchen kennen und irgendetwas in ihr- vielleicht die Reinheit ihrer Seele, lässt den Tod neugierig werden. Ab sofort ist er ihr ständiger Begleiter. Kein Wunder also, dass er jeden ihrer Schritte mitverfolgt und uns berichten kann.
    Aber der Tod ist zunächst ganz anders als erwartet- er hat stellenweise soetwas wie Mitgefühl, ist oft zynischer als man denkt.. und er spoilert im Vorfeld soviele Tode, dass man ständig wenn etwas schlimmes passiert, unweigerlich die Luft anhält. Man fiebert mit Liesels Schicksal mit, denn in ihrem jungen Alter muss sich Liesel schon schrecklichen Schicksalsschlägen stellen. Aber man schließt auch dutzende andere Menschen, abgesehen von Liesel, ins Herz, die auch für sie eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielen.
    Dieses Buch erzählt den Alltag der ganz normalen Leute- deren Problematiken, der Hunger.. Der ständige Kampf von moralischen Konflikten.. Judenverfolgungen.. aber auch die Wichtigkeit von Familie und Freundschaften.
    Berührend.. tränenreich.. besonders!

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel erfahren wir mehr über die Situation im zweiten Weltkrieg. Die Spannung steigt. Der Krieg scheint schließlich sogar Molching entgültig erreicht zu haben.. Wir erleben mit wie Liesel ihr erstes Buch stiehlt. Dann das zweite und schließlich das Letzte.
    Die Bücherdiebin zeigt uns eine ganz andere Welt- eine hoffnungslose, graue.. Fast schon grausame, aber greifbare Welt.
    Das Einzige was mich tatsächlich störte, waren einige sehr langatmige Stellen. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Story etwas auf der Stelle festhängen blieb. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Und der einzige Grund, warum ich leichten Punktabzug gebe.
    Das Ende hat mich komplett zerstört. Ich habe tatsächlich weinen müssen- obwohl uns der Tod, den ein oder anderen voraussagt, war es doch sehr schmerzhaft es schließlich doch erleben zu müssen.

    Charaktere: Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie wurden wundervoll mit Liebe zum Detail beschrieben.
    Unser Hauptcharakter ist natürlich Liesel- sie hat ein riesiges Herz, ist neugierig, mutig und leidenschaftlich. Ihre Freundschaft zu dem wildfang Rudi rein und echt. Man kann die beiden nur mögen- sie sind einfach naiv für ihr Alter, eben Kinder. Aber gleichzeitig müssen sie schon so erwachsen sein. Ihre Eltern Hans und Rosa Hubermann haben mich jedoch wohl mit am meisten berührt.
    Hans Hubermann ist ein ganz besonderer Mensch und ein wundervoller, einfühlsamer Vater. In jeder Sekunde wusste er wie er mit Liesel umgehen muss, was er sagen muss.. und war immer für sie da. Ein Mann der zu seinem Wort steht.
    Rosa Hubermann scheint eine etwas füllige, sehr imposante und auch schnell reizbare Person zu sein.. Sie meckert viel, ist laut und energisch. Aber hinter jedem "Saumensch", "Saukerl" oder was man auch sonst mit Sau verfeinern kann, steckt sehr viel liebe. Sie ist immer da, zwar im Hintergrund, aber allgegenwärtig.
    Und dann noch Max- voller unterdrückter Wut, aber auch Dankbarkeit und voller Freundschaft für Liesel, dass es weh tat.

    Mein Fazit: Ich vergebe absolut herzliche 4 Sternchen. Der Inhalt ist nicht nur wichtig, sondern auch lehrreich und emotional wachrüttelnt. Kann ich einfach nur wärmstens empfehlen.
    Eine Geschichte, die Bombennächte, Bücherverbrennungsabende und Judenmärsche beinhaltet, aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung.

  3. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (730)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  4. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Cadel ist ein hochintelligenter Junge, ein wahres Computergenie. Und sein Vater? Ein gefährlicher Irrer, der im Gefängnis sitzt. Als Cadel mit 13 Jahren sein Abitur besteht kommt er an das von seinem Vater gegründete „Institut“. Offiziell um Computerwissenschaften zu lernen, inoffiziell hat er jedoch Fächer wie Unterschlagung, Fälschung und dergleichen. Denn das große Ziel seines Vaters: Cadel soll die Weltherrschaft übernehmen. Doch Cadel hat andere Pläne für sein Leben und setzt alles daran aus dem goldenen Käfig, in dem er sitzt, auszubrechen.

     

    Das Cover: Ich mag das Cover total gerne, weil es auf eine kindische, verspielte Art doch irgendwie gefährlich wirkt und damit einfach perfekt zum Buch passt. Neben einem Gehirn sind einige Totenköpfe abgebildet, die zum Thema „Gift“ passen, was in dem Buch eine große Rolle spielt. Das alles aber in der Art von Kinderzeichnungen. Ich mag sowohl die Farbgebung als auch die Gestaltung an sich und finde es damit richtig gelungen. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Am Anfang hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Ein kleiner Junge, der höchst intelligent ist, aber aufgrund seines Alters unterschätzt wird. Der sich an seinen Klassenkameraden rächt und ihnen (zum Teil wirklich fiese) Streiche spielt. Nur, dass diese Streiche einfach so geschehen sind, ohne, dass sie erklärt wurden. Ich hatte hier stellenweise den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie genau Cadel nun beispielsweise das Dach der Sporthalle zum Einsturz gebracht hat. Also erklärt sie es nicht. Mmh. Dann kommt Cadel ans Institut und die Geschichte wird immer absurder und gipfelt schließlich in der totalen Überwachung bis hin zu dem einen entkommen, um in den Fängen des anderen zu landen. Immer wieder. Mehrmals hintereinander. Das hat dem Ganzen für mich wirklich den Rest gegeben, denn es war einfach nur völlig abstrus. 2/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Der einzige Charakter von dem ich wirklich behaupten kann, dass ich ihn mochte, war Sonia. Tolles Mädchen, von ihr hätte ich auch gerne mehr gelesen, denn sie war die einzige, die wirklich sympathisch war. Cadel war eher geht so. Natürlich, er ist ein Kind. Aber dafür, dass er ein liebes Kind sein sollte, hat er echt viel Mist angestellt. Gefährlichen Mist. Dafür, dass er so intelligent sein soll, hat er sich zum Teil wirklich dumm und naiv benommen. Und alle anderen Charaktere. Ach so, Gazo. Gazo war auch toll, auch wenn ich seinen Hintergrund irgendwie ziemlich albern fand. Aber ja, alle anderen Charaktere waren einfach nur böse und gemein. Und dabei ganz und gar nicht lustig. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich tatsächlich in Ordnung. Nichts besonderes, aber in Ordnung. Die Autorin schreibt in einer verständlichen Sprache. Allerdings wusste sie – so wirkte es jedenfalls auf mich – nicht, ob sie einen lustigen Roman oder einen Krimi schreiben wollte. Entsprechend schwankte es immer zwischen den beiden Genres und war weder das eine noch das andere. Das hat es dann leider in gewisser Weise kaputt gemacht. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Ich hatte mir von dem Roman irgendwie etwas ganz anderes versprochen. Ich hatte eine witzige Lektüre erwartet, mit einem Jungen, der halt wirklich versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, sich aber irgendwie trotz seiner Intelligenz dumm anstellt, weil er eigentlich zu lieb ist. Stattdessen war dieses Buch einfach echt grausam und gewalttätig voller wirklich fieser Gestalten und einem Jungen, der nicht so nett ist, wie es der Klappentext suggeriert hat. Schade, meine Erwartungen waren irgendwie anders und diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. 2/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu weit hergeholt und unrealistisch, außerdem leider weder amüsant noch sonderlich spannend.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  5. Cover des Buches Adams Erbe (ISBN: 9783257242218)
    Astrid Rosenfeld

    Adams Erbe

     (228)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Man mag daran zweifeln, ob es eine relativ junge Autorin vermag, das schwerwiegende Thema der Judenverfolgung angemessen zu erzählen und man staunt darüber, wie gut ihr das gelingt.

    Das Buch fängt äusserst amüsant und humorvoll an, wird dann etwas exaltiert und verschroben und endet zum Schluss sehr traurig und bitter. Drei Kapitel unterteilen den Roman in Gegenwart und Vergangenheit. Der junge Edward Cohen, der mit seiner Mutter und Grossmutter in einem Haushalt lebt, wird immer wieder auf die Ähnlichkeit mit seinem Onkel, welchen er selber nie gekannt hat, angesprochen. Erzählt wird das schrullige Zusammenleben der drei. Man fragt sich als Leser nach bald 100 Seiten, was es mit dieser Ähnlichkeit auf sich hat.

    Das zweite und längere Kapitel des Buches handelt dann von eben diesem Adam, dessen Suche nach seiner grossen Jugendliebe ihn ins Warschauer Ghetto führt und im drittel Teil eine geschickte Verknüpfung zum Anfang nimmt.

    Es handelt sich um einen sehr authentischen Bericht über ein Stück deutsch/polnische Vergangenheit, die sehr spannend erzählt wird und den Leser nachdenklich zurücklässt.

  6. Cover des Buches Frau Bodenschlampe (ISBN: 9783903248779)
    Bianca Schmidl

    Frau Bodenschlampe

     (35)
    Aktuelle Rezension von: dia78

    Das Buch "Frau Bodenschlampe - Abnehmen ist nichts für Mädchen" wurde von Bianca Schmidl verfasst und erschien 2018 im Verlag SchriftStella.

    Die Autorin nimmt uns mit auf den Weg des Abnehmens. Witzig, satirisch und voller augenzwinkernder Momente werden wir durch das Buch geführt. Die Protagonisten sind gut dargestellt und man kann so manche Situation nachvollziehen und auch nachfühlen.

    Die Wortwahl und der Sprachstil sind passend, sehr humorvoll und man kann sich passagenweise sehr gut hineinfühlen.

    Jeder, der gerne Bücher mit Tiefgang, aber trotzdem mit einer gewissen Ironie gerne liest, der ist mit dem Buch bestens beraten.

  7. Cover des Buches Lange Zähne (ISBN: 9783442463862)
    Christopher Moore

    Lange Zähne

     (152)
    Aktuelle Rezension von: louella2209

    Jody wird eines nachts auf dem Heimweg von einem Unbekannten überfallen. Als sie unter einem Müllcontainer erwacht, mit einem Haufen Geld in der Tasche, weiß sie damit noch gar nicht so recht was anzufangen.
    Bis ihr klar wird, das sie fortan ein Wesen der Nacht - ein Vampir - ist.
    Gezwungen Blut zu trinken, das Sonnenlicht zu meiden,  aber dafür mit neuen Vorzügen ausgestattet zu sein.
    Um ihr neues Leben zu organisieren bedarf es menschlicher Hilfe. Vor allem bei Dingen, die tagsüber erledigt werden wollen.
    Hilfe findet sie bei dem erfolglosen Schriftsteller Tommy Flood. Er, auch auf der Suche nach einer Wohnung, findet Gefallen an Jody und zieht kurzerhand mit ihr zusammen. Doch der Frieden währt nicht lange.
    Da gibt es den ein oder anderen Vampir, der dem ungewöhnlichen Pärchen an den Kragen möchte und bald nimmt das Unheil, vor allem für Tommy, seinen Lauf. Denn mit Vampiren ist nicht zu spaßen!

    Christopher Moore hat hier eine ungewöhnliche Vampirkomödie, ja fast schon Satire, geschaffen. Mit zwei herrlich kuriosen Hauptprotagonisten, zum einen der Vampir Jody und zum anderen der Mensch Tommy, die eine außergewöhnliche Beziehung führen. Solche Liebeskonstellationen kennt man schon zur Genüge und dennoch ist diese ganz anders.
    Die Probleme der Beziehung werden hier mit Situationskomik und viel bissigem Humor aufgezeigt, kein Fettnäpfchen wird ausgelassen. Es werden natürlich auch viele Klischees bedient, aber manches auch ausgeräumt.

    Nette Unterhaltung für zwischendurch, wenn man mal Lust auf etwas Humorvolles hat und die Tücken des Vampiralltags kennenlernen möchte.

    4 Sterne von mir.
  8. Cover des Buches Rebellen lieben leidenschaftlich. Männerherzen schlagen schneller (Gay Romance, schwuler Roman) (ISBN: 9783960320388)
    Tommy Herzsprung

    Rebellen lieben leidenschaftlich. Männerherzen schlagen schneller (Gay Romance, schwuler Roman)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Tommy Herzsprung – Rebellen lieben leidenschaftlich (Männerherzen schlagen schneller)


    Ben erwacht mit dicken Kopfschmerzen und Kater auf dem weichen Teppichboden eines Hotelzimmers und kann sein unverschämtes Glück noch gar nicht fassen, als ein heißer Typ, splitterfasernackt aus der Dusche kommt. Leider kann er sich an die vergangene Nacht nicht erinnern und Jordan erklärt ihm gleich, dass auch nichts gelaufen wäre. Prompt holen die beiden ihren One-Night-Stand nach. Ihre Wege trennen sich, aber Jordan gibt ihm zuvor noch die Telefonnummer einer Security-Firma. Da Ben unbedingt einen Job braucht, stellt er sich bei Puppy vor, der so gar nichts welpenmässiges an sich hat und bekommt auch direkt seinen ersten Auftrag: Er soll die Verlobte eines berühmten Fußballspielers  beschützen.

    Leider stellt sich heraus, dass besagte Melody ausgerechnet die Verlobte von Jordan ist. Scherz oder Schicksal?


    Ich kenne von Tommy Herzsprung bereits das Buch „Forever“, welches mir sehr gut gefallen hat.

    „Rebellen lieben leidenschaftlich“ ist eine intensive, aber auch humorvolle Liebesgeschichte mit einigen expliziten erotischen Szenen und im Gay-Romance verankert.  

    Mir hat besonders gut gefallen, dass hier auch ernste Themen angesprochen werden, und die Geschichte sich wunderbar lockerleicht und flüssig lesen lässt.

    Der Erzählstil des Autoren ist angenehm, modern und die Geschichte wird schnell zum Pageturner. War also nicht verwunderlich, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte und es sicher nicht das letzte Buch von Tommy Herzsprung gewesen ist, das ich lesen werde.


    Die Charaktere sind lebendig und mit einer angenehmen emotionalen Tiefe ausgestattet. Während Jordan eher der gesetzte, ruhige Typ ist, der die Dinge so nimmt wie sie kommen und die verschiedensten Situationen oft entschleunigt, ist Ben aufbrausend, manchmal kratzbürstig aber doch liebenswert. Die Dynamik zwischen den beiden ist gut gelungen. Natürlich gibt es diverse Startschwierigkeiten, Eifersüchteleien, aber ich finde die beiden zusammen sehr angenehm.

    Besonders gut hat mir auch Jordans Schwester Beth gefallen, die die Geschichte interessanter macht. Der melancholische Anteil und Beths Geschichte hat mich sehr berühren können, aber sie hat mich auch wütend gemacht. Zum einen weil das Mädel nicht mit der Sprache rausrückt, aber sie hat mir auch imponiert, dass sie nach so langer Zeit endlich ihr Leben in die Hand nimmt.

    Jordan hat es als Profisportler nicht leicht, und natürlich kann er sich gerade jetzt nicht outen, wo er doch von einem anderem Fußballverein unter Vertrag genommen werden soll. Sich allerdings auf jemanden wie Melody einzulassen, ist recht fragwürdig aber nachvollziehbar.

    Bens Entwicklung in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, am Ende ist er tatsächlich bei sich und in seinem Leben angekommen, wirkt gesetzter, ruhiger und einfach wie er selbst.


    Die Schauplätze sind ebenfalls anschaulich ausgearbeitet. Hier finde ich die Vielzahl sehr gelungen.


    Die Handlung spricht ein paar wertvolle Themen an, denn leider ist es immer noch so, dass eine MM-Beziehung in vielen Ländern verboten, ja sogar bestraft wird. Wir haben hier nur einen kleinen Einblick bekommen, diese Plottwists sind gut mit der Geschichte verwoben, funktionieren aber auch als Weckruf.

    Vielleicht könnte man kritisieren, dass in den wenigen Seiten viele wichtige Themen nur kurz angeschnitten werden, dennoch ich habe das Buch gern gelesen, es hat mich unterhalten und war kurzweilig.  


    Das Cover ist charmant und witzig, trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber es passt zur Geschichte.


    Fazit: schöne Gay-Romance-Story mit viel Herz und einem Hauch Crime. 4 Sterne. 

  9. Cover des Buches Baking Bad – In roten Pfützen spielt man nicht (ISBN: 9783959960618)
    Marien Loha

    Baking Bad – In roten Pfützen spielt man nicht

     (8)
    Aktuelle Rezension von: katercarl

    Irgendwo zwischen Guy Ritchie und Tarantino ist der Inhalt dieses Romans tatsächlich anzusiedeln.

    Wer skurrile Charaktere und einen etwas anderen Schreibstil mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

    Konditor Eddy stolpert durch einen unglücklichen Zufall in die Fänge einer kriminellen Organisation. Dort trifft er auf den berüchtigten Kyrios – einen schwergewichtigen Gangsterboss, der von Eddys Torten nicht genug bekommen kann. Gemeinsam mit Lin, einer ehemaligen Prostituierten mit Putzfimmel und einem geschwätzigen Koch mit einem Axolotl als Haustier, muss Eddy für die Organisation nun Kuchen backen. Gefährlichen Kuchen. Und als wäre das der Absurditäten nicht genug, ist ihnen auch noch ein Polizist auf den Fersen, der glaubt, ein Untoter zu sein.

    Der Roman kommt ohne klassische Erzählstruktur und Spannungsbögen aus, er weist jedoch einen roten Faden auf, dem leicht zu folgen ist. Vier verschiedene Ich-Erzähler führen durch die Story, was aber, genau wie die teilweise zu gewollt skurrilen Beschreibungen der Charaktere, diesen Roman ausmacht..

    Großartig! Klare Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches Fräulein Franzen besucht das Glück (ISBN: 9783784434445)
    Anne Rüffer

    Fräulein Franzen besucht das Glück

     (28)
    Aktuelle Rezension von: dieFlo
    "Fräulein Franzen" war so ganz anders als erwartet - aber was hat sie erwartet, werdet ihr fragen .... 

    Nun ich habe eine leichten Krimi, einen Roman, der einfach so wegzulesen ist erwartet und bekommen habe ich: einen Roman, wo man genauer hin lesen muss, der anspruchsvoll ist und ein wenig Drama mit Wortspiel und Sanftheit vereinigt. 

    Eva-Maria liegt mit einer Kopfwunde in ihrer Wohnung -ringsum sie: Aktenordner, Zettel, Fotos .... einfach nur Chaos und auf den Fotos sind Männer zu sehen, teils sehr eindeutig positioniert. Aber warum? Was macht eine Frau Ende 50 damit und was alles hat das mit ihrem Job als Traueranzeigenberaterin zu tun - fragt man sich und ich gebe zu: Die ersten Seiten haben es mir nicht leicht gemacht, denn irgendwie wollte ich nicht so ins Buch kommen.

    Doch dann wurden wir Freunde und bei einem guten Freund fällt es schwer loszulassen. So war das Ende dann doch zu schnell da! 

    Ein Debütroman aus 2014 den ich gern weiterempfehlen kann!



  11. Cover des Buches Eisbären für Island (ISBN: 9783744802543)
    Stefanie Boehm

    Eisbären für Island

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MonaSilver
    Der erste Eindruck
    Aufgefallen ist mir das Buch wohl vor allem deshalb, weil ich zu Beginn des Jahres selbst in Island war und somit das Wort "Island" plötzlich überall auftauchte. Da ich mich nicht erinnern konnte, Eisbären auf Island gesehen zu haben, griff ich neugierig zu und erfuhr zum ersten Mal über die Misere der auf Island gestrandeten Eisbären. Nun fielen mir auch die diversen ausgestopften Exemplare in einigen Souvenirläden ein und da Tierschutz für mich schon immer ein Thema war, kaufte ich das Buch, um nicht nur mehr zu erfahren, sondern gleichzeitig auch zu helfen, denn der Erlös des Buchs fließt in die Umsetzung des Projekts "Auffangstation für Eisbären in Island".

    Das Leseerlebnis
    Ich weiß gar nicht, was ich erwartet hatte. Wohl eher einen etwas nüchternen und hin und wieder auch schockierenden Bericht darüber, was mit den Eisbären geschieht, wenn sie denn das Pech hatten, auf ihrer schmilzenden Scholle bis nach Island zu schippern oder Beschreibungen von zähen Verhandlungen mit isländischen Behörden. Was ich stattdessen erhielt war ein Trip voller Humor, Pop-Kultur, Fantasy, Sagas, Wortwitz und Selbstironie. Was ich nicht bekam waren Informationen über den tatsächlichen Stand des Projekts in der realen Welt, dazu ist wohl eher die Webseite der Autorin da. Stattdessen nimmt uns Stefanie Böhm an die Hand und fliegt mit uns nach Island. Wir, der Leser, sind stets an ihrer Seite und müssen, ob wir wollen oder nicht, als ihr Sitznachbar im Flugzeug zuhören, was sie uns erzählt. Und weil das so witzig ist, bleiben wir auch nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug dabei und begleiten sie auf ihrem Abenteuer, in dem sie auf Elfen, Trolle, Geistwesen und hin und wieder auch einfache Isländer trifft. Im Buch schafft sie es mit Hilfe all dieser Freunde am Ende, eine Auffangstation für Eisbären zu errichten. Ehe es soweit ist, müssen wir unglaubliche Situationen meistern und Steffi trotz zahlreicher Handicaps zu ihrem ruhmreichen Sieg verhelfen.

    Wird das in der Realität auch gelingen? Nur, wenn genügend Bücher verkauft werden und die Gelder für die reale Auffangstation zusammenkommen.

    Fazit
    Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen und musste mehr als einmal herzlich lachen. Die Fragmente aus der Popkultur, seien es Werbesprüche, Liedtexte, Fernsehsendungen und alles, was uns irgendwie im Kopf herumschwebt, weil man es immer wieder gesehen oder gehört hat, haben das ganze zu einem humorvollen Leseerlebnis gemacht, bei dem einem so manches Mal nach dem Zuklappen des Buches ein Ohrwurm aus dem Kopfkino hängenblieb. Zusammen mit dem Wissen, dass der nächste auf Island strandende Eisbär vielleicht nicht als ausgestopftes Artefakt in einer Ladenecke der Hauptstadt verstauben muss, ist dies eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne herzlich lachen und Fantasie genug haben, auch auf unglaublichen Trips nicht den Faden zu verlieren.
  12. Cover des Buches Das Evangelium nach Jimmy (ISBN: 9783746623603)
    Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Obadja
    Die Satire um den Klon Christi kommt nicht so richtig in Gang. Die Idee ist wirklich witzig - sich vorzustellen, was mit dem Klon Christi hier passiert, wie er agiert und was von ihm erwartet wird. Nur schafft es Cauwelaert nicht, Spannung aufzubauen, oder den Leser auf den ersten Seiten mitzunehmen. Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, immer in der Erwartung, es würde gleich losgehen, dabei ging es immer nur weiter. Schade, aber von meiner Seite gibt es dafür keine Leseempfehlung.
  13. Cover des Buches Anarchoshnitzel schrieen sie (ISBN: 9783644103719)
    Oliver Maria Schmitt

    Anarchoshnitzel schrieen sie

     (34)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne
    Ich bin hin und hergerissen – zwischen einem Verriss und einer Lobhudelei. Die Geschichte der ehemaligen erfolglosen Punkband Gruppe Senf, die für einen Reunionauftritt im ebenso wiedervereinigten Deutschland, wiederzusammengetrommelt wird, ist letztendlich nicht mehr als ein wirrer Roadtrip durch die Zitatehölle. Die Geschichte selbst ist banal bis blödsinnig und wäre sie es allein, die dieses Buch ausmacht hätte ich beizeiten aufgehört mit lesen. Allerdings gelingt es Schmitt immer wieder ein paar Humorkracher zu zünden, ich musste sogar wirklich lachen, und das muss ich ganz selten bei Büchern. Dafür wiederum die Pluspunkte. Außerdem wird so ziemlich alles zitiert, was in der deutschen Punkmusik der letzten 30 Jahre mal den Mund aufgemacht hat, und auch das Wiedererkennen der fast vergessenen Zeilen macht Spaß. Die Geschichte aber – echt blöd.
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