Bücher mit dem Tag "mark twain"
33 Bücher
- Mark Twain
Mark Twain, Die Abenteuer des Huckleberry Finn
(287)Aktuelle Rezension von: BlintschikIm englischen ist das Buch an sich leicht zu lesen, allerdings sind manche Dialekte und Akzente etwas schwerer zu verstehen. Dennoch macht gerade das das Buch lebendig und authentisch. Die Charaktere sind interessant und witzig erzählt, auch wenn ich kaum mit jemandem mitfühlen konnte. Andererseits ist es auch eher ein Lausbubenkinderbuch und da bin ich nicht unbedingt die Zielgruppe. Trotz allem ist es spannend und abenteuerlich nur mittig wird es für meinen Geschmack etwas langwierig und zieht sich. Außerdem ist der Humor nicht unbedingt meins, auch wenn es einige echr witzige Stellen gibt. Also mein Lieblingsklassiker ist es nicht, aber ich bin trotzdem froh es gelesen zu haben.
- Mark Twain
Die Abenteuer des Tom Sawyer
(187)Aktuelle Rezension von: KraszentiaDie Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twain ist ein wunderbar lebhaftes Buch voller Streiche, Abenteuer und kindlicher Neugier. Tom Sawyer ist eine unvergessliche Figur – frech, clever und immer zu einem Streich aufgelegt. Die Geschichte fängt den Geist des Lebens am Mississippi perfekt ein und zaubert ein breites Lächeln ins Gesicht. Ein zeitloser Klassiker, der Spaß macht und zum Schmunzeln bringt.
- Mark Twain
Meine geheime Autobiographie
(18)Aktuelle Rezension von: PaulTempleAn Selbstbewusstsein mangelte es ihm wahrlich nicht, als Clemens darüber verfügte, dass seine selbst verfasste Autobiographie erst in hundert Jahren nach seinem Tod veröffentlicht werden soll und es dann noch mehr als genügend Menschen geben werde, die sie lesen würden. Nun, er hatte Recht.
Dies bleibt nicht das einzige Kuriosum, denn ihm widerstrebte es, seine Autobiographie rein chronologisch anzufertigen, so dass seine Erzählstränge immer wieder durch spontane Gedanken zum damaligen Tagesgeschehen durchbrochen werden. So werden so manche erzählerische Umwege eingeschlagen, die jedoch fast immer lohnenswert sind. Mit ironisch-getränktem Ton berichtet Clemens dabei über sein Leben, charakterisiert herrlich-schräg Zeitgenossen und Ereignisse, die ihm aufgrund seiner gesellschaftlich sehr angesehenen Stellung zuteil werden.
Definitiv empfehlenswert! - Markus Walther
Buchland
(178)Aktuelle Rezension von: Nini55Buchland ist eine liebevolle Hommage an die Welt der Bücher, die sich durch ihren kreativen Umgang mit Fiktion auszeichnet. Besonders gelungen ist das Setting: ein Antiquariat voller Geheimnisse, das der Leser gemeinsam mit den Figuren erkunden kann. Die Intertextualität und zahlreichen literarischen Verweise sorgen für charmante Aha-Momente, die Literaturfans erfreuen werden. Auch der Humor und die ironischen Reflexionen des Protagonisten Herr Plana über das Lesen und Schreiben machen die Lektüre zu einem besonderen Erlebnis.
Allerdings wirken einige Figuren, insbesondere Beatrice und ihr Mann, etwas stereotyp und oberflächlich. Auch das Ende fühlt sich stellenweise konstruiert an und schöpft das Potenzial der Geschichte nicht vollständig aus. Trotzdem überzeugt Buchland als fantasievolle Reise in die Welt der Bücher, die man gerne mehrmals erleben möchte.
- Joe R. Lansdale
Die Wälder am Fluss
(57)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Aber wollen Sie denn nicht, dass der Mörder geschnappt wird?«
»Das wird nicht passieren, Junge. Verlass dich drauf. Meine Leute sind wie Spreu, weißt du – sie werden einfach weggeweht, und keinen kümmert’s. Da musst du schon ’nen Weißen um die Ecke bringen, damit du bestraft wirst.«Marvel Creek, eine winzige Ortschaft in Texas im Jahr 1933. Der elfjährige Harry und seine kleine Schwester Tom entdecken im Wald zufällig die grausam zugerichtete Leiche einer schwarzen Frau. Harrys Vater, der neben seiner Arbeit als Farmer auch als Friseur und Constable arbeitet (die Zeiten sind schlecht und die Familie braucht das Geld), ist sich sicher, dass hier kein wildes Tier verantwortlich ist, sondern dass die junge Frau das Opfer eines überaus brutalen Mörders wurde.
In der weißen Bevölkerung macht er sich mit seinen Nachforschungen nicht beliebt. Der Mörder muss ein Schwarzer sein, da ist man sich sicher. Kein Grund also, sich einzumischen, das werden die Schwarzen schon untereinander regeln. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Und während um ihn herum die gesamte Situation eskaliert, versucht Harry weiter, den Mörder zu finden…
Dieses Buch hat mich gleich von der ersten Seite an gepackt. Ich hatte schon zuvor Bücher des Autors gelesen und mag seinen Stil sehr. Immer spannend, immer nah dran und mit Worten, die eine überaus stimmige und dichte Atmosphäre schaffen.
Hier wird alles aus der Perspektive von Harry erzählt. Die kindliche Sicht sorgt für zusätzliche Dramatik, denn als Erwachsener, zumal rückblickend, weiß man natürlich um den weit verbreiteten Rassismus, doch Harry und Tom führten trotz der ärmlichen Verhältnisse, in denen sie aufwuchsen, ein schönes Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie den grausigen Fund machten. Mit viel kindlicher Fantasie, Entdeckungs- und Abenteuerlust spielten sie täglich in den Wäldern, doch das Verbrechen raubt ihnen diesen sicheren Ort und in der Folge auch den Glauben an das Gute in ihren Mitmenschen. Es ist eine noch heile Welt, die da zerstört wird.
An zahlreichen Stellen wurde ich so wütend und merkte, dass ich mich glatt mehr über die „braven“ weißen Bürger aufregte als über den Serienmörder. Das Buch lässt einen nicht kalt und fesselt bis zum Schluss.
Fazit: Sehr spannend und berührend mit toller Atmosphäre. Ein großartiges Buch!
- Jennifer Chambliss Bertman
Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code
(18)Aktuelle Rezension von: AdelheidSEmily und ihr bester Freund James sind wieder auf Rätseljagd. Auf der Suche nach der Lösung für den sagenumwobenen unlösbaren Code heften sie sich an die Fersen ihres Lehrers der eine eigene Quest löst - dabei begeben sich alle in große Gefahr. Denn überall wo ein spezielles Buch gefunden wird bricht kurz darauf ein Feuer aus.
Cover: Sehr schön gelungen.
Meine Meinung zum Buch: Dies ist der zweite und mttlere Band um Emily und James und ihre Liebe zu Büchern und Rätsel. Der erste Band war fesselnder als dieser und auch die Rätsel treten etwas in den Hintergrund. Da hätte ein wenig mehr Spannung rein gehört. Trotz allem war der Schreibstil gut zu lesen und es wurden auch einige Botschaften vermittelt wie die Auswirkung wenn man unangenehmes zu lange aufschiebt oder auch, dass manchmal mit Verständnis aus Rivalen Freunde werden können. Auch dass man nicht aufgeben soll und für andere da zu sein ist thematisiert und sich mal was neues zuzutrauen. Alles in allem ein solider Jugendroman mit Potential nach oben. Bin schon auf den finalen Band gespannt. Da geht es dann nach Alcatraz in einen Escape room.
Fazit: 2. Band einer Trilogie - schwächer als Band 1 - trotzdem lesenswert.
- Peter Braun
Von Schatzinseln und weißen Walen
(1)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenDen Klassikern der Weltliteratur nähert man sich mit Respekt und manchmal auch nur, weil man sie in der Schule lesen muss. Peter Braun macht mit den Geschichten hinter den Geschichten Lust auf das Lesen dieser seit Jahrzehnten zu Bestsellern gewordenen Bücher.
Spannend und leicht verständlich plaudert Peter Braun aus dem Leben der Schriftsteller, gibt Anekdoten von ihnen zum Besten und stellt ihre Werke zusammengefasst vor. Wer dachte er kennt ‚Der Glöckner von Notre Dame‘ weil er den Disney-Zeichentrickfilm gesehen hat, muss hier leider erfahren, das die Geschichte um die schöne Esmeralda ganz anders endet. Was hatte die unheimliche Eleonore von Schwarzenberg mit Bram Stoker’s ‚Dracula‘ zu tun? Wer legte sich vor dem Zubettgehen ein Schild mit dem Verweis ‚Ich bin nicht tot‘ im Stil von Terry Pratchett’s Oma Wetterwachs neben das Bett? Und wer weiß, dass das erste Wort, das Robinson seinem Sklaven Freitag lehrt nicht ‚Freund‘ sondern ‚Meister‘ lautete?
Peter Braun hat es, zumindest für mich geschafft, die Spinnweben von diesen Büchern zu entfernen und die dicke Staubschicht weg zu pusten. Es gibt noch so viele Bücher zu entdecken und auch wieder zu entdecken…
Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
1. Man bislang Klassiker für langweilig und öde empfand
2. Man sich für das Leben der Schriftsteller hinter den Geschichten interessiert
3. Man sich gerne den Klassikern nähern möchte
Fazit: Mir hat das Buch Lust gemacht auf Mark Twain, Bram Stoker & Co. - Mark Twain
Briefe von der Erde
(5)Aktuelle Rezension von: Mika_Schulze
Als Satan noch ein Engel des Herrn ist, kommt er des Öfteren mit Gott ins Gespräch. Der hat gerade ein ungewöhnliches Experiment gestartet: eine Erde, bevölkert mit Tieren und mit Menschen der unterschiedlichsten Art und Neigung. Das will sich Satan einmal genauer ansehen. Er begibt sich auf die Erde und schildert seinen Kollegen, den Erzengeln Michael und Gabriel in einer Reihe von Briefen, was er an diesem seltsamen Ort so alles erlebt.
Dieser Text ist aus dem Nachlass von Mark Twain, und hätte vielleicht besser unveröffentlicht bleiben sollen.
Ich lese Mark Twain immer sehr gerne, aber dieses Buch hat mich komplett enttäuscht. Es ist als Glaubenssatire gedacht, aber es hat mich nur gelangweilt.
Ich breche keine Bücher mittendrin ab, allerdings musste ich wirklich mit mir kämpfen, es aus zu lesen. Und das bei knapp 100 Seiten.
Wenn man was vom Autor lesen möchte, dann lieber "Das Tagebuch von Adam & Eva"! - Mark Twain
Die Abenteuer des Tom Sawyer
(11)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt: "Mitte des 19. Jahrhunderts, Missouri, USA: Tom Sawyer ist ein Lausbub wie er im Buche steht und macht seiner Tante Polly so manchen Kummer. Doch als er und sein bester Freund Huckleberry Finn durch Zufall Zeugen eines Mordes werden, für den ein Landstreicher zu Unrecht beschuldigt wird, lassen die beiden Freunde nichts unversucht, um den wahren Täter der Gerechtigkeit zuzuführen.Udo Wachtveitl liest den großen Klassiker der Kinderliteratur über erste Kinderliebe, große Freundschaft, einen spannenden Mordfall und eine abenteuerliche Schatzsuche. Ein Abenteuerroman, der bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.Mitreißende Lesung von Udo Wachtveitl"
Cover: Das Cover passt zu einer Kindergeschichte und auch zu dieser Geschichte durch die Abbildung des Jungen in der Natur. Daher finde ich es ansprechend und passend.
Sprecher: Udo Wachtveitl hat eine sehr angenehme Stimme und ich höre ihm hier wirklich gerne zu. Da merke ich wieder, dass ich bei Hörbüchern generell doch Männerstimmen bevorzuge. Diese sind meist ruhiger und tiefer, was ich sehr angenehm finde. Diesen Sprecher kann ich nur weiterempfehlen und werde auch gerne wieder etwas von ihm hören.
Charaktere: Tom ist ein Schlitzohr - er hat allerlei Schabernack im Kopf. Seine Tante will zwar das Beste für ihn, wird jedoch auch immer wieder hinters Licht geführt. Teilweise ist er schon gemein, doch ist er letztendlich ein Guter. Er hat immer wieder neue Ideen und bezieht dabei auch seine Freunde mit ein. Huck ist ein recht unscheinbarer Junge, der mir gerade zu Anfang sehr gleichgültig scheint.
Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich Tom in dieser Geschichte durch all seine Ideen weiterentwickelt. Da es meist aus Sicht von Tom erzählt wird, ist auch der Inhalt teilweise kindlich. Das ist niedlich, denn es ist interessant, diese kindlichen Gedanken mitzubekommen - naiv, ehrlich, direkt, kurzsichtig. Die Geschichte hat viele Schwankungen - es gibt einige sehr spannende Passagen und dann wird es auch mal wieder etwas ruhiger, doch langatmig fand ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt. Ich wollte stets wissen wie es weiter- und ausgeht. Das Ende existiert nicht wirklich, denn es wurde ab einem bestimmten Punkt einfach aufgehört zu erzählen. Doch das ist nicht störend und so hätte ich auch noch viel weiter lesen/zuhören können von anderen Ideen von Tom. Eine tolle Geschichte, für die ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche. - Ebi Naumann
Das Geheimnis hinter den Geschichten
(15)Aktuelle Rezension von: Ramgardia- 20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.
Den Anfang macht Erich Kästner, vom dem wir ein Portrait sehen, daneben ein Zitat des Autors und dann wird über Stationen seines Lebens berichtet. Drei Punkte werden in blauer Schrift unter der Ankündigung „Übrigens“ gedruckt. Hier erfahren wird Dinge, die nicht ganz so bekannt sind. So ist jede Biografie aufgebaut.
Als nächstes wird Astrid Lindgren vorgestellt. Auch von ihr wurden in den letzten Jahres Biografien und Filme veröffentlicht. So wissen sicher viel, dass der Michel im Original Emil hieß. „Pu der Bär“ wurde von A.A. Milne geschrieben und sein Sohn, dessen Bär hier die Hauptrolle hat, hing in dieser Rolle fest. Maurice Sendrak kennen wir hauptsächlich, weil er weiß, „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die Finnin Tove Janson zeichnet schon als Kind Wesen, die wir später als Munins kennen lernten und deren Geschichten immer gut endeten. „Der kleine Prinz“ ist sicher das Buch dessen Zitate am häufigsten genutzt werden. Antoin de Saint-Exupéry träumt schon als Kind vom Fliegen und stürzte dann leider als Pilot ab. Judith Kerrs und ihr „Rosa Kaninchen“ kennt jeder, aber sie hat auch noch viele andere Bücher illustriert. Mark Twain hat einmal neben dem Deutschen Kaiser gesessen. Christine Nöstlinger hat in dem Buch „Maikäfer fliegt“ das auch verfilmt wurde aus ihrer Kindheit erzählt. James Krüss hat außer seinen schönen Reimen auch Bemerkungen zu seinen Schriftstellerkollegen gemacht. Roald Dahl war mal als Kind Schokoladentester und später kam daraus „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Im Kapitel Paul Maar erfahren wir, wie er auf seinen Sams kam. „Vor dem Fernseher zu liegen und dabei Süßigkeiten in mich reinzustopfen, ohne dabei dick und doof zu werden.“ Ist Andreas Steinhöfels Vorstellung vom vollkommenen Glück. Mit Michael Ende verbindet sicher jeder von uns ein Buch, das er gerne gelesen oder als Film gesehen hat. Ähnlich geht es sicher auch vielen mit Ottfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ hat ja auch in diesem Jahr Geburtstag. Von Kirsten Boie gibt es immer wieder neues Lesefutter, Ernstes und Fröhliches. J.R.R. Tolkien hat sogar eine eigene Sprache entwickelt. Ich muss gestehen, dass ich Frida Nilsson und Finn-Ole Heinrich bisher nicht kannte. Ganz anders geht es mir da mit Eric Carle, dessen „Kleine Raupe Nimmersatt“ in vielen Büchern auftaucht.
Es ist interessant, die Menschen hinter den Geschichten kennenzulernen und einiges ungewöhnliches über sie zu erfahren. Sicher auch ein Anreiz die Bücher zu lesen und sich mehr mit den Autoren zu befassen.
- 20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.
- Mark Twain
Reise um die Welt - Herausgegeben von Karl-Heinz Schönfelder.
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Reinhard Marheinecke
Das Kleeblatt
(1)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstDie Westläufer Sam Hawkens, Will Parker und Dick Stone, auch bekannt als das Kleeblatt, werden von Godehard Sonderborg beauftragt einen Postkutschenüberfall zu untersuchen, bei dem Godehards Bruder ums Leben kam und dessen Vermögen verschwand. Das Kleeblatt beginnt zu ermitteln und gerät dabei in eine Gegend, die von einer weit verzweigten Verbrecherorganisation regiert wird. Ohne die Unterstützung Winnetous und Old Shatterhands hat das Kleeblatt keine Chance.
Ein im Großen und Ganzen gut erzähltes neues Wildwestabenteuer, bei dem man die beliebten Karl-May-Helden wiedertrifft und sich gut unterhalten führt. Was mich gestört hat ist, dass die Geschichte des Kleeblatts und die Geschichte Winnetous/ Old Shatterhands fast völlig zusammenhanglos parallel erzählt werden. Die letztendlich Zusammenführung ist wenig überzeugend gewesen. Dafür gab es während der 300 Seiten einfach keine Berührungspunkte. Das völlig absurde, pubertär anmutende Katz-und Maus-Spiel mit den Absorakas machte es nicht besser. Sehr schade, denn Marheinecke kann das wirklich besser.
Sehr schön ist der historische Hintergrund der Geschichte. Besonders gefallen mir in Marheineckes Büchern die Nachworte, die auf die realen Elemente des Abenteuers eingehen und die Quellenangaben, die zum Stöbern in Fachbüchern und weiterer Abenteuerliteratur einladen, nicht zuletzt beim Mayster selbst.
- Mark Twain
The Stolen White Elephant (Penguin Little Black Classics)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Andreas Kollender
Libertys Lächeln
(13)Aktuelle Rezension von: SunshineBaby5Carl Schurz war mir bis zu diesem Buch unbekannt. Der Autor Andreas Kollender hat sein Leben und damit verbunden auch den Freiheitskampf in Romanform gebracht. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Carl Schurz kam gemeinsam mit seiner Frau nach Amerika und versuchte die dortigen Verhältnisse auf verschieden Weise zu verbessern. Die Figur wird eindrücklich beschrieben. Besonders beeindruckt hat mich aber das große Wissen des Autors, dass er dem Leser vermittelt. Die Sprache ist ungewöhnlich für einen Roman, da die Sätze kurz und präzise sind. Mit persönlich hat es aber sehr gut gefallen, da ich verschnörkelte Sprache nicht mag. Wer es also auch klare und deutliche Sprache bevorzugt, liegt bei diesem Roman richtig.Insgesamt sehr empfehlenswert. - Holly-Jane Rahlens
Federflüstern
(43)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Hallo?«, sagte Rosa und riss die Augen auf. »Ist dir klar, dass man das Diebstahl nennt?«
»Diebstahl?« Lucia stemmte die Hände in die Hüften. »Ebenfalls hallo? Das nennt man Überleben! Ihr müsst etwas essen, oder etwa nicht? Hast du vielleicht eine bessere Idee?«
»Warum können wir nicht einfach nach Hause gehen und dort etwas essen?«
»Weil wir nicht mehr zu Hause sind. Wir sind nicht einmal mehr in der Nähe von zu Hause.«Gerade noch befanden sich die Freunde Oliver, Rosa und Iris im heutigen Berlin, doch im nächsten Moment katapultiert sie ein rätselhaftes Ereignis 125 Jahre in der Zeit zurück. Nur die ebenfalls unfreiwillig mitgereiste Lucia, die eigentlich im Jahr 2281 lebt und eine Schülerin der „Hawking School of Time Travel“ ist, erkennt, was geschehen ist. Und dass eine Rückkehr ins 21. bzw. 23. Jahrhundert nicht leicht werden wird.
Im Berlin des Jahres 1891 sind Telefone noch eine rare Neuheit, auf der Straße fahren Pferdekutschen und zudem ist es bitterkalt, was das Überleben noch mehr erschwert. Hilfe erhoffen sich die Kinder von dem Schriftsteller Mark Twain, der zu dieser Zeit in Berlin lebt. Wird es ihnen gelingen, wieder in ihre Zeit zurückzukehren oder müssen sie für immer im 19. Jahrhundert bleiben?
Das hat Spaß gemacht! Dieses Jugendbuch ist wirklich toll geschrieben und bietet einen sehr unterhaltsamen Mix aus Zeitreisestory, Spannung, Humor und „klassischen“ Jugendthemen wie Stress mit den Eltern oder erste Liebe. Mark Twain kann man gewissermaßen als Sahnehäubchen bezeichnen, er fügt sich wunderbar in die Handlung ein und wirkt dabei richtig „echt“. Dazu tragen zum Beispiel diverse Sätze bei, die ich aus seinem Buch „Die schreckliche deutsche Sprache“ kenne und die er hier äußert. Mit großem Einfallsreichtum gelingt der Autorin eine phantasievolle Geschichte, die trotzdem in sich schlüssig wirkt.
Den Vorgängerband „Blätterrauschen“ kenne ich noch nicht. Verständnisprobleme gab es trotzdem keine, denn zum einen gibt es genug Erklärungen im Text und zum anderen weist die Autorin schon im Vorwort darauf hin, dass es im Anhang eine Inhaltsangabe zu „Blätterrauschen“ gibt. Apropos Vorwort: Dieses wird sie (laut Datumsangabe) im August 2040 geschrieben haben ;-) Ich liebe solch kleine witzige Einfälle!
Fazit: Hier stimmt alles. Tolle Zeitreisestory, die richtig Spaß macht!
»Wow! Wo hast du gelernt, ein Schloss zu knacken?«, wollte Rosa wissen.
»In der Schule. Zeitreise-Überlebenstraining für Anfänger, Übung 7.« - Dudenredaktion
Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache
(32)Aktuelle Rezension von: SoliluWas wäre die Sprache ohne den Duden? Was wäre der Duden ohne Kuriositäten?
Dieses Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die Funfacts lieben, die deutsche Sprache von einer anderen Seite kennenlernen möchten oder einfach nur eine humorvolle Abwechslung in den Tag bringen möchten.
Von den längsten Wörtern über lange und kurze Ortsnamen, Wortalternativen, Bedeutungen bis hin zu Wörtern, die vom Aussterben bedroht sind, ist in diesem Buch alles zu finden. Es gibt Zahlen und Fakten, hin und wieder etwas zum Schmunzeln und manchmal etwas zum Staunen. Dieses Buch begleitet mich im Alltag. Da die einzelnen Themen kurz und knackig sind, kann das Buch in jeder freien Minute herausgezogen werden, sodass man mal ein, zwei Seiten schafft, ein anderes Mal zehn Seiten, wenn man etwas länger wartet oder Bahn fährt. Es macht in jedem Fall Spaß, das Buch zu lesen und auf jeder Seite noch etwas neues über die Sprache zu lernen, mit der ich aufgewachsen bin.
Wer auch immer für die Gestaltung der einzelnen Seiten verantwortlich war, hat es sehr kreativ und ansprechend umgesetzt, sodass das Buch auch nach dem Aufschlagen ein Blickfang ist.
- Katharina Füllenbach
KRIM
(31)Aktuelle Rezension von: AdlerhorstÜber die Krim wird in unseren Medien in einem mehr oder weniger immer gleichen Grundton berichtet und wenige westliche Europäer trauen sich in diesen Tagen, die Halbinsel zu besuchen. Umso lesenswerter also der Reisebericht von Katharina Füllenbach, diesich im November letzten Jahres aufgemacht hat, um die aktuellen dortigen Lebensverhältnisse in Augenschein zu nehmen. Sie blendet die politischen Verhältnisse nicht aus, aber sie richtet den Blick auch auf die kulturellen Höhepunkte der Region und bringt eine Reihe historischer Zusammenhänge in Erinnerung, die man durch die jüngsten politischen Turbulenzen aus dem Auge verloren hat. Ingesamt eine spannende und informative Lektüre und eine interessante Lektion über die Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
- Mark Twain
The Adventures of Huckleberry Finn (Seasons Edition -- Summer)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Sherill Tippins
[Inside the Dream Palace: The Life and Times of New York's Legendary Chelsea Hotel] (By: Sherill Tippins) [published: March, 2014]
(1)Aktuelle Rezension von: TheSaintNew York war Mitte des 19. Jahrhunderts durch Senator William "Boss" Tweed um Multimillionen von Dollars an Steuergeldern erleichtert und durch seine politischen Intrigen und Manipulationen an den Rand der Handlungsunfähigkeit und des finanziellen Ruins gebracht worden. Die 1873 einsetzende Rezession sorgte dann noch für hohe Arbeitslosigkeit, gewalttätige Aufstände und Streiks.
Philip Hubert war zu einigem Reichtum gelangt und beschloss mit seiner Familie nach New York zu ziehen und seine Architekturkünste umzusetzen.
Von seinem Vater hatte er die Gedanken von Charles Fournier mitbekommen, der in seinem Werk "Die falsche Industrie" von einem bedingungslosen Grundeinkommen ausging - ein jeder Einzelne der Gesellschaft hat ein Recht auf das Lebensnotwendige.
Und in jenen Tagen des "Gilded Age" mussten erstmals Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete in öffentlichen Räumen zusammen sitzen und die harte Realität überstehen... mit dem Bau des unter dem Fournier'schen Gedanken entworfenen Appartementkomplexes wurde 1883 begonnen...
1905 wurde es zu einem Hotel.
Sherill Tippins erzählt kurzweilig und spannend nicht nur die Geschichte dieses wohl einzigartigen Hotels, sondern bringt auch die Geschichte Amerikas und speziell New York's vom Beginn des Baus bis herauf ins 21. Jahrhundert näher.
Es ist eine faszinierende Reise durch die Zeit... das Chelsea Hotel zog über all die Jahrzehnte die schillerndsten Personen an und zwischen den Wänden dieses 12stöckigen, 250 Zimmer umfassenden Hotels spielten sich unglaubliche Geschichten und Beziehungen bar der damaligen "gesellschaftlichen Normalität" ab...
In den späten 50ern wohnten Ginsberg, Kerouac und Burroughs dort und schufen die "Beat Generation"... Andy Warhol, Patti Smith mit Robert Mapplethorpe waren Gäste - Arthur C. Clarke tippte das Script zu "2001" im Chelsea und Arthur Miller verarbeitete seine gescheiterte Ehe mit Marilyn Monroe und später ihren Tod in den Hotelzimmern.
In den 60ern und 70ern gab sich alles Schrille und Schräge ein Stelldichein... Janis Joplin, Jim Carroll, Harry Smith oder Stanley Kubrik... das "Chelsea Hotel" war ein eigenes Universum.
In den 1960ern schrieb Leonard Cohen nach seiner Zeit im Hotel den Song "Chelsea Hotel No. 2" - 1978 erlangte Zimmer 100 traurige Berühmtheit: Sid Vicious's Freundin Nancy Spungen starb durch einen Messerstich dort und im Jahr darauf er selbst an einer Überdosis Drogen.
Von 1946 bis 2005 leitete die Familie Bard die Geschicke des berüchtigten Hotels... doch der Zahn der Zeit nagte an den Gemäuern des Hotels und die Kosten einer Grundsanierung war der Gier der Vorstandsmitglieder nach höheren Profiten im Wege. 2005 wurde Stanley Bard nach über 50 Jahren aufopfernder und generöser Tätigkeit als Direktor entlassen und 2007 mit Betretungsverbot belegt.
2008 wurde der Verkauf des Hotels eingeleitet... 2011 erstand die sehr zurückhaltend auftretende Chetrit Group um 80 Millionen Dollar das Hotel... Seitdem ist es geschlossen und wird "renoviert".
Von den einst dreihundert Haushalten des Hotels bestehen heute noch ca. 80 Haushalte... es gibt noch Bewohner im Hotel aufgrund des Schutzes vor Zwangsräumung...
Es gibt unzählige Prozesse und Gerüchte... auch dieses, dass die Familie Bard nach Investoren sucht, um dieses wunderbare und einzigartige Hotel wieder in den Besitz zu bringen.
Ein wunderbares Buch mit viel Geschichte und erstaunlichen Anekdoten über ein Haus voller Atmosphäre und mit eigenen Gesetzen... Ein Haus in der 222 West 23rd Street in NY, welches Frauen und Männer beherbergte, die tiefe Eindrücke im kulturellen Bewusstsein des 20. Jahrhunderts hinterließen!























![[Inside the Dream Palace: The Life and Times of New York's Legendary Chelsea Hotel] (By: Sherill Tippins) [published: March, 2014] Cover des Buches [Inside the Dream Palace: The Life and Times of New York's Legendary Chelsea Hotel] (By: Sherill Tippins) [published: March, 2014] (ISBN: B016J7IT9G)](https://images.lovelybooks.de/img/90x/lb-cover/B016J7IT9G_1467658176003_xxl.jpg)