Bücher mit dem Tag "malerei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "malerei" gekennzeichnet haben.

398 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.669)
    Aktuelle Rezension von: Aurora27

    Starker Auftakt. Die Rezessionen hierzu sind super unterschiedlich, deswegen ging ich mit gemischten Gefühlen ans lesen. Und das Buch überraschte mich positiv. Spannend, mitreißend und super durchdachte Stränge und Backrounds. Stellenweise etwas zäh, vor allem wenn man schon Spoiler gelesen hat. Das also bitte vermeiden. 

  2. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.021)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Oscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.

    Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.

    Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen. 

    Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt. 

  3. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

    (870)
    Aktuelle Rezension von: Jennifer-Gneiting

    Zitat:

    When you love someone, they become a part of who you are. They’re in everything you do. They’re in the air you breathe and the water you drink and the blood in your veins. Their touch stays on your skin and their voice stays in your ears and their thoughts stay in your mind. You know their dreams because their nightmares pierce your heart and their good dreams are your dreams too. And you don’t think they’re perfect, but you know their flaws, the deep-down truth of them, and the shadows of all their secrets, and they don’t frighten you away; in fact you love them more for it, because you don’t want perfect. You want them.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Besonders die Kampfszenen sind klar und gut nachvollziehbar beschrieben, sodass man sich die Handlungen bildhaft vorstellen kann. Er ist weniger poetisch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat – die Sprache unterstützt eher den spannenden, actionreichen Vibe des Buches. Insgesamt würde ich den Stil als solide, gut lesbar und passend zum Buch beschreiben, auch wenn er nicht außergewöhnlich poetisch ist.

    4/5 ⭐

    Charaktere:

    Die Charaktere sind facettenreich und gut ausgearbeitet. Ich habe vor allem die Familiendynamik geliebt: Es gibt viele unterschiedliche Figuren, die alle auf ihre Weise besonders sind. Einige Entscheidungen der Figuren waren für mich schwer nachvollziehbar, da ich persönlich eher auf weise, überlegte Charaktere mit Weitsicht stehe. In Lady Midnight ist das allerdings verständlich, da es stark um Geschwisterbeziehungen geht, die von Konflikten, Loyalität und jugendlicher Impulsivität geprägt sind.

    Jules ist für mich besonders herausgestochen: Er wirkt am erwachsensten, da er von klein auf Verantwortung für seine Geschwister übernehmen musste. Diese Mischung aus Reife und Verletzlichkeit hat ihn sehr sympathisch gemacht und ihm Tiefe verliehen.

    4/5 ⭐ 

    Geschichte:

    Für mich war Lady Midnight das erste Buch von Cassandra Clare, sodass ich weder die ursprüngliche Schattenjäger-Reihe noch das gesamte Weltensystem kannte. Trotzdem war der Einstieg sehr angenehm, da die wichtigsten Elemente zu Beginn gut erklärt wurden. Einige Anspielungen und Querverweise auf die vorherigen Bücher konnte ich erst durch Google oder Rückfragen einordnen.

    Die Geschichte selbst war fast durchweg spannend und abwechslungsreich. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung immer wieder zwischen unterschiedlichen Themen und Perspektiven gewechselt hat: Einerseits Krimielemente mit Mordfällen, die die Protagonisten aufklären, andererseits persönliche und familiäre Konflikte. Diese Mischung hat die Geschichte lebendig und vielseitig gemacht.

    Allerdings war der Epilog für mich etwas schwierig zu verfolgen. Einige Entwicklungen und Figurenbeziehungen waren für mich nicht ganz klar, vermutlich weil sie auf Ereignisse aus den früheren Büchern Bezug nehmen. Auch die Hintergründe des Krieges, den die Hauptcharaktere als Kinder erlebt haben, waren nicht immer eindeutig nachvollziehbar. Trotz kleiner Verständnisschwierigkeiten bleibt die Geschichte spannend, emotional und gut strukturiert.

    4/5 ⭐

    Fazit:

    Lady Midnight ist ein unterhaltsamer Auftakt, der neugierig auf die Schattenjäger-Welt macht. Das Ende hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen, weil es etwas verwirrend und stark an die vorherige Reihe angelehnt war, doch insgesamt überzeugt die Geschichte durch interessante Charaktere, Spannung und eine starke Familiendynamik. Das Buch macht definitiv Lust darauf, auch die ursprüngliche Reihe zu lesen.

    4/5 ⭐

  4. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

    (592)
    Aktuelle Rezension von: baileyolaf

    Die Perlenschwester - Die sieben Schwestern Band 4 hat mir wieder sehr gut gefallen und reiht sich für mich problemlos in die gesamte Reihe ein. Ich gehe an die Bücher von Lucinda Riley immer mit Respekt heran, weil sie Zeit brauchen und nicht einfach „weggelesen“ werden. Genau so war es auch hier - nicht kompliziert, aber eben anders als viele andere Romane.


    Meine Erwartungen waren ehrlich gesagt vorsichtig, da Teile von Ceces Geschichte bereits aus Stars Perspektive bekannt waren. Umso positiver überrascht war ich davon, wie gut sich dieser Band aus Ceces Sicht anfühlt. Die Geschichte wirkt vollständig, schlüssig und ergänzt das bisher Erzählte sinnvoll. Für mich stehen alle Bände der Reihe auf einem sehr ähnlichen Niveau - keiner sticht heraus.


    Die Stimmung ist überwiegend hoffnungsvoll und stellenweise nostalgisch. Die Spannung entsteht nicht durch schnelle Wendungen, sondern durch das Erzählen selbst. Besonders gefallen haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie die Ortswechsel. Ich habe mich jedes Mal darauf gefreut, egal in welcher Zeitebene die Geschichte gerade war - keine war besser oder schwächer als die andere.

    Am besten an dem ganzen Buch hat mir die Geschichte gefallen, auf der alles aufbaut.


    Cece habe ich als sympathisch, stark und gut nachvollziehbar empfunden. Man ist beim Lesen sehr nah bei ihr und versteht ihre Entwicklung. Sie wird im Laufe der Geschichte mutiger und klarer darin, wer sie ist und was sie möchte - das wirkt nicht überzogen, sondern natürlich.


    Der Schreibstil  ist wie gewohnt fesselnd. Ich habe etwa zwei Wochen für das Buch gebraucht, weil ich mir bewusst Zeit dafür genommen habe.


    Kritikpunkte habe ich keine. Für mich ist auch dieser Band ein Herzensbuch. Ich empfehle ihn allen Fans der Reihe sowie Leser:innen von Familienromanen.

  5. Cover des Buches Wahn (ISBN: 9783828994393)
    Stephen King

    Wahn

    (446)
    Aktuelle Rezension von: DunkleKraehe

    Edgar hat einen Unfall, der sein Leben verändert. Er findet Gefallen an der Malerei und zieht in ein einsames Haus an Floridas Küste namens Duma Bay. (Dies ist auch der Originaltitel).

    In dem Haus und der Umgebung wird er dann mit seinen inneren und mit äußeren Geistern konfrontiert.

    Wie King diese Story aufbaut, ist absolut meisterhaft. Der Protagonist kommt uns nah, immer neue Figuren tauchen auf und werden ungemein geschickt in die Handling verwebt. Die Stimmung, die diese Buch transportiert, ist sogar stärker als beispielsweise bei »Es« oder »Shining«.

    Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Sicherlich eines der fünf besten von Stephen King.

  6. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

    (194)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Dies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird . 

    Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..

    Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben .. 

  7. Cover des Buches Die Tochter des Uhrmachers (ISBN: 9783453427914)
    Kate Morton

    Die Tochter des Uhrmachers

    (190)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Birchwood Manor 1862: In sein Landhaus am Ufer der Themse lädt talentierte Edward Radcliffe Künstlerfreunde ein. Doch endet der verheißungsvolle Sommer in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

    Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt die junge Londoner Archivarin Elodie Winslow die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau sowie die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?

    Fazit 

    Durchaus toller, atmosphärisch dichter Roman der nicht gänzlich an die vorherigen Werke rankommt. 

  8. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

    (341)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Der zweigeteilte Roman "Die Ermordung des Commendatore" - ist ein typischer, klassischer Murakami. Die Geschichte um den Portraitmaler, der nach der plötzlichen Trennung von seiner Frau und einem Roadtrip im verlassen Haus eines früheren Malers einzieht und sich dort mystischen oder übernatürlichen Begegnungen stellen muss. Die Sprache Murakamis ist und bleibt wunderbar und eine wahre Lesefreude. Ich persönlich mag mehr die realistischen als die phantastischen Murakami -Romane, weshalb ich hier nicht volle Punktzahl geben kann. Außerdem fand ich die fixierung auf die Oberweite eines dreizehnjährigen Mädchens am Ende des Buches etwas befremdlich.

  9. Cover des Buches Deutschstunde (ISBN: 9783455009484)
    Siegfried Lenz

    Deutschstunde

    (304)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Wer von euch hält sich für pflichtbewusst? Finger hoch!👆🏻

    Uwe Jepsen ist ein Ausbund an Pflichtbewusstsein. So sehr, dass er sogar über die Gültigkeit der Pflicht hinaus es für seine Aufgabe hält, ihr nachzukommen.


    Er ist Polizist im fiktiven Rugbüll unter der Herrschaft der Nationalsozialisten, die gegen den Maler Max Ludwig Nansen (eine Reminiszenz an Nolde/Beckmann/Kirchner) ein Malverbot verhängt haben. Jepsen überbringt die Botschaft und beaufsichtigt gewissenhaft die Entsorgung der Kunstwerke und die Einhaltung des Verbots. Sein Sohn Siggi versteht die Hartherzigkeit des Vaters nicht. Er versteckt Bilder des Malers. Als die Schreckensherrschaft endet fühlt sich Uwe Jepsen nach seiner Entnazifizierung immer noch dafür verantwortlich, den Maler zu schikanieren und seine Bilder zu vernichten. Als er seinem Sohn auf die Schliche kommt, der gegen ihn arbeitet, nimmt er auch diesen in die Mangel. Siggi entwickelt daraufhin die Manie die Bilder des Malers entwenden und verstecken zu müssen. Er wird erwischt und landet in einer Erziehungsanstalt. Dort schreibt er einen Aufsatz über die „Freuden der Pflicht“ und das Ergebnis lesen wir in dem Roman.


    Siegfried Lenz Meisterwerk wurde nach seinem Erscheinungsjahr 1968 eins der meistverkauften Bücher in der die Deutschstunde nicht nur einen Aufsatz darstellt, sondern auch deutsche Geschichte aufarbeitet. Schnell wurde es zur Schullektüre. Ich habe es allerdings jetzt zum ersten Mal gelesen.


    Lenz hat hier gleich dreimal Menschen in die Pflicht genommen. Uwe Jepsen, der aus blindem Gehorsam Macht ausübt und sie in Pflichtbewusstsein verkleidet, den Maler Nansen, der es unermüdlich als seine Pflicht ansieht sich dem Druck des Polizisten nicht zu beugen und letztendlich Siggi, der sie umkehrt und eine pathologische Pflicht entwickelt, die Bilder zu retten.

    Uwe Jepsen ist ein kalter, von sich selbst und den Menschen enttäuschter Mann, der sogar seine Söhne opfern würde, um nach außen hin als fleißiger und gewissenhafter Staatsdiener dazustehen. Er ist blind für Veränderung und die Gefühle seiner Familie.


    Der Plot ist in Norddeutschland angesetzt, und der Menschenschlag ist auch durch die Sprache gut wiedergegeben. Mir war’s allerdings das ein ums andere Mal zu ausschweifend und 200 Seiten weniger hätten dem Roman ganz gut getan.

    Durch die Fülle an direkten und indirekten Dialogen, in denen sich Sätze wiederholten und Gespräche stattfanden, die nichts zur Handlung beitrugen, wich die Handlung immer wieder ab, was dem Spannungsbogen schadet. Lenz bediente sich da beides stilistischen mittels wörtliche Rede nicht durch Anführungszeichen zu kennzeichnen, also damals gab’s das auch schon.


    Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt, jeweils von Siggi‘s Ich ausgehend: im Rückblick und in der damaligen Gegenwart der Besserungsanstalt. 


    Zum Schluss hätte ich mir den Plot etwas runder gewünscht, wobei ich mit dem offenen Ende gut leben kann.


    Inhaltlich ist dies aber ein wichtiges Buch und die Frage danach, wann Verantwortungsbewusstsein endet und Machtmissbrauch beginnt, ist auch heute wieder aktueller geworden.


    Die Parallelen zu realen Malern sind mir sofort ins Auge gefallen. Allerdings scheint Lenz, als er den Roman geschrieben hat, die nationalsozialistische Vergangenheiten Noldes noch nicht klar gewesen zu sein.


    Ein wichtiger, moderner Klassiker, der manchmal etwas ausufert, trotzdem aber lesenswert deutsche Geschichte aufarbeitet.

  10. Cover des Buches Aquila (ISBN: 9783743212145)
    Ursula Poznanski

    Aquila

    (596)
    Aktuelle Rezension von: Brix

    Wieder mal ein grandioser Roman aus der Feder von Ursula Poznanski. Wie auch immer sie es macht: Ihre Romane funktionieren! 𝓔𝓼 𝓱𝓪𝓽 𝓢𝓾𝓬𝓱𝓽𝓹𝓸𝓽𝓮𝓷𝓽𝓲𝓪𝓵: 𝓜𝓪𝓷 𝓴𝓪𝓷𝓷 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓪𝓾𝓯𝓱ö𝓻𝓮𝓷, 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓢𝓮𝓲𝓽𝓮 𝓾𝓶 𝓭𝓲𝓮 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓵𝓮𝓼𝓮𝓷. 🤩 Dieser #Jugendthriller ist außerordentlich spannend und wunderbar zum Miträtseln.

    Nika wacht in ihrer Wohnung auf mit einem Verband um die Hand und einem Schnitt im Gesicht. Sie kann sich an nichts erinnern. Ihr fehlen ganze zwei Tage! Ein blutverschmiertes T-Shirt und ein mit Drohungen beschmierter Spiegel deuten daraufhin hin, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss. Und Nika kann sich nicht einmal sicher sein, ob sie nicht selbst die Täterin war.

    𝗘𝘀 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗿𝗼𝗺𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗵𝗲𝗿 𝗳ü𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗴𝗲𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝘁 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘂𝗺 𝗠𝗼𝗿𝗱, 𝗧𝗼𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴, 𝗘𝗻𝘁𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗼𝗵𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗮𝗻𝗴𝘀𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝘀𝘄., 𝗷𝗲𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗷𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲.

    Nika ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist sehr taff. 💪 Ihre kurzen Anflüge von Beunruhigung, wobei nackte Panik in diesen Situationen durchaus angebracht wäre, unterbricht sie sofort mit meisterhaften Überlebens- und Bewältigungsstrategien, indem sie zum Beispiel, statt panisch zu werden, von Hundert hinunter zählt.

    Dieser Jugendthriller bietet einige stunden Spannung und Unterhaltung, auch für Erwachsene!💥

    𝓢𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮𝓷𝔀𝓮𝓲𝓼𝓮 𝓶𝓾𝓼𝓼 𝓶𝓪𝓷 ü𝓫𝓮𝓻 𝓴𝓵𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓛𝓸𝓰𝓲𝓴𝓵ü𝓬𝓴𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓷𝔀𝓮𝓰𝓼𝓮𝓱𝓮𝓷: z.B.: Wenn die Täterin/der Täter (ich will ja nicht spoilern) den Zettel gefunden hätte, dann hätte sie/er einzelne verschlüsselte Hinweise sofort identifiziert wie etwa Autokennzeichen und hätte Nika den Zettel abgenommen. Außerdem: Wie kann jemand, der Schwierigkeiten hat, italienisch zu verstehen und zu sprechen, in Italien studieren, wenn dort sicherlich in der Landessprache doziert wird.🙄

  11. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

    (633)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca_26

    Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die  Vorgeschichte  für das Buch lesen möchte .

    Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen.  Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
    also das Buch ist für alle ein Muss die : 

    • Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
    • Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
    • Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
    • Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
  12. Cover des Buches Fall with Me (ISBN: 9783492307086)
    J. Lynn

    Fall with Me

    (464)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Nur für den Fall, dass du einen Tipp brauchst. Du hast gesagt, du würdest mir gehören. Ich handle nur dementsprechend." - S.236 Reece zu Roxy

    Roxys Fehler verfolgen sie, während sie versucht, mit den Konsequenzen zu leben. Dabei zeigt sie viel Stärke, aber auch viel Verletzlichkeit. Sie kämpft um etwas Verlorenes, was ich nur zu gut verstanden habe. Das machte sie unglaublich greifbar. Dazu hat sie einen sehr starken und loyalen Charakter. Sie musste nur noch lernen, auch wirklich zu leben und Dinge zuzulassen.
    Reece dagegen wirkt geradezu leichtfüßig. Immer ehrlich, immer aufrichtig und ein herzensguter Mensch. Aber auch er hat Dinge getan, die ihn schwer belasten, aber er ist ein Kämpfer und das hat mir sehr imponiert. Ich mochte seine offene Art und seine Ideen.
    Hach ja, in den beiden konnte ich mich so einfach verlieren. Etwas suspence mit viel spice und verdammt vielen Emotionen, was kann ich mir mehr wünschen?
    Wenn man sich bei beiden Protas in die Gefühlswelt verirrt, ist das Leseerlebnis umso intensiver und genau das war es für mich: Intensiv.
    Ob nun Roxys Schuldgefühle durch ihren Fluchtreflex, oder Reece Vorsicht. Egal was, ich habe es gespürt. Die Funken, das Feuer aber auch die Angst, das Glück sowie die Trauer und das Mutig sein.
    Die Chemie der beiden war unglaublich und die Clique um sie herum vertraut und immer ein Grund für das Gefühl von Vertrautheit und ein Lächeln im Gesicht.
    Dazu kam der Suspens Teil, der dem Ganzen noch Pep gegeben hat und damit war es dann Gänsehaut und absolut das, was ich erwartet und gebraucht habe.
    Diese Reihe bekommt eine ganz große Empfehlung von mir.

  13. Cover des Buches Und wenn die Welt verbrennt (ISBN: 9783453271425)
    Ulla Scheler

    Und wenn die Welt verbrennt

    (67)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Vorweg; der Schreibstil ist phänomenal gut und mal was ganz anderes.
    Das Drama indem Buch spitzt sich mega zu und man möchte endlich wissen WAS Alisa denn so traumatisiert, ängstlich und so voller Schuldbewusstsein ins Leben entlässt.
    Nach und nach erfährt man Bruchstücke aber nie das volle Ganze. Immer wieder versucht Alisa zu verstecken was sie so schlimmes getan hat.
    Bis hier hin ein absolut 5 Sterne Buch
    Bis man erfährt was sie getan hat......
    Der Schluss hat mich enttäuscht er war zu langgezogen und für mich war Alisa auch zu wenig SCHULDIG für das wie sie sich schuldig gefühlt hat und wie es sich für den Leser darstellt. Der wirklich spannende schreibstil hat sich am Ende dann auch nicht mehr „richtig“ angefühlt.
    Schade. Dennoch für den, wirklich extrem guten schreibstil, 4 wohlverdiente Sterne

  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)
    Jessie Burton

    Das Geheimnis der Muse

    (140)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Was wie eine Liebesgeschichte startet, entwickelt sich zu einem Beziehungsdrama rund um ein spektakuläres Kunstwerk. In Spanien im Jahr 1936 entstanden, taucht es im London der 1960er wieder auf. Odelle, eine junge Frau aus der Karibik, versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.

    Lesefutter ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Gut geschrieben, auch spannend, aber irgendwie bleibt es immer an der Oberfläche, ich bekomme kein genaueres Bild von der Personen. Gern eine Empfehlung als Urlaubslektüre, wenn man mehr als eine Liebesgeschichte von einem Buch erwartet, aber für ein FünfSterneBuch reicht es leider nicht. 

  15. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783548288215)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

    (432)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Holland im 17. Jahrhundert. Als Griets Vater bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert, kann er seiner Arbeit nicht weiter nachgehen und Griet wird als Dienstmädchen in den Haushalt des Malers Johannes Vermeer gegeben. Dessen Ehefrau ist erneut schwanger und kann Griets Hilfe gut gebrauchen. Die Arbeit ist hart und Griet hat es nicht leicht, aber sie ist auch fasziniert vom Maler Vermeer und dessen Werken. Nur sie darf sein Atelier reinigen. Mit der Zeit wird auch der Maler auf Griet aufmerksam...

    ❤️ Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass es genau so hätte sein können. Sehr bildhaft beschrieben, sehr glaubhaft. Auch die Zeit des 17. Jahrhunderts wird gut beschrieben; es fühlte sich beim Lesen an wie eine kleine Zeitreise. 

    26.02.2026

  16. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr um dort seine große Liebe wiederzufinden (ISBN: 9783462006865)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr um dort seine große Liebe wiederzufinden

    (206)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Vorweg: Der größte Teil des Buches handelt nicht von der Reise von Indien nach Schweden, sondern beschäftigt sich mit Pikays Leben in Indien. Mich hat es nicht gestört, da man einen spannenden Einblick in seinen Alltag und den Kastenwesen erhält. Wer sich also für die indische Kultur interessiert, wird mit diesem Roman auf jedenfall Lesefreude haben. Was ich persönlich ab und zu ein bisschen zu viel fand, waren Themen wie die politische Situation in Indien in den 70er Jahren. Man merkt hier, dass der Autor Per Andersson ein Journalist mit Schwerpunkt Indien ist, und sein Steckenpferd nicht die Liebesgeschichte zwischen Pikay und Lotta war. Auch die zahlreichen Erwähnungen wichtiger Persönlichkeiten, die Pikay porträtiert hat, fand ich irgendwann sehr eintönig. Ich verstehe, dass man sehr stolz darauf sein kann, und Pikay ist bestimmt ein großartiger Künstler, doch liefen diese Einladungen zum Porträtmalen in der Regel immer gleich ab bzw. hatte es für die Handlung keinen Mehrwert. 

    Nicht so verständlich war für mich auch, dass Pikay sein Leben so nach der Prophezeiung gerichtet hat. Im Grunde war es Glück für ihn, dass er dadurch wirklich die Liebe seines Lebens gefunden hat, aber ich denke das ist eher die Ausnahme. Generell wirken einige Passagen im Buch sehr "hollywoodreif", ich glaube hier wurde die Realität ein wenig abgeändert. 

    Pikay empfand ich als sehr sympatischen Charakter, Lotta konnte man schwer einschätzen, da das Buch aus Sicht von Pikay geschrieben wurde und somit Lottas Gefühlswelt dem Leser nicht offen gelegt wurde, so blieb sie ein wenig im Hintergrund. 

    Die zweite Hälfte über die Reise fand ich ebenfalls sehr eindrucksvoll und die Bilder am Ende des Buches ebenso. Der Schreibstil ist sehr angenehm. 



  17. Cover des Buches Das Haus der Wiederkehr (ISBN: 9783499267932)
    Jojo Moyes

    Das Haus der Wiederkehr

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Gefühlvoll und emotional, so beschreibt man am besten die Bücher der Autorin. Besonders, wo es ein Werk der Generationen ist. Genau dies beinhaltete Lotties Geschichte. Sie wird Teil der Familie von Celia, sie sind wie Schwestern, bis die große Liebe anklopft.

    Voller Hoffnung und Eigenheiten genießen sie das Leben, und doch ist Schmerz der Teil, wo genau sie sich entfremden.


    Ich kann euch sagen, es geht in die Emotionen, diese sprühen über und lassen uns in Sorge um Lottie in der Geschichte aufgehen.


    Besonders, wo auch Jahre später deutlich wird, wie wichtig Liebe und Unterstützung sind.

    Ob es der beste Freund ist, der alles für einen tut und sogar aufopfernd einbringt, oder eine junge Mutter , die Hilde bei ihrem Neuanfang braucht.


    Ein emotionsgeladenes Werk, was einem nahegeht und doch mich ganz ehrlich hauptsächlich an Lotties Entwicklung, Vergangenheit fasziniert hat.

    Denn sie war für mich prägend für die Geschichte, und doch hat mich auch Joe, sehr eingenommen. Er ist der perfekte Freund, so einen wünscht man sich an seiner Seite.

    Im Fazit ist das Happy End voller Stolpersteine und doch ist es ganz anders, als man erst vom ersten Teil der Geschichte erwartet. Jojo zeigt in realistischer Form, wie Menschen sich verändern, wie die Perspektiven täuschen können und doch am Ende die richtige Wahl zur Liebe getroffen wird.


    Ich bleibe daher recht gut unterhalten, sehr von Lottie und Joe beeindruckt, entzückt und beflügelt zurück.


  18. Cover des Buches Die Eismalerin (ISBN: 9783104027821)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Die Eismalerin

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Darcy_

    Der Roman zeichnet sich durch authentisch gezeichnete Charaktere aus, besonders durch die Schwestern, deren Beziehung ohne jede Beschönigung dargestellt wird. Die Geschichte wird mit Humor aber auch Ernsthaftigkeit, begründet in den unbequemen Lebensumständen des 19. Jahrhunderts verbunden, beschrieben, und dabei auch die kalte, schroffe Atmosphäre der Zeit eingefangen.

    Im zweiten Teil des Romans verschiebt sich der Ton deutlich in eine ernstere Richtung und die Atmosphäre lässt den Leser etwas unangenehm zurück. Die Protagonistin reagiert häufig mit Selbstmitleid oder Wut – eine Entwicklung, die mich aufgrund ihrer vorherigen Charakterdarstellung zuerst irritiert haben, aber auch ihre Menschlichkeit unterstreichen. Zumal konnte ich weder Beginn noch Entwicklung bzw. Dynamik von Karitas Liebesbeziehung nachvollziehen. Schlussendlich hat mir der erste Teil ein wenig mehr gefallen.

    Interessant ist allgemein der - wenn auch oberflächliche - Einblick in isländische Feensagen.

    Insgesamt empfand ich es als lesenswertes Buch.

  19. Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: 9783453421639)
    Emma Sternberg

    Fünf am Meer

    (297)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Als Linn ihren Verlobten in flagranti erwischt, fällt ihr Leben und ihre Zukunft in sich zusammen. Als Waisenkind, das in etlichen Pflegefamilien aufgewachsen ist, lernte sie die Geborgenheit einer Familie erst durch Martin kennen. Als sie erfährt, dass sie von einer unbekannten Tante ein Haus in New York geerbt hat, packt sie ihre Koffer. Doch sie findet sich statt in der schillernden Metropole in den eher beschaulichen Hamptons wieder. Das Haus steht nicht leer, sondern beherbergt 5 lebenslustige Senioren, die Linn bald sehr ans Herz wachsen. Doch sie muss den Erbenermittler und die Erbschaftssteuer aufbringen, um das Paradies behalten zu können und dann ist da noch ein Journalist, der ein bisschen mehr über das glamouröse Leben ihrer Tante Dorothy zu wissen scheint.

    Emma Sternberg hat eine angenehme Art zu schreiben. Die Charaktere, vor allem auch die 5 lebenslustigen Senioren sind so gezeichnet, dass man ein gutes Bild vor Augen hat und sie passen stimmig in die Geschichte. Gerade die Zerrissenheit von Linn ist gut nachvollziehbar und macht die junge Frau sympathisch. Auch die Szenerie ist gut gewählt, mit einem Ort, den viele vielleicht sogar als Sehnsuchtsort bezeichnen würden.

    Doch die Geschichte hat leider Längen, so dass ich mich zwar gut unterhalten, doch nicht mitgerissen gefühlt habe.

  20. Cover des Buches Liebe in Zeiten des Hasses (ISBN: 9783596523511)
    Florian Illies

    Liebe in Zeiten des Hasses

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Ein Roman sprühenden Sprachwitzes, zahlreichen Anspielungen, gespickt mit Anekdoten, historischen Ereignissen sowie Blicken tief hinab in menschliche Abgründe. 

    Apropos Roman. Als solcher wird dieses Werk nicht geführt, sondern – möglicherweise zu Recht – als eine Chronik, als die „Chronik eines Gefühls“. Liebe und Hass die Gegenpole treffen hier zwar gelegentlich auch aufeinander, aber hier bildet des sich aufbauende und aufstauende Hass „nur“ den wackligen Untergrund für übereinander herfallende Lebensgeschichten, die sich ergänzen, oft aber auch in Verletzungen erschöpfen.

    Da es sich allesamt um historische, mehr oder weniger bekannte Personen des öffentlichen Lebens handelt, und zudem die Zitate die eher romanhaften Geschichten untermauern, kann hier zurecht auch von einem authentischen Sittengemälde jener Zeit gesprochen werden. Hier wird geliebt, rauf und runter, quer und querbeet, und man wundert sich, dass sogar in jener Zeit das Triebleben einen derart freizügigen „Auslauf“ hatte.

    Dieses Buch liest sich weg wie nichts, um es einmal salopp zu formulieren, denn nur zu gerne sind wir bereit, der eigenen Vorstellungswelt eine überraschende Realität gegenüberzustellen. Aber dieses Buch ist nicht nur informativ und kurzweilig zugleich, sondern in vielen Passagen von einer sprachlichen Eleganz, die in Sätzen wie diesem münden: „Es gibt manchmal diesen Moment, in dem das Leben kippt. All die Jahrzehnte danach läuft man weiter auf dieser schiefen Ebene, versucht hochzuklettern und rutscht doch wieder ab.“

    Großartig!

    (26.7.2022)

  21. Cover des Buches Lichtungen (ISBN: 9783608988918)
    Iris Wolff

    Lichtungen

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Anderswelten

    Die wohl größte Hürde dieses Buches ist, dass es rückwärts geschrieben ist. Wir starten mit Kapitel neun und enden mit Kapitel eins. Sobald ich mich mit dieser Eigenart bzw. künstlerischen Freiheit arrangiert hatte - was schneller passiert, als zu Beginn vermutet -, ist das Buch ein wahrer Schatz. 

    Die Autorin schafft es, trotz des rückwärtigen Aufbaus nichts vorwegzunehmen, sondern spielt vielmehr damit, Neugierde zu wecken, was denn „vorher“ passiert ist und in „früheren“ Kapiteln das Wissen aus „späteren“ Kapiteln zu nutzen, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Es ist gut, dass das Buch „nur“ 256 Seiten umfasst, denn auch wenn der Aufbau sehr gut funktioniert, empfehle ich nicht, das Buch nur „mal eben nebenbei“ zu lesen. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leseerlebnis deutlich schmälern. 

    Sprachlich empfand ich das Buch als eine Wucht. Die Klugheit im Alltag ohne Altklugheit - ich könnte mir fast jeden Satz markieren. Die erzählte Geschichte selbst wirkte überraschenderweise nicht zerstückelt. Sie steht nie wirklich im Mittelpunkt, aber ist auch zu keinem Zeitpunkt wirklich zweitrangig - dieser Effekt wurde ebenfalls durch den Rückwärtsaufbau verursacht. 

    Auch wenn „Lichtungen“ kein Lieblingsbuch von mir wird, kann ich es bedenkenlos jedem empfehlen, der Spaß am Unkonventionellen hat, Spielereien mit Sprache liebt und seine Gedanken treiben lassen kann ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren. Ein wirklich souveräner Need-to-Read.

  22. Cover des Buches Der grüne Heinrich (ISBN: 9783150109342)
    Gottfried Keller

    Der grüne Heinrich

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die Lebenserzählung des Heinrich Lee von Kindertagen an, in denen ihm die aus alten Uniformen geschneiderte grüne Kleidung den Namen "grüner Heinrich" einbringt, über seine jugendlichen Findungsphase zwischen zwei Frauen, bis hin zu seinem traurigen Scheitern als Erwachsener, selbst als ihm alle Möglichkeiten zu Füßen liegen und letztlich sein trauriges Ende. Ein teilautobiographischer Roman Gottfried Kellers, der allerdings nicht die Erkenntnis des Autors erreicht, kein talentierter Maler zu sein, sondern der Protagonist seines Buches folgt diesem Ziel stur entgegen jeder Vernunft.

    Wer sich einen grossen Bildungsroman wie den «Grünen Heinrich» zur Brust nimmt, stellt sich darauf ein, dass sich die Dinge gemächlich entwickeln. Das er Zeit, Geduld und Muße aufbringt wenn Gottfried Keller weit ausholt. Und während der Lektüre über allerlei Schlamassel und Fehltritte des jungen Heinrich formt sich allmählich die Erwartung, dass der Held zu am Ende doch sein Glück findet. Aber dies bleibt aus: Es reiht sich eine Geschichte des Scheiterns an die nächste. So wie der junge Gottfried Keller scheiterte, so ist Heinrich zum Scheitern verdammt. Bei eine rAuszeit auf dem Land als Jugendlicher entdeckt und verfolgt Heinrich zwei Leidenschaften: die Malerei und die Frauen. Und in beidem sollte er scheitern. Und so sieht sich der Leser in fortwährendem Widerstreit zwischen bewegenden philosophischen, lebensbedeutenden Fragen, Fragen zu Glauben, Gesellschaft und dem Leben selbst und dem ewigen langatmigen Scheitern des Protagonisten in Endlosschleife. Und schaut er genauer hin, so wird ihm Schiller aus den Seiten entgegenkommen und Goethe ihn fast anspringen, so sehr ließ Keller ihnen Raum in seinen Zeilen.

    Mein Fazit: Obwohl ich viele schöne, wortgewandte, sprachlich und inhaltlich brillante Stellen fand, philosophische Ansätze für ein ganzes Leben, gelang es mir nicht, wirklich tiefen Zugang zum Buch zu finden. Zu einseitig, zu mahnend kommt dieses Werk für mich daher und einfach zu lang um die Intensität einzelner Momente zu erhalten. Definitiv ein Buch das Zeit verdient, denn nur dann wird man es wirklich für sich wahrnehmen können. Mir fehlt dazu leider gerade ein wenig die Muße.

  23. Cover des Buches Italienische Reise (ISBN: 9783406827617)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Italienische Reise

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Hier bekommt man einen ganz besonderen Leckerbissen. Johann Wolfgang von Goethe reiste nach Italien und hat Tagebuch geschrieben und das gibts jetzt für uns zum lesen und genießen. Es ist eine ganz andere Italienreise und es wird so poetisch und man betrachtet alles Neu und auf Besondere Art. Die großen Städte hat er besucht, aber eben auch kleine Dörfer und besondere Ortschaften. Auch die Kulinarik kam natürlich nicht zu kurz und so ist es ein all umfassendes Werk für Goeth und Italien Freunde. Auch immer eine gute Wahl, für ein Geschenk.

  24. Cover des Buches Die Muschelsucher (ISBN: 9783499015588)
    Rosamunde Pilcher

    Die Muschelsucher

    (149)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume

    „Die Muschelsucher“ ist der wohl berühmteste Roman von Rosamunde Pilcher. Diese Familiensaga – übrigens ein Welterfolg – hat mich nach so vielen Jahren wieder in seinen Bann gezogen.

    Der Inhalt: Penelope Keeling kann zurückblicken auf ein langes und bewegtes Leben. Ihr liebster Besitz: ein Gemälde mit dem Titel «Die Muschelsucher», das ihr Vater einst malte. Als ihre Kinder erfahren, dass das Werk mittlerweile ein Vermögen wert ist, entbrennt ein heftiger Streit darum. Doch Penelope kann sich nicht von dem Bild trennen. Zu viele Erinnerungen sind damit verbunden: an ihre unkonventionelle Kindheit in Cornwall, eine Zeit unbeschwerten Glücks, aber auch an die Kriegsjahre, eine unglückliche Ehe – und natürlich an ihre große Liebe. Und je tiefer die Erinnerungen sie in die Vergangenheit ziehen, desto klarer wird Penelope, dass sie die vor ihr liegenden Entscheidungen nur mit dem Herzen treffen kann.

    Nun habe ich diese beeindruckende und die Seele berührende Lektüre nach vielen Jahren wieder einmal gelesen. Und sie hat mich wieder von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Wenn ich die Augen schließe, läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich sehe alle Charaktere, die die Autorin wunderbar beschrieben hat, vor mir. Allen voran Penelope, die ich damals schon in mein Herz geschlossen habe. In dieser fantastischen Lektüre machen wir auch eine Reise in die Vergangenheit. Wir lernen die Protagonistin als junges Mädchen kennen, dürfen teilhaben an ihrem Leben und begleiten sie durch eine schwere Zeit.  Ich bewundere all die traumhaften Bilder ihres Vater Lawrence Stern. Und sein Bild „Die Muschelsucher“ spielt in diesem bewegenden Roman eine große Rolle. Ich besuche mit Penelope ihre ehemalige Heimat in Cornwall und bin begeistert. Es freut mich, dass sie von zwei jungen Leuten Unterstützung bekommt. Ihre drei Kinder habe alle ihr eigenes Leben und Nancy und Noel besuchen ihre Mutter immer nur aus einem Grund. Von Olivia bin ich beeindruckt, denn sie verweist ihre Geschwister nach einem tragischen Ereignis   (und hier war ich zu Tränen gerührt) in ihre Schranken.

    Für mich ist diese Traumlektüre immer wieder ein Lesehighlight, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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