Bücher mit dem Tag "manipulation"
401 Bücher
- Rebecca Yarros
Flammengeküsst Band 3: Onyx Storm Deluxe-Ausgabe + 1 exklusives Postkartenset
(725)Aktuelle Rezension von: LLliestDieses Buch bzw. die ganze Bücherreihe haben mein Leben komplett eingenommen, sodass ich nichtmal eine vernünftige Rezession schreiben kann, weil ich es einfach nur toll finde! Der Schreibstil, die Storyline und die Charaktere sind einfach nur ein Meisterwerk!
Ich hoffe Band 4 kommt ganz ganz schnell raus.
- George Orwell
1984
(4.329)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, 1984 hat mich wirklich umgehauen. Anfangs habe ich das Buch allerdings missverstanden, weil ich den ersten Teil als recht langweilig empfand. Ich konnte mich in die Hauptfigur Winston Smith überhaupt nicht hineinversetzen. Er wirkte auf mich eher distanziert und schwer greifbar, sodass ich keine Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Der Fehler lag aber nicht an der Erzählweise, sondern bei mir. Ab dem zweiten Teil begann ich, das Buch besser zu verstehen, und im dritten Teil wurde mir dann endgültig klar, warum es einen beinahe makellosen Ruf hat – daher auch meine Bewertung von fünf Sternen.
Im ersten Teil lernen wir die Partei kennen: ein System mit einer völlig eigenen Denkweise, eine Diktatur mit monotoner, strikt vorgegebener Lebensweise. Selbst die Sprache wird kontrolliert – durch „Neusprech“, das gezielt Wörter aus dem Wortschatz entfernt, um das Denken zu beeinflussen und kritische Gedanken unmöglich zu machen. Diese Idee wirkt deshalb so eindringlich, weil sie nicht rein fiktiv erscheint. Formen von Kontrolle, Propaganda und gelenktem Denken gab es schon lange vor unserer Zeit. Betrachtet man etwa das Römische Reich, das vor rund zweitausend Jahren seine Blütezeit erlebte, oder das Achämenidenreich, das bereits etwa 550 v. Chr. entstand, sowie das noch ältere Altes Ägypten, dessen Geschichte über drei Jahrtausende zurückreicht, erkennt man, dass Machtstrukturen und der Einfluss auf Denken und Gesellschaft keine neuen Phänomene sind.
Im zweiten Teil kommt die menschliche Komponente hinzu: Winston verliebt sich in Julia. Die Beziehung ist verboten, und beide erkennen, wie sehr sie das vorgeschriebene Leben hassen. Sie lehnen sich innerlich gegen die Partei auf und träumen davon, Teil einer „Bruderschaft“ zu werden – eines möglichen Widerstands, von dem niemand sicher weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Wir erleben hier andere Werte, den Drang nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und danach, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig zeigt der Roman aber auch, wie viel Kraft es einem Menschen geben kann, nicht mehr allein zu sein, sondern zu zweit, und was Liebe bewirken kann, aber auch, wie blind sie machen kann. Der Übergang vom nüchternen ersten Teil zur emotionalen Tiefe im zweiten ist ein äußerst geschickter erzählerischer Schachzug.
Auch O’Brien tritt hier stärker in Erscheinung und ist für mich einer der gefährlichsten Charaktere des Buches. Ohne zu viel vorwegzunehmen, lässt sich sagen, dass er eine Position vertritt, die die Ideologie der Partei in ihrer reinsten und zugleich erschreckendsten Form widerspiegelt.
Im dritten Teil erleben wir schließlich kein Happy End, sondern eine schonungslose Konsequenz. Winston und Julia werden gefangen genommen und „umerzogen“, und diese Umerziehung funktioniert. Winston wird gebrochen. Er wird zu dem Menschen, den die Partei aus ihm machen will, bis er am Ende sogar den Big Brother liebt.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk, das zeitlos ist und unabhängig von der Epoche, auf die man blickt, immer eine beklemmende Aktualität besitzt.
Zum Abschluss noch mein Lieblingszitat aus dem Buch:
„Man errichtet keine Diktatur, um eine Revolution zu verhindern. Man macht die Revolution, um die Diktatur zu errichten. Das Ziel von Verfolgung ist Verfolgung. Das Ziel von Folter ist Folter. Das Ziel von Macht ist Macht.“
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.348)Aktuelle Rezension von: Quilla3Was für ein ergreifendes Finale dieser großartigen Reihe! Ich kann gar nicht so viel über dieses Buch schreiben, ohne zu spoilern.
Mir hat es weiterhin sehr gut gefallen, zwischendurch ging es mir ein bisschen zu sehr Schlag auf Schlag (manchmal dachte ich: 'Ernsthaft, das jetzt auch noch?!'), aber zum Ende hin wurde es wirklich sehr ergreifend und emotional, so dass bei mir auch Tränen geflossen sein sind.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir für manche Verluste und Schicksale etwas mehr Raum zur Verarbeitung und zum Trauern im Buch gewünscht hätte, da diese teilweise sehr schnell abgehandelt wurden. Da kam ich als Leserin emotional nicht so ganz mit.
Am Ende habe ich mich ein bisschen zerstört gefühlt und werde bestimmt einen emotionalen Kater haben. Aber das war es definitiv wert!
Ich finde auch die Botschaft der Reihe hochaktuell. Sie regt definitiv zum Nachdenken an und das liebe ich! Große Empfehlung!
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
(3.733)Aktuelle Rezension von: julia___4,5/5
Wieder einmal hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr bildreich und fesselnd geschrieben.
Band 2 ist anders als Band 1: düsterer, ernster und schonungsloser. Es bleibt sehr spannend und abwechslungsreich!
Die Dynamik zwischen Tris und Tobias hat mich manchmal genervt (aber ich bin wahrscheinlich zu alt dafür 😅), aber ansonsten ist Tris ein wirklich starker Charakter. Sie ist tief geschrieben und man fühlt mir ihr.
Ich wurde wieder einmal gut unterhalten und freue mich sehr auf das Finale. Wieder eine klare Empfehlung 😊
- Kerstin Gier
Silber - Das dritte Buch der Träume
(3.085)Aktuelle Rezension von: sozicuIch muss sagen, dass „Silber“ für mich mit jedem Buch abgenommen hat. Teil 1 hat mich begeistert, Teil 2 war eher meh und Teil 3 hat mir noch weniger gefallen.
Das liegt aber nur teilweise am Buch. Ich bin einfach zu alt für Jugendbücher dieser Art und ich habe Vergissmeinnicht vor Silber gelesen (Silber definitiv zuerst lesen, wenn ihr beides wollt).
Die Story wird mir zu wirr erzählt. Livs Gedanken machen zu viele Sprünge in verschiedene Situationen.
Die Handlungen der Figuren sind für mich nicht immer ganz nachvollziehbar und mehr Tiefe haben sie auch nicht wirklich bekommen.
Es ist auch wieder echt unangenehm in Livs Kopf zu stecken. Bei Teil 2 dachte ich noch, dass mein jüngeres Ich das gemocht hätte. Hier bin ich mir sicher: Ich hätte mich auch damals schon super fremd geschämt, wenn ich das gelesen hätte.
Die Silber-Trilogie setzt eine richtig schöne Idee zu Träumen um. Im Jugendalter sicher keine verkehrte Lektüre. Als Erwachsene*r kann man es auslassen.
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.818)Aktuelle Rezension von: MrsHetfieldIch finde, bei dieser Autorin Ursula Poznanski kann man nicht viel falsch machen, deshalb habe ich diesen Roman gleich in einem Rutsch gelesen und wie erwartet, gefällt er mir mega gut! Spannend von vorne bis hinten und trotz der fiktiven Einschlüsse in der Geschichte ist er so aktuell wie nie, in Zeiten, in denen die Menschen sich mehr mit ihren technischen Spielereien als mit dem realen Leben und ihrer Umgebung befassen. Absolut spannend, sehr gut geschrieben und sehr empfehlenswert!
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.565)Aktuelle Rezension von: buecher_wuermchen_Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Ferox - die Furchtlosen. Fünf Fraktionen und ein Mädchen, das nicht weiß, wo sie hingehört. Als Tris sich von ihrer Familie und den Altruan abwendet und stattdessen ein Leben bei den Ferox beginnen will, ahnt sie nicht, dass das System, wie sie es bisher kannte, bald sowieso der Vergangenheit angehören wird. Als Unbestimmte, also als Mensch, der keiner Fraktion zweifelsohne zugeordnet werden kann, ist sie damit in großer Gefahr und muss sich ihren Ängsten stellen…
Ich kannte bisher nur den Film und frage mich mittlerweile, wieso ich so lange damit gewartet habe, dieses Buch zu lesen! Wir bekommen eine gesellschaftskritische Dystopie in der sich die Protagonistin Tris der Frage stellen muss, wer sie ist und wer sie sein möchte. Wir haben wahnsinnig vielschichtige und interessante Nebencharaktere, die man mal liebt, mal hasst und manchmal auch beides. Außerdem gibt’s einiges an Action und ganz viel Spannung! Und für alle Romancegirls und -boys: Ja, es gibt natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte, denn zufällig gibt’s da den Ausbilder Four, der zufällig unverschämt gut aussieht und zufällig Interesse an Tris hat. Ein grandioser Einstieg in eine vielfältige und interessante Welt mit tollen Charakteren, der Lust auf mehr macht!
- Colleen Hoover
Verity
(2.321)Aktuelle Rezension von: ChristineChristlFür mich war das Buch von Anfang bis Ende absolut trocken. Der Schreibstil ist so langweilig. Sachlich? Ich bin nur schwer weitergekommen. Irgendwie passiert auch nichts. Wären da nicht die Kapitel mit der Biografie von Verity gewesen, wäre das Buch für mich absurd langweilig gewesen. Obwohl bereits auf der ersten Seite etwas Schreckliches passiert, kann ich mich nicht hineinversetzen. Es ist wie ein Fiebertraum. Ich habe es gelesen. Aber ich habe es nicht gefühlt. Wenn ihr wisst, was ich meine? Es war, als hätte ich vollkommen gefühllos und regungslos einen Film verfolgt. Auch die Irrungen und Wendungen bzw. Informationen am Ende waren für mich zu schnell und zu langweilig. Zu viel blieb für mich offen. Ich habe nur weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es zu Ende geht. Ich hoffte auf ein episches Finale mit Feuerwerk. So, dass mir der Mund offen stünde. Das Buch sollte mich staunend zurücklassen. Dass am Ende etwas Schockierendes passiert. Etwas Unerwartetes. Aber es passierte nicht. Und dann war es vorbei.
Ich glaube, das könnte eines der wenigen Bücher sein, die als Film viel besser zur Geltung kommen.
Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Mehr nachvollziehbare Handlungen und Gefühle. Mehr Dialoge. So war alles eher unverständlich und viel zu schnell. Zu trocken. Es war zu oberflächlich, um mich wirklich zu berühren.
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.664)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Es macht wieder so Spaß, mit Liv und Henry den Traumkorridor zu erkunden! Absolutes Highlight war für mich die Sache mit dem Buchsbaum-Pfau Mr. Snuggles...zum Schreien komisch. Henry hat auf einmal Geheimnisse und Livs Neugier sorgt für interessante Momente. Die Sache mit Mias Schlafwandeln war tatsächlich ein bisschen gruselig. Aber sie hat auch mal wieder gezeigt, dass Grayson vermutlich einer meiner absoluten Lieblingsnebencharaktere ist.
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.742)Aktuelle Rezension von: Lunacat"Damit hatte ich die Polizei zum fünften Mal belogen. Und ich fing gerade erst an.".
3 Sterne 🌟
Es tut mir so leid, dass es nur 3 Sterne wurden, aber ich habe einfach "KABUMM" erwartet und "puff" bekommen.
Kurz und schmerzlos: DAS war DER Plot-Twist?
JEDER redet über DIESEN Plottwist seit 14 Jahren und da waren meine Erwartungen auch dementsprechend...
Naja, das war jetzt nicht so krass. 🤷♀️🙆🏼♀️
Es war einfach ein normaler Plottwist. Auf den man definitiv kommen kann. Ich hatte selbst Gedanken, die bissl in die Richtung gingen.
Meine Erwartungen waren da einfach viel zu hoch. Mehr als ein Schulterzucken und "Okay" hatte ich dafür nicht übrig.
Der Schreibstil war irgendwie anstrengend, anfangs kam ich sehr schwer rein.
Die Charaktere waren mir absolut gar nicht sympathisch 😅. Go, Nick, Amy... ich mochte keinen 🙆🏼♀️.
Es war ein Thriller, also kann ich selten Emotionen erwarten, aber stellenweise hatte er schon Tiefe.
Die Handlung war...okay-gut. Das Ende hat mir immerhin noch etwas gegeben, aber 570 Seiten sind einfach zu lang. Direkt weiterlesen musste ich nicht immer, auch wenn es teilweise schon spannend wurde.
Ich glaube ohne den Hype und meine dadurch extrem hohen Erwartungen hätte ich es besser gefunden. 🤷♀️
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.442)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- Cecelia Ahern
P.S. Ich liebe dich
(8.804)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchDiese Frage muss sich Holly stellen, als bei ihrem Mann ein Hirntumor diagnostiziert wird und er Monate später stirbt. Holly fällt in ein Loch aus Trauer und Antriebslosigkeit. Sie weiß nicht mehr, wie sie ohne Gerry weiterleben soll. Ihr Alltag besteht nur noch aus Schlafen und Träume, in denen sie mit ihrem Mann zusammen ist.
Nach ca. 2 Monaten und einem ehrlichen Gespräch mit ihrer besten Freundin Sharon, beginnt Holly sich ihrem neuen Alltag zustellen. Als dann auch noch ein mysteriöser Umschlag bei ihren Eltern auftaucht und dieser 10 kleine Umschläge mit Gerry´s Handschrift enthält, beginnt Holly endlich nach vorne zusehen. Gerry hat ihr eine Liste erstellt, wie sie ohne ihn leben kann.
Was zu Beginn als kleine Hilfestellung mit Aufgaben, Herausforderungen und kleinen Liebesbotschaften gedacht ist, wird zwischendrin zum Lebenselixier für Holly. Gerade am Anfang lebt sie nur von Monat zu Monat. Doch es Hilft ihr auch, auf dem Weg raus aus dem dunklen Loch und hinein in ein neues Leben ohne Gerry. Aber mit Freunden an ihrer Seite, die immer zu ihr stehen.
Ich habe diese Geschichte das erste Mal vor über 15 Jahren schon einmal gelesen und damals schon sehr berührend und emotional gefunden. Heute mit ähnlichen Erfahrungen wie Holly, war die Geschichte nochmal emotionaler für mich und ich musste an einigen Stellen weinen, da ich Holly´s Gefühle so nachempfinden konnte.
Cecelia Ahern ist es gelungen, die Emotionen die bei einer Trauerbewältigung dazugehören gefühlvoll einzufangen und deutlich zu machen, das es Gute aber auch oft Schlechte Tage geben wird. Das man Weinen darf um dann wieder nach vorne schauen zu können.
- Sebastian Fitzek
Die Therapie
(3.997)Aktuelle Rezension von: Lorenz1984ACHTUNG SPOILER!
Selten hat mich ein Roman so gefesselt wie dieser.
Um dann aber leider im dritten Viertel zu bemerken, dass der spannende Hintergrund doch vorhersehbarer war als von mir gewünscht.
Unbefriedigend möchte ich das Gefühl beschreiben, das ich hatte, als ich erfuhr dass nahezu ALLES Einbildung des Hauptcharakters war.
Ich hätte mir einen originelleren Plot-Twist gewünscht am Ende.
- Sebastian Fitzek
Flugangst 7A
(1.427)Aktuelle Rezension von: nathis_nerdweltWas ist schlimmer als einen Langstreckenflug mit Flugangst zu überstehen? Richtig, im Flugzeug mit Flugangst zu kämpfen, während ein Unbekannter anruft, der deine schwangere Tochter entführt hat und dir sagt, daß ein ehemaliger Patient an Bord ist und du diesen dazu bringen sollst, das Flugzeug abstürzen zu lassen.
Mit Mats Krüger, einem erfolgreichen Psychologen möchte ich echt nicht tauschen. In diesem Psychothriller spielt Fitzek mit den menschlichen Urängsten und führt uns in den Abgrund der menschlichen Psyche. Besonders gelungen ist die drückende Atmosphäre. Die Hilflosigkeit von Mats wurde echt gut rüber gebracht.
Die Handlung beginnt spannend und man hat sofort mit Mats mitgefiebert. Einige Wendungen konnten mich überraschen, andere fand ich teilweise etwas zu weit her geholt. Das Ende ist Geschmackssache, mir persönlich hat es leider nicht ganz so zugesagt, obwohl es ziemlich emotional wurde.
Fazit: Alles in allem ein gelungener Psychothriller, der zwar seine kleinen Schwächen hatte, mich aber trotzdem gut unterhalten konnte.
- Ursula Poznanski
Eleria (Band 1) - Die Verratenen
(1.371)Aktuelle Rezension von: Jana06Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende.
Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!! 🤗
- Amy Ewing
Das Juwel - Die Gabe
(1.789)Aktuelle Rezension von: dottis_buecherregalIch habe dieses Buch gelesen, ohne vorher den Klappentext zu kennen. Es handelt von einer Gesellschaft, in der Blutlinien und sozialer Status die wichtigste Rolle spielen. Aufgrund weit verbreiteter Inzestprobleme ist der Adel unfruchtbar geworden, weshalb Aristokraten „Surrogate“ halten.
Die Geschichte wirkt wie eine abgeschwächte Version von "Der Report der Magd", da die Grundidee die selbe ist.
Violet wird von ihrer Familie getrennt, sobald die Regierung entdeckt, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Diese Kräfte erlauben es ihr, sowohl das Aussehen als auch den Charakter des Kindes zu beeinflussen, das sie austrägt. Außerdem kann sie die Dauer der Schwangerschaft erheblich verkürzen.
In dieser Welt werden Surrogate von adeligen Frauen ersteigert, um als Leihmütter deren Kinder auszutragen und die Blutlinien der Aristokratie zu stabilisieren.
Violet ist eine starke Protagonistin und ist deutlich reifer beschrieben als sechzehn. Die Liebesgeschichte, die im letzten Drittel des Buches stattfindet, hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen.
- Aldous Huxley
Schöne neue Welt
(1.218)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosBrave New World ist erschreckender als 1984, weil niemand zwingt. Die Menschen wählen ihre eigene Konditionierung, weil sie sich dabei gut fühlen. Huxley beschreibt eine Gesellschaft, in der Identität von Geburt an zugewiesen wird und niemand protestiert, weil der Protest selbst weggezüchtet wurde. Die Frage, die das Buch stellt und nie beantwortet: Was ist Freiheit wert, wenn man gelernt hat, sie nicht zu vermissen?
- Donna Tartt
Die geheime Geschichte
(628)Aktuelle Rezension von: waswuerderorylesenAus der Ich-Perspektive erzählt Richard über sein Leben und die Geschichte die ihn und seine Freunde in die Abgründe führt. Die Sprache und die Handlung sind nicht immer einfach zu lesen. Die Handlung baut sich langsam auf, manchmal zieht es sich in die Länge, jedoch lernen wir auf diese Art die Charaktere kennen. Eins könnt ihr mir glauben, das sind wirklich sehr spezielle Menschen.
Das Buch hat eine bestimmt Grundstimmung, die mich in den Bann gezogen hat. Das Ende hinterließ bei mir zwar eine melancholische Stimmung aber dennoch war ich überwältigt. Ich kann nicht verstehen, das dieses Buch noch nicht verfilmt wurde.
- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(633)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Erin Watt
Paper Palace
(1.296)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniGerade als man denkt, Ella und Reed hätten endlich zueinandergefunden, kommt der nächste Schock: Reed wird plötzlich des Mordes beschuldigt. Diese Wendung stellt nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Reeds gesamte Familie auf eine harte Probe.
Die Handlung bleibt spannend, keine Frage. Aber im Vergleich zu den ersten beiden Teilen konnte mich dieses Buch nicht ganz so mitreißen. Vielleicht lag’s auch an meinen eher zurückhaltenden Erwartungen, aber trotzdem bin ich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.
Was mich berührt hat, war die unerschütterliche Loyalität zwischen Ella und Reed. Trotz aller Zweifel von außen haben sie nie aneinander gezweifelt. Ihre Liebe stand immer im Mittelpunkt, und sie konnten sich vollkommen aufeinander verlassen. Auch Reeds Familie hat Ella weiterhin unterstützt. Das fand ich besonders schön. Sie hatte Menschen um sich, die sie aufgefangen haben, selbst als ihr totgeglaubter Vater plötzlich wieder auf der Bildfläche erschien.
Das Ende hat mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Liebesgeschichte von Ella und Reed ist stark, ehrlich und voller Vertrauen. Und auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz an die Vorgänger herankam, war es ein würdiger Abschluss für eine intensive Reise. - Olivie Blake
The Atlas Six
(409)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfNach allem was ich über dieses Buch vorher wusste, dachte ich es werden 5 Sterne. Jetzt bin ich ein bisschen enttäuscht, auch wenn es wirklich nicht schlecht war. Ich glaube durch die mehr als 6 POVs konnte ich die einzelnen Charaktere einfach nicht so gut kennenlernen, wie ich es gerne gehabt hätte Und ich glaube das liegt auch an dem Schreibstil, der so verschlüsselt war, dass man nichts Direktes über die einzelnen mcs herausfinden konnte. Das fand ich super schade und hat mich glaube ich daran gehindert eine wirklich Verbindung zu irgendwem aufzubauen, auch wenn ich das wirklich wollte, weil ich ja so viel Hoffnung hatte. Nochmal das Buch war nicht schlecht. Das akademische Setting, die Grundidee der intellektuell überlegenden Elite, das Gefühl man ist da jetzt irgendwie Teil von… das hat mir alles echt gut gefallen, aber ich hab mir halt eine found family gewünscht und vorgestellt und die absolut nicht bekommen, weil sich gefühlt alle hassen, also eher das Gegenteil von einer found family :(
- Dave Eggers
Der Circle
(838)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosThe Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.
- Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(642)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannDie meiste Zeit versucht der Autor in plastischen Beschreibungen von Gräueltaten zu eskalieren, was das Geschriebene meistens an einen Punkt bringt, bei dem man das Gefühl hat, er hätte sich verlaufen und suchte zwanghaft einen Weg zurück zur Story. Das Buch selbst ist in Präsens geschrieben und trieft vor Rückblenden und „Erinnerungen“ und „Albträumen“, die in seitenlange Ergüsse über noch mehr Folter und Mord enden. Allesamt wenig kreativ ausgeführt. Bedeutungsschwangere, aber im Endeffekt eher nur bedeutungslose Dialoge dominieren den Mittelteil. Die eigentliche Arbeit der Kriminalermittler beginnt erst gegen Ende. Leider hat den Autor da die Phantasie schon verlassen. In einem langen Aufrollen und gekünstelten Herstellen von Verbindungen von „normalen“ Verbrecher der letzten Dekaden (ein paar davon scheinen real gewesen zu sein) ist’s dann eine Randnotiz, die den Hinweis gibt. Also wieder 60 Seiten umsonst gelesen. Die Vergangenheiten und Lebensläufe der Teammitglieder wirken eher lieblos. Sie werden in diesem Band zum fünften Mal erklärt und scheinbar hat auch der Autor keine Lust mehr darauf. Die Interaktion, die er ihnen angedeihen lässt, hat nichts Amikales an sich, wie es unter Kollegen üblich ist, die sich lange kennen. Eher gleiten „seriöse“ Besprechungen in gelegentlichen Infantilismus ab. Selbstredend, dass alle Leute in diesem Buch – egal ob Ermittler oder Verbrecher – die klügsten sind, mit dem besten Gedächtnis, dem schärfsten und wachsten Verstand, die jeden wichtigen Menschen kennen, … und so weiter und so fort. Die Übersetzung ist OK, schätze ich. Was mir sauer Aufstößt sind diese unnötigen Anglizismen, die in der deutschsprachigen und von den USA geprägten Popkultur als „cool“ gelten sollen, aber alle eine vernünftige Entsprechung in der Zielsprache hätten. Und warum reden Eltern immer von sich als Mommy oder Daddy und das auch noch in der dritten Person? Zwischen den ersten vier Bänden und dem fünften lag für mich als Leser eine lange Zeit. Zu lange scheinbar. Die ehemalige Faszination für das Aufklären von Serienmorden konnte das Buch nicht halten. Im Gegenteil: Hätte ich die alten als so schlecht geschrieben in Erinnerung gehabt, hätte ich Band fünf nicht gekauft.
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(776)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.























