Bücher mit dem Tag "maulwurf"
87 Bücher
- Jo Nesbø
Der Sohn
(328)Aktuelle Rezension von: BellaNoelleEs fällt mir schwer, eine passende Bewertung zu verfassen. Das Buch ist gut, es ist nur anders, als ich es erwartet hatte. Es dauert etwas bis man in die Geschichte reinkommt und so ganz kann man sie bis zum Ende nicht richtig durchblicken. Es ist spannend, aber auf eine andere Art und Weise als sonstige Krimis, die ich gerne lese. Auch die Charaktere kann man schwer in eine der Schubladen „gut oder böse“ stecken. Es wird einem verdeutlicht, dass auch im vermeintlich Bösen nicht alles böse sein muss.
- Karen Cleveland
Wahrheit gegen Wahrheit
(175)Aktuelle Rezension von: JVA_81Vivian Miller ist Analystin bei der CIA und für Russland zuständig, als sie eines Tages auf dem Laptop eines russischen Agentenführers ein Bild ihres Mannes entdeckt.
Was äußerst spannend beginnt, lässt im mittleren Drittel des Buches erheblich nach. Dies liegt unter anderem an Entscheidungen der Hauptperson die für mich persönlich nicht zu einer CIA Analystin passen. Zudem wird sehr detailliert das Privatleben der Hauptpersonen in Rückblenden erläutert. Diese hätten für mich etwas kürzer sein können, da sie keinen wirklichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschichte leisten.
Lediglich am Schluss wurde es dann doch noch mal spannend, und mit einer der letzten Wendungen habe ich persönlich nicht gerechnet. Das Ende war mir dann wieder zu offen, und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
Alles in allem aber ein unterhaltsamer Krimi der jedoch nicht in Erinnerung bleibt.
- Florian Schwiecker
Verraten
(46)Aktuelle Rezension von: elenas_littlebookworldAls großer Fan der Eberhardt und Jarmer Reihe war ich sehr gespannt auf Florian Schwieckers Thriller Debüt "Verraten", welches bereits 2017 erschien, und wurde nicht enttäuscht. Wer Spannung und Action liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Obwohl das Thema Terroranschläge ein sehr ernstes ist und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verwischen scheinen, hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen.
Was mir auch an diesem Buch von Florian Schwiecker wahnsinnig gut gefiel sind die knackig kurzen Kapitel und die flüssige, schnörkellose Schreibweise. Gefühlt raste ich durch die Seiten und das mindestens so schnell, wie Protagonist Luk Krieger Auto fährt. Der Agent einer Spezialeinheit war mir auf Anhieb sympathisch und ich hoffe, im Folgeband noch mehr über ihn als Person und evtl. in Rückblenden auch das ein oder andere über seine früheren Einsätze zu erfahren, die - wie eine kurze Buchszene vermuten ließ - mit Sicherheit extrem heftig gewesen sein müssen.
Luk und Polizistin Anna Cole waren sofort auf einer Wellenlänge - diese Harmonie zwischen den beiden Hauptcharakteren mochte ich sehr. Anna selbst war als Protagonistin allerdings noch ein bisschen blass. Insgesamt hat es beiden Figuren ein wenig an Tiefe gefehlt. Die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven, darunter auch aus der des Täters, zu lesen, war nichtsdestotrotz äußerst fesselnd.
Zwar wird "Verraten" auf nur knapp 300 Seiten erzählt, dennoch gelang es dem Autor, die diversen Orte so detailliert zu schildern, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Ein rasanter und äußerst spannender Pageturner, der brisante Themen wie Terrorismus und Machtmissbrauch behandelt und sich nur schwer aus der Hand legen ließ - ich musste einfach nach jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht. Klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne. - Christian Gailus
Glashaus
(47)Aktuelle Rezension von: Nadl17835Vom Innenministerium ins Leben gerufen, versucht die neue Geheimeinheit Glashaus schwerkriminellen Internetverbrechern auf die Spur zu kommen. Derzeit steht Godspeed auf ihrer Liste, denn er hat bisher die schwersten Angriffe auf den Staat und seine Bürger von allen verübt. Doch die Besten sind meistens schwer zu finden und so muss die Einheit viele Rückschläge ertragen, bis sie ihn endlich bezwingen können.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll wie das Internet und seine vielen technischen Möglichkeiten für eigene schädliche Zwecke missbraucht werden können und was für erschreckende weitreichende Folgen beispielsweise Stromausfälle nach sich ziehen können. Obwohl ich diesen Teil etwas unrealistisch fand. Ein halber Tag Stromausfall führt gewiss nicht zu einem derartigen Zusammenbruch der Zivilisation. Die Geschichte nimmt bis zur Mitte an Fahrt auf, flacht danach allerdings etwas ab. Immer mehr Intrigen werden gesponnen und kommen auch ans Licht und auch einige Opfer müssen ihr Leben lassen. Meistens hatte ich das Gefühl, dass die Glashauseinheit Godspeeds nicht so ganz auf der Spur ist, sondern größtenteils im Trüben fischt und sie ihn eigentlich nur schnappen, weil er es zulässt. Da ist mehr Glück als Verstand im Spiele. Dennoch konnte mich die technische Präzision und das Know-how, welches dahintersteckt überzeugen. Spannend und erschreckend dystopisch!
- Matthew J. Arlidge
D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt
(381)Aktuelle Rezension von: jackdeckDie Ermittlerin - eine Frau mit psychischen Problemen hat eine Mordserie aufzuklären, in der die Mörderin jeweils zwei Opfer entführt und dazu bringt, dass eines den jeweils anderen tötet. Das überlebende Opfer gerät dadurch allerdings selbst in eine schwierige psychisch problematische Situation. Die Entdeckung der eigentlichen Täterin überrascht am Ende jedoch sehr und stürzt die Ermittlerin in eine weitere psychische Krise.
Dem Roman merkt man deutlich an, dass der Autor eigentlich Drehbuchschreiber ist. Das ist literarisch betrachtet nicht sehr gut für das Buch, trotzdem halte ich das Buch für lesenswert für Freunde der Spannungsliteratur. - Judith Winter
Sterbegeld
(137)Aktuelle Rezension von: ZahirahBei „Sterbegeld“ handelt es sich um den dritten Kriminalroman um die beiden Frankfurter Ermittlerinnen »Em« und Zhou aus der Feder von Judith Winter. Erneut müssen sie gemeinsam einen komplexen Fall lösen. Der Schreibstil ist geradlinig und flüssig zu lesen. Die Autorin schafft es dabei elegant von einem zum anderen Schauplatz zu wechseln. Auf diese Weise erhält die Geschichte Tempo und man bleibt als Leser stets in der Erwartung was folgen wird. Auch die Hauptfiguren Em und Zhou bekommen erneut wieder mehr Profil. Langsam wird beiden nämlich bewusst, das sie durchaus Sympathie für die jeweils Andere empfinden, und sind nun endlich bereit sich zu duzen. Alles in allem ein fesselnder Krimi der durch die komplizierten Fälle zu unterhalten vermag. Allerdings war mir das Ende zu schnell erzählt. Auch wurden nicht alle Handlungsstränge abgeschlossen – vielleicht Potenzial für einen Nachfolgeband? Man wird sehen/lesen. Von mir gibt es für diesen Teil der Serie eine Leseempfehlung. Bewerten kann ich den Kriminalroman mit 4 von 5 Sternen.
- Mark Spörrle
Der Maulwurf
(41)Aktuelle Rezension von: flowerSascha zieht mit Frau und Tochter aufs Land. Und natürlich haben sie positive Vorstellungen von Natur und Nachhaltigkeit, von Ruhe und Freiraum. Aber wie es halt so ist. Alle haben ihre Befindlichkeiten. Und gerade Sascha kann sehr schwer raus aus seiner Haut. Er muss erkennen, dass Maulwürfe sich nicht an Gartenzäune halten und auch Nachbarn schon mal übergriffig werden. Und schnell ist es vorbei mit Ruhe und Gleichmut und das Landleben entfalten all seine Tücken. Und aus kleinen haarigen Problemchen werden gigantische Feindbilder und aus harmonischer Dreisamkeit, angespannte Familienverhältnisse.
"Der Maulwurf" ist eine Persiflage auf einen Städter der das Landleben genießen will. Mit einem lachenden und einem verkniffenen Auge, mit Humor und einem feinen Blick auf Vorurteile und falsche Vorstellungen davon, wie die Natur sich den eigenen Vorstellungen beugen sollte und wie das ganz normale Landleben eine Familie durcheinander wirbelt. Aber auch die eigenen Schwächen vor Augen führt. Und Fragen aufwirft.
Unterhaltsame Geschichte die man sich wunderbar als Familienkomödie vorstellen könnte.
- Ben Weber
Harti Hoppel blickt durch
(45)Aktuelle Rezension von: WildponyHarti Hoppel blickt durch - Ben Weber
Kurzbeschreibung:
Wie sagt der alte Fuchs Mojo zu seinem Sohn Rojo so treffend:
Ameisenpopel noch eins! Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst andere nicht nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilen! Das Langohrmädchen ist mutig und schlau. Und wenn sie beim Hoppeln etwas hinkt, ist es vielleicht ein Vorteil für sie, weil sie sich anders bewegt, als du erwartest.
Die Heldin unserer Geschichte, das hinkende Karnickelmädchen Harti Hoppel trägt weder Mütze noch Höschen, beherrscht keine Zaubertricks und heckt auch keine Streiche aus. Dafür besitzt sie andere Merkmale: Wunderschöne bunte Augen, Klugheit, große Ausdauer, Mut und Mitgefühl. Mit diesen Eigenschaften und der Unterstützung ihrer Freunde übersteht sie aufregende Abenteuer.Unser Leseeindruck:
Ich habe das Buch mit meiner 9 jährigen Enkelin Marie gelesen. Sie sucht schon nach Geschichten für ihre kleine Schwester, der wir schon fleißig vorlesen.
Und so waren wir beide gleich ganz verzaubert von der Geschichte des Hasenmädchens Harti Hoppel, die ein kleine Handicap hat in Form von zwei unterschiedlich langen Hinterläufen und daher nicht so anmutig hüpfen kann wie die anderen Hasen. Dafür hat sie jedoch eins: ein ganz großes Herz.
Wir waren mehr als fasziniert von der tollen Geschichte und den wunderbaren Zeichnungen in dem Buch, das zwar für kleine Leser von 7-10 Jahren angegeben ist - jedoch mich als 59 jährige Oma genauso begeistert hat.
Wir können dieses lehrreiche, liebenswerte und tolle Buch nur jeden empfehlen, der Kinder ans Lesen heranführen möchte. Und wer Tiere mag, der wird dieses Buch lieben!
Fazit:
Wunderschön gestaltet, liebevoll geschrieben und lehrreich. Kinder lernen, das auch Lebewesen mit kleinen Behinderungen ganz groß sein können. Für uns ein absolut tolles Buch mit ganz viel Gefühl!
Große Leseempfehlung und natürlich von Marie 5 Sterne ***** und von mir ebenfalls 5 Sterne ***** (so wohlverdient bekommt man 10 Sterne!).
- Daniel Silva
Der russische Spion
(26)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Gabriel ist trotz seines neuen Jobs nach wie vor im Einsatz. In Österreich soll er einen russischen Überläufer einkassieren. Sein Team ist mit vor Ort und dann wird auf den letzten Metern der Überläufer erschossen.
Tags darauf überschlägt sich die Presse. Die veröffentlichten Bilder zeigen alle Gabriel Allon im Einsatz. Für den MI6 und den Dienst stellt sich die Frage, wer sie verraten hat.
Die Suche nach dem Maulwurf führt direkt nach Moskau. Gemeinsam mit Graham Seymore recherchiert Gabriel in alten Papierakten des MI6 und kommt dem alten übergelaufenen MI6 Agenten Kim Philby auf die Spur.
Diese Spur führt Gabriel nach Spanien und von dort direkt nach Washington. Die zahlreichen Spuren enden alle im Nichts. Als ein weiterer MI6 Agent stirbt wird Gabriel klar, dass hier jemand ganz weit oben die Strippen zieht.
Daniel Silva reist mit uns in die guten alten Zeiten zurück. Während des zweiten Weltkrieges und danach hinein in die Hochzeit der Spionage. Ob KGB, CIA oder MI6. Zahlreiche Überläufer wechseln ihre Dienstherren. Das jedoch ein ganz besonderer Spion Gabriels Dienst und den MI auch noch heute alle zum Narren hält, kann natürlich nicht so einfach hingenommen werden.
- I. Reen Bow
Phönixakademie - Untergrundmagie
(37)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDie Kürze der Folgen ist zum Mäusemelken. Es geht einfach nicht wirklich voran!
Inhalt: Robin ist nach wie vor auf der Flucht und schickt immer wieder Nachrichten an Lion. Sie hat keine Ahnung, dass dieser vereist im Krankenflügel der Akademie liegt und gar nicht reagieren kann. Stattdessen liest jemand anderes zumindest ihre Nachrichten und das hat fatale Folgen.
Berry, ein Heilerphönix mit totalem Unvermögen, so zumindest empfindet sie es selber, macht eine grausige Entdeckung an sich selber. Sie geht zu ihrem Vertrauenslehrer, der aber dieselbe Tätowierung wie sie selber trägt. Sie weiß nun, warum er so viel Zeit in ihre Ausbildung investiert, wo das doch alles so komplett vergebens zu sein scheint. Und genau aus dieser Erkenntnis schöpft sie Kraft und endlich gelingen ihr auch Heilungen.
Fazit: So begeistert wie am Anfang bin ich von dieser Reihe leider nicht mehr. Zum Einen finde ich im Gesamten die Eigenschaften der Phönixe und deren Macht nicht so wirklich toll hervorgehoben. Am Ende handelt es sich hier um eine ganz normale Inernatsstory, nur dass die Schüler eben Phönixe sind, statt normale Menschen. Der ganze Rest besteht aus Intrigen, Freundschaften und Feindschaften und eben das Ausnutzen der anderen, um persönlich ein Stück weiter zu kommen. Das alles ist verpackt in viele kurze Häppchen, die man genau so gut auch auf die Hälfte hätte reduzieren können und dafür dann aber eine längere Laufzeit bieten zu können. So ist die vielleicht großartige Kernstory komplett auseinander gerissen und verliert für mich seinen Anreiz und seine Spannung. Ich höre die Folgen, weil ich hoffe, dass das Ganze dann jetzt auch irgendwann mal noch zu einem mehr oder weniger guten Ende führt.
Die Protagonistin ist erst einmal komplett verschwunden und gibt ihre Hauptrolle an eine Figur ab, die bisher nur so mitgelaufen ist. Das kleine unfähige Mauerblümchen trauert um einen Freund, kommt sich einsam verlassen und verloren vor und schlägt nach den anderen nur noch aus, weil sie der Meinung ist, dass sich ja niemand um den Freund sorgen würde. Die sind alle wirklich nur noch mit ihrem eigenen Scheiß beschäftigt.
Allerdings gefällt mir die Rolle nicht, die dieses Mauerblümchen jetzt einzunehmen beginnt. Im Moment sieht es wirklich so aus, als wäre genau diese so unscheinbare Person einer der Bösen und würde so langsam aber sicher zur Blüte ihrer Macht gelangen. – Klar, am Ende hat es einmal mehr einen totalen Cliffhanger, weil man ja irgendwie zur nächsten Folge leiten muss, aber meine Ahnung verspricht da nichts Gutes.
Die Handlung schreitet nicht wirklich weit voran, in dieser Folge. Im Internat geht das Leben weiter und jeder rennt so seinem eigenen, ganz persönlichen Erfolg hinterher. Trotzdem ist es eine relativ starke Folge, weil sich die Charaktere hier irgendwie wandeln. Das Ende, welches ich mir zurechtgeleget habe, kann so nicht mehr funktionieren und ich muss mir ein Neues suchen. Das ist mir hier aber noch nicht gelungen.
Schreibstil und Sprache sind sehr einfach gehalten. Der geneigte Hörer kann die Handlung gut verfolgen und eigentlich auch ziemlich einfach folgen. Allerdings habe ich hier inzwischen das Problem, dass ich mir die Namen schlecht bis gar nicht merken kann und somit die Namen auch keiner handelnden Person zuordnen kann. – Das ist aber wohl eher meiner Namensschwäche zuzuschieben. Nicht der Autorin. Die Handlung habe ich trotzdem im Kern verstanden und konnte gut verfolgen, wo die Reise nach einer neuerlichen Kurve hingeht.
Unzufrieden lässt mich das offene Schicksal der Protagonistin zurück. Also der ursprünglichen Protagonistin. Stattdessen führt die Autorin deren Schwester einfach mal als neuen Charakter an. Wo ich mich jetzt wieder frage: Die zwei sind eine Weile auf dieselbe Schule gegangen und sich noch nicht begegnet? - Und genau das meine ich mit den zu kurzen Laufzeiten. Da werden Handlungsstränge einfach unterbrochen und in der nächsten Folge mit ziemlicher Sicherheit nicht weiter fortgesetzt. Wer will denn hier, wen zum Narren halten?
Wenn ihr euch diese Reihe antut, dann macht das in jedem Fall der chronologischen Reihenfolge nach. Alles andere macht schlicht und ergreifend einfach keinen Sinn, weil eine einzelne Folge nicht wirklich etwas aussagt.
- Anders Roslund
Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1)
(141)Aktuelle Rezension von: LesensundspielenddurchslebenIch hab mich schon sehr auf diese Krimi-Reihe gefreut. Ich mag skandinavische Krimis sehr gerne und hab in meiner Schulzeit einige davon gelesen. Auch hier hatte ich das Gefühl, gleich in einen solchen geraten zu sein. Der Anfang begann spannend und vielversprechend. Es wurde so erzählt, dass ich gleich das Gefühl hatte, mitten in diesem Haus zu sein. Was mich dann aber etwas verwirrte, war, dass es in der Geschichte dann einen Cut gab und neue Protagonisten auftraten. Ich konnte diese beiden Handlungsstränge nicht so recht zusammenbekommen. Zum Schluss fügte sich dann alles aber dennoch zusammen.
Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen. Zwischendurch fand ich die Geschichte aber sehr zäh und langatmig. Der Schluss hat mich dann wieder ein wenig versöhnt. - André Georgi
Die letzte Terroristin
(54)Aktuelle Rezension von: Phil_GWahre Elemente der deutschen Zeitgeschichte werden mit erfundenen Handlungen gemischt. Was im Kampf zwischen dem BKA und der RAF wirklich geschah und was der Fantasie des Autors entsprungen ist, erkennt man nicht.
Die Menschen kommen zu Wort, ihre Gedanken und Ängste. Ohne Einteilung in Gut und Böse sondern als Menschen mit ihren Schwächen und Stärken. So wird die Geschichte greifbar und lässt vergessen, dass sie einen wahren Hintergrund hat, der für Deutschland eine Zeit lang prägend war.
Immer wurde ich mir dessen bewusst und recherchierte im Internet wie es „wirklich“ war, bevor ich weiterlesen konnte. - Charlie Mackesy
Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd. Eine bewegte Geschichte
(163)Aktuelle Rezension von: RainEs ist mitten im kalten Winter. Ein Junge ist auf der Suche nach einem Zuhause. Man erfährt nicht seinen Namen oder etwas über seine Vergangenheit. Auf seinem Weg durch die Landschaft begegnet er einem Maulwurf, der Kuchen liebt, einem abweisenden Fuchs und einem Pferd, das ein Geheimnis hütet.
In wunderschönen Bildern und mit sachter Einfachheit, die jedoch die große Kraft der Freundschaft entfaltet, bringt Charlie Mackesy diese Geschichte auf jeder Seite zum Leuchten.
Man spürt förmlich, was er zu sagen hat: Hab keine Angst, du zu sein. Du bist nicht allein, du bist genug, wie und wer du bist.
Ich bin erst aufgrund des Filmes auf das Buch gestoßen, weil die Handlung mich so fasziniert hat.
Wir halten viel zu wenig inne und wissen das, was wirklich wichtig ist, oft weniger zu schätzen. Es gibt traurige Stellen in der Geschichte, welche zum Lachen und andere, die zum Nachdenken anregen.
Text gibt es wenig, dafür sprechen die Bilder. Und wenn es nur einen Satz manchmal gibt, ist dieser weise oder poetisch.
Der Autor richtet sich im Buch mit Grußworten an die LeserInnen, was dem Ganzen noch etwas Persönliches verleiht.
Viele Emotionen, getragen von einer kurzweiligen und doch im Gedächtnis lang anhaltenden Geschichte, die man sich zu Herzen nimmt.
5 Sterne.
- Corinna Wieja
Lea Lavendel und der magische Honig (Lea Lavendel 2)
(31)Aktuelle Rezension von: Pimpy2502Teil 1 von Lea Lavendel hat den Kids bereits super gefallen und so waren wir sehr gespannt auf den 2. Teil, in dem es für Lea mehr als spannend. Sie darf endlich ihre Unterrichtsstunden für Flüstermagie erhalten, damit sie eine richtige Pflanzenmagierin werden kann. Doch ihre Pläne werden durch einen Diebstahl durchkreuzt: Opa Dimitrios´ Hummelkästen sind verschwunden und so machen Jannis und sie sich auf der Suche nach diesen. Schließlich weiß Lea aus ihrem Unterricht bei Hortensia Pfeffer wie wertvoll ein Glas Hummelhonig ist und dass dieser in den falschen Händen viel Schaden verursachen kann. Und so wird es auf der Hummelsuche wieder richtig abenteuerlich für Lea und ihre Freunde.
Auch von diesem Teil waren die Mädels sehr begeistert. Das Buch war superspannend und wir haben sehr mitgefiebert, ob es Lea und Jannis gelingen mag, die Hummeln zu finden und somit auch Leas Schwester Marga zu helfen.
Zu Buchbeginn gibt es eine Vorstellungsrunde der Buchcharaktere und auch wenn wir Teil 1 schon kannten und vor einiger Zeit gelesen haben, war es dennoch schön, nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wer wer ist. Toll Illustrationen haben die einzelnen Kapitel - die eine angenehme Länge haben, damit auch jüngere Zuhörer „dabei“ bleiben- bereichert. Uns gefällt die Lea-Lavendel-Reihe total und wir freuen uns schon auf ein nächstes Abenteuer. - Annette Roeder
Klau niemals einen Drachen (Band 3)
(75)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Bahira und Clemens sind im Urlaub auf Mallorca und besuchen natürlich die Drachen Chili und Papalote. Schließlich soll ein Babydrache schlüpfen. Doch dann der Schreck-das Ei ist weg. Chili ist todunglücklich. Da trifft es sich gut, dass Bahira und Clemens auf dem Klo ihrer Gastgeberin ein Portrait von Anne finden. Wenn Anne aus dem Bild kommt, weis sie bestimmt Rat.
Meine Meinung:
Gelungener Abschlussband der Reihe für Kinder ab 9. Mir persönlich ging das Ende in Wormhausen dann zu schnell. Aber Kindern macht das nichts aus. Meiner Tochter hat das Buch sehr gut gefallen. Und am Ende des Buches unbedingt den QR-Code scannen!!! - Monika Geier
Alles so hell da vorn
(13)Aktuelle Rezension von: GersBeaInhalt (Klappentext)
Rufen Polizisten vorher an?
In einem Frankfurter Vorstadtbordell empfängt eine junge Hure ihren Stammkunden. Man geht aufs Zimmer. Kommt zur Sache. Dann schnappt sie sich seine Kanone ...
Inhalt
Was den Klappentext und Innentext angeht, extrem dürftig. Nur Zitate aus diversen Besprechungen. Nicht gerade die Art von Aufmachung, die mir Leselust macht.
Von der Website der Autorin Monika Geier https://www.geiers-mor.de/
Bettina Boll ist eine echte Polizistin, eine KK, Kriminalkommissarin. Sie arbeitet beim Ludwigshafener K11, der Abteilung für Kapitalverbrechen. Bettina Boll ist ziemlich chaotisch, aber tüchtig, sie ist Halbtagskraft, doch sie arbeitet so lange es nötig ist. Sie handelt absolut pragmatisch, denkt logisch, aber lässt sich dann doch meistens von ihrer Intuition dazwischenfunken. Ihre beiden Kinder zieht sie allein auf und in ihrem letzten Fall hat sie sich für einen Sterbenden ausgezogen.
Die Geschichte hat im Wesentlichen drei Handlungsstränge:- In einem heruntergekommenen Bordell in Frankfurt wird der Polizist Ackermann erschossen von einer jugendlichen Prostituierten. Diese bringt auch noch einen „Aufpasser“ um und flüchtet mit seinem Auto. In Höhbrücken bringt die jugendliche Mörderin den Schulleiter Gutvatter um. Die jugendliche Prostituierte wird gefasst und sagt sie heiße Meggie.
- Bettina Boll hat ein altes großbürgliches Haus von ihrer Tante geerbt und will es verkaufen. Hinter einer versteckten verschlossenen Tür ganz hinten im weitläufigen Keller stößt sie auf einen Brunnen, vor dem Jahrzehnte alte Kinderschuhe stehen.
- Die 6-jährige Meggie Lepp verschwand vor 10 Jahren. Ihre Mutter erkennt sie aber nicht in der jugendlichen Prostituierten. Erster Kriminalhauptkommissar Lingen, damals Leiter der Soko für die verschwundene Meggie, verstärkt das Ermittlungsteam.
Der komplexe Fall wird von drei verschiedenen Polizeidienststellen gemeinsam in einer neuen Sonderkommission bearbeitet, sogar das BKA schaltet sich ein. Jede Dienststelle setzt andere Prioritäten. Bettina, der es um Meggie und die anderen jungen Prostituierten geht, gelingt es den Fall langsam „aufzudrösseln“. Das passt mächtigen Leuten in der Polizei überhaupt nicht, weil sie wohl etwa mit den jungen Mädchen zu tun haben. Sie behindern Bettina wo sie können.
Aber auch die befragten Leute „mauern“, sei es um nicht verdächtigt zu werden, sei es weil sie sich schämen, sei es dass ihnen das Schicksal der Kinder egal ist.
Meine Meinung
Bettina Boll gefällt mir richtig gut. Eine Enddreißigerin mit Rückgrat, Mut und Vertrauen auf ihre Erfahrung und ihre Intuition.
Pädophilie und Kindesmissbrauch wird in vielen Geschichten thematisiert. Meist enden die Geschichten mit der Enttarnung eines Menschenhändlerrings. Bislang hatte ich mich noch nie gefragt, was denn aus den missbrauchten Kindern wird. Das schildert das Buch hautnah und sehr verstörend.
In die Geschichte werden immer wieder die Gedanken von Meggie eingestreut. Trotz des düsteren Themas gibt es auch sehr amüsante Szenen, zum Beispiel wenn Bettinas Kollegen mit ihr sonntags in einer Pfälzer Traditionsgaststätte essen.
Monika Geier kann richtig gut schreiben.Titelbild
Das Titelbild gefällt mir nicht. Genauso wenig wie der Titel des Buches, der mir schleierhaft ist. Wenn es mir nicht empfohlen worden wäre, hätte ich es sicher nicht mein Interesse geweckt.
Fazit
Der Krimi ist nichts für zartbesaitete Menschen. 4 Sterne (eigentlich 4,7) für ein spannendes Buch, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.
- James Patterson
Stunde der Rache - Alex Cross 7 -
(100)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Zwei Jogger werden tot aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass sie von einem Vampir getötet wurden. Alex Cross nimmt die Ermittlungen auf und es wird im Laufe dieser immer bizarrer. Außerdem bedroht ihn ein Feind aus der Vergangenheit.
Ein wirklich packender Thriller, der stellenweise zwar echt etwas skurill ist, aber das tut der Story keinen Abbruch. Eher im Gegenteil es macht die Geschichte nur umso spannender. - Charlie Mackesy
The Boy, The Mole, The Fox and The Horse
(23)Aktuelle Rezension von: OrishaManchmal liest man Bücher, die nur schwer in Worte zu fassen sind. Nicht weil sie nicht gefallen, sondern vielmehr weil sie beeindrucken, weil sie besonders sind. So ein Buch hat Charlie Mackesy mit "The boy, the mole, the Fox and the Horse" geschaffen.
Die Geschichte ist einfach: Ein Junge befreundet sich mit einem Maulwurf, einem Fuchs und einem Pferd. Zu viert ziehen sie durch die Welt, unterstützen sich, bauen einander auf, erteilen Ratschläge oder hören einfach nur zu - so wie Freunde das eben tun. Dabei sind sie so unterschiedlich, wie eben nur ein Junge, ein Maulwurf, ein Fuchs und ein Pferd sein können. Und darin liegt ihre Kraft.
Mackesy's Message ist simpel: Liebe dich selbst, so wie du andere liebst. Sorge dich um dich selbst. Unterstützt euch - auch in eurer Unterschiedlichkeit und wachst gemeinsam über euch hinaus. Denn
"Nothing beats kindness […] it sits quietly beyond all things."
Kurzum: Eine Empfehlung für alle großen und kleinen Träumer, für diejenigen, die an das Gute in einem glauben und die Unterschiedlichkeit als Chance begreifen. Lesenswert und ansehenswert!
- Zdenek Miler
Wie der Maulwurf zu Hosen kam,
(7)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt des Buches:
Der Maulwurf wünscht sich eine Hose mit großen Taschen, in denen er seine Fundstücke verstauen kann.
Er fragt die Tiere des Waldes und erhält tatkräftige Hilfe von jedem einzelnen.
Die Entstehungsgeschichte eines Kleidungsstückes - vom Flachs über das Leinen hin zur frisch geschneiderten Hose.
...Die hierzu passende Geschichte haben wir vorab bereits auf DVD gesehen, so dass der Inhalt bekannt war.
Für Kinder besonders interessant, wie ein Kleidungsstück entsteht. Auch wenn sie nicht davon ausgehen, dass Hosen auf Bäumen wachsen, sind sie doch überrascht, wie viel Arbeit die Tiere und der Maulwurf in die Herstellung der Hose gesteckt haben.
Die Illustrationen sind sehr schön und der Text sehr gut verständlich.
Rezensiertes Buch: „Wie der Maulwurf zu seinen Hosen kam" aus dem Jahr 1998
- Sam Taplin
Die leuchtende Weihnachtsüberraschung
(10)Aktuelle Rezension von: Aischa"Die leuchtende Weihnachtsüberraschung" von Sam Taplin ist ein stabil gestaltetes Pappbilderbuch, das sich vor allem an sehr kleine Kinder richtet. Meiner Meinung nach ist es bereits ab etwa 9 Monaten gut geeignet.
Das Buch besteht aus fünf Doppelseiten. Auf der rechten Seite scheinen LEDs durch eine zunehmende Anzahl an Ausstanzungen, was grundsätzlich eine sehr schöne und weihnachtliche Idee ist. Allerdings empfand ich die LEDs leider als sehr grell – besonders im Halbdunkel blenden sie deutlich, was für ein eigentlich ruhiges Vorlese- oder Einschlafritual etwas störend sein kann.
Ein nettes zusätzliches Detail sind zusätzlich ausgestanzte und ebenfalls mit bedruckter Pappehinterlegte Elemente, die zum Fühlen und einladen. Gerade für Kleinkinder ist das haptisch ansprechend und macht das Buch auch unabhängig vom Licht zu einem kleinen Erlebnis.
Die Geschichte selbst ist sehr kurz und einfach gehalten, was gut zur Zielgruppe passt. Erzählt wird eine kleine Weihnachtsgeschichte über Freundschaft, mit der klaren Botschaft, dass Freunde Trost spenden können, wenn man traurig ist. Inhaltlich ist das nichts Neues, aber warmherzig und altersgerecht umgesetzt.
Positiv hervorheben möchte ich auch ein praktisches Detail: Die LEDs schalten sich nach fünf Minuten automatisch aus. Das schont die Batterie, falls man vergisst, den Schalter auf der Rückseite wieder auszuschalten – eine durchdachte Lösung.
Insgesamt ist "Die leuchtende Weihnachtsüberraschung" ein hübsches erstes Weihnachtsbuch mit einer tollen Grundidee, haptischen Elementen und einer liebevollen Botschaft. Wer jedoch empfindlich auf grelles Licht reagiert oder das Buch im Halbdunkel anschauen möchte, sollte die LED-Funktion kritisch betrachten.
- Uticha Marmon
Die Wiesenfreunde und das Geheimnis unterm Apfelbaum
(6)Aktuelle Rezension von: Eva_GDie tierischen Freunde auf der Wiese unter dem Apfelbaum erwachen langsam, denn der Hahn Pavarotti kräht so laut er kann, um auch wirklich alle Tiere aufzuwecken. Jeder geht seinen Aufgaben nach - bis es ganz laut rummst und die Erde erzittert. Ein Erdvulkan sprudelt aus dem Boden und die Tiere erschrecken. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was die Ursache für das Erzittern des Bodens ist, aber der Gedanke, dass es ein Monster sein könnte, macht ihnen allen große Angst. Nur Marienkäfer Murat forscht weiter und sucht sich seine Helfer...
Uticha Marmon hat die Geschichte in einfacher Sprache verfasst, sodass Kinder ab drei Jahren gut folgen können und das Vorlesen leichtfällt. Gemeinsam mit den farbenfrohen Illustrationen von Nora Paehl ist das Buch wirklich wunderschön und macht großen Spaß.
Meine Tochter und ich finden die Geschichte richtig toll und hatten großen Spaß auf der Suche nach dem "Monster". Die tierischen Bewohner der Wiese sind so plastisch dargestellt, dass sie beim Anschauen des Buches zum Leben erwachen - wirklich gelungen!
- Kristina Andres
Mucker & Rosine
(17)Aktuelle Rezension von: pardenEIN ORIGINELLES KINDERBUCH!
Mucker flieht vor seiner putzteuflischen Tante Heidi in den Wald und findet schnell Freunde: mit Rosine Feldmaus, Molle Maulwurf und Berta, der Elefantendame, erlebt er spannende Abenteuer. Gemeinsam ergründen sie das Geheimnis von Frau Eules Turban, aus dem gelbe Augen hervorblitzen, überstehen ein Unwetter und einen Waldmeisterrausch. Alles könnte so schön sein, wenn nur der gemeine, fallenstellende Fuchs nicht wäre!
Was für ein liebenswertes, buntes, originelles und warmherziges Kinderbuch! Der Hase Mucker landet dank einer unerwarteten Erbschaft in seinem eigenen kleinen Haus im Wald - und entkommt so seiner unbarmherzig putzwütigen Tante Heidi, die die Stadtwohnung stets auf Hochglanz poliert hat. Rasch lernt er die anderen Bewohner des Waldes kennen, und bald schon wohnt auch die kleine Feldmaus Rosine bei ihm in dem Haus mit der blauen Tür.
In diesem ersten Band der kleinen Reihe um Mucker und Rosine werden vor allem die oft recht skurrilen Charaktere eingeführt, allerdings auch eine angenehm zu lesende Geschichte drumherum erzählt. Die Freundschaft von dem Hasen und der kleinen Maus ist dabei allerliebst geschildert und kommt ohne große Worte aus - rührt einen aber oftmals durch kleine Gesten an.
Molle Maulwurf als erfindungsreicher und handwerklich geschickter Geselle ist ein gutmütiger Zeitgenosse, dem oft die entscheidende Idee kommt. Der Zauberbär spielt nur eine kleine Nebenrolle (eine Mischung aus vergesslichem Professor und daueralkoholisiertem Alzheimerpatienten); er kommt zwar stets brummig daher, hilft aber im Falle eines Falles ohne wenn und aber. Frau Eule umweht stets eine geheimnisvolle Aura, kleidet sich merkwürdig und liebt wissenschaftliche Forschungen - eine ziemlich verpeilte Figur, aber sie scheint hier dem Sinn des Daseins auf die Spur zu kommen. Und die kleine Elefantendame Berta - wenn sie mit ihrem fremdländischen Akzent enmal mehr einen grammatikalisch verschwurbelten Wortschwall loslässt, bleibt kein Auge trocken. Vor allem beim Vorlesen in jedem Fall ein Highlight!
Wenn da nicht der Fuchs wäre, der hinterlistige Kandidat, der ständig Fallen baut, um die darin gefangenen Waldbewohner anschließend auszurauben, wäre die Idylle perfekt. Ach ja, und Tante Heidi mit ihren Blitzüberraschungsbesuchen - auch sie macht den Waldtieren das Leben schwer. Ich sage nur: 'Huschi-Hausputzpantoffeln' und 'Huschi-Hausputzpantoffelputzmaschine'... Aber was eine richtige Gemeinschaft ist, meistert letztlich alle Probleme. Und schließlich entdeckt der Hase Mucker, der schöne Wörter sammelt, den schönsten aller Begriffe: Zuhause.
Leichtfüßig und mit viel skurrilem Witz erzählt Kristina Andres diese Geschichte (Altersempfehlung des Verlages: 6-8 Jahre), und die zahlreichen farbigen Illustrationen von Barbara Scholz untermalen die Erzählung sehr liebevoll. Verrückt, voller Wortwitz und herzerwärmend - kurz: empfehlenswert!
© Parden
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Hier mal die Bände um Mucker & Rosine in der richtigen Reihenfolge: - ZS-Team
Der kleine Maulwurf: Über und unter der Erde
(21)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteWer kennt ihn nicht, den liebenswerten kleinen Maulwurf, der Generationen von Kindern schon durchs Leben begleitet hat.
In diesem wirklich zauberhaften, sehr vielfältigem Buch stecken viele, viele kindgerecht vermittelte Informationen, mit noch viel mehr Spiel- und Bastelideen und leckeren Rezepten. Natürlich sind auch Maulwurfs Freunde alle dabei. Mit ihm können die Kinder die Welt über und unter der Erde kennenlernen. Liebevolle Zeichnungen wechseln sich hierbei mit Fotos ab und ermöglichen Einblicke, die man sonst nicht unbedingt in der Natur bekommt. Besonders unter der Erde bleibt uns das Leben in der Regel verborgen, dabei ist es unglaublich spannend. Unter der Erde ist ja nicht nur der Lebensraum des Maulwurfs sondern auch vieler anderer kleiner und größerer Tiere. Manche haben ihren Bau nur knapp unterhalb des Bodens, andere wiederum wohnen tiefer oder richtig tief in der Erde. Labyrinthartigen Gängen führen zu unterirdischen Höhlen in die sich die Tiere zurückziehen. Dieser Naturführer beschäftigt sich aber nicht nur mit den Tieren, die Natur besteht bekanntlich aus vielen Elementen und so lernen die Leser auch etwas über die Pflanzen, z.B. über die Wunderwelt der Wurzeln, über den Mikrokosmos Erde, über unterschiedliche Böden, die wiederum nicht nur Lebensraum sind sondern aus denen auch ein Großteil unserer Nahrung.
Das wiederum ist dann auch das Stichwort für die vielen Rezepte. Wie wachsen Kartoffeln, welche Pflanzen kann man essen, bei welchen muss man aufpassen, weil essbare und giftige Pflanzen sich so ähnlich sehen.
Kennenlernen, selber erforschen und sich inspirieren lassen, das ist die Intention dieses Buches, das einfach wundervoll ist. Es informiert, sensibilisiert, klärt auf und regt an die Natur zu entdecken.
Kinder ab 3-4 Jahren können sich schon in der Bilderwelt verlieren und dabei viel Freunde haben. Ältere Kinder bis Ende Grundschulalter können können sich selbst informieren und Anregungen holen.
Es ist ein Familienbuch, das man gemeinsam entdecken kann und auch zu Entdeckerausflügen mitnehmen kann.
Bei unseren Lesekindern ist dieses Buch unglaublich gut angekommen weil es so vielfältig ist. Bilderbuchillustrationen im Wechsel mit Fotos und dann auch wieder eine Kombination aus beidem, das fanden sie richtig toll. Dazu die Rezepte und Bastelanregungen, die leicht nachzumachen sind und die Informationen, die oft Staunen lassen runden alles perfekt ab.























