Bücher mit dem Tag "mathematik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mathematik" gekennzeichnet haben.

525 Bücher

  1. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.872)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Was wenn der Mann verschwindet und Frau die Familie alleine durchbringen muß. Die Tochter kann nicht ihren Traum verwirklichen. Aber dann fällt ein Geldbündel ins Haus.

    Ein neuer Mann kommt dazu und alles dreht sich um das Geld.

    Ich war bis zum Schluss gefesselt. Die kleine Familie ist gut beschrieben. Das Ende ist ergreifend.

  2. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (540)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt…

    Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine!

    Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein.

    Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen.

    ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!

  3. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (355)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    Das Voynich-Manuskript, Rätsel die gelöst werden müssen - auf Indiana Jones Art! - Alchemie, Rom... all das ist genau nach meinem Geschmack. Selbst die Chemie wurde durch die Beschreibungen im Buch interessant, obwohl ich das Fach in der Schule nie gemocht habe. Die praktische Anwendung ist halt ganz etwas anderes als trockene Theorie. 😉

    Der Schreibstil ist locker und flüssig und ich war einfach mittendrin. Es war spannend, mysteriös, emotional und manchmal musste ich schmunzeln. Ich habe mich in der Geschichte einfach wohl gefühlt.

    Nachdem ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, kam das Ende natürlich viel zu schnell. Ende?! Ein dicker, fetter Cliffhanger war's! Wie gut, dass ich den zweiten Teil schon hier liegen habe und gleich weiterlesen kann.

  4. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (738)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  5. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (723)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.  Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen  zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft  und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!                            

  6. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Wenn man akzeptieren kann dass alles möglich ist, alles undenkliche zutreffen kann, dann eröffnet sich mit diesem Buch eine eigene Welt. Mit herrlichem Humor geschrieben, erfährt man in dieser Reise des schwarzen Mädchens Nombeko fast nebenher zudem weltgeschichtliche Zusammemhänge.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich, in diesem Fall bin ich hin und her gerissen - die Story ist einfach schon sehr konstruiert als dass sie mich überzeigen konnte.

  7. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.554)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  8. Cover des Buches Ausgerechnet wir (ISBN: 9783462049398)
    Monika Peetz

    Ausgerechnet wir

     (113)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen Menschen Gefallen zu tun, um damit vielleicht auch Glück bei seiner Lisa zu haben.

    Ich finde das Cover, ein Herz aus Blütenblättern, romantisch; Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Geschichte selbst hat einige humorvolle Stellen zum Schmunzeln. Tom, der sein Leben nach der Mathematik lebt, wird zu schubkasten-klischeemäßig vorgestellt und durchläuft nicht wirklich eine Verwandlung. Ich war überrascht, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Tom´s missglückte Eroberungsversuche handelt. Durch zahlreiche Nebenhandlungen verliert die Geschichte leider ihren roten Faden. Es gab überraschende Wendungen, die ich überhaupt nicht so kommen gesehen habe und ich als gelungen empfand. Dennoch war manches Verhalten der Charaktere sehr plötzlich und unlogisch im Hinblick auf den zuvor gelesenen Informationen. Aus diesen Gründen habe ich dann nur noch jede 2. Seite überfliegend gelesen. Das letzte Kapitel bzw. Ende fand ich letztendlich sehr gut gelungen, da dies alles enthielt, was dem restlichen Buch fehlte.

    Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches The Memories We Make (ISBN: 9783736314498)
    Maya Hughes

    The Memories We Make

     (148)
    Aktuelle Rezension von: karinlovesbooks

    Dieses Buch habe ich mir gekauft weil so viele davon geschwärmt haben und ich das Cover wirklich richtig schön finde. Leider hat es dann doch etwas länger gedauert bis ich dazu kam es zu lesen.

     

    Fangen wir mit dem Schreibstil an. Dieser ging mir eigentlich sehr locker von der Hand. Man kommt durch den humorvollen Einstieg recht gut in die Geschichte rein. Generell liest es sich sehr leicht und angenehm und eignet sich dadurch perfekt als gute Unterhaltung für Zwischendurch. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Reece und Persephone.

     

    Den Anfang fand ich echt sowas von lustig. Ich hab mir einige Stellen markiert und war echt positiv gestimmt. Vorallem die Kennenlernszene der beiden Protagonisten Persephone und Reece war der Hammer. Ich hatte diese sogar einer Freundin vorgelesen weil ich mich echt köstlich amüsiert habe.

    Im Laufe des Buches hat der humorvolle Anteil jedoch deutlich abgebaut. Das ging für meinen Geschmack dann doch sehr rapide. Anfangs war es noch echt lustig, aber dann ist es für meinen Geschmack immer unreifer und jugendlicher geworden. Letzten Endes hatte ich eher das Gefühl ich würde ein Young Adult Buch lesen als eine New Adult Geschichte. Die Charakter kamen mir von der Reife her eher vor wie 17. Ansich ist das nicht schlimm aber ich hatte einfach etwas anderes erwartet.

     

    Wie man schon heraushört waren mir generell die Charaktere zu jugendlich. Reece kam mir im ersten Moment unglaublich überheblich und arrogant vor. Aber das hat sich zum Glück sehr schnell gebessert. Er hat aber irgendwie auch keine sonderlich gut ausgearbeitete Persönlichkeit. Wenige Ecken und Kanten.

    Persephone ist unglaublich überbehütet aufgewachsen, wodurch sie extrem naiv und kindlich war. Sie war superschlau aber hat halt im Gegensatz dazu kein Plan vom echten Leben. Sie kann da zwar nichts dafür, aber es hat mich halt leider dennoch genervt. Was ich jedoch viel unglaubwürdiger fand, war ihre Entwicklung. Sehr schnell mutiert sie zu einer Saufkumpanin die richtig über die Stränge schlägt, eine, die jeder mag und die überall dabei ist und alles mitmacht. Das ging für meinen Geschmack einfach viel zu schnell und was sie sich plötzlich alles getraut hat. Da kam der Wandel einfach in viel zu rasantem Tempo.

     

    Es gab dann schon immer wieder mal Szenen, Situationen die mir richtig gut gefallen haben und die auch irgendwo stellenweise ein paar Hintergründe aufgedeckt haben die echt gut Aufschluss auf Vieles gegeben haben. Aber mir persönlich hat das leider nicht gereicht.

     

    Ansich war es kein schlechtes Buch, aber halt sehr anders als erwartet. Meine Hoffnungen und Erwartungen wurden demnach leider nicht erfüllt. Nichtsdestotrotz hatte ich bis zu einem gewissen Grad Spaß beim Lesen. Ob ich es wirklich weiterempfehle weiß ich nicht so recht. Zumindest für jüngere Erwachsene um die 18 sollte es bestimmt sehr gute Unterhaltung sein.

  10. Cover des Buches Undying – Das Vermächtnis (ISBN: 9783737356008)
    Meagan Spooner

    Undying – Das Vermächtnis

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

    Cover

    Ein Portal in eine andere Welt und zwei Silhouetten die durch dieses Portal schweben. Die Farben wirken gefällig, wobei das Cover in Natur viel besser wirkt als auf dem Bild.

    Mein Eindruck 

    Dieses Buch lag nun schon etwas länger auf meinem SuB und von daher habe ich mich jetzt entschieden, es zu lesen. 

    Die ersten Seiten habe ich mich etwas schwergetan und konnte weder zu Mia noch zu Jules eine Verbindung herstellen. Auch der Start auf dem Planeten Gaia hat mich nicht wirklich gefesselt. Erst allmählich gelang es mir der Geschichte zu folgen und nachdem ich den fremden Planeten ausgeblendet hatte und mich auf den Kern der Geschichte über die Unsterblichen und ihre Tempel konzentriert habe, fing die Geschichte an mich abzuholen.

    Mia und Jules ergänzen sich gut mit ihren Fähigkeiten – er ein kleines Oxford Genie mit einem Hang zu Archäologie und Geschichte sowie Mia mit einem super funktionierenden mathematischen Verständnis lösen Rätsel für Rätsel und dringen immer weiter in das innere des Tempels vor. Dicht verfolgt von einer Gruppe Plünderer, die zudem äußerst brutal handeln. Mia und Jules agieren zeitgleich an zwei Fronten und geraten unter Druck.

    Zum Ende hin offenbarte sich für mich eine gut durchdachte Geschichte, allerdings stellte sich bei mir keine Befriedigung ein. Irgendwann hatte ich mein AHA Erlebnis und wusste was mir fehlte. Es gibt kein gemeinsames Ziel von Mia und Jules, zumindest nicht bis zum Schluss. Beide haben jeweils ein eigenes Ziel – Mia möchte ihre Schwester freikaufen und deswegen geht sie Plündern um Geld zu verdienen und Jules möchte seinen Vater rehabilitieren, der wegen seiner Meinung zu den Unsterblichen im Gefängnis sitzt. Obwohl beide ums Überleben kämpfen und sich einander annähern,  schließt sich erst auf den letzten 10 Seiten der Kreis und ein gemeinsames Ziel entwickelt sich. Der Schwerpunkt liegt nun im Folgeband, der allerdings bislang nicht erschienen ist. 

    Fazit

    Ein gut aufgebauter Roman für Jugendliche, der sich allerdings auf einer Ebene bewegt, die außerhalb jeglichen Mainstreams liegt. Eine gut ausgestaltete Entwicklung die von Gegensätzen und Ablehnung zu Freundschaft (mit kleiner Romanze) und Vertrauen führt. Dadurch dass den Protagonisten in ihrer Entwicklung sehr viel Raum gegeben wird, führt es zu einigen Längen und der Spannungsbogen ist dann stellenweise sehr niedrig. Erst zum Schluss hat mich dieses Abenteuer von Jules und Mia gepackt. Leider war es nur ein kleiner Moment.

  11. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Colin ist ein Wunderkind. Er spricht unzählige Sprachen,  weiß unheimlich viele Dinge und bildet gerne Anagramme. Das hilft ihm in der Liebe allerdings nichts. Ihn hat zum 19. Mal ein Mädchen namens Katherine verlassen (ein kleiner Fetisch von ihm). Von Liebeskummer geplagt macht er sich mit seinem besten Freund Hassan auf einen spontanen Roadtrip, während dem er ein Theorem (eine Formel mit dem er die Liebe berechnen will) aufstellen möchte. Auf ihrem Weg treffen sie auf Lindsey. Kann sie sein Theorem bestätigen?

    Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Mir war einfach ein wenig zu viel Mathe enthalten, womit ich einfach nichts anfangen kann. Dazu hatte ich das Gefühl, dass in der ersten Hälfte des Buchs kaum etwas passiert ist, oder nichts, dass für mich wirklich spannend war. 

    Erst ab der zweiten Hälfte kam die Tiefgründigkeit die ich an John Green Büchern so liebe, aber leider auch erst auf den letzten dreißig Seiten. Trotzdem war das Buch wie immer mit viel Humor und Liebenswerten Charakteren gefüllt, sodass man einiges zu lachen hat. Wobei mich hier aber leider auch die Fußnoten etwas gestört haben, da sie meinen Lesefluss etwas behindert haben.

    Alles in allem ganz nett für zwischendurch, aber nichts, dass tiefer in mich greift. Vielleicht sehen das 14-15 Jährige auch nochmal etwas anders als ich, denn ich denke da liegt die eigentliche Zielgruppe.


  12. Cover des Buches Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (ISBN: 9783959670845)
    Margot Shetterly

    Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Auf das Buch Hidden Figures bin ich aufmerksam geworden, weil ich zuvor den gleichnamigen Film gesehen habe. Ich mag die Schauspielerin Oktavia Spencer unheimlich gerne und ich fand den Film großartig. Von daher wollte ich natürlich auch das Buch lesen.
    Die Autorin Margot Lee Shetterly hat sehr gut recherchiert, soweit ich das beurteilen kann. Es gab unheimlich viel zu erfahren, langweilig wurde es keineswegs. Allerdings ist es als Sachbuch bzw. als biografisches Sachbuch mit dem Film weniger vergleichbar, da natürlich im Buch viel Augenmerk auf Daten gelegt wurde. So etwas ist filmisch selbstverständlich zweitrangig bzw. weniger sachlich dargestellt.
    Ich mochte beides und kann das Buch jedem empfehlen, der ergänzend etwas über die Geschichte erfahren möchte.

  13. Cover des Buches Elanus (ISBN: 9783743200111)
    Ursula Poznanski

    Elanus

     (582)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Handlung ist wirklich sehr fesselnd, ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, ich wollte Antworten auf meine Fragen finden und so war das Buch dann auch leider viel zu schnell ausgelesen. 

    Jonas ist ein hochbegabter, mathematikverrückter Siebzehnjähriger, der gerade ein Stipendium für ein Studium an einer exklusiven Hochschule erhalten hat. Da er sehr arrogant ist, hat er kaum Freunde und so verbringt er einen Großteil seiner Freizeit allein. Seine Lieblingsbeschäftigung - Leute mithilfe von Elanus, seiner Drohne, auszuspionieren. Dabei erfährt er mehr als gut für ihn ist...

    Die Atmosphäre und die Handlung waren so aufgebaut, dass mich das Buch von Beginn an mitreißen konnte. Jonas' Persönlichkeit ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber sehr passend für die Geschichte. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Verdächtige Geliebte (ISBN: 9783492303552)
    Keigo Higashino

    Verdächtige Geliebte

     (116)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Wer Hochspannung, Nervenkitzel, Action und dergleichen sucht, wird mit diesem Kriminalroman höchstwahrscheinlich enttäuscht. Die Handlung verläuft ruhig und intelligent. Der Leser ist von allem Anfang an Kenner des Mordes und verfolgt die Aufklärung nun als Beobachter von Polizei, Nachbarn, Arbeitgeber und weiteren involvierten Personen.

    Der Autor, ein populärer, japanischer Kriminalschriftsteller, dessen Werke schon mehrfach ausgezeichnet und verfilmt wurden, beweist Präzision und handwerkliches Geschick im Umgang mit der Sprache.

    Im Roman wird alles ganz korrekt abgehandelt. Als Leser kann man leicht den Gedanken folgen und man verliert auch nicht den Faden, wenn die Lektüre ein paar Tage zur Seite gelegt wird. Mir persönlich hat im Buch das Atmosphärische gefehlt. Alles bleibt seltsam leblos und abgeklärt. Die Charaktere sind ohne Temperament und Leidenschaftlichkeit, obwohl das Motiv des Täters oder der Täterin dies eigentlich forderten. Mir kommt es ein wenig vor, wie eine sachliche Abhandlung einer trivialen Handlung. Der Begeisterung anderer Rezensenten kann ich mich also nicht anschliessen.

  15. Cover des Buches Zurück auf Gestern (ISBN: 9783649623779)
    Katrin Lankers

    Zurück auf Gestern

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Mermaidkathi

    Mein Fazit:

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen! Die Idee, der Schreibstil, die Charaktere und die Dynamik… richtig gut geworden. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Claire und Lulu (und viele andere) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Grundidee mit dem magischen Erbstück ist super durchdacht und geben nochmal einen weiteren Hauch an Spannung und Abenteuer, was mir richtig gut gefallen hat. Allgemein das „normale“ Leben mit Schule, Freundschaft, Familie und erste Liebe ist einfach toll zu lesen und ich liebe das Schlussfazit total. Leider habe ich einen kleinen Logikfehler entdeckt, der nicht hätte sein sollen und eine Stelle, die zeigt, wie wichtig das Gendern ist. Mehr dazu in Abschnitt „Meiner Meinung zum Buch“. Das tolle Buch bekommt von mir auf jeden Fall gute 4,5 Sterne und eine klare Empfehlung. 

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Mir hat „Zurück auf gestern“ wirklich gut gefallen. Das Gesamtkonzept und die Geschichte, sowie das Fazit am Ende sind wirklich spannend, durchdacht und sehr lehrreich. Ich habe mich riesig gefreut Claire und ihre Freundin Lulu zu begleiten. Einerseits ist das Buch ein richtig schönes Wohlfühlbuch zum Alltagsleben (das teilweise etwas anstrengend und peinlich ist), andererseits bringt dieser Hauch an Magie zusätzlich so einiges Chaos und zusätzliche Spannung ein. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Schule und Familienleben. Eine wirklich schöne, realistische Mischung. Die Freundschaft zwischen Lulu und Claire mag ich besonders gerne. Aber es gibt auch so einige andere tolle Charaktere und Entwicklungen, die mir sehr gut gefallen haben. Obendrauf kommt noch eine spannende Geschichte aus der Vergangenheit. Das Erbstück von Claires Oma bringt so einiges durcheinander und setzt… äh tja… schwer jetzt dort was zu schreiben, ohne euch Spoiler zu geben und das möchte ich nicht. Aber ich kann euch sagen, dass es nicht nur spannend, sondern auch richtig gefährlich wird. Mir hat es auf jeden Fall richtig gut gefallen und das Ende gefällt mir sehr gut. Nur 2 Ungereimtheiten habe ich entdeckt, die mich gestört haben bzw. in die Irre führten. Die eine auf Seite 213 (kleine Spoiler, der nichts groß verrät), indem Tarek über ein Mitglied der Forschergruppe seines Vaters erzählt. Es wird hier von „einem falschen Freund“ „mit DEM er sogar befreundet war“ geredet. Ja… an der Stelle kann man merken, wie wichtig das richtige gendern ist. Tja… und auch an dieser Stelle erwähnt Tarek, dass sein Vater auf dem Mathekongress sprechen wird. Auf Seite 265 bezieht er sich bei einem Gespräch mit Claire auf dieses Gespräch auf Seite 212/213. Aber laut Logik des Buches, dürfte er das gar nicht wissen… ups… Ich muss sagen, dass mich das persönlich tatsächlich gestört hat. Daraufhin habe ich entsprechend andere Schlussfolgerungen gezogen, die nicht gepasst haben. Schade, dass das noch niemandem aufgefallen ist. Im Großen und Ganzen ist das Buch aber richtig gut. Toller Schreibstil, spannende Charaktere und eine super Dynamik. Ich wollte immer mehr wissen und habe das Buch recht schnell durchgelesen und konnte es nur schwer aus der Hand legen, nachdem ich richtig losgelegt habe. Ich kann es auf jedem Fall allen empfehlen, vor allem, wenn man Zeitreisegeschichten mag. Auch wenn es „nur“ kleine Sprünge sind, ist es absolut spannend zu verfolgen. Achso ja! Das Fazit wollte ich nochmal besonders erwähnen. Die „Lehre“, die das Buch am Ende „Man soll immer das Beste aus der Situation rausholen“. bzw. Claire am Ende hat, ist besonders schön und sollt unbedingt in all unser Leben einfließen. An der Stelle muss ich das jetzt unbedingt zitieren. Also wer es nicht wissen will, bitte bei „Meine Meinung zum Cover“ weiterlesen ;). „…es klingt vielleicht verlockend, wenn man einen Fehler gemacht hat, einfach die Zeit ein Stück zurückzudrehen und es noch mal zu versuchen (…) Aber das Risiko, dass man sich darauf verlässt, finde ich zu groß. Dass man nicht gründlich über das nachdenkt, was man tut. Und die eigenen Fehler nicht eingesteht. Sich nicht entschuldigt. Und nichts daraus lernt. Ich finde es wichtig, dass man zu dem steht, was man macht und wie man ist…“ 

     

    Meine Meinung zum Cover:

    Mir gefällt das Cover richtig gut! Das helle Türkis ist ästhetisch und die goldenen Elemente sind wunderschön! Die Schneckenhaus-Uhr-Musterung mit lateinischen Buchstaben passt richtig gut zur Geschichte und ich mag es, wie sie so dezent eingesetzt ist. Meiner Meinung nach ist es absolut stimmig und ist mir ehrlich gesagt auch sofort aufgefallen. Ich mag es!

     

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Claire und Lulu. Eure MermaidKathi

  16. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.674)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich muss sagen, dass ich zuerst die Robert Langdon Reihe gelesen, verschlungen und geliebt habe. Anfänglich tat ich mich mit David Becker schwer, doch daran gewöhnt man sich.

    Dan Brown hat mich mit diesem Thriller Mal wieder voll ins Geschehen mitgenommen. Alles um mich herum war mir fast egal, da mich dieses Buch bis zum Schluss gefesselt hatte, obwohl mich manchmal die Computersprache und die Fakten drumherum aus der Handlung gerissen hatte.

    David hatte zwar einen vermeintlich schnellen Job, doch leider fiel ihm ein kleines Detail auf, ohne daß er nicht wieder nach Hause fliegen durfte. Die große Suche konnte beginnen. Manchmal dachte ich mir, David wird es etwas zu leicht gemacht und dann krachte er doch noch über die Felsbrocken. Seine Partnerin Susann kämpfte in der Zwischenzeit mit dem Translater, der einen Code seit bisher mehreren Stunden nicht knacken konnte.

    Dan Browns Bücher sind einfach nur zum Verschlingen. Die Abwechslung zwischen kurzen Kapiteln und die längeren mit Erklärungen und Rätseln haben es immer in sich, sodass man nur ungerne das Buch zur Seite legen will.

  17. Cover des Buches GIER - Wie weit würdest du gehen? (ISBN: 9783734105586)
    Marc Elsberg

    GIER - Wie weit würdest du gehen?

     (176)
    Aktuelle Rezension von: fayreads

    Höher, schneller, weiter ... Bis eine gewaltige Krise ALLES infrage stellt!

    »Stoppt die Gier!«, rufen sie und »Mehr Gerechtigkeit!«. Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden.
    Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent – aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen …


    Fazit: 

    Wow, das Buch hatte es echt in sich! 

    Es ging viel um Wirtschaft und mathematische Formeln, die alle erklärt wurden, aber es war sehr viel auf einmal und manchmal war es mir zu viel, weil die Figuren auf Anhieb alles verstanden haben und dann sehr gesprungen sind. 

    Die Figuren mochte ich eigentlich ganz gerne, bis auf Jan. Jan war mir zu anstrengend und besonders am Ende, als er nur noch meckerte und immer in die mathematischen Erklärungen hineinfunkte. 

    Die anderen Figuren waren wie erwähnt sehr gut beschrieben. Besonders Jeans Rolle mochte ich gerne und auch ihre Funktion am Ende des Buches. Die Demonstranten, die Fitz und Jan noch kennengelernt haben, waren für mich auch eher überflüssig, aber trotzdem sehr nett. 

    Die Perspektivwechsel haben mich zwischendurch sehr verwirrt, weil ich gar nicht so schnell schalten konnte, da einfach nach manchen Absätzen gewechselt wurde ohne dass man dies merken konnte. 

  18. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks (ISBN: 9783959670029)
    Cynthia Hand

    Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Abgesehen von ihrer Vorliebe für Mathematik, ist Lexie ein normaler Teenager, mit einem Freund, den sie liebt, guten Noten und einer hoffnungsvollen Zukunft. Dann aber beschließt ihr Bruder, er sei des Lebens überdrüssig und erschießt sich selbst. Seitdem ist nichts wie zuvor. Ihre Mutter vergräbt sich in ihrer Trauer und Lexie fühlt sich schuldig, weil sie den letzten Telefonanruf ihres Bruders weggedrückt hat. Sie beginnt seine Präsenz zu spüren und angesteckt durch ihre Freundin aus Kindertagen, beginnt sie sich mit Geistern zu beschäftigen. Was sie lernt ist, dass sie ihn nicht hätte retten können und das sie und ihre Mutter einen Weg finden müssen, nach vorn zu blicken und ihr Leben neu zu ordnen.

     

    Das Thema ist jetzt nicht unbedingt sehr neu. Es ist ähnlich wie „Love Letter to the dead“ und behandelt den Selbstmord eines engen Verwandten. Es ist aber mit sehr großem Einfühlungsvermögen geschrieben. Ich glaube schon dass es einen Unterschied macht, ob man ein Familienmitglied durch tragische Umstände verliert, oder ob dieser Mensch den Freitod wählt. Es bleiben viel mehr Fragen und Vorwürfe: Hätte ich doch nur und was wäre Wenns. Am besten hat mir Lexies Entwicklung in dem Buch gefallen. Von der Schwester, die sich aus Schuldgefühlen, gegen ihre große Liebe entscheidet und die sich von ihren Freunden abwendet, hin zu einer jungen Frau, die beginnt Zukunftspläne zu schmieden und nach vorn zu sehen. Sie bringt es sogar fertig, ihre durch die Trauer dysfunktionale Mutter wieder auf Kurs zu bringen. Sie lernt wie wichtig verzeihen ist und das sich manche Dinge nicht ändern lassen. Obwohl der Plot doch einen ernsten Hintergrund hat, liest sich das Buch sehr leicht. Ich war mit dem ganzen Herzen dabei und mehr als einmal kurz davor ein paar Tränen zu vergießen. Natürlich passte die dunkle, ein wenig schwermütige Vorweihnachtszeit ideal zu der Geschichte. Ich weiß nicht ob ich im Hochsommer ähnlich gelitten hätte, aber vielleicht ja doch.

     

    Ich denke, dass dieses Buch Teenagern helfen kann, die in einer ähnlichen Situation stecken. Für alle anderen ist es eine tolle Lektüre über den Umgang mit Selbstmord und dem Leben danach.

  19. Cover des Buches Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker (ISBN: 9783548376653)
    Lena Greiner

    Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Das Buch hat mich super-gut unterhalten. Ich habe mir den Bauch gehalten und Tränen in den Augen...vor lachen. 
    Das waren aber auch aberwitzige Antworten, die die Schüler da von sich gaben.
    Selbst die Lehrer haben hier einiges verrissen.
    Der größte See von Deutschland ? Na klar...die Nordsee.
    Oder auch ganz logische Erklärungen wie : Warum tragen Menschen im OP immer grüne Kleidung ? "Na, weil grün die Farbe der Hoffnung ist"
    Im Religionsunterricht kann es auch mal vorkommen, dass Adam und Eva in Paris leben...;o)
    Ich will hier nicht zu viel verraten.
    Lest und lacht selber !!
  20. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Das Buch hat mich sofort gepackt. Obwohl ich eigentlich nicht sehr gut in Mathe bin und die Themen alle sehr kompliziert waren, hat er es geschafft, dass man es trotzdem versteht. Ich habe durch das Buch viel neues gelernt und ich gebe es definitiv nicht wieder weg. Irgendwie hat es mich ein bisschen überrascht, aber auch gefreut, dass ab und zu ein klein wenig Witz mit dabei war. Das fand ich auch sehr schön. Außerdem habe ich Stephen Hawking dadurch auch ein bisschen näher kennengelernt und darüber bin ich auch sehr froh. Insgesamt empfehlenswert.

  21. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Silliv

    Als ich das Buch kaufte, wusste ich nicht, dass es der 1. Teil einer Trilogie ist. Es stand erstmal laaaannge in meinem Bücherregal wegen den über 500 Seiten. 

    Cadel ist hochintelligent, er ist adoptiert und wurde schon in jungen Jahren zum Hacker. Er ist fast 14, hat sein Abitur in der Tasche und geht jetzt auf Anraten seines Psychologen auf das Axis-Institut. Er erfährt, dass sein richtiger Vater im Gefängnis sitzt, ein verkanntes Genie, der die Weltordnung neu gestalten will. Das Institut wurde von seinem Vater gegründet, dort lernt man Fälschung, Täuschung, Schlupflöcher im Gesetz, usw. Die Lehrer haben Decknamen, da allesamt Dreck am Stecken haben, sie arbeiten mehr oder weniger gezwungen dort. Alles wird überwacht. Doch Cadel lernt durch seine Geldquelle (eine Partnerbörse) eine Freundin kennen und überdenkt seine Situation, sieht plötzlich klar und schmiedet einen Plan, diesem "Gefängnis" zu entkommen.

    Es war nicht der absolute Knaller und sehr sehr lang, aber stetig interessant, viele Namen (hätte mir eine Liste machen sollen), auch kamen Formeln und chemische Elemente vor, die mich sehr langweilten, trotzdem hat es mich nicht losgelassen. Bei der Hälfte des Buches dachte ich noch, die weiteren Teile werde ich nicht lesen, jetzt bin ich doch am Überlegen.

    3 Sterne (gemischte Gefühle)



  22. Cover des Buches The Upper World – Ein Hauch Zukunft (ISBN: 9783570166222)
    Femi Fadugba

    The Upper World – Ein Hauch Zukunft

     (67)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Obwohl es immer Essos Devise war, sich aus den Bandenstreitigkeiten in seinem Viertel heraus zu halten, gerät der Teenager unvermittelt zwischen die Fronten. Auf dem Weg zur Schule wird er auch noch von einem Auto angefahren und findet sich plötzlich in der oberen Welt wieder, wo er die Stränge seines Schicksals vor sich sehen und in einzelne Zukunftsszenarien eintauchen kann. 

    Fünfzehn Jahre später lebt Rhia als Pflegekind in der selben Gegend - um in ihrem Fußballteam bleiben zu können, muss sie Nachhilfe nehmen, ihr neuer Lehrer dafür ist Esso. Das misstrauische Mädchen entdeckt, dass er ein Foto ihrer verstorbenen Mutter bei sich trägt und bald darauf erzählt "Dr. Esso" ihr eine unglaublich erscheinende Geschichte über die obere Welt und die damit verbundene Möglichkeit, in der Zeit zu reisen. Mit Rhias Hilfe möchte er in die Vergangenheit zurück kehren und die Ereignisse zum Besseren verändern.  

    "The Upper World – Ein Hauch Zukunft" von Femi Fadugba ist ein spannender Roman, in dem sich physikalische Wissenschaft mit einem Hauch Fantasy vereint, die Mischung fand ich sehr fesselnd und mochte das Buch bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen. Die Handlung wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt, ab und an gibt es noch Auszüge aus dem Notizbuch von Essos Vater, der sich seinerzeit ebenfalls mit der oberen Welt und der damit verbundenen Zeitreise-Thematik beschäftigt hatte und seine Erkenntnisse in Briefform für seinen Sohn fest hielt. 

    Beide Handlungsstränge waren meiner Meinung nach spannend beschrieben, trotz dem es ein wenig gedauert hat, ehe ich in die Story eingetaucht bin und mit den Protagonisten warm werden konnte. Sowohl Esso als auch Rhia habe ich als sehr einsam angesehen, auch wenn sie selbst es sicherlich nicht direkt so empfunden haben. Der Autor legt viel Gewicht auf die wissenschaftliche Seite der Thematik - zu den Formeln und Berechnungen gibt es ausführliche Erläuterungen im Anhang - wodurch mir auch der fiktionale Teil sehr nachvollziehbar erschien und ich fest daran geglaubt habe, dass die Figuren mit Hilfe der Wissenschaft durchaus erreichen können, was Essos älteres Ich sich erhofft. 

    Dadurch ist ein in meinen Augen recht außergewöhnlicher Jugendroman entstanden, der sich deutlich von meiner Vorstellung jugendlicher Fantasy abhebt. Obwohl ich bereits Kinder in der angestrebten Zielgruppe habe, vermochte das Buch mich in seinen Bann zu ziehen und ich habe mich bis zum Schluss wunderbar unterhalten gefühlt. Für diese einzigartige Lektüre, die sich weit von meinen Erwartungen unterschieden und mich dennoch durchweg gefesselt und letztendlich zufrieden zurück gelassen hat, spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. 

    Fazit: Dieser Roman unterscheidet sich deutlich von allen Fantasy-Geschichten, die ich bisher gelesen hatte. Der wissenschaftliche Hintergrund macht die Handlung für den Leser so plausibel, dass auch der fantastische Aspekt völlig glaubwürdig erscheint - ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das ich gern weiter empfehle. 

  23. Cover des Buches Infinity Plus One (ISBN: 9783736314863)
    Amy Harmon

    Infinity Plus One

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Eni13

    Klappentext

    Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat mehr Geld, als sie je ausgeben könnte ... doch innerlich ist sie zerbrochen und leer. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau, die gerade von der Brücke springen will. Er muss sich entscheiden - wegschauen oder seine Hand ausstrecken, auf die Gefahr hin, dass diese Unbekannte seine Rechnung für die Zukunft zerstört.


    Neuausgabe von UNENDLICH WIR


    Fazit, Cover, Schreibstil und Inhalt

    Was für ein Roadtrip mit den beiden aber auf eine so wunderbare aber auch schmerzliche Art und Weise. Ich bin mal wieder von einem Buch begeistert, es läuft dieses Jahr echt richtig gut für mich. Es jagt hier ein Highlight das nächste und dafür bin ich den Autor:innen echt dankbar. 

    Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen aber ich habe bei der Autorin auch nix anderes erwartet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr und dementsprechend wusste ich wie toll ihr Schreibstil ist. 

    Ach, die Story hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich habe sie echt geliebt. Ich hasse Mathe aber Finn hat mir sie mir näher gebracht als jeder meiner Mathelehrer in meiner Schulzeit.... 😂

    Bonnie war ein so starker Charakter weil er auch mal schwach sein durfte und wir gesehen haben, es nicht alles Gold was glänzt. 

    Ich war so oft von Gran schockiert und bin es teils jetzt noch..... Wie kann man sowas seinem eigenen Enkelkind antun..... Es ist und wird mir immer ein Rätsel bleiben. 

    Bonnie ist für mich wirklich eine Seele mit gutem Herz und ihre Obsession für Bonnie und Clyde ist schon sehr interessant. Die Kapitelanfänge haben echt immer so tolle und so sehr passend Namen, ich war so begeistert wie die Autorin das so gut hinbekommen hat. 

    Ich danke dem Lyx Verlag für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat. 


  24. Cover des Buches Das Glasperlenspiel (ISBN: 9783518463574)
    Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Neumeyer

    Herr Hesse hat am Ende seiner Schaffenszeit eine Utopie geschrieben. Ein Gelehrter, ein Mönch, ein Regenmacher, ein Yogi, erzählen uns über die Veredelung des Menschen durch Meditation, geistige Bildung, Vertiefung. Diese Figuren sind sehr beseelt, sehr detailliert beschrieben. Wir werden Zeugen ihrer Gedanken, ihrer Schlussfolgerungen, welche oft zeitlos sind und auf die Probleme unserer Zeit übertragbar. Lesen und tiefe Konzentration veredeln den Menschen. Friede und Versöhnung für alle Menschen. An dieser Sehnsucht hat sich nichts geändert. Nicht allein die Geburt oder das Talent sind entscheidend. Talente ohne geistige Reife verkommen zu hochmütigen und an materiellen Dingen hängenden Menschen. Rivalität, Konkurrenz und Hass sind die Folge. Alles wunderbar. Aber leider dürfte Herr Hesse ein sehr distanziertes Verhältnis zu Frauen gehabt haben. Sie kommen über lange Strecken gar nicht vor. Erst zum Schluss schmücken sie seine Erzählungen, und bleiben dabei allzu oberflächlich beschrieben. Im besten Fall sind es kluge Ehefrauen und Mütter. Die in seiner Zeit traditonellen Rollenverteilungen stellt er in seiner Utopie nicht in Frage. Die Frauen bleiben im Hintergrund, als Mütter und Hausfrauen. Im schlimmsten Fall sind sie sogar die Ursache von Verirrungen und Hass. Keinesfalls sind sie zu geistiger Vertiefung fähig.

    Ich schätze den Tiefgang von Hermann Hesse, aber dieses Werk ist in seiner Überlänge leider nicht zeitgemäß und aufgrund der veralteten Rollenbilder wenig empfehlenswert.

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