Bücher mit dem Tag "malta"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "malta" gekennzeichnet haben.

82 Bücher

  1. Cover des Buches Izara - Sturmluft (ISBN: 9783522506489)
    Julia Dippel

    Izara - Sturmluft

     (448)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Ari glaubt, ihre große Liebe Lucian für immer verloren zu haben, und begibt sich auf die verzweifelte Suche nach seinem Mörder. Dafür verlässt sie das Lyceum und nimmt die fragwürdige Gastfreundschaft des Teufels an, dem sie noch einen Gefallen schuldet. Endlich gelingt es ihr, Lucians Vater Nemides zu beschwören, der ihrer Meinung nach für den Tod seines Sohnes verantwortlich ist. Der mächtige Dämon schätzt es allerdings ganz und gar nicht, in die Ecke gedrängt zu werden, und setzt einen tödlichen Brachion auf Ari an. Als dieser vor ihr steht, wird Aris Welt aus den Fugen gehoben.

     

    Meinung:

    Nachdem ich Band 1 wie 2 so sehr geliebt habe, musste ich natürlich nach dem fiesen Cliffhanger weiterlesen.

     

    Charaktere

    Im Gegensatz zu den bisherigen Teilen merkt man sofort wie der Verlust von Lucian Ari und ihr Umfeld geprägt haben. Aus der lockeren und schlagfertigen Ari ist eine ehrgeizige und kalte Kämpferin geworden, welche ihre Gefühle wegsperren muss, da sie sonst vor Schmerz nicht handlungsfähig ist. Sie hat nur noch ein Ziel vor Augen: Rache an dem Mörder ihres Gefährten. Man konnte sie aber in allem vollsten verstehen und man konnte mit ihr mitfühlen. Selten habe ich mich so mit einem Charakter verbunden gefühlt. 

    Neben Ari wirkt sich die Abwesenheit von Lucian auch auf die anderen Figuren aus und einzig und allein Belial sorgt mit seiner offenen und lustigen Art für einige Lacher.

    Aber auch die ganzen anderen Nebenfiguren wie Gideon, Ryan, Aaron, Toby und Lizzy haben es alle nicht leicht und haben sich in mein Herz geschlichen.

     

    Handlung

    Diesmal setzt die Geschichte einige Monate nach dem Ende von Band 2 an und man bekommt als Leser nicht die direkten Reaktionen mit sondern erst die Folgen von Lucians Tod. Ari lässt sich von keinem in ihre Mission reinreden und sorgt so dafür, dass sie immer mehr Feinde gewinnt. So setzen ihre Freunde schließlich Bel auf sie an, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. 

    Die Geschichte ist wie immer voller Spannung, Unterhaltung und liebenswerter Momente. Man war auf keiner Seite gelangweilt sondern wollte immer weiterlesen. Besonders schön fand ich es, dass diesmal der Hauptteil der Handlung auf Malta spielt und man somit mal einen Wechsel der Location hat. Von der ersten Seite an wurde man wieder in diese tolle Welt hineingezogen und verliebte sich noch mehr in sie. 

    Das Ende selber ist fast noch fieser als das vom vorherigen Band. Man sitzt komplett fassungslos da und kommt nicht mehr auf sein Leben klar. Selten hat mich eine Buchreihe so fix und fertig gemacht. Zum Glück steht schon der finale Teil in meinem Bücherregal, sodass ich direkt weiterlesen kann. 


    Schreibstil

    Der Schreistil der Autorin gefällt mir wieder richtig gut. Er ist flüssig, leicht und angenehm zu lesen.

     

    Fazit

    Insgesamt wieder ein toller und spannender Teil dieser grandiosen Reihe, welche jetzt schon zu meinen Lieblingsreihen zählt. Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Die Chroniken des Aufziehvogels (ISBN: 9783832181420)
    Haruki Murakami

    Die Chroniken des Aufziehvogels

     (579)
    Aktuelle Rezension von: HansDurrer

    Diese Neuübersetzung aus dem Japanischen von Ursula Gräfe ist um 300 Seiten länger als die alte Übersetzung aus dem Englischen, lässt der Verlag wissen.

    Murakamis Schreiben hat etwas Leichtes und macht mich oft lachen. „Während ich den Garten betrachtete, blieb die Taube auf der Antenne sitzen und gurrte mit einer Zuverlässigkeit und Regelmässigkeit, die einem Finanzbeamten alle Ehre gemacht hätte.“

    Der Protagonist Toru Okada, ist 30 Jahre alt, hat Jura studiert, als Botenjunge in einer Anwaltskanzlei gearbeitet und dann seinen Job aufgegeben – eine Existenz als Anwalt konnte er sich nicht vorstellen. Sein Leben stagniert. Seine Frau Kumiko ist Redakteurin bei einer Zeitschrift für Natur- und Gesundheitskost. Der Kater der beiden ist davongelaufen. Malta Kano („Frau Kano war sehr schön. Zumindest sehr viel hübscher, als ich sie mir beim Klang ihrer Stimme am Telefon vorgestellt hatte.“), die über hellseherische Fähigkeiten verfügt, soll helfen, ihn wiederzufinden.

    Frau Kano hat eine jüngere Schwester, Kreta Kano, die von Kumikos Bruder Noboru Wataya, einem seelenlosen Typen par excellence, vergewaltigt wurde. Bei Toru Okadas Beschreibung seines Schwagers, fühlte ich mich an Donald Trump erinnert. „Er war ein zutiefst gemeiner Mensch und ein hohler Egoist. Aber ganz eindeutig tüchtiger als ich.“

    Bei der Suche nach dem Kater stösst Herr Aufziehvogel, wie Toru Okada genannt wird, auch auf die 16jährige, sehr gewitzte May Kasahara, die bei einem Perückenhersteller arbeitet. „In der Firma, in der ich arbeite, darf man niemals das Wort ‚Glatze‘ verwenden. Wir müssen immer von ‚Herren mit zurückweichendem Haaransatz‘ sprechen. ‚Glatze‘ ist nämlich diskriminierend. Einmal habe ich zum Spass ‚Menschen mit Haupthaarbehinderung‘ gesagt. Da ist der Chef sofort ausgerastet. Das sei überhaupt nicht witzig und völlig unpassend. Die nehmen ihren Beruf alle total ernst. Kennen Sie das? Die meisten Leute auf dieser Welt nehmen alles total ernst.“

    Halte ich mich in einer mir unbekannten Gegend auf, finde ich so recht eigentlich alles interessant und speziell das Alltägliche. Murakami beschreibt viel Alltägliches, wodurch dieses gleichzeitig spannend und seltsam wirkt. „Kaum tut man einen Schritt aus dem Haus, hören sich alle Telefone gleich an.“

    Von Herrn Honda, einem Mann mit übersinnlichen Kräften, lese ich. „Wie Herr Honda damals sagte, ist das Schicksal etwas, worauf man im Nachhinein zurückblickt, und nichts, das man im Voraus kennen sollte.“ Und von grausamen Mongolen und pflichtgetreuen Japanern erfahre ich.

    Eines Nachts dann kommt Kumiko nicht nach Hause, bleibt auch am andern Morgen verschwunden. Nach und nach stellt sich heraus, dass es da einen anderen Mann gibt und sie sich scheiden lassen will.

    Die Chroniken des Aufziehvogels zeichnet sich durch wunderbare, oft sehr witzige Dialoge aus, dann aber auch immer wieder durch Sätze, die mich nicht nur schmunzeln machen („Ich seufzte. Nicht dass Seufzen geholfen hätte, aber ich konnte nicht anders.“), sondern die ich auch wunderbar anregend finde. „Ich dachte kurz an irgendetwas und entliess es ins Leere.“ Murakami zu lesen, bedeutet immer auch, seine Aufmerksamkeit zu schulen. „Sagen wir mal, die Menschen würden ewig leben, nie älter werden und die ganze Zeit gesund bleiben. Meinen Sie, die würden überhaupt noch nachdenken, so wie wir? Wir machen uns doch Gedanken über mehr oder weniger alles. Philosophie, Psychologie, Logik, Religion, Literatur und so. Aber ohne den Tod käme doch kein Mensch auf so komplizierte Ideen.“

    Mit den Schwestern Kano und der jungen May Kasahara ist Herr Aufziehvogel auf eine sehr spezielle Art verbunden; alle drei scheinen an ihm Seiten wahrzunehmen, die ihm selber gar nicht bewusst sind, ihn jedoch wesentlich ausmachen.

    Eines Tages bemerkt er in seinem Gesicht ein Mal, hält sich drei Tage zum Nachdenken am Grund eines Brunnens auf, wo er von Kreta Kano besucht wird. Er macht sich kundig über die japanische Besetzung der Mandschurei. Und eines Nachts liegt plötzlich die nackte Kreta Karo neben ihm im Bett. Sehr unterschiedliche und teilweise höchst unwahrscheinliche Geschichten gehen nahtlos und ganz unaufgeregt ineinander über, ganz so als ob das Leben ein Traum und eigenartig unwirklich wäre – was es ja auch ist.

    Die Chroniken des Aufziehvogels ist ein sehr philosophisches Werk, mit dem Akzent auf Spüren („Daraufhin nahm sie meine Hand und legte sie auf die Narbe an ihrem Auge. Als ich über May Kasaharas Narbe strich, übertrugen sich die Wellen ihres Bewusstseins auf meine Fingerspitze. Es war ein leichtes, wie suchendes Zittern.“) und Wahrnehmen („Hingucken kann doch eigentlich jeder.“). Gleichzeitig ist es ein surreales Werk von einer wunderbaren Leichtigkeit, reich an subtilem Witz. Sie habe keine Ahnung wie sie aus dem Brunnen raus und zu ihm ins Bett gekommen sei, sagt Kreta Kano. „’Meine Erinnerung reisst mittendrin ab. Der Riss ist so breit.‘ Kreta Kano hob beide Zeigefinger und zeigte mir einen Abstand von etwa zwanzig Zentimetern. Mir war unklar, wie viel Zeit das bedeuten sollte.“

    Dann will sie mit ihm nach Kreta reisen, um ihn, wie sie ihm mitteilt, vor etwas sehr Schlimmem zu bewahren. Doch zuvor will sie ihren Namen ablegen und nicht mehr als Medium im Einsatz stehen. Sie fliegt hin, er bleibt zurück. Was dann geschieht, soll hier nicht verraten werden … Nur soviel: Toru Okada möchte das Nachbargrundstück erwerben, auf dem ein Fluch liegt …

  3. Cover des Buches Das Evangelium nach Satan (ISBN: 9783442371259)
    Patrick Graham

    Das Evangelium nach Satan

     (147)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay
    Im „Evangelium nach Satan“ geht es um Maria Parks, die FBI-Ermittlerin ist und nach einem Verkehrsunfall spezielle Fähigkeiten hat, die ihr erlauben sich durch Visionen in die Opfer zu versetzen. Sie wird zu einem Vermisstenfall hinzugezogen und so auch in Machenschaften der Kirche und ihrer Gegenspieler gezogen. Der Thriller ist meiner Meinung nach sehr speziell. Nicht nur das er sehr brutal und vulgär ist, es wiederholen sich oft Szenen und Ereignisse, wodurch sich die über 600 Seiten doch sehr ziehen. Alles in allem konnte mich die relativ gute Grundstory nicht über den eigenwilligen Schreibstil hinwegtrösten.
  4. Cover des Buches Leona (ISBN: 9783453420601)
    Jenny Rogneby

    Leona

     (60)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Blutüberströmt betritt ein siebenjähriges Mädchen die Filiale einer Bank und drückt wortlos die Play-Taste eines Kassettenrekorders. Die Angestellten sind schockiert, als sie die Nachricht auf dem Band hören, denn für das Leben des Mädchens wird eine Millionensumme verlangt. Leona Lindberg wird auf den Fall angesetzt, doch das Mädchen scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein…

    Die schwedische Autorin mit Wurzeln in Äthiopien Jenny Rogneby hat sich für ihre Buchreihe um Leona Lindberg eine sehr komplexe Hauptfigur erdacht, die schon während des ersten Bandes „Die Würfel sind gefallen“ einige sehr interessante Entwicklung durchmacht. Denn während die akribische Ermittlerin zu Anfang zwar noch etwas wie eine Außenseiterin, aber völlig integer und gradlinig wirkt, kommen mit der Zeit immer mehr Facetten zum Vorschein, die dieser hellen Fassade widersprechen. Man lernt sie auch von einer düsteren Seite kennen, lernt ihre Motive kennen, bekommt aber auch eine Ahnung davon, wie sie in ihrem Leben zu diesem ungewöhnlichen Charakter geworden ist. Die anderen Charaktere sind zwar nicht ganz so stark ausgearbeitet, bringen aber ebenfalls ihre eigene Note in die Handlung ein und verleihen ihr einige interessante Facetten. Die Stimmung des Bandes ist recht düster, sogar ein wenig unterschwellig aggressiv, aber auch sehr sorgsam ausgearbeitet. Durch den gelungenen Erzählstil und die treffende Wortwahl kommt ein gelungener Lesefluss auf, der kaum langwierige Passagen beinhaltet und mir gut gefallen hat.

    Inhaltlich wird mit der oben beschriebenen Szene sehr reizvoll und dramatisch gestartet, sodass die Spannungskurve schnell steil nach oben zeigt. Dieses Tempo wird zwar nicht durchgängig gehalten, spannend und interessant ist der Roman aber durchgängig. Interessant ist, dass Täter und Motiv bereits mitten in der Handlung feststehen, danach die Geschichte danach aber ebenso aufregend weitererzählt wird. Möglich machen das einige heftige Wendungen und Twists, die das Geschehen durchgängig packend halten. Allerdings muss man seine Ansprüche an die Glaubwürdigkeit recht weit nach unten schrauben, einer logischen Überprüfung halten viele Momente nicht stand. Das wirkt teilweise schon aufgesetzt und überzogen, vieles ist offensichtlich nur der effektvollen Wirkung eingebaut. Wer sich darauf einlassen kann, wird die dadurch entstehende Spannung aber genießen können.

    „Die Würfel sind gefallen“ startet temporeich und packend, auch danach wird der Spannungsbogen hoch gehalten und mit vielen Wendungen erzählt – sogar, als schon die wesentlichen Auflösungen bekannt sind. Dabei wird sicherlich häufig der Boden der Tatsachen verlassen, sodass man einige Elemente nicht allzu sehr hinterfragen sollte. Davon abgesehen ist aber ein gelungener Auftaktroman entstanden, der komplexe Figuren und eine düstere Stimmung beinhaltet.

  5. Cover des Buches Null-Null-Siebzig: Agent an Bord (ISBN: 9783423214186)
    Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig: Agent an Bord

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    James, der pensionierte britische Agent und Sheila, seine Ex-Sekretärin begeben sich auf eine Kreuzfahrt, die Sheilas 90jährige Mutter anlässlich ihres Geburtstages für ihre Freunde und Familie gebucht hat. Erst einmal ist alles in Ordnung, es wird gegessen, geplaudert, sich näher kennengelernt, das übliche Kreuzfahrt-Programm abgespult. Währenddessen ist es aber sehr amüsant zu lesen, wie sich James und Sheila näher kommen. 

    Die Krimihandlung setzt recht spät ein, als der neueste Ehemann des Geburtstagskindes (die Dame hat da einen gewissen Verschleiß) plötzlich verschwindet. Ist er über Bord gegangen? Wurde er ermordet? James' Neugier ist geweckt und so beginnt er mit Sheila zu ermitteln...


    Der Erzählstil ist angemessen und leicht zu lesen. Die Figuren sind interessant und überwiegend schön schrullig (mein persönliches Faible bei Figuren). 

    Mein Fazit: Wer den ersten Teil "Operation Eaglehurst" kennt und die beiden Hauptfiguren wie ich ins Herz geschlossen hat, für den ist dieser Band genau richtig. Ansonsten empfehle ich dies nachzuholen, weil man sonst von der reinen Krimihandlung enttäuscht sein könnte. (Es ist ein wenig wie bei den neuen "Sherlock-Folgen", bei denen es auch eher um Beziehungskisten als um Detektivspielchen geht).


  6. Cover des Buches Die Zauberschiffe 1 + 2 (ISBN: 9783442244393)
    Robin Hobb

    Die Zauberschiffe 1 + 2

     (29)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    Ephron Vestrit, ein angesehener Händler aus Bingstadt und seine Tochter Althea haben schon viele Reisen auf ihrem Seelenschiff Viviace hinter sich. Seelenschiffe werden aus Zauberholz gefertigt und haben Empfindungen. Sie reagieren sehr empfindsam auf ihren Kapitän. Meist sind sie Generationen in der gleichen Familie, und können sogar zu Bewusstsein erwachen, wenn drei ihrer Kapitäne an Bord sterben. Dann sind sie die schnellsten und widerstandsfähigsten Schiffe.

    Eigentlich sollte Althea das Schiff ihres Vaters erben. Aber die Mutter übergibt das Schiff ihrem Schwiegersohn Kyle Haven. Dieser wird zum Sklavenhändler, da dies mehr Profit verspricht als regulärer Handel.

    Da Kyle aber kein Blutsverwandter der Vestrit ist, hat er Mühe das Schiff zu kontrollieren. Viviace's Empfindsamkeit gegenüber dem Leiden der Sklaven macht sie unwillig, Kyle zu gehorchen. Deshalb wird er eine einfache Beute für den Piraten Kennit, der zum neuen Kapitän der Viviace wird.

    Robin Hobb entwickelt ihre Welt, die sie mit der Weitseher-Trilogie begonnen hat, interessant weiter. Allerdings werden die Zusammenhänge erst im dritten Band der Trilogie klar, so dass ich hier nicht mehr verraten will.

    Die Händlerin ist das erste Buch der Seelenschiff-Händler-Trilogie. Es ist unter dem Namen Die Zauberschiffe 1 + 2, resp. als Zweiteiler unter den Titeln Der Ring der Händler und Viviaces Erwachen in der Zauberschiffe-Trilogie erschienen. Der englische Originaltitel ist Ship of Magic.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise auf der ausführlichen Seite ist. Die Idee mit den lebenden Schiffen, die mit dem rechtmässigen Kapitän eng verbunden ist, ist sehr faszinierend. Gut gefallen hat mir auch, dass Bingstadt eine Händler-Stadt ist, von den Händlern selber regiert und auch entsprechend organisiert.

  7. Cover des Buches Belial - Götterkrieg (Spin-Off): Izara 5 (ISBN: B094K2D2ZX)
    Julia Dippel

    Belial - Götterkrieg (Spin-Off): Izara 5

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sunshine-500

    „Belial – Götterkrieg“  Spin – Off der Izara  -  Chroniken von Julia Dippel erschien am 21.05.21 als Hörbuch bei Silberfisch Audio.

    Spieldauer: 11Std. 19 Min.

    Sprecher*in: Jodie Ahlborn, Sven Macht

     Das Cover sticht mit seinem Glitzer und dem Smaragdgrün sofort ins Auge.

    In einem fiktivem antiken Rom, residiert der abgrundtief böse Dämon Inaus, an der Seite des Kaisers Nero. Der Gott des Todes, der Prachion Thanatos, möchte ihn zur Verantwortung ziehen, doch Beweise für ein Anklage fehlen. Durch die junge Tempeldienerin Chassia ergibt sich eine Möglichkeit, das zu ändern. Chassia ist immun gegen Dämonenmagie, als Sklavin eingeschleust, soll sie Ianus verborgene Seelenkammer finden. Dabei gerät sie zwischen die Fronten von Ianus und dem Verführer Belial, dem angehenden Teufel. Die eine dämonische Wette um Chassias Seele abschließen. Die Mission gerät mächtig ins Wanken, daran ist nicht nur der charismatische „Bel“ schuld.

    Die Handlung ist von der ersten Hörminute an sehr spannend bis zum Showdown. Julia Dippel beschreibt das antike Rom, die Spielszenen und Charaktere sehr detailliert, so findet sich der Hörer*in mitten im Geschehen wieder. Der Plot ist sehr kreativ aufgebaut, er überrascht mit vielen Wendungen, die den Spannungsbogen zusätzlich hoch halten. Die Autorin zeigt einen Teufel“ den der Hörer*in so nicht kennt, so geschickt, dass er sehr realistisch wirkt. Er ist ein Verführer, gnadenlos mit seinen Feinden, arrogant, großspurig, doch gerecht zu seinen Verbündeten und Untertanen, er besitzt ein Herz das Lieben zu lernt. Chassia ist geheimnisvoll, verschwiegen und traut Belial nicht über den Weg. Erzählt wird in wechselnder Ich – Erzählperspektive, somit kommen beide Synchronsprecher*in zum Einsatz. Sie brillieren in den lebhaften Dialogszenen, die gegenseitigen Schlagabtausche sind „teuflisch“ gut gesprochen, dabei erweisen sie sich auch als ausdrucksstarke Geschichtenerzähler*in.

    Fazit: Ich bin von dem Spin – Off „Belial“ sehr gut unterhalten worden. Die Geschichte hat alles was für mich eine gute Geschichte ausmacht, sie ist bildgewaltig, emotional, besitzt raffiniert gesetzte Wendungen, Spannung, sie wird von frechen, witzigen Dialogszenen entschleunigt und zu guter Letzt, mit der richtigen Mischung Romantik versehen.
    Beide Synchronsprecher*in haben mich mit ihren ausdrucksstarken Stimmen in die Welt eintauchen lassen, die Spielorte und Charaktere wurden lebendig, die Emotionen spürbar. Ich gebe meine absolute Hörempfehlung für alle Fantasyfans.



  8. Cover des Buches Der Gejagte (ISBN: 9783548263922)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Gejagte

     (172)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der siebte Teil der "Chronik der Unsterblichen" erzählt vom weiteren Leben von Andrej und Abu Dun. 


    Einige Jahre sind zwischenzeitlich vergangen und die beiden leben mittlerweile auf Malta. Andrej hat sich dem Johanniterorden angeschlossen, so untypisch das für ihn ist. Dies hat allerdings den Vorteil, dass andere Vampyre, bei denen er sich schon vor langem unbeliebt machte, ihn dort eigentlich auch nicht erwarten. Abu Dun hat eine Frau gefunden und lebt mit ihr und ihrem Sohn zusammen. 


    Es könnte alles gut für sie laufen,  doch ein einfaches Leben scheint ihnen nicht vergönnt. 
    Wieder einmal drohen die Türken und ihre große Übermacht. 


    Andrej,  der zu den Johannitern gehört, denen der Angriff gilt, hilft den Glaubenssoldaten und zieht damit unweigerlich auch seinen Gefährten mit in die Angelegenheit hinein.  


    Doch das ist nicht ihre einzige Sorge. Ein extrem mächtiger Vampir (?) ist auf sie aufmerksam geworden und möchte ihnen so viel Leid wie möglich zufügen und geht dafür auch über Leichen. Natürlich solche,  die den beiden Protagonisten nahe stehen....




    Schaffen es die beiden, ihre geliebten Menschen zu beschützen? Und was passiert mit den Türken, die Malta belagern? Und ist es überhaupt möglich,  ein solch mächtiges Wesen wie den fremden Vampyr zu vernichten?




    Die Geschichte war für mich nicht ganz so spannend wie der vorherige Band, aber an sich nicht schlecht.  Was ich allerdings immer etwas schade finde - die mächtigen Wesen sind für die Hauptpersonen Rätsel. Was sind sie, wie werden sie so, .... ?
    Nur sie bleiben das an sich auch immer, und damit auch für den Leser,  der dadurch auch immer irgendwie im Unklaren gelassen wird. Etwas mehr Aufklärungen wären schon schön. Hoffentlich gibt es spätestens am Ende der Reihe mehr Infos zu den Vampyren, ihrer Herkunft und ihren weiteren Geheimnissen.  
  9. Cover des Buches Die Liebe in diesen Zeiten (ISBN: 9783423217545)
    Chris Cleave

    Die Liebe in diesen Zeiten

     (65)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿

    Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?

    (Quelle: Amazon.de)

    ✿ Meine Meinung ✿

    Ich kann gleich schreiben, das dieses Buch nur 1* bekommen wird, weil es einfach nur …….. ist. Im Grunde hat mir, außer dem Cover an dem Roman nichts gefallen. Die Personen sind alle einfach nur unsympathisch, der Plot ist so träge und oftmals behäbig und die Dialoge einfach nur platt und sinnlos. Zudem wurden viele unnötige Sachen dazwischen erzählt, die mich einfach nur haben gähnen lassen. Mehr will ich dazu gar nicht schreiben. 

    ✿ Mein Fazit ✿

    Das Geld kann man sich für bessere Bücher sparen.

  10. Cover des Buches Viviaces Erwachen (ISBN: 9783442249213)
    Robin Hobb

    Viviaces Erwachen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    ... ist der zweite Band der 6-teiligen Zauberschiffe-Saga.

    In diesem Band gewinnt die Geschichte deutlich an Fahrt und man muss höllisch aufpassen, sich in den vielen Handlungssträngen nicht zu verlieren.

    Die Konflikte zwischen Kyle und Wintrow an Bord der Viviace sowie zwischen Malta und ihrer Mutter und Großmutter werden schärfer und streben einer ersten richtungsweisenden Auseinandersetzung entgegen. 
    Althea reist als Schiffsjunge getarnt auf einem Schlachterschiff und hofft so, das von ihr ersehnte Zeugnis ihrer seemännischen Fähigkeiten zu erhalten. 
    Der Pirat Kennit strebt weiterhin danach der König der Piraten zu werden und ein Zauberschiff zu erbeuten. 
    Die wirtschaftliche Situation der Alten Händler und die fehelnde Unterstützung des Sartapen birgt weiteres Konfliktpotential.

    Robin Hobb erschafft eine komplexe, farbenprächtige, in sich stimmige Welt mit Charakteren, die immer mehr Tiefe gewinnen. Wie im Zyklus um Fitz, den Weitseher. Obgleich die Weitseher-Romane aus der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben sind und somit eine stringentere Handlungsabfolge aufweisen.

    Aber zurück zu den Zauberschiffen,
    man ahnt, dass die Regenwildleute dunkle Geheimnisse bewahren und die Erschaffung der Zauberschiffe Magie einer ganz besonderen Art und Weise benötigt. Spannend werden auch die besonderen Familienbeziehungen zwischen Bingtown und Regenwildnis. 

    Im Summe ein sehr guter, spannender Teil 2, der Lust auf mehr macht.

  11. Cover des Buches Der Schneemann (ISBN: 9783257239218)
    Jörg Fauser

    Der Schneemann

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy
    Der Schneemann
    berauscht leider gar nicht.
    Worum geht es?
    Blum ist ein Kleinkrimineller, der sich gerade mal so über Wasser hält. Er versucht mit zwielichtigen Geschäften ans grosse Geld zu kommen. Doch so richtig gelingt ihm dies nicht. Eines Tage scheint ihm das Glück jedoch hold zu sein und ihm fällt ein Koffer voller Kokain in die Hände. Das verticken beginnt…

    Erster Satz:
    “Blum sah auf die Uhr. Höchste Zeit.”

    Klappentext
    ›Der Schneemann‹ ist die Geschichte des Kleinkriminellen Siegfried Blum, der durch Zufall an fünf Pfund Kokain gerät. Der Traum vom sorglosen Leben auf den Bahamas rückt in greifbare Nähe, wären da nicht die Profis des Rauschgifthandels, die Blum den Schnee wieder abjagen wollen. Er schleppt den Stoff von Malta über München, Frankfurt, Amsterdam bis Ostende mit sich herum und lernt schnell, wie schwierig es sein kann, einen kleinen Schneemann damit zu bauen. (Quelle: Diogenes)

    Meine Meinung
    Als ich letztens einen Schreibkurs besuchte wurde uns “Der Schneemann” als Lektüre aufgetragen. Ich ging mit grossen Erwartungen ans Buch und war überzeugt davon, das mir diese Geschichte gefallen würde. Schliesslich las ich gerne Thriller und dieses Buch wurde als “Der beste deutsche Thriller aller Zeiten” gerühmt.
    Doch was ich da las, war alles andere als grossartig. Blum ist ein Charakter, den man nicht als Freund haben möchte. Er ist in meinen Augen absolut frauenfeindlich, sexistisch und ein kompletter Trottel. Somit kein guter Start für ihn.
    Besonders störend fand ich tatsächlich die vielen Bemerkungen, die er in Bezug auf Frauen fallen liess. Im Sinne von “Ausschau halten, was man heute flachlegen könnte… Der Arsch in dieser Jeans…etc.” und auch die teilweise rassistischen Bemerkungen, die hier und da salopp erwähnt wurden fand ich äusserst unpassend.
    Ich konnte weder einen Bezug zu Blum noch zur Geschichte finden. Natürlich muss man sich nicht immer mit dem Protagonisten identifizieren können, um ein Buch gut zu finden. Aber wenn man tatsächlich nichts positives am ganzen Geschehen finden kann, interessiert einen das Buch und das Schicksal der Protagonisten leider gar nicht mehr.
    Im Schreibkurs diskutierten wir natürlich über das Gelesen und dabei stellte ich fest; Zum Glück gibt es genug andere Bücher und nicht jeder Lesegeschmack muss verständlich sein. Den im Gegenzug zu mir fanden einige den Protagonisten durchaus “witzig” oder gar “tollpatschig” was ich zwar nachvollziehen kann aber nicht wirklich verständlich finde. So fand auch bis zum Ende kaum eine Charakterentwicklung bei Blum statt und damit liess mich das Buch endgültig im wahrsten Sinne des Wortes unberauscht zurück.
    Schreibstil und Cover
    Der Schreibstil ist für meinen Geschmack zu hart, zu obszön und zu provokativ. Als Frau empfinde ich manche Bemerkungen sogar angreifend und kann tatsächlich nicht nachvollziehen, weshalb dieses Buch sogar verfilmt wurde. Das Cover verrät nicht viel aber zieht auch nicht besonders an.
    Fazit
    Für mich ist Der Schneemann von Jörg Fauser mein Jahresflopp und ich kann es euch tatsächlich überhaupt nicht empfehlen. Wer das Buch ebenfalls kennt und gelesen hat, darf mich gerne eines besseren belehren und mir die “guten” Dinge am Buch näher bringen.
    Bewertung
    Buchlänge ♥ (1/5)
    Schreibstil ♥ (1/5)
    Botschaft ♥ (1/5)
    Lesevergnügen ♥ (1/5)
  12. Cover des Buches Caravaggios Geheimnis (ISBN: 9783492263818)
    Tilman Röhrig

    Caravaggios Geheimnis

     (36)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Der Autor Tilman Röhrig hat in seinem historischen Roman mit seiner Sprache ein farbiges Bild, des bekanntesten und spektakulärsten Malers des italienischen Barocks, Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio, gezeichnet. 

    Zu Beginn werden wir Zeuge eines Kunstraubes von vor vierzig Jahren. Aus einer kleinen Kapelle in Palermo wird das Gemälde der "Nativita" des Malers Caravaggio gestohlen und zwei Mafiosi bringen das Ölgemälde zu ihren Auftraggebern. Bis heute ist das Bild verschollen geblieben.

    Dann führt uns der Autor zurück in die Zeit von Michelangelo Merisi. Er wird 1571 geboren und wächst in Caravaggio auf. Als Kind verliert er sehr früh seinen geliebten Großvater und Vater. Er selbst ist von seinem Talent überzeugt und seine Mutter möchte seine Neigung fördern. Sie bezahlt die teure Ausbildung bei einem Maler in Mailand. Doch schon hier hat er es nicht einfach, ein älterer Geselle nötigt ihn, wo er nur kann und bedrängt ihn auch sexuell. Sein Talent wird in der Lehre nicht ausreichend gewürdigt, doch er ist sich seines Könnens sehr bewusst und versucht sein Glück in Rom. Da er aber oft sehr jähzornig wird, kommt es hier zu Auseinandersetzungen in den Malerwerkstätten und er will seinen Weg alleine gehen. Doch dies ist in Rom unmöglich und so unterwirft er sich für einige Zeit seinem Mäzen Kardinal del Monte. Schutzlos ist er oft den Übergriffen seiner Feinde ausgesetzt, er fühlt sich verfolgt, nur seine Jugendliebe Paola hält zu ihm.

    Wir begleiten Michelangelo Merisi auf seinen Irrwegen durch Rom, Palermo, Malta und Neapel. Sein Lebensstil ist stark geprägt von hohem Alkoholkonsum und bisexuellen Neigungen. Er ist eine schillernde Persönlichkeit, ein Maler zwischen Genie und Wahnsinn. 

    Bei seinen religiösen Bildern verwendet er häufig als Modelle einfache Menschen, Prostituierte und Lustknaben, um seine Heiligen zu malen und versteckt oft ironische Andeutungen in seinen Bildern.

    Eine gut recherchierte und glaubwürdige Geschichte über das bunte, bewegte, viel zu kurze Leben des Malers. Ich war fasziniert von der Darstellung des Caravaggios, teilweise hatte ich Mitleid mit ihm, da er oft unfair von seinen Konkurrenten behandelt wurde. Auf der anderen Seite war er auch ein sehr von sich selbst überzeugter Maler. 

    Ein facettenreicher Roman, der mich ab der ersten Seite fesselte.

  13. Cover des Buches Smørrebrød in Napoli (ISBN: 9783499624490)
    Sebastian Schnoy

    Smørrebrød in Napoli

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Wie gut kennen wir unsere Nachbarn? Nach der Lektüre dieses Buches musste ich gestehen, vieles war mir bislang unbekannt. Sebastian Schnoy serviert Wissen immer mit einer vergnüglichen Note und so wird der Ausflug in die Geschichte und politische Landschaft der Mitgliedsstaaten der EU kein langweiliges Unternehmen.
    Ich weiß jetzt wer die ‚Kleine Seejungfrau‘ in Auftrag gab und wer für Kopf und Körper Modell stand. Das ein Generalstreik anderen geschieht, aber nicht uns braven Deutschen. Wer angeblich das höchste Pro-Kopf-Einkommen in Europa hat, obwohl sich der Autor hier ein wenig selber widerspricht. Warum man in Grönland wahrscheinlich nicht besonders alt wird und warum Estland von alkoholisierten Finnen heimgesucht wird.
    Lediglich die gut gemeinten Tipps, wie wir als Deutschen etwas lockerer werden, finde ich weder vergnüglich noch hilfreich, da hätte ich etwas mehr erwartet.

    Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
    1. Wenn man einen Blick über den Tellerrand der deutschen Grenzen werfen möchte
    2. Man wissen möchte, wie unsere EU-Nachbarn ticken
    3. Man eine Europareise plant und auf der Suche nach einem geeigneten Reisebegleiter ist

    Fazit: Ich fühlte mich gut informiert und unterhalten, obwohl das Buch für mich nicht an ‚ Von Napoleon lernen, wie man sich vorm Abwasch drückt‘ heranreicht.
  14. Cover des Buches Ironfire (ISBN: 9780385336017)
    David W. Ball

    Ironfire

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Asha (ISBN: 9783426626634)
    David Ball

    Asha

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer
    Ich muss kurz vorausschicken: Ich habe diesen Roman vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Und war damals begeistert!
    Jetzt, nachdem ich vor Kurzem den Medicus von Noah Gordon erneut gelesen habe, war es schwer, im Anschluss eine passende Lektüre zu finden ... und in diesem Zusammenhang erinnerte ich mich dann an Asha zurück ...

    Und nachdem ich gestern die letzte Seite des Romans beendet habe, kann ich nur sagen: Er kommt sehr dicht an den Medicus heran (und das, obwohl dieser mein Allzeit-Favorit ist).

    Soviel nur im Vorraus ...
    Asha, Sohn von Malta, von David Ball, ist ein absolut fantastisch geschriebener historische Roman, der neben einem wunderbaren Schreibstil (und hier kann ich bisher nur über die deutsche Version urteilen), alles enthält, was eine gute Story ausmacht: Liebe, Leidenschaft, Hass, geschichtliche Hintergründe, gut dargestellte Charaktere ... Und das über eine Länge von etwa 1000 Seiten ... Doch diese Länge wirkt nie langatmig, man fiebert stets dem nächsten Handlungsschritt entgegen.

    Worum aber geht es? Wie bereits im Titel anklingt, nimmt die Geschichte Maltas (hier in der Mitte des 16ten Jahrhunderts) einen breiten Raum ein. Jedoch nicht nur.
    David Ball teilt seinen Roman in insgesamt sechs Bücher auf, in denen zunächst verschiedene Handlungsstränge entwickelt werden ...
    das erste Buch widmet sich "Nico", einem zehnjährigen Malteser, der von vorbeiziehenden maurischen Korsaren geraubt wir. Man verschleppt ihn nach Algier, wo er als Sklave verkauft wird ...
    Im zweiten Buch, welches den Titel "Christien" trägt, wird die Kindheit und Jugend von Christien de Vries, eines französichen Adligen beschrieben, der schon als Kind dem Orden des Heiligen Johannes (Ordensritter, deren Sitz zur damaligen Zeit, nach der Vertreibung von Rhodos, eben Malta war) versprochen wird ... sein Leben scheint vorbestimmt ...
    Im dritten Buch dann, verfolgt man den weiteren Lebensweg von Maria, Nicos zwei Jahre älteren Schwester auf Malta. Im vierten Buch schließlich, das den Titel "Asha" trägt, kommt Nico nach Istambul. Er konvertiert zum Islam und wird zu Asha, dem Beschützer des Feuers, wie sein persischer Name ab jetzt lautet ... und damit zu einem Untertan des türkischen Sultans. Er genießt eine umfassende Ausbildung und kann schließlich seinen lange gehegten Traum erfüllen: Er wird Kapitän einer Galeere des Sultans ... Asha Rais!
    Im fünften Buch, mit dem Titel "Malta" erfährt man etwas über die weitere Geschichte der auf Malta lebenden Personen des Romans, sowie viele Einzelheiten zum Leben der Ordensritter dort, im sechsten und letzten Buch geht es schließlich um die Belagerung der Insel durch die Osmanen ... und zugleich werden alle bisherigen Handlungsstränge in einem furiosen Finale miteinander verknüpft. Meisterhaft! Ein wirklich absolut lesenswerter Roman, der einem viele geschichtliche Hintergründe des Mittelmeerraums nahebringt, zugleich alle beteiligten Religionen sehr ausgewogen und neutral einbezieht, und die großen Lebenskonflikte im Leben der Hauptpersonen hervorragend herausarbeitet ... ein Lesevergnügen erster Klasse, das man sich nicht entgehen lassen sollte ...
    Und mein persönliches nächstes Projekt: Ich werde den Roman in einigen Wochen noch einmal lesen ... im Original! Doch ob auf Deutsch oder in der Originalversion (Ironfire oder Sword and Scimitar) ... uneingeschränkte Leseempfehlung!
  16. Cover des Buches Schneeblind (ISBN: 9783548283081)
    Gunther Lennert

    Schneeblind

     (4)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    „Schneeblind“ - der 1. Krimi um und mit Florian Stocker und das noch ein Allgäu Thriller, 2011 erschienen – das kann sie noch gar nicht haben! Und so bekam ich dieses Buch vor kurzem geschenkt –schade und auch ärgerlich! Denn schliesslich heisst das Original mit dem exakt gleichen Inhalt „Schnee im August“ und ist bereits 2009 erschienen….. ganz versteckt im Impressum steht das dann doch noch, aber wer liest da schon so exakt nach! Zum Inhalt: Von Augsburg über das Allgäu bis nach Malta zieht sich eine blutige Spur des Verbrechens. Dessen Hintergründe sind aber ebenso rätselhaft, wie die plötzliche Fähigkeit des Augsburger Kommissars Florian Stocker, mit seiner Katze sprechen zu können. Nachvollziehbar, das nicht nur er selbst an seinem Verstand zu zweifeln beginnt…. Mich hat der Krimi wirklich amüsiert, was vor allem natürlich an der Katze liegt – Katzen sind nun mal in vielem „besser“ als wir Menschen und so waren die Handlung von Kassandra durchaus nachvollziehbar. Weniger logisch erschien dann allerdings, dass von Stund an der Herr Kommissar fast NUR noch –egal wohin er musste – mit seiner Katze unterwegs war und niemand Anstoss daran nahm… Die Handlung an sich – international angelegte Verbrechen – war zwar durchaus spannend, wenn wir uns auch hier – so empfinde ich das – manchmal im Bereich des „mach ich einfach möglich“ des Autors befanden….so viel wie der Kommissar illegal ermittelt….
  17. Cover des Buches Reportagen (ISBN: 9783037311073)
    Joe Sacco

    Reportagen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das letzte Gefecht (ISBN: 9783550082832)
    Alexander Kent

    Das letzte Gefecht

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Kaplan von Malta (ISBN: 9783499141072)
    Nicholas Monsarrat

    Der Kaplan von Malta

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Glanz und Geheimnis der Antike. Rätsel zwischen Sphinx und Sokrates. Bearb. Neuausg. 1992. 352 S. (ISBN 3-430-11183-8) (ISBN: B002FJ4T1K)
  21. Cover des Buches Das Sakrament (ISBN: 9783746623801)
    Tim Willocks

    Das Sakrament

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer Malta liebt, so wie ich, sollte diesen historischen Roman auch lesen! ... Zumal man dann auch gleich die Originalschauplätze kennt.
    Ein heftiger Kampf tobt zwischen den Kreuzrittern und der übermächtigen türkischen Armee. Doch auf dem Kriegsschauplatz ist auch Platz für die Liebe, für enge Freundschaften und Hoffnung. Der Held, Mattias Tannhäuser, ist ein sehr sympathischer Protagonist und auch in die anderen Hauptfiguren kann man sich dank des hervorragenden Schreibstils gut einfühlen.
    Die historisch sehr gründlich recherierte Geschichte wird sehr lebensnah erzählt und man darf trotz blutrünstiger Szenen auch einmal herzhaft lachen ... oder zumindest über den Umgangston der Protagonisten schmunzeln.
    Alles in allem ein gelungener Roman, stimmig bis zum Schluss!
  22. Cover des Buches Gefahr im roten Meer (ISBN: 9783548280929)
    Patrick O'Brian

    Gefahr im roten Meer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: blueknight60
    Jack Aubrey und Stephen Maturin agieren im 9. Band der Serie eher glücklos im Mittelmeerraum und roten Meer, wo es wieder gegen die Franzosen und deren Verbündete geht. Der Angriff auf den Marinestützpunkt Mubara mißlingt und nur die Versenkung einer Galeere kann etwas über den Mißerfolg hinweg trösten, obwohl auch diese Galeere nicht die erwartete Beute transportiert. Für Maturin ist schnell klar, daß sich in höchsten britischen Kreisen ein Verräter befindet, der für diesen Mißerfolg verantwortlich ist. Die Suche beginnt und man kann gespannt sein ob es Maturin in den nächsten Bänden gelingt diesen/diese Verräter aufzuspüren. Die Romanreihe um Jack Aubrey und Maturin ist inzwischen bereits Kult und kann sich ohne weiteres in so erfolgreiche Reihen wie Bolitho oder Hornblower einreihen, auch wenn mir persönlich diese Reihen besser gefallen. Auf jeden Fall hat es Patrick O´Brian geschafft mit Aubrey und Dr. Maturin zwei gegensätzliche Charaktere zu schaffen, deren Abenteuer man gerne und mit Lust liest und für mich was es nicht der 1. Band aus dieser Reihe und sicherlich auch nicht der Letzte.
  23. Cover des Buches Farid der Träumer (ISBN: 9783775155649)
    Birgit Hämmerle

    Farid der Träumer

     (6)
    Aktuelle Rezension von: DieBerta
    FARID der TRÄUMER

    Broschiert: 288 Seiten
    Verlag: SCM Hänssler; Auflage: 1., Aufl. (7. Oktober 2014)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3775155643
    ISBN-13: 978-3775155649
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 15 - 20 Jahre
    Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 20,3 cm

    Farid haut ab. Denn wie eine Krake streckt die Muslimbruderschaft ihre Arme nach dem Ex-Mitglied aus. In den Wüsten Ägyptens und Libyens kommt er fast um. Doch Abidemi, eine junge Afrikanerin, pflegt ihn gesund, bevor sie zusammen weiterziehen. Mehrfach in Lebensgefahr, kommen sich die beiden näher.
    Doch da sind noch Farids geheimnissvolle Träume. Erst der maltesiche Fischer Vito hat den Schlüssel in der Hand, um diese zu verstehen. Werden Farid und Abidemi das Ziel ihrer Sehnsucht erreichen und eine neue Heimat in Europa finden?

    Das Buch gefällt mir vom Cover her schon mal sehr gut. Im Vordergrund fährt ein Geländewagen durch die Wüste. Die Palmen deuten hoffnungsvoll auf eine Oase hin. Der größte Teil des Covers besteht aus blauem Himmel. Dort schwebt das Antlitz eines jungen Mannes, wahrscheinlich Farid, der Träumer.

    Am Anfang des Romans findet man eine nicht sehr ausführliche, übersichtliche Karte, auf der man die Reise Farids verfolgen kann. Der Roman gliedert sich in 27 kurze Kapitel, die durch eine große Zahl und eine Überschrift eingeleitet werden. Die einzelnen Kapitel werden in einem Inhaltsverzeichnis angekündigt. Auch die Seitenzahlen sind sehr ungewöhnlich gestaltet – mal etwas anderes. Dies alles deutet auf den ersten Blick positiv auf ein Jugendbuch hin.
    Die Geschichte wird erst in zwei Strängen erzählt, die dann zusammenführen. Farid und Abidemi treffen aufeinander. Meine Neugier auf Abidemis Vergangenheit wurde leider nicht befriedigt, aber das Buch heißt ja Farid, der Träumer. Auch die Muslimbruderschaft und die politische Situation in Ägypten und Libyen, sowie die im Titel angekündigten Träume kamen mir etwas zu kurz. Dem 15 – 20jährigen Leser könnte man meiner Meinung nach etwas mehr Information zumuten. Darum würde ich das Buch eher für etwas jüngere Leser empfehlen und dann gern auch mit 4 Sternen bewerten. Weil man aus dem Buch eine Lehre ziehen kann, wie man sich als Tourist im Ausland, insbesondere unter Menschen mit muslimischem Glauben, vielleicht lieber nicht verhält, würde ich es dem jugendlichen und auch dem erwachsenen Leser empfehlen. Die Schreibweise gefällt mir gut und die Geschichte ist spannend geschrieben.
  24. Cover des Buches Muschelseide (ISBN: 9783442372751)
    Federica de Cesco

    Muschelseide

     (11)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Die junge Wissenschaftlerin Beata Sforza kehrt nach dem Tod ihrer Mutter nach Malta zurück, um sich um ihren kranken Vater zu kümmern. Bei ihrer Großtante Francesca entdeckt sie einen halbierten Schal aus einem seltsamen goldglänzenden Gewebe. Es ist Muschelseide, wunderschön, robust und dabei feiner als Seide. Als Meeresbiologin ist Beatas Neugier natürlich sofort geweckt und sie macht sich auf die Suche nach Menschen, die das uralte Handwerk der Herstellung dieses kostbaren Stoffs noch beherrschen. Aber der Schal ist auch mit einem tragischen Familiengeheimnis verknüpft, das Beata mit Hilfe des Journalisten Kazuo zu lösen versucht und das sie bis nach Japan führt...

    Als Teenager habe ich die Bücher von Federica de Cesco förmlich verschlungen, aber auch ihre Romane für Erwachsene können sich sehen lassen. Mit der goldglänzenden Muschelseide, schon in der Antike bekannt und als absolutes Luxusgut hoch begehrt, und ihrer Herstellung aus den Fäden der Edlen Steckmuschel hat die Autorin ein faszinierendes Thema aufgegriffen und gekonnt in ein spannendes Familiendrama verpackt, zudem erfährt man von einem weitgehend unbekannten Kapitel der europäisch-japanischen Geschichte. Die gut ausgearbeiteten Figuren tragen den Roman auch über einige eher langatmige Passagen, so dass keine Langeweile aufkommt, auch wenn nicht viel passiert, und sorgen dafür, dass das Buch unterhaltsam bleibt. Ideal als Sommerlektüre, nicht nur wenn man Urlaub am Mittelmeer macht!

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