Bücher mit dem Tag "mandela"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mandela" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Die kleine Nombeko kommt als Tochter einer drogensüchtigen Mutter in einem Armenviertel Sowetos zur Welt und ist schon als Fünfjährige als Latrinentonnenträgerin tätig. Mit 12 wird sie Chefin Ihres Latrinen-Bezirkes. Mit 15 beschließt sie in die Welt zu ziehen um die Nationalbibliothek in Pretoria zu sehen. Auf dem Weg dahin gerät sie in einen Unfall, der ihr Leben für die nächsten 10 Jahre sehr einengen wird, in denen sie aber viel über Atomwaffen lernt und die chinesische Sprache.

    Währenddessen wird in Schweden der Postbeamte Ingmar vom Monarchisten zum Republikaner und versucht seine Zwillingssöhne Holger und Holger, von denen nur einer bei den Behörden existiert, in seinem Sinne und mit Blick auf seine Mission, die Ausrottung der Monarchie, zu erziehen.

    Mit 25 kommt Nombeko nach Schweden und trifft dort auf Holger 2 samt Anhang. Die Atomwaffen werden sie auch die nächsten 20 Jahre nicht loslassen. Doch ihre Überintelligenz hilft ihr durch jedes unwegsame Problem, dass das Leben ihr in den Weg stellt und ermöglicht ihr sogar Zugang zu Präsidenten und dem schwedischen König.

    In jeder Buchhandlung trifft man auf die einprägsamen Cover von Jonas Jonasson und so habe ich mal wieder bei einem Kindle-Angebot zugeschlagen, um einen Eindruck zu bekommen, was hinter den Giraffen, Elefanten und Affen steckt. In dem Fall ziert das Cover ein praller Zebrahintern, der einem eine unglaublich sarkastische Geschichte mit den Schauplätzen Südafrika und Schweden präsentiert.

    Durchzogen ist das Ganze mit einer Menge südafrikanischer und schwedischer Politikgeschichte. Und da sich mein Wissen in südafrikanischer Politik, abgesehen von Nelson Mandela, gen null richtet, ging der Witz an mir in der ersten Hälfte des Buches höchstwahrscheinlich an vielen Stellen vorbei. Bei einem Blick auf den schwedischen König im hinteren Drittel fühlte ich mich da schon eher angekommen. :-) Neben dem Unterhaltungswert der offensichtlich fantasievoll ausgeschmückten Passagen, lernt man in diesem Buch eine Menge über Land, Leute und Regierung. Wenn man die historischen Personen nicht kennt, tut man sicher gut daran sie parallel mal bei Wikipedia nachzuschlagen, was den Lesefluss aber natürlich eine wenig hemmt, weswegen ich das nur am Rande getan habe. Vielleicht ein Fehler, denn dann hätte ich sicher einen besseren Zugang zum Inhalt bekommen.

    Aber auch so hat das Buch seinen Charme, eine sehr sympathische Hauptdarstellerin inklusive ihres sehr sympathischen Freundes und eine Menge verschroben schrulliger Charaktere, über deren Dummheit man lachen und den Kopf schütteln kann.

    Meine Unwissenheit in Politik kann ich dem Autor nicht zum Vorwurf machen, weswegen das Buch von mir trotzdem 4 von 5 Sternen erhält.



  2. Cover des Buches Der lange Weg zur Freiheit (ISBN: 9783596138043)
    Nelson Mandela

    Der lange Weg zur Freiheit

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H
    Dieses Buch ist mit so gewaltiger Sprache geschrieben, dass ich zu jeder Zeit das Gefühl hatte dabei gewesen zu sein. Dieses Buch umfasst einen Zeitraum von seiner Jugend bis weit nach seiner Gefangenschaft. Seine Geschichte, die mit soviel Ehrlichkeit und Offenheit in diesem Buch so detailliert beschrieben werden machen es, trotz der hohen Seitenzahl zu einem Lesegenuss. Aus meiner Sicht ein absolutes „Muss“ fürs Bücherregal.
  3. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783423212144)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (568)
    Aktuelle Rezension von: BuchAlex

    Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

  4. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  5. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783785780305)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (61)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Auf einen Schlag alle Geldsorgen loszuhaben … ist das nicht der Traum eines jeden von uns? Und genau dieses Glück scheint den jungen John Fontanelli, der sich gerade mehr schlecht als recht als Pizzafahrer verdingt, ereilt zu haben. Doch ist es ein Fluch oder ein Segen? Wollen die Menschen um ihn herum seine Freunde um seiner selbst willen oder um sein Geld willen sein? Wem kann er noch trauen? Wie kann er verhindern, dass er alles verliert? Diese Fragen und noch viele mehr versucht der Autor Andreas Eschbach – bekannt für dicke Wälzer mit komplexen Problemen – zu beantworten. Und anfangs hat mich das Hörbuch auch noch richtig fasziniert, es ist nämlich gar nicht so einfach mit soviel Geld vernünftige Dinge zu tun. Doch hier muss ich sagen, weniger wäre mehr gewesen. Über dreißig Hörstunden zogen sich zum Ende hin wie Kaugummi. Mein Fazit: Eine tolle Idee, leider etwas langatmig umgesetzt. Ein großes Lob jedoch dem Sprecher Volker Niederfahrenhorst, der seine Sache großartig gemacht hat.

  6. Cover des Buches Mandela (ISBN: 9783701733392)
    Christo Brand

    Mandela

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nelson Mandela wurde für seinen Kampf gegen die Apartheid in Südafrika zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. 27 Jahre dieser ungerechten Strafe saß er tatsächlich ab; den größten Teil dieser Zeit in dem Gefängnis auf Robben Island, wo der 19-Jährige Christo Brand als Wärter arbeitete. Zu Beginn seiner Dienstzeit als Wärter war Nelson Mandela schon kein junger Mann mehr und zählte mit seinen 60 Jahren zu den "Alteingesessenen".

    Christo Brand ist als weißer Bauernsohn auf einer Farm mit schwarzen, weißen und farbigen Arbeitern aufgewachsen, wurde zur Nächstenliebe erzogen und hat mit Kindern jeglicher Hautfarbe gespielt.

    Bis zu seinem Einsatz auf Robben Island war Christo Brand sich der Schwere des Apartheidregimes nicht wirklich bewusst und wurde prompt von den älteren Wärtern dazu aufgestachelt, die extrem gefährlichen politischen Terroristen möglichst hart zu behandeln.

    Schnell musste Christo jedoch feststellen, dass Nelson Mandela und seine Freunde/Mithäftlinge alles andere als gewalttätig, gefährlich und aggressiv sind. Diese Männer waren stets respekt- und würdevoll, gepflegt und bildeten sich mit Hilfe von Fernstudiengängen stets fort. 

    Christo Brand hat einen sehr großen Teil von Mandelas Haftzeit zusammen mit diesem großen Mann verbracht und sorgte so gut es ihm möglich war dafür, dass Mandela und seine Freunde eine etwas angenehmere Zeit im Gefängnis verbrachten, als es eigentlich üblich wäre.

    Diese beiden sehr ungleichen Männer freundeten sich im Laufe der Jahr an und standen bis zu Mandelas Tod im Jahr 2013 in Kotakt.

    Dieses Buch hat mich besonders beeindruckt und einen nachhaltigen Eindruck bei Mir hinterlassen, da ich vorher schon die Biographie Nelson Mandelas gelesen habe und mir die ganze Thematik dadurch recht nah war.

  7. Cover des Buches Ein Land, das Himmel heißt (ISBN: 9783426515303)
    Stefanie Gercke

    Ein Land, das Himmel heißt

     (29)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Das Buch dreht sich um die junge Juliane bzw. Jill, die als weiße Südafrikanerin in Natal, Südafrika auf der Farm Inqaba geboren wurde. Das Leben ist gut zu ihr: Ihre Familie ist wohlhabend und sie steht kurz davor, ihren Freund Martin zu heiraten. 

    Doch der Schein trügt. Ihre alte, schwarze Nanny warnt sie: Sie spürt, dass Unheil über Inqaba hereinbrechen wird. 

    Tatsächlich folgen in den nächsten Jahren Schicksalsschläge, die Jill aus der Bahn werfen, sie aus ihrer behüteten Rolle zwingen und sie testen. Hat sie das Zeug dazu, Inqaba, ihre Heimat, ihre Zuflucht, ganz allein und auf sich gestellt, zu erhalten und sich dabei neu zu finden? 

    Meine Meinung: 

    Das Buch hatte seine guten und schlechten Momente. Die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung fand ich überwiegend sehr schön, da man das Gefühl hatte, beim Lesen in die afrikanische Landschaft versetzt zu werden, zu sehen, was Jill sieht, zu hören, was sie hört und die Umgebung zu schmecken und zu riechen. Allerdings gab es auch Passagen, in denen für meinen Geschmack viel zu viel beschrieben wurde, was eher die eigene Vorstellungskraft gehemmt hat und den Text an manchen Stellen langatmig und schwerfällig machte. Einige Ereignisse haben zudem nicht wirklich zur Entwicklung der Handlung beigetragen und ließen mich bis zum Ende mit der Frage nach dem Zweck zurück.

    Die erste Hälfte des Buches hat mir deutlich weniger gefallen als die zweite Hälfte. Das lag zum Teil daran, dass ich mich zuerst wenig mit Jill identifizieren konnte. Damit, wie sie mit den Angestellten umging und wie naiv sie manchmal gegenüber den Taten ihres Ehemanns Martin war. Sie machte auf mich einen eher unreflektierten und anmaßenden Eindruck. Allerdings war das mit großer Wahrscheinlichkeit die Intention der Autorin, um die Entwicklung des Charakters zu intensivieren. Trotzdem fand ich manche Handlungen Jills, auch noch ab der Hälfte des Buches, fragwürdig und hätte mich in vielen Situationen anders verhalten. 

    Ebenfalls hat mich gestört, dass einige Schicksalsschläge im Buch etwas konstruiert wirkten. Es war mir teilweise ein wenig zu viel "Pech" auf einmal. Auch einige glückliche Zufälle erschienen mir ein wenig unrealistisch. Mir ist klar, dass das Buch den Aberglauben der schwarzen Bevölkerung, der Zulus einweben will und daher so viel mit schicksalhaften Wendungen und Ereignissen spielt. Dennoch hätte ich mit Unglücksfällen mehr gespart. Es erschien mir ein wenig unrealistisch, dass Jill nach all diesen Ereignissen immer noch Kraft hatte, weiterzumachen. Selbst die robustesten Menschen wären an einem vergleichbaren Schicksal zerbrochen. 

    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass einige Begebenheiten für den Leser sehr vorhersehbar wirkten, Jill allerdings immer nur ein Bauchgefühl diesbezüglich hatte und später sehr überrascht schien, dass sie richtig gelegen hatte. 

    Nichtsdestotrotz ging es ab der Hälfte des Buches steil bergauf. Jill wurde mir viel sympathischer. Obwohl ich es ein wenig unrealistisch fand, dass sie nach allem, was passiert war, die Kraft aufbrachte, Inqaba alleine auf Vordermann zu bringen, habe ich dies sehr bewundert. Es war spannend mitzuerleben, welche Maßnahmen sie sich ausdachte, um Inqaba zu einem Ziel für Touristen zu machen.

    Während die Charaktere in der ersten Hälfte des Buches eher blass wirkten, kamen einem die bedeutenden Nebencharaktere ab der Hälfte des Buches immer näher und man hat einige von ihnen sehr lieb gewonnen, was dazu beigetragen hat, dass man das Buch nicht mehr weglegen wollte, weil einen interessiert hat, wie es mit allen weitergeht. Die Charaktere sind allgemein ein großer Pluspunkt, einige waren wirklich sehr realistisch und gut ausgearbeitet. 

    Ein positiver Wendepunkt war zudem der Eintritt eines neuen Mannes in Jills Leben, der eindeutig besser zu ihr passte und wie ich fand, auch viel besser ausgearbeitet war als Martin und einen spannenderen Charakter hatte.

    Sehr interessant waren auch die politischen Hintergründe des Südafrikas der 90-er Jahre. Aus Jills Perspektive und der ihrer Freunde, die sich als weiße Afrikaner betrachten und sich nicht vorstellen können, woanders zu leben, konnte man hautnah das Leben in Südafrika und die vorherrschenden Konflikte erfahren. Man konnte ein Stück weit besser verstehen, warum Südafrikaner eben nicht nur Europäer sind, die zufällig irgendwann Land in Afrika besiedelten, da ihre Mentalität aufgrund der Umstände, unter denen sie aufgewachsen sind, eine völlig andere ist.

    Das Land ist genauso schön und atemberaubend, wie zerrissen und grausam und es gelingt der Autorin sehr gut, diesen Kontrast darzustellen. 

    Es stehen sich auf der einen Seite radikale rechte Farmer und auf der anderen Seite aufrührerische Schwarze, die das Land ihrer Vorfahren zurückfordern, gegenüber. Jill, die eigentlich nur in friedlichem Einvernehmen mit den schwarzen Farmarbeitern, die sie schon ihr Leben lang kennt, leben will, gerät dabei zwischen die Fronten. 

    Gegen Ende des Romanes erschüttern brutale Überfälle die Farmen in Natal, die ich sehr spannend und anschaulich beschrieben fand. Jill muss hier auf die harte Tour lernen, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.

    Ein sehr atmosphärisches Buch, dass trotz meiner Kritikpunkte definitiv zu empfehlen ist, da es ab der Hälfte einen starken Wendepunkt gibt, ab dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, da man ab hier richtig in die Welt eintaucht und mit den Charakteren mitfiebert.

    PS: Wenn jemand das Ende mit dem vergrabenen Gegenstand verstanden hat, bin ich dankbar für eine Erklärung :)




  8. Cover des Buches Bekenntnisse (ISBN: 9783492273190)
    Nelson Mandela

    Bekenntnisse

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    NELSON MANDELA ist für mich eine einzigartige Persönlichkeit gewesen.Man kann nur bewundern was er bewirkt hat.Er beeinflusst sogar nach seinem Tod im Jahr 2013 noch viele Leute.Das Buch hat mich leider nicht ganz so begeistert.Das liegt keinesfalls am Thema,sondern meiner Meinung nach an der ganzen Zusammenstellung des Buches.Zum Beispiel fimnde ich es zwar toll,dass Teile von Briefen oder Schriften im Original abgedruckt wurden.Nachteil für mich war : Ich hatte Mühe Mandela's Schrift zu entziffern.Und es waren eben nur Teile vom Ganzen und das war dann bei mehreren solcher Schriften,extrem mühsam für mich, weil alles nur angeschnitten wurde.Zitate waren auch vorhanden und sogar ein Vorwort von Barack Obama.Aber das ganze Buch zu lesen fand ich dann schon sehr anstrengend,weil alles so telegrammmässig dargestellt und erzählt war.Man müsste glaube ich das Buch fast wie ein Witzbuch lesen : Immer wieder hervornehmen und einzelne Erlebnisse oder Abschnitte lesen.Das Buch ist nämlich wirklich sehr detailliert aber auch spannend und sehr persönlich geschrieben,sodass man wirklich weiss,wie und was Mandela gedacht hat!Daher empfehle ich das Buch zwar ,aber man sollte es nicht am Stück lesen meiner Meinung nach...KLAPPENTEXT : 📖 Nelson Mandela,die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas,öffnet zum ersten Mal sein privates Archiv : Er zeigt uns die Tagebücher,die ihm während den schwersten Stunden seines Lebens Trost spendeten,die erschütternden Briefe,die er in der Gefangenschaft an seine Frau Winnie und seine Kinder schrieb,und die Notizen,die er sich als erster demokratisch gewählter Präsident von Südafrika machte.In diesen bewegenden Zeugnissen wird der Mensch Mandela hinter dem grossen Staatsmann und Freiheitskämpfer sichtbar.
  9. Cover des Buches Ins dunkle Herz Afrikas (ISBN: 9783426514733)
    Stefanie Gercke

    Ins dunkle Herz Afrikas

     (22)
    Aktuelle Rezension von: nasa
    Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe, habe ich mich auf „Ins dunkle Herz Afrikas“ gefreut. Ich muss aber sagen ENDLICH ist es zu ende.  

    Henrietta lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Aber ihr Herz schlägt für ihre Wahlheimat Südafrika wo sie lange gelebt haben. Sie gewöhnt sich nur schwer an ihr Leben in Deutschland und sehnt sich in ihre Wahlheimat zurück. So beschließt sie mit ihrem Mann Ian eine Reise nach Südafrika zu machen. Südafrika ist aber durch den Rassenhass zerrissen und Henrietta und Ian sind bei der Polizei negativ aufgefallen und mussten schon Mal fliehen. Doch die Sehnsucht Henriettas ist so stark das sie alle Angst über Bord wirft. Aber schon bei der Einreise gibt es Schwierigkeiten und die beiden dürfen nur kurze Zeit in Afrika bleiben und müssen das Land dann für immer verlassen. Aber es kommen noch mehr Schwierigkeiten auf sie zu.

    Dieses Buch ist ein einziges durcheinander. Es wird ständig zwischen Afrika und Deutschland und den verschiedenen Jahren hin und hergependelt. Irgendwann verliert man dann den Überblick und plötzlich geht es chronologisch zur Sache. Es war schwer ins Buch rein zu finden und als es dann einigermaßen klappte wurde es sowas von unrealistisch und konstruiert das man das Gefühl hatte dass die Autorin selbst keine Lust hatte dieses Buch zu schreiben. Die letzten 50-100 Seiten haben sich wie Gummi gezogen und auch das Ende war wieder von Kitsch übersät. Das einzig positive was ich finden konnte waren wieder die tollen Beschreibungen der Landschaft Afrikas. Ansonsten war ich froh als ich das Buch endlich zu ende gelesen habe. 
  10. Cover des Buches Nelson Mandela (ISBN: 9783522305006)
    Christian Nürnberger

    Nelson Mandela

     (7)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Wenn ein Land eine Ikone hervorbringt, die mindestens auf einer Stufe mit Legenden wie Mahatma Ghandi oder dem Dalai Lama steht, ist es dann nicht die Pflicht dieses Landes, seiner Gesellschaft und Politik, dessen Erbe hochzuhalten?*


    Nelson Mandela, gefeierter Held und friedlicher Revolutionär, hat Südafrika in eine neue zukunft geführt. Neben seiner Lebensgeschichte beschäftigt sich dieses Buch auch mit Mandelas Südafrika gestern und heute.



    Etwa ein Drittel des Buches enthält die Biografie Nelson Mandelas – in einer kurzen Fassung. Dieser, von Christian Nürnberger geschriebene Teil ist sprachlich einfacher gehalten und zielt auf ein jüngeres Publikum ab. Problematiken in seinem Lebenslauf, die man weniger positiv werten könnte, werden großteils umschifft und in ein gutes Licht gerückt, sodass die Vorbildstellung Mandelas erhalten bleibt.


    Der zweite Teil – der vom Südafrikaexperten Stephan Kaußen verfasst wurde – war zwar sprachlich anspruchsvoller, da er sich auch Fachwörter aus der Politik und Wirtschaft bediente, aus meiner Sicht aber interessanter. Er beschäftigte sich mit Südafrikas Entwicklung seit den Achtziger Jahren bis heute. So wurden der Umsturz und Mandelas Rolle dabei noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, die Weltpolitik und ihr Einfluss auf das Land aufgezeigt, die Situation aller beteiligter Südafrikaner (um nicht von Rassen/Ethnien zu sprechen) beleuchtet aber auch Vergleiche zu uns Europäern bekannteren Umstürzen gezogen.


    Der Autor setzte dabei häufig sprachliche Stilmittel ein um seine Aussagen hervorzuheben. Nicht nur stellte er viele rhetorische Fragen, die immer wieder von kritischer Natur waren, auch setzte er immer wieder Wörter mit mehreren Bedeutungen ein, die dann hinterfragt wurden. Da die Fragen nicht nur in den Raum geworfen wurden, sondern letztendlich – zumindest wo möglich – beantwortet wurden fand ich sowohl seine Aussagen als auch seinen Schreibstil ansprechend.


    Gut bei mir angekommen ist auch die Tatsache, dass sich der Südafrikaexperte nicht scheut manches auch einmal hart und realistisch anzusprechen (z.B. die Frage, warum sich die Armen nicht vermehrt krimineller Mittel bedienen als sie es tun). Auch Mandela bekommt bei ihm menschlichere Züge, da auch er nicht vor Fehlern gefeit ist.


    Fazit: Die einleitende Biografie zeigte ein gutes Bild von Mandelas Leben – ich aber fand den Sachbuchteil des Buches, der sich mit Südafrika beschäftigte bei weitem interessanter, da die Betrachtung immer wieder auch kritisch war.

  11. Cover des Buches Ein Stück meiner Seele ging mit ihm (ISBN: B002LSQ8YQ)
    Winnie Mandela

    Ein Stück meiner Seele ging mit ihm

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Dieses Buch hat mich mal wieder sehr zum nachdenken gebracht. Wie viel Ungerechtigkeit gibt es seit Anbeginn der Menschheit auf diesem Planeten ?
    Wie
    viel Unterdrückung und Verletzung der Menschenrechte ?
    Und was kann ich als Einzelne dagegen tun ?
    Das Buch ist für mich als politisch-doofie schwere Kost und es war nicht einfach zu lesen. Winnie beschreibt ihr schweres Schicksal und das ihrer Freunde und Familie. Sie ist eine Kämpferin und ich frage mich im Stillen, wie man das alles nur ertragen kann. Zwischendurch werden Briefe von / an Nelson Mandela abgedruckt.
    Wer sich für Afrika interessiert und wie es da zu geht, wer mehr über Winnie erfahren möchte, der kommt an diesem Buch nicht vorbei.
    Aufgelockert wird die Geschichte durch schöne s/w-Fotos.
  12. Cover des Buches Meine Waffe ist das Wort (ISBN: 9783328102809)
    Nelson Mandela

    Meine Waffe ist das Wort

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Die Tatsache, dass Nelson Mandela heute zu den meistzitierten Menschen der Welt gehört, ist Ironie des Schicksals. Und gleichzeitig lebendiger Beweis dafür, dass die Wahrheit nicht zum Verstummen gebracht, der Weisheit nicht Einhalt geboten werden kann.‘ (Seite 10)

    Nach einem Vorwort des südafrikanischen anglikanischen Geistlichen und Menschenrechtlers Desmond Tutu, der 1984 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, finden sich unter den Überschriften ‚Der Kampf‘, ‚Der Sieg‘, ‚Weisheit‘ und ‚Die Zukunft‘ Zitate von Nelson Mandela. Es handelt sich dabei um weise Worte, die man zum Teil bereits kennt, falls man sich schon näher mit Mandela beschäftigt und/oder seine Autobiografie ‚Der lange Weg zur Freiheit‘ gelesen/gehört hat, aber auch um bisher unveröffentlichte Zitate aus Briefen und Manuskripten.

    Aus jedem Zitat sprechen die Würde und die Weisheit Mandelas, und einige der gesammelten Worte lassen sich problemlos auf andere Situationen und heutige Probleme in der Welt übertragen.

    Ich habe mir viele der im Buch abgedruckten Zitate markiert und werde sicherlich immer wieder im Buch blättern, die Zitate lesen und darüber nachdenken, was diesen großen und großartigen Menschen ausgemacht hat, was er auch nach seinem Tod für die Nachwelt bereithält, wie sein Erbe weiterleben und wie man von ihm lernen kann.

    Am Ende des Buches ist zudem die Rede Mandelas anlässlich der Friedensnobelpreis-Verleihung 1993 abgedruckt.
  13. Cover des Buches Meine afrikanischen Lieblingsmärchen (ISBN: 9783455303698)
    Nelson Mandela

    Meine afrikanischen Lieblingsmärchen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe
    22 Märchen werden auf diesen drei CDs vorgelesen, jedes von jemand Anderem. Fernseh- und TheaterschauspielerInnen wechseln sich mit eher unbekannten SprecherInnen (zumindest für mich) ab und durch die Verschiedenheit der ErzählerInnen erhält jede Geschichte einen ganz eigenen Charakter. So unterschiedlich wie die Vortragenden sind auch die Märchen selbst. Manche spielen in kleinen afrikanischen Dörfern, eines auf hoher See und wieder andere im Orient - denn auch der gehört zu Afrika. Es geht um Rätsel die gelöst werden müssen um eine Belohnung zu bekommen oder schlicht sein Leben zu retten, wieso manche Dinge so sind wie sie sind, um die Weitergabe einer bestimmten Moral und vieles mehr. Überraschend fand ich die Ähnlichkeiten zu europäischen Märchen. Auch in Afrika sind die Zahlen drei und sieben mit einer besonderen Magie behaftet ('Die Schlange mit den sieben Köpfen', 'Der schlaue Schlangenbeschwörer'). Schöne junge Mädchen werden von tapferen Häuptlingssöhnen oder mächtigen Sultanen erlöst und geheiratet oder andersherum ('Die Wolfskönigin', 'Der Hüter des Teichs'). Und der Schlusssatz 'Die Moral von der Geschicht' kommt hier zwar so nicht vor, doch transportieren die entsprechenden Erzählungen ('Mmadipetsane', 'Der Mantis und der Mond') die gewünschten Wertvorstellungen ebenso gut wie die europäischen. Insbesondere bei 'Die Tochter des Sultans' glaube ich, dass es dieses Märchen genau in dieser Form auch bei uns gibt. Alles in allem eine richtig schöne Auswahl von Geschichten, vorgetragen von überwiegend wirklich guten SprecherInnnen.
  14. Cover des Buches Café Mandelplatz (ISBN: 9783981899603)
    Christina Brudereck

    Café Mandelplatz

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive
    "Cafe Mandelplatz" von Christina Brudereck
    erzählt die Geschichte von einem jüdischen Cafe in Johannesburg, Südafrika. Die Eigentümerin und Seele dieses besonderen Ortes ist Miriam Mandelbaum, genannt Mima. Sie serviert an diesem besonderen Ort erfrischende Ingwerschorle, koscheren Wein, Bagels und Menüs voller Fantasie
    Und sie hütet ein gefährliches Geheimnis.
    Während alle um sie herum wegschauen, wird Mima immer tiefer in den Widerstand gegen das Apartheidregime hineingezogen. Bis irgendwann das Leben ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht.
    Der Bogen der Geschichte beginnt 1959 und endet 2009.

    Mir war Mima sofort sympathisch, Tochter jüdischer Emigranten aus Deutschland weis sie um Ausgrenzung und Flucht und kann nicht ignorieren wie viele andere, wie die schwarze Bevölkerung von der Regierung behandelt wird. Sie engagiert sich und hält es geheim, vor ihrem Mann, vor ihrer Gemeinde und ihren Angestellten. Trotz aller Repressalien bleibt sie ihrer Überzeugung treu zu einem hohen Preis.
    Parallel wird die Geschichte ihrer Enkelin Ester erzählt, die als sogenannter "Mischling" nach New York auswandert und dort ihren Platz sucht. Auch sie eröffnet ein Cafe nach dem Vorbild ihrer Großmutter.
    Mima bleibt den Grundsätzen ihres Glaubens treu und vor allem auch sich selbst. Sie lebt ihre Werte und das ist in ihrer Ehe eine wirkliche Herausforderung.
    Das Verhältnis zu ihrer Tochter Berit gestaltet sich schwierig, denn sie lehnt das politische Engagement der Mutter ab und lebt lieber ihr Leben für sich mit ihrem Partner, der Sohn der schwarzen Köchin. Ein Skandal zu dieser Zeit.
    Wir erleben das politische Wirken Nelson Mandelas mit, die Gründung des ANC, sein Gefängnisaufenthalt und schließlich die Freilassung und den damit verbundenen politischen Umbruch.

    Christina Brudereck versteht es meisterhaft, den Leser mit nach Afrika zu nehmen, mit in den jüdischen Glauben und wie wichtig es ist nicht wegzuschauen, sondern sich zu engagieren.

    Das Cover finde ich hervorragend ausgewählt, Farbe, Genuß, auch Melancholie ist zu entdecken.
    Das Buch wechselt immer von der Zeit Mimas in Johannesburg und nach New York zu Ester. Von daher bleibt es unvermindert spannend und berührend.

    Die Gerichte werden so lecker beschrieben, dass man die ganze Zeit in Gedanken am Essen ist, oder auch in Wirklichkeit;)

    Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen und ich kann nur die Empfehlung aussprechen.....lesen:)

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