Bücher mit dem Tag "meister"

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203 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass 1 - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 1 - Die Erwählte

     (2.428)
    Aktuelle Rezension von: DaisyRae0503

    Ich muss gestehen, dass ich durch den Hype und das Cover des Buches zuerst einen Bogen darum gemacht habe. Viele Bücher, die anfangs so gehypet werden, haben mich meist eher enttäuscht, weshalb ich sie eigentlich nie direkt lese. Auch mag ich es nicht, wenn auf dem Cover einfach nur eine Frau abgebildet ist, was bei den meisten Büchern mittlerweile leider der Fall ist.
    Hinzu kommt, dass die Reihe mittlerweile sieben Bände hat, was dann doch schon eine Hausnummer ist.

    Eine Freundin schenkte mir ein anderes Buch von Sarah J. Maas und da mir der Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, dass ich die komplette Reihe in einer Woche verschlungen habe, dachte ich, dass ich mich nun doch an die Throne of Glass Reihe ran wage .

    Den ersten Teil habe ich nun gelesen und ich muss sagen, dass er mir wirklich sehr gut gefallen hat! Ich finde die Story total interessant und habe mich keine Sekunde gelangweilt.

    Auch hier hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil festgehalten, der sich flüssig und gut verständlich lesen lässt. Einzig die Namen haben mich teilweise etwas gestört, da sie für mich teilweise etwas zu erfunden klangen und auch zu sperrig waren. Bei manchen weiß ich jetzt noch nicht genau, wie ich sie aussprechen soll und überlese sie stattdessen, was den Lesefluss dann doch etwas stört.

    Die Charaktere sind gut gelungen und ich mag es, dass Celaena auf der einen Seite als knallharte Assassinin beschrieben und auf der anderen Seite als normales 18-jähriges Mädchen dargestellt wird, das sich durch Kleidung und Bücher etwas Normalität in ihr Leben bringt. Auch Chaol und Dorian finde ich gut dargestellt, da sie das komplette Gegenteil verkörpern und jeder auf seine Weise authentisch ist. Auch wenn man eigentlich schon weiß, wen Celaena eher wählen wird, macht es Spaß die verschiedenen Unterhaltungen mit den beiden zu lesen und nicht immer nur an den Wertkampf denken zu müssen. Da ich andere Bücher der Autorin kenne, wird es da jedoch bestimmt auch noch eine riesige Wendung geben - ich bin mal gespannt!
    Einzig Elena fand ich etwas platt und war immer froh, wenn die Unterhaltungen mit ihr zu Ende waren.

    Im Großen und Ganzen kann ich das Buch wirklich jedem empfehlen, der keine „riesige“ Fantasy wie Game of Thrones lesen möchte, aber dennoch Lust auf Magie, scharfe Zungen und Assassinen hat.

    Da der erste Teil doch schon an einem Punkt ist, den ich erst im zweiten Teil erwartet habe, bin ich gespannt, was in den anderen Bändern passieren wird und hoffe, dass die Geschichte nicht ausgeschlachtet wird und ein würdiges Ende findet. Bis jetzt hat Maas mich nicht enttäuscht, also toi, toi, toi! 

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.559)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Kurz nachdem der zweite Weltkrieg vorüber ist, begibt sich Claire mit ihrem Mann nach Schottland, um ihre zweiten Flitterwochen zu genießen. Als die junge Frau einen Steinkreis durchquert, verliert sie das Bewusstsein und wacht plötzlich in den Highlands des 18. Jahrhunderts auf. Die Menschen, die sie trifft begegnen ihr argwöhnisch und sie gerät in viele brenzlige Situationen. Dabei steht ihr der attraktive Schotte Jamie zur Seite und Claires Herz gerät ungewollt ins Stolpern.

    Ich hatte damit gerechnet, dass bei über tausend Seiten einige Längen auf mich zukommen werden und wurde prompt überrascht. Denn ich habe die Seiten tatsächlich nicht gemerkt und mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ein Abenteuer jagt das nächste, es bleibt durchweg spannend und ich habe jede Seite genossen.

    Die Autorin schriebt detailliert, jedoch nicht ausschweifend. Sie hat mit ihrem bildhaften Schreibstil eine solch raue Atmosphäre geschaffen, dass ich wirklich glaubte da vor Ort zu sein. Es gab immer wieder Szenen, welche mich amüsiert haben und wo ich schmunzeln musste. So wurde die Geschichte stellenweise aufgelockert und nicht zu ernst gehalten.  

    Eins ist klar, Diana Gabaldon hat ihre Figuren nicht mit Samthandschuhen geschaffen. Sie hat schwierige Schicksalsschläge eingebaut, bei denen mir das Herz voll Mitleid überlief. 

    Mit Claire haben wir eine temperamentvolle, kluge Protagonistin, die mutig ist und mit ihrer hin und wieder kratzbürstigen Art total sympathisch ist. Sie hat durchaus auch eine mitfühlende und weiche Seite und im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und lernt dazu. Sie passt sich an ihr neues Leben an und versteht es zum Ende hin, sich manchmal zu zügeln. 

    Jamie hat eine fröhliche Natur, obwohl seine Vergangenheit nicht leicht zu verarbeiten ist. Er ist sehr aufmerksam gegenüber Claire und ist ein mutiger Beschützer. Sein stures Wesen hat ihn nur umso anziehender gemacht und zudem hat er eine untypische süße und noch junge Persönlichkeit. Er durchlebt ebenfalls eine Charakterentwicklung, wird erwachsener, bleibt sich selbst aber treu. 

    Die Beziehung der beiden ist unglaublich leidenschaftlich. Sie sind laut, geben beide ungern nach und kämpfen um- und miteinander. Geben einander Halt und und stärken sich. Und wenn der Eine aufgibt, so ringt der Andere umso mehr um ihr Glück. 

    Die Nebencharaktere sind ebenfalls genau beschrieben und sind abwechslungsreich gestaltet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und fließen reibungslos in die Geschehnisse ein. Zwar sind es viele Personen, die man sich merken muss, nur werden die nach und nach vorgestellt und haben alle bestimmte Merkmale, sodass man nicht in Verwirrung gerät. 

    Ich habe auch ziemlich viel gelernt aus dem Buch. Besonders der geschichtliche Hintergrund ist interessant und man erfährt auch viel über die Kräuterkunde, die ich sonst nie als besonders spannend empfunden hatte. 

    Teilweise musste ich aus Zeitgründen auf das Hörbuch umsteigen. Dieses kann ich nur empfehlen. Die Sprecherin hat eine angenehme und deutliche, erwachsene und kräftige Stimme. 

    Fazit:

    Ein unvergleichlicher Wälzer, der von Anfang bis Ende spannend und vielseitig ist. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine atemberaubende Kulisse. Volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783841500120)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.632)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Ich habe dieses Buch bei einer Verlosung gewonnen und mir gedacht, toll, ein Jugendroman, wo es um Zauberer und Elfen geht, aber weit gefehlt. Es spielt in der Gegenwart und die Figuren aus dem Buch, haben sich dem Leben angepasst. Kurz zum Inhalt.

    Meggie lebt mit ihrem Vater Mortimer, genannt Mo, in einem kleinen Haus. Mo ist "Bücherarzt", er verpasst den alten , zerfledderden Büchern eine neue Haut. Aber Mo hat auch noch eine andere Eigenschaft, von der Meggie bisher auch nochts ahnt. Als eines Nachts ein eigenatiger Mann vorm Haus steht und sie danach überstürzt abreisen müssen, beginnt das große Abenteuer und Mo kann sein Geheimnis auch nicht mehr lange vor Meggie geheimhalten...

    Der Schreibstil ist wirklich einfach aber spannend. Der Leser kann sich die Figuren bildhaft vorstellen und die Handlung ist nicht brutal. Alles in allem, hat mir das Buch sehr gut gefalle und ich kann das jedem jungen Leser empfehlen.

  4. Cover des Buches Fire & Frost - Vom Eis berührt (ISBN: 9783473401574)
    Elly Blake

    Fire & Frost - Vom Eis berührt

     (672)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Autor: Elly Blake

    Verlag: Ravensburger Verlag

    Seitenanzahl: 416

    Erscheinungsdatum: 02.01.2020

    Serie: RTB -  Fire & Frost 1

    Preis: 9,99€

    Klapptext:

    Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Krälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter Arcus‘ eisiger Fassade verbirgt…

    Rezension:

    Diese Reihe begegnete mir vor einiger Zeit an so vielen Ecken, sodass ich nun auch zum ersten Band greifen musste. Was mich erwartete? Ein toller Auftackt zu einer neuen Fantasy Reihe. 

    Das Cover ist definitiv ein echter Blickfang. Starke Farben treffen hier auf weißen Hintergrund. Die vielen verschiedenen, wirklich kräftigen Farben harmonieren sehr gut zusammen, gemeinsam bilden sie ein wirklich interessantes Gesamtbild, an welchem man einfach nicht vorbei gehen kann. 

    Das Setting spielt in einem Königreich, in welchem leider Leid und Verfolgung für einige Mitbürger auf der Tagesordnung stehen. Es wirkt auf den ersten Blick relativ düster, sehr kalt, was aber auch daran liegen könnte, dass Schnee, Eis und Kälte sehr dominant sind. Dennoch gibt es auch gemütliche, fast heimelige Orte. Insgesamt fand ich das Setting sehr passend zu der Geschichte. 

    Die Charaktere haben mir an sich recht gut gefallen. Doch ich muss gestehen, dass ich gerade mit der Hauptprotagonistin Ruby so meine Schwierigkeiten hatte. Auch wenn sie in ihren jungen Jahren fürchterliches durchstehen musste, war sie mir zu oft doch das trotzige, sehr unreife Mädchen. Gerade als sie von Arcus ausgebildet wurde, hätte ich mir von ihr weniger geknatsche als viel mehr Stärke gewünscht. Zwar wurde sie zum Ende hin etwas erträglicher, doch hoffe ich hier doch sehr stark auf eine Charakterentwicklung im zweiten Band. Arcus war genauso, wie ich ihn erwartet hätte. Still, unnahbar und vor allem kalt. Er war der geborene, geheimnisvolle Charakter. In seine tiefen, verletzlichen Gefühle einzutauchen hat mir wirklich sehr gefallen. Die Mönche fand ich einfach nur liebenswürdig. Jeder einzelne von ihnen katapultierte sich innerhalb weniger Seiten direkt in mein Herz, so gutmütig und freundlich waren sie.

    Ich wurde direkt zu Beginn des Buches direkt in die Geschichte hineinkatapultiert, was ich sehr mochte. Der Spannungsbogen war somit bereits am Anfang sehr weit oben. Dieser hielt sich auch das ganze Buch relativ weit oben. Die Geschichte weckte meine Neugier und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiterging. Nach und nach erfuhr man auch immer mehr über die Vergangenheit des Königreichs, was mir persönlich sehr gefallen hat, ich hoffe, dass die weiteren Bände da noch weiter drauf eingehen werden. Die Dialoge waren gut. Immer wieder gab es einige, doch unerwartete Wendungen, welche die Spannung nur noch mehr aufheizten. Gerade zum Ende hin wurde die Geschichte so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus hat mir gut gefallen, gerade zu Beginn, wo sie sich noch mit giftigen Kommentaren gegenseitig reizten. Mit Enemies to Lovers kann man mich doch immer noch am besten ködern. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und verständlich. Ich konnte hier einen tollen Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Ein wirklich gelungener Auftakt einer tollen und interessanten Fantasy Reihe. Das Cover hat mir mit seinen starken auffälligen Farben sehr gut gefallen, dass Setting fand ich wirklich sehr gelungen. Die Mönche konnte ich sehr schnell in mein Herz schließen mit ihren großen Herzen und ihrer Gutmütigkeit. Auch Arcus, der geheimnisvolle Krieger, welcher so unnahbar, kalt und gefühllos wirkte, weckte in mir sehr schnell die Neugier. Mit Ruby hatte ich zu Beginn des Buches wirklich so meine Schwierigkeiten. Auch wenn sie wirklich in kurzer Zeit sehr viel zu verarbeiten hatte, so kam sie mir öfters doch eher wie ein trotziges Kind vor, anstatt als starke Kämpferin. Doch dies lies nach, umso weiter ich in der Geschichte vorankam. Stück für Stück kam hier immer weiter die Kämpferin in ihr zum Vorschein. Hier hoffe ich auf eine weitere Charakterentwicklung von ihr im zweiten Band. Die Handlung war sehr spannend. Zu Beginn wurde ich direkt in die Geschichte gefangen genommen, direkt von Anfang an war der Spannungsbogen sehr weit oben. Dieser hielt sich auch durch das ganze Buch hinweg. Die Liebesgeschichte zwischen Arcus und Ruby hat mir gerade am Anfang sehr gut gefallen. Immer wieder gab es unerwartete Wenungen, Geheimnisse wurden aufgedeckt, mit welchen ich wirklich nicht gerechnet hatte. Manchmal konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen, so sehr wollte ich wissen, wie es weitergeht. Generell fand ich den Plottwist wirklich sehr interessant und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr flüssig, sodass ich einen tollen Lesefluss aufbauen konnte. Von mir gibt es hier wirklich eine klare Leseempfehlung und ich bin schon sehr gespannt, was mich in den anderen Bänden erwarten wird. 


  5. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.077)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Wer Fitzek kennt, der mag ihn, sonst würde er ja nicht seine anderen Bücher auch noch lesen. Ich finde, die lesen sich alle irgendwie ähnlich, also man erkennt sehr gut seinen Schreibstil. Das finde ich aber auch gar nicht weiter schlimm. Ich mag das ja sehr. Auch dieses Buch hat wieder viele spannende Wendungen und macht (teilweise überdeutliche) Andeutungen, die einen auf die falsche Fährte locken sollen. Der Klassiker kommt ganz am Ende: der Böse erklärt sein Vorgehen, das muss halt irgendwie so sein, bei den Bösewichten ;) aber das ist schon ok. Ich persönlich lese bei ihm immer auch die Vorworte und Danksagungen, die sind einfach lustig geschrieben und auch nochmal aufschlussreich. So wie dieses Mal, wo er erklärt, wieso er solche Art Bücher überhaupt schreibt - und wieso wir Leser diese mögen. Von mir klare Leseempfehlung, schön kurzweilig!

  6. Cover des Buches Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 1) (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 1)

     (1.864)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  7. Cover des Buches Ein Kleid aus Seide und Sternen (ISBN: 9783551584151)
    Elizabeth Lim

    Ein Kleid aus Seide und Sternen

     (346)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Selten hat mich ein Buch so zerrissen, was meine Meinung zu ihm angeht…. Doch nach Beenden dieser Geschichte musste ich sie tatsächlich erst einmal einige Tage sacken lassen und ganz tief in mich gehen, wobei ich doch eigentlich sonst immer relativ schnell meine Meinung kenne.

    Doch beginnen wir doch erst einmal mit dem traumhaften Cover. Dieses hat schon wirkich etwas magisches. Das goldene Kleid auf dem dunkelgrünen Hintergrund sticht einem direkt ins Auge, dazu die goldenen Farbsegmente auf der Vorder- und Rückseite. Es ist meiner Meinung nach wirklich rundum gelungen, eine absolute Augenweide, gerade dies hat mich darauf aufmerksam gemacht. 

    Das Setting spielt in der Welt A`Landi, einen wirklich interessanten Königreich, welches doch so manche Überraschungen enthält. Hier gibt es wirklich sehr viel zu entdecken. Die Autorin hat das Land wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail aufgebaut, durch die Karte im Buch konnte ich die Reise der Geschichte immer sehr gut nachvollziehen und mich darin zurechtfinden.

    Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen, Maia hat einen Traum, für welchen sie gegen alle Widrigkeiten kämpft und sich dabei auch sehr gut durchsetzen kann. Dazu ist sie sehr gutmütig, liebenswert und vor allem sehr ehrlich. Trotz vieler Schwierigkeiten hat sie sich nicht beirren lassen und folgte ihrem Weg. Das fand ich wirklich sehr beeindruckend. Bei Edan brauchte ich erst etwas Zeit um mit ihn warm zu werden. Zu Beginn nahm ich ihn doch etwas arrogant wahr, doch im Laufe der Geschichte konnte ich erkennen, dass er doch auch ein wirklich großes Herz hat. Auch er hat mit einigen Problemen zu kämpfen und ist bereit, sein Wohl für das Große und Ganze, aber vor allem für die Personen, die er liebt, zu opfern. Dennoch fand ich es etwas schwer, ihn hinter seine Fassade zu blicken, welche Gefühle und Gedanken in ihm vorgingen, konnte ich nicht immer erkennen. Die beiden zusammen gaben dennoch ein gutes Paar ab, sie ergänzten sich sehr gut und auch wenn Edan seine Pläne nicht immer offen zeigte, so bildeten sie ein tolles Team. 

    Die Handlung ist leider genau der Punkt, welcher mich zögern ließ. Auf der einen Seite fand ich sie wirklich sehr schön und sanft. Nur war sie mir eigentlich zu sanft. Bis es zu den ersten Höhepunkten kam, war bereits die Hälfte der Geschichte vorbei. Bis dahin war die Story zwar sehr interessant, aber dennoch nicht außerordentlich spannend. Ab der zweiten Hälfte dachte ich, dass nun endlich einmal etwas Fahrt in das Buch kommen würde, doch wurde ich leider auch hier etwas enttäuscht. Die Reise der beiden war für mich etwas zu abgespeckt, hier hätte ich mir noch viel mehr Abenteuer gewünscht. Aber vor allem Maias Aufgaben gingen mir viel zu schnell. Bevor ich wirklich realisieren konnte, was genau denn da jetzt passierte war alles schon wieder vorbei. Der Spannungsbogen baute sich zwar kurz auf, doch flachte er viel zu schnell wieder ab. So richtig wollte der Funken bei mir einfach nicht überspringen. Dennoch fand ich die Idee der Geschichte wirklich toll, das Setting, die Charaktere, die Magie in den Kleidern, dass alles wirkte wundervoll zusammen. Gerade die Idee, dass die Magie in einem ganz alltäglichen Gegenstand gespeichert wurde und vor allem nicht für jeden zugänglich ist, hat mir gefallen. 

    Der Schreibstil konnte mich gut in einen Lesefluss führen, er war wirklich sehr angenehm.

    Mein Fazit:

    Nach Beenden eines Buches habe ich mir meistens bereits meine Meinung über das Gelesene gebildet und bin mir bewusst, wie ich es bewerten würde. Doch bei diesem Buch musste ich die Geschichte doch tatsächlich erst mal ein paar Tage sacken lassen, mir bewusst werden, was genau ich beim Lesen empfunden habe, was mir doch gefallen hat. Denn tatsächlich war ich hierbei doch etwas zwiegespalten. Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Das goldene Kleid auf dem dunkelgrünen Hintergrund mit dem goldenen Farbsegmenten weckten meine Aufmerksamkeit und meine Neugier. Auch Maia, welche ohne jeglichen Zweifel an ihren Qualitäten, für ihren Traum kämpfte konnte mich beeindrucken. Sie war stark, mutig, gutmütig, liebevoll und unglaublich ehrlich. Edan machte es mir etwas schwerer, ihn kennenzulernen. Er ließ sich wirklich selten hinter seine Fassade blicken, gerade was seine Gefühle, Gedanken aber vor allem seine Pläne anging. Doch auch er zeigte schließlich ein großes Herz, aber vor allem, wieviel er für das große Ganze und für die Menschen, welche er liebt, zu opfern bereit war. Zusammen gaben die beiden ein wirklich tolles Team und auch ein schönes Paar ab. Die Handlung zerriss mich etwas. Auf der einen Seite fand ich die Geschichte wirklich sehr gelungen und von der Atmosphäre sehr schön. Aber auf der anderen Seite konnte sie mich leider nicht wirklich fesseln, es baute sich für mich kaum Spannungsbogen auf und wenn, dann flachten diese zu schnell wieder ab. Einige Dinge gingen mir viel zu schnell vorbei, noch eher ich überhaupt begreifen konnte, was genau denn da passiert. An sich fand ich die Entwicklung der Geschichte also eher sanft. Dennoch hat mir die Idee hinter dem ganzen wirklich sehr gut gefallen und auch wenn mich das Buch leider nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, gibt es von mir für alle, welche es auch mal etwas leichter mögen eine Leseempfehlung!


  8. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.093)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Das Parfüm beschreibt ein Mensch, der seiner dunklen Seite nachgibt.. wir alle haben eine dunkle Seite, aber was passiert, wenn wir sie rauslassen? Das Buch beschreibt in einer ganz spannenden Weise die Folgen davon.

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.686)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Nachdem ich schon die ersten beiden Bände gelesen und gemocht habe, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht. Und so habe ich mit dem Lesen begonnen.

    Natürlich war ich schnell wieder in der Geschichte drin und konnte so einfach weiter lesen. Und je weiter ich gelesen habe, desto spannender wurde es.

    Es gab aber auch interessantes, sowie actionreiche Szenen im Buch.


    Hier habe ich es wieder gemerkt. Man sollte erst das Buch lesen und dann erst den Film schauen. Denn der Film ist nicht so ausführlich wie das Buch, denn dann wäre der Film eindeutig zu lang.


    Also ich kann nur immer wieder die Harry Potter Reihe empfehlen.

  10. Cover des Buches Fire & Frost - Vom Feuer geküsst (ISBN: 9783473401659)
    Elly Blake

    Fire & Frost - Vom Feuer geküsst

     (226)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    „Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.“ – Stefan Zweig

    Arcus und Ruby haben es geschafft - der Frostthron ist zerstört! Dadurch wurde allerdings der Minax, der ihm innegewohnt hat, befreit. Dieser treibt nun in Tempesien sein Unwesen. Er muss um jeden Preis vernichtet werden, jedoch kann dieses Geschöpf nur von seiner eigenen Art getötet werden. Der einzige Minax, der nicht jenseits des Tors des Lichts eingekerkert wurde, wohnt dem Feuerthron inne. Ruby Otrera begibt sich auf die Reise nach Sudesien. Im Land der Firebloods wird sie jedoch weitaus mehr erwarten als ihr lieb ist…

    „Fire & Frost – Vom Feuer geküsst“ ist bereits der zweite Band einer Trilogie. Die Geschichte hat mir im Großen und Ganz gut gefallen. Sensationell fand ich den eingebauten Mythos, der von der Erschaffung der Welt erzählt. Daran merkt man, wie kreativ Elly Blake sein kann! Streckenweise war die Handlung allerdings vorhersehbar und derart offensichtlich. Dass Ruby nicht „nur“ eine einfache Fireblood ist, war von Anfang an klar. Kai, ein neuer Charakter bringt frischen Wind in die Geschichte. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Als Nebenbuhler konnte er mich allerdings nicht überzeugen. Ich habe nichts gegen eine Ménage-à-trois aber sie muss wirklich gut eingefädelt sein und vor allem GLAUBHAFT. Dies war hier absolut nicht der Fall. Arcus, den ich bereits im ersten Band ins Herz geschlossen habe, kommt hier viel zu kurz. Schade darum.

    Ein solider zweiter Band mit erheblichen Schwächen. Dennoch freue ich mich auf das Finale! :-)

  11. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 1 (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 1

     (2.808)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Ein sehr schöner Start für den ersten Dreiteiler dieser Sonea-Reihe.
    Mir gefällt der Wechsel der Sichtweisen zwischen den Charakteren sehr gut. Man lernt vier der wichtigsten Protagonisten kennen und wie sie die Situationen wahrnehmen und natürlich das jeweilige Hintergrundwissen.

    Was ich zusätzlich sehr schön fand, war die Tatsache, dass es einen Buchplot und einen Reihenplot gibt. Ich erhoffe mir einen kleinen Buchplot für den zweiten Teil und bin gespannt, wie die Reise von Sonea, Dannyl, Cery und Rothen weitergeht.

  12. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783737356985)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt."


    "Scythe - Die Hüter des Todes" ist der erste Band und somit der Auftakt zur "Scythe"-Trilogie vom amerikanischen Erfolgsautor Neal Shusterman. Die Reihe steht schon länger auf meiner Want-To-Read-Liste und hat mich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn ich mich an den Schreibstil des Autors erst gewöhnen musste.

    Inhalt: Citra und Rowan haben nicht viel gemeinsam, außer Eines: Sie wurden von einem der berühmtesten Scythe der Welt als Lehrlinge ausgewählt. Die Scythe sind in einer scheinbar perfekten Welt, in der die Bevölkerung bereits alle Ziele und somit die Unsterblichkeit erreicht hat, die Hüter des Todes. Denn auch wenn Krankheit, Armut und Hunger besiegt wurden und die Menschheit praktisch nicht sterben kann, so muss die Bevölkerung doch auf einem bestimmten Stand bleiben, damit sich die Erde nicht überbevölkert. Die Scythe sorgen dafür, dass willkürlich Menschen für den Tod auserwählt werden. Doch nicht alle Scythe halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde und Citra und Rowan stehen vor der größten Entscheidung ihres Lebens.

    Cover und Design: Das Cover des broschierten Taschenbuchs ist einfach und modern gehalten, hat aber dennoch eine bedrückende Stimmung. Am Vordergrund ist ein Scythe mit roten Umhang und dem Sensensymbol zu sehen. Die Sense und Figur haben zum Teil auch eine abstrakte Wirkung, die ich sehr ansprechend finde. Der Titel des Buches hätte gerne auch fühlbar hervorgehoben werden können. Insgesamt erinnert mich das Buch stark an ein Computerspiel, weshalb ich es für so eine düstere Dystopie eher mäßig gut gewählt finde.

    Meine Meinung: Die Geschichte rund um die Hüter des Todes hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es mal etwas völlig Anderes war und auch völlig anders endete. An den Schreibstil des Autors musste ich mich aber erst gewöhnen. Neal Shusterman hat zwar ein Talent dafür die Geschichte richtig spannend werden zu lassen, jedoch springt er innerhalb eines Kapitels von einer Erzählperspektive in die Nächste. Zuerst erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Citra, wenige Zeilen später dann aus Rowans Perspektive. Dieses switchen war für mich sehr anstrengend, weil ich dafür doppelt Konzentration brauchte und bis zum Schluss habe ich mich noch nicht ganz daran gewöhnt. Ansonsten war der Schreibstil aber leicht verständlich und sehr spannend.

    Der Einstieg in die dystopische Zukunfts-Welt ist mir sehr leicht gefallen. Der Autor hat eine leicht verständliche und gut beschriebene Einführung in die Welt der Scythe geschaffen und nach wenigen Kapiteln ist man schon mitten im Geschehen. Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Bevölkerung mittels Technologie den Tod besiegt hat. Krankheiten, Altersschwäche, Armut und Hunger wurden ausgelöscht und die Menschen können praktisch nicht mehr sterben. Wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, können sie sich "resetten" und auf z.B. 30 Jahre rückführen lassen. Bei Unfällen und Verletzungen regeneriert sich der Körper in kurzer Zeit wieder. Damit aber keine Überbevölkerung entsteht, wurden die Scythe ins Leben gerufen. Die Scythe sind berufen sogenannte "Säuberungen" durchzuführen, was nichts anderes ist als willkürlicher und statistischer Mord. Die Scythe sind öffentlich anerkannt und werden von der Bevölkerung als Engel der Todes verehrt. Jeder Scythe hat eine gewisse Sterbensquote zu erfüllen um eine Überbevölkerung zu verhindern. Wie und womit sie diese Quote erfüllen, ist aber den Scythe selbst überlassen, sie dürfen dabei aber nicht ungerecht handeln. Rassismus, unnötige Gewalt und Diskriminierung werden bei der Gilde der Scythe nicht geduldet. Natürlich hält sich aber nicht jeder an diese Regeln und Größenwahn ist bekanntlich ein Nebeneffekt von zu viel Macht. Es kommen in der Geschichte also sehr viele ethische Probleme und Fragen auf und ich kann sehr gut verstehen, dass das Buch nicht für Jedermann geeignet ist. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jemand Probleme mit kalkuliertem Mord hat, auch wenn es in dieser dystopischen Welt ein notwendiges Übel ist.

    Die Geschichte ist in fünf Teile aufgeteilt und jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch eines berühmten Scythe. Diese Auszüge fand ich sehr interessant und machten die Geschichte noch um einiges spannender. Viele Fragen kamen dabei auf, und man lernte die Scythe dadurch um einiges besser kennen.

    Unsere beiden Protagonisten Citra und Rowan waren mir Beide auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte ihre Ansichten sehr gut verstehen, auch wenn ihre Charaktere und Persönlichkeiten von Grund auf sehr verschieden sind. Citra erinnerte mich immer ein wenig an den Charakter von Hermine Granger. Sie ist lernwillig und saugt das Wissen nur so auf - ein typischer "Streber" also. Ihre Persönlichkeit ist unschuldig und sie hat zu Anfang große Probleme mit der Berufung der Scythe und den damit verbundenen "Säuberungen" umzugehen. Für die Gilde der Scythe ist sie somit der perfekte Lehrling, denn am besten als Scythe geeignet sind diejenigen, die es nicht sein wollen.
    Rowan ist komplett anders. Unter seinen vielen Geschwistern und Familienmitgliedern wurde er stets von seinen Eltern vernachlässigt und ist alles andere als ein beliebter High-School-Schüler. Als er von den Scythe ausgewählt wurde, wirkte er zu Beginn noch als perfekter Kandidat. Die Dunkelheit lockt ihn aber zu sich und sein "unperfekter" Charakter konnte mich sofort einnehmen. Doch auch wenn er einen Hauch von Düsternis aufweist, sind seine Ansichten und Gedankengänge stets nachvollziehbar. Die Welt ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß und Rowan kann perfekt in die Kategorie GRAU zugeordnet werden. Ich habe jede Seite aus Rowans Sicht sehr gerne verfolgt und vor allem am Ende wurde er zu einem wahren Lieblingscharakter.

    Die eingebaute Liebesgeschichte war in meinen Augen etwas unnötig und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der erste Kuss hat mich sehr überrascht, aber nicht gerade in positivem Sinn. Es gab zuvor keine wirklichen Andeutungen auf eine Liebesgeschichte und ich konnte somit auch keinerlei Gefühle dafür entwickeln. Wenn es bei inniger Freundschaft geblieben wäre, hätte mich das sehr viel glücklicher gemacht.

    Die Geschichte ist am Anfang noch recht ruhig. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit damit die LeserInnen gut in die Welt einzuführen. Dann nimmt die Story aber sehr schnell Fahrt auf und viele ethische und moralische Fragen kommen auf und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Zwischendurch hat das Buch zwar seine Längen aber gegen Ende hin gibt es dann einen blutigen Plotttwist, der mich wirklich überrascht und beeindruckt hat. Ich war völlig von den Socken und das Ende hat mich sehr mitgenommen. Nach Beenden des Buches war ich eine Zeit lang einfach nur perplex und musste ständig an dieses Ende zurückdenken und mir bereits zusammenreimen wie es wohl in Band 2 weitergeht. Ein tolles, düsteres Ende, wie ich es bisher noch nie erlebt habe.

    Das Buch und vor allem die Plotttwist haben mich beeindruckt und ich wurde mehrmals sehr positiv überrascht. Der Schreibstil war zwar nicht ganz meins aber die Geschichte ist wirklich einzigartig. Ich könnte mir "Scythe" wegen der düsteren Story auch sehr gut als Serie vorstellen. Ich kann das Buch Dystopie-Fans empfehlen, die gerne düstere und blutige Geschichten mögen. Wer Sympathien für die Dunkelheit hat und keine geradlinigen Geschichten mag, der ist mit "Scythe" auf jeden Fall bestens bedient.

  13. Cover des Buches Magisterium - Der Weg ins Labyrinth (ISBN: 9783846600344)
    Cassandra Clare

    Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

     (1.044)
    Aktuelle Rezension von: Isyisis

    Ein tolles Buch für Harry Potter Fans. 

    Cover: 

    Das Cover des Buches sticht einem sofort ins Auge und fällt auf. Die dunkle Gestaltung und die glänzenden Buchstaben des Titels heben sich gleich von anderen Büchern ab. Mir hat es richtig gut gefallen. 


    Titel: 

    Auch der Titel ist richtig gut gewählt. Er wirkt geheimnisvoll aber verrät auch nicht zu viel vom Inhalt. 


    Inhalt

    Wenn man den Anfang geschafft hat, dann wird die Geschichte richtig gut. Man wird in die geheimnisvolle Welt von Callum eingeführt. An manchen Stellen weist sie starke Parallelen zu Harry Potter auf, aber ich fand das persönlich nicht weiter schlimm. War ich doch lange auf der Suche nach einer Geschichte die den Harry Potter Büchern ähnelt. Gerade das Thema mit einer Schule in der Kinder Zauberkräfte haben finde ich richtig spannend. Auch kamen ein paar Stellen für mich unerwartet. Das finde ich immer gut wenn man nicht alles vorhersehen kann und man schon am Anfang weiß wo es Enden wird. 

    In Großem und Ganzen ist es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann. Man sollte ihm eine Chance geben, auch wenn der Anfang etwas zäh ist. 

    Ich bin gespannt auf die weiteren Bände und wie sich die Geschichte noch entwickelt. 

  14. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.085)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Sehr schöne Fortsetzung dieser Reihe. Die Leser*innen bekommen einen zusätzichen Einblick in die Gedanken eines anderen Charakters, dafür fällt die Sichtweise eines Charakters aus Buch 1 weg. Mir ist es aber anfangs gar nicht so direkt aufgefallen, weil die Sichtweisen je nach Setting des Buches sehr gut passen. 

    Wir begleiten Sonea auf ihrem Weg als Novizin, auf welchem sie den Schikanen ihrer Mitschüler - speziell einem Mitschüler - ausgesetzt sind. Zudem wird es unterschwellig gefährlicher und es wird Druck auf unsere Protagonisten ausgeübt. Ein paar Dinge werden klarer, andere bleiben im Dunkeln, wieder andere werfen ein paar weitere Fragen auf - wie immer, wenn eine Geschichte gut aufgebaut ist und die Puzzleteile noch nicht alle zusammenpassen. Trudi Canavan hat eine schöne Welt aufgebaut, welche beim Lesen vor dem inneren Auge zum Leben erweckt wird und deren Strukturen und Regen gut durchdacht sind. 

    Soneas Kräfte wachsen, ohne dass sie plötzlich eine Superüberfliegerin ist. Sie hat wenig Selbstvertrauen, ist die Außenseiterin, wird übelst schikaniert und gequält von ihren Mitschülern  und wird zusätzlich unter Druck gesetzt. Änderungen passieren hier schleichend und nachvollziehbarer. Auch in diesem Band gibt es wenige Kampf- und Actionszenen - die Gefahr und die Spannung baut sich unterschwellig und durch stetig wachsendes Teilwissen auf. Was mir persönlich sehr gut gefällt.

  15. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.879)
    Aktuelle Rezension von: Juno09

    Mir gefällt dieses Buch weil,

    -Man die Figuren gut versteht

    -Es spannend ist

    -Die Welt der Geschichte gut verständlich ist

  16. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  17. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelskuss (ISBN: 9783802582745)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelskuss

     (848)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Elena bekommt einen neuen Auftrag, dieses Mal von einem Erzengel der um Hilfe fragt. Doch statt einem Vampir soll sie einen Engel finden. Doch dieser Engel ist nicht mehr wie er ist, sondern entwickelt sich zu einem Neugeborenen Blutsauger. Jetzt liegt es an Elena ihn zu finden und dabei am leben zu bleiben. Wäre da nicht der Erzengel Raphael der ihr den Kopf immer mehr verdreht und seine Anziehung einfach nicht aufhört. Ein guter Beginn in eine Aufregende und Spannende Reihe. Ich fand die Geschichte schon von Beginn an sehr Interessant und es machte einen auch etwas Neugierig, wie das wohl wird. Das Ende fand ich ganz gut, da hatte Raphael eine schwere Entscheidung treffen müssen, aber da wird er wirklich aus dem Herzen drauf geantwortet haben. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter lesen, da ich sie einfach gut geschrieben finde und es immer höhen und tiefen gibt, von daher bin ich gespannt wie Elena mit ihrem neuen Leben umgehen wird und wie es mit ihr und Raphael weiter gehen wird.

  18. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.159)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Als erstes ich mag die Rizzoli & Isles Serien total gerne. Deshalb hab ich angefangen die Bücher zu lesen. 

    Den ersten Band fand ich echt mega super und der zweite hat mich auch nicht enttäuscht. Der Thriller beinhaltet alles. Spannung aber auch Liebe......Ich mag den schreibstil von Tess Gerritsen total gerne, er lässt sich einfach gut lesen. 

    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, selbst wenn man den ersten nicht gelesen hat, kommt man recht schnell in die Story rein und bekommt in kurz Version mit was im ersten Band passiert ist. Denn der erste Band wird hier mit einbezogen und es wird auch Bezug darauf genommen.

    Alles in allem ist es ein super Buch und wird auf jedenfall in meinem Bücherregal bleiben. 

  19. Cover des Buches Kill the Queen (ISBN: 9783492705417)
    Jennifer Estep

    Kill the Queen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Ladylike0

    **R** „Kill the Queen – Die Splitter Krone I“ – von Jennifer Estep

    Klappentext:

    „Im Königreich Bellona bestimmen die magischen Fähigkeiten einer jeden Person über deren Ansehen und Rang. Da die junge Lady Everleigh anscheinend über keinerlei Magie verfügt, verbringt sie die meiste Zeit in den Schatten des königlichen Hofs. Üblicherweise wird sie vom restlichen Adel übersehen und vergessen. Doch dunkle Mächte arbeiten innerhalb des Palasts. Als Everleighs Cousine, die Kronprinzessin Vasilia, ihre Mutter ermordet und den Thron besteigt, verändert sich alles. Evie selbst kann Vasilias Anschlag nur dank ihrer geheimen Fähigkeit entkommen – sie ist immun gegen Magie, die auf sie gerichtet wird. Auf ihrer Flucht stößt Evie auf den berüchtigten Gladiator Lucas Sullivan, einem mächtigen Magier, den ein Geheimnis umgibt ...“

    Meinung:

    Kennt ihr das, wenn ihr das Buch einer Person in die Hand nehmt und bereits vor dem Lesen wisst, das wird gut? Jennifer Estep ist für mich so eine Person. Dementsprechend bin ich mit hohen Erwartungen an das Buch herangetreten, die vollständig erfüllt wurden. Bereits mit dem Einstieg hat mich die Autorin gecatched.

    „Der Tag des königlichen Massakers begann wie jeder andere. Damit, dass ich etwas vollkommen Nutzloses tat.“ – S. 1, Evie

    Das Buch ist ausschließlich aus der Sichtweise der Protagonistin Evie geschrieben worden. Sie kam als Waise ins Königreich Bellona. Trotz dessen, dass sie zur Königsfamilie gehört, hat sie als Waise und mit ihrer minderen Magie einen niedrigen Rang im Palast. Sie macht die „Drecksarbeit“ der Adeligen und geht auf jedes langweilige Bankett und erfüllt königliche Traditionen, wie das Backen mehrerer Kuchen bei Besuch aus dem Nachbarkönigreich. Dadurch hat sie aber auch vielseitige Kompetenzen (z. B. Backen), kennt sich mit den Traditionen und der Geschichte umliegender Königreiche aus und spricht einige Sprachen. 

    Ich habe sie als interessante und vielseitig gebildete Hauptfigur kennengelernt. Ihr Wissen über Gepflogenheiten und ihre Fähigkeiten in verschiedensten Richtungen, waren beeindruckend. 

    Zunächst lernt man sie am Hofe kennen. Hier hält sie eher den Mund, behält ein Lächeln im Gesicht und ihre feurigen Gedanken für sich.  So bleibt es jedoch nur bis zum grausamen Massaker, das sich im ersten Satz des Buches bereits ankündigt. Sie wollte sich nie wieder schwach fühlen und dafür bewirbt sie sich um einen Platz bei den Gladiatoren in der Stadt und lebt nur noch nach frei Schnauze. Nach kürzester Zeit, sagt sie alles was sie denkt und zeigt ihre kämpferische Seite, womit sie nicht nur bei mir als Leser Sympathiepunkte sammelt.

    Doch ebenfalls kämpferisch und vor allem gerissen, ist die Antagonistin der Geschichte. Immer auf ihren Vorteil bedacht und manipulativ zeigt sich ihre grausame Cousine Vasilia. Ich empfand sie als genial ausgearbeitet und als gruselige Feindin. Doch auch viele Nebencharaktere wurden klasse und lebendig beschrieben. Bösartige, freundliche und geheimnisvolle Persönlichkeiten wurden entworfen und geben dem Leser Lieblinge - Lieblingscharaktere oder Lieblingsfeinde. Meine Favoriten darunter waren die Gladiatoren, die wie eine eingespielte Familie wirkt. Angsteinflößend in der Arena, aber handzahm, wenn es um leckeren Kuchen geht.

    Die Geschichte beginnt wirklich brutal und ist nichts für empfindliche Nerven. Estep entwickelt eine eigene Fantasy-Welt mit spannenden magischen Fähigkeiten rund um den Kampf, um den Thron. Ich empfand die Handlung als durchweg spannend und episch mit einer Prise Humor und Brutalität. Im Hintergrund zeichnen sich leichte Romanze-Elemente ab, die für ein Kribbeln in der Magengegend sorgen. Somit enthält „Kill the Queen“ genau die Zutaten, die ich mir für den perfekten Fantasyroman-Cocktail wünsche. 

    Fazit:

    Jennifer Estep konnte mich vollkommen mit ihrem Auftakt überzeugen. Die Handlung ist fesselnd, voller spannender Fantasy-Elemente und Kämpfe. Ich habe mich sehr gefreut Protagonistin Evie kennenzulernen und sie in ihrem Leben ein wenig zu begleiten. Ihre später sehr direkte Art, empfand ich als total sympathisch und sie brachte mich damit oft zum Lachen. Es werden im Handlungsverlauf aber weitere, interessante Charaktere den Weg des Lesers kreuzen. Für mich ein gelungenes Leseerlebnis.


  20. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (123)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    An das Buch bin ich wegen des offensichtlichen Hypes eher vorsichtig herangegangen. Hab leider schon viele Enttäuschungen erleben müssen, wenn ich mit zu vielen Erwartungen ein Buch starte. 

    Naja, das war auch hier gut so, denn obwohl "Die Blutkönigin" eine sehr solide und ansprechende Story hat, muss ich sagen, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um mich komplett zu überzeugen und zu fesseln. Ich kann nicht einmal sagen, was es genau war, denn von Plot, Worldbuilding und Charakteren war an sich alles in Ordnung. 

    Es hat mich halt für eine Zeit sehr gut unterhalten, aber so richtig in Erinnerung bleiben wird es mir nicht. Zum Glück ist es eine abgeschlossene Story in sich, man muss sich also nicht die Folgebände ansehen. 

    In den anderen Bücher der Autorin werde ich aber sicher auch noch reinlesen. Ihr Stil gefällt mir.

    Endlich wieder ein Buch von meinem SuB, an das ich mich viel zu lange nicht rangetraut habe. :D

  21. Cover des Buches Kuss der Nacht (ISBN: 9783442266234)
    Jeaniene Frost

    Kuss der Nacht

     (861)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen und ich muss sagen, dass der zweite Band eine gelungenen Fortsetzung ist.

    Der Autorin ist ein toller Mix aus Romantik, Fantasy und Action gelungen. Die Hauptprotagonistin Cat war mir sofort sympathisch und ich liebe ihren Charakter.
    Ich freue mich schon sehr darauf, den dritten Band zu lesen.
    Klare Leseempfehlung !

  22. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Julie Kagawa konnte mich damals mit ihrer Unsterblich Reihe begeistern (Memo an mich: Unsterblich Reihe re-readen und rezensieren). Klar war ich da auch auf ihre neuste Reihe gespannt, zumal ich für asiatische Setting immer zu haben bin 😁.

    Willkommen in Iwagoto
    In ihrem neuen Reihenauftakt entführt uns Julie Kagawa in den fernen Osten. Ihr Reich Iwagoto ist deutlich an Japan während der Edo-Zeit orientiert. Dabei zeigt die Autorin, dass sie im Gegensatz zu manch anderen Autoren, die sich dem feudalen Japan als Inspiration bedienen, ordentlich recherchiert hat. Zumindest so weit ich, als jemand der sich zwar intensiv mit Japan auseinandergesetzt hat, aber sonst keinen japanisch kulturellen Hintergrund hat, beurteilen kann. Besonders die Einbindung der japanischen Folklore mit ihren allerhand verschiedenen Yokais hat mir sehr gut gefallen, aber auch sonst vermittelt das Buch angenehmen fernöstlichen Flair, ohne dabei zu künstlich oder aufgesetzt zu wirken.

    Typisches YA-Buch
    Doch trotz des wirklich schönen Setting und eines typisch Jugendbuch, flotten Schreibstils muss ich sagen, dass sich die ersten 100 Seiten für mich eher zäh gestalteten. Die Handlung braucht lange, um wirklich in Fahrt zu kommen und das erste Drittel des Buches wirkt wie ein ewig langer Prolog bevor es dann endlich losgeht. Das Gefühl verstärkt sich umso mehr, da man in dieser Phase jetzt auch nicht so wahnsinnig viel über die Welt erfährt, sodass man argumentieren könnte, Kagawa möchte den Leser*in sanft mit Iwagoto bekannt machen. Nein, stattdessen werden die Charaktere und ihr bisheriges Leben dargestellt, aber um diese Ausgangssituation zu verstehen hätte es auch die Hälfte der Seiten getan.
    Irgendwann kommt dann aber glücklicherweise der Punkt, an dem es endlich losgeht und ab da wird das Buch auch ganz unterhaltsam. Leider bleibt die Autorin auf altbekannten und sicherem YA-Terrain. Wer schon viel in diesem Genre unterwegs war, erkennt schnell die typischen Muster, was die Handlung leider ziemlich vorhersehbar machte. Gerade der Verlauf der Lovestory ist ausgelutschter als eine überkochte Nudel. Es ist alles nett geschrieben, aber Überraschungen sucht man vergebens.

    Die Kitsune und der Jäger
    Warum lande ich trotz der schwächelnden Handlung trotzdem bei 4/ Punkten? Nun, das dürfte zum großen Teil an Protagonistin Yumeko liegen. Das Fuchsmädchen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist fernab von allem in einem Tempel aufgewachsen und dementsprechend etwas naiv und weltfremd, aber es war eine niedliche Naivität und nicht diese “Was bist du doof Naivität” die mir schnell auf den Senkel gehen würde. Dazu mochte ich einfach ihre offene und positive Art. Selbst als alles, was sie kennt, zerbricht, behält sie ihre Lebensfreude. Bei all den hochdramatischen Protagonist*innen mit ach so tragischen Schicksalen in der YA-Welt fand ich das sehr erfrischend und Yumeko konnte mir mehr als einmal ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

    Wo wir jedoch bei ach so leidvollen Charakteren wären: mit Tatsumi wurde ich erst sehr spät im Buch warm. Er ist das Musterbeispiel für den düsteren, “mysteriösen” einsamen Wolf mit tragischer Vergangenheit. Mit seinen sich ständig wiederholenden inneren Monologen alla “Ich bin gefährlich, ich habe keiner Wahl, als meiner Bestimmung zu folgen” bla bla bla, erinnerte er mich unangenehm an Sasuke aus Naruto 😒. Zum Glück wurde das, wie gesagt, im späteren Verlauf der Handlung etwas besser, auch wenn er immer noch ziemlich viele YA-Klischees erfüllt.

    Fazit:

    Im Schatten des Fuchses, ist gerade was die Handlung und Liebesgeschchte angeht, ziemlich klischeehaft und baucht auch etwas, um wirklich in Fahrt zu kommen. Doch dank eines stimmigen Settings und einer herzlichen Protagonistin konnte mich das Buch dennoch gut unterhalten und ich werde die Reihe weiter verfolgen.


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    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner

  23. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.235)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig." - Michael Ende, "Momo"


    Eines Tages taucht in den Ruinen eines alten Amphitheaters ein kleines Mädchen namens Momo auf. Schnell schließt sie Freundschaft mit den Menschen in ihrer Umgebung, sie suchen sie oft auf und bringen ihr Essen oder Alltagsgegenstände vorbei - und Momo hört ihnen zu. Doch nach einer Weile scheint sich etwas zu verändern. Die Menschen kommen immer seltener zu Momo, sie haben immer weniger Zeit und hetzen nur noch durch den Tag. Eine Begegnung mit unheimlichen grauen Herren liefert Momo die Lösung für das Rätsel der verlorenen Zeit - stellt sie aber gleichzeitig vor die knifflige Aufgabe, wie sie den Menschen die Zeit zurückbringen könnte...


    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich als Kind abends die Serie "Momo" auf Kika geschaut habe. Ich mochte die Geschichte um dieses kleine Mädchen sehr - und weiß noch, dass ich die grauen Herren sehr zum Fürchten fand. Als Erwachsene habe ich nun endlich auch das Buch von Michael Ende gelesen und es hat mich sehr verzaubert 🐢


    "Momo" ist wohl eigentlich ein Buch für Kinder oder Jugendliche. Daher liest es sich auch sehr einfach und man fliegt nur so durch die Seiten. Zwischen den Zeilen verstecken sich aber immer wieder kleine Botschaften zum Leben, zur Zeit, zum Tod und zur Freundschaft, die für mein Empfinden gerade für erwachsene Menschen sehr bereichernd sind. Die Figuren im Buch - allen voran Momo, Kassiopeia und Beppo Straßenkehrer - haben sich in mein Herz geschlichen und ich habe es genossen, mit ihnen durch dieses schöne Märchen zu wandeln.


    Michael Endes Buch eigenet sich also wirklich für Menschen in jeden Alters - die Lesenden werden in eine fiktive Stadt entführt und in eine fantastische Erzählung hineingesogen, die voller Metaphern steckt und viel Spannendes und Überraschendes bereithält. Ein wirklich lesenswerter Klassiker!


    Anmerken möchte ich noch, dass in "Momo" Zeichnungen des Autors mit eingebunden sind, was das Leseerlebnis noch schöner macht. Achtet also unbedingt darauf, das Buch in einer Ausgabe mit den Zeichnungen zu lesen 📖

  24. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.196)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


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