Bücher mit dem Tag "maria theresia"

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38 Bücher

  1. Cover des Buches Wo das Licht herkommt (ISBN: 9783701182084)
    Clementine Skorpil

    Wo das Licht herkommt

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Gleich vorweg, einfache Erzählungen sind Clementine Skorpils Sache nicht. Ich kenne alle ihre Bücher und komme daher mit ihrem Schreibstil gut zurecht.

    Worum geht’s hier? 

    Philippine soll Seppel, einen Bauernsohn, heiraten. Das haben sich die Väter am Stammtisch so ausgemacht. Doch Philippine weigert sich, da der Seppel ein gewalttätiger und ungehobelter Bursche ist und flieht in Männerkleidung aus ihrem Dorf in Niederösterreich.  

    Sie wird auf dem Weg ins Wien des 18. Jahrhunderts von einem Jesuitenpater aufgelesen und Zögling in einem katholischen Gymnasium. Immer wieder entgeht sie nur knapp der Entdeckung als Frau. Sie interessiert sich für die Heilkunde, geht nach Rom, um dort Medizin und anschließend  an die Universität nach Coimbra (Königreich Portugal) um hier Kartografie zu studieren. Anschließend reist sie nach China, wie zahlreiche Jesuitenpatres vor und nach ihr. 

    Meine Meinung: 

    Clementine Skorpil selbst hat Sinologie studiert, daher haben ihre Romane immer eine Affinität zu China. 

    Das Buch besteht aus zwei unterschiedlich langen Teilen: “Wo die Sonne untergeht“ (=Abendland) und „Wo die Sonne aufgeht“ (=Morgenland). Dazwischen treffen wir gemeinsam mit Philippine/Philipp zahlreiche Größen der Zeit. In Wien z.B. Antonio Salieri, Mozart oder den Arzt Leopold Auenbrugger oder in Coimbra den Marquês de Pombal, der als großer Aufklärer und Reformer gilt.

    In Wien treffen wir aber nicht nur die „gute Gesellschaft“ sondern auch die Unterprivilegierten wie die „Rote Grete“, eine bekannte Prostituierte, aus dem Crobotendörfl am Spittelberg. So erhalten wir ein Lokalkolorit aus dem Wien des 18. Jahrhunderts und Philippine Unterricht im Frau-Sein. 

    Das ist vielleicht auch gleichzeitig das Manko der Erzählung, denn für historisch Nicht-Versierte und Nicht-Wiener sind diese Begriffe Crobotendörfl (Dorf der kroatischen Einwanderer) oder Bancozettel (Vorläufer des Papiergeldes) ohne Unterstützung von Lexikon oder Internet, aus dem Kontext kaum zu erraten. Auch ein Personenverzeichnis könnte der Mehrheit der Leser dienlich sein. 

    Gut gefällt mir, dass jedes Kapitel des ersten Teils mit einem Zitat aus Fei Lipus Feder beginnt. Das Cover ist ansprechend und die Haptik des Schutzumschlages bzw. des Vorsatzblattes erinnern an handgeschöpftes Papier. 

    Dieser historische Roman gefällt mir sehr gut, denn er zeigt deutlich, wie sehr Bildung und Macht in den Händen der Männer liegen und das nicht nur im 18. Jahrhundert. 

    „Noch bevor ich aus dem Bauch getrieben wurde, ein zweites Mal geatmet habe, war mein Leben bestimmt - und es ist nicht nur der Stand, es war etwas Kleines zwischen den Beinen. Es hat gefehlt. Und nun? Kaum vorstellbar, dass sich der eine Geist an solch ein Zipfelchen hängt. Ist er ohne Geschlecht?“ (S. 204)  

    Die Figuren sind facettenreich und entwickeln sich. Besonders an der Sprache von Philippine/Philipp erkennt man die Veränderung. Sind die Dialoge und Gedanken der jugendlichen Protagonistin noch in einfacher Sprache gehalten, so steigern sich Sprachstil und Vokabular mit dem Fortgang der Studien.  

    Fazit: 

    Ein historischer Roman, der vermutlich nicht jedem Leser zusagen wird. Mir hat er sehr gut gefallen, daher gibt es 5 Sterne.

     

     

  2. Cover des Buches Maria Theresia (ISBN: 9783406697487)
    Barbara Stollberg-Rilinger

    Maria Theresia

     (7)
    Aktuelle Rezension von: kurti66

    Stollberg-Rilinger präsentiert uns in ihrer wuchtigen und voluminösen Biographie  eine Frau, die zeit Ihres Lebens für ihre Macht, ihre Familie, ihr Haus und ihr persönliches Glück kämpfen musste. Von sich und ihrer Bestimmung überzeugt, aber mit dem 'Makel' des weiblichen Geschlechts belastet,  wirkt ihr ständiger  Kampf fast schon prae-feministisch; doch bleibt sie auch ein Leben lang im engen Korsett einer strengen  katholischen Erziehung und absolutistischen Gesinnung gefangen und damit ein Kind ihrer Zeit. Der Geist der Aufklärung war ihr stets suspekt. Auch waren ihr die Nöte des einfachen Volkes  mehr oder weniger gleichgültig.  Trost  und Erlösung fand sie nur im Glauben, den Beistand Gottes suchte sie  im strengen Gebet und überkommenen Ritualen.  

    Die Biographie ist durch ihre Detailverliebtheit mitunter langatmig und liest sich - besonders bei den Bemühungen der Kaiserin um das Wohl ihrer Familie - wie ein Auszug aus der 'Bunten' bzw. anderer Gossip-Magazine.

    Schwach ist Stollber-Rilinger bei der Schilderung der zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen des Hauses Habsburg mit Preußen. So nimmt der 7-jährige Krieg gerade mal 50 Seiten in ihrem Werk ein. Man merkt auf fast jeder dieser Seiten das Unbehagen der Autorin, den Krieg als legitime Form der Konfliktlösung der damaligen Zeit zu akzeptieren und entsprechend zu beschreiben. Der Krieg wird als quasi  Unwetter geschildert, das man hinnehmen muss und am Ende ist man froh, wenn es vorbei ist. Diese Haltung disqualifiziert sie aber als  bedeutende Historikerin.         

     

  3. Cover des Buches Tayfun (ISBN: 9789963527335)
    Evelyn Barenbrügge

    Tayfun

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Maria58

    Nach „Leeres Versprechen“ ist dies der zweite Roman der Autorin Evelyn Barenbrügge.
    Schon das Cover des Buches „Tayfun“ ist für einen historischen Roman äusserst ansprechend und einladend, macht neugierig.

    Mit einem Gedicht zu beginnen baut von Beginn an Spannung auf.
    Im ersten Kapitel tauchen wir in eine für uns fremdartige Zeit des 18. Jahrhundert ein mit vielen Bräuchen und Sitten.

    Die zwei Hauptfiguren des Romans sind Leandro und Tom.
    Zuerst erhalten wir einen Einblick in das Leben von Leandro, einem Zigeunerjungen. Das Leben der Zigeuner zu Zeiten Maria Therisea veränderte sich dramatisch, das Reisen wurde untersagt und die Kinder durften nur 5 Jahre bei ihrer Zigeunerfamilie aufwachsen. Danach wurden sie in Pflegefamilien gegeben.
    Alesandro, Zigeuner und Woiwode seiner Sippe, trifft für seinen Sohn Lenadro die Entscheidung, ihn mit seiner Großmutter fernab der Zivilisation in den Bergen aufwachsen zu lassen. Sie lehrt Leandro alles, was er über das Zigeunerleben wissen muss. Als die Großmutter stirbt, ist Leandro gerade mal 10 Jahre alt. Er macht sich im tiefsten Winter auf den Weg, seine Familie zu suchen.
    Im zweiten Erzählstrang lernen wir Tom Held kennen, der im Alter 12 Jahren von zu Hause ausreisst, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Zu Hause treibt der Vater sich viel in Wirtshäusern herum und lässt Tom seine Unzufriedenheit spüren, indem er ihn schlägt. Tom versucht sein Glück bei den Soldaten.
    Bis sich die beiden Romanfiguren endlich begegnen, dauert es jedoch lange, wodurch die Spannung immer mehr steigt.
    Beide, Leandro wie Tom, erleben viel Gutes aber auch Böses, müssen immer wieder Schicksalsschläge hinnehmen. Diese Erfahrungen prägen ihr Leben.

    Die Autorin versteht es eindrucksvoll, uns an die zeitliche Epoche heranzuführen, wobei sicherlich viel Zeit für die Recherchen nötig war. Die verschiedenartigen Menschen werden sehr ausführlich beschrieben. Auch die Natur und die Örtlichkeiten finden in der Ausdrucksweise eine besondere Beachtung. Jedoch gab es auch grauenhafte Beschreibungen. Erstaunlich sind die Naturheilkenntnisse in dieser Zeit. Es fiel mir leicht, alles schnell bildlich vor Augen zu sehen.
    Besonders gefällt mir der Schreibstil der Autorin: flüssig, ohne viel Schnörkel.
    Weiterhin sind die Gespräche mit den Tieren auflockernd und passen sehr gut in die Geschichte. Auch das Einfügen von Zeitungsartikeln hebt weiter die Spannung.
    Tayfun hat mich von Beginn an gefesselt. Von Kapitel zu Kapitel steigt die Spannung. Ein gelungenes Ende, jedoch könnte ich mir auch eine Fortsetzung gut vorstellen. Hatte das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Danke für dieses Buch.
    Freue mich jetzt schon auf den neuen Roman von Evelyn Barenbrügge.

  4. Cover des Buches Marie Antoinette (ISBN: 9783849699116)
    Stefan Zweig

    Marie Antoinette

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hasse es, wenn Leute Marie das Zitat "Let them eat cake" in den Mund legen. Das hat sie niemals gesagt, sondern stammt aus einem Buch von Rosseu. Nun gut. Hier geht es um das Buch von Stefan Zweig. Inhaltlich war es für mich informativ. Ich habe es gern gelesen und auch die Aufmachung meiner Ausgabe gefällt mir ganz gut. :)
  5. Cover des Buches Maria Theresia (ISBN: 9783492242134)
    Franz Herre

    Maria Theresia

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die Deutschen (ISBN: 9783442155804)
    Guido Knopp

    Die Deutschen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Ein tolles (Hör)Buch, für jeden Geschichtsinteressierten.
    Spannend erzählt - nur das Ende,  die jüngere Geschichte, wurde mir zu schnell abgehandelt. Sonst sehr lesens/hörenswert.
  7. Cover des Buches Décadence (ISBN: 9783442465699)
    Sena Jeter Naslund

    Décadence

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Stephenie
    flüssig zu lesen & wirklich gut beschrieben! (besonders wenn man gerade in Versailles war "erkennt" man vieles wieder :) )
  8. Cover des Buches Preußens Gloria (ISBN: 9783404642274)
    S. Fischer-Fabian

    Preußens Gloria

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Keke
    Sachbücher können stinklangweilig sein. Man lese dieses Buch und
    finde das Gegenteil. Das Buch umfasst die Zeit zwischen 1701
    und 1789, in der das Königreich Preußen entstand, bis zum Tode
    des "alten Fritzen". Die Zeit des kleinen, verschwenderischen
    Friedrich I., des dicken, pedantischen "Soldatenkönigs"
    Friedrich Wilhelm, der Kriege vermied, aber die maroden Finanzen
    des Staates hervorragend sanierte. Bis zu Friedrich II., der
    kunstsinnige Feingeist, der in seinen vielen Kriegen oft alles
    auf eine Karte setzte und Preußen bis zu seinem Tode zur
    europäischen Großmacht machte.
    Dieses Buch ist eines meiner liebsten Geschichtsbücher. Es ist
    mit unzähligen Anekdoten gewürzt und beantwortet so
    spannende Fragen, wie:
    - Haben die Russen vor dem 2. Weltkrieg schon mal Berlin erobert ?
    - Welches Verhältnis hatte Friedrich der Große zu seiner Schwester
      und zum Flöten ?
    - Wie ist der deutsche Beamte entstanden und warum eigentlich ?
    - Wie haben die Spielzeug-Zinnsoldaten des kleinen Peter, Preußen
      vor dem Untergang geretttet ?
    Wer sich für deutsche oder sogar preußische Geschichte interessiert,
    oder wer einfach mal einen Einstieg finden will, hier isser ...
  9. Cover des Buches Wiener Menuett (ISBN: 9783981032918)
    Marie Andrevsky

    Wiener Menuett

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Zur Zeit Maria Theresia in Wien: Christina Brenner, jung, wohl erzogen, aber eigentlich verarmt, begegnet Stefan von Winterfeld kurz vor ihrer Verlobung mit Axel von Rödern, einem hochverschuldeten Spieler auf einem Fest.

    Stefan, vom Leben verwöhnt und ein Lebemann, Günstling der Kaiserin, verliebt sich auf der Stelle in sie und kann sie ihrem Verlobten „abluxen“, indem er für ihn die Spielschulden bezahlt. Im Gegenzug soll Stefan Christina heiraten. Die Situation ist heikel für die junge Frau und sie willigt in die Heirat an.

    Während Stefan sich am Ziel seiner Träume glaubt, zeigt Christina ihm jedoch die kalte Schulter und hält ihn auf Distanz. Und nicht nur das: Plötzlich taucht eine Arabella von Kernberg auf, die Christina um ihren kleinen Finger wickelt und sie somit in eine gefährliche Situation bringt. Aber auch noch andere Personen scheinen das junge Glück nicht gönnen zu wollen, allen voran ein Vorfall in Ungarn, der Stefan zum Verräter macht.

    Wird Christina ihren Gefühlen doch noch sicher? Kann Stefan ihr Herz erobern?

    Mein Fazit:

    Die Autorin Marie Andevsky hat eine bezaubernde historische Liebesgeschichte geschrieben, die in allen Punkten glaubwürdig ist. Nicht nur, das Nebenbuhler mit viel Geld aus dem Rennen gestochen wird, ist nicht ungewöhnlich. Auch Stefan von Winterfeld, anfänglich mir etwas unsympathisch, ist in meinen Augen eine authentische Person, wohlweislich, das er natürlich von der Autorin erfunden wurde.

    Desweiteren hat die Autorin viel über die Zeit der damaligen Kaiserinnen-Zeit geschrieben, über die Gepflogenheiten, Mode, Etikette und Moral. Das hat mich sehr beeindruckt, denn dabei ist die Geschichte flüssig und leicht zu lesen und zu verfolgen. Dabei kam der Humor nicht zu kurz und hat mir das eine oder andere Mal ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert.

    Die Protagonisten sind mit ihren Charaktereigenschaften glaubhaft und sympathisch, ihre Handlungsweisen nachvollziehbar und die Geschichte selbst war nicht unbedingt immer vorhersehbar. Es bot mir ein schönes Lesevergnügen und ich kann das Buch zu 100% empfehlen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im September.

    Es hat 5 von 5 Sternchen verdient!

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2009.

  10. Cover des Buches Friedrich der Große (ISBN: 9783548275437)
    Pierre Gaxotte

    Friedrich der Große

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Wien. Geheimnisse einer Stadt (ISBN: 9783854317302)
    Gabriele Lukacs

    Wien. Geheimnisse einer Stadt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Worum es geht
    Gabriele Lukacs zeigt ihren Lesern in diesem reich bebilderten Band ein "etwas anderes" Porträt der Stadt Wien. Vorgestellt werden zwar viele der üblichen touristischen Sehenswürdigkeiten, doch lernt sie der erstaunte Besucher bzw. Leser unter einem ganz neuen Blickwinkel kennen. Die Autorin, die mir ihren "Mystery Tours" bereits einen großen Personenkreis als Stadtführerin angesprochen hat, führt ihre Klientel weit in die Vergangenheit, um sie mit dem mystischen und magischen Denken unserer Vorfahren bekannt zu machen.
    Jahrhundertelang gehörten Zahlen und Symbole, geheime Codes und Schriften ganz selbstverständlich zum Alltag bestimmter Bevölkerungsschichten bzw. Berufsgruppen. Kaum eine Kirche, ein Schloss, eine Parkanlage, die nicht nach den Regeln einer rätselhaften Zahlensymbolik errichtet wurden. Wer offenen und aufmerksamen Sinnes durch Wien wandert, wird nach der Lektüre viele Hinweise an Gebäuden und Denkmälern erkennen, aber auch für größere Zusammenhänge bietet das vorliegende Buch eine gute Hilfestellung.

    Wie es mir gefallen hat
    Mit diesem schönen Bildband eröffnet sich dem Leser ein Blick auf eine ganz und gar fantastische und faszinierende Welt. Was heute jedoch geheimnisvoll und fremd anmutet, sich manchmal jeder Auflösung entzieht, gehörte jahrhundertelang ganz selbstverständlich zur damaligen Alltagswelt.
    Schon die Stadtgründung Wiens im 12. Jahrhundert fördert im Hinblick auf die ältesten Kirchen Erstaunliches zutage, und diese "Aha-Erlebnisse" bleiben dem Leser buchstäblich bis zur letzten Seite erhalten. Vom Pentagramm, das sich dem Eingeweihten über dem Schönbrunner Schlosspark offenbart, werden die wenigsten Wienbesucher (und wohl auch nicht viele Einheimische) Kenntnis haben. Die barocke Gartenanlage wurde nach hermetischen und kabbalistischen Prinzipien errichtet, und enthält viele verborgene Geheimnisse. Sogar die Entwürfe der Beete, aber auch der Schönbrunner Berg mit der Gloriette und der Obelisk mit seinen ägyptischen Hieroglyphen verkörpern die Philosophie der Freimaurer, Rosenkreuzer und Illuminaten.
    Zwischen Schönbrunn und dem zweiten Highlight dieses Buches, dem Stephansdom, der nicht nur durch seine Maße, sondern durch jeden Stein zu seinen Besuchern spricht, sofern man die Zahlen und Zeichen zu deuten versteht, liegt eine unglaubliche Fülle wenig bekannten Wissens. Die Autorin erklärt uns die Zahlenmystik des Renaissancekaisers Maximilian II., oder die Vorlieben der Habsburger für Geheimschriften und Geheimcodes, die oft nur teilweise entschlüsselt werden konnten. Was es mit Friedrich III. rätselhaftem Motto A. E. I. O. U. auf sich hat, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Aber auch Friedrichs Sohn Maximilian I. hatte einen Hang zur Geheimniskrämerei. Seine Tagebücher, die er in einer selbst erfundenen Geheimschrift verfasste, wurden bis heute nicht entziffert.
    Fasziniert haben mich aber auch die Chiffren der Barockzeit, Chronogramme, die dem Kundigen allerhand Wissenswertes über ein Bauwerk verraten. Und so stolpert der Leser weiter auf Schritt und Tritt über rätselhafte Zeichen und Symbole, sei es am Federlhof oder am Schweizertor, bis er schließlich sinnend vor dem Runentor steht, das den Eingang zum Bundeskanzleramt ziert.
    Die Fassade der Franziskanerkirche bietet dem Betrachter gar ein göttliches Wortspiel, ehe er sich im Kircheninneren fragt, wie wohl eine Axt in den Oberarm der Madonna am Hochaltar geraten konnte. 
    Was bedeutet in Stein gemeißeltes Gebäck? Und warum hängt ausgerechnet ein Steinwürfel in einer Greifzange über einem kunstvoll geschnitzten Eingangstor, das voll tiefer Symbolik steckt? Das Tor ist unverschlossen, hat weder Türklopfer noch Glocke, und gewährt trotzdem nur einem kleinen Kreis Eingeweihter Zutritt.
    Die Donaumetropole, genauer gesagt, die Minoritenkirche, birgt tatsächlich eine Sensation, nämlich Leonardo da Vincis "Letztes Abendmahl" als weltweit einzige Kopie nach den Originalmaßen. Welche verschlüsselte, nahezu unglaubliche Botschaften das Bild enthält, und warum diese 200 Jahre alte Kopie dem Original näher ist als das Original selbst, erklärt Frau Lukacs genauso charmant wie noch viele andere Geheimnisse "ihrer Stadt".
    Zu den Botschaften aus einer sehr fernen Vergangenheit gesellen sich aber auch Geheimcodes jüngeren Datums, und selbst im Internetzeitalter wird auf Geheimzeichen zurückgegriffen, um die Stadt Wien (und viele andere Städte weltweit) mit Pixel Codes zu "erobern".
    Die geprüfte Fremden- und Wanderführerin versteht ihr unglaubliches Wissen so verständlich und unterhaltsam weiterzugeben, dass der Wunsch erwacht, selbst auf Erkundungstour zu gehen, um das bisher Gelesene weiter zu vertiefen. Gabriele Lukacs hat ein unheimlich interessantes und spannendes Buch vorgelegt, das nicht nur Touristen begeistern wird. Auch gebürtige, an ihrer Stadt interessierte Wiener können darin sicher noch so manche Neuigkeit entdecken.
    Großes Lob gebührt auch dem Fotografen Sven Posch, der dem Buch durch seine wunderschönen, stimmungsvollen Bilder eine bezaubernd-geheimnisvolle Atmosphäre verleiht.
  12. Cover des Buches KRIEGE - gehören ins Museum . Teil 1 (ISBN: 9783950444681)
    Nora Rath-Hodann

    KRIEGE - gehören ins Museum . Teil 1

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Smberge

    Inhalt: 

    Julie geht zusammen mit ihrer Mutter im Türkenschanzpark spazieren, als sie die Frage stellt, wie dieser Park eigentlich zu seinem Namen gekommen ist. Diese Frage ist für die beiden der Aufhänger sich über das Thema Krieg zu unterhalten. Über die Fragen „Was ist Krieg?“ und „Warum eigentlich Krieg?“ erzählt die Mutter ihrer Tochter schließlich einiges über die großen Kriege 17. – 19. Jahrhunderts, vom 30-jährigen Krieg bis zu den Napoleonischen Kriegen.

     

    Meine Meinung: 

    Das eigentlich doch recht schwere Thema Krieg ist in diesem Buch sehr gut für Kinder aufbereitet. Die einleitenden Kapitel haben mir besonders gut gefallen, denn hier wird erklärt, warum es zu Kriegen kam. Eine wichtige Fragen, die meine Tochter sofort bei dem Thema gestellt hat. Es ist ja auch für ein Kind schwer zu verstehen, warum Erwachsene Kriege anfangen, die eigentlich außer Tod und Zerstörung nichts Gutes bewirken.

    Die Beschreibung einiger wichtiger Kriege im 17. – 19. Jahrhundert war sehr anschaulich. Besonders gut haben mir dabei die farblich abgesetzten Kapitel zu besonderen Personen oder Ereignissen in der Zeit gefallen. Untermalt werden die Erzählungen von schönen Zeichnungen, die die Texte auflockern und den Kindern eine Möglichkeit geben, sich die Menschen und Orte der Zeit etwas besser vorstellen zu können.

    Ein Hinweis noch: Das Buch ist aus dem Blickwinkel  Österreich geschrieben, so spielen Maria Theresia und die Belagerung von Wien eine wichtige Rolle. Themen die sicherlich wichtig für die Geschichte Europas sind, aber mir als deutscher Leserin nicht ganz so präsent waren.

    Insgesamt ist dieses Buch sehr gelungen, die Themen sind kindgerecht aufbereitet und das Buch ist sehr schön gestaltet. Eine Empfehlung für alle Kinder, die auch mit etwas schwererer Kost zurecht kommen und sich für Geschichte interessieren.  

  13. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001835)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Deutsche Geschichte. von der germanischen Vorzeit bis zur Gegenwart - mit 41 Kunstdrucktafeln, 6 mehrfarbigen Geschichtskarten und 7 Kartenskizzen. 501-550. Tsd. (ISBN: B0016VFSTU)
  15. Cover des Buches Königsthron und Guillotine (ISBN: 9783596320608)
    Victoria Holt

    Königsthron und Guillotine

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich liebe die Geschichte um Marie, weshalb ich an dieses Buch nicht vorbei kam. Was ich aber nicht mag ist das ewige: Lasst sie doch Kuchen essen. :( Es ist bewiesen, dass sie es nicht gesagt hat.
  16. Cover des Buches Die Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783570400272)
    Guido Knopp

    Die Geschichte der Deutschen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch bringt jungen Leuten Geschichte auf sehr kurzweilige und verständliche Art näher und eignet sich so auch hervorragend, um unterstützend zum Unterricht in der Schule herangezogen zu werden.
  17. Cover des Buches Der Schachautomat (ISBN: 9783492305174)
    Robert Löhr

    Der Schachautomat

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Der Schachautomat von Robert Löhr

    Ein „Historischer Roman“ aus dem 18. Jahrhundert mit dem Habsburger Kaiserreich als Hintergrund. Der Handlung zugrunde liegt die reale Figur des Wolfgang von Kempelen und seines Schachautomaten.

    Inhalt.

    Der vielseitig Begabte Wolfgang von Kempelen, ein hoher Beamter aus niedrigem Adel im Dienste der Kaiserin Maria Theresia weilt am Kaiserhof in Wien.
    Nach der Vorführung des französischen Gelehrten Jean Pelletier im Bereich Magnetismus bedauert die Kaiserin, dass immer nur Ausländer, nie aber Österreicher die Welt mit neuen Erfindungen und Experimenten verblüffen. Wolfgang von Kempelen meldet sich zu Wort und verspricht der Kaiserin binnen sechs Monaten ein Experiment zu präsentieren, welches jene von Jean Pelletier in den Schatten stellt.
    Das Buch erzählt uns nun die Geschichte der Erfindung in allen Einzelheiten, darunter auch den Bau, den Betrieb und die Hintergründe rund um den Schachautomaten.

    Meine Meinung.

    Ein Roman, der uns einen wissenschaftlichen Betrug in der Form eines Taschenspielertricks näherbringt.
    Die Geschichte wird chronologisch etwas Hin- und herspringend erzählt.
    Die Hauptdarsteller werden ausführlich vorgestellt, wir erfahren einiges aus ihren vorhergehenden Leben mit Werdegang, Erlebnissen und Befindlichkeiten.
    Möchte die Hauptfiguren mal kurz skizzieren: Der Ideengeber Wolfgang von Kempelen wurde schon genannt.
    Der Jude Jakob sein Gehilfe ein genialer Handwerker, welcher immer für eine kluge Bemerkung gut ist und dabei ­allen weltlichen Vergnügen gerne zuspricht.

    Tibor Scardanelli der kleinwüchsige Schachspieler, welcher das Gehirn und den Bediener des Schachautomaten darstellt. Ein kleiner Mensch, der schon viel von der Welt gesehen und dabei immer seine Frömmigkeit bewahrt hat.
    Baronin Ibolya Jesenak, eine Frau mit vielen Facetten und Elise eine Mätresse vom Königshof die als Spionin agiert.
    Diese Figuren und viele mehr zeigen uns ein schönes Abbild der Habsburger Zeit.

    Fazit.

    Eine lesenswerte Geschichte um den seinerzeit berühmten Schachautomaten „Der Türke“ genannt,

    verwoben mit technischen Aspekten, sozialen Umständen und gesellschaftlichen Gepflogenheitendes späten 18. Jahrhunderts.
  18. Cover des Buches Die Habsburger in Lebensbildern (ISBN: 9783492247535)
  19. Cover des Buches Das Schloss der verlorenen Träume (ISBN: 9783404169795)
    Eve de Castro

    Das Schloss der verlorenen Träume

     (9)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    "Lange habe ich geglaubt, die Zukunft gehöre denen, die alles riskieren und sich über alle Regeln hinwegsetzen. Heute bin ich der Meinung, dass man mehr dabei gewinnt, das Spiel der anderen mitzuspielen. Zumindest so zu tun als ob. Und das mache ich."
    "Ohne zu mogeln?"
    Sie lächelt. "Jeder von uns mogelt auf die eine oder andere Weise. Das gehört doch schließlich zum Spiel, oder?"

    Ange Lacarpe verlässt seinen Schützling Charles, den jungen Comte de Cholay, nach dem Tod seines Vaters. Er versucht ihm in einem langen Brief zu erklären, warum. Dabei erzählt er ihm die Geschichte zweier ganz besonderer Menschen:
    Batiste Le Jongleur, hoch begabter Dieb und Taugenichts, hat einen Plan, der seine Familie samt Mutter, Bruder und Schwester aus der elenden Armut helfen soll: Versailles. Dort werden hunderte und aberhunderte Arbeiter gesucht, gelernt und ungelernt, um die hochtrabenden und perfektionistischen Ambitionen des Sonnenkönigs umzusetzen, sich den prachtvollsten und beneidenswertesten Palast in ganz Europa zu schaffen. Doch während Batiste sich mit Witz und Charme in der Hackordnung immer weiter nach oben arbeitet, scheint diese überdimensionale Baustelle nichts als Unglück für seine Familie bereit zu halten.
    Nine la Vienne, Tochter eines Baders, wäre lieber als Mann zur Welt gekommen, denn das würde ihr die Studien der Chemie und Medizin erlauben, für die sie sich so interessiert. Da sie aber nun einmal wie jeder mit den Karten spielen muss, die das Schicksal ihr zugeteilt hat, setzt sie diese raffiniert ein und macht sich beim Bruder des Königs, dem extravaganten Philippe, unentbehrlich. Als ihr Weg Batistes kreuzt könnten sie unterschiedlicher nicht sein - und doch entsteht ein zartes Band, das alles andere als romantisch beginnt, jedoch über Jahre hinweg Bestand hat. Aber niemand, der den Zorn eines Königs auf sich gezogen hat, hat es leicht...

    Dieses Buch ist das erste Opfer meiner neuen Ausbildung. Bereits in den ersten Tagen habe ich natürlich Bücher in Folie eingeschlagen und hin und wieder, wenn es hübsch aussieht, liest man auch mal den Klappentext dazu.
    Versailles! Der Sonnenkönig!
    Ich war hellauf begeistert, dass es einen neuen Roman zu dieser Zeit und seiner Persönlichkeit gibt. Anfangs dachte ich, dass Louis XIV. einfach nur eine über allem schwebende Randfigur sein würde, beschäftigt sich die Handlung doch eigentlich mit Batiste, Nine, Ange Lacarpe und dem Leben des jungen Charles de Cholay. Aber weit gefehlt! Nine und Batiste sind zwar klar die Hauptfiguren, allerdings gewährt Eve de Castro in ihrem Roman sehr weitläufige Einblicke in die Zeit. Beispielsweise in den Verlauf der sogenannten "Fronde" in Louis Kindheit, die ihn zwangen aus dem Palast zu fliehen und sich in Scheunen zu verstecken. Diese mal kleineren, mal größeren geschichtlichen Exkurse haben nicht viel mit Nine und Batiste zu tun, und ich habe bereits einige Stimmen gehört, die das sehr gestört hat. Ich dagegen habe sie sehr genossen! Eve de Castro zeichnet ein Bild des Sonnenkönigs, das dessen Werdegang heraus kristallisiert. Das ihn menschlich, wenn auch nicht unbedingt liebenswert macht. Das einfach deutlich macht, weshalb er der Monarch geworden ist, der er schlussendlich war.
    Denn das sind die Bedingungen, unter denen Nine und Batiste sich durch's Leben schlagen müssen. Der eine auf der Baustelle, die andere hautnah im Königspalast. Und es ist weiß Gott für keinen von beiden einfach gewesen.
    Obwohl es in meiner Zusammenfassung oben vielleicht etwas anklingt - Junge trifft Mädchen, beide verlieben sich unsterblich, happily ever after - war das zarte Band zwischen Nine und Batiste das genaue Gegenteil. Keine nervige Liebesgeschichte, die alle Klischees und Erwartungen erfüllt. Denn keiner der beiden verliert sich selbst dadurch. Und interessante, eigenständige Persönlichkeiten, das sind sie von Anfang an beide und davon lebt das Buch. Ich habe beide sehr ins Herz geschlossen und auch das ist bei mir keine Selbstverständlichkeit. Ich tue mich gerade mit weiblichen Protagonisten in historischen Romanen ziemlich schwer, aber bei Nine hat Eve de Castro immer den schmalen Grad zwischen Unabhängigkeit und Eigenständigkeit auf der einen und Unglaubwürdigkeit auf der anderen Seite gefunden. Dazu kommt ein Ende, das ich glaubte voraussehen zu können, und das mich dann doch nochmal zu überraschen wusste.

    Mit genau der richtigen Mischung aus Gefühl und historischen Einflüssen hat Eve de Castro mich mit ihrer Geschichte um Nine und Batiste total verzaubert. So sehr sogar, dass das Buch zu meinem neuen Liebling avanciert ist - damit verdient es ganz klare fünf Sterne!
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    Rezension hier: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2014/10/br-eve-de-castro-das-schloss-der.html
  20. Cover des Buches Ein Kaiserschmarrn (ISBN: 9783941400313)
    René Kollo

    Ein Kaiserschmarrn

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches »Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich.« (ISBN: 9783458360681)
    Stefan Bollmann

    »Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich.«

     (4)
    Aktuelle Rezension von: labellokiss
    Ein wunderschönes Buch über das Briefeschreiben. Stefan Bollmann stellt in seinem Bildband Briefeschreiberinnen aus fünf Jahrhunderten vor, darunter Katharina die Große, die ihren eigenen Ehemann vom Thron stürzte, Maria Theresia, die ihrer Tochter Marie Antoinette Anweisungen, wie man sich am französischen Hof zu benehmen hatte, erteilte oder Emily Dickinson, Cosima Wagner, Hilde Spiel und natürlich viele mehr. Sorgfältig ausgesuchte Bilder der jeweiligen Verfasserinnen und Empfänger und viele, zum Verständnis dienliche biografische Hintergrundinformationen runden das Gesamtergebnis gelungen ab. Für alle historisch Interessierten und Fans von Briefen ein sehr lesenswertes Buch!
  22. Cover des Buches Liebesbriefe großer Frauen (ISBN: 9783737410601)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Frauen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Nachdem ich neulich einen Band "Liebesbriefe großer Männer" gelesen hatte und wirklich begeistert, erstaunt und ergriffen war von der Vielfalt an Emotionen, von Zärtlichkeit bis Zerrissenheit, bin ich über die "Liebesbriefe großer Frauen" ein klein wenig enttäuscht. Der Funke wollte zu Beginn nicht so recht überspringen und bei den ersten Schreiben habe ich mich manchmal regelrecht schwer getan weiter zu lesen. Nach ungefähr einem Drittel hat sich das aber dann doch wesentlich verändert und es sind hier ein paar wirklich anrührende Briefe zu finden. Edith Wharton an William Morton Fullerton, Emily Dickinson an „Meister“, Elizabeth Barrett Browning an Robert Browning, George Sand an Musset und Chopin, Annette Droste-Hülshoff an Levin Schücking, Rahel Levin… Als sehr interessant empfand ich, wie bereits auch im Band der "großen Männer", dass man zu jeder Person eine Einleitung erhält. Hierbei gibt es viele interessante Fakten über die Protagonisten zu erfahren, ihre Lebensumstände, die Karriere, die oft verzwickten Beziehungen. Beim Lesen wurde mir auch wieder einmal bewusst, wie beschwerlich, aber auch romantisch Kommunikation früher doch war. Ein Brief war tagelang unterwegs und dann immer diese Ungewissheit, ist der Brief angekommen, hat er schon geschrieben oder fehlte ihm bisher die Gelegenheit dazu? Wann trifft endlich die ersehnte Antwort ein? Diese Ungewissheit ist auch oft Thema in den Briefen, genauso wie Trennungsschmerz, Beziehungsstress und Zukunftsangst. Hier liegt auch der Grund dafür, warum mir die „Liebesbriefe großer Männer“ besser gefallen haben. Die Damen sprechen allzu oft von den negativen Auswirkungen ihrer Sehnsüchte, von ihren Ängsten, Zweifeln. Die Herren waren dagegen viel eher bereit die positiven Seiten der Sehnsucht, die Vorfreude auf ein Wiedersehen, ihre Liebe und Lust in den Vordergrund zu stellen. Aber trotz allem hat mir die Lektüre Freude bereitet und man bekommt selbst Lust wieder einmal einen Brief auf schönem Briefpapier zu verfassen. Wann haben Sie den letzten Liebesbrief in der Hand gehalten oder selbst einen verfasst? Im Hintergrund läuft Tasmin Archer…“In your care“, ach ich habe auch noch eine Platte von Dusty Springfield gefunden ;)
  23. Cover des Buches Maria Theresia (ISBN: 9783925825392)
    Heinz Rieder

    Maria Theresia

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9781407568584)
    Cornelia Franz

    Deutsche Geschichte

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    Aktuelle Rezension von: baghs
    Dieses Buch ist mehr für Kinder gedacht. Es erklärt präzise, leicht und anschaulich mit Bildern, den Verlauf der Zeit in den verschiedenen Epochen.

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