Bücher mit dem Tag "marvel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "marvel" gekennzeichnet haben.

98 Bücher

  1. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (264)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Raven ist eine Mutantin. Sie hat besondere Fähigkeiten, die sie von normalen Menschen unterscheiden. Auch wenn laut Gesetz Menschen und Mutanten schon seit Jahrzehnten gleichberechtigt sind, sieht die Realität leider ganz anders aus. Raven versucht, sich so gut es geht durchs Leben zu schlagen und ihren kleinen Bruder zu versorgen. Immer auf der Flucht, muss sie erkennen, dass sie sich nicht ewig vor der Vergangenheit verstecken kann.

    Eindruck: Ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich die Autorin bisher nur mit Liebesgeschichten o.ä. in Verbindung gebracht habe, was nicht mein Fall ist. Doch schon auf den ersten Seiten hat mich diese Geschichte gepackt und dann bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen. 

    Die Handlung ist nicht neu. Ich dachte die ganze Zeit über, dass ich hier die neue Generation der X-Men o.ä. vor mir habe, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn für mich die Handlung nicht überraschend war, hat die Autorin es geschafft, mich mit einem sehr angenehmen Schreibstil, liebenswerten Charakteren und viel Herz(schmerz) zu begeistern. 

    Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin auf eine alles dominierende Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten verzichtet hat bzw. dass in diesem Fall die Liebe zwischen Geschwistern die Stärkste ist. Stattdessen entwickelt sich erst ganz zart und zerbrechlich eine Bindung zwischen den Protagonisten, von denen jeder ein eigenes schweres Päckchen zu tragen hat. Das wirkte viel realistischer. Wenn ich die Zeichen richtig gedeutet habe, wird sogar ganz vorsichtig eine gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Nebencharakteren angedeutet. Da hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig mutiger sein dürfen. Generell geht es aber nicht nur um Beziehungen sondern um die Psyche der Charaktere und wie sie mit ihrer jeweiligen (meist traumatischen) Vergangenheit umgehen und wieder einen Sinn im Leben finden. Die Autorin beschreibt das sehr nachvollziehbar.

    Auch wenn am Ende des Buches plötzlich noch viel passiert und ich schon fürchtete, dass die Geschichte doch mit einem Cliffhanger endet, ist der Autorin ein guter Schluss gelungen. Es bleiben noch ein paar Fragen offen, so dass ein zweiter Band theoretisch möglich wäre, aber nicht unbedingt notwendig. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn die Autorin die Geschichte um Raven, Wade, Knox & Co. weiterführen würde. :D

    Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter. Besonders die Fans von X-Men, Superhelden und Dystopien sollten unbedingt mal reinlesen. ;)

  2. Cover des Buches The Hunger Games (ISBN: 9781407132082)
    Suzanne Collins

    The Hunger Games

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_P

    Meine Meinung:

    Eigentlich wollte ich dieses Buch am Anfang gar nicht lesen, aber dann habe ich viele Empfehlungen bekommen und ich beschloss es zu lesen. Schlussendlich gefällt es mir sehr gut, was ich nicht gedacht hätte. Es ist spannend und sehr aufregend diese „neue Welt“ zu erkunden und zu erfahren, wie das dort in der Zukunft funktioniert. Natürlich sind die Hunger Spiele überhaupt kein schönes Ereignis und ich hoffe dass sie nie existieten werden.

    Die Personen gefallen mir grösstenteils gut (vor allem Gale). Was mir bei Peeta nicht gefallen war dass nan nie weiss ob z.B seine Liebe zu Katniss echt ist oder nicht.

    Ich habe das Buch zum Glück zuerst auf Deutsc    h und dann auf Englisch gelesen. Ansonsten hätte ich vieles nicht verstanden, weil es viele komplizierte Wörter gibt. 

    In Grossen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr auf die weiteren zwei Teile gespannt.

  3. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.548)
    Aktuelle Rezension von: Panthex

    Das Buch ist meiner Meinung nach einfach nicht gut geschrieben. Die Welt von Panem gibt mir das Gefühl als hätte die Autorin ein paar Welt-Generatoren benutzt und diese wild zusammengekleistert. Keine Hintergrundinformationen bzw viel zu hektische Szenen bei denen ich fast nie mit der Hauptfigur sympathisieren konnte. Katniss schien mir doch recht stumpf zu sein bzw hatte ich im Verlauf des Buches nie so den Moment: "Wow das hat mich jetzt geflasht" bzw. "Das hätte ich jetzt nicht erwartet". Ich persönlich kann den Hype überhaupt nicht verstehen. War mir dann nach einer Weile auch zu blöd und habe abgebrochen.

  4. Cover des Buches Lügen haben blaue Augen (ISBN: 9783646601220)
    Alexandra Fuchs

    Lügen haben blaue Augen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Kurzschlussideen – Gummibärchenkrieg – Superheldsuche … Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.

     

    Cover:

    Wer die Reihe der bittersweet-Geschichten kennt, der wird hier schnell zugreifen, denn die Cover gleichen sich alle relativ in ihrer Aufmachung und haben so einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Wer die Reihe nicht kennt, der wird sich wohl erst einmal wundern, dass man hier lediglich den Titel und den Namen des Autors präsentiert bekommt sowie ein bisschen gestalterisches Geraffel rundherum. Das ist erst mal langweilig, wie ich finde und definitiv nichts zum Zugreifen. 

     

    Eigener Eindruck:
     Lena hängt ihren Freundinnen etwas hinterher mit ihren 17 Jahren und ist noch immer ungeküsst! Absolut oberpeinlich, zumindest wenn sie mit ihren Freundinnen mithalten will und deshalb erfindet sie kurzerhand einen Freund den es gar nicht gibt und schwärmt ihren Freundinnen das blaue vom Himmel vor. Dumm nur, dass ihre Freundinnen bei ihrer ganzen Schwärmerei auch neugierig werden, wer denn ihr Freund ist und so muss sich Lena ganz schnell etwas einfallen lassen. Gut, dass ihr Nachbar Markus irgendwie genau dem Bild entspricht, das Lena ihren Freundinnen vorgegaukelt hat und so fragt sie ihn ob er für sie mit lügen würde… Aber ob das gut gehen kann?

     

    Die Geschichte von Lena stammt aus der Feder von Alexandra Fuchs und konnte mich im Groben recht gut überzeugen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und kann sich auch recht schnell mit den Charakteren anfreunden, auch wenn Lena in dem Fall echt mehr als oberpeinlich ist. Eigentlich müsste man mit 17 Jahren aus dem Alter heraus sein sich ein paar Freunde zu erfinden und sogar so weit einen Ego entwickelt haben, dass man sich nicht wegen einem Kuss so aus der Reserve locken lässt, aber okay.  Lena lügt nun also und Nachbar Markus soll es mit ihr richten, dass sich Lena dabei wirklich in Markus verliebt war vorhersehbar und auch, dass die Geschichte natürlich irgendwann auffliegen muss. Gut, dass sie ihren Fehler irgendwie doch einsieht, nett, dass keiner weiter nachtragend ist, aber bis es so weit ist, beliefert uns die Autorin mit einer Menge Fremdschämpotential, was mich hat öfter mal den klopf schütteln lassen. Deswegen denke ich auch, dass das Buch wahrscheinlich Geschmackssache ist. Trotzdem liest es sich für mich recht amüsant und hat auch die eine oder andere Lehre fürs Leben im Petto. 

     

    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte für Jugendliche mit lehrhaftem Charakter, wenn man es so sehen will. Durchaus lesenswert.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783646601220

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 70 Seiten

    Verlag: Carlsen

    Erscheinungsdatum: 18.03.2015

     

  5. Cover des Buches Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay (ISBN: 9783462042054)
    Michael Chabon

    Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Joe Kavalier und Sammy Clay sind zwei sehr verschiedene junge Männer, die Ende der 1930er in das Comic-Geschäft einsteigen, als dort gerade die „Goldenen Jahre“ herrschten. Clay hat den Kopf voller Ideen und den Anspruch, diesen Ideen Hand und Fuß zu verleihen. Wenn ein Superheld fliegen können soll, interessiert ihn: Warum kann er das? Ein Beweis durch Behauptung kennzeichnet in seinen Augen Schund, von dem es in der Comicwelt jede Menge gab, je länger, je mehr. Autor Michael Chabon lässt Sammy deshalb im Laufe des Romans immer wieder tolle Comichelden entwerfen, die eine klare Motivation haben, einen nachvollziehbaren Hintergrund und einzigartige Facetten. Das macht sogar Spaß zu lesen, ohne die Bilder sehen zu können.

    Sammys Meisterstück ist freilich „Der Eskapist“, ein Entfesselungskünstler der besonderen Art: Zwar steht er auch auf der Bühne mit seiner Kunst, vor allem aber ist sein Auftrag, Menschen aus ihren Fesseln zu befreien, sie aus ihrer Zwangslage zu holen oder ihnen Freiheit zu verschaffen. Der Eskapist ist der Befreier der Versklavten, Unterjochten und Verfolgten.

    Dahinter steckt die zweite Hälfte von Kavalier & Clay, nämlich der Zeichner Joe Kavalier, der aus Prag stammt, Zauberer und Entfesselungskünstler werden wollte und die „feinen Künste“ an der Universität studiert hat, bis die Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nazis den Juden Josef Kavalier zur Flucht gezwungen haben. Joes Mission ist die Rettung seiner Familie aus den Klauen der Nazis und gleichzeitig der Kampf gegen diese mit den Mitteln des Comics.

    Das ist in vielerlei Hinsicht ein geniales Romankonzept, wofür Chabon zurecht den Pulitzerpreis erhalten hat. Denn mit der Figur des Eskapisten ist ein Wesensmerkmal von Comics Gestalt geworden, nämlich die Fähigkeit zur Immersion in eine Erzählwelt (was auch beim Lesen geschehen kann und heutzutage in der virtuellen Realität angestrebt wird). Häufig wird der Begriff „Wirklichkeitsflucht“ hierfür verwendet und sogar abschätzig gemeint, dabei ist die „Freiheit der Phantasie [..] keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung“ (Ionesco) oder gar – um es mit Kafka zu sagen: „Das ist Literatur. Flucht vor der Wirklichkeit.“

    Joe Kavalier ist als Entfesselungskünstler ausgebildet und entfesselt sich aus der Umklammerung durch die Nazis, um später eine Figur namens „Der Eskapist“ zu kreieren. Genial. Oder um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: „Die Flucht vor der Wirklichkeit war in seinen Augen – besonders unmittelbar nach dem Krieg – eine würdige Aufgabe.“ (S. 733) Jos Wirklichkeit ist – wie die seiner jüdischen Zeitgenossen – eine zum Davonlaufenwollen. Die Comicfigur ist aber auch ein Erretter einer ganzen (auch amerikanischen) Generation von ihren Ängsten und Erfahrungen.

    Neben der zum Teil tief in die Geschichte des Comics einsteigenden Geschichte dreht sich die Handlung um die beiden Cousins und eine Frau, Rosa Saks, und um das Drama der Familie Kavalier. Die Handlung wird durch die Setzungen der Zeitläufte (Krieg, Senatsanhörung gegen die Verführung Minderjähriger durch Comics) vornagetrieben und durch die Fahler der Protagonisten, die zwei Männer sind, „deren Lösungen ausnahmslos komplizierter oder extremer waren als die Probleme, die ihnen vorausgingen.“ (S. 711) Das ist nicht immer spannend, aber immer lesenswert, so dass am Ende schwer zu sagen ist, warum der Roman 811 Seiten hat.

    Eine besondere Gestalt im Roman ist der Golem und gleichzeitig das Bindeglied zum Jüdischen der Geschichte. Zum einen ist der zum Leben erwachte Lehmkörper eine zutiefst mit dem jüdischen Prag verbundene Legende, weshalb seine Rettung vor den Nazis folgerichtig erscheint, zum anderen die die Geschichte des zum Leben erweckten, künstlichen Wesens, dessen Kräfte hilfreich sein sollen, eine Art Vorläufer zur Erfindung von hilfreichen Superhelden. Dass er sich in der ganzen Geschichte nicht abschütteln ließ, unterzieht den Roman mit einem mystischen Bedeutungsfundament.

    Keine Angst vor 800 Seiten: Chabons Roman ist ein kluger, humorvoller, tiefsinniger und comic-nerdiger Schmöker.

  6. Cover des Buches Marvel | Heldinnen – Domino auf Abwegen (ISBN: 9783966584043)
    Tristan Palmgren

    Marvel | Heldinnen – Domino auf Abwegen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: kekse4ever

    Domino dürfte den Meisten aus "Deadpool 2" bekannt sein, doch ihr kleiner Auftritt und die beiläufigen Bemerkungen über ihre Vergangenheit und Fähigkeiten reichen nicht aus, um sie wirklich kennenzulernen. Wer dennoch ihre Geschichte erfahren möchte, kann ohne Umschweife nach diesem Buch greifen.

    Man erfährt alles. Von Dominos Vergangenheit, über eine spezielle Mission bis zur Gegenwart, kann man mitverfolgen, wie sich die Heldin zu der Person entwickelt, die sie ist. Und all das in einem Erzählstil, der das Gefühl vermittelt, sich in einer lockeren Unterhaltung zu befinden — als zusätzliches Extra gibt es Fußnoten.

    Die Protagonistin selbst könnte nicht besser gewählt sein. Sie ist authentisch, glaubwürdig und handelt (zum Glück) nicht nach dem üblichen Heldenklischee, sondern nach ihrem eigenen Empfinden. Was sie für richtig hält, zieht sie durch. Genau das macht sie dermaßen interessant und sympathisch. Obwohl es hin und wieder Auftritte von "bekannteren" Helden gibt, verschiebt sich der Fokus nicht, sondern bleibt genau dort, wo er sein sollte. Auf der Protagonistin. 

    Zudem kommt der Aspekt von Dominos Fähigkeit, die man grob als "Glück" bezeichnen kann. Doch ziemlich schnell wird klar, dass diese Kraft weitaus komplexer ist, als man es erwarten würde, weshalb manchmal doch nicht alles problemlos verläuft, wie man es vielleicht annimmt. 

    Auch die Geschichte ist umfangreich gestaltet, spannend bis zum Ende — in allen Handlungssträngen. Da kann ich persönlich auch darüber hinwegsehen, dass es für mich persönlich keinen Überraschungsmoment gab. Zudem muss ich zugeben, dass ich bei den "bösen Leuten" das Gefühl hatte, als hätte man sich ausschließlich von Klischees bedient, um einen simplen Antragonisten zu schaffen, weshalb das Ende...ziemlich gehetzt verlief. Das hätte man meiner Meinung nach etwas ausbauen können, aber dennoch wirkt es nicht deplatziert. 

    Was mich aber am meisten gestört hat — und das muss ich leider berücksichtigen —, dass sich recht viel wiederholt. Einerseits unterstützt es das Gefühl des "entspannten Gespräches unter Freunden", andererseits ist es auf Dauer nicht ganz so angenehm zu lesen.  Aber was ich hier gerade mache, ist meckern auf sehr hohem Niveau, denn die Punkte, die ich kritisiert habe, fallen ganz klar in die Kategorie des eigenen Geschmacks. 


    Mein Fazit — kurz und knapp:

    Das Buch an sich hat mich nicht völlig aus der Bahn geworfen, doch es hat gehalten, was es versprochen hat und Dominos Geschichte auf eine durchdachte und zur Protagonistin passende Weise erzählt. Man merkt beim Lesen, dass sich viel Mühe gegeben wurde, einen Raum zu schaffen, in dem eine nicht ganz so bekannte Heldenfigur eine Stimme bekommt und sich in ihrer Rolle beweisen kann. 

    Insgesamt wirklich sehr gut gelungen. 

  7. Cover des Buches Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir (ISBN: 9783966584104)
    Richard Lee Byers

    Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir

     (12)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Götter, Sagen, fantastische Wesen - Willkommen in Asgard. Wir alle kennen Thor, Gott des Donners und durch das Marvel Cinematic Universe (MCU) haben sich auch Heimdall und Sif einen Namen gemacht. In dieser Geschichte greift der Autor sich genau diese beiden Figuren und verpasst ihnen ein episches Abenteuer. Der Allvater Odin hat sich zu seinem Schlaf zurückgezogen und soll nicht gestört werden. Normalerweise dauert diese Phase nur wenige Tage, doch diesmal liegt er schon mehrere Wochen in Trance. Währenddessen greifen die Frostriesen aus Jotunheim unaufhörlich an. Aus einigen kleinen Scharmützeln entsteht ein unausweichlicher Krieg. Die Arsen sind stark, doch ohne Odin scheint der Kampf schon fast verloren.

    Heimdall glaubt nicht an einen Zufall, dass Odin nicht aufwachen kann und der Krieg gegen Skrymir und seine Riesen einen so verheerenden Verlauf nimmt. Er bricht zusammen mit seiner Schwester Sif, trotz drohender Strafe, in die Schlafkammer von Odin ein. Dabei entdeckt er, dass der Kopf des Mimir fehlt. Ein heiliges und mächtiges Relikt. Fortan werden sie gesucht und der Wettlauf um das Überleben von Asgard beginnt. Heimdall kommt dabei durch viele der Welt und darf sogar den Weltenbaum Yggdrasils mit seinen eigenen Augen sehen. Er trifft auf Walküren, fliegende Pferde, Drachen, Trolle und natürlich einige Riesen. Hier regiert eben die Fantasie und nicht wie in den Filmen die Technik.

    Passend, wenn man auf der Flucht ist, muss man immer wieder zurückschauen und darf trotzdem nie das Ziel aus den Augen verlieren. Bis die beiden Geschwister in Jotunheim angekommen, vergehen schon einige kleine Zwischenabenteuer. Der Autor hat dabei sehr genau die nordische Mythologie studiert. Außerdem hat er die von Stan Lee und den restlichen Marvel-Autoren geschaffenen Welten passend zusammengetragen. Kleine Erläuterungen zu Namen und Hintergrundgeschichten helfen sich zurechtzufinden. Zeitweise fühlt man sich eher an einen Geschichtsunterricht erinnert, auch wenn hier alles eher Fiktion und Mythos ist, fasziniert es trotzdem ungemein.

    Es wird auch unumgänglich viel gekämpft. Nicht nur einige Riesen verlieren ihr Leben, auch manch unglaubliches Wesen fällt durch Schwert oder Axt. Als aufmerksamer Leser hat man auch recht schnell den/die wahren Übeltäter herausgefunden, doch bleibt das Abenteuer bis zum Ende hin spannend. Man ahnt nicht in welche Schwierigkeiten sie immer wieder geraten. Sicherlich ist die Passage mit dem Weltenbaum etwas schwierig vorstellbar, lässt man sich jedoch darauf ein, funktioniert dieses unwirkliche Universum trotzdem. Thor wird diesmal nur erwähnt und lässt so Platz für zwei Figuren, die in den Filmen viel zu kurz kamen und doch so viel eigene Erzählgewalt haben.

    Fazit:
    Möge der allmächtige Odin unendlich über uns wachen und Heimdall seinen Weg finden ihn aus seinem Schlaf zu wecken. Richard Lee Byers schafft es von Anfang an den Leser in die Welt von Asgard zu entführen. Die hier versammelten Wesen treiben die Story voran und bringen ständig wechselnde fantastische Orte zum Vorschein. Heimdall als Held funktioniert gut und auch Sif lernen wir intensiver den je kennen. Wer sich mythologisch weiterbilden will und gern mehr über Asgard und seine Helden erfahren möchte, findet hier eine mehr als würdige Geschichte.

    Matthias Göbel

    Autor: Richard Lee Byers
    Übersetzung: Stephanie Pannen
    Taschenbuch: 400 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 24.06.2021
    ISBN: 9783966584104

  8. Cover des Buches Marvel Captain America – The First Avenger (ISBN: 9783570178300)
    Alex Irvine

    Marvel Captain America – The First Avenger

     (4)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Als großer Marvelfan bin ich lange um die Bücher herum geschlichen. Denn im Endeffekt ist es ja nur die Wiedergabe des Films, bloß in einer kürzeren Version. Aber ich muss sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen. Vor allem für Kinder sind sie perfekt. Denn diese können oder dürfen die Filme  noch nicht schauen, weshalb die Bücher, mit den passenden Filmbildern, dafür super geeignet sind. Und sie somit ihre erste Erfahrung mit den Avengers machen. 

    Captain America ist einer meiner liebsten Charaktere aus dem MCU, weshalb ich mich tierisch gefreut habe, als ich das Buch von einer Freundin zum Geburtstag bekommen habe. Ich habe es dann auch gleich angefangen und es hat mich überzeugt. Das Buch lies sich sehr schnell lesen, was auch der Schriftgröße zuzuschreiben war. Jedoch gab es hin und wieder Begriffe, die für Kinder vielleicht unverständlich, aber aus dem Film heraus entstanden sind. Da hätte ich mir eine einfacherer Erklärung gewünscht.

    Ich kann das Buch  auf jeden Fall empfehlen. Nicht nur zum Lesen sondern auch einfach nur zum sammeln. Ich bin gespannt wie die anderen Bücher sein werden. Denn Thor steht bei mir auch schon im Regal. 

  9. Cover des Buches Ant-Man (ISBN: 9783957983978)
    Nick Spencer

    Ant-Man

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Chorchill
    http://abholfach.tumblr.com/post/124227056066/wer-den-klassischen-underdog-mag-wird-ant-man
  10. Cover des Buches Im Netz von Black Widow (ISBN: 9783741616587)
    Jody Houser

    Im Netz von Black Widow

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Guilty Pleasures (ISBN: 051513449X)
    Laurell K. Hamilton

    Guilty Pleasures

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Mit der „Anita Blake“-Reihe von Laurell K. Hamilton verbindet mich eine lange und bewegte Geschichte. Ich schätze, ich war 16, als ich den ersten Band (auf Deutsch: „Bittersüße Tode“) das erste Mal las. Uff. Das ist 11 Jahre her. Mehr als ein Jahrzehnt. Damals verliebte ich mich Hals über Kopf in Anita und verschlang fortan jedes ihrer Abenteuer. Bis die Reihe vom deutschen Verlag Bastei Lübbe eingestellt wurde. Ich wütete und tobte, hatte bereits die magischen Worte „Ich möchte den Geschäftsführer sprechen“ auf der Zunge. Glücklicherweise ersparte mir mein Verstand diese Peinlichkeit. Nüchtern teilte er mir mit, dass in den USA fleißig weitere Bände veröffentlicht werden. Okay, also ein Sprachenwechsel. Nach den langen Wartezeiten zwischen den deutschen Bänden musste ich noch einmal ganz von vorn anfangen. Eine Mammutaufgabe, denn aktuell umfasst die Reihe unfassbare 25 Bände. Doch für Anita war ich bereit, mich dieser zu stellen.

    Anita Blake führt ein ungewöhnliches, gefährliches Leben. Als Animatorin erweckt sie im Auftrag der Lebenden die Toten. Parallel unterstützt sie die Polizei von St. Louis bei übernatürlichen Fällen. Ihren speziellen Ruf innerhalb der Vampirgemeinschaft verdiente sie sich allerdings auf völlig andere Art und Weise. Sie ist der Scharfrichter, der staatlich bestellte Vampirhenker. Bricht ein Vampir das Gesetz, ist sie zur Stelle, um ihn zu richten. Ihre Erfolgsquote ist beeindruckend. Daher staunt sie nicht schlecht, als der Meister der Stadt ausgerechnet sie engagieren möchte, um eine Mordserie aufzuklären. Anita lehnt resolut ab. Es widerspricht ihren Prinzipien, für Vampire zu arbeiten. Leider sind Prinzipien Luxus und werden völlig unwichtig, steht das Leben ihrer Freunde auf dem Spiel. Widerwillig beginnt sie die Arbeit an dem Fall und muss schon bald feststellen, dass sie mitten in ein Wespennest sticht, das sie besser in Ruhe gelassen hätte…

    Wie ich bereits schrieb, begleitet mich Anita schon sehr lange. Sie war meine erste Urban Fantasy – Heldin. Ich gebe zu, ich war vor dem englischen Reread des ersten Bandes ein wenig nervös. Was, wenn mir die Reihe nicht mehr gefiele? Urban Fantasy hat für mich mit der Zeit deutlich an Reiz verloren; Bücher, die früher meinem Geschmack entsprachen, überzeugen mich heute nicht mehr. Ich sorgte mich, dass Anita das gleiche Schicksal ereilen könnte und ich 20 englische Bände umsonst gekauft hätte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, dass mich „Guilty Pleasures“ genauso begeisterte wie „Bittersüße Tode“ vor all den Jahren. Es war wundervoll, noch einmal zu Anitas Anfängen zurückzukehren. Meine Erinnerungen trogen mich nicht, ich empfinde sie bis heute als großartige Heldin, die ich gern begleite. Sie ist taff, unabhängig, loyal und unsagbar witzig. Mit 16 wollte ich sein wie sie – mit 27 möchte ich ihre Freundin sein, weil mir ihre stark ausgeprägte maskuline Seite imponiert. Mir gefällt, dass Anita kein Püppchen ist und nie Zweifel daran aufkommen lässt, dass sie sich selbst retten kann. Sie stellt sich den Monstern ihrer Welt mutig in den Weg und handelt, obwohl sie Angst hat und als Mensch definitiv im Nachteil ist. Zumindest solange sie das wahre Ausmaß ihrer Kräfte nicht kennt. Es hat mich köstlich amüsiert, zu wissen, wohin ihr Weg sie führen wird, während sie selbst völlig ahnungslos ist. Das hat meinen Lesespaß deutlich erhöht, beeinflusste allerdings auch meine Gedankengänge hinsichtlich ihrer Position als Scharfrichter. Laurell K. Hamilton charakterisiert Vampire genauso, wie sie meiner Meinung nach sein müssen: sie sind faszinierend und gefährlich. Ungeachtet dessen, dass sie hervorragend in die alternative Gesellschaft integriert sind, bleiben sie Raubtiere. Ihre Beute sind Menschen. Es muss jemanden geben, der bzw. die dafür sorgt, dass sie nicht reihenweise Amok laufen. Ich bin jedoch überzeugt, dass Anitas Motivation, diese Rolle zu erfüllen, von Beginn an zu dünn ist. Meines Erachtens nach weiß sie selbst nicht so recht, warum sie Vampire jagt. Sie würde die Welt gern in schwarz und weiß einteilen, kann es aber nicht, weil sie dafür zu clever und ehrlich sich selbst gegenüber ist. Also denkt sie einfach nicht darüber nach. Dieses Verhalten muss ihr zum Verhängnis werden, denn einen Job wie diesen sollte man aus Überzeugung heraus und mit reinem Gewissen erledigen, nicht nur, weil man gut darin ist. Für mich zeichnete sich daher bereits ab, dass Anitas moralische Ansprüche und Vorstellungen eines Tages zum Problem werden müssen. Nichtsdestotrotz sind es gerade ihre Fehler, die Anita meines Erachtens nach zu einer besonderen Heldin machen und ich fühle mich in ihrem Universum auch nach 11 Jahren noch immer pudelwohl. Vielleicht wusste Laurell K. Hamilton schon damals, dass ihre Reihe extrem umfangreich sein würde, denn sie erklärt wichtige Hintergrundinformationen beiläufig und ohne Hast. Sie versucht nicht, alle Details in die 355 Seiten des ersten Bandes zu quetschen, sondern wartet stets den richtigen Moment ab. Ich wusste in jeder Szene genauso viel, wie ich wissen musste, um sie zu verstehen – nicht mehr und nicht weniger.

    Ich kann „Guilty Pleasures“ nicht unvoreingenommen beurteilen. Meine Freude darüber, dass Anita noch immer die ist, in die ich mich vor mehr als einem Jahrzehnt verliebt habe, ist einfach zu groß. Dementsprechend will ich nicht abstreiten, dass meine 5-Sterne-Bewertung des ersten Bandes emotional begründet ist. Trotz dessen glaube ich nicht, dass ich deutliche Mängel bewusst übersehen habe. Ich denke, selbst wenn ich all meine nostalgischen Gefühle für diesen Reihenauftakt beiseitelasse, ist „Guilty Pleasures“ ein guter Urban Fantasy – Roman. Vielleicht verdient er objektiv betrachtet keine 5 Sterne. Vielleicht gibt es ein paar kleine Stolpersteine. Doch für mich wird Anita immer erstklassig sein.

  12. Cover des Buches Ms. Marvel (ISBN: 9783957988560)
    G. Willow Wilson

    Ms. Marvel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: AnnkaWunderland

    Klappentext: 

    Die junge Gestaltwandlerin Kamala Khan ist die neue Ms. Marvel. Als Teil der Avengers kämpft sie nicht länger nur in ihrer Heimat Jersey für das Gute. Doch mit dem Ruhm kommen neue Probleme: Ihr Privatleben leidet unter ihren vielen Heldenaufgaben, und dann wirbt auch noch eine zwielichtige Firma mit Ms. Marvels Gesicht – und zerstört die Nachbarschaft ... Ausgezeichnet mit dem Hugo Award Die junge Heldin aus AVENGERS Mr. Marvels gefeierte neue Abenteuer

    Cover:

    Das Cover finde ich schön. Es zeigt wie Kamala Khan sich umzieht zu Ms Marvel. Sie hat immer ihr Superhelden Outfit unter Ihren normalen Sachen. Passend finde ich das sie ein Kleid zeigt das sie eine junge , starke Frau ist und eine Pakistanische Amerikanerin ist. 

    Zeichenstil: 

    Der Schreibstil von Adrian Alphona und Takeshi Miyazawa sie sehr angenehm. Es ist sehr Jugendlich gezeichnet. Besonders toll finde ich das es sehr farbendfroh gezeichnet ist. Die Story von G. Willow Wilson ist sehr gelungen auch, wenn ein bisschen die Spannung fehlte.

    Meinung:

    Ich muss gestehen das Comic stand schon länger in meinem Bücherregal. Damals hatte ich es mir gekauft, weil ich Lust hatte auf eine neue junge und außergewöhnliche Superheldin.


    Die Protagonisten ist Ms Marvel. Sie heißt eigentlich richtig Kamala Khan, kommt aus New Jersey und geht noch zur Schule trotzdem gehört sie zu den Avengers. Sie ist eine Pakistanische Amerikanerin und Muslimin. Die erste im Marvel Universum was ich ziemlich cool find. Ihr Leben ist ein wenig chaotisch, was aber typisch für ein Teenager ist. Durch die Terrigen-Nebel wird sie eine Gestaltwandlerin.

    In dem Band schlägt sie sich mit Hydra rum , Golems die Loki auf der Erde gelassen hat und ihrem Privatleben. Sie ist so beschäftig das sie nicht mit bekommt das ihr bester Freund Bruno vergeben ist. Hier fand ich toll das seine Freundin nicht super Schlank war sondern ein Kurviges Mädchen ist. Auch das Viertel was von zwielichtigen Immobilienfirma umgebaut wird und mit ihrem Gesicht wirbt. Soll die arme Leute weichen, damit Reiche da wohnen können aber natürlich sind die Menschen nicht sie selbst.
    Noch ein Thema was ich toll fand war das ihr Bruder eine Frau heiraten möchte die nicht aus ihrem Land  kommt. Dies macht erstmal Probleme aber dann ist es kein Problem mit. Auch woran merkt das ihr alles zu viel wird das sie was mit ihrem besten freund herstellt was die Stadt ein wenig bedroht. Also das chaotische Leben eines Teenagers. Die sich auch dagegen wehren muss das sie nichts mit den zwielichtigen Immobilienfirma zu tun hat.

    Schade ist nur das leider die Spannung ein wenig auf der Strecke bleibt. Ich hoffe das es beim zweiten Band besser wird.


    Fazit:

    Ich glaube das Ms Marvel das perfekte Comic für junge Mädels und allgemein für Leute die mal was leichtes lesen möchten. Toll finde ich das Gesellschaftliche Kritiken mit eingebaut sind. Sie zeigt in dem Comic das sie die richtige ist für die Besetzung der Ms Marvel und das sie auch eingestehen kann, wenn es einem zu viel ist. In dem Band lernt sie einiges dazu. Es gibt nur ein Stern abzug, weil die Spannung ein wenig auf der Strecke bleibt. Was ich ein wenig Schade finde. Sonst gibt es 4 von 5 Sternen.
  13. Cover des Buches The Hunger Games. Die Tribute von Panem. (ISBN: 9783789132247)
    Emily Seife

    The Hunger Games. Die Tribute von Panem.

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Alentschik
    Das Buch ist kein Muss, da sehr wenige neue Informationen gegeben werden. Aber die Bilder sind sehr gut und es gibt einen kleinen Einstieg in den Film und die Geschichte.
  14. Cover des Buches Deadpool: Viel Lärm um Deadpool (ISBN: 9783741603679)
    Ian Doescher

    Deadpool: Viel Lärm um Deadpool

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    4 Werke von shakspear durch die deadpool wandert in 5 aufzügen wobei noch andere werke mit drin sind. es ist sehr lustig alles mit einander verwoben und verbunden worden. es ist kein typischer deadpool comic aber trotzdem sehr amsant und situationen die man so nicht erwartet.
  15. Cover des Buches Der Unsichtbare (ISBN: 9783423131759)
    H. G. Wells

    Der Unsichtbare

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    INHALT

    Ein vermummter Mann taucht in einem englischen Dorf auf und mietet sich in einem Gasthof ein.
    Das Gesicht bandagiert und hinter einer dunklen Brille verborgen scheut er die Einwohner und arbeitet zurückgezogen in seinem Zimmer an merkwürdigen Experimenten. Doch dann wird er demaskiert und den Menschen zeigt sich Unglaubliches. Hinter der Verkleidung verbirgt sich nämlich „Nichts“. Der Unsichtbare flieht und schreckt dabei vor nichts zurück.


    KOMMENTAR

    Der „Unsichtbare“ ist sicher kein Sympathieträger. Er wirkt überheblich und übellaunig. Sobald er sich in die Enge getrieben fühlt, neigt er außerdem zu Aggressivität. Er hat sich den Menschheitstraum der Unsichtbarkeit erfüllt, doch der Preis, den er dafür zahlt, ist hoch. Der moralische Verfall der Hauptfigur nimmt seinen Lauf und gipfelt schließlich im wohl schlimmsten aller Verbrechen.

    Wells schafft eine gruselige Atmosphäre, die bei den Lesern vor 100 Jahren sicher erschreckender gewirkt hat, als es heute der Fall ist. Er beschreibt das Geschehen sehr bildhaft, ohne dass er sich dabei jedoch in Details verliert. Die Sprache liest sich für einen „Klassiker“ recht flüssig, ab und zu gibt es außerdem ganz amüsante mit Ironie gewürzte Stellen. 

    Die 200 Seiten hat man schnell durch. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, besonders bei den Figuren. Auch die Handlung wäre ausbaufähig gewesen. Trotzdem fand ich es sehr interessant die Entwicklung des Protagonisten zu beobachten.


    FAZIT

    Ein spannendes Szenario vom Meister der Science-Fiction. In der Umsetzung einige Schwächen, im Ganzen betrachtet aber trotzdem lesenswert.


    ZITAT

    „ […] An jenem Nachmittag erkannte ich die bittere Täuschung.Ich dachte an all die Dinge, die ein Mensch für wünschenswert hält. Allerdings wurde es mir durch meine Unsichtbarkeit möglich, sie zu erlangen, aber zugleich wurde es mir unmöglich, sie zu genießen. [...]“

    Der "Unsichtbare" zu Dr.Kemp - S.177, dtv,

  16. Cover des Buches Silver Surfer (ISBN: 9783957983411)
    Dan Slott

    Silver Surfer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77

    Es gibt diesen schönen Spruch, dass man sich immer zweimal im Leben trifft. Wer jetzt glaubt dies wäre nur eine hohle Phrase, der wird im neuen Silver Surfer-Band eines Besseren belehrt. Denn Dan Slott kreiert eine wunderschöne Geschichte von Abenteuer und Vertrauen, Mut und Freundschaft sowie vor allem ganz viel Fantasie.

    Er schickt den Silver Surfer mithilfe der Popart-ähnlichen Bilder von Michael „Doc“ Allred nicht mehr nur einfach quer durchs Weltall und lässt ihn wahllos irgendwelche Abenteuer erleben oder wie viele andere Autoren vor ihm mit seiner Situation hadern, sondern er stellt Norrin Radd kurzerhand eine Gefährtin zur Seite. Diese junge Dame, die auf den Namen Dawn Greenwood hört, hat als kleines Kind einer Sternschnuppe ihren Wunsch geschenkt, ohne zu wissen, dass es sich hierbei um den Silver Surfer handelt. Ihr Wunsch, dass dieser „Stern“ immer weiter fliegen möge, damit jeder einen Wunsch frei hätte, führt die Beiden viele Jahre später erneut zusammen. Der Silver Surfer, ehemaliger Herold von Galaktus, soll den ihm bis dato unbekannten Planeten Impericon, der auch als der unmögliche Planet bekannt ist, beschützen. Angeblich wird Impericon von einer gefährlichen Macht bedroht und deshalb hat ihn sein Gründer, der zweifelnde Zed, „hergebeten“ und versucht ihn mit der entführen Dawn Greenwood zu „motivieren“, Impericon zu retten.


    Bis hierher klingt alles noch wie ein ganz normales Silver Surfer Abenteuer. Der silberne Held mit der kosmischen Kraft eilt zur Rettung und beschützt alle Unschuldigen. Doch Dan Slott wäre nicht der Autor der Veränderungen, immerhin hat er große Umwälzungen bei Spider-Man vollbracht, wenn er nicht auch hier seine Fähigkeiten spielen lassen würde. Schon alleine dadurch, dass er neben dem Surfer eine weitere Hauptfigur einführt, geht er eher unkonventionelle Wege, wenn man bedenkt, dass der Surfer, abgesehen von seiner Zeit als Defender an der Seite von Doctor Strange und dem Hulk, welche auch beide einen kurzen Gastauftritt in diesem Band haben, eher ein Einzelgänger ist. Dawn Greenwood ist aber dennoch weit davon entfernt, nur ein einfacher Sidekick zu sein. Vielmehr unterstützt sie den Surfer mit ihrem Handeln und Denken. Denn auch wenn Dawn optisch im ersten Moment nicht so wirkt, ist sie dennoch eine starke und zielorientierte Frau, auch wenn ihr selbst das erst nach und nach klar wird.


    Nicht nur Dawn täuscht optisch im ersten Moment über ihre wahren Qualitäten hinweg. Genau genommen gilt dies sogar für den ganzen Band. Ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich Michael, Mike „Doc“ Allred bisher nicht immer überzeugend fand. Sein Popart-Stil mit den markanten Outlines ist Geschmackssache und deshalb gibt es von ihm auf dem deutschen Markt bis jetzt noch nicht wirklich viel zu sehen. Seine eigene Serie Madman (und auch deren Nachfolgeserien) haben den deutschen Comicmarkt gekonnt umschifft und auch sonst beschränken sich deutsche Veröffentlichungen bis zu diesem Band, eher auf kurze Gastarbeiten. Am ehesten bekannt dürfte hierbei noch die Ausgabe drei von Paninis ultimativen Marvel Team Ups sein, wo Allred ein Team Up zwischen Spider-Man und Iron Man, aus der Feder von Brian Michael Bendis inszenierte oder ebenfalls aus Nummer drei von Paninis letzter Daredevil-Paperbackserie, in der er die erste enthaltene Ausgabe umsetzen durfte.
    Allreds Stil ist auf jeden Fall außergewöhnlich, fast schon einzigartig und sticht grundsätzlich aus der breiten Masse an Artworks heraus. Das kann sowohl positiv, als auch negativ betrachtet werden. Denn gerade Einzigartigkeit spaltet die Menschen schon immer. Im Falle der neuen Silver Surfer-Serie kann man dies durchaus als Segen bezeichnen, denn zusammen mit Dan Slotts neuen und frischen Ideen wirkt Allreds Artwork wie ein Jungbrunnen für den Helden, der inzwischen auch schon fast 50 Jahre auf dem Buckel hat (sein erster Auftritt war in US-Fantastic Four #48 vom März 1966) und passt in meinen Augen somit ideal zum Neustart des Silberstürmers, wie der Surfer in den deutschen Marvel-Heften des Willimas-Verlags hieß.


    Ich habe bisher so einiges vom Silver Surfer gelesen. Seine erste eigene Serie habe ich komplett, genauso wie das seltene französische Abenteuer von Autor J.K. Melwyn Nash und Zeichner J.Y. Mitton. Auch alles, was Panini bisher vom Surfer veröffentlicht hat, habe ich gelesen, und vieles davon ist sogar noch in meiner Sammlung. Nur die Graphic Novel „Requiem“ und den Monsterband habe ich wieder verkauft, was vor allem daran lag, dass diese mich nicht so sehr überzeugen konnten, wie die früheren Abenteuer des Surfers. Zu Beginn dieses Bandes der neuen Serie hatte ich zuerst ein ähnliches Gefühl, wie bei dem Monsterband, doch mit jeder Seite, in der die Geschichte voranschritt, schwand dieser Zweifel. Slott schafft es wunderbar den Leser in seinen Bann zu ziehen, und den sich abzeichnenden Veränderungen offen gegenüberzustehen. Auch mit dem ungewöhnlichen Stil von Mike Allred freundet man sich schnell an, passt er doch wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

  17. Cover des Buches DIE NEUEN X-MEN 9 (ISBN: B00J3VT96I)

    DIE NEUEN X-MEN 9

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Originaldibbler
    Heft 9 enthält die US-Hefte "All new X-Men 16", "X-Men (2013) 5" und "Uncanny X-Men (2013) 12" oder einfacher ausgedrückt "Battle of the Atom" Kapitel 2-4.

    In Heft 8 durften wir die Ankunft eines X-Men Teams aus der Zukunft erleben. Somit treffen nun X-Men aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf einander. Was wollen die X-Men aus der Zukunft?

    Die Story stammt hauptsächlich von Brian Michael Bendis und teilweise von Brian Wood. Die Zeichnungen stammen von Stuart Immonen, David Lopez und Chris Bachalo.

    Obwohl es der zweite Teil von Battle of the Atom ist, könnte man auch mit diesem Band gut einsteigen, da im ersten Band noch nicht viel passiert ist.
  18. Cover des Buches The Hunger Games. Die Tribute von Panem. (ISBN: 9783789132230)
    Kate Egan

    The Hunger Games. Die Tribute von Panem.

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Mildredlady
    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt. 
  19. Cover des Buches Spider-Gwen (ISBN: 9783957985828)
    Jason Latour

    Spider-Gwen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: AvaLovelace

    Auf der Erde-65 ist es anders gelaufen als wir es kennen. Nicht Peter Parker wurde von einer radioaktiven Spinne gebissen, sonder Gwen Stacy. Sie ist Spider Woman! 

    Bekannt aus den Spider Verses hat nun Spider-Gwen einen eigenen Comicableger bekommen. In jeder Marvel-Parallelwelt sieht der Mythos von Spider-Man anders aus. Zusammen mit 4 anderen Spinnenhelden kämpfte Gwen in dieser Reihe gegen das Böse. Die Comics spielen nach dieses Ereignissen.

    Nicht nur ihr unglaublich cooles Outfit hat für Begeisterung gesorgt sondern auch ihre Geschichte.
    Peter Parker, starb in Gwens Armen. Nun gibt sie sich die Schuld an seinem Tod, auch die Polizei sieht sie als Schuldige und jagt sie als Verbrecherin. Und zu allem Überfluss ist auch Kingpin hinter ihr her. Nur ihr Vater, ebenfalls ein Cop weiß von ihrer geheimen Identität. Auch ihr Privatleben ist ziemlich kompliziert, als ehemaliges Band Mitglied der Mary Jeans.....
    Und so versucht Spiderwoman zu beweisen, dass sie nicht die Böse ist und versucht auch alles wieder gut zu machen.

    Ich liebe das Artwork der Comics, dynamisch und modern. Ich mag den Stil sehr,
    Dieser Band enthält #1-5 der US Hefte.
    Den Comic hab ich nur so verschlungen. Freue mich schon sehr auf den 2. Band.
  20. Cover des Buches Young Avengers (ISBN: 0785120211)
    Allan Heinberg

    Young Avengers

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches How to Draw Comics the Marvel Way (ISBN: 143524267X)
    Stan Lee

    How to Draw Comics the Marvel Way

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches DIE NEUEN X-MEN 12 (Marvel Now!) (ISBN: B00L46MVOW)

    DIE NEUEN X-MEN 12 (Marvel Now!)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Originaldibbler
    Das deutsche Heft "Die neuen X-Men 12" enthält die US-Hefte "All-New X-Men" 18 und 19. 

    US-Heft 18 enthält die abgeschlossene Geschichte um den Neuanfang von Professor Kitty Pryde und den originalen fünf X-Men bei Cyclops' Team.

    US-Heft 19 liefert den Beginn einer neuen Story. In der im Deutschen "Hassprediger" betitelten Geschichte treffen die neuen X-Men auf die Purifiers. Highlight dieses Heft ist wohl das letzte Panel in dem eine neue Mutantin präsentiert wird, die in Zukunft noch eine Rolle spielen wird.

    Beide Geschichten Stammen aus der Feder von Brian Michael Bendis. Die Zeichnungen stammen von Stuart Immonen (großartig) und Brandon Petersen (auch nicht schlecht).

    Dadurch, dass das Heft auch für die X-Men einen Neuanfang bedeutet, eignet es sich auch hervorragend, um als Leser neu in die Serie einzusteigen.
  23. Cover des Buches Gwenpool (ISBN: 9783741603792)
    Christopher Hastings

    Gwenpool

     (7)
    Aktuelle Rezension von: seitenlust

    Der Einstieg dieser Reihe hat mir gut gefallen. Ich liebe hier die Interaktion mit den Lesern und Leserinnen, das Durchbrechen der vierten Wand. Ist nichts Neues, She-Hulk und Deadpool machen es vor. Aber mit Gwen habe ich mich sofort auf einer Wellenlänge gefühlt, da sie durch ihr vorheriges Leben als normaler Mensch und großer Comic-Fan sofort eine Bindung aufbaut. Es macht sie greifbar. Fand ich klasse.⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ 

    Zur Story: Ich fand sie solide. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Interessant war es aber zu sehen, wie sie sich ohne Superkräfte durchboxt - dafür mit ganz viel Glück und auf den Kopf gefallen ist sie auch nicht! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ 

    Die verschiedenen Zeichenstile haben mir gefallen. Es gab ein, zwei Panels die ich so „na ja“ fand aber im großen: Genau so ansprechend wie das Cover! Alleine die schönen Farben. ⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀

     Toll fand ich es, dass in der Einleitung erklärt wurde, wie der Charakter überhaupt entstanden ist. Mag solche Randinformationen sehr gerne.

  24. Cover des Buches PUNISHER , Der Vollstrecker Bd. 1 , Ausbruch von der Hölleninsel . (Circle of Blood) , 1990, Bastei Marvel Comics.Comic-Magazin (ISBN: B005M79QWE)

    PUNISHER , Der Vollstrecker Bd. 1 , Ausbruch von der Hölleninsel . (Circle of Blood) , 1990, Bastei Marvel Comics.Comic-Magazin

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Punisher ist im Knast in Ryker`s Island gelandet, wo er mit den schlimmsten Verbrechern eingekerkert ist, die ihn alle eingeschüchtert beobachten und sich wundern, warum sie selbst noch leben. Der Punisher aka Frank Castle kommt von einem unfreiwilligen Drogentrip zurück, den ihm nur der Knastkoch verabreicht haben kann, und als er diesen einschüchtert, führt der ihn prompt zu "Säge", gesichtsentstelltem Gangsterboss, der sein gutes Aussehen einem Fenstersturz, verursacht durch den P., verdankt. Ein perfekter Männercomic, der in seiner Schwarz-weiß-Optik die Wirkung der krassen Gewaltdarstellungen noch unterstreicht, ebenso wie die Wirkung der männlichen Herkulesbrüste (gibts so auch nur im Comic, habe mich selbst vergeblich abgemüht). Und viele Grüße an den Vollstrecker in der Jürgen-von-der-Lippe-Sendung, war schon sehr lustig damals.

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