Bücher mit dem Tag "matrosen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "matrosen" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (ISBN: 9783789121296)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn

     (8.057)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    Den dritte Teil empfand ich als sehr langatmig. Was vielleicht daran lag, dass er recht realistisch gestaltet im Bezug auf die vegangenen Zeit innerhalb der Destrikte war.
    Verglichen mit den ersten beiden Bänden, war er weniger spannend. In entscheidenen Momenten, schaffte es die Autorin leider nicht immer eine gute Spannung aufzubauen, sodass eindrucksvolle und wichtige Szenen fast schon an Wichtigkeit verloren.
    Nichtsdestotrotz, ist die Panem Reihe für mich eine der besten dystopischen Werke.


  2. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  3. Cover des Buches Sturmwarnung (ISBN: 9783945877005)
    Stefan Krücken

    Sturmwarnung

     (34)
    Aktuelle Rezension von: PaulD

    In "Sturmwarnung" erzählt der Kolumnist und Kapitän Jürgen Schwandt aus seinem Leben. Angefangen bei seiner Kindheit im zweiten Weltkrieg und im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit berichtet er von seinem Weg in die Seefahrt, von Unglücken auf offener See, dem oft anstrengenden Leben auf See, fremden Ländern, Schmuggelei und ausartenden Landgängen, bis hin zu seinem (zumindest beruflichen) Abschied von der Seefahrt. Immer wieder schweift er auch zu anderen Themen ab, zu denen er, ganz wie in seinen Kolumnen, auf meist humorvolle Weise seine Meinung kundtut. 

    Der Schreibstil ist flüssig und äußerst unterhaltsam und spannend. Ergänzt wird die Lebensgeschichte des Käpt'ns noch durch einige seiner Kolumnen für die Hamburger Morgenpost.

    Wie vom Ankerherz-Verlag gewohnt ist das Buch wunderschön aufgemacht. Angefangen beim Einband, den das Ankerherz-Logo in Silberprägung ziert, über teils spektakuläre Fotos aus allen Lebensabschnitten des Käpt'ns bis hin zu einigen wunderschönen Illustrationen.

  4. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  5. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9781503280786)
    Herman Melville

    Moby Dick

     (59)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Moby Dick ist einer der bekanntesten Klassiker, daher musste ich ihn auch mal lesen. Der Einstieg ist sehr spannend und die Charakter wecken sofort Interesse. Queequeg ist sofort ein Favorit, da er für Spannung sorgt und äusserst loyal zu sein scheint. Danach versuchen sich die beiden Protagonisten als Walfänger unter der Führung von Kapitän Ahab. 

    Ab da zieht sich das Buch leider sehr in die Länge. Es wird oft beschrieben, wie sie auf See treiben und anderen Schiffen begegnen. Natürlich gibt es immer wieder ein paar Hinweise, wo sich Moby Dick aufhält. Der Walfang wird sehr brutal und detailliert beschrieben, was nicht für jeden angenehm ist. Der Schreibstil ist sehr alt, was man merkt, wenn über den dunkelhäutigen Queequeg geschrieben wird. Auch das Verständnis von Queequeg ist eher hinterwäldlerisch. 

    Leider hat mich das Buch in diesem Sinne nicht wirklich überzeugen können, dennoch finde ich es einen wertvollen Klassiker, den mal vielleicht mal gelesen haben sollte, einfach um die Anspielungen zu verstehen. Sehr wahrscheinlich werde ich dieses Buch aber nicht noch einmal lesen.

  6. Cover des Buches Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff (ISBN: 9783841503442)
    Chris Priestley

    Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Schauergeschichten vom schwarzen Schiff" von Chris Priestley ist 240 Seiten lang und beim bloomoon Verlag erschienen.
    Es ist Teil 2 der Schauergeschichten-Reihe.

    Das Buch gibt es in einer Hardcoverausgabe und Softcoverausgabe. In der Hardcoverausgabe kommt es mit einem Schutzumschlag in einer sehr guten Qualität, mit schönen dicken Leseseiten. Schaurige Illustrationen im Kupferstichstil runden das Werk ab.

    Ethan und seine Schwester Cathy lieben gruselige Seemannsgeschichten. Da sie in einem Wirtshaus in der Nähe der See großgeworden sind, kennen sie schon einige schaurige Erzählungen. Als die Kinder krank werden, geht ihr alkoholkranker Vater ins Dorf, um Hilfe zu holen. Als es an der Tür klopft, denken die Geschwister, dass er zurückgekehrt ist. Doch vor der Tür steht ein fremder Seemann, der Schutz vor dem Unwetter sucht. Skeptisch lassen die Kinder den Fremden herein und bieten ihm Schnaps und eine trockene Unterkunft. Thackeray der Seemann kennt auch einige Geschichten und so lauschen die Kinder ihm gespannt.

    Wie der erste Teil, hat mich auch dieses Buch in den Bann gezogen und ich habe es regelrecht verschlungen. Die Illustrationen runden die Geschichten wunderbar ab und der Schreibstil des Autors ist schaurig schön. Spannend verfolgt man die Story der Kinder, des Fremden und vertieft sich in die einzelnen Gruselgeschichten des Fremden. Besonders an Halloween macht das Buch unglaublich viel Spaß zu lesen. Es ist spannend, gruselig, düster, atmosphärisch und nichts für Landratten. Hier geht es nur um Piraten und harte Seemänner, die sich dem Grauen des Meeres stellen.

    Fazit: Schaurig schöne, atmosphärische, düstere Kurzgeschichten, die besonders an Halloween einen Heiden Spaß machen und in ihren Bann ziehen. Nichts für Landratten. Eine absolute Leseempfehlung!
  7. Cover des Buches Atlas der abgelegenen Inseln (ISBN: 9783866481176)
    Judith Schalansky

    Atlas der abgelegenen Inseln

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    "Die Einsamkeit liegt im Nordpolarmeer - mitten in der Karasee." (Schalansky 2017:26)

    Geografie, Atlanten, Karten - sie alle haben mich schon immer fasziniert. Ebenso wie Judith Schalansky, die das "Fingerreisen" in eben jenen Karten in verschriftlichter Form in diesem wunderbaren Buch zelebriert. Sie nimmt uns mit auf eine Reise und an die abgelegensten Orte der Welt. Allen gemeinsam ist ihr Dasein als Insel.  

    Sie berichtet von gelungenen und misslungenen Expeditionen, vom Ausrotten der Tiere, der Menschen und Flora. Von Inseln, die dem Untergang geweiht sind. Von waghalsigen Schatzsuchen und Bevölkerungsversuchen. Von abenteuerlichen Arbeitsplätzen, unbewohnten Oasen. Von Lebensfeindlichkeit und -freundlichkeit. Von wiedergefundenen Inseln und strategischer Familienplanung. 

    Schalansky nimmt uns einmal mit um den Globus und stellt uns fünfzig Eilande vor, von denen Sie bestimmt noch nie gehört haben. Sie tragen die Namen von Entdeckern, Orten, von Flora und Fauna und selbst  Gemütsregungen hatten namentlich herzuhalten. Dabei schlägt die Autorin mit ihrer wunderbaren Sprache eine Brücke zwischen Geografie und Biologie, zwischen Mineralogie und Soziologie, zwischen Geschichte und Alltäglichem. 

    Dieser Atlas lädt zum verweilen und schmöckern ein, zum träumen und imaginären Reisen. Gleichzeitig zeigt uns Schalansky die Welt, die Natur und den Menschen in all seinen Facetten. Schonungslos und schön. 

    Kurzum: Ein Buch zum abtauchen, stöbern, reinlesen. Absolute Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter (ISBN: 9783407789211)
    Klaus Kordon

    Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter

     (106)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Der erste Teil der Wendepunkt Trilogie.
    Berlin 1918.
    Es Herrscht Weltkrieg Helle und Fritz sind mitten drin und freunden sich mit meuterten Matrosen an.
  9. Cover des Buches Aus Versehen Prinzessin (ISBN: 9783802583131)
    Mary Janice Davidson

    Aus Versehen Prinzessin

     (88)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    In einer Welt, die der unseren ziemlich ähnlich ist, ist Alaska kein Bundesstaat der USA, sondern ein unabhängiges Königreich. Das Land wird von einer Königsfamilie regiert, die für ihr exzentrisches Wesen bekannt ist. Bei einem Angelausflug begegnet der König von Alaska der hübschen jungen Christina. Für ihn steht augenblicklich fest: Sie ist die ideale Frau für seinen Sohn David. Sogleich macht er sich daran, die beiden zu verkuppeln. Doch Christina ist sich nicht sicher, ob sie das Amt der Prinzessin von Alaska übernehmen will. Ganz zu schweigen davon, dass Prinz David zwar unbestritten gut aussieht, aber ein echtes Raubein ist...

    Mary Janice Davidson präsentiert ihren Lesern hier eine etwas andere Königsfamilie. Mit der Etikette hat es König Alexander nicht so, daher ist es auch nicht verwunderlich dass auch seine Kinder nicht unbedingt in die Schublade „Königskinder“ passen. Die Wahl für seine zukünftige Schwiegertochter hätte ebenso nicht besser ausfallen können: Christina lässt sich von all dem Prunk nicht einschüchtern und scheut sich so gar nicht, König samt Familie auch mal die Meinung zu sagen. Alles Gründe, die mir die Protagonisten hier so sympathisch gemacht haben.
    Die Autorin besticht mit einem humorvollen, flotten und schön zu lesenden Schreibstil. Von Langeweile ist hier absolut keine Spur du ich bin auch schon sehr neugierig auf die weiteren Teile der Reihe.

    Fazit: Witzig, flott und spannend mit einer etwas anderen Königsfamilie in der Hauptrolle. Absolute Leseempfehlung von mir!
  10. Cover des Buches Die fiese Meerjungfrau (ISBN: 9783404206339)
    Jim C. Hines

    Die fiese Meerjungfrau

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Eternity
    Mensch, was hat die Geschichte viele Windungen und Wendungen. Da wird einem geradewegs mulmig im Bauch und schwindelig im Kopf, wie bei einer Schifffahrt bei stürmischem Seegang, um beim Thema des Buches zu bleiben...
    In meiner Erinnerung (die mich durchaus auch mal trügen kann!) war ich vom ersten Band um die drei heldenhaften Märchenfiguren Schneewittchen, Dornröschen und Aschenputtel so begeistert, weil in der Geschichte so herrlich viele Märchen versteckt und verarbeitet wurden. Dies war hier nicht ganz so sehr der Fall. Zwar wurde das Märchen der kleinen Meerjungfrau neu interpretiert und mal eine andere, durchaus mögliche Seite gezeigt, doch dies ist auch das einzige Märchen, das in die Geschichte Einzug fand. Zumindest habe ich kein anderes wiedererkannt. 
    Ansonsten sind die Charaktere wieder jung, frisch, mutig, stark (alles bekannt aus Band I), die Beziehungen intensivieren sich, die Geschichte ist actionreich und rasant. So auf hoher, wilder See sollte man nicht allzu seekrank werden! ;)
  11. Cover des Buches Küsse in Lissabon (ISBN: 9783902972415)
    Lina Roberts

    Küsse in Lissabon

     (6)
    Aktuelle Rezension von: saskia_heile
    *INHALT*

    Ein Scherbenhaufen, mehr ist von Elenas Existenz nicht übrig. Nach dem Tod ihres Kindes kriselt ihre Beziehung zu Daniel, der ihr am eigentlich schönsten Tag ihres Lebens den Laufpass gegeben hat. Allein tritt sie ihre Hochzeitsreise an, wo sie Marc trifft – Kapitän der Artemis und der Mann, der sie in schwierigster Stunde auffängt. Stunden süßer Zerstreuung und heiße Nächte unter dem Sternenhimmel lassen Elena vergessen und ihr Herz heilen. Um neues Glück zu finden, muss Elena ihre Ängste überwinden und der Liebe erneut eine Chance geben …

    *FAZIT*

    Trotz das ich die ersten Bände davor nicht kannte war es mir möglich diese Geschichte ohne Probleme zu verstehen.
    Elena und Marc haben beide viel in der Vergangenheit durchgemacht was auch gut erklärt wurde doch haben beide sich sehr gut angenähert, vor allem trotz der seelischen Schmerzen Nähe zugelassen.
    Das machte die Geschichte noch interessanter aus Vergangenes zu verarbeiten und hinter sich zu lassen vor allem auch die nähe einer Person zu zu lassen.
    Sinnlich schöne Momente die zum dahin schmelzen einladen, gepart mit Momenten die brenzlig wurden und zu Herzschmerz führten wurde hier sehr gut umgesetzt.

  12. Cover des Buches Global Fish (ISBN: 9783596169160)
    Rainald Grebe

    Global Fish

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Zeuhlibatman
    Eine radikal-surrealistische Geisterbahnfahrt! Furchtbar komisch und, typisch Grebe, gleichwohl sehr, sehr furchtbar. Fantasy für Philosophen oder aber Popcorn-Kino für Depressive. Ein wundervolles Werk!
  13. Cover des Buches Wir Ertrunkenen (ISBN: 9783328102649)
    Carsten Jensen

    Wir Ertrunkenen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Carsten Jensen setzt den Marstaler Seeleuten ein Denkmal, indem er ihr Werden, Fahren und Ertrinken erzählt. Mit den drei Generationen der Familie Madsen (Laurids, Albert und Knud Erik, der allerdings kein Madsen mehr ist) geht die Lektüre auf Große Fahrt – von Dänemark bis Shanghai, New York und Samoa. Mehr als hundert Jahre Seefahrt umspannt dieser Roman und intoniert den Abgesang auf die Segelschifffahrt. Ich war mir nicht sicher, ob ich das mögen würde, zumal auf achthundert Seiten.

    Aber ich mag es nicht nur, ich liebe es: Jensen hat nämlich große Lust zu erzählen und begibt sich mit einer undefinierten Wir-Perspektive mitten unter die Marstaler, direkt ins Geschehen hinein. Überdies spickt er die Lebensgeschichten der Figuren mit so viel Anekdoten, Geschichten, Seeluft und Salzrändern, dass es nie langweilig wird.

    Dabei vergisst Jensen nicht, einige Grundtöne in die Story zu weben, nämlich einerseits die Melancholie angesichts der sich wandelnden Zeiten und der untergegangenen Romantik der Großsegler, andererseits die Entlarvung dieser Romantik als hartes Schicksal voll Arbeit und Schmerz und zum dritten die gespiegelte Geschichte der Daheimgebliebenen, der Mütter, Ehefrauen und Kinder nämlich, die es weniger und weniger ertragen wollen, den Tod auf See als schicksalsgegeben hinzunehmen.

    Dieses dritte Motiv verkörpert Klara Friis, Witwe, Erbin und plötzliche Reederin, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Schiffe ein für alle Mal aus Marstal zu verbannen und den Männern der Stadt ein Leben an Land aufzuzwingen. Klara ist Jensen gut gelungen, und ihr monströses Ziel, das Meer gleichsam aus Marstal herauszupeitschen, ist großartig.

    Dass Jensen bisweilen die Spur verliert, ist auf achthundert Seiten zu vernachlässigen, desgleichen, dass sich die Erzählung in den drei Kreisen der Generationen strukturell wiederholt.

    Ich habe „Wir Ertrunkenen“ auch als Abenteuer gelesen und es sehr gemocht – und das nicht etwa, weil ich Segler bin, sondern trotzdem.

  14. Cover des Buches Die Schatzinsel (ISBN: 9783150206386)
    Robert Louis Stevenson

    Die Schatzinsel

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Tobie

    Zum Inhalt:

    Jim Hawkins, Sohn eines Gastwirtes, findet heraus, dass sich ein ehemaliger Pirat, William Bill Bones, in die Herberge seiner Eltern eingemietet hat. Bones hat eine alte Seekiste mit seinen Habseligkeiten dabei, die er wie einen Schatz bewacht. Außerdem hat er permanente Angst, dass ein Mann mit Holzbein nach ihm fragen könnte und auch sonst fühlt er sich von den ehemaligen „Mitseglern“ verfolgt.

    Nachdem Bones durch einen Schlaganfall stirbt, durchsuchen Jim und seine Mutter dessen geheimnisvolle Truhe und finden neben ein paar Münzen eine Schatzkarte. Da die Piraten zu dem Zeitpunkt ankommen und nach eben dieser Karte den Gasthof durchsuchen, verstecken sich Jim und seine Mutter mitsamt ihres Fundes.

    Jim Hawkins vertraut sich dem Arzt Doktor Livesey sowie dem Gutsherrn und Richter John Trelawny an, die daraufhin beschließen, eine Expedition zur Schatzinsel zu unternehmen. Bei der Suche nach einer passenden Mannschaft lernen sie John Silver kennen, der sich als Smutje anbietet und gleichzeitig den Rest der Mannschaft zusammenstellt.

    Während der Überfahrt belauscht Jim Hawkins zufällig ein Gespräch zwischen John Silver und einigen Crew-Mitgliedern und erfährt dabei, dass diese nach Bergung des Schatzes eine Meuterei planen.

    Endlich angekommen, beschließt Jim die Insel zu erkunden. Während seiner Erkundungstour trifft er auf einen ausgesetzten Piraten, der sich bereits drei Jahre auf der Insel durchschlägt und erfährt, dass dieser Mitglied der Mannschaft gewesen ist, die damals den Schatz dort versteckte.

    Auf der Insel befindet sich ein altes verlassenes Blockhaus, in dem sich ein Teil der Crew aus Angst vor den Piraten/Meuterern verschanzt hat. Dort kommt es schließlich auch zu einem Kampf der beiden Gruppen, bei dem beide Seiten Verluste erleiden. Da die Piraten aber die Oberhand gewinnen, nehmen sie Jim als Gefangenen und machen sich mit ihm zusammen auf den Weg um den Schatz zu bergen. 

    Es stellt sich dann heraus, dass der Schatz schon vor langer Zeit geborgen wurde und sich daher nicht mehr am gekennzeichneten Punkt befindet. Ebenfalls vor Ort aber versteckt haben sich die anderen „loyalen“ Besatzungsmitglieder, die nun aus ihrem Versteck hervorkommen und die Piraten stellen. Es kommt zum Showdown.


    Ich habe dieses Buch geschafft! Und das war ein gutes Stück Arbeit und ist mir nicht leicht gefallen. Ich muss wohl leider zugeben, dass Klassiker nicht mein Ding sind. Ich glaube die Geschichte war zu ihrer Zeit wirklich wunderbar, spannend und hat vor ein paar Jahrzehnten gerade bei den Kindern Fernweh und Abenteurerlust geweckt. Insgesamt passt die Umsetzung aber für mich nicht mehr in die Gegenwart. Es ist nicht mal so, dass es um den Inhalt geht, denn Piratenstories und Abenteuerreisen sind ja nach wie vor gefragt und spannend, aber die Erzählung selbst war für mich sehr zäh und das Tempo der Geschichte ließ meine Augen öfter mal zu fallen. Man ist wohl heute einfach mehr Action (bzw. vielleicht auch einfach nur Effekthascherei) gewöhnt. 

    Es gibt viele lange  Beschreibungen, bei denen ich mich gefragt habe, was sie zur eigentlichen Geschichte beitragen und die im Endeffekt doch nur für das Setting/Feeling nützlich waren. Jim Hawkins blieb mir auf eigentümliche Weise fremd und ich konnte nicht wirklich mit irgendeinem der Charaktere mitfiebern. Die Geschichte braucht auch relativ lange, bevor sie überhaupt mal Fahrt aufnimmt. 

    Insgesamt also eine nette Abenteuergeschichte, die mit heutigem Blick „aus der Zeit fällt“ aber ohne Frage zum Zeitpunkt ihrer Entstehung ein Bestseller gewesen sein muss.


  15. Cover des Buches Mason & Dixon (ISBN: 9783499229077)
    Thomas Pynchon

    Mason & Dixon

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Habicht

    Eher zufällig las ich im Anschluss an Philip Roth Thomas Pynchon, den ebenfalls amerikanischen Autor, der nur vier Jahre nach Philip Roth geboren wurde, aber eine vollkommen andere „Schreibe“ als dieser an den Tag legt. In seiner mehr als 1000 Seiten umfassenden Story, die im Stil einer historiografischen Metafiktion geschrieben ist, erzählt er von den Briten Charles Mason, einem Vermessungsingenieur, und dem Astronomen Jeremiah Dixon, die in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts die Grenzlinie zwischen den Nord- und Südstaaten Amerikas, auch bekannt als Mason-Dixon-Linie, zogen. Anders als bei einem klassischen historischen Roman, vermischen sich bei Pynchon reale und fiktive Fakten und lassen ihn, zu einem lebendigen Ganzen werden, in dem auch über Geschichte reflektiert wird, sodass man als Leser ziemlich herausgefordert ist, das ein oder andere zu hinterfragen. Zudem sind Inhalt und Stil sehr spannend und lassen trotz der Erzählfülle keine Langeweile aufkommen. Für mich war Pynchons Roman eine wunderbare Urlaubslektüre, die ich allen empfehlen kann, die außer Lust auch Zeit, für ein nicht alltägliches Leseerlebnis haben.

  16. Cover des Buches Novecento (ISBN: 9783455000955)
    Alessandro Baricco

    Novecento

     (155)
    Aktuelle Rezension von: buchjunkie
    Auf dem luxuriösen Ozeandampfer 'Virginian“ , der zu Beginn des vorigen Jahrhunderts zwischen der Alten und der Neuen Welt pendelt, findet der Matrose Danny Boodmann im Ballsaal ein etwa zehn Tage altes Baby in einer Pappschachtel , die laut Aufdruck irgendwann mal Zitronen enthalten hat .
    Danny beschliesst , sich um dieses Baby zu kümmern und gibt ihm den Namen Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento. Zeit seines Lebens wird dieses Findelkind nicht mehr von Bord gehen.
    Novecento entwickelt zu einem Ausnahmetalent am Klavier und als sagenhafter Ozeanpianist wird er zur Legende.
    Doch irgendwann sind die Tage  der “Virginian“ gezählt und Novecento muss  eine Entscheidung treffen.




    Zuerst war diese Geschichte für ein Theaterstück konzipiert, erst danach entstand die Erzählung.  
    So wird die Geschichte vom Trompeter der Schiffskapelle  in Monologform erzählt. Zwischendrin stehen in Klammer gesetzte kurze Regieanweisungen.


    Diese Geschichte hat mich verzaubert. Sie umfasst nur 80 Seiten und beinhaltet doch so viel.


    Es ist mein zweites Buch des italienischen Autors Alessandro Baricco. 
    Er schafft mit seiner Phantasie  und seiner poetischen Sprache eine ganz zauberhafte Atmosphäre. Er verwendet so schöne Worte und besondere Stilmittel, die den Leser einfangen. 
    Es ist ein Buch, das langsam gelesen werden will, damit man nichts der stimmungvollen Erzählweise übersieht.
    Durchaus ein Buch, das man zweimal lesen kann .


    Eine empfehlenswerte und besondere kleine Lektüre mit einer großen Geschichte!
  17. Cover des Buches Wolfskriegerin (ISBN: 9783941547063)
    Kerstin Dirks

    Wolfskriegerin

     (5)
    Aktuelle Rezension von: jimmygirl26
    Mit Wolfskriegerin geht die Trilogie von Lykandras Krieger zu Ende, eigentlich sehr schade da es wirklich ganz tolle Bücher sind. Das Buch fesselt einem von Anfang an und man will und kann es nicht zur Seite legen. Diesesmal steht der große Kampf zwischen Vampire und Werwölfe an aber vorher gibt es für Killian noch eine private Sache zu erledigen und zwar die Versöhnung mit seinem Bruder Correy. Ob ihm das gelingt und wie der Kampf ausgeht. Lest am besten selbst ich für meinen Teil kann die Bücher wirklich empfehlen.
  18. Cover des Buches Das Schiff (ISBN: 9783548609461)
    Stefán Máni

    Das Schiff

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein Schiff auf Abwegen. Weit und verab der Heimat sind auf einem Frachter neun verschiedene Menschen ab Bord. Das es keine einfache Überfahrt wird, zeigt bereits die Wettervorhersage. Hinzu kommt, dass sich die Männer alle fremd sind und jeder scheinbar etwas zu verbergen hat oder auf der Flucht vor sich selbst oder vor anderen Dämonen ist.

    Als wäre das nicht schon genug Stress für die Besatzung, wird mehrfach Sabotage ausgeübt und niemand kann derer überführt werden. Erst als das Schiff von Seeräubern angegriffen wird, zeigt sich das erste Mal so etwas wie Teamarbeit....

    Ein unruhiger Roman bei dem man sich den Wellengang und die unglaublichen Launen der unterschiedlichen Charaktere herauslesen kann. Keine leichte Kost!
  19. Cover des Buches Scatterheart - Verbannt in die Ferne (ISBN: 9783570280171)
    Lili Wilkinson

    Scatterheart - Verbannt in die Ferne

     (176)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    "Östlich der Sonne und westlich des Mondes" heißt ein norwegisches Märchen. Dort begegnet einem armen Bauern ein weißer Bär und fragt, ob dieser ihm seine jüngste Tochter gäbe. Im Gegenzug dafür erhielte der Mann Reichtum. Die Tochter geht mit dem Bären, lebt in einem Schloss, hat alles was das Herz begehrt und langweilt sich, ist unzufrieden, ein Scatterheart. Der weiße Bär lässt Scatterheart gehen, als er merkt, wie unglücklich sie ist. Allerdings findet sie den Weg zurück nach Hause nicht mehr und irrt durch die Welt, bis sie letztendlich wieder bei dem weißen Bären landet...

    Eingebettet in dieses Märchen ist die Geschichte der 14jährigen Hannah, die 1814 in London lebt und ein behütetes Leben führt, bis sie feststellt, dass ihr Vater offenbar ein berüchtigter Spieler war, der sie alleine gelassen hat um seinen Schuldnern zu entgehen. Hannah ist mittellos und hilflos. Durch ein Missverständnis landet sie auch noch im Gefängnis und wird nach Australien deportiert. Thomas, ihr ehemaliger Hauslehrer, hatte angeboten, sie zu heiraten. Aber Hannah fand es nicht angemessen, unter ihrem Stand zu heiraten...

    Es ist sehr faszinierend, wie hier eine "reale" Geschichte mit einem Märchen verknüpft wird. Hannah und Scatterheart werden gemeinsam erwachsen, durchleiden Schreckliches und verabschieden sich von Standesdünkel und Vorurteilen.
    Der Schreibstil ist schön und liest sich leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin. Vielleicht hat es ein paar Längen im Mittelteil. Hannahs Seereise ist wirklich lang und qualvoll.
    Am Ende findet Hannah sich und auch etwas Glück, sofern man als Sträfling in Australien eben glücklich werden kann. Das Leben ist eben kein Märchen.
  20. Cover des Buches Lord Jim (ISBN: 9783492550123)
    Joseph Conrad

    Lord Jim

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist das einzige Buch das ich in Originalsprache gelesen habe. Eine Herausforderung denn mein Kenntnise der englischen Sprache waren in jungen Jahren der Wortgewalt Korzeniowski's in keiner Weise ebenbürtig. Es blieb mir nur die Möglichkeit selbst mit seiner Erzählung und sprachlichen Möglichkeiten zu wachsen was sehr mühsam war und von mir nie wirklich erreicht wurde. Mit diesem Buch lernte ich wie nouancenreich die englische Sprache sein kann und was alles damit möglich ist denn der Pole Korzeniowski hat es mir gezeigt. Die Thematik des Buches zeigt deutlich das ein Mensch sich in der Summe seiner Erfahrungen offenbart. Ein aktuelles Thema wenn es darum geht mit begangen Fehlern umzugehen.
  21. Cover des Buches Tai-pan (ISBN: 9780307491572)
    James Clavell

    Tai-pan

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist die Zeit der Abenteuergeschichten und den Seefahrern. Von Romantik kann allerdings bei diesem Buch nicht die Rede sein. Es handelt von einem Mann, gebaut wie Hühne grünäugig wie ein Drache, der allein schon aufgrund seiner Erscheinung in China Eindruck macht. Mit eisernerm Willen den Handel in Honkong zu kontrollieren muß der Ausnahmekaufmann Struan sich mit der Zweizüngigkeit der chinesischen Platzhirschen auseinandersetzen die nicht damit rechnen das die Langnase aus Schottland wie ein Taifun über sie kommt und erfolgreich den Sieg davonträgt.
  22. Cover des Buches Der letzte Schiffsjunge der Baquedano (ISBN: 9783293209060)
    Francisco Coloane

    Der letzte Schiffsjunge der Baquedano

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Ein Fund in der Wühlkiste; der Vergleich mit Jack London im Klappentext machte mich neugierig. Dieser 1941 erschienene kurze Roman machten den Autor in Südamerika sofort berühmt. Er schildert die Abenteuer eines chilenischen Jungens auf einem Schulschiff der Marine, in das er sich eingeschlichen hat, um Schiffsjunge zu werden. Er lernt das Leben auf der See kennen, findet seinen verloren geglaubten Bruder wieder und kehrt am Schluss wieder zu seiner Mutter zurück. Der Text ist in einer recht kargen, aber um Poesie bemühten Sprache geschrieben, was mich ein bisschen an Anna Seghers erinnerte. Am schönsten fand ich den Satz "Die Menschen sind wie [...] Eisberge; das Leben wirbelt uns herum und verändert uns". Wer wieder einmal etwas Seeluft schnuppen will, kann es hier mit einem Text abseits des Abenteuer-Mainstream tun, wenn ihn die Kürze und die karge Sprache nicht stören, wie es mich ein bisschen tat.
  23. Cover des Buches Des Kaisers Kulis (ISBN: 9783462401769)
    Theodor Plievier

    Des Kaisers Kulis

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Dorum

    Dies Buch ist alles andere als ein „Spiegel“ der Kaiserlichen Marine während des WK1.

    Stimmig im Bereich der Hochseeflotte so ab Frühjahr 1917 ist alles was z.B. die Vorpostenverbände angeht billige linke Propaganda. Da stimmt auch nichts. So sind ( die Akten sind im BA/MA zu einsehen ) diese Verbände, wie die U-Boote und T-Boote , bis in die erste Novemberwoche 1918 ohne Auffälligkeiten täglich in See gewesen. Hier kam es ab Mitte 1917 ständig zu Verlusten an Mensch und Boot durch die britischen Minensperre und trotzdem keine Befehlsverweigerungen, Sabotage, usw . Und das laut P. schon 1915 ? Albern ! Eine Untersuchung bei der II. Torpedobootsflottille im Herbst 1917 z.B. ergab bei den ca. 1300 Mann des Verbandes kaum nennenswertes an Strafen. Meist Suff oder Urlaubsübertretung. Britische (heute freigegebene ) Verhör Protokolle aus dem Jahr 1917-18 sprechen bei den T- und U-Bootsleuten durchweg von eine hohen Kampfmoral und Siegesgewissheit.  

     Schon gar nicht wie bei P. beschreiben war es bei den Hilfskreuzers. Seltsam. Bei P. ist die Besatzung aus den Strafanstalten zusammengesucht, in der Wirklichkeit waren es Elitesoldaten, sonst wären die meist sehr erfolgreichen Fahrten überhaupt nicht vorstellbar. P gehörte ja auf WOLF dazu.

    Wozu dies Buch heute? Eigentlich nur als Beleg für die hirnlose kommunistische Propaganda der 20ziger Jahre.

    Wer authentisches über den Alltag der Matrosen und Heizer erfahren der greife zu Ringelnatz. Da stimmt auch alles.

  24. Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis (ISBN: 9783104032061)
    Christoph Ransmayr

    Die Schrecken des Eises und der Finsternis

     (112)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich bin irgendwie ganz zwiegespalten, was dieses Buch angeht: Einerseits finde ich das Thema unglaublich interessant und verschlinge alles Mögliche zu Expeditionen und dem Forschergeist jener Zeit. Es beeindruckt mich wirklich sehr, welche Strapazen Menschen seit jeher auf sich nehmen, um Unbekanntes zu entdecken und zu erforschen. Dies wird im historischen Tagebuch-artigen Teil des Buches über eine Polarexpedition in den 1870er Jahren auch deutlich: Es geht darum, wie die Schiffsbesatzung mit Krankheit, Tod, Mangelernährung und psychischem Druck zu kämpfen hat und wie die Expedition aus wissenschaftlicher Sicht abläuft. Der andere Teil des Buches, ein fiktiver Roman im Hier und Jetzt, soll aufzeigen, wie anders es heutzutage ist. Da will jemand dem früheren Forschergeist nachspüren und merkt, dass die Leute so etwas gar nicht mehr interessiert, ohnehin fast schon alles erforscht ist und die neuen Technologien und Annehmlichkeiten eben auch ein ganz anderes Reise- und Expeditionsverhalten mit sich bringen. Die Idee, die beiden Zeitebenen gegenüberzustellen, um die Unterschiede und Entwicklungen deutlich zu machen, finde ich klasse, aber irgendwie führt der fiktive zweite Teil nicht so richtig zum Ziel... Er plätschert eher vor sich hin, kann den eindringlichen Schilderungen des historischen Teils bei Weitem nicht das Wasser reichen und bleibt beim Leser nicht hängen. Da es nicht so richtig funktionieren will, wäre vielleicht ein reines Tagebuch der Expedition besser gewesen.

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