Bücher mit dem Tag "malerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "malerin" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

    (194)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Dies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird . 

    Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..

    Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben .. 

  2. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof (ISBN: 9783548289960)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof

    (317)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:

    Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann

    Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …


    Meine Meinung:

    Der erste Teil der Trilogie „Die Frauen vom Löwenhof“ fing gut an. Der Schreibstil war sehr flüssig und verständlich geschrieben. Man konnte sich die einzelnen Personen gut vorstellen. Eine fesselnde Geschichte in der sehr viele Ereignisse geschehen und spannend herüber kommt.

    Agneta hat es nicht immer leicht, viel Trauer um geliebte Menschen, falsche Entscheidungen die sie in ihrem Leben trifft was ihr viel Schmerz bringt. Aber auch in der Liebe hat sie kein glückliches Händchen. Erst auf Umwegen findet sie ihr Glück.

    Eine wirklich sehr schöne Geschichte, die ausführlich erzählt wird so das man sich gut mit hinein versetzen konnte. 

  3. Cover des Buches Sternenregen (ISBN: 9783734103117)
    Nora Roberts

    Sternenregen

    (164)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Sasha Riggs wohnt in North Carolina, wo sie als Künstlerin ihr Geld verdient. Sie führt ein normales, ruhiges Leben, doch sie plagen Träume, die sie schon lange hat. Immer wieder sieht sie das Gesicht eines Mannes, der ihr sagt, dass er auf sie wartet und sie ihn finden soll. Zusammen mit zwei Männern und zwei Frauen, die Sasha noch nie gesehen hat malt sie die Motive aus ihren Träumen. Sasha will endlich wissen was dahinter steckt und beginnt eine Reise nach Korfu.


    Vor ein paar Jahren hab ich einige Bücher von Nora Roberts gelesen, bis es zu einer Pause kam. Dann hab ich aber vor kurzem die drei Bände der Sternen-Reihe in Bücherschränken gefunden und so hab ich endlich wieder ein Buch der Autorin gelesen.

    Ich wusste nicht was mich erwartet und hab mit einem Liebesroman gerechnet. Man lernt zuerst Sasha kennen und ich mochte ihre Persönlichkeit von Beginn an. Es wird toll beschrieben wie sie lebt und wie sie ihre Reise nach Korfu beginnt. Ich mochte wie ihre Bilder entstehen und was sie in den Träumen sieht.

    Nach und nach lernt man die anderen Charaktere kennen was toll gestaltet war. Die Gruppe aus Fremden, die sich erst kennen lernen müssen, waren mir alle sympathisch. Es war toll wie man jeden kennenlernt und bei dem ein oder anderen überrascht wird.

    Der Schreibstil lies sich leicht lesen, so dass die Geschichte vor meinem inneren Auge real wird und ich mir die Ort und Korfu bildlich vorstellen konnte.

    Mir hat Sternenregen gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.

  4. Cover des Buches SMS für dich (ISBN: 9783499290206)
    Sofie Cramer

    SMS für dich

    (331)
    Aktuelle Rezension von: michellemm6605

    Ich habe mir das Buch vor längerer Zeit gekauft, da es die Vorlage zum Film war - dafür muss ich aber leider sagen, hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Geschichte an sich ist natürlich trotzdem wunderschön, aber es hat bis zu 65% ungefähr gedauert, bis da überhaupt irgendwas passiert ist, außerhalb des SMS-Verlaufs. Das Ende muss ich sagen, war super unbefriedigend und im Vergleich zum Film (falls ich mich noch recht erinnern kann) super langweilig. Klar ist es schön, dass sie sich vertragen haben, aber nach dem letzten Vorfall ist nichts passiert, was man als Aussprache werten könnte und das finde ich schade. Das ganze Buch über wurde sooo ausführlich über den SMS-Verlauf berichtet und dann kommt innerhalb von 20 Seiten ein Konflikt, ein „vertragen“ und das gesamte Ende… Das fand ich sehr schade, und ich muss zugeben, ich hätte generell mehr von diesem Buch erwartet.


    Um aber mal die Kritik hinter mir zu lassen, ich fands es auf der anderen Seite auch gut, dass man sich in die Charaktere so gut eindecken konnte. Carla war für mich eine sehr starke Protagonistin, die auch eigentlich sehr gut mit ihren Problemen und ihrem Verlust umgehen konnte und auch Sven war innen drin eigentlich ein richtiger Golden Retriever, wie ich finde. Auch der Schreibstil hat mir an sich sehr gut gefallen, da man immer ein gutes Bild von Orten und Situationen vor Augen hatte.

  5. Cover des Buches Blue Seoul Nights (ISBN: 9783736316577)
    Kara Atkin

    Blue Seoul Nights

    (198)
    Aktuelle Rezension von: shinryus

    Als Korea-Fan bin ich lange Zeit um das Buch geschlichen, bis ich es endlich gekauft habe. Es stand danach mindestens genau so lange in meinem Regal, bis ich es endlich gelesen habe.

    Blue Seoul Nights handelt um Jade Hall, die nach dem Tod ihres Vaters einen Neuanfang in Seoul, Südkorea wagt und kurze Zeit später den charmanten Hyun-Joon kennenlernt und wieder Farben in ihrem Leben findet. Die rosarote Brille hält jedoch nur bedingt lange an und die beiden finden sich allzu bald in der harten Realität wieder.

    Die Story war sehr einfach und schnell zu lesen und ich mochte, dass nicht alles in Jades und Hyun-Joons Welt blumig und perfekt lief, sondern die beiden mit harten Wahrheiten konfrontiert wurden. Vor allem das Ende empfand ich als echt und bittersüß.

    Da das Buch damals als "Korea-Roman" geworben wurde, hätte ich mir gewünscht mehr Einblicke in die Stadt, das Land und die Gesellschaft zu erhalten. Das kam mir an der Stelle zu kurz und meine Vorstellungskraft funktionierte lediglich dank meiner eigenen Interessen an der Thematik. Auch Jades Freundeskreis, der anfangs noch in der Handlung stattgefunden hat, wurde mir etwas zu schnell ausradiert, sobald Jade und Hyun-Joon näher zueinander kamen.

    Hyun-Joons veränderter Charakter im letzten Viertel des Buches bleibt für mich ein großes Fragezeichen. Vielleicht ist das aber der Vorgeschmack auf Band 2 (auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen kann, dass ich diesen unbedingt lesen möchte).

    Trotz seiner Makel war Blue Soul Nights ein schönes Romance Buch und keine verschwendete Zeit.

  6. Cover des Buches Die Spieluhr (ISBN: 9783548288758)
    Ulrich Tukur

    Die Spieluhr

    (56)
    Aktuelle Rezension von: jils_buecherparadies

    Ulrichs Tukurs Novelle enthält einen wunderschönen und bildhaften Schreibstil, der einen in den Bann zieht. 

    Leider erging es mir im Bezug auf die Handlung nicht so. Teilweise empfand ich sie verwirrend und hätte mir gewünscht, dass die Handlung anders dargestellt und nicht so häufig unterbrochen wäre.

    Nichtsdestotrotz ist Tukurs "Die Spieluhr" ein ganz nettes Buch, welches sich gut eignet, wenn man mal kurz in eine andere Welt eintauchen möchte. Vor allem der Schreibstil eignet sich dafür perfekt.

  7. Cover des Buches Die Eismalerin (ISBN: 9783104027821)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Die Eismalerin

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Darcy_

    Der Roman zeichnet sich durch authentisch gezeichnete Charaktere aus, besonders durch die Schwestern, deren Beziehung ohne jede Beschönigung dargestellt wird. Die Geschichte wird mit Humor aber auch Ernsthaftigkeit, begründet in den unbequemen Lebensumständen des 19. Jahrhunderts verbunden, beschrieben, und dabei auch die kalte, schroffe Atmosphäre der Zeit eingefangen.

    Im zweiten Teil des Romans verschiebt sich der Ton deutlich in eine ernstere Richtung und die Atmosphäre lässt den Leser etwas unangenehm zurück. Die Protagonistin reagiert häufig mit Selbstmitleid oder Wut – eine Entwicklung, die mich aufgrund ihrer vorherigen Charakterdarstellung zuerst irritiert haben, aber auch ihre Menschlichkeit unterstreichen. Zumal konnte ich weder Beginn noch Entwicklung bzw. Dynamik von Karitas Liebesbeziehung nachvollziehen. Schlussendlich hat mir der erste Teil ein wenig mehr gefallen.

    Interessant ist allgemein der - wenn auch oberflächliche - Einblick in isländische Feensagen.

    Insgesamt empfand ich es als lesenswertes Buch.

  8. Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)
    Jessie Burton

    Das Geheimnis der Muse

    (140)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Was wie eine Liebesgeschichte startet, entwickelt sich zu einem Beziehungsdrama rund um ein spektakuläres Kunstwerk. In Spanien im Jahr 1936 entstanden, taucht es im London der 1960er wieder auf. Odelle, eine junge Frau aus der Karibik, versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.

    Lesefutter ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Gut geschrieben, auch spannend, aber irgendwie bleibt es immer an der Oberfläche, ich bekomme kein genaueres Bild von der Personen. Gern eine Empfehlung als Urlaubslektüre, wenn man mehr als eine Liebesgeschichte von einem Buch erwartet, aber für ein FünfSterneBuch reicht es leider nicht. 

  9. Cover des Buches Das Haus am Alsterufer (ISBN: 9783442480289)
    Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

    (141)
    Aktuelle Rezension von: Kat.Ja

    "Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
    Anfang des 19. Jahrhunderts:
    Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
    Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
    Nele studiert Malerei und Grafik in München.
    Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
    Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
    Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
    Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
    Für wen wird Konrad sich entscheiden?
    Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
    Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...


    Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
    Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster"

  10. Cover des Buches Hilma af Klint – »Die Menschheit in Erstaunen versetzen« (ISBN: 9783596702558)
    Julia Voss

    Hilma af Klint – »Die Menschheit in Erstaunen versetzen«

    (5)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Aus der Buchreihe "Fischer Forum" ist es Band 9, den ich bewerten möchte.

    Hilma af Klint – »Die Menschheit in Erstaunen versetzen ist eine ganz besonders informative und spannend authentische Biografie einer besonderen Frau.

    Ich mochte das Buch super gern. Es hat mir Freude bereitet, es zu lesen. Die fast 600 Seiten waren überhaupt keine Hürde, im Gegenteil, ich schwebte förmlich durch die Seiten von einer zur nächsten und wurde nicht nur bestens unterhalten, sondern vielmehr noch besser informiert. Es bleibt keine Frage offen. Die Autorin hat perfekt recherchiert und Hilma Klint als Frau dargestellt, die man heute als Pionierung der abstrakten Malerei bezeichnet. Sie hatte wahrhaftig ein bewegtes Leben und so ist auch das Buch bewegend und kurzweilig. Neue Erkenntnisse werden von der Autorin einbezogen - es handelt sich beim Buch um eine Neuauflage mit zahlreichen Überarbeitungen. Mit Missverständnissen wird aufgeräumt, die bisher um ihr Leben kursierten. 

    Absolut gelungene Biografie in einem Stil, der sich sehr gut lesen lässt. Außerdem sind die Texte durch mehrere Abbildungsseiten zur Kunst und dem Leben der Künstlerin unterbrochen und werden damit nochmals untermalt. 

    Das Buch ist 5 große Kapitel untergliedert, mittels derer man sich sehr gut in ihr Leben und Wirken einlesen kann. Es folgen eine Auflistung der Lebensstationen und die Einleitung. 

    Der Abschluss des Buches ist der Schluss. Dann folgen interessante Anhänge wie die Nachworte von Johan und Ulrika af Klint, ein Dank der Autorin, die Auflistung der Reisen und Wohnorte von Hilma, ihre Bibliothek und das Abbildungsverzeichnis.

    Rundum gelungen, ich kann keine Negativpunkte finden, daher sehr gern volle Sternezahl !!! 


    1. Foto KI-generiert

  11. Cover des Buches Ich bin Frida (ISBN: 9783746640693)
    Caroline Bernard

    Ich bin Frida

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Ariadna

    Es gibt viele Bücher über Frida Kahlo, aber dieses  Buch von 

    Carolin Bernard mit dem Titel „Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ gibt neue Einblicke in das Leben dieser großen Künstlerin.

    Die Handlung setzt im Jahr 1938 an. Frida Kahlo hat ihre erste Einzelausstellung in New York.  Dort trifft sie auf den Fotografen Nickolas Muray, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. 

    Man erfährt bei Lesen viel über Frida Kahlos Gefühle, ihre Gedanken und Wünsche.

    Das Buch ist ein weiterer Band aus der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".

    Das Buch liest sich leicht und lässt keine Langeweile aufkommen.

    Auch das Buchcover ist sehr gut gemacht und hat mich sofort angesprochen.

    Wer gerne Biographien liest und Frida Kahlo näher kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.

    Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.



  12. Cover des Buches Nur ein Kuss (ISBN: 9781511871877)
    Poppy J. Anderson

    Nur ein Kuss

    (109)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990

    Das Cover ist nichtssagend und fällt nicht weiter auf. Auf weissem Grund ist in der Mitte ein Kreis gezeichnet, in dem der Titel steht. Dahinter sind in verschiedenen Pink-Tönen schraffierte Flächen, mit Schmetterlingen. 


    Es ist der 1. Teil der Ashcroft-Saga. Da die Bänder ineinander abgeschlossen sind, ist es nicht unbedingt notwendig den 1. Teil zu Beginn zu lesen.



    Im ersten Teil des Buches geht es um Amy und Patrick, die aus 2 völlig verschiedenen Welten kommen. Trotzdem verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Nach einer überstürzten Hochzeit, wird das Glück getrübt, da Amy sich nicht wohlfühlt in Patricks Welt und auch nicht das Gefühl hat hinein zu passen.

    Im zweiten Teil des Buches treffen sie sich nach Jahren der Trennung wieder.


    Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Poppy J. Anderson versteht es eine bezaubernde, spannende und erotische Geschichte mit einfachen und sehr emotionalen Worten zu verfassen.


    Amy ist sehr bodenstädig und weiss was sie will. Sie ist jedoch auch etwas unsicher, aber aich einfühlsam.


    Patrick ist dafür sehr selbstsicher. Er ist in seiner Arbeit aufmerksam, in der Beziehung zu Amy hatte ich das Gefühl, er verschliesst seine Augen vor Problemen.


     Die Charaktere sind gut beschrieben, beide sind sehr empathisch, doch auch denen passiert es, dass durch mangelnde Kommunikation manches falsch aufgefasst wird.

    Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Man versteht die Unsicherheit von Amy, aber auch die Wut von Patrick ist sehr verständlich.


    Dir Geschichte ist sehr schön, jedoch fehlt die Tiefe der Charaktere und der Geschichte. Es ist trotzallem ein sehr emotionaler Wohlfühlroman.


  13. Cover des Buches Dieser Mann macht mich verrückt! (ISBN: 9783734112003)
    Susan Elizabeth Phillips

    Dieser Mann macht mich verrückt!

    (347)
    Aktuelle Rezension von: Melanie2810

    Die Autorin Susan Elisabeth Phillips schreibt flüssig und unterhaltsam. Ich tat mich am Anfang etwas schwer um reinzukommen in die Story. Ich fand aber den weiblichen Hauptcharakter Blue schnell unterhaltsam und vorallem sympathisch. 

    Der Gegenpart zu Blue war Dean und den fand ich vorallem die ersten Seiten eher nervig und unsympathisch. Dies änderte sich aber.

    Auch die anderen Charaktere fand ich gut beschrieben und stimmig, auch wenn sie teilweise etwas sehr schrullig waren konnten sie zum Schluss überzeugen. Zwischendrin und auch zum Ende hin fand ich das einige Seiten sehr unnötig gewesen sind und habe die auch mehr überflogen als gelesen. Nichtsdestotrotz find ich es einen gelungen Roman der empfehlenswert ist. 

  14. Cover des Buches Das letzte Bild der Sara de Vos (ISBN: 9783548290515)
    Dominic Smith

    Das letzte Bild der Sara de Vos

    (71)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Kunst und Liebe, Fälschungen und Authentizität - emotional und fein geschrieben hat mich dieses Buch mitgenommen in seine Handlung und emotional und inhaltlich angesprochen.

    Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen ausgestattet. Es erzählt von Sara de Vos, der ersten Malerin die 1631 in die Malergilde aufgenommen wurde. Im New York des Jahres 1957 ist es Marty de Groot - Anwalg und Gentleman, bei dem im Schlafzimmer ein Gemälde der Malerin hängt. Seit Jahrunderten ist es im Besitz seiner Familie. Man stielt es ihm, er bemerkt es aber noch sofort, da die Diebe ihm eine Fälschung statt des echten aufhängen. Diese ist geradezu exzellent. Ellie Shipley (Kunststudentin) hat das Original kopiert. Die beiden verlieben sich .... wobei es eigentlich so ist, dass sie sich in ihn verliebt, er aber "nur" die Fälschung im Hinterkopf hat. Lange nach dieser Episode treffen Gemälde und Charaktere noch einmal aufeinander ...

    Leseprobe:
    =========

    "Ich hätte gern Eleanor Shipley gesprochen."
    "Ja, hier ist Ellie."
    !Äh, entschuldigen Sie, dass ich so spät noch anrufe, ich habe Ihren Namen ..." Er stockt, setzt neu an: "Ich heiße Jake Alpert, und ich bin auf der Suche ...

    Rundherum gelungen - Empfehlung !!! 

  15. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783949609046)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

    (324)
    Aktuelle Rezension von: Zimtie

    "Die stumme Patientin" ist ein Thriller, der merklich den Fokus auf den psychologischen Faktor legt.

    Die Handlung plätschert eher vor sich hin, eine richtige Spannung kam für mich eher nicht auf.
    Das Augenmerk liegt klar auf der inhaltlichen Frage, was die "stumme Patientin" Alicia erlebt hat, warum sie nicht mehr spricht und wie Theos Geschichte, die ihres Psychotherapeuten, damit zusammenhängt. Die Ereignisse werden aus Theos Sicht und anhand Alicias Tagebucheinträgen rekonstruiert. Dadurch ergibt sich erst ganz am Ende, quasi auf den letzten Seiten, ein Gesamtbild mit einem Twist, auf den es letztendlich hinausläuft.

    Der Twist und das Ende waren für mich persönlich nicht allzu überraschend und wirkten zu gewollt und konstruiert auf mich. Für mich hat sich der Rest der Geschichte, der sich eher gezogen hat und fast wie ein Warten auf den Höhepunkt anfühlte, nicht gelohnt.

    Sprachlich fand ich es in Ordnung, ich konnte generell den Geschehnissen gut folgen und fast die verschiedenen Sichtweisen an sich gut gemacht.

    Die Figuren fand ich teils eher blass und konnte die Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen.

    Daher vergebe ich insgesamt 3,5 Sterne.

  16. Cover des Buches Das Dorf in den roten Wäldern (ISBN: 9783311121312)
    Louise Penny

    Das Dorf in den roten Wäldern

    (117)
    Aktuelle Rezension von: miss_amanogawa

    Ich bin froh, dem Buch eine zweite Chance gegeben zu haben. Auch wenn mir aufgrund des Geplänkels zwischendurch einige Details entglitten sind und mein Hirn auf Leerlauf schaltete, hatte ich meinen Spaß, Vermutungen anzustellen, die leider ins Leere gingen.


    So zeichneten diesen Krimi keine außerordentlich präsente Spannung oder unvorhersehbare Wendungen aus (wobei es die auch gab!). Vielmehr sind es die Bewohner von Three Pines, ihr Leben, ihre Sorgen, und der schrullige, einfühlsame Inspector Armand Gamache, der nach und nach Teil der Gemeinschaft wird, welche der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre verleihen und mich zum  Weiterlesen animierten.


    Gepaart mit einer schönen Tasse Tee/Kakao/Kaffee, liefert das Herbstsetting des Buches die perfekte Lektüre für den goldenen Oktober.

  17. Cover des Buches Das Geheimnis (ISBN: 9783328107217)
    Ellen Sandberg

    Das Geheimnis

    (108)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Absolutes Highlight für mich. Die Autorin überzeugt nach einer Enttäuschung wieder komplett.


    Helga hat sich 1975 das Leben genommen und davor schon etliche Jahre keinen Kontakt zu ihrer Tochter Ulla gesucht. Mit 9 Jahren hat Ulla ihre Mama zum letzten Mal gesehen. Scheinbar hat sie diese klare Ablehnung verarbeitet und verkraftet, aber nun kommt sie zurück in das kleine Häuschen, um dort einige Wochen zu verbringen und stellt fest, dass ihr Groll immer noch da ist.


    Ein Konflikt, der scheinbar nicht gelöst werden kann und dazu kommt auch noch das beginnende Zerwürfnis mit Ullas Tochter Sandra.


    In abwechselnden Erzählperspektiven wird Helgas Geschichte von der Flucht bis zu ihrem Tod erzählt. Es war so spannend und fesselnd, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Natürlich hat man während der Lektüre Vermutungen, wohin das ganze gehen könnte, aber wie sich die Story dann erklärt, ist sehr gelungen.


    Das Buch war gefühlt eine Ewigkeit auf meinem SuB und es hat sich so gelohnt, es zur Hand zu nehmen. Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Das kleine Friesencafé (ISBN: 9783499003967)
    Janne Mommsen

    Das kleine Friesencafé

    (93)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Während ich bei 35 Grad Hitze im abgedunkelten Zimmer sitze, weht eine frische Meeresbrise aus diesem Buch heran und hebt die Sehnsucht nach Füßen, die im kühlen Wasser baden dürfen, nach gutem Kuchen und der sympatischen norddeutschen Art.

    Selbst wenn man bereits nach wenigen Seiten ahnt, wie das Buch enden wird, ist das kein Grund, dieses gelangweilt zur Seite zu legen. So leicht und locker-flüssig liest sich der Stoff, dass man förmlich den Tee und das Salzwasser riechen kann. 

    Und löst - wie gesagt - Fernweh aus - Fernweh nach einem Ort, wo ich mich so fühlen kann wie Julia es im Buch beschrieb:

    "Jeden Morgen hatte sie das Gefühl, am richtigen Ort aufzuwachen , und freute sich auf alles, was am Tag kommen würde. Hier auf der Insel war es eine andere Dimension. Hier stimmte alles, sie wusste, warum sie hier war und sie sah, was sie bewirkte."

    Es gibt nichts wunderbareres als am richtigen Ort mit den für einen passenden Menschen den Traum seines Lebens zu leben - und nebenbei die Liebe wieder zu entdecken - selbst im hohen Alter. 

    Ich bedanke mich von Herzen für die entspannte Zeit, die mir die ungewöhnliche Junihitze versüßte.

  19. Cover des Buches Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre (ISBN: 9783426561348)
    Jeanette Limbeck

    Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Nach dem Massaker auf dem Marsfeld 1791 lernt Éléonore den Jakobiner Robespierre kennen. Er bekommt Unterschlupf bei ihren Eltern und sofort ist da eine Verbindung zwischen ihnen. Hat ihre Liebe in diesen unruhigen Zeiten eine Chance?

    Das Cover zeigt das Porträt von Éléonore Duplay in Schwarz-Weiß, gerahmt in Rot, der Titel "Die Farben der Revolution" in Blau, die restliche Schrift in Weiß, wodurch die französische Flagge vertreten ist. Subtil und dadurch sehr stimmig.

    Jeanette Limbeck habe ich auf einer Lesung kennengelernt und das Buch hat mich sofort interessiert. Sowohl die Entstehungsgeschichte als auch das Buch an sich haben mich angesprochen. Das Buch ist so gut recherchiert, dass man sich vorstellen könnte, so könnte es gewesen sein. Eine von vielen tragischen Geschichten, die in der Zeit der französischen Revolution so oder ähnlich stattgefunden haben. Man sollte ein gutes Namensgedächtnis haben, da sehr viele, natürlich hauptsächlich historische, Persönlichkeiten im Buch erwähnt werden oder zu Wort kommen. Und Französischkenntnisse sind auch von Vorteil, wenn man nicht permanent ins Glossar blättern will. Sehr gerne würde ich mir die beiden Porträts im Pariser Musée Carnavalet live anschauen, das kommt auf meine Bucketlist. Danke, Jeanette Limbeck!

  20. Cover des Buches Die Wahrheiten meiner Mutter (ISBN: 9783596710379)
    Vigdis Hjorth

    Die Wahrheiten meiner Mutter

    (74)
    Aktuelle Rezension von: kristinaliest

    In diesem Buch hat mich vor allem gestört, dass ständig Vermutungen angestellt werden, anstatt miteinander zu reden. Die Protagonistin zieht sogar in die Nähe ihrer Heimat zurück und fürchtet dauernd zufällige Begegnungen – nachvollziehbar wirkte das für mich nicht. Viele Passagen lesen sich wie Tagebucheinträge, zudem zeigt eine Figur übergriffiges, fast stalkerhaftes Verhalten, das kaum reflektiert wird. Insgesamt fehlten mir klare Dialoge, mehr Austausch zwischen den Figuren und eine logischere Entwicklung.

  21. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  22. Cover des Buches Die Malerin (ISBN: 9783746636344)
    Mary Basson

    Die Malerin

    (89)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Die Sprache der Autorin ist sehr schön und bildhaft. Dies hat mich dazu bewegt, weiterzulesen und den Roman erst in der Mitte abzubrechen. Denn die Story zieht sich leider extrem in die Länge und auch mit der Hauptfigur, sie sich auf ihren verheirateten Lehrer einlässt und von diesem jahrelang an der Nase herumführen lässt, wurde ich absolut nicht warm. Das Frauenbild hat mich ehrlich gesagt so genervt, dass ich letztendlich nach über 300 Seiten abgebrochen habe. Das ist allerdings Geschmackssache,  deswegen bon mir trotzdem 3 Sterne, auch wegen dem schönen Schreibstil.

  23. Cover des Buches Susanna (ISBN: 9783423148917)
    Alex Capus

    Susanna

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Zum Glück endet die Geschichte gerade noch rechtzeitig. Man ahnt so manches, möchte es allerdings auf gar keinen Fall umgesetzt wissen, denn zu eindrücklich wird hier eine Religionsphilosophie ausgebreitet, die alles enthält, um den Zauber zu entzaubern. Einerseits. Andererseits, was wäre eine Welt ohne Zauber, ohne die Möglichkeiten, die Verführungen, die überall vorhanden sind – wenn man nur seine Chancen nutzt. Oder wie hier blendend metaphrasiert: „Das Seil lag da, sie musste es nur ergreifen. Erstaunlicherweise tat sie es nicht. Sie nahm keinerlei Änderungen vor in ihrem Leben. Wie so viele, die den Treibsand tagsüber verfluchten und sich nachts in ferne Welten träumten, unternahm sie erstmal gar nichts. Sie beäugte nur das Seil von allen Seiten, grübelte über dies und das und erwog die einer oder andere Möglichkeit; manchmal span sie ein paar Ideen und verwarf diese gleich wieder, schmiedete Pläne und verschob sie auf später.“

    Das kommt einem irgendwie bekannt vor und gehört wohl zum Gedankenrepertoire der meisten Menschen. Hier gehört dieses Hadern zum Mittelteil der Erzählung. Noch steckt die Protagonistin der Geschichte im Treibsand ihres Lebens fest, noch greift sie nicht nach dem Seil der Möglichkeiten. Noch – nicht. Die Geschichte der Susanna startet furios („Da war dieses [5-jährige] Mädchen. Ich wünschte, ich hätte sie gekannt. Ich wünschte, ich wäre schon auf der Welt gewesen, als sie dem Pferdeknecht Anton Morgenthaler, der doppelt so groß, dreimal so breit und fünfmal so schwer war wie sie, in einem Akt entschlossener Notwehr mit dem rechten Zeigefinger das linke Auge ausstach.“), um sich dann in gut erzählten Episoden mit ihrer Entwicklung auseinanderzusetzen, um schließlich am Ende ihre wahre Kraft zu entfalten. Das ist große Erzählkunst.

    Die Geschichte beginnt 1849 und endet Anfang des 20. Jahrhunderts, sie spielt auf unterschiedlichen Schauplätzen, die so unterschiedlich sind wie ähnlich: Dortmund und Basel, algerisch-marokkanisches Grenzland und am Fuße der Dakotas – es kommt immer auf das Auge des Betrachters (des Lesers) an. Das Menschsein, so unterschiedlich es sich an den verschiedensten Punkten der Erde entwickelt, so sind doch Grundelemente des Seins überall zu erkennen. So findet der Leser, trotz der Individualität dieser Geschichte genügend Spielraum für seine eigenen Gedanken, die er hier schärfen und mit neuem Inhalt füllen kann. Das kann man wahrlich nicht von jedem Roman behaupten. 

    Hier wird den Gegensätzen zwischen Sicherheit-gebenden Traditionen (gleicher, immer wiederkehrender Ablauf), genormten Konditionen, dem Vorhersehbaren auf der einen, und dem Risiko, dem Aufbruch, dem Normendurchbruch auf der anderen Seite eine grandiose erzählerische Plattform gegeben. Eindrücklich wird dies am Beispiel des Militärs dargestellt: „Sie hatten zu gehorchen, das war alles. Oberstes Gebot und einziges Gesetz war das Dienstreglement. Zwar beraubte es sie ihres freien Willens, aber im Gegenzug entband es sie jeder moralischen Verantwortung.“ Hier liegt das ganz Geheimnis von Kriegen begraben …

    Fatalistisch können man sagen, dass ohnehin nur Zufälle und das sogenannte Schicksal die entscheidenden Rollen bei allen Lebensentwürfen/-entscheidungen (hätte …) spielen. Denn kann man weder den Zufällen noch den von außen kommenden Schicksalsschlägen ausweichen. Das ist zwar richtig, dennoch hat man jederzeit eine Wahl. Und dieses ewige hin und her zwischen Bewahren und Neubeginnen findet hier eine ausdrucksstarke Stimme.

     

    Zum Schluss, quasi als „Nachsatz“ hier noch die anfänglich benannte Episode zu „Glaubensfragen“ die keinem geringerem als Sitting Bull in den Mund gelegt werden.

    „‘Mein Vater sagt Folgendes‘, sagte Crow Foot. Als er weitersprach, war seine Stimme eine halbe Oktave tiefer und klang wie die seines Vaters. ‚Selbstverständlich ist das Quatsch, was Kicking Bear [Prophet des Messias] den Leuten erzählt. Aber er erzählt ihnen, was sie hören wollen in ihrer Not. Wenn es sie tröstet, ist es doch gut. Dann sollen sie eben tanzen [Geistertanz zur …]. Wer bin ich, es ihnen zu verbieten? 

    Übrigens sind meine Leute es gewohnt, dass man ihnen Quatsch erzählt. Sie sind Experten im Anhören von Quatsch. Seit hundert und hundert Jahren ziehen Weiße Männer durch die Prärie und erzählen uns Quatsch. Sie erzählen uns, dass man aus Steinen Brot machen kann und aus Wasser Wein. Oder dass ein Mädchen, auch wenn es nie bei einem Mann war, trotzdem ein Kind bekommen kann. Ist das etwa kein Quatsch?‘

    An dieser Stelle kicherte Sitting Bull. Sein Sohn kicherte mit ihm.

    ‚Wir sollen euch glauben‘, fuhr Crow Foot mit tiefer Stimme fort, ‚dass am Jüngsten Tag alle verrotteten Leichen jung, frisch und lebendig aus dem Boden steigen. Jedes Kind weiß, dass das Quatsch ist. Wir aber sollen daran glauben, sonst gebt ihr uns keine Kleider und nichts zu essen in dem Gefängnis, in das ihr uns gesperrt habt. Wenn aber Kicking Bear dasselbe erzählt, hetzt ihr eure Soldaten auf uns.‘

    ‚Na ja‘, sagte Susanna. ‚Das ist nun wirklich …‘

    ‚Wir sollen euch glauben, dass ein einzelner Mann in sieben Tagen die Welt erschuf, ist das etwa kein Quatsch? Und dass in Rom ein Mann in einem großen Haus aus Stein wohnt, der als Einziger auf der Welt einen direkten Telegrafendraht zum Weltenschöpfer hat – verlangt ihr wirklich, dass wir das glauben? Glaubt ihr selbst daran?‘

    ‚Aber nein‘, antwortete Susanna.

    ‚Nun wollen meine Leute also glauben, dass durch ihren Tanz die toten Büffel wiederkehren. Und sie warten auf den Messias, genau wie ihr – nur das Kicking Bears Messias nicht irgendwann, sondern nächste Woche wiederkehrt.‘

    ‚Und wenn nicht?‘

    ‚Dann eben übernächste Woche und immer so weiter. Unsere Religion ist genau wie eure aus der Not seines Volkes geboren, und das Paradies ist eine Spiegelung dieser Nöte. Deshalb glaubt ihr an euren Garten Eden, die Mauren haben ihr zweiundsiebzig Jungfrauen, und wir glauben an die Wiederkehr unserer Büffel. Was ist falsch daran.‘“

    An dieser Stelle könnte auch die herausragende Beschreibung „kleiner Könige“ stehen. Könnte … 

  24. Cover des Buches Hamburgs starke Frauen: 30 Porträts (ISBN: 9783770021413)
    Tanja Breukelchen

    Hamburgs starke Frauen: 30 Porträts

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Dieses Buch hat mir auf den ersten Blick gut gefallen und auch beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht. Es zeigt wichtige Frauen aus Hamburg, die die Welt zumindest ein bisschen verändert haben. Dabei werden nicht nur historische Figuren oder moderne Frauen berücksichtigt, sondern das Buch zeigt eine wunderbare Mischung aus allen Zeiten, bekannte und eher unbekanntere Gesichter. Das hat mir besonders gut gefallen.

    Gut fand ich auch, dass die Abschnitte immer sehr kurz und prägnant waren. Jede Frau wurde vorgestellt und gut nachvollziehbar ihr Lebensweg beschrieben. Die kurzen Geschichten eigenen sich hervorragend, um sie immer mal wieder zu lesen. Man muss das Buch nicht in einem durchlesen und auch solchen Bücher finde ich zwischendrin immer mal gut. 

    Die jeweiligen Beschreibungen waren lebendig, wirkten authentisch und realistisch. Sie haben mir Hamburgs starke Frauen nähergebracht und ich hatte immer wieder Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen! Ein tolles Buch, von dem ich mir noch mehr Ausgaben mit anderen Städten wünsche. München, Wien, Berlin oder Paris würden sicherlich auch viel Potenzial bieten...

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