Bücher mit dem Tag "manga"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manga" gekennzeichnet haben.

5.389 Bücher

  1. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.928)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Kurze Inhaltsangabe:

    Wir begleiten Tessa Gray, ein 16-jähriges Mädchen, dass nach London zu ihrem Bruder Nate reist. Dort angekommen wird sie jedoch von 2 rätselhaften Frauen gekidnappt. Tessa erkennt, dass sie nicht die ist, die sie zu sein scheint. Nach ein paar erfolglosen Fluchtversuchen wird sie schließlich von Will Herondale, einem Schattenjäger, gerettet, der ihr seine Welt zeigt. So und mehr verrate ich jetzt mal nicht.

    Meine Meinung:

    Ich liebe Cassandra Clares Bücher. Ihr Schreibstil ist so schön flüssig und die Handlung wird lebendig und mit Humor erzählt, die Geschichte hat sich für mich auch nicht gezogen, weil man so gut in ihr versinken konnte. Das London des 19. Jahrhunderts bietet eine wunderschöne Kulisse mit Festen, Kleidern und Pferdekutschen. Zusammen mit Tessa lernt man die auch ihr noch unbekannte Welt der Schattenjäger und Unterweltler kennen. 

    Von Tessa, Will und Jem war ich von Anfang an begeistert. Die Protagonisten sind alle sehr individuell und mit Tiefe gestaltet. Jeder hat seine Geheimnisse (die hoffentlich im Laufe der Reihe gelüftet werden) und Eigenheiten. Tessa war mir durch ihre Stärke sehr sympathisch, auch wenn sie im Bezug auf ihren Bruder ziemlich naiv war. 

    Die angekündigte Dreiecksbeziehung und Romantik stand nicht so sehr im Vordergrund. Das hat mich aber keineswegs gestört. Im Gegenteil, das macht es realistischer, schließlich müssen die sich ja alle erstmal kennenlernen. Wahrscheinlich wird das im zweiten Band eher thematisiert.

    Fazit: Also von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Das Buch ist wirklich spannend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich finde es schade, dass in Deutschland die Verlage ihre Lizensen an der Geschichte nicht verlängern möchten und man ausländische oder gebrauchte, echt teure Exemplare kaufen muss.

  2. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.663)
    Aktuelle Rezension von: Patricia_17

    Manche Personen (wie Alice oder Jacob) haben das Buch auf jeden Fall besser gemacht. Sie sind noch die „menschlichsten“ und man konnte sie auch nachvollziehen. Mich stört nur, dass Bella so abhängig von Edward geworden ist, dass sie nicht einmal 3 Tage ohne einander auskommen können. Vor allem bei Jugendlichen sollte man die Beziehungen gesund halten. 

  3. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (917)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  4. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Jess_Silent

    Ich liebe das Buch. Es hat einen zum Nachdenken verdonnert. Es ist keine richtige Romanze, wo viel über liebe geschrieben wird oder sonst irgendwas. Aber es hat mich auf eine seltsame Art berührt. Ich habe auch den Film davon geschaut und ich muss sagen, das beide Varianten ( Buch oder Film) sehr schön sind und ans Herz gehen.
    Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen, da es auch mal eine völlig andere Art von Romanze ist.

  5. Cover des Buches Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder (ISBN: 9783746633855)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich hier um den 3. Teil aus der Krimi-Reihe um den japanischen Inspektor Ken Takeda, der in Hamburg ermittelt. Wie immer kann der Roman unabhängig von allen anderen gelesen werden, da der Fall in sich abgeschlossen ist. (Für mich ist es der 4. Teil)

    Worum geht’s?

    An einem grauen Novembermorgen am Bahnhof Dammtor stürzt eine junge Frau vor die einfahrende S-Bahn. Oder wurde sie gestoßen? Erste Eindrücke und ein Geständnis lassen diesen Schluss zu. Allerdings kommen nur all zu schnell Zweifel - sowohl an den Eindrücken als auch am Geständnis - auf. Der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten und wieder ist einer der Jugendlichen vor Ort. Zufall oder hat er doch etwas damit zu tun?

    Charaktere:

    Ich mag Ken Takeda schon seit dem ersten Teil. Gerade seine manchmal recht melancholische Art, seine Art Traditionen zu bewahren und seine Leidenschaft für Saxophon und japanischen Whisky machen den Japaner sympathisch. Ebenso seine Sicht auf die Deutschen und wie er seine Wahlheimat Hamburg wahrnimmt. Aber in diesem Teil zeigt der Autor ein Stück Takeda, das man so gar nicht vermutet hätte. Ken Takeda litt unter dem Regime seines Vaters - mehr als man bis hier hätte annehmen können - und in dem jungen Simon Kallweit, dem jugendlichen Verdächtigen, erkennt Takeda Parallelen zu seiner eigenen Jugend. Stück für Stück erzählt Siebold aus dieser Jugend, von Takedas Hingabe für Mangas und wie er sich darin verlieren konnte, wie er aus diesem furchtbaren Kreislauf wieder ausbrechen konnte. Gerade dieses Stück Vergangenheit bringt den Inspektor dem Leser sehr nahe.

    In diesem Teil habe ich Ken manchmal sogar etwas verlottert empfunden - nicht unangenehm, aber anders als sonst. Während er gewöhnlich überaus gepflegt auftritt, konnte es diesmal passieren, dass er nicht gar so sehr auf sein Äußeres achtete. Auch bedurfte dieser Fall eines übermäßigen Whisky-Genusses. Darüber habe ich eher geschmunzelt, denn dass er diesem Getränk zugetan ist, ist dem Leser seit dem ersten Teil bekannt.

    Ebenfalls sehr deutlich wird hier sein innerer Konflikt in Bezug auf seine Kollegin Claudia Harms. Er mag sie, daran besteht gar kein Zweifel. Ihre raue, laute Art und man wird das Gefühl nicht los, dass da deutlich mehr als bloße Sympathie ist. Eine Eigenschaft, die die Figur des Takeda äußerst menschlich und lebendig macht. 

    Claudia Harms… eine Klasse für sich, möchte ich sagen. Sie und Ken könnten gegensätzlicher nicht sein. Während er japanisch zurückhaltend agiert, auch mal schweigt und sich entschuldigt, poltert sie los. Claudia hat wenig Hemmungen sich mit ihren Kollegen und ihrem Chef anzulegen, wenn sie meint, dass sie im Recht ist. Sie flucht laut und intensiv. Herrlich finde ich ihre Aussage “Nun seien Sie doch nicht so japanisch!”, wenn Ken ihrer Meinung nach mal wieder zu zurückhaltend ist. Aber gerade diese Gegensätzlichkeit macht das Ermittlerteam so authentisch und vor allem effizient. Wo andere längst aufgeben, fangen Ken und Claudia erst an. 

    Auch bei ihr regen sich langsam mehr als freundschaftliche Gefühle für Ken, doch genau wie er, will sie sie nicht zulassen. Immerhin ist Claudia nicht die geborene Beziehungskünstlerin - im Gegenteil. Und mit Kollegen ja sowieso nicht… Dieses Pritzeln zwischen Ken und Claudia gibt dem Roman das gewisse i-Tüpfelchen. Es ist niemals vordergründig, man bemerkt es eher an Kleinigkeiten und das macht es so reizend.

    Der junge Simon Kallweit hat mir gut gefallen. Mit ihm hat mich der Autor dauernd zwischen “der muss es gewesen sein” und “nee, der kann es nicht gewesen sein” hin und her geschickt. Siebold lässt das Bild eines Jugendlichen auferstehen, das so greifbar zu sein scheint, aber immer dann, wenn es Gestalt annimmt, ist das Bild wieder weg. An ihm und auch an anderen Jugendlichen zeigt der Autor viel von dem, was digitale Medien heute bewirken können. Das stimmt nachdenklich - zumindest mich. 

    Allerdings hat er Simon Kallweit auch sehr tief in die Welt der Mangas eintauchen lassen und hat viel darüber in die Geschichte einfließen lassen - so viel, dass ich mir das Manga, um das es hier geht, besorgt habe. 

    Schreibstil:

    Henrik Siebold schreibt sehr anschaulich ohne detailverliebt zu sein. Als Hamburger sieht der Leser seine Stadt vor Augen, weiß genau, wo er sich befindet. Jemand, der die Stadt nicht kennt, bekommt einen sehr guten Eindruck. Siebold schreibt nicht nur in Hamburg, sondern auch über Hamburg. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der Gegensätzlichkeiten - arm und reich liegen nah beieinander in dieser Stadt. Und ich mag seine Beschreibungen, wie Ken die Deutschen wahrnimmt und immer wieder den Kopf schüttelt - das aber übrigens auch über seine eigenen Landsleute. 

    In diesem Teil vereint Siebold das erste Mal wirklich viele Themen. Die bisherigen Teile, die ich gelesen habe, hatten im Grunde ein Hauptthema. Diesmal behandelt er diverse Themen: Politik, digitale Medien, Mangas, japanische Kultur, Mobbing. Diese Vielfältigkeit gibt dem Fall eine Komplexität, die den Leser mitreißt. So gibt es vielfältige Wendungen, neue - und reichlich falsche - Fährten und viele Verknüpfungen von unterschiedlichen Fällen. Allerdings braucht man sich nicht darum zu sorgen, ob man den Überblick behält. Der geht zu keiner Zeit verloren. 

    Die Auflösung um den Täter kommt sehr, sehr spät und aus einer Ecke, die zumindest ich überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe. Einzig, dass der Weg dorthin eher zufällig ist, stört das Ganze vielleicht. Aber sind wir mal ehrlich: Im wahren Leben muss auch hin und wieder einfach der Zufall helfen. Ansonsten sind die Verknüpfungen stets logisch und nachvollziehbar. 

    Fazit:

    Absolut lesenswert, spannend bis zur letzten Seite und für mich der beste Takeda bisher. 5 von 5 Sternen. 

  6. Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 01

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Wie rezensiert man ein Manga? Genau vor dieser Frage stehe ich nun, nachdem ich mich einfach mal in dieses Abenteuer gestürzt habe. Auslöser hierfür war ein Krimi von Henrik Siebold, in dem er sehr viel von eben diesem Manga erzählt hat. Zwar hatte ich jetzt nichts Übermäßiges erwartet, zumal ich ohnehin nicht der Comic-Fan bin, aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich dieser erste Teil dann tatsächlich nicht. Da ich aber auch keine Vergleichsmöglichkeiten habe, weil ich noch nie vorher ein Manga gelesen habe, kann ich mir kein Urteil darüber erlauben, ob es besser geht oder nicht.

    Zunächst die Story: Ken Kaneki ist Student im 1. Semester und ziemlich verknallt in dieses hübsche Mädchen, von dem er glaubt, eh keine Chance zu haben. Und doch hat er kurz darauf ein Date mit ihr. Nach einigem Geplänkel will Ken sie – ganz Gentleman – nach Hause begleiten und wird hier dann gewahr, dass sie mehr als nur diese Schönheit ist. 

    Am nächsten Morgen wacht er im Krankenhaus auf, in welches er nach einem Unfall gebracht wurde und im Laufe der Zeit bemerkt er Veränderungen an sich. Er hat keinen Hunger mehr, findet Essen sogar widerlich, stattdessen ziehen ihn nun andere Gerüche magisch an. 

    Für Ken heißt es nun, sein Geheimnis zu bewahren und vor allem gegen diese neue Gier anzukämpfen, denn Ghoul-Hunger ist ganz furchtbar. Zum Glück trifft er Menschen, die ihm dabei helfen wollen. 

    Alles in Allem erinnert einen die Geschichte an eine klassische Vamir-Story finde ich, nur dass hier nicht das Blut getrunken wird, sondern das Menschenfleisch verzehrt werden muss. Ebenso gleich sind die Zwänge dahinter. Ken kann seine Gier nach Menschenfleisch nicht abstellen und es gibt auch keine wirklichen Alternativen. Allerdings ist er eben doch mehr Mensch als Ghoul und will nicht einfach der Gier nachgeben. Entsprechend vorhersehbar ist diese Geschichte vielleicht auch – zumindest in diesem ersten Teil. 

    Da dieser Manga recht kurz ist, war es mir nicht möglich, tatsächlich eine Verbindung zu den Figuren herzustellen, wie das in einem herkömmlichen Roman passiert. Wirklich kennenlernen tut man die Figuren möglicherweise erst, wenn man die Reihe weiter verfolgt. Ken ist ein eher ruhiger Zeitgenosse und ein Büchernarr, während sein bester Freund Hide das genaue Gegenteil ist. Viel mehr erfährt der Leser jedoch nicht über die beiden. Im Vergleich zu einem Roman empfinde ich das als eher störend, denn so bleibt die Geschichte oberflächlich. 

    Gekauft habe ich mir das Manga, weil ich einfach einmal diese Art des Geschichtenlesens ausprobieren wollte. Ein Buch von hinten nach vorn und auch die Dialoge auf den Seiten von rechts nach links zu lesen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwie macht es für mich auch die Andersartigkeit aus. Vor allem merkt man recht schnell, wie konditioniert man eigentlich ist, wenn man ständig in die falsche Richtung blättert. 

    Wichtig aus meiner Sicht ist aber, dass man die Bilder gut erkennen kann, diese zur Geschichte und dem „gesprochenen“ Wort passen und dass man vor allem trotz aller Bilder die Schrift lesen kann. Gerade bei Letzterem hatte ich teilweise so meine Schwierigkeiten. Häufig stehen die Buchstaben sehr dicht zusammen sind schwarz mit weißer Umrandung auf schwarzem Hintergrund gedruckt, was das Lesen doch erheblich erschwert. Vielleicht mag dies dem kleinen Format des Buches geschuldet sein und hebt sich ggf. auf, wenn man größere Formate liest. Im hier vorliegenden Exemplar empfand ich das Lesen jedoch teilweise als sehr anstrengend.  Zwar ergibt sich vieles einfach aus dem Zusammenhang, aber insbesondere die kleinen Erklärungen zur japanischen Kultur möchte man ja doch lesen können. 

    Die Bilder waren mir zu abstrakt, vielleicht zu unruhig und bei den Gesichtsausdrücken hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass der Sprechende gerade schreit, dabei hat er – laut Dialog oder Situation – relativ normal gesprochen. Die Bilder sind in schwarz-weiß gezeichnet, vielleicht würde es mehr her machen, wenn sie farbig wären. 

    Fazit: Diese Reihe werde ich sicherlich nicht weiterlesen, aber ich werde einen weiteren Versuch mit einem anderen Autoren und einem anderen Thema wagen. Noch gebe ich die Lesart Manga nicht auf. 

  7. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 01 (ISBN: 9783770476480)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 01

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer kennt Sailor Moon nicht? Ein jeder der in den 1990er Jahren groß geworden ist, kam nicht drumherum Sailor Moon zu kennen. Ach, wie lange ist es schon her, dass ich die Fernsehserie gesehen habe? Bestimmt schon über 15 Jahre!

    Ich musste mir einfach die Mangas kaufen, weil ich erstens keinerlei Ahnung habe wo ich die neue Fernsehserie (oder auch die Alte) anschauen kann. Außerdem wollte ich unbedingt die von der Schöpferin originale Handlung kennenlernen, da ich hörte, dass die Original-Serie sich nur an den Mangas anlehnte. Die neue Serie soll eine getreue Verfilmung der Mangas sein, doch wie gesagt habe ich momentan keine Ahnung wo ich diese ansehen kann.


    Nun zum eigentlichen Manga: Ich kann nicht viel sagen, als dass mir die Handlung vertraut ist und einen enormen Nostalgie-Faktor in mir aufkeimen lässt. Auch muss ich dazu sagen, dass ich die Aufmachung (also die Themen von Weiblichkeit) aus heutiger Sicht nicht gut heißen kann, trotzdem kann, gerade jemand in meinem Alter (oder etwas älter sogar), getrost diesen Manga lesen und trotzdem noch im 21. Jahrhundert angekommen sein.


    Die Zeichnungen waren toll und ich konnte mir lebhaft vorstellen wie alles ablief und das liegt teilweise an den Zeichnungen und auch teilweise an meinen Erinnerungen an die Fernsehserie, da so manches mir wieder in Gedanken auftrat nach dem ich das ein oder andere gelesen habe.

  8. Cover des Buches Orange 1 (ISBN: 9783551713247)
    Ichigo Takano

    Orange 1

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Endlich kann ich den Manga lesen!
    Ich habe schon die Anime Serie geliebt und sie ohne Pause gesehen und wollte danach auch ewig schon die Mangareihe dazu lesen, nur irgendwie kam ich da noch nie zu. Jetzt habe ich ihn beendet und fand ihn einfach nur unglaublich schön! Wie die Serie hat mir auch Band 1 der Reihe unheimlich gut gefallen und konnte mich schon von Anfang an mit der Story und den Charakteren abholen. Einfach eine wirklich tolle Geschichte in Kombination mit diesem unheimlich tollen Zeichenstil von Ichigo Takano!

    Eine ganz klare Empfehlung, auch für diejenigen, die sonst nicht so im Manga oder Anime Bereich unterwegs sind. Es ist einfach eine gute, schöne, aber auch mal traurige Geschichte, mit ganz vielen Wahrheiten drin. Manchmal muss man einfach aufeinander acht geben. Man sollte versuchen so zu leben, dass man nichts bereuen muss. Und man sollte auch auf andere achten.
    Einfach eine schöne Geschichte, die wirklich toll umgesetzt wurde.

    Als witziges Extra gibt es nach dem Ende übrigens auch noch den ersten Teil einer Kurzgeschichte, der wohl im nächsten Band genauso fortgesetzt wird.

  9. Cover des Buches Black Butler 1 (ISBN: 9783551753038)
    Yana Toboso

    Black Butler 1

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Ein wirklich empfehlenswerter Manga.
    Sympathische und lustige Figuren, eine spannende, aber auch sehr witzige Story und sehr schöne Zeichnungen. Black Butler ist ein toller Manga, den ich schon vor Jahren hatte lesen wollen, aber dann doch immer wieder davon abkam. Ich hätte ihn viel früher lesen sollen, denn es macht wirklich Spaß der Geschichte zu folgen. Sebastian ist eben ein Teufel von Butler. Oder wie man im Anime hört: Ein teuflisch guter Butler!

    Im ersten Band werden vor allem die Figuren vorgestellt und gezeigt was Ciel Phantomhive tut. Außerdem bekommt man einen Einblick in den Charakter Sebastian und wie er zu Ciel steht. Maylenes Art zu sprechen finde ich im Manga übrigens ganz interessant, weil ich es aus den paar Folgen des Animes, die ich kenne, nicht so in Erinnerung hatte. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weiter gehen wird, denn insgesamt weiß ich natürlich noch nicht sehr viel über die Charaktere und auch in der Handlung ist alles noch offen. Besonders gespannt bin ich aber auf eventuell weitere Informationen zu Finnian, bisher mein Lieblingscharakter, und den anderen.

  10. Cover des Buches NARUTO Massiv 1 (ISBN: 9783551795274)
    Masashi Kishimoto

    NARUTO Massiv 1

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Bisi

    Auto: Masaahi Kishimoto

    Es geht um einen jungen der Naruto Uzumaki heißt und er möchte unbedingt ein Ninja werden. Doch bei der Genin Prüfung fällt er als einziger durch und ist ziemlich traurig, weil er sehr hart gearbeitet hat um ein Genin zu werden doch durch einen Zufall schaffte es Naruto trotzdem.

    Das Bich ist sehr gut gezeichnet aber was viele Narutofans bestimmt nicht so toll finden ist , dass anstatt Jutsu fast immer nur Kunst des ... steht.Das stört aber nicht all zu viel. Sas wird im Band zwei aber besser. 

  11. Cover des Buches Monstress (ISBN: 9783959810579)
    Marjorie Liu

    Monstress

     (43)
    Aktuelle Rezension von: canyoureadmyheart

    "Monsters are people, too."

    Allein die Illustration ist es wert, diesen Graphic Novel zu lesen. Selbst wenn der Inhalt mich nicht überzeugt hätte, müsste ich weiterlesen weil es einfach SO SCHÖN ist. Die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre trifft genau meinen Geschmack. 

    Die Geschichte spielt in einer asiatisch-viktorianisch inspirierten Welt, in der mehrere Rassen leben, wie zum Beispiel Menschen und "Ancients". Eine Kreuzung dieser beiden Rassen bilden die Arcanics, die sowohl menschliche als auch animalische Merkmale haben, und zu denen auch unsere Protagonistin Maika gehört. Weitere Rassen sind Götter und Katzen (kein Scherz). Zeitlich gesehen spielt die Geschichte nach einem Krieg, in dem fast alle Arcanics ausgelöscht wurden, und genau deshalb steht auch schon der nächste Krieg bevor. Maika ist allerdings nicht nur in den Krieg der Rassen involviert, sie muss ihren ganz eigenen Krieg führen: gegen sich selbst. In ihr schlummert etwas Böses, das alles zu vernichten droht, wenn es erstmal frei ist. Zusammen mit herzerwärmenden Sidekicks macht Maika sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, ihre dunkle Seite zu vernichten.

    Wie man sieht ist das Ganze erstmal verwirrend. Ich hatte teilweise Probleme, der Story zu folgen, aber ich bin so verliebt in die Bilder, dass es mich nicht einmal stört. Zwischen den Kapiteln sind liebevoll kleine Lektionen von Katzen eingebaut, die helfen, die Welt und ihre Werte zu verstehen.

    Wer auf Monster, Magie, düstere Geschichten und Geheimnisse steht, wird hier fündig!

  12. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 02 (ISBN: 9783770476497)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 02

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Sailor V(enus) erst später zur Truppe trifft, war mir noch in Erinnerung, doch wieso konnte ich nicht mehr sagen. Dank des zweiten Bandes, habe ich wieder mehr Einsicht in die Geschichte um die Sailor-Kriegerinnen, Sailor Moon selbst, die Rolle von Sailor Venus, des Dark-Kingdom und des Mond-Königreichs erhalten.

    Wenn es um mehr Hintergrundgeschichten geht oder über die Welt von Sailor-Moon dann finde ich das umso interessanter. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden immer mehr die Welt entfaltet wird.

  13. Cover des Buches Sherlock 1 (ISBN: 9783551728845)
    Jay.

    Sherlock 1

     (64)
    Aktuelle Rezension von: lesewolke

     Das Cover:

    Ich mag das Cover mit Sherlock auf der Vorderseite und Watson auf der Rückseite richtig gerne. Sherlock sieht durch seine Handhaltung und die leicht zusammengekniffenen Augen sehr fokussiert und konzentriert aus. Watson hingegen hat nicht diesen Scharfsinn im Blick, dafür sieht man ihm seinen eisernen Willen im Gesicht an.

    Die Zeichnungen:

    Ich, als riesiger Fan der Serie habe es beim Lesen des Mangas wirklich sehr begrüßt, dass die Manga Figuren den Seriencharakteren sehr ähnlichsehen. Für mich waren die Zeichnungen und auch die Anordnung der Bilder wirklich logisch. Dies war mir besonders wichtig, da „Sherlock 1“ mein erster Manga war.

    Die Handlung:

    Die Handlung des Mangas ist eins zu eins dieselbe wie die der Serie. Sie war durch die Bilder gut unterstützt und logisch beschrieben. Ich als absoluter Sherlock Holmes Fan habe den Manga wirklich verschlungen.

    Grob gesagt geht es um das Kennenlernen von Sherlock Holmes und Doktor Watson und ihren ersten gemeinsamen Fall: vier Selbstmorde, die miteinander verknüpft sind.

    Die Handlung ist witzig, spannend und falls man die Serie noch nicht kennt auch wirklich unerwartet. Ich kann den Manga nur jederman empfehlen, er geht wirklich wahnsinnig schnell zu lesen.

  14. Cover des Buches Detektiv Conan 01 (ISBN: 9783898853828)
    Gosho Aoyama

    Detektiv Conan 01

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Detektiv Conan ist einer meiner liebsten Mangareihen.
    Ich kann diese Mangas wirklich nur jedem ans Herz leben.

    Die Geschichten sind so spannend und voller Humor.

    Hier lernen wir Shinichi Kudo kennen in seiner "Normalengestalt", er ist ein intelligenter, witziger, liebevoller Charakter. Er ist Detektiv und löst viele Fälle mit Bravur, bis er in eine Situation reinschlittert in der es kein Entkommen gab.
    Man verabreichte ihm ein unbekanntes Gift und er ist geschrumpft.
    Nun als Grundschüler löst er weiterhin Fälle im Namen von Kogoro Mori, der Vater seiner heimlichen Liebe.

    Ach, ich liebeeee diese Charaktere!!
    Sie sind so vielseitig und es macht so Spaß mehr Abenteuer mit ihnen zu erleben.

    Detektiv Conan ist voller Spannung, kniffliger Fälle, Humor, Freundschaft und auch einer zarten Prise Liebe und Verliebtheit.

  15. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 03 (ISBN: 9783770476503)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 03

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Nach Band 2 konnte mich auch Band 3 überzeugen. Der Kampf für Liebe und Gerechtigkeit nimmt kein Ende und in diesem Band taucht auch die kleine Chibiusa das erste Mal auf. Das Tempo wird in diesem Band ebenfalls nicht gedrosselt und somit muss man konzentriert lesen, damit man nicht immer wieder zurückblättern muss, weil einem etwas entgangen ist. Ich bin erstaunt, wie viele Emotionen sich allein schon durch die Zeichnungen ablesen lässt, für mich einfach ein wunderschöner Manga! 
    Ich hatte gedacht, dass es ähnlich wie in der Fernsehserie einen Bruch zwischen den Staffeln gibt, doch hier wird nahtlos angeknüpft und sobald ein Problem gelöst ist, taucht das nächste Rätsel auf. Die Serie und der Manga weisen ebenfalls Unterschiede auf, das grobe Konzept bleibt jedoch gleich.

    Nun wird es Zeit für Band 4 und schon anhand meines Lesetempos erkennt man, dass ich einfach begeistert von dieser Reihe bin.
  16. Cover des Buches One Piece 1 (ISBN: 9783551745811)
    Eiichiro Oda

    One Piece 1

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich stand im Thalia in der Fantasy Abteilung und erblickte im rechten Augenwinkel das große Mangaregal, gefüllt mit hunderten dünnen Heften. Nun ja, ich wollte schon immer mal einen Manga lesen, also konnte ein Abstecher nicht so verkehrt gewesen sein. Nachdem ich mich ein wenig im
    Internet schlau gemacht habe, welche Mangas sowie Animes recht beliebt sind, bin ich auf One Piece gestoßen. Das Thema passte ein Stück weit zu meinem Geschmack. Piraten und ungewöhnliche Handlungen (in Form der Teufelsfrüchte) war eine merkwürdige Kombination, aber trotzdem Interessant.

    Mittlerweile muss ich zugeben habe ich mich ein bisschen in die Reihe verliebt. Die Detailgetreuen Zeichnungen und die Story lassen mich jedesmal auf die Post für einen neuen Band warten.
    Rufy wird mich mit den über 90 Bänden höchstwahrscheinlich bis zum Ende begleiten. 

  17. Cover des Buches your name. 01 (ISBN: 9783770496341)
    Makoto Shinkai

    your name. 01

     (70)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Mitsuha und Taki sind auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden, denn sie tauschen 2-3x pro Woche ihre Körper. Während sie versuchen in ihrem «neuen» Leben klarzukommen, beginnen sie das Leben des jeweils anderen zu geniessen. Mittels Nachrichten, die sie sich gegenseitig hinterlassen, beginnen sie miteinander zu kommunizieren und sich zu necken. Doch gerade als sie sich annähern, hört der Körpertausch urplötzlich auf.

    Protagonisten:

    Mitsuha Miyamizu: Mitsuha ist eine Oberschülerin im kleinen Bergdorf Itomori. Das Dorf ist ihr jedoch zu klein und viel zu einengend, weswegen sie sich wünscht, im nächsten Leben als gutaussehender Junge in Tokio auf die Welt zu kommen. Sie lebt mit ihrer Grossmutter und ihrer kleinen Schwester zusammen und gemeinsam führen Sie die Rituale und alten Traditionen weiter. Mitsuhas Mutter ist bereits vor vielen Jahren gestorben und seither hat sie sich stark von ihrem Vater, dem Bürgermeister des Dorfes, entfremdet.

    Taki Tachibana: Taki ist ein Oberschüler und lebt, zusammen mit seinem Vater, in einer Wohnung in Tokio. Neben der Schule jobbt er in einem Restaurant als Kellner, um ein wenig Geld zu verdienen.

    Meinung:

    Was sofort ins Auge sticht, sind die schönen und klaren Zeichnungen. Die einzelnen Panels sind nicht zu überladen, sodass auch ein Laie hervorragend mit dem Manga klarkommen wird.

    Die Idee des Körpertausches fand ich sehr spannend und es war interessant zu sehen, wie die beiden mit ihrem «neuen» Leben klarkommen. Nur leider war es anfangs sehr verwirrend und unklar, wer denn nun gerade wer ist. Einige Panels musste ich nochmal lesen, um zu begreifen in welchem Körper sie nun stecken.

    Fazit/Empfehlung:

    Nichtsdestotrotz war es ein gelungener Auftakt für eine wundervolle aber viel zu kurze Manga-Reihe. Ich bin gespannt was die nächsten beiden Bände bereithalten.

    your name. 01 kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Tokyo Ghoul 02 (ISBN: 9782889212064)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 02

     (59)
    Aktuelle Rezension von: HisOwnHoney

    "Ich weiß weder, was nötig ist, um es mit den Ermittlern aufzunehmen, noch kenne ich die Regeln in der Welt der Ghule. Ich sollte tun, was ich für richtig halte, nach bestem Wissen und Gewissen."


    Hier bin ich mit Teil zwei meiner Rezension zu Tokyo Ghoul, den Klapptext findet ihr bei allen Fortsetzungsbänden jetzt immer, wenn ihr eins weiter swipet. Ich will ja nicht zu viel spoilern. 😁😅


    Auf dem zweiten Band ist Toka zu sehen, eine der Hauptcharaktere nach Ken. Der Zeichenstil auf den Covern unterscheidet sich zwar ein wenig von dem im Manga, aber ich finde beide wirklich toll. 


    Von der Story her ist Tokyo Ghoul wirklich einzigartig. Man merkt schon nach zwei Bänden, dass noch einiges auf den Leser zukommt, die Spannung ist jetzt schon da und die Stimmung ist einfach unvergleichlich. 


    Da die Reihe etwas länger ist als die Kurzreihen, die ich sonst Rezensiere, schreibe ich in jeder Rezi noch ein paar Worte zu einem der Charaktere und heute geht es um Hide, den besten Freund unseres Protagonisten. Jeder sollte einen Freund haben, der so zu einem steht wie dieser Junge.


    Die Freundschaft zwischen Ken und ihm ist wirklich etwas ganz Besonderes und ich finde es schade, dass er im Verlauf der Story immer seltener auftritt und fast in Vergessenheit gerät. Zunächst landete Hide auf Platz 13 in einer Charakter-Beliebtheitsumfrage, in der letzten wurde er vierter. 


    So das war‘s auch schon wieder von mir, schaut euch auf jeden Fall mal Band 1 an wenn der Band euch anspricht, glaubt mir, es lohnt sich!

  19. Cover des Buches Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01 (ISBN: 9783842031432)
    Mizuho Kusanagi

    Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Fraeulein_melly

    Aufmachung

    Ich finde es jedes Mal so spannend, wie sich der Zeichenstil im Manga und Anime unterscheiden. Hier ist der Unterschied allerdings wirklich minimal. Der Manga verfügt über etwas mehr Filigranität und ist im Allgemeinen ziemlich detailliert, was mir echt gut gefällt.

    Auch den Erzählstil mag ich sehr gern. Vor allem weil man durch die Rückblenden ein tolles Gefühl für die Charaktere bekommt.


    Protagonisten

    Durch den Anime bin ich natürlich schon etwas stärker im Bilde, als nach dem Lesen des ersten Bandes und weiß wie stark die Entwicklungen sind. Auch kommen ständig neue Charaktere hinzu, die die Story vorantreiben. Aber im Fokus steht doch immer Yona.

    Yona wächst als behütete Prinzessin auf, die plötzlich mit Hak, ihrem Leibwächter, aus dem Palast fliehen muss. Anfangs wirkt sie wie ein verzogenes, wenn auch liebenswertes Gör, doch in ihr schlummert ein starker Wille.


    Fazit

    Schon zu Beginn passieren so unfassbar viele Dinge. Die daraus resultierenden Entwicklungen kann ich zu 100% nachvollziehen und finde es spannend, dass gerade Anfangs nicht alles auf die leichte Schulter genommen und beschönigt wird.

    Ich gebe zu, dass ich im Anime zu Beginn nicht der größte Fan von Yona selbst war, doch im Manga kommt sie gar nicht so nervig daher (oder ich war einfach drauf vorbereitet, keine Ahnung :D). Allerdings muss ich sagen, wurde ich sehr schnell Fan der Geschichte. Vor allem der Abenteueraspekt gefällt mir wirklich gut.

    Der Manga ist (bisher) übrigens sehr genau im Anime umgesetzt wurden, was mir gut gefällt.

  20. Cover des Buches Die Braut des Magiers 01 (ISBN: 9783842018044)
    Kore Yamazaki

    Die Braut des Magiers 01

     (49)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Leider ist der erste Band, durch die vielen verschiedenen Elemente, Charaktere & plötzlich wechselnde Handlungsorte, noch sehr verwirrend. Ausserdem wirbelt der erste Band sehr viele Fragen auf, die jedoch kaum beantwortet werden. Da erhoffe ich mir einige Antworten und "Aha"-Effekte in den nachfolgenden Bänden.

    Die Charaktere an sich, bleiben noch sehr blass aber durchaus sympathisch. Besonders der Magier Elias, welcher scheinbar so einige Namen besitzt, ist ein einziges Mysterium, das viele Fragen aufwirft. Einzig Chises Charakter wirkt für mich nicht sehr authentisch. Sie bleibt viel zu gelassen und ist kaum verängstigt, bei allem, was gerade um sie herum und in ihrem Leben passiert.

    Auch ein kleines bisschen befremdlich ist, dass ein Erwachsener eine erst 16-jährige zu seiner Braut machen möchte. Auch hier bleibt Chise, meiner Meinung nach, einfach viel zu gelassen. Ich würde ja durchdrehen, wenn ein Wildfremder mir eröffnet, dass ich seine Braut werden soll. Trotzdem bin ich gespannt, was sich in den nächsten Bänden zwischen den beiden entwickeln wird und ob sich da eine Liebesgeschichte anbahnen wird. Man merkt jetzt schon, dass sich Chise in seiner Gegenwart sehr wohl fühlt.

    Der Manga ist wirklich sehr schön gezeichnet und die verschiedenen magischen Lebewesen, wurden sehr schön ausgearbeitet. Jedes Wesen hat sein ganz spezielles Aussehen. Zudem bietet der Manga noch einige schöne Extras, wie zum Beispiel ein Nachwort der Mangaka, eine Zeichnung von Elias Wohnzimmer und Silkys Tagebuch.

    Fazit/Empfehlung:

    Also alles in allem ein wirklich toller Auftakt, mit einer ausgefallenen und interessanten Geschichte. Ich werde die Reihe bestimmt weiterverfolgen.

    Einsteigern würde ich diese Art Mangas nicht empfehlen, da die Handlungen anfangs dann doch sehr verwirrend sind aber ansonsten würde ich ihn all jenen empfehlen, die Mangas im Mystery-Genre lieben.

  21. Cover des Buches Black Butler 2 (ISBN: 9783551753045)
    Yana Toboso

    Black Butler 2

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Band 2 konnte mich richtig begeistern und gefiel mir noch besser als der erste. Es wurde spannender und mit der Zeit auch etwas düsterer. Es hatte zwar immer noch einen Hauch Witz, aber in genau der richtigen Menge.

    Im zweiten Teil der Reihe tauchen nun neue Charaktere auf. So lernt man Ciels Tante 'Madame Red' und ihren Butler Grelle kennen. Aber auch Undertaker, der ein sehr spannender Charakter zu sein scheint. Ich bin schon gespannt, wenn man mehr von ihm zu sehen bekommt. Außerdem tritt Jack the Ripper auf den Plan und es wird verdeckt ermittelt, während die Bediensteten sich selbst überlassen werden. Ich will gar nicht wissen, was die mit dem Haus anstellen, während sie allein sind. Wobei, eigentlich wäre es ja doch ganz interessant.

    Insgesamt ist der zweite Band eine wirklich tolle und gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Ich liebe die Reihe jetzt schon. Denn auch wenn die chaotischen Bediensteten von Ciel für wohl die meisten Lacher Sorgen, so haben auch Ciel und Sebastian hier etwas auf Lager.
    Zu den wunderschönen Zeichnungen muss ich hier sicher nichts mehr sagen, der Stil ist unverändert schön.  


  22. Cover des Buches One Piece 2 (ISBN: 9783551745828)
    Eiichiro Oda

    One Piece 2

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Weiter gehts!
    Ruffy und Zorro sind im selben Dorf wie Käpt'n Buggy und seine Leute und es geht spannend und mit einigen Kämpfen weiter. Ich finde den Manga immer noch sehr gut gemacht und auch von den Zeichnungen immer noch toll. Das Ende ist dann noch mal besonders spannend gestaltet und lässt alles für den nächsten Band offen.

    Eine gelungene Fortsetzung, die genauso viel Spaß macht wie Band 1. Obwohl es hier nun mehr Kämpfe gibt, die teilweise recht schnell entschieden werden, ist es trotzdem sehr schön und flüssig zu lesen und für mich eine Empfehlung wert. Es ist einfach ein guter Manga, der auch mit Vorwissen aus dem Anime immer noch Spaß macht. Es ist einfach ein anderes Erlebnis, den Manga zu lesen.

  23. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 06 (ISBN: 9783770476534)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 06

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Der Beginn eines neuen Abschnitts


    In diesem Band lernen wir zum ersten Mal Haruka und Michiru kennen. Neue Gegenspieler tauchen auf und es gibt auch neue Sailorkriegerinnen.


    Ich habe mich riesig auf diesen Teil gefreut, denn ich liebe die „großen“ Sailor-Kriegerinnen. Sie sind erwachsen, haben Charm und wirken einfach wahnsinnig interessant. Nun ja, der Manga hat meine Erwartungen erfüllt und auch die anderen Kriegerinnen sind gereift. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön und ich könnte mir die Bilder stundenlang ansehen. Für mich ist klar, der nächste Band muss nun auch hier einziehen.

  24. Cover des Buches Sherlock 2 (ISBN: 9783551728852)
    Jay.

    Sherlock 2

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Carlosia
    Cover
    Mir gefällte dieses Cover wirklich sehr gut. Es ist aussagekräftig und zeigt aber nicht worum es genau geht.

    Thematik
    In dem Manga wird der zweite Fall der BBC Serie als Manga dargestellt. Es geht um Morde in geschlossenen Räumen und wie diese passiert sein könnten.

    Charaktere
    Sherlock ist wie er eben ist. Er hält sehr viel für selbstverständlich und bringt Watson so auf die Palme.
    Watson bewundert Sherlock ein wenig dafür, was er alles ganz logisch erkennt.

    Handlungsort
    London ist der bekannte Wohnsitz der beiden und es wird in der Art der Zeichnungen auch sehr deutlich dargestellt.

    Zeichnung
    Die Zeichnungen finde ich sehr gelungen, bis auf Watson der mir leider gar nicht gefällt. Aber sonst ein wirklich gut gezeichneter Manga.

    Umsetzung
    Der Mangaka hat in meinen Augen die Serie sehr gut wieder gegeben und hat auch die Atmosphäre eingefangen.

    Fazit
    Rundum hat mir dieser Manga sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks