Bücher mit dem Tag "manche mögens heiß"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manche mögens heiß" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

  2. Cover des Buches Some Like It Hot (ISBN: 9783822860564)
    Alison Castle

    Some Like It Hot

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  3. Cover des Buches Manche mögen's tot: Die K&K-Schwestern ermitteln 3 (ISBN: B07S21S5PN)
    Tatjana Kruse

    Manche mögen's tot: Die K&K-Schwestern ermitteln 3

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Wieder eine sehr gut gelungene Folge: Schräge Figuren, toller Humor, Handlung voller überraschender Wendungen uvm.

    Klappentext greift die Eckpunkte der Geschichte recht gut auf:

    „Wie man sich bettet, so liegt man. Gilt auch für Särge.

    Konny geht bis zum Äußersten und serviert den Gästen ihrer Pension koffeinfreien Kaffee. Während ihre Schwester Kriemhild beim Pilzesuchen den Schuss gehört hat. Mit dem ein stadtbekannter Wohltäter eine Frau erschossen hat, die er anschließend im Kofferraum abtransportiert. Nicht ohne vorher zu versuchen, Kriemhild auch aus dem Weg zu räumen. Mithilfe von schwarzem Johannisbeersaft überzeugt sie den Mörder, dass sein Versuch, sie unschädlich zu machen, ausreichend war. Als leidlich unsichtbarer Geist sucht Kriemhild nach Beweisen für den Mord, während Konny ihre »Beerdigung« plant.

    Nacktkater Amenhotep, der dauerfluchende Papagei Chuck Norris und die nervtötend anspruchsvolle Gästeschar sind dabei nicht hilfreich.“

    In der vollrenovierten Pension haben die K&K Schwestern nun Gäste. Ein junger Mann, Anfang 30, hilft den beiden dabei, die Pension professionell zu führen, denn er ist vom Fach. Auf seine Hilfe wollen die Schwestern nicht verzichten, gut so, denn sonst hätte der Chaos endgültig gesiegt. Er war eine Bereicherung in dieser Folge.

    Keiner, außer Konny vllt, will Kriemhild glauben, dass sie im Wald einen kaltblutigen Mord beobachtet hat. Sie will aber unbedingt beweisen, dass sie recht hat. Es folgen jede Menge Verwicklungen, die manchmal haarscharf am Klamauk schrammen, aber alles in allem wird es eine gelungene, leichte Unterhaltung mit schrägen Figuren und manchmal schwarzem Humor.

    Ich habe die vorigen Folgen gelesen, diese aber gehört. Und ich habe es bereut.

    Die Sprecherin Sonngard Dressler hat sehr gut gelesen, man hörte heraus, dass sie sich viel Mühe gab, allen Figuren ihre eigene Stimme zu geben: Wie sie den Papageien sprach, die Gäste, wie Konny und Kriemhild usw. Und hier lag mein Problem. In meiner Wahrnehmung sprachen die beiden Schwestern anders als sie von Frau Dressler interpretiert wurden. Auch die Geschichte an sich würde ich anders lesen. Durch diese Diskrepanz ging mir der Spaß an der Sache ab. Ich habe kein einziges Mal aufgelacht. Bei den anderen Folgen war so ziemlich das Gegenteil der Fall.

    Ich denke, ich hole das Buch und lese selbst. Vllt kommt dann der Lachflasch, von dem die Leserinnen dieser Folge berichten.

     

  4. Cover des Buches Unser allerbestes Jahr (ISBN: 9783596511747)
    David Gilmour

    Unser allerbestes Jahr

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal vorzuschlagen. Jesse darf die Schule für ein Jahr pausieren, wenn er wöchentlich drei Filme ansieht, die sein Vater für ihn auswählt. Dafür bekommt er allerdings freie Kost und Logis. Ab jetzt haben beide sehr viel Zeit für Gespräche und sich näher mit wichtigen Themen auseinander zu setzen.

    David Gilmour erzählt hier eine wahre Geschichte, denn ihm erging es mit seinem Sohn so. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil und mich hat sein Handeln beeindruckt, denn nicht jeder besitzt die Stärke, sich auf so intesive Art und Weise mit seinem pubertierenden Kind zu befassen.
  5. Cover des Buches Marilyn Monroe intim (ISBN: 9783453010451)
    William Stadiem

    Marilyn Monroe intim

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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