Bücher mit dem Tag "medici"

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74 Bücher

  1. Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Macht des Geldes

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 

    Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.

    Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.

    Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.

    Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.

    Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.

    Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.

    In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.

    Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.

    Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.

    Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.

    Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.

    Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.

    Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.

    Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

  2. Cover des Buches Seide und Schwert (ISBN: 9783551359131)
    Kai Meyer

    Seide und Schwert

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Zuerst muss ich sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Kai Meyer bin und mir seine Art der Fantasy wirklich gut gefällt. Daher habe ich vor vielen Jahren als Kind begeistert mit Seide und Schwert angefangen, habe aber nie geschafft, die Trilogie fertig zu lesen, da ich mittendrin das Interesse verloren habe. 

    Nach all den Jahren wollte ich nun nochmal von vorne beginnen und die Bücher endlich beenden, musste aber leider feststellen, dass sie mich immer noch nicht fesseln konnten. Obwohl die Handlung, die Charaktere und die Welt alles typisch Kai Meyer war, gab es ein großes Hindernis, das mich vom Lesen abhielt: die Hauptperson Niccolo. Ich fand ihn nicht einfach nur unsympathisch sondern eher nervig: am Anfang beschwert er sich nur über die Engstirnigkeit seines Volkes, dann versinkt er in Selbstmitleid, weil er sein Volk vielleicht nicht retten kann, dann ist er unsterblich verliebt in Mondkind, dann versinkt er wieder in Selbstmitleid, weil er nicht mit ihr zusammen sein kann und so geht es immer weiter ... Ich hatte das Gefühl, dass Niccolo eher passiv in der Geschichte ist und wenn er doch mal aktiv wird, dann immer eher im Affekt und mit dem Ziel Mondkind näher zu kommen.

    Ganz im Gegensatz dazu steht Nugua, die zweite Hauptperson. Nugua ist ein Mädchen, das bei Drachen aufwuchs und sich auf die Suche nach ihnen macht, nachdem sie spurlos verschwanden. Sie ist eine sehr interessante Figur, die wohl die größte Charakterentwicklung von allen in der gesamten Trilogie durchmacht. Und trotz aller Widrigkeiten (SPOILER gebrochenes Herz, tödlicher Fluch, Heimweh und Einsamkeit; das Wissen, dass ihre Familie sterben wird SPOILER ENDE) verliert sie nie den Mut und versinkt nie im Selbstmitleid.

    Ich weiß nicht, ob diese enorme Gegensätzlichkeit der Charaktere von Kai Meyer bewusst so gewählt war, ob sie zufällig entstand oder ob nur ich persönlich Niccolo als einen so furchtbaren Jammerlappen empfinde aber ich hätte die Trilogie fast zum zweiten mal nicht beendet wegen ihm.  

    Der einzige Trost beim Lesen waren neben Nugua noch die interessanten Nebencharaktere: Feiqing, ein Mensch ohne Gedächtnis, der in einem verfluchten Drachenkostüm feststeckt und immer wieder für Witz und Humor sorgt. Li, ein unsterblicher Krieger. Und meine Lieblingsperson Wisperwind, Schwertmeisterin eines Clans.

    Nur dank dieser Charaktere, die die fast schon melodramatische Geschichte um Niccolo und Mondkind erträglicher gemacht haben, konnte ich Seide und Schwert und die zwei Nachfolge-Teile letztlich doch noch beenden. 

    Schweren Herzens gebe ich dem Buch nur 2 Sterne, da ich es wahrscheinlich nicht noch einmal lesen werde. 

  3. Cover des Buches Die Schattenträumerin (ISBN: 9783522502702)
    Janine Wilk

    Die Schattenträumerin

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Buchfluestererblog

    In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen - und Francesca träumt: immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken - und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt...


    Fazit:

    Ducrh Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und das Cover und der Klappentext gefielen mir auf Anhieb richtig gut. Also ab damit in den Einkaufswagen und auf eine tolle Geschichte freuen.

    Von der Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen, daher wusste ich nichts über den Schreibstil. Doch dieser war wirklich gut. klar und leicht verständlich. Es gab keinerlei Stolperfallen und deswegen konnte ich die Geschichte von der ersten Seite an genießen.

    Die ersten Kapitel verliefen allerdings schleppend, doch nach einigen Seiten nahm die Story rirchtig Fahrt auf und wurde wirklich spannend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Francesca, der letzten Nachfahrin mit dem Namen de Medici. Dies macht sie zu etwas ganz besonderem - aber auch zur Zielscheibe eines ganz speziellen Dämons. Nach ausgiebiger Recherche stellt sich heraus, dass nur sie den Untergang von Venedig verhindern kann. Doch wie soll sie das anstellen? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


    Steffi G.

  4. Cover des Buches Drache und Diamant (ISBN: 9783551359155)
    Kai Meyer

    Drache und Diamant

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Meine Güte, was bin ich froh, die Trilogie beendet zu haben! Zum einen natürlich, weil mir die beiden Vorgänger-Teile dank der nervigen Hauptperson Niccolo nicht sehr gut gefallen haben und zum anderen hauptsächlich, weil der dritte Teil um Welten besser war! 

    Gelesen habe ich ihn eigentlich nur der Vollständigkeit halber, wurde dabei aber positiv überrascht! Niccolo reißt sich nun endlich wieder ein bisschen zusammen und wird aktiver, auch wenn Mondkind immer noch der Mittelpunkt seiner Gedanken ist. Nugua hat eine vollständige Wandlung durchgemacht, die ich persönlich als die größte Charakterentwicklung in den Büchern empfinde. 

    Das Finale ist fesselnd geschrieben und erstreckt sich gefühlt über das ganze Buch. Die Erzählperspektiven wechseln oft zwischen den Haupt- und Nebencharakteren, wodurch man den großen Kampf aus verschiedenen Sichtweisen erlebt. 

    Ich gebe vier Sterne für das tolle Finale! Es hat sich gelohnt, sich durch die ersten beide Teile durchzuquälen ;-)

  5. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (82)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  6. Cover des Buches Lanze und Licht (ISBN: 9783492267304)
    Kai Meyer

    Lanze und Licht

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Das Abenteuer um das Wolkenvolk geht weiter! Ich lese die Bücher jetzt zum zweiten Mal, nach langer Zeit, und mich begeistert die Geschichte wieder genauso wie damals!

    Achtung! Band 2 der Reihe!

    Die Handlung ist in China angesiedelt um die Zeit 1761 n. Chr. Aber auch wenn der Autor hier einige Bezüge zur asiatischen Kultur mit einbaut, sind vor allem seine phantastischen Ideen wieder mal ein Highlight. Dabei geht es nicht vorrangig um Zauberei oder magische Wesen, sondern die Mischung aus ein bisschen Magie, einfallsreichen Kreaturen und Charakteren und der abwechslungsreichen Handlung, die eine eine Menge Lesespaß und gute Unterhaltung bringen!
    Das Tempo treibt einen als Leser gut voran und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch wenn Kai Meyer anschaulich und detailliert jede Situation perfekt beschreibt, wird es nie langatmig - im Gegenteil, die Spannung wird immer wieder gesteigert. Oft auch durch die kleinen Cliffhanger am Kapitelende.

    Die Perspektiven wechseln immer wieder, denn die Protagonisten müssen jetzt getrennte Wege gehen.
    Während Niccolo hofft, den Tod der letzten "Unsterblichen" verhindern zu können, quält ihn immer wieder der Gedanke, sein Volk im Stich zu lassen. Seine Heimat, die Wolkeninsel, verliert immer mehr an Höhe und droht endgültig abzustürzen - außerdem peinigt ihn der Bann, der sein Herz für eine unmögliche Liebe schlagen lässt. Er ist hin- und hergerissen zwischen seinen Entscheidungen für die Rettung der Welt und das Leben des Mädchens, das untrennbar mit seinem verbunden ist.

    Der Krieger Li ist währenddessen mit Nugua unterwegs, die noch immer auf der Suche nach den Drachen ist und die Zeit wird knapp. Ihr Leben hängt sozusagen am seidenen Faden und die Chancen stehen schlecht, dass sie doch noch geheilt werden kann.

    Die Figur von Feiqing finde ich immer noch total genial. Ein äußerst merkwürdiger, aber umso kurioser Charakter: durch einen Zauber gefangen in einer Karikatur eines Drachenkostüms, ist er ebenfalls auf der Suche nach der Ursache, die ihm diese unschöne Situation eingebrockt hat. Die Schwertmeisterin Wisperwind begleitet ihn und sie nähern sich tatsächlich dem Geheimnis, das sich hinter Feiqings Vergangenheit verbirgt.

    Aber auch Alessia bleibt nicht untätig. Gefangen auf der Wolkeninsel gibt sie nicht auf, um hinter das Geheimnis des Aethers zu kommen und sie macht eine unglaubliche Entdeckung.

    Man erfährt jetzt im zweiten Band einiges über die Hintergründe, aber die letzten Zusammenhänge sind noch immer im Dunkeln. Die Figuren müssen viele Kämpfe bestehen, mit gefährlichen Gegnern aber auch mit den inneren Zweifeln und sich selbst - und ich rätsele noch immer mit, wie diese ganzen Fäden am Ende zusammenlaufen werden. Ich hab die Trilogie zwar schon einmal gelesen, aber das ist schon eine ganze Weile her und ich bin froh, mich an die Details nicht mehr erinnern zu können - fast so, als erlebe ich diese fantastische Geschichte zum ersten Mal!

    Unterhaltsam, spannend und mit viel Liebe zum Detail der Figuren und dem ganzen Hintergrund ist diese Reihe ein wahres Lesevergnügen!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Das Wolkenvolk

    1 - Seide und Schwert
    2 - Lanze und Licht
    3 - Drache und Diamant
  7. Cover des Buches Bella Donna. Die Schöne von Florenz (ISBN: 9783328105480)
    Catherine Aurel

    Bella Donna. Die Schöne von Florenz

     (32)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:    

    Rosenwasser, Sandelholzduft & Alabasterglanz: Willkommen bei den Bellani – hier werden Schönheitsträume wahr!

    Florenz, 1469. Die Zeiten, als Cosima Bellani von Männern umschwärmt wurde, sind vorbei. Die Schönheit der alternden Kurtisane beginnt zu schwinden – und sie fürchtet um ihre Zukunft. Als die junge Adlige Simonetta sie in Liebesdingen um Rat bittet, hat Cosima eine verheißungsvolle Geschäftsidee: Sie will fortan Kosmetik herstellen, denn der Handel mit Pulver und Salben, Bleiweiß und Lippenrot floriert. Simonetta wird mit ihrer Hilfe zur schönsten Frau von Florenz – nicht nur der einflussreiche Giuliano de Medici, auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli liegen ihr zu Füßen. Doch dann bricht ein erbitterter Machtkampf um die Stadt aus und Cosima und Simonetta werden in eine Intrige verwickelt. Bald handeln sie nicht nur mit erlesenen Schönheitsrezepturen, sondern auch mit Geheimnissen …


    Meine Meinung:

    Eine schöne aber ziemlich traurige Liebesgeschichte, denn Simonetta ist verzweifelt. Ihr Ehemann beachtet sie nicht, da er andere Neigungen hat die die junge Frau zuerst nicht versteht. Nur Cosima, eine Kurtisane die nicht mehr gefragt ist bei Männern, verhilft ihr wie sich die junge Frau bei dem anderen Geschlecht verhalten soll.

    So wird aus der schüchternen jungen Frau, eine Frau die nach Schönheit und Macht strebt und muß doch erfahren, das dies alles keinen Wet hat, wenn eins fehlt und zwar die Liebe.

    Eine sehr schöne Geschichte im historischem Gewand, verknüpft mit wahrer Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so das man sich die einzelnen Personen gut vorstellen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut geschrieben, die ganze Geschichte war fesselnt und und gut recherchiert.

    In allem ein sehr guter Roman, mit wahren Begebenheiten die sich gut einfügten. Eine ziemliche bewegende Geschichte und ein gutes Leseerlebnis.

  8. Cover des Buches Medici - Die Kunst der Intrige (ISBN: 9783442486632)
    Matteo Strukul

    Medici - Die Kunst der Intrige

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Matteo Strukul ist weit davon entfernt, ein hervorragender Autor zu sein. Plötzliche Perspektivenwechsel inmitten eines Absatzes, kein Fluss in der Geschichte, keine Entwicklung, grausig blutige Bilder oder Sexszenen für fantasielose Leser, platte Figuren, zu wenig Tiefe und fehlende Handlung zeichnen seinen Schreibstill aus. Eigentlich Schade. Dabei bietet die Geschichte der de Medici ausgezeichnetes Material, um großartige Werke zu erschaffen.

    So ist es nicht der Schreibstill des Autors, der die Bücher verkauft. Allein der bekannte Name der Protagonisten weckt genügend Neugier, um interessierte Leser zu finden. Leser, die mehrheitlich enttäuscht sein werden.

    Die Handlung spielt dreißig Jahre nach dem ersten Band und beleuchte die Geschichte der übernächsten Generation. Hauptfigur ist Lorenzo il Magnifico (der Anmutige), Cosimos Enkelsohn. 

    Die Story hätte eine große, glamouröse historische Familiengeschichte sein sollen. Leider ist daraus nur eine Aneinanderreihung von Namen und Szenen geworden. Leider nutzt der Autor sehr viele Personennamen, ohne eine Erklärung, wer diese Person nun ist oder wie sie wirklich in die Geschichte hineinpasst. Auch sind viele der Genannten nur Nebenfiguren und für die Handlung teilweise absolut irrelevant.

    Keine Empfehlung

  9. Cover des Buches Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht (ISBN: 9783453357433)
    Claudia Ziegler

    Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht

     (38)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Bereits habe ich mehrere Romane von dieser Autorin mit Begeisterung gelesen und zwar unter ihrem anderen Pseudonym Claire Winter. So wollte ich auch diesen historischen Roman lesen. Er hat mich nicht enttäuscht und er fesselte mich. Ein paar Längen  gab es für mich daher 4 Sterne. Ich empfehle das Buch gerne weiter auch als Einstieg ins historische Genre,  da der Roman sehr verständlich geschrieben ist..

  10. Cover des Buches Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen (ISBN: 9783863960193)
    Lisa Cach

    Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Sarista
    Solange sie denken kann, wurde Caitlyn von merkwürdigen Träumen verfolgt - nicht selten schreckt sie sogar schreiend aus dem Schlaf hoch. Zusätzlich hat sie das Gefühl, dass sie nicht in die amerikanische Kleinstadt gehört, sondern ihr Schicksal sie weit weg führt. Als ihr dann tatsächlich ein Stipendium für ein französisches Elite-Internat angeboten wird, ergreift sie die Chance und wagt den Schritt über den Ozean. Sie hofft, damit auch die gruseligen Träume loszuwerden, aber stattdessen werden sie schlimmer. Bis Caitlyn Raphael begegnet. Er ist nur ein Traum und doch scheint er real zu sein und Caitlyn ist die einzige, die ihm bei seiner Mission helfen kann...

    Auf den ersten Blick klingt "Eternally" nach der klassischen Jugendbuchromanze mit paranormalen Einschlag, tatsächlich finden sich in dem Buch von Lisa Cach aber einige neue Ansätze. Die Geisterthematik hat mir ebenso gut gefallen, wie Caitlyns Träume und die Erklärung für eben diese. Generell fand ich die Handlung gut aufgebaut und spannend. Allerdings geht es gerade zum Ende hin ein wenig zu schnell und dafür am Anfang teilweise ein wenig zu langsam. Im Großen und Ganzen ist die Handlung aber spannend. Sie wirkt allerdings auf mich nicht ganz abgeschlossen, sondern eher wie der Auftakt einer Reihe. Ob es im englischen Original tatsächlich weitere Bände gibt, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, es würde allerdings das Ende erklären.

    Der Schreibstil von Lisa Cach passt zum Genre und zu Caitlyn, aus deren Perspektive das Buch größtenteils in der dritten Person geschrieben ist. Caitlyn ist eine überzeugende Protagonistin und ihre Entwicklung im Laufe des Romans hat mir gut gefallen. Raphael war auch sympathisch, blieb aber ein wenig blass. Auch einige Nebencharaktere insbesondere die in Raphaels Umgebung hätte ich mir ein wenig detailreicher gewünscht.

    Alles in allem kann man "Eternally" aber gut lesen und mich hat das Buch gut unterhalten. Wenn es im Deutschen einen weiteren Band geben würde, hätte ich den sicherlich auch gelesen.

    Eine Anmerkung zum Schluss noch zur Aufmachung des Buches. Es ist als Hardcover mit Schutzumschlag erschienen. Das Rankenmuster vom Cover setzt sich auch im Buchinneren fort. Das Covermotiv selbst ist ganz hübsch, passt aber leider überhaupt nicht zum Roman. Weder ein Leuchtturm noch eine so freie Landschaft samt Wiese taucht auch nur einmal auf. Wirklich schade, aus dem Setting des Romans hätte man viele schöne passende Bilder ableiten können.
  11. Cover des Buches Das Haus der Donna (ISBN: 9783453772342)
    Nora Roberts

    Das Haus der Donna

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Perserkatze

    In Florenz untersucht die erfolgreiche Kunstexpertin Miranda Jones eine aufsehenerregende Bronzefigur. Doch mit ihrer Expertise macht sie sich Feinde. Einzig der der attraktive Gallerist und Kunstdieb Ryan steht auf ihrer Seite. Bald wird klar, dass es bei der Kunstaffäre um mehr geht und Miranda gerät in ein Netz aus Leidenschaft, Täuschung und Mord. Zu spät ahnt sie, dass sie in großer Gefahr ist. Nur einer scheint sie retten zu können doch ist Ryan tatsächlich ihr Freund?

    Jetzt weis ich warum das Buch solange in meinem SuB verweilt hat.  Die Mischung aus Kunst, Liebe, Intrigen und Verbrechen ist ja eigentlich ganz Spannend und aufregend, weil jeder dieser Komponente eine Portion Leidenschaft und Emotionen mit sich bringen. Aber in dieser Geschichte stimmte so überhaupt nichts. Die Charaktere sind mir alle samt total unsympathisch, noch nicht einmal mit Miranda und Ryan konnte ich richtig warm werden. Sie, eine  hochangesehen erfolgreiche Kunstexpertin doch wenn sie ihrer Mutter gegenüber steht geht ihr Selbstbewusstsein plötzlich flöten , okay auch in wahrem Leben existiert kein optimales Mutter Tochter Verhältnis aber die in der Geschichte ist so ziemlich der super Gau und Ryan ist sowas wie eine Grauzone, einerseits Gallerist mit intakter Familie ( klingt erfolgreich und sympathisch) andererseits Kunstdieb, Lügner und Herzensbrecher. Die Nebengeschichten werden zum Teil nicht zu Ende erzählt oder einfach schnell abgehackt. Fast so als würde man auf eine Frage die eine ausführliche Antwort erfordert mit Ja oder Nein beantworten.

     

    Wirklich sehr schade, denn aus der Geschichte hätte die Autorin viel mehr rausholen können. So ist es eben ganz "nett" zu lesen gerade wegen der Kombi Kunst Liebe und Co   aber leider nichts Weltbewegendes. Sorry aber für mich hat die Geschichte nur 2 Sterne verdient.

  12. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider hat mich das Buch enttäuscht, ich hatte mir vom Klappentext/Leseprobe her mehr erwartet. Es gab viel Handlung aber mir fehlte das Gewisse Extra, was mich zwingt zum Weiterlesen. Von daher habe ich jetzt auch fast 2 Wochen gebraucht um das Buch zu beenden, packt mich ein Buch lese ich es in 2-3 Tagen je nach Seitenanzahl.

    Aus der Handlung und den Figuren hätte man mehr machen können.

    Für mich muss ein Buch was mich packt in die Welt der Figuren entführen, es muss mich mitleiden lassen. Hier ging es mir zu sehr um die Kirchengeschichte , mir fehlte die Bindung zu Richard und seinen Freunden, die man spürt wenn mehr die Personen im Vordergrund sind. Hier war es mehr Savonerola, und das Fuggersche Handelsimperium.

    O.K. es gehört zur Handlung aber manchmal ist weniger Mehr,

  13. Cover des Buches Die Kuppel des Himmels (ISBN: 9783404164905)
    Sebastian Fleming

    Die Kuppel des Himmels

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Heleflo
    Inhaltsangabe:
    Rom gleicht einem Hexenkessel. Kriegerische und luxusversessene Päpste beherrschen die heilige Stadt. Es ist die Zeit der Renaissance. Geld spielt keine Rolle. Als der alte Petersdom zur Ruine wird, sieht Papst Julius II. seine Chance gekommen. Er beauftragt Donato Bramante, eine neue Basilika zu bauen. Gewaltiger als irgendeine je zuvor: das größte Gebäude des Abendlandes. Ein Symbol für die Allmacht der Kirche. Doch es gibt erbitterte Gegner, die den Bau verhindern wollen. Sie gehen über Leichen. Ohne seine kluge Geliebte, die Kurtisane Imperia, wäre Bramante verloren. Aber sie fordert von ihm ein großes Opfer. Und dann ist da noch der große Rivale: der geniale Michelangelo ...(Quelle: Amazon)

    Meinung:
    Da ich von Sebastian Flemings Roman „Byzanz“ schwer beigeistert war, hab ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Leider kann ich mich für dieses Werk nicht begeistern. Es ist sehr gut recherchiert was die historischen Fakten und Personen betrifft, gar kein Zweifel. Aber die Einteilung des Buches stört das flüssige Lesen und hineintauchen in die Zeit der Renaissance zu sehr. Der Autor springt bei jedem Kapitel zwischen den Jahreszahlen 1492 -1505- 1565 hin und her. Wenn man am Anfang nicht genau auf das Jahr schaut, ist man erstmal verwirrt um was es geht und blättert zurück zur Jahreszahl. Begonnene Handlungsstränge werden teilweise gar nicht mehr fortgesetzt obwohl ihnen vorher ein ganzes Kapitel gewidmet wurde. Einige Personen hab ich im Internet recherchiert, da sie ein gewisse Rolle spielen, aber nicht näher auf sie eingegangen wird. Über Michelangelo und Bramante erfährt man sehr viel, alles gesichert historisch belegt. Von daher sehr interessant.

    Fazit:
    Wenn der Roman chronologisch geschrieben worden wäre, wäre sicherlich ein wunderbares Werk zustande gekommen; so ist es einfach ein sehr anstrengender Roman, bei dem man froh ist, wenn man am Ende ankommt. 2,5 Sterne gibt es dafür noch von mir.
  14. Cover des Buches Michelangelo (ISBN: 9783499222290)
    Irving Stone

    Michelangelo

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zwei Hochbegabte in der teuflischen Zeit der Borgias. Da Vinci und Michelangelo Buonarotti. Sie gehen auf brüchigem Eis denn auch die Gunst der Mächtigen kann sie nicht retten wenn sie bei ihrem frevelhaften Tun erwischt werden. Beide Perfektionisten, wollen alles über Anatomie wissen und gehen dabei buchstäblich über Leichen. Michelangelo will Menschen darstellen wie sie wirklich sind, als Vorlage zeichnerisch und als Kunstwerk in edlem Marmor. Dabei wird er zwangsläufig auch zum Maler denn die mächtigen Auftraggeber scheren sich nicht darum ob er sich als Bildhauer sieht.
  15. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783431041286)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (681)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1

    Eines meiner Lieblingsbücher, das ich immer wieder lesen könnte. 

    Was wäre wenn morgen jemand käme und man um 1 Billionen Dollar reicher wäre? Was tut man mit dem Geld? Was fängt man mit der Zeit an? Und vor allem: wie kommt so eine große Summe Geld zusammen?

    Es ist spannend, diesen Fragen im Buch nachzugehen und festzustellen, das sich alles etwas anders entwickelt, als man vielleicht für sich gedacht / gewünscht hätte.

    Sehr empfehlenswert und man lernt noch einiges über die Geschichte sowie über Finanzwirtschaft dazu. 



  16. Cover des Buches Medici - Der Niedergang einer Familie (ISBN: 9783442489299)
    Matteo Strukul

    Medici - Der Niedergang einer Familie

     (4)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Der vierte Teil des Medici-Portraits von Matteo Strukul befasst sich mit Maria di Medici, welche mit König Heinrich IV. von Navarra verheiratet war. Dieser war zuvor mit Margarete von Valois, der Tochter von Catarina di Medici (Königin v. Frankreich) und somit auch Schwester des vorherigen Königs Karl IX. verheiratet. Diese Ehe wurde jedoch vom Papst aufgrund der kinderlosigkeit annuliert und Heinrich heiratete Magaretes Cousine Maria di Medici. Eine zweite große Rolle in diesem Teil verkörpert Armand-Jean du Plessis de Richelieu. Der im 17. Jdh. natürlich eine wichtige Figur am französischen Hof spielte.

    Darum geht's: Als Heinrich IV. Maria di Medici zur Frau nimmt, ist der Rache seiner Mätresse Henriette d'Entragues ausgesetzt. Diese hat ein schriftliches Eheversprechen vom König, für den Fall, dass sie von ihm schwanger wird. Damit erpresst sie nun den König. Doch dies ist nicht sein einziges Problem: Eine Gruppe adliger Verschwörer wollen den König stürzen. Maria umgibt sich mit Leuten, die Auswege für das Königspaar finden. Als Heinrich letzten Endes dann doch Opfer eines Mordanschlags wird, muss Maria allein regiert. Hier beginnt nun auch der Siegeszug des machthungrigen Kardinals Richelieu. Maria unterstützt ihn ohne zu bemerken, dass sie sich damit in eine Abhängigkeit begibt, die ihr zum Verhängnis wird...

    Der Autor zeigt uns im vierten Buch des Portraits, wie schon im Vorgänger, wieder eine der starken Frauen des Medici-Clans. Auch Maria war, wie schon zuvor ihre Tante Catarina, Königin von Frankreich. Matteo zeigt welch starke Frau sie war, die sie viel Leid und Intrigen ausgesetzt war und trotzdem eine unbändige Liebe in sich hatte. Sowohl für Frankreich, als auch für ihren treulosen Ehemann und König und auch für ihren Sohn Ludwig XIII., dem späteren König. In ihrer Liebe zu ihrem Sohn hat sie sogar über seine Kaltblütigkeit, seine Arroganz, seine Herzlosigkeit und Gewaltigkeit hinweg gesehen. Maria war eine interessante Persönlichkeit, die auch eine überaus enge Freundschaft mit Rubens verband. 

    Wer sich für die Familie di Medici interessiert, dem wird das Porträt gefallen. Wer jedoch einen historischen Roman erwartet, sollte es lieber nicht lesen.

  17. Cover des Buches Die Rose von Florenz (ISBN: 9783775154376)
    Ingrid Kretz

    Die Rose von Florenz

     (16)
    Aktuelle Rezension von: kubine
    Mafalda Monteferros Schicksal scheint besiegelt: Da sie nicht die älteste Tochter ist und ihre Familie keine Geld für eine etwaige Mitgift mehr aufbringen kann, muss sie ins Kloster. Nur widerwillig fügt sie sich ins dortige Leben ein. Als sie in ein anderes Kloster soll, gelingt ihr die Flucht. Mittellos und von Zukunftsängsten geplagt, findet sie Unterschlupf bei ihrer kranken Tante. Zu ihrer Überraschung ist ihre Nachbarin eine Bekannte. Bianca Cappello, die mit ihrem jungen Ehemann aus Venedig geflohen ist, und auf der Flucht kurze Zeit im Kloster weilte. Die beiden jungen Frauen freunden sich an. Bianca ist hochschwanger und zutiefst unglücklich. Ihr Mann, ist nicht der, der er zu sein vorgab, statt sich um seine hochschwangere Frau zu kümmern verprasst er Biancas Ersparnisse und ihre Schwiegereltern mögen sie nicht. Erst als sie Francesco de Medici, dem Sohn des Herzogs, über den Weg läuft, ändert sich ihr Schicksal. Sie wird seine Geliebte und kann endlich das Leben führen, dass sie seit ihrer Flucht aus Venedig vermisst. Als Mafaldas Tante stirbt, nimmt Bianca sie zu sich als Kammerdienerin. Von da an ist auch für Mafalda, nichts mehr wie es war. Sie steht ihrer Freundin Bianca zur Seite, doch sie kann sich mit Biancas Lebensstil nicht so richtig anfreunden. Kann sie ihre Freundin wieder auf den richtigen Weg bringen?

    "Die Rose von Florenz" beruht auf der wahren Lebensgeschichte von Bianca Cappello, die lange Zeit die Geliebte von Francesco de Medici war. Ingrid Kretz hat daraus einen historischen Roman gemacht, der nicht nur das Leben der Bianca Cappello wiedergibt, sondern auch das Florenz der Renaissance wieder auferstehen lässt.

    Über Biancas Leben ist einiges bekannt. Diese historischen Eckdaten und teilweise mysteriösen Ereignisse sind im Roman sehr detailgetreu in die Geschichte eingebettet. Dadurch gelingt es Ingrid Kretz nicht nur, ein faszinierendes Bild von Bianca zu schaffen, sie lässt den Leser auch teilhaben am Leben in Florenz der Renaissance. Dafür hat sie genau recherchiert und diese Genauigkeit spiegelt sich vorallen in den Beschreibungen von Florenz wieder. Ohne die Stadt zu kennen hatte ich ein genaues Bild beim Lesen im Kopf und war nicht überrascht, diese Bilder genau so im Internet vorzufinden.

    Bianca war die einzige und offizielle Mätresse von Francesco de Medici. Im Roman kam sie mir immer wie ein unreifes Kind vor, dass für ihre Ziele alles tut. Als Gegenpol stellt die Autorin ihr Mafalda gegenüber. Mafalda ist eine ruhige Person mit klaren Moralvorstellungen. Da die Beziehung zwischen Francesco und Bianca auch öffentlich gelebt wurde, stieß nicht nur den Florentinern vor den Kopf. Auch Mafalda kann das nicht gut heißen. Andererseits kann sie den Haushalt auch nicht einfach verlassen, würde sie doch sonst auf der Straße stehen. Gefangen zwischen ihrem Gewissen und ihrer Freundschaft, sucht sie immer mehr Trost und Rat in der heiligen Schrift.

    Die Charakterisierung der beiden Frauen ist Ingrid Kretz überwiegend auch sehr gut gelungen. Einzig am Anfang fehlte mir etwas. Zwei Frauen, die sich kaum kennen, sind plötzlich beste Freundinnen? Was führte dazu? Das ging mir dann doch alles ein bisschen zu schnell, auch wenn sich das Schicksal der beiden ähnelte. Auch war ich verwundert, das Mafalda sich nicht verliebte. Beide Frauen sind etwas gleichaltrig, aber während Bianca lebenslustig ist, kam mir Mafalda immer wie eine Art Fräulein Rottenmeier vor.

    Ich hätte mich auch gefreut, ein bisschen mehr über die historischen politischen Umstände zu lesen. Die Reformation war im vollen Gange, und auch wenn Mafalda damit liebäugelt, spielt sie doch eher eine untergeordnete Rolle im Buch.
    Die Beziehungen der italienischen Staaten untereinander werden durch Biancas Flucht aus der "Serenissima" zwar thematisiert, die damit verbundenen diplomatischen Konflikte werden aber auch nur oberflächlich gestreift.

    Durch den klaren und flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch aber sehr gut lesen. Begriffe, werden im Glossar erklärt, ein Nachwort, in dem Wahrheit und Fiktion erklärt werden, rundet das ganze ab.
    Freunde historischer Romane, die auf wahren Begebenheiten beruhen, werden sicher ihre Freude dran haben.



  18. Cover des Buches Niccolòs Aufstieg (ISBN: 9783423210379)
    Dorothy Dunnett

    Niccolòs Aufstieg

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    23/25 (92%) 5 stars.
    Is it as brilliant as the Lymond Chronicles? No.
    Am I a bit sad about that? Hm. In a way yes, in a way no. Yes because obviously I'd hoped for another emotional rollercoaster that's filled with brilliance all over the place. And no, because I see that while it isn't as excellent as The Best Series Of All Time (TM), it might get there. There are three major reasons why this isn't as perfect as Dunnett's other series, and I'll explain them in a bit, but this is still so much better than what 99% of other authors could ever create.
     
    SO- these three differences are:
    1.) Niccolò isn't Lymond.
    2.) This takes place a hundred years before the Lymond Chronicles.
    3.) Niccolò hasn't finished growing up at the start of this one.

    Regarding point one: the protagonist in this one isn't a reckless, witty, outstandingly well-educated Gary Stu that leads a merry band of mercenaries. Instead, he's a merchant. So obviously, there are less swordfights, less battles, less high stakes. I'm not saying that Niccolò is a bad character or anything, but he's just not Lymond. Oh, Lymond. How much I wish there was just a single book more in the Lymond Chronicles... er, anyway. As Lymond isn't in this, there are almost no classical references, no witty remarks in various languages, and significantly less hilarious scenes. And while I guess this means that this series is easier to read and is more appealing to a wide readership, I could cry me a river about it. BECAUSE I LOVE THAT SHIT. That shit is a big reason why I love the Lymond Chronicles so much. I love that I have to decipher the meaning of every single dialogue, I love how it challenged me to wonder what was going on below the surface. This is still challenging, but it's not as... spicy.

    Point two: this takes place 100 years before the Lymond Chronicles - and the Lymond Chronicles take place in the century of centuries, in my favourite historical time span, the middle of the 16th century. This still has a fascinating setting that is once again vividly narrated, but I'm just not that into it. The setting still gets SIX stars cause Dunnett's attention to detail is absolutely magnificent.

    Point three: Niccolò isn't an adult at the start of this. Meaning: he isn't completely competent. When we meet Lymond in The Game of Kings, he's that unstoppable enigma, upsetting and outthinking everyone around him. Niccolò is on the way there, he gets there over the course of this book, but, and I realize I've come back to the start: he isn't Lymond. Oh, Lymond...

    This is still an almost perfect book. Yes, it's a slow burner, but that serves a purpose. Everything's still brilliant, but it feels just... toned down to me. Because I just have to compare it to the Lymond Chronicles, and the Lymond Chronicles are beyond comparison. I love what Dunnett did here, I love these characters, the way this plot is constructed, I love her incredible writing style - but this didn't have me shaking from fear and it didn't make me cry. Still: a great book. And I have high hopes that the stakes will rise in the prequels. But I'm afraid Niccolò will never be Lymond, and as good as all these other characters are: they're not Will Scotts, or Jarrott Blyths, or Philippas. Also, I was a bit disappointed by the villains - too flat in comparison to what I'm used to by Dunnett. Same goes for the dialogue - it never reaches the banter between Lymond and Philippa, but let's face it, how could it?
     
    I've probably never complained as much about a five-star-read ever before. But, well, I've given two books six stars in my life, and both were written by Queen Dorothy, so forgive me for my complaining. It sums up to this: This is an excellent book but I'd still hoped for more.
    ----
    Dialogue 4
    Setting 6
    Characters 4
    Writing Style 5
    Plot 4        

  19. Cover des Buches Die Bartholomäusnacht (ISBN: 9783453084810)
    Alexandre Dumas

    Die Bartholomäusnacht

     (26)
    Aktuelle Rezension von: EsthersBuecher
    Auf dieses Buch, das auch unter dem Titel „Königin Margot“ bekannt ist, habe ich mich schon sehr gefreut. Die Bücher von Alexandre Dumas habe ich als Kind sehr geliebt. So viele tolle Abenteuer! Intrigen auf dem französischen Hof, treue Edelmänner, geheime Liebschaften! Und ich wurde nicht enttäuscht, es war eine großartige Reise mit Dumas.

    Das Jahr ist 1572. Die junge französische Prinzessin, Marguerite de Valois wird mit dem König von Navarra, Henri verheiratet (beide sind zu dieser Zeit 19 Jahre alt). Das ist Politik pur: Henri ist ein König ohne Königreich, er ist ein Untertan des Königs von Frankreich. Als Anführer der Hugenotten ist er aber auch eine ewige Drohung für das katholische Frankreich. Mit dieser Hochzeit soll er zumindest dem Anschein nach in die könligliche Familie integriert werden, es soll zu einer Versöhnung kommen zwischen Katholiken und Protestanten. Was er nicht weiß, ist dass es nur eine kurze Ehe sein soll. Im Hintergrund bereitet die Königinmutter, Katharina von Medici zusammen mit ihrem Sohn, dem König, Karl IX. einen unfassbaren Anschlag auf die Hugenotten vor. All die vielen Tausende von ihnen, die sich zur Feier der Hochzeit nach Paris begeben haben, sollen in einer Nacht niedergemetzelt werden.

    Es kommt zu einem unglaublichen Blutbad, der auch den heutigen Leser erschaudern lässt. In den Straßen von Paris fließt Blut, nicht nur Soldaten, auch einfache Menschen machen mit, jeder mordet, Leichen werden geschändet.

    Katharina von Medici hat einen wichtigen Grund, Henri loszuwerden. Laut einer Prophezeihung sollen nämlich alle drei ihrer Söhne einer nach dem anderen sterben – so dass am Ende Henri auf dem französischen Thron sitzen wird. Das wäre das Ende der Familie Valois und der Beginn der Herrschaft der Bourbons. Sie kann dieses Schicksal nicht akzeptieren und tut alles, was in ihrer Macht steht, um der Geschichte eine andere Wendung zu geben. Der Roman verarbeitet die Schrecken der Bartholomäusnacht und befasst sich danach mit all den Mordversuchen Katharinas, die alle nacheinander schiefgehen. Und es macht einen Mordspaß, dem Scheitern Katharinas zuzusehen.

    Henri und Marguerite, die jungen Eheleute, kennen einander praktisch gar nicht. Was die Liebe angeht, finden beide in jeweils anderen Personen ihre Auserwählten, da aber beide letztendlich in Frankreich herrschen wollen, schließen sie einen Pakt. Sie unterstützen einander mit allen Mitteln, und zeigen dabei sehr viel Intelligenz, Voraussicht und trotz dieser erzwungenen Beziehung auch viel Vertrauen.

    Eine weitere wichtige Beziehung in diesem Roman ist die Freundschaft zwischen zwei Edelleuten, dem Hugenotten La Môle und dem Katholiken Coconnas. Obwohl in der Schreckensnacht Coconnas noch alles tat, um La Môle zu töten, schließen die zwei bald eine innige Freundschaft, in der Religion und Politik keine große Rolle mehr spielen – und wenn doch, lassen sie nicht mehr zu, dass das ihre Freundschaft zerstört. Und sie sind ständig mitten im Geschehen. Als Coconnas nämlich versucht hat, La Môle zu töten, fand dieser Unterschlupf und Hilfe bei der Königin Marguerite, die sich alsbald in den jungen Mann verliebte. Auch Coconnas findet die Liebe, und zwar bei der besten Freundin der Königin.

    Auch wenn die vielen Figuren anfangs noch etwas schwer auseinanderzuhalten sind, lässt sich das Geschehen insgesamt leicht verfolgen, und der eser findet auch schnell seine Lieblingscharaktere. Dumas schreibt spannend und unterhaltsam, sein Humor bleibt auch in den dramatischsten Momenten nicht verborgen.

    Die Bartholomäusnacht ist ein Klassiker, der sehr verdient auf der Lieste der 1000 Bücher steht, die man unbedingt lesen sollte. Ich habe dieses Buch im Rahmen meines 478 Bücher Projekts gelesen.
  20. Cover des Buches Das Medici-Siegel (ISBN: 9783570305508)
    Theresa Breslin

    Das Medici-Siegel

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Schokolatina
    Der Zigeunerjunge Janek wird gejagt. Angestiftet zum Diebstahl des Medici-Siegels von einem Banditen, entkommt er ihm samt Diebesgut und schlüpft unter falschem Namen bei seinem Lebensretter Leonardo da Vinci unter. Lange Jahre versucht Matteo – wie er sich jetzt nennt – unentdeckt zu bleiben. Das ist im Italien zu da Vincis Zeiten nicht so einfach, weil die Fürsten und Herzöge der großen Städte Florenz, Mailand, Venedig und die Päpste Roms alle nur eines im Sinn haben: die Macht in ganz Italien an sich zu reißen. Und so werden endlose Kriege geführt in unterschiedlichen Allianzen und zwischen diesen Mühlsteinen der Macht befindet sich das normale Volk, das aufpassen muss, dass es immer zur richtigen Seite gehört, damit es nicht zwischen die Fronten der Borgia und Medici, zwischen Papst und Franzosen und Spanier gerät.

    Immer wieder muss Matteo erleben, dass seine Verfolger gnadenlos auch vor dem Mord an Freunden nicht Halt machen, er rettet ein Geschwisterpaar, verlässt die Lehre bei Da Vinci, um sich einer Söldnertruppe anzuschließen und erobert im Laufe des Buches das Herz einer Hofdame Lucretia Borgias und wird letztendlich, als die Stadt in der Belagerung fällt, mit samt dem gestohlenen Siegel vom rechtmäßigen Besitzer gestellt.

    Das Buch liest sich gut, flüssig und ist durchaus spannend. Schön wird das Leben zur damaligen Zeit ausgebreitet, das ewige Hin und Her, die Unsicherheit der normalen Bevölkerung, die ja immer die hauptsächlichen Leidtragenden in all den Kriegen ist, und die eigentlich nur ihr Leben leben will. Wenn man über diese Zeit schreibt, kommt man wohl nicht an Leonardo da Vinci vorbei, vor allem, weil er ja als Waffenkonstrukteur und Befestigungsanlagen-Baumeister durchaus kräftig immer auf einer Seite der Kriegsparteien mitgemischt hat. Man hätte ihn nun auch nur am Rande erwähnen können, ob Matteo bei ihm oder bei jemand anderem Unterschlupf gefunden hätte, wäre egal gewesen. Aber so ist es nett, ein bisschen was über eine reale historische Persönlichkeit in der hübschen Verpackung eines Romanes zu lesen und zu lernen. Die historischen Fakten sind alle belegt, bis auf einige, dem Roman geschuldeten, Darstellungen.
    Ich als Frau finde nun Darstellungen von Schlachten und kriegerische Taktiken jetzt nicht so spannend und leider reitet Matteo eine ganze Weile mit den Söldnern durch die Kriege. 
  21. Cover des Buches Das Herz von Siena (ISBN: 9783809026136)
    Marina Fiorato

    Das Herz von Siena

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Ich habe das Buch bis Seite 163 gelesen. Dann habe ich enttäuscht aufgehört. Die beiden Haupt-Protagonisten (Pia + Riccardo) bleiben blass, irgendwie ohne richtigen Charakter oder Tiefe. Mit Pia kommt es mir so vor, als hätte sie ihre 18 Lebensjahre im Dornröschenschlaf verbracht um dann auf einen Schlag plötzlich mutig zu sein. Seltsam. Das war zu abrupt, ohne Übergang.  Auch Riccardo, der Mysteriöse, war mir nicht heldenhaft genug. Ein irgendwie ängstlicher Typ, der nicht in seine die Rolle passte. Ich konnte mich mit den beiden nicht anfreunden.

    Die Handlung, der Ort und das Zeitalter sind ganz interessant, dies konnte mich jedoch nicht dazu bewegen, das Buch zu Ende zu lesen.

    Die beiden anderen Bücher der Autorin (Die Madonna von Saronno + Die Glasbläserin von Murano) habe ich verschlungen.

     

    Fazit:

    Ich war enttäuscht. Die Hauptprotagonisten waren nicht überzeugend, einzig die Beschreibung der Umgebung, des Zeitalters und die Idee der Handlung (wenn auch schlecht umgesetzt) waren teilweise interessant. Dennoch kann ich das Buch nicht empfehlen.

     

  22. Cover des Buches Die Purpurlinie (ISBN: 9783426197837)
    Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie

     (50)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Wie schon mal erwähnt, werden dieser Autor und ich nicht mehr die dicksten Freunde. Aber dieses Buch habe ich bis ganz zum Ende geschafft. Ich musste zwar wieder für Verworrenheit ein Sternchen abziehen, aber dieses Buch hat mir in den Grundzügen gut gefallen. Mal eine etwas andere Idee dahinter.
  23. Cover des Buches Katharina von Medici (ISBN: 9783958247635)
    Cornelia Wusowski

    Katharina von Medici

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Die Autorin entführt die Leser in ihrem, knapp 1.300 Seiten starken, Werk in die Renaissance.
    Opulent und detailreich wird das Leben der Katherina von Medici beschrieben.
    Die Kindheit wird vielleicht ein wenig zu rührend und zu detailliert dargestellt.
    Dann die Hochzeit mit Heinrich, dem Dauphin von Frankreich.
    Dass Intrigen, Giftmord, Gewalt und Mätressen der jungen Italienerin das Leben schwer machten, ist historisch verbürgt.
    Ausländische Prinzessinnen hatten es in Frankreich nie besonders leicht – siehe auch Marie Antoinette.

    Die historisch belegten Details sind geschickt mit fiktiven Figuren verwoben.
    Auch der historische gut dokumentierte, erbitterte Machtkampf mit Heinrichs Mätresse Diane de Poitiers nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein. Die Farbenspiele des Königs „schwarz“ gegen „weiß“ sind legendär und auch in anderen Biographien nachzulesen.

    Ein wenig irritiert hat mich, dass die späten Jahre der Katharina – im Vergleich mit der geschilderten Kindheit – ein wenig ins Hintertreffen geraten sind.
    Die vielen Jahre ihrer Regierung kommen mir persönlich zu stark gestrafft vor.
    Die vielen „Heinriche“ stiften manchmal ein wenig Verwirrung Das darf allerdings nicht der Autorin angelastet werden. Die Namensgebung der französischen Königsfamilie für ihre Söhne war leider nicht einfallsreicher.

    Fazit:
    Ein wirklich opulentes Werk, das einen gediegenen Eindruck der Zeit und des Reiches vermittelt.
    Für Leser, die gerne dicke historische Schmöker lesen, eine Empfehlung.
  24. Cover des Buches Das Wunder von Florenz (ISBN: 9783442730414)
    Ross King

    Das Wunder von Florenz

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Knorr
    Klappentext:

    Florenz zu Beginn des 15. Jahrhunderts: Das Geschlecht der Medici steht im Zenit seiner Macht. Ihren Ruhm und Reichtum wollen sie mit einer Kathedrale in Florenz verewigen. Doch niemand weiß, wie die riesige Kuppel mit einem Durchmesser von 40 Metern realisiert werden soll. Schließlich gewinnt 1418 der Außenseiter Filippo Brunelleschi den Architekturwettbewerb mit einem Modell, das gänzlich ohne Stützpfeiler und hölzernes Hilfsgerüst auskommt. Seine Widersacher verspotten ihn als Phantasten - und tatsächlich sollten 28 aufregende Jahre vergehen, bis die größte und schönste Kuppel der westliche Hemisphäre eingeweiht werden kann. Wie Brunelleschi sich gegen Neider durchsetzt, neue Wölbetechniken erfindet, riesige Marmorblöcke den Arno hinaufschifft und allen Schicksalsschlägen trotzt, liest sich spannender als jeder Roman. Erfolgsautor Ross King hat detailgenau recherchiert und erzählt, wie trotz Pest und Belagerung in Florenz ein architektonisches Wunder wahr wurde.


    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover ist genau auf die Thematik angepasst worden. Zu sehen ist die Kathedrale von Florenz, die Santa Maria del Fiore. 

    Zum Inhalt: In diesem Sachbuch geht es darum, wie die schönste Kuppel der Welt gebaut worden ist, und die Intrigen, die dahinter stehen. Für die historisch interessierten ist das Buch genau das Richtige! Persönlichkeiten wie Filippo Brunelleschi und die de Medicis werden Teil diesem doch sehr interessanten Leseverlaufs. Aber hauptsächlich fokussiert sich dieses Sachbuch auf die arichtektionischen und bautechnischen Erklärungen.

    Zum Schreibstil: Der Autor Ross King hat einen sehr interessanten und angenehmen Schreibstil. Es wurde bildlich, spannend und informativ geschrieben. Als Leser merkt man, wie intensiv sich der Autor mit der Thematik, mit dem Hintergrund auseinandergesetzt hat. Außerdem gibt es an vielen Stellen passende Illustrationen. Das Sachbuch ist unterteilt in Inhaltsverzeichnis, 19. Kapitel, Danksagungen, Anmerkungen, Auswahlbibliographie, Verzeichnis der Abbildungen und einem Register.Der Leseverlauf wurde an einigen Stellen unterbrochen, da man für die Anmerkungen bis ans Ende des Buches blättern sollte..


    Mein Fazit:

    Dieses Sachbuch macht Lust auf eine Reise nach Florenz und sich das Wunder persönlich anzuschauen. Ich kann diesem Buch keine vollen Punkte geben, sondern nur 4 von 5 Punkten. 

    Danke an das Bloggerportal und dem Pantheon- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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