Bücher mit dem Tag "maritim"
18 Bücher
- Klara Chilla
Die Tränen der Waidami
(13)Aktuelle Rezension von: HelgaOpKlappentext :»Nicht die Vision ist es, die euer aller Schicksal bestimmt, sondern euer Glaube daran.«
Die Macht der Waidami wächst unaufhaltsam weiter. Jess Morgan soll der Schlüssel zur Vernichtung des Obersten Sehers sein und damit die letzte Hoffnung, die Karibik vor den Waidami zu beschützen. Doch als der Pirat dem Weg folgt, den die Vision für ihn vorsieht, scheint nicht nur er alles zu verlieren.
Meine Meinung :"Die Tränen der Waidami" eine spannende und gelungene Fortsetzung von "Die Schiffe der Waidami" , welche mich beim Lesen erneut in ihren Bann gezogen hat .Viele offene Fragen aus Teil 1 werden beantwortet . Die Geschichte um Jess und Lanea und die Piraten der Waidami führt uns mitten in den Kampf in der Karibik . Liebe , Hass , Rachsucht , Grenzenlosigkeit , Machtgier , alles ist vorhanden , was ein fesselndes Buch braucht .Die Idee der Verbundenheit mit Schiff und Kapitän einfach grandios .Dieser 2. Teil ist noch spannender und dramatischer und trotz der Magie sehr realistisch .Ich kann nur sagen , eine außergewöhnliche , lesenswerte Geschichte die mehr als 5 Sterne bekommen müsste ! - Ian McGuire
Nordwasser
(86)Aktuelle Rezension von: Nadine_BreitensteinDieser durchaus kontroverse Roman hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil und die Geschichte an sich zieht einen bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann, weil permanent etwas passiert und bereits der Anfang ziemlich heftig ist. Man muss Brutalität, Blut, Vergewaltigungen, Tierquälerei, Mord etc. auf jeden Fall abkönnen.
Das Buch ist unfassbar atmosphärisch und der Autor beschreibt die dreckigen, stinkenden, verrohten Verhältnisse in dem englischen Hafenviertel, in dem wir uns befinden, so dermaßen realistisch und widerlich, dass man als Leser eine Gänsehaut bekommt. Ähnlich schafft es m. E. nur Laura Purcell und zeitweise habe ich mich auch an Patrick Süßkinds „Das Parfüm“ erinnert gefühlt.
Unser Hauptprotagonist, der Arzt Patrick Sumner, heuert auf dem Walfangschiff VOLUNTEER an, das Kurs auf die Arktis nimmt. Wir befinden uns in den 1850er Jahren. Kaum an Bord ereignet sich ein schlimmes Verbrechen. Aber wer war der Mörder? Des Weiteren ahnt Sumner noch nicht, dass Kapitän Brownlee eigene, gefährliche Interessen verfolgt, die die gesamte Mannschaft betreffen.
Aufgrund eines verhängnisvollen Vorfalls, werden die Männer in der Eiswüste von ihrem Schiff vertrieben und müssen fortan in unerträglicher Kälte und Hunger ums Überleben kämpfen. Nicht nur dem Harpunierer Henry Drax kommt in dieser Geschichte eine besondere Rolle zu, sondern auch einem Eisbären.
Eigentlich wäre es perfekt gewesen, NORDWASSER im Winter zu lesen, was ich empfehlen würde. Übrigens ist der Roman als 6-teilige Miniserie mit Colin Farrell verfilmt wurden und ich werde sie mir definitiv angucken. Ihr bekommt sie für 12€ auf YouTube in HD Qualität. - Christiane Rittershausen
Mari - Mädchen aus dem Meer - Das Schildkröten-Orakel
(27)Aktuelle Rezension von: TiferethDas Buch war ein Fund auf dem Bücherflohmarkt und der Klappentext hat mich gleich begeistert. Jetzt stand es hier schon lange und nun musste ich doch gleich Band 1 und 2 lesen. Was für eine tolle Reihe!
Zu allererst muss ich hervorheben wie wundervoll clever und sympatisch die Protagonisten sind. Die Geschwister sticheln immer mal wieder sich gegenseitig, Mari ist alles andere als eine typische Prinzessin und dann ist da noch der unglaubliche Seeigel Günther. Die vier starten in ein aufregendes Abenteuer, welches man als Leser gerne begleitet. Christiane Rittershausen schreibt flüssig, spannend und kurzweilig und zusätzlich gibt es aber tolle kleine Illustrationen von Nina Dulleck, welche dem Buch das gewisse Etwas gibt. Zu lachen gibt es auch noch etwas, denn der kleine Seeigel hat einen sehr trockenen Humor und erobert das Herz eines jeden Lesers. Generell hat die Geschichte einen ganz tollen Humor und ist zudem abgeschlossen, lässt aber jede Menge Platz für weitere Abenteuer, die man sogleich verschlingen möchte.
Das Buch ist ein wahrer kleiner Schatz im Bücherregal. Die liebevoll gestaltete, gebundene Ausgabe mit ihrem geprägtem Cover sieht auch noch wunderschön aus.
- Silke Andrea Schuemmer
Nixen fischen
(2)Aktuelle Rezension von: AnneSmKunsthändler Knut Seckig ist wohl das ekligste Stück Mann, das man sich vorstellen kann, so widerlich wie die dreckigen Plastiktassen, die er mit seinem dreckigen Taschentuch auswischt, um Rotwein daraus zu trinken. Sein Laden platzt geradezu vor maritimem Gerümpel. Der jungen Studentin Ines, die bei ihm jobbt, um ein bestimmtes Foto abzuarbeiten, das sie unbedingt haben will, guckt man gerne zu bei ihrem Kampf. Seckig sammelt solche kreuzunglücklichen Mädchen - Nixen - und unterdrückt sie. Die drogensüchtigen Punkerinnen z.B. sind großartig getroffen. Dabei ist Seckig nicht nur ein Sadist, sondern auch ein ziemlich komischer Faun. Ines muss sich bei ihm gefühlt haben wie eine Praktikantin bei Donald Trump ... Am besten gefielen mir die Antiquitätenmesse und die Welt der schrägen Händler, von denen Seckig nur der ekligste ist. Tolle, poetische Beschreibungen! Der Seewolf Jack London. Ins Dt. übertr. von Erwin Magnus. Mit den Orig.-Ill. von W. J. Aylward, Meisterhaft und unvergänglich
(3)Noch keine Rezension vorhanden- J. H. Gelernter
Jagd nach Vergeltung
(4)Aktuelle Rezension von: MichaelSterzikDie Erzfeindschaft zwischen England und Frankreich wurde munter auch zur Zeit des kleinen Korsen Napoleon weitergeführt. In Europa besiegte der französische Kaiser und Diktator nach und nach fast alle Gegner und zwang ihnen seinen Willen auf. Doch wenn uns die Geschichte eines zeigt – so ist es, dass alle Tyrannen fallen, und das sehr schmerzhaft. Aber so weit sind wir im Jahre 1803 noch nicht.
Der gerade geschlossene Frieden zwischen England und Frankreich ist nicht wirklich stabil. Zähnefletschend beobachteten sich die beiden Staaten und diese Spannungen führten und das war jedem klar, zu einem weiteren Krieg.
Napoleon Bonaparte plante also eine Invasion, um England letztlich in die Knie zu zwingen. Logistisch, militärisch durchaus eine Herausforderung. An der Kanalküste wurden 150.000 Soldaten zusammengezogen. Transportschiffe sollen Menschen, Waffen und Material über den Kanal bringen – doch England war als Seemacht immer noch äußerst stark und letztlich besiegten sie Frankreich und seinen spanischen Verbündeten in einer Seeschlacht. Eine Invasion wurde also abgesagt.
Man kann sich also gut vorstellen, dass auf beiden Seiten des Kanals die Spione und Agenten beider Länder gut ausgelastet sein dürften. J.H. Gelernter beschreibt in seinem Debütroman „Jagd nach Vergeltung“ diese unruhige Zeit.
England, 1803. Thomas Grey, Kapitän der britischen Marine und Spion im Dienste seiner Majestät, hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag zurückgezogen und möchte nach Amerika auswandern. Der kürzlich mit den Franzosen geschlossene Frieden verspricht eine gefahrlose Überfahrt. Plötzlich kommt es jedoch zu einem Feuergefecht mit einem französischen Schiff. Grey überlebt und landet in Portugal, wo er auf einen Anwerber des französischen Geheimdienstes trifft. Dieser bietet dem Spion eine hohe Summe, damit er die Seiten wechselt. Grey willigt ein und gibt sich als Überläufer aus – nicht, um sein Land zu verraten, sondern um die einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, sich an seinem schlimmsten Feind zu rächen, der ihm alles nahm …(Verlagsinfo)
„Jagd nach Vergeltung“ ist (k)ein klassischer Seekriegsroman, viel mehr ein actionreicher Spionageroman mit typischen Szenen und Situationen, die auch James Bond 200 Jahre später erlebt hat. Ein Kartenspiel, bei dem Thomas Grey – unsere Hauptperson, mathematisch gekonnt die richtigen Schlüsse und Karten zieht. Ein Duell unter Gentleman, die Infiltration einer französischen, kultivierten Familie usw. Es wird nicht besonders leise, entspannt und langweilig um Thomas Grey – der als Spion hier gleich mehrere Register seines Könnens zieht.
Seine Motivation ist die gute, alte Rache, die man ihn aber nicht unbedingt abnimmt. Er ist kein Soziopath, aber auch nicht meilenweit davon entfernt – selbstbewusst und kaltschnäuzig – verletzlich – aber irgendwie auch körperlich und seelisch kugelsicher. Es gibt zwar keinen Q – aber einfallsreich ist Thomas Grey selbst auch.
Ein kurzweiliger und schneller Titel, dessen Handlung manchmal stark überzogen wirkt. Besonders gut sind die geschichtlichen, kulturellen und militärischen Gegenstände, Prozess usw. eingestreut. Auch dass der Autor einen feinen Humor haben muss, merkt man – allerdings vermisse ich eine starke Dramaturgie. Die Dialoge sind schnell erzählt und bilden mitnichten einen Schwerpunkt.
Der Charakter von Thomas Grey ist der größte Kritikpunkt. Er sieht zwar kein „Rot“ und katapultiert sich unausweichliche Eskalationen, aber ein Mann mit so einer Vita – traue ich nicht unbedingt die Motivation für eine Jagd nach Rache und Vergeltung zu.
Leichen pflastern den Weg nach Vergeltung. Meistens kommt es zu spektakulären Schießereien und manchmal kommt auch der Degen (nicht das Schwert) zum Einsatz. Es scheint Thomas Grey auch völlig egal zu sein, wenn er tötet – und auch das führt nicht unbedingt dazu, den Thomas-Grey-Fanclub um Aufnahme zu bitten.
Auf die Erwartungshaltung kommt es an! Erwartet man einen Spion mit der Lizenz zum Töten – dann viel Spaß mit einem satten Action-Rodeo. Rechnet man mit einer intelligenten Story, so wird man enttäuscht sein.
Alles in allem ein kurzweiliger und schneller Roman, nicht unbedingt spannend, denn man ahnt das Ende schon am Anfang, dafür aber sehr unterhaltsam.
Fazit
J.H.Gelernter muss noch ein bisschen lernen einen historischen Roman zu schreiben. Hier steht die Action im Vordergrund – vielleicht wird aus Thomas Grey noch der Spion, den man liebt – aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Seichte und gute Unterhaltung – nicht mehr – nicht weniger.
Michael Sterzik
- Paolo Rumiz
Der Leuchtturm
(6)Aktuelle Rezension von: EleonoraPaolo Rumiz hat sich ein ungewöhnliches Reiseziel ausgesucht: 3 Wochen verbringt er auf einer abgelegenen Leuchtturminsel im Mittelmeer. Schon zuvor hat er einige andere einsame und abgeschiedene Türme besucht, aber ganze 3 Wochen fast völlig abgeschnitten zu sein von der Zivilisation ohne Fernseher, Radio, Internet und Telefon ist auch für ihn etwas Neues. Es gibt so gut wie nichts auf der salamanderförmigen Insel mit dem Turm ganz oben auf den Klippen. Sie ist jeglichen Naturgewalten ausgesetzt. Starke Mittelmeerwinde rütteln ihn Nachts aus dem Schlaf, Geräusche, die er noch nie zuvor gehört hat lassen ihn erschaudern. Die einzige menschliche Gesellschaft die er hat sind die Wärter. Sie essen zusammen und verstehen sich. Rumiz jedoch hält sich zurück, möchte sie nicht stören in ihrem natürlichen Habitat und beobachtet lieber, wie sie ihrer Arbeit nachgehen. Er beobachtet auch den einäugigen Esel und das einzige Huhn auf der Insel, sowie die vielen Möwen, die um den Turm auf der Inselspitze kreisen. Die Abgeschiedenheit bringt ihn ins Grübeln über viele Dinge und als er nach 3 Wochen die Insel wieder verlässt kommt er sich auf dem Festland fast vor wie ein Fremder📖
,,Der Leuchtturm" ist ein sehr ruhiges Buch. Wer hier ein spannendes Inselabenteuer erwartet wird enttäuscht werden. Man verfolgt hauptsächlich Paolo Rumiz Gedanken. Er erzählt von seinen Reisen zu anderen Leuchttürmen, von der Geschichte, der Wichtigkeit und Schönheit der Türme, von den verschiedenen Mittelmeerwinden, die er auf der Insel spürt, von den Sternenbilder, die er noch nie so klar zuvor gesehen hat, von der Überfischung der Meere und von griechischer Mythologie. Er beschreibt seine Insel genau, die Arbeit der Leuchtturmwärter allerdings eher vage. Gerne hätte ich hier noch etwas mehr erfahren. Die Zeit auf der Insel führt ihn zurück zum Wesentlichen, zum Wertschätzen von Dingen und alten Ritualen, zu Gesten der Bescheidenheit und Freundlichkeit, denn dieser Ort liegt so abgelegen, dass man sparsam und entgegenkommend sein muss. Schnelle Hilfe ist nicht gegeben und man muss mit den wenigen Menschen um einen herum auskommen.
Er ist erzürnt und gleichzeitig traurig darüber, wie wir Menschen das Meer behandeln. Wie diese wunderschöne Unterwasserwelt mit all ihrer Vielfalt behandelt wird (,,vielleicht würden wir begreifen, wenn die Fische in den Netzen schrien"), dass wir Menschen offenbar nicht dazulernen und uns unsere Gier wichtiger scheint als der Schutz dieses Biotops. Eine Freundin sagte ihm: ,,Wir Meeresbiologen bräuchten einen Dichter, der berichtet, was da unten los ist, und der in der Lage ist, die Sehnsucht nach jener Zeit zu entzünden, als das Meer noch Meer war."
Ich brauchte eine Zeit um mich wirklich auf das Buch einzulassen. Es hatte zwar nur 160 Seiten, jedoch lasen die sich nicht so schnell weg. Ich hatte das Gefühle ich war selbst auf dieser Insel, diesen einsamen abgelegen Ort mitten im Meer. Es war eine Erfahrung mich durch dieses Buch dorthin versetzt zu fühlen. Im Übrigen hat Rumiz mit keinem Wort erwähnt wie seine Insel hieß und wo sie exakt lag. Er wollte sie dadurch schützen. Aber natürlich konnte man es trotzdem herausfinden, jedoch werde auch ich es hier nicht verraten.
Wer sich auf diese ruhige (Gedanken-) Reise zu einem leuchtenden Punkt mitten im Meer einlassen kann, dem wird es gefallen.
- Christoph Hardebusch
Auf stürmischer See
(3)Aktuelle Rezension von: PigletandherBooks⚓️ Historische Seefahrer-Vibes gefällig? ⚓️
Dann setzt die Segel – dieses Buch entführt euch mitten hinein in die raue Welt der Seefahrt 🏴☠️ , gefährlichen Kämpfen auf den europäischen Gewässern 🌊 und politischen Intrigen des 17. Jahrhunderts! Mit dabei: eine packende Mission 😱, unerwartete Wendungen und jede Menge Action ⚔️.
Wie fand ich das Buch? 📖
Ich hab es verschlungen! Genauer gesagt, reichte eine Zugfahrt nach Prag aus, auch wenn ich dank @christophhardebusch eigentlich auf hoher See unterwegs war. Mit „Auf stürmischer See“ erwartet euch also ein kurzweiliges Abenteuer mit jeder Menge Spannung und Tempo. Besonders die actionreichen Kämpfe ⚔️ und die spannenden Wendungen haben mir zugesagt. Hardebusch schafft es, die Welt der Seefahrer so lebendig darzustellen, dass man fast die Gischt im Gesicht spürt 🌊. Ein einziger Punkt ist mir jedoch aufgefallen, während der Fokus sehr stark auf die Geschichte, die Spannung und die Kämpfe liegt, bleibt die Entwicklung der Charakter etwas auf der Strecke. Was nicht bedeutet, dass unser Protagonist Matthew Dankworth unsympathisch wäre, dass ist er auf gar keinen Fall und auch die anderen Figuren haben ihre Reize, dennoch bleiben sie bis zur letzten Seite sehr starr.
⠀
Dennoch muss ich sagen, wer historische Romane liebt – oder einfach mal wieder in ein richtig mitreißendes Abenteuer eintauchen will – sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben! Denn es gilt: Lesen und ablegen? Fehlanzeige. Das war eine wilde Fahrt! ⚓️🌊⚔️
PS.: Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt des Buches, also das vom Autor verfasste geschrieben Wort! Damit unterstütze ich in keinem Fall 🙅🏻♀️ die Verwendung von KI für die Covergestaltung durch den Verlag!!! Das ist mir wichtig!!! - Alexander Kent
Strandwölfe
(6)Aktuelle Rezension von: yellowdogEs ist erfreulich, dass der Refinery-Verlag eine Auswahl der Richard Bolitho-Romane von Alexander Kent als eBooks wiederveröffentlicht. Diese Reihe war früher mal sehr beliebt und ist auch heute noch lesbar.
Strandräuber gefällt mir noch besser als der erste Teil der Reihe. Der Serienheld Richard ist immer noch ein junger Mann, gerade mal 17 und hat als Fähnrich erste Erfahrungen in der Marine gesammelt. Jetzt hat er nach 14 Monaten zum ersten Mal Heimaturlaub, der fällt jedoch ziemlich kurz aus, denn es kommt zu Auseinandersetzungen mit Strandräubern. Für die Marine ist dass das schlimmste Verbrechen, da die Seeleute hinterlistig angelockt und dann ermordet werden.
Es kommt zu gefährlichen Situationen. Wieder dabei ist Richards Freund und bewährter Sidekick Martyn Dancer. Sie kommen zufälligerweise auf das Schiff von Richards leichtfertigen älteren Bruder, der als Kommandant Risiken eingeht, doch Richard und Dancer können sich wieder bewähren.
Der Roman zeigt einen weiteren Schritt in der Entwicklung Richards vom Jungspund zur Führungspersönlichkeit.
Es gibt einige Szenen auf See, doch Alexander Kent macht nicht den Fehler, sich in Beschreibungen von schifffahrtstechnischen Details zu verlieren, er bleibt immer dicht am Plot, die Schiffspassagen sind perfekt integriert.
- Juliana Aschwanden-Vilaça
Biome der Meere
(16)Aktuelle Rezension von: markus_liestKlappentext:
"SO HAST DU DIE MEERE NOCH NIE GESEHEN! - Mangroven, Korallenriffe, Tiefsee - die Grenzen der Biome der Meere sind fließend. Doch jeder Lebensraum steckt voller Besonderheiten und Überraschungen. - Komm mit in diese einzigartige Welt, in der es viel zu erforschen gibt. Entdecke spannende Tiere und außergewöhnliche Pflanzen!"
Inhalt: Die "Biome der Meere" sind in 11 Biome unterteilt. Jedes Biom hat seine Besonderheiten. In der Regel folgen drei Doppelseiten mit Informationen zu jedem Biom. Dabei werden auch mal einzelne Punkte herausgepickt, wie z.B. bei den Korallenriffen. Hier gibt es verschiedene Arten von Riffen und man erhält einen kurzen Überblick. Oder z.B. die "Putzstation". Hier leben große und kleine Fische an einer Seite, hier wird sich gehegt und gepflegt. Wie, warum, wieso, fragst du? - Nun, dafür ist dieses Buch da! Du brauchst nur das Biom "Flachwasser-Korallenriffe" aufschlagen.
Am Ende findet sich noch eine Info zum "Schutzstatus" der verschiedenen Arten. Es werden neben dem Namen im Buch auch jeweils der "Wissenschaftliche Name" und eben der Schutzstatus aufgeführt. => Wenn man die Liste durchgeht und wissen will, zu welchem Biom es gehört, geht das ganz einfach: Die Buchseite ist jeweils dahinter angegeben.
Und schließlich ist noch ein Glossar zu finden, welches ein paar der Begriffe erklärt.
Illustrationen: Die Zeichnungen sind sympathisch und machen Lust, weiterzulesen und weiterzublättern. Man möchte gar nicht mehr aufhören. Selbst wenn es dann in das Biom "Tiefsee" geht, in der es so dunkel wie in einer Nacht ohne Sterne ist, wird einem nicht bange. Die Tiere und Pflanzen dieses Bioms sind toll gezeichnet. Man ist fasziniert und freut sich, dass hier Licht ins Dunkle der Tiefsee gebracht wird. Eine Reise durch dieses Biom kann also auch am Abend gestartet werden - mit genügend eingeplanter Zeit. Ganz ohne Hektik ... ein bemerkenswerter Tauchgang, geleitet und geführt von Juliana Aschwanden-Vilaca.
Fazit: Das Buch "BIOME der Meere" beeindruckt schon beim ersten Anblick. Der Einband ist fest und griffig. Wenn man über die gelbe Schrift "BIOME der Meere" streicht, ist der Titel sogar haptisch zu erfühlen. - Cool! :)
Die blaue Meeresfarbe auf dem Cover und die hellen Blautöne auf der Rückseite wirken freundlich und sympathisch. Die Tiere und Pflanzen sind darauf gut zu erkennen. Man bekommt richtig Lust auf den Buch und den Inhalt.
Die 11 Biome werden toll dargestellt. Die Abbilder und Texte zu den einzelnen Arten sind gut lesbar. Manchmal gibt es mehr Text, dafür aber auch Seiten, wo ganz wenig Text und eine tolle Zeichnung warten.
Das Sachbuch ist eines, für das man sich bewusst Zeit nehmen sollte. Dafür bietet es einen Schatz an Wissen, Faszination, Wunder, die hier gemeinsam entdeckt werden und denen nachgegangen werden kann. Jedes Biom ist wie ein Schatz und öffnet man es, entdeckt man lauter kostbare, einzigartige Räume und Wesen. :)
- Brina Stein
Aus Liebe zum Meer - eine maritime Anthologie
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZu Gunsten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger haben sich 10 Autoren zur Liebe zum Meer in Form von Kurzgeschichten bekannt.
Das Cover:
Ein Rettungsring in Herzform, der einen Blick auf ein segelndes Boot offenbart. Im Cover dominiert ganz klar die Farbe des Meeres. :)
Das Buch an sich:
Die Geschichten handeln von wundersamen und ereignisreichen Begegnungen aus dem Schiff, sei es zwischen Menschen oder mit atemberaubenden Meerestieren. Die Geschichten sind zwar kurz gehalten, aber mit sehr viel Herzblut geschrieben. Besonders gefallen haben mir die Geschichten von Brina Stein. Sie erzählt ihre Geschichten aus der der Sicht von Gegenstäden wie zum Beispiel einem Tisch, der auf sich auf einem Kreuzfahrtschiff befindet und munter von einem harmonischen Vater-Tochter-Gespann plaudert.
Die Geschichten sind abwechslungsreich, humorvoll und regen einen zum Nachdenken an. Es ist also eine bunte Mischung, in der jeder seine Lieblingsgeschichte findet. :) Beim Lesen hatte ich das Gefühl, als würde ich mich selber auf einer Kreuzfahrt befinden und aufs Meer blicken.
Ein wundervolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann :)
- Bonnie Leevstorm
Abenteuer unter dem Radar: wo Forschung auf Sehnsucht trifft
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Brina Stein
Wellengeflüster I
(4)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»An Deck konnte sie viele Menschen sehen. Sie hatten Champagnergläser in der Hand und feierten sich selbst oder diesen wunderschönen Morgen. Vom Kai erklang Musik. Ein Akkordeonspieler gab „La vie en rose“ zum Besten. Es war eines von Eves Lieblingsliedern und sie summte mit. Als sie gerade an Deck der Yacht gelandet war und vorsichtig zu den Menschen spähen wollte, hörte sie einen Pfiff. Sie drehte sich um und sah direkt in die großen Augen einer männlichen Honigbiene, die lässig an einem Tau lehnte.«
Moment… einer Biene? Richtig, denn in den Geschichten von Brina Stein sind die Protagonisten nicht zwingend menschlich. Dies und die überaus abwechslungsreichen Themen machten für mich den besonderen Reiz des Buchs aus. Vor jeder der 19 Geschichten war ich gespannt: Wer wird gleich im Mittelpunkt der Handlung stehen? Ein Mensch? Oder vielleicht ein Spatz, ein Koffer oder eine Uhr? Und die beachtliche Themenvielfalt ließ zwischen Tiefgang und Leichtigkeit, zwischen Liebe und Mord kaum einen Bereich aus.
Eins ist jedoch allen Episoden gemein, nämlich die Liebe zur Seefahrt. Wobei die See auch schon mal ein Fluss sein kann ;-) Denn auch bei den Orten der Handlung ist Abwechslung angesagt und ich reiste beim Lesen mal in den hohen Norden, mal in die Karibik, mal war ich auf kleineren und mal auf riesigen Schiffen unterwegs.
Und noch etwas verbindet alle Geschichten, brachte mir großen Lesegenuss: Ein herrlich leichter Stil, der mich problemlos in die passende Stimmung versetzte – mal lustig, mal ernsthaft, mal phantasievoll, verträumt oder nachdenklich.
Leider konnte ich außer im Buch noch nie eine Kreuzfahrt machen. Ich hoffe, es gelingt mir eines Tages und dann geht ganz sicher ein Buch wie dieses mit an Bord.
Fazit: Kurzweiliges, abwechslungsreiches Lesevergnügen, das Lust auf mehr/Meer macht.
- Lars Jensen
Lustiges Taschenbuch Nr. 467
(4)Aktuelle Rezension von: Urs_SKDen Mittelpunkt des Taschenbuchs ziert geradezu die Geschichte um Moby Duck. Diese fällt bereits durch den aufwendigeren Zeichenstiel und die tolle Farbgebung auf. Sehr schön anzusehen!!!
Die Geschichte selbst ist auch überdurchschnittlich und umfasst ganze 70 Seiten.
Auch einige der übrigen 10 Geschichten sind eher Überdurchschnitt. So bspw um das Königreich Talerhausen und Phantomias.
Alles in allem ein überdurchschnittliches LTB und zu empfehlen!
- Franziska Lange
Baby, ahoi!
(3)Aktuelle Rezension von: HighlanderDas neue Nähbuch "Baby Ahoi" kommt quasi komplett ohne Nähanleitungen für Kleidung aus. Stattdessen liefert das Buch zahlreiche Ideen von der Spieluhr über ein Nestchen fürs Kinderbett bis zum Badetuch. Das Buch wirbt als Begleiter durch die Schwangerschaft, ist meiner Meinung nach aber mindestens genauso für jeden Nähbegeisterten geeignet, der in seinem Umfeld viele werdende Eltern weiß!
Zumindest meine Frau näht für unsere Tochter am liebsten Klamotten, aber als Geschenk sind die Accessoires aus diesem Buch perfekt.
Die Anleitungen sind gut verständlich und mit Basiswissen zur Nähkunst kommt frau schon durch fast jedes der Projekte. Manche sind etwas fortgeschrittener aber alles in allem nichts Unmögliches.
Mit vielen Bildern wird das Buch aufgehübscht und die konsequente maritime Gestaltung ist einfach schön! Dadurch, dass hier Accessoires genäht werden, richtet sich das Buch auch nicht nur an männliche Kleinkinder, sondern ist durchaus unisex-geeignet.
Positiv hervorzuheben ist neben der Gestaltung und den Designs der Projekte das Preis-Leistungsverhältnis, denn 15,99 Euro ist ein wirklich fairer Preis für diese Fülle an Nähvorschlägen.
Zu guter Letzt findet das Buch bei uns vor allem deswegen eine so rege Verwendung, da viele Anleitungen ein Auffangbecken für Stoffreste sind und so vermeintlicher Reststoff noch gut genutzt werden kann!
Wer das maritime Thema nicht so sehr schätzt, kann natürlich jedes alternative Motto verarbeiten!
Vielen Dank an die Autorin für das tolle Buch und ich freue mich auf weitere erfolgreiche Nähstunden!
- Markus Rahaus
Soko Sandbank
(23)Aktuelle Rezension von: leviDa mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat, stand für mich ausser Frage, dass ich mir auch den Nachfolger zu Gemüte führen wollte...
Der Kriminalfall an sich ist nicht schlecht aufgebaut. Eher undurchsichtig und der Täter rückt erst sehr spät in den Fokus der Ermittlungen. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Die Arbeit der Polizei, der Forensik und Rechtsmedizin, sowie der Seenotrettung etc. waren sehr gut und wirklich informativ. Vorallem die Seenotrettung war interessant und hat mir sehr viele neue Informationen gegeben.
Von den Kommisaren habe ich - leider - mehr erwartet. Greiner - gut, der war in dieser Folge nicht so present - aber das sei ihm verziehen. Olofsen hingegen hat mich wirklich genervt. Seine Sprüche und ständigen Wortgefechte mit gefühlt jedem machten ihn in meinen Augen sehr unsympathisch und ich muss zugeben, mir machte dann das Lesen nicht mehr wirklich Freude.
So gut der erste Band war, so sehr hat der zweite in Beziehung auf die Ermittler nachgelassen...
- 8
- 12
- 24

















