Bücher mit dem Tag "mauer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mauer" gekennzeichnet haben.

222 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter (ISBN: 9783423762069)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

     (1.454)
    Aktuelle Rezension von: Book_Queen

    Der dritte Teil hat mich durch und durch überzeugt & begeistert! Es war sogar nochmal eine Steigerung zu Teil Zwei, der schon grandios war! Also eine absolute Buch-Empfehlung für alle Romantasyfans!

    Ach, ich liebe Maas und diese Reihe! 

    Der erste Satz hat mich sofort wieder in die Welt von Rhysand & Feyre katapultiert. Es war wie nach Hause kommen, man hat sich total auf alle Charakter &  ihre Entwicklung gefreut! Maas schafft es tiefgründig, spannend, emotional und gleichzeitig packend zu schreiben. Sie reißt einem das Herz raus, zertrümmert es, klebt es wieder zusammen und dann wieder das selbe! Schrecklich schön trifft es auf den Punkt! 

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.376)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.931)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  4. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.217)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.543)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  6. Cover des Buches Die Krone der Dunkelheit (ISBN: 9783492705264)
    Laura Kneidl

    Die Krone der Dunkelheit

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich lese nicht besonders viel High Fantasy, aber wenn Laura Kneidl solch einen Roman veröffentlicht, bin ich dabei. Ihre Jugendfantasy gefällt mir schließlich auch außerordentlich. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ja, es gibt Längen und manchmal bin ich auch nicht so flüssig durch die Kapitel gekommen, aber ich war trotzdem mit jeder Seite aufgeregter und wollte wissen, wie es weitergeht. Von der einen oder anderen Figur hätte ich mir mehr erhofft, doch ich bin zuversichtlich, dass da noch mehr in den nächsten Bänden folgen wird. Es war kein Knallerauftakt, aber einer, der mein Interesse geweckt hat und mich freudig den zweiten Teil erwarten lässt. 

     

  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  8. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.126)
    Aktuelle Rezension von: andheu

    https://andheu.com/2021/04/10/sturm-der-schwerter-george-r-r-martin/

  9. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.179)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  10. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.036)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    ... wird hier von Martin eiskalt durchgezogen. Jeder, der die Geschichte kennt weiß, wovon die Rede ist. Und ja, wen hat es nicht erwischt - der ultimative Beweis, dass einem die Charaktere am Herzen liegen. Dass der Autor es geschafft hat, solch liebenswerte Protagonisten und bedeutende Momente zu schaffen, die einem wirklich nahe gehen.

  11. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (724)
    Aktuelle Rezension von: Rainbowwalker

    Der neunte Band des Epos ''Das Lied von Eis und Feuer'' überzeugt war nach wie vor nicht mit einer komprimierten, spannenden Erzählung der Ereignisse in Westeros und Essos, übertrumpft aber trotzdem die zwei vorangegangenen Bände. 


    Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht …


    Man kann ja nicht nur schlechtes über diese Bücher erzählen. Ihr einziges Makel ist nun mal der ausschweifende Erzählstil, welches alles in eine monotone Brühe aus Buchstaben verwandelt und wenig Charme für Spannung und Epik aufbringt. Doch trotz dem lese ich immer wieder die Folgebände und hege die Hoffnung, dass ich mich irgendwann mal nicht von einem Martin Buch losreißen kann. Leider ist das hier nicht der Fall gewesen, auch wenn die Storylines schon viel differenzierter und ereignisreicher waren. 

    Zum Beispiel kam es endlich vor, dass Kapitel über Cersei UND Dany zusammen in einem Band existierten. Ich hatte das Gefühl, dass die spannenden Storylines nun nicht mehr versucht wurden auf zwei Bücher zu strecken, sondern auch endlich koexistierten. Das steigerte das Lesevergnügen natürlich immens, auch wenn immer noch ein paar Kapitel über total unwichtige und langweilige Protagonisten Einzug erhielten. Mit etwas Hoffnung wird diese unbequeme Eigenschaft der Bücher im zehnten Band endlich versanden ... Doch das werden wir wohl erst später erfahren. 

    Gut gefallen hat mir dafür die Entwicklung der Story, welche ich als sehr clever und realistisch empfand. Von einer platten Story kann hier keinesfalls die Rede sein. Auch sehr gelungen finde ich, dass es hier nur selten schwarz oder weiß gibt: Kein Protagonist ist ausschließlich böse oder gut, was sehr viel Abwechslung mit sich bringt und die Karten über die Entwicklung der Handlung immer wieder neu mischt. Zudem bringt es noch eine weitere Ebene mit in die Werke, da auch im echten Leben nie jemand immer gute oder immer schlechte Entscheidungen trifft - jeder Mensch ist mal unberechenbar. Martin gelingt es sehr gut, aus den Konstrukten in seinem Kopf reale Personen mit logischen Konflikten zu erzeugen, was die Welt um jene herum sehr dreidimensional wirken lässt. 

    So kann ich also mit gutem Gewissen dieses Buch empfehlen, auch wenn ich es als sehr langatmig und etwas zu ausführlich empfinde. Die gesamte Story bis jetzt hätte man locker auch in fünf Teilen unterbringen können, aber ich verbuche es mal als subjektive Einschätzung, welche Ausführungen notwendig für die Geschichte sind, und welche nicht. 


    So verbleibe ich also mit einem großen Interesse an dem Folgeband und dem Wissen über viele Protagonisten, die übermorgen wahrscheinlich schon tot sein werden...


    8 / 10 unnötige Storylines



    Allgemeines zum Buch:

    Erscheinungsdatum : 12.05.2012

    Preis                        : 16,00€

    Seitenzahl                : 848  


  12. Cover des Buches Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern (ISBN: 9783492705271)
    Laura Kneidl

    Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Cookie02

    "Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern" ist der zweite Band der Trilogie. Neben den Perspektiven von Freya, Larkin, Ceylan, Kheeran und Weylin, welche bereits im ersten Band vorkamen, wird dieser Teil zusätzlich auch aus den Perspektiven von Leigh und Elroy erzählt.


    Inhaltlich möchte ich gar nichts weiter zu diesem Band sagen, denn man sollte selbst lesen, welchen Weg die liebgewonnenen Figuren hier bestreiten. Manche Entwicklungen und Entscheidungen haben sich lange angebahnt und ich habe sie erwartet; andere hingegen kamen für mich vollkommen überraschend und haben mich schockiert. Insgesamt fühlte es sich an, als würde sich die Handlung in diesem Teil etwas langsamer als im Letzten entwickeln, was jedoch vermutlich den zahlreichen Perspektiven und Handlungssträngen geschuldet ist. Und selbstverständlich bin ich fast daran verzweifelt, dass jeder Handlungsstrang immer gerade dann unterbrochen wurde, als es am Spannendsten war.


    Die Figuren haben es allesamt geschafft, mich zu überzeugen und sich in mein Herz zu schleichen - selbst die, denen ich im ersten Band noch kritisch gegenüber eingestellt war. Meine liebste Figur änderte sich alle paar Seiten; war es zu Beginn noch Ceylan, wechselte es zu Larkin, dann zu Kheeran, dann zu Leigh, dann zu Freya und schließlich doch wieder zu Leigh. Man muss sie einfach alle mögen. ^^ Und wie bereits beim ersten Band muss ich noch einmal betonen, dass ich es liebe, wie divers die Figuren hinsichtlich ihrer körperlichen Erscheinung, ihrer Charakterzüge und ihrer sexuellen Orientierung gestaltet wurden.


    Zum Ende hin spitze sich die Handlung an allen Fronten erheblich zu, sodass ich mit offenem Mund und klopfendem Herzen da saß und es kaum erwarten kann, endlich den dritten Teil in den Händen zu halten und zu erfahren, wie es für die Figuren enden wird. Insbesondere bezüglich Freya, Kheeran und Aldren bin ich sehr besorgt. :(


    Fazit:

    Mit den lieb gewonnenen Figuren geht es in diesem zweiten Band spannend weiter, und insgesamt fühlte sich die Stimmung hier noch düsterer und bedrückender als im ersten Teil an, was meine Sorge, aber auch meine Neugier auf dem dritten Teil ins Unermessliche steigen lässt. Ich vergebe erneut sehr empfehlenswerte 4,5 Sterne und kann es kaum erwarten, bald das Finale erleben zu können!

  13. Cover des Buches A Court of Thorns and Roses (ISBN: 9781408857861)
    Sarah J. Maas

    A Court of Thorns and Roses

     (324)
    Aktuelle Rezension von: jessewa

    Die Story an sich war super spannend, aber es gab einige Dinge, die anders hätten thematisiert werden sollen. 

  14. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (360)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    »Never Doubt« war mein erstes Buch von Emma Scott, aber ich bin überzeugt, egal mit welchem ich begonnen hätte, es hätte mich ebenso begeistert wie die Geschichte von Willow und Isaac.


    Für das, was vor einem Jahr geschah, hat Willow keine Worte. Erst als sie die Rolle der Ophelia am städtischen Theater bekommt, sieht sie eine Chance, ihren Schmerz mit den Zeilen Shakespeares in die Welt zu schreien. Ihr Hamlet ist Isaac Pearce, der Bad Boy der Stadt. Instinktiv versteht Isaac ihren Hilferuf, und mit jeder Konfrontation der tragischen Liebenden auf der Bühne kommen Willow und Isaac sich näher. Doch um wieder wirklich zu leben, muss Willow ihre eigene Stimme finden ...


    Ich hätte nicht erwartet, dass mich das Buch von Seite eins an so mitnimmt. Die Geschichte beginnt mit einem Märchen das Willows Großmutter ihr erzählt. Das Märchen an sich hat mich schon ebenso begeistert wie Willow, aber ich fand besonders, wie oft es auch im Rest des Buches aufgegriffen wurde und neben Hamlet genauso gut zur Handlung gepasst hat.


    Man erfährt so ziemlich auf der ersten Seite, was vor einem Jahr mit Willow passiert ist, trotzdem möchte ich es hier nicht spoilern. Seitdem teilt sich Willows Leben ein bisschen in ein ›Davor‹ und ein ›Danach‹. Davor war Willow an ihrer alten Schule ein beliebtes Mädchen, das gerne Zeit mit ihren Freundinnen verbracht hat oder auf Partys gegangen ist. Jetzt will sie sich am liebsten nur noch in ihrem Zimmer verkriechen und niemanden mehr um sich haben. Nur Isaac weckt ihr Interesse, obwohl er in der Zeit ›Davor‹ der Typ Kerl war, mit dem sie keinen Umgang gehabt hätte.


    Isaac ist von allen als der Bad Boy der Stadt verschrien. Er lebt in einem heruntergekommen Trailer mit seinem gewalttätigen, alkoholkranken Vater. Der einzige Lichtblick in seinem Leben ist das Theater, wo er auf der Bühne mit seinem außergewöhnlichen Talent die Zuschauer in seinen Bann ziehen kann. Und obwohl er als Bad Boy bezeichnet wird, finde ich, bedient er charakterlich fast keines der Klischees … äußerlich ja, aber innerlich nicht, weshalb ich mich genauso schnell wie Willow in ihn verliebt habe. Er ist verschlossen, aber nicht blind für die Gefühle anderer. Er durchschaut Willow viel schneller als ihr lieb ist und doch kann und will sie sich nicht von ihm fernhalten.


    Abgerundet wurde die gesamte Geschichte durch Emma Scotts tollen Schreibstil. Er ist emotional, packend, schmerzhaft, lustig, traurig … er ist genau die Emotion, die gebraucht wird, um voll und ganz von der Geschichte mitgerissen zu werden. »Never Doubt« saugt einen auf, um einem gegen Ende kurz das Herz zu brechen und es dann liebevoll wieder zu kitten.


    Fazit

    Ich habe diese Geschichte auf allen Ebenen geliebt. Sie hat mich mit dem ersten Satz in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, sodass ich gegen Ende jegliches Zeitgefühl verloren und bis tief in die Nacht gelesen habe (sehr sehr untypisch für mich). Willow und Isaac sind zwei wundervolle Charaktere, die einander mehr als nur verdient haben. Während all ihrer Schwierigkeiten, Kämpfe und Fehlentscheidungen fiebert man mit ihnen mit und hofft, dass sie endlich ihr Happy End bekommen.

  15. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.040)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ganz ehrlich? Anfangs dachte ich, bei dieser Reihe würde es sich um Fantasy handeln, aber weit gefehlt, hier geht es tatsächlich um eine sehr interessante Welt, welche gar nicht so weit in der Zukunft spielt und doch so sehr anders ist, als die unsere. Wie mir dieser erste Band hier gefallen hat, erfahrt ihr nachfolgend.


    Was den Schreibstil angeht, so kann ich schon einmal sagen, dass mir dieser wirklich ausgezeichnet gefallen hat. Dieser ist flüssig und relativ einfach gehalten, ohne aber trivial zu wirken. Außerdem ist er beschreibend, aber nicht zu ausführlich. Mir hat er jedenfalls die Welt nahe gebracht und mich wirklich gut durch die Geschichte begleitet.


    Und auch diese ist echt toll, konnte mich von Anfang an packen und ich wollte auch die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Dennoch, obwohl die Geschichte zu keiner Zeit langweilig war, zog sie sich teilweise ziemlich in die Länge, wobei ich aber auch nicht sagen könnte, wo man sie hätte kürzen können, denn für mich waren alle Entwicklungen wichtig. Vor allem mochte ich, dass die ganze Handlung nicht so glatt und geradlinig war, sondern auch mal etwas schief ging und es somit Platz für interessante Wendungen gab. Und auch diese hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Wenngleich es hier und da scheinbar offensichtlich war, wohin die Geschichte wohl gehen würde, war es niemals zu einhundert Prozent sicher und oftmals wurde ich echt überrascht. Genauso mochte ich das ganze Thema des Buches, die gut durchdachte Welt, die auf den ersten Blick gar nicht so dystopisch wirkt, sondern eher fantastisch. Erst mit der Zeit merkt man als Leser, wo man da eigentlich gelandet ist und was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat. Und auch Gaias Rolle in der ganzen Geschichte fand ich echt interessant und spannend, ebenso die kleine Liebesgeschichte, die sehr organisch in die Handlung eingebaut wurde und sich eher im Hintergrund abspielt. Allerdings gibt es in der Geschichte eine Sache, die ich ein bisschen befremdlich fand und das war der Einfallsreichtum der Autorin, der manchmal schon eher witzig als realistisch wirkte. Ich sage nur: Maske aus Crêpe. Das Ende fand ich aber auch gut gelöst. Zwar gab es einen mittelmäßig schlimmen Cliffhanger, dennoch konnte mich die kleine Bonusgeschichte über Leon noch einmal richtig überzeugen. 


    Die Charaktere fand ich in diesem Buch auch richtig gut. Zwar muss ich zugeben, dass ich wohl niemanden von ihnen, selbst die Protagonistin, nicht ewig im Gedächtnis behalten werde, dennoch waren sie gut und realistisch geschrieben. Gaia ist, wie meist in dieser Art Bücher, eine toughe Protagonistin, die viel erlebt und sich in kurzer Zeit enorm weiterentwickeln muss. Sie ist liebenswert und ich habe sie gern begleitet. Leon mochte ich ebenfalls, wenn auch er nun nicht der größte Held war oder in irgendeiner Weise einzigartig. Ebenso fand ich die Nebencharaktere gut geschrieben, fast sogar noch besser als die beiden Hauptcharaktere, denn diese waren oft nicht durchschaubar und ich wusste eigentlich nie so richtig, wer auf wessen Seite ist.


    Alles in allem kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wirklich toll lesen lies, die Geschichte packend und spannend war, mit einer kleinen Prise Liebe, interessanten Wendungen und sogar einem kleinen bisschen Humor. Ich jedenfalls freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.


  16. Cover des Buches Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern (ISBN: 9783841440105)
    Vic James

    Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

     (212)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Zehn Jahre musst du opfern.“ Zehn Jahre welche die Menschen als Sklaven für die Ebenbürtigen abarbeiten müssen. Mehr als nur ein Zweiklassensystem erleben wir in diesem Buch. Die mächtigen Ebenbürtigen mit ihrem „Geschick“, mit welchen Sie Menschen manipulieren können, Gedanken löschen und verändern. Daneben die wenigen normalen Menschen.

     

    Jeder normale Bürger muss in seinem Leben diesen Schritt gehen. So auch die Familie von Luke.

    Die Eltern haben sich zum 10. Geburtstag der kleinen Schwester dazu entschieden, diese Zeit anzutreten. Denn seine Eltern haben der Meinung das es der perfekte Zeitpunkt ist. Seine jüngste Schwester kommt dann volljährig aus der Zeit raus. Er und seine Schwester sind dann in den Zwanzigern. Im Anschluss können sie dann endlich reisen und sich ein eigenes Haus leisten. Doch Luke hat recht, wenn er einwendet das beide bis dahin keinen Job erlernt haben und wovon sie sich ein Haus kaufen sollen. --- Hier fand ich die Entscheidung der Eltern nicht nachvollziehbar. Die jüngste Tochter ist 10!, die älteste hat gerade eine Zulassung zu einer Universität bekommen wo sie Medizin studieren kann. Nach der Sklavenzeit wird sie dies nicht mehr reinschaffen. Vor allem da es keine Altersgrenze nach oben gibt, diese Zeit abzuarbeiten. Ich hätte dann bis ins hohe Alter gewartet und mit 60+ das Ganze gemacht. Lieber im Alter in der Sklaverei sterben als vorher das Leben ruinieren.

     

    So hat Abigail organisiert das alle an die gleiche Stelle kommen. Zur schwerreichen und einflussreichen Familie Jardine. Doch alle kommen dahin außer Luke. Der kommt in die Fabrikstadt Millmoor. Dort heißt es sechs Tage die Woche arbeiten, Hunger haben, im Dreck legen und der Gefahr täglich zu sterben ausgesetzt sein. Doch er findet schnell Anschluss an eine Gruppe von Menschen welche im Untergrund arbeiten und mit Hilfe von Freunden in der Politik das System der Sklaverei stürzen wollen.

     

    Neben diesen beiden Spielstädten lesen wir in manchen Kapiteln aus der Sicht der Familienmitglieder der Jardines. Sowie auch weiteren Personen welche in der Politik unterwegs sind.  – Leider war es mir zu viel an Personen. Zu viele Namen, zu viele Verbindungen und stellenweise waren gerade dies die ermüdensten Kapitel gewesen.

     

    Was haben wir nun: Die Sklaverei. Die Opfer dieser. Die Befürworter dieser. Entscheidungen, Reaktionen, einen Kampf im Untergrund, einen offenen Kampf im Vordergrund. Alles in allem war für mich die Geschichte aber nicht rund gewesen. Es zieht sich, wirkt langweilig und verrät noch viel zu wenig.

    Wir erfahren schon noch das Luke eine Besonderheit für die Familie darstellt und es würde mich nicht wundern, wenn es sich am Ende noch herausstellen sollte das er nicht das leibliche Kind ist oder nur zur Hälfte und er Geschick hat. Alternativ ist er das Bild für die Revolution, ala Katniss Everdeen.

     

    Da ich den zweiten und dritten Teil noch im Schrank habe, werde ich diese noch lesen. Aber erst in ein paar Monaten.

  17. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 1 (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 1

     (2.807)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Ein sehr schöner Start für den ersten Dreiteiler dieser Sonea-Reihe.
    Mir gefällt der Wechsel der Sichtweisen zwischen den Charakteren sehr gut. Man lernt vier der wichtigsten Protagonisten kennen und wie sie die Situationen wahrnehmen und natürlich das jeweilige Hintergrundwissen.

    Was ich zusätzlich sehr schön fand, war die Tatsache, dass es einen Buchplot und einen Reihenplot gibt. Ich erhoffe mir einen kleinen Buchplot für den zweiten Teil und bin gespannt, wie die Reise von Sonea, Dannyl, Cery und Rothen weitergeht.

  18. Cover des Buches Herz aus Schatten (ISBN: 9783551316929)
    Laura Kneidl

    Herz aus Schatten

     (192)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein gut gelungener Fantasy-Roman über Kayla, die in einer Welt lebt, in der grausame Monster durch die Wälder streifen. Nur Bändiger wie sie, die die Wesen unter ihre Kontrolle bringen können, können die Bevölkerung davor beschützen. Doch als Kayla ihr erstes Monster, einen Schattenwolf, bändigt, stellt sich heraus, dass dieser sich in einen Menschen verwandeln kann und eigentlich nichts in ihrer Welt so ist wie es scheint. Das Setting ist wirklich sehr gut und interessant aufgebaut und auch der Plot hält einige Wendungen bereit, die man so nicht voraus sieht. Zwar trieft das Buch nicht vor epischen Kämpfen und Spannung, aber es überzeugt auf seine eigene Art mit dem tollen Worldbuilding und der Story. Die Charaktere sind dabei relativ sympathisch und der Schreibstil, der aus Kaylas Sicht erzählt, liest sich sehr flüssig und man taucht mit Leichtigkeit in die Geschichte ein.  Insgesamt eine sehr unterhaltsame, wenn auch etwas ruhigere Geschichte, die sich durchaus lohnt.

  19. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Band III der Jahrhundertsaga

    „Wie ironisch, dachte George: Um die Türkei zu beschützen, müssen wir die Kernwaffen von dort abziehen. Außenminister Dean Rusk warnte: >>Die Sowjets können aber woanders aktiv werden, Sir, und zwar in Berlin.<< George nickte. Es war paradox, dass der amerikanische Präsident eine Karibikinsel nicht angreifen konnte, ohne die Auswirkungen zu berücksichtigen, die eine solche Entscheidung siebentausend Meilen entfernt in Mitteleuropa hätte. Die ganze Welt war für die beiden Supermächte zum Schachbrett geworden.“ (S. 362)

    Eine komplexe, vielschichtige Handlung vereint historische Eckpunkte aus 30 Jahren amerikanischer, deutscher, englischer und russischer Geschichte. Thematisch durchschreitet Ken Follett, der Stephen King des Historischen Romans, im dritten Teil seiner Jahrhunderttrilogie den Kalten Krieg von vorne bis hinten – beginnend mit dem Mauerbau 1961 (1. Kritikpunkt: Warum beginnt er nicht bei der Nachkriegszeit mit interessanten Ereignissen wie dem Aufstand vom 17. 06. 1953) über die Kubakrise und JFK, die Rassendiskriminierung in den USA und M. L. King, Ost-West-Flucht, Korruption und Intrigen im Kreml (2. Kritikpunkt: Wo bleibt die Aufarbeitung der Nazivergangenheit mit den Nürnberger Prozessen? Richtig. Nirgendwo. Auch zur Mondlandung hätte ich wenigstens eine Erwähnung erwartet) bis hin zu Glasnost & Perestroika und dem Mauerfall (3. Kritikpunkt: Bei Follett hört es sich so an, als wäre mit dem Einsturz einer betonierten Wand alles getan und alle Menschen springen in Blümchenkleidern zu >I’ve been looking for Freedom< über einen Regenbogen…Dass wir auch heute noch, zu einem Zeitpunkt, an dem die Mauer länger abgerissen ist, als sie stand, mit Ungleichheiten und Vorurteilen zwischen Ost und West zu tun haben, lässt er unbetrachtet).

    Ken Follett hat mit diesem Abschluss seiner Familiensaga des 20. Jahrhunderts wieder einen dramatischen Liebesroman kreiert. Alle Protagonisten finden wieder auf magische Weise zueinander von den USA über England und das geteilte Deutschland zur Sowjetunion. Die Stammbäume der beteiligten Familien im Anhang und in den Klappen haben wirklich geholfen mit den umfänglich vorhandenen Protagonisten umzugehen, dennoch kam ich einige Male raus. „Zu wem gehörst du jetzt? Ich dachte, du hast etwas mit dem anderen Typen am Laufen? Oh, ach ne, doch nicht.“ Nach kurzer Orientierung und vielleicht ein paar Seiten zurückblättern ging das bei mir aber wieder.

    Es muss Follett zugutegehalten werden, dass er einen komplexen historischen Zeitrahmen mit vielen politischen Strängen (mehr als in den ersten beiden Teilen der Trilogie) gut gemeistert hat. Er vereint die wichtigsten politischen Themen aus diesen 30 Jahren geschickt, immer ist ein Protagonist live im oder am Geschehen dran ganz wie bei Forest Gump – Montgomery-Bus-Boykott & Martin Luther King’s >I have a Dream<-Rede; JFK’s >Ik bin ein Berliner< -Rede & das Attentat, Vietnamkrieg, Mauerfall u.v.m.

    Die Leserinnen und Leser bekommen einen groben Überblick über politische Zusammenhänge des Ost-West-Konflikts im historischen Kontext. Die Umsetzung in Romanform erlaubt es dem Rezipienten in lockerer Atmosphäre Geschichte spannend und informativ zu erleben. Ich muss zugeben, dass ich mich mit diesem Zeitabschnitt weniger auskenne als das noch beim ersten und zweiten Teil der Fall war. Einfach, weil im Lehrplan besonderer Fokus auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den beiden Weltkriegen gelegt wird, da wird nach hinten heraus die Zeit knapp. Jahrgänge nach 1990 wie ich kennen sich da weniger gut aus bzw. beziehen ihre Informationen von Eltern und Großeltern. Auch gibt es mehr filmische Adaptionen über die NS-Zeit als über den Kalten Krieg. Daher bewerte ich hier besonders die Auswahl der Eckdaten, die Follett getroffen hat, und deren Zusammenspiel positiv. Gerade zur Rassendiskriminierung und der damit verbundenen Polizeigewalt in den USA konnte ich in diesem Roman etwas lernen. Leider ein immer noch hoch brisantes Thema.

    Dennoch kann ich nicht mehr als drei Sterne vergeben. Wie im Vorgängerband macht Ken Follett einen entscheidenden Fehler, über den ich nicht hinwegsehen kann. Er denkt in Schwarz-Weiß-Schemen, am Ende wird alles gut, alle Protagonisten sind glücklich, gesellschaftliche Probleme werden ignoriert. Beispielsweise sind die Stasi-Mitarbeiter so gezeichnet wie die Nazis in Teil zwei – strunz dumm. Nur einer hat es auf die Familie abgesehen und benutzt seinen Gripps komplett nur zum Schikanieren der Protagonisten. Der Roman suggeriert außerdem, dass die gesamte DDR-Bevölkerung in den Westen will, die Grenzsoldaten werden als handelnde und nicht denkende Schachfiguren bewegt. Was ist denn mit den regimetreuen intelligenten Bürgern und Funktionären? Was ist mit den Ängsten bei der Wiedervereinigung? Follett legt den Fokus besonders auf die Swinging Sixties. Das Jahrzehnt erstreckt sich auf fast 900 der 1200 Seiten, dadurch werden die anderen zwei Jahrzehnte sehr gedrängt.

    Ein großer Kritikpunkt in den Vorgängerbänden war die Häufigkeit von romantischen Bettgeschichten. Hier hat sich das etwas gelegt, Follett lässt vieles nur angedeutet. Es gibt zwar ein kleines Durcheinander, wer mit wem und wann, aber der historische Rahmen mit den Ereignissen überwiegt.

    Fazit

    KINDER DER FREIHEIT ist der Abschluss der Familiensage über das 20. Jahrhundert von Ken Follett. 30 Jahre Weltgeschichte drängen sich auf 1200 Seiten, da können nicht alle Details abgebildet werden. Als dramatische Liebesromane im historischen Setting ist die Reihe gut zu lesen. Ich empfehle, die Erwartungen nicht zu hoch zulegen. Die Leserinnen und Leser finden in diesem dritten Band einen soliden, zufriedenstellenden Abschluss.

     

    KINDER DER FREIHEIT| Ken Follett| Bastei Lübbe| 2014| 1208 Seiten| 29,99€ (Hardcover nicht mehr erhältlich; als Taschenbuch für 17,00€

  20. Cover des Buches Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321410)
    Jennifer L. Armentrout

    Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen

     (188)
    Aktuelle Rezension von: DaniLeseBunny

    Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht wirklich positiv überrascht!

    Wie ich gelesen habe, ist es das erste High-Fantasy-Buch der Autorin und ich kann nur hoffen, dass diese Reihe nicht die letzte des Genres von ihr bleibt.

    Wer dieses Buch in die Hand nimmt und eine außergewöhnlich fantastische Welt erhofft, die als solche ausschweifend beschrieben wird, wird allerdings sicherlich enttäuscht. Ich behaupte, dass das in diesem Teil der Reihe sehr nachteilig behandelt wird. Viel mehr geht es um die verschiedenen Charaktere, sowie das Aufeinandertreffen von Poppy und Hawke - den Hauptcharakteren des Buches. Es ist ganz klar ein Buch für Liebhaber von Romanzen, die aber auch das ein oder andere einstecken können müssen. Denn auch wenn das Buch - wie so typisch für Jennifer L. Armentrout - ein gewisses Maß an Humor hergibt, ist es doch ernst und stellenweise recht düster. Das gibt dem Buch aber einen gewissen Reiz und viel Spannung. Man kann mit Poppy mitfiebern und -leiden. So richtig originell ist vor allem der Fantasy-Aspekt des Buches eigentlich gar nicht, aber die Art, auf die es verpackt wurde, macht es auf andere Art originell. Spannung entsteht auch, da einige Dinge lange Zeit nicht ganz eindeutig sind, mysteriös bleiben. Der Schreibstil ist dabei, wie zu erwarten, nicht zu bemängeln.

    Zu den Charakteren muss ich auch unbedingt noch meinen Senf geben. Hawke ist ziemlich ideal und man muss ihn einfach mögen, nachdem man mitbekommt, wie er sich gegenüber Poppy als "Auserwählte" verhält. Er ist eine gute Mischung aus BadBoy und treu/scheinbar gutherzig. Vor allem aber hat Poppy es mir angetan. Sie ist eine starke Protagonistin, bei der ich nie das Bedürfnis hatte die Augen zu verdrehen oder etwas gar nicht nachvollziehbar fand. Gerade in Bezug auf Hawke ist das wirklich sympathisch, da sie ihm nicht einfach grundlos verfällt.

    Im Großen und Ganze ist alles stimmig. Es gibt eine Reihe unerwarteter, Spannung bringender Wendungen, die Fantasy-Aspekte lassen viel Spielraum für die Folgebände der Reihe und vor allem das Ende des Buches lässt einen seufzen, wenn man das Datum bedenkt, an dem der zweite Teil auf den deutschen Markt kommt.

  21. Cover des Buches Perfectly Broken (ISBN: 9783958184046)
    Sarah Stankewitz

    Perfectly Broken

     (439)
    Aktuelle Rezension von: xshirleyx

    "Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz ist ein Buch, welches mich nie sonderlich angesprochen hat. Das Cover ist nicht mein Fall und der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugen können. Und doch habe ich es mir irgendwann gekauft. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was letztendlich dafür ausschlaggebend war. 

    Das Cover finde ich persönlich nicht schön. Es spricht mich nicht an. Mir gefallen zwar die goldenen Akzente, aber insgesamt wirkt es nicht harmonisch auf mich. Außerdem finde ich die zwei Formen auf dem Cover nicht passend. Die Schrift gefällt mir jedoch ganz gut. Der Schreibstil der Autorin hat mich hingegen sehr mitreißen können. Er war flüssig zu lesen. Genau so eine Art Schreibstil wünsche ich mir theoretisch in jedem New Adult-Buch. 

    Die Charaktere wurden meiner Meinung nach oberflächlich beschrieben. Besonders die Protagonistin bestand nur aus ihrer Trauer. Brooklyn ist aus diesem Grund für mich nicht greifbar geworden. Ich konnte ihre Gedanken relativ gut nachvollziehen, aber finde ihren Charakter insgesamt langweilig. Chase war mir bloß mittelmäßig sympathisch, da er von vornherein gelogen hat und sich in meinen Augen Brooklyn aufgedrängt hat. Was ich aber zugeben muss, ist, dass ich Brooklyn und Chase als Paar sehr mochte. Die Autorin hat es geschafft, dass ich eine Anziehung zwischen beiden spüren konnte. Gelegentlich ging mir diese zu schnell, aber andererseits war es für mich dennoch realistisch. Die Nebencharaktere waren mir auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch.

    Die Handlung hatte einiges zu bieten. Bis zu einem gewissen Kapitel habe ich die Geschichte geliebt! Ich war hin und weg von diesem Buch und der Idee mit den Gesprächen durch die Wand bzw. der Tür. Doch dann folgte einem vorhersehbaren Plottwist der nächste. Die Handlung entwickelte sich in eine Richtung, die ich mittlerweile schon gefühlt tausend mal in anderen Büchern gelesen habe. Ich war kurz davor das Buch wütend gegen eine Wand zu werfen, als mir dann aber plötzlich die ersten Tränen übers Gesicht liefen... Obwohl ich unglaublich sehr von der Handlung genervt war, konnte mich diese berühren und überwältigen, was noch immer ziemlich überraschend für mich ist. Nicht nur einmal hatte ich Tränen in meinen Augen. 

    Das Buch hat mich vollkommen verstanden, obwohl ich in meinem Leben nichts dergleichen wie die Charaktere erlebt habe. Ich habe mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen können und der Autorin die Geschichte abgekauft. Ich finde, dass "Perfectly Broken" nicht perfekt ist, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe. Für mich persönlich ist es ein Buch, das trotz weniger Seiten gezeigt hat, dass es wichtig ist, mitfühlend zu sein und vor allem jeder eine zweite Chance verdient. Die Geschichte ist nicht unbedingt einzigartig, aber sie ist unglaublich romantisch und ergreifend.

  22. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.819)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Sturmhöhe erzählt in erster Linie von der Liebesgeschichte von Catherine und Heathlcliff. Einer Liebe, die man in heutigen Zeiten vermutlich "toxisch" nennen würde, denn sie ist so zerstörerisch, so düster und so herabziehend, dass sie nicht nur Catherine und Heathcliff in den Wahnsinn treibt, sondern ihr gesamtes Umfeld über Generationen hinweg ins Unglück zu stürzen scheint.


    Ich kann nicht genau sagen, was so unglabulich an diesem Buch fasziniert.

    Die Hauptcharaktere sind schlichtweg unsympathisch, keine Frage. Heathcliff ist zerstörerisch, unheimlich, egoistisch und offenbar von Hass zerfressen. Catherina ist... verrückt(?), sadistisch, ich bezogen und schlicht und ergreifend hysterisch. Lange Zeit fand ich es schwer vorstellbar, dass diese beiden Charaktere überhaupt jemanden lieben können. Beide sind kompliziert, verbissen und auf ihre ganz eigene Art vom Leben gezeichnet.

    Das Setting ist düster und deprimierend. Hier geschehen viele Unglücke, Menschen werden (bewusst) sowohl körperlich als auch seelisch verletzt, ausgegrenzt und ausgenutzt. Alles dreht sich um Heathcliff und Catherine, beide sind maximal fokussiert aufeinander, wobei ich manchmal nicht einschätzen konnte, ob die beiden sich wirklich lieben oder darauf aus sind sich gegenseitig zu zerstören. 


    Aber alle diesem negativem Inhalt zum Trotz fasziniert das Buch und es schlägt den Leser in einen so tiefen Bann, aus den man sich nicht befreien kann. Es lässt sich unglaublich flüssig und leicht lesen, man hängt sich nicht an ungewöhnlichen oder altmodischen Formulierungen auf und auch der Wechsel der Erzählers geht so glatt, dass man nicht ins Stocken gerät.

    Die Liebe zwischen Catherine und Heathcliff ist fesselnd. Ihrem Egoismus und seiner Bosheit zum Trotz, allen gesellschaftlichen Konventionen entgegen, trotz aller Widrigkeiten und Gemeinheiten scheint nichts ihre Gefühle füreinander zerstören zu können und ich glaube, das ist es letzten Endes, was einen als Leser so fesselt. Das man trotz allem das Gefühl bekommt, dass Hoffnung besteht und dass sich der Kampf lohnt.

    Große Klasse!

  23. Cover des Buches Entfesselt (ISBN: 9783596198856)
    P.C. Cast

    Entfesselt

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das ist jetzt das 11te Buch dieser Serie und man könnte da schon glauben, dass es der letzte Teil ist. Zoe gibt sich vollkommen auf und denkt, dass sie jemanden getötet hat. Irgendwie plätschert die Geschichte seit einigen Bändern schon vor sich. So einen tiefen Fall hatte Zoe ja schon als sie zerborsten war und in der Anderwelt feststeckte. Dass sich auch durch die ganzen Bänder sich dieses Liebeschaos zwischen Zoe und ihren Kerlen hindurch zieht, fand ich auch etwas lästig. Außerdem waren Erik und auch ihr Wächter ewig eifersüchtig. Das ist schon ziemlich ermüdend, weil es immer um das gleiche geht, nur halt mit anderen Person Heath hatte einen super tollen Charakter. Im Gegensatz zu dem Hörbuch hat mein bei dem Buch ein paar mehr Sätze, die man lesen muss. Meiner Meinung ein Paar Passagen die man hätte weglassen können. Dennoch eine klare Weiterempfehlung.

  24. Cover des Buches Nightingale Way - Romantische Nächte (ISBN: 9783548287515)
    Samantha Young

    Nightingale Way - Romantische Nächte

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Snowflakes

    Vorab, ich liebe die Reihe Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Ich habe sie regelrecht verschlungen und nächtelang nur gelesen. Für mich ein Meisterwerk! 


    Er will seine Vergangenheit vergessen. Sie zeigt ihm den Weg in eine neue Zukunft.(Klappentext)


    Leichter gesagt als getan. Grace flüchtet vor ihrer lieblosen und gemeinen Familie und findet endlich Ruhe. Bis ihr neuer Nachbar Logan einzieht. Sein nächtliches, ausschweifendes Sexleben bringt Grace um den Schlaf und um den Verstand. 

    Nach 2 Jahren Gefängnis will Logan einfach vergessen und genießen. Wenn seine zickige Nachbarin ihn nicht immer von oben herab behandeln würde....

    Als Logans Leben eine dramatische Wendung nimmt, ist Grace an seiner Seite und hilft ihm. 

    Beide entwickeln Gefühle für einander, mit denen sie nicht umgehen können...

    Schafft Logan es, Graces Herz zu gewinnen? Schafft Grace es, Logan zu vertrauen? 

    Ein Unbedingt - Lesen - Buch! 

    Leidenschaftlich, erotisch, gefühlvoll, prickelnd, geheimnisvoll, spannend....

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Aus der Edinburgh Love Story sind Nightingale Way und Scotland Street meine liebsten Bücher. Alle anderen sind auch wundervoll. 

    Absolute Leseempfehlung!

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