Bücher mit dem Tag "medikamente"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "medikamente" gekennzeichnet haben.

85 Bücher

  1. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

    (2.121)
    Aktuelle Rezension von: Ro60

    Wie schon bei Dan Browns „Inferno” haben kühle Denker die Dezimierung der Erdbevölkerung als Lösung für die mit der wachsenden Bevölkerung steigende Umweltbelastung geplant. Dies wird jedoch aus moralischen Gründen verhindert. Man kann doch nicht einfach Milliarden Menschen töten. Aber wäre es nicht doch erforderlich gewesen? Keineswegs! Notwendig ist eine gerechte Verteilung und effiziente Nutzung der Ressourcen. Laut einer im Jahr 2019 veröffentlichten Studie von Oxfam sind 1 % der Reichsten für 15,9 % der Emissionen verantwortlich. Die 50 % Ärmsten dagegen nur für 7,7 %.

    Auch wenn Fitzek einen Protagonisten immer wieder gegen die Dekadenz der Reichen wettern lässt, wird in der Geschichte nicht deutlich, warum der geplante Massenmord an den Ärmsten nicht zielführend war, um die Welt zu retten.

    Dass ein Verschwörungstheoretiker mit seinen verschobenen Wahnvorstellungen recht behält, legt nahe, dass auch die absurden Vorstellungen der Reichsbürger und Co. einen wahren Kern haben könnten. Auch das ist nicht hilfreich, um globale Probleme der Erdbevölkerung zu lösen. Also, S. Fitzek sollte besser wieder kriminelle Psychopaten ausdenken und durch heldenhafte Ermittler jagen lassen. Mit diesem Roman konnte er zur Lösung dieser globalen Herausforderung keinen Beitrag leisten. Dennoch gibt es von mir 3 Sterne, denn sein Handwerk beherrscht der Autor.

  2. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783947185955)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

    (3.951)
    Aktuelle Rezension von: Its_angie

    Ab der ersten Seite gab es psychologische Spannungen und geniale Twists. Der Vater, der alles dafür tun würde seine verschwundene Tochter zu finden. Es wird die Vorstellungskraft und die Realität vermischt, was das Ganze sehr spannend macht und manchmal zum Nachdenken anregt. 

    Der Schreibstil ist wieder einmal fesselnd und in kurzen Sätzen geschrieben. 

    Vergleich zur Serie: ich finde das Buch viel besser und verständlicher, bei der Serie finde ich wird vieles vermischt. 

  3. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596510993)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

    (406)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    1945. Nach dem Einmarsch der Roten Armee flieht eine Mutter mit ihrem siebenjährigen Sohn aus Stettin in Richtung Westen. Ihr Gepäck besteht aus einem kleinen Koffer, der etwas Geld, Kleidung und die Geburtsurkunde des Jungen, sowie einen Zettel, auf dem „Onkel Sehmisch, Gelbensande“ geschrieben steht, enthält. Auf einem Provinzbahnhof fordert sie den Jungen auf sich auf eine Bank zu setzen, auf den Koffer aufzupassen und auf ihre Rückkehr zu warten. Doch sie kommt nicht mehr zurück, sie hat ihn verlassen. --- Was treibt die siebenunddreißigjährige Helene dazu, ihren kleinen Peter auszusetzen? Ist es die kürzlich erlittene Vergewaltigung durch Soldaten der Roten Armee, ist es das Scheitern ihrer Ehe mit Wilhelm Sehmisch, dem sie ihre neuen Papiere mit dem Namen Alice Sehmisch verdankt, oder die Erinnerung an ihren tödlich verunglückten Verlobten Carl? Ist ihre Handlung vielleicht auf ihr schlechtes Gewissen zurückzuführen, dass sie mit ihrer jüdischen Mutter, die psychisch labil, gefühlskalt und zu Wutausbrüchen neigend in einer psychiatrischen Anstalt an akuter Lungenentzündung verstorben sein soll, seit den Zwanzigerjahren keinen Kontakt mehr hatte? 

    Die deutsche Schriftstellerin Julia Franck wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester 1970 in Ost-Berlin als Tochter der Schauspielerin Anna Franck und des Fernsehregisseurs Jürgen Sehmisch geboren. Für ihre Texte und Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien, ihr 2007 im S. Fischer Verlag erschienener Roman „Die Mittagsfrau“ verhalf ihr zum Deutschen Buchpreis 2007, verkaufte sich daraufhin fast eine Million Mal und hielt sich über Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste. Wie die Autorin in einem Interview erwähnte, hat die Geschichte Parallelen zu ihrer eigenen Familiengeschichte. Ihr 1937 in Stettin geborener Vater wurde 1945 im Zuge der Vertreibung gen Westen von seiner Mutter auf dem ersten Bahnhof westlich der Oder-Neiße-Linie aufgefordert zu warten, bis sie gleich wieder kommen würde. Sie kam nicht wieder. Nachforschungen zu diesem Roman ergaben, dass die Großmutter der Autorin mit ihrer Schwester über Jahrzehnte zurückgezogen in einer Einzimmerwohnung gelebt habe und 1996 in der Nähe von Berlin verstorben sei. Ein Kind hätte sie nie erwähnt. 

    Der Roman erzählt in drei Kapiteln die Lebensgeschichte der Protagonistin Helene Würsich, später Alice Sehmisch, von ihrer Kindheit Anfang des 20. Jahrhunderts in Bautzen, von ihren Erlebnisse als junge Erwachsene in den 1920er Jahren in Berlin bis zu ihrem Leben als Ehefrau und Mutter während des Naziregimes. Im Prolog und im Epilog des Romans steht ihr Sohn Peter im Mittelpunkt. Den Titel Die Mittagsfrau hat die Autorin einer slawischen Sage entlehnt, in der ein weiblicher Naturgeist an heißen Tagen um die Mittagszeit erscheint, um den Menschen den Verstand zu verwirren und ihre Glieder zu lähmen. Man kann die Geschichte, sowohl vom Schreibstil als auch inhaltlich, durchaus als anspruchsvoll bezeichnen. Werden doch neben den Wirren der beiden Weltkriege auch viele Tabuthemen der damaligen Zeit behandelt, wie lesbische Beziehungen, Drogenmissbrauch, vorehelicher Sex und Abtreibung, die nachdenklich stimmen und zum diskutieren anregen. 

    Fazit: Ein lesenswertes Buch, das zu Recht den Deutschen Buchpreis 2007 gewonnen hat. 

  4. Cover des Buches Marillen & Sauerkraut (ISBN: 9783218011563)
    Harald Jöllinger

    Marillen & Sauerkraut

    (16)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

    „Weil alle Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie’s nicht.“

    Mehr ist eigentlich gar nicht mehr zu sagen über das Buch, oder doch? Weil eigentlich habe ich das Buch gar nicht gelesen, obwohl es vor mir liegt, mit Lesebändchen sogar, und aufgeschlagen. Kaum hatte ich mit den ersten Zeilen begonnen, da wirkt er schon, der Marillenschnaps. Und ich finde mich in einem Beisl, und da sitzt der Harald Jöllinger mir gegenüber mit seinem Bier, schaut hinterkünftig und erzählt und erzählt und hat seinen Spaß. Vielleicht heißt er auch in echt Helmut Qualtinger. Auf jeden Fall stammt er in direkter Linie ab von Alfred Polgar und den vielen weiteren österreichischen Schreibern, die ihr Hirn als Waffe benutzt haben. Ganz sicher. Denn so bös-lustig, wie der Harald Jöllinger den Spiegel vorhält, das können nicht viele. Eine Übersetzung tät ich manchmal brauchen, aber da schau, da gibt es ja sogar ein Glossar. Jetzt weiß ich auch, was „blad“ heißt. Und der Jöllinger erzählt weiter. Es freut ihn, dass ich seinen musikalischen Zanussi so sehr mag. In was sich der Jöllinger alles hineindenken kann, Respekt.  Schon allein, was die (ganz und gar nicht) hinige Puffn erzählt, dass sie fast schon romantische Gefühle kriegt, oder dass eine Gelse einen sehr feinen Geschmackssinn hat. Hab ich noch nicht gewusst. Geschichten von vorn (schau mir in die Augen) und von hinten (schau mir auf den Hintern) erzählt mir der Harald Jöllinger, von marillensüß bis sauerkrautsauer, alles da. Wie ein Obdachloser so vor sich hin sinniert über die depperten Leut und den Schnee, also da gfriert mir auch alles. So schlimme Geschichten gibt es, so viel Einsamkeit, so viel Grausiges, in dem sich das Leben mancher Leute verheddert, nicht nur im Gummibaum. „Es rötet mir“ ist eine der schlimmsten Geschichten. Gut hinghört und gut hingschaut hat er, der Harald Jöllinger, und er denkt sich schwer was dabei, nix mit Schneckendenk. Er hat’s halt auch, das Hirn als Waffe.

    Und am End all der Gschichten, da hab ich gschaut, dass ich fortkomm, nicht dass der Harald Jöllinger mich plötzlich so anschaut wie all die anderen Leut, und dann anfängt zu erzählen von einer depperten Alten, die ihm von Anfang bis Ende zughört hat und ihm begeistert auf den Leim gegangen ist…


  5. Cover des Buches Das Haifischhaus (ISBN: 9783453272392)
    Rüdiger Barth

    Das Haifischhaus

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    - aber das Buch hat 500? genau. Die ersten 78 waren extrem hölzern. Ich habe nur weitergelesen, weil es um Tennis ging. Die letzten 2 waren eine pure Enttäuschung, aber sonst: Spitze! Man merkt, das Barth sich im Tennis richtig gut auskennt. Aus diesem Wissen spinnt er eine Story, die eigentlich ein Thriller ist. Es steht wirklich alles auf dem Spiel, mehr als Leben und Tod, nämlich das Leben in Schmach und Schande. Und dann so ein Ende? Herrgott! 500 Seiten liest man - für so was? Nee, echt nicht.
    Sehr spröde fand ich die Figuren. Sie sind völlig eindimensional, leblos, spröde. Das hat mich, sobald es um Tennis ging, nicht gestört. Mit Liv wurde ich überhaupt nicht warm, auch die Anziehung zw. den beiden blieb mir völlig schleierhaft, einfach nur behauptet. Und warum muss Nils auftauchen? Als Entwicklungs-Möglichkeit hin zum Menschlichen? Das ist ebenfalls extrem grob, ergibt sich nur beim analytischen Nachdenken und somit überflüssig. Dennoch ein sehr gutes Buch für alle, die Tennis lieben.

  6. Cover des Buches Lauf, Jane, lauf! (ISBN: 9783442497829)
    Joy Fielding

    Lauf, Jane, lauf!

    (1.149)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    „Lauf, Jane, lauf“ von Joy Fielding hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Vor vielen Jahren habe ich das Buch mit einer Freundin im Schulunterricht vorgestellt - wahrscheinlich war das der Moment, in dem meine Liebe zu Psychothrillern geweckt wurde. Seitdem begleitet mich dieses Genre, und immer wieder lande ich bei Joy Fielding.

    Ich habe inzwischen 24 Bücher der Autorin gelesen, und wenn ich mich nicht irre, fehlen mir nur noch die drei neuesten Übersetzungen. Natürlich waren nicht alle auf demselben Niveau. Manche Geschichten wirkten für mich etwas konstruiert oder verloren nach einem starken Beginn an Intensität.

    Das vorliegende Buch habe ich inzwischen mehrfach gelesen, doch zwischen den Rereads liegen oft mehr als zehn Jahre. Dadurch erlebe ich jedes Mal eine Mischung aus Vertrautheit und Spannung, weil ich mich an die großen Wendungen zwar noch erinnere, aber kleine Details immer wieder verblassen. Besonders neugierig war ich daher darauf, wann Jane begreift, wer sie eigentlich ist. Dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und warum, wusste ich noch - nicht jedoch, was den entscheidenden Auslöser für ihre Erinnerung darstellt. Gerade dieses Warten erzeugt bei mir jedes Mal ein unterschwelliges Gefühl der Beklemmung, das den Reiz des Thrillers ausmacht.

    Dennoch lässt mich das Werk etwas zwiegespalten zurück: Auf der einen Seite gibt es diese fesselnde Atmosphäre und die psychologische Tiefe, während auf der anderen Seite bestimmte Szenen zu vorhersehbar sind. Für mich überwiegt dennoch der Sog, den Fielding durch ihre psychologischen Spiele entfaltet.

    Im Gegensatz zu klassischen Thrillern setzt die Autorin selten auf blutige Schockeffekte. Stattdessen konzentriert sie sich auf das Innenleben ihrer Figuren, ihre Ängste, Verdrängungen und die Manipulationen, denen sie ausgesetzt sind. Gerade das macht „Lauf, Jane, lauf“ so intensiv – es packt Lesende nicht durch Splatter, sondern durch den schleichenden Horror, der sich in der Psyche abspielt. Wer psychologische Spannung liebt, findet hier eine Geschichte, die nicht leicht loslässt. Aber man sollte sich bewusst sein: für schwache Nerven ist dieses Buch definitiv nicht geschrieben.

    ©2025 adlatb

  7. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
    Emma Donoghue

    Raum

    (928)
    Aktuelle Rezension von: pinkyliciousbooks

    Eine schreckliche Geschichte aus Kinderaugen erzählt, die noch lange nachhallt und zum nachdenken anregt.

    Für mich waren die Kapitel teilweise zu langatmig. Auch den Schreibstil der Autorin muss man mögen.
    Da das Buch aus der Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist, muss man sich an seine Sprache gewöhnen, aber diese Art und Weise macht das ganze auch liebenswert.

  8. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

    (295)
    Aktuelle Rezension von: bibliofuechschen

    Matt Haig schreibt in seinem Buch autobiografisch über seine Depression und Angstzuständen. In kurzen Kapiteln spricht er über den Tiefpunkt seines Lebens, über das Gefühl nie mehr aus der Dunkelheit entkommen zu können und über die langsame Schritt-für-Schritt-Rückkehr ins Leben. 

    Mir gefallen seine Ausführungen zu den Auswirkungen der psychischen Krankheit. Man hat direkt das Gefühl nicht allein zu sein. Leider wirkt das Buch in manchen Teilen in die länge gezogen, außerdem wiederholen sich einige Passagen. 

    Trotz allem empfehle ich das Buch für alle Betroffenen und Angehörigen. Es bietet einen guten Rundumblick mit möglichen Symptomen und mutmachenden Überlegungen.

  9. Cover des Buches Dark Memories - Nichts ist je vergessen (ISBN: 9783596036998)
    Wendy Walker

    Dark Memories - Nichts ist je vergessen

    (276)
    Aktuelle Rezension von: Angela_Jurjanz

    Das ist eine super interessante Story. Wie der Psychiater es schafft Jenny nach und nach die Erinnerungen wieder zugeben an ihre Vergewaltigung. Was die arme Jenny dabei alles durchmachen musste. Sie tut einem gleich mal richtig Leid. Und dann die Jagd nach dem Täter. War echt gefesselt von dem Buch.

  10. Cover des Buches Die Toten von Marnow (ISBN: 9783839817667)
    Holger Karsten Schmidt

    Die Toten von Marnow

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch habe ich schon länger im Auge, weil ich das Cover sehr gelungen finde.  Der Klappentext hat einen interessanten Hintergrund versprochen und im Nachhinein auch gehalten.  Krimis mit historischen und gesellschaftsrelevanten Themen lese ich grundsätzlich sehr gerne.

    Es beginnt mit ganz normalen Mordermittlungen.  Der Familienvater Frank Elling und die kühle Außenseiterin Lona Mendt gehen den ersten Spuren nach und schon früh am Anfang wird Elling in eine missliche Lage gebracht.  Es gibt weitere Tote und alles scheint recht verworren.  Im Verlauf der Handlung ergibt sich ein Bild, dass weit in  die Zeit der DDR zurückreicht.

    Die privaten Hintergründe der  Figuren Elling und Mendt werden sehr ausführlich vorgestellt und daher gehe ich davon aus, dass hier weitere Bände folgen werden.  Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.   Beide Protagonisten waren zwar interessant, aber nicht wirklich sympathisch oder irgendwie speziell in ihrer Art. 

    Holger Karsten Schmidt ist Drehbuchautor und das spürt man auch in der Handlung.  Sie ist aufgebaut wie ein klassischer deutscher Fernsehkrimi.   

    David Nathan hat gewohnt gut vorgelesen.  Ich mag seine Stimme sehr gerne 

  11. Cover des Buches The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? (ISBN: 9783734108334)
    A. J. Finn

    The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

    (307)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …..musste ich warten, bis dieses Buch denn endlich mal spannend und interessant für mich wurde. Das ist lange – entschieden ZU lange für eine gute Bewertung. Darum kann ich auch wirklich nicht verstehen, warum z.B. Tess Gerritsen gesagt haben soll, dass dieser Thriller der fesselndste ist, den sie seit „Gone Girl“ gelesen hat…..

    Anna Fox leidet unter Agoraphobie und kann Ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie trinkt zu viel, nimmt zu viele Medikamente und chattet online mit Fremden, beobachtet Ihre Nachbarn und tut sonst nicht viel.

    Ich weiß nicht warum – aber mir war von Anfang an klar, dass die Protagonistin nicht durch eine normale Trennung von Mann und Kind so geworden ist. Und durch dieses „Wissen“ war eben ein Großteil des Buches öde für mich. Auch bin ich kein Filmliebhaber und die vielen Szenen und Beschreibungen von Filmen haben mich mit der Zeit nur noch genervt.

    Habe ich Dr. Fox geglaubt, dass sie einen brutalen Überfall auf Ihre Nachbarin gesehen haben will? Oder habe ich an Ihr gezweifelt wie alle anderen auch? Ich bin mir nicht sicher – weil mir nicht klar war, auf was der Autor hier überhaupt hinauswill.

    Wie gesagt, nach viel mehr als der Hälfe des Buches habe ich das dann erfahren. Und DANN fand ich es auch spannend….. 😊

     

     

  12. Cover des Buches Roxy (ISBN: 9783733507282)
    Neal Shusterman

    Roxy

    (196)
    Aktuelle Rezension von: Feather

    Dem Autoren-Duo Neal & Jarrod Shusterman ist mit Roxy ein wirkliches Meisterwerk gelungen.

    Sowohl die kreative Idee, Drogen als menschliche Erzähler und Charaktere zu nehmen, als auch die Umsetzung davon ist wirklich sehr gut gelungen. Drogenmissbrauch ist kein leichtes Thema und das Ansprechen und Verarbeiten davon in eine Geschichte auch nicht; umso mehr freut es mich, dass in diesem Werk sowohl aufgeklärt als auch vermittelt wurde, wie schnell man Drogen verfallen kann (was man an unserem Protagonisten sehen kann).

    Anfangs war es vielleicht etwas verwirrend, waren es doch viele Charaktere und mehrere Handlungsebenen, doch nach kurzer Zeit war ich dann wirklich drin in dieser Geschichte und war sehr gefesselt vom Schreibstil. Es war mein erstes Buch von den Autoren und ich habe mir weitere ihrer Werke bestellt, weil ich diesen flüssigen Schreibstil so mochte.

    Mein einziger Kritikpunkt ist allerdings, dass teilweise Handlungsstränge oder einzelne Szenen so verwirrend ware, dass ich beim Lesen öfter drüber gestolpert bin und etwas gebraucht habe, um wirklich nachvollziehen zu können, was gerade passiert oder wer wer ist.

    Trotzdem würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der das Problem von Drogenmissbrauch mal aus einer anderen Perspektive betrachten möchte.

  13. Cover des Buches Verwandlung (ISBN: 9783738078664)
    Mari März

    Verwandlung

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Ein weiblicher Hybrid in der Gestalt eines Wertieres, geboren aus dem Wasser und dem Feuer, soll im Reich der Luft seine Kräfte messen und dem Reich der Erde endlich Frieden bringen. Lyras Schicksal wurde bereits vor langer Zeit besiegelt. Begleite sie auf ihrem fantastischen Weg, tauche ein in die magische Welt der Mythen und Märchen und löse mit ihr gemeinsam die Geheimnisse, welche nun nicht länger im Verborgenen liegen … 

    Nachdem ich das Prequel Redrubi las, wurde ich nur noch neugieriger auf die Tetralogie der Autorin Mari März. Mit ihren Psychothrillern schafft es die Autorin, genau meinen Geschmack zu treffen, daher war ich super gespannt, was mich nun hier bei ihrer Urban-Fantasy-Reihe erwartet würde.

    Der Einstieg fiel mir leicht und mit jeder gelesenen Zeile war ich mehr fasziniert von der hier erschaffenen Welt. 

    Wir lernen die Protagonistin Lyra kennen und anfangs war ich mir nicht sicher, was ich von ihr halten sollte. Sie ist authentisch dargestellt und natürlich ist es als Erwachsene nie einfach in den Kopf einer 17-Jährigen schauen zu wollen, aber das war es nicht. Ich hadere noch immer mit mir, ob die Aussage der Geschichte wirklich die sein soll, die ich daraus ziehe. Das kann ich mir nämlich nicht so ganz vorstellen. Daher bin ich doppelt gespannt, wie es weitergeht und werde auch sogleich zum zweiten Teil greifen.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und dadurch flüssig zu lesen. Er bestimmt durch seine Schlichtheit und ist schnörkellos, jedoch nicht einfach plump. Genau richtig für ein Jugendbuch. Erzählt wird im auktorialen Stil.

    Die Darstellung ist bildhaft und so konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. 

    Das Cover gefällt mir und wer die anderen Cover der Tetralogie kennt, merkt, dass sie eine perfekte Einheit bilden.

    Auch wenn ich in erster Linie neugierig war, wie die Autorin eine Urban-Fantasy-Geschichte meistert, machte mich auch der Klappentext neugierig gemacht.

    Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Ich war durch einen konstant vorhandenen Spannungsbogen gefesselt und freue mich, mehr von dieser komplexen Story zu lesen. Ich hatte eine tolle Lesezeit und vergebe vier Sterne.


  14. Cover des Buches In der Finsternis (ISBN: 9783844912104)
    Sandrone Dazieri

    In der Finsternis

    (7)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Die Geschichte an sich war ja nicht schlecht, aber mir waren das einfach zu viele Verschwörungen. Das ist nicht so meins. 
    Das Ende hätte man sich sparen können. Für mich war da eigentlich schon eher Schluss, aber der Autor musste halt noch unbedingt eins draufsetzen. 
  15. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

    (88)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Du erinnerst mich. Du wirst mich erinnern.“ S. 232

    Inhalt:
    Flora leidet seit sie 10 Jahre alt ist an Amnesie. Doch eines Tages kann sie eine Erinnerung festhalten und schafft es damit bis ans Ende der Welt. Ihr erster Kuss setzt ungeahnte Kräfte frei und mit Hilfe ihrer beschriebenen Arme findet sie den Weg zum Nordpol und ihrer ersten Liebe.

    Cover:
    Das Cover finde ich sehr schön. Verschiedene Schriftarten, Farben und Verzierungen beleben das Cover.

    Meine persönliche Meinung:
    Der Klappentext gefiel mir ganz gut. Als ich zu lesen begann und feststellte, dass die Protagonistin erst 17 ist, war ich ein wenig enttäuscht, da ich so Jugendbücher eigentlich nicht lese. Jedoch liest sich dieser Roman sehr schnell und man fällt sofort in die Geschichte hinein. Das Thema Amnesie interessierte mich dann doch sehr. Die Autorin schafft es ohne großen Aufwand den Leser merken zu lassen, wann sich Flora wieder neu redetet, wie sie merkt, dass ihr die Gedanken davon schweben, wie leicht man sie verwirren und ihr etwas falsches einreden kann und wozu sie dann doch fähig ist. Ebenso zeigt sie den schmalen Grad auf jemanden beschützen zu wollen und jemanden in die Selbstständigkeit zu lassen. Dieses Buch ist wirklich gut geschrieben, um so ein schwieriges Thema Jugendlichen nahe zu bringen und zu zeigen wie schwierig es ist, Personen zu vertrauen bzw. wie vorsichtig man sein sollte. Die suche nach Drake zieht sich ein wenig und ist deswegen ein bisschen langatmig, aber trotzdem möchte man wissen wie Flora ihren Weg schafft.

    Fazit:
    Ein leicht zu lesender Jugendroman, der mit dem Thema Amnesie doch sehr intensiv nachwirkt und alle möglichen Gefühle aufzeigt.

  16. Cover des Buches Heilmittel, Partydroge, Teufelszeug: Die unglaublichen Karrieren der zehn wichtigsten Wirkstoffe der Welt (ISBN: 9783711002433)
    Thomas Hager

    Heilmittel, Partydroge, Teufelszeug: Die unglaublichen Karrieren der zehn wichtigsten Wirkstoffe der Welt

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Der studierte Mikrobiologe und Immunologie Thomas Hager beschäftigt sich in diesem Buch mit Medikamenten, die als „Heilmittel, Partydroge und Teufelszeug“ verwendet wurden und werden. 

    In zehn Kapiteln mit teils launigen teils irreführenden Überschriften stellt er die Substanzen vor: 

    1. Die Freudenpflanze
    2. Lady Mary Ungeheuer
    3. Der K.-o.-Tropfen
    4. Mit Heroin den Husten lindern
    5. Zauberkugeln
    6. Das am wenigsten erforschte Gebiet der Welt
    7. Sex, Medikamente und noch mehr Medikamente
    8. Der verzauberte Ring
    9. Statine: eine persönliche Geschichte
    10. Die Perfektion des Blutes

     

    Zudem gibt es neben der Einleitung noch ein „Intermezzo“ sowie einen Epilog, der sich mit der Zukunft der Heilmittel beschäftigt. 

    Das Buch richtet sich an den interessierten Laien, der sich im Dschungel von Befürwortern und Gegnern von Medikamenten und/oder Therapien ein wenig zurechtfinden möchten.  

    Thomas Hagers Schreibstil ist angenehm zu lesen. Natürlich kann er nicht auf alle Heilmittel und deren Erfinder eingehen. Dass er Carl Dejerassi, der maßgeblich an der Entwicklung der Anti-Baby-Pille beteiligt war, keinen Buchstaben widmet, ist für mich ein wenig befremdlich. Die blaue Pille für den Mann und ihre Entdeckung findet da schon mehr Platz. 

    Gut gelungen ist hingegen, dass er so manchen Hype um ein neues Heilmittel die schwerwiegenden Nebenwirkungen gegenüberstellt. Manches klingt für unsere heutigen Ohren abenteuerlich. Husten mit Heroin bekämpfen? Depressionen mit Laudanum (eine Opiumtinktur)? 

    „Neben effektiveren Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit – sauberes Trinkwasser, bessere Abwassersysteme, bessere Krankenhäuser – haben Medikamente dazu geführt, dass wir nicht mehr die Krankheiten der Kindheit, sondern die Krankheiten des Alters fürchten.“ 

    Der Autor wirft einen kritischen Blick auf die großen Pharmafirmen, die mit diversen Marketingstrategien auch gesunde Menschen zu „optimieren“ suchen, um ihre Produkte an den Mann und an die Frau zu bringen. 

    Fazit:

    Ein interessanter Ausflug in die Welt der Heilmittel, die auch zum Teufelszeug werden können. 

     

  17. Cover des Buches Meine Medizin seid ihr! (ISBN: 9783407812841)
    Marlene Bierwirth

    Meine Medizin seid ihr!

    (24)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Foto der Autorin passt in diesem Fall natürlich sehr gut als Cover. Ihr Lächeln zeigt von Stärke.

    Man muss auf jeden Fall den besonderen Schreibstil loben. So eine ernste Handlung so auf's Papier zu bringen, dass man nur so durch die Seiten fliegt, ist einfach grandios. Man fühlt sich, wie wenn man die Autorin schon ewig kennt und ihre Geschichte als Freundin mit ihr gemeinsam erlebt.

    Ich bin sehr gefesselt und man fiebert natürlich mit Marlene mit. Sie gibt einen sehr guten (menschlichen) Einblick in ihre Geschichte. Gerne hätte ich auch noch ein paar medizinische Details erfahren, da ich die „Wunder“ der heutigen Medizin sehr spannend und faszinierend finde.

    Die Zeitsprünge am Beginn des Buches mochte ich nicht so gerne, die verwirrten mich etwas und ich musste mich immer wieder kurz zurechtfinden. Mit der Zeit wurden diese aber weniger und ich war dadurch nicht so verwirrt.

    Eine sehr emotionale Geschichte, die aber sicherlich auch enorme Energie und Hoffnung verbreitet. Ich vergebe für das Buch 4,5 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Escape Room - Nur drei Stunden (ISBN: 9783426523308)
    Chris McGeorge

    Escape Room - Nur drei Stunden

    (178)
    Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner

    4/5 🌟 📚💡 "Escape Room - Nur drei Stunden" überzeugt mit einer interessanten Grundidee. Als Game Masterin in einem Escape Room war es für mich besonders aufregend, die Rätsel, Lösungsansätze und Definitionen in einem Buch zu entdecken. 🔍✨ Es macht einfach riesigen Spaß, Escape Room-Bücher zu lesen und zu sehen, wie die Rätsel in die Geschichte eingeflochten sind – und dieses Buch hat das definitiv großartig gemacht! 🎉

    Der Spannungsbogen hat mich bis zum Schluss gut unterhalten. 🎢 Auch wenn ich zugeben muss, dass einige Wendungen für mich vorhersehbar waren, blieb das Buch durchweg packend und hat mir wirklich gut gefallen. 👍 Besonders die Charaktere waren super ausgearbeitet und glaubhaft, was die Geschichte noch spannender gemacht hat! 👥❤️

    Ein Highlight für mich war der Titel "Nur drei Stunden". 😄 Als jemand, der in einem echten Escape Room arbeitet, musste ich schmunzeln, denn ein klassisches Escape Room-Spiel dauert ja normalerweise nur eine Stunde! ⏳ Drei Stunden sind da schon eine echte Herausforderung! 😅 Das mag für den Roman natürlich passen, aber ich konnte mir die kleine Ironie nicht verkneifen. Vielleicht ist das in Escape Room-Filmen anders, aber aus meiner Erfahrung heraus fand ich diesen Titel einfach witzig! 😂

    Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch, das ich jedem empfehlen würde, der Escape Rooms mag – sei es im echten Leben oder in fiktiven Welten! 🌍🔐📖

    XoXo, Daisy 🌼

  19. Cover des Buches Die Krankheitensammlerin (ISBN: 9783735719867)
    Kia Kahawa

    Die Krankheitensammlerin

    (7)
    Aktuelle Rezension von: KleineLulu
    Fiona ist Anfang 20 und im letzten Lehrjahr. Ob sie den Beruf weiter machen will, weiß sie noch nicht. Am meisten beschäftigt sie sich mit ihren zahlreichen Krankheiten, wobei der Fokus hier auf ihre manische Depression gelegt wird. Zu anfangs erfährt sie von ihrem Arzt das ihre Schilddrüse nicht richtig arbeitet und sie zukünftig nun auch dagegen Tabletten nehmen soll. Erst ist Fiona nicht begeistert, bis der Arzt erwähnt, dass sich ihr Gewicht regulieren wird. Leider denkt Fiona die Pillen erledigen das Übergewicht von allein. Trotzdem ist Fiona sehr motiviert und möchte zum anstehenden Jahreswechsel ihr Leben von Grund auf ändern. Sie meldet sich im Fitnessstudio an und kollabiert direkt beim ersten mal. Sie entrümpeln ihre Wohnung von allem was sie belastet und überflüssig ist. Auch ihrem Therapeuten gegenüber ist sie voller Elan, der wiederum schickt sie zu ihrem Bruder, ein Psychiater, der Antidepressiva verschreibt. In ihrem Enthusiasmus bricht Fiona mit ihrem Internetbekannten Thilo, dem sie sowieso nie zuhört und lediglich zum ausheulen benutzt. Auch ihr bester Freund Paul geht ihr aus dem Weg. Plötzlich steht dessen neue Freundin Anja vor Fiona und berichtet das sie schwanger ist. Wer tröstet plötzlich wen und können Pillen auch einer Schwangeren helfen? Die Antidepressiva rufen nicht die gewünschte Wirkung hervor und so erhöht Fiona eigenwillig ihre Tabletten.
    Im großen und ganzen dreht sich alles nur um Fionas Depression. Man hat sich einen leichten Roman vorgestellt, der nicht alles so ernst nimmt. Phasenweise zieht sich der Inhalt in die Länge und langweilt mit Fionas Ich-Getue. Andere Krankheiten werden nur nebenbei erwähnt. Hinzu kommen die vielen Rechtschreibfehler, die auch nach 3 Jahren anscheinend im Lektorat niemand gefunden hat. Die Fehler nehmen einem zusätzlich den Spaß am Lesen. Das Ende fand ich zusätzlich sehr abgehackt und hätte mir an dieser Stelle mehr Aufklärung gewünscht. Mir hat es nur an sehr wenigen Stellen gut gefallen, aber über Gefallen und Nichtgefallen sollte jeder selbst urteilen.
  20. Cover des Buches Medizin - endlich verständlich (ISBN: 9783833877247)
    Dr. med. Johannes Wimmer

    Medizin - endlich verständlich

    (17)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Vielen Patienten und Patientinnen geht es so: sie verlassen die Arztpraxis und haben wenig von dem verstanden, was ihnen der Arzt oder die Ärztin gesagt hat, da sie nicht den Mut hatten, nachzufragen. Dr. Johannes Wimmer will mit diesem Buch aufzeigen, dass Medizin nicht trocken sein muss und erklärt Themen, die uns wirklich bewegen: Gilt bei Medikamenten wirklich „viel hilft viel“? Was ist gesunde Ernährung? Was stresst uns?

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir und es lässt erahnen, dass das Buch mit einer grosszügigen Prise Humor gewürzt sein wird. Das Layout und die Illustrationen im Buch gefallen mir sehr gut.

    Das Buch umfasst die folgenden drei Themenbereiche:
    - „Medikamente“, z.B. „Pillen und Pulver in Zahlen“ oder „Was machen Medikamente im Körper?“
    - „Ernährung“, z.B. „Warum wir essen, was wir essen“ oder „Was einfach drin sein muss“
    - „Stress“, z.B. „Wer macht hier Stress?“ oder „Männerstress, Frauenstress“

    Dass es nicht unbedingt hilfreich ist, „Dr. Google“ zu befragen, weiss wohl jeder, der bei Erkältungssymptomen gegoogelt hat und im World-Wide-Web in diversen Foren nachgelesen hat, dass es mit einem wohl bald zu Ende gehen wird, da die „genau gleichen Symptome“ (ach so?) bei jemand anderes zum Tode geführt haben. Oha! Na, dann wohl doch besser eine Fachperson des Vertrauens fragen – und gegebenenfalls nochmals nachfragen!

    Dr. Wimmer präsentiert interessante Fakten, so z.B.:
    - Jährlich sterben ca. 8‘000 Menschen auf deutschen Strassen. Und bis 25‘000 sterben infolge von unerwünschten Arzneimittelwirkungen!
    - Die Entwicklung eines Medikaments kostet zwischen 1 und 1.6 Milliarden US-Dollar.
    - Fast 9 von 10 Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst.

    Habt Ihr schon gewusst, was die erste Social-Media-Krankheit ist? FOMO! Wie bitte? FOMO bedeutet „Fear of missing out“, d.h. die Angst, etwas zu verpassen. Tja, das gilt meines Erachtens aber nicht nur für Social Media, denn bei unserer Multioptionsgesellschaft ist es sehr schwierig, sich für einige wenige Dinge zu entscheiden (aber das ist ein ganz eigenes Thema). Um bei Abkürzungen zu bleiben: gegen FOMO hilft JOMO, „Joy of missing out“, die Freude, etwas zu verpassen. Das gefällt mir!

    Dies war mein erstes Buch von Dr. Wimmer, daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich weiss, dass er als Mediziner auch im Fernsehen auftritt, aber er war mir vorher nicht bekannt. Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor die Themen erörtert hat: einfach verständlich und unterhaltsam. Von mir gibt es daher 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Der Lustmolch (ISBN: 9783442449866)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch

    (76)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Diese super abstruse Geschichte zieht einen in den Bann- oder auch nicht. Wer sich aber drauf einläßt, wird auch üppig belohnt. Diverse Handlungsstränge bieten kurzweilige und doch sehr überraschende Elemente ,die extremst unterhaltend und unerwartet auf den Leser einwirken.Wer sich nicht von dem schnöden und irgendwie vorbelasteten Titel abschrecken läßt, wird seine wahre Freude beim lesen haben.Wenn diverse Lebensläufe von Menschen, Drachen,Blues-Gitarristen und Kleinstadt-Psychologen zusammenkommen, kann es nur skuril werden. 

    Es riecht nach Trash, es ist Trash - aber Trash vom Allerfeinsten !

  22. Cover des Buches Ich bin Frida (ISBN: 9783746640693)
    Caroline Bernard

    Ich bin Frida

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Ariadna

    Es gibt viele Bücher über Frida Kahlo, aber dieses  Buch von 

    Carolin Bernard mit dem Titel „Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ gibt neue Einblicke in das Leben dieser großen Künstlerin.

    Die Handlung setzt im Jahr 1938 an. Frida Kahlo hat ihre erste Einzelausstellung in New York.  Dort trifft sie auf den Fotografen Nickolas Muray, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. 

    Man erfährt bei Lesen viel über Frida Kahlos Gefühle, ihre Gedanken und Wünsche.

    Das Buch ist ein weiterer Band aus der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".

    Das Buch liest sich leicht und lässt keine Langeweile aufkommen.

    Auch das Buchcover ist sehr gut gemacht und hat mich sofort angesprochen.

    Wer gerne Biographien liest und Frida Kahlo näher kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.

    Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.



  23. Cover des Buches Faceless (ISBN: 9783446257030)
    Alyssa Sheinmel

    Faceless

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Emmy29
    Durch einen Elektrobrand wurde Maisies Gesicht zerstört. Doch sie hat Glück. Denn sie erhält ein Gesichtstransplantat. Doch ist das Gesicht, welches sie jeden Morgen im Spiegel sehen wird, wirklich sie selbst? Und selbst wenn ihr Freund nur noch aus Mitleid bei ihr bleibt - kann sie ihr neues Ich akzeptieren?

    Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste und leider hat es auch etwas länger gedauert, bis ich es fertig gelesen habe. 
    Kommen wir als erstes zum Cover. Es passt wirklich sehr gut zur Geschichte und spricht mich total an. Es ist eher einfach gehalten, dafür aber sehr Aussagekräftig. 

    Das Buch wird in verschiedene Jahreszeiten eingeteilt und die Hauptprotagonistin heißt Maisie. Bei ihr habe ich die gesamte Geschichte über gemischte Gefühle gehabt. Denn sie durchläuft eine Charakterentwicklung, die war verständlich war, aber trotzdem meiner Meinung nach etwas übertrieben wurde. Maisie liebt es Laufen zu gehen und auch mit ihrem Freund Chirag ist sie mehr als glücklich. Einzig ihre streitenden Eltern stellen einen negativen Punkt in ihrem Leben dar. Doch nach dem Unfall verwandelt sich alles ins Gegenteil. Ihre Eltern scheinen auf einmal zusammenzuhalten, Maisie darf nicht mehr laufen gehen und Chirag ist nur noch aus Mitleid mit ihr zusammen. 

    Da ist es nur verständlich, dass man sich in sein Schneckenhaus verzieht und nicht mehr nach draußen gehen möchte. Besonders im Hauptteil kam es mir so vor, als wäre ihre einzige Freizeitbeschäftigung sich zu bemitleiden. Ich möchte keinesfalls sagen, dass es kein schlimmes Ereignis ist - denn das ist es auf jeden Fall - aber die Handlung von ihr drehte sich nur um den Gedanken "Ich habe mein Gesicht verloren - Ihr wisst nicht wie das ist! Ich habe das Recht dazu so zu reagieren". Da konnte ich nach einiger Zeit nur noch die Augen verdrehen. 
    Es mag sein, dass solche Gedanken bei solch einen Menschen kreisen, dennoch hätte man etwas mehr Abwechslung in die Geschichte bringen können. 

    Dies war zum Glück auch nur der einzige größere Kritikpunkt - und womöglich auch der einzige Grund, warum ich so lange brauchte, um das Buch zu lesen. 

    Es gab viele Nebencharaktere, die mir negativ aufgefallen sind, aber andere hingegen habe ich sehr lieb gewonnen. Manche Veränderungen des Charakters sind sehr gut beschrieben worden und konnte ich mir auch bildlich vorstellen. Chirag lernt man aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen und durch Maisie erkennt man, wie fies und gleichzeitig auch wundervoll das Leben sein kann. Auch wenn es nur „Glück“ ist, wie viele Menschen in dieser Geschichte sagen.

    Die Geschichte zieht sich im Hauptteil sehr und ich war kurz davor, die Geschichte abzubrechen, weil ich mit dieser negativen Stimmung nicht ganz klar kam, aber nun bin ich froh, dass ich die Geschichte fertig gelesen habe, denn besonders das Ende mochte ich total gerne. Es war sehr emotional und es hab eine riesige Wendung, bei dem eine bestimmte Person beigetragen hat, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

    Fazit: Der Anfang und das Ende waren sehr stark, allerdings konnte mich der Hauptteil nicht überzeugen. Es gab viele Längen und Wiederholungen. Dennoch wurde mit dem Thema gut umgegangen, was mich sehr bewegt hat. Von mir gibt es lieb gemeinte 4 von 5 Sternen, wobei ich finde, dass es Potenzial zu 5 von 5 Sternen gehabt hätte. 
  24. Cover des Buches Je schwärzer die Nacht (ISBN: 9781503938380)
    Leonie Haubrich

    Je schwärzer die Nacht

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Die Anwältin Stefanie Beck wird zur Pflichtverteidigerin der jungen Pia berufen. Das drogensüchtige Mädchen wurde neben ihrer toten Mutter aufgefunden, in der Hand ein Messer. Ein klarer Fall für die Polizei, doch Pia kann sich an nichts erinnern, ist schwer zugänglich und nicht sehr kooperativ. Kurze Zeit später wird der Vater von Pia verhaftet. Er soll eine Studentin brutal vergewaltigt haben. Stefanie Beck ist überzeugt, dass Pia ihre Mutter nicht getötet hat und auch die angebliche Vergewaltigung hält sie für fragwürdig. Die Anwältin beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, noch nicht ahnend, dass sie sich selbst damit in Gefahr begibt…

    Meine Meinung:

    „Je schwärzer die Nacht“ ist mein erster Thriller der Autorin Heike Fröhling, die unter dem Pseudonym Leonie Haubrich ihre Psychothriller veröffentlicht. Das Buch ist mir eher zufällig beim Stöbern in meinem Bücherregal in die Hände gefallen. Der Klappentext hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Haubrich hat einen kurzweiligen wenn auch vorhersehbaren Thriller geschrieben, der mich gut unterhalten konnte.

    Zusammen mit Stefanie Beck begibt sich der Leser auf Spurensuche. Hat Pia tatsächlich ihre eigene Mutter ermordet? Hat Pias Vater Victor tatsächlich eine Studentin vergewaltigt? Die Autorin schickt nicht nur ihre Protagonistin, sondern auch ihre Leser auf falsche Fährten, die einmal mehr in einer Sackgasse enden. Und wer ist die geheimnisvolle Person, die sich in einigen Kapiteln, durch kursive Schrift gekennzeichnet, zu Wort melden darf?

    Spannend und flüssig schreibt Leonie Haubrich und lässt bis zum Schluss keine Langeweile aufkommen, auch wenn die schlüssige Auflösung am Ende für mich nicht überraschend kam. Relativ bald war mir klar, wie das Ganze am Ende ausgeht.

    Verwirrt hat mich die immer wieder in die Story einfließenden Rückblicke aus der Vorgeschichte von Stefanie Beck. Ich hatte oftmals das Gefühl, es fehlt mir hierzu an Hintergrundwissen. Einen Vorgängerband mit Stefanie Beck gibt es aber meines Wissens nicht.

    Die im Buch vorkommenden Charaktere waren allesamt stimmig und gut gezeichnet, wenn auch nicht sehr in die Tiefe gehend. Stefanie Beck ist zwar eine mutige junge Frau, aber keine Sympathieträgerin. Teilweise war mir ihre Herangehensweise zu naiv und unüberlegt. Die Affäre mit ihrem Mandanten und Zeugen war unglaubwürdig und ist für mich auch eher ein No-Go!

    Mein Fazit:
    „Je schwärzer die Nacht“ von Leonie Haubrich ist ein angenehm zu lesender, flüssig geschriebener Thriller, der sehr gut ohne viel Blutvergießen und brutalen Szenen auskommt. Auch wenn das Ende für mich zu vorhersehbar war und auch sonst kleinere Kritikpunkte zu vermerken sind, kann ich das Buch dennoch mit gutem Gewissen, vielleicht auch als Lektüre „zwischendurch“, weiterempfehlen.




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