Bücher mit dem Tag "mccarthy"
9 Bücher
- Lilly Lucas
A Place to Belong
(340)Aktuelle Rezension von: LeseMaus1995Rezension zu
a Place to BelongAutorin: Lilly Lucas
Verlag: KNAUR
ET: 03. April 2023
Seitenanzahl: 336 SeitenKlappentext:
Als die Journalistin Maggy Gardner auf Cherry Hill eintrifft, wird sie von den McCarthy-Schwestern mit offenen Armen empfangen: Sie soll für mehr Publicity für das neue Baumhaus-Hotel sorgen. Flynn, der die gemütlichen Baumhäuser auf der Farm entworfen hat, soll ihr gleich alles zeigen. Obwohl Flynn Journalisten nicht ausstehen kann, beginnt es zwischen ihm und Maggy bald zu knistern. Ehe sie es sich versieht, fühlt sich Maggy auf Cherry Hill wie zu Hause. Wie soll sie Flynn und den McCarthy-Schwestern, die sie ins Herz geschlossen hat, jetzt noch die Wahrheit sagen: warum sie wirklich hergekommen ist …
Meine Meinung:
Als ich das Buch begonnen habe, wurde ich wirklich mit einem Vorschlaghammer getroffen – im positiven Sinne. Direkt zu Beginn erfahren wir, warum Maggy als Journalistin nach Cherry Hill kommt und was ihre eigentlichen Absichten sind. Diese Überraschung hat mich sofort gepackt und mitgenommen. Doch durch ein Missverständnis und eine unkluge Situation hält Maggy ihre wahren Pläne zunächst verborgen, und so bleibt sie auf Cherry Hill, während die Geschichte ihren Lauf nimmt.
Ich hatte zu Beginn große Angst, was passieren würde, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Da ich die Schwestern bereits aus den vorherigen Bänden kenne, konnte ich mir ungefähr vorstellen, wie sie reagieren würden. Das hat mich natürlich noch nervöser gemacht. Gleichzeitig war es einfach so gemütlich, wieder auf Cherry Hill zu sein, das Farmerleben zu erleben und die Entwicklung zwischen Maggy und Flynn zu verfolgen. Poppy, Flynn’s beste Freundin, bringt noch mehr Drama ins Spiel, und natürlich musste die Bombe platzen. Für einen Moment hatte ich Angst um mein Happy End – doch Lilly Lucas hat mich nicht enttäuscht. Es gibt ein wunderschönes Happy End, und im Epilog wird bereits eine tolle Geschichte für den vierten Band angeteasert.
Ich liebe diese Reihe einfach und freue mich schon riesig auf das Finale mit der Geschichte rund um Poppy!
- Mary McCarthy
Die Clique
(50)Aktuelle Rezension von: Johann_Baier‚Die Clique‘ sind 8 Frauen, die zusammen in Upstate New York an einer kleinen, teuren Universität für Frauen studiert und 1933 ihr Examen gemacht haben. Der Roman erzählt, was sie in den 6 folgenden Jahren bis 1939 erlebt haben. Warum sollte man das lesen?
Das sollte man lesen, weil es so witzig und anschaulich geschrieben ist, dass es einfach Spaß macht, das Leben der 8 Frauen zu verfolgen. Das sollte man aber auch lesen, weil es einen Einblick in eine Zeit erlaubt, in der studierende Frauen ein Novum und eine Rarität waren und die meisten Männer und Eltern der Ansicht waren, ein Studium habe für Frauen vorwiegend den Zweck, den Marktwert auf dem Heiratsmarkt zu erhöhen - und nebenbei die Armseligen, die trotzdem keinen Ehemann abkriegten, finanziell abzusichern.
In diesem gesellschaftlichen Umfeld versuchen die 8 Frauen nun eine berufliche Karriere zu starten - in den wenigen Bereichen, in denen Frauen überhaupt eine Chance hatten. Gleichzeitig versuchen sich die meisten auch an Ehe und Familiengründung. Die Schwierigkeiten, einen halbwegs brauchbaren Ehemann zu finden sowie Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, kommen einem so bekannt vor, als würde die Geschichte in der Gegenwart spielen. Auch der Versuch der Frauen, einen eigenen Lebensstil zu finden und nicht den der Eltern zu kopieren, kommt einem bekannt vor. Nur dass es den Lebensstil der Eltern mit Butler, privaten Clubs und Debütantinnenbällen heute so nicht mehr gibt.
Interessant zu lesen ist, dass in den akademischen Kreisen New Yorks der dreißiger Jahre mit dem Kommunismus und Trotzkismus geflirtet wurde – in einem Land, in dem es keine kommunistische Arbeiterbewegung und damit keine Aussicht auf Verwirklichung des Gesellschaftsmodells gab. Ab und zu wird kurz erwähnt, was zeitgleich in Deutschland, Spanien oder in der Sowjetunion passierte, ohne dass die Protagonisten wissen, wie es dort endet. Auch die Psychoanalyse stand hoch im Kurs und erlaubte es, zum Entsetzen der älteren Generationen, offen über Sexualität zu diskutieren.
Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Mitglieds der Clique erzählt. In langen Rückblenden wird mit einer Fülle von Details die Familien- und Lebensgeschichte dargestellt. Wenn man sie nicht gleich wieder vergessen will, darf man das Buch nicht allzu schnell lesen. Nach den Rückblenden kommt es im Leben der jeweiligen Protagonistin zu einer Schlüsselszene, die teilweise unter die Haut geht. Es ist also kein chronologischer Bericht darüber, was von Jahr zu Jahr passierte - die Zeitsprünge muss man sich aus der Handlung erschließen. Im letzten Kapitel sind die Charaktere so vertraut geworden, dass sich sogar ein leichter Abschiedsschmerz einstellt.
Eine kleine technische Randbemerkung: In der deutschen Ausgabe von 2017 sind die Dialoge ohne Absätze in den Fließtext eingebaut, was eine unstrukturierte Bleiwüste erzeugt. Oft ist unklar, wer gerade spricht. Dialoge sind ohnehin nach meinem Geschmack etwas zu selten in dem Roman - daher könnte man sie ruhig etwas hervorheben, damit klar wird: jetzt passiert etwas in der Jetzt-Zeit!
Die 8 Frauenschicksale repräsentieren die Alternativen, die Hochschulabsolventinnen der dreißiger Jahre zur Auswahl hatten. Am wenigsten unglücklich war diejenige der Clique, die im Verlagswesen Erfolg hatte – wie die Autorin selbst, die ebenfalls 1933 an derselben Hochschule ihren Abschluss gemacht hatte. Sie veröffentlichte das Buch 1963 und spielte in der gerade entstehenden amerikanischen Frauenbewegung eine große Rolle.
- Lilly Lucas
A Place to Grow
(412)Aktuelle Rezension von: Jasmin_S1Lilly Lucas beweist erneut ihr Talent für herzerwärmende Geschichten. In "A Place to Grow" entführt sie uns nach Alaska, wo Protagonistin Ellie lernen muss, ihre Ängste zu überwinden und Wurzeln zu schlagen. Die authentischen Charaktere und die idyllische, aber raue Kulisse sind wunderbar gezeichnet.
Besonders die langsame Annäherung zwischen Ellie und dem schweigsamen Noah ist ein Genuss. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Heilung, Neuanfang und die Erkenntnis, dass Heimat überall sein kann. Emotional, fesselnd und absolut empfehlenswert für alle Fans von New Adult und tiefgründigen Liebesromanen.
- Lilly Lucas
A Place to Shine
(401)Aktuelle Rezension von: RomanticWitch96Ich bin auf die Cherry Hill Reihe über Green Valley Love aufmerksam geworden, weil mich der Schreibstil der Autorin angesprochen hat Und ich mir mehr Geschichten gewünscht habe. Die ersten drei Bände haben mir schon gut gefallen doch ehrlicherweise habe ich vom letzten teil nicht viel erwartet, da ich Poppy in den anderen Bänden eher als nervig oder engstirnig wahrgenommen habe. Doch die Autorin hat es geschafft mich mit Hilfe des Einblicks in ihre Gedanken und Sicht auf die Dinge von Poppy zu überzeugen. Die Geschichte von Poppy und Trace hat mich in ihren Bann gezogen und mein Herz erwärmt. Ich glaube mir hat der letzte Teil der Reihe sogar am besten gefallen <3
- Marie Force
Schneeflocken auf Gansett Island
(35)Aktuelle Rezension von: Mira123So, hier also das zweite Weihnachtsbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Natürlich erst nach Weihnachten, versteht sich von selbst, oder?
Normalerweise würde ich wohl eher nicht zu einem Buch wie diesem greifen. Ein kurzer Liebesroman, der schon auf dem Cover einen großen Haufen Klischees vereinigt... Allerdings war das hier eines der Bücher, die ich 2019 im Zuge des Adventkalenders von Lovelybooks gewonnen habe, also lag es bei mir daheim auf dem Stapel der Schande. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, endlich meinen Stapel der Schande abzubauen, deswegen habe ich mich bei einer Challenge auf Lovelybooks angemeldet und mir wurde dieses Buch zugeteilt. Also ran an den Speck! Sind eh nur so um die fünfzig Seiten!
Gleich zu Beginn: Das Buch war nicht so schlecht, wie ich es befürchtet habe. Einige Szenen waren sogar ziemlich lustig und/oder süß. Vielleicht sollte ich also doch öfter zu Liebesromanen greifen? So richtig begeistern konnte mich dieses Buch aber leider trotzdem nicht, aus verschiedenen Gründen.
Erstens bin ich mir nicht sicher, ob die Autorin und ich dasselbe Bild von Winter und Schneesturm vor Augen haben. Gestern gabs bei uns relativ viel Schnee: Die Autos konnten also nur noch bedingt fahren, alle Züge sind für einige Zeit ausgefallen, ich hatte ein zusätzliches Paar Socken im Rucksack und Stulpen über der Hose an, damit ich nicht auch noch eine zusätzliche Hose mitbringen musste. Zeitweise musste ich durch Straßen durch, die noch nicht geräumt waren, in denen also ein halber Meter Neuschnee lag. Es hatte den ganzen Tag Minusgrade und mein Handy hat mir gleich in der Früh eine Warnung für extreme Kälte geschickt. Trotzdem ging das Leben normal weiter. Wenn bei uns ein richtiger Schneesturm kommen würde, dann könnte bei uns wohl absolut niemand mehr vors Haus gehen, egal ob man einen Pferdeschlitten hat (wie das hier im Buch der Fall ist) oder nicht. Und die Kleidung auf dem Cover ist bei uns an einem normalen Wintertag schon zu kalt. Ich konnte also diesen "Schneesturm" nicht ganz ernst nehmen, so gern ich es auch wollte. Hauptsächlich wohl wegen dem Cover.
Ich habe erst zu spät herausgefunden, dass dieses Buch Teil 16 einer ganzen Reihe ist. Ich hatte also keine Ahnung, wer die Figuren eigentlich sind, kannte die ganzen Vorgeschichten nicht und war deswegen auch sehr schnell sehr verwirrt. Da kann das Buch nicht wirklich was dafür, es wird wohl aber trotzdem jeder verstehen, dass mir das dann einfach zu viele Figuren auf einmal waren. Als neue Leserin wurde ich hier einfach ins kalte Wasser geworfen, es gab überhaupt keine Erklärung im Text, wer denn nun wer ist.
Die Dialoge trafen leider nicht ganz meinen Geschmack. Es ging meistens um sehr belanglose Themen. Zusätzliche Spannung ist da leider keine aufgekommen, was gerade bei einem Kurzroman wichtig wäre.
Mein Fazit? Besonders die große Anzahl an Figuren hat mich sehr verwirrt. Auch die Dialoge konnten mich nicht begeistern. Nicht ganz meins also, auch wenn ich einige Szenen für ganz gelungen halte.
- Kera Jung
Wedding Excuses (Blind Wedding 2)
(4)Aktuelle Rezension von: jureniEhrlich gesagt weis ich nicht was ich sagen soll...,
ich habe es geliebt,aber auch gehasst!
Ich hätte dahinschmälzen,aber auch an der Wand klatschen können!(Nur wegen Greg!) oder (Familie!)
Ich habe gelacht und sogar Tränchen vergossen...,
ich habe wirklich alles durchlebt in diesem Buch..,was einen regelrecht in den Bann zieht.
So eine tolle Fortsetzung,Geschichte und Portas und ganz ehrlich...,
ich mag mich gar nicht trennen!
Was ich auch richtig toll fande,waren diese verschiedenen Sichten der Portas..,man konnte sich gleich noch viel mehr hineinversetzten und einen besseren Einblick bekommen.
Es wird wirklich absolut nicht langweilig in dem Buch..,im Gegenteil,die Autorin weis wie Sie Ihre Leser in Verzweiflung bringt und Angst bekommt das der nächste Schock in den Gliedern wandert.
Ich konnte es nicht weglegen ❤
Ich liebe es und kann es nur weiterempfehlen ❤ - Marie Force
Blütenzauber auf Gansett Island
(33)Aktuelle Rezension von: kindergartensylviBlütenzauber auf Gansett Island von Marie Force
Seit Riley McCarthy das Dach des alten Ferienhauses repariert hat, kann er Nikki Stokes, die Enkelin der Besitzerin, nicht mehr vergessen. Nikki war nur kurz auf der Insel, bevor sie wieder in ihr turbulentes Leben als Managerin ihrer berühmten Schwester zurückgekehrt ist. Als Riley erfährt, dass Nikki sich nach einem weiteren Skandal wieder auf der Insel aufhält, ist er entschlossen, die Chance zu nutzen, die bezaubernde junge Frau besser kennenzulernen.
Nikki hat genug von den Eskapaden ihrer Schwester, einem Reality-TV-Star, und sucht Zuflucht im Haus ihrer Großmutter auf Gansett Island, das ihr aus glücklichen Sommern in der Kindheit vertraut ist. Insgeheim hofft sie, den attraktiven Handwerker wiederzutreffen, der im vorigen Herbst das undichte Dach repariert hat. Nikki ist nach einer schlimmen Erfahrung eigentlich vorsichtig, was Männer betrifft, doch Riley McCarthy weckt Gefühle in ihr, zu denen sie sich gar nicht mehr fähig gehalten hatte ...
Mein Fazit:
Den Leser erwartet ein emotionsgeladener, mitfühlender und fesselnder Liebesroman. Der Schreibstil ist flüssig und zur Einführung erhält der Leser am Anfang erst einmal eine Rückblende, was vorher geschah. Die Geschichte um Nikki und Riley ist turbulent und spannend zu gleich. Die Charaktere sind mir von Anfang an total sympathisch und vertraut. Schnell fühlt man sich mitten in der Geschichte und fiebert mit. Die knisternde Spannung zwischen Beiden, fließt durch den ganzen Roman. Für mich ein wunderschöner angeschlossener Roman aus einer tollen Romanserie mit Herz.
- Marie Force
Sommernächte auf Gansett Island
(22)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly„Was zur Hölle ist das auf deinem Kopf?“
Finn McCarthy, der etwas zu spät und mit einem leichten Kater zur Arbeit erschienen war, ignorierte die Frage seines Bruders Riley. Finn hatte wieder vergessen, Kaffee zu besorgen, sodass er heute Morgen ohne hatte auskommen müssen. Allein zu leben war Mist. Bevor sein Vater und Riley ausgezogen waren, hatte einer von ihnen immer rechtzeitig welchen nachgekauft. Jetzt musste er sich allein darum kümmern, und er vergaß es ständig, bis er zu spät aufwachte und ihm einfiel, dass er nicht dran gedacht hatte. Und das nicht zum ersten Mal.
Doch Riley gab keine Ruhe. „Hallo, jemand zu Hause?“
„Wovon sprichst du?“ Finn unterdrückte ein Gähnen und versuchte sich verzweifelt daran zu erinnern, ob er sich die Zähne geputzt hatte, bevor er aus dem Haus gegangen war.
Eckdaten
PDF-Dokument
410 Seiten
Montlake Romance Verlag (Amazon Verlag)
Band 20
Gansett Island-Reihe
Übersetzung: Lotta Fabian
2019
ISBN: 978-2-91980-179-4
Inhalt
Finn, der jüngste der McCarthy-Cousins, ist fast so weit, seine Zelte auf Gansett Island abzubrechen und in seinen alten Job – und zu seiner Ex-Freundin – zurückzukehren. Doch dann begegnet er Chloe, der attraktiven Eigentümerin des Friseursalons der Insel, und es knistert sofort heftig zwischen den beiden.
Obwohl Finn die Insel ja eigentlich verlassen will, geben die beiden der unwiderstehlichen Anziehung nach. Chloe, die sich seit einer Tragödie in ihrer Kindheit nur auf oberflächliche Beziehungen eingelassen hat, merkt rasch: Mit Finn wird eine kurze Affäre wohl kaum reichen…
Autorin
Marie Force ist Autorin von über 50 zeitgenössischen Liebesromanen, von denen etliche sich auf den Bestsellerlisten der New York Times, der USA Today und des Wall Street Journal platziert haben. In deutscher Sprache sind bisher die erfolgreichen Reihen „Gansett Island“ und „Quantum“ erschienen.
Marie Force wurde in Rhode Island geboren, wo sie auch heute wieder mit ihrem Mann und ihren zwei fast erwachsenen Kindern lebt.
Meinung
Den direkten Vorgängerband habe ich gelesen, worin es um Finns älteren Bruder geht. Den Band habe ich nicht so gut gefunden. Dennoch stürze ich mich wie immer mit großer Freude auf ein neues Werk von Marie Force. 😊 Auch wenn ich befürchte, dass die Luft bei dieser Reihe so langsam raus ist. Und das, obwohl ich noch nicht einmal den ersten Band gelesen habe…
Wie auch sein großer Bruder Riley war auch Finn nur ein saisonaler Arbeiter auf Gansett Island. Doch nachdem sein Vater und auch Riley ihr Glück auf der Insel gefunden haben, reizt ihn das Festland gar nicht mehr so sehr. Dennoch hält er an diesem Plan fest, auch wenn seine Familie versucht, ihn zum Bleiben zu überreden. Er wird von seiner Familie und seine Verwandten liebevoll aufgrund seiner langen Haare, die er in einem Männerdutt trägt, geneckt. 😉 Ach, man muss die McCarthys einfach ins Herz schließen. 😊 Außerdem sorgen die anderen gerade fleißig für Nachwuchs. Es scheint ein regelrechter Babyboom auf der Insel zu herrschen. XD
Wie wird sich Finn letztlich entscheiden?
Chloe führt den einzigen Friseursalon auf der Insel. Als sie Finn das erste Mal begegnet, sprühen regelrecht die Funken zwischen ihnen. Doch sie ist an keiner ernsthaften Beziehung interessiert und er auch nicht – oder? Trotz seiner Pläne lassen sie sich aufeinander ein und die Gefühle füreinander werden immer tiefer. Doch sie verbirgt etwas vor ihm und auch er sollte sich so langsam mal zu einer Entscheidung durchringen. Wie wird das Ganze zwischen ihnen enden?
Beide Figuren sind tiefgründiger als es der Anschein erweckt. Vor allem Chloe verbirgt viel hinter ihren Schutzmauern und es ist nicht alles schön. Ich habe es sehr genossen, den beiden bei der Entwicklung ihrer Beziehung zuzusehen. Ich frage mich allerdings, ob es hiernach noch mehr geben wird. Denn mit ihm ist der letzte McCarthy vergeben, soweit ich richtig informiert bin. Ich lasse mich einfach überraschen. 😉
Ich empfehle, die Bände der Reihe nach zu lesen, damit man die zahlreichen McCarthys einer nach dem anderen kennenlernt. Ich musste nämlich die Erfahrung machen, mittendrin anzufangen und mit einem Schlag war ich völlig überwältigt. Man findet sich zwar langsam ein, aber ich hätte doch ein behutsames Vordringen in die Materie besser gefunden. 😉 Wer also Lust auf eine großartige Familiensaga hat, ist bei den McCarthys an der richtigen Adresse. 😊
♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥
- Cormac McCarthy
Ein Kind Gottes
(27)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaAuf dem Buchumschlag wird damit beworben, dass McCarthy mit einer unfehlbar schönen und genauen Sprache erzählt. Vielleicht ist seine Sprache Genau, das kann ich nicht wirklich einschätzen, aber Schön ist sie eindeutig nicht.
Der Protagonist ist ein Mann, den man von Anfang an hassen muss. Ungebildet, ein Nichtsnutz, ein Mörder, ein Vergewaltiger, ein Nekrophil, der jeden um sich herum schadet. Sein einziger Sinn besteht darin, bloß einen Tag nach dem anderen zu überstehen und hin und wieder eine Leiche zu ficken. Was noch am Anfang interessant und spannend ist, wird im späteren Verlauf banal und langweilig.
Er ist ekelhaft und doch bin ich ihm gefolgt. Dem Autor gelingt es sehr gut, die Umgebung zu beschreiben, sein Wesen zu zeichnen, eine Atmosphäre zu erschaffen und auch einen guten Spannungsbogen. Aber jedes neue Kapitel hat alles umgeworfen. Oft fühlte es sich oft so an, als lägen zwischen einem Kapitel und dem anderen Jahrhunderte.
Hin und wieder wurde die Perspektive gewechselt und ein Ich-Erzähler hat über den Protagonisten gesprochen. Irgendwie war ich überzeugt, dass dieser Ich-Erzähler irgendwann mit dem Protagonisten aufeinandertreffen würde, aber das passiert nicht, sondern seine Rolle beschränkt sich auf drei Kapitel, ehe er verschwindet. Das fand ich sehr schlecht.
Ich habe alles gelesen, weil der Stil einfach zu folgen war. An die fehlenden Anführungszeichen gewöhnt man sich schnell. Es liest sich problemlos, aber es ist kein Buch, das ich noch einmal lesen würde. Oder empfehlen kann. Es kam mir so sinnlos vor. Ich habe das Leben eines ekelhaften Mannes gefolgt und daraus nichts gelernt, was ich schon vorher nicht wusste.
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