Bücher mit dem Tag "maori"

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78 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Zeit der Feuerblüten von Sarah Lark, 912 Seiten.

    Ein Dorf in Mecklenburg, in Deutschland im 1837. Ida und Karl gehen zusammen in die Schule. Der Vater von Ida träumt von einem besseren leben in Neuseeland und mit seiner Idee steckt er das halbe Dorf an. Somit machen sich viel Familien auf nach Neuseeland. Karl der heimlich in Ida verliebt ist, Packt seine Chance und macht sich auch auf und folgt seiner Liebe. Leider ist Ida schon Ottfried versprochen. Weil Ida und ihre Familie sehr gläubisch ist hält sie sich an das Versprechen das ihre Eltern abgemacht haben. Obwohl sie lieber Karl hätte. In Neuseeland ist es leider nicht so wie sich die Deutschen vorgestellt haben. Eine Interessante Auswanderer Geschichte wie es sich zur dieser Zeit abgespielt haben könnte. Karl kann Ida  einfach nicht vergessen ob ihre Liebe eine Chance hat in der neuen Welt.

    Von mir 4 von 5 Auswanderer Punkte.

  2. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der tausend Quellen von Sarah Lark. 720 Seiten erschienen im Lübbe Verlag.

    Das Cover sieht wunderschön aus. Mit einen Holzsteg ins blaue Meer hinaus. Die Hügel im Hintergrund sind im Nebel.

    Zur Geschichte Nora die junge Kaufmans Tochter ist verliebt in Simon einem Schreiber von ihrem Vater. Als dieser um die Hand von Nora anhält verweigert sich ihr Vater. Und Nora ist zutiefst enttäuscht von ihrem Vater. Der ja eigentlich alle ihre Wünsche erfühlt. Als sie nichts mehr von Simon hört und sieht macht sie sich auf die Suche in den Strassen Londons. Und sie findet ihn Todkrank. Nora kümmert sich um Simon und beide Träumen von einem Leben in der Karibik. Am Strand am Meer in einer Hütte aus Palmen... Simon erholt sich nicht von seiner Krankheit und stirbt. Das gibt natürlich ein Gerede im den hohen Kreisen von London. Und man schaut auf Nora herab. Sie verliert sich in Träumen von der Karibik und Simon. Als Jahre später ein älterer Zuckerrohr Besitzer aus Jamaika um ihre Hand anhält greift Nora zu. Um ihre Träume von Simon und ihr wahr werden zu lassen.

    Das Land gefällt Nora sehr gut. Aber die Leute? Die Grossgrundbesitzer halten Sklaven und behandeln diese schlechter als ihre Tiere. Und da ist ja auch noch der Sohn ihres Ehemannes der vier Jahre älter ist als Nora. Wie Nora doch noch ihr Glück auf der Insel findet lest selbst.  

  3. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (460)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)
  4. Cover des Buches Das Gold der Maori (ISBN: 9783404260881)
    Sarah Lark

    Das Gold der Maori

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Kathleen O’Donnell und Michael Drury befinden sich im Taumel ihrer ersten großen Liebe. Gemeinsam träumen sie 1846 davon, der Armut und Hungersnot in Irland zu entfliehen und nach Amerika überzusiedeln. Als Kathleen schwanger wird, wollen sie ihre Heimat so schnell wie möglich verlassen, doch dazu brauchen sie Geld, das Michael wie üblich durch Gaunereien zu beschaffen versucht. Diesmal wird er wegen seines Korndiebstahls für die Schwarzbrenner jedoch verhaftet und nach Australien deportiert. Zwar schwört er Kathleen, zu ihr und dem Baby zurückzukehren, um die Schande zu mildern verheiraten ihre Eltern sie aber mit einem Viehhändler, der mit ihr nach Neuseeland auswandert. Für Kathleen bricht durch ihren grausamen Mann ein Martyrium an, von dem Michael nichts ahnt. Auf dem Gefangenenschiff lernt er das wegen Mundraubs verurteilte Freudenmädchen Lizzie Owens kennen. Nachdem Lizzie ihm auf der Strafinsel hilft zu fliehen, verschlägt es sie gemeinsam ebenfalls nach Neuseeland.

    Großangelegte, in Neuseeland spielende Familiensagas mit romantischen Verwicklungen und einem reichhaltigen historischen und kulturellen Hintergrund sind eine von Sarah Larks Spezialitäten. Oft wird ihren Hauptfiguren darin übel mitgespielt, so auch im Auftaktband der Kauri-Trilogie, in dem ein fast zwanzig Jahre langer, beschwerlicher und verschlungener Weg vor ihnen liegt. Die Autorin lässt die Leser ganz nah am Schicksal der drei Protagonisten teilhaben und verstrickt sie in eine ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Dreiecksbeziehung, die sehr ans Herz geht. Michael steht gewissermaßen zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während er Kathleen, die für ihn unerreichbar scheint, glorifiziert, bemerkt das charmante, aber unbedarfte Schlitzohr nicht, was es an der zupackenden Lizzie hat. Da jede der Frauen für sich genommen etwas Besonderes darstellt, ist es eine Freude, dass beide schließlich ihr Glück finden, auch wenn nur Eine am Ende Michael bekommt. (TD)

  5. Cover des Buches Der Klang des Muschelhorns (ISBN: 9783404173037)
    Sarah Lark

    Der Klang des Muschelhorns

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Der Klang des Muschelhorns ist der 2. Teil von der Trilogie von Sarah Lark, 928 Seiten.

    Es geht weiter in der Geschichte um Ida und Cat und ihrer Farm Rata Station. In dieser Geschichte Spielen aber die Kinder von Ida und Cat, Linda und Carol sowie Mara die Hauptrollen. Auch Eru der Sohn von Jane mit dem Häuptling. Ich muss sagen mir wahr es manchmal fast zu blutrünstig der Krieg der Maori gegen die Weissen. Zum Glück kam es schlussendlich  mehr oder weniger Gut raus.

    Von mir 4 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches Die Legende des Feuerberges (ISBN: 9783404174324)
    Sarah Lark

    Die Legende des Feuerberges

     (46)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Legende des Feuerberges ist der dritte Teil der Feuerblüten-Trilogie von Sarah Lark. Die Trilogie als gesamtes hat mir gut gefallen. Der dritte Teil nicht wirklich. Die Bücher lassen sich alle separat lesen und sind in sich abgeschlossen. Jeder Teil behandelt eine neue Generation.

    Mich faszinieren diese Historischen - Love - Landscape - Familiensagen von Sarah Lark. Vor allem weil sie in Neuseeland spielen, zu einer Zeit in der vieles geschehen ist. Auch zeigt sie wunderbar die Kontraste zwischen den weißen und den Maori auf. Die Autorin schafft es gekonnt Fiktion und Fakten zu vereinen. Der Schreibstil ist auch flüssig und leicht. So fühlt man sich ins 19 Jahrhundert nach Neuseeland versetzt. Frau Lark hat eine tolle bildliche Art die Flora und Fauna zu beschreiben. Auch die Protagonisten beschreibt sie sehr authentisch.

    Allerdings war dieser Teil sehr langatmig und teilweise langweilig. Auch konnte man das Ende schnell vorausahnen. Mir fiel es bei diesem Teil extrem schwer einen sympathischen Protagonisten zu finden. In den 10 behandelnden Jahren die dem Leser geschildert werden geht es um die Leben von Aroha, Robin und March. Die drei sind miteinander verwandt und teilweise zusammen aufgewachsen. Obwohl alle drei sehr unterschiedlich sind konnte mich keiner wirklich überzeugen. Aroha war mir zu sehr in ihrer Trauer und den Gedanken verflucht zu sein gefangen. Robin war naiv und ein Träumer und March war mir zu hartherzig und ehrgeizig die auch über Leichen gehen würde. Genauso wie ihre Charaktere waren ihre Berufe. Aroha wird Übersetzterin und schließlich Hotelbesitzerin. Robin lebt für die Schauspielerei und March ist durch und durch Geschäftsfrau.

    Dieser Teil ist viel schwächer als die anderen Teile. Man kann gut darauf verzichten ihn zu lesen. Eigentlich schade, weil die Autorin sonst immer sehr gute Bücher schreibt.

  7. Cover des Buches Koala (ISBN: 9783442749089)
    Lukas Bärfuss

    Koala

     (52)
    Aktuelle Rezension von: KINSKINSKI

    Ein Roman über Suizid und darüber, wie Intoleranz zu Verständnis wird. Indirekt lehrt Bärfuss das heikle Thema Suizid und führt den Leser dabei dennoch nicht belehrend an die Impulse und versteckten Anzeichen heran. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, denn Anzeichen gibt es im geplanten Fall selten. Bei all dem spart Bärfuss die Arroganz einer (Auf)Lösung aus.

    Historische Berichterstattung über Australien wechselt im Roman mit Gegenwartsszenarien, was für mich gut funktioniert hat. Einzig ein zu langer Mittelteil, der die Hauptfigur neben sich herschiebt, hat mir nicht so ganz gefallen.

  8. Cover des Buches Die Tränen der Maori-Göttin (ISBN: 9783404169009)
    Sarah Lark

    Die Tränen der Maori-Göttin

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Kevin Drury, Sohn von Michael und Lizzie, sieht gut aus und ist erfolgreicher Arzt. Auch über mangelndes Interesse von weiblichen Bekanntschaften kann er sich überhaupt nicht beklagen! Kurz bevor das Buch beginnt hat er die wunderschöne, exotische Juliett LaBree kennen gelernt. Heiraten möchte er sie jedoch nicht, sondern sieht in ihr vor allem ein Spiel. Doch Juliett ist mittellos und ist bereit, schwanger zu werden (obwohl ein Kind nicht unbedingt in ihrem Lebensplan auftaucht), um Kevin an sich zu binden. Als sie tatsächlich schwanger wird, bekommt Kevin Panik und meldet sich als Stabsarzt für den Krieg, den England gegen die Buren in Südafrika begonnen hat.

    Zur selben Zeit beginnen Kevins Nichte Atamarie und deren beste Freundin Roberta ihr Studium. Roberta wird Lehrerin, Atamarie wagt es, sich als einzige Frau für Ingenieurwissenschaften einzuschreiben. Denn ihr Traum ist es, zu fliegen!

    Auf einer Exkursion begegnet sie Richard Pearse (eine reale Person), in den sie sich verliebt. Stundenlang können die beiden über technische Einzelheiten reden, aber Atamarie weiß nicht, ob Richards Interesse über die Wissenschaft hinaus geht.

    Roberta hingegen kann Kevin Drury nicht vergessen, für den sie seit ihrer Kindheit schwärmt. Sie entschließt sich, nach ihrem Studium, ebnfalls nach Südafrika zu gehen, um Kevins Herz zu erobern. Doch in der Zwischenzeit hat dieser im Krieg die Burin Doortje kennen gelernt. Und gegen besseren Willen hat er sich in die Feindin verliebt...

    Wer schon häufiger Romane von Sarah Lark gelesen hat, weiß, dass ihre Bücher (so wie auch dieses) aus Perspektiven der verschiedenen Protagonisten erzählt wird. Vieles geschieht parallel, aber ich hatte nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Da ich bereits die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen hatte, kannte ich auch viele der Figuren und die komplizierten Verwandschaftsverhältnisse. Ansonsten ist aber auch ein Stammbaum vorne im Buch eingezeichnet. 

    Das Buch hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen! Die Figuren sind sehr authentisch und die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei wird, wie so häufig, auch von schlechten Lebensbedingungen wie im Krieg und im Konzentrationslager geschrieben. Von dem Burenkrieg hatte ich vorher noch nicht gehört und habe viel gelernt. Gleichzeitig ist das Buch aber nie belehrend, sondern zeigt ganz wunderbar eine andere Zeit. Klare Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Brautflug (ISBN: 9783596511778)
    Marieke van der Pol

    Brautflug

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Brautflug" von Marie van der Pol ist ein klassischer Frauenroman, der aber gerne ein bisschen mehr sein möchte. Das merkt man z.B. an der besonderen (jedoch anstrengenden) Sprache oder an den ausgeklügelten Charakteren, die tatsächlich ein bisschen mehr Substanz haben als in den meisten anderen Frauenromanen.

    Dann hört es allerdings auf, da sich der Roman genauso wie die meisten anderen Frauenromane mit Themen wie Ehe & Heirat, Kinderkriegen (ja oder nein!) und Emanzipation befasst. Der Hintergrund mit dem Flugzeugrennen in den 50ern ist originell genauso wie der Schauplatz Neuseeland, trotzdem wirkt der Roman furchtbar bieder und altbacken auf mich. Neues wird einem nicht wirklich geboten. Ständig hat man das Gefühl, das eine oder andere schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben.

    Auch mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Marieke van der Pol hat zwar wie gesagt versucht ihren Figuren Tiefe zu verleihen, trotzdem wirken sie austauschbar, distanziert und unsympathisch. Das Ganze wird irgendwie noch verstärkt durch die Sprache, die seltsam emotionslos und nüchtern wirkt. Es wird eigentlich nur beschrieben, was die Personen tun ("Dann tat sie das und dann jenes und dann ging sie dorthin und traf jenen..."), nicht aber, wie es ihnen dabei ging.

    "Brautflug" ist ein seltsamer Roman, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Ich habe nur bis Seite 300 durchgehalten, dann habe ich abgebrochen. Leider kann ich den ganzen positiven Kommentaren nicht beipflichten. Vielleicht ist dieser Roman etwas für Leute, die gerne Frauenromane lesen, vielleicht aber auch nicht.


  10. Cover des Buches Für dich bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783958189249)
    Kate Dakota

    Für dich bis ans Ende der Welt

     (46)
    Aktuelle Rezension von: ChristelMerten

    Die junge Deutsche Madeleine kommt nach Neuseeland, um dort auf der Farm "Hall's Eden" als Gesellschafterin der alten Miss Vicky zu arbeiten. Bald lernt sie die verschiedenen Familienmitglieder kennen und hilft mit, düstere Familiengeheimnisse aufzuklären.

    Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, die Charaktere sind glaubwürdig geschildert, ihre Stärken und Schwächen kommen zum Ausdruck - sodass sie sympathisch und realistisch wirkten. Die Handlung ist vielschichtig und wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, sodass die Spannung aufrecht erhalten bleibt. Häufige Szenenwechsel und überraschende Wendungen tragen dazu bei, dass man immer weiterlesen möchte.

    Die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren spielt zwar eine zentrale Rolle, aber auch Themen wie Familie, Freundschaft, Loyalität und Vertrauen kommen zum Tragen, sodass es nie langweilig oder einseitig wird. Auch die Auseinandersetzung mit Handicaps und Verletzungen ist interessant und glaubwürdig. Beschreibungen von Landschaft und Sehenswürdigkeiten von Neuseeland werden immer wieder eingeflochten - das hätte auch gerne noch ein bisschen mehr sein dürften! Gegen Ende ist es ein bisschen arg dramatisch - aber es ist insgesamt ein runder, gut zu lesender Roman. Klare Leseempfehlung!   

  11. Cover des Buches Im Schatten des Kauribaums (ISBN: 9783404167562)
    Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

     (133)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Das Buch ist die Fortsetzung zu Das Gold der Maori und erzählt von Höhen und Tiefen von Lizzies, Michaels und Kathleens Kindern sowie von der jungen Violet, die in England die Burton-Familie kennenlernte und mit ihren Geschwistern und ihrem Vater nach Neuseeland auswandert. Abgeschlossen wird die Kauri-Trilogie mit Die Tränen der Maori-Göttin.

    Die Charaktere sind, wie in jedem Buch von Sarah Lark, sehr gut dargestellt und sehr unterschiedlich. Man begleitet sie über mehrere Jahre hinweg durch Höhen und Tiefen. Jeder Protagonist macht eine Entwicklung durch auf der Suche nach seinem Platz im Leben.
    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und fesselnd, wodurch man in die Geschichte eintaucht. Das Buch ist sehr spannend. Man fragt sich, wie es mit Larks Figuren weitergeht und was sie wohl als nächstes erleben werden.
     Besonders gefällt mir an Im Schatten des Kauribaums, dass man miterleben kann, wie sich das Wahlrecht für Frauen und Maori in Neuseeland durchgesetzt hat, da historische Ereignisse in das Leben der Protagonisten geschickt eingebaut sind. 

    Fazit

    Im Schatten des Kauribaums ist, wie die anderen Neuseelandromane von Sarah Lark, ein überaus spannendes Werk mit einem hervorragenden Schreibstil und starken Charakteren verbunden mit der Geschichte Neuseelands.

  12. Cover des Buches Unter fernen Himmeln (ISBN: 9783404177158)
    Sarah Lark

    Unter fernen Himmeln

     (36)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    In ihrem Roman „Unter fernen Himmeln“ erzählt Sarah Lark die Geschichte der deutschen Journalistin Stephanie. Als sie sich aus Recherchezwecken mit Neuseeland beschäftigt und sich auf die Reise begibt, beginnt für sie nicht nur ein neues Abenteuer, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihre Wurzeln liegen in Neuseeland, Erinnerungen an diese Zeit hat sie jedoch nicht. Was Stephanie nicht ahnt, ist, dass ihr Leben auf ungewöhnliche Weise mit der Geschichte eines Maori-Mädchens verbunden ist.

    Auch in diesem Buch konnte Sarah Lark mit ihrem Schreibstil punkten. Dieser war sehr mitfühlend, spannend und aufregend gestaltet und hat wunderbar mit der erzählten Geschichte harmoniert. Dieses Mal hat mich jedoch die Handlung überrascht, da sie etwas düsterer und geheimnisvoller war. Sie erzählt also keine für Sarah Lark typische Auswanderergeschichte, sondern gibt einen Einblick in die Maorikriege um 1860. Diese werden teilweise sehr anschaulich und ausführlich rekapituliert und lassen erahnen, welche Folgen sie für die Maori-Bevölkerung hatten. Sarah Lark entwirft die Geschichte Maramas, die zwar als Häuptlingstochter geboren wurde, nach dem Angriff auf ihren Stamm aber verschleppt und unter den pakeha aufgezogen wird. Ihre Geschichte wird in Tagebucheinträgen geschildert und zeigt exemplarisch das Schicksal vieler Maori-Kinder. Besonders der geschichtliche Teil und die Kriege konnten meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und lehrten mich wieder einmal einen Teil der neuseeländischen Geschichte.

    Die Geschichte von Stephanie hat mich hingegen weniger berührt, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht spannend war. Sarah Lark hat an einigen Stellen überraschende Wendungen eingebaut und dadurch die Handlung interessant gemacht. Auch die Verbindung, die sie zwischen den beiden Geschichten aufbaut wurde, ist zwar tragisch, aber gleichzeitig auch schön und total herzerwärmend. Besonders die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich seinen Ängsten zu stellen und diese zu verarbeiten. 

    Alles in allem fand ich den Roman wieder einmal wunderbar und sehr interessant. Besonders der Fokus auf einem anderen Teil der Maori-Geschichte konnte mich begeistern und hat mich erneut einiges gelehrt. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte an einigen Stellen etwas langatmig war und ich die Herangehensweise Stephanies und ihre Gefühle nicht ganz nachvollziehen konnte. Da mich aber das Schicksal von Marama berührt hat, die Verstrickung der beiden Erzählstränge gut gelungen ist und ich die zum Teil doch etwas dunklere Erzählung mochte, gefällt mir der Roman ganz gut. Alles in allem muss ich jedoch gestehen, dass der Roman nicht mit anderen Sarah Lark Romanen mithalten kann, da mir die Figuren und die gesamte Handlung dort einfach besser gefallen haben.

  13. Cover des Buches Das Gold der Maori (ISBN: 9783785742792)
    Sarah Lark

    Das Gold der Maori

     (40)
    Aktuelle Rezension von: mangomops
    Inhalt: 
    Irland, 1845: Mary Kathleens Trauer kennt keine Grenzen, als ihr Verlobter Michael als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt wird. Als ihr Vater erfährt, dass sie ein Kind erwartet, verheiratet er sie gegen ihren Willen mit einem Viehhändler, der nach Neuseeland auswandern möchte. In der Strafkolonie angekommen, setzt Michael alles auf eine Karte: Er versucht auszubrechen, um nach Irland zu Kathleen zurückzukehren - nicht ahnend, dass sie in seiner Nähe lebt, verheiratet mit einem anderen.

    Meine Meinung: 
    Die Saga geht schon genau so gut los, wie die andere (weiße Wolken Saga). Gefällt mir wieder richtig gut. Es gibt wieder von allem was. Auch das Ende gefällt mir super, denn wäre es so ausgegangen wie ich dachte, dann wäre es einfach zu unrealistisch gewesen.
  14. Cover des Buches Louis oder Der Ritt auf der Schildkröte (ISBN: 9783423281522)
    Michael Hugentobler

    Louis oder Der Ritt auf der Schildkröte

     (12)
    Aktuelle Rezension von: fuxli
    Es handelt sich hier um einen fiktiven Roman, den Erstling des Autors. Fiktiv, doch mit auffälligen Parallelen zum Leben von Louis de Rougemont, einem als Henri Louis Grin 1847 geborenen Schweizer. Insofern hatte der Autor also eine Menge Stoffe, den er übernehmen konnte.

    Die Inhaltsangabe lässt auf eine spannende Geschichte hoffen, der Anfang auch. Überhaupt hätte das Ganze das Zeug zu einem fesselnden Roman, wenn, ja wenn der Stil nicht wäre. Das ganze Buch über wird alles in einem gleichmäßig dahinplätschernden Ton berichtet. Es gibt kaum wörtliche Rede, und selbst ein Mord an einem Aborigini wird so gleichmütig erzählt, dass man ihn fast überliest. Man wünscht sich bald, dass der für jeden Schriftsteller so wichtige Grundsatz „Zeigen, nicht erzählen“ auch bis zu diesem Autor durchgedrungen wäre.

    Die Geschichte wird nach und nach auf zwei Ebenen erzählt, nämlich als Reisebericht über Hans Roth und als Rückblick aus der Nachforschungen von Old Lady Long, die die Tochter von Roth und einer Aborigini ist und mehr über ihren Vater erfahren will. Leider wird bei beidem der gleiche Stil verwendet, so dass auch hier keine Abwechslung zu finden ist.
    Und das ist schon deswegen so unheimlich schade, weil der Aufbau der Geschichte wirklich toll ist. Wie der Autor nach und nach das Leben von Hans Roth enthüllt, die einzelnen Fakten auffächert und erst so nach und nach preisgibt, bis man endlich das ganze Bild hat, das ist hervorragend. Wenn nun noch eine mitreißende Sprache dazukäme, könnte das einer meiner Lieblingsromane werden. So aber war mir irgendwann einfach nur noch völlig egal, was aus dem Schweizer wurde.
  15. Cover des Buches Dream - Frei und ungezähmt (ISBN: 9783414825070)
    Sarah Lark

    Dream - Frei und ungezähmt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Es war ein wunderschöner warmer Tag, der tiefblaue Himmel spiegelte sich in den Teichen im Moor. Die Sonne brach durch das Blattwerk im Wald, und wenn die Pferde hindurch trabten, schien es, als spielten sie mit Licht und Schatten...“


    Es ist Evas Abschiedsgeschenk für die 12jährige Sarah. Sie darf auf Jackpot n einem mehrstündigen Ausritt teilnehmen. Das obige Zitat gibt beschreibt einen Eindruck davon. Doch in wenigen Tagen muss Sarah ihre Freundin, ihr Pferd und ihre Heimat Hamburg verlassen. Ihre Eltern haben sich entschlossen, nach Neuseeland zu ziehen. Dort haben sie ein kleines Häuschen geerbt. Gesa, ihre Mutter, will einen Laden für esoterische Produkte eröffnen. Ben, der Vater, hat einen Motorradverleih gekauft.

    Die Autorin hat ein abwechslungsreiches Jugendbuch geschrieben. Der Schriftstil lässt sich gut lesen.

    In Neuseeland lernt Sarah Tuma kennen. Sein Vater bildet Wildpferde aus. Doch schnell muss Sarah begreifen, dass all das, was sie in Deutschland über das Ausbilden von Pferden und das Reiten gelernt hat, in Neuseeland wenig zählt. Hier ist es üblich, die Pferde so schnell wie möglich zu brechen. Außerdem wird das Westernreiten bevorzugt.

    Sehr ausführlich wird erzählt, wie man versucht, die Menge der Wildpferde zu reduzieren. Die Methoden sind heftig.

    Sarah genießt relativ viel Freiheit. Ihre Eltern sind mit sich selbst beschäftigt. Durch Lucas, einem Schüler ihrer Schule, lernt sie Menschen kennen, die sich für die Wildpferde einsetzen. Aber auch sie sind an Zwänge gebunden. Außerdem hat Lucas sehr persönliche Probleme.

    Als Sarah bei einem ritt in die Berge einen jungen Hengst sieht, den sie Dream nennt, möchte sie, dass er in Freiheit leben kann. Die Chancen stehen schlecht.

    Zu den inhaltlichen und stilistischen Höhepunkten gehört für mich das Gespräch zwischen Sarah und der Trainerin Sue. Sie bringt es auf den Punkt.


    „...Du darfst dein Pferd nicht vermenschlichen. Natürlich soll es gern mit dir zusammen sein. Wir arbeiten hart daran, ein gutes Verhältnis zu ihm zu haben...“


    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es thematisiert nicht nur das Verhältnis zwischen Mensch und Tier, sondern wendet sich nebenbei gekonnt anderen aktuellen Problemen zu.

  16. Cover des Buches Unter dem Tagmond (ISBN: 9783596101733)
    Keri Hulme

    Unter dem Tagmond

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Bellami

     

  17. Cover des Buches Sterne über Tauranga (ISBN: 9783404164684)
    Anne Laureen

    Sterne über Tauranga

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT:

    Das Buch beginnt 1894 als Ricarda Bendsdorf von Berlin nach Neuseeland auswandert.

    Sie war in Berlin aufgewachsen uns sie wollte schon als 7 jährige Ärztin werden. Das Problem war, dass in der damaligen Zeit Frauen gar nicht studieren durften.

    Als es dann soweit war, ging Ricarda in die Schweiz, denn dort durften auch Frauen studieren. Ihre Eltern hatten immer wieder die Hoffnung, das Ricarda es sich noch anders überlegte, doch das sollte nicht passieren.

    Ricardas Wunsch wurde immer stärker und sie setzte ihren Willen durch.

    Sie studierte in der Schweiz Medizin und war in ihrem Jahrgang die einzige Frau.

    Ihr Vater war auch ein Arzt und sie wollte ja nur die jahrelange Tradition der Bensdorfs weiterführen.


    Als Ricarda mit ihrem Studium fertig war und wieder heimkam, nach Berlin wurde sie schon von ihrer Mutter und 2 Freundinnen ihrer Mutter erwartet. Die Frauen waren alle nicht begeistert, das Ricarda Medizin studiert hatte.

    Ricarda wollte eine Stelle in der Berliner Charite als Ärztin haben, doch das war sehr schwierig und eher unwahrscheinlich. Dazu kam noch, dass die Mutter von Ricarda ganz andere Pläne für ihre Tochter hatte. Als Ricarda beim Abendessen ihren Eltern sagte, dass sie in der Berliner Charite arbeiten möchte, waren beide geschockt.

    Ihr Vater verbot ihr das und sagte ihr, dass sie froh und dankbar sein müsste, dass sie studieren durfte. Nun sollte sie aber heiraten und wieder vernünftig werden.

    Auf dem Weihnachtsball der Charite lernte sie dann ihren vermeintlichen Ehemann kennen.

    Da beschloss Ricarda, nach Neuseeland zu flüchten, sie hatte gehört, dass dort die Frauen mehr Freiheiten hatten und nun wollte sie dort Ärztin werden.


    MEINE MEINUNG:

    Dieses Buch zeigt uns mal wieder die Realität der Vergangenheit. Es ist Frauen nur gestattet zu heiraten und Kinder zu bekommen. Mehr dürfen Frauen in dieser Zeit nicht. Da haben es dann junge Frauen wie Ricarda gar nicht leicht.

    Sie hat die Mühen des Studiums auf sich genommen um Ärztin zu werden, doch in Preußen darf sie das nicht.

    Sie hört dann bei einer Demo der Suffragetten (das waren damals Frauen, die für mehr Rechte der Frauen kämpften), dass in Neuseeland Frauen mehr Freiheiten hatten.

    Sie schreibt einen Abschiedsbrief und schleicht sich davon.

    Ihr blieb ja gar nichts anderes übrig, denn in Preußen würde sie niemals als Ärztin arbeiten.


    Heutzutage kann man das gar nicht glauben, denn es gibt mittlerweile ja sehr viele erfolgreiche Frauen in der starken Männerdomäne.

    Doch damals musste eine Frau um ihr eigenständiges Leben, ihre Zukunft und ihre Liebe kämpfen.

    Genauso eine Kämpfernatur war Ricarda. Und sie wollte in Neuseeland ein neues unabhängiges Leven als freie Frau führen.

    Doch auch hier war es nicht so einfach, wie Ricarda dachte. Doch sie war ja eine Kämpferin und sie hatte nicht den weiten Weg gemacht um den Kopf in den Sand zu stecken.


    Dieses Buch zeigt uns, das wenn man seine Träume nicht aufgibt, man sehr viel erreichten kann.

    Ein sehr schönes Buch, voller Abenteuer und Emotionen. Ich war von diesem Buch sehr begeistert, weil es uns zeigt, dass es auch damals schon sehr willensstarke Frauen gab und das ist auch gut so. Wären sie nicht unsere Vorreiter gewesen, wären wir Frauen vielleicht heute noch so. Ich finde es gut, wenn eine Frau ihren Weg geht und sich auch durch eine so große Entscheidung nicht vom Weg abbringen lässt. Sie muss für ihre Entscheidung ihr Heimatland und ihre Familie verlassen, doch auch das hält unsere Heldin hier nicht auf.


    Es ist ein Frauenroman über eine starke Frau und über das Neuseelandabenteuer, das sie dann hier erlebt. Ich kann es mit ruhigem Gewissen all den Frauen empfehlen, die solche Romane lieben.




    Eure Bluesky_13

    Rosi                 

  18. Cover des Buches Das Geheimnis der Maori-Frau (ISBN: 9783862784998)
    Danielle Stevens

    Das Geheimnis der Maori-Frau

     (60)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra
    Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich sehr gerne Neuseeland-Romane lese und der Titel viel versprach... Viel, was leider nicht eingehalten wurde.
    Es ist kein wirklicher Neuseeland-Roman, vergleicht man das Buch mit einer Sarah Lark, Laura Walden oder Anne Laureen. Diese Story hätte überall auf der Welt spielen können. Einzig dass es sich um eine Schaffarm handelt und der alte Familienstreit wegen der Abneigung gegen Maori entfachte, reicht hierfür nicht aus.
    Ich liebe auch Bücher mit großen Zeitsprüngen, die innerhalb der Erzählung von der Vergangenheit in die Gegenwart springen. Aber auch das hat mich an diesem Buch nicht sonderlich begeistert, ist die Vergangenheit doch eigentlich in 1 Kapitel zusammengefasst erzählt und zeugt nicht viel von Historie. Ginge es nicht um einen Zwist, der vor über 60 Jahren enstand und die Familien zu Feinden machte, hätte man auch die Vergangenheit im Hier und Jetzt spielen lassen können.

    Zur Story wurde bereits viel berichtet. Man hat tatsächlich recht zeitig im Buch gewusst, wer hier zueinander finden wird. Viele Klischees wurden mühevoll eingearbeitet. Ein bisschen Hollywood-like erschien zum Ende hin der wütende Ex-Mann, um mit viel Getöse Rache zu üben und sich schlussendlich "überraschenderweise" ganz theatralisch selbst zu töten. Das war ziemlich überzogen meiner Meinung nach. Die Ideen der bösen Stiefmutter Geraldine waren wenig kreativ (z.B. den kleinen Will als Brandstifter hin zu stellen, der ja erst spät ins Dorf gezogen ist). Und vor allem der GRUND für ihre ganzen Schikanen war wirklich an den Haaren herbei gezogen. Über die ach so wichtige Wasserstelle hätte man sicher eine Lösung finden können, die alle Seiten zufriedenstellt. Für so etwas ohne Versuche einer reifen Verhandlung geht man nicht über Leichen.

    Die Wiederholungen haben mich streckenweise sehr gernervt. Beispiele: Zu Beginn des Buches fiel mehrfach der Satz "Es war so ruhig, dass man eine Stecknadel fallen hören kann". Das Hin und Her zwischen Josh und Shelly - lieben - streiten, vertrauen - nicht vertrauen, helfen lassen - weg schicken... Zum Schluss hin fielen alle irgendwie böse auf den Kopf und ihnen wurde schwarz vor Augen > so Lenny, Shelly, & May. Alle 3 sind sie wenige Seiten voneinander entfernt auf den Kopf gefallen und haben Sterne gesehen. Das war in meinem Augen etwas einfallslos.
    Wie auch andere bereits bemerkt haben, floss viel Benzin und brannte viel Feuer, vor allem zum Schluss auch noch der böse Ex-Mann. Doch das gehörte sicherlich zum Konstrukt der Handlung und war der Autorin ein wichtiger Faden.

    Eine Überraschung zum Schluss war der Autorin sehr gelungen, die sich um den hilfreichen Hal dreht.

    Zusammengefasst kann ich sagen: Das Buch ist ganz ok, liest sich frei weg, da es flüssig geschrieben ist. Die Liebesgeschichte der Protagonisten und auch die der Vorfahren ist schnulzig und ein bisschen was für das Herz, wer so etwas liebt. Wer viel von Neuseelands Geschichte & Kultur und den Bräuchen der Maori erhofft, sollte sich das Geld lieber sparen - davon wird hier rein gar nichts erwähnt.
    Für den Urlaub als Strandlektüre ganz gut geeignet.
  19. Cover des Buches Das Lied der Sonnenfänger (ISBN: 9783499254413)
    Julie Peters

    Das Lied der Sonnenfänger

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sarista
    "Das Lied der Sonnenfänger" von Julie Peters spiel in Neuseeland und beginnt im Oktober 1894. Die Handlung folgt über die nächsten zehn Jahre der Familie O'Brian, die von Irland nach Neuseeland übergesiedelt ist und nun versucht sich dort ein neues Leben aufzubauen. Der Fokus liegt insbesondere auf den Frauen Siobhan und Emily, aber auch die Schicksale der anderen Familienmitglieder werden beleuchtet. Dabei wird die Handlung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven erzählt, sodass man einen umfassenden Einblick erhält. Die Geschichte entwickelt sich ruhig, aber doch stetig und immer wieder fesseln kurze Spannungshöhepunkte den Leser. Mich hat das Schicksal der beiden Frauen sofort in Bann geschlagen und ich flog nur so durch die Seiten. Der Schreibstil von Julie Peters ist der Zeit angemessen, lässt sich aber problemlos und angenehm lesen. Sie fokussiert stark auf die Personen, gibt dem Leser aber auch von der Landschaft ein so anschauliches Bild, dass man sich die Welt und das Leben damals vorstellen kann. Das Buch wirkt sehr gut recherchiert und hat mich voll und ganz überzeugt.

    Das Ende ist an sich abgeschlossen, lässt aber die Zukunft der Charaktere offen. Mit "Im Land der Feuerfalken" ist eine Fortsetzung erschienen, die sich wohl vorrangig um zwei Töchter der Familie drehen wird. Ich werde auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn nach "Das Lied der Sonnenfänger" bin ich sehr gespannt, wie es mit den liebgewonnenen Charakteren weitergeht.
  20. Cover des Buches Das Geheimnis des letzten Moa (ISBN: 9783404165315)
    Laura Walden

    Das Geheimnis des letzten Moa

     (23)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie
    Buchcover:Voller Vorfreude tritt Grace die lang geplante Neuseelandreise an.Doch das Wiedersehen mit ihrer Urlaubsliebe Barry entpuppt sich als herbe Enttäuschung.Da kommt der jungen Berliner Biologin die geplante Zusammenarbeit mit der Professorin Suzan Almond sehr gelegen.Sie forscht ebenfalls über die Moas,die ausgestorbenen Riesenvögel Neuseelands.Durch die enge Zusammenarbeit lernen sich die beiden Frauen auch privat besser kennen.Schon bald vermutet Grace,dass es in Suzans Leben ein dramatisches Ereignis gegeben haben muss.Was hat dieses Ereignis mit Grace eigener Vergangenheit zu tun?Auf der Suche nach ihren eigenen Wurzeln stößt sie auf ein lang gehegtes Familiengeheimnis,dessen Folgen bis heute zu spüren sind.........


    Das war wieder ein schönes Höhrerlebnis von Neuseeland gelesen von Dana Geissler die das sehr gut rüberbringt.Ich werde mir von Laura Walden immer wieder mal ein Höhrbuch zulegen.Das Bügeln geht einfach leichter bei so guter Unterhaltung.

  21. Cover des Buches Eine Reise um die Welt (ISBN: 9783945298558)
    Claudia Zentgraf

    Eine Reise um die Welt

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Selinavo
    Georg Foster hat es geschafft! Er darf als Leichtmatrose mit zu James Cook aufs Schiff und die Welt bereisen! Schnell freundet er sich mit Henry an, der noch in London Zeuge eines Diebstahls wird. Nach und nach wird den beiden Jungs bewusst, dass sich der Täter auf dem Schiff befindet. Sie wollen die Tat unbedingt aufdecken, was sich als nicht so einfach herausstellt...
    Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Es kam überhaupt keine Spannung auf und es war sehr langatmig geschrieben. Ich hatte auch Probleme damit, mir die Charaktere zu merken, da ich überhaupt keine Symphathien entwickeln konnte. Insgesamt verlief die Geschichte in meinen Augen gradlinig - ohne Höhen und Tiefen.
    Allerdings hat mir die Beschreibung der Orte, zu denen gereist wurde, sehr gefallen. Die Kultur sowie die Orte an sich konnte ich mir sehr gut vor Augen führen.
    Auch das Cover gefällt mir sehr gut und wirkt mitreißend. Es wirkt dynamisch mit dem Schiff im Meer und schreit nach Abenteuer.
    Da ich dieses Abenteuer mit dem Buch leider dann doch nicht so erleben durfte, vergebe ich hier nur 2 Sterne.
  22. Cover des Buches Der Windesser - Te Kaihau (ISBN: 9783596111763)
    Keri Hulme

    Der Windesser - Te Kaihau

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Spur des Maori-Heilers (ISBN: 9783404169214)
    Laura Walden

    Die Spur des Maori-Heilers

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Die Spur des Mori-Heilers, ein Roman von Laura Walden

    Cover:
    Eine geheimnisvolle Abbildung, stimmungsvoll Farben, ein See mit Bergen im Hintergrund, erwecken die Neugier auf diesen Roman.

    Inhalt:
    Zwei Zeitebenen:

    Neuseeland 1931 – Um aus der Enge ihrer Familie und Deutschlands zu kommen, heiratet Lisa Richard um mit ihm nach Neuseeland auszuwandern.
    Dort angekommen entpuppt sich dieser als sehr instabil und verfällt dem Alkohol, Lisa ist regelrecht angewidert von ihm.
    Der Maori Rongo erweckt ganz andere Gefühle in ihr. Bei ihm lernt sie erst die wahre Liebe kennen. Doch eine Trennung von ihrem Mann und ihrem Sohn, ist undenkbar.

    Gegenwart – Marie und Amelie, fahren auf den Wunsch ihrer Oma nach Neuseeland um dort irgendetwas über den Verbleib deren verschollenen Schwester Lisa herauszufinden.
    Dieser gemeinsame Urlaub ist nicht freiwillig, den Marie und Amelie haben große Probleme miteinander, jeder hegt heimlich einen tiefen Groll gegen den anderen.

    Meine Meinung:
    Ich liebe Romane in denen die Maori eine Rolle spielen, deshalb habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
    Doch nach einem guten uns spannenden Einstieg über das Familiengeheimnis und schöne Landschaftsbeschreibungen, driftete das Buch immer mehr in eine oberflächliche Liebesgeschichte ab.
    Von den Maori (oder speziell dem Maori-Heiler) ist kaum die Rede.

    Das Ganze wirkte auf mich total konstruiert, die Personen handelten unglaubwürdig und unlogisch (vor allem in der Gegenwart). Die Suche trat zeitweise total in den Hintergrund, vieles war für mich nur füllendes Zwischenspiel.
    Klare Zusammenhänge und Tatsachen wurden von den Protagonisten nicht erkannt oder weiterverfolgt.
    Sex und Alkohol dominierten zeitweise das Geschehen, auch wenn man/frau in A verliebt ist, geht sie mit B ins Bett. Eifersucht, Neid und Unterstellungen beherrschen teilweise die Szenen.
    Ich kenne einige Bücher der Autorin, und fand sie bisher immer klasse.
    Dieses Buch gehört nun leider nicht dazu. Zum Lesen für zwischendurch mal ist es ok, aber mir wird nichts im Gedächtnis bleiben.

    Autorin:
    Laura Walden studierte Jura und verbrachte als Referendarin viele Monate in Neuseeland, Das Land fesselte sie so sehr dass sie nach ihrer Rückkehr Reportagen darüber schrieb und den Wunsch verspürte ,es zum Schauplatz eines Romans zu machen. In der Folge gab sie ihren Berufswunsch auf und wurde Journalistin und Drehbuchautorin.
    Wenn sie nicht zu Recherchen in Neuseeland weilt, lebt sie mit ihrer Familie in Hamburg.

    Mein Fazit:
    Ein Buch für zwischendurch.
    Aber mir fehlt die Liebe und Leidenschaft zu dem Land und den Maori, die ich auch anderen Büchern kenne.
    Deshalb heute von mir nur 3 Sterne


  24. Cover des Buches Der Gesang des Maori (ISBN: 9783492273121)
    Emma Temple

    Der Gesang des Maori

     (26)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Katharina ist begestert. Kurz nach der Trennung von ihrem Freund darf die junge Journalistin nach Neuseeland reisen. Sie soll dort über die Dreharbeiten des Films  "Herr der Ringe berichten".
    So kann sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und dort auch ihre Freundin Sina mal wieder besuchen, die dort verheiratet ist und mit ihrer Familie in Churchhill lebt......
    Doch kurz nach der Ankunft überschlagen sich die Ereignisse. Churchhill wird von einem heftigen Erdbeben heimgesuch, und bei Ava, der kleinen Tochter der Freundin wird Leukämie festgestellt.....
    Nur eine baldige Stammzellspende kann das KInd retten.....
    doch leider kommt aus keiner aus der Familie als Spender infrage.
    Aber eine Hoffnung bleibt --- da gibt es noch JOHN, einen entfernten Onkel - doch niemand, weiß wo der sich aufhält.....
    Katharina macht sich auf die Suche und will neben ihren Recherchen zu Dreharbeiten auch diesen ominösen Onkel finden und lernt auf ihrer Reise einen jungen Maori kennen von dem sie sofort fasziniert ist.....
    Kann sie den Onkel rechzeitig finden?????
    In einem zweiten Erzählabschnitt geht es um diesen John, kaum erwachsen geworden bricht der Ziehsohn eines reichen und unberechenbaren Reeders von zuhause aus, er will seine wahre Familie und seine Wurzeln finden.
    John führt ein erlebsnisreiches Leben, gerät fasst auf die schiefe Bahn, aber mit der richtigen an Frau an seiter Seite, schafft er es sich eine Existenz und ein gutes Leben auf zubauen .... nur das niemand weiß, wer er wirklich ist.
    Fazit und Meinung:
    Das ist ein netter Frauenroman, der sich gut lesen lies und mich gut unterhalten hat.
    Gerade die Geschichte um John fand ich interessant, weil man da auch einiges über Neuseeland erfahren hat.
    Eher belustigt hat mich die Suche nach dem Spender, wie soll gerade ein so entfernter Verwandter, der auch nur der (halbe) Onkel ist, der genetische Zwilling sein - doch sehr unwahrscheinlich, aber in einem Roman ist einiges möglich......
    Von mir gibts knappe 4 Sterne für dieses Buch, wo doch einiges vorhersehbar war.
    Den Band kenne ich nicht, hat mir aber als Vorkenntnis auch nicht gefehlt.

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