Bücher mit dem Tag "mathe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mathe" gekennzeichnet haben.

124 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551583338)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

     (2.881)
    Aktuelle Rezension von: Lysianne

    Spannend und unterhaltsam wie die beiden Bücher zuvor, allerdings hat mir auch bei diesem Teil, wie beim 1. Teil irgendwas gefehlt zu den 5 Sternen.

    Genau benennen kann ich es nicht, aber Teilursache war, dass mir in diesem 3. Teil der Protagonist wieder manchmal zu unsympathisch war. Das hatte sich im 2. Teil ein wenig gebessert, aber hier war er mir manchmal wieder zu Machohaft und Besitz ergreifend. Ich mein, ok, die beiden sind zusammen, aber bitte lass sie doch auch einmal mit anderen Jungs oder so reden ohne halb auszurasten.

    Allerdings ist es nicht so, dass das das ganze Buch zerstört hat, denn auch wie die beiden Teile davor, habe ich es sehr genossen dieses Buch zu lesen und konnte wieder perfekt eintauchen. 

    Aber wie gemein ist bitte das Ende ahhh... 

  2. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.717)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Nachdem Daemon Katy geheilt hat, sind sie magisch miteinander verbunden. So sehr, dass Daemon plötzlich mit Katy zusammen sein will, wo er sie doch vorher nicht leiden konnte und sie am liebsten nicht in ihrem Leben haben wollt. Aber das alles hat noch viel mehr Folgen und vor allem Katy findet sich in einer ganz neuen Welt wieder. 


    Es geht nahtlos weiter und zu Beginn dreht sich sehr viel um Daemons Umgarnung von Katy. Das fand ich anfangs wirklich etwas suspekt, dass er auf einmal so auf sie steht, aber dachte mir dann, dass es wahrscheinlich Lux-Logik ist :) 


    Zunächst habe ich diesen Teil verschlungen, später wurde er aber immer zäher. Es kommen sehr viele Stränge zusammen, Katys Kräfte sind Thema, und auch, wie das VM mit Mutanten umgeht. Dawson, der Bruder von Daemon und Dee, der als Tod galt, wird ebenfalls aufgegriffen. Ein bisschen bekloppt fand ich Blake und sein "Auftrag" und auf  einmal sind ziemlich viele Leute in der ganzen Geschichte (Lux und Mutanten) verwickelt (was ja eigentlich geheim sein sollte).


    Das Ende war so ein typisches "wann ist es endlich vorbei"-Ende. Es gab schon das große Finale, und trotzdem muss danach dann noch was kommen. Dieser zweite Höhepunkt hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen. Ich finde das immer irgendwie komisch, wenn eigentlich die Energie schon verbraucht ist und dann wird noch was nachgeschoben. 


    Fazit:

    Dieser Teil war viel durchwachsener als der erste. Am Ende waren die einzigen Gedanken, die ich im Kopf hatte: Merkwürdig, merkwürdig, merkwürdig. Nachdem er sich am Anfang so gut lesen lies, bekam ich dann nach hinten raus meinen berühmten Überhang. Deswegen mach ich jetzt auch erst mal eine Pause, wenn auch es mich trotzdem interessiert, wie bestimmte Stränge weitergehen. 

  3. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.838)
    Aktuelle Rezension von: Katinka1976

    Inhaltsangabe: Die alleinerziehende Jess hat es nicht leicht. Ohne die finanzielle Unterstützung ihres Mannes, versucht sie ihrer Tochter Tanzie und ihrem Stiefsohn ein halbwegs normales Leben zu bieten. Also hält sie ihre Familie mit zwei Jobs über Wasser. Bei ihrem Putzjob lernt sie dann Ed kennen, der aufgrund beruflicher Probleme aus London „geflohen“ ist und vorübergehend in seinem Ferienhaus lebt. Als ihre Tochter die Chance erhält, eine Privatschule zu besuchen, beginnt eine verrückte Reise nach Schottland, die das Leben aller verändern wird. 

    Kurzmeinung: Dies ist das erste Buch von Jojo Moyes, das ich lese. Bisher kannte ich nur den Film „Ein ganzes halbes Jahr“, den ich auch schon wirklich gut fand. Die Geschichte von Jess und Ed ist für mich wie eine moderne Variante des Märchens vom Aschenbrödel! 

    Das Cover ist ganz typisch für Bücher von Jojo Moyes und wie ich finde genau passend. Abgebildet sind unter anderem die Protagonistin Jess zusammen mit ihrer Tochter Tanzie und dem Familienhund. 

    Ich hatte beim Lesen der ersten Kapitel kleine Probleme, mich in die Geschichte hinein zu finden, allerdings hat es wirklich nur einen kurzen Moment gedauert. Spätestens, als die Protagonisten Jess und Ed aufeinander treffen, hatte mich die Lust weiterzulesen vollkommen gepackt. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt, weshalb man wirklich jede beschriebene Figur mit ihren Eigenschaften sehr gut kennenlernt. 

    Jojo Moyes zeigt in ihrem Buch, dass man alles schaffen kann, wenn man nur daran glaubt, immer positiv bleibt und dafür kämpft. Es ist wichtig, dass man nicht aufgibt oder den Kopf in den Sand steckt und wenn man meint, es klappt gar nichts und es wird immer schlimmer, kommt doch von irgendwo eine Lösung her. 

    Eine schöne Geschichte mit starker Aussage, die für mich 4 Sterne verdient hat. 

    ISBN:9783499267369 

    Umfang: 512 Seiten 

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch 

    Erscheinungsdatum: 23.05.2014

  4. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.769)
    Aktuelle Rezension von: Averysbooks

    Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Ypsilanti, wo sie auf ihren Nachbarn Will trifft. Will ist attraktiv, lieb und scheint sie anzuziehen wie ein Magnet. Die beiden teilen ein wundervolles Date und sind nach sehr kurzer Zeit wahnsinnig verliebt ineinander. Doch dann folgt das böse Erwachen und es scheint keine ZUkunft für ihre Liebe zu geben..Oder vielleicht doch?
    -



    Ich habe eine sehr starke emotionale Bindung zu Will und Layken, weswegen es ein sehr intesives Erlebnis war, das Buch zu rereaden und Lake, Will, Gavin und Eddie wieder gegenüberzustehen.



    Layken ist eine tiefe Fühlerin, hat trockenen Humor und ist einfach nur eine unheimliche liebe Seele.



    Will ist verantwortungsbewusst, clever, witzig, warmherzig, tief fühlend und dabei so sehr er selbst, Er hat keine Angst davor, dass die Leute ihn schräg von der Seite ansehen, das ist sehr beeindruckend.




    Die Story war ungalublich schmerzhaft. Ich habe jede Sekunde lang mit Lake gelitten, ich habe Will oft verflucht und das schmerzhafte Up and Down mit angehaltenem Atem verfolgt.



    Die Geschichte war unglaublich intensiv, traurig, aber auch unheimlich witzig.



    Manchmal habe ich so sehr lachen müssen, dass mein Buch weh tat.



    Ein ganz besonderer Aspekt ist außerdem Eddie.



    Eddie habe ich so sehr geliebt und vermisst, genau wie Kel und Caulder. Außerdem waren Poetryslams ein wichtiges Thema, was der Geschichte ein zentrales Thema gegeben und sie abgerundet hat.



    Die Geschichte war tiefgründig, hat mich Tränen gekostet und war wunderschön.



    Der Schreibstil war flüssig und ich kann mit Freude sagen, dass Will und Layken meine Leseflaute geheilt haben "Weil ich Layken liebe" erzählt von wahrer Liebe, davon, dass sie uns dann erwischt, wenn wir am wenigsten damit rechnen und dass egal, wie schwer das Leben manchmal ist, wir einfach nur lange genug durchhalten müssen, bis alles gut wird. Jeder bekommt am Ende das was er verdient.







    Rating; 5/5 Sterne
    -Xo Avery East <3



    • COVER

    • ERZÄHLSTIL

    • HANDLUNG

    • CHARAK
  5. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (689)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Die unglaubliche Geschichte von Nombeko Mayeki, die von Südafrika nach Schweden reiste – mit schwerem Gepäck... 

    Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen...
    (Quelle: Klappentext – Verlage carl’s books /Penguin


    Inzwischen habe ich alle Romane von Jonas Jonasson gelesen – bis auf „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Das Buch erschien erstmals im November 2013 und war damals der zweite Roman des Autors. Das habe ich nun nachgeholt – das Buch ist genau wie seine anderen Romane: Herrlich skurril mit absolut schrägem Verlauf. Hauptfigur hier ist die anfangs vierzehnjährige Nombeko Mayeki, die in einem Armenviertel in Südafrika aufwächst, als Latrinentonnenträgerin arbeitet und in einer kleinen Hütte lebt. Doch schon bald entdeckt Nombeko, die nie eine Schule besucht hat, ihre Leidenschaft für Zahlen und erstellt in Sekundenschnelle die kompliziertesten Berechnungen. Auch wird sie von der Analphabetin schnell zu einer begeisterten Leserin. Als sie es endlich schafft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und sich von Soweto auf dem Weg zur Nationalbibliothek von Pretoria macht, wird sie prompt von einem Auto überfahren – und so nimmt das Schicksal schließlich seinen Lauf…

    Ab diesem Moment erlebt Nombeko einiges: Von einem hochgeheimen Projekt, das ein Ingenieur leitet, der eigentlich keine Ahnung hat, über eine Atombombe, die es eigentlich gar nicht gibt bis hin zu der Bekanntschaft von schwedischen Zwillingen, die auch nur zur Hälfte existieren.    

    Von Südafrika geht es für Nombeko zufällig nach Schweden, wo die ehemalige Analphabetin einiges durcheinanderbringt – und etwas im Gepäck hat, was mal eben alles aus den Angeln heben könnte. Auf ihrem Weg begleiten sie u.a. die Holger 1 und Holger 2, die ebenfalls schon ein ziemlich ungewöhnliches Leben hinter sich haben. Und natürlich läuft alles anders als geplant:

     „Wenn erst einmal der Wurm drin ist, dann ist er so richtig drin. Natürlich war die Bombe zum einzigen Schrottplatz auf der ganzen weiten Welt gebracht worden, zu dem sie nicht hätte gebracht werden dürfen.“ 
    – Seite 279


    Wie schon bei „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mischt auch hier die Hauptfigur - eher unbewusst- in der Weltpolitik mit. Mal mit schwarzem, aber auch ziemlich  trockenem Humor schildert der Autor die aktuelle Lage. Die an sich schon schrägen Charaktere machen hier einiges mit.


    „Nombeko hatte den Fahrerwechsel vorgeschlagen. Schlimm genug, wenn sie mit einer Atombombe auf einem überladenen Anhänger durch die Gegend fuhren. Dann sollte der Fahrer zumindest den Führerschein haben.“ – Seite 284


    Das erste Drittel verlief zeitweise etwas schleppend, mache Ausführungen fand ich hier zu ausschweifend. Als Nombeko dann nach Schweden kommt, wird es interessant. Hier kommt Schwung in die Geschichte mit einigen Überraschungen. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und nimmt einen ziemlich verrückten und überraschenden Verlauf, in dem auch berühmte Persönlichkeiten nicht fehlen.

    Mein Fazit: Ein herrlich schräger Roman im typischen Jonasson-Stil. Die skurrile Handlung mit ihren besonderen Charakteren hält einige Überraschungen bereit. Anfangs etwas schleppend, nimmt die Story dann aber an Fahrt auf und entwickelt sich interessant und ziemlich unglaublich. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, da sie schon sehr speziell ist. Doch in dieser Form ist sie gelungen und sehr unterhaltsam!

  6. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.527)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  7. Cover des Buches Isch geh Schulhof (ISBN: 9783404606962)
    Philipp Möller

    Isch geh Schulhof

     (249)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu.
    "Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit.

    Aushilfslehrer? Ein lockerer Job, denkt Philipp Möller - bis zur ersten Stunde in seiner neuen Klasse: Musikstunden erinnern an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne ihre Tabletten aus und zum Frühstück gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos sind brisant und berührend, und dabei immer wieder urkomisch.

    Dieses Buch sollte gerne Pflichtlektüre werden, es ist sehr berührend weil es einen Zustand dieses Landes wiederspiegelt, den wir alle mehr oder weniger kennen die Politik sich aber niemals dazu äußern würde.
    Ich finde den Schreibstil unheimlich faszinierend, da Herr Möller durchaus kritische Töne anschlägt, diese aber duch den locker, flockigen Tonfall niemanden beleidigen können.
    In dem ostfriesischen Dorf in dem ich lebe gibt es diese Problematik nicht, allerdings weiß ich von Bekannten , die in großen Städten leben, dass sich in diesem Buch durchaus eine gefährliche Realität wiederspiegelt.
  8. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (500)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Das Buch hat mir sehr gefallen, weil es schlau durchdacht war mit der Liebe und Mathematische Variablen.

    Aber ich persönlich bin kein Fan von Mathe generell deswegen war ich manchmal unkonzentriert wenn das angesprochen wurde, weil Mathe schwer verständlich für mich ist. ABER es tritt nur am Anfang und am Ende auf, also keine Sorge es enthält vieeel mehr!

    uuund... es war sehr witzig manchmal und nichz zuu emotional.

    ich habe das Buch nach ungefähr 4 stunden fertig gelesen und es zufrieden zugeklappt, ja ich würde es noch einmal lesen.

  9. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  10. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.386)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  11. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Cadel ist ein hochintelligenter Junge, ein wahres Computergenie. Und sein Vater? Ein gefährlicher Irrer, der im Gefängnis sitzt. Als Cadel mit 13 Jahren sein Abitur besteht kommt er an das von seinem Vater gegründete „Institut“. Offiziell um Computerwissenschaften zu lernen, inoffiziell hat er jedoch Fächer wie Unterschlagung, Fälschung und dergleichen. Denn das große Ziel seines Vaters: Cadel soll die Weltherrschaft übernehmen. Doch Cadel hat andere Pläne für sein Leben und setzt alles daran aus dem goldenen Käfig, in dem er sitzt, auszubrechen.

     

    Das Cover: Ich mag das Cover total gerne, weil es auf eine kindische, verspielte Art doch irgendwie gefährlich wirkt und damit einfach perfekt zum Buch passt. Neben einem Gehirn sind einige Totenköpfe abgebildet, die zum Thema „Gift“ passen, was in dem Buch eine große Rolle spielt. Das alles aber in der Art von Kinderzeichnungen. Ich mag sowohl die Farbgebung als auch die Gestaltung an sich und finde es damit richtig gelungen. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Am Anfang hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Ein kleiner Junge, der höchst intelligent ist, aber aufgrund seines Alters unterschätzt wird. Der sich an seinen Klassenkameraden rächt und ihnen (zum Teil wirklich fiese) Streiche spielt. Nur, dass diese Streiche einfach so geschehen sind, ohne, dass sie erklärt wurden. Ich hatte hier stellenweise den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie genau Cadel nun beispielsweise das Dach der Sporthalle zum Einsturz gebracht hat. Also erklärt sie es nicht. Mmh. Dann kommt Cadel ans Institut und die Geschichte wird immer absurder und gipfelt schließlich in der totalen Überwachung bis hin zu dem einen entkommen, um in den Fängen des anderen zu landen. Immer wieder. Mehrmals hintereinander. Das hat dem Ganzen für mich wirklich den Rest gegeben, denn es war einfach nur völlig abstrus. 2/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Der einzige Charakter von dem ich wirklich behaupten kann, dass ich ihn mochte, war Sonia. Tolles Mädchen, von ihr hätte ich auch gerne mehr gelesen, denn sie war die einzige, die wirklich sympathisch war. Cadel war eher geht so. Natürlich, er ist ein Kind. Aber dafür, dass er ein liebes Kind sein sollte, hat er echt viel Mist angestellt. Gefährlichen Mist. Dafür, dass er so intelligent sein soll, hat er sich zum Teil wirklich dumm und naiv benommen. Und alle anderen Charaktere. Ach so, Gazo. Gazo war auch toll, auch wenn ich seinen Hintergrund irgendwie ziemlich albern fand. Aber ja, alle anderen Charaktere waren einfach nur böse und gemein. Und dabei ganz und gar nicht lustig. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich tatsächlich in Ordnung. Nichts besonderes, aber in Ordnung. Die Autorin schreibt in einer verständlichen Sprache. Allerdings wusste sie – so wirkte es jedenfalls auf mich – nicht, ob sie einen lustigen Roman oder einen Krimi schreiben wollte. Entsprechend schwankte es immer zwischen den beiden Genres und war weder das eine noch das andere. Das hat es dann leider in gewisser Weise kaputt gemacht. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Ich hatte mir von dem Roman irgendwie etwas ganz anderes versprochen. Ich hatte eine witzige Lektüre erwartet, mit einem Jungen, der halt wirklich versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, sich aber irgendwie trotz seiner Intelligenz dumm anstellt, weil er eigentlich zu lieb ist. Stattdessen war dieses Buch einfach echt grausam und gewalttätig voller wirklich fieser Gestalten und einem Jungen, der nicht so nett ist, wie es der Klappentext suggeriert hat. Schade, meine Erwartungen waren irgendwie anders und diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. 2/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu weit hergeholt und unrealistisch, außerdem leider weder amüsant noch sonderlich spannend.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  12. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492259637)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  13. Cover des Buches Ungenügend (ISBN: 9783959912242)
    Asuka Lionera

    Ungenügend

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Leon ist reich, oberflächlich und der beliebteste Junge der ganzen Schule. Das ist ihm mehr als klar, so wie jedes Mädchen ihm Blicke zuwirft. Doch sein Herz gehört bereits jemandem: Alex. Seine damalige Nachhilfelehrerin. Drei Jahre ist es nun her und er konnte sie immer noch nicht vergessen. Dennoch hat er fleissig Erfahrungen gesammelt, mit einigen Regeln versteht sich. Jedes Mädchen muss sich mit Alex messen, ansonsten schiesst er sie gleich in den Wind. Seine Alex ist ein eher unschuldiges Mädchen, mit einer Nerd-Brille, schlechtem Kleidergeschmack und dennoch kann er seine Finger nicht von ihr lösen. Konnte er damals nicht, weswegen sie aus seinem Leben verschwunden ist. Eines Tages, bei einer Doppelstunde im Mathe, läuft plötzlich eine junge Frau in den Klassenraum und stellt sich als ihre neue Lehrerin vor. Leon fällt die Kinnlade runter als er sieht, wer diese Lehrerin ist. Alex, sie ist zurück. Und sie ist seine Lehrerin. Und wie er danach sieht, auch verheiratet. Mit einem Langweiler, seinem Geschichtslehrer. Was ist da bitte passiert? Obwohl beide wissen, dass sie sich nicht nähern dürfen, können beide dennoch nicht wirklich die Finger voneinander lassen. Als Leon dann von seinen Eltern konfrontiert wird, endlich Verantwortung zu übernehmen, heckt er einen sehr gewagten Plan aus. Doch auch dieser läuft komplett aus dem Ruder und er weiss nicht mehr, was er tun soll. Und genau da, zerschmettert ausgerechnet sie sein Herz in tausend Stücke.

    Ich weiss echt nicht, was ich zu dem Buch sagen soll. Eine typische Schüler-Lehrer-Geschichte eben. Er will sie, kann sie aber nicht haben. Dennoch können sie ihre Finger nicht voneinander lassen. Die eigentliche Geschichte war ja ganz nett, aber Leon ging mir extrem auf die Nerven. Zuerst will er nur seine Alex, danach, um seine Haut zu retten, trifft er sich mit Evelyn und es wird noch komplizierter. Danach weiss er selber nicht, was er eigentlich will, oder fühlt. Und Jahre später ist es fast schon umgekehrt. Echt jetzt? Meiner Meinung nach hat sich die Autorin komplett verrannt. Es war einfach viel zu viel. Und das Epilog hat mir endgültig die Nerven geraubt. Für Zwischendurch, und vor allem eher für Jugendliche, ist es nicht schlecht. Aber ich hab echt mehr erwartet. Mich hat es jedenfalls nicht wirklich überzeugt, leider.

  14. Cover des Buches Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann! (ISBN: 9783548062549)
    Lena Greiner

    Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Drakonia007

    Lehrer sind ja eine Spezi für sich. Jeder kennt sie. Mal mag man sie, mal nicht. Ich glaube, jeder hat bestimmt mindestens einen Lehrer an den man sich auch noch jahre später erinnert. Sei es weil es im Unterricht immer sehr lustig war oder sehr streng. Weil komische Kleidung getragen wurde oder sonst etwas. 


    Über genau diese Exemplare geht in diesem Buch. Lehrer die z.b draußen am Fenster stehen und durch das offene Fenster unterrichten da sie rauchen möchten. 


    Soviel lässt sich über das Buch nicht sagen ohne zu spoilern. 


    MIr hat es ganz gut gefallen, es war leicht und witzig für zwischendurch. Allerdings fand ich es etwas schwächer als die Vorgänger. Aber für eine Unterhaltung reicht definitiv.

  15. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (793)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Treffender könnte ein Buchtitel nicht sein. Es geht um die einsame Lebensgeschichte zweier junger Menschen, die nach einem tragischen Ereignis in früher Kindheit das Vertrauen in andere Menschen verlieren. Soziale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, bleibt für beide eine ausserordentliche Herausforderung. Wie viel kann ein Mensch ertragen, um am eigenen Schicksal nicht zu zerbrechen? Wie weit gehen Selbstbestimmung und die Verantwortung für das eigene Lebensglück? Diese Themen sind verwoben in der anrührenden Liebesgeschichte von Alice und Mattia.


    Das Buch liest sich angenehm und leicht trotz dramatischer Handlung, ich würde es literarisch jedoch nicht allzu hoch bewerten.

  16. Cover des Buches Fermats letzter Satz (ISBN: 9783423330527)
    Simon Singh

    Fermats letzter Satz

     (133)
    Aktuelle Rezension von: emeryn_mader

    Mathematik ist eines der Themen, das bei den meisten Menschen im besten Fall ein Stöhnen und Kopfschütteln hervorruft, im unterhaltsamsten Fall eine Tirade über die Hölle des Mathe-Unterrichts in der Schule. Nachdem ich mich selbst mit viel Stress und Lernaufwand durch mein Mathe-Abitur und mehrere Statistik-Vorlesungen in der Uni gekämpft habe, kann ich von all dem ein Lied singen. Doch abseits von Noten und dem Intelligenz-Konkurenzkampfs des Bildungssystem fand ich früher Mathe immer sehr beruhigend und entspannend. Klare Regeln, die zu einem klaren Ziel führen. Sogar Kreativität war notwendig, um herauszufinden, welche Regeln relevant waren! "Fermats letzter Satz - Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels" von Simon Singh hat mir diese Freude zurückgegeben, oder mir zumindest erneut vor Augen geführt, wie schön und faszinierend Mathematik sein kann.
    Pierre de Fermat, ein französischer amateur Mathematiker des 17. Jahrhunderts, kritzelte eine Behauptung zum Satz des Pythagoras (a²+b²=c²) in den Seitenrand, doch keinen Beweis. Es dauerte 300 Jahre, bis die moderne Mathematik dies endlich nachholen konnte.
    In etwas unter 400 Seiten stellt Simon Singh anhand dieses Problems und seiner individuellen Geschichte eine kurze, übersichtliche Geschichte der Mathematik dar. Von Pythagoras im alten Griechenland, über die Bibliothek von Alexandria, die politischen Umschwünge Frankreich des 19. Jahrhunderts, die Mathematik im Nachkriegs-Japan und wie die wissenschaftliche Community in den 90er Jahren (und wahrscheinlich auch noch heute) arbeitet. Dafür sind keine tiefgründigen Mathekenntnisse nötig, denn er schafft es alle relevanten Elemente kurz und präzise zu erklären - ohne viele Formeln oder Variabeln, die man sich merken muss. Stattdessen ließt sich dieses Buch wie ein Bergpaziergang: ich wurde an die Hand genommen, den Weg entlanggeführt und merkte die Steigung kaum, bis der Gipfel erreicht war. Und dann konnte ich es kaum erwarten, den Nächsten zu erklimmen.

  17. Cover des Buches An Abundance of Katherines (ISBN: 9780141346090)
    John Green

    An Abundance of Katherines

     (166)
    Aktuelle Rezension von: TinaLivia

    Inhalt

    In dieser Story geht es hauptsächlich um Colin Singleton und sein Liebesleben. Bisher hatten all seine Freundinnen den gleichen Namen, Katherine, und alle haben mit ihm Schluss gemacht. Das bringt in total aus der Fassung und er erstellt einen Graf, der den Beziehungsablauf voraussagen wird. Sein bester Freund hat einen anderen Plan, Colin wieder auf die Beine zu bringen: Ein Roadtrip. Und dieser Roadtrip bringt unerwartete Erfahrungen mit sich.


    Meine Meinung

    Die meisten kennen wahrscheinlich eher John Green's Roman: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Diese Geschichte rührt fast alle Leser zu Tränen, dann wird erwartet, dass seine anderen Bücher genauso sind. Sind sie nicht. An Abundance of Katherines hat ganz andere Emotionen drin. Es war für mich eine sehr aufgestellte Stimmung, obwohl es ums Schlussmachen geht. Colin hat einen ganz eigenartigen und interessanten Charakter, welcher sehr stark Form annimmt. Genauso kann man sich die anderen Personen wie Colins bester Freund, Hassan, oder Lindsey richtig gut vorstellen. Und genau das ist es, was für mich John Green's Geschichten immer so spannend macht. Alles was er niederschreibt, bekommt seine eigene Tiefe und ist mit den anderen Elementen auf eine eigene Art verbunden.

    Da ich aber bereits mehrer Bücher von ihm gelesen habe, habe ich natürlich jetzt diese auch miteinander verglichen. Das ist der Grund, warum "An Abundance of Katherines" nicht die vollen fünf Sterne bekommen hat, weil mich andere Stories doch noch ein bisschen mehr begeistern konnten.

  18. Cover des Buches Unterm Rad (ISBN: 9783518463529)
    Hermann Hesse

    Unterm Rad

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Raven

    Das Buch "Unterm Rad von Hermann Hesse ist 176 Seiten lang und über unterschiedliche Verlage gedruckt. 

    Das Werk gibt es in einer Hardcoverausgabe, Softcoverausgabe, als Ebook und Hörbuch.

    Hermann Hesse schrieb dieses Werk 1906. Es entstand ua dadurch das sein Bruder sich das Leben nahm, woran auch Schulprobleme ihren Anteil hatten. 

    Diese Geschichte handelt von Hans der an den Anforderungen an sich selbst und des Umfeldes scheitert. 

    Leistungsdruck und Leidensdruck. Heute ist diese Geschichte sicherlich immer noch ganz aktuell, wenn nicht aktueller denn je. Viele kennen die enormen Anforderungen und den Druck des Umfeldes, die eingeredeten Tugenden und das nur Erfolg und eine gute, studiere Arbeit das Leben erleichtert und glücklich macht. So geht es auch dem überbegabten Protagonisten der es sich selbst und seinem Umfeld zeigen möchte, aber dann doch scheitert. Dies ist ein zutiefst melancholisches und tragisches Werk, welches mich sehr berührt hat und zum Nachdenken anregte. Fand ich mich bisweilen selbst in Hans wider. Die Geschichte schmerzt und brennt noch lange in der Seele. Ach hätte ich sie nur schon viel früher entdeckt, so wäre mir sicherlich Einiges erspart geblieben. 

    Hesse in Höchstform in sehr düsterem Ton, wie man ihn kennt und mit bedrückender Atmosphäre. Eine unerwartete Wendung und eine krasse Message.

    Fazit: Ein sehr düsterer Hesse wie man ihn kennt. Melancholisch und tragisch, unheimlich berührend und nachdenklich stimmend. Unbedingt lesen!

  19. Cover des Buches Verführung der Schatten (ISBN: 9783802590672)
    Kresley Cole

    Verführung der Schatten

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Vampir-Fan
    Der Dämon Cadeon Woede wird von seiner Vergangenheit verfolgt. Vor 900 Jahren wurde sein Bruder Rydstrom vom Thron gestürzt, und Cade glaubt, daran schuld zu sein. Er hat deshalb geschworen, seinen Fehler zu beheben und Rydstrom erneut zum König zu machen. Dafür braucht er die Hilfe der hübschen Halbwalküre Holly, die eine tiefe Leidenschaft in ihm weckt. Einer Prophezeiung zufolge wird Holly ein Kind gebären, welches das Gleichgewicht der Kräfte von Gut und Böse ins Wanken bringen soll. Kann Cade Holly aufgeben, um seinem Bruder Genugtuung zu verschaffen?

    Verführung der Schatten ist der 5. Teil der Immortals-After-Dark-Reihe der amerikanischen Autorin Kresley Cole. Wie in den vorherigen Teilen entführt uns die Autoren in die Welt der Mytenwesen. Nachdem wir im letzten Teil einen Vampir und einen Geist hatten haben wir eine frisch erschaffene Walküre und einen Wutdämon. Den Dämon Cadeon kenn wir bereits aus dem 3. Teil der Reihe und die Walküre Holly habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil ist wie man es von der Autorin gewonnt ist sehr flüssig und durch ihr tolle Beschreibungen wird man fast in die Mytenwelt gezogen. Ein tolles Buch für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa. Liebevolle 4 von 5 Sterne.
  20. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783839893500)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    So erwartet man ein Buch von Jojo Moyes, ich lese sie ja wirklich gern. Es dreht sich zwar um die Liebe, jedoch trieft es nicht davor, es gibt auch immer noch genug Handlung drumherum, so wie wir hier. Wir lernen eine Patchworkfamilie kennen, die angeführt wird von einer unglaublich starken und lebensbejahenden Mutter. Ein Optimist, der an seine Grenzen gerät und doch immer weiter macht, für sich, für ihre Kinder und später auch für die Liebe. Dabei berührt sie das Leben eines Mannes, der selbst in Problemen steckt, der durch sie aber eine ganz neue Sichtweise auf das Leben erhält und dadurch auch ihr helfen kann. Herzschmerz und Seufz, aber mit Witz und Einfühlungsvermögen für die kleine Familie, die am Existenzminimum doch reicher ist, als manche Reiche zusammen, nämlich an Empathie und Zusammenhalt.
  21. Cover des Buches Playing the Game (ISBN: 9783732561797)
    Amy Andrews

    Playing the Game

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Tiana_Loreen
    Für mich bis jetzt das beste Buch der Reihe, auch wenn es im Punkte Erotik noch eine ordentliche Shippe draufgelegt worden ist!

    Inhalt:
    Er gewinnt immer – doch gewinnt er auch ihr Herz?
    Nach einer langen Reihe katastrophaler Männergeschichten hat High-School-Lehrerin Em Newman endgültig genug. So schnell wird sie sich von keinem Typen mehr schöne Augen machen lassen, schwört sie sich. Egal, wie heiß er auch sein mag. Die Freunde des attraktiven und erfolgreichen Rugby-Spielers Lincoln Quinn wetten, dass es Lincoln nicht gelingen wird, Ems harte Schale zu knacken. Weil Lincoln Herausforderungen liebt, nimmt er die Wette an – und geht in die Charme-Offensive. Doch was als Spiel beginnt, fühlt sich plötzlich ganz schön ernst an... (© BeHeartbeat)

    Meine Meinung:
    Sie sind glatte Gegenteile. Er symbolisiert alles, was sie im Moment nicht leiden kann.
    Und doch, die Anziehung ist da.

    Hach...wie ich mich auf das Buch gefreut habe! Beide Protas kenne ich ja schon aus den Vorgängern und ich war schon sehr neugierig, hinter Lincs Macho-Fassade zu blicken.

    Ems Ziel ist es endlich den RICHTIGEN zu finden. Denjenigen, der sie liebt und ehrt und...heiratet. Da ist von Anfang an klar, das Lincolm Quinn NICHT der Richte für Em ist. Auch wenn er genau ihr Typ ist, aber ihr Typ ergab in den letzten Jahren zu viele Sackgassen. Gut, das Em gerade den Männern abgeschworen hat, auch wenn ihr genau das Zölibat sehr schwer fällt, wenn Linc ihr zu nahe kommt.
    Linc ist professioneller Rugby-Spieler, begehrt in der Damenwelt und weiß, dass er gut aussieht. Durch eine Wette mit seinen Freunden hat er endlich einen Grund High School Lehrerin Em näher zu kommen. Näher, als er je gedacht hat, denn je mehr er von Ms. Newman erfährt, desto besser möchte er sie kennenlernen.

    Am meisten war ich auf Lincs Entwicklung gespannt, denn dass er nur der Aufreißer ist, der eine Frau nach der anderen im Bett haben will, habe ich selbst in den Vorgängern nicht ganz glauben können. Linc ist vielschichtiger als man Anfangs glauben mag, wenn er auch immer sehr zweideutige Gedanken hat. Linc und Em sind vor allem am Anfang wie Katz und Maus, denn Linc symbolisiert mit seinem Reichtum alles, was Em nicht leiden kann. Und doch, gibt es diese gewisse Anziehung zwischen den beiden.
    Je mehr ich über Linc erführ, desto mehr hingerissen war ich. Linc ist genauso, wie ich ihn eingeschätzt habe. Nicht mehr und nicht weniger, aber genau richtig!

    Noch gut gefallen hat mir, dass man (wenigstens etwas mehr) von Lincs Teamkollegen mitbekommen hat. Das Linc das Team zu seiner Familie zählt, ist ersichtlich. Schön fand ich auch, dass die Pärchen der ersten beiden Bände ebenso ihre Auftritte hatten. Wobei bei Harper war das klar, immerhin ist sie Ems beste Freundin.

    Die Schreibweise war wie auch in den vorherigen Bänden mitreißend und flüssig. Die Sichten wechselten zwischen Em und Linc. Die Luft zwischen den beiden fing schon sehr früh zum Knistern an und das hielt sich das ganze Buch über.

    Fazit:
    Alles in allem hat mir „Playing the Game“ besser als die Vorgänger gefallen. Die Message gefiel mir, die Charaktere entwickelten sich entsprechend weiter und auch das restliche Rugby-Team kam eine Spur häufiger vor als in Band 1 und 2.
    Von mir bekommt Band 3 der Reihe 4 von 5 Federn! Hoffentlich werden auch die anderen Bände der Reihe übersetzt! 
  22. Cover des Buches The Humans (ISBN: 9780857868756)
    Matt Haig

    The Humans

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Janinasmind

    „Don’t ever be afraid of telling someone you love them. There are things wrong with your world, but an excess of love is not one.“

    In THE HUMANS Andrew Martin makes a major mathematical breakthrough that could change the world forever and the aliens decide that the humans are probably going to mess up everything with so much power and progress and possibility – so they chose to have an alien take over Andrews body and consciousness. His mission is to destroy the evidence, find out as much as he can and eliminate everyone that knows something about it. And as he finds out soon enough: human life is messy. And emotional. And if you act human long enough, you start to become like one.

    THE HUMANS is a character study – a giant essay about what it means to be human. How weird it may seem to someone standing on the outside looking in. How weird we seem from the outside looking in. It’s message is clear – subtlety is thrown out the window: humans are weird, aggressive, violent, hateful, spiteful, ugly yada yada yada – but they can be kind, too – and convey warmth, make you feel less alone, be empathetic. Shortly: people are more than they seem.

    THE HUMANS has a second message, too – and a third, a fourth, a fifth. And so on. Shocker: stories can mean more than one thing. The second message, for me, is possibility. The ending of THE HUMANS left me with the same emotion that I felt while watching the first scene of THE NEWSROOM. In it, a guy is asked what makes America the greatest country of the world and all the other people in the discussion say stuff like „diversity“, „opportunity“ and „freedom“. Then it’s the main guys‘ turn and he half-asses his way through answering before the interviewer interrupts him and is like ‚be serious for a sec‘ – the main has a moment of clarity and fuck-it: „(…) America is not the greatest country in the world anymore. But it could be.“ It could be. It could be. It could be. Possibility.

    There were things that I didn’t particulary care for in the story but overall I’m incredibly grateful and positively surprised that a novel like this – about this – exists.

  23. Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 9783442455126)
    Neal Stephenson

    Cryptonomicon

     (100)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Komplizierte Schreibweise und abstrakte Gedankenergüsse des Autors haben mich nach etwa 70 Seiten aufgeben lassen.

  24. Cover des Buches Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe) (ISBN: 9783833936586)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe)

     (761)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    Eine lustige Geschichte aus dem Alltag von Greg dem Protagonisten, wie er mit dem Schulalltag, Schulaufführungen, seinem besten Freund Rupert, seinem pubertierendem älterem Bruder Roger und dem kleinen Bruder Manni zurecht kommt.

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