Bücher mit dem Tag "massaker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "massaker" gekennzeichnet haben.

236 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Erbin des Feuers (ISBN: 9783423716536)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Erbin des Feuers

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: Pienkling

    Der dritte Teil der Throne of glass Reihe hat mir bisher mit Abstand am besten gefallen! Die Geschichte geht absolut spannend und emotional weiter und durch die verschiedenen Perspektiven der vielen Charaktere ist der dritte Band sehr abwechslungsreich und mitreißend. Ich wollte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Das Kind, das nachts die Sonne fand (ISBN: 9783404171804)
    Luca Di Fulvio

    Das Kind, das nachts die Sonne fand

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Chris60

    Das Buch ist so bildlich beschrieben, dass ich mich total in die Geschichte und Zeit hineinversetzt fühlte. Super geschrieben, es liest sich auch etwas wie ein Märchen. Liebe, Abenteuer allerdings auch die Brutalität der damaligen Zeit wird sehr deutlich dargestellt und es fasziniert und entsetzt zugleich. Ich bin begeistert und kann diesen abenteuerlichen Historienroman absolut empfehlen!

  3. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (361)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Während der "Blutnacht auf Hiddensee" sind drei Menschen getötet worden, die mutmaßliche Täterin liegt noch nach zwei Jahren schwer verletzt im Koma. 

    Die Journalistin Doro Kagel hat den Auftrag erhalten anlässlich des zweijährigen Jubiläums der Amoktat zu berichten. Sie nimmt deshalb Kontakt mit den Angehörigen der Opfer auf, um die Hintergründe der Tat zu erhellen, denn das Motiv ist unklar und die Komapatientin wird allein aufgrund von Indizien als Täterin beschuldigt. 

    "Das Nebelhaus" ist der Auftakt einer Krimireihe um die Berliner Journalistin Doro Kagel. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert in der Gegenwart die Recherchen der Journalistin, während in Rückblenden die Ereignisse vor der Blutnacht im September 2010 erzählt werden. 

    Der Architekt Philipp Lothringer hat Freunde aus seiner Jugend, zu denen der Kontakt eingeschlafen seit fünfzehn Jahren eingeschlafen ist, in sein Haus nach Hiddensee eingeladen. Mit dabei ist der brotlose Autor Timo, die psychisch labile Kindergärtnerin Leonie und die alternative Esoterikerin Yasmin. Warum sie sich überhaupt und ausgerechnet jetzt auf Hiddensee treffen möchten, bleibt offen. Die Stimmung untereinander ist wenig herzlich und geradezu angespannt. Timo hat ein Auge auf die frustrierte Ehefrau von Philipp geworfen und Leonie macht alle wegen ihrer Waffe nervös, die sie seit einem Überfall in ihrer Handtasche bei sich trägt. 

    Offen bleibt ungewöhnlich lange, wer die Blutnacht überlebt hat. Als Opfer ist zunächst nur die kambodschanische Hausangestellte Nian Nan bekannt. Diese Aussparung sowie die Zweifel an der Schuld von Leonie, die sich aufdrängen, sorgen für eine gewisse Grundspannung. 

    Wenig authentisch wirken hingegen die Charaktere und ihre Handlungen. Die Freunde sind schon fast slapstickartig stereotyp gezeichnet und auch die Hauptfigur Doro Kagel wirkt reichlich seltsam. Ähnlich wie viele Kriminalkommissare in Büchern hat auch sie ein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Den Verlust, den sie erleiden musste, erscheint jedoch nach dreißig Jahren als zu präsent. Zudem erschließt sich nicht ganz, warum sie eigentlich gar nicht über den Amoklauf schreiben möchte, obwohl sie als Journalistin auf derart heikle und brutale Themen spezialisiert ist. 

    So wundert man sich auf beiden Handlungsebenen über zahlreiche Ungereimtheiten, Widersprüche und eigenartige Verhaltensweisen der beteiligten Personen, was das Lesevergnügen trübt und die Morde in den Hintergrund rücken lässt. Auch die künstlichen und hölzernen Dialoge lenken ungut vom eigentlichen Geschehen ab. 

    Die Auflösung des Mordfalls ist so enttäuschend wie die Zeichnung der Charaktere. Die Aufklärung ist überraschend, aber nur weil sie arg konstruiert ist und sich nicht wirklich schlüssig aus der Handlung heraus ergibt. 

    Die Hauptfigur Doro Kagel kann zudem weder mit einer sympathischen Persönlichkeit noch mit Empathie, einer Entschlossenheit oder einer raffinierten Arbeitsweise überzeugen und ist als Journalistin schlicht unglaubwürdig, weshalb ich diese Buchreihe nicht weiter verfolgen werde. 

  4. Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783846600863)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

     (169)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Und so harrten Leid und Scham in ihren benachbarten Räumen aus, die Tür zwischen ihnen geschlossen, und hielten sich lieber krampfhaft an ihrem Schmerz fest, als am Körper des anderen."

    Nach dem grandiosen Einstieg in diese Reihe war ich von diesem Buch durchaus enttäuscht, vor allem, wenn man bedenkt, dass beide Bücher im Original eigentlich eins sind.

    Angekommen in Weep, an dem Ort, um den sich alle Geheimnisse ranken und dessen eigentlicher Stadtname vor vielen Jahren plötzlich aus dem Gedächtnis aller Menschen gelöscht wurde, fokussiert sich die Handlung nun um die Eroberung der schwebenden Zitadelle. Der Weltenaufbau kam damit schlitternd zum fast-Stillstand, denn von der sagenumwobenen Stadt zu hören und sie sich vorzustellen ist doch deutlich etwas anderes, als dort anzukommen. 

    "Ein Traum von Liebe" macht seinem Namen alle Ehre, denn es geht vor allem um die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Charaktere und den Beginn der Liebesgeschichte zwischen Lazlo und Sarai - die in der Wirklichkeit völlig unmöglich erscheint. Die beiden sind ein schönes Paar, das will ich nicht abstreiten, und es gefiel mir auch, andere Aspekte ihres Charakters zu sehen, die sie erst selber miteinander entdecken, doch die Spannung kam mir einfach zu kurz. Natürlich wird die Liebesgeschichte zwischen den beiden der fundamentale Wendepunkt sein, und die muss sich ja erstmal entwickeln, aber gebt mir doch bitte ein paar Plottwists zwischendrin, mehr Geheimnisse zu Weep, mehr bildgewaltige Beschreibungen. Dieser Umschwung war mir zu heftig.

    Doch dann, das Ende. Da hat Taylor wieder tief in ihre Wortkiste gegriffen, um die langatmigen Teile davor wieder auszugleichen. Und wie ihr das gelungen ist! Es ging Knall auf Fall, große Plottwists, noch größere Enthüllungen, und mittendrin der Bogenschlag zum Prolog des ersten Bandes. Absolut genial! Das Ende hat mich aus meiner lethargieähnlichen Verfassung geholt, so dass ich nun wieder absolut hyped für den dritten Band bin!

    "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" konnte beim ersten Band leider um Längen nicht mithalten und hat diese Längen stattdessen an der Spannung ausgelassen. Das Ende jedoch konnte das fast wieder komplett wettmachen, so dass ich dem Buch 3,5/5 Sterne gebe.

  5. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Vincent Ruiz ist ein hartgesottener Ermittler der London Metrolpolitan Police und ist völlig neben sich, als er aus der Themse gezogen wird, mit fehlendem Ringfinger samt Ehering (dabei war er dreimal verheiratet!), mit Morphium vollgepumpt erwacht er 8 Tage später aus dem Koma im St. Mary`s Hospital in Paddington. Auf einem Boot in der Nähe hat man sein Boot und das drei anderer Personen gefunden, von ihnen fehlt jede Spur. So nach und Nch stellt sich die Erinnerung wieder ein, er weiß, daß er ein entführtes Mädchen finden wollte, die der Rest der Welt für tot hält....Der Ermittler ohne Gedächtnis ist nun nicht gerade die originellste Konstellation, die man sich für eine Thriller aussuchen kann, wenn das Ganze aber so rasant und pageturnerisch geschrieben ist und man in die erfolglose Suche nach dem Mädchen so elegant hineingezogen wird, schrammt das Buch knapp an der Höchstwertung vorbei. So macht man das, liebe Thrillerschreiber!

  6. Cover des Buches Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers (ISBN: 9783846601006)
    Laini Taylor

    Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

     (137)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Oft genug wird eine schwere Entscheidung genau auf diese Art getroffen: Indem man sich einredet, es sei ganz von selbst geschehen. Und oft genug entscheiden sich ganze Schicksale, nur weil jemand sich nicht entscheiden kann."

    Nachdem mich der zweite Band nicht ganz abholen konnte, habe ich den dritten immer weiter vor mir hergeschoben, nur um das Buch an einem und den letzten Band am nächsten Tag durchzusuchten. Nur mal so.

    "Das Geheimnis des Träumers" führt zu Beginn zwei neue Charaktere ein, Kora und Nova, die noch losgelöst von der Haupthandlung ein elendes Leben führen. Ich habe wirklich immer zwischen den Zeilen zu lesen versucht, wie die beiden jungen Frauen in die Geschichte passen - hier und da gab es dann Tipps, bloße Erwähnungen am Rande, aber das große Ganze wurde auf das Finale verschoben. Das hat den dritten Band vor allem ausgemacht - viele kleine Enthüllungen mit enormer Wirkung, gerade so, dass man zwar noch im Nebel der Verwirrung wandelt, aber glaubt, die Wahrheit zu kennen. Dem ist definitiv nicht so! Besonders Minyas Vergangenheit wird beleuchtet, jener entscheidender Moment damals im Säuglingstrakt, der aufgrund seiner unvorstellbaren Grausamkeit dazu geführt hat, dass sie im Körper einer Sechsjährigen stecken blieb. 

    Generell hat dieses Buch weniger Handlung, fast alles spielt sich oben in der Zitadelle ab, und dadurch sind die ersten 150 Seiten auch etwas langatmig. Doch dann reiht sich eine Wendung an den nächsten Plottwist, gepaart mit der Genialität von Laini Taylors Schreibstil, und ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Die ganze Szenerie ist so bildgewaltig, dass es absolut real wirkt. 

    Lazlo und Sarai sind dabei weiterhin absolut liebenswerte Charakter, die auch miteinander wunderbar harmonieren. Ihre Liebesgeschichte ist so rein, so natürlich, dass man als Leser mit vollster Gewissheit weiß, dass diese beiden zueinander gehören. Ohne großes Tamtam, ohne große Gestik, sondern voller Gefühl und Zärtlichkeit. Lazlo ist dabei vom schüchternen Bibliothekar zu einem selbstbewussten Mann oder auch wortwörtlichem Gott geworden und ist sich trotzdem treu geblieben. Ganz ehrlich? Es ist schwer, etwas an dieser Buchreihe nicht zu lieben.

    "Das Geheimnis des Träumers" bekommt von mir 4/5 Sterne für den langatmigen Einstieg, und ich weiß ganz genau, dass das Finale alles toppen wird. Das abrupte Ende (Was auch immer sich der Verlag dabei gedacht hat, das Originalbuch im Deutschen in zwei zu splitten...) und all die kleinen losen Fäden laufen nun auf die große Enthüllung zu und ich kann es definitiv nicht erwarten, endlich alles zu wissen!

  7. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Aleksandra

    Klappentext: "Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?
    Spannungsgeladen und aufregend: Auch der zweite Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder ist Nervenkitzel pur. Ein Thriller, der Gänsehaut garantiert!"

    Nachdem ich den ersten Teil nur so verschlungen habe, traute ich mich an den zweiten Teil. Dieser war eindeutig besser. 

    Linda Castillo hat eine sehr angenehme und gemütliche Schreibweise. Beim Lesen ihrer Romane hat man das Gefühl, als würde man mitten in einer dicken Decke eintauchen und sich aber trotzdem voll im Geschehen befinden.

    Kate Burkholder wird mir immer sympathischer, langsam baue ich auch eine Beziehung zu ihr auf und kann so einiges nachempfinden. Im zweiten Teil kommt sie mir menschlicher vor. Tomassetti's Entwicklung in diesem Buch begeistert mich. Er befindet sich auf der Suche nach sich selbst sowie der Akzeptanz einer neuen Liebe. Wundervoll in Szene gesetzt, aber so zart und so wenig dramatisch, dass die Liebesgeschichte der zwei Cops nur als Schatten dargestellt wird. So hat der zweite Fall Zeit und Raum sich zu entfalten.

    In diesem Buch werden weitere Geheimnisse und Lebensgewohnheiten der Amish-Familien dargestellt. Immer wieder bin ich verwundert und überrascht, wie zB. von der gesichtslosen Puppe. 

    Der Fall selbst ist spannend aufgebaut. Man vermutet den Täter, allerdings wird man am Ende trotzdem überrascht. Die Gedanken, wie ungeschützt und ahnungslos die Jugendlichen und die Kinder der Amish-Gemeinde sind, erschrecken mich oft. 

    Das Buch hat mich sehr bewegt und einen weiteren Gedankenkarussell entfacht.

    Diese Buchreihe von Linda Castillo ist nicht nur eine Krimi/Thriller-Reihe. Sie ist vielmehr.

    Empfehlen würde ich gerne die Reihe jedem, der gerne gemütlich liest, mit viel Spannung, wenig Romanze, dafür aber mit einem Blick hinter den Kulissen der geheimnisvolle Amish-Gemeinde.

  8. Cover des Buches Tage der Toten (ISBN: 9783518463406)
    Don Winslow

    Tage der Toten

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Die Romane von Don Winslow sind knallhart und unfassbar brutal. So sind auch die Untaten der mexikanischen Drogenkartelle, insofern passt das sehr gut. Trotzdem ist die Handlung an einigen Stellen schwer erträglich, das sollte man wissen, bevor man sich diesem Thriller widmet. Tage der Toten stellt eine Abrechung mit dem Krieg gegen die Drogen dar, der unendlich viele Ressourcen kostet, ohne dem Problem jemals an die Wurzel zu gehen. Stattdessen verwandelt der sinnlose und erfolglose Krieg Mexiko in ein Schlachtfeld, auf dem zehntausende von Zivilisten bereits gestorben sind. Ich finde das Buch absolut lesenswert, allerdings ist es hier und da etwas langatmig.

  9. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

     (420)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Protagonistin Libby und auch Lyle waren mir sympathisch, anfangs hatte ich jedoch leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich fand, es zog sich und war sehr langatmig. Gerade durch die vielen Blenden in die Vergangenheit wirkte es manchmal ein bisschen langweilig. Es passierte allerdings wirklich enorm viel in diesem Buch und das Ende hatte ich so auch nicht vorhergesehen. Die Atmosphäre gefiel mir eigentlich auch ganz gut – Libby und Lyle die ermitteln und der Sache von damals auf die Spur kommen möchten. (SPOILER) Die Reaktion von Ben, als er seine Familie tot aufgefunden hatte, fand ich irgendwie aber ein bisschen unglaubwürdig, da er nicht einmal zu trauern schien. (SPOILER ENDE) Noch ein paar positive Sachen waren für mich das Verhältnis von Libby und Lyle, der Charakter von Diondra oder auch das Familienleben der Days. (SPOILER) Sachen, die mir eher nicht so gefielen, waren die Teufelsanbetung von Ben, Diondra und Trey oder Libbys Besuch bei ihrem Vater. (SPOILER ENDE) Außerdem waren einige tolle Settings dabei, wie Diondras Haus oder das der Days. Das Buch konnte mich dadurch also doch noch voll von sich überzeugen.

  10. Cover des Buches Keep Me Safe (ISBN: 9783473584932)
    Sarah Alderson

    Keep Me Safe

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Phoenix2020

    "Keep me Safe" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Sarah Alderson gelesen habe. Aufgrund des spannend klingenden Klappentextes hatte ich große Erwartungen an das Buch und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. 

    Zum Buch:

    Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut (es ist zwar nicht schlecht, aber es gibt bessere), dafür konnte mich der Inhalt der Geschichte überzeugen. Das Buch ist vom Anfang bis zum Schluss einfach nur spannend und unerwartet (vor allem im letzten Drittel des Buches kam es für mich persönlich immer wieder zu Überraschungen).

    Der Inhalt wird aus der Sichtweise von Nic und Finn erzählt. Dadurch fällt es einem leichter, sich in die Geschichte und vor allem in die beiden Hauptcharaktere hineinzuversetzen. 

    Ich hätte mir vielleicht noch eine etwas ausführlichere Beschreibung der beiden Hauptcharaktere gewünscht, aber alles in einem, hat mir das Buch ganz gut gefallen.

     Der Klappentext:

    Jeder hat vom "Cooper-Massaker" gehört. Einzige Überlebende: ein 15-jähriges Mädchen. Auch drei Jahre später lebt Nic Preston in ständiger Angst, dass die Mörder ihrer Familie zurückkommen. Als ihr schlimmster Albtraum wahr wird, beginnt für Nic eine halsbrecherische Flucht an der Seite des genialen Hackers und notorischen Bad Boys Finn Carter. Vom ersten Moment an knistert es gewaltig zwischen Nic und Finn, aber beide haben gute Gründe, ihre Gefühle zu verbergen.

    Drei Jahre nach dem Cooper-Massaker ist die einzige Überlebende, die mittlerweile achtzehnjährige Nic Preston, bemüht, ein normales Leben zu führen. Doch sie kann sich nie sicher sein, ob die Mörder ihrer Mutter und Schwester nicht zurückkommen, um auch sie für immer zum Schweigen zu bringen. Als eines Nachts in ihr hochgesichertes Apartment eingebrochen wird, liegt Nics Leben einmal mehr in Scherben. Irgendjemand ist hinter ihr her, um zu beenden, was er vor drei Jahren begonnen hat und dieser Jemand meint es offensichtlich ernst. Während ihrer halsbrecherischen Flucht durch ganz Neuengland zeigt sich, dass die Verschwörung um die Morde an Nics Familienmitgliedern viel weiter reicht, als sie es je für möglich gehalten hat. Und Nic muss erkennen, dass ihre einzige Chance auf Gerechtigkeit darin besteht, ihr Leben ausgerechnet Finn Carter anzuvertrauen, den sie zu hassen geschworen hat. Denn der ist nicht nur ein notorischer Bad Boy, sondern außerdem ein genialer Hacker.

  11. Cover des Buches Mondschwur (ISBN: 9783453527720)
    J.R.Ward

    Mondschwur

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Da fiebert man seit Band 3, in dem John Matthew das erste Mal auftauchte, seiner Geschichte entgegen und dann war das einfach mal nix.
    Versteht mich nicht falsch, die Rahmenhandlung war richtig spannend und unterhaltsam und die Kapitel aus Paynes, Darius und Thors Sicht haben mir richtig gut gefallen, aber eben Johns Geschichte nicht. Okay, was heißt nicht gefallen, es war schon in Ordnung, aber ich habe die ganze Zeit über sehr mit ihm mitgefiebert und es wirkte so als wäre seiner Story einfach über die Distanz die Puste ausgegangen, weswegen sie nun, im Vergleich zu den Kapiteln die er in den vorherigen Büchern hatte, etwas fade wirkte.
    Trotzdem werde ich natürlich weiterlesen, denn ich freue mich schon auf die weiteren Protagonisten und deren Geschichten.

  12. Cover des Buches Battle Royale (ISBN: 9783453437210)
    Koushun Takami

    Battle Royale

     (196)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bin damals durch Suzanne Collins' "Hungergames" drauf aufmerksam geworden. "Battle Royale" hat dann noch eins drauf gesetzt. Die Handlung ist zwar völlig surreal, aber trotzdem handeln die Charaktere absolut nachvollziehbar. Mir ist es immer wichtig, dass ich mich in Charaktere hineinversetzen kann, was Koushun Takami wirklich gelungen ist (trotz der kulturellen Unterschiede). Er schafft es innerhalb weniger Seiten einen Charaker so tiefgehend zu beleuchten, dass man erst merkt, wie sehr man ihn doch mochte, wenn er gerade von jemand anderem brutal getötet wird. Gänsehaut & Emotionschaos pur! 

    Die Tribute von Panem sind dagegen nur ein müder Abklatsch.

  13. Cover des Buches Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin (ISBN: 9783846601013)
    Laini Taylor

    Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin

     (106)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Wie sehr man sich auch hasst, bekriegt und gegenseitig zu zerstören versucht, in der Verzweiflung irrt doch jeder durch dieselbe Dunkelheit, atmet dieselbe trauerschwere Luft und erstickt fast daran."

    Da ist es nun endlich, das großartige Finale einer brillanten Fantasyreihe! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich in diese Geschichte verliebt habe, und dass sie Verknüpfungen zu Laini Taylors "Zwischen den Welten"-Reihe aufweist, die ebenfalls einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat, macht sie nur noch besser!

    In "Das Erwachen der Träumerin" prallen nun vollständig Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, dessen Resultat die Zukunft entscheiden wird. Die Geschichten von Kora und Nova treffen auf die von Sarai und Lazlo, Minya steht plötzlich totgeglaubten Freunden aus dem Säuglingstrakt gegenüber und Eril-Fanes Taten gelangen nun zum Tag der Abrechnung. So viel Ungesagtes wird endlich ausgesprochen, ungeheilte Wunden durch Traumata neu aufgerissen, um besser zu heilen, und gebrochene Charaktere bekommen endlich, endlich ihr verdientes Happy End.

    Auch dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, denn die Autorin hatte mich mit ihrem Schreibstil vollkommen im Griff. Kennt ihr das Gefühl, wenn das Buch so unglaublich gut ist, dass ihr direkt alles wissen wollt, ohne es lesen zu wollen, aber doch nicht wollt, dass das Buch vorbei ist und ihr endlich alles wisst? Das ist bei "Das Erwachen der Träumerin" der Fall. Der brillante Weltenaufbau mit seinen vielen feinen Fäden, die in diesem Finale alle einfach passen und in das Gesamtbild passen, so subtil und doch weitreichend, dass man Sätze doppelt lesen muss, die einfach ALLES bedeuten. 

    Die Charaktere sind so wunderbar vielschichtig ausgearbeitet, dass es eigentlich gar keine Haupt- und Nebencharaktere gibt, denn jeder trägt seinen Teil zur Gesamtheit der Geschichte bei. Jeder ist wichtig. Und so konnte ich am Ende für den verwöhnten Prinzen Thyon Symphatie empfinden, dem Kinderschlächter Eril-Fane die Hand reichen und mich leider nur im Stillen bei Nova entschuldigen, dass sie allein, ohne ihre Schwester Kora, es nicht für wert empfand, weiterzuleben.

    Die Geschichte der Reihe ist eigentlich absolut tragisch und beinhaltet so viel Trauma, Schmerz, Trauer und Wut, nur dadurch, dass Skathis sich damals über alles und jeden erheben wollte. Es bricht mir jedes Mal das Herz, wenn ich an das Schicksal und das Erlebte jedes einzelnen Charakters aus dieser Reihe denke, doch zeitgleich gibt es für die meisten ein Happy End mit Versöhnung, Freundschaft, Liebe und Neuanfängen, die mich hoffen lassen. Durchatmen. Und lächeln.

    Diese Reihe verdient es einfach, gelesen zu werden, lieben tut man sie von ganz alleine. Dieser letzte Band und auch die Reihe an sich bekommen von mir 4,5/5 Sterne und einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Es wird noch einige Zeit vergehen, bis diese Geschichte nicht mehr ständig präsent in meinen Gedanken hängt. Bis dahin genieße ich es einfach.

  14. Cover des Buches Never Say Anything (ISBN: 9783406688928)
    Michael Lüders

    Never Say Anything

     (60)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Schon wenn Ihr die Anfangbuchstaben des Titels aneinanderreiht, bekommt Ihr eine Ahnung in welche Richtung dieser Thriller geht.

    Im Mittelpunkt dieses packenden Thrillers steht die Journalistin Sophie Schelling. Was wie eine normale Dienstreise nach Marokko beginnt, mutiert schnell zu einem wahren Alptraum: Das kleine marokkanische Dorf in der Wüste nahe zur algerischen Grenze, in dem sie recherchiert, wird zum Ziel eines Überfalls von amerikanischen Kampfhubschraubern, den Sophie als Einzige mehr zufällig überlebt. Zurück in Deutschland stellt Sophie überrascht fest, daß der Überfall in der gesamten Weltöffentlichkeit  Al-Qaida in die Schuhe geschoben wird. Ihr erster Artikel erscheint noch als neutraler Erfahrungsbereicht, aber als ihr eine CD in die Hände gespielt wird, auf der die Originalfilmaufnahmen des Überfalls aus der Pilotenkanzel eines derKampfhubschrauber zu sehen sind, muss sie sich entscheiden: Will sie schweigen oder möchte sie die ganze Wahrheit bekannt machen und so den Opfern Gerechtigkeit widerfahren lassen?

    Michael Lüders ist Journalist und Orientalist. Sein Buch „Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet“ stand 2015 wochenlang ganz oben auf der Bestellerliste. In seinem Roman tut er das, was er als Journalist nicht kann: Er verknüpft Tatsachen, die wahrscheinlich möglich, aber nicht eindeutig zu beweisen sind, mit einer spannenden Handlung. Mit seiner Hauptfigur Sophie tauchen wir nicht nur tief ein in das dreckige Geschäft amerikanischer Geheimdienste, sondern erleben gleichzeitig den Konflikt mit, in dem Journalisten und Redaktionen heute oft stehen mögen: Worüber berichten wir und in welcher Form, welchen Beweisen können wir trauen, wie vertrauenswürdig sind in einer digitalisierten Welt die Quellen.

    Sophie muss sich letztendlich entscheiden: Will sie die Wahrheit vollständig ans Licht bringen und dies mit großer Wahrscheinlichkeit mit ihrem Leben bezahlen oder beugt sie sich dem Druck dem sie ausgesetzt wird und verzichtet auf die Berichterstattung, die sie für richtig hält. Auf dem Weg zu dieser Entscheidung begleiten wir sie atemlos.

    Spannende, erkenntnisreiche Lektüre, die mich nicht so schnell losgelassen hat!

  15. Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783846600856)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

     (293)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Das war sein Traum, kühn und großartig: dorthin [nach Weep] zu reisen, einmal um die halbe Welt, und die Mysterien selbst zu lösen. Natürlich war es unmöglich. Aber seit wann hielt das einen Träumer vom Träumen ab?"

    Von Laini Taylor habe ich bereits die "Zwischen den Welten"-Trilogie kennen und lieben gelernt und war nun bereit, mich ihrem epischen Schreibstil zu "Strange the Dreamer" hinzugeben. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht!

    Allein der Prolog hat mich sofort packen können, und je weiter die Geschichte fortfuhr, desto mehr habe ich mich in dieser Welt verloren. Neben Anspielungen auf die Seraphim aus ihrer "Zwischen den Welten" Trilogie, wo mein Fandom-Herz ja sofort ausgerastet ist, ist Taylors Art zu schreiben einfach einmalig und unbeschreiblich. Es mit "poetisch", "fantasievoll", "bildgewaltig" oder "raw" zu versuchen, trifft es nicht einmal annähernd. Nur mit Lazlo in der Bibliothek zu sein und seine Liebe zu Geschichten nachempfinden zu können, hat schon gereicht, um mich in das Buch zu verlieben, doch die Reise nach Weep und seine Geheimnisse haben das noch verstärkt. Dazu die zweite Sicht von Sarai, eines Götterkindes? Premium.

    Zwar fühlt sich dieser erste Bann mehr wie der Vorspann zur Hauptstory in Weep an, doch dieser Vorgeschmack ist es so wert! Ich will hier gar nicht spoilern, es bleiben für den Leser eh noch genug offene Handlungsstränge nach diesem ersten Band offen, aber wer Lust auf vergessene Stadtnamen, schwebende Zitadellen, Götterkinder mit magischen Fähigkeiten und die grausame/tragische Vergangenheit der Stadtbewohner, gepaart mit dutzenden Geheimnissen, hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Das kleine i-Tüpfelchen hat mir noch gefehlt, doch ich bin sehr optimistisch für den zweiten Teil!

    "Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte", erhält von mir 4,5/5 Sterne für diesen unglaublich starken Reihenauftakt!

  16. Cover des Buches Final Girls (ISBN: 9783423217309)
    Riley Sager

    Final Girls

     (84)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Quincy, Lisa und Sam sind die Final Girls: Sie haben als Einzige drei verschiedene Massaker überlebt. Sie sind sich nie persönlich begegnet, sie kennen sich durch die Medien, aber Quincy und Lisa haben lose Kontakt per E-Mail. Sie gehen ganz unterschiedlich mit ihrem Trauma um, Quincy kann sich an die mörderischen Begebenheiten nicht erinnern, die sie schwerverletzt knapp überlebte. Als bekannt wird, dass Lisa Selbstmord begangen hat, sucht Sam Quincy in NYC auf. Sie macht sich angeblich Sorgen, doch sie verhält sich nicht so, stattdessen wirbelt sie Quincys ruhiges Leben ordentlich durcheinander, sodass ihre stabile, normale Fassade fällt und die Ereignisse sich überschlagen... 

    In Rückblenden erfahren die Leser*innen nach und nach was genau bei dem Massaker, das Quincy vor Jahren überlebt hat, passiert ist... 

    Als Quincy von verschiedenen Menschen verstörende Infos über Sam erhält, ist ihr Leben bereits ein einziger Scherbenhaufen... 

    Ist Sam ein schlechter Einfluss oder bringt sie eine Seite von Quincy zum Vorschein, die sich ohnehin irgendwann ihren Weg an die Oberfläche gesucht hätte? Und was bezweckt Sam eigentlich, warum drängt sie sich in Quincys Leben? 

    Der Schreibstil ist atmosphärisch, die Charaktere sind interessant, die Handlung ist originell sowie mysteriös - ich fand sie allerdings lange schleppend erzählt, sodass für mich kaum Spannung aufkam. Ab ca. der zweiten Hälfte wird das meiner Meinung nach besser und zum Ende hin fand ich die Geschichte sogar richtig fesselnd. Die “Auflösung” ist wirklich überraschend, komplex sowie erschütternd! 


  17. Cover des Buches Opfer 2117 (ISBN: 9783423219648)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117

     (175)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    So sehr ich mich gefreut habe endlich wieder einen Teil der Reihe zu lesen umso mehr wurde 8ch traurigerweise enttäuscht. Ich fand diesen Teil trz dem Punkt dass man endlich was über Assad erfahren hat. Sehr sehr schwach die Spannung und der geniale Krimi Vibe den Jussi Adler Olsen sonst in seinen Büchern überbringen tut hat mir in diesem Teil leider gefehlt 

  18. Cover des Buches Irrtum 5,8 (ISBN: 9783945194003)
    Sara More

    Irrtum 5,8

     (32)
    Aktuelle Rezension von: bella__Italia

    Das Buch „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ nimmt den Leser mit hinein in den Krater eines Erdbebens. Auf beeindruckende Weise und mit sehr detailreicher, anschaulicher Sprache erzählt die Autorin Sara More wie das Leben einer Familie in einem kleinen italienischen Dorf von heute auf morgen zerbricht, weil alles um sie herum buchstäblich zusammenbricht – ihr Haus, ihr Dorf, ja ihre ganze Heimat wird weggerissen vom Erdbeben am 6. April 2009.

    Tief erschüttert hat mich, dass dies keine erfundene Geschichte ist, sondern dass diese Katastrophe auf Tatsachen beruht – ein Tatsachenroman, als „Fact-Fiction“ betitelt.

    Zum Inhalt: Die Italienerin Viola führt ein ganz normales Leben mit ihrem Mann und den zwei Kindern, bis eine Erdbebenserie ihre Heimat Abruzzen erschüttert. Zwischen Hoffen und Bangen verlässt sich Viola auf vermeintliche Erdbebenexperten, die Entwarnung geben. Dies entpuppt sich jedoch als fataler Irrtum – ein Irrtum, der mehr als 300 Menschen das Leben kostet.

    Ein zweiter Handlungsstrang begleitet die junge deutsche Journalistin Karina, die von der Katastrophe in der völlig zerstörten Stadt L’Aquila berichten soll. Dieser Teil hätte für meinen Geschmack gekürzt werden können. Insgesamt ein gewagter Spagat zwischen tiefer Trauer und Humor, der oft gelingt, manchmal aber auch nicht.

    Und wichtig: das Buch hat ein offenes Ende!!! Die Fortsetzung heißt „Zona Rossa – Gefahr für L‘Aquila“ und ist meiner Ansicht nach genauso gut, wenn nicht sogar noch besser.

    Mein Fazit: Ein Buch nichts für schwache Nerven. „Irrtum 5,8“ hat mich mitgerissen, tief erschüttert und mehrfach zu Tränen gerührt; etwa zu erleben, wie Viola verzweifelt versucht, ihre kleine Tochter aus den Trümmern ihres Hauses zu ziehen. Eine Taschentuchpackung hat mir nicht gereicht.
    Trotz mancher Schwächen im Karina-Handlungsstrang eine unbedingte Leseempfehlung!

    Gerade die aufgedeckten Tatsachen machen diesen Roman zur Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!

  19. Cover des Buches Am dunkelsten Tag (ISBN: 9783734107092)
    Nora Roberts

    Am dunkelsten Tag

     (61)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Blutbad in einem Einkaufszentrum. EInige Teenager laufen Amok und schießen wahllos Gäste nieder. Unter den Überlebenden sind Simone (die sich später entschließt Künstlerin zu werden) und Reed, die sich einige Jahre später zusammenfinden, als Reed Polizeichef wird. Doch offenbar lebt einer der Täter noch.. 

    Großartige Idee. Mich hat der Roman im Vergleich zu den anderen jedoch eher enttäuscht. Der Anfang im Einkaufszentrum ist ein guter Beginn, dann zieht sich die Handlung entsetzlich lang hin, man weiß sehr früh, wer der Täter/die Täterin ist. Die Charaktere habe ich als liebslos konstruiert empfunden, die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugend. Lediglich der obligatorische Hund ist mal wieder ganz niedlich. Das Ende (das letzte Viertel) beginnt recht spannend, wenn der letzte der Verschwörer Fährte aufnimmt und Simone und Reed verfolgt, doch dann endet das Buch so plötzlich, als hätte Roberts einen Vertrag unterzeichnet, am kommenden Tag fertig zu werden.

    Ich würde eher zu einem anderen Roman von Roberts raten, denn es gibt deutlich bessere. Aber schreiben kann sie natürlich. Es liest sich natürlich leicht und zügig durch.


  20. Cover des Buches Sibirischer Wind (ISBN: 9783442382279)
    Ilja Albrecht

    Sibirischer Wind

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    "Sibirischer Wind" ist das Thriller-Debüt von Ilja Albrecht. Flüssig geschrieben und mit zahlreichen Wendungen versehen, ist es ein gut aufgebauter Thriller, der auch dank des unkonventionellen Ermittlerteams zu unterhalten versteht. Allerdings muss man sich auch auf den Thriller einlassen, denn die Handlung rund um Waffen- und Menschenhandel und deren Verbindungen zur Russenmafia braucht aufmerksames Lesen. Es ist nicht ganz einfach hier den Durchblick zu behalten. Aber gerade dieses Geflecht zu entwirren hat mir hier gut gefallen. 

    Fazit: Dieses Thriller-Debüt ist packend erzählt und gibt viele Einblicke zu den Machtspielen zwischen Wirtschaft und Politik. Mich hat "Sibirischer Wind" gut unterhalten und somit gibt es von mir eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Familienmassaker: Festa Extrem (ISBN: B00Y0AIJV8)
    Tim Miller

    Familienmassaker: Festa Extrem

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    *Rezension*

    Titel: Familienmassaker 

    Autor: Tim Miller 

    •••
    Inhalt ( Eigene Worte ):

    Ein Vater geht gemeinsam mit seinen Kindern auf die Jagd. Die Jagd nach Menschen, die sie zuerst foltern und hinterher verspeisen können… 

    •••
    Meine Meinung:
    Was ist das bitte für eine abgef*ckte Sch*iße?
    Mir war schon bewusst, dass Tim Miller sehr brutal schreiben kann, aber mit diesem Buch hat er sich eindeutig selbst übertroffen! Bereits im zweiten Kapitel wurde mir übel und ich hab häufig gedacht „Warum tust du dir dieses ekelhafte Zeug überhaupt an?“ Die Antwort auf diese Frage ist hingegen ganz einfach: Weil ich es liebe! Ich liebe diese verdorbenen, kranken, absurden Ideen und die genauso ekelerregende Umsetzung! Ich liebe es, dass Tim Miller schreibt, was er denkt. Ohne Angst, jemanden zu verstören ( Was er definitiv tut!! ) und ohne jegliche Scham. Er schreibt so detailliert, dass ich am eigenen Körper die beschriebenen Schmerzen spüren konnte. Jede Abtrennung der Gliedmaßen, jeden Blutschwall habe ich hautnah gespürt und genau das mag ich so sehr an diesem Autor und an diesem Buch! Von Anfang bis Ende herrscht purer Sadismus gepaart mit ein wenig detektivischer Arbeit. Somit kommt zu dem ganzen Grauen auch eine richtige Handlung mit Sinn und Verstand dazu.
    Gerade, dass hier auch Kinder zu Tätern werden, macht diese Geschichte für mich wahrscheinlich noch heftiger und abartiger, als sie sowieso schon ist.
    Das Ende fand ich so genial, dass ich mir hier definitiv einen zweiten Band zu wünsche!
    Ich kann abschließend sagen, dass dieses Buch völlig zu Recht in der Extrem-Reihe erschienen ist und eines der wenigen Festa Bücher ist, die mir so einige Male die Übelkeit in den Magen getrieben haben! 

    ❌WARNUNG! Nichts für schwache Nerven oder nervöse Mägen!❌

    •••
    Mein Fazit:
    Für hartgesottene Horrorleser ein wahres Meisterwerk! Es wird mich so schnell nicht loslassen! 

    5 / 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

  22. Cover des Buches Blutwinter (ISBN: 9783869134703)
    Markus Flexeder

    Blutwinter

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Archer
    1920, der Abend des 5. Dezembers. Jemand stapft durch den tiefen Schnee Richtung Wolfsham, einem kleinen Kaff in Oberbayern. Auch wenn es der Vorabend von Nikolaus ist, hat dieser Mann keine Geschenke dabei, im Gegenteil, er bringt Blut, Mord, Grausamkeit und Verderben.
    85 Jahre später. Zwei Journalisten befragen die hochbetagte Maria in ihrem Pflegeheim. Sie wollen die ganze Wahrheit über diesen Fall wissen, und zu diesem Zweck lesen sie ihr zuerst die Zeugenaussagen überlebender Dörfler vor - unter anderem auch die der damals zehnjährigen Maria. Die Journalisten erhoffen sich einen Artikel, doch was Maria ihnen dann erzählt, übertrifft alle Erwartungen und löst nicht nur einen Fall aus längst vergangenen Zeiten, sondern gleich zwei.

    Tiefer Winter, abgelegene Ortschaft, grausame Morde, Journalistenbefragung, Zeugenaussagen der Nachbarn im Dorf - kommt jemand bekannt vor? Rischtiiiiiisch. Klingt nicht nur vage nach Tannöd 2.0. Hat sogar recht viel Ähnlichkeit mit der Geschichte von A. M. Schenkel. Extrem auffällig zieht sich das bis ungefähr zur Hälfte des Buches, denn auch die Zeugenaussagen sind ähnlich aufgebaut. Erst als Maria dann selbst anfängt zu erzählen und die Journalisten selbst nach Wolfsham aufbrechen, bekommt die Geschichte einen eigenständigen Drall. Wer sich also solche Ähnlichkeiten erlaubt, muss sich gefallen lassen, dass er mit dem Original verglichen wird. Und hier wird auffällig, dass Schenkels Schreibweise origineller ist, ganz besonder bei den Zeugenaussagen, wo wirklich jeder seine eigene, erkennbare Stimme bekommt, wohingegen man bei Flexeder nur wenig Unterschiede im Stil der einzelnen Personen erkennen kann, und dass es bei Tannöd von Anfang an in die Geschichte hineinzieht, wohingegen der Blutwinter eher schwerfällig beginnt und auch schwerfällig endet. Auch dass gerade zum Schluss, wo man dann endlich richtig Interesse hat, noch seitenweise über die privaten Probleme eines der Journalisten lesen muss, die nichts mit dem Buch zu tun haben und auch wirklich irrelevant sind, ist kein cleverer Schachzug des Autors. So ist ein Buch herausgekommen, das zwar gar nicht schlecht ist, aber gut und gern bei der doch rechten guten Idee etwas mehr Originalität hätte vertragen können.
  23. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Laurita137

    Ich fand die Geschichte wirklich sehr langatmig, wodurch bei mir kaum Spannung aufgebaut wurde. Die Story wird sehr lang gezogen, wobei es kaum um den eigentlichen Fall geht. Auch als dann der Prozess endlich Lösung, kam bei mir keine Spannung auf, wie ich erwartet hatte. Es ist leider keine Wendung oder ähnliches mehr passiert. Die Schreibweise an sich ist wie gewohnt gut, auch Mal witzig, aber dennoch viel zu lang. 

  24. Cover des Buches Stumme Wut (ISBN: 9783959671439)
    Michael Wood

    Stumme Wut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: CharlieKaya
    Dies ist ein sehr spannender Krimi aus Sheffield in der Region South Yorkshire (Mitte Englands). Die Kommissarin Darke nimmt einen alten, ungelösten Fall auf und schon passiert der nächste Mord. Der Leser rätselt mit dem Ermittlerteam spannend mit und bis zum Ende ist man sich nicht so ganz sicher, wie es passen könnte. Zudem versetzen geschickte Wendungen dem Fall einen gewissen Kick.

    Neben jenem Fall hat Darke aber auch mit einem konkurrierendem Kollegen und einem kraftraubendem Privatleben zu kämpfen.
    Die Geschichte ist klar und deutlich geschrieben. Nichts ist verwirrend oder zu kompliziert. Die Charaktere sind detailliert umrissen, sodass es dem Leser leicht fällt, sich mit eigenen Gedanken zu beteiligen.
    Mir hat der Fall sehr gut gefallen und ich habe auch den zweiten Teil bereit verschlungen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks