Bücher mit dem Tag "mammut"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mammut" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.037)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    ... wird hier von Martin eiskalt durchgezogen. Jeder, der die Geschichte kennt weiß, wovon die Rede ist. Und ja, wen hat es nicht erwischt - der ultimative Beweis, dass einem die Charaktere am Herzen liegen. Dass der Autor es geschafft hat, solch liebenswerte Protagonisten und bedeutende Momente zu schaffen, die einem wirklich nahe gehen.

  2. Cover des Buches Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1) (ISBN: 9783551584052)
    Margaret Owen

    Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Die "Knochendiebin" habe ich zum Geburtstag von einer Freundin bekommen und war zunächst etwas skeptisch, da das Buch mit der ToG-Reihe, die ich absolut liebe verglichen wurde. Zugegeben es ist nicht so gut wie die ToG-Reihe, aber ich habe mich trotzdem in dieses Buch verliebt.

    Obwohl manche Plottwists und Enthüllungen für mich vorhersehbar waren, mochte ich die Hauptcharaktere die Krähe Stur, den Habicht Tavin und den Phönix-Prinzen Jas sehr. Ich bin auch sehr froh, dass endlich Mal die Hauptcharakterin sich nicht in den Prinzen, sondern in dessen Leibwächter (und Halbbruder) verliebt. Genau das habe ich an der Frozen-Reihe ja auch bemängelt und genau das bekomme ich hier anders geboten! 

    Die Namen der Krähen-Kaste fand ich zunächst sehr befremdlich, da sie nur aus Schimpfworten bestehen , da dies später im Buch aufgegriffen und erläutert wurde, hat es mir nichts mehr ausgemacht und hat sogar Sinn ergeben.

    Ich bin sehr gespannt auf das zweite Buch und habe hohe Erwartungen. Vor allem würde ich wirklich gerne erfahren, welches Geburtsrecht die Krähen-Kaste tatsächlich hat, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass die Heheren Kasten in dem Punkt nicht gelogen haben sollen.

    Es bleibt also spannend.

    Fazit: Auf jeden Fall sehr lesenswert und ich würde es ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen!

  3. Cover des Buches In einem anderen Buch (ISBN: 9783423212946)
    Jasper Fforde

    In einem anderen Buch

     (272)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Wenn man noch weiß wer Thursday, Bowden und Landen ist, dürfte man keine Schwierigkeiten haben.

    Der zweite Teil ist sogar noch abgedrehter als der erste. Ich würde sagen, dass der erste Teil schon etwas Verrücktes an sich hatte, aber dieser Teil ist wirklich abgedreht.

    Das meine ich nicht mal negativ, weil ich sowas liebe! Aber das muss man mögen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich werden.

    Dieses Mal wird auch mehr Blick auf die Welt und Thursdays Familie gelegt. Die beide so einiges zu bieten und entdecken haben.

    Jeder hat in seiner Familie diesen einen verschrobenen, leicht verrückten Onkel oder Tante. Bei Thursday sind ALLE Mitglieder ihrer Familie so. Und das ist absolut sympathisch – man möchte ein Teil davon sein.

    Die Detailliebe für diese Welt/Gesellschaft ist unglaublich und wirklich alles fügt sich zu einem perfekten Bild zusammen – auch wenn es noch so abgedreht ist.

    Selbst vermeintlich alltägliche Dinge werden zum Erlebnis. Allein die Darstellung eines Buchverkaufes von stark reduzierten Büchern in einem modernen Antiquariat, war der Hammer!

    In diesem Band wurde viel Fokus auf Zeitreisen gelegt.

    Das Ganze auch mehr auf die fiktive, als wissenschaftliche Sicht. Es gab da durchaus Paradoxien, aber die wurden von dem Buch selbst aufgegriffen bzw. angesprochen und sehr charmant erklärt. Deshalb finde ich das wirklich gut gemacht und natürlich ist es auch sehr kreativ in Szene gesetzt. 

    Allerdings erlaubt dieses Konzept der Geschichte sehr viel. Auch außerhalb der Zeitreisesache gibt es ein paar Dinge, wo sich logische Fehler finden lassen. Die werden in aller Regel aber gut kaschiert.

    Man übertreibt bei dieser Reihe auch wirklich nicht, wenn man sagt, dass so ziemlich alles an dem Buch kreativ ist.

    Da wird auch nicht von Parallelwelten, Zeitrealitäten oder auch eine ganze Welt der Gedanken halt gemacht.

    Es werden allgemein sehr viele Themen an- oder besprochen. Wie z.B. Zeitreise, Ausmaß von Erinnerungen, Konzernmonopole, Überwachung, Zensur, der Frage was Kunst ist usw.

    Aber natürlich steht im Mittelpunkt, die Liebe zur Literatur, die man auch in diesem Band überall herauslesen kann – vielleicht sogar noch mehr als im ersten Band, weil sich hier nicht auf ein Roman fokussiert wird.

    Allerdings müsste man alle Werke gelesen haben, auf die hier angespielt werden, weil man sonst ein paar Raffinessen verpasst.

    Das dumme ist, dass man vorher nicht wissen kann, auf was für Werke oder Figuren angespielt werden. Denn es gibt keine Liste oder so etwas. Man merkt das Defizit also erst, wenn es zu spät ist (zumindest wenn man keine Lust hat das Buch zu unterbrechen und das betreffende Werk nachzulesen).

    Was ich auch etwas schade fand war, dass das Buch nicht so ganz in sich abgeschlossen ist – damit hatte ich aber gerechnet, weil es bei dem ersten Band der Fall war.

    Es ist auch nicht gänzlich offen, ich würde sagen es gab in dem Band zwei große Handlungsthemen – eine davon wurde aufgelöst, die andere nicht. Irgendwie fühlte ich mich da fast ein wenig halbherzig zurück gelassen – aber macht nichts, ich habe den dritten zum Glück bereits griffbereit.

     

    Fazit

    Insgesamt bin ich bisher sehr begeistert von der Reihe – ich finde den zweiten Band sogar noch etwas besser als den ersten.
    Es ist unglaublich kreativ, es ist vielschichtig, sehr unterhaltsam und eine Liebeserklärung an die Literatur.

  4. Cover des Buches Nur mal schnell das Faultier wecken (ISBN: 9783423762106)
    Knut Krüger

    Nur mal schnell das Faultier wecken

     (28)
    Aktuelle Rezension von: seschat

    Ich liebe Faultiere und habe bereits das Kinderbuch über das Zwergmammut Norbert aus der Feder von Knut Krüger gelesen, das mir sehr gefallen hat, so dass ich am vorliegenden Buch nicht vorbeikam. Und die Geschichte war einfach nur bezaubernd schön, auch für Leser jenseits des Kindesalters :-)

    Worum geht's?

    Finn und seine Freunde Zoe und Henry spielen in der Küche Scrabble, als sich auf einmal ein Faultier durchs Küchenfenster schwingt. Dem anfänglichen Schreck macht schnell Faszination breit und Finn möchte sein neues Haustier gar nicht mehr weggeben. Doch was fressen Faultiere und wie leben sie eigentlich? Finn und Fred, wie das Faultier von den Kindern genannt wird, bilden bald ein eingespieltes Team, wäre da nicht der ominöse Faultierforscher, der das südamerikanische Faultier für sich beansprucht.

    Meinung

    Auch diese Geschichte hat Knut Krüger auf gerade einmal 102 Buchseiten (E-Books) wunderbar kindgerecht und lustig erzählt. Ganz nebenbei lernt hier der Leser etwas über Faultiere im Allgemeinen und das hohe Gut der Freundschaft im Speziellen kennen. Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist Faultier Fred, den man wegen seines lächelnden Gesichtsausdrucks und seiner Intelligenz auf der Stelle adoptieren möchte. Das Faultier stellt das Leben des Münchener Schülers Finn herrlich auf den Kopf und ist ein untrüglicher Lügendetektor. Die humorige Grundstimmung der Geschichte sowie die putzigen Illustrationen haben mir besonders gut gefallen. Auch hat es mich gefreut, bekannte Charaktere aus dem oben erwähnten Mammutbuch wieder zu treffen. 

    Fazit

    Ein wunderbar leicht zu lesendes Kinderbuch, das nicht nur Laune macht, sondern auch interessantes Tierwissen vermittelt. 

  5. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

     (193)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Inhaltsangabe:  Im dritten, mitreißenden Band aus dem Zyklus 'Die Kinder der Erde' treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen. Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern.

    Fazit: Als ich in der zehnten Klasse in Geschichtsunterricht eine Jahreskomplexarbeit über ein freiwählbare historisches Thema/Ereignis schreiben musste, war für mich sofort klar, dass ich die Vorgeschichte im allgemeine und in Detail über die Homo Saniens der Steinzeit wie die Kelten aus der Bronzezeit berichten werden. Seit diesem Zeitpunkt (2004/2005) lässt mich jene historische Epoche unserer Ahnen nicht mehr los und soll kam´s dass ich die 1.,4 und 6. Teil der 'Kinder der Erde'-Sage als Mängelexemplar vor knapp 13 Jahre käuflich erworben dürft. Wie es das Schicksal wollte, hab ich in den letzten drei Jahren jeweilig einen von sechs Teilen (in chronologischer Reihenfolge versteht sich) von Aylas Steinzeitleben hautnah miterleben können.

    Nun komme ich zum Teil 3, wo sie, Ayla von den Nicht-Leuten, mit ihrem Gefährten, Jondalar von den Zernidoniis, auf die Mamutoi treffen und die herzliche Gastfreundschaft des Löwen-Lager genossen bis die Mammutjäger beschlossen, Ayla zur einer von ihnen zu machen und sie als Gleichwertige in ihrer gesellschaftlichen Mittel willkommen hießen. Was aber Jondalar sehr eifersüchtig und wütend macht, ist mit nur Aylas Wunsch zu den 'Anderen' dazu zugehören sondern dass da noch ein dunkelhäutiger und charmanter Mann um Ayla Liebe 'kämpft'...

    Jean Marie Auel hat Anfang der 1980er Jahre mit der 'Kinder der Erde'-Sage ein fantastische Panorama der menschlichen Kultur in ihrer Geburtsstunden erschaffen, die mich von erster Zeil an gepackt hat und ich mich gerne an die gelesenen 'Jahre' von Aylas komplexen Leben, was mich ein wenig an Hildegard von Bingen in Hinsicht der Kräuterheilkunst erinnert. Ich kann mir gut vorstellen, das die Autorin mir mit der Figur 'Ayla' und ihren im dritten Band für sie und die Leserschaft verbogene aber durch den Schamanen des Löwenlager ans Licht geforderten Gaben eine Wegweiser plastiziert hat, denn ich interessiere mich seit knapp 2 Jahre sehr für die Kräuterheilkunde.

    Der Roman 'Ayla und die Mammutjäger' reiht sich mit seinen knapp 780 Seiten nahtlos an den Vorgänger, Ayla und das Tal der Pferde', was das Lesen der Reihe auch mit längere Unterbrechung zwischen den Bücher wie den Zeilen keine Abbruch tun. Denn Jean Marie Auel schreibt mit einer selten Leidenschaft fürs Detail wie auch fürs Große und Ganze, der ich mich schlecht entziehen kann. Obwohl sie viele modere Geschellschaftsansichten mit den archäologischen bewiesenen Fachwissen kombiniert, kommt mir die Vielfältigkeit als inhaltlicher Schwachpunkt vor. Das was die Autorin am 'Themenperlen' auf ihren roten Faden aufnimmt, glänzt zwar in kräftigen Wortfarben, aber die einzeln Schmuckstück sind nicht alle gleich von tiefgängiger Musterung bekleidet. Mir ist seit dem zweiten Band eine gewisses Gleichgewicht von echtzeitliche Handlungsverlaufausschmückung und einer grobmaschiger Draufsicht von Handlungswiederkrhrungvorgängen (zu 'Ayla und die Neandertaler').

    In meinen Augen erscheint mir 'Ayla und die Mammutjäger' als gelungenes 'Bergfest', das sich in seiner Charakterzeichnung sich auf Ayla und vereinzelnden Mamutoi wie Jondaler beschränkt und seine Schauplatzbeschreibung mit leuchtender Lebendigkeit benennen lässt. Mir hat´s bis zum Schluss eine dahin träumende und hautnahes Kopfkino-Lesevergnügen bereit...4,0 Sterne

  6. Cover des Buches Steinroller (ISBN: 9783492060332)
    Martin Lassberg

    Steinroller

     (28)
    Aktuelle Rezension von: sandina77
    „Wenn ein nackter, toter Jäger den man im Sumpfgras findet, ganz fürchterlich zerquetscht aussieht, ist meistens nur ein wütendes Mammut über ihn hinweggetrampelt.“

    Titel und erster Satz deuten darauf hin – das ist kein gewöhnlicher Krimi. Es gibt keine moderne Forensik, keine Fallanalytiker, die ein Täterprofil erstellen, wie man es aus der aktuellen Literatur kennt und erwartet. Nein, hier ist der Kommissar – Moment, eigentlich ja ein „Besserwisser“, aber da diese Bezeichnung nicht sehr klangvoll ist und die „eindrucksvolle Kombination von zwei doppelten Konsonanten“ (S. 11), wie sie in „Kommissar“ vorkommt, mehr Eindruck macht – ein junger Höhlenmaler namens Steinroller aus der Altsteinzeit. Er findet einen plattgedrückten Stammesgenossen im Gras, und da sein Vater der Sippenchef ist, wird er kurzerhand von diesem aufgefordert, den Todesfall aufzuklären. Selbstverständlich bekommt Steinroller auch einen Assistenten an die Seite gestellt, einen Flussfischer namens Otterfang, der sich durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Spurenleser, Geräuschelauscher sowie durch seine Geschmacksnerven in der ganzen Sippe einen Namen machte. Zusammen mit Weichhaar, Steinrollers frisch angetrauter Frau (ihres Zeichens Erfinderin mit Ideen für praktische Werkzeuge), machen sie sich auf, den wohl ersten Mordfall in der Geschichte der Menschheit aufzuklären.

    Steinroller ist der bisher ungewöhnlichste Krimi, den ich gelesen habe. Die Ermittlungsmethoden unterscheiden sich im Wesentlichen gar nicht so sehr von den heutigen, nur sind sie an die damaligen Bedingungen angepasst. Otterfang kommt da eine Schlüsselrolle zu, er ist quasi ein forensisches Labor auf zwei Beinen. Die Situationsbeschreibungen und –erklärungen sind einfach gehalten und auf den Punkt gebracht, und entwickeln gerade aus diesem Grund eine Komik, die einen laut loslachen lässt. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, es liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam und die Parallelen zur heutigen Zeit machen bewusst, dass sich die modernen Menschen und ihre Motive im Prinzip gar nicht so sehr von denen aus der Altsteinzeit unterscheiden...
  7. Cover des Buches Das Eismonster (ISBN: 9783499002458)
    David Walliams

    Das Eismonster

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Das Eismonster“ von David Walliams

    London 1899

    Die zehnjährige Elsie lebt seit dem sie ein Baby ist im grässlichen Waisenhaus Wormly Hall. Zusammengepfercht in einem Raum mit sechsundzwanzig anderen Kindern, indem eigentlich nur acht hätten schlafen sollen. Eines Tages hält Elsie es nicht mehr aus und reißt aus.

    „.... da erfährt sie, dass Polarforscher ein vollständiges, in einem Eisblock eingefrorenes Mammut ins Naturhistorische Museum von London bringen. Das weckt Elsies Neugier, und sie will unbedingt mehr erfahren. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens, das Elsie von London bis an den Nordpol führen wird – gemeinsam mit einem ziemlich lebendigen Mammut!“


    Fazit:

    Seit vielen Jahren sind die Bücher des erfolgreichen Kinderbuchautors David Walliams bei den Kindern in England beliebt, zudem wird er als würdiger Nachfolger von Roald Dahl gehandelt.

    Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Walliams begeistert auf meinem Blog vorgestellt habe, war ich auch auf sein neuestes Werk sehr gespannt und ich kann nur sagen, dem Autor ist wieder ein richtig tolles Kinderbuch gelungen.

    In bekannter Manier ist auch die Geschichte vom „Eismonster“ verfasst. Sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, dabei mit einer dicken Portion Humor und vielen Übertreibungen versehen, sodass man oft zum Lachen und Schmunzeln kommt. Den britischen schwarzen Humor, der manchmal schon bis ins Makabere geht, muss man allerdings mögen.

    Die sehr unterschiedlichen Charaktere sind wie immer sehr vielfältig und liebevoll angelegt und mit „Elsie“ ist Walliams ein echter Glücksgriff gelungen, denn diese kleine Buchheldin – mit dem Herzen am rechten Fleck– muss man einfach mögen. Genauso geht es einem mit dem Wollhaarmammut. Tolle Idee des Autors.

    Die witzigen und detaillierten schwarz-weiß Zeichnungen von Tony Ross unterstützen und bereichern die Geschichte, ohne die Fantasie dabei zu sehr einzuschränken. Auch die unterschiedlichen Schriftarten (mal groß, mal klein, verschiedene Schriften, mal quer über die Seite geschrieben etc.) sind kleine Eyecather und beleben das Buch. Die Leselust bei Kindern wird dadurch gewiss noch beflügelt werden. Zumal der Schreibstil gut verständlich und das Buch somit leicht und flüssig lesbar ist. 

    Hilfreich ist mit Sicherheit, das zu Beginn alle Akteure der Geschichte mit Zeichnungen und kleinem Text vorgestellt werden und man so die Möglichkeit hat, immer mal wieder nachzuschauen, denn es gibt reichlich Personal in diesem Buch. Am Ende befindet sich ein Nachwort mit „Wissenswerten über Wollhaarmammuts“ und „Anmerkungen zur echten Viktorianischen Zeit“.

    David Walliams ist wieder eine witzige, spannende und schöne Geschichte gelungen!






    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/03/06/das-eismonster-von-david-walliams/


    Besten Dank an den "Rowohlt Verlag"  für das Rezensionsexemplar.


  8. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  9. Cover des Buches Aufgetaut (ISBN: 9783499270956)
    David Safier

    Aufgetaut

     (121)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Zwischendurch ein witziges, humorvolles Buch. Das war mein Gedanke, als ich zu David Safier griff. So ganz erfüllte sich mein Vorhaben nicht. Die Suche nach dem Glück stellt sich für Felix nicht ganz so lustig dar. Hier ist nur Platz für ein paar witzige Szenen. 

    Am Ende ist das Glück für die Steinzeitfrau nicht viel anders zu finden, als für den modernen Menschen. Doch die Suche ist auch bei „Aufgetaut“ der Weg. 

    Vielleicht bin ich vom Autor mit seinem „Miesen Karma“ und „Jesus liebt mich“ verwöhnt. Zumindest kann dieses Buch an Witz und Humor damit nicht mithalten. 

    Die Geschichte um Urga ist nett aufgezogen. Jeder der Figuren hat seinen Problemrucksack mit sich zu tragen und jeder sucht das Glück auf seine Art. 

    Der Schreibstil von David Safier liegt mir trotzdem. Ich lese ihn eigentlich gerne und so sind die über 300 Seiten rasch gelesen. Das Cover hat Erkennungswert und ist in dem typischen Gelb gehalten. 

  10. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: 3453215257)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Geschafft! Bei diesem Buch bin ich nun wirklich froh, es beendet zu haben. Ich habe es 2010 schon einmal lesen wollen und dann bei 350 Seiten aufgegeben. Dabei ist die Geschichte nicht schlecht, im Gegenteil. Ich finde das Setting total spannend und faszinierend und es interessiert mich auch sehr, wie die Menschen damals gelebt haben (könnten). Aber manchmal war es mir dann zwischendurch immer mal wieder etwas zu langatmig.

    Den zweiten Band möchte ich aber dennoch noch lesen, denn es interessiert mich schon, wie die Geschichte von Ayla weitergeht. 

  11. Cover des Buches Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere (ISBN: 9783473554706)
    Katarzyna Gladysz

    Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Kruems

    Ausgestorben - das Buch der verschwundenen Tiere fanden wir sehr gut. Meine Kindern hatten beide schon Phasen wo sie Paläonthologie sehr spannend fanden und wir auch nach Fossilien gesucht haben. Dazu kamen immer wieder auch gespräche über Tiere der Vergangenheit und warum es sie nicht mehr gibt. Besonders der Dodo (hier ja der "Covervogel") und auch diverse Dinos haben es ihnen angetan. Das Buch ist grafisch super gestaltet und auch die Texte sind für die angesprochene Altersgruppe aber auch ältere Kinder gut verfasst. Unterschiedliche Theorien werden erläutert und auch bedrohte Tiere haben ihren Platz gefunden. Ein tolles Buch um den Kindern die Vergangeheit nahezubringen und auch ein wenig zu ermutigen sich in der Zukunft auch mit dem Wohl der Tiere und ihren Lebensumständen in der heutigen Welt zu befassen.

  12. Cover des Buches Magic Park - Das Geheimnis des Greifen (ISBN: 9783785578292)
    Tui T. Sutherland

    Magic Park - Das Geheimnis des Greifen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Rubine
    Dieses Kinderbuch hat schon lange auf meinem SUB geschlummert, mich aber immer wieder dank des tollen Covers auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit, es zu lesen und war gespannt, was sich wohl für eine Geschichte dahinter verbirgt.


    Auf dem Cover sieht man ja schon allerhand Fabelwesen: z.B. einen Phönix, ein Einhorn und mehrere Greife. Und tatsächlich bekommt man nicht nur die in dieser wundervollen Geschichte, sondern gleich einen ganzen Zoo voller magischer Tiere. Dieser gehört den Eltern von Logans Klassenkameradin Zoe. Als eines Tages alle Greifenkinder aus dem Gehege verschwinden und in der Kleinstadt Xanadu seltsame Dinge passieren, muss Logan helfen die Tiere wieder einzusammeln. Dabei entdeckt Logan, dass er selber ganz besondere Fähigkeiten hat.

    Als Hauptfiguren haben mir Logan und Zoe in dieser Geschichte besonders gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich, und doch schaffen sie es, sich gegenseitig zu unterstützen und Freunde zu werden. Logan bringt schwierige Lebensumstände mit und auch Zoe hat mit dem Alltag in der Menagerie zu kämpfen. Sie waren mir sehr sympathisch und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Aber auch die Nebenfiguren wie der Meermann Blue oder die Einhörner sind interessant gestaltet und haben ihren eigenen Charakter.

    Die Story konnte mich dann auch gleich von Beginn an packen und hat mich bis zum Schluss nicht mehr los gelassen. Die Handlung blieb stets spannend und voller neuer Wendungen und Überraschungen. Ich habe mitgerätselt, wie wohl die Greifen aus dem Gehege getürmt sind, bin aber nicht auf die Lösung gekommen. Deshalb hat mir auch das Ende supergut gefallen. Überhaupt ist diese Idee mit dem Tierpark total meins und ich hätte diese Reihe als Kind bestimmt geliebt. Wenn ihr auch Fans von fantastischen Tierwesen seid, dann schaut euch unbedingt Magic Park an. 

    Reihenübersicht
    - Band 1: Das Geheimnis der Greifen 
    - Band 2: Ein Drache mit schlechtem Gewissen 
    - Band 3: Das gestohlene Mammut 
  13. Cover des Buches Winzent und das große Steinzeit-Turnier (ISBN: 9783570163429)
    David Zeltser

    Winzent und das große Steinzeit-Turnier

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    Eigentlich eine einfache Geschichte. Winzent entspricht nicht dem Ideal seiner noch etwas primitiven Eiszeitgemeinschaft und wird mit Leidensgenossen Steini aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Er gerät kurz in die Fänge des gegnerischen Clans und kann mit Unterstützung des Mädchens Echo dort ausbüchsen. Gemeinsam überlegen alle, wie sie zu ihren Clans zurück können und gleichzeitig auch noch eine Unterbringung für Wolli, das kleine Mammutkind finden. Denn Mammuts sind den Clans unbekannt und es ist auch noch keinem in den Sinn gekommen, dass die zunehmende Kälte dafür sorgt, dass sich die Welt um die Steinzeitmenschen herum verändert. Allein unsere jungen Helden hinterfragen ihre Beobachtungen.

    David Zeltser hat aus der Perspektive von Winzent ein sehr humorvolles, bitte auf keinen Fall zu ernst zu nehmendes Kinderbuch geschrieben, in dem junge, unangepasste Kinder ihre Welt auf den Kopf stellen. Im Kern geht es darum, dass sie die Welt, die sie kennen hinterfragen und sich Gedanken machen, was wohl um sie herum vor sich geht und wie man sich diesen Herausforderungen stellen muss – ganz im Gegensatz zu den Erwachsenen, die davon ausgehen, dass alles wird wohl so bleibt wie es ist.
    Unter diesem Gesichtspunkt handelt es sich um ein sehr gewitzt geschriebenes Buch, dass sich mit Umweltveränderungen und ihren Folgen auf eine nicht ganz ernst zu nehmende, unterhaltsame Art und Weise annähert.

    Ich habe oft schmunzeln müssen und denke, dass das Buch Grundschülern gefallen könnte, da es vor allem wirklich kurzweilig und einfach geschrieben ist und bei allem Humor sogar eine Message übermittelt.

  14. Cover des Buches Das magische Baumhaus 7 - Im Reich der Mammuts (ISBN: 9783732004430)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus 7 - Im Reich der Mammuts

     (23)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Mein 9jähriger Sohn findet:

    „‚Wow‘, sagte Anne und strich mit der Hand über das Bild. ‚Ich finde Schnee toll! Ich wünschte, wir könnten dort gleich hingehen!‘ ‚Warte!‘, rief Philipp. ‚Wir sind ja überhaupt nicht vorbereitet!‘ Dann sah er an sich herunter. ‚Und wir haben nur unsere Schwimmsachen an! Stopp!’ ‚Oje!‘, sagte Anne. Aber es war zu spät!“

    Diesmal geht es mit dem magischen Baumhaus in Schnee und Eis, wo die Mammuts leben.

    Mal wieder war es spannend, schon wie Anne und Philipp mit Badesachen durch die Kälte kommen. Sehr interessant fand ich, als die beiden eine Höhle mit Malereien entdecken. Mit einigem in der Geschichte hätte ich nicht gerechnet, wie dass ein Gott der Steinzeit auftaucht. Und dann gibt es auch noch einen Säbelzahntiger und die sind ja bekanntlich ziemlich fleischfressend.

    Für diesen Band gebe ich wieder 5 von 5 Sternen.

    (Bislang fand ich noch keinen Band der Reihe schwächer als 5 Sterne.)

  15. Cover des Buches Minizinken auf großer Jagd (ISBN: 9783764105242)
    John Grant

    Minizinken auf großer Jagd

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Ao der Mammutjäger (ISBN: B00465YYXY)
    Pokrowski

    Ao der Mammutjäger

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Das neue große Mammut-Buch der Technik (ISBN: 9783831030729)
    David Macaulay

    Das neue große Mammut-Buch der Technik

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Glotzkommode
     Auch wenn man es in der Kinderabteilung findet, ist es nicht nur etwas für die kleinen, sondern auch (oder grade besonders) für die großen Leser geeignet. Man lernt schließlich ein Leben lang nicht aus. Und wer weiß schon, wie seine Nähmaschine, oder der Staubsauger funktioniert?
    Aber lest selbst und schaut in unsere kleine Rezension auf dem Blog der Glotzkommode rein! ;)
    Viel Spaß!

    http://glotzkommode.blogspot.de/2015/05/tipp-der-woche-das-groe-mammut-buch-der.html
  18. Cover des Buches Die Eiszeit (ISBN: 9783806222876)
    Brian Fagan

    Die Eiszeit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mein Abenteuer mit Papa (ISBN: 9783451714597)
    Jane Chapman

    Mein Abenteuer mit Papa

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine wunderschöne, spannende, gefühlvolle  Papa Geschichte
     für Kinder ab 2,5 Jahren

    Papa -Abenteuer sind für die meisten Kinder etwas sehr besonders, auch in der heutigen Zeit noch. In Jane Chapman's Bilderbuch "Mein Abenteuer mit Papa" erzählt sie die Geschichte der kleinen Tindra. Tindra ist ein kleines, weißes, wuscheliges und sehr weiches Mammutmädchen. Wohlbehütet von Mama und Papa wächst sie in der Mammutherde, mitten in Eis und Schnee, auf.
    Es ist bestimmt kein leichtes Leben, besonders dann wenn der Sturm tobt und alles sehr bedrohlich wirkt. Im Schutze der Eltern jedoch weiß Tindra, dass sie keine Angst haben muss.
    Ihr Vater ist ihr ganz persönliche Held mit dem sie allerhand erlebt und genau davon handelt dieses wundervolle Bilderbuch, das nicht nur fantastisch erzählt sondern in dem die Bilder, die Stimmungen grandios widerspiegeln.
    Wir fühlen förmlich den Wind und Schnee im Sturm beim Betrachten des Bildes und können uns gut vorstellen wie sich die kleine Tindra jetzt fühlt, weil wir vielleicht auch schon einmal durch einem Schneesturm gelaufen sind. Sicherlich war es nicht so stürmisch wie bei den Mammuts aber es reicht um sich in die Kleine hinein zu versetzten. Und auch wer so etwas noch nicht erlebt hat kann es dank der ausdrucksstarken Illustration nach empfinden.
    Es sind für Mammuts alltägliches Dinge, die Tindra mit ihrem Vater erlebt aber für Tindra ist alles neu und besonders. So bringt er kurzerhand einen Baum zu fall, damit die Kleine an den ganz oben sitzenden Blättern knabbern kann, er macht für seine Tochter funkelnden Flockenregen und vieles andere. Doch wenn Tindra das alles selbst versucht dann scheitert sie weil sie einfach noch zu klein und schwach dafür ist. Wenn sie dann traurig ist , ist ihr Papa da um sie zu trösten und aufzumuntern. Eines Tages machen sich die beiden auf eine ganz besondere Reise. Nur Vater und Tochter. Wohin sie sie Reise wohl führt?
    Wir dürfen gespannt sein.
    Es ist eine wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte, die zeigt wie schön und sicher es sich im Schutze der Familie lebt. Auch wenn Tindra noch nicht alles kann was die großen Mammuts können wird sie von ihrem Vater immer wieder aufgebaut, ermutigt etwas auszuprobieren, es ihm gleich zu tun. Am Ende  erkennt sie, das auch ihre Eltern einmal klein waren, sogar noch kleiner wie sie jetzt und aus ihnen ist auch ein riesiges Mammut geworden. Für sie ist es ein gutes Gefühl zu wissen dass sie eines Tages auch all das können wird, was die Eltern jetzt können. Und solange sie klein ist kann sie sich der Liebe und dem Schutz ihrer Familie gewiss sein. Vor allem weil sie einen Papa hat, der sie über alles liebt und immer auf sie aufpasst.
    Man braucht das Buch nicht aufschlagen und zu lesen um später zu sagen, dass wird ein Lieblingsbuch. Das Cover spricht Bände und so stimmungsvoll und ausdrucksstark wie die Coverillustration sind alle Bilder und auch die Geschichte.
     
    Ein absolutes Lieblingsbuch!
     
    Unsere kleinen Lesekinder konnten es kaum erwarten die Geschichte vorgelesen zu bekommen.
    Sie lag schon ein paar Tage auf meinem Tisch. Immer wieder sah ich wie die Kleinen ganz leuchtende Augen bekamen wenn sie das Buch erblickten. Manchmal zog das ein oder andere kleine Kind seine Mutter oder den Vater zum Tisch weil es sich nicht traute zu fragen ob es sich das Buch anschauen darf aber die Neugier war so präsent und spürbar, dass ich immer wieder schmunzeln musste. Wenn ich dann sagte, dass es am nächsten oder übernächsten tag vorgelesen wird leuchteten die Augen. Klar, dass sie dann kommen wollten.
    Wer wissen will was wir alles zum Thema gebastelt haben, der kann uns ja mal im Blog besuchen
  20. Cover des Buches Nur mal schnell das Mammut retten (ISBN: 9783423718042)
    Knut Krüger

    Nur mal schnell das Mammut retten

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Licia

    Nachdem wir so begeistert von "Ein Zwergmammut verschenkt man nicht" von Knut Krüger waren, war klar, dass wir "Nur mal schnell das Mammut retten" von demselben Autor (, das wir bereits zuhause liegen hatten) unbedingt auch lesen müssen. Und es hat sich auch echt gelohnt. 

    Die Geschichte handelt von Henry, einem zehnjährigen Jungen, der eine Riesenwut auf seine Eltern hat, die ihm nicht klar sagen wollen, ob er jetzt eigentlich einen Hund bekommt oder nicht. Denn seit sein bester Freund Finn einen hat, kann er an nichts anderes denken. Doch dann findet er im Wald ein kleines Mammut, das er sofort bei sich aufnimmt und es zusammen mit seinen Freunden Finn und Zoe versorgt. Doch es ist gar nicht so einfach, Norbert vor Henrys Oma zu verstecken,  herauszufinden, was so ein Mammut frisst, wo es am liebsten lebt und wie man mit ihm umgeht, schließlich sind Mammuts ja offiziell ausgestorben. So wird das Aufnehmen des Mammuts zu einem größeren Abenteuer als von Henry erwartet. 

    Auch wenn mir persönlich ein wenig die Aussage/Moral der Geschichte gefehlt hat, war es wirklich ein Genuss, Henry und seine Freunde in der Geschichte bei ihren Abenteuern und Versuchen, dem Mammut zu helfen, zu verfolgen und selbst zu überlegen, wie man wohl mit so einer Situation umgehen würde, wenn man ein offiziell lange ausgestorbenes Tier findet und in seine Obhut nimmt. Norbert selbst als super niedliches Zwergmammut war einfach zum Knuddeln und man konnte ihn sich durch die schönen, detailreichen Illustrationen in etwa vorstellen und daher gut mit den Protagonisten mitfühlen.

    Es gab auch einige Ortswechsel in der Geschichte, die alles abwechslungsreich gemacht haben. 

    Henry als Hauptperson war uns sehr sympathisch, er hatte immer so seine eigene Einstellung und Ideen und ihn immer vertrauter mit dem Mammut werden zu sehen war sehr schön. 


    Insgesamt also ein niedliches, schönes Kinderbuch mit hübschen Illustration, angenehm großer Schrift und anschaulichen Beschreibungen. Wir empfehlen es sowohl Mädchen als auch Jungen ab 8 Jahren und geben 5 von 5 Sterne.



  21. Cover des Buches Die Soldaten (ISBN: 9783492269346)
    Tobias O. Meißner

    Die Soldaten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Gwee
    Leider gibt es „Die Soldaten“ mittlerweile nur noch als Ebook mit gänzlich anderem Cover zu kaufen. Das Cover der Taschenbuchausgabe finde ich persönlich viel ansprechender und atmosphärischer. Das Ebook-Cover erinnert eher an einen Ritter-Roman, während das Originalcover gut den Gruppencharakter von Soldaten hervorhebt. Der Klappentext macht neugierig und bleibt dabei sehr vage. Anders als es hier vielleicht hervorgehen könnte, geht es in dem Buch aber nicht hauptsächlich um einen Krieg, sondern um das Leben der Soldaten.

    Als ich diesen Roman begann, war ich mir nicht sicher, was mich erwarten würde. Doch das Ziel des Autors, das er mit seiner Geschichte anstrebt, wird schnell klar. „Die Soldaten“ erzählt wie der Titel schon betont von Soldaten. Wir erleben ihre Ausbildung und Missionen, die sie erfüllen müssen. Den Aufbau fand ich dabei sehr gut, um die Charaktere näher kennenzulernen und sich generell mit dem Land vertraut zu machen. Von der Handlung an sich sollte man nicht zu viel erwarten. Es gibt einen groben roten Faden, der sich hindurchzieht, aber letztendlich liegt der Fokus eben auf den Soldaten und ihr raues Dasein. Dabei kommt es auch immer wieder zum kleinen Scharmützeln und generell wird auch die Ausbildung sehr gut beschrieben. Beeindruckend fand ich, dass es dem Autor gelungen ist, die verschiedenen Charaktere alle zu charakterisieren und dem Leser näher zu bringen, ohne dass es aufdringlich gewesen wäre, obwohl allein die Kompanie aus über einem Dutzend Männern besteht. Gerade das Ende ist vermutlich ein großer Diskussionspunkt. Die einen werden es mögen, die anderen nicht. Für mich persönlich war es genau richtig, auch wenn es nicht viel aufklärt und einiges offenbleibt. Aber genau dieses Ende habe ich aufgrund der Thematik erwartet und wurde nicht enttäuscht. Etwas schade war allerdings, dass es auf den letzten fünfzig Seiten sehr zackig ging und einige Ereignisse fast beiläufig untergegangen sind, auch wenn es noch einmal den Charakter des Romans unterstreicht.

    Der anfängliche Perspektivträger des Romans ist Leutnant Fenna, der einem sehr schnell sympathisch wird. Später kommt dann auch noch die Perspektive von Leutnant Gyffs hinzu. Die beiden ergänzen sich im Laufe des Romans sehr gut, da sie verschiedene Ansichten haben, aber dennoch zeigen wie man zusammenarbeiten sollte, wenn man gemeinsam eine Kompanie leitet. Später konnte ich mit Fenna leider nicht mehr ganz so viel anfangen, aber ich bin nicht sicher, ob es vom Autor intendiert ist oder daran liegt, dass Fenna nicht mehr im Vordergrund der Handlung steht. Mehr noch als Fenna und Gyffs lernt man eigentlich die verschiedenen Soldaten kennen. Anfangs wird man etwas erschlagen mit den vielen Namen und Beschreibungen, aber das legt sich schnell und es gab einige Soldaten, die ich richtig ins Herz geschlossen habe. Alles in Allem hat jeder von den Charakteren eine Hintergrundgeschichte, die ihm Authentizität verleiht.

    Der Schreibstil war für mich anfangs etwas ungewohnt. Die Dialoge waren auf den ersten Seiten etwas arg abgehackt und umgangssprachlich. Später wirkt es flüssiger und die Umgangssprache passt auch zu den Soldaten. Die Erzählperspektive fand ich später etwas unglücklich, da sich Fennas und Gyffs Sicht teilweise in einem Abschnitt abwechselt, was etwas irritierend war. Generell macht dieses Wechseln aber größtenteils auch Sinn.

    Dieser Fantasy-Roman ist bestimmt nicht der beste, den ich je gelesen habe, aber er hat seinen Charme. Die Handlung an sich wird eher angerissen, aber mir gefiel vor allem der Schwerpunkt. Meißner fokussiert hier gezielt auf die Soldaten und nicht auf einen Krieg, der gelöst, oder eine Aufgabe, die erledigt werden muss. Stattdessen geht es wirklich um das nicht immer faire Leben der Soldaten, dass sich von einem Tag auf den nächsten ändern kann. Beim Lesen hatte ich ein wirklich wohliges Gefühl im Bauch und habe die Geschichte direkt ins Herz geschlossen. Sie hat durchaus ihre Schwächen, gerade wenn man gerne handlungsorientierte Romane liest, aber dieses Buch ist trotzdem auf seine eigene Art besonders.

    Fazit:
    „Die Soldaten“ überzeugt mit charmanten Charakteren, die im Mittelpunkt der Handlung stehen. Hier geht es nicht um Krieg und Schlachten, sondern um das Soldatenleben mit seinen Höhen und Tiefen. Dieses Buch ist etwas für all jene, die für eine etwas andere Art von Geschichte offen sind.

    Gesamt: 4/5

    Inhalt: 4/5
    Charaktere: 4/5
    Lesespaß: 4/5
    Schreibstil: 3/5
  22. Cover des Buches Das Mammut aus der Tiefkühltruhe (ISBN: 9783990550021)
    Britt Wray

    Das Mammut aus der Tiefkühltruhe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sikal
    Spätestens seit Jurassic Park ist das Thema der Wiedergeburt ausgestorbener Lebewesen jedem von uns ein Begriff. Nur wenige Menschen aber befassen sich wirklich tiefgehend und wissenschaftlich damit, ausgestorbene Spezies zurückzuholen. Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen, sprechen dann aber nicht von der Wiedergeburt, sondern von Rückausrottung. Dieser Begriff mag anfangs ein wenig sperrig klingen, festigt und bestätigt sich aber im Laufe der Lektüre.

     

    Die Autorin Britt Wray hat sich eingehend mit dem Thema der Rückausrottung beschäftigt und in diesem Buch das Für und Wider sowie die möglichen Methoden beschrieben, Tiere die wir nie zu Gesicht bekommen haben, wiederzubeleben.

     

    Am Anfang des Buches wird der Leser in die Methoden der Rückausrottung eingeführt. Hier heißt es sicherlich für den einen oder anderen durchzuhalten – wenn die Autorin von Genmanipulation oder Rückzüchtung spricht, ist es für den biologisch unbedarften Leser nicht immer leicht ihr zu folgen. Uninteressant ist aber auch dieses Kapitel auf keinen Fall, trübt jedoch das Lesevergnügen bereits zu Anfang ein wenig (keine Angst es wird mit den weiteren Kapiteln besser…).

     

    Ist es aber wirklich vertretbar spezielle Spezies rückauszurotten? Welche Arten verdienen es wieder unter uns zu weilen und von welchen sollten wir die Finger lassen?

     

    Ist es mehr vertretbar ein Wollhaarmammut zurückzuholen als einen Hypolimnus pedderensis (einen Regenwurm aus Tasmanien), nur, weil wir ein Mammut auch schon als Kuscheltier kennen und uns vor dem Wurm ohnehin nur ekelt?

     

    Sollten nur Tiere in Frage kommen, die mit Sicherheit bereits durch den Menschen ausgerottet worden sind? Oder gibt uns alleine die Tatsache, dass wir im Stande sind so etwas zu machen auch das Recht (oder sind wir sogar in der Pflicht) aus reiner Profitgier einen prähistorischen Zoo zu schaffen?

     

    Britt Wray enthält sich in diesem Buch sehr gut ihrer eigenen Meinung – sie trägt Fakten zusammen, erklärt diese auf verständliche Weise und stellt positive als auch negative Auswirkungen gut gegenüber. Die Wissenschaftler, die hier zu Wort kommen, handeln ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen und so ist für eine ausgewogene Faktenlage gesorgt.

     

    Ob es nun sinnvoll ist, ethisch vertretbar oder aus reiner Profitgier geschieht, darüber muss sich der Leser seine eigenen Gedanken machen – dank der Autorin hat er aber mit diesem Buch eine gute Grundlage, sich darüber klar zu werden, was damit ausgelöst werden könnte.

     

    Aber keine Angst, noch ist es nicht so weit – die Rückausrottung von Dinosauriern ist bis heute ohnehin nicht möglich, auch wenn uns Jurassic Park hier anderes glauben machen will und selbst den Tasmanischen Wurm Hypolimnus pedderensis zurückzubringen, stellt die Wissenschaft noch vor große Probleme.

    4 Sterne für diese interessanten Einblicke.

  23. Cover des Buches Die dunkle Quelle (ISBN: 9783492265812)
    Tobias O. Meißner

    Die dunkle Quelle

     (13)
    Aktuelle Rezension von: odenwaldcollies
    Der erste Mammut-Band war mein zweites Buch von Meißner - durch "Die Soldaten" hatte ich bereits einen Einblick in den Kontinent mit seinen Bewohner und Eigenartigkeiten erhalten. Bei der Thematik Umweltschutz und Fantasy war ich anfangs etwas skeptisch - bis ich die "Soldaten" gelesen hatte, seither war ich neugierig.

    Das Buch ist eigentlich kein packender Spannungsroman, von wenigen Szenen abgesehen, und dennoch wollte und konnte ich das Buch nicht auf die Seite legen.
    Die Figuren werden sehr liebevoll charakterisiert, und auch in diesem Roman gefällt es mir wieder, daß sie so vielschichtig dargestellt werden - nicht nur hässlich und böse bzw. schön und gut, sondern jede Figur hat ihre Stärken und Schwächen. Interessant sind auch die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten, die nicht vorhersehbar sind, aber sich genau richtig "anfühlen" aufgrund der Erfahrungen, die sie im Laufe ihres ersten Auftrags machen.

    Wie auch bei den "Soldaten" bleiben einige Geheimnisse ungelöst bzw. Andeutungen stehen im Raum: eigentlich ist das etwas, das mir in Roman gar nicht gefällt, aber hier stört es mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Und obwohl der Mammut-Zyklus und "Die Soldaten" zwar auf dem gleichen Kontinent spielen, aber unabhängig voneinander gelesen werden können, gab es doch Details, die diese Geheimnisse etwas erhellen können.

    Ich könnte auch schreiben, mir gefällt das Buch, weil der Autor einfach wunderbar erzählen kann.

  24. Cover des Buches Dinosaurier und ausgestorbene Tiere (ISBN: 9783897170193)

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