Bücher mit dem Tag "mara laue"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Singleton Soul (ISBN: 9783940258274)
    Mara Laue

    Singleton Soul

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Mika2003

    Nachdem ich den 3. Band der Schottland-Serie von Mara Laue bereits gelesen habe, Dalmore Jazz, gehe ich nun einen Band zurück.

    Nach Talisker Blues (welches ich bisher nicht gelesen habe), führt Mara Laue mit Singleton Soul Ihre Protagonistin Rowan Lockhart ein.

    Die gebürtige Schottin war 10 Jahre lang in Japan, kehrte aber nach Edinburgh zurück und betreibt neben einer Detektei auch eine Kampfsportschule.

    Sie wird von Captain Finn Macrae beauftragt, herauszufinden, ob dessen Frau ihn betrügt. Kurze Zeit später findet sie heraus, dass der Captain anscheinend Selbstmord begangen hat.

    Da er im Voraus bezahlt hatte, sieht sie keinen Grund, nicht doch zu ermitteln. Dabei trifft sie ihren besten Freund aus Kindertagen – Detective Inspector Bill Wallace – wieder, der inzwischen als Polizist beim CID arbeitet und im Fall Macrae ermittelt. Einige Ungereimtheiten lassen beide aufhorchen und allmählich kommt ihnen der Verdacht, dass es sich gar nicht um einen Selbstmord gehandelt haben könnte.

    Nebenher zieht bei Rowan der Ex-Söldner Rory Lennox als Untermieter ein, dessen Vergangenheit ihn immer wieder heimsucht.

    Doch auch er sorgt dafür, dass sich Rowan langsam wieder heimisch in ihrer Heimat fühlt.

    Der Roman beginnt wie eine typische Kriminalgeschichte, doch schon bald merkt man als Leser, dass es um mehr geht, als um den Fall. Es sind die authentischen Figuren, die mit ihren Gedanken und ihrer Geschichte dem Buch Leben einhauchen. Man kann den schottischen Regen fast spüren, das Salz riechen und das Stimmengewirr des Pubs hören. Authentisch und glaubhaft baut sich die Szenerie auf und man beginnt, wie Rowan, sich Stück um Stück heimischer zu fühlen.

    Die brillante Ermittlerin verbeißt sich in den Fall und nutzt ihre Menschenkenntnis, genau wie ihren Status als Privatdetektivin, um auf verschiedensten Wegen an Informationen zu kommen.

    Die Tiefe der Geschichte, der geschickt eingewebte Mordfall und die interessanten Charaktere machen diesen Roman absolut lesenswert. Man bekommt Lust auf Schottland, auf Polizeiarbeit, auf Abende im Pub – und natürlich auf Whisky.

    Im ganzen Buch trinken die Protagonisten – von Captain Macrae, über Bill bis hin zu Rowan – nicht wirklich selten den namensgebenden Whisky, der unter anderem so beschrieben wird: „Rowan nippte an ihrem Singleton und genoss die Wärme, die er in ihrem Körper entfaltete, ebenso wie die leicht fruchtige Süße seines Geschmacks. Weich wie der schottische Nebel. …“

    Die Mischung aus Krimi und Whisky, gepaart mit Fernweh passt wunderbar und so ließ sich das Buch schnell lesen und bleibt trotzdem in Erinnerung. Der Schreibstil von Mara Laue überzeugt und da ich keinerlei wirklichen Kritikpunkt finden kann, sind es 4,5/5 Sternen. Nanu, warum denn nicht 5/5? Nun ja, ich werde wohl anspruchsvoller. Das Buch ist wirklich gut, aber es fehlt immer ein kleines Bisschen, damit es wirklich überragend gut ist.

    Sehr angenehm an Whiskyromanen ist die Tatsache, dass Katja und ich das Buch zum Anlass nehmen, noch eine Verkostung durchzuführen. Unsere Meinung zum „Singleton of Duffrown – Tailfire“ folgt in den nächsten Tagen
  2. Cover des Buches Erweckung (ISBN: 9783941547445)
    Mara Laue

    Erweckung

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Nazurka
    Ein Auftakt voller Spannung und Magie!

    Erweckung

    Klappentext:

    "Bronwyn Kelley hat als Journalistin ein aufregendes Leben, das plötzlich noch ereignisreicher wird. Sie entwickelt magische Kräfte und muss feststellen, dass sie dadurch zur Zielscheibe eines fanatischen Mönchsordens geworden ist. Der geheimnisvolle und attraktive Halbdämon Devlin Blake, der ihre Nähe sucht, könnte ihr Antworten geben, denn auch er verfügt über magische Kräfte. Er bietet Bronwyn an, sie im Gebrauch ihrer Magie zu unterrichten. Keineswegs selbstlos, denn Devlin verfolgt eigene Pläne. Er braucht Bronwyn, um ein magisches Tor zu öffnen, das den Dämonen ungehinderten Zutritt zur Welt der Menschen ermöglicht. Bronwyn muss feststellen, dass es nicht nur vor Devlin kein Entkommen gibt, denn andere Parteien wollen durch ihren Tod verhindern, dass das Tor geöffnet wird. Um zu überleben muss sie sich auf Devlin einlassen …"

    Informationen zur Autorin:

    Mara Laue (Jahrgang 1958), begann im Alter von 12 Jahren mit dem Schreiben. Auf erste Veröffentlichungen in Schülerzeitungen folgten ab 1980 Fantasy- und Science-Fiction-Storys, Kriminal- und andere Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Fanzines sowie verschiedene Sachartikel zu diversen Themen. 1999 wurde ihr erstes (inzwischen vergriffenes Lyrik-) Buch veröffentlicht. Seit 2005 arbeitet sie als Berufsschriftstellerin und schreibt hauptsächlich Krimi/Thriller, Science Fiction, Okkult-Krimis, Dark Romance, Fantasy und Lyrik.
    Im Jahr 2012 gewann sie ein "Tatort-Töwerland"-Literaturstipendium für den Kriminalroman "Brocksteins letzter Vorhang" (erscheint 2013).

    Mara Laue ist Mitglied der "Mörderischen Schwestern - Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen" und im "Syndikat - Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur". Nebenbei unterrichtet sie kreatives Schreiben in Workshops und Fernkursen und schreibt als Ghostwriterin Biografien und Firmenchroniken. Wenn ihr das Schreiben die Zeit dazu lässt, arbeitet sie im Nebenberuf als Künstlerin und Fotokünstlerin und hat gegenwärtig eine Ausstellung pro Jahr.
    Autorenhomepage: www.mara-laue.de

    (Quelle)

    Rezension

    Bronwyn Kelley ist 33 Jahre alt und erfolgreiche Journalistin. Ihr Leben läuft nach ihren Regeln - bis zu dem Moment, in dem Bronwyn auf einmal magische Kräfte entwickelt. Zurecht zweifelt die starke Journalistin an ihrem Verstand, bis auf einmal Fremde hinter ihr her sind und nach ihrem Leben trachten. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern begegnet sie dem attraktiven Halbdämon Devlin Blake. Er ist geheimnisvoll und undurchsichtig - und Bronwyn traut ihm nicht. Dennoch muss sie sich auf seine Hilfe verlassen, den er ist zur Zeit der Einzige, der sie beschützen kann. Als die Ereignisse sich dann jedoch überschlagen und Bronwyn nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann und wie das ganze enden soll, rückt die Vergangenheit wieder in ihr Leben - und stellt sie vor die schwierigsten Entscheidungen ihres bisherigen Lebens.

    Mit dem ersten Teil ihrer dämonischen Trilogie, Erweckung, schafft Mara Laue einen beeindruckenden und rasanten Pageturner im Bereich der Dark Fantasy, der es in sich hat. Eine rasante Handlung, überraschende Wendungen und vielschichtige Charaktere sind nur wenige der Pluspunkte, die diesen Roman ausmachen. Dabei beginnt alles in einem ruhigen Setting, in welchem man die Protagonistin der Geschichte, Bronwyn Kelley, kennenlernt. Sie ist Journalistin und geht absolut in ihrem Beruf auf. Alles läuft nach Plan - bis sie Devlin Blake, einem Halbdämon begegnet - der ihr Leben auf den Kopf stellt und in eine magische Welt entführt, von der sie bis vor kurzem nicht mal wusste, dass sie existiert.

    Bronwyn lernt man dabei als eigenständige und selbstbewusste junge Frau kennen, die ihren Weg in ihrem Beruf geht und auch sonst als starke Figur daherkommt. Vor allem kommt sie dem Leser sehr sympathisch und bedacht rüber. Zu ihren Charaktereigenschaften gehört nicht nur, dass sie reflecktierend überlegt, bevor sie handelt, sondern auch, dass sie nicht blindwegs vertraut - was sie zu einer Figur mit Tiefgang macht. Ihre authentische Darstellung wird dabei von Devlin Blake, welcher ebenfalls als Protagonist der Storyline auftritt, gestützt. Er ist undurchsichtig, geheimnisvoll. Man weiß nie, welche Motive er wirklich verfolgt und genau das macht den Reiz seiner Figur aus. Dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen ist wohl ihrer Bestimmung zu verdanken, denn diese beiden sollen laut einer Prophezeiung den Weg der Dämonen in die Menschenwelt ebnen, indem sie ein magisches Tor öffnen. Das dies verhindert muss ist klar - und auf dieser Mission kommen die beiden sich deutlich näher. Leidenschaft und starke Gefühle arten in wunderschön geschriebenen erotischen Szenen aus, welche die Atmosphäre um die beiden Figuren nur noch verstärkt. Auch die Antagonisten der Story sind noch sehr undurchsichtig, ihre Motive zwar klar, doch wer weiß, ob sich da nicht mehr dahinter verbirgt, als man zunächst ahnt? Zutrauen würde man es der Autorin definitiv, dass sie einen definitiv noch zu überraschen weiß.

    Die Handlung selbst ist unglaublich rasant. Schon der Prolog gibt dem Leser einen Vorgeschmack auf das, was folgen wird und macht Lust auf so viel mehr. Denkt man zu Beginn noch, dass alles ganz ruhig ablaufen wird, wird man schnell eines besseren belehrt. Von Anfang an dominiert der Plot mit Spannung, rasanten Wendungen und überraschenden Ereignissen, sodass man sich in einem Strudel der Geschehnisse wiederfindet und gebannt die Geschichte um Bronwyn und Devlin verfolgt, sich gar nicht mehr davon loszureißen vermag. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz und es herrscht eine sehr gute Balance zwischen Action und Leidenschaft, sodass wirklich von allem etwas dabei ist. Eine wunderbar authentische Atmosphäre und ein detailreiches Setting tun ihr übriges, um den Leser in der Geschichte festzuhalten. Die Tiefe des Plots und der Storyline sorgen auch mit fortschreitender Seitenzahl für immer neue Überraschungen und ein mitreißendes Finale lässt den Leser atemlos wünschen, sofort nach der Fortsetzung dieses Pageturners greifen. Genug Potenzial für die beiden Folgebände der Trilogie ist definitiv vorhanden und man darf gespannt sein, wie die Story um Bronwyn und Devlin weitergehen wird.

    Fazit

    Erweckung von Mara Laue ist ein rasanter Pageturner, der es in sich hat. Sympathische Figuren mit Tiefgang, überraschende Wendungen und unerwartete Ereignisse sorgen für einen spannenden Plot, dem sich der Leser nicht mehr zu entreißen vermag. Humorvolle Dialoge und prickelnde erotische Szenen werden dabei perfekt in die Storyline integriert. Das fulminante Ende sorgt dafür, dass man sofort mit dem nächsten Band der Trilogie loslegen möchte! Toller Auftakt einer Dark Fantasy Trilogie, die Fans des Genres definitiv nicht verpassen sollten!

    Gesamte Trilogie in einem Überblick:

    01. Die Erweckung
    02. Prophezeiung
    03. Erben der Macht

    Pro & Contra

    + Sympathische Figuren mit Tiefgang
    + Humor
    + Überraschende Wendungen
    + Plot
    + Entwicklung der Protagonisten
    + Bronwyn als tiefgehende Figur
    + Unerwartete Ereignisse
    + Prickelnde erotische Szenen
    + Schluss
    + Potenzial der Geschichte wird ausgenutzt
    + Pageturner

    Bewertung:

    Handlung: 5/5
    Charaktere: 4,5/5
    Lesespaß: 5/5
    Preis/Leistung 4,5/5
  3. Cover des Buches Das Tarot (ISBN: 9783940036926)
    Fabienne Siegmund

    Das Tarot

     (7)
    Aktuelle Rezension von: kirsten_brox

    Besonders gefallen hat mir der Einstieg, bei der ein wenig motiviert wird, wie man auf die Idee gekommen ist. Die kleinen Anekdoten um die Erstellung (der Autor, der am Freitag den 13. die Tarot-Karte "Tod" per Post als Motto seiner Geschichte bekommt) und die liebevolle Gestaltung machen aus einer normalen Anthologie eine besondere. Ich kann mit Esoterik gar nichts anfangen, deshalb habe ich den Einführungsteil mit Aspekten des Tarot nur überflogen.

    Aber das Wesentliche sind natürlich die Geschichten selbst. Besonders beeindruckt hat mich Oliver Plaschkas "Ruthie", die ich zwei Mal gelesen habe, damit mir nur ja kein Detail entgeht. Sehr berührend.
    Ein wenig schwierig fand ich die Vielfalt der Genres. In einer Kurzgeschichte ohne Teaser bleibt nur wenig Zeit herauszufinden, in welcher Gattung ich mich gerade bewege und was für eine Welt ich da vorfinde. Und da in der Anthologie eine wirklich bunte Mischung herrscht, von alten Göttern über Dystopien bis hin zu alternativer Vergangenheit, braucht man ein wenig Zeit. Eigentlich darf man glaube ich immer nur eine Geschichte lesen, wirken lassen und dann ganz von vorn anfangen bei der nächsten. 
    Insgesamt war ich sehr dankbar für die Empfehlung des Verlegers auf einer Messe.
  4. Cover des Buches Smaragdjungfer (ISBN: 9783866808706)
    Mara Laue

    Smaragdjungfer

     (43)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber
    Kurzbeschreibung Kriminalkommissarin Paula Rauwolf hat einiges hinter sich. Und ihr neuer, strafversetzter Partner Lukas Rambacher ist auch kein Quell der Freude. Wenigstens ist ihr neuer Fall ziemlich eindeutig. Mit blutigen Händen neben der Leiche, da wird auch der trickreichste Rechtsverdreher diesem Jerome Kastor nicht helfen können. Aber das ist gar nicht nötig. Mangel an Indizien, ermitteln Sie in eine andere Richtung! Ist der Staatsanwalt verrückt geworden? Wer hält seine schützende Hand über Kastor? Das wird Paula herausfinden, das muss sie herausfinden, ob es ihrem Chef und Lukas nun passt oder nicht. Als sie eine Verbindung zwischen Kastor und dem mächtigen Reeder Witold Graf entdeckt, scheint alles klar. Über Graf gibt es ja schon lange Gerüchte, andererseits ist er mit den Spitzen von Politik und Gesellschaft auf Du und Du. Und als die Ermittler Graf und Kastor zu nahe kommen, gerät alles außer Kontrolle.
    Meinung Mein Lieblingsgenre sind nun mal Krimis und Thriller. Also habe ich mich ganz gespannt auf „Smaragdjungfer“ gestürzt. Ja, was soll ich dazu sagen. Die Spannungkurve stieg stetig an, viele überraschende Wendungen ergaben sich im Laufe des Falles, was meinen Lesefluß natürlich noch anregte. Ich hatte den Krimi ganz schnell durch und im großen und ganzen hat er mir auch ganz gut gefallen. Da ich aber wahrscheinlich schon sehr anspruchsvoll bin, was Krimis betrifft, war mir dieses Buch etwas zu „lasch“.
    Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, die Kapitel ziemlich kurz, was mir gut gefiel. Auch die Charakteren haben sich im Laufes des Falles sehr gut entwickelt, man erfährt viel von ihnen und kann sich gut in sie hinein versetzen. Vorallem erscheinen sie sehr authentisch und real. Regionale Einflüsse werteten das Ganze noch etwas auf und es hat Spaß gemacht, dem Ende zu zufiebern.
    Die Handlung ist gut nachvollziehbar und man erfährt viel über Polizeiarbeit und Psychologie und die gute Rechere der Autorin verdient großes Lob. Sie konnte alles gut umsetzen, was natürlich für sie spricht.
    Cover Das Cover ist schlicht und einfach und weist auf den Inhalt des Buches hin. Die Farben sind stimmig und es ist schön anzuschauen.
    Fazit „Smaragdjungfer“ war für mich ein ganz „normaler“ Krimi mit viel Spannung und interessanten Wendungen. Für mich etwas zu „lasch“, aber trotzdem erhält er 3,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.
  5. Cover des Buches Schattenspur (ISBN: 9783864431449)
    Mara Laue

    Schattenspur

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Chimiko
    Ja. Dieses Buch hat mich überzeugt, ich habe es gelesen und freue mich schon darauf, wenn ich dazu komme, den zweiten Band zu lesen. Aber bevor ich hier schon vom zweiten Band träume, möchte ich doch erst noch meine Meinung zum ersten Band loswerden.

    Ich habe für mich schon einmal festgestellt, dass ich Mara Laues Schreibstil einfach wundervoll finde, wenn mir auch beim letzten Buch von ihr dieser letzte kleine Kick gefehlt hat. Hier habe ich ihn, den paranormalen Extra-Kick. Und damit fing das Buch für mich schon hervorragend an: Eine geheime Organisation, die sich unter Tarnmantel mit paranormalen Aktivitäten beschäftigt, Werwölf, Vampire und was da alles an solchen Wesen rumkriecht, sind einfach nur Produkte einer genetischen Veränderung - das sind Dinge, mit denen man mich recht schnell hat. Tatsächlich lese ich etwas dieser Art lieber als High Fantasy in epischer Breite. Daher konnte mich schon die ersten Seiten ziemlich schnell überzeugen.

    Voodoo ist ein Kult, mit dem ich bisher eher weniger zu tun hatte, umso spannender (ja, das böse Wort 'spannend') fand ich es, hier mal etwas tiefer eintauchen zu können. Und ich bin mir sicher, ich werde auch in Zukunft gezielt nach Büchern suchen, die sich damit etwas beschäftigen. Das ist ein wirklich interessanter tiefgründiger Kult, der mich fasziniert. Der Glaube dieser kleinen Schutzsäckchen, die verschiedenen Seiten, die Götter - das ist eine sehr interessante Abwechslung für mich zu den schon wohl bekannten griechischen, römischen oder ägyptischen Mythologien.

    Doch auch die Protagonisten stehen der Idee nicht nach. Wayne Scott ist der wohl sympathischste FBI-Agent, dem ich bisher in Büchern begegnet bin. Durch seine eigenen negativen Erfahrungen im Umgang mit Menschen durch Telepathie hat er eine sehr einfühlsame Art der Begegnung mit Menschen. Aber besonders die Kombination mit seinem Partner Travis und auch der Moment, als Dämonin Sam zu ihnen stößt, sind mir in Erinnerung geblieben. Die kleinen Kabbeleien, die Nähe ihrer Freundschaft, wundervoll beschrieben.
    Auch die Begegnungen mit Kia sind nicht nur für die Protagonisten intensiv geschrieben, sondern wirken auch auf mich als Leserin so. Diese Anziehungskraft fasziniert. Außerdem ist sie zwar da, aber dennoch verlieben die zwei sich nicht nach fünf Seiten ineinander, sondern haben eben doch noch einen etwas beschwerlichen Weg vor sich.
    Nicht vergessen sollte man hier Louis Durant, ein Antagonist, der diese Bezeichnung wirklich verdient hat. Bei seinen Szenen lief es mir immer kalt den Schauer runter - die Darstellung ist wirklich hervorragend.
    Allgemein sind die Charakter toll ausgearbeitet, ob das nun die bereits genannten sind oder auch die Nebencharaktere wie z.B. Tante Lavender, eine Figur, die es mir besonders angetan hat und von der ich noch viel mehr hätte lesen können!

    Fazit

    Eine wirklich runde Geschichte, die mit Romantik, Spannung, fantastischen Elementen, detaillierte Charakteren, Humor und durchdachten Hintergründen alles hat, was es für mich so braucht. Leseempfehlung!
  6. Cover des Buches Göttin der Finsternis (ISBN: 9783940036834)
    Mara Laue

    Göttin der Finsternis

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Imoagnet

    Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich, weil ich von Mara Laue schon einen Krimi gelesen hatte, der mir sehr gut gefallen hatte.

    „Göttin der Finsternis“ ist zwar ein anderes Genre, der Klappentext machte mich dennoch neugierig:

    Klappentext: „Wer aus der Hölle zurückkehrt, ist nie mehr derselbe ... Der junge Vampir Ashton Ryder hat sich gerade in seine Ämter als Wächter und neues Oberhaupt der New Yorker Vampire eingelebt, als die Wächter mit einer ernsten Bedrohung konfrontiert werden. Yassarra, die schwarze Vampirgöttin, ist erwacht und schickt sich an, ihre grausame Herrschaft über die Vampire zu etablieren. Als Ashton ihr in die Hände fällt und in die Unterwelt verschleppt wird, gibt es nur ein Mittel, ihn und seine Seele zu retten: Das dunkle Geheimnis der Dämonin Sam Tyler. Doch das zu benutzen, hätte nicht nur für Sam fatale Folgen. Es könnte auch das fragile Gleichgewicht der magischen Kräfte der Welt zerstören - mit unabsehbaren Folgen für die magische Gemeinschaft, die Vampire, Werwölfe und unzählige Menschen.“

    Da ich mich bisher nur durch Kinderliteratur den Themen „Vampire, Werwölfe usw.“ genähert hatte, war ich gespannt, wie diese Themen für Erwachsene aufbereitet wird.

    Ich bin sehr gut in das Buch „hineingekommen“ und kam in dieser außergewöhnlichen Welt gut zurecht, und das, obwohl dies bereits der zweite Band einer Trilogie ist. Mara Laue schafft es aber, Inhalte und Personen von Band 1 zu erklären, ohne, dass es langweilig wird bzw. dass es wie eine Zusammenfassung wirkt.

    Der Inhalt ist spannend geschrieben und ich war immer daran interessiert, wie es mit der Hauptperson Ashton Ryder weiter geht. Jedoch war an manchen Stellen für mich zu viel „drum herum“ geschrieben. Ich war an solchen Stellen immer froh, wenn die Haupthandlung weiter ging. Andererseits ist es für Leser, die sich schon mit der Materie beschäftigt haben, sehr interessant, diese zusätzlichen Details zu erfahren.

    Was zukünftige Leser unbedingt wissen sollten ist, dass dies wirklich eher ein Buch für Erwachsene ist. Hier kommen nämlich keine süßen, niedlichen Vampire vor (obwohl Ashton wohl auch nicht gerade hässlich ist) und die Art der „Nahrungsaufnahme“ eines Sukkubus ist nicht gerade jugendfrei.

    Alles in allem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vorallem, wenn man sich mit diesen Anderswesen schon ein wenig auskennt.

  7. Cover des Buches Schwarze Dame Tod (ISBN: 9783866807556)
    Mara Laue

    Schwarze Dame Tod

     (4)
    Aktuelle Rezension von: dark_angel
    Kaum ist Kommissar Ralf Zell aus dem sonnigen Urlaub zurück, erwartet ihn in Braunschweig nicht nur der heimische Nieselregen, sondern auch eine frische Leiche: Mitten in der Nacht wurde ein Mann an einer verlassenen Bushaltestelle getötet. War es Raubmord? Die Identität des Toten ist immer noch nicht geklärt, aber die letzten Worte des Opfers "Schwarze Dame Tod" weisen auf die Sängerin Nicki Raven hin... Der Autorin Mara Laue ist ein viel versprechender einheimischer Krimi gelungen, der in Braunschweig spielt. Mara Laue beweist hiermit, dass unterhaltsame und spannende Krimis nicht immer in den USA spielen müssen. Zugleich dient der Roman als Auftakt zu weiteren Fällen mit Kommissar Ralf Zell und seinen Kollegen. Ohne sich mit großen Ausschmückungen aufzuhalten, gewinnt der Roman von Seite zu Seite an Tempo. Der Leser darf gemeinsam mit Ralf Zell und seinen Kollegen rätseln, wer der Mörder ist und lernt dabei die ermittelnden Beamten besser kennen. Dadurch kommen die Charaktere glaubhaft rüber und durch gründliche Recherche entspricht auch die Ermittlungsarbeit der Polizei weitgehend der Realität. Einziges Manko: Bei diesem soliden aufgebauten Krimi wurde ich ihn an manchen Stellen das Gefühl nicht los, dass er zu konstruiert und gewollt rüberkam. Dadurch empfand ich eine gewisse Distanz zum Geschehen oder den handelnden Personen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um einen spannenden und unterhaltsamen Krimi für zwischendurch.

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