Bücher mit dem Tag "medea"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "medea" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott (ISBN: 9783551314871)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott

     (733)
    Aktuelle Rezension von: Schuby233

    Die Helden des Olymp ist eine interessante Geschichte zu den schon existierenden Percy Jackson Romanen. Diese Reihe habe ich nun auch direkt vor den Helden des Olymp gelesen.

    Ich fand die Geschichte als Folge zur Weissagung des letzten Percy Jackson Romans echt gut. Ich habe mich gefreut mehr von den schon existierenden Charakteren zu erfahren und noch mehr Figuren kennen zu lernen.

    Die Geschichte an sich wäre nicht meine erste Wahl gewesen, aber sie hat an dieser Stelle auf jeden Fall gepasst. Etwas unschlüssig fand ich dabei Jasons Rolle beim Auftrag. Jeder der sich mit den Göttern auskennt weiß, dass so eine Konstellation eher selten, bis nie, vorkam.

    Die Charaktere an sich sind super geschrieben. Wir erfahren von allen Hauptpersonen, im Verlaufe des Buches , Hintergründe und Gefühlslagen und so kann man die Figuren sehr gut verstehen und einschätzen.

    Der Schreibstil ist super flüssig und durch den Wechsel der Perspektiven hat man einen guten Rundumblick. Das finde ich super, besonders wenn man so viele verschiedene Leute als Hauptpersonen integriert. Und das ist nun Mal hier der Fall.

    Alles in allem finde ich das Buch gelungen und freue mich darauf den zweiten Teil zu lesen. Ich würde es jedem weiter empfehlen, der die Percy Jackson Bücher gelesen und geliebt hat.

  2. Cover des Buches Magie aus Tod und Kupfer (ISBN: 9783959915618)
    Lisa Rosenbecker

    Magie aus Tod und Kupfer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: jessi_here

     Inhalt:

    Was ist eine Mágissa ohne ihre Magie?

    Seitdem Ilena einen Großteil ihrer Macht geopfert hat, stellt sie sich diese Frage jeden Tag. Ohne ihre Magie fühlt sie sich einsam, doch weder die Mageía Mésa noch Hekate können an diesem Zustand etwas ändern.
    Als jedoch ein Mitglied des Perseus-Ordens verschwindet und die einzige Spur eine schwarze Feder einer uralten Kreatur ist, muss Ilena ihren Schmerz hinter sich lassen. Zusammen mit Xanthos macht sie sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen und es beginnt ein Spiel mit dem Feuer – und ihren Gefühlen. Die beiden müssen ihre eigenen Grenzen und die der menschlichen Welt überschreiten, um die tödliche Bedrohung aufzuhalten. Doch wie besiegt man das Schicksal, wenn man sich und seine Magie immer mehr verliert?
    Quelle: drachenmond.de

    Meinung:

    „Ich bin enttäuscht von dir, Ilena.“

    Das Cover ist wieder ein Traum. Ich mochte das Cover vom ersten Teil schon recht gerne und hier sieht es genauso gut aus. Man hat die Motte, Ilena und sogar noch Federn und die Dunkelheit. Alles Dinge, die man in dem Buch findet.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich kam schnell voran und fands toll, dass hin und wieder Kapitel aus Sicht von Xanthos eingestreut waren. Hauptsächlich liest man aus Sicht von Ilena und begleitet sie auf ihrer Reise.

    Ilena hat fast keine Magie mehr, als aber eine Feder auftaucht will sie natürlich helfen. Mit was sie es dann aber zu tun bekommt, damit hat sie nicht gerechnet.

    Ich weiß jetzt schon, dass es schwer wird, eine Rezension zu schreiben ohne zuviel zu spoilern. Als ich Band eins gelesen habe, war ich nicht der größte Fan von Ilena und auch nicht von Xanthos. Beide sind sehr impulsiv und möchten immer ihr eigenes Ding durchziehen, das ist in diesem Band ganz klar auch so. Daher wusste ich nicht, wie mir Ilenas Geschichte gefallen würde. Der Einstieg ist mir dann aber leicht gefallen, da man nicht unbedingt wissen muss, was in Band eins passiert ist. Hin und wieder werden Dinge erwähnt, aber erst gegen Ende wird die Handlung von Band eins wichtig, wobei man auch hier nicht alles wissen muss, das passiert ist. Das Buch lässt sich also ohne Probleme auch ein paar Jahre nach dem ersten lesen.

    Ich bin immer noch nicht der größte Fan von Ilena, manchmal kam sie mir einfach zu stur und eigensinnig vor. Immer will sie alleine alles schaffen und ich wurde nicht ganz war mit ihr. Als Protagonistin war sie toll, ich find sie insgesamt ok, aber Rya mochte ich hundertmal lieber. Xanthos hingegen war mir in diesem Band wirklich sympathisch. Seine Witze und Anspielungen kamen immer zur richtigen Zeit und ich mochte ihn einfach sehr. Rya und Nick kamen natürlich auch wieder vor, allerdings waren sie hier nur Nebenfiguren.

    Dieses Mal spielen andere Götter eine Rolle, zwar kommen auch Götter wie Hekate wieder vor, was sich natürlich nicht vermeiden lässt, aber auch andere Gottheiten bekommen hier ihren Auftritt. Diese fand ich ganz toll, besonders ein spezieller Gott hat mir wirklich gut gefallen. Es gab auch Götter, die ich noch gar nicht kannte und von denen ich noch in keinem Buch etwas gelesen habe, da kamen noch einige neue und interessante Infos dazu.

    Irgendwas hat mich aber an der Geschichte gestört. Zuerst wirkte es ein wenig repetetiv, denn sie stürzen sich in eine Schlacht, erholen sich und fangen wieder von vorne an. Das alles war irgendwie immer gleich und die Geschichte kam lange nicht wirklich voran. Doch dann kommen die Bösewichte und es wird alles anders. Was ich von denen und ihren Plan halte kann ich gar nicht sagen. Sie wollen im Grunde eine noble Sache, gehen dies aber mit den falschen Mitteln an. Ilena wird da eingespannt und macht wortwörtlich eine Verwandlung durch. Das fand ich zuerst wirklich komisch und ich habe mir nicht erwartet, dass die Geschichte in eine solche Richtung geht, aber je länger ich las, desto mehr habe ich mich daran gewöhnt und irgendwann war es normal und ich habe es einfach so hingenommen.

    Die letzten 100 Seiten hatten es dann aber wirklich in sich. Sie waren spannend und bis zum Ende wusste man nicht, wer nun überleben wird und wer nicht. Xanthos und Ilena haben da wirklich meine Nerven strapaziert. Man kann also sagen, dass der Anfang und das Ende start waren und dass das Buch im Mittelteil etwas geschwächelt hat. Was ich noch positiv hervorheben möchte ist, dass die Liebesgeschichte nicht im Fokus steht und dies einfach so nebenbei passiert.

    Fazit:

    Das Buch hat mir insgesamt nicht so gut gefallen wie der erste Band. Mit Ilena konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen und das konnte auch Xanthos nicht gut machen. Die Geschichte war einerseits cool, andererseits habe ich nicht mit dieser Handlung gerechnet und wusste lange nicht, was ich damit anfangen soll. Das Ende war dann sehr spannend und gut geschrieben. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.
             

           

                      

             

             


  3. Cover des Buches Märchenhaft-Trilogie (Band 1): Märchenhaft erwählt (ISBN: 9783038961710)
    Maya Shepherd

    Märchenhaft-Trilogie (Band 1): Märchenhaft erwählt

     (189)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    Ich liebe Märchen. Und ich mag den Schreibstil der Autorin. Dann war auch noch das Cover ein Traum (der Schuber! ♥) und schon stand für mich fest: Das muss ich haben.

    Lean ist verflucht. Sein Schicksal kann er nur umgehen, indem er seinen ersten Kuss der wahren Liebe schenkt. Hmm, soweit so gut. Er war für mich ein typischer Prinz, irgendwie da aber nichts Besonderes und mir auch nicht unbedingt sympathisch^^ Heera (eine der Anwärtinnen auf sein Herz) hingegen hat mich völlig überzeugt. Keine Klischee-Frau. Und das macht diese Geschichte auf erfrischende Weise lesenswert, denn hier ist die die Frau der Held, nicht der Prinz ;D Sie steht für sich ein, ist anders, nahezu eine Rebellin der Norm.

    Ich mochte das ganze Drumherum, die einzelnen Grundgeschichten, auf die hier aufgebaut worden ist. Dieselben Werte spielen eine Rolle, die ich sonst so an Märchen liebe. 

    Nun bin ich gespannt, wie Lean sich noch entwickelt und wer die Dame seines Herzens sein könnte.

    Mein Fazit:

    Aus alt wird neu, bleibt bewährt und wurde doch verändert und moderner gefasst. Erfrischend anders und dadurch erst recht lesenswert. Für mich ein absolut gelungener Auftakt, daher vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

  4. Cover des Buches Medea (ISBN: 9783518189108)
    Christa Wolf

    Medea

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Avalee

    "Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin." Das bescheibt den eigentlichen Mythos der "Medea". Man könnte noch "Kindsmörderin" und "Verräterin" hinzufügen, die aus überschwänglicher und plötzlicher Liebe zu Jason handelt und dann bitter enttäuscht wird, ohne sich dabei das "Wilde" nehmen zu lassen. Eben eine dominante Frau, die es nicht unbedingt einfach hat. Aber, wie schon erwähnt, ist das der eigentliche Mythos.

     

    "Medea. Stimmen" erzählt die Geschichte etwas anders. Denn Christa Wolf schreibt nicht direkt den Mythos, sondern versucht darzustellen, wie sich der Mythos entwickelt haben könnte.

    Zum Titel selbst lässt sich sagen, dass "Medea." wohl der Teil ist, dem jedem zeigt, dass es um den Mythos geht. "Stimmen" wurde hinzugefügt, weil die Geschichte von 6 Stimmen erzählt wird. Nämlich aus den Sichten von

    • Medea: Kolcherin. Tochter des Königs Aietes und der Idya. Schwester der Chalkiope und des Absyrtos
    • Jason: Argonaut, Schiffsführer der "Argo"
    • Agameda: Kolcherin. Vormals Medeas Schülerin
    • Akamas: Korinther. Erster Astronom des Königs Kreon
    • Leukon: Korinther. Zweiter Astronom des Königs Kreon
    • Glauke: Korintherin. Tochter des Königs Kreon und der Merope

    Zum Inhalt: Auch in dieser Fassung von "Medea" ist Medea mit Jason verheiratet und hat zwei Kinder. Mit ihrer Entdeckung der Knöchelchen der Tochter (Iphinoe) des Königs (Kreon) von Korinth in einem geheimen Raum des Schlosses und die damit zusammenhängende Geschichte, beginnen diejenigen, die davon wissen, sich gegen sie zu stellen. Denn der schon Jahre zurückliegende Mord der Königstocher wird in Korinth vertuscht. Hier heißt es, sie wäre über Nacht mit einem ansehnlichen Mann durchgebrannt und würde nun andernorts ein glückliches Leben führen. In Wirklichkeit wurde das Mädchen aber geopfert, um die Machtstellung des Königs zu sichern. Dabei war Medea doch extra mit Jason aus ihrer Heimat Kolchis geflohen, weil dort ihr jüngerer Bruder geopfert worden war, um die Stellung ihres Vaters zu sichern und sie mit diesem Umstand und ihren Schuldgefühlen nicht mehr dort leben konnte. Nun, da sie hier in Korinth eine ganz ähnliche (wenn auch geheime) Story in Erfahrung bringt, beginnt ihr Unglück. Dass sie eine sehr selbstbewusste Frau ist, kann ihr dabei auch nicht helfen - außer es besser zu ertragen. Sie wird dem Schloss verwiesen, Gerüchte um den Mord an ihrem eigenen Bruder machen die Runde und sie wird zum Sündenbock für alle schlimmen Ereignisse. Nur ein Gutes findet sich kurzfristig: Sie verliebt sich in einen Künstler.

    Meiner Meinung nach ist dieser Roman eine gelungene Vorgeschichte des Mythos "Medea". Da ich auch die Fassungen des Mythos von Euripides und Grillparzer gelesen habe, ebenso wie eine etwas eigenwilligere Variante von Dea Loher, hatte ich bereits den Grundmythos im Kopf und wusste, was geschehen müsste. Mir hat sehr gefallen, dass diese Version ganz anders erzählt wird und doch in gewisser Weise am Mythos festhält. Hier wird deutlich, wie sehr die Historie durch Hörensagen und Weiterreichen verfälscht werden kann. Beispielsweise ist Medea in "Medea. Stimmen" einfach bewandert, was Heilmittel betrifft und schafft es, viele Leute erfolgreich zu behandeln. Da Medea aber der Sündenbock für alles wird, wird diese eigentlich gute Tatsache für die Korinther natürlich schlecht gemacht und sie wird (auch wegen eines weiteren gerüchtegeschwängerten Vorfalls gegen Ende) zur "Giftmischerin".
    Mir persönlich gefällt zudem die Form eines Romans auch besser als die eines Dramas. Natürlich hat das nichts mit der Geschichte an sich zu tun, denn Dramen können schließlich auch sehr gut sein - aber dennoch ist das ebenfalls ein Pluspunkt für mich.

    Von den mir bekannten für mich persönlich die beste "Medea"-Fassung.

  5. Cover des Buches Die Feuer von Troia (ISBN: 9783596139200)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Rikasbookshelf
    Ich kann euch gar nicht sagen wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe. Ich habe jedes Mal das Gefühl, dass ich es auswendig kenne, doch dann finde ich doch immer wieder Kleinigkeiten, die ich vergessen hatte. Schon wenn ich darüber nachdenke, will ich es gleich noch mal lesen. Ich finde Kassandra ist eine so Interessante Figur, die so viele verschiedene Perspektiven rund um diesem mystifizierten Krieg zeigt.
  6. Cover des Buches Märchenhaft-Trilogie (Band 2): Märchenhaft erlöst (ISBN: 9783038961727)
    Maya Shepherd

    Märchenhaft-Trilogie (Band 2): Märchenhaft erlöst

     (98)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    Das Land wird vom Fluch erschüttert. Prinz Lean und einige andere können sich verstecken und wollen die schwarze Hexe nun besiegen. Doch der Weg ist schwer. Wieder haben mir Cover und Schreibstil gefallen, und auch die Story nimmt faszinierend ihren Lauf. Besonders hat mir hier die zweite Hälfte des Buches gefallen, die im Reich der Hexe spielt. Was für eine coole Reise, es war spannend und ich bin nur so in die Geschichte gesaugt worden. Märchenhaft ging es weiter, obwohl der Verlauf der Geschichte wirklich eher drohend und düster ist.

    Mir haben die verschiedenen Figuren gut gefallen, sogar Lean wird mir sympathischer^^ Aber mein Favorit ist immer noch Heera.

    Der Cliffhanger ist fies, aber da ich direkt mit Band 3 weitermachen kann, bekümmert er mich nicht zu sehr^^

    Mein Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die mich immer mehr in den Bann gezogen hat. Ich bin mittendrin und möchte so schnell nicht wieder aus dieser märchenhaften Welt verschwinden. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen!

  7. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

     (637)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    2,5 Sterne

    Vor genau 6 Jahren habe ich "Grabkammer" das erste mal gelesen, nun wurde es Zeit für ein Reread. Wie immer lese ich die Reihe mit @ashleys.buecherkabinett , die diese Reihe neu für sich entdeckt <3

    Ich wusste nicht mehr viel von diesem Band, aber mir war schon noch bewusst, dass er für mich damals tatsächlich der schwächste Teil war. Und das ist auch heute noch so der Fall.
    Das liegt zum einen daran, dass mir die Thematik einfach nicht liegt. Und zum anderen hatte ich das Gefühl, als hätte Gerritsen dieses Mal einige strukturelle Probleme. Der Fall wirkt im Aufbau nicht so gut durchdacht wie sonst. Retten können da allein wieder die großartigen Protagonisten und Gerritsens Stärke wenn es darum geht, Atmosphäre zu erschaffen. 
  8. Cover des Buches Frauen (ISBN: 9783806725179)
    Barbara Sichtermann

    Frauen

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Medea (ISBN: 0195145658)
    Euripides

    Medea

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus
    Kaum eine Frauengestalt des antiken Mythos ist bis heute so lebendig wie die der Medea. Der Stoff von der Frau, die in ihrem Rachebedürfnis zum Äußersten geht, ist seit der Antike zahllose Male aufgegriffen und bearbeitet worden. Am Anfang dieser unvergleichlichen Rezeptionskette steht Euripides Drama, das im Jahre 431 v. Chr. erstmals aufgeführt wurde und für uns die älteste erhaltene Fassung der Geschichte darstellt - ein unausweichliches Stück Literatur für alle, die sich mit der Medea-Gestalt auseinandersetzen.
    Ich finde ja generell, dass viel zu viel über Schullektüren gejammert wird - dort sind echt grandiose Sachen dabei. So zum Beispiel dieses Drama des Euripides. Es ist sowohl sprachlich brillant ausgeführt als auch inhaltlich logisch dargelegt. Euripides greift den alten Mythos wieder auf, ändert zwar einiges, aber dies tut er auf eine Art und Weise, die dem Leser sehr zuvorkommend wirkt.  Von der ersten bis zur letzten Seite kann man die Schritte sehr gut nachvollziehen, in denen aus Medea aus der depressiven Mutter eine rachsüchtige Mörderin wurde.  Wahrscheinlich bin ich Medea-mäßig gesehen sehr von Euripides beeinflusst, weil dies die erste Verarbeitung des Mythos ist, die ich gelesen habe - aber ich muss zugeben, ich habe gar nichts dagegen einzuwenden.  Ich habe es sehr genossen, dieses Drama zu lesen, und kann es jedem Liebhaber griechischer Tragödien nur empfehlen!
  10. Cover des Buches Penthesilea (ISBN: 9781107614604)
    Heinrich von Kleist

    Penthesilea

     (66)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn
    Das Buch erzählt die Liebesbeziehung zwischen der Amazonenkönigin Penthesilea und dem Griechen Achilles während des trojanischen Krieges. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern...

    Heinrich von Kleist hat einen unheimlich sperrigen Schreibstil, der den Leser einiges abverlangt, um den Inhalt zur Gänze zu verstehen. Als ich Licht am Ende des Tunnels sah, war ich einerseits erleichtert, andererseits nur noch genervt, da das Wort Busen gefühlte 100 Mal vorkam. Weder die Charaktere noch die Geschichte konnten mich überzeugen und haben keinerlei Gefühlsregungen in mir ausgelöst.

    Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, wunderte ich mich nicht mehr, warum es ca. 2 ½ Jahre ungelesen bei mir gelegen ist und ich es in der Zwischenzeit zwei Mal abgebrochen habe. Nichtsdestotrotz bin ich glücklich, dass ich es bis zum bitteren Ende durchgekämpft habe. Jetzt kann ich mit Gewissheit sagen, dass wir beide keine Freunde werden.

  11. Cover des Buches Medea oder Frauenehre, Kindsmord und Emanzipation (ISBN: 9783631371275)
  12. Cover des Buches EinFach Deutsch Textausgaben: Euripides: Medea: Gymnasiale Oberstufe (ISBN: 9783140226813)
  13. Cover des Buches P. Ovidius Naso: Tristia (ISBN: 9783825311780)
    Georg Luck

    P. Ovidius Naso: Tristia

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Liebende ertragen Strapazen wie Soldaten oder hämmern in Verzweiflung auf die Türen ihrer Angebetenen ein. Männer sollen sich ihre Herzdame erobern und Frauen sollen sich sich (vom Richtigen) aufreißen lassen. So kennen wir Publius Ovidius Naso. Humorvoll, locker, bildhaft, redegewandt und manchmal etwas obszön. Doch hier in dem Werk "Tristia" (etwa 8-12 n.Z.) tritt uns ein anderer Ovid entgegen. Denn im Jahre 8 wurde Ovid nach Tomis, einer Stadt (?) am Schwarzen Meer, relegiert, heißt verbannt. Und das hat ihn innerlich und äußerlich scheinbar zerbrochen.

    Denn 8 n. Z. wurde Ovid aus unbekannten Gründen aus Rom verbannt. Evtl. weil Ovid ein Werk geschrieben hat, dass junge Männer und Frauen zu sexueller Freizügigkeit aufrief (Ars Amatoria), evtl. weil Ovid von einer Affäre Iulias (Enkelin des Kaisers Augustus) mitbekommen hat, evtl. wissen wir es einfach nicht mehr. Denn sogar Ovid selbst spricht hier in seinen Tristia sehr wirr und widersprüchlich über die Verbannungsursache. Eins seiner Themen ist nämlich die immer wiederkehrende Klage über seinen Fehler und Irrtum ("error et carmen", ein beliebtes Zitat. Oft benutzt). Doch variiert die Konstellation. Mal macht er ganz klar seine Kunst (= Liebeskunst = Ars Amatoria) dafür verantwortlich, an anderen Stellen sagt er, dass definitiv noch was dahinter lag. Doch scheint er auch zu wissen, dass es für ihn kein Zurück mehr gibt. Trotzdem versucht er in anderen Briefen den Kaiser zu erweichen. Heute wissen wir, dass es nicht geklappt hat. Briefe übrigens ? Ja, Briefe. Die Tristia sind in 5 Büchern sortierte poetische Kunstbriefe mit verschiedenen Themen mit jeweils etwa 10 Briefen pro Buch. Nur das 2. Buch ist ein einzelner Brief, der eine Art Rechtfertigung oder Verteidigung ist. Andere immer wieder auftauchende Themen sind Ovids in Rom zurück gebliebene Frau. Diese solle sich nämlich nicht schämen, einen Verbannten zum Mann zu haben, und die er liebt und auf deren Treue er baut. Doch weiß er (um zu sich selbst ehrlich zu sein) gar nicht, was in Rom geschieht. Trotzdem versucht er es sich vorzustellen und lässt vor seinem geistigen Auge (heißt in einem der Briefe) auch mal einen Triumph zu Ehren Augustus' ablaufen. Andererseits personifiziert er auch mal einige seiner Briefe und schickt sie nach Rom, um wenigstens durch sie in Rom präsent sein zu können.

    Doch ein anderes Thema scheint sich durch alle 5 Bücher durchzuziehen: das Jammern und Klagen über das eigene schlimme Schicksal. Fast alle Freunde haben ihn verlassen, der Treue seiner Frau kann er sich nicht ganz sicher sein, die Reise war furchtbar, der Verbannungsort ist schlimmer als der Tod und er verliert allmählich den Bezug zur römischen Sprache und Kultur.

    Natürlich ist nicht GANZ klar, ob das alles biographisch zu verstehen ist (ihr kennt ja bestimmt noch aus dem Deutsch-Unterricht, dass das lyrische Ich nicht immer mit dem Autor gleichsetzbar ist: eine leidige Frage <.<) oder ob vieles stilisiert ist. Vieles wird gewiss übertrieben sein.


    Trotzdem finde ich (nun mein Fazit) die 5 Bücher irgendwie... faszinierend. Sie haben was. Methodisch erinnert es mich etwas an Ciceros Gespräche in Tusculum. Beide versuchen in diesem jeweiligen Werk eine schlimme Situation zu verarbeiten. Nur geht Ovid nicht philosophisch vor, sondern wühlt sich in Selbstmitleid. Oft baut er mythische Elemente ein, wie dass es ihm noch schlimmer als Odysseus ergeht, weil Odysseus nicht den höchsten Gott gegen sich hatte (im Gegensatz zu Ovid), wenigstens ein paar Götter auf seiner Seite wusste (im Gegensatz zu Ovid) und irgendwann glücklich nach hause zurück kehrt (im Gegensatz zu Ovid). Altbekannte Vergleiche baut er sprachlich interessant ein (die Verbannung schlug wie ein Blitz auf ihn ein) und zeichnet ein bemerkenswertes Bild seines eigenen Verfalls (zB emotional und sprachlich).


    Wirklich interessant.

  14. Cover des Buches Sphinx – Amazone – Mänade (ISBN: 9783806222265)
    Lambert Schneider

    Sphinx – Amazone – Mänade

     (1)
    Aktuelle Rezension von: wolfschwerdt
    Es liegt in der Natur ihres professionellen Hintergrundes, dass die beiden Dozenten für Klassische Archäologie die Antike ganz traditionell vor allem auf das klassische Griechenland und hier vor allem auf Athen eingrenzen. Und so begegnen dem Leser neben den Sphingen, Amazonen und Mänaden auch die Sirenen und Harpyien, die Gorgo, Kirke und Medea als Vertreterinnen vor allem für die patriarchalisch geprägte griechische Gesellschaft bedrohliche Frauenbilder. Dass sich das Frauenbild trotz patriarchalischer Grundprägung in der frühen griechischen Gesellschaft von dem der Klassik oder des Hellenismus unterscheidet, versteht sich von selbst. Schließlich haben im Laufe des ersten Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung die unterschiedlichen Kultureinflüsse aus dem orientalischen, ägyptischen und osteuropäischen Raum auch auf die griechische Gesellschaft ausgewirkt und diese neben ihren eigenständigen Entwicklungen geprägt. Und eben diesen Entwicklungen und den damit verbundenen Veränderungen des griechischen Frauenbildes spüren die beiden Autoren nach. http://www.suite101.de/content/sphinx-amazone-maenade--bedrohliche-frauenbilder--rezension-a87732
  15. Cover des Buches Mythos Medea (ISBN: 9783150200063)
    Ludger Lütkehaus

    Mythos Medea

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Motivation in Medeatragödien der Antike und der Neuzeit (ISBN: 9783826032035)
  17. Cover des Buches Medea (ISBN: 9788483060902)
    Christa Wolf

    Medea

     (2)
    Aktuelle Rezension von: hanna_lorelei
    Christa Wolf nimmt sich hier die zweite antike Sage zu Gemüt. Allerdigs verfasst sie diese ganz anders, als die Literaten vor ihr. Geschildert von allen Hauptpersonen, wird abwechselnd die Geschichte aus einer anderen Sichtweise erzählt. Stück für Stück erfährt man mehr, wieso Medea als böse Hexe gilt und welche Geheimnisse in Korinth die Staatmacht regeln. Mehrere immer wieder angesprochene, aber doch geheime und nicht verratene Geschehnisse regen an, immer weiter und weiter zu lesen, um endlich herauszufinden: Was ist denn nun passiert??? Gleichzeitig wird man gefordert hinter die Geschichte zu schauen und merkt, dass die Geschichte Medeas auch in der Neuzeit passieren würde. Absichtlich verändert sie auch das ursprüngliche Ende. Wer sich für die Antike und ihre Mythen interessiert und gleichzeitig gern über das Gelesene Gedanken macht, sollte dieses Buch gelesen haben.
  18. Cover des Buches Medea (ISBN: 9783412368050)
    Inge Stephan

    Medea

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Das goldene Vließ (ISBN: 9783150043929)
    Franz Grillparzer

    Das goldene Vließ

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die Suche nach dem roten Drachen (ISBN: 9783570136638)
    James A. Owen

    Die Suche nach dem roten Drachen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: BlackTeaBooks

    Zum Buch:
    Es war der Glücksgriff des letzten Jahres. Nichtsahnend stöberte ich im Bücherzirkus umher, als mein Blick auf dieses leuchtend rote Buch fiel. Ein Cover, das mir sehr bekannt vorkam. Ein Autor, dessen Buch ich vor langer Zeit gelesen hatte. Ein Titel, der vergessene Erinnerungen wieder wach rief. Eine Fortsetzung von deren Existenz ich keine Ahnung hatte, über die ich mich deshalb aber umso mehr gefreut habe. Vielleicht hat die Imaginarium Geographica mich gefunden, und nicht umgekehrt. Passen würde es zu diesem besonderen Buch auf jeden Fall. 


    Meine Meinung:
    Gemeinsam mit John, Jack und Charles trifft man nach neun Jahren wieder auf Bewohner des Archipels, fährt nach London, bleibt zum Tee bei Sir John Barrie und begibt sich schließlich zurück in die magische Welt des Archipels. Vertraute Elemente aus Band eins wie der Indigo-Drache, John's Schusseligkeit oder Paralon sind natürlich wieder mit von der Partie, und doch verspricht es eine Reise zu werden, die sich völlig anders anfühlt. Es ist genau die richtige Mischung aus Wiedererkennung und neuen geheimnisvollen Ereignissen. Man erlebt die Geschichte wieder aus vielfältigen Perspektiven, doch diesmal geht es weniger um die Persönlichkeiten von John und den Gefährten.

    Der Fokus liegt auf angenehme und erfrischende Weise auf der Geschichte selbst, und die hat es wirklich in sich. Das Verschwinden der Kinder, die mysteriöse Botschaft, die verlorenen Drachenschiffe, Nimmerland; das alles ist sehr spannend und so intelligent verwoben, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, was als nächstes passieren würde. Dass die Ereignisse um Peter Pan und die verlorenen Jungen hier etwas größere Beachtung bekamen, war mein persönliches kleines Highlight. Doch wie gewohnt finden sich nur Teile der uns bekannten Geschichte wieder, die dafür geschickt mit anderen Legenden verwoben wurden. Es war wirklich interessant, beispielsweise in die griechische Welt der Sagen einzutauchen und mehr über Daedalus, Jason oder Orpheus zu erfahren.

    So gesehen hat diese Reihe neben ihren ohnehin zauberhaften Eigenschaften einen absoluten Bonus. Ob britische Erzählungen, tragische griechische Mythen oder allseits geliebte Klassiker, man lernt unauffällig noch etwas über die schönsten Werke die wir kennen. Dabei kann es durchaus etwas verwirrend werden, denn nicht jede Referenz ist sofort zu verstehen, doch gerade da erkennt man das Herz der Geschichte. Es gibt so viel zu entdecken, dass ich ganz sicher noch beim zehnten Mal Lesen das Buch anders erleben und auf neue Weise entdecken kann.

    »Alle Geschichten sind wahr, aber einige von ihnen sind nie geschehen.«  S 322

    Fazit:
    Auch Die Suche nach dem Roten Drachen entführt auf ein Abenteuer, bei dem man sich selbst mitten drin glaubt. Man verliert sich zwischen den Seiten, findet überall bekannte Figuren, Namen und Gesichter, und wird dennoch von vielen spannenden Wendungen überrascht. Besonders schön wird es in diesem Band für alle, die gerne einmal mit Peter Pan nach Nimmerland fliegen würden, aber das ist kein Muss. Jeder, der sich zwischen fantastischen Geschichten, Mythen und Legenden zu Hause fühlt, wird dieses Buch lieben.

    5 / 5 Black Tea Cups 
  21. Cover des Buches Medea (ISBN: 9783772027871)
    Matthias Luserke-Jaqui

    Medea

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Medea (ISBN: 9783150088821)
    Seneca

    Medea

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Heute bekommt ihr von mir wieder eine Kurzrezension zu einem Buch, mit dem ich mich im Moment im Studium beschäftige. Und zwar echt intensiv. Ich muss nämlich zu Medea eine Proseminararbeit schreiben. Juhu!

    Aber zuerst mal kurz eine Erklärung: Wer ist Medea überhaupt? Nun, Medea ist eine Kindsmörderin aus dem alten Griechenland. Zuerst schrieb Euripides über sie, dann Seneca und dann immer und immer mehr Autorinnen und Autoren, bis heute.
    Medea half Jason und den Argonauten dabei, das goldene Vließ (Widderfell) ihres Vaters zu stehlen. Ziemlich fies, ich weiß. Warum? Nun, ganz einfach: Medea hat sich in Jason verliebt und sieht darin ihre Chance, ihn auf sich aufmerksam zu machen. Und es funktioniert: Medea flieht gemeinsam mit Jason aus ihrer Heimat, Kolchis. Auf der Fahrt nach Jolkos, wo Jason herkommt, ermorden sie gemeinsam ihren Bruder und später in Jolkos den König Pelias, der sich weigert, Jason den Thron zu überlassen. Die Geschichte ist besonders grausam, da sie nämlich seine Töchter vorgaukelt, ihn wieder jung machen zu können und sie dazu bringt, ihn auseinanderzusägen und in einen Topf mit kochenden Wasser zu werfen. Und, surprise, surprise: Natürlich überlebt der Kerl das nicht! Natürlich sind die Einwohner nicht besonders glücklich darüber und die zwei werden wieder vertrieben. Sie landen in Korinth. Und hier setzt die Geschichte bei Seneca ein. Die Liebe zwischen den beiden ist in der Zwischenzeit...nennen wir es mal abgekühlt. Sie haben zwei Kinder miteinander, die aber das ganze Stück lang namenlos bleiben. Jason hat überhaupt keine Lust mehr, mit Medea zusammenzusein und verlobt sich deswegen mit Kreusa, einer Königstochter. Tja, Medea nimmt ihm das sehr übel. Sie sendet Kreusa deswegen ein verfluchtes Kleid, das dafür sorgt, dass sie in Flammen aufgeht und stirbt. Doch damit ist ihr Rachedurst noch nicht gestillt: Sie ersticht ihr erstes Kind und dann, als Jason zusieht, auch noch das zweite. Und damit endet dieses Drama dann auch schon wieder. Und da sag noch mal einer, die Griechen seien langweilig!

    Ganz ehrlich: Als ich dieses Drama zum ersten Mal gelesen habe, habe ich kein Wort verstanden. Hätte ich nicht gewusst, worum es geht, hätte ich wohl sofort aufgegeben. Aber in der Zwischenzeit habe ich den Text noch ein paar mal gelesen und mit jedem Mal gefällt mir die Geschichte besser. Medea ist einfach eine unglaublich spannende Figur, gerade fürs alte Griechenland! Leider wurde dieser Text damals nie aufgeführt, aber heute macht man das regelmäßig. Allerdings immer nur Neubearbeitungen und leider so gut wie nie das Original. Verstehe ich auch, der Text ist nicht gerade das, was man abendfüllend nennt (also er ist sehr kurz) und eher kompliziert geschrieben. Das wäre also für jeden Zuschauer eine Challenge und für die Schauspieler sowieso. Trotzdem würde ich das Original echt gerne mal auf der Bühne sehen. Das fände ich spannend.

    Medea ist hier in dieser Version noch eine der besten Varianten ihrer selbst. Hier kommt ihr Schmerz noch um einiges besser zum Ausdruck als in vielen anderen, neueren Versionen. Trotzdem ist einfach....nun ja, Medea. Aus unserer heutigen Sicht sind ihre Taten nicht mehr wirklich nachvollziehbar, aber naja, im alten Griechenland war das noch etwas anders. Die Morde, gerade an den Kindern, wirken aus unserer heutigen Zeit wirklich sehr übertrieben. Damals war das auch nicht gerade eine Selbstverständlichkeit, aber doch schon eher verständlich. Hier noch ein kleiner Disclaimer: Ich bin keine Expertin für die alten Griechen, kann also auch sein, dass alles ganz anders ist. Ich möchte trotzdem versuchen zu erklären, wie ich die Morde interpretiere und verstehe. Auf jeden Fall ist Jason hier schon nicht mehr der Jüngste und er ist ein Herrscher. Er braucht also einen Erben, an den er den Thron weitergeben kann, wenn er mal zu alt dafür ist. Am besten einen Erben, der aus der Ehe mit Kreusa hervorgeht, denn sie ist eine Königstochter und damit könnte er sein eigenes Reich vergrößern. Wenn das nicht funktioniert, hätte er immer noch die zwei Kinder mit Medea. Deswegen möchte er, dass die Kinder bei ihm bleiben. Und indem Medea nicht nur seine neue Frau umbringt, sondern auch ihre Kinder, zerstört sie seine Zukunft. Und das nachhaltig. Oder würdet ihr gerne einen Mann heiraten, dessen Exfrau seine neue Verlobte und seine Kinder ermordet hat? Dessen Ex den Ruf hat, eine Hexe zu sein? Also ich weiß ja nicht, aber ich wäre da dann doch eher vorsichtig, gerade im alten Griechenland.

    Auf jeden Fall solltet ihr euch auf jeden Fall mal Zeit nehmen und euch "Medea" durchlesen. Die Lektüre ist nicht besonders leicht, aber es lohnt sich, wenn man den Text erstmal verstanden hat. "Medea" prägt die Kunst noch bis heute, auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick nicht so scheint. Versucht es also auf jeden Fall einfach mal!

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