Bücher mit dem Tag "manchester"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manchester" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (586)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  2. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (734)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  3. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  4. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (779)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Das Cover find  ich richtig gut, da es gut aussieht und auch perfekt passt. (SPOILER) Als Tara sich im Auto versteckt und Gilian das Auto aus der Ferne beobachtet, sieht Tara nämlich genau das. (SPOILER ENDE)  Besonders die Szenen aus der Perspektive von Anne und Carla fand ich richtig spannend und gruselig. Das fand ich auch am spannendsten.  Den Rest fand ich ok, aber nicht übermäßig gut. Als am Ende (SPOILER) Samson von John ein Job in seiner Firma angeboten wurde (SPOILER ENDE), war ich sehr gerührt und es war wirklich ein schönes Happy End.

  5. Cover des Buches Perfectly Broken (ISBN: 9783958184046)
    Sarah Stankewitz

    Perfectly Broken

     (440)
    Aktuelle Rezension von: xshirleyx

    "Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz ist ein Buch, welches mich nie sonderlich angesprochen hat. Das Cover ist nicht mein Fall und der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugen können. Und doch habe ich es mir irgendwann gekauft. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was letztendlich dafür ausschlaggebend war. 

    Das Cover finde ich persönlich nicht schön. Es spricht mich nicht an. Mir gefallen zwar die goldenen Akzente, aber insgesamt wirkt es nicht harmonisch auf mich. Außerdem finde ich die zwei Formen auf dem Cover nicht passend. Die Schrift gefällt mir jedoch ganz gut. Der Schreibstil der Autorin hat mich hingegen sehr mitreißen können. Er war flüssig zu lesen. Genau so eine Art Schreibstil wünsche ich mir theoretisch in jedem New Adult-Buch. 

    Die Charaktere wurden meiner Meinung nach oberflächlich beschrieben. Besonders die Protagonistin bestand nur aus ihrer Trauer. Brooklyn ist aus diesem Grund für mich nicht greifbar geworden. Ich konnte ihre Gedanken relativ gut nachvollziehen, aber finde ihren Charakter insgesamt langweilig. Chase war mir bloß mittelmäßig sympathisch, da er von vornherein gelogen hat und sich in meinen Augen Brooklyn aufgedrängt hat. Was ich aber zugeben muss, ist, dass ich Brooklyn und Chase als Paar sehr mochte. Die Autorin hat es geschafft, dass ich eine Anziehung zwischen beiden spüren konnte. Gelegentlich ging mir diese zu schnell, aber andererseits war es für mich dennoch realistisch. Die Nebencharaktere waren mir auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch.

    Die Handlung hatte einiges zu bieten. Bis zu einem gewissen Kapitel habe ich die Geschichte geliebt! Ich war hin und weg von diesem Buch und der Idee mit den Gesprächen durch die Wand bzw. der Tür. Doch dann folgte einem vorhersehbaren Plottwist der nächste. Die Handlung entwickelte sich in eine Richtung, die ich mittlerweile schon gefühlt tausend mal in anderen Büchern gelesen habe. Ich war kurz davor das Buch wütend gegen eine Wand zu werfen, als mir dann aber plötzlich die ersten Tränen übers Gesicht liefen... Obwohl ich unglaublich sehr von der Handlung genervt war, konnte mich diese berühren und überwältigen, was noch immer ziemlich überraschend für mich ist. Nicht nur einmal hatte ich Tränen in meinen Augen. 

    Das Buch hat mich vollkommen verstanden, obwohl ich in meinem Leben nichts dergleichen wie die Charaktere erlebt habe. Ich habe mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen können und der Autorin die Geschichte abgekauft. Ich finde, dass "Perfectly Broken" nicht perfekt ist, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe. Für mich persönlich ist es ein Buch, das trotz weniger Seiten gezeigt hat, dass es wichtig ist, mitfühlend zu sein und vor allem jeder eine zweite Chance verdient. Die Geschichte ist nicht unbedingt einzigartig, aber sie ist unglaublich romantisch und ergreifend.

  6. Cover des Buches Mädchenjäger (ISBN: 9783492304627)
    Paul Finch

    Mädchenjäger

     (114)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Detectice Sergeant Mark „Heck“ Heckenburg verfolgt einen Fall. Achtunddreißig junge Frauen sind verschwunden, scheinbar gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Fällen. Doch Heck ist anderer Meinung. Als sein Chef den Fall schließt und Heck in Zwangsurlaub schickt, ermittelt der auf eigene Faust weiter – und findet bald heraus, dass wirklich etwas an seinen Theorien dran sein könnte. Als Lauren Wraxford bei ihm auftaucht, die ebenfalls nach ihrer verschwundenen Schwester sucht, stechen die beiden mitten hinein in ein Wespennest.

    Das war spannend, auch wenn Heck und Lauren ein etwas anderes Ermittlerteam sind. Und der Fall ist wirklich abstoßend und man wünscht sich von der ersten Seite an, dass Heck und Lauren die Schuldigen finden und sie zur Strecke bringen. Auf dem Weg dahin müssen die beiden aber ganz schön viel einstecken, auch weil sie keine Rückendeckung aus der Polizeibehörde haben.

    Das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Hier geht es oft sehr ruppig, blutig und gemein zu. Dabei ist es spannend, Heck und Lauren bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Am Schluss hätte ich mir noch ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht, denn weder wird aufgeklärt, ob die Vermissten in irgendeiner Form gefunden werden, noch werden die Nice Guys komplett aufgespürt – bzw. Man weiß es nicht.

    Mir hat dieser erste Teil der Reihe trotzdem sehr viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, wie es mit Heck weitergehen wird. Werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen!

  7. Cover des Buches The Stranger Times (ISBN: 9783847900900)
    CK McDonnell

    The Stranger Times

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Hilou81

    Zum Inhalt:

    Wenn es um unerklärliche Phänomene und phantastische Storys geht, ist die Wochenzeitung "The Stranger Times" die erste Adresse in ganz Großbritannien. Als Hannah dort ihre erste Arbeitswoche antritt, weiß sie noch gar nicht, auf was genau sie sich da eigentlich einlässt. Dann kommt es unerwartet zu einer Tragödie und das gesamte Redaktionsteam muss feststellen, dass ihre Berichterstattung nicht gänzlich völliger Unsinn ist. Einige Storys sind furchtbar real und gefährlich....


    Meine Leseerfahrung:

    Ich werde ja oft von der Optik eines Buches angezogen und entscheide meist intuitiv nach Cover, ob ich das Buch in mein Regal stellen möchte oder nicht. Der schwarze Buchschnitt in Kombination mit dem auffälligen roten Hardcover hat sofort mein Interesse geweckt. Dazu der Klappentext, der feinsten britischen Humor verspricht, war für mich auch ausschlaggebend. Und auch diesmal hatte ich mit meiner Intuition einen absoluten Glücksgriff.

    "The Stranger Times" ist der sensationelle Auftakt zu einer Trilogie, der durchgehend absoluten Lesespaß bietet. Die Charaktere sind herrlich schräg und beglücken mit wundervoll lustigen Dialogen. Die Hauptfigur Hannah ist mir sehr sympathisch. Sie hat zwar auch ein Päckchen zu tragen, scheint aber verglichen mit den anderen Leuten in der Redaktion halbwegs 'normal' zu sein.  Aber auch die schrulligen Kollegen schließt man sofort ins Herz. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich zuletzt so ein gutes Buch in den Händen gehalten und beim Lesen laut gelacht habe. Besonders die Stelle mit dem Tag der Irren, wenn Bürger bei der Redaktion Schlange stehen, um über übersinnliche Beobachtungen und Erfahrungen zu berichten, habe ich Tränen gelacht. Die hierbei geführten Gespräche haben für ordentliche Lachanfälle gesorgt. 

    Aber man sollte hier nicht nicht nur einen rein humoristischen Roman erwarten, denn die eigentliche Fantasy-Geschichte hat es in sich und nimmt sogar düstere und brutale Züge an, wenn es um den bösen Gegenspieler geht. Damit holt uns der Autor immer wieder zurück in die dunkle Realität und fesselt uns zusätzlich mit dem spannenden Plot um den gefährlichen Magier.

    Zwischen den Kapiteln sind übrigens vereinzelt auch Zeitungsartikel von The Stranger Times abgedruckt, so dass man auch einen Eindruck gewinnt, um welch seltsames Blatt es sich hier handelt, dass wöchentlich die schrägsten Berichte abliefert. So kann man sich zwischendurch auch selbst fragen, welche dieser Geschichten tatsächlich auch wahr sein könnte.


    Fazit:

    "The Stranger Times" vereint Humor und dunkle Fantasy auf sehr gekonnte Art und Weise. Zwischen Lachen und Spannung bewegt man sich auf ein spektakuläres Finale mit einem grandiosen Cliffhanger zu, der die Erwartung auf die Fortsetzung zusätzlich erhöht. Dieser Roman ist ein unerwartet gutes Highlight gegen Ende des Jahres 2021!

  8. Cover des Buches Dreckiger Schnee (ISBN: 9783426522103)
    Joseph Knox

    Dreckiger Schnee

     (101)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    Aidan Waits, ein junger Detective hat die unglückliche Gabe sich mit seinem, vorzugsweise gefühlsgesteuertem Verhalten, immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Als er nach seiner letzten Eskapade kurz vor der Suspendierung steht, bietet ihm sein Vorgesetzter einen Deal an. Damit macht er allerdings ein Fass auf und Aidan, hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und dem Versuch Leben zu retten, gerät in eine arge Zwickmühle. Während er auf der einen Seite seinem dienstlichen Auftrag nachkommen muss, ist es ihm unmöglich das menschliche Desaster mit dem er so unverhofft konfrontiert wird zu ignorieren.

    Fazit
    Eine undurchsichtige Story, die sich zu einem wendungsreichen Machtspiel mit Überraschungseffekt entwickelt.

  9. Cover des Buches Aller guten Dinge sind zwei (ISBN: 9783426522707)
    Mhairi McFarlane

    Aller guten Dinge sind zwei

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    „Aller guten Dinge sind zwei“ wartet mit sympathischen Figuren, Humor und einem Quäntchen Tiefgang auf – wie man es von der britischen Autorin Mhairi McFarlane gewohnt ist. Dieser sechste ist nicht ihr bester Roman, aber Spaß macht er trotzdem.

    Laurie ist seit 18 Jahren mit Dan zusammen – ihr halbes Leben – als ihre Welt zusammenbricht: Während sie den richtigen Zeitpunkt für die Familienplanung gekommen sieht, überrascht er sie mit der Trennung. Dass die beiden in der gleichen Kanzlei arbeiten und sich dort ständig über den Weg laufen, macht die Situation nicht einfacher. Und dann hat Dan auch noch sehr schnell eine neue Freundin … Als Laurie das allgemeine Mitleid kaum noch erträgt, ergibt sich eine unverhoffte Gelegenheit: Ein Kollege bietet ihr an, dass sie ihrem Umfeld eine Beziehung vorspielen. So kann sie so tun, als wäre sie über Dan hinweg, während es ihm zu einem seriöseren Image verhelfen soll. Lauries beste Freundin warnt sie vor ganz miesem Karma und dass Lügen schiefgehen. Aber was soll schon passieren?

    Fake-Beziehungen kommen in romantischen Komödien immer wieder vor, oft mit ähnlichem Ausgang. Aber diese gewisse Vorhersehbarkeit hat mich gar nicht gestört, zumal Mhairi McFarlane dann doch immer wieder für ein paar zwischenmenschliche Twists gut ist. Die gnadenlose Ausreizung des Missverständnis-Motivs fand ich allerdings ziemlich anstrengend. Dass Liebende aufgrund von Irrungen und Wirrungen nicht so schnell zusammenfinden, gehört zu RomComs ja quasi dazu. Wenn die weibliche Hauptfigur aber alle 10 Seiten gebetsmühlenartig wiederholt, warum das Ganze nichts werden kann, nervt das zum einen und zeigt zum anderen sehr genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Trotzdem ist Laurie eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und „Aller guten Dinge sind zwei“ ein verlässliches Lesevergnügen.

  10. Cover des Buches Rachgier (ISBN: 9783426521816)
    Val McDermid

    Rachgier

     (69)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Rachgier

    Herausgeber ist Knaur TB; Auflage: 1. (3. September 2018) und es hat 480 Seiten.

    Kurzinhalt: Fall Nr. 10 für Val McDermids berühmtes Ermittler-Duo: Detective Chief Inspector Carol Jordan und Profiler Tony Hill jagen den "Wedding Killer"

     Eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Auto – das ist alles, was von der unauffälligen Büroangestellten Kathryn McCormick übrig ist. Erst vor kurzem hatte sie auf einer Hochzeit einen attraktiven Mann kennengelernt und auf neues Glück nach einer herben Enttäuschung gehofft. DCI Carol Jordan und Profiler Tony Hill versuchen den Mann ausfindig zu machen, müssen aber feststellen, dass keiner der anderen Hochzeitsgäste ihn kannte. Eine weitere Frauenleiche bestätigt Carols furchtbaren Verdacht: Ein ebenso raffinierter wie perfider Serienkiller macht sich die Einsamkeit seiner Opfer zunutze.

    Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, man konnte es lesen, es war unterhaltsam! Manchmal war es nur etwas langwierig, denn es wurde vieles wiederholt und deswegen hätte das Buch um 50 Seiten kürzer sein können.  Ich fand es manchmal auch sehr mühselig, mit der Spannung dabei zu bleiben. Die Grundidee des Buches war solide, aber ich fand es schlecht umgesetzt. Das Ende war vorhersehbar und trotzdem etwas enttäuschend für mich. Ich glaube, ich werde kein Fan werden.

    Mein Fazit: Naja, es ging so!  Ich hatte etwas anderes erwartet! Ich vergebe 2 Sterne und kann es nicht unbedingt weiter empfehlen.


  11. Cover des Buches Frühstück mit Meerblick (ISBN: 9783453421981)
    Debbie Johnson

    Frühstück mit Meerblick

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Debbie Johnsons zauberhafter Wohlfühlroman, erschienen im Mai 2017 beim HEYNE Verlag, hat mich – im positiven Sinne – an meine emotionalen Grenzen gebracht, wie es selten ein anderes Werk geschafft hat. Binnen weniger Seiten rollten schon die ersten Tränen bei mir, da die Trauer der weiblichen Hauptfigur Laura so greifbar, realistisch und ans Herz gehend in Worte gefasst worden ist, dass man sich wie selbstverständlich mit ihr verbunden fühlt und sie trösten möchte. Im Laufe der Lektüre gab es auch eineinhalb Kapitel, die ich spontan mal durchgeweint habe, ich sage nur: "Woche Fünf". 

    Nun ist dies jedoch kein Roman (- wie man anhand des Stichwortes 'Trauerbewältigung' meinen könnte -), der einen deprimierenden Unterton, eine drückende Grundstimmung oder allgemein einen negativen Touch hat, im Gegenteil! Die Mittdreißigerin Laura hat einen herrlich selbstironischen Humor und versucht ihr Bestes, nach dem Tod ihres Mannes das Leben für sich und ihre zwei Kinder wieder schön und lebenswert zu gestalten. Sie ist bereit für einen Neuanfang und dazu gehört ein unbeschwerter Urlaub. Als sie eine Stellenausschreibung des Comfort Food Cafés entdeckt, wo für den Sommer eine Köchin gesucht wird – Kost und Logis inkludiert – macht sie Nägel mit Köpfen und reist samt Kids und Familienhund aus der Enge und Hektik Manchesters ins malerische Dorset. Schon die Fahrt dorthin gestaltet sich schwierig, denn die Teenager Lizzie und Nate sind not amused, ihre Ferien ohne Freunde in einem kleinen Kaff verbringen zu müssen. Doch bald blüht die Familie in der neuen Umgebung regelrecht auf, was nicht nur an der landschaftlichen Schönheit der Region, dem glitzernden Meer und den sanft geschwungenen, grünen Hügeln liegt, sondern vor allem an der warmherzigen, mütterlichen Kaffeeinhaberin Cherie, den liebenswerten Einwohnern Budburys und den Café-Stammgästen, die einem allesamt ans Herz wachsen. 

    Erzählt wird in der Ich-Form aus Lauras Perspektive und der angenehme, gleichermaßen von Gefühl und Wortwitz geprägte Schreibstil ist einfach nur herausragend! Die intensive Charakterzeichnung ist sensationell; die ganze Zeit über dachte ich mir: "Das alles wirkt so unfassbar ECHT und glaubwürdig!" Die Beschreibung der Natur Dorsets und der charmanten kleinen Ortschaften hat mich komplett verzaubert, zu gerne möchte ich eines Tages selbst dorthin reisen. 

    Dass es sich in der Geschichte nicht in erster Linie um eine neue Love Story für Laura (oder die verkrampfte Suche danach) dreht, fand ich ganz wunderbar authentisch.  

    Erst im Nachhinein entdeckte ich, dass "Frühstück mit Meerblick" Teil einer Buchreihe ist. Welch freudige Überraschung! Ich kann es nicht erwarten, die weiteren Comfort Food Café-Bände zu lesen und nach Dorset zurückkehren zu dürfen! 

    Fazit: Das Cover verspricht eine Feel-Good-Story und hält definitiv, was es verspricht. Dieser Roman ist Balsam für die Seele und ein Muss für alle Fans von berührenden Frauenromanen. 

  12. Cover des Buches Korrosion (ISBN: 9783740800406)
    Peter Beck

    Korrosion

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Die Frage war der Bluthund der Intelligenz.“ (Zitat Seite 55)

    Inhalt:
    1971 stirbt ein Bäcker in seinem Backofen. Mehr als vierzig Jahre später wird seine Witwe während der Weihnachtstage ermordet. Ihr Aktiendepot in zweistelliger Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von einer angesehenen Schweizer Privatbank verwaltet. Ihre Anweisungen für den Todesfall legen fest, dass ihr Testament erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, welches ihrer drei Kinder damals für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich war. Tom Winter, dem erfahrenen Sicherheitschef der Bank fällt die schwierige Aufgabe zu, die drei möglichen Erben zu finden und den Sachverhalt zu klären.

    Thema und Genre:
    In diesem spannenden Buch, einzuordnen zwischen Roman und Thriller, geht es um aktuelle, wichtige Themen wie Flüchtlinge, Missbrauch und Umwelt, aber auch um Familie. Eine Kernfrage dreht sich um Ursache und Wirkung und den Graubereich zwischen Schuld und Gerechtigkeit. Die Finanzwelt bleibt im Hintergrund.

    Charaktere:
    Tom Winter ist ein erfahrener Ermittler und sein Einsatz bewegt sich zwischen psychologischen und körperlichen Herausforderungen, die ihn an seine Grenzen bringen. Private Befindlichkeiten setzt der Autor maßvoll und nur dort ein, wo es für die Handlung wichtig ist.

    Handlung und Schreibstil:
    Orte der Handlung sind neben der Schweiz die Azoren, England und Deutschland und der Handlungszeitraum erstreckt sich über wenige Wochen zwischen Ende Dezember und Ende Januar. In einem zweiten Handlungsstrang wird der abenteuerliche Weg eines Flüchtlings aus dem Sudan bis nach Europa beschrieben. Beide Erzählstränge sind trotz der intensiven Schilderungen knapp und rasant geschrieben, was die Geschichte dicht und packend macht.

    Fazit:
    Ein anspruchsvoller Thriller mit Tiefgang und Themen, die den Leser nachdenklich stimmen. Dazu eine spannende Handlung mit rasanten Abläufen und einem smarten Ermittler, eine sehr gelungene Kombination.

  13. Cover des Buches Das kleine Chalet in der Schweiz (ISBN: 9783499006319)
    Julie Caplin

    Das kleine Chalet in der Schweiz

     (107)
    Aktuelle Rezension von: blumiges_buecherparadies

    Die Reihe von Julie Caplin mag ich sehr gerne, da man quasi auf eine Reise gehen kann und dabei eine schöne romantische Geschichte erlebt. Wie auch bei den anderen Bücher aus dieser Reihe gibt es Schwierigkeiten in der Beziehung der Protagonistin, weshalb es sie zu einem anderen Ort verschlägt. So ist es nun auch hier bei Mina Campbell, die von ihrem Freund betrogen wird und nun eine Auszeit bei ihrer Patentante nimmt. Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Gerichte, die Mina kocht alle himmlisch klingen und ich am liebsten alle davon probieren würde. Daher hätte ich am liebsten dazu die Rezepte bekommen. Die Schweiz ist wirklich perfekt für Mina gewesen, da sie dort in einem kulinarischen Himmel kommt bei ihrer Patentante und es nicht so eintönig wie bei ihrer Arbeit ist.

    Mit dem Charakter von Mina bin ich nicht ganz warm geworden, weshalb ich ein wenig ins Stocken beim Lesen gekommen bin. Ihre Begeisterung für die Küche und das Backen habe ich geliebt, aber ich mochte ihre Art zu denken nicht bezüglich Luke. Luke hingegen mochte ich sehr gerne, denn er ist ein richtig lieber Mensch und wusste was er wollte.

    Auf die Geschichte von Minas Schwester in Dublin bin ich schon sehr gespannt und freue mich, dass es um's Kochen dort gehen wird. Das freut mich sehr, da man hier schon einiges zu leckeren Gerichten gehört hat, aber der Fokus hier auf's Backen lag und im nächsten geht es nun um's Kochen.

    Das Buch ist ein weiter schönes und gutes Buch, dass einem cozy Gefühle gibt und wohlfühlen lässt.

  14. Cover des Buches Jenseits der Angst (ISBN: 9783732520404)
    Dania Dicken

    Jenseits der Angst

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Andrea und Gregory sind mittlerweile verheiratet und leben in London. Als die Millionärstochter Trisha auf dem Schulweg brutal entführt wird, bekommt Andrea die Gelegenheit, die polizeilichen Ermittlungen als Profilerin zu unterstützen. Doch die Entführer scheinen Profis zu sein, denn die Spurenlage ist äußerst dürftig. Als die Geldübergabe scheitert und es kein Lebenszeichen mehr von Trisha gibt, stellen sich Polizei und Profiler darauf ein, bald die Leiche der Schülerin zu finden. Doch der Fall nimmt ungeahnte Wendungen und Andrea muss schon bald feststellen, dass die Ereignisse aus dem vorherigen Band tiefgehende Spuren bei ihr hinterlassen haben...

    "Jenseits der Angst" ist der zweite Band um die Profilerin Andrea. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann problemlos folgen, wenn man den Auftakt nicht gelesen hat, da es einige erklärende Rückblicke gibt. Da diese Infos sehr umfangreich sind, ist es allerdings nicht empfehlenswert, den zweiten Band zuerst zu lesen, wenn man plant, danach den ersten zu lesen. Da man im zweiten Teil sehr viel erfährt, würde man sich sonst die Spannung verderben.

    Der erneute Einstieg in die Thriller-Reihe gelingt mühelos, da die Autorin es wieder hervorragend versteht, sofort das Interesse an der Geiselnahme zu wecken. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, wobei man sowohl die Arbeit der Profiler, als auch Trishas Geiselnahme und Auszüge aus den Tagen ihrer Gefangenschaft beobachten kann. Außerdem gibt es noch private Nebenhandlungen, in denen Andrea, Gregory und Gregorys Familie im Mittelpunkt stehen. Diese privaten Einblicke drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen eher dafür, dass die Protagonisten noch lebendiger wirken.

    Andrea kommt bei diesem Fall an ihre Grenzen. Das wird glaubwürdig geschildert, wodurch man mitfiebern und sich ganz auf die Handlung einlassen kann. Die Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich zum Ende hin stetig steigern. Alle Handlungsfäden laufen am Ende schlüssig zusammen. Der Epilog sorgt dafür, dass man am liebsten sofort weiterlesen würde.

    Ein spannender zweiter Band, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

  15. Cover des Buches Herzgift (ISBN: 9783442547364)
    Paula Daly

    Herzgift

     (27)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Natty und Sean sind privat und dienstlich einfach zu beneiden. Sie kennen sich seit Jugendzeiten, sind glücklich verheiratet und haben zwei wundervolle Töchter. Geschäftlich führen sie ihr eigenes, gut laufendes Hotel, was aber auch einiges abverlangt. Natty kümmert sich im Hotel gerne um viele Dinge selber und da bleibt manchmal die Zweisamkeit mit Sean auf der Strecke.

     

    Eines Tages erhält Natty einen Anruf der Schule, dass die jüngste Tochter Felicity auf einer Klassenfahrt in Frankreich schwer erkrankt ist. Sie reist natürlich Hals über Kopf zu ihr. Sean würde sie gerne begleiten, doch Natty lehnt sein Angebot ab, er solle sich lieber um das Hotel kümmern.  Gut, dass gerade Nattys Feundin Eve zu Besuch ist und ihre Unterstützung zu Hause anbietet.

    Der Alptraum beginnt, als Natty  nichtsahnend mit Felicity  nach Hause kommt: ihre Freundin Eve hat ihr den Mann ausgespannt und will Natty aus ihrer Familie drängen…

    Aus der einstigen Freundschaft wird bitterer Hass und der tödliche Zweikampf beginnt.

     

    Der Prolog war anfangs für mich nicht verständlich, was zum Ende des Buches aber natürlich logisch war. Die Geschichte fing ganz harmonisch an, nahm aber nach kurzer Fahrt sehr an Spannung auf.

    Der Schreibstil war flüssig und sehr gut verständlich. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut in die Situation von Natty hineinversetzen. Ich litt und kämpfte mit ihr, ihren Ehemann Sean hätte ich gerne mal so richtig zur Brust genommen! Bei ihm merkte man, dass er nur „mit seiner Hose dachte“.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es war bis zum Schluss sehr spannend.

    Ein absoluter Pageturner.

  16. Cover des Buches Wo Licht ist (ISBN: 9783866482333)
    Sarah Moss

    Wo Licht ist

     (31)
    Aktuelle Rezension von: MareikeHerzpotenzial
    Ein Bild zeigt zwei junge Mädchen. Gelangweilt rekeln sie sich auf einem großen Sessel, zarte Stoffe umspielen ihre jungen Körper, alles wirkt zart, doch der Blick der Mädchen ist kühl. Besonders der, des älteren Mädchens hat eine Härte, die der Maler eingefangen und für die Ewigkeit in seinem Bild eingeschlossen hat. Das Mädchen ist Ally, die Tochter eines bekannten Malers des 19. Jahrhunderts. Gemalt wurde sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester. Sie standen viele Male Modell für den Vater Alfred Moberly oder dessen besten Freund. Etwas, was die Mutter der Mädchen gar nicht gern sah. Für sie ist die Kunst ihres Mannes Dekadenz in Reinform und ihr Mann ein verschwendungssüchtiger Träumer. Sie gönnt weder sich noch ihren Töchtern ein ihrem Stand und Einkommen entsprechendes Leben. Alle Annehmlichkeiten hält sie für überflüssig und fokussiert sich fast bis in den Wahn auf die mittellosen und geächteten Frauen der Gesellschaft. Sie arbeitet unermüdlich im Armenhaus, betreut misshandelte Frauen, traumatisierte Mädchen von der Straße und hungernde Waisen. Ihr Groll gegen das System sitzt tief und für sie ist der Verursacher des Leides ganz klar: Der Mann.
    Sie bewegt sich zunehmend in den Kreisen von Frauenrechtlerinnen und sucht nach Wegen, ihre Töchter in dieser Bewegung einzubinden. Es steht schnell fest, dass Ally, als die intelligentere und fleißigere der beiden Töchter als eine der ersten Frauen studieren und Ärztin werden soll.
    Doch Ally ist zwar intelligent, doch vor allem auch unsicher und leicht in Panik zu versetzen. Ihr Vater und sein kreatives Umfeld geben ihr immer nur kurze Verschnaufpausen im ständigen Kampf um die Anerkennung und ganz besonders der Liebe ihrer Mutter.
    Sarah Moss erschafft mit Ally eine Figur des sehr frühen Feminismus und der Anfänge der Frauenbewegung. Tatsächlich gab es in den späten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die ersten Frauen mit Medizinabschluss. Doch den Weg, den diese Frauen bestreiten mussten, ihre Motivationen, ihre Ängste und Probleme sind sicherlich ein eher unbehandeltes Thema der Literatur.
    Elegant und mit viel Präzision beschreibt die Autorin den Weg von Ally und den anderen Figuren des Buches, ohne dabei eine zu vernachlässigen. Jede Person wird in ihrer Komplexität und inneren Antrieben beschrieben. Das ist zuweilen etwas anstrengend, weil es viel Raum einnimmt, doch zugleich wirkt es stimmig und plausibel. Ohne diese intensive Innensicht der Figuren, würde man sich manchmal sehr an ihrem extremen Verhalten stören. Doch so wirkt es nahezu tragisch, wie die Mutter oder auch Ally in ihren eigenen Verhaltensmustern gefangen sind.
    Jedem Kapitel ist eine Bildbeschreibung wie in einem Museumskatalog vorangestellt. Bilder von der jungen Braut Morberlys, dann der Kinder, schließlich der jungen Frauen, die aus ihnen geworden sind. Besonders in den Anfangskapiteln spielen diese Bilder und ihre Entstehungsgeschichte eine wichtige Rolle. Doch mit zunehmenden Alter Allys, die sich erst in der zweiten Hälfte zur Protagonistin entwickelt, rücken die Bilder in den Hintergrund.
    Schon ziemlich lange schiebe ich diese Rezension jetzt vor mir her. Es liegt sicherlich nicht daran, dass ich dafür keine Zeit hatte. Es liegt auch nicht daran, dass dieses Buch schlecht gewesen wäre.
    Ich bin mir tatsächlich auch nach fast zwei Monaten nach der Lektüre noch nicht ganz sicher, wie ich es bewerten soll.
    SarahMoss_Licht_ist_Cover_MareSicherlich ist es ein unheimlich gutes Buch, die Idee mit den Bildern am Anfang der Kapitel hat mir ausgesprochen gut gefallen und die Gesichte von anderen historischen Romanen deutlich abgegrenzt. Doch leider ist die Autorin nicht konsequent mit ihrer Idee. Ab der Hälfte etwa steht die junge Tochter des Malers und ihr emanzipatorischer Lebensweg im Fokus, dass man fast die kreative Atmosphäre der ersten Kapitel vergisst. Es scheint fast wie zwei Romanentwürfe, die hier miteinander verbunden worden. Dieser Gedanke kam mir irgendwann beim Lesen und hat mich nicht mehr losgelassen.
    Und das ist schade, denn die Geschichte ist toll, das Setting gut gewählt, die Figuren facettenreich und authentisch gezeichnet und die Sprache ist kraftvoll, elegant und fesselnd. Eigentlich ein richtig tolles Buch. Eigentlich. Es bleibt ein „ja, aber“ zurück und das ärgert mich. Denn es wirkt wie verschenktes Potenzial. Ich habe zwar bisher noch nichts von der Autorin gelesen, doch überzeugt sie mich sprachlich mit „Wo Licht ist“ absolut. Aktuell schreibt sie wohl an einer Fortsetzung, wieder mit dem Fokus auf der medizinischen Karriere von Ally. Ein tolles, noch kaum beleuchtetes Thema, auf das ich mich definitiv freue. Doch hoffe ich sehr, dass dieses Mal ein Lektor oder die Autorin selbst für eine klarere Struktur und Einheitlichkeit sorgt. Dann bin ich restlos selig.

    Fazit:

    Ein starker und thematisch frischer Roman über die ersten Emanzipationsversuche der Frauen in Großbritannien. Sprachlich zuweilen etwas langatmig, jedoch von starker Ausdruckskraft. Leider wurde die wunderschöne Idee mit den Bildbeschreibungen pro Kapitel nicht konsequent genug beibehalten.
  17. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (384)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Coverbild finde ich angenehm.
    Der Schreibstil ist gut, sodass man schnell in dem Buch voran kommt. Ich habe das Buch bereits einmal gelesen, es hat allerdings etwas gedauert, bis ich das beim letzten Mal festgestellt habe :-D
    Kommt bei mir ja echt sehr selten vor!
    Delia ist ein angenehmer Charakter und recht gut gelungen.
    Die Geschichte ist solide und man kann sie gut lesen. Es gab für mich keine großen Höhepunkte oder Tiefpunkte. 
    Ich hätte allerdings etwas mehr Emotionen und Spannung erwartet.

    Daher bekommt das Buch von mir nur durchschnittliche 3 Sterne.


  18. Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783423282727)
    Ian McGuire

    Der Abstinent

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Mitternacht. Feldgeschütze in der Stanley Street, Barrikaden an jeder Brücke und Kreuzung. Die hellen Flammen der Wachfeuer spiegeln sich rötlich schimmernd auf dem schwarzen, bootlosen River Irwell. Im Rathaus in der King Street klopft James O’Connor den Regen von seiner Melone, knöpft den Mantel auf und hängt beides an einen Haken neben dem Pausenraum. Sanders, Malone und vier, fünf andere schlafen in einer Ecke auf Strohsäcken; die anderen sitzen an den Tischen, spielen Whist, plaudern oder lesen den Courier.»


    Manchester, 1867. Im Morgengrauen hängen die Männer. Die englische Justiz verurteilte sie als Rebellen, Mitglieder einer staatsfeindlichen Organisation, den ‹Fenians› – die irischen Unabhängigkeitskämpfer. Klare Kante – sagt der Staat. Einsperren, ja gut, aber gleich aufhängen wegen so ein bisschen? – sagt das arme Volk mit der Faust in der Tasche. Constable James O’Connor, ist gerade aus Dublin nach Manchester versetzt worden, strafversetzt; nach dem Tod seiner Frau hatte er das Saufen angefangen. In Manchester gibt es viele Iren, die wegen der Arbeit hergekommen waren und natürlich solidarisieren sie sich mit den Iren auf der Insel. Und nicht jeder Ire ist gleich ein Fenian. Doch diese terroristische Gruppe plant etwas, plaudert man in den Gassen. Sie werden den Tod der Kameraden rächen wollen. Der Ire O’Connor soll Vertrauen zu Landsleuten gewinnen, Kontaktleute anwerben, die für ihre Spitzeltätigkeit bezahlt werden.


    «Eine Krähe krächzt, als zöge man einen trockenen Korken aus einer Flasche; irgendwo am Fluss klappern Wagenräder und ein Pferd wiehert. Einen langen Augenblick stehen die drei Männer Seite an Seite unter dem schweren Eichenbalken wie grob gehauene Karyatiden, getrennt und doch vereint, dann, erschreckend plötzlich, sind sie weg. Anstelle ihrer lebendigen Leiber bleiben nur drei stramme Stricke, wie lange, lotrechte Kratzer auf der Gefängnismauer. Die Menge hält die Luft an und lässt dann einen langen, kehligen Seufzer fahren, wie eine Welle, die sich vom Strand zurückzieht.» 


    Kriegsveteran Stephen Doyle, ein amerikanischer Ire, Exsoldat, ist heute so etwas wie ein Auftragskiller. Er soll einen Anschlag in Manchester auszuführen und heftet sich zunächst an O’Connors Fersen. Als Erstes muss er herausbekommen, wer die Spitzel wohl sein mögen, sie ausschalten. Alles will gut geplant sein. O’Connor und seine Männer sind in Gefahr. Und er muss wiederum den Amerikaner finden, den man angeblich geschickt hat, um ein großes Ding abzuziehen. Was haben die Fenians vor? Verrat, Schuld und Gewalt – eine Spirale der Gewalt – Gewalt erzeugt Gegengewalt, Rache und Vergeltung, ein nie endendes Szenarium. Die düstere Atmosphäre der armen Leute im Manchester des neunzehnten Jahrhunderts ist spürbar. Der Copkrimi ist an ein reales historisches Ereignis angeknüpft: die öffentlichen Tötung dreier Mitglieder einer irischen Geheimorganisation am 23. November 1867. Nach einem Angriff auf einen Polizeiwagen in Manchester wurde ein Polizist aus Versehen erschossen; bekannt als «Manchester Outrages». Die Verurteilten waren Mitglieder der Irish Republican Brotherhood, auch Fenians genannt, und sie gehörten zu einer Gruppe von 30 bis 40 Fenians, die einen von Pferden gezogenen Polizeiwagen angriffen, um zwei verhaftete Anführer der Bruderschaft zu befreien. Der Wagen war verschlossen und man öffnete ihn durch einen Schuss auf das Schloss. Dummerweise schaute der Polizist, der innen zur Bewachung saß, nicht wusste, was vorgeht, in diesem Augenblick durch das Schlüsselloch. Keiner der Verurteilten hatte den Schuss abgegeben. Sie wurden gehängt und damit zu Märtyrern der irischen Bewegung. Und wir Leser geben O’Connor völlig recht: Das alles hätte nicht sein müssen. Wären sie im Gefängnis gelandet, niemand hätte weiter über die Männer geredet. Aber nun sinnen die Iren auf Rache. O’Connor ist ein Getriebener. Von den englischen Kollegen nicht anerkannt, von den Vorgesetzten unter Druck gesetzt – denn dies ist seine letzte Chance bei der Polizei – die Angst um seine Spitzel, um sein eigenes Leben und seine Dämonen, die ihn treiben lassen, die Flasche. Ein High Noon zwischen O’Connor und Doyle. 


    Interessanterweise ist dieser historische Krimi im Präsens geschrieben. Präsens bringt Tempo und Plastizität. Denn dieser Plot ist rasant. Wer findet wen zuerst und stellt ihm ein Bein? Historisch atmosphärisch ist der Roman hervorragend verortet, Meerschaumpfeifen, Strohmatratzen und Bibermützen; Gerber, Whisky und Bier, verrußte Straßen, schmutzige, dunkle Gassen, Gaslaternen im diffusen Licht, es riecht nach Ruß, Schweiß, Sägemehl und Kloake. Die Perspektivlosigkeit der Menschen ist spürbar – das Auswandern in die USA scheint die Rettung. Doch Heimkehrer zeigen ein anderes Bild. Stimmungsvoll arbeitet Ian McGuire mit bildlichem Ausdruck, ein literarischer Krimi auf hohem Niveau, ein Copkrimi, ein Noirkrimi mit historischem Hintergrund. Absolute Empfehlung für Noir-Fans.


    Ian McGuire, geboren 1964, ist ein britischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Mit ›Nordwasser‹ war er 2016 für den Man Booker Prize nominiert. Der Roman wurde von der ›New York Times‹ zu einem der zehn besten Bücher des Jahres gewählt und wird von der BBC zur Serie verfilmt, mit Colin Farrell in der Hauptrolle.


    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/der-abstinent-von-ian-mcguire-rezension.html

  19. Cover des Buches Der Tuchfuchs - Historischer Roman (ISBN: 9798645906436)
    Ellen Flynn

    Der Tuchfuchs - Historischer Roman

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Beagles_rock

    Es gibt Bücher, die möchte man unbedingt lesen, weil sie einen so reizen und danach klingen, als seien sie gut, vielleicht sogar außergewöhnlich. Aufgrund der guten Rezis habe ich mir den "Tuchfuchs" bestellt. Kaufleute im alten England? Genau mein Ding! 

    Das Thema und diie Charaktere klangen spannend, und die Geschichte hat sicherlich Potential. Vielleicht habe ich eine frühe Ausgabe erwischt, denn zwischendurch tauchte mal ein anderes Cover auf, aber...

    selten wurde ich von einem Buch so enttäuscht. 

    Nicht nur, dass der Umschlag aussieht wie aus dem billigen Drucker, auch die Grammatik wurde sukzessive schlechter und schlampiger, und das hat mir das Lesevergnügen dann wirklich verdorben. Es passiert im Selfpublishing ja nicht selten, dass Autoren auf Lektoren und Korrektoren verzichten, aber ich konnte hier teilweise keine Seite lesen, ohne zu stolpern. 

    Noch dazu sind  in dem Buch einige ganz grobe Fehler (medizinhistorischer und naturwissenschaftlicher Art),  die  ich hier nicht näher benennen möchte, aber so etwas stört mich bei historischen Stoffen extrem. Es kann ja sein, dass die Autorin sich mit dem Handel zur benannten Zeit super auskennt, aber Dinge zu behaupten, die erst zu einer späteren Zeit erfunden wurden, ist schon stark. Leser sind doch nicht dumm. An besagten Stellen musste ich das Buch erstmal eine Weile weglegen. Doch, ich habe mich mehr geärgert als gefreut. Die Kritik gilt auch dem Lektor oder dem-/derjenigen, die für die Korrektur verantwortlich war: nicht aufgepasst.

    Der junge Kaufmann, Aidan,  ist ein Selfmademann, ein Schlitzohr sondergleichen. Das könnte toll sein, wenn er nicht so oberflächlich wäre. Ich kann ihm seinen Erfolg nicht so ganz glauben (das hat er also mit dem Buch gemeinsam), während die junge Gillian ihrer Zeit weit voraus scheint. Der Gegenspieler ist interessanter als die Hauptfigur, und einige Umstände und Handlungen scheinen mir dann doch weit hergeholt - und was eine dröge, unschöne Sexszene in einem Historienroman zu suchen hat, kann nur einer Fortsetzung geschuldet sein, aber mehr möchte ich hier nicht verraten. Ich brauche keine Fortsetzung, und wenn es sie schon geben muss, dann hoffenltich sorgfältiger recherchiert und mit einer Korrektur, die den Namen verdient. 

    Ich wollte eigentlich nur einen Stern geben, aber das scheint mir bei der vielen Arbeit, die so ein Stoff benötigt, dann doch zu gemein. 

    .

  20. Cover des Buches Eclipse (ISBN: 0316027650)
    Stephenie Meyer

    Eclipse

     (803)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Irgendjemand scheint es auf Bella abgesehen zu haben, doch leider hat niemand einen Anhaltspunkt. Zeitgleich verschwinden viele Leute in Seattle, was Jasper auf den Plan ruft.

    Ich habe die ersten Bücher in einem durch gelesen, doch bei diesem Buch ist mir das Lesen deutlich schwerer gefallen. Schön ist sicherlich, dass man mehr über die anderen Familienmitglieder der Cullens erfährt. Doch speziell die indianischen Sagen fand ich sehr langweilig. Auch die ständig untervögelte Bella ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven.

  21. Cover des Buches Die Nacht brennt (ISBN: 9783426304440)
    Sarah Butler

    Die Nacht brennt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Buchpfote
    „Die Nacht brennt“ ist das 2. Buch der Autorin Sarah Butler, dass von der Droemer Knaur Verlagsgruppe im März 2016 veröffentlicht wurde.
    Es dreht sich um den jungen Engländer Stick, dessen bester Freund plötzlich ermordet wurde.
    Und das in der Nacht bevor ihre große Reise nach Spanien beginnen sollte, in der Nacht bevor sie alles hinter sich lassen wollten: Die Vergangenheit, die Stadt und die Aussichtslosigkeit.
    Doch am nächsten Tag wird nichts mehr so sein, wie es war.

    Ich bekam das Buch vor kurzem von einer Freundin geschenkt.
    Das Cover ist spannend gestaltet: Ein groß geschriebener Titel, im Hintergrund ein Stadtbild, die angedeutet in Flammen stand und ein Junge, der rennt. Wäre es nicht so künstlerisch angehaucht, ginge es glatt als Schlagzeile durch.
    Ich verstand den Klappentext erst so, dass es sich wohl schlussendlich um eine dramatische junge Erwachsene-Romanze handeln muss. Da lag ich falsch.
    Die Autorin beschreibt hauptsächlich Sticks Situation kurz vor und nach dem Tod seines besten Freundes Mac.
    Und das nicht in einer hübsch verfassten Geschichte, nein, sondern im jugendlichen Slang.
    Ich meine, der Junge kommt aus dem Ghetto Manchesters und das liest sich auch so.
    Das Buch spiegelte seine Gedankengänge, seinen Wortlaut und seine Beschreibungen von Menschen und Umgebungen wieder. Das hat dem Ganzen aber auch eine Authentizität verliehen, wie kaum etwas anderem.
    Weiterhin wird anhand der Angaben klar gezeigt, dass es in den Monaten Juni bis August 2011 spielt. Die Zeit der Aufstände in den Großstädten Großbritanniens. Ein weiterer Punkt, der mit Sticks Hang zur Unruhe und Zerstörung ein Zusammenspiel ergibt.
    Es ist ein Wechselbad der Gefühle und Stimmungsschwankungen, die nicht nur dem traumatisierten Stick erfüllt, sondern auch ihm nahe stehenden Menschen.
    Mich haben die vielen Wendungen trotz allem überrascht. Ohne viel zu verraten: Von manchen Personen dachte ich anfangs „was für ein Scheusal“ und zum Ende hin war es das ganze Gegenteil. Vernunft, Wut und Traurigkeit wechseln sich ständig ab, Es wird dadurch nie langweilig und man empfindet eine gewisse Empathie für die Persönlichkeiten in diesem Buch.
    Dabei hat für mich die vorab angesprochene Liebesgeschichte wenig Platz eingenommen. Bei der Hälfte des Buches habe ich mich doch gefragt, wann es da mal los geht. Schließlich steht es ja im Klappentext. Im Endeffekt war das aber nicht so wichtig. Es ging allein darum herauszufinden, ob Stick sein Leben in den Griff bekommt und die richtige Wahl trifft. Passend dazu ein Zitat aus meinem Lieblingskapitel des Buches: „Du bist ein super Kerl, Kieran. Du kannst tun, was immer du willst, aber die Welt kommt nicht zu dir, wenn du keinen Schritt zu ihr hin machst.“

    Fazit: Das Buch „die Nacht brennt“ ist ein sehr dramatisch-emotionaler Roman, der von Menschen gelesen werden sollte, die sich in solche Situationen hineinversetzen können. Andere würden es als übertrieben erachten.
  22. Cover des Buches Alle Rache will Ewigkeit (ISBN: 9783426509937)
    Val McDermid

    Alle Rache will Ewigkeit

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    Dr. Charlie Flint, Psychiaterin, Gutachterin und Profilerin, bekommt von ihrer ehemaligen Dozentin in Oxford einen Auftrag. Corinna glaubt, eine ihrer früheren Studentinnen (Jay), die oft für sie auch als Kindermädchen arbeitete, ist eine Serienmörderin. Ihr Probelm: sie ist derzeit mit ihrer Tochter Magda liiert, deren Ehemann am Tag der Hochzeit umkam.

    Tatsächlich starben ehemalige Konkurrenten und Geschäftspartner auf mysteriöse Weise, als Unfall getarnt. Die Untersuchungen wurden immer relativ schnell abgeschlossen und Jay konnte nie was angehängt werden. Corinna hat Angst um ihre Tochter.

    Ich fand ganz spannend zu lesen, wie  die Schlinge um Jay`s Hals immer enger wird. Wird Charlie Jay überlisten können?
  23. Cover des Buches Schwarze Witwen (ISBN: 9783492310420)
    Paul Finch

    Schwarze Witwen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch hat mich der Klappentext neugierig gemacht und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte bekommt es die junge Polizistin Lucy Clayburn mit einer skruppellosen Serienmörderin zu tun, die von allen nur "Jill the Ripper" genannt wird. Die Mörderin ist eine junge Frau und sie zieht eine Spur von Opfern hinter sich her. Lucy arbeitet verdeckt in der Unterwelt Manchesters, nichtsahnend, dass dadurch ein Syndikatschef ungewünscht auf sie aufmerksam wird ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Paul Finch ist flüssig zu lesen, aber manchmal leider ein bisschen zu langatmig. Trotz einer soliden Handlung, waren mir die Inhalte oftmals etwas zu zäh, was die Spannung gedämpft hat.  


    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Paul Finch gut ausgearbeitet. Ich fand besonders die Protagonistin interessant und hätte manchmal auch gerne etwas mehr über sie erfahren. Auch die Antagonisten fand ich ganz gelungen, auch wenn manches ein bisschen klischeehaft war. 

     

    Spannung: 

    Mit dem Spannungsbogen konnte mich der Autor leider gar nicht überzeugen. Die Geschichte braucht, meiner Meinung nach, viel zu lange, bis es wirklich zu spannenden Momenten kommt. Der Großteil des Buches ist eher durchschnittlich und ein gewohntes Thrillerfeeling kam bei mir leider nur leicht gegen Ende auf, was, für mich, viel zu spät war. 

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen hat Paul Finch in Ansätzen gut dargestellt, aber da man nicht viel Privates oder ähnliches über die Charaktere erfährt, war dieses Thema eher selten und nur am Rande vorhanden. Wenn die Spannung besser gewesen wäre, wäre es für mich aber durchaus okay gewesen. So fehlte es leider an zuvielen Inhalten, die mir wichtig sind. 

     

    "Schwarze Witwen" ist ein durchwachsener Auftakt einer neuen Thrillerreihe. Es gab mir viel zu wenig Spannung und die Geschichte wirkte lange ziemlich zäh. Das konnte auch die interessante Protagonistin nicht ganz aufwiegen.

  24. Cover des Buches Jeden Tag gehörst du mir (ISBN: 9783959671361)
    Alex Lake

    Jeden Tag gehörst du mir

     (18)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klappentext

    Kate liebt ihre Freiheit.Sie hat attraktiven Irish Look:lange glatte Haare,helle Haut dunkle Augen.Die Achtundzwanzig jährige will das Leben in vollen Zügen genießen.Sie mag Stockton Heath,ihren Heimatort in der Nähe von Manchster.Bis die Freiheit und die Kleinstadt kein Zuhause mehr ist,weil die Angst um sich greift.Ein Mörder geht um,der Frauen tötet.Frauen die eines gemeinsam haben:Alle sehen auf erschreckende Art aus wie Kate. 


    Meine Meinung

    Das war mein erstes Buch von diesem Autor. Der Klappentext hat mich einfach neugierig gemacht. Gleich zu Anfang der Geschichte war es für mich schon ziemlich spannend. Ich fand diese Geschichte schon sehr düster am Anfang, aber das spiegelt auch genau das Cover wieder. Doch irgendwie blieb die Spannung nicht immer gleich, was ich dann auch nicht so gut fand. In der Mitte der Geschichte flaute es dann allerdings etwas ab. Ich denke, das es da ran lag, das ich vieles doch sehr vorhersehbar empfand und das dann die Spannung etwas heraus genommen hat, was ich dann doch sehr schade fand. Der Täter wurde schon sehr schnell aufgedeckt, was ich nicht so erwartet habe. Das hätte ich mir schon etwas anders vom Autor gewünscht, weil das Thema im Buch doch schon sehr interessant war. Es gab dann noch ein paar Wendungen, die ich gar nicht so schlecht fand, doch irgendwie war für mich die Spannung nicht mehr da wie am Anfang der Geschichte. So manches empfand ich auch nicht immer so glaubwürdig und kam mir dann doch irgendwie etwas übertrieben vor, aber das ist mein empfinden. Das kann schon beim nächsten Leser wieder ganz anders sein.Die einzelnen Charakteren wurden vom Autor sehr gut beschrieben, doch ich konnte nicht so richtig Bezug zu ihnen aufbauen, denn da hat mir doch noch was gefehlt. Trotz all dem fand ich den Schreibstil für mich sehr flüssig man konnte gut durch diese Geschichte lesen. Leider konnte mich diese Geschichte nicht so richtig überzeugen.

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