Bücher mit dem Tag "mehrere perspektiven"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mehrere perspektiven" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Schattenkrone (ISBN: 9783841422309)
    Eleanor Herman

    Schattenkrone

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...

    Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

    Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

    Wem kannst du trauen?
    Und was ist am Ende stärker?
    Das Schicksal?
    Magie?
    Oder deine Feinde?


    Meine Meinung:

    Da das Buch schon ewig auf dem Sub dümpelte, habe ich es einfach mal ohne Erwartungen begonnen. Zu Beginn bin ich total gut in die Geschichte reingekommen. Pro Kapitel lernen wir anfangs unterschiedliche Charaktere und Geschichtsstränge kennen. Dies scheint zu Beginn wirklich sehr viel, weil es gefühlt tausende kleine Anfänge und Persönlichkeiten gibt, in die man sich erstmal reinfuchsen muss. Schwer war, dass man sich gerade an eine Person gewöhnt hat, dann aber das Kapitel endet und man wieder bei wem anders landet. Teilweise dauert es dann sogar recht lange bis man wieder zurück zu dieser Person kommt. Das ist manchmal schade, weil man gewisse Personen ja eher ins Herz schließt als andere und mehr über sie erfahren möchte (ich finde zum Beispiel schade, dass Zo nur so einen kleinen Part der Geschichte ausgemacht hat). 

    Doch trotz der vielen Charaktere hat mir die Atmosphäre in der Geschichte extrem gut gefallen. Hier trifft griechische Mythologie auf dunkle Magie. Ich mag Geschichten in denen es um griechische Götter geht oder zumindest Geschichten, die rund um die Zeit von Aristoteles spielen, immer nur bedingt, aber ich muss sagen, dass es mir hier wirklich gefallen hat, weil es der Geschichte viel Charme und Leben verleiht. Die Einbindung von Magie passt einfach in diese Atmosphäre und gibt dem ganzen einen geheimnisvollen Touch. Das Weltsetting ist demnach wirklich cool. Aber trotzdem konnte mich das Ganze irgendwie nicht komplett überzeugen. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich persönlich leider zäh. Ich war nicht mehr so gefesselt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, jeder Charakter war irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt.... das war anstrengend und ermüdend. Die Stränge werden am Ende zwar bedingt zusammengeführt, es werden einige Fragen aufgedeckt und erklärt, aber das Ende bleibt eben auch stellenweise offen. Das ist durchaus logisch, weil es ja in einem zweiten und wahrscheinlich noch mehreren Bänden weitergehen soll (bisher ist nur der Zweite auf Deutsch erschienen), aber dafür fesselt es mich am Ende einfach zu wenig. Ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen, auch wenn das Ende dem ein oder anderen sicherlich Lust auf Mehr macht. 


    Fazit:

    Eine schönes Weltsetting, in der griechische Mythologie auf dunkle Magie trifft. Es gibt viele Charaktere, in die man sich erst einmal reinfuchsen muss, und es gibt viele offene Fragen, die nur stellenweise am Ende erklärt werden. Mir persönlich war das Buch ab der Mitte leider etwas zu zäh und ich bin irgendwie mit der ganzen Geschichte nicht so warm geworden. Ich vergebe 3 Sterne und werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

  2. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783499291708)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mae kehrt nach 10 jähriger Abwesenheit wieder nach Alexandria Bay zurück. Der Grund ist leider kein so toller, sie wurde von ihrem Verlobten und Geschäftspartner Peter sitzengelassen und geschäftlich betrogen. Nach ihm sucht die Polizei. Mae hat alles verloren: ihren Job, ihre Liebe und ihre Wohnung.

    Bei der Rückkehr in Alexandria Bay will sie sich im Inn ihrer Großeltern erholen.

    Doch ihre Großeltern haben sich beide sehr verändert, oder hat sich nur Mae verändert?

    Mae trifft dort nicht nur auf ihre Großeltern, sondern auch auf ihre große Liebe Gabe, der damals ohne viele Worte einfach so verschwunden ist.

    Das Buch konnte mich jetzt nicht so sehr überzeugen. Im Buch wurden parallel 3 Geschichten erzählt von jeder Generation immer wieder ein paar Seiten lang.

    Was mir bei so einem dünnen Roman zu viele Namen und viel zu verworren war. Für mich war der Roman dann letztendlich einfach nur noch langatmig und stellenweise richtig langweilig.

  3. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (920)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Drei mal wir (ISBN: 9783463406596)
    Laura Barnett

    Drei mal wir

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Ich hatte etwas "Angst", das Buch zu lesen, da mich die schlechten Bewertungen doch etwas abgeschreckt hatten. Ich hatte die Wahl zwischen dem Buch und dem Hörbuch. Das Buch hat über jeder Seite die Version stehen, sollte man also während des Lesen durcheinander kommen, hilft einfach ein Blick auf den Kopf der Seite und man weiß wieder, in welcher Version man sich befindet. Diese Hilfe hat man beim Hörbuch natürlich nicht. Dennoch habe ich mich für das Hörbuch entschieden. Das Hörbuch wird in jeder der Versionen von einem anderen Sprecher gesprochen. Da dies aber alles Männer sind, kann man nicht unbedigt vom Sprecher auf die Version schließen (jedenfalls ich konnte das nicht).

    Im Grunde muss man sich 3 Szenarien merken, dann kommt man auch gut mit. In einer Rezension wurden die vielen verschiedenen Namen bemängelt, aber so schlimm fand ich es nicht. Die Freunde sind im großen und Ganzen während der Versionen die gleichen geblieben. Erst hat es mich irritiert, dass die Kinder jeweils einen anderen Namen bekamen, aber auch das war später hilfreich, um sich in den Versionen zurecht zu finden.

    Man sollte das (Hör)-Buch allerdings so ziemlich in eins lesen/hören, weil man ansonsten doch ein wenig rauskommt. Ich habe zB eine Woche nicht gehört und ich musste mich dann schon konzentrieren, um wieder reinzufinden. Aber auch das war möglich.

    Etwas deprimierend fand ich allerdings, dass es in keiner der drei Versionen ein wirkliches Happy End gab.

    Nichts desto trotz ist es eine schöne Idee, Jim und Eva in drei Versionen ihres Lebens zu folgen. Man hat drei "was wäre wenn"-Varianten.

    Wem das gefällt, dem kann ich "Lionel Shriver: Liebespaarungen" empfehlen! ;) Ein Buch mit 2 Versionen, allerdings schon aus 2007...


  5. Cover des Buches Elantris (ISBN: 9783492281539)
    Brandon Sanderson

    Elantris

     (310)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Ein Re-Read von meinem 1. Brandon Sanderson Buch und es ist immer noch fantastisch, wie beim 1. Mal, obwohl ich schon einige kleine Makel erkenne. 
    Ich finde trotzdem ein tolles Buch für Neulinge von Fantasy und BS überhaupt. Kann es jedem wärmstens weiterempfehlen.
  6. Cover des Buches Der Frauenchor von Chilbury (ISBN: 9783462052879)
    Jennifer Ryan

    Der Frauenchor von Chilbury

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Viv29

    Ich hatte mir von diesem Buch etwas in der Art von „Deine Juliet“ erwartet – zweiter Weltkrieg in England, eine Dorfgemeinschaft, verschiedene Schicksale, eine gute Balance zwischen heiter und berührend. Die Geschichte wird ausschließlich durch Tagebuchauszüge, Briefe und Zeitungsausschnitte oder Bekanntmachungen erzählt. Eine interessante Methode, denn so lernen wir die Charaktere aus verschiedenen Blickwinkeln kennen. Allerdings klingen die diversen Erzähler alle ziemlich gleich, es gibt kaum Unterschiede in der Erzählstimme. Die Haupterzählerinnen sind die vornamenlose Mrs. Tilling – die gute Seele des Dorfes, die Schwestern Venetia und Kitty aus dem Herrenhaus und die Hebamme Edwina Paltry. Mrs. Tillings Tagebucheinträge waren letztlich fast die einzigen Passagen, die ich lesenswert fand, sowohl vom Stil wie auch von der Geschichte her. Hier findet sich der berührende Teil – die Angst der Mutter um ihren Sohn im Krieg, die Erlebnisse der Krankenschwester mit den Verwundeten, die Gründung des Frauenchors (der nur eine sehr geringe Rolle spielt), die Angst vor der deutschen Invasion und der Kriegsalltag.

    Alle anderen Handlungsstränge sind dagegen fast überwiegend hanebüchen und übertrieben. Die Autorin hat sich von echten Aufzeichnungen inspirieren lassen, aber ich habe den Eindruck, sie hat sich die übertriebensten Geschichten ausgesucht und sie alle in dieses kleine Dorf gebracht, so dass den Charakteren die abstrusesten Dinge widerfahren. Es wird so viel Übertriebenes geschildert, gerade die Geschichte der Dorfhebamme wird nicht erst dann lächerlich, als man ihr sagt „Sie werden mit Ihrem Blut bezahlen“, also ob wir plötzlich in einen drittklassigen Krimi transportiert worden wären. Auch die eher alltäglichen Geschichten nehmen überzogene Wendungen. Das liegt nicht zuletzt an der extremen Gewaltbereitschaft, die in diesem Dorf herrscht. Da wird eine Tochter von ihrem Vater mit der Pferdepeitsche geprügelt, eine junge Frau von ihrem Verlobten zusammengeschlagen, eine kleine Messerstecherei plus Prügelei gibt es auch noch nebenbei – Chilbury scheint manchmal eher von Stephen King erdacht zu sein. Der Großteil der Charaktere ist unsympathisch und bösartig. So viele unangenehme Charaktere habe ich selten in einem Unterhaltungsroman erlebt.

    Hinzu kommt der nicht gekonnte Schreibstil. Abgesehen davon, dass alle Erzählstimmen ähnlich sind, wird in allen Tagebüchern und Briefen romanartig erzählt, bis hin zur ausführlichen wörtlichen Rede. Es liest sich kaum wie Tagebücher oder Briefe. Dann gibt es plumpes Infodumping, wenn dem Gegenüber bekannte Informationen mit „Wie du weißt“ eingeläutet und dann ausführlich beschrieben werden. Die 13jährige Kitty schreibt von „unerfüllter Leidenschaft“ und ihrer „Verlobung“ und das keinesfalls auf die schwärmerische Art einer 13jährigen, weder klingt sie altersgemäß, noch verhält sie sich so. Die obligatorische Liebesgeschichte ist absolut vorhersehbar. Auch sonst ist alles meistens recht platt und ohne Raffinesse erzählt. Dazu kommt eine dicke Schicht Zuckerguß – natürlich gewinnt der Außenseiter unerwartet bei einem großen Wettbewerb, natürlich werden jahrelang gepflegte Vorurteile nach einem Erlebnis komplett abgelegt, natürlich ist am Ende alles gut, alle sind geläutert, alle Missverständnisse wurden geklärt. Die Schrecken des Krieges werden ab und zu erwähnt, aber auch hier bleibt alles irgendwie platt – es berührte mich kaum, ebenso wie die meisten Charaktere mich nicht berührten. Nichts wird gekonnt entwickelt oder vermittelt. Die Botschaft „jetzt ist die Zeit der starken Frauen“ wird uns dann wenig überraschend auch mehrfach mit dem Holzhammer und sicherheitshalber auch immer wieder direkt mitgeteilt.

    Die wenigen guten Ansätze wurden also leider völlig erstickt, und warum dieses Buch (lt. Klappentext) ein „internationaler Bestseller“ sein soll, ist mir ein Rätsel.

  7. Cover des Buches Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel (ISBN: 9783608961416)
    Brian Lee Durfee

    Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel

     (78)
    Aktuelle Rezension von: MaggyWuerze

    Tolle Story, schöne ausgefeilte Charaktere und schön geschrieben! 

  8. Cover des Buches The Sun is also a Star (ISBN: 9783841506344)
    Nicola Yoon

    The Sun is also a Star

     (308)
    Aktuelle Rezension von: valyien

    Inhalt:

    Wie viele Zufälle müssen zusammenkommen, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel an einer Ampel in New York auf Natasha trifft, verliebt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Einen ganzen, einzigen Tag lang reden die beiden über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen ihnen Liebe? Doch das Schicksal kommt ihnen in die Quere: Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

    Meinung:

    Das Buch wurde von einer Freundin empfohlen und jetzt empfehle ich sie dir! Es sind zwei komplett verschiedene Protagonisten mit verschiedenen Sichten die aufeinanderstossen. Sie lernen über ihre unterschiedlichen Denkweisen und vergrössern somit ihr eigenes. Es ist viel mehr als nur eine Liebesgeschichte, denn es kam mir ein bisschen philosophisch vor und regte mich an, um selber darüber nachdenken zu wollen. Auch werden sehr wichtige Themen angesprochen die umbedingt mehr in solchen Bücher vorkommen sollten!

  9. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (225)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  10. Cover des Buches Roter Mond (ISBN: 9783734100635)
    Benjamin Percy

    Roter Mond

     (75)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich bin total begeistert. Was für ein spannendes Buch ! Könnte von Stephen King sein, ist aber besser. 

    Es geht um viele aktuelle Themen wie Pandemie (hier allerdings durch Prionen, (das sind die Dinger, die auch BSE auslösen können) und nicht Viren, aber es ist auch eine Zoonose), Ausgrenzung von anderen (hier um von der Krankheit befallene Menschen, statt um Ausländer, Flüchtlinge, Schwarze oder Juden, aber die Diskriminierung, die Angst vor den "Anderen", die Vorurteile und der Hass mancher Menschen sind gleich), es geht um Unterdrückung und um Aufstand, um Menschen, die friedlich ihr normales Leben führen möchten und um einige wenige, die sich weigern wollen, Medikamente zu nehmen gegen die Krankheit, weil sie die Nebenwirkungen nicht ertragen. Es geht darum, wie USA-Truppen Länder mit kostbaren Rohstoffen besetzen und sich in den Ländern Widerstand regt bis hin zu Terroranschlägen, worunter dann wieder die Zivilbevölkerung leidet.

    Also alles aktuelle und leider immer noch aktuelle Themen. Das Besondere ist aber, dass die Erkrankung, um die sich alles dreht, die Menschen nach Ansteckung zu Werwölfen macht. Die meisten wollen friedlich wie gewohnt  weiterleben und nehmen brav die Medikamente, die die Verwandlung unterdrückt, aber dann gibt es da auch noch die Terroristen.....

    Sehr, sehr spannend, Erzählstil, Personen, verschiedene Handlungsstränge erinnern mich an die Werke von Stephen King z.B. the Stand, ich finde dieses Buch aber besser. Man hat mit den Personen mitgefiebert, gehofft und gebangt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl ich wenig Zeit hatte, habe ich die über 600 Seiten in 2 Tagen verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den einzelnen Charakteren und im Großen Ganzen weiter geht. Manchmal ist es grausam, nicht nur, was Werwölfe Menschen antun, sondern auch umgekehrt. Wozu Menschen fähig sind finde ich immer wieder erschreckend (auch wenn dies Buch Fiktion ist, haben Menschen all diese Dinge schon anderen Menschen angetan). Trotzdem hat es mir gefallen. Es liest sich leicht und flott und ist wie gesagt, ein wahrer Page Turner.

    Und der Epilog ist der Hammer. Werde dies Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Schöne Seelen und Komplizen (ISBN: 9783492315470)
    Julia Schoch

    Schöne Seelen und Komplizen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Klaus_Jürgen_Dilewsky

    Der Verlag:

     

    »Ich gehe auf jedes Buch zu, als könnte es ein guter Freund werden«: Mit diesem leidenschaftlichen Bekenntnis zur Literatur schlägt Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg einen Bogen zu den Anfängen des traditionsreichen Verlags. 1904 aus Liebe zum Buch und zu den Lesern Reinhard Piper gegründet, leitet die profilierte Journalistin, u.A. lesenswert SWR Fernsehen bis zur Übernahme der Verlagsleitung, Sachbuch-Autorin und »große Leserin« (DIE ZEIT) Felicitas von Lovenberg den Verlag als glaubwürdige Instanz für Autoren und Leser – ein breit aufgestelltes Haus mit rund einhundert Mitarbeitern. Deren engagierte interne Auseinandersetzung mit Schriftstellern, Manuskripten und Themen bringt seit Jahrzehnten ein authentisches Produkt hervor – wenn man die Werke so verschiedener Autoren

     

    Die Autorin:

    Julia Schoch wurde 1974 in Bad Saarow geboren und wuchs in Mecklenburg auf. Seit 1986 wohnt sie in Potsdam. Mehrere Jahre arbeitete sie als Filmvorführerin. In den neunziger Jahren studierte sie Germanistik und Romanistik. Sie lebte längere Zeit in Paris, Bukarest und Kaliningrad. Von 2000 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für französische Literatur an der Universität Potsdam. Seit 2003 ist sie freiberufliche Autorin und Übersetzerin. Ein beredtes Beispiel zeigt ihr neustes Projekt: Von Isabelle Eberhardt: Nomadin war ich schon als Kind / Tagebücher - übersetzt und mit einem Vorwort von Julia Schoch. Aus dem Verlag: edition erdmann ein Imprint von Verlagshaus Römerweg  ( Juni 2018).

    Das Cover: Es zeigt, dass das Leben keine gerade Linie ist, sondern in UPS und Downs verläuft.

     

    Nun aber erst einmal zum Inhalt der Geschichte; die Buchbeschreibung des Romans "Schöne Seelen und Komplizen":

     

    Inhalt Teil 1 um es mit Johannes Oerding - Hundert Leben zu sagen:

     

    Der erste Zigarettenrauch dicht gefolgt vom Whiskey-Rausch
    Und die Große Liebe, die man nie vergisst
    Am Anfang wollte keiner weg
    Doch dann haben auch wir entdeckt
    Dass Leben hinterm Ortsschild ist
    Die Lehrer waren stehts bemüht
    Freitags wurde vorgeglüht
    Nein, damals gab es keine Einsamkeit
    Nie auf Nummer sicher geh'n
    Tag für Tag Geschwister seh'n
    Jedes Alter hat auch seine Zeit

    Wir haben viel erlebt
    'ne Geschichte, die uns ewig bleibt
    Und haben viel geseh'n
    Dass es gut für hundert Leben reicht
    Und ohne unser gestern
    Würd' ich mich heut nicht so auf morgen freu'n
    Ist es nicht das, was zählt
    Eine Zeit, die gut für hundert Leben reicht
    Die gut für hundert Leben reicht

     

     

     

    Inhalt Teil 2:

     

    Unsere alten Straßen seh'n aus, als blieb die Zeit hier stehen
    Ich fahr' noch mal bei euch allen vorbei
    Melle ist schon lange weg
    Christian bringt sein'n Sohn ins Bett
    Und Ben und ich haben eigentlich wenig Zeit
    Kurz reingeschaut und viel gelacht
    Und einer meiner Freunde sagt
    Ich seh' aus wie mein Vater nur mit Bart
    Alles so wie immer, so als wär'n wir wieder Kinder
    Hier weg zu gehen war richtig, doch auch hart
                                                                                                                                                                                Wir haben viel erlebt
    'ne Geschichte, die uns ewig bleibt

     

    Nun zu meiner Meinung   / Mein Fazit:

     

    „Wenigstens bleiben uns die Erinnerungen, so ist die Vergangenheit nie tot.“ , und „In der Vergangenheit ist alles einfacher.“ , heißt es im Roman Julia Schoch erzählt in ihrem Roman "Schöne Seelen und Komplizen" „Die meisten Menschen gehen daran zugrunde, dass sie den Anfang und das Ende nicht zusammenbringen können. “, an einer Dritten.

     

    Und um es erneut mit Johannes Oerding - Hundert Leben zu sagen:

     

    Wir haben viel erlebt
    'ne Geschichte, die uns ewig bleibt
    Und haben viel geseh'n
    Dass es gut für hundert Leben reicht
    Und ohne unser gestern
    Würd' ich mich heut nicht so auf morgen freu'n
    Ist es nicht das, was zählt
    Eine Zeit, die gut für hundert Leben reicht
    Die gut für hundert Leben reicht:

    Eine Zeit, die gut für hundert Leben reicht
    Wir wissen nicht, was kommt
    Wir wissen nur, was ewig bleibt, hey!

     

    Die bibliographischen Angaben zu diesem Titel lauten: Produktinformationen:

     

      Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

      Verlag: Piper ( Februar 2018)

      Sprache: Deutsch

      Preis: 20 €

      ISBN-13: 978-3492057738

     

    Dr. Dilewsky ist seit 20 Jahren, an unterschiedlichen Schulformen, als Studienrat tätig. Aktuell arbeitet er seit 04.10.2011 am Weiterbildungs-Köln-Kolleg, einer Schulform, die es Menschen ermöglicht, ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg zu erreichen. Letztendlich möchte er mit seiner Arbeit ein Umdenken im System Schule einleiten. In seiner Freizeit unterstützt er junge Musiker. Mittelfristig möchte er    die Richard Istel Stiftung für junge Musiker gründen, die jungen Künstlern, über Stipendien, ihre Ausbildung und erste CD Produktionen ermöglicht. Seit Dezember 2014 gibt es das 4. Buch von                                                            Dr. Klaus Jürgen Dilewsky, welches beide Arbeitsbereiche sinnvoll miteinander  verknüpft:
    Erziehung  heute Auswirkungen auf die Schule: Reihe Unterrichtsmaterialien

    Bd. 1, 408 S., 44.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-12883-6                                                                             Meine Rezensionen erscheinen seit 1989, je nach Thema: bei JuLit, der Deutschunterricht, Pädagogik, Seite der Stadtbibliothek Köln, auf Verlagsseiten, meiner fb-Seite, bei Amazon: https://www.amazon.de/gp/profile/A2C6AA9ZLFQ5NA?ie=UTF8&ref_=sv_ys_4

    und auf den Seiten anderer Buchhandlungen. Autoren und Verlag erhalten 1 Exemplar der Besprechung per Mail.
  12. Cover des Buches Die brennende Frau (ISBN: 9783733784720)
    Danela Pietrek

    Die brennende Frau

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kaoskoch
    Aus dem Verlagstext: „Dreißig Jahre hat Richard in Brasilien auf diesen Moment gewartet. Jetzt ist der Mord, der ihm angelastet wurde, verjährt. Ein Mord, den er nicht begangen hat. Richard will endlich die Wahrheit ans Licht bringen und zurück in die Öffentlichkeit treten. Denn in Gedanken war er immer bei ihnen: Bei den Menschen, die ihn beschuldigten. Bei den Menschen, die er liebte. Bei Helene, der brennenden Frau.“

    Die in Hamburg lebende Autorin und TV-Produzentin (zum Beispiel der Kieler „Tatorte“)  Danela Pietrek legt mit dem Buch „ Die brennende Frau“ ihren zweiten bei  books2read erschienen Krimi vor, den ich für  Blogg dein Buch rezensieren durfte. Vielen Dank für diese Möglichkeit!

    Die Geschichte, die sich hinter dem Titel verbirgt, setzt sich wie ein Mosaik, wie ein Flickenteppich zusammen. Jeder aus Richards Umfeld trägt etwas aus seiner Perspektive dazu bei. Nur der Leser hat am Schluss ein Gesamtbild – vielleicht ... Das Ende ist jedenfalls überraschend.

    Wir begegnen Richard, seiner Frau Helene, die eine geradezu magische Verbindung zu Feuer hat, ihrer Tochter, seinem Bruder und dessen Frau mit ihrem Sohn, Richards Geliebter Tosca und ihrer italienischen Familie. Sie alle fällten vor Jahren Entscheidungen, die sie immer wieder einholen, die sie auf ihnen unbekannte Weise miteinander verbinden.

    Mord und Totschlag, Nervenkitzel und Gänsehaut wird die geneigte Leserin vergeblich in Pietreks Buch suchen. Für Spannung sorgt hier das Leben selbst: Welche Konsequenzen haben die Entscheidungen, die wir, manchmal in Sekundenbruchteilen treffen (müssen), für uns und unsere Mitmenschen? Ist es richtig, zu schweigen, um einen geliebten Menschen zu schützen? Oder ist schonungslose Offenheit die richtige Wahl?  

    Mit 12 Kapitel auf 145 Seiten ist „Die brennende Frau“ ein eher kurzer Krimi, bei dem die Handlung aber nicht zu kurz kommt. Pietrek weiß die Worte gut zu wählen und zu setzen, so dass das Lesen Spaß macht. Nach jedem Kapitel ergeben sich neue Möglichkeiten, wie der schicksalhafte Abend, der Richard zur Flucht nach Brasilien trieb, abgelaufen sein könnte.

    Wer sich auf eine Geschichten mit vielen Protagonisten einlassen kann, wer sich darauf einlassen kann, auch mal das Gefühl zu haben, den Faden verloren zu haben, wird am Ende mit einer melancholisch-dramatischen Geschichte belohnt – und der Erkenntnis, dass manchmal Schicksale enger miteinander verwoben sind, als es auf den ersten Blick scheint.
  13. Cover des Buches Die Rückkehr der Götter (ISBN: 9783739225739)
    Leveret Pale

    Die Rückkehr der Götter

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Mara85
    Einst haben die Götter über die Welt geherrscht und untereinander Kriege geführt. Sie erschufen dabei die verschiedensten Völker, darunter die Menschen, damit diese für sie kämpften. Als sich der Staub auf den Schlachtfeldern der Welt legte, waren die Herrscher tot und die dienenden Völker frei. Das war vor über fünfhundert Jahren. Die Menschheit ist in fünf Königreiche zerfallen, die einander bekriegen. Horden untoter Ghule ziehen durchs Land und treiben die Menschen hinter die Mauern der überfüllten Städte. Sekten und kriminelle Organisationen machen die Straßen unsicher. Magier werden für ihre Fähigkeiten verbrannt. In all dem Chaos erbittet eine düstere Gestalt, die ihr Aussehen unter einer eisernen Maske und einem weitem Gewand versteckt, eine Audienz beim König des südlichen Königreiches Hoorn. Der Fremde hat eine unheilvolle Prophezeiung zu verkünden:

    Das Elend und die Untoten sind erst der Anfang. Die Götter haben sich aus ihren Gräbern erhoben und werden der zerstörerischen Freiheit der Menschen ein Ende bereiten.

    Meine Meinung:

    Mit selbst hat dieses Buch ganz gut gefallen, auch wenn es hier sehr blutig zur Sache geht was normalerweise nicht so meines ist.
    An gewissen Stellen erinnerte mich diese Geschichte etwas Das Lied von Feuer und Eis, was aber nichts negatives heißen soll.
    Wir haben 7 Charaktere aus deren Sicht wir auch lesen, was Anfangs etwas viel wirkt aber dennoch sehr flüssig zu lesen ist. Romantische Szenen bleiben hier komplett aus, würden aber auch gar nicht passen. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat war diese detailgetreue Schreibweise auch wenn dieses bei den vielen Bluttaten auch manchmal etwas zu genau war.
    Die Stor ist sehr komplex angelegt und manchmal denkt man auch es fehlt einem etwas an Information, dieses legt sich aber wieder, also nicht abschrecken lassen. Immer weiterlesen der "aha" Effekt kommt auf alle Fälle.
    Diese kleine Verwirrtheit hat mich auch nicht vom lesen abgehalten, im Gegenteil ich hatte die Hoffnung "da kommt noch was" und so war es auch. So hat es das Buch doch noch etwas spannender gemacht.
    In Die Rückkehr der Götter gab es ausnahmsweise mal keinen Charakter den ich sofort 100% mochte was ich aber wiederum auch nicht schlimm finde.
    Ein wirklich spannendes und empfehlenswertes Buch für alle die gerne Dark Fantasy lesen, auch mich hat es überzeugt und bin gespannt auf den zweiten Band der Elirium Saga!

  14. Cover des Buches Der wilde Kontinent (ISBN: 9783608960396)
    Keith Lowe

    Der wilde Kontinent

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Gesammelte Werke Band 1: Die Blendung (ISBN: 9783446243859)
    Elias Canetti

    Gesammelte Werke Band 1: Die Blendung

     (82)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Gleich vorweg: zu Ende gelesen habe ich dieses Buch nicht, ich konnte einfach nicht. Weder der Protagonist noch seine spätere Frau sind mir sympathisch. Er ist 40 und hat nur Bücher im Kopf, auch zurecht, denn er ist ein angesehener Professor, aber wie man lebt, weiß er trotzdem nicht und aus einem Anfall heraus heiratet er seine Putzfrau, die ihn dann tyrannisiert und aus der Wohnung schmeißt, wo er dann wahnsinnig wird. Das alles zieht sich in Form von Gedanken und endlosem sinnieren über 500 Seiten - Nein danke.
    Allerdings liegt's nicht am Schreibstil per se, der ist gar nicht übel, nur diese endlosen Gedankenschleifen...
  16. Cover des Buches Die Frauen von Richmond Castle (ISBN: 9783548060835)
    Tracy Rees

    Die Frauen von Richmond Castle

     (86)
    Aktuelle Rezension von: kn-quietscheentchen

    England in den 20er Jahren ... ein großer Tag steht bevor: Ishbel Christina Camberwell, von allen aber nur Blue genannt, feiert ihren 21.Geburtstag. Nicht nur Familie und Freunde sind anwesend, auch die Presse, denn diese ist neugierig, wen Blue als ihren Verlobten vorstellt - schließlich ist sie jetzt volljährig und eine junge Lady aus gutem Hause. Jedoch hat Blue andere Pläne als zu Heiraten und Kinder zu bekommen - sie möchte Schriftstellerin werden! Da flattert kurzerhand eine befristete Stelle bei der Zeitung ins Haus, bei der Blue erste journalistische Erfahrungen sammeln kann. Alles scheint perfekt zu laufen, bis sie eines Tages auf Delphine trifft, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen ist. Blue und ihre Familie nehmen sie bei sich auf und versorgen sie nicht nur mit Essen und Kleidung - auch eine Beschäftigung als Hausdame winkt. Delphine gehört immer mehr zur Familie und fühlt sich wohl, bis sie hinter das Geheimnis von Midge, Blue's Steifmutter, kommt. Und schon gerät die heile Welt der Familie Camberwell ins Wanken.

    Tracy Rees nimmt den Leser mit auf eine historische Reise ins England der 20er Jahre. Wir tauchen ein in die Schicksale von drei Frauen, die unterschliedlicher nicht sein können - Blue, die nach Höherem strebt als nur Hausfrau und Mutter zu sein - Delphine, die aus ihrer gewaltsamen Ehe entfliehen möchte und Midge, die sich als 2.Frau die Anerkennung erkämpfen muss. Aus den unterschiedlichen Sichten der Frauen gelangt man als Leser immer tiefer in die Geschichte und fühlt durch die angenehm flüssige Schreibweise und detaillierten Beschreibungen mit den Charakteren mit. Leider hab ich mir durch den Klappentext etwas mehr Spannung erhofft bzw. ein sensationelles Geheimnis. Leider fehlte das und somit liest man hier einen netten historischen Roman. Alles in allem wurde ich trotzdem gut unterhalten.    

  17. Cover des Buches Mörderische Unschuld (ISBN: 9783839169759)
    Rikje Bettig

    Mörderische Unschuld

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974
    Titel: „Mörderische Unschuld“
    Autorin: Rikje Bettig
    Verlag: Copyright by Rikje Bettig 2. Auflage (ohne Jahreszahlangabe)
    Seitenzahl: 417

    Klappentext:
    „Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.“

    Zum Cover:
    Das Cover wirkt auf mich schlicht und dennoch interessant. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass es hervorragend zum Buchinhalt passt!

    Zum Inhalt:
    siehe weiter oben „Klappentext“

    Schreibstil:
    Ich empfand den Schreibstil als verständlich und flüssig. Die Autorin beschreibt die Geschehnisse sehr bildlich. Im 2. Teil bekam der Schreibstil/die Handlung vor allem Spannung und eine fesselnde Dynamik. Die Autorin verleiht ihren Buchcharakteren genügend Tiefe und gibt ihnen ausreichend Platz, zur Geltung zu kommen.

    Lieblingszitat:
    „Wie ein Buch, das er aufschlug, um es zu lesen.“ (Seite 398)

    Meine Meinung zum Buch:
    Nachdem ich das Buch gelesen habe, betrachte ich es rückwirkend als sehr gut durchdacht. Zu keinem Zeitpunkt war es für mich durchschaubar bzw. vorhersehbar. Das Ende traf mich völlig überraschend.

    Zunächst wird im 1. Teil, der 275 Seiten umfasst, intensiv auf strafrechtliche Dinge/Aspekte eingegangen. Dabei wird genauestens und mit fachlichem Wissen das Strafrecht dargelegt. Der Höhepunkt des 1. Teils ist eine Gerichtsverhandlung mit all den sich ergebenden strafrechtlichen Abhandlungen, die sehr authentisch wirkten.

    Für mich, die jahrelang in einer Rechtsanwaltskanzlei gearbeitet hat, war dies sehr interessant. Nur zog es sich für mich allerdings teilweise etwas bzw. wurde dieser Gerichtstermin nach meinem Geschmack etwas zu intensiv abgehandelt bzw. fehlte mir dabei etwas an Spannung.

    Zwar lernt man zu Beginn des Buches einige Charaktere kennen und eben auch die Beziehungen zueinander. Es entsteht dabei eine interessante Plattform für Verstrickungen sowie Potential und Freiraum für eigene Verdächtigungen/Gedankengänge, wer hinter diesem Mord stecken könnte! Dennoch fehlte mir dabei irgendwie die Spannung. Der Nervenkitzel, den ein Thriller haben sollte, entstand erst im 2. Teil des Buches. Dieser kam dann mit so einer Wucht, so dass ich den 2. Teil in einem Stück lesen musste, so sehr hatte mich das Buch von da an in seinen Bann gezogen.

    Ich kann nur vermuten bzw. mir vorstellen, dass Leser/Leserinnen, die nichts mit dem Thema Recht (hier insbesondere das Strafrecht) am Hut haben, den 1. Teil als etwas undurchsichtig bzw. nicht leicht verständlich empfinden könnten. Für mich fühlte sich der Anfang des Buches eher als ein „Anwaltsroman“ an, dennoch sehr interessant, aber eben nicht typisch für einen fesselnden Thriller.

    Aber wie gesagt, begeisterte mich dann der 2. Teil umso mehr (allein diesem würde ich 5 Sterne geben)! Die Handlung bzw. die Geschehnisse am Ende des Buches brachten mir Gänsehaut! Unsagbar aufwühlend, was dort geschah und aufgedeckt wurde. Von der Autorin hervorragend in Szene gesetzt.

    Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und vor allem ab Seite 276 extrem fesseln. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch mit interessanten Charakteren und schockierenden Momenten (wenn auch ziemlich zum Ende des Buches)!

    Bewertung: Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.
  18. Cover des Buches Eine von uns (ISBN: 9783552063358)
    Harriet Cummings

    Eine von uns

     (80)
    Aktuelle Rezension von: BaraFl
    chon lange kein Buch mehr gelesen welches mich so verwirrt hat und bei welchem ich kaum weitergekommen bin.

    Der Beginn war sehr spannend und fesselnd, doch bereits beim dritten Kapitel hab ich mich nicht mehr ausgekannt worum es wirklich geht. Geht es um Deloris, ihre angeheiratete Familie und die unglückliche Ehe, geht es um Brian und seinen beeinträchtigten Bruder, geht es um die zurrückgezogen lebende Anna und ihre Mutter, geht es um die schrullige Cythia oder geht es um Jim, den Pastor bzw wäre da auch noch Stan, dessen Familie ihn verlassen hat oder Rick, der Campingplatzbesitzer. Den Fox, der das gesamte Dorf in Atem hält darf man natürlich auch nicht vergessen.

    Für mich waren es zuviele Handlungsstränge auf einmal, sodass ich der Geschichte leider nicht immer ganz folgen konnte. Das Ende war nicht ganz vorhersehbar und eigentlich tragisch.

    Cover hat mir gut gefallen, Schriftgröße ist auch gut lesbar. Trotzdem diesmal nur ein Stern.
  19. Cover des Buches Das letzte Kind (ISBN: 9783442742325)
    John Hart

    Das letzte Kind

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte

    Vor einem Jahr ist die 12-jährige Alyssa verschwunden. Johnny, ihr Zwillingsbruder, sucht sie weiter. Detective Hunt hat auch noch nicht aufgegeben und so ist seine Ehe gescheitert und mit seinem Sohn hat er enorme Probleme. Da verschwindet wieder ein Mädchen und Johnny ist zufällig am richtigen Ort, damit er eine Information von einem sterbenden bekommt.

    Fee meint zum Krimi

    Der Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Er war total spannend und sehr deprimierend. Viele Familien sind schon zerbrochen und zerrüttet, dadurch, dass vor einem Jahr Alyssa verschwunden ist. Es war fast wie bei Stephen King. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war. Mit Johnny, aus dessen Sicht der Krimi geschrieben ist, habe ich total mitgelitten. Genauso wie mit seiner Mama.

    Um Johnny hatte ich echt eine Riesenangst, weil ich nicht wusste, ob er das Ende des Buches überlebt oder nicht.

    Die Charaktere sind absolut interessant, teilweise sympathisch und faszinierend.

    Besonders tragisch war es halt, weil so viele „Kinder“ bzw. „Jugendliche“ involviert waren. Es gab sehr viele zerrüttete Familien, so dass ich sehr viel Mitleid hatte.

    Es war wirklich keine „leichte Lektüre“. Pädophilie, Süchtige, Irre, Verrückte und natürlich die, die so besessen waren, den „Fall“ aufzuklären, um endlich Ruhe zu bekommen. Natürlich gab es auch einige Klischees. Schlimm fand ich, dass sich Johnny mit Totem, Magie und Vögel bzw. Federn beschäftig hat. Eine Zeit lang hatte ich Angst, er würde in die Psychiatrie eingeliefert, weil er plötzlich einen auf Indianer machte. Allerdings war eigentlich das Schlimmste, dass Johnny praktisch den Fall aufgeklärt hat und die Polizei „dumm“ bzw. „extrem dumm“ da steht.

    Die verzweifelnde Hoffnung von Johnny war wirklich schrecklich. Aber auch der Detective hat nie aufgegeben.

    Genial fand ich, wie die Spannung zusätzlich erzeugt wurde, denn der Autor hat sehr bildlich geschrieben und die Personen waren teilweise absolut faszinierend. Die Polizisten waren allesamt blass, während Detective Hunt ein Polizist mit menschlichen Zügen dargestellt wurde. Er hat zig Visitenkarten an Johnny und seine Mutter verteilt. Somit gab es auch noch eine Liebesgeschichte in „light“-Format.

    Unterhaltsam war der Roman ohne Zweifel, trotzdem war er mittendrin etwas zäh und ausschweifend. Auch war der Krimi ziemlich grausam und nichts für zartbesaitete. Aus den 446 Seiten hätte man auch locker 399 Seiten machen können. Insgesamt war mir der Krimi ein bisschen zu amerikanisch.

    Ein paar mal wurde ich an Huckleberry Finn erinnert. Johnny hat in seiner Verzweiflung „einige Streiche“ gegen Ken Holloway inszeniert. Auch war er ähnlich clever wie der Held aus Mark Twains Roman.

    Im Prinzip war der ganz einfach. Die Auflösung hat mich dann doch echt verblüfft.

    Fees Fazit

    Da der Krimi an einigen Stellen doch etwas zu ausschweifend, zäh und zu amerikanisch war, ziehe ich einen Stern ab. Da ich aber gleich fasziniert von der Geschichte war und den Krimi ansonsten spannend fand, wenn auch nicht für zarte Gemüter geeignet vergebe ich 4 Sterne und insgesamt eine Leseempfehlung für Leser von „etwas härteren“ Krimis.

  20. Cover des Buches Dinge, die wir heute sagten (ISBN: 9783423141185)
    Judith Zander

    Dinge, die wir heute sagten

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Anna Hanske ist tot. In ihrem Dorf Bresekow bei Anklam, macht sich die Gemeinde auf zur Beerdigung, zu der auch Ingrid erscheint, Annas Tochter, die der vorpommerschen Provinz vor Jahrzehnten schon den Rücken gekehrt hat. Sie hat ihr Glück in Irland gefunden und bringt auch ihren weltgewandten Sohn Paul mit, der den Dorfmädels mit seiner Ähnlichkeit zum jungen Paul McCartney reihenweise die Köpfe verdreht. Romy und Ella zum Beispiel, die von einem Leben außerhalb ihres Kaffs träumen, jenseits der langweiligen Idylle, der idyllischen Langeweile.

    Aber es gibt Gründe, warum Ingrid Bresekow damals verließ. Und das sind Gründe, über die sich die Dorfgemeinschaft seit Jahren das Maul zerreißt, über die viele Gerüchte kursieren und über die besser geschwiegen werden sollte.

    FORM: Judith Zander (*1980) hat mit DINGE, DIE WIR HEUTE SAGTEN ein Sittengemälde der ostdeutschen Provinz im faulknerischen Stil geschaffen, von der Kriegsgeneration bis zu den Wendekindern. Die Kapitel sind aus der Sicht einzelner Dorfbewohner geschrieben, und unterscheiden sich stark in ihrem Ton: Der eloquente Pastor erzählt natürlich anders als der geistig behinderte Henry, und der wiederum anders als Dorfproll Ecki. Zwischendurch kommt auch die ganze Gemeinde zu Wort, als kollektives Sprachrohr in breitestem Platt. Das hat mich alles stark an Faulkners ALS ICH IM STERBEN LAG erinnert und auch ebenso fasziniert.

    Es ist nicht leicht, in der Menge der Figuren Hauptcharaktere zu erkennen, aber Ingrids Geschichte ist schon Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Und wenn ich raten müsste, würde ich Judith Zander unterstellen, Romy nach ihrem eigenen Vorbild gezeichnet zu haben. Mit ihr beginnt und endet der Roman, und Romys Familienname, Plötz, ist ebenso … fischig wie der der Autorin.

    FAZIT: Auch wenn das Buch einige Längen aufweist, hat es mir sehr gut gefallen. Auf den letzten hundert Seiten zieht Zander aber ordentlich an und gibt Dorfgeheimnisse preis, die mich wirklich berührt haben. Das Leben im ostdeutschen Hinterland ist authentisch wiedergegeben und sprachlich ist der Roman auf höchstem Niveau, darum vergebe ich fünf Sterne plus Leseempfehlung.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  21. Cover des Buches Kleine Geheimnisse (ISBN: 9783426632864)
    Danela Pietrek

    Kleine Geheimnisse

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    Kleine Geheimnisse spielt an einem Tag, in dessen Verlauf der Leser in jeder Stunde eine neue Figur kennenlernt. Alle Figuren haben etwas mit Wolfgang Wöhlmann zu tun, gehören zum Kreis seiner Familie, Kollegen oder Nachbarn und werden am Abend bei seiner Geburtstagsfeier sein. Das Konzept ist interessant und erfrischend. Hat man sich bei der Einteilung des Romans in Uhrzeiten darauf eingestellt, einem Handlungsstrang zu folgen, wird man gleich im zweiten Kapitel mit einer neuen Figur überrascht. Die Einblicke in die aktuellen Geschehnisse und die Vergangenheit jedes Handelnden lassen Vermutungen zu den Verwicklungen mit anderen zu. Leicht ist das jedoch nicht, denn bei der Vielzahl der Figuren verliert man schnell den Überblick. Die sogenannten Geheimnisse sind in erster Linie Probleme, z.B. Beziehungs- oder Geldnöte, positive Aspekte gibt es kaum. Auch wenn die Auflösung nicht vorhersehbar war, ließ sie mich etwas frustriert zurück.
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