Bücher mit dem Tag "mantikore-verlag"

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49 Bücher

  1. Cover des Buches Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961880126)
    Jonathan Green

    Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    In diesem Spielbuch wird man zu Alice, die vor längerer Zeit im Wunderland war. Doch seitdem hat sich einiges verändert dort, denn überall lauern die Tick-Tack-Männer. Nun muss man als Leser*in entscheiden welchen Weg Alice nehmen wird um dem weißen Kaninchen und ihren Freunden dort zu helfen. 

     

    Als Kind habe ich wahnsinnig gerne die Zeit mit Spielbüchern verbracht, denn ich mochte es aktiv in die Geschichte eingreifen zu können. Wobei ich nicht besonders gut darin bin zu überleben, irgendwie wähle ich immer den falschen Weg. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch in diesem Buch manchmal falsch abgebogen bin und nochmal von vorne starten musste. 

    Aber zunächst war mir das Buch wegen seinem Cover aufgefallen, denn diese Grinsekatze verspricht doch schon gruslige Atmosphäre und die bekommt man auch geboten. 

    Dafür sorgt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Illustrationen innerhalb des Buches. Die ich wirklich sehr gut finde. Das hat so gar nichts mehr von dem zauberhaften Wunderland von Carroll, aber wir befinden uns ja auch im Düsterland. ;)

    Das Buch selber ist gut aufgebaut, zunächst gibt es da eine Einleitung mit Erklärungen rund um Alices‘ Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier habe ich mir schon ein paar wenige Notizen gemacht, damit ich nicht immer wieder zum Anfang blättern musste. Und dann kann es auch schon direkt losgehen. 

    Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und die Kämpfe gegen die bösen Wesen im Wunderland sind nicht zu kompliziert gestaltet, sodass man einfach so durch die Seiten fliegen kann. Naja, wenn man den richtigen Weg findet. ;)

    Ich habe mein Abenteuer glaub ich 4 oder 5 Mal neu anfangen müssen bevor ich es wohlbehalten beenden konnte. Wen verwundert es, ich bin vorher natürlich jedes Mal gestorben. 

    Und auch wenn ich mir Notizen zum Labyrinth gemacht habe (was mir selber empfohlen wurde und ich auch jedem empfehlen kann), habe ich mich ab und zu dort verirrt. Naja, passiert. ;)

    Was mich allerdings etwas gestört hat ist, dass man die Geschichte nur gut beenden kann, wenn man ein bestimmtes Rätsel im Buch löst. Ich werde jetzt nicht verraten welches, denn da müsst ihr schon selber drauf kommen. 

    Also, wie gesagt ohne dieses Rätsel kann man es drehen und wenden, man stirbt an einer bestimmten Stelle. Nachdem ich das dann herausgefunden habe, war ich so gefrustet, dass ich ein klein wenig gepfuscht habe. Ich habe das Rätsel gesucht und gelöst ohne auf einem regulären Weg dorthin zu gelangen, denn ich habe leider keine Ahnung wie das geht. Okay, langer Rede, ich habe deshalb das Buch glücklich beenden können und irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei. Obwohl ich wirklich wie gesagt sehr gefrustet darüber war, dass es keinen anderen Weg zu geben scheint als über dieses eine Rätsel. 

    Ansonsten waren die Rätsel sehr gut und auch recht knifflig, ich habe schon bei dem ein oder anderen etwas länger gesessen und überlegen müssen, wie die Lösung sein könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Und auch das Ende war sehr cool. 

     

    Mein Fazit: Auch wenn ich nicht ganz ehrlich die Geschichte abgeschlossen habe, hatte ich sehr viel Spaß bei dem Buch. Es ist nicht zu kompliziert und gut erklärt. Einzig hat mich gestört, dass man an einer bestimmten Stelle nur mit einem bestimmten Rätsel weiterkommt. Das fand ich sehr frustrierend. Hätte es da mehrere Möglichkeiten gegeben, wäre ich vielleicht glücklicher gewesen, aber so habe ich später immer mal noch die Chance ein neues Abenteuer zu starten, denn noch sind nicht alle Wege gegangen. ;) 

  2. Cover des Buches Opfermond - Ein Fantasy-Thriller (ISBN: 9783945493366)
    Elea Brandt

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

     (33)
    Aktuelle Rezension von: DerufinDenthorHeller

    Elea Brandt hat ein solides Roman-Debüt vorgelegt, das sich sehr flüssig lesen lässt. Das Cover, der Buchsatz und der Schreibstil haben mich sehr überzeugt. 

    Die Handlung ist klassisch aufgebaut und mit den beiden Hauptcharakteren kann man sich als Leser*in sehr gut identifizieren.

    Einziger Kritikpunkt ist das doch sehr kurz gestaltete Ende, das einen mit einem doch traurigen Gefühl zurücklässt. Die Spannungskurve flacht zum Ende hin doch leider sehr ab. An dieser Stelle wäre ein wenig mehr möglich gewesen.

    Trotzdem gehört "Opfermond" vom Schreibstil betrachtet zu einem der besseren Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Eine klare Kaufempfehlung für jeden, der junge Autor*innen untertützen mag.

  3. Cover des Buches Elric - Der Blutthron (ISBN: 9783945493649)
    Michael Moorcock

    Elric - Der Blutthron

     (16)
    Aktuelle Rezension von: AdamBlue

    Klappentext:

    "Der Thron ist sein…Elric entstammt einem Geschlecht von mächtigen und erbarmungslosen Kriegern. Seit Jahrtausenden herrschen sie über die finsteren Dracheninseln. Einst verliehen ihnen Götter übernatürliche Kräfte, doch nun scheinen die glorreichen Tage seines Herrscherhauses vorüber zu sein. Elric selbst ist schwach. Nur Opiate und Magie halten den blutarmen Prinzen am
    Leben. Als seine Herrschaft in Gefahr gerät, geht Elric einen
    schicksalhaften Pakt ein: das magische Schwert „Sturmbringer“ verleiht ihm unvorstellbare Kräfte, doch es verbirgt auch eine dunkle Macht, die mehr und mehr von Elrics Geist in Besitz nimmt…"


    Cover:

    Wie die meisten Cover vom Mantikoreverlag ein sehr schönes Cover, welches gut zu Elric passt. Abgebildet wird darauf der Blutthron (eigentlich Robinthron, doch Blutthron klingt einfach noch ein Stück besser), welcher Elric zusteht. Auch die Schriftart gefällt mir wirklich sehr gut.

    Der Mantikoreverlag bringt mit "Elric - Der Blutthron" den ersten Band der Elric von Melniboné Fantasy-Saga zusammen mit einer Menge Bonusmaterial den bleichen Albinokönig zurück in den deutschen Buchhandel. Zuletzt erschien Elric 2002 beim Heyne Verlag in einer Sammelbandkollektion, die jeweils mehrere Elric Romane beinhaltete. Obwohl Michael Moorcock ein solch einflussreicher Autor war, waren seine Werke jahrelang nicht mehr im deutschen Buchhandel zu finden. Dies mag dem Alter des Werkes geschuldet sein (1972), doch ich finde es schade, wenn solche Klassiker einfach in Vergessenheit geraten. Vor allem, da es sich bei Elric um einen charismatischen Antihelden handelt, der bis heute Autoren oder Spielemacher inspiriert (z.B Der Hexer Geralt, der leicht Elric ähnelt oder Spiele wie Legacy of Kain).

    Im Band enthalten sind: Eine Kurzgeschichte über Graf Aubec, wo wir mehr über das Schwert von Elric erfahren, das Skript zum Graphic Novel "Die Erschaffung eines Hexers" (wobei der Novel hier Elric: Aufstieg eines Zauberers genannt wird), welcher 2007 erschien und meines Wissens auch das letzte ist, was von Elric in Deutschland erschien, den ersten Band "Elric von Melniboné" (welcher erst auf Seite 251 beginnt) und einiges an Bonusmaterial wie ein Interview oder den Essay "Aspekte der Fantasy". Etwas versteckt finden wir das Inhaltsverzeichnis erst auf Seite 25. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man das Inhaltsverzeichnis noch vor dem Vorwort gesetzt hätte, da man erst einmal blättern muss, um es zu finden. Die Geschichten wurden chronologisch angeordnet, da das Skript die Vorgeschichte zu den Romanen erzählt und wir etwas über Elrics Ausbildung zum Magier erfahren. Schade, dass man nicht zumindest ein,zwei schwarz weiß Illustrationen von der Graphic Novel reingepackt hat. Die ganze Geschichte als Graphic Novel wäre zu viel verlangt und die Geschichte funktioniert auch so relativ gut, und es ist auch sinnvoll, sie vor den Elric Roman zu erzählen. Mir hat vom Bonusmaterial der Artikel "Aspekte der Fantasy" gut gefallen und auch die Entstehungsgeschichte Elrics war interessant. Das Interview war in Ordnung, auch wenn Michael Moorcock einer meiner Meinung nach interessanten Frage einfach ausgewichen ist (die Frage, welchen Stellenwert Elric innerhalb des Fantasy-Genres einnimmt und wie er Elric zu Heldenepen wie Herr der Ringe sieht beantwortet er damit, dass die Leser diese Frage bereits beantwortet haben.) Ich bin mit dem ganzen Zusatzmaterial sehr zu frieden, doch wie sieht es eigentlich mit dem Hauptwerk aus?


    Inhalt:


    Elric ist der Sohn von Sadric und herrscht als sein Nachfolger über die Dracheninseln. Er ist ein Albino und ein schwacher König, da er regelmäßig Opiate und Magie benötigt, um bei Kräften zu bleiben. Bei Elric handelt es sich um einen sehr nachdenklichen Antihelden, der nicht ganz zu seinem Volk passen will. Er ist nicht so gewaltbereit wie seine Untertanen und wird dadurch von seinem Cousin Yrkoon verpönt, der Elric seinen Thron streitig machen will. Yrkoon verkörpert das Gegenteil von Elric, da er die Dracheninseln härter regieren möchte und keine Gnade kennt. Elrics Macht wird auf eine Probe gestellt, als sein Königreich von Barbaren erfährt, welche die Dracheninseln angreifen möchten. Bei der Schlacht gegen die Barbaren nutzt Yrkoon Elrics Schwäche aus, um ihn zu entthronen. Um seinen Thron wiederzuerlangen, verbündet sich Elric mit dem Meereskönig und anderen Mächten. Und dann wäre da noch Elrics Geliebte Cymoril ...

    Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, da die Geschichte für einen Fantasy-Roman sehr kurz ist (228).


    Mir hat die Geschichte und der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich war vor dem Lesen etwas skeptisch, da es sich um ein altes Werk handelt, doch Michael Moorcock hat mich eines Besseren belehrt. Der Autor hält sich nicht lange mit unzähligen Landschaftsbeschreibungen auf, sondern erzählt eine kompakte, düstere Fantasygeschichte. Elric als Protagonist wirkt erstaunlich frisch, da er schwächlich wirkt und sehr nachdenklich ist. Er ist auch der einzige, der sich mit Begriffen wie Moral auseinandersetzt. Obwohl er so melancholisch und an einigen Stellen barmherzig ist, was seinen Cousin betrifft, ist er keineswegs ein guter Held. Seine Rasse verspeist z.B Sklaven und wird von anderen Völkern verachtet.

    Die Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen und waren auch anders, als ich sie erwartet hätte. Auch nett sind die beigefügten Karten (wobei viele Orte wohl erst später eine Rolle spielen).

    In Zeiten, wo die meisten Fantasybücher über 800 Seiten haben, war es mal eine Abwechslung, einen so kurzen aber spannenden Fantasy-Klassiker zu lesen. Obwohl der Roman älter ist als z.B The Black Company, finde ich Elric erzählerisch viel besser gelungen und einfallsreicher. Ich bewundere die Fantasie von Michael Moorcock, der es schafft, eine faszinierende Welt mit spannenden Charakteren zu erschaffen.

    Ein Fantasy-Klassiker, der mich absolut überzeugt hat und alles beinhaltet, was mir an düsterer Fantasy gefällt. Ich hoffe, dass der Mantikoreverlag jetzt nachlegt und vielleicht wie Heyne einen Sammelband mit Teil 2 und 3 herausbringt. Freuen würde es mich.

    Gerne gelesen.

  4. Cover des Buches Starship Troopers (ISBN: 9783939212485)
    Robert A. Heinlein

    Starship Troopers

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    * 4,5 Sterne *
     
    Mich hat dieses Buch gefesselt, allerdings zähle ich es zu der Kategorie entweder man liebt es oder kann gar nichts damit anfangen. Für Fans von reiner Sci-Fi würde ich es nicht empfehlen. Aber Leute die gern Themen über das Militär und gesellschaftliche Konflikte lesen, werden Spaß daran haben. Positiv fand ich, dass man dem Buch sein Alter nicht angemerkt hat, was nicht selbstverständlich ist. Alle die eine Buchvorlage des Films erwarten, muss ich enttäuschen. Beide haben außer den Namen der Hauptpersonen nur die lose Grundhandlung gemein. Mir persönlich gefallen aber sowohl Film wie auch Buch.

  5. Cover des Buches 2086 - Sturz in die Zukunft (ISBN: 9783945493519)
    Robert A. Heinlein

    2086 - Sturz in die Zukunft

     (12)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Der Name des Autors regt schon die Fantasie an und man erinnert sich an unzählige seiner Science Fiction Geschichten. „2086 - Sturz in die Zukunft“ gilt als der lang verschollene erste Roman von Robert A. Heinlein, denn bereits 1939 soll dieses Manuskript entstanden sein. Damals nicht angenommen, geriet der Roman in Vergessenheit, bis er letztendlich in die Hände des Mantikore Verlages gelangte. Sie haben sich viel Mühe gegeben, dem Autor wirklich gerecht zu werden. Mit einer neuen Übersetzung, kleinen Erläuterungen zwischendurch und einer ausführlichen Geschichte hinter diesem Schriftstück, wird nicht nur der Fan belohnt, sondern auch der Neueinsteiger. Kommen wir auch gleich zum Inhalt des Romans, welcher doch recht skurril anfängt.

    1939 – Der Pilot Perry Nelson gerät in einen Autounfall. Eigentlich sollte man so einen Sturz nicht überleben. Doch wie es das Schicksal wohl so will, erwacht er 147 Jahre später und kann sich nicht erinnern, wie er in dieses Bett gekommen ist. Eine junge Frau versucht ihn langsam an die neue Welt heranzuführen und genau hier zeigt der Roman schon, dass Heinlein eben nicht einfach nur eine Geschichte schreiben wollte. Vielmehr denkt er sich haarklein eine durchdachte eigene Zukunft aus. Dabei geht es von dem Zusammenleben zwischen Mann und Frau, bis hin zu Geschichte, Politik und Wirtschaft. Es gibt seitenweise Abhandlungen über das, was die letzten hundert Jahre alles passiert ist. Da haben wir den Krieg in Europa, der mehrere Jahrzehnte tobte und mittlerweile kaum noch Menschen hier leben.

    Selbst bei dem Wirtschaftskreislauf nimmt er den Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft ordentlich unter die Lupe. Technische Errungenschaften, wie kleine Fluggeräte, ähnlich wie Autos, sind dann fast nur Beiwerk und als Perry vor Raketen steht, welche zum Mond fliegen sollen, da staunt man schon nicht schlecht, wie weit Heinlein in seinen Gedanken der Geschichte voraus war. Als begeisterter Mathematiker und Physiker, war es nur logisch, dass er sein Wissen auch in seinen Storys unterbringt und das dabei auch weltpolitische Fragen zum Vorschein kommen, sollte ebenfalls nicht verwundern.Doch muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Es gibt zwar einen Rahmen und Perry spielt seine Figur als Hauptcharakter gut, doch bleibt der Autor dem Leser viele Antworten schuldig.

    Vielleicht auch einer der Gründe, warum der Roman damals scheiterte und auch heute noch den Zugang deutlich erschwert. Dafür gibt es aber sehr interessante Denkanstöße und vor allem erstaunliche Parallelen zu echten Ereignissen unseres Jahrhunderts. Der gesamte Text wird allerdings erst durch die Erläuterungen und durch das Vorwort wirklich erhellend. Zum Teil hätte man Heinlein gewünschte mehr Erfolg von Anfang an feiern zu können, doch vielleicht waren auch solche Rückschläge, wie die Nichtveröffentlichung dieses Romans, ausschlaggebend für viele andere Geschichten, denn man erfährt später, dass bereits einige Teile des Romans in Form von Kurzgeschichten doch schon den Weg in die Hände der Leser gefunden hat.

    Fazit:
    Das kleine Manifest des Robert A. Heinlein! Er schrieb Geschichte und begab sich dabei immer wieder weit in die Zukunft der Menschheit. Ob Aliens, Zeitreisen oder ferne Welten, Heinlein war im Geist ein Visionär und auch als Autor schuf er man Meisterwerk. Der Mantikore Verlag bietet hier für Fans des Autors die seltene Gelegenheit noch einmal tiefer in seine Gedankenwelt abzutauchen. Wer eine typische Science Fiction Story erwartet, wird sie hier leider nicht bekommen. Wer allerdings eine Abhandlung, über eine nicht eingetroffene Zukunft lesen will, wird hier definitiv fündig.

    Matthias Göbel

    Autor: Robert A. Heinlein
    Broschur: 328 Seiten
    Verlag: Mantikore Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 18.02. 2016
    ISBN: 978-3945493519
  6. Cover des Buches Legenden von Nuareth - Heldentaten (ISBN: 9783945493670)
    Jörg Benne

    Legenden von Nuareth - Heldentaten

     (17)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover ist nicht sehr auffallend, aber trotzdem passt es sehr zum Inhalt. Es sind die Waffen der drei Helden zu sehen, womit sie kämpfen. Trotzdem find ich das Cover schön.

    Meine Meinung zum Buch:

    Dieses beträgt nur 76 Seiten, aber ich fand diese paar Seiten echt schön und sehr spannend. 

    Es wurden drei Geschichten erzählt. Die erste war etwas düster und trotzdem interessant. Die zweite war eher amüsant und ich musste sogar lachen. Auch die dritte war spannend, weil da der Schreiber die drei Helden persönlich kennenlernte. Die ersten zwei Geschichten wurden aus der Sicht der Helden geschrieben und ließen mir einen guten Einblick erhaschen, wer sie sind. Die dritte Geschichte wurde aus der Sicht des Erzählers erzählt. Seine Geschichte, die er am Ende erfunden hatte, rund um die drei Helden, war zwar kurz, aber auch interessant. 

    Dieses Buch kann man einfach mal so zwischendurch lesen, da es kurz ist.

    Mein Fazit:

    Es ist ein Buch für zwischendurch. Drei kleine Geschichten, die alle miteinander zusammen hängen und trotzdem sehr verschieden sind. Besonders die zweite fand ich gut, da ich da sogar lachen musste. Alle drei waren aber spannend und interessant gewesen.

  7. Cover des Buches Soylent Green (ISBN: 9783939212362)
    Harry Harrison

    Soylent Green

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    New York im Jahre 1999: Die Welt geht dem Ende entgegen. Die Erde ist überbevölkert, und es ist längst nicht mehr genug Nahrung und Wasser da für alle. Ebenso fehlt es an Wärmequellen. Dürre herrscht, es kann nichts mehr angebaut werden. Dadurch entstehen katastrophale Zustände, die ein jedem um das Leben bangen lassen, da jeder nur noch an sich denkt, denn ums blanke Überleben kämpft. Kommissar Andy Rush kommt nicht mehr hinterher mit all der Arbeit. Und dann wird auch noch der Gangster Michael O`Brien ermordet, und es wird von ihm verlangt, unbedingt diesen Mord schnellstens aufzuklären. Wie soll das gehen bei all dem Chaos?!
    „Soylent Green“ erschien unter dem Autor Harry Harrison bereits im Jahre 1966 und wurde später auch verfilmt. So stellte man sich die Fiction damals bereits vor, und auch wenn es 1999 noch lange nicht so weit war, kann es doch noch irgendwann passieren, und das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Heute nennt man diese Romane Dystopie, das Grauen, das irgendwann eintreten kann und nichts besser wird. Die Menschen werden immer älter, so sollte man wohl dann die Geburten etwas eindämmen. In manchen Ländern wird ja so gar nicht darüber nachgedacht, obwohl die Leute heute schon hungern und dursten. Wenn man so sieht, von welchen letzten Resten sich die Menschen in dem Roman nur noch ernähren müssen, wie die Atmosphäre irgendwann sein würde, wenn kein Platz mehr auf der Erde ist und alles verdörrt, der Sand einem um die Ohren weht. Eine grauenhafte Vorstellung, und das möchte man seinen Nachfahren nicht wünschen. Den Schreibstil kann man auch heute noch gut lesen, der hört sich jetzt nicht altertümlich an, und es geht fließend voran.
  8. Cover des Buches Reiter der schwarzen Sonne (ISBN: 9783961880805)
    Swen Harder

    Reiter der schwarzen Sonne

     (42)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Ich mag diese Art von Büchern ja schon als Kind sehr. Allerdings ist mir auch noch nie so ein komplexes Spielebuch begegnet. Man lernt in jedem Kapitel dazu und manche Entscheidungen ziehen sich bis zum Schluss. Man stirbt auch und startet das jeweilige Kapitel einfach neu. Ich vergebe hier persönlich nur 4 Sterne, weil ich von 'meinem' Ende sehr enttäuscht war und irgendwie mehr erwartet hatte, aber das war dann wohl auch meine Schuld. Andererseits ist das ja auch ein Grund das Buch nochmal von vorne anzufangen, um ein besseres Ende zu bekommen. 

    Wenn man Spielebücher mag, kommt man um dieses Buch nicht herum, denke ich und es ist definitiv einen Blick wert - speziell, wenn man Fantasy und Drachen mag. 

  9. Cover des Buches Space Cadet (dt. Ausgabe) (ISBN: 9783945493595)
    Robert A. Heinlein

    Space Cadet (dt. Ausgabe)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Wie viele junge Männer möchte auch Matt Dodson Raumpatroillenpilot werden. Er hat das Glück, zusammen mit seinem Freund, einen der Ausbildungsplätze ergattert zu haben. Aber die Ausbildung ist hart, und nicht jeder ist ihr gewachsen. Am Ende steht eine Prüfung an, die bestanden werden muss. Die Aufgabe eines Raumpatroillenpilots ist, auf den Frieden im Weltall zu achten und Kriege vorbeugend durch gewisse Maßnahmen abzuwenden. Wer hätte gedacht, dass er damit schon während der Ausbildung in Berührung kommt.
    Dieses Buch wurde schon im Jahre 1948 geschrieben und eine Zukunft gestaltet, die dann unter anderem auch schon im Weltraum stattfindet. In dieser Welt lebt Matt von der Erde, der sich schon immer für diese Materie interessiert hat, ansonsten aber ein ganz normaler Jugendlicher ist mit den gleichen Problemen. Der Roman befasst sich meistenteils mit seiner Ausbildung und dem Drum und Dran, eher weniger die Science-Fiction-Attraktion, wie man sie erwartet. Dennoch überhaupt gar nicht langweilig, denn auf seine ruhige Art stellt der Autor all die Dinge recht interessant dar. Man möchte meinen, durch Begriffe der Raumfahrt aus dem Konzept geworfen zu werden, aber dem ist auch nicht so. Alles ist sehr verständlich beschrieben, wirkt unterhaltend und liest sich ganz fix.
  10. Cover des Buches The Rising 2 - Das Gefecht (ISBN: 9783939212829)
    Felix A. Münter

    The Rising 2 - Das Gefecht

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Maddinliest
    Eine aus meiner Sicht total gelungene postapokalytische Reihe findet eine sehr gelungene Fortsetzung.
    Die vier Hauptprotagonisten Eris, Sal, Tyler und Perry versuchen in diesem Teil den Hauptstützpunkt der Menschen Yard vor dem machthungrigen und besessenen Anführer Banner zu verteidigen. Banner weiß, wenn er diese "Stadt" einnehmen kann, wird ihn niemand mehr aufhalten können, seine absolute Macht auszuspielen. Weitere Protagonisten aus dem ersten Teil spielen auch hier eine wichtige, wenn auch zum Teil eine völlig andere Rolle, was einen zusätzlichen Reitz in dieser Geschichte darstellt.
    Die einzelnen Charakter sind sehr gut beschrieben, auch der notwendige Zusammenschluß der unterschiedlichen Fraktionen in Yard ist authentisch erzählt. Die Gefechtsszenen sind nachvollziehbar und spannend beschrieben, ohne die Gewalt und Brutalität eines Krieges zu sehr in den Vordergrund zu stellen.
    Der Leser fühlt sich mitten im Geschehen. Die flüssige und sehr gut zu lesende Schreibweise von Felix A. Münter führte bei mir wieder dazu, daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Liebhabern guter postapokalyptischer Fantasy kann ich die Welt DANACH nur ans Herz legen und ich freu mich schon sehr auf den dritten Teil der Serie, der am Ende des Jahres erscheinen soll!!

  11. Cover des Buches Der Ewige Krieg (ISBN: 9783939212270)
    Joe Haldeman

    Der Ewige Krieg

     (4)
    Aktuelle Rezension von: daniel_bauerfeld

    Zum ersten Mal sind drei Science-Fiction-Klassiker von Joe Haldeman in einer Gesamtausgabe vereint: Der ewige Krieg, seine Fortsetzung Am Ende des Krieges sowie der Begleitroman Der ewige Frieden. Die vorliegende Ausgabe, ein voluminöser und entsprechend gewichtiger Prachtband, kommt als gebundenes Buch (echt traditionelle Fadenbindung) mit rotem Lesebändchen daher. Die Übersetzung wurde vom Mantikore Verlag neu angefertigt, das Lektorat hat saubere Arbeit abgeliefert. Somit ist die Aufmachung der Gesamtausgabe eigentlich nur von ihrem Inhalt zu toppen. Dies sollte eigentlich mit Leichtigkeit gelingen: Die einzelnen Titel der Reihe wurden vielfach ausgezeichnet. Hugo-, Nebula-, Locus- und John W. Campell Memorial Award, nur um die wichtigsten Preise zu nennen.

    Das Buch Der ewige Krieg erschien erstmals 1975 bzw. drei Jahre später in Deutschland. Der Vietnam-Veteran Haldeman schrieb sein Buch als Reaktion auf den für Amerika so bitteren Krieges: „Ich wollte einen autobiografischen Roman über das dramatischste Jahr meines Lebens schreiben. [Das Thema] schien naheliegend zu sein. Fast jeder Schriftsteller, der Soldat ist, schreibt einen Kriegsroman. Ich hatte vorwiegend Science Fiction gelesen, also war es selbstverständlich, dass ich einen Science-Fiction-Kriegsroman schrieb“, so der Autor in einem Interview aus dem Jahr 2012. Aber auch die Jetztzeit besitzt ihre kriegerischen Auseinandersetzungen – so gesehen hat das Buch noch immer nichts an Brisanz verloren. Dem Ego des Autoren entspricht der Soldat William Mandella, dessen Leben die Leser in den Stationen seiner Militärlaufbahn Private, Sergeant, Lieutenant und Major miterleben. Mandella wurde einberufen, gegen die Alienrasse der Taurier in den Krieg zu ziehen. Die Grundausbildung bereitet die Krieger auf ihren Kampfeinsatz in den Weiten des Weltalls vor. Als erster Einsatz ist der Angriff auf eine Basis der Taurier geplant. Per Raumschiff geht die Reise mit Hilfe der Nutzung von schwarzen Löchern voran. Doch während der erste Einsatz für Mandella und sein Team nur wenige Monate dauert, so sind bei ihrer Rückkehr auf die Erde ganze 23 Jahre vergangen. Schnell wird den Veteranen klar, dass sie für ein Leben auf der neuen Erde nicht mehr geschaffen sind. Zu vieles hat sich dort verändert. So verpflichten sich die Soldaten für einen weiteren Einsatz. 
    Haldeman war nicht nur Soldat in Vietnam. Er studierte auch Physik, Mathematik, Astronomie und Informatik. Ein ausgebildeter Physiker, wie auch seine Romanfigur William Mandella. Gerade in den detaillierten Beschreibungen der Weltraumreisen merkt man dem Autor sein enormes Wissen und die Sachkenntnis an. Zudem ist die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben. Dadurch wirkt das Geschehen noch viel greifbarer und eindringlicher. Der flotte Schreibstil des Autors lässt den Lesern keine große Möglichkeit, das Buch für längere Zeit aus der Hand legen zu wollen. Es ist faszinierend zu lesen, wie die Zukunftsvorstellungen aus den 1960er und 1970er Jahren aussahen und wie überholt sie teilweise heute bereits sind. 

    Der Band Am Ende des Krieges spinnt die Geschichte von Mandella weiter. Nach dem Ende des Krieges gibt es für die Soldaten eigentlich keine Verwendung mehr. Mandella bietet sich die Möglichkeit, auf einem erdfernen Planeten ein neues Leben zu starten. Doch dort erwarten ihn und seine Familie vielfältige Probleme. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen von Der ewige Krieg führte Haldeman die Geschichte zu ihrem Abschluss. Dies war vom Autor eigentlich nie so geplant: „Viele Jahre lang habe ich gesagt, dass The Forever War [Der ewige Krieg] abgeschlossen sei; es brauchte keine Fortsetzung. Doch dann hat man mir viel dafür bezahlt, eine Novelle zu schreiben, die im gleichen Universum ansetzte. Nachdem ich diese geschrieben hatte, bemerkte ich, dass man sie zu einem Roman erweitern konnte – Forever Free [Am Ende des Krieges].“ Die Fortsetzung ist überaus gelungen und gerade das Ende vermag zu überraschen. Darauf dürfen die Leser sehr gespannt sein.

    Das dritte Buch der Gesamtausgabe steht hingegen in keinem Zusammenhang mit Der ewige Krieg. Das Kernthema der ersten beiden Bücher bleibt aber auch hier erhalten: Der Mensch als Teil des Kriegshandwerks. Der ewige Frieden spielt im Jahr 2043. Im Mittelpunkt steht der junge Teilzeitsoldat Julian – auch er ist, wie der Zufall es so will, ausgebildeter Physiker. Das Buch ist das philosophischste der drei Werke und sollte dementsprechend wesentlich ruhiger und langsamer gelesen werden. Dementsprechend gewandelt ist auch der Schreibstil des Autors. Vollkommen zu Recht hat auch dieser Roman Aufnahme in die Gesamtausgabe gefunden. Die drei Antikriegsromane lassen die Leser nachdenklich zurück: „Wir haben uns moralisch noch nicht so weit entwickelt, dass wir ohne Krieg auskommen; in dieser Hinsicht hat sich nicht viel geändert. Vielleicht wird die Menschheit dem in der Zukunft entwachsen; vielleicht passiert dies auch nicht schnell genug und wir vernichten uns vorher selbst. Ich weiß es wirklich nicht. Es ist nicht meine Aufgabe, die Zukunft vorherzusagen.“ Die Leser von Joe Haldeman werden sich jedenfalls Gedanken machen, was denn die Zukunft für die Menschheit bereithalten mag. Nicht nur für Science-Fiction-Fans ist diese hoch zu lobende Gesamtausgabe interessant. Der noch relativ junge Verlag hat hier sein Meisterstück abgeliefert. Im Zusammenhang mit Der ewige Krieg darf der Ausdruck Meilenstein vollkommen zu Recht in den Mund genommen werden. 
  12. Cover des Buches Einsamer Wolf 04 - Die Schlucht des Schicksals (ISBN: 9783939212782)
  13. Cover des Buches Soldierboy - Ein Science-Fiction-Roman vom Hugo und Nebula Award Preisträger Joe Haldeman (ISBN: 9783939212577)
    Joe Haldeman

    Soldierboy - Ein Science-Fiction-Roman vom Hugo und Nebula Award Preisträger Joe Haldeman

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Es ist das Jahr 2043, und die Allianz der westlichen Staaten steht im Krieg mit den Rebellen aus der dritten Welt, den Ngumis. Diese wollen ebenfalls den Fortschritt der Allianz genießen, vor allem die Nanoschmieden, durch die alles erschaffen werden kann. Ein Frieden ist nicht mehr in Sicht. Menschen ziehen aber nicht mehr in die Schlacht, denn die Allianz sendet Soldierboys. Das sind gesteuerte Roboter. Julian Glass steuert so einen. Allerdings ist er nicht freiwillig dabei, sondert leistet seinen Wehrdienst. Durch seine neue Partnerin Amelia kommt er bald auf den wirklichen Sinn, denn die Welt steuert auf ihr Ende zu, sollten sie es nicht irgendwie zu verhindern wissen.
    Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. So werden mehrere Seiten durchleuchtet, und man erfährt mehr. Genaue detaillierte Beschreibungen des Umfeldes oder der Personen gibt es nicht. Die Schreibweise ist eher nüchtern. Allerdings wird der Krieg hier wirksam geschildert. Leider sind sehr viele Schreib- und Formfehler vorhanden, was das Lesen sehr erschwert.
  14. Cover des Buches Tödlicher Auftrag (ISBN: 9783939212454)
    Joe Haldeman

    Tödlicher Auftrag

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Haldeman, ja der sagt mir etwas. Habe vor langer Zeit mal sein Werk „Der ewige Krieg“ gelesen. Außerdem hat das Cover von diesem Werk irgendwie so ein Touch von etwas älteren und sehr wahrscheinlich meistens eingestaubten Shooter Klassiker wie etwas „Spec Ops“. Also Buch in die Hand, Deckel beiseite geklappt und die Nase reingesteckt.

    Klappentext:
    Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharfschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt…

    Zum Inhalt:
    Nachdem Jack Delay schwer verwundet wird, muss er aus dem Aktiven Dienst der US Army, als Scharfschütze, ausscheiden. Er schlägt sich seit diesem Ereignis so durchs Leben, denn mit seiner Invalidenrente kann er sich keine großen Sprünge leisten und so beschließt er sich mal als Schriftsteller zu versuchen. Eines Tages erhält er durch seine Agentin ein, für seine momentanen Verhältnisse, unfassbares Angebot. Er soll einen Rohentwurf eines Horrorromans erstellen, wofür er 50.000 Dollar bekommen soll. Ohne lange zu überlegen sagt Jack zu.

    Jack macht sich frisch ans Werk, ohne wirklich zu wissen, worauf er sich da eingelassen hat. Nachdem er einige Kapitel fertig gestellt hat, erhält er Post, welche einen Einblick in die sich anbahnende Zukunft erlaubt. Im Paket sind ein Scharfschützengewehr, passende Munition und Unterlagen zu Jacks nächstem Hit enthalten. Außerdem findet Jack eine eindeutige Botschaft, sollte er den Hit nicht durchführen, stirbt seine Lebensgefährtin Kit.

    Jack offenbart sich Kit und die beiden beschließen ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, sprich sie fliehen vor den Wahnsinn. Allerdings werden die Beiden schnell wieder aufgefunden und der Wahnsinn geht weiter. Eine wahre Hetzjagd, ohne Rücksicht auf Verluste, nimmt ihren lauf.

    Mein Fazit:
    Joe Haldeman zeigt mit „Tödlicher Auftrag“ das er weiß wovon er spricht und kann hier auch seine eigenen Vergangenheit einfließen lassen. Das merkt man auch, denn es ist kein Überhang zur Übertreibung oder Ex-Supersoldaten vorhanden. Die Protagonisten haben mich überzeugt und wirkten weder gezwungen noch gekünstelt.

    Für mich zwar nicht neu, aber trotzdem erstklassig umgesetzt, finde ich die Perspektivwechsel. man könnte sogar sagen, Haldeman hat zwei Bücher erschaffen. So hat man als erstes die Jack-Perspektive und zum anderen die Horrorroman-Perspektive, die auf gelungene Art und Weise verschmelzen.

    Das Ende von „Tödlicher Auftrag“ kommt etwas schnell um die Ecke, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt alles gesagt und so bin ich mit einem Lächeln auf den Lippen aus diesem Werk ausgestiegen. Ich freue mich schon auf den nächsten Haldeman.

  15. Cover des Buches Einsamer Wolf - Die Welt Magnamund (ISBN: 9783939212355)
    Joe Dever

    Einsamer Wolf - Die Welt Magnamund

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer - Der Chronikstarter (ISBN: 9783939212928)
  17. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer - Der Kampagnenführer (ISBN: 9783939212584)
    J., Robert Schwalb

    Das Lied von Eis und Feuer - Der Kampagnenführer

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein weiteres Buch aus dem Mantikore Verlag zum A Game of Thornes Rollenspiel. Der Kampagnenführer wartet vollmundig mit einer Weltenbeschreibung auf. In wie weit das auf den insgesamt 320 Seiten auch umgesetzt werden konnte, will ich nun schauen.

    Klappentext:
    Westeros, ein Land, wo der Sommer Jahre und der Winter ein Leben lang dauern kann, wo einst Magie und Drachen regierten. Doch nun sind die Drachen ausgestorben und mit ihnen die Magie – zumindest glaubt man das. Es sind einige Jahre vergangen, seit Robert Baratheon der Targaryen-Dynastie den Thron entrissen hat. In den Sieben Königslanden herrscht nun ein unsicherer Frieden, doch uralte Kräfte erwachen in den kalten Ländern jenseits der Mauer zum Leben und Korruption macht sich am Hof in Königsmund breit. Der Winter naht und mit ihm die eisigen Winde des Krieges. Der GTRS Kampagnenführer ist ein detailliertes Nachschlagewerk für George R. R. Martins Westeros. Auf diesen Seiten findest du eine vollständige Geschichte der Sieben Königslande, beginnend bei den Ersten Menschen bis hin zur Herrschaft der Targaryen-Könige und dem Krieg des Usurpators. Die verschiedenen Kapitel behandeln alle Länder vom Norden bis Dorne und von den Eiseninseln bis zu den Sturmlanden. Dazu gehört auch ein Blick über die Küsten von Westeros hinaus zu den Freien Städten und den weiteren Ländern jenseits der Meerenge. Du findest hier zudem Beschreibungen, Illustrationen und Spielwerte für die vielen Charaktere aus Das Lied von Eis und Feuer, darunter die Starks von Winterfell, die gerissenen Lennisters, König Robert und seine Königsfamilie, die letzten Targaryen und viele weitere. In diesem Band steckt alles, was du brauchst, um die Zukunft von Westeros zu deiner eigenen zu machen, um über das Schicksal der Sieben Königslande zu entscheiden und um deine eigenen Geschichten über Ehre, Verrat, Familie, Ehrgeiz und den Kampf um den Thron zu schreiben! Dieser Quellenband ist für alle Fans der Romane, der Fernsehserie und des Rollenspiels ein unverzichtbarer Führer durch die Welt von Westeros. Das Spiel um den Thron beginnt!

    Zum Inhalt:
    Der vorliegende Kampagnenführer ist in zwölf Kapitel aufgeteilt. Diese beschreiben zum größten Teil die einzelnen Landabstriche von Westeros. Dabei gehen diese auf die entsprechende Entstehungs- und Eroberungsgeschichte ein. Weiterhin werden besondere Orte, Inseln und ländliche Gegebenheiten und Entwicklungen detailliert beschrieben.

    Während der einzelnen Länderbeschreibungen wird auf die dortig ansässigen Häuser, deren Entstehung und Entwicklung ebenso wie auf deren verfolgter Politik eingegangen und zusätzlich ein Blick auf entsprechende Persönlichkeiten geworfen.

    Zusätzlich findet man in diesem Band einen Abriss über geltendes Recht, dessen Durchsetzung und dem Strafenkatalog.

    Zusätzlich befasst sich der Band mit den kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten. Hinzu kommen Anlässe und Feierlichkeiten.

    Auch ist ein großer Abschnitt über Ritter, deren Rangfolge, Kodex, entsprechende Wappenkunde und Turniere zu finden.

    Mein Fazit:
    Was für ein Werk! 320 Seiten vollgepackt mit Informationen und mit vielen kleinen Satzdetails (die Zitate sind einfach ein toller Einfall), welche das Schmöckern zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Die detaillierten Beschreibungen sorgen sofort dafür, dass man schnell in Westeros heimisch wird. In welchem der Häuser bleibt jedem selbst überlassen. Es dauert nicht lange bis man das Land wie seine Weste(n/ros)-Tasche kennt. Der Mantikore Verlag hat mit diesem Werk eine wirklich gute Arbeit abgeliefert und genau die richtige Mischung aus Texten, Illustrationen und liebevollen Details, wie etwa die Zitaten, gefunden.

    Dabei wurden auf Experimente verzichtet und statt dessen den bewährten Materialien und dem bekannten Design treu geblieben, was für ein schnelles zurechtfinden sorgt.

    Die Stunden die ich in dieses Buch eingetaucht bin, vergingen wie im Flug und haben wirklich sehr viel Spaß gemacht. So konnte man sich den Band einfach schnappen, aufklappen und los-erleben. Einfach immer wieder ein informationsreiches Erlebnis, welches das Kopfkino direkt nach Westeros versetzt hat. Keine Seitenverschwendung – immer voll auf die Informationsneuralmuster. Jede Seite springt einen einfach mit mehreren Abenteuerideen an und liefert soviel Stoff, dass man als Spielleiter unzählige Abenteuerabende aus diesem Buch schöpfen könnte ohne sich dabei zu wiederholen.

    Ich kann den Kampagnenführer einfach nur empfehlen, selbst für Leute die einfach nur mehr über Westeros bzw. über Das Lied von Eis und Feuer erfahren wollen.

    Aber, wenn gleich auf hohem Niveau, habe ich einen Kritikpunkt, da mein Einband im vorderen Teil nicht so fein verarbeitet wurde. Was zudem einfach fehlt, auch im Bezug auf den Kaufpreis, ist das Fehlen von ein oder zwei Lesebändchen, zumal das Grundregelwerk hier entsprechend ausgestattet ist.

    Meine Wertung:
    4,5 vom 5 Heckenritter

  18. Cover des Buches Die Welt der 1000 Abenteuer - In den Fängen der Seehexe: Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961881246)
    Jens Schumacher

    Die Welt der 1000 Abenteuer - In den Fängen der Seehexe: Ein Fantasy-Spielbuch

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Emma.Woodhouse
    Inhalt:
    In diesem Abenteuer ist es deine Aufgabe die Prinzessin von Coralia zu retten. Sie wurde von einer bösen Zauberin entführt und diese hält sie nun in ihrem Meerespalast gefangen. Wirst du es schaffen den Palast zu erreichen und die Prinzessin zu retten? Du entscheidest!

    Meinung:
    Das Cover finde ich sehr ansprechend weil es spannend und ein Abenteuer verspricht. Und gerade auch für Jugendliche ist es ein Hingucker.
    Bei dem Buch handelt es sich um ein Spielbuch. Die habe ich als Kind schon gern gehabt und deshalb finde ich es großartig das sie wieder da sind.
    Man erlebt die Geschichte viel intensiver dadurch das man selbst entscheidet wie sich die Geschichte entwickelt. Das macht riesigen Spaß und ist auch einfach ein anderes Lesen - ein Leseerlebnis. Natürlich ist es auch nicht so einfach denn wenn man den falschen Weg wählt, kann einem die Zeit ausgehen oder man muss gegen einen Hai kämpfen obwohl man keine Waffe hat. Die Geschichte selbst hilft einem eben auch dabei herauszufinden, wie man zur Seehexe gelangen kann. Das heißt aber auch das man manchmal erst verlieren muss um dann gewinnen zu können.
    Mir hat die Geschichte gut gefallen und Spielbücher finde ich immer noch super. Aber man muss auch ganz klar sagen, das es ein leichtes Spielbuch ist. Aber gerade für Kinder und Jugendliche ist es garantiert ein riesen Spaß und um Spielbücher kennen zu lernen, ist die Reihe perfekt.
    Also wer Spielbücher ausprobieren will, sollte hier unbedingt zugreifen.
  19. Cover des Buches Totes Land - Ausnahmezustand (ISBN: 9783939212560)
    M.H. Steinmetz

    Totes Land - Ausnahmezustand

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Rabiata

    Das Buch beginnt mit einer spannenden Kampfszene, die sich dann aber als Liverollenspiel entpuppt, dem die Realität direkt folgt.

    Der Einstieg ist richtig packend geschrieben, man folgt dem personalen Erzähler zunächst nur Markus, der im Klappentext jung genannt wird, in der Geschichte dann aber bereits Mitte 40 ist. Naja, ich bin in einem ähnlichen Alter *hust* und denke, dass man da durchaus noch als jung angesehen werden kann. Insofern ist das in meinen Augen ein geringer Kritikpunkt.

    Der Leser folgt genanntem Markus also von einer fiktiven Zombie-Apokalypse in einer Rollenspiel-Veranstaltung in seine Realität, in der innerhalb weniger Tage ein aggressiver Virus reihenweise Menschenleben kostet.

    Auf dem Weg nach Hause zu seiner Freundin hat er nun einige Abenteuer zu bestehen. Dabei begegnet er unterschiedlichen Menschen und meistert verschiedenste Herausforderungen, oft auch nur mit viel Glück, manchmal auch mit Können. Dabei ist es logisch, dass der Protagonist kein sehr junger Mensch mehr ist, sondern schon einige Erfahrungen in seinem Leben sammeln konnte.

    Das Buch spielt in einem Zeitraum von ungefähr 4 Wochen. Einige Abläufe kamen mir etwas kurz erzählt vor, andere waren durchaus realistisch dargestellt. Vor allem vor dem Hintergrund einer Pandemie, wenn man die aktuelle Coronapandemie als Vergleich heran zieht.

    Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Markus erzählt. Aber auch die anderen Personen, denen er im Laufe der Geschehnisse begegnet, erhalten teilweise die Aufmerksamkeit des personalen Erzählers. Ich bin damit gut zurecht gekommen und wurde so auch umfassend informiert, bzw. war so ganz nah an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten dran.

    Zum Ende gibt es eine Wendung, die ich so nicht erwartet habe und die das Buch in eine mystische Richtung brachte. Mir gefiel dies gut und macht auch neugierig, wie es wohl weiter gehen mag. Aber ich finde, man könnte das Buch auch durchaus als Einzelband lesen, obwohl das Ende offen bleibt.


  20. Cover des Buches Camouflage (ISBN: 9783961880652)
    Joe Haldeman

    Camouflage

     (8)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1931 taucht ein Wesen aus dem Meer auf, das bisher u. a. als Hai gelebt hat, und nimmt menschliche Gestalt an. Über die Jahre hat es verschiedene Identitäten.

    Ein anderes Wesen lebt bereits seit den Anfängen der Menschheit unerkannt unter ihr.

    2019 wird ein Artefakt aus dem Meer geborgen. Die Untersuchung gestaltet sich schwierig und gefährlich.

    Der Leser stellt sich ganz schnell die Frage, ob diese drei Phänomene miteinander zu tun haben. Leider verrät der Klappentext wieder einmal viel zu viel, wem es noch möglich ist, liest ihn besser nicht, aber auch für den, der ihn schon gelesen hat, wird es Überraschungen geben, nur leider liest man das Buch dann bereits mit bestimmten Vorzeichen.

    Die beiden Wesen könnten unterschiedlicher nicht sein, und für eines von ihnen, im Roman werden sie Wechelbalg und Chamäleon genannt, habe ich deutlich positivere Gefühle entwickelt, nicht direkt am Anfang, aber im Laufe der Zeit, so wie das Wesen selbst sich auch entwickelt hat.

    Die menschlichen Charaktere dagegen bleiben relativ blass, tragen aber natürlich auch ihren Teil zum Geschehen bei, vor allem natürlich die Mannschaft, die das Artefakt birgt und untersucht.

    Gut hat mir das Ende gefallen, auch wenn es nicht alle Fragen beantwortet. In meinen Augen ist das aber nicht schlimm, nein, das passt hier ganz gut, finde ich, und ich kann mir meine eigenen Gedanken dazu machen.

    Schreibstil und/oder Übersetzung scheint mir etwas holprig, und leider gibt es auch relativ viele Fehler in meinem Exemplar. Ich besitze allerdings die ältere Version (Deutsche Erstauflage von 2012), so dass sich das möglicherweise mittlerweile gebessert hat. Es hat meinen Lesefluss ein bisschen gestört, aber nicht wesentlich. Das Original ist übrigens von 2004.

    Insgesamt wurde ich gut unterhalten, konnte mir meine eigenen Gedanken machen und finde auch das Ende gelungen. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle, die es nicht stört, dass am Ende nicht alles aufgelöst wird.

  21. Cover des Buches Einsamer Wolf 07 - Schloss des Todes (ISBN: 9783939212089)
    Joe Dever

    Einsamer Wolf 07 - Schloss des Todes

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Einsamer Wolf 15 - Der Darke Kreuzzug (ISBN: 9783939212379)
    Joe Dever

    Einsamer Wolf 15 - Der Darke Kreuzzug

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Voyagers (ISBN: 9783939212683)
    Joe Haldeman

    Voyagers

     (6)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Sie wollen unsere menschliche Bevölkerung als eine genetische Basislinie isolieren. Also lasst uns ihnen mit aller Macht diese Isolation geben. Ich schlage vor, dass wir ihnen die Time Warp abnehmen. Wir fliegen so weit wie möglich damit hinaus und kommen dann wieder zurück.“ „Zwanzigtausend Lichtjahre, vierzigtausend hin und zurück.“


    Seit dem ewigen Krieg sind dreihundert Erdenjahre vergangen. William Mandela und einige andere Veteranen haben sich gegen eine Rückkehr auf die Erde entschlossen und leben nun – abseits der Zivilisation – auf einem kalten Planeten. Frei sind sie dadurch nicht. Als Reste der alten Menschen werden sie nicht nur von den Tauriern, sondern auch von den „anderen Menschen“ überwacht. William und seine Frau Marygay beschließen, dem unsichtbaren Gefängnis zu entfliehen – indem sie zusammen mit anderen Freiwilligen die Time Warp kapern und vierzigtausend Jahre in die Zukunft reisen. Doch das Unternehmen gestaltet sich nicht so einfach, wie erwartet.


    Obwohl ich den Vorgänger (Der Ewige Krieg) nicht kenne, konnte ich sehr schnell in die Geschichte einsteigen, da William als Erzähler fungiert und die wichtigsten Tatsachen noch einmal beschreibt. So war mir das Konzept der Soldaten, die immer mal wieder durch ihre Reisen in der Zeit eingefroren wurden, schnell vertraut. Dass es sich bei einigen der Charaktere aber um Menschen handelt, die schon Jahrhunderte bzw. über ein Jahrtausend alt sind, konnte ich mir nur schwer vorstellen.

    Auch die Vorstellung vierzigtausend Jahre in die Zukunft zu reisen fiel mir schwer. Nicht nur, dass sie dafür all ihre Bekannten und auch Familienmitglieder, die die Reise nicht antreten, zurücklassen müssen, war seltsam für mich. Auch konnte ich nicht glauben, dass sie nach so langer Zeit überhaupt noch Menschen vorfinden würden. Von daher war ich der Unternehmung gegenüber sehr skeptisch eingestellt.

    Zu Beginn geht es aber erst einmal darum, welche Umstände überhaupt zu dem Plan geführt haben und welche Hindernisse überwunden werden müssen, um den Plan in die Tat umzusetzen. Obwohl dabei manchmal auch Nebensächlichkeiten beschrieben wurden, las sich das Buch locker dahin. Die Spannung wurde zwar nur leicht aufgebaut, dennoch fand ich viele der Beschreibungen interessant, brachten sie mir doch die Zukunft und den Planeten näher.

    Das Ende brachte einige fantastischere Elemente mit sich, von denen ich mir nicht so sicher bin, was ich davon halten soll. Alles in allem aber war die Geschichte locker geschrieben, leicht zu lesen und unterhaltsam.

  24. Cover des Buches Einsamer Wolf 17 - Der Todeslord von Ixia (ISBN: 9783961881505)

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