Bücher mit dem Tag "marvel"

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41 Bücher

  1. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

    (274)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    𝒮𝑒𝒾𝓉 𝓌𝒶𝓃𝓃 𝓋𝑒𝓇𝒻𝑜𝓁𝑔𝓈𝓉 𝒹𝓊 𝓂𝒾𝒸𝒽?“ 𝑅𝒶𝓋𝑒𝓃 𝓈𝓅𝓊̈𝓇𝓉, 𝓌𝒾𝑒 𝒹𝒾𝑒 𝐻𝒾𝓉𝓏𝑒 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓃 𝐻𝒶𝓁𝓈 𝒽𝑒𝓇𝒶𝓊𝓈𝓀𝓇𝑜𝒸𝒽. 𝒮𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒵𝓊̈𝑔𝑒 𝒷𝓁𝒾𝑒𝒷𝑒𝓃 𝓊𝓃𝒹𝓊𝓇𝒸𝒽𝒹𝓇𝒾𝓃𝑔𝓁𝒾𝒸𝒽. „𝒲𝒾𝓇 𝒽𝒶𝒷𝑒𝓃 𝒹𝑒𝒾𝓃𝑒 𝒜𝓀𝓉𝒾𝓋𝒾𝓉𝒶̈𝓉𝑒𝓃 𝓈𝑒𝒾𝓉 𝑔𝑒𝓇𝒶𝓊𝓂𝑒𝓇 𝒵𝑒𝒾𝓉 𝒷𝑒𝑜𝒷𝒶𝒸𝒽𝓉𝑒𝓉. 𝐸𝓈 𝑔𝒾𝒷𝓉 𝓀𝒶𝓊𝓂 𝑀𝓊𝓉𝒶𝓃𝓉𝑒𝓃, 𝒹𝒾𝑒 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒹𝒶𝓋𝑜𝓇 𝓏𝓊𝓇𝓊̈𝒸𝓀𝓈𝒸𝒽𝑒𝓊𝒸𝒽𝑒𝓃, 𝒾𝒽𝓇𝑒𝓈𝑔𝓁𝑒𝒾𝒸𝒽𝑒𝓃 𝓏𝓊 𝓋𝑒𝓇𝓇𝒶𝓉𝑒𝓃.


    Mona Kasten ist meine absolute Lieblingsautorin, und Coldworth City hat mich wieder einmal begeistert. Obwohl es eine ganz andere Richtung einschlägt als ihre anderen Bücher, habe ich die Geschichte geliebt.


    Die Welt und die Charaktere waren spannend, und ich mochte die frische, actionreiche Atmosphäre. Ein paar Szenen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können, aber das hat meinen Lesegenuss nicht wirklich getrübt. Insgesamt ein tolles Buch.


  2. Cover des Buches Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir (ISBN: 9783966584104)
    Richard Lee Byers

    Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Goldie-hafi

    Die nordischen Göttersagen einmal anders aufbereitet. Das Buch war schon sehr interessant geschrieben und bietet einen Blick in die Vorgeschichte der Götter, hier speziell Heimdall. Es lässt sich gut lesen und ist etwas, was ich so nicht erwartet hatte. Die Charaktere sind nett ausgearbeitet und man kann sich in sie gut hineinversetzen. Ich fand es recht kurzweilig und wenn man nicht so sehr viel Wert auf die korrekte Darstellung der altgermanischen Götter legt und an die Filme um Thor denkt, macht es Spaß das Buch zu lesen. Für mich war es dann ein wenig zu actionlastig, doch für zwischendurch nett.


  3. Cover des Buches Marvel Captain America – The First Avenger (ISBN: 9783570178300)
    Alex Irvine

    Marvel Captain America – The First Avenger

    (7)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Als großer Marvelfan bin ich lange um die Bücher herum geschlichen. Denn im Endeffekt ist es ja nur die Wiedergabe des Films, bloß in einer kürzeren Version. Aber ich muss sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen. Vor allem für Kinder sind sie perfekt. Denn diese können oder dürfen die Filme  noch nicht schauen, weshalb die Bücher, mit den passenden Filmbildern, dafür super geeignet sind. Und sie somit ihre erste Erfahrung mit den Avengers machen. 

    Captain America ist einer meiner liebsten Charaktere aus dem MCU, weshalb ich mich tierisch gefreut habe, als ich das Buch von einer Freundin zum Geburtstag bekommen habe. Ich habe es dann auch gleich angefangen und es hat mich überzeugt. Das Buch lies sich sehr schnell lesen, was auch der Schriftgröße zuzuschreiben war. Jedoch gab es hin und wieder Begriffe, die für Kinder vielleicht unverständlich, aber aus dem Film heraus entstanden sind. Da hätte ich mir eine einfacherer Erklärung gewünscht.

    Ich kann das Buch  auf jeden Fall empfehlen. Nicht nur zum Lesen sondern auch einfach nur zum sammeln. Ich bin gespannt wie die anderen Bücher sein werden. Denn Thor steht bei mir auch schon im Regal. 

    . 

  4. Cover des Buches Runaways Megaband (ISBN: 9783741606298)
    Brian K. Vaughan

    Runaways Megaband

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77

    Jedes Jahr das gleiche Theater. Alex Wilders Eltern veranstalten wieder einmal eine geheime Spendenparty und Alex darf währenddessen auf die Kinder der fünf anderen Elternpaare aufpassen. Doch diesmal entdecken die Jugendlichen, dass ihre Eltern ein dunkles Geheimnis teilen. Ihre Eltern scheinen Superschurken zu sein und so reißen die sechs Teenager von zu Hause aus, um ihren Eltern das Handwerk zu legen. Dabei entdecken sie nicht nur noch mehr Geheimnisse, sondern lernen auch sehr viel über sich selbst …

    Heute zählt Brian K. Vaughan danke Erfolgen wie „Ex Machina“, „Saga“, „Paper Girls“den ganz großen im Comicbusiness. Doch damals, als die „Runaways“ das Licht der Welt erblickten, stand der junge Künstler noch am Beginn seiner Karriere. Neben einigen Ausgaben bekannter DC- (Batman, Superman, Swamp Thing, uvm.) und Marvel-Helden (Spider-Man, Captain America, X-Men, uvm.) waren gerade die ersten Ausgaben seiner eigenen Serie „Y – The Last Men“ erschienen, die nun als Serie verfilmt werden soll. Für Marvel hatte er kurz zuvor „The Hood“ kreiert und nun begann er mit „Runaways“ ebenfalls erneut Comicgeschichte zu schreiben.
    Wie auch schon bei anderen erfolgreichen Projekten stehen bei den „Runaways“ nicht die typischen Marvel-Superhelden im Vordergrund, sondern eigentlich ganz normal Menschen. Der eine oder andere wird nun die Nase rümpfen, weil dies ja nun nicht so ganz stimmt, erst recht, wenn man die erste Serie der Runaways, die nun erstmals gesammelt und auf Deutsch vorliegt, kennt. Also beschränke ich mich auf die Aussage, dass es sich um ganz normale Teenager handelt, und halte so hoffentlich die Spannung für die Neuleser aufrecht. Das zwischenmenschliche Miteinander, die Bewältigung aufkommender Probleme und Aufgaben, das Wachsen und teilweise zerstören der Gruppe bilden den eigentlichen Kern dieser ursprünglich 18-teiligen US-Serie, der 2005 eine weitere 24 Ausgaben umfassende Serie folgte.

    Den Anfang macht eine sechsteiliger Story-Arc, in dem die Kinder zusammenfinden und gewisse erste Entscheidungen treffen müssen. Hier sind vor allem die Eltern noch recht eindimensional gehalten und das Hauptaugenmerk liegt auf der Charakterisierung der Kinder. Ihre Stärken und einige Schwächen werden offenbart und erste Beziehungen zueinander geknüpft. Dem folgt ein Vierteiler, der vorrangig das Leben der Kinder ohne Unterstützung der Eltern, das alleine-mit-der-Umwelt-zurechtkommen, darstellt. Die Kinder wachsen an ihren Aufgaben und „Gegnern“. Ein darauf folgender Zweiteiler bringt zwei Gaststars in die Geschichte ein, die „historische“ und charakterliche Parallelen aufweisen. Mit Cloak und Dagger, den ehemaligen Teenagern, die Opfer illegaler Experimente wurden, hat Vaughan zwei bekannte Comicfiguren eingebaut, um den direkten und glaubhaften Bezug zum Marvel Comic-Universum herzustellen. Dem wiederum folgt ein Fünfteiler, in dem sich nicht nur ein paar Geheimnisse offenbaren, die beim aufmerksamen Lesen allerdings nicht so geheim sind, sondern die sechs Teenager auch endgültig ihren Eltern entgegenstellen. Als Abschluss gibt es noch eine Story, die kurze Zeit nach den Ereignissen der bisherigen 17 Ausgaben spielt und nicht nur als ein Epilog fungiert, sondern gleichzeitig auch als eine Art Prolog für die nachfolgende Serie.

    Für die visuelle Umsetzung von Vaughans Teenagerdrama zeichnet hauptsächlich der kanadische Künstler Adrian Alphona verantwortlich. Er zeichnet immerhin 16 der insgesamt 18 Ausgaben. Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass Alphona bisher zu den mir unbekannten Zeichnern gehörte. Zumindest habe ich bisher keine seiner Arbeiten „gelesen“, wodurch die Runaways eine Art Premiere darstellen.
    Der animationsartige Stil, passt in meinen Augen sehr gut zu den Runaways. Stellenweise versinkt man so schön in der Geschichte, dass man das Gefühl hat, die Bilder würden sich ähnlich einer Animationsserie bewegen. Dies liegt neben der klaren und deutlichen Linienführung von Alphona aber auch an den Inks von David Newbold und Craig S. Yeung, wobei mir Newbold ein wenig besser gefällt, was aber an der Verwendung von dickeren und dünneren „Pinselstärken“ liegt, wohingegen Yeung ein und dieselbe Stärke verwendet. Auch die Farbgebung von Brian Reber und Christina Strain tragen ihren Teil zum durchweg guten Gesamteindruck bei. Trotzdem die beiden eine breite Palette an Farben nutzen, wirken diese doch meist gedeckt und nicht zu bunt. Kräftige und leuchtende Farben findet man recht selten, und wenn, dann nur wenn es für die Geschichte, oder die Charakterisierung/Entwicklung der Figuren notwendig ist. Nur nebenbei, aber nicht weniger wichtig, möchte ich noch den Zeichner des Zweiteilers, Takeshi Miyazawa erwähnen, den ich bereits von seiner Arbeit an „Spider-Man loves Mary“ kenne. Während er mir damals auch sehr gut gefiel, passt sein Stil, der zwar nur unmerklich anders ist, als der von Alphona, nicht so ganz zu den Runaways. Zumindest nicht zu diesen.

    Doch was bleibt letztendlich? Der Megaband sammelt eine unfassbar gute und faszinierende Serie, mit tollem Artwork, die man gerade als Liebhaber von den nicht typischen Superheldenserien („Alias“, „Hawkeye“, usw.) unbedingt lesen sollte. Der Megaband hat eine gute Verarbeitung, das Papier ist qualitativ ähnlich dem der Premium-Bände („Moon Knight“, „Spider-Gwen“, usw.), etwas dicker und leicht glänzend. Dies trägt ebenfalls noch ein bisschen zum Artwork bei, welches auf mattem Papier schwächer wirken würde.
    Ein großes Manko ist natürlich auch gleichzeitig einer der Pluspunkte des Bandes. Sein Umfang. Ist es einerseits sehr gut die Serie gleich so gesammelt präsentiert zu bekommen, ist es natürlich auch ein ganz schöner Kraftakt, den Band beim Lesen zu halten. Auch wenn man sich daran recht schnell gewöhnt, oder aber Alternativen findet, bleibt es schwierig Texte an der Bindenaht zu lesen. Zwar hat sich Panini Mühe gegeben den Abschnitt möglichst weit zu fassen, sodass es nur wenige Panels gibt, die wirklich eng an der Bindung sind, aber bei diesem Umfang sei dies zumindest als Kritikpunkt erwähnt, wenn sonst schon fast alles perfekt ist. Und so rechtfertigt sich in meinen Augen auch der recht hohe Preis von fast 40 Euro, wobei man keine Vergleiche mit Megabänden ähnlichem Umfangs anstellen sollte, die es mit knapp über 400 Seiten bereits gibt.
    Ich hoffe, dass dieser Band und die TV-Serie ein Erfolg werden, sodass sich die Chancen erhöhen eventuell die Nachfolgeserie in zwei weiteren Megabänden auf Deutsch lesen zu können.

  5. Cover des Buches Marvel Thor (ISBN: 9783570178737)
    Alex Irvine

    Marvel Thor

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Miss_bookaddicted

    Titel:                                     Thor      

    Autorin:                               Alex Irvine

    Genre:                                 Kinderbuch

    Seitenzahl:                         176

    Verlag:                                 cbj

    Erscheinungsdatum:      22.03.2021

     

    Inhalt:

    Der Sohn Odins, Thor soll bald zum König ernannt werden, doch dieser scheint nichts als Krieg im Kopf zu haben und will Rache an den Eisriesen nehmen, die unerlaubt nach Asgard vorgedrungen sind. Odin versucht seinem Sohn beizubringen, dass Gewalt nicht die Lösung dieses Problems ist und verbannt ihn kurzerhand auf die Erde, wo Thor wieder zur Besinnung kommen soll. Thor muss sich als Würdig erweisen um seinen Hammer Mjolnir wieder heben zu können und damit zurück nach Asgard zu reisen. Während Thor mit seinen eigenen Schwierigkeiten auf der Erde kämpft, besteigt sein Adoptivbruder Loki den Thron und greift die Erde an. Nun liegt es an Thor, die Erde zu beschützen, sich als Würdig zu erweisen um Heimzukehren und selbst den Thron Asgards zu besteigen.

     

    Meinung (Achtung Spoiler!) :

    Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und das Hauptmotiv der Geschichte, Mjolnir, ist gut zu erkennen. Der Schreibstil ist kindgerecht, mit schön großen Buchstaben. Und auch die Kapitel Einteilung ist gut gelungen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Geschichte liest sich durch die vielen actionreichen und spannenden Szenen recht schnell. Die farbigen Bilder aus dem Film sehen sehr hübsch aus und verleihen der Geschichte nochmal mehr Leben. Besonders schön finde ich, dass viele Zitate eingebaut wurden, die eins zu eins so im Film vorkommen.

    Ein muss für jeden Marvel Fan!

     

    Von mir gibt es 4/5 Sternchen.

  6. Cover des Buches Marvel 1602 Deluxe (ISBN: 9783741608025)
    Neil Gaiman

    Marvel 1602 Deluxe

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Aksi
    Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, welchen Anzug Spider-Man tragen würde, wenn er Anfang des 17. Jahrhunderts leben würde? Auf den ersten Blick mag diese Vorstellung etwas absurd erscheinen, denn man kann sich die freundliche Spinne von nebenan nur schwer ohne seinen rot-blauen Anzug vorstellen. Und genau hier knüpfen die zwei Kreativköpfe Neil Gaiman und Andy Kubert an und zeigen die uns bereits bekannten Marvel-Figuren aus einer anderen Perspektive. In ‚Marvel 1602‘ spielt die Handlung im Jahr 1602, als in England noch Elisabeth die Erste herrschte. 

    Im Mittelpunkt stehen Sir Nicholas Fury, Stephen Strange, Peter Parquagh, Natasha, Graf Otto von Doom und viele mehr. Manche von ihnen erkennt man sofort, andere wiederum einige Seiten später. Dies ist vor allem auf die andere Epoche und den damit einhergehenden Lebens- und Kleidungsstil zurückzuführen. Zumindest mir war nicht sofort klar, welchen Superhelden ich vor mir habe. Vom Offensichtlichen (z.B.: Kleidung) mal abgesehen, ist mir aufgefallen, dass die Superhelden mehr Zeit damit verbringen, irgendwohin zu reisen als Menschen zu retten, wie man es aus den Filmen gewöhnt ist. Ich bewerte es nicht als negativ, sondern fand diese Tatsache einfach sehr interessant.

    Die Atmosphäre fand ich sehr toll, da sie unheimlich und düster ist. In der Geschichte lauert an jeder Ecke die Gefahr und man macht sich Sorgen um die Figuren. Dadurch fiebert man mit und wünscht sich, dass am Ende alles gut wird. Die verschiedenen Handlungsstränge erschienen mir zunächst als etwas ungewöhnlich. Doch ich habe umsonst befürchtet, dass das Ganze in einem unerklärlichen Wirrwarr endet, denn die Handlungsstränge werden zum Schluss von dem Autor doch noch zusammengeführt. 

    Wenn ich diesen Comic mit einem Wort beschreiben würde, dann wäre es „spannend“. Es gibt Wendungen, die man nicht kommen sieht und Überraschungen, die mich staunen ließen. Besonders gut fand ich die vielen Details, die aber nur dann auffallen, wenn man den Comic sehr aufmerksam liest. Der Zeichenstil unterscheidet sich von dem, den ich vorher in meinen gelesenen Comics gesehen habe. Auch wenn ich dies als untypisch empfand, war ich für diese Abwechslung dennoch dankbar, da sie das Feeling des 17. Jahrhunderts perfekt herüberbringt.


    Fazit

    ‚Marvel 1602‘ von Neil Gaiman ist mehr als nur ein Comic. Es ist ein Meisterwerk, das in jedem guten Regal eines Comic-Fans stehen sollte.
  7. Cover des Buches Deadpool: Viel Lärm um Deadpool (Sammlerausgabe) (ISBN: 9783741605291)
    Ian Doescher

    Deadpool: Viel Lärm um Deadpool (Sammlerausgabe)

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    4 Werke von shakspear durch die deadpool wandert in 5 aufzügen wobei noch andere werke mit drin sind. es ist sehr lustig alles mit einander verwoben und verbunden worden. es ist kein typischer deadpool comic aber trotzdem sehr amsant und situationen die man so nicht erwartet.
  8. Cover des Buches Thor - Gott des Donners (ISBN: 9783862017225)
  9. Cover des Buches BOOOOM!!! (ISBN: 9783534610525)
    Markus Dichmann

    BOOOOM!!!

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Seit Superman in den 1930er Jahren das Licht der Welt erblickte, sind Superhelden aus der Comicwelt nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile sind sie sogar zu einem festen Bestandteil der Popkultur geworden. Journalist Markus Dichmann, selbst großer Comic-Fan, nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte der Superhelden und erklärt in diesem Buch, was es mit dem Golden, dem Silver und dem Bronze Age auf sich hat. Später geht es um die Frage, warum die achtziger und neunziger Jahre für Superheldencomics eine schwierige Zeit waren und wie den Verlagen im neuen Jahrtausend mehrere Neustarts ihrer langjährigen Erfolgsserien gelungen ist. Natürlich werden auch die Kinofilme erwähnt und welche Auswirkungen die Comics im Laufe der Jahre noch alles hatten (und haben). So ist Markus Dichmann ein detaillierter Überblick über die Branche gelungen, noch dazu aus deutscher Sicht, wo viele Comics erst mit einiger Verspätung erschienen sind. Freilich hätte man noch mehr Einzelheiten einbauen oder den Blickwinkel erweitern können (z.B. wird Donald Ducks alter Ego Phantomias mit keiner Silbe erwähnt) oder sich ganz explizit mit der nicht immer unproblematischen deutschen Veröffentlichungsgeschichte (z.B. bei Condor) befassen können, aber vermutlich würde das alles zu weit führen. Ich bin auch so sehr zufrieden. Mit „Booooom!!!“ ist dem Autor ein kompakter Leitfaden gelungen, der sowohl Einsteiger als auch Fans eine schöne Zeit beschert.

  10. Cover des Buches Marvel | Heldinnen: Rogue unberührt (ISBN: 9783966586252)
    Alisa Kwitney

    Marvel | Heldinnen: Rogue unberührt

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Athene1989

    Da ich Superheldenfilme und –serien gerne mag, sei es DC oder Marvel, und die ganzen Geschichten rund um die Charaktere echt interessant finde, war ich sehr neugierig auf „Marvel | Heldinnen: Rogue unberührt“ von Alisa Kwitney. Rouge hat mir vom Namen her was gesagt, auch wenn ich ihre Fähigkeiten und ihre Story nicht kannte.

    Marie will raus aus ihrem kleinen Städtchen. Jeder verurteilt sie nach einem Vorfall mit ihrem Exfreund, für den sie scheinbar gar nichts kann. Doch ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als Remy in dem Restaurant auftaucht, in dem sie arbeitet, und sie ihn vor zwei Typen von ihrer ehemaligen Schule beschützt.

    Es war total spannend zu sehen, wie Marie ihre Mutantenkräfte entdeckt und trainiert, auch wenn ich es ein wenig merkwürdig fand, da sie diese ja schon früher eingesetzt hatte, ohne es zu merken, und da nichts realisiert hat. Gerade weil sie nicht nur Fähigkeiten kopieren und nutzen kann, sondern auch weil sie Erinnerungen der anderen Person aufnimmt. Sowas müsste sie doch an sich dann mal gemerkt und hinterfragt haben. Das ist aber auch ein Teil in dem Buch, den ich etwas negativ fand, da die ganze Zeit nur die Rede davon war, dass sie Fähigkeiten kopieren kann und in etwa der Mitte des Buches steht, dass sie eben auch Erinnerungen nimmt, als ob das von Anfang an klar war und damit nichts Neues erzählt wird, was mich sehr irritiert hatte. Das hätte direkt richtig erklärt werden sollen, dann wäre das nicht so eine Überraschung gewesen, vor allem macht es dann am Anfang auch nicht so viel Sinn, denn sie fasst Remy mehrmals an, kopiert seine Fähigkeit, denkt aber später immer wieder, dass sie nichts von ihm weiß. Dabei hätte sie dann ja Erinnerungen von ihm haben müssen, aber komischerweise hatte sie die bei ihm scheinbar nie. Das fand ich daher nicht so ganz gut gelungen. Ebenso dass viele Dinge nicht erklärt wurden, wie zum Beispiel die Bruderschaft. Es wurde nicht gesagt, was diese genau sind, was sie wollen oder sowas. Es mangelt sehr an Erklärungen, was ich schade finde, auch beim Ende bezüglich Remy oder dass er und Marie sagen, dass sie ihre Fähigkeit geheim halten sollen, reden aber die ganze Zeit offen und laut vor anderen darüber. Passt für mich nicht so ganz zusammen. Positiv finde ich aber die Schreibweise. Es ist angenehm zu lesen und auch spannend formuliert, sodass ich im Buch wirklich schnell vorankam, was mir gut gefallen hat. Marie, oder auch später Rouge, fand ich einen faszinierenden Charakter, da sie eine spannende Hintergrundgeschichte hat und sich gut entwickelt, während sie ihre kleinen Abenteuer erlebt. Ihre Chemie mit Remy fand ich ebenso gut gelungen und oft auch sehr erheiternd. Remy war sowieso mein Lieblingscharakter in diesem Buch, da er durchaus einen gewissen Humor mit sich brachte.

    Trotz der guten Charaktere und spannenden Schreibweise kann ich dem Superheldenbuch nur drei Sterne geben, da mir einfach zu viele Erklärungen fehlen und ich einiges nicht gut gelungen fand, wie die plötzliche Erweiterung ihrer Fähigkeiten, obwohl vorher nie davon die Rede war.

  11. Cover des Buches Marvel | Untold: Die Liste der Patrioten (ISBN: 9783986660673)

    Marvel | Untold: Die Liste der Patrioten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Eine skurrile Vorstellung, hier aber Wirklichkeit. Die Avengers wie wir sie kannten sind Geschichte. Keiner der uns bekannten Helden existiert mehr. Hinzu kommt, dass auch S.H.I.E.L.D. aufgelöst wurde. Wer soll die Welt jetzt vor Mutanten, Aliens und Superwesen schützen? Die Dark Avengers! Unter der Führung von Norman Osborn alias der Iron Patriot, sind die Menschen wieder sicher… sind sie das wirklich? Der Einstieg in die Geschichte liest sich schon sehr unterhaltsam. Venom, alias Spider-Man, Bullseye, alias Hawkeye, sind auf einer Mission. Sie sollen in ein Apartment einbrechen und gestohlene Daten von einem Computer sichern. Schon jetzt merkt man, dass hier keine harmlose Gutenachtgeschichte geschrieben wird.

    Venom greift schon nach wenigen Seiten durch oder besser gesagt, er beißt sich durch seine Gegner. Bullseye ist ebenfalls nicht gerade mit sanfter Hand unterwegs. Hier pflastern wahrlich Leichen den Weg des Kriegers. Es gesellen sich noch einige andere Charaktere hinzu wie: Victoria Hand (ehemalige S.H.I.E.L.D. Agentin), Robert Reynolds alias Sentry oder auch Void, Draken (Sohn von Wolverine), Ares - Gott des Krieges und Karla Sofen alias Moonstone. Absolut richtig, man sich schon sehr gut im Marvel-Universum auskennen, um all die genannten Namen auch zu kennen. Auf der Jagd nach diesen gestohlenen Daten, treten die neuen „Helden“ natürlich auch gegen ein paar recht ungewöhnliche Gegner an wie: Black Raazer, Navid Hashim alias Arabian Knight oder auch Valentina Allegra de Fontaine.

    Die pure Masse an Charakteren führt leider schon schnell zu einer Überladung, welche der Story nicht wirklich einen Mehrwert schenkt. Vielmehr werden zwischendurch die psychischen Probleme der Antihelden ständig offenbart. Wahnsinn und Mordlust werden hier von Seite für Seite immer schlimmer. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Norman Osborn der Anführer ist. Obwohl er schwört, den Grünen Kobold in sich besiegt zu haben, sollte man anhand der Tatsachen, die hier geschehen, doch eher zweifeln, dass er wirklich verschwunden ist. Die Daten werden später überflüssig und die Story schlägt in eine andere nicht zu erahnende Situation um. Eine gelungene Überraschung, nur hätte man den Bogen dahin nicht so weit ausholen müssen.

    Bei den neuen Charakteren sticht besonders Robert Reynolds alias Sentry hervor. Ein übermächtiges Wesen, welches mit zerstörerischer Kraft die ganze Welt in einem einzigen Augenblick vernichten könnte. Entfesselt er einmal den Dark Void, wird jedes Leben ausgelöscht. Gleichfalls interessant fand ich einmal hinter die Psyche von Bullseye und Venom zu schauen. Der eine so menschenverachtend und nur zum Spaß tötende Wahnsinnige und der andere mit unstillbarem Hunger nach Menschenfleisch. So viele Möglichkeiten Gutes zu tun und doch verfallen diese Avengers in einen regelrechten Blutrausch und egal ob H.A.M.M.E.R. oder S.H.I.E.L.D. Agent, Gut oder Böse, diese beiden haben einen schier unzählbaren Bodycount.

    Fazit:
    Muss ein Held immer artig sein? Norman Osborn als Anführer der Avengers, wer hätte das jemals gedacht? In den Comics spannend verarbeitet, versucht es David Guymer jetzt auch in Romanform. Dabei sammelt er eine Vielzahl an Figuren und schickt sie nonstop in actiongeladene Einsätze. Die Hauptstory wird dabei eher zur Nebensache. Guymer erklärt viel, beschreibt schemenhaft, was mit den alten Avengers passiert ist, warum S.H.I.E.L.D. nicht mehr existiert und warum jeder einzelne der neuen Avengers eher eine Psychotherapie bräuchte, als neue Einsätze. Genau das hemmt erheblich den Lesefluss und die vielen Charaktere reißen den Leser eher von der einen zur nächsten Figur. Extrem schade, denn jeder Einzelne ist so besonders und interessant, dass jeder allein schon die Geschichte hätten füllen können. Trotzdem, endlich ein Marvel-Abenteuer für Erwachsene.

    Matthias Göbel

    Autor: David Guymer
    Übersetzung: René Ulmer
    Klappenbroschur: 384 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 01.12.2022
    ISBN: 9783986660673

  12. Cover des Buches Das Ding und die Fackel (ISBN: 9783741610356)
    Chip Zdarsky

    Das Ding und die Fackel

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    „Die fantastischen Vier“ oder „The Fantastic Four“ dürfte mittlerweile jeder durch ihre Filme kennen. Auch bei mir erlangten die 4 Superhelden dadurch ihre Bekanntheit. Doch so richtig hinter die Fassade konnte und wollte ich wohl damals nicht sehen, weswegen ich jetzt so einiges nachholen werde. 


     


    Anfangen wollte ich dabei, auf etwas eigensinnige Art und Weise, und zwar mit dem ersten Band von „Das Ding und die Fackel“. In diesem sind Richard und Sue in den Weiten des Universums verschwunden und nur Ben und Johnny bestreiten nun mehr oder weniger getrennt ihr Leben. Kein Wunder, denn wirklich zueinander gefunden, hatte die Beiden ja noch nie. Doch in dieser Geschichte müssen sie zusammenhalten, da aufgrund der beiden fehlenden Reeds, die Kräfte der Beiden nachlassen. Jetzt heißt es schauen, wie man das wieder ändern kann.



    Schon die Einleitung in den Comic haute mich aus allen verfügbaren Socken, da hier die Charaktere mit anderen Marvel-Helden arbeiteten. Für mich standen die Fantastic Four immer allein, weswegen es sehr cool war, sie im Universe zu sehen. Doch nicht nur der Anfang konnte mich begeistern, sondern auch die gesamte Geschichte. Die Charaktere hatten Pfiff, der Humor war genial und Geschehnisse an sich ließen ein WOW, nach dem anderen heraus ploppen. An einigen Stellen musste ich zwar etwas weiter denken, aber ich sah es als Herausforderung. Ein Multiverse ist nun mal nichts Leichtes. 



    Besonders gefiel mir jedoch der Zeichenstil, der es nicht nur schaffte die Emotionen und Gefühle realistisch darzustellen, sondern auch so gekonnt mit Farben spielte. Ja, es war bunt, aber es war nicht grell, weswegen ich den Band ruck zuck weglas. Gerade größere Bilder hatten es mir sehr angetan, da man hier erst einmal richtig die Detailverliebtheit bemerkte. Das als Film und ich wäre auf jeden Fall die Erste, die ins Kino rennen würde. 



    Da ich bisher nur die Filme der Fantastic Four gesehen hatte, war diese Reihe etwas vollkommen neues für mich. Trotzdem fand ich mich sehr schnell zurecht, weshalb sie sich, meiner Meinung nach, auch für Einsteiger in das Genre eignen würde. 


     


    Mein Fazit


     


    Auch als Duo rockten das Ding und die Fackel ihr Universum und schaffen es dabei völlige neue Aspekte ihrer Welt. Ich freue mich jetzt schon auf den Nachfolger, denn ich bin einfach nur gespannt, wie es weitergeht und was mich noch alles erwartet. 

  13. Cover des Buches Marvel | Legenden von Asgard – Das Schwert des Surtur (ISBN: 9783966586061)
    C.L. Werner

    Marvel | Legenden von Asgard – Das Schwert des Surtur

    (1)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Wir alle kennen Odins Sohn Thor. Es versteht sich fast von selbst, dass er auch Brüder hat und damit meine ich nicht Locki, sondern Tyr. Er trägt den Beinamen „Gott der Krieges“. Er ist der oberste Anführer der Streitmacht von Asgard und doch ist auch er vor ganz normalen menschlichen Gefühlen nicht befreit. Eines Tages wird ein Fest für Thor gefeiert, weil er wieder einmal im Reich der Forstriesen war und dort den König bezwungen und ihn seine Schranken gewiesen hat. Tyr kann mittlerweile diese leichtsinnigen Ausflüge seines Bruders kaum noch ertragen. Er stellt sich vor das Volk und rügt öffentlich seinen Bruder. Überstürzt verlässt er die Feier und zieht sich zurück. Ein junger Krieger folgt ihm - Bjorn Wolfbane und beide treffen auf die betörende Lorelai.

    Was wäre, wenn Tyr ebenfalls zu einem solchen Abenteuer aufbricht? Er erinnert sich an die Weissagung, dass Odin eines Tages durch das Schwert von Surtur sterben wird. Nur eine der Möglichkeiten und was wäre, wenn er dieses Schwert stiehlt, damit sich diese Prophezeiung nie erfüllen wird? So machen sich die drei auf den Weg nach Muspelheim - dem Reich des Feuerriesen Surtur. Zuvor bekommt der Leser ein wenig Einblick in Asgards Vergangenheit. Denn auch Odin hat in im Lauf der Zeit viel Schuld auf sich geladen. Wie etwa, dass Tyr durch sein Handeln seine linke Hand verloren hat. Eine äußerst interessante Hintergrundgeschichte, die ihr selbst lesen solltet. Außerdem zeigt dieser kurze Moment, dass auch die Arsen nicht immer nur mit Kraft kämpfen, manchmal auch mit Hinterlist.

    Angekommen in Muspelheim erwartet den Abenteurern unerträgliche Hitze und Monster, welche nur hier zu finden sind. Lavatrolle, Feuerdämonen, Drachen und und und... es gibt allerhand lebend, brennende Wesen, welches es den dreien nicht leicht machen voranzukommen. Hier auch ein kleiner Kritikpunkt, denn sobald ein Kampf gerade so überstanden ist, vergehen nur sehr wenige Momente bis der nächste ansteht. Diese Hast führt unweigerlich dazu, dass man ähnliche Momente mehr als einmal miterlebt. Immerhin hat C. L. Werner ein Füllhorn von magischen Utensilien gefunden, welche wunderbar in diese Geschichte passen. Von vergifteten Hörnern, bis hin zu Zauber aus dem Totenreich. Damit sollten auch die hartgesottenen Fantasy-Fans mehr als bedient werden.

    Was die Story selbst angeht, so munkelt auch der Leser von Anfang an, dass nicht alle in diesem Team so ehrlich sind mit ihren Absichten. Dass dann aber wiederum andere noch ein überraschendes Spielchen treiben, damit konnte keiner rechnen und so hat der Autor für jeden Leser genug Zeit große Augen zu machen. Die kurzen Szenen in denen die bekannten Figuren Thor, Heimdall, Locki oder Odin auftreten, sind übersichtlich gehalten. Dieses Abenteuer gehört ganz allein Tyr Odinson, dem Gott des Krieges, der sich Surtur dem Feuerriesen stellt, um das verfluchte Schwert zu stehlen, welches seinen Vater töten könnte. Schafft er es? Kommen alle heil davon? Kann Ragnarök aufgehalten werden?

    Fazit:
    Wenn der Neid nicht wäre... Nachdem Thor im MCU aktuell die Kinos rockt, schlägt sich sein Bruder in Buchform durch die 9 Welten. Die Eifersucht treibt ihn an, eine ebenso undurchdachte Mission zu vollführen, was das Ende aller Welten bedeuten könnte. Ein Monster löst das nächste ab, ein Schwerthieb mehr und Schritt für Schritt kommen sie ihrem Ziel näher. Das überraschend gut ausgestattete Team weiß sich mit allerhand Magie durch die Feuerwelt zu bewegen und selbst als eine Intrige offenbart wird, ist es noch lange nicht das Ende der Geschichte. C. L. Werner hat es vielleicht etwas zu gut mit der Action gemeint, dafür hat er immer neue Schauplätze und abwechselnde Gegner gefunden. Ein Abenteuer, welches sicher heute noch in Asgard erzählt wird und ihr Tyr Odinson nicht so schnell vergessen werdet.

    Matthias Göbel

    Autor: C. L. Werner
    Übersetzung: Stephanie Pannen
    Taschenbuch: 310 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 20.01.2022
    ISBN: 9783966586061

  14. Cover des Buches Marvel | Heldinnen – Domino auf Abwegen (ISBN: 9783966584043)
    Tristan Palmgren

    Marvel | Heldinnen – Domino auf Abwegen

    (15)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Jede Geschichte hat einen Anfang und ein Ende. Gerade bei Helden und Heldinnen meint man schnell, es wäre immer schon alles so gewesen. Doch mitnichten.
    Denn auch die Glorreichen haben dunkle Kapitel in ihrem Leben und von einem dieser erzählt das Buch. Vorab sei gesagt, dass ich anfangs dachte, dass es sich bei diesem Buch auch um einen Comic handelt und so war meine Enttäuschung anfangs groß, als ich mit diesem Roman begonnen habe.
    Doch unabhängig der Umsetzung handelt es sich um eine spannende Erzählung, die auf mehreren Zeitebenen spielt.
    Wie wurde Domino zu dem Charakter, der sie heute ist? Was hat sie beeinflusst?
    Diese Fragen sind es, die der Autor ergründet und der Figur Tiefe und Stärke gibt.
    Der Wechsel zwischen den Zeitebenen, der Schreibstil und auch die Formung des Charakters zeigen, dass der Autor durchaus sein Handwerk versteht, doch trotz allem bleiben diese Figuren für mich Comics und ohne die entsprechende Bebilderung fehlt mir etwas.
    Für Fans ist die Reihe sicherlich eine gute Ergänzung, für einen Einsteiger in das Marvel Universum ist sie eher ungeeignet.

    3,5 von 5 Heldinnen

  15. Cover des Buches Hawkeye: Kate Bishop (ISBN: 9783741623486)
    Kelly Thompson

    Hawkeye: Kate Bishop

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77

    Nachdem Kate eine Weile mit Clint und danach mit Lucky, Clints Hund, durch Los Angeles zog hat es sie nun nach Kalifornien verschlagen, wo sie sich, ähnlich wie Jessica Jones, als Privatdetektivin durch das Leben zu schlagen versucht. Das gelingt mal mehr und mal weniger gut, wie bereits der erste Auftrag beweist, in dem Kate eine Studentin aus einer gefährlichen Sekte befreien soll. Dabei ist sie eigentlich auch auf der Suche nach ihrem Vater hierhergekommen, aber das muss wohl jetzt erst einmal hinten anstehen. Schnell findet Kate Freunde und Verbündete, und die Jagd auf die Verbrecher Kaliforniens kann, sehr zum Leidwesen der örtlichen Polizei, insbesondere von Detective Rivera, beginnen …

    Kelly Thompson gehört wohl zu den besten Autorinnen, gerade wenn es um Soloserien von weiblichen Superhelden geht. Kaum eine andere Autorin versteht es so grandios, die Kleinigkeiten des weiblichen Superheldenalltags besser zu erzählen. Auch hier bei Kate Bishop zeigt sie wieder einmal, was sie bereits bei Captain Marvel oder Jessica Jones zu einer der Top-Autorinnen gemacht hat. Einfühlsame Geschichten, mit einem Hauch Superhelden, den alltäglichen Problemen, die seit den 60ern und Stan Lees Superheldenneustart, das essenzielle Salz in der Suppe der Superheldencomics sind.
    So wirft Thompson Kate nicht nur einfach in ein chaotisches Setup von neuen Schurken und alten Feinden, sondern verpasst ihr noch Probleme wie das Fehlen einer Lizenz als Privatdetektivin, chronische Geldknappheit und vieles mehr, sodass es eigentlich nicht nur nicht leicht für Kate wird, sondern teilweise fast schon unmöglich zu überleben.

    Optisch knüpft die Serie an das Design von Hawkeye von Fraction und Aja an, bringt aber auch eigene Stilelemente mit, die das Gesamtbild deutlich auffrischen. Dennoch bleibt die vorherrschende Farbe auch hier wieder einmal das Violett der Hawkeye-Kostüme in den verschiedensten Nuancen.
    Selbst beim Storytelling findet man immer wieder Anlehnungen an die vorangegangene Hawkeye-Serie, oder Genregrößen wie „Watchmen“, „Daredevil“ oder „Jessica Jones“. Leonardo Romero und Michael Walsh überzeugen zwar jeweils mit ihren ganz eigenen Stilen, was im direkten Vergleich durchaus deutlich auffällt, aber durch die vielen Stilmixe und Anlehnungen fällt dies nicht wirklich unangenehm auf, wodurch beim Lesen der zweimalige Wechsel zwischen den Zeichnern eher informativ auf dem Papier stattfindet, als in der optischen Präsentation.

    Als großer Fan der Fraction/Aja-Hawkeye-Serie fühlt man sich hier sofort zu Hause und gerade in Ergänzung zur aktuellen Disney +-Serie ist dieser Band eine uneingeschränkte Leseempfehlung von meiner Seite aus. Das kompakte Format der Panini INK-Bände ist ebenfalls ein Plus, genauso wie der Preis für die durchaus gelungen Aufmachung. Einzig das „Bonus“-Material, welches genaugenommen nur aus den Covern, sowie einigen Variants besteht, fällt ein wenig dürftig aus. Bleibt nur noch die Frage nach den letzten vier Ausgaben der Serie und ob sie bereits in Deutschland erschienen oder wenigstens in irgendeiner Form geplant sind. Aber das kann uns wohl nur Panini beantworten.

  16. Cover des Buches Thor - Gott des Donners (ISBN: 9783862019144)
  17. Cover des Buches Marvel | Xaviers Institut - Freiheit & Gerechtigkeit für alle (ISBN: 9783966584128)
    Carrie Harris

    Marvel | Xaviers Institut - Freiheit & Gerechtigkeit für alle

    (12)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Das Cover ist ein echter Blickfang, ich mag es total. Die Charaktere, auch wenn ich mich in dem X-Men Universum nicht auskenne, fand ich ganz gut und man konnte es gut ohne Vorkennnisse lesen. Ein paar Marvel Charaktere die ich kannte wurden auch genannt, die anderen habe ich dann einfach mal gegoogelt. Das Buch hat mir jedenfalls recht gut gefallen und ich denk es wird nicht der letzte Marvel Roman gewesen sein.

  18. Cover des Buches My Next Breath (ISBN: 9783328604150)
    Jeremy Renner

    My Next Breath

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    Der bekannte Schauspieler Jeremy Renner (u.a. Marvel) hatte während eines Aufenthalts zum Jahreswechsel 2023 beim Lake Tahoe einen furchtbaren Unfall mit einer Pistenraupe.

    Ein Wunder, dass er überlebt hat und bis Rettung kam kämpfte er um jeden Atemzug.

    Jeremy Renner schildert die Tage, die Zeit vor dem Unfall. Dann das was passiert ist, wie es ihm ergangen ist und die Zeit danach.

    Bis zu dem Zeitpunkt wo ich auf das Buch aufmerksam wurde, war mir Renners Geschichte, den Unfall, nicht bekannt. Ich hatte erwartet ausführlicher über seine Zeit der Genesung zu lesen. Doch im ganzen Buch wurde unheimlich oft erwähnt, wie sehr er seine Tochter und die Familie liebt. Wie wichtig diese Liebe ist. Das ist ja richtig, doch ich denke mal, dass der Leser das nach zwei, drei Mal lesen verstanden hat. Es braucht diese häufigen Wiederholungen nun wirklich nicht. Dafür wird auch seine Stiftung oft erwähnt. Immerhin wird sie über Disney vorgestellt und seine Genesung ist da noch nicht so richtig abgeschlossen.

    Ich finde es enorm, wie Jeremy Renner sich zurück gekämpft hat und welche Gedanken er dazu äußert. Natürlich hatte er vielleicht auch etwas Glück, denn er hat die finanziellen Mittel, die die Genesung sicherlich erleichtert haben. Allein der Flug von Reno nach Los Angeles und dann die Betreuung im eigenen Haus.

    Ich bewundere durchaus die Kraft die es ihn gekostet haben muss um wieder zu heilen, ohne Frage. Doch dieses Buch hätte anders geschrieben werden können, ohne diese vielen Wiederholungen (die mich schon bei der englischen Ausgabe enorm störten). Das Buch wurde dadurch unnötig gestreckt und so blieb die eigentliche Geschichte für mich auf der Strecke. Da habe ich einfach etwas anderes erwartet, mehr über die Tage nach dem Unfall und wie er Schritt für Schritt wieder heilte. Doch die Wiederholungen und Aussagen haben mich irgendwie abgelenkt.

    Ich wünsche ihm, dass er mit der Zeit weniger Schmerzen hat und er weiter als Schauspieler arbeiten kann, auch dass er weiter seine Kraft aus der Liebe zu seiner Familie ziehen kann.

  19. Cover des Buches Lügen haben blaue Augen (ISBN: 9783646601220)
    Alexandra Fuchs

    Lügen haben blaue Augen

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    "Lügen haben blaue Augen" von Alexandra Fuchs ist wieder eine bittersweet Kurzgeschichte voller süßer, romantischer, tollpatschiger und hormongesteuerter Momente, die mich sehr begeistern konnte.
    Erzählt wird aus der Sicht von Lena, einem siebzehnjährigen ungeküssten Mädchen voller verrückter Gedanken, die als einzige in ihrem Freundeskreis noch keinen Freund hatte. Um das zu ändern und endlich mithalten zu können, erfindet sie Markus, der aber gar nicht so erfunden ist, schließlich wohnt er direkt nebenan und war einmal ihr bester Freund mit dem sie Comics verschlungen hat. Doch das Orangsaftmassaker vor ein paar Jahren, bei dem ihre Freundin Kim wichtiger war als Markus, beendete die gemeinsame Zeit.
    Lena's Lügen beginnen ihr ganz eigenes Leben und zwingen sie zum handeln, bei der sie noch die ein oder andere Überrraschung erleben wird...

    Ich liebe Geschichten, die kurz, aber überzeugend erzählt werden und durch einen humorvollen Erzählstil überzeugen. Alexandra Fuchs setzt ihre Geschichte genauso um, dass ich sie in einem Ruck auslesen konnte. Es gibt sehr viel Humor, einen richtigen Spritzer Romantik und ganz viele Fettnäpfchen.
    Auch die Charakterwahl hat mich zum grinsen gebracht, denn was Lena verbockt, gleicht Markus durch seinen Charme und seine Schlagfertigkeit wieder aus. Man könnte sagen sie waren mal befreundet, dann passierte etwas dummes, worauf noch mehr dummes folgte, bis Markus die Chance bekam Lena an ihre Liebe zu Comics und insbesondere zu Iron Man zu erinnern. Fuchs streut ein paar sympathische Stellen ein, bei denen sich die Charaktere mit Tony Stark oder Pepper Potts ansprechen, was ich einfach nur süß fand. Ich mag Iron Man nämlich auch sehr. :D

    "Lügen haben blaue Augen" nimmt direkt zu Beginn mit auf einen humorvollen Weg der Selbsterkenntnis. Fehler erlaubt, aber lernen erwünscht. Lena hatte zwar ein paar nervige Momente, aber Markus konnte mich voll und ganz überzeugen. Er ist deutlich mehr als der Junge von nebenan, der nur zufällig da war. Ihn nicht zu mögen ist ein absolutes Verbrechen!
    Die Autorin schreibt fesselnd und als Leser fiebert man automatisch mit, dass die beiden Hauptpersonen zusammen kommen.

    Wer also eine romantische Kurzgeschichte voller urkomischer Situationen und fettnäpfchentrampelnder Charaktere lesen möchte, macht mit diesem eBook absolut nichts falsch!

  20. Cover des Buches Ms. Marvel (ISBN: 9783957988560)
    G. Willow Wilson

    Ms. Marvel

    (6)
    Aktuelle Rezension von: AnnkaWunderland

    Klappentext: 

    Die junge Gestaltwandlerin Kamala Khan ist die neue Ms. Marvel. Als Teil der Avengers kämpft sie nicht länger nur in ihrer Heimat Jersey für das Gute. Doch mit dem Ruhm kommen neue Probleme: Ihr Privatleben leidet unter ihren vielen Heldenaufgaben, und dann wirbt auch noch eine zwielichtige Firma mit Ms. Marvels Gesicht – und zerstört die Nachbarschaft ... Ausgezeichnet mit dem Hugo Award Die junge Heldin aus AVENGERS Mr. Marvels gefeierte neue Abenteuer

    Cover:

    Das Cover finde ich schön. Es zeigt wie Kamala Khan sich umzieht zu Ms Marvel. Sie hat immer ihr Superhelden Outfit unter Ihren normalen Sachen. Passend finde ich das sie ein Kleid zeigt das sie eine junge , starke Frau ist und eine Pakistanische Amerikanerin ist. 

    Zeichenstil: 

    Der Schreibstil von Adrian Alphona und Takeshi Miyazawa sie sehr angenehm. Es ist sehr Jugendlich gezeichnet. Besonders toll finde ich das es sehr farbendfroh gezeichnet ist. Die Story von G. Willow Wilson ist sehr gelungen auch, wenn ein bisschen die Spannung fehlte.

    Meinung:

    Ich muss gestehen das Comic stand schon länger in meinem Bücherregal. Damals hatte ich es mir gekauft, weil ich Lust hatte auf eine neue junge und außergewöhnliche Superheldin.


    Die Protagonisten ist Ms Marvel. Sie heißt eigentlich richtig Kamala Khan, kommt aus New Jersey und geht noch zur Schule trotzdem gehört sie zu den Avengers. Sie ist eine Pakistanische Amerikanerin und Muslimin. Die erste im Marvel Universum was ich ziemlich cool find. Ihr Leben ist ein wenig chaotisch, was aber typisch für ein Teenager ist. Durch die Terrigen-Nebel wird sie eine Gestaltwandlerin.

    In dem Band schlägt sie sich mit Hydra rum , Golems die Loki auf der Erde gelassen hat und ihrem Privatleben. Sie ist so beschäftig das sie nicht mit bekommt das ihr bester Freund Bruno vergeben ist. Hier fand ich toll das seine Freundin nicht super Schlank war sondern ein Kurviges Mädchen ist. Auch das Viertel was von zwielichtigen Immobilienfirma umgebaut wird und mit ihrem Gesicht wirbt. Soll die arme Leute weichen, damit Reiche da wohnen können aber natürlich sind die Menschen nicht sie selbst.
    Noch ein Thema was ich toll fand war das ihr Bruder eine Frau heiraten möchte die nicht aus ihrem Land  kommt. Dies macht erstmal Probleme aber dann ist es kein Problem mit. Auch woran merkt das ihr alles zu viel wird das sie was mit ihrem besten freund herstellt was die Stadt ein wenig bedroht. Also das chaotische Leben eines Teenagers. Die sich auch dagegen wehren muss das sie nichts mit den zwielichtigen Immobilienfirma zu tun hat.

    Schade ist nur das leider die Spannung ein wenig auf der Strecke bleibt. Ich hoffe das es beim zweiten Band besser wird.


    Fazit:

    Ich glaube das Ms Marvel das perfekte Comic für junge Mädels und allgemein für Leute die mal was leichtes lesen möchten. Toll finde ich das Gesellschaftliche Kritiken mit eingebaut sind. Sie zeigt in dem Comic das sie die richtige ist für die Besetzung der Ms Marvel und das sie auch eingestehen kann, wenn es einem zu viel ist. In dem Band lernt sie einiges dazu. Es gibt nur ein Stern abzug, weil die Spannung ein wenig auf der Strecke bleibt. Was ich ein wenig Schade finde. Sonst gibt es 4 von 5 Sternen.
  21. Cover des Buches Thor - Gott des Donners (ISBN: 9783957981493)
  22. Cover des Buches Ms. Marvel Volume 2: Generation Why (ISBN: 9780785190226)
    G. Willow Wilson

    Ms. Marvel Volume 2: Generation Why

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    reread #2: everything is Lockjaw and nothing else matters. That's a lie. I love Wolverine in this. And Medusa.

    ****

    reread thoughts: LOCKJAW!!!!!

    ****

    old review: I already loved the first one A LOT.
    But this one felt even better for me.

    I still just love and adore Kamala as a character. I just love her personality and everything about her. The moment she came face to face with Wolverine and started to fangirl. That was just such a normal things to do for someone who is so into superheroes and stuff. I just loved that a lot.

    I also really enjoy the addition of Lockjaw. Cause she really needs a crime fighting buddy and I love that it turned out to be a huge dog with a weird antenna on his head LOL

    The story was great. The art was wonderful.(I have the third volume here but I want to wait a bit to continue reading

  23. Cover des Buches Im Netz von Black Widow (ISBN: 9783741616587)
    Jody Houser

    Im Netz von Black Widow

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Einerseits ein cooler Comic, andererseits aber auch irgendwie recht "schwierig".
    Ich war teilweise echt verwirrt, weil eine Szene die nächste Jagd. Mal ist es in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit, oder parallel zum Geschehen, was man zuvor gelesen hat. Das ist zwar immer angekündigt, aber so ist gerade am Anfang gefühlt kaum ein Zusammenhang da. Ich bin einfach echt schwer in die Geschichte reingekommen und wurde mit jedem Wechsel wieder zum Anfang geschleudert. Auf mancher Seite musste ich dann sogar mehrere Seiten zurückgehen, um zu verstehen was da jetzt gerade Sache ist. Das ist einfach echt nicht schön. Andererseits macht der Comic teilweise trotzdem großen Spaß, die Orte sind toll gewählt und an dynamischeren Szenen wird auch nicht gespart.

    Die Story ergibt zum Ende hin immer mehr Sinn. Zwar bekommt man auch früher schon einmal einen Eindruck davon, was Sache sein könnte, aber zu dem Zeitpunkt ist es trotzdem etwas irritierend. Dazu kommt, das man wirklich erst am Schluss erfährt, was alles so im Hintergrund ablief, was man so aber nie ahnen konnte, da es nie Hinweise dazu gab. So hat man am Ende dann zwar alles weitestgehend begriffen, aber es war eben nicht immer so spaßig, wie wenn ich mir beim Lesen meine eigenen Theorien zusammenbasteln kann.

    Die Zeichnungen sind toll und ich mag die Charaktere, die im Comic vorkommen, zum Beispiel bekommt auch Matt Murdock einen Auftritt. Aber ich habe mir wohl irgendwie ein wenig anderes, oder mehr darunter vorgestellt. So konnte mich der Comic leider nicht ganz von sich überzeugen. Aber auch hier gibt es Lieblingsstellen, denn ich liebe die Auftritte von Yelena sehr, wenn sie und Natasha zusammen sind. Gerade da gefallen mir auch die Dialoge sehr gut.

  24. Cover des Buches Moon Knight (ISBN: 9783741601576)
    Jeff Lemire

    Moon Knight

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77

    Wie kam er überhaupt hierher? Und wo ist hier eigentlich? Wieso kann er sich an Nichts erinnern und weshalb will Konshu ihm nicht helfen? Marc Spector sieht sich mit mehr Fragen konfrontiert, als er beantworten könnte. Eigentlich ist er der Superheld Moon Knight. Mit seinen Freunden, dem ausgezeichneten Piloten und Nahkämpfer Jean-Paul „Frenchie“ DuChamp, dem Informanten und Säufer Bertrand Crawley, der Diner-Besitzerin Gena Landers und seiner großen Liebe Marlene Alraune, hat er schon so manches Abenteuer erlebt. Nun jedoch findet er sich in einer Nervenheilanstalt wieder und erfährt, dass er hier seitdem er zwölf ist, lebt. Dass alle seine Abenteuer nur Wahnvorstellungen waren. Dass seine vermeintlichen Freunde nur Mitinsassen sind. Nichts von allem, was er bisher glaubte erlebt zu haben ist wirklich passiert. Aber wieso spricht dann Konshu trotzdem mit ihm und versucht ihn aus dieser Anstalt zu befreien? Fragen über Fragen, auf die Marc nur dann Antworten bekommt, wenn er sich auf den Weg macht, um den eigentlichen Drahtzieher hinter diesen Ereignissen zu finden …

    Mit dem hier vorliegenden Band sammelt Panini die ersten fünf Ausgaben der inzwischen achten Serie dieses außergewöhnlichen Helden, der viel zu oft, in meinen Augen auch unberechtigterweise, als Anthiheld bezeichnet wird. Sicher ist er kein Held im klassischen Sinne und auch sonst erinnert er sehr stark an Batman, vor allem, wenn man seine Identität als Millionär Steven Grant heranzieht, aber Moon Knight war schon immer mehr, als das. Wenn es nach meiner persönlichen Meinung ginge, wäre dieser Arc perfekt geeignet, um Moon Knight in das Marvel Movie Universe einzuführen. Er würde einen sehr guten Mystery-Psycho-Thriller abgeben. Aber genug der Fantastereien. Jeff Lemire, der bereits Erfolgsserien wie „Sweet Tooth“ kreierte und bei DCs Neustart der New 52 auch „Animal Man“ wieder zu neuem Glanz verhalf erzählt ein spannendes Abenteuer, welches sehr viel Potenzial in sich birgt. Hier geht es nicht einfach weiter und nach den Ereignissen in diesem Band ist wieder alles beim Alten. Stattdessen bleibt der Leser mit der Frage zurück, ob und wie es nun weitergeht, da das Ende, kein wirkliches Ende ist. Ist es ein neuer Anfang, ist es wieder eine Fantasie, oder gar etwas gänzlich anderes. Die Verbindung von altägyptischen Mythen, Psychoelementen und einem Crime Noir-Flair erzeugen eine ganz besondere Stimmung, der man sich nur schwer entziehen kann.

    Einen sehr großen Teil zu eben jener Stimmung tragen auch die grandiosen und extrem atmosphärischen Zeichnungen von Greg Smallwood, der schon mit Brian Wood an „Moon Knight: Black Out“ gearbeitet hat. Sein skizzenartiger Zeichenstil, der größtenteils ohne Inks auskommt und mich stark an Kohlezeichnungen erinnert, ist die ideale Ergänzung zur mythischen Handlung mit ihren Mystery und Psychoelementen. Er schafft es, dass alte ägyptische Pyramiden und viel Sand, sich in einer Großstadt, wie New York, nicht so merkwürdig anfühlen und aussehen, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Ganz einfach gesagt ist dieser Band optisch eine wahre Augenweide. Fernab dessen, was andere Zeichner abliefern, und durchaus auch gute Arbeit leisten, ist es hier fast schon wie eine visuelle Offenbarung. Besonders das fünfte und letzte Kapitel, bei dem neben Greg Smallwood auch der sehr talentierte und ebenfalls für seine experimentellen Stile bekannte Francesco Francavilla, sowie James Stroke und Wilfredo Torres beteiligt waren. Dieses US-Heft zeigt eine künstlerische Vielfalt, wie kaum eine andere Ausgabe und dennoch bilden die verschiedenen Stile eine wunderbare und homogene Einheit. Kein Stil bricht sich mit einem anderen und bewahrt dennoch seine Eigenständigkeit.

    Wenn ich ehrlich bin, kannte ich Moon Knight bisher nur aus seinen Abenteuern aus der Condor-Ära in den 80er und 90er Jahren, plus ein paar wenige Geschichten, wie der One-Shot „Silent Knight“, oder Ausgaben der Serie von Charlie Huston und Brian Finch (auf Deutsch zu finden in mehreren 100% Marvel-Ausgaben von Panini). Doch keines hat mich bisher so faszinieren können, wie dieser Band. Zwar waren auch diese Geschichten nicht wirklich schlecht, aber ihnen fehlte einfach das Besondere, was dieser Band eben vorzuweisen hat.
    Klar und deutlich gesagt ist dieser Band eine absolute Pflichtlektüre, egal ob man bereits Erfahrungen mit dieser Figur gemacht hat, oder nicht.

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