Bücher mit dem Tag "mary higgins clark"

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Und niemand soll dich finden (ISBN: 9783453439290)
    Mary Higgins Clark

    Und niemand soll dich finden

    (31)
    Aktuelle Rezension von: BlackQueen01
    Inhalt: Vor 5 Jahren verschwand Amanda Pierce unmittelbar vor ihrer Hochzeit. Seither wurde sie nicht mehr gesehen. Laurie Moran nimmt sich des Falles an und enthüllt eine Reihe von Ungereimtheiten. Meinung: Das war mein erstes Buch von Mary Higgins Clark und dazu auch noch der dritte Teil der Reihe „Laurie Moran“, kleine Anspielungen zu Band 1 und Band 2 gibt es wohl zumindest von dem was ich auf den Klappentexten ablesen konnte, jedoch hat es nicht gespoilert. Ihr Schreibstil ist tatsächlich gut und man rutscht durch den Kapiteln sauschnell durch. Die einzelnen Beschreibungen sind klar und gut erklärt, die Geschichte rund um Amanda ist fesselnd, aber auch traurig zu gleich.. Ich hoffte die ganze Zeit auf ein schöneres Ende, doch als es anders kam war ich doch schon erleichtert- jedoch kommt jetzt das große ‚Aber‘, Ich finde die Story sollte nicht als Thriller bezeichnet werden letztendlich ist es ein sehr gute Krimi mehr aber auch nicht was allerdings sehr schade ist, sie hätte durchaus daraus ein geilen Thriller machen können. Nichts desto trotz werde ich mir die anderen 3 Bändern vornehmen und freue mich schon auf die weiteren Fälle von Laurie Moran. Fazit: 4 von 5 Sternen
  2. Cover des Buches Where Are the Children? (ISBN: 9781451662566)
    Mary Higgins Clark

    Where Are the Children?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Calypso19

    Eigentlich schrieb sie schon immer, die am Heiligabend des Jahres 1927 in New York geborene Schriftstellerin irischer Abstammung, die von dem Volk der Iren, dem sie sich ebenso zugehörig fühlt wie ihrem Geburtsland, sagt, dass es sich bei ihnen um geborene Geschichtenerzähler handelt: "The Irish are, by nature, story tellers". Und dass man in der Regel nicht von heute auf morgen zur Erfolgsautorin wird, sondern dass dazu neben dem Quäntchen Glück immer auch harte Arbeit und, ob der unzähligen Zurückweisungen der mit so viel Herzblut geschriebenen Geschichten, ein dickes Fell und Ausdauer vonnöten sind, weiß Mary Higgins Clark nur allzu gut.

    Als sich der erste wirkliche Erfolg einstellte, war die New Yorkerin mit dem Faible für ausgesucht schöne Wohnungen und Kleidung, was immer wieder in ihrem Werk durchschimmert oder gar sehr explizit wird, immerhin schon beinahe fünfzig Jahre alt! Damals, 1974 war es, bot ihr der Verlag Simon & Schuster, dem sie übrigens bis heute treu geblieben ist, für ihr Erstlingswerk auf dem Gebiet der Spannungsromane, das im folgenden zu besprechen ist, 3000 Dollar; der große Erfolg von "Where are the children?" ( deutscher Titel: "Wintersturm" ) erhöhte dieses Honorar rasch und schon für ihren nächsten Thriller erhielt sie 1,5 Millionen Dollar, was 14 Jahre später noch gesteigert wurde, denn da unterzeichnete sie bei ihrem Verlag einen Vertrag, der ihr sage und schreibe 64 Millionen Dollar für drei Romane garantierte! Diese Zahlen sprechen für sich - und für die Qualität der mit Preisen hochdekorierten Schriftstellerin, deren Schaffenskraft selbst im hohen Alter nicht nachlässt und deren neuester Roman "Kiss the Girls and Make them Cry" soeben auf den amerikanischen Markt gekommen ist.

    Bereits in ihrem Thriller-Erstling wird klar, warum sie nun schon seit 45 Jahren ein Anrecht auf den Titel "Queen of Suspense" hat, denn auch ihr frühes Werk "Where are the children?" trägt ihre unverwechselbare Handschrift,zeigt ihren eleganten Stil und ihr feines Gespür für Atmosphäre und subtile Gänsehaut-Schwingungen. Die in kurzen Kapiteln sich kontinuierlich entwickelnde Handlung ist temporeich und wird von Seite zu Seite spannender - spätestens nach dem ersten Viertel kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen -, um dann in einem furiosen Showdown zu enden. Ihre Charaktere sind immer und ohne Ausnahme sehr sorgfältig, sehr differenziert ausgearbeitet, der Leser erfährt ihre Geschichten, und die Autorin erreicht damit ihr erklärtes Ziel, dass sich die Leser nämlich mühelos mit den Protagonisten identifizieren können. Letztere sind für gewöhnlich, was auch für vorliegenden Thriller zutrifft, starke und unabhängige Frauen der gehobenen Mittelklasse, die in gefährliche Situationen geraten oder mit traumatischen Erfahrungen ihrer Vergangenheit konfrontiert werden.

    In "Where are the children?" begegnen die Leser Nancy Harmon Eldrige am Morgen ihres 32. Geburtstages. Ihrem Mann Ray gelingt es nur mit Mühe, sie zu überreden, diesen Tag nicht wieder zu ignorieren wie die Jahre zuvor und wozu die junge Frau auch allen Grund hatte! An ihrem 25. Geburtstag nämlich verschwanden Peter und Lisa, ihre Kinder aus erster Ehe mit Professor Carl Harmon und wurden wenig später ermordet aufgefunden. Anhand von Zeugenaussagen konnte nur Nancy selbst, damals depressiv, verschlossen und seltsam abwesend, als Mörderin in Frage kommen! Aus Gram darüber nahm sich ihr Mann das Leben, während Nancy selbst vom sicheren Tod in der Gaskammer lediglich durch einen Formfehler während des Prozesses und dem plötzlichen Verschwinden des Hauptbelastungszeugen bewahrt wurde. Der Prozess wurde eingestellt, die junge Frau jedoch nie rehabilitiert. Wider alle Wahrscheinlichkeit gelang Nancy ein Neuanfang; sie zog von der Westküste ans entgegengesetzte Ende der Vereinigten Staaten, auf die zauberhaft schöne Halbinsel Cape Cod in Massachusetts - dem Schauplatz der Handlung -, begegnete dort ihrem zweiten Mann, Ray Eldrige, und ist inzwischen Mutter von Michael und seiner kleinen Schwester Missie. Die Vergangenheit aber wirft lange Schatten, denn im Hintergrund lauert jemand, ein kranker Geist, der Nancy um jeden Preis zerstören und ihr das Liebste nehmen möchte, das sie besitzt: ihre Kinder! Und so scheint sich an eben jenem Geburtstagsmorgen die Vergangenheit zu wiederholen - ihre Kinder, die sie trotz der Kälte wie gewöhnlich kurz zum Spielen im Garten gelassen hatte, verschwinden spurlos! Ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der gleichzeitig ein Kampf gegen den unsichtbaren, den erbarmungslosen Feind im Verborgenen ist, von dessen Existenz lange Zeit nur der Leser weiß, während für die Ermittler der Fall klar ist! Da Vorurteile nur schwer auszurotten sind, gerät Nancy, deren wahre Identität in einem perfiden Zeitungsartikel just am selben Morgen enthüllt wurde, erneut in Verdacht, womöglich auch ihre neuen Kinder getötet zu haben....

    Ein perfekter Thriller - so empfinde ich auch nach den vielen Jahren, als ich Mary Higgins Clarks Erstlingswerk zum ersten Mal gelesen hatte! Ein Thriller, bei dem einfach alles stimmt, der virtuos mit Ängsten, mit dem überwältigenden Gefühl der Ausweg- und Hoffnungslosigkeit spielt, ein Thriller auch, der ohne die so überflüssigen Prologe auskommt und den Leser unmittelbar hineinzieht in den Strudel der sich sehr bald überschlagenden Ereignisse und der mühelos ohne plakative Gewaltszenen auskommt. Die Spannung wird, wie das bei einem guten Psychothriller sein sollte und wie es schon der Name sagt, auf dem Gebiet der Vorstellungskraft erzeugt - ganz so, wie es dem Stil der berühmten Autorin entspricht, dem sie bis heute treu geblieben ist! Und da ist niemand weit und breit, der es ihr gleichtun könnte....

  3. Cover des Buches So still in meinen Armen (ISBN: 9783453421875)
    Mary Higgins Clark

    So still in meinen Armen

    (37)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich lese schon seit vielen Jahren die Bücher der Autorin - doch dieses Buch habt mich enttäuscht.

    Susan ist als Charakter okay, es ist nur schade, dass sie sich so in ihre Karriere stürzt und ihr Kind dabei oft alleine lässt.

    Der Inhalt hat mich neugierig gemacht und konnte mich nicht überzeugen. Zuerst einmal ist es mir etwas schwer gefallen, die verschiedenen Leute auseinander zu halten. 

    Ich fand das Buch auch leider gar nicht spannend, habe mich dann aber versucht zu überzeugen und noch 50 weitere Seiten gelesen. Leider hat es mich dann immer noch nicht mitgenommen. Habe es dann auch bei Seite 150 abgebrochen. Schade, für mich ihr mit abstand schlechtestes Buch.


  4. Cover des Buches Dein ist die Schuld (ISBN: 9783453443150)
    Mary Higgins Clark

    Dein ist die Schuld

    (18)
    Aktuelle Rezension von: claudi-is-reading

    Simon und Ethan sind Zwillingsbrüder. Sie haben ein gutes Leben. Bei ihrer Abschlussfeier werden ihre beiden Eltern brutal ermordet.
    Sofort fällt der Verdacht auf einen der beiden Zwillinge. Denn ein Zeuge behauptet, einen der beiden auf dem Gelände kurz vor der Tat gesehen zu haben.

    Doch die Polizei kann nichts genaues beweisen. Somit leben Ethan und Simon ihr Leben weiter, gründen jeweils eine Familie und heiraten.

    10 Jahre später will die Fernsehjournalistin Laurie Moran in ihrer Sendung „Unter Verdacht“ den Fall neu aufrollen, weil die kleine Schwester Frankie noch immer unter dem Verdacht der beiden Brüder leidet.
    Nichts ahnend, welche Ergebnissee sie durch ihre Recherchen ans Tageslicht bringt.
    Sind die beiden wirklich kaltblütige Mörder oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

    Das Buch hat mich schon vom Klappentext her total begeistert und ich wollte es direkt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Schon zu Beginn ist man gleich in der Handlung drin und will das Buch am liebsten gar nicht mehr weg legen.
    Laurie Moran ist engagiert und emphatisch, als sie Frankie in ihrer Verzweiflung an sie wendet. Mit ihrer einfühlsamen Art bringt sie die Zwillinge dazu, von den Geschehnissen zu berichten, ohne sie zu verurteilen.
    Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Hintergrundwissen zum Thema True Crime. Auch hier lernt man einiges dazu.
    Insgesamt ist die Story eine gelungene Abwechslung mit tollen Wendungen. Zwillinge, die beide unter Mordverdacht stehen. Könnte es einer von ihnen gewesen sein oder haben sie die Tat gemeinsam geplant? Laurie Moran kommt der Sache auf die Spur und muss schon bald erkennen, dass in der Todesnacht alles anders abgelaufen ist, als es den Anschein hat.

    ✍️Fazit: Spannend und mitreißend zugleich. Ein gelungener Thriller, der keine Fragen offen lässt.

  5. Cover des Buches Gebrochen ist dein Herz (ISBN: 9783453427440)
    Mary Higgins Clark

    Gebrochen ist dein Herz

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Es ist soweit, Laurie Moran will wieder Ja sagen und heiraten. Es scheint perfekt und mit den Familien läuft es auch super. Alle versammeln sich am Strand und es sollen unbeschwerte Tage sein und eine Vorbereitung für die anstehende Trauung. Doch dann passiert etwas furchtbares. Der zehn jährige Neffe von Lauries Verlobtem verschwindet am Strand. Hat sich der Junge nur verlaufen? Nein, er wurde entführt, denn man findet ihn nicht. War es eine Verwechslung? Anfänglich glaubt man dies, aber dann reift die Gewissheit, dass es bewusst so gewählt wurde. Laurie taucht in einen Sumpf aus Liebe, Hass, Betrug und alten Fehden ein und muss auch ihre Familie verteidigen. Die Zeit wird knapp und der Junge bleibt verschwunden. Mary Higgins Clark hat uns großartige Thriller geschenkt und uns fasziniert und gefesselt. Gemeinsam mit Alafair Burke gibts also die Laurie Moran Reihe. Ich finde es nicht komplett gelungen. Auch im vorliegenden Buch gibts für mich viel zu viele Längen und langweilige Passagen und das ist immer wie ein Bruch.

  6. Cover des Buches Just Take My Heart (ISBN: 9781416570875)
    Mary Higgins Clark

    Just Take My Heart

    (3)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte
    Die schöne und erfolgreiche Schauspielerin Natalie Raines wird beim Nachhausekommen brutal ermordet! Von Anfang an richtet sich der Verdacht auf ihren Ehemann Gregg Aldrich, von dem sie getrennt lebt, doch ist ihm der Mord nicht nachzuweisen. Erst, als eineinhalb Jahre später ein Berufskrimineller bei einem Einbruch geschnappt wird, der, um der erwarteten hohen Freiheitsstrafe zu entgehen, mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandelt, bei dem er sich bereiterklärt, sein Wissen preiszugeben und schwere Anschuldigungen gegen Gregg erhebt, kommt es zur Anklage. Die ehrgeizige junge Staatsanwältin Emily Wallace wird mit dem Fall betraut. Überzeugt davon, dass Gregg seine Frau getötet hat und seinen vehementen Unschuldsbeteuerungen keinen Glauben schenkend, tut sie alles, um ihn lebenslang hinter Gitter zu bringen. Doch muss sie sich, je länger der Prozess dauert und je mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht kommen, eingestehen, dass sie immer weniger an Greggs Schuld glaubt! Und so beginnt sie, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, die sie bald in höchste Gefahr bringen - und diese droht nicht nur von dem eigentlichen Mörder, sondern auch von ihrem unscheinbaren, ihr dennoch stets Unbehagen einflößenden Nachbarn, der ein erschreckendes Geheimnis birgt...
    Nachdem ich zehn Jahre nach seinem Erscheinen "Denn niemand hört dein Rufen" zum zweiten Mal gelesen habe - und dies mit der gleichen atemlosen Faszination wie beim ersten Mal -, muss ich sagen, dass Mary Higgins Clark einfach zeitlos gut, um nicht zu sagen brilliant ist!
    Kaum jemand versteht es so wie sie, raffinierte Geschichten zu schreiben, deren Spannungsbogen sich kontinuierlich aufbaut, die in die Handlung hineinziehen, mitfiebern lassen und die fesseln von der ersten bis zur letzten Seite. Und wie es sich für einen guten Psychothriller gehört, spielt sich die Spannung auch vornehmlich auf psychologischer Ebene ab. Wer grausame und blutige Szenen erwartet, wer die stets perfiden und gefühllosen Verbrechen, die die Autorin in ihren stilistisch höchst eleganten Romanen auflöst, gerne im Detail beschrieben haben möchte, gehört sicherlich nicht zu der Zielgruppe, für die die Meisterin des subtilen Grauens schreibt. Vielmehr verschafft sie dem Leser tiefe Einblicke in die Seelen der von ihr ersonnenen, oft vielschichtigen und komplexen, durchaus polarisierenden Charaktere, die es ihm ermöglichen, ihre Handlungen nachzuvollziehen, ihre Motive zu durchschauen und sie dadurch einfach besser zu verstehen. Und genau dieses typische Higgins Clark-Schema liegt auch dem vorliegenden Thriller zugrunde, der diesmal fast zur Gänze im Gerichtssaal spielt, eine Kulisse, derer sich die Autorin schon in einigen ihrer früheren Romane bedient hat, und eine Welt, in der sie sich fraglos auskennt und die sie so gründlich und so professionell recherchiert hat, wie man es von ihr gewohnt ist.
    Und wie immer auch gibt es mehrer Handlungsebenen, die schließlich in einem Nervenkitzel-Finale zusammengeführt werden.
    Hier liegt der einzige Schwachpunkt des ansonsten makellosen Romans! Wie auch in anderen Higgins Clark-Romanen sehnt man die Auflösung zwar herbei, steuert das Geschehen zwar darauf zu, aber wenn es dann soweit ist, geht alles viel zu schnell! Gerne hätte man sich an dieser Stelle größere Ausführlichkeit gewünscht, vielleicht auch die eine oder andere Erklärung sowie eine Art Ausblick... Aber das ist die Sache der Autorin nicht! In vorliegendem Buch noch weniger als gewöhnlich, wie mir scheint. Aber sei's drum!
    Emily, die verwitwete, traurige, einsame und dennoch starke Protagonistin, auch dies ist wieder typisch für Mary Higgins Clarks Frauenfiguren, ist das bindende Element der unterschiedlichen Handlungsebenen. Nicht nur steht sie, ohne es zu ahnen, im Kreuzfeuer von gleich zwei erbarmungslosen Killern, nicht nur vertritt sie den Staat gegen den unter Verdacht stehenden eigentlichen Sympathieträger Gregg, sondern sie ist auch jemand, der seit einiger Zeit mit einem transplantierten Herzen lebt! Davon möchte sie schon aus beruflichen Gründen keinerlei Aufhebens machen und tut ihr Möglichstes, es nicht publik werden zu lassen. Doch immer drängender werden verstörende Gedanken, derer sie sich nicht erwehren kann, und flüchtige Dejavus lassen sie, und gleichzeitig auch den Leser, vermuten, dass nicht nur das Herz des toten Spenders in ihrem Körper schlägt, dass da noch etwas anderes, etwas Fremdes und doch Vertrautes in ihr lebt und ihre Handlungen leitet. Ob so etwas im Bereich des Möglichen liegen könnte, lässt die Autorin jedoch offen und überlässt die Antwort darauf stattdessen - und auch das kennt man von ihr - der Phantasie des Lesers....
  7. Cover des Buches Und niemand soll dich finden (ISBN: 9783837138009)
    Mary Higgins Clark

    Und niemand soll dich finden

    (7)
    Aktuelle Rezension von: kreszenz

    Laurie Moran, die als TV-Journalistin eine Sendung über Cold Cases produziert, wird von der verzweifelten Sandra Pierce aufgesucht. Deren Tochter Amanda verschwand vor 5 Jahren spurlos – ausgerechnet am Abend vor ihrer Hochzeit. Während die Medien Amandas Fall als „die Braut, die sich nicht traut“ ausschlachteten, ist die Mutter auch heute noch davon überzeugt, dass Amanda einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein muss. Auf ihr Drängen hin nimmt sich Laurie des Falls an und sticht damit in ein Wespennest.

    Denn obwohl alle damaligen Gäste, allem voran der Bräutigam, scheinbar bereitwillig ihre Mithilfe an der Sendung zusichern, brodelt es im Hintergrund gewaltig. Die schöne Amanda war bei weitem nicht so ein Engel, wie es die Mutter geschildert hat. Und obwohl sie das Familienunternehmen vor dem Bankrott gerettet hat, ist ihre ältere Schwester nicht besonders gut auf sie zu sprechen. Nur Eifersucht auf die schöne und kluge Amanda, oder steckt mehr dahinter? Und die Tatsache, dass der Bräutigam nur ein Jahr nach Amandas Verschwinden ihre beste Freundin und Trauzeugin geheiratet hat – eine tragische Liebesgeschichte oder ein im Vorfeld abgekartetes Spiel? Und warum hat Amanda nur wenige Wochen vor der Hochzeit zusätzlich zum Ehevertrag noch ein Testament aufgesetzt, das dem Ehevertrag im Grunde widerspricht?

    Bald stellt sich heraus, dass nahezu jeder der Gäste ein Motiv gehabt hätte, Amanda zu töten…

    „Und niemand soll dich finden“ ist der dritte Teil einer Reihe, kann jedoch auch unabhängig gehört oder gelesen werden. Mich hat die Geschichte jedenfalls auch ohne Vorkenntnisse des Stammpersonals ab Minute 1 in ihren Bann gezogen, was hauptsächlich an der Sprecherin lag. Die gebürtige Wienerin Michou Friesz liest sehr lebhaft und melodisch. Ihren leichten österreichischen Einschlag fand ich wirklich sehr sympathisch und als echten Hör-Genuss. Die kurzen Kapitel und jeweiligen Perspektivenwechseln machen den Krimi außerdem zu einem sehr kurzweiligen Hörvergnügen.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das mein erster Krimi von Mary Higgins Clark war. Aber bestimmt nicht mein letzter! Obwohl es viele Verdächtige und Motive gibt, hat mal viel Freiraum zum mitraten. Das mag ich sehr!

    Abschließend möchte ich aber anmerken, dass ich das (Hör-)Buch nicht als Thriller empfunden habe, sondern eher als klassischen Ermittler-Krimi.

  8. Cover des Buches So dunkel die Nacht (ISBN: 9783453442085)
    Mary Higgins Clark

    So dunkel die Nacht

    (11)
    Aktuelle Rezension von: mimitati_555

    Melissa Eldredge und ihr Bruder Mike haben in ihrer Kindheit ein traumatisches Erlebnis gehabt; entführt und missbraucht sind beide nur knapp mit dem Leben davongekommen. Als kurz nach Melissas Hochzeit mit Charlie Miller dessen kleine Tochter Riley spurlos verschwindet, ist das Entsetzen groß, denn es häufen sich die Parallelen. Als die Polizei sich dann augenscheinlich auf die falsche Person als Täter eingeschossen hat, müssen Melissa und ihre Familie sich ihrer Vergangenheit stellen.

    Das Schicksal der Familie Eldredge hat Mary Higgins Clark (1927-2020) bereits vor Jahrzehnten (ET der Originalausgabe ist das Jahr 1975!) in ihrem Buch mit dem Titel Wintersturm beschrieben; da im vorliegenden Buch der Fall zur Sprache kommt inklusive der dazugehörigen Lösung, sollte klar sein, dass dies nicht ohne Spoiler ablaufen kann. Die Ereignisse von damals werden hier so ausführlich behandelt, dass es nicht nötig ist, das erwähnte Buch zu lesen, um die vorliegende Geschichte zu verstehen. Wer es trotzdem möchte, sollte dies aber unbedingt vorher tun.

    Vorab möchte ich anmerken, dass die Autorin Mary Higgins Clark bereits vor dem vorliegenden Buch verstorben ist und selbst nicht mehr daran beteiligt war. Die Zusammenarbeit war allerdings in den Jahren davor so erfolgreich, dass Alafair Burke weiterhin unter beider Namen schreibt und dies tut sie, wie ich anführen möchte, großartig.

    Wie immer gibt es im Buch verschiedene Sichtweisen, auch von Personen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Geschehen zu tun haben. Dies hört sich verwirrend an, ist es aber nicht, denn es steigert im Gegenteil die Spannung. Nach einer kurzen Einführung, springt die Geschichte immer ein wenig vor, bis wir zu dem im Klappentext erwähnten Ereignis kommen, als Melissas Stieftochter verschwindet. Warum im Klappentext und auch im Innenteil steht, dass dies vor der Hochzeit geschieht, kann ich nicht nachvollziehen, denn geheiratet wurde definitiv davor.

    Die Spannung baute sich immer mehr auf, Dinge kamen ans Licht, die der Story eine andere, eine verstörende Wendung gaben. Als weitere Erkenntnisse gewonnen wurden, konnte ich es kaum glauben, denn plötzlich ergab sich ein Szenario, das meine Vermutungen (und ich hatte einige) nicht nur nicht bestätigte, sondern weiteren Verdächtigungen Nahrung gab. Als ich sicher war, zu wissen, wie es ausgehen wird, überraschte mich die Auflösung erneut. Ich mochte es sehr, wie ich in die Irre geführt wurde, denn langweilig wurde es so natürlich nicht. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Die Gnadenfrist / Der verhängnisvolle Fremde / Psycho (ISBN: B004ACAFSG)
  10. Cover des Buches Du bist in meiner Hand (ISBN: 9783453439993)
    Mary Higgins Clark

    Du bist in meiner Hand

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Ich war begeistert von diesem Thriller, in den ersten Kapitel lernt man sofort die Hauptcharaktere kennen. Die Kapitel sind sehr kurz aber es entsteht ein super Leseflow. Ich fand es gut das man in den ersten Kapitel gleich erfährt wer nicht der Täter war, das einzige im Laufe des Buches war man sich gar nicht mehr sicher ob man die ersten Kapitel noch glauben kann. Die Spannung wird langsam aufgebaut, die Liebesgeschichte zwischen der Schwester und dem Polizist fand ich persönlich sehr befremdlich aber das Ende war super.

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