Bücher mit dem Tag "matilda"
17 Bücher
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.322)Aktuelle Rezension von: Aja81„ Vergissmeinnicht- Was man bei Licht nicht sehen kann“ reicht bei weitem nicht an die anderen Werke der Autorin Kerstin Gier heran. Wer einen spannungsgeladenen Auftakt einer Jugendbuchreihe erwartet wird eher enttäuscht werden. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr angenehm (bildhaft, leicht und flüssig formuliert), doch die Handlung schleppt sich nur so dahin. Nach einem kurzen sehr turbulent Anfang (Quinns Unfall), geschieht eigentlich nicht mehr viel inhaltlich bis zum Ende des Buches. Das Erzähltempo erscheint einem fast unerträglich langsam.
Gemessen an der Rubinrot- und der Silber-Trilogie von Kerstin Gier bleibt dieses Buch weit hinter meinen, vielleicht auch zu hohen Erwartungen zurück. - Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
(511)Aktuelle Rezension von: bunniesandbooksDiese Fortsetzung hat mir insgesamt wieder richtig gut gefallen und mich emotional voll abgeholt 💫📖
Die Geschichte knüpft an Band 1 an und führt die Handlung konsequent weiter, wodurch man sofort wieder in dieser Welt drin ist. Viele Entwicklungen sind spannend, emotional und sorgen dafür, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Trotzdem hinterlässt das Buch ein ziemlich intensives Gefühl – im positiven Sinne, aber auch ein bisschen traurig, weil man am Ende einfach sofort weiterlesen möchte 😭 Man ist noch so tief in der Geschichte drin, dass es schwerfällt, sie zwischendurch loszulassen.
Im Vergleich zu Band 1 war die Fortsetzung für mich etwas anders in der Dynamik, aber trotzdem sehr unterhaltsam und fesselnd. Besonders die emotionalen Momente haben wieder dafür gesorgt, dass ich richtig mit den Figuren mitgefiebert habe 💛
Am Ende bleibt vor allem eines: der große Wunsch, direkt Band 3 in die Hand zu nehmen und zu erfahren, wie alles ausgeht.
Insgesamt eine starke und sehr gelungene Fortsetzung.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(1.634)Aktuelle Rezension von: samantha_lindeDa ich zuvor einige nicht so tolle Bücher gelesen habe, wollte ich einfach mal wieder etwas leichtes, unterhaltsames lesen. Durch Zufall bin ich auf diese Reihe gestoßen. Zeitreisegeschichten haben mich schon immer fasziniert, und dieses Buch hat mich auch recht schnell gepackt. Geschrieben ist es aus der Perspektive von Anna, der Hauptperson. Das lässt einen die Geschichte noch intensiver erleben. Anna kam auch sofort sympathisch rüber, was ich über die zweite Hauptperson, Sebastiano, nicht sagen kann. Er war mir lange Zeit eher unsympathisch, was aber natürlich an seinen Geheimbissen liegt, die er nicht preisgeben darf. Das erfährt man aber erst recht spät.
Man merkt dem Buch an, dass es für jüngere Leser geschrieben ist. Dessen muss man sich bewusst sein und darf kein ausgefeiltes und tiefgründiges Zeitreisedrama erwarten. Als Jugendbuch ist es sehr gut, von der Geschichte und vom Schreibstil her.
Das Ende kann für sich stehen, deutet aber auch schon die Fortsetzung an. Ich bin auf jeden Fall auf die nächsten beiden Bände gespannt.
- Nena Tramountani
Fly & Forget
(457)Aktuelle Rezension von: Melanie2810Das Buch Fly & Forget von der Autorin Nena Tramountani gefiel mir gut.
Die Autorin schreibt sehr bildlich und flüssig. Ich kam sofort in die Story rein und fand die Hauptcharaktere Liv und Noah gut beschrieben aber auch die 3 Nebenrollen Anthony, Mathilda und Briony fand ich sehr gelungen und freue mich auch das es über Mathilda und Briony jeweils ein Buch gibt. :)
Phasenweise war mir Fly & Forget mir etwas zu viel (meiner Meinung nach unnötiges) Drama. Und an manchen Stellen fand ich es auch etwas langatmig. Deswegen auch eigentlich eher 3,5 Sterne.
- Roald Dahl
Matilda
(207)Aktuelle Rezension von: KraszentiaRoald Dahls Matilda ist eines dieser Bücher, bei denen man ständig zwischen Lachen, Staunen und heimlicher Schadenfreude hin- und hergerissen ist.
Die kleine Matilda ist nicht nur unglaublich klug, sie hat auch das Pech, die wahrscheinlich dümmsten Eltern der Welt zu haben. Während ihre Familie lieber fernsieht und Unsinn redet, verschlingt Matilda Bücher und denkt sich: Das Leben muss doch mehr zu bieten haben als das.
In der Schule wird es richtig turbulent – vor allem wegen der legendär fiesen Schulleiterin Frau Knüppelkuh . An dieser Stelle macht das Lesen richtig Spaß, denn Matilda und das Schicksal (sagen wir es mal so) der gemeinen Erwachsenen sorgen für einige sehr unterhaltsame Momente.
Matilda ist frech, warmherzig und wunderbar übertrieben. Es ist ein Buch, das zeigt, dass Intelligenz, Mut und ein wenig Fantasie manchmal stärker sind als die lautesten Erwachsenen. Und um ehrlich zu sein, kann man beim Lesen nicht umhin, sich zu wünschen, man hätte selbst Matildas besondere Talente. - Nena Tramountani
Try & Trust
(304)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoMatilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.
Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!
Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!
Fazit:
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter. - Susanne Goga
Das Haus in der Nebelgasse
(171)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAnfangs hatte ich bei diesem Buch noch etwas Probleme, in die Geschichte hineinzufinden, was auch daran liegt, dass der Schreibstil nicht immer so flüssig ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Das soll aber auch nicht heißen, dass er schlecht ist, denn mit der Zeit wurde es immer besser und irgendwann war ich mittendrin. Wahrscheinlich musste ich mich auch erst einmal an den Schreibstil gewöhnen.
Die Geschichte hat mir dabei richtig gut gefallen, denn sie ist nicht nur ein spannender, historischer Krimi, sondern auch eine Hommage an das historische London und eine kleine, süße Liebesgeschichte gibt es obendrein geboten. Das alles ist oftmals ziemlich spannend, manchmal auch ziemlich mysteriös und teilweise sogar witzig, auf jeden Fall aber super unterhaltsam. Ebenso ist die Geschichte rund um das Haus in der Nebelgasse und der Familien, die dort lebten, recht düster und für manche vielleicht auch etwas gruselig. Am besten fand ich aber die tolle, tiefgreifende und exzellente Recherche der Autorin, was die historische Fakten angeht, die sie in ihrem Buch vielfältig zum Besten gibt. Ebenfalls ist die Zeit selbst, in welcher die Geschichte spielt, wahnsinnig interessant und die Atmosphäre wurde auch großartig getroffen.
Richtig toll fand ich außerdem die tollen, lebensecht und nachvollziehbar geschriebenen Charaktere. In einer Zeit, in der Frauen noch ein gewisses Bild an Häuslichkeit und Unterwürfigkeit erfüllen sollen, ist die junge Protagonistin Matilda unabhängig und aufgeschlossen. Gleichzeitig ist sie getrieben davon, das Geheimnis um ihre Schülerin Laura zu entschlüsseln. Mrs. Westlake, ihre Vermieterin ist eine drollige, ältere Dame, die man einfach nur ins Herz schließen muss. Auch sie ist sehr aufgeschlossen und Schriftstellerin von Romanen mit einer abenteuerlustigen Protagonistin. Schon allein deshalb muss man sie einfach lieben. Und dann gibt es da natürlich noch Stephen Fleming, einen Professor mit einer recht emotionalen Vergangenheit, der Matilda bei ihren Untersuchungen mit Rat und Tat zur Hilfe steht. Mit seiner unerschrockenen, freundlichen Art konnte auch er mein Herz erobern.
Alles in allem fand ich dieses Buch jedenfalls wirklich gut. Schade nur, dass es etwas gebraucht hat, bis ich in der Geschichte drin war. Empfehlen kann ich es aber auf jeden Fall, wenn man historische Krimis und Detektivgeschichten mag.
- Mikkel Robrahn
Signs of Magic 1 – Die Jagd auf den Jadefuchs
(117)Aktuelle Rezension von: RavendaraDas Buch an sich:
Die Geschichte spielt in einer magisch geprägten Parallel-Gegenwart in Südengland und hat mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist lebendig, und die vielen Alltagsdetails wirken nicht störend, sondern tragen dazu bei, die Welt realistisch zu machen.Die Handlung bleibt auf eine angenehme Weise vorhersehbar: spannend, ohne in quälende Cliffhanger abzudriften. Das gibt der Geschichte einen leichten, flüssigen Ton – eher Wohlfühl-Urban-Fantasy als epischer Blockbuster.
Figuren
Sie ist forsch, anpackend und voller Energie – eine Heldin, die weiß, was sie will.
Er kämpft eine Zeit lang mit seinem Selbstwert, erkennt sein Potential erst später. Das macht ihn sehr nahbar und gibt der Dynamik der Maincharacters etwas Frisches: endlich mal nicht der unerschütterliche Held, sondern ein Lernender.
Die Nebencharaktere sind ebenfalls klar gezeichnet, was gerade im Hörbuch positiv auffällt.
Hörbuch
Ein großes Plus: die Produktion mit zwei Sprechern. Das macht die Figuren lebendig und sorgt dafür, dass man noch tiefer eintaucht. Beide Sprecher geben den Hauptfiguren glaubwürdige Stimmen, und auch die Nebenfiguren sind erstaunlich differenziert.
Was funktioniert
angenehmer Spannungsbogen, ohne Übertreibung.
Sympathische Figuren mit eigenen Schwächen und Stärken.
Klare, lebendige Sprache, die nicht überladen wirkt.
Hörbuch mit zwei Stimmen = immersives Erlebnis.
Wo es für mich hakte
Die Story ist nett, aber nicht überwältigend. Eher solide Unterhaltung als „Wow“-Erlebnis.
Manche Entwicklungen waren absehbar, ohne große Überraschungen.
Fazit
Die Jagd auf den Jadefuchs ist unterhaltsame Urban Fantasy mit sympathischem Figuren-Duo und solider Hörbuch-Umsetzung. Perfekt für jüngere Fans oder ältere Hörer:innen, die nebenher eine leichte, aber gut gemachte Geschichte genießen wollen.
Ich gebe 4 von 5 Punkten – nett, angenehm, aber nicht umwerfend.
Der Cliffhanger am Ende hat mich trotzdem neugierig gemacht, und ich werde definitiv den zweiten Teil hören!
- Mac P. Lorne
Die Pranken des Löwen
(50)Aktuelle Rezension von: MH41197Mac P. Lorne ist der schlechteste Autor, von dem ich je etwas gelesen habe - mit großem Abstand!
Ich schreibe diese Rezension zum Buch "Die Pranken des Löwen", obwohl sie eigentlich die gesamte Robin-Hood-Saga von Lorne umfasst - zumindest das, was ich von dieser zu lesen auszuhalten bereit war (Band 1 bis 3).
Die Robin-Hood-Saga von Mac P. Lorne erfährt im Internet interessanterweise eine mehrheitlich positive Resonanz. Daher ist kaum vermutbar, dass diese Leute dieselben Bücher gelesen haben, die ich mir antun musste - oder es gibt eben eine Anzahl von geschmacklosen Menschen mit vereinfachtem, reaktionärem Weltbild unter den Leuten hierzulande (Spoiler: Letzteres. Aktuelle Wahlumfragen und -ergebnisse bestätigen es.)
Mac P. Lorne - bürgerlich Matthias Lisse - ist ein ehemals ostdeutscher Emigrant (1988), der sich in Bayern eine Pferdezucht aufgebaut hat und Bücher über Veterinärmedizin verfasste (Bleibt zu hoffen, dass die besser sind als seine Romane - die armen Pferde wären sonst zu bemitleiden!), bevor er sich als Romancier versuchte. Und ich sage hier bewusst "versuchte". Denn Können ist etwas Anderes.
Matthias Lisse/Mac P. Lorne scheint großer Fan alter Technicolour-Mittelalterfilme der 1950er Jahre zu sein - das jedenfalls spiegeln seine Inhalte und auch seine zur Schau getragene, sehr gestrige Denkweise wieder.
Lorne besticht in seinem (Nicht)Einfallsreichtum mit der absolut grandiosen Idee, eine der durch Filme und Billigromänchen toterzähltesten Figuren der Literaturheschichte zum Protagonisten seiner Stoffe zu machen - Robin Hood, den er dann mehr oder weniger auch noch wie eine reale historische Figur (die Existenz Robin Hoods ist absolut umstritten) an den Ränken seiner Zeit teilnehmen lässt und ihn später sogar zum Vertrauten König Richard Löwenherz' werden lässt. ... Kann man machen. Man kann natürlich im Historiengenre - und wenn man mit einer Figur arbeitet, deren Existenz mindestens strittig ist - kontrafaktische Eigeninterpretationen herein bringen. Man KANN auch, wie Lorne, einfach sämtliche alte Filme und Kinderbücher zur Hand nehmen und daraus und ein paar Geschichtsfakten eine ganze Romanreihe zusammen tackern - sollte man aber eher nicht, wenn man originell sein will, und würde man nicht, wenn man Phantasie hätte.
Aber über Phantasie, kontrafaktische Geschichte oder Ähnliches zu diskutieren ist bei Lorne sowieso sinnlos - beziehungsweise deutlich zu hoch gegriffen im Niveau.
Denn was Lorne schreibt, ist, wofür ein durchschnittlicher Realschüler eine 4 im Deutschunterricht erhielte. Schund! Gleich zum Auftakt des zweiten Bandes begibt er sich dann in die Perspektive eines aufgeschreckten Pferdes und der klebrige Stil stürzt endgültig in dümmsten Kitsch ab - was dann nur noch davon getoppt wird, dass Lorne in diesem zweiten Band, der vom Dritten Kreuzzug handelt, in der Mitte extrem massiven Islamhass auslebt und dann im Nachwort es schafft, zunächst den Invasoren Richard Löwenherz als "den Guten" und Saladin als "den Bösen" darzustellen (schon eine wirre Leistung, nach heutigem Menschenrechtsverständnis die Kreuzzüge - religiös aufgeladenen Kolonialismus + in Teilen Völkermord - komplett zu rechtfertigen), und dann auch noch homophob zu werden: Man sage Richard Löwenherz heutzutage ja nach, er sei vielleicht homosexuell - aber das sei eigentlich nur dem woken Zeitgeist geschuldet. Zitat: "Mittlerweile behauptet man das sogar schon von Robin Hood!" (Da steht mir ein Fragezeichen im Kopf: Wer sagt, Robin Hood sei homosexuell gewesen? 😅 Niemand. Ist doch auch völlig irrelevant, zumal "Robin Hood" mit Sicherheit nicht als Einzelperson und mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nie existierte!) Okaaay - klingt nach dem Tenor von Neuen Rechten und MAGA, was der Herr "Lorne" da produziert.
Im dritten Band hat sich Herr "Lorne" dann entschieden, den Roman mit einer völlig sinnfreien, mit dem Rest des Buches in keinerlei Zusammenhang stehenden Vergewaltigung eines 12jährigen Mädchens durch König John zu eröffnen - geschildert wird dies im Stil eines Gewaltpornos. Da war bei mir dann auch die Grenze mit dieser Saga erreicht - CP-Inhalte über Sex mit Kindern tue ich mir nicht an, auch nicht in literarischer Form (und da der literarische Mehrwert der Romanreihe nicht besteht, gab es auch keinerlei andere Anreize, mich nochmal rein zu quälen in diesen Schund).
Solide null Sterne für eine unangenehme Romanreihe eines fragwürdigen Autors. Ich werde mehr von ihm lesen - sei es nur, um ihn hier zu zerlegen ... 😅
- Jens J. Kramer
Das verrückte Orakel: Die magische Bibliothek der Buks 1
(1)Aktuelle Rezension von: RobsiFakten zum Hörbuch
Autor:innen: Nina George und Jens J. Kramer
Sprecher: Marian Funk
Verlag: TIDE exclusiv
Hörspaß: 11 Stunden und 49 Minuten
Klappentext
Die Buks, das sind Buchschutzgeister, die versteckt in einer alten Villa leben. Ihre Aufgabe ist es, die Bücher ihrer Bibliothek zu bewahren, die es in der normalen Welt nicht mehr gibt. Allerdings sind die verbliebenen Bücher in großer Gefahr, sie sind von einer scheinbar unheilbaren Krankheit befallen. Als das Verrückte Orakel prophezeit, dass Menschenkinder die Rettung bringen werden, staunen die Buks nicht schlecht. Und tatsächlich tauchen Finn, Nola, Mira und Thommy in der magischen Bibliothek auf und bringen das geordnete Leben der Buks ordentlich durcheinander.
Meine Meinung
Es handelt sich hier um Band 1 einer Reihe.
Das Setting ist überaus interessant: Unsere Welt ist der Digitalisierung zum Opfer gefallen. Kinder und Jugendliche lernen in der Schule mittels Hologrammen, in ihrer Freizeit schauen sie Videos auf dem Tablet und auf ihren Smartphones sind Apps zur ständigen Überwachung installiert. Es ist ein tristes Bild, das die Autor:innen zeichnen, denn während die Digitalisierung die Welt im Griff hat, sind Bücher verboten und in Vergessenheit geraten und mit ihnen die Fantasie und das Träumen.
Umso schöner ist es, den Kindern der Geschichte beim Entdecken der Bücherwelt zuzuhören. Während sie durch die Bibliothek der Villa schlendern, entdecken sie „Matilda“ und „Der goldene Kompass“ und auch ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt, als alte Bekannte wie Harry Potter auftauchten. Nicht nur dank des Schreibstils konnte man sich das Setting sehr gut vorstellen, auch der Erzähler trug sein Übriges dazu bei. Die Emotionen brachte er sehr gut rüber, verlieh den Charakteren individuelle Stimmen und ließ mich oft laut auflachen, verwundert ein „Oh!“ ausrufen oder bang mitfiebern.
Nicht nur den Kindern machte es Spaß, zuzuhören, sondern auch den Buks. Jede:r Buk ist auf seine Weise einzigartig. Während Romantikas Herz für die Liebe schlägt, schlägt Schlemmers Herz eindeutig für Essen. Und während Rebella Buk sehr entschlossen und rebellisch ist, ist Alice Buk eher schüchtern und verträumt. Da fiel es gar nicht leicht, sich für eine:n Lieblingsbuk zu entscheiden. Am Ende war es dann aber doch Queen Buk, die mich überzeugen konnte, denn unter ihrer harten Schale befindet sich ein weicher Kern und sie hat mich sehr an Queen Charlotte aus „Bridgerton“ erinnert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich das Hörbuch sehr gerne gehört habe. Es war spannend, die Charaktere entwickeln sich weiter und der Erzähler war genau der Richtige hierfür.
Band 2 erscheint 2025, hier findet ihr weitere Informationen zur Geschichte: https://www.thienemann.de/buks?utm_source=mc&utm_medium=email&utm_campaign=Kibu-Newsletter_Juli_2024_Buks
Fazit
Ein (Hör)buch für Jung und Alt!
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Herzlichen Dank, dass ich das Hörbuch hören und rezensieren durfte!
- Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss - Die schönsten Abenteuer
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Drache Kokonuss erlebt so allerhand Abenteuer, die er mit Hilfe seiner Freunde positiv bewältigt, ein schönes Plädoyer für Freundschaften und fürs Hilfeleisten.
- Elizabeth Haran
Im Tal der Eukalyptuswälder
(6)Aktuelle Rezension von: lauravonedenAuf der Suche nach Strandlektüre bleibe ich oft bei Büchern hängen, die locker, leichte Geschichten versprechen und am besten auch schon ein sehr sommerliches Cover bieten. Daher bin ich ziemlich schnell auf ‚Im Tal der Eukalyptuswälder‘ gestoßen.
Das Buch bietet genau die richtige Atmosphäre für entspannte Stunden am Strand. Wir begleiten unsere Hauptfigur Matilda, die noch recht naiv und ein wenig steif daherkommt, was vielleicht auch an der Zeit liegen mag, denn wir befinden uns im Jahre 1925. Matildas Ansichten sind für heutige Maßstäbe ein wenig altbacken und was damals schnell aufgestoßen ist, würde heute vielleicht kaum mehr für ein Schulterzucken sorgen. Dennoch war ich sehr schnell im Geschehen drin, denn die Welt von Matilda wurde sehr schön und eingehend beschrieben.
‚Im Tal der Eukalyptuswälder‘ ist mein erstes Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil wirklich sehr angenehm zu lesen. Insgesamt gab es vielleicht ein paar kleine Längen im Buch und manche Dinge sind recht klischeehaft abgelaufen, aber dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten von der Story. Wer also eine locker, leichte Sommerstory sucht, der kann getrost zu diesem Buch greifen!
- Susanne Mischke
Rosengift
(99)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisIch kenne Susanne Mischke als Autorin von Kriminalromanen rund um Hauptkommissar Völxen und war auf den als Thriller bezeichneten Jugendroman gespannt. Das Thema Stalking ist ja vor allem durch die sozialen Medien, die sich zunehmend als unsozial gestalten, bekannt.
Worum geht’s?
Mathilda lebt nach dem Unfalltod ihrer Eltern bei ihrer Tante Helen. Helen ist als Musikerin auf Tournee und hat ihren Sohn Miguel gebeten, auf seine Cousine aufzupassen.Bei der Party zu ihrem 16. Geburtstag schenkt Patrick Mathilda besondere Aufmerksamkeit. Zunächst fühlt sie sich von den netten SMS, kleinen Geschenken zwar geschmeichelt, aber seine Freundin möchte sie nicht werden. Sie hat sich in Christopher verschaut. Nachdem dem ersten Treffen mit Christopher, fühlt sich Mathilda plötzlich beobachtet. Ein Stalker scheint es auf sie abgesehen zu haben. Könnte das der abgewiesene Patrick sein?
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich ein wenig enttäuscht. Wenn man andere Romane von Susanne Mischke gelesen hat, erwartet man viel mehr Spannung, als es diese Geschichte zu bieten vermag. Ich finde die typischen Probleme der Pubertierenden eher langatmig als spannende beschrieben. Mir fehlt für so manches Problem der Jugend das Verständnis. Die meisten wachsen im Überfluss auf und wissen es kaum zu schätzen. Aber, vielleicht bin ich ja die falsche Zielgruppe.
Fazit:
Leichte Unterhaltung mit wenig Tiefgang, für Jugendliche vermutlich passend. 3 Sterne.
- Roald Dahl
Matilda
(69)Aktuelle Rezension von: Krimifee86Matilda ist gerade einmal vier Jahre alt, als sie anfängt, die Erwachsenen-Literatur in der Bücherei zu lesen. Denn sie ist clever, sehr clever und das ist ihren Eltern, einfachen Leuten, unheimlich. Sie empfinden ihre Tochter als Störenfried, der ihnen Angst macht. Deshalb weigern sie sich, sie weiter zu fördern und künden sie auch den Lehrern in der Schule als Troublemaker an. Währned die Direktorin, Miss Trunchbull dies sofort glaubt, entdeckt ihre Klassenlehrerin, Miss Honey, schnell, welches Talent in dem Mädchen steckt. Doch Miss Honey kann Matilda nicht helfen, - schließlich kann sie sich nicht einmal selber helfen.
Mir hat die Geschichte rund um Matilda ganz gut gefallen. Ich habe das kleine Mädchen direkt in mein Herz geschlossen und mochte sie wie auch ihre Lehrerin Miss Honey sehr gerne. Gestört hat mich allerdins wie unrealistisch dieses Buch ist. Und damit meine ich nicht Matildas Fähigkeiten, sondern das Gehabe von Miss Trunchbull. So viele Kinder und so viele Eltern auf einer Schule und alle, wirklich alle fügen sich dem Terror, den diese Frau verbreitet? Das ist leider sowas von unrealistisch, dass ich dafür direkt mehrere Punkte abziehen muss.
Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte an sich gut gefallen. Sie hat tolle Charaktere und sie geht inhaltlich einfach sehr ans Herz und das gefällt mir. Somit vergebe ich am Ende sechs gute Punkte.
Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/
- Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss feiert Weihnachten
(27)Aktuelle Rezension von: Uli_liest"Der kleine Drache Kokosnuss feiert Weihnachten" von Ingo Siegner erzählt die Geschichte vom ersten Weihnachtsfest auf der Dracheninsel.
Der kleine Drachen Kokosnuss trifft mit deiner Freundin Matilda (einem Stachelschweinmädchen) auf zwei Pinguine, die zurück an den Südpol wollen. Der Drachen Opa Jürgen empfiehlt die Hilfe von einem Yeminee in Anspruch zu nehmen, der in den Himmelkratzern lebt und so beginnt eine abteuerliche Reise, bei der der kleine Drachen Kokosnuss viel Mut beweist.
Ich fand die Geschichte abenteuerlich und humorvoll. Auch mir als Erwachsene hat es Spaß gemacht, die Geschichte vorzulesen und mit dem kleinen Drachen Kokosnuss mit zu fiebern. Das Cover ist schön, aber es führt etwas in die Irre, denn im Weihnachtsmannschlitten werden der kleine Drachen Kokosnuss und das Stachelschwein Matilda in dieser Geschichte nicht sitzen.
Die Geschichte ist in 11 Kapitel eingeteilt und jede Doppelseite wird durch eine Illustration von Ingo Siegner, der Autor und Illustrator ist, aufgelockert. Manche Illustrationen gehen auch über eine ganze Doppelseite.
Sehr empfehlenswert zur Weihnachtszeit zum Vorlesen ab 5 und Selberlesen ab 7 Jahren.
Hinweis: Bei dieser Geschichte handelt es sich um das erste Weihnachtsfest auf der Dracheninsel, d.h. wie kam das Weihnachtsfest auf die Dracheninsel. Vorkenntnisse über den kleinen Drache Kokosnuss sind nicht erforderlich, aber Fans vom Drachen Kokosnuss werden das Buch besonders lieben.
- Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern
(23)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Aber schön wachsam bleiben und verstecken, wenn `s brenzlig wird...“
Diesen Rat bekommen Kokosnuss und seine Freunde von einem Alamosaurus. Wie und warum aber waren sie bei den Dinosauriern?
Eigentlich hatte Kokosnuss nur zusammen mit dem Fressdrachen Oskar bei Tante Mathilde im Dschungel übernachtet. Dann aber waren sie der Meinung, ie seien stark genug, es auch mit den Dinosauriern aufnehmen zu können. Seit einem seiner letzten Abenteuer besitzt Kokosnuss einen Laserphaser. Der kann ihn in die Vergangenheit bringen.
Also machen sie sich auf in die Zeit der Saurier. Warum sol man auf ein Abenteuer verzichten, wenn es sich anbietet?
Dort treffen sie zuerst dne Alamosurier. Der ist Pflanzenfresser und gutmütig. Er warnt sie zwar, weist ihne n aber trotzdem den Weg zu Tyrannosaurus Rex.
Das Buch ist sehr unterhaltsam und lässt sich gut vorlesen. Die Freunde treffen auf unterschiedliche Saurier und erleben manche Überraschung. Nicht alles ist so, wie sie es erwartet haben.
Passende farbige Illustrationen veranschaulichen die Handlung.
Unbekannte Begriffe werden im ebook in Fußnoten erklärt.
Das Kinderbuch hat mir sehr gut gefallen. Es thematisiert unter anderen Freundschaft und Mut.
- Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss bei den Römern
(4)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteLesen bildet, denkt sich der lerneifrige Fressdrachenjunge Oskar, ganz aus der fleischfressenden Art geschlagen, denn nicht nur geht er zur Schule, sondern ist dazu noch Vegetarier! So verbringt er viel Zeit in der Bibliothek der Dracheninsel, in der er derzeit die berühmte Comic-Serie der Gallier verschlingt, die "die Römer vermöbeln". Dabei stößt er auch auf einen Band, in dem besagte Gallier nach Rom reisen und sich als Gladiatoren versuchen und wovon er seinen Freunden, dem Feuerdrachen Kokosnuss und dem Stachelschwein Matilda voller Begeisterung erzählt. Neugierig geworden beschließen die drei abenteuerlustigen Freunde spontan, auf den Spuren dieser Gallier zu wandeln und dem Alten Rom mit Hilfe des Laser-Phasers, den Kokosnuss in einem vorausgehenden Abenteuer von einem Außerirdischen geschenkt bekommen hatte und mit dessen Hilfe sie in der Zeit und in andere Welten reisen können, einen Besuch abzustatten, um mit eigenen Augen die Wunderdinge bestaunen zu können, von denen Oskar erzählt hatte.Doch, wie nicht anders zu erwarten bei den unternehmungslustigen Freunden, die für jeden Spaß zu haben sind, gestaltet sich die Reise turbulent und wartet mit allerlei Überraschungen auf - sehr zur Freude des jungen Lesers vom Kindergarten- bis Grundschulalters!So treffen die drei kleinen Bewohner der Dracheninsel auf den entlaufenen Sklaven Cinquecento, der Angst hat, im Kolosseum als Gladiator kämpfen zu müssen, dazu noch gegen den Stärksten seiner Zunft, Maximus Doppelplus, den berühmtesten Kämpfer im gesamten römischen Reich.Kokosnuss, Oskar und Matilda beschließen sofort, dem Sklaven bei der Flucht zu helfen, doch ihr Vorhaben misslingt und so finden sich alle vier unerwartet genau an dem Ort wieder, vor dem Cinquecento bewahrt werden sollte: in der Arena des gefürchteten Kolosseums, Auge in Auge mit dem einzigen Gladiator, der bis dahin als unbesiegbar gegolten hatte, mit Maximus Doppelplus!Doch noch ist nicht aller Tage Abend, denken sich die tapferen und dazu noch überaus einfallsreichen Freunde, die selbstverständlich auch ihr 28. Abenteuer mit Bravour und Witz bestehen!Doch bis es soweit ist, hat der Autor noch allerlei Verwicklungen in petto, die so zum Kringeln komisch sind, dass sie Oskars Vorbildern, den Galliern mit dem Zaubertrank, der sie unbesiegbar macht, direkt Konkurrenz machen könnten.Geschickt wird auch einiges an geschichtlichem Wissen eingestreut, jedoch nie zuviel, nie überfordernd, nie mit lehrerhaft erhobenem Zeigefinger, nie so, dass der junge Leser den Faden verliert oder sich zu langweilen beginnt.Aber was ein Gladiator ist, wie es den Sklaven im Alten Rom erging und wie es dort aussah, auch über welche Errungenschaften die alten Römer bereits verfügten, wie Wasserleitungen und unterirdische Kanäle, und welch großartige Baumeister sie waren - das wissen die Kinder, die dieses Kokosnuss-Abenteuer vorgelesen bekommen oder selbst gelesen haben, am Ende der Geschichte wohl! Bleibt zu hoffen, dass es in vielleicht langweiligen späteren Geschichtsstunden nicht ihre Faszination verliert oder gar verloren geht...Ingo Siegner jedoch ist ein großartiger, ein lustiger Geschichtslehrer, nie verlegen, wenn es um die Erfindung extravaganter Namen oder Situationskomik geht - und darüber hinaus ein ganz besonderer Zeichner, denn die hübsche Bebilderung auch dieses Kokosnuss-Bandes trägt gewiss ihren Teil bei zur großen Akzeptanz, die diese fröhlichen Kinderbücher erfahren haben! - 8
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