Bücher mit dem Tag "martin"

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176 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.379)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.873)
    Aktuelle Rezension von: Olgaaa

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es wurde sehr gut umgesetzt. Obwohl ich eigentlich keine Thriller lese, da es einfach nicht mein Genre ist, fand ich, dass sich das Buch sehr spannend angehört hat und deshalb habe ich mich dazu entschieden dem Buch eine Chance zu geben. Ich habe zuvor schon einmal einen Fitzek gelesen und fand ihn nicht schlecht. Auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Es war spannend und durchweg interessant.

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.933)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.545)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.037)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    ... wird hier von Martin eiskalt durchgezogen. Jeder, der die Geschichte kennt weiß, wovon die Rede ist. Und ja, wen hat es nicht erwischt - der ultimative Beweis, dass einem die Charaktere am Herzen liegen. Dass der Autor es geschafft hat, solch liebenswerte Protagonisten und bedeutende Momente zu schaffen, die einem wirklich nahe gehen.

  6. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann (ISBN: 9783949465000)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Nach einem Unfall, den Quinn nur knapp überlebt, bemerkt er plötzlich merkwürdige Veränderungen an sich. Halluzinationen? Spontane Superkräfte? Oder vielleicht eine beginnende Schizophrenie? Die merkwürdigen Gestalten, die ihn bedrohen, bildet er sich aber sicher nicht ein - die Gefahren sind ganz real! Wo ist er hier nur reingeraten?

    Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie beginnt rasant und ich konnte schnell in das Buch eintauchen. Nur leider flacht es dann aber auch recht schnell wieder ab und schlägt eine völlig andere (nicht schlechtere!) Richtung ein.

    Gleich vorweg: Ich mochte Quinn nicht. Er ist ein Mistkerl und ein mieser Mobber voller Vorurteile und einem Hang zu selbstgerechtem Handeln. Ich fand ihn gemein und narzisstisch, aber trotzdem nicht vollkommen unsympathisch. Er hatte auch seine Momente ^^

    Im Gegensatz dazu steht Matilda, die ich sehr gerne mochte, die aber ruhig mehr Selbstachtung im Gepäck hätte haben dürfen. Ihre blinde Verliebtheit ist zwar sehr sympathisch, lässt sie aber irgendwie naiv und auch ein wenig rückgratlos wirken.

    All diese Eigenschaften haben mich an den Charakteren zwar gestört, es machte sie aber nicht weniger authentisch. Im Gegenteil. So sind Menschen :D Ich konnte über ihre Schwächen hinwegsehen, dafür haben sie mich nämlich sehr gut unterhalten. Die beiden hatten eine tolle Dynamik zusammen, sie hatten so eine Leichtigkeit und ich hab mich mit ihnen meistens richtig wohlgefühlt.

    Die Geschichte an sich nimmt nur sehr langsam an Fahrt auf und wird auch immer wieder durch Längen ausgebremst. Sie ist aber auch voller kreativer Ideen und hat das Potential, zu einem phantastischen Abenteuer zu werden. Das brodelt noch im Untergrund, denn Band eins kommt ein wenig wie eine sehr lange Einleitung zur tatsächlichen Geschichte daher, auf die ich jetzt aber schon ziemlich neugierig bin.

    Das Buch ist humorvoll geschrieben, lässt sich aufgrund des lockeren und leichten Schreibstils zügig lesen und macht definitiv Lust auf die Fortsetzungen. Das Potential wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft und es gibt noch Luft nach oben, was mich auf Band zwei hoffen lässt.

  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Rainbowwalker

    Der neunte Band des Epos ''Das Lied von Eis und Feuer'' überzeugt war nach wie vor nicht mit einer komprimierten, spannenden Erzählung der Ereignisse in Westeros und Essos, übertrumpft aber trotzdem die zwei vorangegangenen Bände. 


    Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht …


    Man kann ja nicht nur schlechtes über diese Bücher erzählen. Ihr einziges Makel ist nun mal der ausschweifende Erzählstil, welches alles in eine monotone Brühe aus Buchstaben verwandelt und wenig Charme für Spannung und Epik aufbringt. Doch trotz dem lese ich immer wieder die Folgebände und hege die Hoffnung, dass ich mich irgendwann mal nicht von einem Martin Buch losreißen kann. Leider ist das hier nicht der Fall gewesen, auch wenn die Storylines schon viel differenzierter und ereignisreicher waren. 

    Zum Beispiel kam es endlich vor, dass Kapitel über Cersei UND Dany zusammen in einem Band existierten. Ich hatte das Gefühl, dass die spannenden Storylines nun nicht mehr versucht wurden auf zwei Bücher zu strecken, sondern auch endlich koexistierten. Das steigerte das Lesevergnügen natürlich immens, auch wenn immer noch ein paar Kapitel über total unwichtige und langweilige Protagonisten Einzug erhielten. Mit etwas Hoffnung wird diese unbequeme Eigenschaft der Bücher im zehnten Band endlich versanden ... Doch das werden wir wohl erst später erfahren. 

    Gut gefallen hat mir dafür die Entwicklung der Story, welche ich als sehr clever und realistisch empfand. Von einer platten Story kann hier keinesfalls die Rede sein. Auch sehr gelungen finde ich, dass es hier nur selten schwarz oder weiß gibt: Kein Protagonist ist ausschließlich böse oder gut, was sehr viel Abwechslung mit sich bringt und die Karten über die Entwicklung der Handlung immer wieder neu mischt. Zudem bringt es noch eine weitere Ebene mit in die Werke, da auch im echten Leben nie jemand immer gute oder immer schlechte Entscheidungen trifft - jeder Mensch ist mal unberechenbar. Martin gelingt es sehr gut, aus den Konstrukten in seinem Kopf reale Personen mit logischen Konflikten zu erzeugen, was die Welt um jene herum sehr dreidimensional wirken lässt. 

    So kann ich also mit gutem Gewissen dieses Buch empfehlen, auch wenn ich es als sehr langatmig und etwas zu ausführlich empfinde. Die gesamte Story bis jetzt hätte man locker auch in fünf Teilen unterbringen können, aber ich verbuche es mal als subjektive Einschätzung, welche Ausführungen notwendig für die Geschichte sind, und welche nicht. 


    So verbleibe ich also mit einem großen Interesse an dem Folgeband und dem Wissen über viele Protagonisten, die übermorgen wahrscheinlich schon tot sein werden...


    8 / 10 unnötige Storylines



    Allgemeines zum Buch:

    Erscheinungsdatum : 12.05.2012

    Preis                        : 16,00€

    Seitenzahl                : 848  


  8. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 08 (ISBN: 9783442268603)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 08

     (848)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die dunkle Königin

    Autor: George R.R. Martin

    Erschienen in Deutschland: 2012

    Originaltitel: A Feast of Crows (Pages 328-685 + Appendix)

    Erschienen in (anderes Land): USA

    Weitere Informationen:

    Genre: Fantasy, Drama, Action

    Preis: € 15,00 [D] | € 15,50 [A]

    Seiten: 538 + Anhang

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-442-26860-3

    Verlag: Blanvalet 

     

    Klappentext:

    Unheimvolle Ruhe herrscht in den Sieben Königslanden. 

    Die Lage in Westeros stabilisiert sich, ein endgültiger Sieg der herrschenden Lennisters ist in greifbare Nähe gerückt. Allmählich kehren Gesetz und Ordnung in weite Teile des vom Krieg verwüsteten Landes zurück. Doch die Königin Regentin Cersei findet keine Ruhe. Nach dem tragischen Verlust ihres erstgeborenen Sohnes und der Hochzeit ihres zweitgeborenen, des Kindkönigs Tommen, mit der ungeliebten Margaery Tyrell drehen sich ihre Gedanken nur noch um die Frage, wie sie der künftigen Königin eine Falle stellen kann, um deren Regentschaft zu verhindern.

    Während sie bei Hof ihre Intrigen spinnt, beginnt es im Süden erneut zu brodeln, und die Eisenmänner holen zu einem vernichtenden Schlag gegen das Reich aus. Cersei verliert zunehmend die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden: So verleiht sie den Predigern des wieder erwachten Glaubens große Macht und übersieht dabei, wie leicht die gesponnenen Ränke sich gegen sie selbst richten könnten ... 

     

    Meinung:

    Es ist lange her, dass ich den 7. Band der "Eis und Feuer" - Reihe gelesen habe, genauer gesagt war es 2019. Zwar habe ich um den Jahreswechsel 19/20 herum den Band hier schon gelesen, allerdings hatte ich mir aus heute unbekannten Gründen zu viel Zeit beim Lesen gelassen und da das Buch nur geliehen war, musste ich es wieder zurückgeben. Dann fing ich das mit Corona an und ich kam nicht mehr so schnell zur Bibliothek, um mir das Buch ausleihen zu können. Nun, vor wenigen Wochen war es dann zum Glück anders, ich hatte mir das Buch einen oder zwei Monate zuvor reserviert und konnte es mir dann abholen. Da ich absolut keine Ahnung mehr hatte, was passiert ist, hab ich es einfach von vorne angefangen und konnte es dieses Mal auch zuende lesen. 

    Ich hatte vom letzten Mal noch in Erinnerung, dass mir der 7. Band jetzt nicht so gut gefallen hat, da es nicht wirklich um die Charaktere ging, die mich wirklich interessieren, sondern nur um sehr viele Nebencharaktere. Bei diesem Band war es anders. Zwar fehlten hier Daenerys, Jon und Tyrion, aber dieses Mal fand ich es gar nicht mal so schlimm, da es hier fast nur um Charaktere ging, die ich kannte und die ich auch interessant fand. Vor allem die Teile von Cersei, Brienne, Alayne und Jamie haben mir am besten gefallen. Und ich konnte auch sehen, wie es Sam auf seiner Reise so ergeht, das alles hat mir im letzten Band gefehlt, das hätte ich da auch gerne gehabt, anstatt aus Perspektiven von Leuten zu lesen, die mich eher nicht so interessieren. Zwar gab es auch hier wieder einen Abstecher zu den Eisenmännern, aber dieses Mal war es nicht so oft. Ich kann mich erinnern, im letzten Band war es wirklich sehr oft und das war doch recht nervig, da ich diese Teile oft einfach nur so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte.  

    Aber bei diesem Band hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, jeder Abschnitt hatte irgendwo Auswirkungen auf einen anderen oder man sieht einfach, wie sich zwischen zwei Abschnitten immer wieder was getan hat. Die Zeit ist nie still gestanden, vor allem hier hatte ich das Gefühl, als würde ich zwischen verschiedenen TV-Kanälen herumschalten (bzw eher Twitch, ich gucke kein TV mehr) und während ich den einen Kanal gucke, geht es in anderen natürlich weiter und sind dementsprechend weiter, wenn ich dann wieder zurückgehe. Von der Schreibart war das Buch wie immer sehr angenehm zu lesen und es wurde auch hier und da richtig, richtig spannend. Die Charaktere dünnen sich immer weiter aus und es sterben immer mehr Leute, aber auf Dauer könnte es auch mit zu vielen Charakteren auch gar nicht funktionieren. Das Nachwort macht auf jeden Fall neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht, da hier eben u.a. die drei fehlenden Charaktere erwähnt werden. 

     

    Fazit:

    Nachdem der Band davor so geschwächelt hat, fühlte ich mich wieder richtig unterhalten. Der Einsteig nach den rund 2 Jahren war nicht so einfach, da ich erstmal wieder überlegen musste, wer ist wer, aber nach wenigen Kapiteln war ich dann schon wieder voll drin. Ich hab sogar letzte Nacht geträumt, dass ich das Buch lesen würde. Denke, das sagt schon alles darüber, wie zufrieden ich damit war. Noch bin ich mir nicht sicher, wann, aber irgendwann möchte ich noch die restlichen zwei Bände lesen. Wer weiß, bis ich dazu komme, vielleicht gibt es bis dahin ja Band 11?

    Diesem Buch hier vergebe ich insgesamt 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (371)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    “Doubt thou the stars are fire;

    Doubt that the sun doth move;

    Doubt truth to be a liar;

    But never doubt I love.”

    -William Shakespeare, Hamlet


    Klappentext:

    Manchmal braucht man die Worte eines anderen, um seine eigene Geschichte zu erzählen …

    Für das, was vor einem Jahr geschah, hat Willow keine Worte. Erst als sie die Rolle der Ophelia am städtischen Theater bekommt, sieht sie eine Chance, ihren Schmerz mit den Zeilen Shakespeares in die Welt zu schreien. Ihr Hamlet ist Isaac Pearce, der Bad Boy der Stadt. Instinktiv versteht Isaac ihren Hilferuf, und mit jeder Konfrontation der tragischen Liebenden auf der Bühne kommen Willow und Isaac sich näher. Doch um wieder wirklich zu leben, muss Willow ihre eigene Stimme finden …


    Wow, die Autorin hatte mich gleich zu Beginn mit ihrer Widmung an diese Geschichte gefesselt. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Es wegzulegen, fiel mir so unglaublich schwer.

    Emma Scott ist ja bekannt dafür, unglaublich emotionale und tiefgründige Geschichten zu schreiben, doch mit so einer Story habe ich nicht gerechnet. 

    Das Buch ist in drei Akte geteilt. Im ersten Akt lernt der Leser die einzelnen Charaktere und Konflikte kennen. Die Handlung nimmt ihren Lauf und man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen. Im zweiten Akt spitzen sich die Geschehnisse dann zu und es kommt zum Höhepunkt. Der letzte Akt, beinhaltet dann die Lösung der Konflikte und einen Abschluss der Geschichte.

    Der Schreibstil war unglaublich schön, poetisch und fesselnd. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. Emma hat mal wieder an so mach einer Szene mein Herz gebrochen und mich zum Weinen gebracht. Bis zum Ende war ich total in ihrem Bann und war hingerisssen davon, wie schmerzhaft und doch unglaublich schön diese Geschichte ist!

    Was man an dieser Stelle auch hervorheben muss ist die Tatsache, dass Emma unglaublich tiefgründige, facettenreiche und authentische Charaktere erschaffen kann, die einen umhauen! Willow’s Vergangenheit, ihre unfassbare starke Persönlichkeit und innere Stärke haben mich erschüttert und begeistert zugleich. Ihre Eltern haben mich so wütend und sprachlos gemacht. Ihre Blindheit und Ignoranz dem eigenem Kind gegenüber haben mich sehr getroffen. Isaac ist ein ruhiger und liebevoller junger Mann, in den man sich einfach verlieben muss. Seine Liebe zu seinem Vater, seine Güte und Zielstrebigkeit haben mich das ganze Buch über fasziniert.

    „Never Doubt“ hat nur wenige Seiten gebraucht um mich ganz für sich einzunehmen. Die angesprochenen Themen sind wichtig und unfassbar gut umgesetzt und in die Geschichte eingeflochten worden. Definitiv ein Jahreshighlight!

  10. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  11. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.195)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  12. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (660)
    Aktuelle Rezension von: celindaliest

    Dieses Buch und die Geschichte strahlt eine unglaubliche Wärme und familiäre Atmosphäre aus. Die Protagonisten sind liebevoll beschrieben und man kann sich das harmonische miteinander sehr gut vorstellen. Die Story ist emotional und hat mich an vielen Stellen wirklich mitgenommen aber genau deshalb ist das Buch auch so realitätsnah. Man wird gemeinsam mit den Protagonisten älter und begleitet sie auf ihren Lebensweg. Das Buch hätte auch noch ewig weitergehen können. Ich habe es sehr gemocht.

  13. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.395)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Die Dialoge fand ich sehr langweilig und eintönig, die Charaktere haben mir ebenfalls nicht gefallen und waren sehr überzogen.
    Sehr schade!

  14. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Fallanalytiker Martin Abel wird vom Stuttgarter LKA nach Köln gesandt. Dort ist derzeit eine brutale und nicht durchschaubare Mordserie in vollem Gange. Der Täter, genannt der Metzger, schlachtet seine Opfer regelrecht ab. Ein System konnte die Kölner Kripo noch nicht erkennen. Martin Abel wird nicht nur nach Köln geschickt, ihm wird auch noch eine junge, sehr attraktive Ermittlerin an die Seite gestellt. 

    Martin Abel ist ein Meister seines Faches und kann sich wunderbar in die Gedanken der Täter eindenken. Auch wenn der leitende Kölner Ermittler nicht ganz an Martin Abel glaubt, gibt er ihm eine Chance sein Können unter Beweis zu stellen. 

    Mir hat der Thriller gut gefallen. Die Szenen sind gut beschrieben, der Schreibstil ist toll und mir gefällt der Fallanalytiker als Person sehr gut. Die Geschichte war packend und aufregend, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Wirklich ein gelungenes Buch. 

  15. Cover des Buches SCHWEIG! (ISBN: 9783462001334)
    Judith Merchant

    SCHWEIG!

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Der Thriller “Schweig” von Judith Merchant ist für mich ein absoluter Tipp gewesen den ich nicht bereue befolgt zu haben. Ich hätte aufgrund des Klappentextes und auch des Covers nicht daran gedacht, das mich ein Buch binnen weniger Seiten so fesseln kann. Die Charaktere der Schwestern sind dabei so unterschiedlich wie es anders nicht geht und durch das lesen der Sichten aus den Schwestern, taucht man immer tiefer in die Geschichte ab und wird Teil, dieser verkorksten Familienbindung.


    Ich mochte das Wald Setting gepaart mit der anstehenden Weihnacht sehr gerne und konnte mich gut hineinversetzen. Es brauchte nicht viel an Beschreibungen, und viel wird von der Autorin auch den LeserInnen überlassen. Das eintauchen in die eher abgeschiedene Welt von Sue kam das meiner Meinung nach nur Recht und hat der Geschichte mit dem eher wenigen Details keinen Abbruch getan.


    Die ganze Rezension findest du wie immer auf meinem Blog :) 


    https://calipa.de/2021/11/25/schweig-von-judith-merchant-buchrezension/

  16. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  17. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.103)
    Aktuelle Rezension von: lanasreadingpassion

    Das Buch war witzig und romantisch zugleich, wobei die Romanze nicht im Vordergrund stand, zumindest hat es sich nicht so angefühlt. Das Buch wurde zur Unterhaltung geschrieben, es ist nicht umsonst eine Komödie und ein Liebesroman zugleich. Emma ist eine tolle, willensstarke Protagonistin und ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Mr. Knightley hat mir auch sofort gefallen und ich habe so lange darauf gewartet bis zwischen ihnen etwas passiert. Der Humor ist toll, zwar anders (für mich nicht immer sofort verständlich gewesen), denn das Buch wurde 1977 veröffentlicht. Der Schreibstil fiel mir anfangs etwas schwer, aber man gewöhnt sich daran und ich habe es trotzdem genossen.
    Ein schöner und witziger Liebesroman, der gut unterhält. Mir persönlich hat aber die Leidenschaft zwischen Emma und Mr. Knightley etwas gefehlt.

  18. Cover des Buches Dancing Jax – Auftakt (ISBN: 9783839001714)
    Robin Jarvis

    Dancing Jax – Auftakt

     (315)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Ich habe es geöffnet und gelesen und es hat mich völlig in seinen Bann gezogen.

    Die Protas sind spitze , die Story wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht großen Spaß es zu lesen.

    Zu dieser Reihe gehören noch 2 Folge Bände - Zwischenspiel und Finale auf die ich mich schon sehr freue.

    Der dritte Band ist Neu leider nicht mehr im Handel erhältlich ,aber hoffe doch sehr das ich ihn irgendwo mal erwischen werde.

  19. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.609)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  20. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (680)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die "Kinder des Judas" ist der Auftakt einer Vampir-Trilogie und alle drei Bücher gehören zum "Pakt der Dunkelheit". Die Kinder des Judas wird meines Wissens offiziell als Band 3 gehandelt des Paktes der Dunkelheit, ich habe allerdings die anderen Bände vorher nicht gelesen und ich hatte keine Probleme die Geschichte zu verstehen.

    Markus Heitz liefert uns hier einen soliden Vampir-Roman mit viel Spannung, Action und Blutvergießen. Mitunter sind die Szenen recht brutal, aber nicht niveaulos oder billig. Ein hochwertiger Vampirroman ohne den bekannten Kitsch, abwechslungsreich und mit einigen Tempowechseln in der Geschichte. Es gibt einen ordentlichen Spannungsbogen, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

    Die Protagonistin Sia ist sehr gut dargestellt, kann ich das Wort "authentisch" benutzen, obwohl sie eine Vampirin ist? Mir gefällt die Figur ausgesprochen gut, eine mitunter brutale Kämpferin mit sehr schön ausgearbeiteten menschlichen Zügen und überraschend viel Herzwärme. Auch die Figuren um Sia herum sind gut ausgearbeitet und gestalten so eine abwechslungsreiche und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist locker und flüssig.

    Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen, war aber so begeistert, das ich mir gleich Band 2 und 3 der Trilogie gekauft habe. Wer Vampire mag, dem kann ich den Roman nur ans Herz legen.

  21. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.241)
    Aktuelle Rezension von: rotkehlchen

    Das Buch ist ein Jugendbuch, welches häufig als Schullektüre verwendet wird um mit den Schülern das Thema Holocaust zu bearbeiten. Das Buch ist aus Brunos Sicht geschrieben und mit 270 Seiten und größerer Schrift relativ kurz.

    Das Buch nimmt einen beim Lesen mit und ist sehr eingängig geschrieben. Bruno als Protagonist ist gut gelungen, allerdings dachte ich manchmal, dass er für seine neun Jahre vielleicht manchmal etwas zu naiv ist (damit meine ich keineswegs die Punkte bei denen es um den Holocaust geht), habe mich aber auch gefragt ob das altersgerecht ist. Andererseits ist es dem Autor wunderbar gelungen wie Bruno die Dinge hinterfragt, bspw. Was so schlimm an Juden ist und wenn „die anderen“ Juden sind, was sind dann sie? Oder wer entscheiden darf wer Pyjamas und wer Uniformen tragen darf?

  22. Cover des Buches Höllental (ISBN: 9783442475612)
    Andreas Winkelmann

    Höllental

     (237)
    Aktuelle Rezension von: gallonver

    Ich hatte, bevor ich dieses Buch anfing, noch nie etwas von dem Autor gehört, habe nur die Inhaltsangabe hinten gelesen, nichts anderes. Der pure Stoff, alles weitere egal.

    Unter diesem Motto gehe ich seit gut eineinhalb Jahren deutsche Autoren (m/w/d) an – und lande, ich muss es leider so sagen, in schöner Regelmäßigkeit in einer Endtäuschung.

    Das fängt ganz vorne an, mit dem stetig wiederkehrenden Problem, es wird keine Geschichte erzählt. Die Protagonisten (m/w/d) / Einzahl/Mehrzahl sind…ja, sie sind halt die Protagonisten – und deswegen muss ich als geneigter Leser (m/w/d) sie einfach…na ja als das hinnehmen, was sie sind, und weil sie halt die handelnden Personen sind, muss mich ihr Schicksal berühren.

    Basta.

    Einführung von Personen? Na, sie sind halt da. Charakterzeichnungen, womöglich gar Entwicklungen? Jetzt mal nicht komisch werden, det is nen Krimi hier, net „Madame Bovary“. Und da bin ich ja ganz mit dabei, nur so ein klitzekleines Bisschen Zeigen, womit man es zutun hat, wäre schön. Ich meine, man wird doch einen Bösewicht mal der Oma das Portemonnaie klauen lassen können, um zu zeigen, dass er eben das ist. Und wenn es ganz fies werden soll, tritt er dazu noch den Nachbarshund, während er dem kleinen Jungen, der mit ihm unterwegs ist, den Lolli klaut. Mehr wird doch gar nicht verlangt.

    Aber Fehlanzeige. Leider wieder einmal. Stattdessen bekomme ich einen Haufen Protagonisten deren Verhalten und Dahinscheiden ähnlich unvorhersehbar ist wie das Ergebnis eines Bayern München Spiels in der Bundesliga (Stand September 2021). Und deren Agieren und Sprache auch bei äußerstem Stress, also dann, wenn es um Leben und Tod geht, noch fein ausformuliert ist, da sagt man Bitte und Danke, auch eine Erklärung des Warums und Wieso fehlt nicht, während sich der Bösewicht (m/w/d) mal eben abwartend die Fingernägel manikürt, bevor die wilde Hatz weitergeht.

    Wobei, der Antagonist ist der Lichtblick im Buch. Seine Sichtweise auf die Handlung, Beweggründe bringen ein wenig Bewegung in das Ganze. Das ist recht ordentlich gemacht. Allerdings war ich dann doch ehrlich gesagt sauer, denn mittlerweile sollten auch in Deutschland genügend psychische Wracks zu finden sein, auch wir haben Männer und Frauen in militärischen Konflikten verloren, unsere Polizeispezialkräfte genug erlebt, da können wir den Bösen (m/w/d) auch selbst liefern, sind nicht auf Fremde angewiesen.

    In dem Zusammenhang stieß mir dann noch auf, ich sag´s mal so, wenn ich eine Gitarre ins Spiel bringe, dann bitte nicht nur diese stimmen, sondern auch darauf spielen, sonst lieber ganz weglassen. Bedeutet hier, bitte keine Figuren einführen, die dann maximal als Randnotiz enden bzw. eine bemühte Anspielung auf einen Genre bildenden Aktion Film aus den Achtzigern sind. Ich muss ehrlich gestehen, ich tue mich unheimlich schwer, ohne sofortigen „Spoiler-Alarm“ näher auf die Handlung einzugehen. Der Fleischüberzug auf den Knochen ist so dünn, da muss man echt aufpassen. Außerdem geht es hier um Technik, an der ich verzweifle.

    Zum Schluss nochmal was zur Story. Mir fiel dazu nur ein, verschenkt. Verschenkte Ideen, verschenkte Möglichkeiten, zwei, drei Änderungen und man hätte daraus ne reichlich interessante Geschichte bauen können. Meine Bitte geht deshalb an den Goldmann Verlag, mit den so generierten Einnahmen auch mal wieder Autoren (m/w/d) zu fördern, die genau das machen wollen, unterhaltsame, spannende Geschichten erzählen, eben Fleisch auf die Knochen bringen.

    Und eines möchte ich schließlich noch loswerden, das ist mir immer wieder und auch hier aufgefallen: mir fehlt der intensive, detailversessene Background. Es geht ja um Bergsteigen, das bildet die Kulisse. Hätte ich einen amerikanischen Autor gelesen (m/w/d), wäre die die Story nicht zwangsläufig besser (erzählt) gewesen, eines hätte ich jedoch auf jeden Fall am Ende zur Verfügung gehabt – eine komplette Einkaufsliste, um im Bergsteigerfachgeschäft meines Vertrauens die absolut perfekte Bergsteigerausrüstung zu erwerben.

    Vielleicht ist es auch diese Leidenschaft, die ich vermisse…

  23. Cover des Buches Das Rätsel (ISBN: 9783426637586)
    John Katzenbach

    Das Rätsel

     (445)
    Aktuelle Rezension von: Taehti

    Das Rätsel von John Katzenbach habe ich auf meinem SUB gefunden.
    Netter Psychothriller mit interessanten Ansichten und neuen Ideen, teilweise aber etwas langatmig.


    Im Thriller geht es um Jeffrey Clayton, ein Psychologieprofessor an einer Uni, der auf das Profiling von Serienkillern spezialisiert ist. Dieser wird von der Polizei beauftragt, diverse Morde an jungen Frauen aufzuklären.
    Jeffrey muss deshalb mit in den 51., neu gegründeten Bundesstaat, da diese dort verübt worden. Doch der Haken: im neuen Bundesstaat gibt es doch keine Kriminalität...das musste natürlich vertuscht werden.
    Er stellt fest, dass es nicht nur um die Morde ging, sondern es wesentlich mehr gibt. Und er findet heraus, wer der Mörder ist - und Teil des Plans des Mörders ist es, ihn und seine Schwester mit der Mutter in den "sicheren" Bundesstaat zu locken.
    Denn, Jeffreys Mutter floh damals vor seinem Vater.

    Parallel erfährt man von Susan Clayton, der Schwester von Jeffrey.
    Sie ist Journalistin und schreibt für eine Zeitung Rätsel und bekommt immer wieder Zuschriften von Lesern. Doch eine ist anders. Die, des Mörders. Auch an sie hat er sich gewandt.
    Doch irgendwas daran ist verwunderlich - half ihr doch der Mörder als Sie in einer Bar auf der Damentoilette angegriffen wurde.

    Stück für Stück tauchen Puzzleteile auf, die dem Leser helfen, das Puzzel zu lösen. Hier kommt dann auch die Mutter der beiden ins Spiel. Diana vertraut einem Polizisten gutgläubig und stellt fest, dass dieser tot, ermordet wurde und weder von diesem die Nachrichten waren, noch, dass dieser ehrlich gewesen ist.

    Zur Höchstform läuft das Buch auf, als das letzte Mädchen verschwindet und Jeffrey fast dran ist, den Mörder dingfest zu machen... ob er das Mädchen rächen und retten kann?

    Das Buch war nicht immer leicht zu lesen und hat sich doch an manchen Stellen ziemlich gezogen. Auch das Ende war nicht ganz so meines, aber das liegt im Auge des Betrachters. Für eingefleischte Fans empfehlenswert und auch, wenn man mal eine andere Art von Thrillern lesen möchte.

    Perfide Planung - diesem Typ Mensch nachts begegnen ist nicht meines ;-)

  24. Cover des Buches F (ISBN: 9783499249273)
    Daniel Kehlmann

    F

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Dies ist kein klassischer Freizeitroman. Es ist eindeutig Kunst und so gestaltet, dass man den Roman am besten mehrmals Lesen und anschließend diskutieren muss. Ich muss zugeben, dass ich das nicht getan habe und damit bin ich dem Buch vielleicht nicht gerecht geworden. Ich würde es als Buddy-Read für literaturwissenschaftlich Interessierte empfehlen, sodass man jedes Kapitel im Anschluss gemeinsam diskutieren kann. 

    Vordergründig steht die Geschichte der drei Brüder im Zentrum. Dies ist recht gut gestaltet, da ein Tag dreimal (jeweils aus Sicht eines Bruders) erzählt wird. Das wird allerdings keinesfalls langweilig, sondern bringt immer wieder neue Facetten hinzu. Die verschiedenen Erzählstränge finden am Ende zusammen, wenngleich das etwas konstruiert wirkt und das Ende dennoch offen bleibt.

    Daneben geht es aber um viele große Themen und auch Metaebenen werden aufgemacht. Es gibt ein Buch im Buch. Gleichzeitig wird im Buch das Schreiben und die Kust diskutiert, sodass das der Roman sich irgendwo selbst reflektiert. Außerdem geht es um Themen wie Vorhersehung und Schicksal, den eigenen Willen vs. Fremdbestimmung, Blendung und Täuschung,... Zudem gibt es immer wieder fantastische Elemente, bei denenen offen bleibt, ob sie tatsächlich geschehen oder nur Einbildung der Figuren sind.
    Wie bereits angeklungen ist all diese Offenheit und die Leerstellen frustrierend, wenn man es als Freizeitlektüre betrachtet. Wenn man aber über den Roman diskutieren möchte, steckt hier sicherlich viel Potential.

    Trotz Ich-Perspektive bleiben die Figuren Figuren. Sie sind fernab von der Realität und man kann vielleicht in Ansätzen ihre Beweggründe verstehen, sich aber nicht in sie hineinversetzen (was wahrscheinlich auch nicht von Kehlmann gewollt ist).

    Zeitlich spielt der Roman im Sommer vor der Weltwirtschaftskrise, wodurch noch mehr Distanz zwischen dem Roman und mir als Leserin geschaffen wurde, da ich zu dieser Zeit keine Verbindung habe. Das Setting verschärft den Eindruck, dass es sich hier um einen Roman und nicht um eine Geschichte aus dem Leben handelt und schafft Entfernung.

    Alles in allem hat mich vor allem das Setting gestört und teils gelangweilt (Beschreibung von Jahrmärkten, etc.). Der Roman hat interessante Passagen, aber auch sehr langwierige Teile (z.B. Diskussionen über Kunstwerke mit hochtrabenden Fachbegriffen).
    Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich dem Roman durch meine Lesart wahrscheinlich nicht gerecht geworden bin. Hätte ich ihn im Buddy-Read oder im Kontext einen Uni-Seminars gelesen und die Kapitel anschließend diskutiert, kann es gut sein, dass er mir besser gefallen hätte. So kann ich ihm aber nur 2,4 Sterne geben.

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