Bücher mit dem Tag "martina sahler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "martina sahler" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Das Hurenschiff (ISBN: 9783426513835)
    Martina Sahler

    Das Hurenschiff

     (118)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Im Genre historische Romane bin ich nicht so oft unterwegs und auch die Autorin kannte ich bisher noch nicht, daher war ich sehr neugierig, was mich erwartet. 

    Enttäuscht wurde ich nicht, das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. 

    Das Cover spricht mich schon sehr an.Vorallem das Schiff gefällt mir sehr. 

    Molly,Hannah und die anderen Frauen auf der "Lady Juliana" wurden gut beschrieben und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und an ihrem Schicksal auf der Überfahrt teilgenommen.

    Auch der Schreibstil sagte mir zu.

    Nun bin ich auf den Folgeband gespannt 

  2. Cover des Buches Die Zarin und der Philosoph (ISBN: 9783471351789)
    Martina Sahler

    Die Zarin und der Philosoph

     (98)
    Aktuelle Rezension von: AlinaOberem16

    Katharina und ihr Spion
    Meine Meinung zur Autorin und Buch Martina Sahler, hat mich mit ihrem 2. Band der Russland Triologie, wieder begeistert. Auch wenn es der 2. Band ist, muss man nicht den 1.Teil gelesen haben. Hier geht es um die junge Zarin Katharina , die Zar Peter Idee , Russland dem Westen zu öffnen fortsetzen will. Mit ihrem Schreibstil, versteht sie es einem in die Geschichte hineinzuversetzen, man wird eins mit den Personen, lacht und weint mit Ihnen. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis Ende sehr hoch. Auch das Historische ist korrekt wiedergegeben, und man erfährt so einiges Neues über Katharina und das Leben am Hof. Wir begegnen großen historischen Persönlichkeiten, auch hat sie Fiktives und Wirklichkeit gut miteinander verwoben. Alles ist Bildhaft wiedergegeben, es war ein Vergnügen in diesem Roman zu versinken. Er ist ein sehr spannender Roman, der die Politischen Probleme in Russland zur damaligen Zeit wiedergibt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe Katharina schon bewundert, für ihre Kraft und Stärke dieses Land, das voller Unruhen und Missmut ist, zu regieren. Sie war schon geschickt und sehr diplomatisch, mit dem Umgang ihrer Soldaten . Aber auch mit ihren Liebhabern. Das ausgerechnet der Preußenkönig Friedrich der Große ihr einen Spion an den Zarenhof schickte verwunderte mich nicht, ausgerechnet der Philosoph Stephan Mervier und seine junge Frau Johanna, hat er dafür ausersehen. Mich hat es nicht gewundert, das sie die ganze Scharade durchschaut, sich aber nichts anmerken lies. Sehr berührend fand ich wie sie die kleine 5 Jährige Sonja, von ihrer Mutter ausgesetzt annimmt, sie ist geradezu vernarrt in ihre Ziehtochter. Das Mädchen, ist wirklich mehr als intelligent, in zunehmendem Alter entwickelt sie sich zu einer regelrechten Rebellin, sie weiß wie sich durchsetzen muss. Aber das es ihr zum Verhängnis wird, habe ich geahnt, und um sie gebangt. Den in ihrem Zorn kann Katharina gnadenlos sein. Auch Stephan begibt sich auf Abwege, er tritt einem literarischen Zirkel bei, dem so manches von Katharina Politik im Auge ist. Auch hier muss man bangen und beten. Das Stephan seine Frau Johanna, eine begnadete Malerin, so schmählich, vernachlässigte, tat mir schon sehr leid. Aber ich fand es tröstlich, das sie in Boris Albrecht, einem Schriftsteller, einen Seelenverwandten fand. So manches Abenteuer ist zu bestehen, der Aufstand und die Rebellion, den im Land brodelt es. Ein Buch voller unvorhersehbarer Wandlungen, die einem oft den Atem anhalten lassen. Den Katharina möchte großartiges bewegen, Schulbildung, neue Gesetze, und vieles mehr. Eine Geschichte mit einem großen Emotionalen Ende. „ Ein Facettenreicher Roman, vor großen historischen Hintergrund „

  3. Cover des Buches Die Hureninsel (ISBN: 9783426517543)
    Martina Sahler

    Die Hureninsel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Nachdem ich "Das Hurenschiff" regelrecht verschlungen habe, wollte ich gerne wissen,wie es mit Molly,Hannah und den anderen weitergeht.

    Die liebgewonnen Protagonisten sind in der Strafkolonie nach einer langen und schweren Überfahrt angekommen und stehen nun weiteren Problemen und Schwierigkeiten gegenüber, bevor sie ihr Glück finden.

    Gerne hätte ich noch mehr über ihr Leben erfahren, aber dennoch war es gut beschrieben und erklärt.

    Mir hat die Geschichte sehr gefallen 

  4. Cover des Buches Weiße Nächte, weites Land (ISBN: 9783955696429)
    Martina Sahler

    Weiße Nächte, weites Land

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hat mir gut gefallen stellenweise doch etwas unglaubwürdig 

  5. Cover des Buches Die Stadt des Zaren (ISBN: 9783548060125)
    Martina Sahler

    Die Stadt des Zaren

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    „>>Unser Lohn wird eine Stadt sein, die dem Westen zugewandt ist. Eine Metropole, die in einer Buntheit der Gesichter, Sprachen, Gewänder und Kulturen erstrahlen wird.<< Menschikow wiegt den Kopf und murmelt vor sich hin: >>Vielleicht die erdachteste Stadt der Welt.<< (S.16)

    Zar Peter der Große, Freidenker und Visionär, gab im Mai 1703 den Befehl, an der Newa im Sumpfland eine Stadt mit westlichem Vorbild zu errichten: Sankt Petersburg. Menschen aus Europa und Asien reisen an, angelockt von den großen Versprechungen des Zaren. Dieser Roman berichtet von den ersten Jahren des Aufbaus und zeichnet einen Querschnitt der Petersburger Bevölkerung: Handwerker aus den Niederlanden, italienische Ingenieure, deutsche Ärzte, russische Adlige mit ihren Leibeigenen, schwedische Gefangene und der Zar selbst mit seiner Entourage.

    Inhalt

    Nachdem der Leser die Pläne des Zaren erfährt, lernt er eine deutsche Arztfamilie aus dem Speckgürtel von Moskau kennen. Durch persönliche Einladung des Zaren und die geweckte Abenteuerlust zieht das Ehepaar Albrecht mit seinen drei Kindern Helena, Paula und Gustav. Helena wird sich in der neuen Stadt in eine gefährliche Liebesaffäre stürzen, in Paula verfestigt sich der Wunsch Ärztin zu werden (für damalige Verhältnisse ein utopischer Wunsch) & Gustav packt die Seefahrt (das Steckenpferd des Zaren). Viele weitere Figuren lernt der Leser im Laufe der Geschichte noch kennen, u.a. den intelligenten aber leicht verschrobenen Gottesnarr Kostja, der mit seinen Vorausdeutungen für Lesespannung sorgt.

    Schreibstil

    Martina Sahler schreibt bildhaft und erschafft damit eine Atmosphäre. Als Leser konnte ich mir die Errichtung der Stadt sehr gut vor Augen führen, die Unfälle, Brände und schwere körperliche Arbeit der Gefangenen und Leibeigenen. Zwischenzeitlich hatte ich aber das Gefühl, der Roman würde ziellos dahindümpeln, der große Knall blieb aus. Bis auf einmal alles ganz schnell ging, die Handlungsstränge wurden beendet, zum Teil sogar mit offenen Fragen.

    Illustrationen & Zusätze

    Es gibt auf den Klappen vorne und hinten gezeichnete Karten jeweils von der Stadt Petersburg und seiner Umgebung. Dazu gibt es ein Personenverzeichnis am Anfang, und im Anhang eine Zeittafel und ein Nachwort.

    Ein zu glückliches Ende

    Ich erwartete mehr Konsequenzen für manche Taten, die bestimmte Figuren ausgeführt haben, doch diese blieben aus und wurden quasi mit der Begründung gerechtfertigt, die Figuren seinen moralisch die Guten, egal wen sie verletzen. Meinem Gerechtigkeitsempfinden kommt dem aber leider nicht gleich und ich wünschte mir mehr Konsequenzen. Am Ende wirkt es, als sein alles Friede-Freude-Eierkuchen, und die immensen Menschenopfer vergessen. Schade.

    Fazit

    DIE STADT DES ZAREN von Martina Sahler beschreibt die Errichtung von St. Petersburg 1703-1712 in Romanform. Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft, aber leider konnte mich der Ausgang nicht überzeugen. Der Roman verliert zwischenzeitlich seinen Fokus, unterhaltsame Erzählstränge dümpeln so vor sich hin, das Ende ist plötzlich schnell erreicht, alles ist harmonisch und zukunftsfreudig, vergessen sind die Anstrengungen & Verluste. Konsequenzen für Morde bleiben aus, keine Gerichtsbarkeit greift ein, der Zar verliert viel von seiner eigentlichen Härte und Unantastbarkeit & entpuppt sich als Schoßhündchen. Wer es mit den realen Fakten nicht so ernst nimmt, hat aber durchaus Freude an diesem Roman, der Leser leidet und fiebert einfach mit den Figuren mit. Nach der Lektüre will man St. Petersburg einfach in echt sehen!

     

    Die Stadt des Zaren| Martina Sahler| List Verlag| 2017| 516 Seiten| gebundene Ausgabe nur noch gebraucht zu erwerben, oder Taschenbuchvariante (Ullstein Verleg) für 10,99€

  6. Cover des Buches Schreibfieber (ISBN: B00K98F9K4)
    Martina Sahler

    Schreibfieber

     (15)
    Aktuelle Rezension von: TheMaLaSo
    Kristin ist 17 Jahre jung und steht kurz vor ihrem Abitur. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben und Lesen. Jede freie Minute versucht sie dafür zu nutzen und möchte nach ihrem Abitur auch mehr aus ihrem Hobby machen - nämlich mit Hauptberuf Autorin werden. Leider hat nicht jeder Verständnis dafür. Am meisten stößt sie damit bei ihrer Mutter auf Granit. Sie ist alleinerziehend für 4 Kinder und das Geld ist immer knapp. Da wäre eine ordentliche Ausbildung und Job natürlich eine gute Gelegenheit die Haushaltskasse aufzubessern. Als dann auch noch der Vater ihrer besten Freundin in ihr Leben tritt, der Chef eines Buchverlages, scheint ihre Chance gekommen zu sein.


    Meine Meinung

    Das Buch ist in Ich-Form geschrieben und wird aus Sicht von Kristin erzählt. die Ich-Form mag ich sehr gerne, da es Gefühle der Personen immer sehr gut herüberbringt und man sich als Leser sehr gut in die Person hineinversetzen kann. Die Handlung gefällt mir gut und hat mich sogleich in den Bann gezogen. Es handelt sich um eine Teeniegeschichte der besonderen Art und ich denke, dass so mancher Teenie davon lernen könnte. Sie zeigt, dass man Wünsche und Träume nicht so schnell aufgeben sollte und ab und zu dafür kämpfen muss, auch wenn man nicht so viel Unterstützung hinter sich stehen hat und manchmal alleine dasteht. Kristin ist als Charakter sehr sympathisch, vor allem auch deshalb, weil sie nicht das tut, was ihre Mutter gerne von ihr hätte - kein Abitur, einen reichen Freund und gut bezahlten Job. Kristin sieht Sinn darin Abitur zu machen - und da bin ich ganz ihrer Meinung. Man merkt ihr dennoch an, dass sie ein Teenie ist - Eifersucht, Verliebtheit in Vorbildpersonen, das alles gehört dazu. Unsympathisch sind mir ihre Schwestern und ihre Mutter. Die kleinste Schwester ist eine Diva, sie lässt sich von vorne bis hinten bedienen. Ihre große Schwester ist meiner Meinung nach eine Intrigantin und ihre Mutter nur geldgierig. Auch ihr Freund erntet bei mir nicht unbedingt Pluspunkte. Anfangs steht er noch voll hinter Kristin, doch schnell merkt man, dass er ein Problem mit ihrer Leidenschaft den Büchern hat.
    Der Handlungsverlauf entwickelt sich für mich ins Positive, denn neben all den Gegnern findet sie letztendlich doch noch einen Verbündeten. Schade finde ich nur, dass die Geschichte etwas abrupt endet. Ich hätte wirklich gerne mehr davon gelesen.

    Der Autorin ist eine niedliche kleine Teeniegeschichte gelungen. Ich würde nicht sagen, dass es eine Liebesgeschichte ist, denn diese spielt nur eine kleine Nebenrolle. Hier geht es mehr um das Leben einer 17jährigen und ihrer Leidenschaft, die Martina Sahler mehr als gut herüber bringt.
  7. Cover des Buches Liebesschmaus mit Nikolaus (ISBN: 9783522501262)
    Sabine Both

    Liebesschmaus mit Nikolaus

     (5)
    Aktuelle Rezension von: nicel96
    "Liebesschmaus mit Nikolaus" beeinhalten 4 kurze Liebesgeschichten die sich um Weihnachten drehen. Martina Sahler - Ein Horoskop für Vanessa Chantal Schreiber - Glückssache Sabine Both - Maria und Josef Bianka Minte-König - Nikolausstiefel
  8. Cover des Buches China Blues & Grüner Tee (ISBN: 9783522180481)
    Martina Sahler

    China Blues & Grüner Tee

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Dinah ist glücklich in Frankfurt. Dort hat sie ihre beste Freundin Caro, mit der sie Pferde stehlen kann. Sie besucht bald die elfte Klasse des Gymnasiums. Ihr Vater ist in der Hotelbranche tätig und sie weiß ganz genau, dass sie einmal in seine Fußstapfen treten wird. Und dann ist da auch noch ihr Freund Timo mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Sogar seine Familie hat sie bereits voll und ganz aufgenommen und die beiden wissen, dass es eine Zukunft ohne den anderen nicht geben wird, wollen die beiden doch das Gestüt von Timos Eltern irgendwann übernehmen. Doch eines Tages scheint die Welt von Dinah Risse zu bekommen. Bei einem Abendessen eröffnet ihr ihr Vater, dass er für ein Jahr nach China - nach Nanjing - gehen wird, um dort ein Hotel aufzubauen. Und Dinah und ihre Mutter sollen mitkommen. Ein Jahr in einem fremden Land. Ein Jahr in einer fremden Kultur. Ein Jahr ohne Timo. Ein Jahr ohne ihre beste Freundin Caro. Je näher der Termin zur Abreise rückt, desto unerträglicher wird der Umgang mit Timo, denn er versucht alles, um ihr ihre Entscheidung mit nach China zu gehen so schwer wie möglich zu machen. Und Dinah muss sich fragen, ob das, was sie hat wirklich das ist, was sie will und ob die Beziehung zu Timo während eines Jahres bestehen kann.

    Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und der Titel hat mich sehr angesprochen, bevor ich überhaupt den Inhalt gelesen habe. Da ich mich sowieso für die asiatische Kultur interessiere, landete das Buch schneller in meinem Einkaufskorb, als ich gucken konnte. Und was soll ich sagen? Enttäuscht worden bin ich nicht. Es war interessant die Geschichte rund um Dinah und ihre Entscheidung mit nach China zu gehen, zu lesen. Die Autorin hat es geschafft die Emotionen in dem Buch sehr gut zu vermitteln und so konnte man sich sehr gut in die Protagonistin hinein versetzen. Es hat Spaß gemacht mit ihr den Liebeskummer um Timo zu erleben und mit ihr Nanjing zu entdecken. Was mich jedoch ein bisschen enttäuscht hat war die Kürze der Geschichte und der schnelle Fortgang. Mehr Details zu ihrem Leben in Nanjing wären wirklich schön gewesen und vor allem eine noch detailliertere Beschreibung zu ihren neuen Freunden und ihr Leben an der internationalen Schule, auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Was mir an dem Buch gut gefallen hat sind die Probleme, die hier angesprochen werden und die wohl jedes Mädchen im Teeniealter hat. Man weiß nicht so recht, welche Entscheidungen gut oder schlecht sind - man ist unsicher. Man hat die erste große Liebe und kann sich niemand anderes an seiner Seite vorstellen. Man wird das erste Mal im Leben so richtig enttäuscht. Viele Situationen sind einfach alltäglich und werden sehr gut in ihrer Art und ihrer möglichen Lösung beschrieben. Die junge Leserin sieht, dass sie vielleicht mit ihren Problemen gar nicht so allein ist, wie sie vielleicht denkt.

    Dinah als Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie heftet sich zwar immer an ihre beste Freundin Caro, weil sie jemanden braucht, der die Zügel in die Hand nimmt, aber sie passt mit ihrer Art einfach in Welt. Ihre Entscheidung nach Nanjing zu gehen ist sehr mutig und im Laufe der Geschichte lernt sie Entscheidungen zu treffen und auch zu diesen zu stehen. Sie wird von der Autorin so sympathisch beschrieben, dass wenn sie Kummer wegen ihrem Freund Timo hat, man sie am liebsten in den Arm nehmen und drücken möchte.
    Timo hingegen scheint zu Beginn der Geschichte der schillernde Stern am Himmel zu sein. Man sieht ihn mit den Augen von Dinah. Aber je mehr die Geschichte sich fortsetzt, desto öfter fragt man sich, ob der Junge wirklich der Richtige für Dinah sein soll. Man schwankt immer wieder zwischen Begeisterung und Verachtung für ihn und man weiß auch gar nicht, ob man für die beiden hoffen soll oder sich wünscht, dass die Beziehung in die Brüche geht.

    Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die eine lockere Liebesgeschichte mögen. Besonders Teenies werden von der Geschichte rund um Dinah begeistert sein, aber auch ältere Leser könnten ihre Freude daran haben, besonders dann, wenn sie sich genau wie ich für Asien begeistern können. Wer hat sich als Asienfan nicht gewünscht ein Jahr nach China oder Japan gehen zu können, um die fremde Kultur zu entdecken. Man könnte glatt neidisch auf Dinah werden.

    Details: 4/5
    Liebe: 4/5
    Emotionen: 5/5
    Idee: 5/5
    Spannung: 4/5

    Gesamt: 4/5
  9. Cover des Buches Chinaträume (ISBN: B00KFP0AXM)
    Martina Sahler

    Chinaträume

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Dinah ist glücklich in Frankfurt. Dort hat sie ihre beste Freundin Caro, mit der sie Pferde stehlen kann. Sie besucht bald die elfte Klasse des Gymnasiums. Ihr Vater ist in der Hotelbranche tätig und sie weiß ganz genau, dass sie einmal in seine Fußstapfe treten wird. Und dann ist da auch noch ihr Freund Timo mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Sogar seine Familie hat sie bereits voll und ganz aufgenommen und die beiden wissen, dass es eine Zukunft ohne den anderen nicht geben wird, wollen die beiden doch das Gestüt von Timos Eltern irgendwann übernehmen. Doch eines Tages scheint die Welt von Dinah Risse zu bekommen. Bei einem Abendessen eröffnet ihr ihr Vater, dass er für ein Jahr nach China - nach Nanjing - gehen wird, um dort ein Hotel aufzubauen. Und Dinah und ihre Mutter sollen mitkommen. Ein Jahr in einem fremden Land. Ein Jahr in einer fremden Kultur. Ein Jahr ohne Timo. Ein Jahr ohne ihre beste Freundin Caro. Je näher der Termin zur Abreise rückt, desto unerträglicher wird der Umgang mit Timo, denn er versucht alles, um ihr ihre Entscheidung mit nach China zu gehen so schwer wie möglich zu machen. Und Dinah muss sich fragen, ob das, was sie hat wirklich das ist, was sie will und ob die Beziehung zu Timo während eines Jahres bestehen kann.

    Ich habe das Buch durch Zufall unter dem Titel "China Blues und Grüner Tee" entdeckt und der Titel hat mich sehr angesprochen, bevor ich überhaupt den Inhalt gelesen habe. Da ich mich sowieso für die asiatische Kultur interessiere, landete das Buch schneller in meinem Einkaufskorb, als ich gucken konnte. Und was soll ich sagen? Enttäuscht worden bin ich nicht. Es war interessant die Geschichte rund um Dinah und ihre Entscheidung mit nach China zu gehen, zu lesen. Die Autorin hat es geschafft die Emotionen in dem Buch sehr gut zu vermitteln und so konnte man sich sehr gut in die Protagonistin hinein versetzen. Es hat Spaß gemacht mit ihr den Liebeskummer um Timo zu erleben und mit ihr Nanjing zu entdecken. Was mich jedoch ein bisschen enttäuscht hat war die Kürze der Geschichte und der schnelle Fortgang. Mehr Details zu ihrem Leben in Nanjing wären wirklich schön gewesen und vor allem eine noch detailliertere Beschreibung zu ihren neuen Freunden und ihr Leben an der internationalen Schule, auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Was mir an dem Buch gut gefallen hat sind die Probleme, die hier angesprochen werden und die wohl jedes Mädchen im Teeniealter hat. Man weiß nicht so recht, welche Entscheidungen gut oder schlecht sind - man ist unsicher. Man hat die erste große Liebe und kann sich niemand anderes an seiner Seite vorstellen. Man wird das erste Mal im Leben so richtig enttäuscht. Viele Situationen sind einfach alltäglich und werden sehr gut in ihrer Art und ihrer möglichen Lösung beschrieben. Die junge Leserin sieht, dass sie vielleicht mit ihren Problemen gar nicht so allein ist, wie sie vielleicht denkt.

    Dinah als Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie heftet sich zwar immer an ihre beste Freundin Caro, weil sie jemanden braucht, der die Zügel in die Hand nimmt, aber sie passt mit ihrer Art einfach in Welt. Ihre Entscheidung nach Nanjing zu gehen ist sehr mutig und im Laufe der Geschichte lernt sie Entscheidungen zu treffen und auch zu diesen zu stehen. Sie wird von der Autorin so sympathisch beschrieben, dass wenn sie Kummer wegen ihrem Freund Timo hat, man sie am liebsten in den Arm nehmen und drücken möchte.
    Timo hingegen scheint zu Beginn der Geschichte der schillernde Stern am Himmel zu sein. Man sieht ihn mit den Augen von Dinah. Aber je mehr die Geschichte sich fortsetzt, desto öfter fragt man sich, ob der Junge wirklich der Richtige für Dinah sein soll. Man schwankt immer wieder zwischen Begeisterung und Verachtung für ihn und man weiß auch gar nicht, ob man für die beiden hoffen soll oder sich wünscht, dass die Beziehung in die Brüche geht.

    Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die eine lockere Liebesgeschichte mögen. Besonders Teenies werden von der Geschichte rund um Dinah begeistert sein, aber auch ältere Leser könnten ihre Freude daran haben, besonders dann, wenn sie sich genau wie ich für Asien begeistern können. Wer hat sich als Asienfan nicht gewünscht ein Jahr nach China oder Japan gehen zu können, um die fremde Kultur zu entdecken. Man könnte glatt neidisch auf Dinah werden.

    Details: 4/5
    Liebe: 4/5
    Emotionen: 5/5
    Idee: 5/5
    Spannung: 4/5

    Gesamt: 4/5
  10. Cover des Buches Cyberliebe (ISBN: B00K7KKTDQ)
    Martina Sahler

    Cyberliebe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    (auch unter dem Namen "Cyberschokolade" veröffentlicht)

    Lisanne lebt mit ihrem Vater, ihrer Oma und ihren beiden Brüdern in Berlin - die Mutter sieht sie nur am Wochenende, da diese in Köln arbeitet und die Familie sich mehr oder weniger sich selbst überlassen hat. Sie hat in Ariane eine beste Freundin gefunden und schwärmt heimlich für Tom, ihrem Mitschüler, von dem Ariane und auch andere ihr aber dringend abraten. Doch Lis hofft, dass er sie irgendwann bemerkt, auch wenn sie mit sich selbst sehr unzufrieden ist und sich neben Ariane oft wie der Bettler im Kartoffelsack fühlt. Als sie durch ihren Bruder das Schul- und Chatforum kennen lernt, sieht Lis hier die Chance ihrem Tom endlich näher zu kommen, denn sie ist sich sicher, dass der Nick Tom12 eindeutig IHR Tom ist. Die beiden beginnen sich im Chatroom immer öfter zu treffen und auch außerhalb des Cyberspace versucht Lis die Aufmerksamkeit von Tom zu erregen. Doch während er scheinbar im Chat immer der liebevolle und beachtende Typ ist, lässt Tom sie in der Schule ständig eiskalt abblitzen.

    Geholt hatte ich mir das Buch eigentlich, weil ich die Geschichte China Blues der Autorin so toll fand und dachte, dass hier vielleicht eine ähnliche Atmosphäre aufgebaut wird. Doch so wirklich vom Hocker gerissen hat mich die Geschichte dieses Mal nicht. Es ist zwar interessant zu lesen, wie man vielleicht einmal selbst in jungen Jahren durch die Chatrooms getingelt ist, als diese noch In waren, aber irgendwie war es das dann auch schon wieder, weil man bereits schon zu Beginn erahnen kann, was passieren wird und daher für mich die Spannung im Buch verschwunden war. Die Gespräche im Chat waren wirklich gut nachempfunden, hätten aber für mein Empfinden mehr sein können, denn um diese Problematik hat es sich ja eigentlich auch gedreht. Das kennen lernen einer Person im Chatroom, von der man nicht weiß, ob sie wirklich existiert oder ob derjenige überhaupt die Wahrheit sagt oder eben lügt. Es werden auch Themen angerissen wie Cybermobbing beziehungsweise die Gefahr, dass man hierdurch an die Falschen gerät. Trotzdem ist diese Geschichte, wenn auch damals topaktuell heute veraltet und hat nur noch Charme für solche Leute, die vielleicht einmal so etwas in jungen Jahren selbst miterlebt haben - und sind wir mal ehrlich, wer geht denn heutzutage noch in Chatrooms, wo die sozialen Netzwerke auch die Möglichkeit bieten mit jemandem zu schreiben etc. Die Zeiten von Happychat und Co sind einfach vorbei, genau wie ICQ. Wenn du heute einem Jugendlichen wahrscheinlich erzählst, wie das alles mal angefangen hat, dann lacht der dich aus. Trotz der veralteten Thematik im Sinne der Chatrooms macht die Geschichte aber einen recht soliden Eindruck. 

    Lisanne wächst in recht geordneten Verhältnissen auf, versteht sich mal mit ihren Brüdern und mal nicht. Sie hat eine tuddelige Oma zu Hause, die sie aber trotzdem liebt. Sie mag auch ihre beste Freundin und doch vergleicht sie sich immer wieder mit ihr, weil diese angeblich dünner, hübscher und selbstbewusster ist. Genau die Thematiken, mit denen sich junge Teenies eigentlich beschäftigen. Die Gedanken und Emotionen die Lis durchlebt sind durchaus nachvollziehbar. Obwohl sie immer wieder versucht cool zu sein und über den Dingen zu stehen, scheint sie an manchen Situationen noch sehr unreif, was sie aber auch sympathisch macht.
    Wer sich für das Buch entscheidet sollte wissen, dass es eventuell etwas hinter der Zeit ist und sollte sich auf nicht mehr aktuelle Situationen einstellen. Wer damit leben kann, bekommt eine locker leichte Teeniegeschichte präsentiert. Es ist Geschmackssache, das muss ich offen und ehrlich so sagen.
  11. Cover des Buches Cyberschokolade (ISBN: 9783522500654)
    Martina Sahler

    Cyberschokolade

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hab das Buch direkt in einem Rutsch durchgelesen, ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Das lag vor allem an dem Schreibstil. Das ganze Buch ließ sich sehr leicht lesen und die lockere Sprache und der eingebaute Humor ließen mich oft an vielen Stellen schmunzeln. Da das Buch in der Ich-Form geschrieben wurde, konnte man sich sehr leicht in die Protaginistin hineinversetzen.
    Ich würde es jedem empfehlen, der auf der Suche nach Jugend und Humor ist.


  12. Cover des Buches Glitzer, Glitzer, Liebesstern (ISBN: 9783522503389)
    Martina Sahler

    Glitzer, Glitzer, Liebesstern

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
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