Bücher mit dem Tag "malen"
187 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.661)Aktuelle Rezension von: LyjanaNeues Jahr, neue Bücher, oder so ähnlich, nicht wahr? Ich dachte mir, dass ich das Jahr 2026 mal mit einer der gehyptesten Reihen überhaupt starte. "Das Reich der sieben Höfe" erfreut sich an so vielen positiven Meinungen, es gibt unendlich viele Fans, Videos und Fanarts dazu, dass ich irgendwie Angst hatte, dass mich dieser erste Band überhaupt nicht überzeugt. Aber man kennt das ja, einige Geschichten – ob bekannt oder nicht – verzaubern ab der ersten Seite. Mein Start in Sarah J. Maas Welt gestaltete sich überraschend positiv.
Fangen wir mit der Sache an, die mich mit Abstand am meisten begeistern konnte: Der Schreibstil. Zunächst ist dieser angenehm flüssig, leicht zu lesen und verständlich. Noch mehr gefallen daran hat mir, dass dieser poetisch und tiefgründig ist, dass Feyres Gedanken greifbar und bildhaft waren und man sich mit einer unfassbaren Leichtigkeit in der Schönheit dieses Universums verlieren konnte.
Feyre war großartig. Trotz des Chaos in ihrem Leben, von der Menschenwelt in die der Fae zu wechseln, waren ihre Gedanken klar und nachvollziehbar. Ihre Gefühle fühlten sich echt und authentisch an, sie war so herrlich entschlossen ihre Familie und später Tamlin zu retten, ohne mir als Leserin das Gefühl zu geben, dass sie dabei ihre Menschlichkeit, ihre Verletzlichkeit vergisst.
Problematisch an dieser weltberühmten Reihe ist die Tatsache, dass ich bereits mehr über diese Reihe weiß als gut für mich ist. Tamlin beispielsweise wirkt hier wie ein außerordentlich nobler Bookboyfriend der Extraklasse, doch leider weiß ich es jetzt schon besser. Inhaltich funktioniert seine Beziehung zu Freye trotzdem ganz gut, doch es ist schwer, sein Herz vollkommen zu verschenken, wenn alle Welt weiß, dass Tamlin und Feyre kein Endgame sind.
Das Worldbuilding war faszinierend und glänzt gerade dadurch, dass relevante Informationen immer wieder kleinteilig preisgegeben werden. Nach und nach lernen wir einige Fae kennen, treffen andere tödlichere Wesen, machen mit Magie Bekanntschaft und tagträumen gleichermaßen durch Prythian. Dadurch, dass ich nun schon sehr viele Bücher dieses Genres kenne, ist nichts davon komplett neu für mich – aber wisst ihr was? Darüber kann ich hinwegsehen, denn Sarah J. Maas hat diese Welt mit Eleganz, Bildgewalt und Tiefgang überaus überzeugend zum Leben erweckt.
Letztlich ist es für mich zwar noch kein fünf Sterne Buch geworden, aber ich denke, mit einem der Folgebände könnte mich die Autorin tatsächlich zu einhundert Prozent überzeugen.
Fazit
Überraschenderweise konnte dieser Auftakt mich in vielerlei Hinsicht überzeugen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und werde in Zukunft mal schauen, dass ich mir die anderen Bände ebenso kaufe.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
(1.180)Aktuelle Rezension von: SIMBOInhalt:
Nach dem Krieg gegen Hybern kehrt in Prythian langsam Ruhe ein. Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht begleitet Feyre, Rhysand und ihren Inner Circle durch die Zeit der Wintersonnenwende, eine Phase des Innehaltens, Verarbeitens und Neuanfangs. Statt großer Konflikte stehen Alltag, Beziehungen und emotionale Nachwirkungen der vergangenen Ereignisse im Mittelpunkt.
Meine Meinung:
Vorab ist mir wichtig zu betonen, dass es sich bei diesem Band um eine Novelle handelt. Entsprechend war mir von Anfang an klar, dass hier keine großen Plot Twists oder epischen Wendungen zu erwarten sind, sondern vielmehr eine ruhigere, gemütlichere Geschichte.
Mit genau dieser Erwartung bin ich also gestartet und dennoch überraschend schwer in das Buch hineingekommen. Das lag weniger am Inhalt als vielmehr am veränderten Schreibstil. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob dies an der Autorin selbst oder an der neuen deutschen Übersetzung liegt, doch gerade zu Beginn hatte ich große Schwierigkeiten, Feyre in diesem Stil wiederzuerkennen.
Zusätzlich empfand ich es als irritierend, dass lediglich Feyres und Rhysands Perspektiven in der Ich-Form geschrieben sind, während alle anderen POVs in der dritten Person bleiben. Gerade am Anfang hat dieser Wechsel meinen Lesefluss gestört.
Besonders negativ überrascht haben mich zudem die ersten Rhysand-Kapitel. Rückblickend kann ich kaum sagen, worum es darin überhaupt ging, da sie für mich extrem langweilig und nichtssagend wirkten. In diesem Moment dachte ich ehrlich, dass dieses Buch für mich nicht mehr als einen Stern bekommen würde.
Leider hat es insgesamt über 100 Seiten gedauert – bei einer Gesamtlänge von knapp 300 Seiten eindeutig zu viel – bis sich mein Leseeindruck spürbar gewendet hat. Ab diesem Punkt wurde es jedoch zum Glück deutlich besser.
Sobald ich das Buch dann wirklich als das angenommen habe, was es ist, eine Novelle ohne große Spannung, dafür mit Fokus auf Atmosphäre, Alltag und Charaktere, konnte es seinen Reiz entfalten. Die Geschichte wurde ruhig, gemütlich und stellenweise sogar richtig herzerwärmend. Ich musste mehrmals schmunzeln und an manchen Stellen auch ein Tränchen verdrücken.
Charaktere
Besonders gefallen hat mir wieder die Dynamik zwischen Feyre und Rhysand. Die kleinen Sticheleien, die Leichtigkeit und das Knistern zwischen den beiden waren endlich wieder da, sodass ich beim Lesen wieder echte Schmetterlinge im Bauch hatte. Genau das hatte mir in Band 3 gefehlt.
Zwar gab es zwischendurch Momente, in denen ich Rhysands Verhalten nicht ganz nachvollziehen konnte und ihn stellenweise sogar unsympathisch fand, doch diese Aspekte wurden zum Ende hin gut aufgefangen. Generell wirkten Rhysand und teilweise auch Feyre in dieser Novelle in manchen Ansichten überraschend unsympathisch, wenn auch meist nur kurzzeitig.
Dafür haben andere Charaktere umso mehr geglänzt. Besonders Cassian war für mich ein echtes Highlight. Seine Perspektive hat mir sehr gefallen und definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht, in dem er und Nesta die Hauptrollen einnehmen sollen.
Fazit & Empfehlung: ⭐⭐⭐(⭐)
Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht ist für mich ein Wohlfühlbuch für zwischendurch und perfekt als ruhiger Übergang nach dem nervenaufreibenden Krieg gegen Hybern und bevor es in Band 5 vermutlich wieder deutlich intensiver wird.
Es war schön, die Charaktere in stillen Momenten zu begleiten, ihre Gedanken besser kennenzulernen und ihre Beziehungen weiter zu vertiefen. Besonders das Ende war sehr herzerwärmend.Für das, was dieses Buch sein möchte, also eine ruhige, cozy Novelle ohne große Handlung, ist es letztendlich wirklich schön gelungen. Der sehr zähe Einstieg und einige stilistische Entscheidungen kosten jedoch deutlich Punkte, weshalb ich bei 3,5 von 5 Sternen bleibe, auch wenn mich die zweite Hälfte emotional noch sehr gut abholen konnte.
Ich empfehle den 4. Band Leser:innen, die...
• ...die ACOTAR-Welt allgemein lieben.
• ...ruhige, cozy Zwischenteile schätzen
• ...Charakterinteraktionen und Alltagsmomente mögen.
• ...keinen Fokus auf Spannung oder große Handlung erwarten.Wer jedoch ein dynamisches Tempo oder starke Plotentwicklungen sucht, könnte sich vor allem im ersten Teil der Novelle sehr schwer tun.
- Audrey Carlan
Calendar Girl - Verführt
(1.118)Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebtIn den Wintermonaten Januar, Februar und März startet das Jahr für die Erzählerin Mia Saunders. Sie steht vor einer Aufgabe die eigentlich viel zu groß für sie ist, doch sie muss ihren Vater einfach helfen. Ihr einziger Weg soll es sein, ein Escort-Girl zu werden. Und das für die nächsten Monate - oder eben das ganze Jahr! Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, dann bekommt sie das Geld zusammen um die Schulden ihres Dads zu begleichen. Eine heikle Angelegenheit, doch ich fand es spannend, wie jeder Monat ganze anders und einzigartig verlief. Ich habe mir nach dem ersten Band gleich alle weiteren Bücher bestellt und werde Mia nun durch ihr Jahr begleiten und mitfiebern.
- Lilly Lucas
New Beginnings
(1.388)Aktuelle Rezension von: LuisaChristineAls Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht mehr ausüben und lebt in schlechter Laune. Das schlimmste: Er ist der Bruder ihres neuen Chefs und muss sich mit ihr nicht nur ein Haus, sondern auch ein Badezimmer teilen. Die beiden kommen sich unfreiwillig näher und beginnen ein gemeinsames Projekt.
Der Schreibstil von Lily Lucas ist locker, flüssig und unterhaltend. Man kann durch diese Geschichte einfach durchfliegen und ist gut unterhalten. Auch die Charaktere sind sympathisch und spielen gut zusammen, jeder hat seine Rolle und seinen Sinn in der Geschichte. Ich finde ein bisschen schade, dass der Au-Pair Alltag nicht wirklich thematisiert wird, es scheint, als sei das nur ein Vorwand, um die Figur nach Amerika zu kriegen.
Die Lovestory hat mir sehr gefallen, man spürt die Chemie zwischen beiden Hauptfiguren und kann die Gefühle gut nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt sie nicht überzogen, sondern echt. Es gibt viele kleine Momente, wo Ryan und Lena ihren Charakter zeigen oder ihn auch mal durchbrechen. Auch, wenn ich die Story etwas vorhersehbar fand, hat sie mir gut gefallen, vor allem, weil Lena & Ryan so gut harmonieren :)
Insgesamt eine schöne Geschichte, mit einer prickelnden Liebe und sympathischen Charakteren!
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(589)Aktuelle Rezension von: baileyolafDie Perlenschwester - Die sieben Schwestern Band 4 hat mir wieder sehr gut gefallen und reiht sich für mich problemlos in die gesamte Reihe ein. Ich gehe an die Bücher von Lucinda Riley immer mit Respekt heran, weil sie Zeit brauchen und nicht einfach „weggelesen“ werden. Genau so war es auch hier - nicht kompliziert, aber eben anders als viele andere Romane.
Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt vorsichtig, da Teile von Ceces Geschichte bereits aus Stars Perspektive bekannt waren. Umso positiver überrascht war ich davon, wie gut sich dieser Band aus Ceces Sicht anfühlt. Die Geschichte wirkt vollständig, schlüssig und ergänzt das bisher Erzählte sinnvoll. Für mich stehen alle Bände der Reihe auf einem sehr ähnlichen Niveau - keiner sticht heraus.
Die Stimmung ist überwiegend hoffnungsvoll und stellenweise nostalgisch. Die Spannung entsteht nicht durch schnelle Wendungen, sondern durch das Erzählen selbst. Besonders gefallen haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie die Ortswechsel. Ich habe mich jedes Mal darauf gefreut, egal in welcher Zeitebene die Geschichte gerade war - keine war besser oder schwächer als die andere.
Am besten an dem ganzen Buch hat mir die Geschichte gefallen, auf der alles aufbaut.
Cece habe ich als sympathisch, stark und gut nachvollziehbar empfunden. Man ist beim Lesen sehr nah bei ihr und versteht ihre Entwicklung. Sie wird im Laufe der Geschichte mutiger und klarer darin, wer sie ist und was sie möchte - das wirkt nicht überzogen, sondern natürlich.
Der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd. Ich habe etwa zwei Wochen für das Buch gebraucht, weil ich mir bewusst Zeit dafür genommen habe.
Kritikpunkte habe ich keine. Für mich ist auch dieser Band ein Herzensbuch. Ich empfehle ihn allen Fans der Reihe sowie Leser:innen von Familienromanen.
- Marah Woolf
MondSilberLicht
(1.319)Aktuelle Rezension von: PirkkoDie Geschichte von Emma und Calum habe ich zum ersten Mal gelesen, als ich noch in den Anfängen meines Teenager-Daseins war. Seitdem fasziniert mich die Kombination aus den mythischen Völkern, allen voran den Shellycoats, und der turbulenten Liebesgeschichte der beiden Protagonist:innen, die mit einer ordentlichen Ladung Spannung ergänzt werden.
Es ist nicht alles rund an dieser Geschichte. Wenn ich mich richtig entsinne, ist MondSilberLicht sogar der erste veröffentlichte Roman von Marah Woolf und ich finde, man merkt dies. Der Ausdruck ist teils repetitiv und die Grammatik lässt hier und da auch etwas zu wünschen übrig. Die Charaktere, vor allem die Protagonistin Emma, verhalten sich sehr naiv und impulsiv, wodurch ich einige Entscheidungen für leichtsinnig empfinde.
Aber ich liebe die Welt, die Verstrickungen und doch auch die Charaktere einfach zu sehr, um mich aufgrund dieser subjektiven Mängel vom Lesen abhalten zu lassen.Es ist und bleibt eine meiner all-time-favourite-Reihen, die ich immer und immer wieder rereaden werde! Diese Reihe hat absolutes Sucht-Potential!
- Colleen Hoover
Love and Confess
(1.332)Aktuelle Rezension von: Magic_vanillaInhalt:
Auburn ist eine starke junge Frau. Als jugendliche hat sie ihren ersten Freund an Krebs verloren und seither niemanden mehr so richtig an sich ran gelassen. Als sie dorthin zurück zieht wo ihr Freund gestorben ist trifft sie auf Owen. Owen hat ein kleines aber feines Atelier, mit einer ganz speziellen Art wie es auf die Idee der Bilder kommt. Passanten schreiben beim vorbeigehen ihre Wahrheiten auf Zettel die, welche ihm am besten gefallen bringt er mit Farbe auf eine Leinwand.
Charaktere:
Sowohl das Leben von Auburn, als auch das von Owen ist verzwickt und zwar so wirklich. Was ich während dem Lesen alles über die beiden erfahren habe hat mich einfach nur schockiert, unglaublich mit was Menschen leben müssen.
Schreibstil:
Ich liebe die Bücher von Collen Hoover, besonders wegen ihrer Art wie sie Geschichten schreibt. Aber das beste ist, wie wenig vorhersehbar sie sind. Selbst wenn man sich sicher ist man weiss nun was passiert ist wird es wieder anders kommen.
Meinung:
Wow dieses Buch war einfach so toll! Mein erstes Highlight war, dass die Bilder welche gemalt wurden auch wirklich im Buch abgedruckt sind, das hat dem ganzen etwas sehr spezielles gegeben. Und was noch viel erstaunlicher war, die Wahrheiten, von welchen erzählt wurden sind alle wahr und von Zuschauern geschrieben.
Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, welches einen aber auch etwas auseinander nehmen kann. - Anya Omah
Regenglanz
(707)Aktuelle Rezension von: JaquelineMEs wurde auch mal wieder Zeit ein paar Sub Leichen zu befreien und ich kann jetzt sagen, dieses Buch ist zu unrecht so lange auf meinem Sub gewesen.
Durch den tot ihrer Mutter hat es Alissa leider nicht einfach gehabt, eine Schwester die einen an der klatsche hat und einen Vater der sie nicht mal mehr ansehen kann 😅🫣
Simon wollte nach einer gescheiterten Beziehung seinen Schandfleck an der Brust entfernen. Im Tattoo Studio lernte Simon dann Alissa kennen und sie hinterlassen beide nicht gerade den besten Eindruck.
Mit der Zeit aber lernen beide sich immer mehr kennen und kommen sich auch näher, bis Simon dann erfahren hat das es eine Verbindung zwischen seiner ex Freundin und Alissa gibt....
Wird er es ihr verraten ?
Das müsst wenn schon ihr selbst dann rausfinden 😊
Aber was ich auch Mega schön fand ist, das man in dem Buch auch dieser Zusammenhalt ihrer Freundinnen rauslesen kann, ihre Freundschaft haben sie mit einem wunderschönen Tattoo das Alissa gestochen hat besiegelt.
4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(284)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- Jandy Nelson
Ich gebe dir die Sonne
(168)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt Bücher, da weiss man schon nach wenigen Seiten, dass man sie lieben wird. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson ist so eine Geschichte. Eine Geschichte, die mich tief beeindruckt und begeistert hat und die ich kaum in Worte fassen kann. Eine Geschichte, die man selber erleben muss. Die Zwillinge Noah und Jude sind mit 13 Jahren zwar sehr unterschiedlich, aber unzertrennlich. Doch dann schleicht sich die Eifersucht ein, um den Stellenwert bei den Eltern aber auch aufeinander. Drei Jahre später sprechen sie kaum noch ein Wort miteinander und es hat den Anschein, als hätten sie die Rollen getauscht. Mit 13 Jahren war Noah sehr introvertiert und drückte sich vor allem durch das Malen aus, Jude war dagegen draufgängerisch und frei. Doch heute studiert sie an der Kunsthochschule, die immer Noahs Traum war. Er hingegen nimmt keinen Pinsel, keine Stifte mehr in die Hand. Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Obwohl wir so mit jedem Perspektivenwechsel auch noch einen Zeitsprung haben, bereitet es keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Erst nach und nach erkennt man, wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenspielen, was es mit den Familiengeheimnissen auf sich hat und was dann schlussendlich wirklich zum Bruch zwischen den Zwillingen geführt hat, gleichzeitig begleiten wir sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson zieht im Hintergrund geschickt die Fäden und schafft die Balance zwischen dem individuellen Schicksal und dem gemeinsamen Drama. Sie schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Das Buch überzeugt mit facettenreichen Charakteren und der Sprachkunst der Autorin. Sie erzählt so intensiv, zum Teil poetisch, dass man als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgerissen wird. Das ist Erzählkunst! Jandy Nelson hat mir ein wundervolles und intensives Leseerlebnis geschenkt und obwohl das Buch doch knapp 500 Seiten umfasst, hätte ich Noah und Jude nur zu gerne noch ein Stück weiter begleitet.
- Richelle Mead
Bloodlines - Feuriges Herz
(229)Aktuelle Rezension von: DianaERichelle Mead – Bloodlines, 4, Feuriges Herz
Seit ihre Schwester Zoe, Sydney in Palm Springs unterstützen soll, ist die Gefahr entdeckt zu werden groß. Dennoch kann sich die Alchemistin nicht von dem Moroi Adrian oder ihren Freunden fern halten und auch ihr Zauberunterricht mit ihrer Geschichtslehrerin Ms. Terwilliger wird ständig von Zoe gestört.
Adrian kämpft unterdessen mit den Auswirkungen von Geist und muss sich Hilfe suchen. Doch zunächst wird seine Hilfe an anderer Front gebraucht.
Verzweifelt versucht Sydney alle Aufgaben und sämtliche Verantwortung unter einem Hut zu bekommen und macht dabei einen folgenschweren Fehler.
Ich bin einfach ein Fan der Serie und deswegen habe ich den vierten Band der Bloodlines-Reihe innerhalb weniger Stunden gelesen und freue mich, dass ich gleich schon in den nächsten Band versinken kann, denn diesmal gab es einen wirklich bösen Cliffhanger.
Wie nicht anders zu erwarten ist der Schreibstil, wie in den vorherigen Büchern auch, modern und lockerleicht, sodass ich überhaupt keine Probleme hatte in die Story zu starten.
Die bereits bekannten Charaktere wie Sydney, Jill, Adrian und Eddie werden weiter ausgearbeitet, aber es gibt auch gleich mehrere neue Figuren, darunter Zoe.
Mit ihr fange ich auch gleich an und man mag sich vorstellen, dass die kleine Schwester wirklich ein zickiges Biest ist, um das sich die komplette Aufmerksamkeit zu drehen hat und deswegen eine große Gefahr für Sydney ist. Ich hatte keinerlei Sympathiepunkte für die Jung-Alchemistin übrig und mir fällt es schwer zu glauben, dass sich das noch ändern könnte.
Stattdessen konnte Jill wieder einmal punkten. Sie entwickelt sich stetig weiter, war sie in Buch 1 noch sehr zurückhaltend und ängstlich, kann sie nun mit Stärke und Willenskraft punkten.
Natürlich mag ich die Liebesgeschichte zwischen Adrian und Sydney sehr gerne, deren Beziehung auf eine höhere Ebene gehoben wird. Allerdings nicht ganz ohne Folgen. Während Sydney versucht den Ex-Alchemisten Marcus Finch zu helfen und sich Gedanken über die magische Tinte macht, dabei ihre Zauberkräfte schult und ihre Freunde aus Schwierigkeiten raushält und ganz nebenbei Zoe um den Finger wickeln muss, hat Adrian Probleme mit den Neben- bzw. Nachwirkungen von Geist. Und zwar so viele, dass er sich zu einem drastischen Schritt entschließt.
Das Figurenensemble ist wieder einmal sehr gut gewählt.
Was mir ebenfalls sehr gut gefällt ist die Ausarbeitung der Schauplätze. Zu jeder Zeit konnte ich mir die Handlungsorte bildlich gut vorstellen. Auch atmosphärisch wirkt die Geschichte sehr stimmig.
Ich habe den vierten Band der Bloodlines-Reihe sehr gerne gelesen. Ich hatte ein paar kurzweilige, unterhaltsame Lesestunden mit viel Gefühl, Spannung und Abenteuer. Mir gefällt, dass die Autorin ganz alltägliche Probleme eingebaut hat und das die Handlungsstränge aus vorherigen Büchern weitergeführt werden. Es gibt einige Überraschungen, viele Stolpersteine und dennoch gibt es auch Zeit für Ruhe, Liebe und Geborgenheit in diesen unsicheren Zeiten.
Die Bücher bauen aufeinander auf, deswegen müssen die Vorgänger bekannt sein.
Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung für die Reihe.
Das Cover ist zwar hübsch, passt meines Erachtens aber nicht wirklich zu den übrigen Büchern der Reihe, die alle in schwarz gehalten sind und dadurch düsterer wirken. Warum hier auf ein grünes Cover zurückgegriffen wurde, erschließt sich mir nicht.
Fazit: Wieder ein Highlight. Ich mag die Buchreihe sehr gerne und würde sie jederzeit wieder lesen. 5 Sterne.
- Haruki Murakami
Die Ermordung des Commendatore Band 2
(341)Aktuelle Rezension von: rkuehneDer zweigeteilte Roman "Die Ermordung des Commendatore" - ist ein typischer, klassischer Murakami. Die Geschichte um den Portraitmaler, der nach der plötzlichen Trennung von seiner Frau und einem Roadtrip im verlassen Haus eines früheren Malers einzieht und sich dort mystischen oder übernatürlichen Begegnungen stellen muss. Die Sprache Murakamis ist und bleibt wunderbar und eine wahre Lesefreude. Ich persönlich mag mehr die realistischen als die phantastischen Murakami -Romane, weshalb ich hier nicht volle Punktzahl geben kann. Außerdem fand ich die fixierung auf die Oberweite eines dreizehnjährigen Mädchens am Ende des Buches etwas befremdlich.
- Julia K. Stein
Chasing Dreams
(124)Aktuelle Rezension von: MirarimHandlung
Yunas Leben besteht aus Tanzen. Schon immer. Denn beim Tanzen ist sie ganz bei sich und kann ignorieren, dass sie nie so richtig dazu gehört. Denn sie ist weniger zierlich als andere Mädchen und vereint mehrere Kulturen in sich.
Kein Wunder also, dass Yuna auch ihr Studium dem Tanzen widmet. Dass die Aufnahme auf dem Montana Art College für künstlerisch Begabte nicht ihr Traum war, muss sie ja niemandem auf die Nase binden. Und dass ihr Traum nicht nur aus klassischem Ballett besteht, sondern sie moderne Choreografien liebt, behält sie vorerst für sich.
Im Campuscafé lernt Yuna den verschlossenen Miles kennen. Miles, der nicht genug von Yunas Ausstrahlung bekommen kann und auch seine Augen kaum von ihr wenden kann, als er sie beim Tanzen beobachtet.
Als Yuna Miles hilft das Fahrradfahren zu lernen, lernen sich die beiden immer besser kennen. Und Yuna erfährt, dass Miles nicht nur ein wahrer Künstler ist, sondern auch eine folgenschwere Vergangenheit mit sich herumträgt.
Ob sie den beiden zum Verhängnis werden kann? Oder gibt es eine Chance?
Meinung
Was für ein schönes Buch!
Ich habe zu dem Buch in meinem SuB gegriffen, weil ich ein Buch gebraucht habe, dass mich ab der ersten Seite in seinen Bann zieht, mich gefangen hält und mich nach kurzer Lesepause zurück in die Bücherwelt katapultiert. Und es hat geklappt, ganz genau so.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, es war gut zu lesen, so geschrieben, als wäre ich dabei gewesen. Mir hat super gefallen, dass so viele unterschiedliche Charaktere und Eigenheiten eine Rolle gespielt haben und es sich alles natürlich und kein bisschen aufgesetzt gewirkt hat.
Besonders bei den ersten Kapiteln ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil von Yunas und Miles Kapiteln verschieden ist und das mag ich sehr, wenn das jemand kann und es gut zu lesen bleibt. Es hat sich zwar dann etwas mehr angeglichen, fand ich aber nicht schlimm. Yuna und Miles hatten beide ihre Geschichte, ihre Erfahrungen und ihre eigene Persönlichkeit und durften die auch leben und erzählen. Miles hat mir besonders gut gefallen, er war für mich irgendwie ein bisschen zauberhaft mit seiner ruhigen Art.
Die Entwicklung hat mir sehr gefallen, der Umgang miteinander, die Liebe zu Menschen, egal in welcher Beziehung sie untereinander stehen. Das Vertrauen. Und natürlich hat mich auch begeistert, wie Julia K. Stein es geschafft hat Tanz und Malerei in geschriebenem Wort zu verankern und mich erleben zu lassen. Und auch noch erwähnenswert: das Drama in dem Buch war genau an der richtigen Stelle und im richtigen Umfang!
Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das mich überzeugt hat. Ich kann es wärmstens weiter empfehlen für alle Young Adult und Tanz-Fans
- Jennifer L. Armentrout
Golden Dynasty - Größer als Verlangen
(360)Aktuelle Rezension von: CasiversumDie ersten 2-3 Kapitel hab ich kurz gebraucht um gut in die Geschichte reinzukommen. Danach war ich begeistert von der Story und der Tension zwischen den beiden Protagonisten. Mir hat besonders der Wortwitz von ihm und zwischen den Beiden gefallen. Zwischendrin war ein bisschen zu erahnen, in welche Richtung es geht. Es bleiben genug offene Fragen zurück, die in den Folgebänden zu den beiden Brüdern sicherlich aufgeklärt werden. Eindeutige Romantic Suspense Empfehlung!
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
(573)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Zwischen Drake und Zoe knistert es und Beide spüren es. Aber darf das sein? Oder ist es Verrat an Drakes zu früh verstorbenen Frau, die auch gleichzeitig die beste Freundin von Zoe war?
Kann diese Liebe überhaupt funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind und gibt Zoe im allgemeinen dem Ganzen eine Chance? Den sie steht vor einem Scheideweg, der ihr ganzen Leben verändern wird.
Erster Satz
"Ich werde dich umbringen."
Meine Meinung
Nachdem mir Band 1&2 richtig gut gefallen haben, habe ich Band 3 dann doch etwas hinausgezögert, da ich mich dann doch nicht so schnell von allen verabschieden wollte. Klar steht die Spin-Off Reihe bei mir im Regal schon bereit, aber trotzdem ist es mir etwas schwer gefallen.
Kommen wir aber als erstes wie immer zum Cover. Ich finde das Cover harmoniert perfekt zu seinen Vorgängern und ich finde es wirklich schön, dass die Autorin sich für jeden Mann einen anderen Holzton ausgesucht hat.
Der Schreistil der Autorin, war auch wieder wunderbar flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin und die Seiten sich wie von alleine gelesen haben.
Unsere Protagonisten hier waren Drake und Zoe. Auf Drake seine Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, da er doch schon sehr auf unnahbar gemacht hat und in eigentlich nur Avery aus der Reserve locken konnte.
Hier in dem Buch taut er wirklich auf und man lernt viel über ihn und auch über seine Vergangenheit kennen. Wie er mit der Trauer und allem umgegangen ist und wie sehr Zoe ihm dabei geholfen hat, ohne das er es so wirklich war genommen hat.
Zoe, war im Vergleich zu Drake ein wahrer Wirbelwind, sie kam mit jedem gut klar und hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Als Leser merkt man dann aber relativ schnell, dass es nur Fassade ist und das Zoe ein fast unbezwingbares Päckchen mit sich herumschleppt. Drake will nachdem er es bemerkt hat abnehmen und ihr helfen, aber so einfach wie es am Anfang scheint ist es dann doch nicht.
Ich fand die Lovestory rund um die Beiden wirklich süß, aber mir ging es teilweise ähnlich wie Zoe mir haben dann plötzlich zuviele Menschen mitgemischt und versucht die Beiden zusammen zubringen. Was im ersten Teil, vielleicht so witzig war und im zweiten Teil noch lieb gemeint war, war hier zu viel. Mir hätte es besser gefallen wenn hier nur nahestehende Personen den Beiden auf die Sprünge geholfen hätten.
Auch war ich vom Ende etwas überrumpelt, erst hat man alles sehr langsam angehen lassen und dann überstürzt man alles. Auch hier hätte ich den Beide irgendwie mehr zeit gegönnt.
Aber ansonsten war alles super, die Autorin hat sich für die Dates teilweise traumhafte Settings ausgesucht und es hat Spaß gemacht nochmals Avery, Cade, Hailey, Flynn und Gabby zu treffen.
Wer diesmal auch wirklich aufgefallen und dem ich irgendwie auch noch eine eigene Geschichte wünschen würde war Brent. Ich hatte ihn schon die Teile davor ins Herz geschlossen, aber hier war er nochmals ganz klar mein Favorit, obwohl es sich mit dem Drachentrio verbündet hat ;)
Alles in einem war es doch ein sehr gelungener Abschied.
- Emma Scott
Between Your Words
(468)Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibroThea ist 21 als sie mit ihren Eltern einen schlimmen Autounfall hat. Wohingegen ihre Eltern den Unfall nicht überleben, wir ihr Hirn quasi in Einzelteile zerpflückt und sie vergisst ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Lediglich 5 Minuten lang erlangt sie das Bewusstsein, bevor sich wieder ein Neustart in ihrem Hirn abspielt und alles von vorn beginnt... Zwei Jahre später beginnt Jim eine Stelle als Hilfspfleger in der Einrichtung, in der Thea gepflegt wird. Er ist der Einzige, der erkennt, dass Theas Zustand nicht einfach spurlos an ihr vorbei geht, sondern sie offenbar in ihrem eigenen Kopf gefangen zu sein scheint. Eine neue Forschungsreihe soll ihr neue Hoffnung geben, aber für wie lange? Und zu welchem Preis?
Meine Meinung:
Wow! Emma Scott hats halt einfach drauf. Die ersten 150 Seiten waren mir persönlich zu langatmig bevor es dann wirklich spannend wurde, aber ich denke, es war wichtig, die Eintönigkeit von Theas Leben zu beschreiben.
Jim hat ja mal sooooowas von bookboyfriend Potenzial! Holy 🤤
Es war eine bittersüße Geschichte, die man in einem weggesuchtet hat, weil man sich selbst dann solche Hoffnungen für Thea gemacht hat und wirklich bis zur allerletzten Seite mit den beiden mitgefiebert hat.
Fazit:
Wer keine klassische 0815 Liebesgeschichte sucht, und trotzdem eine Geschichte, die man toll weglesen kann und die voller Hoffnung ist, dann ist man hier gut bedient.
- Ulla Scheler
Und wenn die Welt verbrennt
(67)Aktuelle Rezension von: Obst4Vorweg; der Schreibstil ist phänomenal gut und mal was ganz anderes.
Das Drama indem Buch spitzt sich mega zu und man möchte endlich wissen WAS Alisa denn so traumatisiert, ängstlich und so voller Schuldbewusstsein ins Leben entlässt.
Nach und nach erfährt man Bruchstücke aber nie das volle Ganze. Immer wieder versucht Alisa zu verstecken was sie so schlimmes getan hat.
Bis hier hin ein absolut 5 Sterne Buch
Bis man erfährt was sie getan hat......
Der Schluss hat mich enttäuscht er war zu langgezogen und für mich war Alisa auch zu wenig SCHULDIG für das wie sie sich schuldig gefühlt hat und wie es sich für den Leser darstellt. Der wirklich spannende schreibstil hat sich am Ende dann auch nicht mehr „richtig“ angefühlt.
Schade. Dennoch für den, wirklich extrem guten schreibstil, 4 wohlverdiente Sterne - Nora Roberts
Sternenregen
(164)Aktuelle Rezension von: ReaderButterflySasha Riggs wohnt in North Carolina, wo sie als Künstlerin ihr Geld verdient. Sie führt ein normales, ruhiges Leben, doch sie plagen Träume, die sie schon lange hat. Immer wieder sieht sie das Gesicht eines Mannes, der ihr sagt, dass er auf sie wartet und sie ihn finden soll. Zusammen mit zwei Männern und zwei Frauen, die Sasha noch nie gesehen hat malt sie die Motive aus ihren Träumen. Sasha will endlich wissen was dahinter steckt und beginnt eine Reise nach Korfu.
Vor ein paar Jahren hab ich einige Bücher von Nora Roberts gelesen, bis es zu einer Pause kam. Dann hab ich aber vor kurzem die drei Bände der Sternen-Reihe in Bücherschränken gefunden und so hab ich endlich wieder ein Buch der Autorin gelesen.
Ich wusste nicht was mich erwartet und hab mit einem Liebesroman gerechnet. Man lernt zuerst Sasha kennen und ich mochte ihre Persönlichkeit von Beginn an. Es wird toll beschrieben wie sie lebt und wie sie ihre Reise nach Korfu beginnt. Ich mochte wie ihre Bilder entstehen und was sie in den Träumen sieht.
Nach und nach lernt man die anderen Charaktere kennen was toll gestaltet war. Die Gruppe aus Fremden, die sich erst kennen lernen müssen, waren mir alle sympathisch. Es war toll wie man jeden kennenlernt und bei dem ein oder anderen überrascht wird.
Der Schreibstil lies sich leicht lesen, so dass die Geschichte vor meinem inneren Auge real wird und ich mir die Ort und Korfu bildlich vorstellen konnte.
Mir hat Sternenregen gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.
- B.A. Paris
Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet
(411)Aktuelle Rezension von: BitzkiTatsächlich fand ich das Buch am Anfang recht spannend.
Aber dann?
Jacks Wandlung zum Bösewicht wird zunächst noch pfiffig eingefädelt. Aber der Auslöser und die Motivation für sein schräges Verhalten: für mich fad und hanebüchen. Letztlich erfahrt man sowohl über Grace als auch über Jack nicht viel.
Graces Verhalten und ihre Entscheidungen, besonders in der Kennenlernphase, lassen sich wenig nachvollziehen.
Warum musste ausgerechnet eine junge Frau mir Down-Syndrom für Graces Martyrium - das im Übrigen recht flach bleibt - herhalten?
Und auch die Geschichte um Molly fand ich komplett daneben.
Alles in allem hat sich dann mehr oder weniger alles immer wiederholt und ich hab einfach das Interesse verloren. Den Schluss fand ich nur so naja, hab quergelesen.
Eine Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen. Aber wie immer ist das wohl ein Fall von Geschmackssache.
- Samantha Young
Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 5)
(465)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerScotland Street von Samantha Young ist der 5. Band der Edingburgh-Love-Stories Reihe und dreht sich um Jo ´s jüngeren Bruder Cole und Shannon. Das Buch umfasst 377 Seiten und ist als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.
Meine Meinung:
Geschmäcker ändern sich mit der Zeit und ich dies spüre ich sehr deutlich an dieser Reihe. Ich liebe die Geschichten immer noch, aber mittlerweile sehe ich sie schon etwas kritischer und vor dieser Band gefiel mir leider nicht mehr wirklich. Cole habe ich in den Vorgängern immer geliebt, weil er trotz seiner schwierigen Vergangenheit sich so toll entwickelte und immer für seine Familie und Freunde da war. Zudem mochte ich seine trockene und trotzige Art und war deshalb etwas überrascht, wie flach er hier gezeichnet wurde.
Generell ist die Geschichte nichts besonderes und las sich eher langweilig. Mir fehlte die gewisse Chemie zwischen ihm und Shannon und diese ganzen Dramen nervten auf Dauer. Die eingearbeiteten Themen finde ich wichtig und wurden nicht verharmlost, aber irgendwie fand ich den Umgang damit etwas komisch.
Shannon hat mit ihren Männern nur Pech gehabt und musste beinahe eine Vergewaltigung durchmachen. Die Rückblende dazu schlug mir echt auf den Magen und ich fand es schon stark, wie für sich gekämpft hat. Ihr Verhalten Cole anfangs gegenüber war einerseits mies, andererseits konnte ich es auch verstehen, weil er äußerlich genau wie ihre Ex-Freunde aussah und wirkte und das kann eben schon als Trigger reichen und man verhält sich dann irrational, aber dennoch ging es gar nicht. Als die beiden dann zusammenkamen und sie ihm ihre Traumata erzählt, die sie bis dahin definitiv nicht verarbeitet hatte, verführt Cole sie zum Sex, was ich absolut unangenehm fand. Ich weiß, dass ein Trauma in Geschichten aus dem Zeitraum oft mit Geschlechtsverkehr bewältigt wurde und vielleicht reagiere ich über, aber ich finde das echt unangenehm. Es passt für mich hier absolut nicht.
Die meiste Zeit plätscherte es auch nur vor sich hin oder es wurde sehr dramatisch. Mir fehlte einfach das gewisse Extra, die Freude an der Geschichte oder den Figuren. Das lag auch daran, dass eben zwischen dem Paar kaum Chemie herrschte und ich sie als Figuren nicht sonderlich mochte. Klar, beide haben viel hinter sich und sind an sich stark, aber ich fand sie recht eindimensional, was ich vor allem bei Cole sehr schade fand, weil ich ihn in den Vorgängern doch als sehr starken, mutigen und schüchternen Jungen wahr nahm, der dies auch zum Teil geblieben ist, aber zu dem Mann, zu dem Cole sich entwickelte, konnte ich einfach keine Verbindung aufbauen.
Shannon konnte ich zum Teil ja schon verstehen, auch wenn es ihr Verhalten nicht besser machte, aber ich fand sie sehr anstrengend. Dieses hin und her mit ihr war auf Dauer einfach zu ermüdend und dieser Turbo, der vor allem zum Schluss gezündet wurde, wirkte völlig deplatziert. Ich hatte einfach das Gefühl, dass man jetzt unbedingt ganz stark auf Happy End zusteuern musste und keine Lust hatte, etwas Tiefe einzubauen. Allerdings fand ich es auch gut, wie sie zum Ende hin endlich mal Prioritäten setzte und für ihr Verhalten einstand. Es wäre eben nur schön gewesen, wenn das etwas mehr Raum bekommen hätte.
Die Nebencharaktere fand ich so ganz in Ordnung, auch wenn ich langsam mal einen Stammbaum bräuchte, weil ich mir echt nicht merken kann, welche Kinder zu wem gehören, wie alt die sind und wie alle zueinander stehen bzw. wie eng sie miteinander verbunden sind. Die Szenen mit Joss, Braden, Elodie und Co wirkten oft deplatziert und eher wie Seitenfüller, was ich sehr schade fand, weil die Autorin es in den vorherigen Bänden so viel besser hinbekam, die ganzen Nebenstories mit der Hauptgeschichte zu verbinden.
Einzig der Schreibstil konnte mich noch überzeugen, weil der sich meist recht flüssig las und trotz der Schwere durchaus seine humorvollen und schönen Momente hatte, die ich daran schätze.
Fazit:
Ich hätte nie gedacht, dass der Band mit Hannah und Malcolm beim re-re-re-read zu meinen Lieblingen gehören würde und selbst Scotland Street hinter sich lassen würde, was mir beim letzten Mal weitaus besser gefiel, aber Geschmack ändert sich eben. Potenziell ist es eine gute Geschichte, aber die Möglichkeiten wurden kaum genutzt und mir waren die Hauptcharaktere nur bedingt sympathisch, was ich vor allem bei Cole sehr schade fand. Die aufgebauschten kleinen Dramen und die schnell überwundenen Trauma von Shannon waren auch nicht hilfreich für die Geschichte. Dennoch gab es vereinzelt Momente, die mir gefielen, aber meist drehten die sich um den ganzen Clan und nicht um das eigentliche Hauptpaar. Von mir gibt es:
3 von 5 Sterne
- Sabine Thiesler
Hexenkind: Thriller
(511)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen.
Sabine Thiesler wurde mir von meiner Familie ans Herz gelegt, dies ist nun das zweite Buch von ihr das ich gelesen habe.
Und ich bin auch hier wieder absolut fasziniert und sprachlos.
Ihr Schreib- und erzählstil ist einfach einmalig ich konnte das Buch nicht mehr weglegen...bis zu letzt tappte ich im dunkeln.
Sie schafft es sie Spannung bis zur letzten Seite hoch zu halten und so interessant und fesselnd zu schreiben dass ich das Buch kaum weg legen konnte.
Die Kapitel waren teilweise recht kurz gehalten was aber absolut klasse war, sie haben dadurch eine absolute Wucht bekommen!
Das Buch und der Handlungslauf blieben sind mir noch sehr lange im Gedächtnis geblieben - noch heute lässt mich das Buch teils sprachlos fasziniert zurück!
Auf solche Ideen muss man erst mal kommen - Hut ab - Respekt!
Daher von mir auch für dieses Buch eine absolut klare Lese- und Kaufempfehlung!
Wundervolle Autorin mit krassen Ideen!
- Charlotte Richter
Die Muschelsammlerin – Deine Bestimmung wartet
(115)Aktuelle Rezension von: YasuuZuerst möchte ich einmal dieses wunderschöne Cover würdigen. Es gefällt mir richtig gut und ich bin total verliebt. *-*
Und jetzt zum Buch: Die Geschichte ist dystopisch mit einem Hauch Fantasy, was mir sehr gut gefällt. Das Setting ist mal was anderes und man findet ziemlich schnell in die Welt hinein. Schon am Anfang habe ich gespürt, dass mehr dahinter steckt und nicht alles so perfekt sein kann, wie es zunächst scheint. Die Liebesgeschichte zwischen Mariel [VORSICHT SPOILER] und Sander fand ich persönlich sehr süß und wohltuend. Auch, dass sie sich füreinander entschieden haben und wie sie sich in Nurnen gegenseitig unterstützen, obwohl es Anfangs Spannungen zwischen ihnen gibt, fand ich sehr rührend. Mir hat das Buch gefallen, es ist mal was komplett Neues und auch, wenn die Charaktere teilweise etwas blass bleiben, habe ich sie lieb gewonnen.
- Natascha Kribbeler
Nordseegeflüster: Liebe in den Dünen
(55)Aktuelle Rezension von: Aditu_in_WonderlandAls sie herausfindet, dass ihr Verlobter sie betrügt, erleidet Emma eine Fehlgeburt und flüchtet von Berlin zu ihren Eltern an die Nordsee.
Endlich zur Ruhe gekommen, beginnt sie wieder zu malen. Bei einem dieser Ausflüge trifft sie auf Sven, der vor kurzem Witwer geworden ist und gemeinsam beginnen beide zu heilen.
Schade nur, dass nicht alle Dorfbewohner mit Verständnis auf die Beziehung der beiden reagieren und so bekommt Emma einiges an Gegenwind. Sind die Gefühle füreinander stark genug, um diesem standzuhalten?Eine nette Geschichte für zwischendurch.
Ich fand Emmas Reaktionen gerade am Anfang ein bisschen hölzern, aber das hat sich schnell gegeben, so dass mir das Lesen zunehmend mehr Spass machte.
Auch Sven und der kleine Thies hatten Substanz und Tiefe, bei den meisten Nebencharakteren hab ich die allerdings ein bisschen vermisst. Die blieben eher farblos für mich. Bis auf Sophie, die ich sehr unsympathischer fand, aber als "Antagonistin" muss das so sein!
Das Happy-End gefällt mir unheimlich gut.
- Amy Talkington
Liv, Forever
(264)Aktuelle Rezension von: XodetteX„Wir gaben ein ungewöhnliches Trio ab: ein reicher Sunny Boy, ein psychisch labiler Verschwörungstheoretiker und ein Geist.“
Liv ist ein Mädchen, die nicht wie alle anderen auf dem Wickham Hall Internat, zur Oberschicht gehört. Sie hat ein Stipendium erhalten und wird dadurch von all den anderen ignoriert, außer von Malcom. Er zeigt wahres Interesse an ihr und ihrer Kunst. Außerdem freundet sie sich mit Gabe an, der für Verrückt erklärt wird, weil er Dinge sieht, die andere nicht sehen. Die Geister der verstorbenen Mädchen.
Liv und Malcom verlieben sich ineinander, doch Liv stirbt. Sie ist allerdings nicht im Jenseits sondern als Geist immer noch auf dem Gelände der Wickham Hall und dort begegnet sie auch allen anderen Mädchen, die vor ihr gestorben sind. Gemeinsam mit Gabe und Malcom gehen sie auf die Spur der toten Mädchen.
Der Schreibstil ist ganz in Ordnung und ich bin Gut durch die Geschichte gekommen. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte, dennoch fehlte mir etwas Tiefgang. Anfangs war es eher ruhig und wurde erst ab dem Zeitpunkt nach Livs tot spannender. Für mich eine schöne Geschichte für Zwischendurch gewesen, allerdings denke ich, dass es einem Teenager noch einmal besser gefallen würde.























